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LIBRO-Fortbestand durch gerichtliches Ausgleichsverfahren ermöglicht Wechsel im Vorstand
Die Mehrheitseigentümer der LIBRO AG, Telekom Austria AG, Unternehmens Invest AG und die Deutsche Beteiligungs AG-Gruppe, die insgesamt 50% und 1 Aktie an LIBRO halten, haben ihre Anteile in der heutigen Aufsichtsratssitzung an den Vertreter des Bankenkonsortiums, Dr. Gottwald Kranebitter (KPMG), abgegeben.Dr. Kranebitter verfügt über eine Finanzierungszusage von sofort ATS 300 Mio. der Gläubigerbanken von LIBRO, die die Eröffnung eines gerichtlichen Ausgleichsverfahrens und die Weiterführung des Unternehmens ermöglichen soll. Durch diese Finanzierungszusage leistet das Bankenkonsortium einen entscheidenden Beitrag zu einer geordneten Restrukturierung der LIBRO-Gruppe.Diese Vorgangsweise wurde deshalb gewählt, weil sie nach genauer Analyse die beste Möglichkeit ist, bei größtmöglicher Rechtssicherheit den Unternehmensfortbestand und die überwiegende Mehrheit der Arbeitsplätze der LIBRO-Gruppe zu sichern.
Veränderungen im Vorstand
Der Aufsichtsrat hat den Rücktritt der Vorstände André M. Rettberg und Otto P. Arbeiter angenommen. Zur Sanierung wurde ein vierköpfiges Vorstandsteam, bestehend aus dem bisherigen Vorstand Mag. Bernhard Chwatal, Mag. Werner Steinbauer (Sprecher des Vorstands), Dr. Karl Kronsteiner und Gerhard Maierhofer zu Vorständen des LIBRO Konzerns ernannt. Für einen in Prüfung befindlichen gerichtlichen Ausgleich wird der neu gewählte Vorstand seine Vorgangsweise vorstellen. Der Antrag wird dem Gericht morgen, 29.6.2001, überreicht.
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