Bene erhält Großauftrag in Belgien
Die an der Wiener Börse notierte Bene AG konnte im vierten Quartal 2011/12 einen weiteren internationalen Großauftrag gewinnen: Die Flämische Regierung beauftragte den österreichischen Komplettanbieter für Büro- und Arbeitswelten mit zwei Rahmenverträgen im Gesamtvolumen von 1,850 Mio. EUR und einer Laufzeit von vier Jahren. Bis Jahresende 2015 wird Bene insgesamt 7.200 Bürodreh- und Beistellstühle im Wert von EUR 1,1 Mio. liefern. Eine erste Tranche wurde bereits an ihre neuen Nutzer übergeben. Gleichzeitig hat die flämische Regierung Bene auch mit der Lieferung von hochwertigem Holzstauraum in der Höhe von 750.000 EUR beauftragt. Mit einem Gesamtvolumen von knapp EUR 2 Mio. ist dies der größte Einzelauftrag, den Bene in Belgien je an Land gezogen hat.
Die Flämische Regierung, die bereits vor mehr als 10 Jahren unter dem Motto "new ways of working" eine vielbeachtete Designinitiative für die Ausstattung ihrer Büro- und Arbeitsräume initiierte, hat sich für Bene im Anschluss an einen internationalen Auswahlprozess entschieden. Als entscheidende Erfolgskriterien für die Auftragserteilung wurden neben dem Preis die Ergonomie, die technische Qualität und vor allem das Design der Stühle festgesetzt. Dabei hat die Bene Gruppe mit dem besten Gesamtpaket gepunktet und sich gegen starke internationale Konkurrenz durchgesetzt. Dazu Frank Wiegmann, Mitglied des Vorstandes der Bene AG: "Bene kommt ja aus der Tradition des klassischen Systemmöbelproduzenten. Sitzmöbel wurden daher lange Zeit als Handelsware zugekauft und erst im Jahr 2002 sind wir mit eigenen Sitzmöbeln in den Markt eingestiegen. Dieser Erfolg in Belgien freut uns daher ganz besonders."