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Ergebnis des 1. Quartals 2002
Die unterschiedliche Entwicklung der für die Constantia-Iso AG maßgeblichen Märkte
führte im 1. Quartal 2002 zu einem Ergebnis, das über dem 4. Quartal 2001 liegt, jedoch
hinter dem 1. Quartal 2001 zurückgeblieben ist.
Die wichtige Bauwirtschaft konnte sich gerade in Westeuropa und da insbesonders
in Deutschland einem weiteren Abwärtstrend nicht entziehen. Mit zeitlicher Verzögerung
ist nunmehr auch der Möbelmarkt von dieser Entwicklung betroffen. Im ersten Quartal
2002 war hier ein Minus von über 20% in Deutschland und rund 10% in der EU zu
verzeichnen. Des weiteren konnten in der Flugzeug- und Luftfahrtindustrie die Auswirkungen
des 11. September noch nicht kompensiert werden. Weit konjunkturresistenter zeigten
sich die Märkte des Hoch- und Niederspannungsbereiches der Isovolta Technik. Die
Skiindustrie war nach einem überhitzten 1. Quartal des Vorjahres von einem Rückgang
auf ein normales Niveau geprägt.
Unter diesen ungünstigen Voraussetzungen konnte die Constantia-Iso-AG ihren Umsatz
um 3% auf € 170,5 Mio. steigern. Gleichzeitig ging durch den verstärkten Konkurrenzkampf
in einem angespannten konjunkturellen Umfeld sowie einer ungünstigen Preisentwicklung
bei für uns wichtigen Rohstoffen das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung
(EBITDA) auf € 13,8 Mio. ( € 15,6 Mio. im I. Quartal 2001) zurück. Dies führte zu
einem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von € 4,4 Mio. nach
€ 7,4 Mio. im Vergleichszeitraum.
Lediglich Falco konnte sich mit einem um 4,1% höheren EGT als im Vorjahr verbessern.
Alle anderen Unternehmen der Gruppe waren mehr oder weniger stark dem konjunkturellen
Umfeld ausgesetzt. Besonders hart ist Werzalit von der anhaltenden Krise in der Bauindustrie
betroffen.
Die beiden erstmals in den Quartalsabschluss einbezogenen Unternehmen Gatex und
Sprela wirkten sich mit einem zusätzlichen Umsatz in Höhe von rund € 8 Mio. auf die
konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung aus.
Erfreulich zeigte sich die Entwicklung des Aktienkurses der Constantia-Iso AG, der von
€ 6,2 zu Beginn des Jahres eine Steigerung auf einen Jahreshöchststand von € 8,04
verzeichnete. Dies entspricht einem Kursanstieg von über 29%.
Für das laufende Jahr erwartet Constantia-ISO eine leichte Konjunkturerholung, die nachhaltig in der
zweiten Jahreshälfte zu spüren sein sollte. Als Indiz dafür kann der gegenüber dem Vorjahr
um 10% höhere Auftragsstand per Quartalsende gesehen werden.
Zusätzliche positive Impulse kommen durch laufende Restrukturierungsmaßnahmen, die
konsequent in den betroffenen Unternehmen umgesetzt werden, sowie von den
gesteigerten Aktivitäten in den Exportmärkten.
Problematisch bleibt weiterhin der deutsche Markt, bei dem für das laufende
Jahr noch nicht mit einer Erholung gerechnet wird. Insgesamt erwartet Constantia-ISO aus heutiger Sicht,
daß der Ergebnisrückgang des 1. Quartals gegenüber dem Vorjahr in den verbleibenden
Quartalen aufgeholt werden kann und somit ein Ergebnis in Vorjahreshöhe erreichbar
sein sollte.
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