bwin.party - Deutsche Bank soll an bwin-Kursmanipulationen beteiligt gewesen sein

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FORMAT: Deutsche Bank soll an bwin-Kursmanipulationen beteiligt gewesen sein
Anklageschrift dokumentiert Missbrauch von Insiderinformationen

Die Deutsche Bank soll die Aktienkurse des börsenotierten Sportwettanbieters bwin massiv manipuliert haben. In diesem Zusammenhang wird Deutsche-Bank-Chef-Aktienhändler Roman Eisenschenk im neuen Jahr der Strafprozess gemacht. Dies berichtet das Wirtschaftsmagazin FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden Ausgabe.

Wie die Deutsche Bank systematisch und zum eigenen Vorteil die bwin-Kurse manipuliert hat, wird in der FORMAT exklusiv vorliegenden Anklageschrift vom 3. Oktober 2008 minutiös beschrieben. "Martin Begsteiger und Roman Eisenschenk haben in Wien am 28./29. Juni 2006 im gemeinsamen Zusammenwirken die Insider-Information, dass der Kurs der bwin-Aktien durch einen von ihnen inszenierten Im-Kreis-Verkauf künstlich hoch gehalten wurde, mit dem Vorsatz ausgenützt, sich und der Deutschen Bank Vermögensvorteile zu verschaffen", heißt es in der Anklageschrift. "Begsteiger und Eisenschenk haben hierdurch das Verbrechen des Missbrauchs von Insiderinformationen begangen."

Die Deutsche Bank, der größte Aktienhändler an der Wiener Börse, verdiente so viele Millionen Euro. Zitat aus der Anklage: "Die Börsekäufe und Aktienkreisläufe brachten Begsteiger und der Deutschen Bank erhebliche Gewinne." Aus diesen illegalen Aktivitäten drohen der Deutschen Bank laut FORMAT nun Schadenersatzklagen. Allein der Erste Bank ist laut bwin-Gerichtsakt (GZ: 605 St 8/07a-19) ein Schaden von mindestens 70 Millionen Euro entstanden. Begsteiger und Eisenschenk sowie Klaus Winker von der Pressestelle der Deutschen Bank wollten die Causa gegenüber FORMAT nicht kommentieren. Für alle genannten Personen gilt freilich die Unschuldsvermutung.



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