Jährliche Inflationsrate der Eurozone auf 1,2% gestiegen

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Jährliche Inflationsrate der Eurozone auf 1,2% gestiegen
In der EU auf 1,7% gesunken

Die jährliche Inflationsrate der Eurozone lag im Februar 20092 bei 1,2%, gegenüber 1,1% im Januar 2009. Ein Jahr zuvor hatte sie 3,3% betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug im Februar 2009 0,4%.

Die jährliche Inflationsrate der EU lag im Februar 2009 bei 1,7%, gegenüber 1,8% im Januar 2009. Ein Jahr zuvor hatte sie 3,5% betragen. Die monatliche Inflationsrate betrug im Februar 2009 0,4%.

Diese Daten werden von Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften, veröffentlicht.

Preisentwicklung in den EU-Mitgliedstaaten

Im Februar 2009 wurden die niedrigsten jährlichen Raten in Irland, Portugal (je 0,1%) und Zypern (0,6%) gemessen, und die höchsten in Lettland (9,4%), Litauen (8,5%) und Rumänien (6,9%). Im Vergleich zu Januar 2009 ging die jährliche Inflationsrate in elf Mitgliedstaaten zurück, blieb in zweien unverändert und stieg in dreizehn an.

Die niedrigsten Durchschnittswerte über zwölf Monate bis einschließlich Februar 2009 verzeichneten die Niederlande, Portugal (je 2,2%) und Deutschland (2,4%); während die höchsten in Lettland (14,1%), Bulgarien und Litauen (je 10,8%) gemeldet wurden.

Eurozone

Die Hauptkomponenten mit den höchsten jährlichen Raten im Februar 2009 waren Alkohol und Tabak (3,2%), Restaurants und Hotels (2,9%) sowie Wohnung (2,8%), die mit den niedrigsten jährlichen Raten waren Verkehr (-2,7%), Nachrichtenübermittlung (-1,4%) sowie Bekleidung und Schuhe (0,1%). Bei den Teilindizes hatten Gas (+0,21 Prozentpunkte), Restaurants und Cafés (+0,15) sowie Elektrizität (+0,12) die stärkste Steigerungswirkung auf die Gesamtinflation, während Kraftstoffe für Verkehrsmittel (-0,78) und Flüssige Brennstoffe (-0,25) am stärksten senkend wirkten.

Die Hauptkomponenten mit den höchsten monatlichen Raten waren Bekleidung und Schuhe (1,5%), Freizeit und Kultur (1,1%) sowie Verkehr (0,6%). Diejenigen mit den niedrigsten Raten waren Nahrungsmittel (-0,1%), Wohnung und Nachrichtenübermittlung (je 0,0%). Insbesondere Pauschalreisen (+0,08 Prozentpunkte), Kraftstoffe für Verkehrsmittel (+0,07) und Bekleidungsartikel (+0,06) hatten die stärkste Steigerungswirkung, während Kraftwagen (-0,04) am stärksten senkend wirkten.




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