Österreichs Wertpapier-Clearinghouse (CCP.A) geht mit modernster Clearing-Lösung live
Modernste Technologie bringt heimischem Kapitalmarkt noch effizientere Prozesse
- Neue Central Counterparty-Lösung steigert die Effizienz im Post Trading weiter
- Kapitalmarkt-Teilnehmer profitieren von optimierten Prozessen und neuer Software
- Technologische Partnerschaft mit London Stock Exchange Group
Das österreichische Wertpapier-Clearinghaus CCP.A (Central
Counterparty Austria) nutzt seit heute eine neu entwickelte Real-time
Lösung für das Clearing von Kassamarkt-Geschäften. Die CCP.A erfüllt
damit alle notwendigen Clearing- und Risikomanagement-Services auf
höchstem internationalem Niveau. "Die durch EMIR (European Market
Infrastructure Regulation) entstehenden Anforderungen an die
Infrastrukturprovider in Kapitalmärkten wären mit der alten
technischen und organisatorischen Struktur nicht mehr zu erfüllen
gewesen", meint Hubertus Hecht, Projektleiter in der
Oesterreichischen Kontrollbank AG (OeKB). Sein Team war zusammen mit
der London Stock Exchange Group für die erfolgreiche Umstellung auf
die multi-market-fähige Lösung verantwortlich.
Exzellenter technischer Marktzugang entscheidet
"Die Umstellung auf das neue System verbessert den Clearing-Ablauf
deutlich. Das ermöglicht uns, auch in Zukunft alle Marktteilnehmer
optimal zu servicieren und unsere Rolle als zentrale Gegenpartei
kosteneffizient und risikoreduzierend wahrzunehmen", meint Wolfgang
Aubrunner, Geschäftsführer der CCP.A. "Durch die neue Infrastruktur
wird es noch einfacher auf Kundenanforderungen einzugehen." Beispiele
dafür sind die hohe Flexibilität der Kontenstruktur oder die
Möglichkeit, den Kommunikationsstandard SWIFT zu nutzen.
"Investoren werden sich künftig noch stärker jenen Märkten
zuwenden, die einen einfachen und technisch exzellenten Marktzugang
sicherstellen", so Aubrunner weiter. Eine noch höhere
Nettingeffizienz und die niedrigeren Kosten für Risiko- &
Collateral-Management werden heimischen und internationalen
Handelsteilnehmern zu Gute kommen und sich auf die Liquidität des
österreichischen Kapitalmarktes positiv auswirken.
Technologische Partnerschaft mit London Stock Exchange Group
CCP.A und OeKB wählten 2011 die London Stock Exchange Group (LSEG)
als Systemlieferant aus. LSEG lieferte eine State of the
Art-Plattform, mit der auch die besonderen Anforderungen der
heimischen Marktteilnehmer abgebildet werden können. Antoine
Shagoury, Chief Operating Officer, LSEG: "Durch unsere Lösung
profitiert der österreichische Kapitalmarkt von einer
zukunftstauglichen Clearingplattform. Real-time-Clearing in
Verbindung mit optimierten Kosten und ausgebauten
Risikomanagement-Prozessen lautete die erreichte Zielvorgabe. Wir
sind davon überzeugt, dass diese flexible Lösung, die durch die
Partnerschaft mit der CCP.A entstanden ist, auch für den Einsatz in
anderen wichtigen Märkten Zentral- und Osteuropas bestens geeignet
ist."Â
Central Counterparty Austria (CCP.A)
Die CCP.A, eine gemeinsame Tochter der Oesterreichischen
Kontrollbank AG (OeKB) und der Wiener Börse AG, wurde 2004 gegründet
und agiert als Central Counterparty gemäß §26(3) Börsegesetz. Sie ist
dem Handel nachgelagert und sorgt als zentraler Kontrahent für das
sichere und verlässliche Clearing von Kassamarkttransaktionen. Diese
zwischen Käufer und Verkäufer tretende zentrale
Clearing-Infrastruktur reduziert die Wertpapierabwicklungs- und
Risikokosten und erleichtert neuen Investoren und Marktteilnehmer den
Marktzugang.
http://www.ccpa.at