...ein weiterer Gedankenaustausch - Lehrgeld bezahlt | aktie.at Forum
...ein weiterer Gedankenaustausch - Lehrgeld bezahlt
razer(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.11.07 01:34)

aus aktuellem Plaut-Wiedererwachen:

ich bin jetzt schon einige Zeit an der Börse und hab auch ab und zu Gewinne verzeichnen könne

aber ich habe auch einige male schon so derartige Fehlgriffe getan, dass ich heute (Gott sei dank) nur noch darüber lachen kann (auch bei Verlusten, soll man seinen Humor behalte

1. Jowood - gekauft bei Euro 8,5 (damaliges Kursziel der BA-CA 15 Euro!!!! konnte shorten mit den 0,6er Aktien und bin glimpflich davon

ja meine Neulinge - Jowood war mal ein vielversprechendes Unternehmen

2. Plaut - AAAAH KK 1,5...verstaubt im Depot

3. und auch mein Favorit: DIATECT - gekauft bei 0,13 - momentaner Kurs 0,035...ohne Worte

natürlich gibt es auch genug Treffer

wie siehts bei Euch aus??? schon mal in die Miesen gegriffen (und ich meine sooooooo richtig!!!!)?


  

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Antworten zu diesem Thema
...ein weiterer Gedankenaustausch - Lehrgeld bezahlt, razer(0), 01.11.07 01:34
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Lehrgeld
10.2.05 15:38
1
RE: Lehrgeld
10.2.05 18:13
2
RE: Lehrgeld
10.2.05 18:41
3
RE: Lehrgeld
10.2.05 18:44
4
      RE: Lehrgeld
10.2.05 19:02
5
      RE: Lehrgeld
10.2.05 19:52
6
Opti auf einen Rentenfonds
10.2.05 20:13
7
Glueck im Unglueck
11.2.05 06:58
8
      Glueck, Peinlich und Gute Teile
12.2.05 11:03
9
      RE: Glueck, Peinlich und Gute Teile
13.2.05 11:29
10
      Anlegerfehler
28.2.05 20:56
11
      RE: Anlegerfehler
28.2.05 21:15
12
      RE: Anlegerfehler @alptraum
28.2.05 21:28
13
      RE: Anlegerfehler
28.2.05 22:11
14
      RE: Anlegerfehler
01.3.05 13:31
15
      Steuern
24.3.05 17:21
16
      RE: Steuern
24.3.05 17:28
17
      RE: Steuern
24.3.05 23:05
18
      RE: Steuern
25.3.05 15:31
19
      RE: Steuern
28.3.05 14:22
20
      RE: Steuern
28.3.05 20:45
21
      RE: Steuern
28.3.05 21:25
22
      RE: Steuern
28.3.05 21:53
23
      staatliche aufsicht...
29.3.05 08:17
24
      RE: staatliche aufsicht...
29.3.05 09:09
25
      RE: staatliche aufsicht...
29.3.05 11:57
26
      RE: staatliche aufsicht...
01.4.05 09:28
27
      RE: staatliche aufsicht...
01.4.05 10:24
28
      RE: staatliche aufsicht...
01.4.05 19:32
29
      Internationalmedia
08.4.05 21:40
30
betbull
24.4.05 12:45
31
RE: betbull
26.4.05 08:20
32
RE: betbull
08.5.05 12:16
33
RE: betbull
27.4.05 18:47
34
      RE: betbull
28.4.05 10:17
35
      RE: betbull
28.4.05 10:32
36
      RE: betbull
08.5.05 12:31
37
      RE: betbull
08.5.05 12:21
38
      cska moskau gewinnt bei 18:1 außenseiterquote
18.5.05 22:42
39
      RE: betbull
08.5.05 12:11
40
AUA
03.5.05 15:55
41
      RE: AUA
03.5.05 19:01
42
           RE: AUA
03.5.05 21:58
43
           RE: AUA
05.5.05 23:49
44
           RE: AUA
06.5.05 11:49
45
           Strategiefrage
27.6.05 13:59
46
           Strategiefrage
27.6.05 14:00
47
           RE: Strategiefrage
27.6.05 17:57
48
           RE: Strategiefrage
28.6.05 06:43
49
           RE: Strategiefrage
28.6.05 08:06
50
           RE: Strategiefrage
28.6.05 11:40
51
           RE: Strategiefrage
28.6.05 12:34
52
           RE: Strategiefrage
28.6.05 14:32
53
           RE: Strategiefrage
02.7.05 12:58
54
           RE: Strategiefrage
05.7.05 18:10
55
           RE: Strategiefrage
05.7.05 21:02
56
           RE: Strategiefrage
05.7.05 21:43
57
           RE: Strategiefrage
05.7.05 23:10
58
           RE: Strategiefrage
05.7.05 23:43
59
           RE: Strategiefrage
06.7.05 00:05
60
           </a><img src="http://members.aon.at/webdata/d.gif";\>
06.7.05 12:14
61
           RE: Strategiefrage
06.7.05 14:19
62
           RE: Strategiefrage
06.7.05 15:23
63
           RE: Strategiefrage
06.7.05 16:28
64
           RE: Strategiefrage
06.7.05 17:31
65
           RE: Strategiefrage
06.7.05 17:38
66
           RE: Dollar
06.7.05 17:38
67
           RE: Strategiefrage
06.7.05 17:37
68
           RE: Strategiefrage
06.7.05 18:00
69
           RE: Strategiefrage
06.7.05 17:56
70
           RE: Strategiefrage
06.7.05 18:02
71
           RE: Strategiefrage
06.7.05 20:14
72
           RE: Strategiefrage
06.7.05 21:29
73
           @thomas250
06.7.05 22:07
74

Lehrgeld
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.05 15:38)

Eger Invest -100%
Magindag -100%
Maculan -100%
Anker Brot -100%
IGM Vz -99%
Heid -98%

Die relativ gesehen besseren Performances:
RHI -75%
4MBO -75%

Die Toptitel unter den Schwächlingen:
Universale -60%
Jowood -55%

und viele mehr ...

  

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RE: Lehrgeld
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.05 18:13)

Wow, cool!
Ich hatte einmal einen Austria Börsenbrief-Tipp, der sich ohne Traden unbemerkt verdoppelt hat. Unbemerkt deshalb, weil ich den Titel über Monate hinweg völlig vergessen hatte (kein Scherz!).
Als ich das bemerkt habe, war es schön, aber da ich nicht verkauft habe, hat sich die Aktie dann vernullt.

