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ÖSTERREICH: Höhere Spesen als Ersatz für kleineren Nationalrat
FPÖ kritisiert, dass Abgeordnete von SPÖ und ÖVP in einer Arbeitsgruppe eine Erhöhung um 25 Prozent fordern
"Die SPÖ und ÖVP wollen die Spesen für die
Abgeordnete um 25 Prozent erhöhen", sagt die FPÖ-Verhandlerin zur
Parlamentsreform, Dagmar Belakowitsch-Jenewein in der
Sonntags-Ausgabe der Tageszeitung ÖSTERREICH. Die Parlamentsklubs der
Regierungsfraktionen würden sich die Verkleinerung des Nationalrats
von 183 auf 165 Sitze teuer abkaufen lassen.
Grünen-Verhandler Dieter Brosz ist so wie die FPÖ gegen eine
Erhöhung der Spesen und will stattdessen mehr Qualität: "Wir brauchen
einen legistischen Dienst, um selbst Gesetze schreiben zu können."
SPÖ-Klubchef Joef Cap beharrt indessen darauf, dass das Parlament
eine bessere Infrastruktur brauche: "Die internationalen Bedingungen
sind im internationlen Vergleich stark verbesserungswürdig."
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