Kurs zu weiterem Ergebniswachstum gesetzt
Bene präsentierte gute Geschäftsergebnisse für das Gesamtjahr 2006/07 und kündigte eine
überraschend hohe Dividende von EUR 0,20/Aktie (RCB Schätzung: EUR 0,14/Aktie) an. Für das
1. Quartal 2007/08 berichtete das Unternehmen - getragen durch die guten gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen - eine Umsatzsteigerung von 34,4% gegenüber dem 1. Quartal
2006/07. Vor allem die margenstarken Segmente in Großbritannien und Russland sowie der
umsatzstarke Heimatmarkt in Österreich trugen zu diesem Wachstum bei.
Das EBIT von EUR 2,5 Mio. im 1. Quartal überschritt unsere Erwartungen von EUR 2,4 Mio.,
obwohl gleichzeitig die EBIT-Marge mit 4,5% unter unseren Schätzungen von 5.0% blieb. Die
EBIT-Margen des 4. Quartals 2006/07 und des 1. Quartals 2007/08 konnten im Vergleich zu
den Vorjahresquartalen gesteigert werden, obwohl höhere Personalkosten vor allem durch die
Erweiterung der Vertriebsmannschaft auf dem Ergebnis lasteten.
+ Trendsetter mit einer starken Marke und einer der führenden Anbieter in der Büromöbelindustrie.
+ Starker Marktanteil: Nr. 1 in Österreich, Nr. 6 in Europa, größter Marktanteil in MOE.
+ Unternehmenswachstum war in den vergangenen Jahren stärker als Marktwachstum.
+ Produktivitätsvorteile durch innovative Produktionsverfahren.
+ Europäischer Büromöbelmarkt befindet sich gerade in einem Aufwärtstrend.
- Büromöbelmarkt ist sehr zyklisch.
- Gefahr von verstärktem Preiswettbewerb durch Billiganbieter aus Osteuropa und Asien.
- Geringere Liquidität der Aktie aufgrund niedriger Marktkapitalisierung.
- Sehr fragmentierter Markt mit vielen kleineren Marktteilnehmern.
Bewertung und Empfehlung:
Wir bestätigen unsere Kaufempfehlung für die Aktie der Bene.
Hauptsächlich aufgrund gesunkener KGV und EV/EBITDA Werte unserer für die
Unternehmensbewertung verwendeten Vergleichsunternehmen senken wir unser Kursziel von
EUR 7,20 auf EUR 7,05. Die guten Geschäftsergebnisse für das Gesamtjahr 2006/07 und das
1. Quartal 2007/08 sowie die gute Markt- und Auftragslage veranlassten uns, unsere
Umsatzschätzungen zu erhöhen. Aufgrund steigender Investitionskosten durch die geplante
Erweiterung der Produktionskapazitäten haben wir unsere EBIT-Margen Schätzung leicht nach
unten korrigiert.