Goldpreis in schwieriger Situation
Der Goldpreis hat charttechnisch seine gute Position verloren und zwei Tage hintereinander hohe
Kursverluste einstecken müssen. Angesichts der Tatsache, dass der Dollarindex im Vergleich zu fünf
anderen Währungen auf dem Tiefststand seit Oktober ist, kann man diesen Kursabsturz nur dadurch
erklären, dass einige Großspekulanten, die man unter den großen Geldinstituten suchen muss, an
einem niedrigeren Goldpreis interessiert sind. Normalerweise würde mit einer Schwächung des US-
Dollar gleichzeitig eine positive Goldpreisentwicklung einsetzen, aber diese Normalität ist bei dem
derzeitigen Verlust beim Goldkurs nicht erkennbar. Die Risiken sind charttechnisch gesehen sehr
hoch und man muss möglicherweise davon ausgehen, dass der Goldpreis noch weiter fällt.
Wo sind die Chancen für Trader beim Goldpreis?
Wenn man davon ausgeht, dass die Charttechnik durch das viele Geld derer, die den Goldpreis
im Moment manipulieren, nicht ganz außer Kraft gesetzt wird, können Trader auf die
Unterstützungslinien schauen. Wenn der Goldpreis an einer der markanten Linien nach oben
abprallt, könnte das eine interessante Tradingchance sein. Nach dem erneuten Absturz kommt die
nächste Unterstützung bei ca. 1.640 Dollar je Feinunze und danach bei ca. 1.634 Dollar. Sollten beide
Unterstützungslinien nach unten durchbrochen werden, könnte ein Ausverkauf beim Gold bis auf
1.589 US-Dollar folgen. Erst wenn der Goldpreis wieder über 1.690 Dollar steht, kann man mit etwas
größerer Sicherheit davon ausgehen, dass es weiter Richtung Norden mit der Goldpreisentwicklung
geht. Allerdings lauern bei ca. 1.705 und 1.720 Dollar dann schon wieder die nächsten Hindernisse.
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RuMaS-Redaktion