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"profil": Geldwäsche-Verdacht gegen Schlaff-Firma
Bawag PSK erstattete Geldwäsche-Verdachtsmeldung wegen Schlaffs zypriotischer Holdenhurst Holding
Wie das Nachrichtenmagzin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, erstattete die Bawag PSK am 8. März
eine Geldwäsche-Verdachtsmeldung an das Bundeskriminalamt im
Zusammenhang mit Geschäftsbeziehungen zwischen dem Wiener Unternehmer
Martin Schlaff und der Telekom Austria (TA). Laut "profil" seien
Mitarbeiter des Bawag PSK-"Compliance Offices" im Februar von
Medienberichten aufgescheucht worden, wonach die auf Zypern
domizilierte und Schlaff zugerechnete Holdenhurst Holding einen
1,8-Millionen-Euro-Beraterauftrag für Ost-Akquisitionen mit der
TA-Tochter Mobilkom abgeschlossen hatte. Eine Überprüfung der
Kundendatenbanken durch das Compliance Office ergab, dass die
Holdenhurst Holding 2006 zwei Konten bei der Bawag PSK eröffnet
hatte. Der Geldwäsche-Verdachtsmeldung zufolge überwies die Mobilkom
im Juni 2006 nicht, wie bisher berichtet, 1,8 Millionen Euro, sondern
tatsächlich 7,77 Millionen Euro auf eines der Konten der Holdenhurst
Holding. Das Geld wurde kurz veranlagt und an Schlaffs Privatstiftung
weiter überwiesen. Das Bundeskriminalamt leitete die
Geldwäsche-Verdachtsmeldung der Bawag PSK laut "profil" an das
Bundesamt zur Korruptionsbekämpfung und an die
Korruptionstaatsanwaltschaft weiter.
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