  

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RE: Lehrgeld
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.05 18:41)

Lehrgeld in dem Sinne hab ich in meiner kurzen Zeit (heuer 3Jahre, zuvor nur Fonds und Anleihen) noch nicht wirklich gezahlt.
Schwarz Pharma hab ich nach Megaabsturz bei 20 EUR gekauft, bei ca. 18 EUR wieder verkauft.
Heute steht sie bei 35 .
Medion hab ich nach dem Absturz gekauft und mit Minus 10-15% verkauft.
Oja mein erster Fonds war ein Ansparplan den hab ich mit -35% verkauft.
Morphosys hab ich auch mal gekauft, da laut Laura damals einen Anstieg kurz bevor stand, da ich aber fast immer mit -10 -15% SL bei kurzfristigen Bauchentscheidungen arbeite wurde ich ausgestoppt.


PS. Was ich halt immer predige Verluste mit 10-15% realisieren .

  

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RE: Lehrgeld
KentBrockman(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.05 18:44)

Ich hatte bis jetzt zwei Totalausfälle:

Der erste war circa 1988 - da hatte ich irgendso einen "schwindligen" Börsebrief abonniert ("rendite" - nomen est omen - LOL) und die haben eine OS auf einen ungarischen Bankenbasket empfohlen und der Clou an der ganzen Geschichte war, daß die Banken noch gar nicht an der Börse waren, sondern sie erst emmitiert werden sollten - die sind natürlich nie emmitiert worden und das Ding verfiel wertlos...

Der zweite war Hild KAS - super Dividendenrendite, aber leider nur theoretisch....

Der Vorteil an den beiden Sachen war, daß ich das Lehrgeld nur zur Hälfte zahlen mußte, da ich meine Mama überredet habe da mitzumachen (naja, hatte da aber ein paar Treffer dabei, aber mehr Glück als Verstand - deshalb halb so schlimm)

--------------

meine "peinlichste" Investition (für die ich mich heute noch schäme...) war ein Put-OS kurz vor Beginn des ersten Irak-Krieges - kann mich noch genau erinnern, daß ich da in der Nacht, als die Amerikaner angegriffen habe, auf einem Fest war und als irgendwer die "gute Nachricht" verkündet hat, meine Freunde, die hohen Gewinne im Auge, auf ein Bier eingeladen habe - tja, am Tag darauf sind die Börsen explodiert - für diese Lektion bin ich heute noch dankbar....

  

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RE: Lehrgeld
razer(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.05 19:02)

Editiert am 10-02-05 um 07:02 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

aaa ja

da hab ich noch was im xxx depot...unglaubliche 400 stück einer gesellschaft, die sich stage1.cc nennt

kennt die noch wer

unfassbar

  

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RE: Lehrgeld
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.05 19:52)

Wer nicht tradet und einigermaßen überzeugt ist von seinen Investments erleidet wohl mitunter einen ärgeren Ausrutscher, wenn er nicht die Distanz eines konsequenten SL besitzt.

Ich hasse SL, hab sie erst extrem selten automatisch gesetzt und bin regelmäßig ziemlich rasch ausgeknockt worden, immer in einer überzogenen Bewegung (Fishing ). Als mir das auch mit CoBa passierte (vor Jahren, ich fall in der Eröffnungsauktion mit einem 5% SL und am Abend ist der Kurs bei +2%, eine Woche später in meinen Zielbereich) hab ich das in den mentalen Bereich geschoben.

Dicke Dinger gabs natürlich auch hier, von Adcon über Topcall, Plaut, Head zu Jowood (sogar 2*), alles fein über 50-90% unter Wasser. Allerdings hatte ich jedes Mal das Glück, angemessen gewichtet zu sein, sodass der Verlust ausgleichbar war.

Schlimm war nur die Zeit, wo die Techi bei -60% stand, da gings dem Depot nicht blendend. Aber das hat sich ja ins Gegenteil verkehrt, der innere Wert (und überlegtes Cost-Averaging) machts.

Ärgerlich ist, wenn man zweimal auf denselben Mist "reinfällt", dummerweise glaube ich mit der Zeit, ein "Gefühl" für manche Aktien zu entwickeln, und das überwindet mitunter die sichersten Vernunftbarrieren. Und Gier ist immer ein Problem, bei JWD zB. hätte man ja auch mit netten Gewinnen aussteigen können, aber man wollte ja alte Verluste reinholen - jetzt hat man sie locker mal verdreifacht .

Freunde oder Family schlepp ich noch ned wirklich rein, nur sehr ungern und dann auf hochsichere Geschichten (letztes Jahr zB. auf das BaW-Zerti von der RCB). Schließlich kann man dabei viel mehr verlieren als gewinnen...

  

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Opti auf einen Rentenfonds
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.05 20:13)

Mein peinlichster Griff war wohl der Griff nach einem Optionsschein auf einen RENTENFONDS von der ERSTE, damals hat man mir gesagt, daß jetzt die Zinsen sinken, d.h. die Rentenfonds explodieren, da sie ja Anleihen zu Vorexplosionspreisen im Vermögen haben.

Allerdings war nur die Theorie wunderschön.

Denn die Zinsen sind nur unmerklich gesunken, dieser schwergewichtige Rentenfonds rührt sich nicht von der Stelle und grundelt in einer schönen Seitwärtsbewegung vor sich hin, und meinen Opti frißt der Zeitwertabbau.

Die Geschichte glaubt mir jetzt keiner, gell?

Aber so dumm muß man mal sein, laut dieser Gleichung:

Aktie - viel Risiko -> Opti riskant
Anleihe - wenig Risiko -> Opti sicher

Der erste Opti, und der gleich auf einen Rentenfonds, was von vornherein jegliche Gewinnchance ausschließt ...

  

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Glueck im Unglueck
zeus_(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.05 06:58)

Ich bin erst seit Mitte 2002 an der Boerse und seit Oktober 2002 bei BJ.
Bin mit VAT erst maechtig abgestuerzt,
P&T sitzt immer noch mit kraeftigem Minus im Depot und dabei haette ich die vor ein paar Monaten mit etwas Gewinn verkaufen koennen, aber ich war zu gierig.
Obducat eruebrigt sich jedes Kommentars, war einfach Monopoly
Und mein groesster Reinfaller war JW. Hab bei 3,00 einen Teilverkauf gemacht (wurde damals geschmaeht) und habe seither fleissig mehr gutes Geld dem schlechten nachgeschmissen, womit ich jetzt bei - 30.000,00 Miesen stehe.
Meine besten Papiere waren VAT bei der ich konsequent nachgekauft hab, um 15,00 und die ich dann auch lange genug gehalten habe. Dann Voest und Mor.
SL setze ich keine.
Ich realisiere inzwischen konsequent Gewinne und bin damit gut gefahren, wobei es ja kaum moeglich war letztes Jahr Verluste zu machen. Hab mein Anlageziel bald erreicht (so hoffe ich) und werde dann leise treten.
Zeus

