Erste Bank bestätigt Verkaufen-Empfehlung
Die Neueinschätzung und Abwicklung, alter schlechter Projekte im
Kraftwerksgeschäft sowie die Beendigung unprofitablen Geschäfts hat bei CWT zu
einem unerwartet schlechten Ergebnis nach Ablauf der ersten 9 Monate 2008
geführt. Der Umsatz konnte zwar um 13% auf EUR 225,2 Mio. zulegen. Jedoch
belastet von Restrukturierungsmaßnahmen iHv EUR 16,6 Mio. fiel das EBIT von
CWT auf EUR -9,9 Mio. Auch die Liquiditätssituation von CWT verschärfte sich. Die
laufende Finanzierung des operativen Geschäfts kostet CWT EUR 14,4 Mio. in den
ersten drei Quartalen. Die Nettoverschuldung stieg entsprechend auf EUR 71,1 Mio.
und liegt nun deutlich über dem Eigenkapital von EUR 50,8 Mio.
Für das laufende vierte Quartal liegt der Management Fokus auf der Stabilisierung
der Ergebnisse und der Risikosituation. Wir erachten CWT weiterhin als schwieriges
Investment. Zum einen muss das Unternehmen intern harte Restrukturierungsmaßnahmen
vornehmen, die die Liquidität belasten. Darüber hinaus wird es auch
für CWT schwieriger, aufgrund des rezessiven Marktumfeldes Neuaufträge zu
generieren. Wir raten Anlegern daher weiterhin zur Vorsicht. Wir haben unsere
Gewinnschätzungen je Aktie für 2008 von EUR 0,12 auf EUR -0,76 und für 2009 von
EUR 0,12 auf EUR 0,01 gesenkt. Unser Kursziel haben wir ebenso von EUR 3,0 auf
EUR 1,2 gesenkt. Unsere Verkaufsempfehlung haben wir bestätigt.