VA Technologie – Profil☆
65,010+0,01 (+0.02%)Unternehmensidentität
Die VA Technologie AG, bekannt als VA Tech, war ein bedeutender Technologiekonzern mit Sitz in Wien, Österreich. Das Unternehmen wurde in den 1990er Jahren gegründet und operierte als Aktiengesellschaft. Die VA Tech war in der Branche der Elektrotechnik und Energietechnik tätig und ihre Aktien waren an der Wiener Börse notiert.
Geschichte und Entwicklung
Die VA Tech entstand aus der Austrian Industries, einem ehemaligen Mischkonzernprojekt. Im Mai 1994 erfolgte die mehrheitliche Privatisierung durch einen Börsengang. 1997 übernahm VA Tech die verstaatlichten Unternehmen ELIN-UNION AG und Elektro Bau AG, die zur Sparte VA Tech Elin EBG zusammengelegt wurden. 2005 wurde VA Tech von der Siemens AG übernommen. Die Wasserkraftsparte VA Tech Hydro musste aus kartellrechtlichen Gründen an die Andritz AG verkauft werden.
Börsengang & Kapitalmarktgeschichte
Im Mai 1994 ging VA Tech an die Börse. In den frühen 2000er Jahren kam es zu Eigentümerwechseln, darunter signifikante Anteile von Goldman Sachs und Fidelity Investments. 2004 plante VA Tech eine Kapitalerhöhung von etwa 200 Millionen Euro zur Sanierung. Siemens übernahm im Februar 2005 97,15 Prozent der VA Tech-Aktien, was die Einstellung des Börsenhandels bedeutete.
Geschäftsbereiche
VA Tech war in verschiedenen Bereichen tätig: Metallurgietechnik, Energieerzeugung, Energieübertragung und -verteilung sowie Infrastruktur. Die Metallurgietechnik wurde später ein Teil von Primetals Technologies, einem Joint Venture mit Mitsubishi. Die Energieerzeugungssparte umfasste Wasserkraftwerke, während die Energieübertragung in die Smart Grid-Division von Siemens integriert wurde.
Märkte und Standorte
VA Tech hatte eine globale Marktpräsenz mit Töchtergesellschaften und Repräsentanzen weltweit. Der Konzern beschäftigte an seinen Standorten in Linz, Weiz und Wien in Österreich und weltweit insgesamt etwa 17.000 Mitarbeiter. Der regionale Fokus lag in Europa, wobei auch Asien und Nordamerika bedient wurden.
Kennzahlen
Im Jahr 2003 erzielte VA Tech einen Umsatz von knapp 4 Milliarden Euro und beschäftigte etwa 17.000 Mitarbeiter. In Österreich arbeiteten etwa 8.000 Mitarbeiter an den Standorten Linz, Weiz und Wien. Die finanzielle Lage war zeitweise durch Verluste geprägt, mit einem Minus von 15 Millionen Euro im Jahr 2003 und 70 Millionen Euro 2004.
Investment Case
VA Tech war aufgrund seiner führenden Position in der Metallurgie und Energie ein attraktiver Konzern für Investoren. Die global verteilte Präsenz und das breite Geschäftsfeld boten Diversifikationsvorteile. Dennoch stellte die Übernahme durch Siemens nach dem Börsengang einen bedeutenden Wendepunkt dar, was in einem deutlichen Rückgang der Eigenständigkeit resultierte.
Quelle: de.wikipedia.org
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