  

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Glueck, Peinlich und Gute Teile
Rang: ctt(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.2.05 11:03)

bin mit plaut eingefahren, waren ca -50% oder -60%, dann mit der bwin, hatte sie mir ein paar tage nach dem ipo gekauft, so bei 33 herum und dann bei 20 wieder verkauft. ärgerlich. ja, die va tech, wird wohl meine depoleiche bleiben, gekauft bei 90 und wird wohl bei 65 verkauft werden. dann heuer im sommer die tka, hab ein kleinauto innerhalb von stunden verloren, dann meine strategie kurzfristig geändert und beschlossen, dass ich die tka bis oktober nächsten jahres zwecks steuerfreiheit haben werden. also kein traden und nix, was manchmal sehr schwer ist!! bis jetzt ist die strategie aufgegangen. sonst hab ich den einen oder anderen miesen griff gemacht. bb biotech, oder die deutschen generell. mein einziger deutsche gewinn ist metro, 1,8€ nach spesen... dann hatte ich mir mal einen put auf den atx letzten herbst gekauft, peinlich..

mein bestes war wohl bwin im zweiten versucht und mein sicherstes und zweitbestes war und ist immofinanz. mein liebling ist omv und mein zweites langfristinvest ist ein call auf den atx.


was ich nicht tu, ist in schwindelige firmen, wie jwd zu investieren oder sonstige sehr volatile titel, ausgenommen bwin (die mag ich halt)

meine generelle strategie ist bei ca -5% verkaufen, und gewinne laufen lassen, trotzdem steig ich oft zu früh aus. sl setz ich keine, nur sehr sehr selten. z.b. wenn eine wichtige entscheidung ansteht, wie z.b. bei der telekom letzten jahres, (lerneffekt war erst danach vorhanden, leider...) ein sl hätte mir viel sorgen erspart.

  

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RE: Glueck, Peinlich und Gute Teile
Moderator thebull(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.2.05 11:29)

ich bin seit dem hochsommer 1997 an der börse aktiv und wenn ich so an diesen sommer 1997 denke,habe ich haargenau die anfängerfehler gemacht,die jedes greenhorn mal durchzumachen hat *g*.
ich habhe das sparbuch geplündert und bin rein in fonds und aktien *g*,getrieben von gier und massenmedieneinflüssen *g*.
zwar habe ich haargenau am hochpunkt im hochsommer 1997 gekauft aber geootseidank konservative sachen und das waren ein rentenfonds von der sparkasse,dann der fidelity international fonds und wienerberger die ich irgendwo bei 3.100 schilling gekauft habe *g*.
und dann kam die asienkrise und alles ging runter,doch nach einem 3/4 jahr konnte ich alle 3 sachen mit gewinn verkaufen,ich glaube wienerberger habe ich bei ca. 3.250 schillinge verkauft.es waren also buchverluste die ich ausgesessen habe und dann mit schönen gewinn geben konnte.
und dann hatte ich bis heute unzählige werte in meinem depot,obwohl wirkliche depotleichen hatte ich eigentlich nie in meinem depot.
den schmerzlichste verlust machte ich mit update damals noch update.com *g*.
da habe ich so ziemlich mein ganzes geld in diesen wert gesteckt und zwar bei ca. 1.20 und dann gings runter auf 0.6 und ich habe irgendwo zwischen 0.60 und 0.70 diese position glattgestellt,das war eigentlich mein höchster realisierter verlust.
aber seitdem lief eigentlich alles wie am schnürchen.
plaut von 0.80 auf fast 3,dann topcall,brain force,beko,update.
in diese werte habe ich immer fast mein gesamtes eigenkapital eingesetzt und darum ging mein vermögen mit turboboost nach oben.
von aktienstreuung halte ich nichts mehr,denn wie sagt schön buffet dass streuung vor unwissenheit schützen soll *g*.
ich konzentriere mich auf einige wenige werte,die ich vorher akribisch analysiert habe und erst wenn der preis der aktie passt wird massiv gekauft.
ich möchte mein geld dass ich die letzten 1 einhalb jahre an der börse verdient habe nicht wieder mit hotstocks verheizen darum kommen für mich ab jetzt nur mehr konservative werte in frage wo aber der kaufkurs passen muss.
in wien finde ich nichts mehr wirklich billiges daher lasse ich die finger von den wiener werten.
ich schau mich jetzt im daxbereich um und dort gibt es noch immer total unterbewertete perlen und das wären allianz und mürü.
ich werde an der börse immer disziplinierter und das machst sich dann an der guten performance bemerkbar:
mein wichtigsten gebote an der börse:
1) ich kaufe schon seit langer zeit nicht mehr aus dem ask,sondern stelle mich immer nur ins bid wenn ich mich in einen wert einkaufe damit lernt man die gier im zaum zu halten und es hat in diesem jahr super funktioniert.
2) immer antizyklisch investieren.nie einem trend hinterherlaufen,nie einer aktie hinterherlaufen,gier immer im zaum halten.
3)der kaufpreis bestimmt die rendite und das ist der satz den ich total verinnerlicht habe darum mein antizyklischer investmentansatz.
4) die ir abtesten ob sie aktionärsfragen ernstnimmt etc. und da rufe ich seit langem immer die ir an,das hilft bei investments sehr sehr viel.
5) das management muss vertrauenswürdig sein und konservative ausblicke geben und sich nicht aus dem fenster lehnen.
solche unternehmen schätze ich sehr.
6)das unternehmen sollte möglichst irgendein usp haben,irgendwie nischenplayer,ein verbrauchermonopol etc.
7) der chart muss technisch rein sein,im überverkauften bereich sein
8) ich habe mir geschworen fast nur mehr total liquide werte zu kaufen und das wären daxwerte oder ausgewählte amerikanische werte.

derzeit setze ich auf mürü und allianz ag,diese beiden werte sind mmn die am unterbewertesten daxwerte.
ich werde aber weiterhin zu österreichischen aktien posten und nur bei massiven übertreibungsphasen nach unten in österr. werte gehen.
euer bully

  

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Anlegerfehler
Rang: iwan(17) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.05 20:56)

Anlegerfehler

Die Herren in dunklen Anzügen und einige wenige Frauen, die sich am Donnerstag vergangener Woche im Konferenzsaal E2 bei der Deutschen Bank in Frankfurt trafen, bewegen Milliarden. Mehr als 200 Fondsmanager, Finanzanalytiker und Aktienhändler international tätiger Banken und Investmentfirmen gaben sich ein Stelldichein - um an einem Psycho-Test teilzunehmen.

