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FORMAT: Meinl Bank zeigt Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser wegen Geldwäsche an
Schwiegermutter-Brief an Finanzamt löste Geldwäschemeldung aus
Die Meinl Bank hat Ex-Finanzminister Karl-Heinz
Grasser wegen des Verdachts der Geldwäsche beim Bundeskriminalamt
angezeigt. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am
Freitag erscheinenden Ausgabe.
Die Geldwäschemeldung der Meinl Bank wurde laut FORMAT durch einen
Brief von Marina Giori-Lhota an das Finanzamt Innsbruck ausgelöst.
Darin bestreitet Grassers Schwiegermutter, dass sie die
wirtschaftlich Berechtigte des Bankkontos der Ferint AG bei der Meinl
Bank ist. In der Geldwäschemeldung, die vor kurzem im
Innenministerium gelandet ist, heißt es: "Aufgrund dieser
Informationen ist auch unklar, aus welchen Quellen der auf das Konto
der Ferint AG bar eingezahlte Betrag von 500.000 Euro stammt. Es
besteht Unklarheit, ob der wirtschaftliche Berechtigte, wie aus
Kontounterlagen ersichtlich, Frau Marina Giori-Lhota oder Karl-Heinz
Grasser ist."
Die Briefkastenfirma Ferint AG war laut FORMAT mit einem Engagement
von 500.000 Euro Ende 2006 ein Teil der Hypo-Investorengruppe von
Tilo Berlin. Im laufenden Strafverfahren gegen Karl-Heinz Grasser
spielt die Ferint AG eine zentrale Rolle. Für Grasser gilt die
Unschuldsvermutung.
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