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Arbeitskosten in der Eurozone um 3,8% gestiegen
Zunahme um 4,6% in der EU27
Die Arbeitskosten pro Stunde sind in der Eurozone (EZ15) im vierten Quartal 2008 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresquartal nominal um 3,8% gestiegen. Im vorigen Quartal2 betrug der Anstieg 4,2%. In der EU27 lag die jährliche Steigerungsrate im vierten Quartal 2008 bei 4,6%, nach einem Anstieg um 4,2% im vorangegangenen Quartal.
Die beiden Hauptkomponenten der Arbeitskosten sind Löhne und Gehälter sowie Lohnnebenkosten. In der Eurozone stiegen die Löhne und Gehälter im vierten Quartal 2008 mit einer Rate von 3,9% gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal, während bei den Lohnnebenkosten ein Anstieg um 3,6% zu verzeichnen war; im dritten Quartal 2008 hatten die Steigerungen bei 4,2% bzw. 4,3% gelegen. In der EU27 stiegen die Löhne und Gehälter um 4,7% und die Lohnnebenkosten um 4,2%. Im Vorquartal waren Steigerungsraten von 4,3% bzw. 4,1% verzeichnet worden.
Bei einer Aufschlüsselung nach Wirtschaftszweigen zeigt sich, dass in der Eurozone im vierten Quartal 2008 die Arbeitskosten pro Stunde in der Industrie mit einer jährlichen Rate von 5,4%, im Baugewerbe von 5,1% und im Dienstleistungssektor von 2,6% gestiegen sind. In der EU27 stiegen die Arbeitskosten um 6,0% in der Industrie, um 5,1% im Baugewerbe und um 3,8% im Dienstleistungssektor.
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