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Baumax Vorzug – Profil☆
1,230-18,32 (-93.71%)Unternehmensidentität
Die bauMax AG war eine österreichische Baumarktkette mit Sitz in Klosterneuburg, gegründet im Jahr 1976. Die Rechtsform des Unternehmens war eine Aktiengesellschaft, die im Bereich Einzelhandel tätig war. Das Unternehmen wurde 2015 aufgelöst aufgrund einer Übernahme durch Obi, Hagebau und Bauhaus. Der Vorstandsvorsitzende war Michael Hürter. Im Jahr 2014 beschäftigte bauMax 6.200 Mitarbeiter und generierte 2013 einen Umsatz von 1,13 Milliarden Euro. Die Website wurde im August 2015 im Internetarchiv gesichert.
Geschichte und Entwicklung
Karlheinz Essl senior gründete das Unternehmen 1976 in der Steiermark als Hobbymax. 1977 wurde die erste Filiale als bauMax eröffnet. Das Unternehmen etablierte sich schnell als Marktführer in Österreich und expandierte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in ehemalige Ostblockstaaten wie Tschechien, Ungarn und die Slowakei. In den 2000er Jahren litt das Unternehmen unter finanziellen Schwierigkeiten aufgrund hoher Verschuldung und erodierender Gewinnmargen. Laufende Restrukturierungsversuche, gemanagt durch Roland Berger, konnten die finanzielle Stabilität nicht wiederherstellen, was letztlich zur Zerschlagung der Gruppe führte.
Börsengang & Kapitalmarktgeschichte
1990 ging bauMax für etwa 15 Jahre an die Börse, was dem Unternehmen 900 Millionen Schilling (entspricht etwa 65 Millionen Euro) einbrachte. Das Unternehmen verließ den Kapitalmarkt, als die Expansionsstrategien zunehmend durch Kredite finanziert werden mussten und die finanziellen Schwierigkeiten in den 2010er Jahren anhielten. Durch den Börsengang sollte vor allem die internationale Expansion finanziert werden, die dann auch in Länder wie Tschechien und Ungarn stattfand.
Geschäftsbereiche
bauMax bot eine breite Palette an Heimwerker-Produkten an, die von Baustoffen über Gartengeräte bis hin zu Wohnaccessoires reichte. Die Filialen dienten als Selbstbedienungsmärkte, ein Konzept, das Karlheinz Essl nach Studienreisen in die USA adaptierte. Zusätzlich zu den Produkten wurden auch Heimwerkerkurse angeboten, um Kunden praktische Fähigkeiten zu vermitteln und die Kundenbindung zu stärken. Die Filialgröße variierte stark, was sich als Nachteil in einem kohärenten Management erwies.
Märkte und Standorte
Im Verlauf seiner Geschichte expandierte bauMax von Österreich nach Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und in die Türkei. Die internationale Präsenz war ein wichtiger Bestandteil der Expansionsstrategie des Unternehmens, insbesondere in den 1990er Jahren, als man in die Märkte der ehemaligen Ostblockstaaten, kurz nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, eintrat. Auf dem Höhepunkt der Expansion betrieb das Unternehmen bis zu 160 Filialen in neun Ländern.
Kennzahlen
Im Jahr 2014 beschäftigte bauMax 6.200 Mitarbeiter und betrieb insgesamt 105 Märkte. Der Umsatz für das Jahr 2013 wurde mit 1,13 Milliarden Euro angegeben. Die finanziellen Herausforderungen führten dazu, dass erhebliche Verluste ausgewiesen wurden: im Jahr 2011 ein Verlust von 57,2 Millionen Euro und 126 Millionen Euro im Jahr 2012. Die Schulden beliefen sich 2014 auf über eine Milliarde Euro, was zu einer existenziellen Krise des Unternehmens führte.
Investment Case
bauMax war vor allem für Anleger interessant, die auf das Potenzial der Expansion in den osteuropäischen Märkten setzen wollten. Die frühe Marktführerschaft in Österreich und die phasenweise erfolgreiche Expansion in neue Märkte boten Wachstumschancen, die jedoch durch Managementfehler und ineffiziente Strukturen geschmälert wurden. Die Investition in das Unternehmen war stark abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung in den ost- und südosteuropäischen Märkten sowie der Fähigkeit der Firmenleitung, eine kohärente und anpassungsfähige Expansionsstrategie zu entwickeln und umzusetzen.
Quelle: Wikipedia-Artikel
Dieses Profil wurde mithilfe von Wikipedia-Inhalten erstellt. Quelle: bauMax (Wikipedia). Für die inhaltliche Richtigkeit wird von aktien-portal.at / IPEG keine Haftung übernommen.