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Uni Credit - Bank Austria Milliarden: Drei Fragen an Finanzminister Pröll
Kogler will Regierung aus milliardenschwerem Schweigebunker
treiben
Aufgrund der Ankündigung der Manager von Uni Credit
und Bank Austria sich in Italien und Österreich jeweils eine
staatliche Eigenkapitalspritze in unterschiedlicher Höhe "zu
besorgen" stellen sich viele Fragen.
Drei zentrale Fragen soll das Ministerium und Finanzminister Pröll
schleunigst beantworten:
1) Ist es sinnvoll, dass Österreich nach Stand der jetzigen
Forderungen einen vielfache höheren Milliardenbetrag in die Bank
Austria pumpen soll als Italien in die Mutter Uni Credit?
2) Welche haltbaren, klaren und kontrollierbaren Sicherungsmaßnahmen
werden als unabdingbar in einem allfälligen Beteiligungsvertrag
verankert, so dass garantiert ist, dass die in Italien ansässige
Mutter nicht über Gebühr Kapital und oder Gewinne abzieht?
3) Wie wird garantiert, dass die Osteuropa-Kompetenz der Bank Austria
innerhalb des Konzerns in Wien bleibt und wie prognostizieren sie die
mittelfristigen Auswirkungen auf die Arbeitsplätze?
"Die Bundesregierung, und allen voran Finanzminister Pröll samt
seinen hilflosen Staatssekretären, erwecken glaubwürdig den Eindruck,
dass ihnen das Handling des so genannten Bankenrettungspaketes völlig
entglitten ist." Um die Regierung aus ihrem milliardenschweren
Schweigebunker zu treiben, kündigt der Finanzsprecher der Grünen,
weitere Anfragen an das Finanzministerium an.
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