Vorgehen gegen Diffamierung ist kein "Bassena-Streit"
Zufrieden zeigt sich die AvW über den Umstand, dass
der Präsident des Interessensverbandes der Anleger (IVA), Wilhelm
Rasinger, die Erklärung unterschrieben hat, den Begriff
"Pyramidenspiel" im Zusammenhang mit der AvW nicht mehr zu verwenden.
Das sei auch im Sinne der Anleger positiv zu bewerten.
Aufs Schärfste zurückgewiesen wird von der AvW aber die Aussage
Rasingers, er habe unterschrieben, weil er mit der AvW keinen
"Bassena-Streit" führen wolle. "Mit dem Terminus "Pyramidenspiel"
warf Rasinger der AvW nichts Geringeres als ein strafbares Verhalten
vor", kritisiert der neue AvW-Vorstand Dr. Arnulf Komposch. Rasinger
habe damit nicht nur die AvW diffamiert, sondern auch tausende
Anleger verunsichert. Den unhaltbaren, provokanten Vorwurf könne die
AvW auch im Interesse ihrer Anleger nicht auf sich sitzen lassen,
unterstreicht Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfgang Auer von Welsbach.
Von der Reputation des Unternehmens hänge vor allem für die Kunden
Entscheidendes ab.
Die Ankündigung eines lautstarken Auftritts des IVA-Präsidenten
bei der AvW-Hauptversammlung nimmt AvW sehr gelassen: So kam es bei
dessen Auftritten bei diversen Hauptversammlungen schon zu kritischen
Anfragen von Anlegern an Rasinger selbst, wessen Interessen er mit
seinen Selbst-Inszenierungen eigentlich wirklich vertritt. "Die
bisher schweigende Mehrheit von Anlegern, die der AvW die Treue
halten, wird bei der AvW-Hauptversammlung die Gelegenheit nützen
können, um selbst ernannte Anlegerschützer und ihre Motive ganz
konkret anzusprechen", zeigt sich Komposch überzeugt. "Mit seinen
bisherigen Äußerungen sorgte Rasinger jedenfalls für zusätzliche
Verunsicherung und schädigt letztlich die Anleger, die das wohl kaum
unwidersprochen hinnehmen werden. Auch wir werden sehr deutliche
Worte für eine solche verantwortungslose Vorgangsweise finden."