Das Ergebnis war ernüchternd. Denn am Ende standen die hoch bezahlten Spezialisten da wie eine Herde Schafe, die sich, von Instinkten und reflexhaftem Handeln geleitet, spielend leicht an der Nase herumführen lässt. Ausgerechnet von Universitätsprofessoren, den egg-heads, die nicht mehr an der Börse anlegen als das, was von ihrem bescheidenen C4-Gehalt übrig bleibt, ausgerechnet von ihnen mussten sich die Praktiker von der Front bescheinigen lassen, dass sie nicht mit mehr Verstand Entscheidungen fällen als die Studenten der Herren Hochschullehrer.

Das Experiment bestätigte die Erkenntnisse einer noch recht jungen, aus den Vereinigten Staaten stammenden Forschungsrichtung - der behavioral finance. Deren Kernaussage lautet: Anleger an der Börse, egal ob Anfänger oder Profis, handeln irrational und neigen zu bestimmten, immer wiederkehrenden Fehlern. Beispiel: Eine Hälfte der in Frankfurt versammelten Börsenprofis wurde gefragt, wie hoch sie die Wahrscheinlichkeit einschätzen, dass der Dow Jones bis zum Jahresende sinkt. Dann wurde die gleiche Frage mit Bezug auf den japanischen Nikkei-Index gestellt. Die andere Hälfte der Experten sollte dagegen angeben, wie wahrscheinlich es sei, dass der Dow und in seinem Gefolge auch der Nikkei bis Silvester fällt. Ergebnis: Das Szenario, in dem beide Indizes fallen, wurde für realistischer gehalten als die beiden zugrunde liegenden Einzelereignisse. Stochastisch barer Unsinn. Aber Menschen neigen dazu, plausibel miteinander verbundene Vorgänge für besonders wahrscheinlich zu halten. "Konjunktionsfehler" nennt sich das.

Unter Profis wie Kleinanlegern verbreitet ist auch die nachweisbar vermögensschädigende Neigung, ausgerechnet an den Aktien hartnäckig festzuhalten, die Verluste bescheren. Schon bei einem kleinen Kursgewinn werden dagegen selbst vielversprechende Papiere eilig abgestoßen. Der Grund für diesen so genannten Dispositionseffekt: Die Anleger richten ihr Handeln unvernünftigerweise danach aus, ob der Kurs ihrer Aktien gerade unter oder über dem ursprünglichen Kaufpreis liegt. Notiert ein Papier niedriger, so zeigen sich die Anleger weit risikofreudiger als im umgekehrten Fall. Sie klammern sich an die einmal getroffene Investitionsentscheidung, ignorieren sogar dieser widersprechende Nachrichten und scheuen sich, ihre Aktien im Minus zu verkaufen. Denn damit würden sie sich einen Fehler eingestehen, oder - wie es an der Börse entlarvend heißt - sie würden "Verluste realisieren".

"Magisches Denken" prägt das Auf und Ab der Kurse

Die Forschung, bei der Ökonomen, Soziologen und Psychologen Hand in Hand arbeiten, hat eine ganze Fülle solcher Verhaltensauffälligkeiten zutage gefördert, die den typischen Börsianer als reichlich verwirrten Menschen erscheinen lassen. Manche Laien mag das nicht erstaunen, weil sie schon immer zu ahnen glaubten, dass "die an der Börse alle verrückt sind". Doch für Wirtschaftswissenschaftler gilt in vielen Fällen immer noch der völlig rationale Homo oeconomicus als das zwar bewusst vereinfachende, dafür aber umso erfolgreichere Modell zur Analyse der Wirklichkeit.
Dieser Übermensch handelt denn auch stets zielstrebig, er wägt Kosten und Nutzen ab und versucht seinen eigenen Vorteil zu maximieren. Die Pioniere der behavioral finance vertreten dagegen den Standpunkt, dass die Abweichungen von diesem Standardmodell, die "Anomalien", so bedeutsam seien, dass psychologische Erkenntnisse stärker genutzt und Modelle begrenzter Rationalität weiterentwickelt werden müssten.

Wie weit man sich dabei womöglich von dem Vernunftsmodell entfernen muss, lässt das besonders düstere Bild erahnen, das Robert Shiller, Ökonomieprofessor in Yale, von den Akteuren an den Kapitalmärkten malt. Er vergleicht sie mit einer Schar Tauben aus einem berühmten Experiment des Sozialpsychologen Burrhus Skinner aus den vierziger Jahren. Skinner hatte seine Labortiere zuerst ausgehungert, um ihnen dann in festen Zeitintervallen von 15 Sekunden kleine Mengen Futter zu geben. Die Vögel glaubten daraufhin, dass ihr eigenes Verhalten die plötzliche Nahrungszufuhr ausgelöst habe. Eine Taube, die sich zu Beginn der Fütterung gerade umgedreht hatte, begann fortwährend zu rotieren, eine andere hackte auf einer bestimmten Stelle des Käfigs herum - im Glauben, das weitere Körnerangebot zu steuern. Magical thinking nennen das die Experten.

Nicht anders, so meint Shiller allen Ernstes, verknüpfen auch Menschen an der Börse (und nicht nur dort) völlig zusammenhanglose Koinzidenzen und richten ihr Verhalten danach. Das Irre dabei: An der Börse könnte die Magie, so Shiller, tatsächlich das erwartete Ereignis auslösen, sofern nur genug Marktteilnehmer daran glauben und entsprechend agieren.

Tief verwurzelte Verhaltensmuster können so das Auf und Ab an den Börsen prägen. Nach Auffassung der Forscher sind die Psycho-Macken sogar die Grundlage dafür, dass überhaupt so viel an der Börse gehandelt wird. Anleger neigten nämlich dazu, ihre eigenen Urteilsfähigkeiten systematisch zu überschätzen. Auf die Frage: "Wo sehen Sie die Telekom-Aktie in drei Monaten?" antworten sie mit viel zu eng gefassten Einschätzungen (etwa: "Zwischen 36 und 42 Euro"). Erst durch diesen Effekt der overconfidence sei es möglich, dass an den Börsen so viele Käufer und Verkäufer zusammenkämen - im festen Glauben, jeweils der andere mache ein schlechtes Geschäft. Besonders anfällig für diese naive Überheblichkeit sind übrigens Männer, wie der US-Ökonom Terrance Odean, einer der Pioniere der behavioral finance, bei der Auswertung von 35 000 Depots einer Bank festgestellt hat.

