Ergebnisse für das erste Halbjahr 2009/10
(1. Mai bis 31. Oktober 2009)
- Umsatz: EUR 314,0 Mio. (+88,5%)
- EBITDA: EUR 185,1 Mio. (+203,3%)
- EBIT: EUR 200,7 Mio. (Vorjahr -1,550 Mrd.)
- EBIT währungsbereinigt: EUR 253,8 Mio.
- EBT: EUR 221,2 Mio. (Vorjahr EUR -1,862 Mrd.)
- EBT währungsbereinigt: EUR 252,2 Mio.
- Cashflow aus dem Ergebnis: EUR 150,9 Mio. (+685,6%)
- Buchwert / Aktie: EUR 6,68 (-12,0%)
- NAV / Aktie: EUR 7,31 (-8,0%)
- Ergebnis / Aktie: EUR 0,21 (Vorjahr EUR -1,83)
Die IMMOEAST AG konnte nach dem dramatischen Verlustjahr 2008/09 auch im
zweiten Quartal und damit in der ersten Hälfte des Wirtschaftsjahrs 2009/10
(1. Mai bis zum 31. Oktober 2009) wiederum ein deutlich positives Ergebnis
erzielen. Die wichtigsten Kennzahlen sind im Jahresvergleich deutlich
verbessert. Diese Entwicklung ist zum einen auf eine gewisse Stabilisierung
der Märkte, zum anderen auf umfangreiche Restrukturierungs- und
Kostensenkungsmaßnahmen zurückzuführen.
Umsatz, EBITDA, Mieteinnahmen, Cashflow
Die Umsatzerlöse erreichten mit EUR 314,0 Mio. fast das Doppelte des
Vorjahreswerts, das operative Ergebnis (EBITDA) konnte mit EUR 185,1 Mio.
im Jahresvergleich mehr als verdreifacht werden. Die Mieteinnahmen stiegen
um 79,79% auf EUR 222,6 Mio. Die Steigerung ist zum Großteil auf den Kauf
der IMMOAUSTRIA von der Muttergesellschaft IMMOFINANZ zurückzuführen. Zur
positiven Entwicklung hat aber auch eine deutliche Kostenreduktion durch
den Wegfall des Managementvertrags mit der Constantia Privatbank
beigetragen. Sehr erfreulich ist die ungebrochene Entwicklung des Ergebnis
Cashflows, der sich von EUR 19,2 Mio. auf EUR 150,9 Mio. fast
verachtfachte. Sie ist auf die Kostensenkungen und die Übernahme der
IMMOAUSTRIA zurückzuführen. Im Quartalsvergleich zwischen 1. und 2. Quartal
2009/10 gingen die Umsatzerlöse leicht zurück. Das ist auf niedrigere
Verkaufsvolumina von Wohnimmobilien in Serbien und Bulgarien sowie auf
USD-Wechselkurseffekte, insbesondere in Russland und Polen zurückzuführen.
Neubewertung, Abschreibungen, EBIT
Die Neubewertung von Liegenschaften brachte nach dem verlustreichen Jahr
2008/09 mit EUR 25,4 Mio. (nach EUR -758,8 Mio. im Vergleichszeitraum des
Vorjahres) wieder einen leicht positiven Ergebnisbeitrag. Davon entfallen
EUR 18,0 Mio. auf das zweite Quartal, wobei EUR -27,5 Mio.
währungsbereinigte Abwertungen durch währungsbedingte Aufwertungen in Höhe
von EUR 45,5 Mio. überkompensiert werden. Auch Abschreibungen, im
wesentlichen auf Immobilienvorräte und Forderungen, waren nur in geringem
Maß (EUR 9,8 Mio. nach EUR 557,8 Mio.) erforderlich. Diese Verbesserungen
führten zu einem deutlich verbesserten Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit
(EBIT) von EUR 200,7 Mio. (nach EUR -1,550 Mrd.). Um Währungseffekte
bereinigt beträgt das EBIT EUR 253,8 Mio.
EBT
Das im Vorquartal aufgrund von Währungseinflüssen positive 'Sonstige
Finanzergebnis' ist in diesem Quartal aus den gleichen Gründen negativ.
Gemildert wurde dieser Einfluss durch ein positives Bewertungsergebnis von
TriGranit, sodass das gesamte Finanzergebnis mit EUR -13,2 Mio. im Quartal
nur leicht negativ ausfällt. Das Ergebnis vor Ertragssteuern betrug EUR
221,2 Mio. (nach EUR -1,862 Mrd.), währungsbereinigt wurden EUR 252,2 Mio.
erreicht.
Gewinn/Aktie, NAV
Das Ergebnis je Aktie betrug EUR 0,21, der Innere Wert je Aktie (Net Asset
Value - NAV) erreichte EUR 7,31, der Buchwert je Aktie betrug zum Ende des
Halbjahrs EUR 6,68.
Operative Erfolge
Aus dem operativen Geschäft der IMMOEAST sind vor allem zahlreiche
erfolgreich abgeschlossene Neuvermietungen und Mietvertragsverlängerungen
erwähnenswert. Diese Erfolge sind bereits ein erfreuliches Ergebnis der
Dezentralisierung des Asset Managements.