Industrie begrüßt Verdoppelung der Krisenhilfe für Oststaaten

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Industrie begrüßt Verdoppelung der Krisenhilfe für Oststaaten
IV-GS Beyrer: Aufstockung des EU-Fonds zur Unterstützung von Nicht-Euro Ländern auf 50 Mrd. Euro richtig - Industrie begrüßt Dotierung der Nabucco-Pipeline mit 200 Mio. Euro

"Die Industrie begrüßt den Beschluss des EU-Rates zur Verdoppelung der Mittel zur Unterstützung von EU-Ländern mit Zahlungsbilanzschwierigkeiten aus dem Nicht-Euro-Raum auf 50 Mrd. Euro", betonte der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Markus Beyrer. Gemeinsam mit dem Europäischen Arbeitgeberverband BUSINESSEUROPE unterstützt die IV bereits seit Dezember vergangenen Jahres die Position Österreichs, die Mittel- und Osteuropäischen Staaten in der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht alleine zu lassen. Diese Position wurde durch BUSINESSEUROPE auch offensiv gegenüber der Europäischen Kommission vertreten. "Wir anerkennen hier aber auch absolut die Überzeugungsarbeit der österreichischen Bundesregierung, welche die erste war, die sich für die Aufstockung des EU-Fonds eingesetzt hat", so Beyrer.

Die Unterstützung für die Staaten Mittel- und Osteuropas ist zudem, so Beyrer, ein wichtiger Beitrag der gelebten gesamteuropäischen Verantwortung. "Das hilft, die irrationale Spirale der Berichterstattung sowie Analyse einzelner Medien und Rating Agenturen über die wirtschaftliche Lage in Mittel- und Osteuropa zu stoppen", betonte Beyrer.

Weiters werde die explizite Nennung und Dotierung mit 200 Mio. Euro für die Nabucco-Pipeline im EU-Recovery-Plan von der IV ausdrücklich begrüßt. "Die Nabucco-Pipeline ist zur Verbesserung der österreichischen wie europäischen Energieversorgungssicherheit ein prioritäres Projekt und muss entsprechend vorangetrieben werden", erklärte Beyrer. Erfreulich sei, dass nun zusätzlich auch die Starkstromverbindung Wien-Györ mit 20 Mio. veranschlagt sei. Beyrer betonte, sowohl auf europäischer, wie auf nationaler Ebene sei der nachdrückliche Ausbau der Infrastruktur und entsprechende Investitionen "ein Gebot der Stunde". Generell habe die österreichische Bundesregierung bei mehreren für Österreich wesentlichen Punkten sowohl im Vorfeld wie auch beim Gipfel selbst hervorragend gearbeitet und die österreichischen Interessen im europäischen Sinne erfolgreich vertreten.




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