Obwohl die Finanzpsychologen den Anlegern bescheinigen, dass sie häufig irrational handeln, sind ihre Fehler vorhersehbar. "Und wenn man ein Verhalten vorwegnehmen kann, dann kann man auch davon profitieren", sagt Joachim Goldberg, Leiter der Abteilung Behavioral Finance, die die Deutsche Bank eingerichtet hat. Der umtriebige Banker beschäftigt sich schon seit Jahren geradezu leidenschaftlich mit diesem Forschungszweig. Fondsmanager und vermögende Kunden der Deutschen Bank lauschen seinen Vorträgen mittlerweile gerne. Goldberg organisierte auch jene Konferenz in Frankfurt, in deren Rahmen der Psycho-Test stattfand. Außerdem verfasste er zusammen mit dem Aachener Betriebswirtschaftsprofessor Rüdiger von Nitzsch eine Einführung in den Finanz-Behaviorismus, die helfen soll, typische Fehler zu vermeiden.

Selbst in den Vereinigten Staaten nutzen Investmentfonds wie der Behavioral Value Fund bereits die neuen Forschungserkenntnisse. Doch Thomas Gilovich, Psychologieprofessor am Center for Behavioral Economics and Decision Research der Cornell-Universität, dämpft hoch gesteckte Erwartungen. "Auch wenn Sie wissen, dass zwei Linien gleich lang sind, können Sie sich einer optischen Täuschung einfach nicht entziehen."

© beim Autor/DIE ZEIT, November 20002


mfg
iwan

  

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RE: Anlegerfehler
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.05 21:15)

Kennst Du lesbares zum Thema behavioural finance, iwan? Ist ein höchst spannendes Feld, das Bbio geradezu in die Hände spielt, genauso wie den wohlinformierten langfrisitgen Fundis (die ja Trends dank Wissens- bzw. Sicherheitsvorsprung ignorieren können).

Der "traurige" Nachteil an der ganzen Geschichte ist, dass es ein Abgesang ans "schnelle Reichtumsmodell Börse" ist - aber das überlesen ohnedies die meisten...

  

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RE: Anlegerfehler @alptraum
Rang: iwan(17) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.05 21:28)

http://www.new-sense.net/
dann
ARCHIV
dann
Anlegerfehler

mehr habe ich auch nicht, leider, aber vielleicht hilft dir dieser link weiter

mfg
iwan


  

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RE: Anlegerfehler
Rang: schertling(132) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.05 22:11)

Schematische, von außenstehender Ratio befreite, Anlegermuster zu postulieren und nachzuweisen ist doch sozusagen nichts anderes, als wissenschaftliche Anerkennung der Grundlagen von Charttechnik, oder?

  

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RE: Anlegerfehler
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.3.05 13:31)

>Schematische, von außenstehender Ratio befreite, Anlegermuster
>zu postulieren und nachzuweisen ist
>doch sozusagen nichts anderes, als
>wissenschaftliche Anerkennung der Grundlagen von
>Charttechnik, oder?


Drum sag ich ja, Bbio hätt seine Freud dran. Wobei...Abwesenheit von vernünftigem, zielgerichteten und logischen Handeln wird ja per Versuch eher diagnostiziert als postuliert, und die Diagnose führt dann zur Theoriebildung bzw. Unterstützung. Noch ein Stück härter, würde mir scheinen.

Der Link von iwan bietet interessanten Lesestoff, bin noch längst nicht durch...

  

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Steuern
Rang: ctt(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.3.05 17:21)

wenn ich im august 100 stück einer aktie x kaufe, und im märz des folgejahres 100 stück x nachkaufe, diese aber im april mit gewinn von unter 400€ wieder verkaufe, und die restlichen stück im oktober. keine weiteren transaktionen sind vorgekommen worden. dann bin ich steuerfrei, oder?

  

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RE: Steuern
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.3.05 17:28)

Du musst aber die Gewinne von April und Oktober zusammenzählen! Normalerweise gilt das FIFO-Prinzip. Trader können sich deshalb leider nicht aussuchen, welchen Deal sie mit welchem gegenrechnen.

  

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RE: Steuern
jedentageinneuer(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.3.05 23:05)

ist FIFO wirklich verpflichtend? ich dachte man kann dass notfalls erklären wie ich mir dass gedacht habe beim kaufen und verkaufen...

@ctt: wenn die 400 dein jahresgewinn sind dann sind sie steuerfrei. für dein beispiel denke ich dass der 2. kauf und der verkauf im gleichen jahr sind- also würden 200€ steurpflicht anfallen sobald du die grenze überschreitest.

R

  

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RE: Steuern
Rang: ctt(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.3.05 15:31)

nein, beim zweiten mal verkaufen macht man einen gewinn von ein paar tausend euro

  

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RE: Steuern
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.3.05 14:22)

Wenn Du das auf 2 getrennten Depots (kannst ja auch 2 Depots bei BJ haben), kannst die Erträge steueroptimieren. Denn dann kannst DU Dir aussuchen, welche Stücke Du zuerst verkaufst, und der Finanz leuchtet das auch ein, daß es nicht die alten Stücke sind, die Du auf dem jungen Depot verkaufst.

Die 400 Euro fallen in die Spekulationsfrist, wenn es aber keine anderen Spek-Erträge gibt, bleiben sie steuerfrei.

Die paar Tausend Euro hast Du Dir durch das lange Halten redlich verdient.

Klare Trennung, für Dich und fürs Finanzamt, da habt Ihr alle beide weniger Arbeit beim Auseinanderkletzeln.

  

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RE: Steuern
Rang: schertling(132) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.3.05 20:45)

>Wenn Du das auf 2 getrennten Depots (kannst ja auch 2
>Depots bei BJ haben), kannst die Erträge steueroptimieren. Denn dann ...

Das bezweifle ich sehr, dass das akzeptiert wird, denn sicher wird hier nach dem Besitzerprinzip vorgegangen. Du hättest ja ohne weiteres bei wie immer von Dir anders beurteiltem Kursverlauf die Aktien anders verkaufen bzw. innerhalb Deines Besitzes verschieben können, bis sich die steuergünstigste Variante dargestellt hätte (. Die Finanz ist bestimmt nicht bereit, ohne Not (gesetzlichen Anlass) eine wie immer geartete Verkomplizierung Deiner Transaktionen nachzuvollziehen, wenn sie einen einfachen Schlüssel anwenden kann.
Die Konten aber im koordinierten Familienverbund differenziert einzusetzen, wäre eine Lösung in diesem Sinne.

  

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RE: Steuern
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.3.05 21:25)

2 getrennte Depots erachte ich eindeutig als
UNKOMPLIZIERTER, EINDEUTIGER
als alles auf einem Haufen.

