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VBAG-Aufsichtsrat bestätigt Rekapitalisierungsmaßnahmen
Der Aufsichtsrat der VBAG gab in seiner gestrigen
Sitzung grünes Licht für die Umsetzung eines Kombinationsmodells von
Partizipationskapital und genossenschaftlichen Selbsthilfemaßnahmen.
Die Kapitalstärkung des VBAG Konzerns soll einerseits durch die
Aufnahme von Partizipationskapital geschehen. Dafür liegt nach
Verhandlungen mit dem Bund ein unterschriftsreifer Vertrag bis zu
einer Höhe von 1 Mrd. Euro vor.
Bevor jedoch in einer für Ende März angesetzten Aufsichtsratssitzung
die endgültige Entscheidung über die Höhe der Beanspruchung von
Staatskapital fällt, soll andererseits in einem höchstmöglichen
Ausmaß ein Paket von Selbsthilfe-Maßnahmen des Volksbank-Sektors
umgesetzt werden.
Dieses Paket umfasst zunächst Vorbereitungen für den Verkauf der
derzeit der VBAG zugehörenden Retailbanken an die Primärstufe. Dies
betrifft vor allem die Volksbank Wien, die Volksbank Linz-Mühlviertel
sowie die beiden Spezialbanken Immo-Bank und Ärztebank. Weiters
sollen bis zu EUR 300 Mio im Rahmen dieses Selbsthilfepaketes in Form
von Eigenleistungen der Aktionäre aufgebracht werden. Auch die
Minderheitenaktionäre der VBAG (DZ-Bank, Ergo-Versicherung, RZB)
werden eingeladen, sich an dieser Form der Kapitalaufbringung zu
beteiligen.
Mit diesem kombinierten Paket von Partizipationskapital und
genossenschaftlicher Selbsthilfe ist die Zukunft des Konzerns mit
seinen Funktionen als Spitzeninstitut der österreichischen
Volksbanken abgesichert.
Der Vorstand der VBAG unter Führung von Generaldirektor Franz Pinkl
wurde beauftragt, die beschlossenen Maßnahmen zügig umzusetzen.
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