bwin.party - bwin veröffentlicht Details zum Ergebnis für das erste Quartal 2008

BWIN.PARTY

1,55 EUR -6,30 %
→ Chart → Stammdaten → Forum

1,55 EUR -6,30%
Hoch 1,56 Tief 1,50 Vortag 1,65
bwin veröffentlicht Ergebnis für das erste Quartal 2008

Erläuterungen

Dieser Bericht enthält unter anderem Aussagen über mögliche zukünftige Entwicklungen, die basierend auf derzeit zur Verfügung stehenden Informationen erstellt wurden. Diese Aussagen, welche die gegenwärtige Einschätzung des Vorstands hinsichtlich zukünftiger Ereignisse widerspiegeln, sind nicht als Garantien zukünftiger Leistung zu verstehen und beinhalten schwer vorhersehbare Risken und Unsicherheiten. Verschiedenste Ursachen könnten dazu führen, dass tatsächliche Ergebnisse oder Umstände grundlegend von den in den Aussagen getroffenen Annahmen abweichen.

Diese Darstellung bezieht die stille Beteiligung der bwin e.K in einer pro-forma konsolidierten Version ein und unterscheidet sich daher vom Konzernabschluss. Grundsätzliche Aussagen des Managements zur Entwicklung der Gesellschaft werden dadurch nicht beeinflusst.

Highlights

Q1 2008 (pro-forma konsolidiert)

Rekord-Brutto-Gaming-Erträge: plus 21,3 % bei 104,6 Mio. EUR (Q1 2007: 86,2 Mio. EUR)*
Rekord-Sportwetten-Bruttoertrag: plus 27,4 % bei 60,6 Mio. EUR (Q1 2007: 47,6 Mio. EUR); Sportwetten-Marge bei 8,7 %*
Rekord-Netto-Gaming-Erträge: plus 17,5 % bei 91,9 Mio. EUR (Q1 2007: 78,2 Mio. EUR)*
925.000 aktive sowie 254.000 neue aktive Echtgeld-Kunden (plus 19,5 % bzw. 27,9 %)*
EBITDA (bereinigt) bei 25,8 Mio. EUR (Q1 2007: 24,6 Mio. EUR)
Ergebnis nach Steuern 11,0 Mio. EUR (Q1 2007: 9,9 Mio. EUR)

* 2007 exklusive Türkei-Geschäft, welches Anfang März 2007 eingestellt wurde.

Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2008 (pro-forma konsolidiert)

Im Q1 2008 setzte bwin den eingeschlagenen profitablen Wachstumskurs fort und erzielte bei Rekord-Netto-Gaming-Erträgen eine bereinigte EBITDA-Marge in der Höhe von 28,1 %.

Rekord-Brutto-Gaming-Erträge: plus 21,3 % bei 104,6 Mio. EUR (Q1 2007: 86,2 Mio. EUR)*

bwin erwirtschaftete im Q1 2008 Brutto-Gaming-Erträge (Summe der Bruttoerträge aus Wettgeschäft, Poker, Casino und Games) in der Höhe von 104,6 Mio. EUR. Gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs (Q1 2007: 86,2 Mio. EUR) erzielte bwin eine Steigerung von 21,3 %. Der aus dem Casino- und Games-Bereich erwirtschaftete Bruttoertrag belief sich auf jeweils 16,4 Mio. EUR (Q1 2007: 16,1 Mio. EUR) bzw. 4,8 Mio. EUR (Q1 2007: 3,1 Mio. EUR). Dies entspricht gegenüber dem Q1 2007 Steigerungsraten von 2,9 % (Casino) und 53,3 % (Games).

Rekord-Sportwetten-Bruttoertrag: plus 27,4 % bei 60,6 Mio. EUR (Q1 2007: 47,6 Mio. EUR); Sportwetten-Marge bei 8,7 %*

Der Umsatz bei Sportwetten wurde gegenüber dem Q4 2007 um 12,3 % auf 698 Mio. EUR bzw. 38,4 % im Vergleich zum Q1 2007 gesteigert. Bei einer Sportwetten-Marge in Höhe von 8,7 % (Q4 2007: 9,6 %; Q1 2007: 9,4 %) erzielte bwin einen Sportwetten-Bruttoertrag von 60,6 Mio. EUR. Dies entspricht einer Steigerung von 27,4 % gegenüber der vergleichbaren Periode des Vorjahres.