Ich denke, die Finanz wird meine 2 klar getrennten Depots (z.B. "Depot 1 ist mein Langfristdepot, da brauch ich mir um die Steuer keine Gedanken zu machen, und auf Depot 2 liegt mein Spielgeld, da wo ich so richtig zocken will!") viel mehr schätzen als mein Herumwinden und Ausflüchten, wenn alles auf einem Depot liegt ("Die Hälfte hab ich langfristig gekauft, die andere Hälfte zum Costaveragen, und jetzt möcht ich keine Steuern zahlen, das bieg ich in meiner Steuererklärung schon hin!").

Ich hab auch Aktien, auf denen ich schon 10 Jahre lang sitze. Die möcht ich nicht mit 99% Verlust verkaufen. Wenn ich jetzt ein bißerl cost-averagen könnt, also den Bestand um 900% aufstocken und das ganze Klump dann sagen wir pari verkaufen, ja, wie soll ich da argumentieren, daß die Spekulationstranche mein Schmerzensgeld für die Langfristtranche beinhaltet?

Aber die Spekulationssteuer ist sowieso ungerecht, weil man sie nicht vortragen darf.

2000 erzielt man 50.000 Euro realistierten Spekulationsverlust.
2001 erzielt man 10.000 Euro Verlust
2002 erzielt man 20.000 Euro Verlust
2003 erzielt man 15.000 Euro Verlust
2004 erzielt man 10.000 Euro Gewinn.

So, bei per saldo 85.000 Euro Verlust, wieviel Steuer zahlt man bei z.B. 31% Progression?

Antwort:
3.100 Euro.

Aber schon ein bißerl unfair

  

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RE: Steuern
Rang: schertling(132) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.3.05 21:53)

>Aber schon ein bißerl unfair

Da teile ich Deine Meinung, besonders bezüglich der Verlustanrechnung. Ich darf nämlich weder den Verlust eines Jahres mit Gewinnen aus anderen Jahren oder aber mit Einkünften des gleichen Jahres gegenrechnen, wenn diese nicht dem Wertpapierhandel entspringen. Eine klare Win/Noloss-Regelung fürs FA.
Aber was Deine scheinbare Klarstellung differenzierter Sachverhalte bezüglich Aktienuntermengen der gleichen Sorte betrifft: Geld hat kein Mascherl und Aktien aus Steuersicht mMn auch nicht. Wenn von Deinem Girokonto Geld auf die Strom-/Gasrechnung abgebucht wird, kannst Du auch nicht aussuchen, ob es eins Deiner letzten Gehaltszahlung, eins Deiner Steuergutschrift oder gar eins aus Deinem Überziehungsrahmen war.
Du wirst im Sinne Deines Gesamtbesitzstandes beurteilt werden, egal, wie Du diesen allfällig verteilt hast.
Im Zweifelsfalle optimiert die Finanz nämlich nach ihrem Gutdünken, wenn dies gesetzlich gedeckt ist, bevor sie sich auf Interpretationskapriolen durch waghalsige Umschichtungspirouetten bei Verteilung auf zwei Depots einläßt. Wo zwei Deopts zulässig, da dann auch tausend. Und tausend schert man lieber über einen Kamm.



  

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staatliche aufsicht...
razer(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.3.05 08:17)

...nach hartz 4 müssen ja fast schon alle deutschen ihre konten offen legen - mit 1. april fällt auch das bankgeheimnis im eigentlichen sinn

wie sieht da bei uns eigentlich aus? - hab schon den überblick verloren was unser lieber herr karl-heinz darf und was nicht...

  

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RE: staatliche aufsicht...
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.3.05 09:09)

Bei Finanzstrafverfahren darf er überall reinschauen.

Drogengelder dürfen beschlagnahmt werden und verfallen zugunsten des Staates.

Auch in Erbschaftsangelegenheiten wird Dein Konto geöffnet.

Sonst sieht´s bei uns noch immer um einiges besser aus als in Deutschland.

Was ist das "Erfolgsgeheimnis" Österreichs?

Gebt jedem Armen das Gefühl, er würde zur Mittelschicht gehören!

Teile und herrsche:
Sobald der Proletarier die Chance verspürt, sich ein Häusel bauen zu können, eine Eigentums- oder Genossenschaftswohnung erwerben zu können, wenn er fleißig bis zur Pension arbeitet, will er seinen Besitzstand bewahren und wird vom Sozi zum Konservativen.

Der (verhinderte) Anarchist als Millionär
-> So macht man ein Volk glücklich.

Drum finde ich den deutschen Kontrollperfektionismus so schlecht für die Stimmung im Volk: Wenn die Leute das Gefühl haben, daß der Staat ihr Kleingeld kontrolliert, freut sie´s arbeiten und sparen nicht mehr. Am besten alles hinschmeißen und am Sozialhilfenursch anstellen, so würd ich´s machen, wenn ich Deutscher wär Frustration pur.

Ich sage: STEUERVERMEIDEN MACHT GLÜCKLICH!
Gib dem Volk das Gefühl, sie hätten das Finanzamt abgezoggt, und sie bausparen, versicherungssparen und wohnbauanleihensparen wie verrückt. Denn es macht Freude, irgendwo ein Schlupfloch zu sehen, wo man keine Steuern zahlen muß. Das Steuervermeidenwollen ist der Urtrieb jedes wirtschaftenden Menschens

Wie gesagt: Sie brauchen nur das Gefühl, einen übermächtigen Feind abgezoggt zu haben. Die Tatsache ist nicht wichtig, nur das Gefühl das macht glücklich.

In Deutschland hat man ihnen das letzte genommen:
Das Gefühl, ein bißerl Kleingeld vor den Augen des Fiskus verborgen zu haben.

Auch wenn es sich steuerlich für sie nicht auswirkt: Das Gefühl, total kontrolliert zu werden, ist schlecht für die Dynamik des Wirtschaftens.

Jetzt müßten Schröder und Eichel den Bürgern nur eines in Fleisch und Blut übergehen lassen:
STEUERZAHLEN MACHT SPASS!

Apropos, habt Ihr die Dokumentation vom Europapark in Rust (Deutschland) gesehen? Lauter depressive Menschen, die depressiv dreingeschaut und depressiv genossen haben, wenn sie den Song gehört haben:
"Spaß ohne Grenzen,
im Europapark!"

