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ATX sollte sich über 4000 Punkten behaupten können
Der Wiener Leitindex hat eine schwache Woche hinter sich und seine seit Dezember
anhaltende Seitwärtsbewegung in einem Band von 4.360 - 4.520 Punkten beendet.
In der ersten vollen Börsewoche des Jahres ging es bei überdurchschnittlichen
Handelsvolumina gleich nach Süden in Richtung 4.100 Punkte. Dabei konnte zwar
die untere Trading Range keine Unterstützung mehr bieten, wohl aber die 4.100-
Punkte-Marke von Ende November. Allerdings stimmt die Tatsache, dass die
horizontal verlaufende 30-Tage-Linie von der 20-Tage-Linie von oben durchbrochen
wurde weniger zuversichtlich.
Auch beim MACD konnte dieses Bild (MACD schneidet Signallinie von oben)
zusammen mit einer Annäherung an die Überverkauft-Zone beobachtet werden. Die
anderen wesentlichen charttechnischen Indikatoren (Momentum, Oscillator, RSI,
Stochastics) liegen teilweise schon im überverkauften Bereich. Das charttechnische
Gesamtbild deutet somit auf eine kurz bevorstehende Erholung hin, auch wenn die
Unterstützung bei 4.100 Punkten nicht halten sollte. Über der 4.000er-Marke, die
zuletzt im November 2006 gesehen wurde, sollte sich der ATX aber zumindest
behaupten können. Entscheidender dürften jedoch nächste Woche die internationalen
Vorgaben mit den ersten U.S.-Banken-Quartalsberichten und den Ausblicken für
2008 sein.
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