Rekord-Netto-Gaming-Erträge: plus 17,5 % bei 91,9 Mio. EUR (Q1 2007: 78,2 Mio. EUR)*

Die Netto-Gaming-Erträge (Brutto-Gaming-Erträge abzüglich aller Erlösschmälerungen wie Wettgebühren, Casinosteuern und an Kunden gewährte Boni) betrugen im Q1 2008 91,9 Mio. EUR. Gegenüber dem Q1 2007 entspricht dies einer Steigerung von 17,5 %. Dies ist vor allem auf einen Anstieg der Netto-Gaming-Erträge aus den Bereichen Sportwetten (plus 22,6 % gegenüber Q1 2007) auf 52,3 Mio. EUR sowie Poker (plus 12,6 % im Vergleich zu Q1 2007 bzw. plus 6,8 % gegenüber Q4 2007) auf 20,3 Mio. EUR zurückzuführen.

An sonstigen Erträgen wurden im Q1 2008 insgesamt 10,6 Mio. EUR erzielt (Q1 2007: 8,9 Mio. EUR). Davon betrugen die Erlöse aus dem Verkauf der Rechte der Deutschen Bundesliga und 2. Bundesliga (DFL) 5,7 Mio. EUR (Q1 2007: 5,2 Mio. EUR). Die an Kunden weiterverrechneten Gebühren stiegen auf 2,3 Mio. EUR (Q1 2007: 1,7 Mio. EUR) und stehen im direkten Zusammenhang mit der deutlichen Zunahme des Umsatzvolumens. Im abgelaufenen Quartal verzeichnete bwin 1,8 Mio. EUR (Q1 2007: 1,0 Mio. EUR) an aktivierten Eigenleistungen (z.B. selbsterstellte Software) sowie 0,8 Mio. EUR (Q1 2007: 1,0 Mio. EUR) an sonstigen Erträgen.

925.000 aktive sowie 254.000 neue aktive Echtgeld-Kunden (plus 19,5 % bzw. 27,9 %)*

Die seit dem dritten Quartal 2007 positive Entwicklung der Kundenbasis setzte sich sowohl bei den aktiven als auch bei den neuen aktiven Echtgeld-Kunden auch im Q1 2008 fort. So steigerte sich die Zahl der aktiven Kunden um 19,5 % auf 925.000 (Q1 2007: 774.000). Die Anzahl der neuen aktiven Kunden wurde um 27,9 % auf 254.000 erhöht (Q1 2007: 199.000).

Der Netto-Gaming-Ertrag pro aktiven Kunden im Q1 2008 war im Vergleich zum Q1 2007 mit 99,3 EUR nahezu unverändert (Q1 2007: 101,1 EUR).

EBITDA (bereinigt) bei 25,8 Mio. EUR (Q1 2007: 24,6 Mio. EUR)

Das um nicht zahlungswirksame Kosten (IFRS 2 - aktienbasierte Vergütung in der Höhe von 4,1 Mio. EUR) bereinigte EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) verbesserte sich im Q1 2008 auf 25,8 Mio. EUR gegenüber der vergleichbaren Periode des Vorjahrs (Q1 2007: 24,6 Mio. EUR). Dieser Anstieg, insbesondere im Vergleich zum Vorquartal (Q4 2007: 13,2 Mio. EUR), ist im Wesentlichen auf deutlich reduzierte operative Aufwendungen zurückzuführen.

Insgesamt betrugen die operativen Aufwendungen (IFRS 2 bereinigt) im Q1 2008 73,3 % der Brutto-Gaming-Erträge (Q1 2007: 73,4 %) und liegen damit wie bereits kommuniziert deutlich unter dem Vorquartal (Q4 2007: 88,2 %).

Marketingaufwendungen

Die Marketingaufwendungen in der Höhe von 28,4 Mio. EUR wurden im Q1 2008 gegenüber dem Q1 2007 um 15,0 % (24,7 Mio. EUR) erhöht, jedoch im Vergleich zum Q4 2007 (33,1 Mio. EUR) um 14,2 % planmäßig verringert. Aufgrund der Fußball-Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz im Juni ist im laufenden Quartal eine Erhöhung der Marketingaufwendungen (inklusive Kunden-Boni) geplant, die in den restlichen Folgequartalen 2008 jedoch wiederum auf das Niveau von Q1 reduziert werden sollen. Vor dem Hintergrund des im Oktober 2007 erfolgreich gestarteten Kundenbindungsprogramms b'inside soll im Vergleich zur Weltmeisterschaft 2006 die Nachhaltigkeit der bei der EM neu gewonnen Kunden verbessert werden.

