Immoeast - IMMOEAST-Ergebnisse für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2008/09

IMMOEAST

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IMMOEAST-Ergebnisse für die ersten drei Quartale des Geschäftsjahres 2008/09

* Umsatz: EUR 252,7 Mio. (+ 19,3 %)
* EBITDA: EUR 88,7 Mio. (- 2,6 %)
* EBIT: EUR -1,405 Mrd.
* EBT: EUR -2,276 Mrd.
* Cash Flow aus dem Ergebnis: EUR 75,1 Mio. (+46,5%)
* Buchwert / Aktie: EUR 6,73 (-27,9 %)
* NAV / Aktie: EUR 7,03 (-30,6 %)
* Ergebnis / Aktie: EUR -2,32 von EUR 0,20

Die IMMOEAST AG kämpfte auch im 3. Quartal des Wirtschaftsjahrs 2008/09 (1. November 2008 bis 31. Jänner 2009) mit einem äußerst schwierigen Marktumfeld. Dieses machte weitere Abwertungen des Immobilienportfolios sowie Abschreibungen als Folge der Einstellungen von Entwicklungsprojekten notwendig.

Die kumulierten Abwertungen (Neubewertung von Liegenschaften) der ersten drei Quartale erreichten EUR - 507,7 Mio., die Abschreibungen auf Entwicklungsprojekte, Firmenwerte und Forderungen EUR - 634,2 Mio. Darin ist auch eine Teilabwertung der Forderung gegenüber der Constantia Packaging B.V. (Corporate Bond der IBAG) von EUR -172 Mio. (rund ein Drittel der Forderung in Höhe von EUR 513 Mio.) enthalten. Darüber hinaus resultierten aus weiter zu betreibenden Entwicklungsprojekten Drohverluste in Höhe von EUR - 352 Mio. Aufgrund der anhaltenden schwierigen immobilienwirtschaftlichen Gesamtlage kann der Vorstand weitere Abwertungen nicht ausschließen.

Ohne Berücksichtigung der positiven bilanziellen Wechselkurseffekte hätten die Abwertungen EUR - 1,096 Mrd. für die abgelaufenen neun Monate betragen.

Positiv entwickelte sich das operative Geschäft, womit die strategische Neuausrichtung der Gesellschaft erste Früchte zu tragen beginnt. Das EBITDA lag mit EUR 88,7 Mio. nur um 2,6 % unter dem Vorjahresniveau, Umsatz (+19,3 %) und Cash Flow aus dem Ergebnis (+46,5 %) legten deutlich zu. Auch die Mieteinnahmen entwickelten sich positiv: Ohne Berücksichtigung von Fremdwährungseffekten, die sich in dieser Kennzahl negativ auswirken, stiegen die Mieteinnahmen im Jahresvergleich um 19,7%. Dafür sind Akquisitionen in den letzten Monaten des abgelaufenen Wirtschaftsjahres und Fertigstellungen im laufenden Wirtschaftsjahr verantwortlich. Vermietungsgrad und durchschnittliche Miethöhen blieben weitgehend unverändert.
Gute Fortschritte machen die Konsolidierungsmaßnahmen der IMMOEAST welche im Rahmen des Sanierungskonzeptes begonnen wurden: Die hochvolumige Projektpipeline wurde um mehr als die Hälfte gekürzt, womit der künftige Finanzierungsbedarf der IMMOEAST um rund EUR 2,434 Mrd. Euro sank. Die Einstellung weiterer Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von EUR 1,147 Mrd. wird derzeit mit den Vertragspartnern verhandelt.

Aus dem Verkauf von Objekten wurde bisher nur ein vergleichsweise kleiner Beitrag zur Stärkung der Liquidität erzielt, im laufenden Geschäftsjahr wurden bisher mit dem Verkauf des Büroobjekte Mistral und Passat (Warschau) sowie Jungmannova (Prag) zwei größere Transaktionen abgeschlossen.



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