Verein für Finanzmarktausgleich: Neue Anlegerentschädigung für Finanzdienstleister ist positives Signal

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Verein für Finanzmarktausgleich: Neue Anlegerentschädigung für Finanzdienstleister ist positives Signal
Anlegerschutzverein fordert auch Stärkung der Minderheitenrechte bei AGs

Als "positives Signal für den Anlegerschutz" begrüßt der Verein für Finanzmarktausgleich die Pläne von Finanzminister Josef Pröll, die Anlegerentschädigung für Wertpapier-Dienstleister neu zu regeln. Dies, so Vereinsvorstand Philipp Buchner, sei gerade angesichts der aktuellen Finanzkrise dringend geboten, um die Interessen der Anleger in Zukunft besser zu schützen und das Vertrauen in den Finanzplatz Wien zu heben. Diese Woche war bekannt geworden, dass die für Banken geltende staatlich garantierte Einlagensicherung künftig auch für Einlagen bei Wertpapierfirmen gelten soll.

Vereinsvorstand Buchner sieht noch weiteren Handlungsbedarf des Gesetzgebers: Konkret fordert der Verein für Finanzmarktausgleich eine Stärkung der Minderheitenrechte bei Aktiengesellschaften, wie etwa die leichtere Durchsetzbarkeit von Sonderprüfungen und Schadenersatzansprüchen sowie mehr Informationsrechte für Kleinanleger. Auch eine deutliche Effizienzsteigerung der Finanzmarktaufsicht findet sich auf dem Forderungskatalog der Anlegerschützer. In diesem Zusammenhang wird neuerlich die im Zuge des Bankenpakets kürzlich beschlossene Bestimmung kritisiert, wonach Einzelanleger keinen Amtshaftungsanspruch gegen die Aufsichtsbehörde geltend machen können. Vereinsvorstand Buchner: "Wir hoffen sehr, dass sich die neue Regierung auch mit diesem anlegerfeindlichen Gesetz kritisch auseinandersetzt."

Verein für Finanzmarktausgleich
Der Verein für Finanzmarktausgleich wurde im Oktober 2008 gegründet. Die wesentlichen Anliegen des Vereins sind, Geschädigten der Finanzkrise zu ihrem Recht zu verhelfen und dabei auch den Staat in die Pflicht zu nehmen. www.amtshaftung.at





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