An Kunden-Boni wurden im Q1 2007 insgesamt 9,5 Mio. EUR gewährt (inklusive b'inside). Der Anteil der Kunden-Boni an den Brutto-Gaming-Erträgen in der Höhe von 9,1 % im Q1 2008 stieg im Vergleich zum Vorjahr (Q1 2007: 5,5 Mio. EUR oder 6,2 % der Brutto-Gaming-Erträge) deutlich an, verringerte sich jedoch gegenüber dem Vorquartal (Q4 2007: 9,7 Mio. EUR oder 9,5 % der Brutto-Gaming-Erträge).

Die Marketingkosten (inklusive Boni) pro neuen aktiven Kunden (CPA) betrugen im Q1 2008 149,0 EUR und erhöhten sich geringfügig gegenüber der Vergleichsperiode des Vorjahrs (Q1 2007: 147,7 EUR). Im Vergleich zum Q4 2007 sanken die CPAs jedoch um 18,5 % (Q4 2007: 182,7 EUR).

Personalaufwendungen

Im Vergleich zum Q1 2007 erhöhten sich die Personalaufwendungen planmäßig um 35,3 % (exklusive aktienbasierte Vergütung (IFRS 2): plus 25,1 %) auf 21,5 Mio. EUR bzw. 18,1 Mio. EUR exklusive IFRS 2. Gegenüber dem Vorquartal verringerten sich die Personalkosten um 10,8 % (exklusive IFRS 2: plus 2,1 %). Der Personalstand beläuft sich zum Stichtag 31. März 2008 auf 1.226 Mitarbeiter (inklusive 61 freie Dienstnehmer). Dies entspricht einer Steigerung um 28,5 % gegenüber dem Vorjahr (954 Mitarbeiter inklusive 71 freie Dienstnehmer).

Sonstige Aufwendungen

Die sonstigen Aufwendungen der bwin Gruppe erhöhten sich um 16,7 % auf 30,9 Mio. EUR gegenüber der Vorjahresperiode (Q1 2007: 26,5 Mio. EUR). Im Vergleich zum Vorquartal wurden die sonstigen Aufwendungen jedoch um 26,4 % verringert. Der Rechts-, Prüfungs- und Beratungsaufwand betrug 6,0 Mio. EUR (Q1 2007: 4,9 Mio. EUR; Q4 2007: 9,3 Mio. EUR). Die darin enthaltenen Kosten für Rechtsberatung beliefen sich im Q1 2008 auf 1,8 Mio. EUR (Q1 2007: 1,3 Mio. EUR; Q4 2007: 2,7 Mio. EUR). Büro-, Miet- und Leasingaufwand lagen bei 3,8 Mio. EUR (Q1 2007: 3,0 Mio. EUR; Q4 2007: 4,7 Mio. EUR).

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen (Leistungen von Dritten, Internetgebühren) stiegen auf 8,3 Mio. EUR im Q1 2008 (Q1 2007: 6,7 Mio. EUR; Q4 2007: 8,6 Mio. EUR). Die Kosten für die Bereitstellung von TV-Signalen für Lizenznehmer der DFL-Rechte sowie Provisionsaufwendungen im Zusammenhang mit der Sublizenzierung dieser Rechte beliefen sich auf 1,0 Mio. EUR im Q1 2008 (Q1 2007: 0,8 Mio. EUR; Q4 2007: 3,7 Mio. EUR). An sonstigen Kosten fielen im Q1 2008 5,3 Mio. EUR an (Q1 2007: 4,2 Mio. EUR; Q4 2007: 8,3 Mio. EUR). Darin sind 0,7 Mio. EUR nicht zahlungswirksamer Aufwand im Zusammenhang mit aktienbasierter Vergütung (IFRS 2) enthalten.

Durch zunehmend intern verfügbare Abwicklungs- und Servicierungssysteme konnten die Spesen des Geldverkehrs trotz deutlich gestiegenem Umsatzvolumen auf 6,5 Mio. EUR im Q1 2008 (Q1 2007: 6,8 Mio. EUR; Q4 2007: 7,3 Mio. EUR) gesenkt werden.

Ergebnis nach Steuern 11,0 Mio. EUR (Q1 2007: 9,9 Mio. EUR)

Im Q1 2008 verzeichnete bwin Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen in der Höhe von 5,8 Mio. EUR (Q1 2007: 4,2 Mio. EUR). Wie in den Vorquartalen ist der Anstieg hauptsächlich auf Investitionen in die Erweiterung der technischen Infrastruktur zurückzuführen. Für die DFL-Rechte fielen Abschreibungen in der Höhe von 4,8 Mio. EUR an (Q1 2007: 4,8 Mio. EUR). Die akquisitionsbedingten Abschreibungen betrugen 1,3 Mio. EUR und reduzierten sich gegenüber der vergleichbaren Periode des Vorjahrs (Q1 2007: 1,8 Mio. EUR).

