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KURIER: StS Kurz will auch über Steuern abstimmen lassen
Der ÖVP-Staatssekretär verteidigt seinen Initiative, Volksbegehren ab 650.000 Unterschriften automatisch einer Volksabstimmung zu unterwerfen
Staatssekretär Sebastian Kurz will die direkte
Demokratie in Österreich stärken, Ausnahmen sollen nur sehr
restriktiv möglich sein: "Wir müssen uns genau ansehen, in welchem
Bereich das nicht möglich ist. Auf keinen Fall darf über Themen
abgestimmt werden, die Grund- und Menschenrechte tangieren, bei
völkerrechtlichen Verträgen und beim EU-Primärrecht", sagt Kurz im
morgigen KURIER.
Auch über Budget- und Steuerfrage sollen Volksabstimmungen möglich
sein. "Jede Entscheidung hat Auswirkungen auf unser Budget. Auch
über die Steuern muss abgestimmt werden können. Wer sagt, über Fragen
der Budgetgestaltung darf nicht abgestimmt werden, sagt damit, es
darf über gar nichts abgestimmt werden. Weil auch Studiengebühren
oder die Wehrpflicht haben Auswirkungen aufs Budget."
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