  

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RE: staatliche aufsicht...
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.3.05 11:57)

Aus ORF, Radio-Wien
..................................................
28 Millionen Schwarzgeld eingefroren
Fast 28 Mio. Euro Schwarzgeld sind derzeit auf österreichischen Konten eingefroren. Der Großteil der entsprechenden Anzeigen geht auf den Verdacht der Geldwäsche zurück.
Montag, 28.03.05

Betrug und Menschenhandel
147 Anzeigen gab es laut Gerhard Lang vom Bundeskriminalamt (BK) im Vorjahr. Der Großteil davon entfällt auf den Verdacht der Geldwäsche, der Rest dürfte aus Einnahmen aus Drogenhandel, Betrug und Auto- und Menschenhandel stammen.

"Bei zwölf Meldungen haben wir einen Bezug zum Terrorismus hergestellt", sagte Lang gegenüber der APA. Keiner dieser Verdachtsfälle hat sich allerdings erhärtet. Sieben Personen seien festgenommen worden.

32 Konten geöffnet
14 Fahnder beschäftigen sich mit Schwarzgeld. Sie mussten 2004 knapp 1.600 Meldungen von Banken, Casinos, der Nationalbank, Notariatskanzleien und der Wirtschaftskammer bearbeiten. Aus den Recherchen ergaben sich 147 Anzeigen. 32 Konten wurden geöffnet.

Laut Lang hatten in einem Fall Personen in einem Casino mehrere hunderttausend Euro in Jetons umgewechselt, zwei Biere getrunken und sich dann die Jetons wieder als Gewinn auszahlen lassen wollen.

Herkunft schwer zu lokalisieren
"Wir haben die organisierte Kriminalität dort erwischt, wo es ihr am meisten wehtut, nämlich beim Geld", sagte Lang. Die Herkunft des Geldes sei nur schwer zu lokalisieren, es stamme aus der ganzen Welt.

Die zwölf Konten, die auf Grund des Verdachts auf einen terroristischen Hintergrund eingefroren wurden, sind großteils islamistischen Organisationen zuzuordnen. Lang: "Aber auch hier geht es quer durch."
..................................................
Da schauen sie einem auch im Casino auf die Finger, tsts, das hat man davon, wenn man mit Turban, Kaftan und Vollbart in ein Casino geht ...

  

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RE: staatliche aufsicht...
razer(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.05 09:28)

dazu ein schmankerl

in tirol gibt es einen ort, der von deutschland umschlossen ist (bis auf einen berg), aber zu österreich gehört

dort kann man bankgeschäfte wie auf einer deutschen bank erledigen (überweisung als inlandsüberweisung usw.), jedoch gilt das österreichische bankgeheimnis

dort sind 3 banken (volksbank, raika...) und die verwalten bis gestern schon 4 mrd. euro:-)

ihr könnt euch ausmalen, was dann ab heute geschieht...

  

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RE: staatliche aufsicht...
zeus_(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.05 10:24)

>dazu ein schmankerl
>
>in tirol gibt es einen ort,
>der von deutschland umschlossen ist
>(bis auf einen berg), aber
>zu österreich gehört
>
meinst du vielleicht das kleine Walsertal in VORARLBERG?

  

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RE: staatliche aufsicht...
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.05 19:32)

Als sie noch die D-Mark als offizielles Zahlungsmittel gehabt haben, waren sie noch exotischer.

Aber mit dem Euro wachsma langsam wieder zamm.

Die brauchen aber auch nur die niedrigeren deutschen Mehrwertsteuersätze zahlen, können sich also überall die Rosinen rauspicken.

Muß schaun, daß die Leopoldstadt der Slowakei beitritt, dann hamma auch günstigere Steuersätze

  

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Internationalmedia
virtuello(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.05 21:40)

Bin bei 0,60 auf den Lemmingzug aufgesprungen und hab in weiterer Folge "vergessen" zu verkaufen.
Maul schaun wie hoch das Lehrgeld wird. Eh schon überfällig.

  

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betbull
Partysan(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.05 12:45)

habe seit 22. märz ein depot, habe betbull bei ca 7,40 am donnerstag gekauft, freitag schlusskurs 6.0. ) habs noch und hoffe.

  

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RE: betbull
razer(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.4.05 08:20)

betbull geht sicher auch mal über die 100er mark

meine neue nummer 1 ist jetzt plaut

wenns nur kursverluste wären...dann könnt ichs mit "lehrgeld bezahlt" abtun

doch das plaut management hat sich zur aufgabe gemacht, ihre aktionäre auch noch auf dem weg nach unten gezielt zu foltern und stückchenweise zu zerlegen....

  

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RE: betbull
Partysan(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.05 12:16)

> noch auf dem weg nach unten gezielt zu foltern

die betbuller sind zumindest beim umgang mit den kunden sehr aufmerksam, ich schickte ihnen einen kleinen verbesserungsvorschlag und schon am nächsten tag hatte ich 3 antworten von verschiedenen personen, das ist zumindest beste kundenbetreuung (oder die haben nichts anderes zu tun

  

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RE: betbull
KentBrockman(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.05 18:47)

>habe seit 22. märz ein depot,
>habe betbull bei ca 7,40
>am donnerstag gekauft, freitag schlusskurs
>6.0. ) habs noch und
>hoffe.


na sewas,
wieso hast Du denn betbull gekauft ? - würde diese Aktie nicht mal mit der "Kneifzange" anrühren - mMn ist Alles über 3 Euro deutlich zuviel - die wissen ja noch immer nicht was sie eigentlich machen wollen - die sind mMn sogar noch zu hoch bewertet, wenn sie bei Cash/Aktie notieren würden.

oder war das ganze eh nur ein Witz ?


  

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RE: betbull
jedentageinneuer(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.4.05 10:17)

uiui da habe ich wieder was übersehen. der/die geschätzte user(in) Partysan ist neu bei ao und wir schlafen und sagen nix wenn einer sich eine c-aktie zulegt. einer der gründe warum ich hier poste ist ja auch neulinge vor bösen fehlern zu bewahren aber wenn sie nicht so erflogreich auf sich aufmerksam machen wie meiner einer übersieht man auch etwas. ausserdem wollte ich auch meinungen zu aktien abgeben an denen ich nicht interessiert bin um die vielfalt zu fördern. wir dürfen uns also ruhig ein wenig umeinander kümmern mM nach.
so nun aber wirklich zu betbull: solange dort nicht viel mehr umsatz gemacht wird und nur der chash verbraten braucht man sich nicht zu positionieren. kann sein dass betbull irgendwann einmal erfolgreich wird aber da haben wir noch vieel zeit. ich hoffe die ist nicht zu stark gewichtet in deinem depot um bei günstigem wind ehest aussteigen zu können.

viel glück

R

  

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RE: betbull
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.4.05 10:32)

>uiui da habe ich wieder was
>übersehen. der/die geschätzte user(in) Partysan
>ist neu bei ao und
>wir schlafen und sagen nix
>wenn einer sich eine c-aktie
>zulegt.