Im Q1 2008 konnte das Unternehmen im Zusammenhang mit der Übernahme von bwin Games AB (vormals Ongame Gruppe) eine Einigung mit den restlichen Verkäufern bezüglich des Nachlasses der bedingten Kaufpreisverbindlichkeit erzielen. Im Q1 2008 verzeichnete bwin insgesamt 2,6 Mio. EUR an Wertaufholung, die auf den Nachlass der restlichen Kaufpreisverbindlichkeit zurückzuführen ist. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich im Q1 2008 auf 16,4 Mio. EUR (Q1 2007: 13,8 Mio. EUR).

Das Ergebnis nach Steuern und Ergebnisanteilen Dritter beläuft sich auf 11,0 Mio. EUR im Q1 2008 im Vergleich zu 9,9 Mio. EUR im Q1 2007.

Regulatorisches Umfeld

Die Entwicklung der europäischen Online-Gaming-Branche wird auch künftig maßgeblich durch Urteile auf europäischer Ebene geprägt sein. Nach den Entscheidungen in den Rechtssachen Gambelli und Placanica haben im vergangenen Jahr mehrere nationale Gerichte Fragen zur Gemeinschaftskonformität der jeweiligen Glücksspielregelungen dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgelegt. Darunter sind auch zwei Vorlageverfahren aus Portugal, bei denen bwin Verfahrenspartei ist. Im ersten Verfahren wird eine Entscheidung im Frühjahr 2009 erwartet. Auch mehrere deutsche und ein belgisches Gericht haben sich zur Auslegung der nationalen Regelungen an den EuGH gewandt. Erst kürzlich hat auch ein österreichisches Gericht den EuGH um Vorabentscheidung angerufen.

Darüber hinaus hat die Europäische Kommission seit April 2006 bereits gegen zehn Mitgliedstaaten Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, weil sie der Ansicht ist, dass diese Staaten mit ihren nationalen Glücksspielregelungen gegen Europarecht verstoßen. Die Verfahren gegen Frankreich, Ungarn, Schweden, Finnland, Dänemark, Griechenland und Holland befinden sich bereits in der zweiten Stufe.

Auf nationaler Ebene erzielte bwin zuletzt einen Erfolg im Zusammenhang mit einem von der Französischen Tennisvereinigung (FFT) eingeleiteten Verfahren. Die Klage der FFT wurde zur Gänze von einem Gericht in Belgien in erster Instanz zurückgewiesen. Das Gericht hob in der Urteilsbegründung insbesondere den umfangreichen Schutz Minderjähriger seitens bwin sowie die Mitgliedschaft des Unternehmens in der ESSA (European Sports Security Association), die sich insbesondere zur Betrugsvorbeugung im Sport erfolgreich einsetzt, hervor.



ATX (Wiener Börse Index) : 5888.78 +0.4% ATX Intraday Chart Börse Wien
          [Aktienkurse >>]

BÖRSE-NEWS
Allgemeines — Billig-Airline Ryanair droht und lockt Österreichs Regierung
Agrana — Agrana - Erste Group erhöht Kursziel leicht von 12,5 auf 12,7 Euro
BAWAG — BAWAG will Irland-Übernahme in Q4 2026 oder Q1 2027 abschließen
Raiffeisen Bank International — RBI - Barclays erhöht Kursziel leicht von 39,0 auf 40,0 Euro
Erste Group Bank — Erste Group - Barclays erhöht Kursziel von 119 auf 123 Euro
BAWAG — BAWAG-Expansion schiebt Gewinn im 1. Quartal weiter an
BAWAG — # BAWAG-Nettogewinn in Q1 um 16 Prozent auf 232,3 Mio. Euro gestiegen
Fabasoft — Fabasoft beschließt Aktienrückkauf
Addiko Bank — Addiko-HV - Unzufriedenheit über Dividendenblockade
Allgemeines — Hipp-Rückruf - Ermittlung wegen Erpressung, noch ein Glas in Umlauf
Allgemeines — Hipp-Rückruf - Ermittlung wegen Erpressung, noch ein Glas in Umlauf
OMV — OMV holt sich 56.000 Tonnen Rohöl aus der Notstandsreserve
Semperit — Semperit - Warburg erhöht Kursziel von 21 auf 22 Euro
OMV — Spritpreisbremse - SPÖ erneuert Kritik an OMV-Vorgehen
   [weitere News >>]