Weiterhin attraktive Depotbeimischung, meint die Erste Bank
Das Unternehmen hat Ende letzter Woche die Zahlen
für das Jahr 2006 bekanntgegeben, die durchgehend sehr erfreulich aussehen.
Wie in dieser Branche üblich weisen die Kennzahlen deutliche Steigerungsraten
auf. Die Vermietungserlöse konnten um 188% auf EUR 38,8 Mio. gesteigert werden,
das Betriebsergebnis legte um 175% auf EUR 38,28 Mio. gesteigert werden. Der
Gewinn pro Aktie legte von EUR 0,93 auf EUR 0,99 zu, was natürlich auch auf die
massiv gesteigerte Aktienanzahl zurückzuführen ist. Wir sehen es darüberhinaus
als positiv, dass die Erträge aus dem Abgang des Anlagevermögen (EUR 9,8 Mio.) deutlich höher als die Immobilienaufwertungen (EUR 6,1 Mio.) ausgefallen sind.
Zusätzlich beträgt die Aufwertung nicht einmal 1% des Verkehrswertes des
Immobilienvermögens per Jahresende. Dies unterstreicht die realistisch konservative
Bewertungspraxis des Unternehmens.
Das Eigenkapital pro Aktie erreichte per Jahresende EUR 11,79, die für die NAVBerechnung
notwendigen latenten Steuern liegen uns noch nicht vor. Die Aktie weist
damit einen mäßigen Aufschlag auf den inneren Wert auf. Derzeit ist die Gesellschaft
klar auf die Märkte Österreich und Deutschland fokussiert, in Zukunft soll der
Fokus auch mehr in Richtung der CEE-Märkte gelegt werden. Dazu wurde eine
eigene Tochtergesellschaft gegründet, wo in den nächsten 12 Monaten auch ein IPO
erfolgen soll. ECO möchte an dieser Gesellschaft vorerst 51% Mehrheit behalten.
Wir denken, dass sich die Gesellschaft sehr gut entwickelt. In einem diversifizierten
Immobilienportfolio kann man ECO also durchaus weiterhin als attraktive Beimischung
hinzufügen.