Im entsprechenden Forum wurde ausgiebig und fundiert gewarnt, was die Aktie nicht von einem irrationalen Plus-Sprung im BaW-Schatten abgehalten hat. Irrationalität kann man nicht sinnhaft nachvollziehbar begegnen, man kann nur wissen dass man sich drauf einlässt oder ned

  

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RE: betbull
Partysan(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.05 12:31)

> Irrationalität kann man nicht sinnhaft nachvollziehbar begegnen, man kann nur wissen dass man sich drauf einlässt oder ned


leider sind unsere entscheidungen fast immer auf schwachen informationenen aufbauend, deshalb mehr oder minder irrational. ich wollte mir zb fabasoft und ihre konkurrenten angucken, ich fand aber keine wirklich gute beschreibungen oder handbücher ihrer software, nur paar artikel drüber. aber wennst die handbücher hast, weißt noch immer nicht, ob die sw auch stabil ist etc.

das soll heißen, wenn man 20 % rationalität in einer entscheidung erreicht, dann ist man mMn schon gut unterwegs.

  

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RE: betbull
Partysan(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.05 12:21)

danke für die antwort.

gestern samstag war der umsatz in krehfeld ca 4-500 000 euro. die angezeigte summe wird alle 20 - 30 sek aktualisiert. davon kassieren sie 5 % vermittlungsgebühr. natürlich weiß man nicht, wie viel davon nur scheingeschäfte sind, wenn aber nicht, dann würd ich sagen, dass sie den durchbruch geschafft haben.

hoffentlich

  

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cska moskau gewinnt bei 18:1 außenseiterquote
Partysan(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.05 22:42)

nach dem 1:0 für lissabon und partysan - vulgo el zocko el magnifico - setzt bei betbull 25 euronen auf cska moskva


  

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RE: betbull
Partysan(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.05 12:11)

leider, kein witz.

so pessimistisch bin ich bei betbull nicht. wenn die burschen was draufhaben, dann machen sie schon ein geschäft daraus.

sorry, hab erst jetzt gemerkt, dass du geantwortet hast.

  

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AUA
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.05 15:55)

Entgegen meiner langjährigen Überzeugung heute diese Pissaktie für einen Zock gekauft. Aktuell 4% im Minus

  

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RE: AUA
jedentageinneuer(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.05 19:01)

"Pissaktie"- herr Hagen, diese wortwahl passt ja so gar nicht zu der sonst so gewählten!

ich hoffe du bist sie schon wieder los! oder wartest auf die techn gegenreaktion?

R

  

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RE: AUA
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.05 21:58)

> "Pissaktie"- herr Hagen, diese wortwahl passt ja so gar nicht zu der sonst so gewählten!

Das war der Ärger darüber, daß ich mich dazu hinreißen ließ wider besseres Wissens eine Aktie zu kaufen, die sowohl fundamental als auch charttechnisch nichts zu bieten hat.


>ich hoffe du bist sie schon wieder los! oder wartest auf die techn gegenreaktion?

Ja, habe sie in der Schlußauktion bestens gegeben. Ein schöner Schaden, der aber dank der heftigen Betty-Schwankung mehrfach ausgebügelt wurde. Ende gut, alles gut sozusagen

  

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RE: AUA
Rang: ctt(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.5.05 23:49)

>> "Pissaktie"- herr Hagen, diese wortwahl passt ja so gar nicht zu der sonst so gewählten!
>
>Das war der Ärger darüber, daß
>ich mich dazu hinreißen ließ
>wider besseres Wissens eine Aktie
>zu kaufen, die sowohl fundamental
>als auch charttechnisch nichts zu
>bieten hat.
>
>
>>ich hoffe du bist sie schon wieder los! oder wartest auf die techn gegenreaktion?
>
>Ja, habe sie in der Schlußauktion
>bestens gegeben. Ein schöner Schaden,
>der aber dank der heftigen
>Betty-Schwankung mehrfach ausgebügelt wurde. Ende
>gut, alles gut sozusagen
>


hihi, diese aktion hab ich vor ein paar wochen auch mit der aua gemacht (sogar zwei mal...) und bin eingefahren und die verluste mit bwin mehr als ausgegleiche.. echte pissaktie..

  

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RE: AUA
razer(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.05 11:49)

:-)

wär besser, wenn der karl heinz ebenfalls die aua zum börsenschluss bestens verscherbelt

sonst setz ich ihm die regenerationskosten nach der letzten boardverpflegung noch in der steuererklärung ab

  

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Strategiefrage
Rang: thomas250(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.05 13:59)

Da ich nicht weiß, unter welchen Thread ich sonst posten soll, poste ich hier: Ích will ca. 250.000 Euro Eigenkapital und nochmal 250.00 Euro Kredit so anlegen, dass ich relativ berechenbar ca. 40.000 Euro Nettoertrag im Jahr nachhaltig mache....was soll ich tun? Bisher habe ich 20.000 in Immoeast (November 05), 10.000 in China Mobile (Jänner05), 10.000 in Eurostoxx50 (Jänner05), 10.000 in Allianz(grade eben), 10.000 in Hannover Rück angelegt (grade eben)

  

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Strategiefrage
Rang: thomas250(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.05 14:00)

Da ich nicht weiß, unter welchen Thread ich sonst posten soll, poste ich hier: Ích will ca. 250.000 Euro Eigenkapital und nochmal 250.00 Euro Kredit so anlegen, dass ich relativ berechenbar ca. 40.000 Euro Nettoertrag im Jahr nachhaltig mache....was soll ich tun? Bisher habe ich 20.000 in Immoeast (November 05), 10.000 in China Mobile (Jänner05), 10.000 in Eurostoxx50 (Jänner05), 10.000 in Allianz(grade eben), 10.000 in Hannover Rück angelegt (grade eben)

  

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RE: Strategiefrage
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.05 17:57)

Editiert am 27-06-05 um 06:49 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

Editiert am 27-06-05 um 06:48 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

Im Klartext also:

Du hast 250.000 Euro Kapital (gratis)
plus 250.000 Euro Kredit (z.B. 5%)

Du mußt für die 250.000 Euro Kredit 5% = 12.500 für Sollzinsen reinbringen.

D.h. Du strebst einen Ertrag vor Abzug der Sollzinsen in Höhe von 40.000 + 12.500 = 62.500 Euro an.

Dazu brauchst Du eigentlich nur das Gesamtkapital zu 12,5% netto (= 16,67% vor KEST) anlegen.

Mit Bonds kannst Du das nicht machen,
mit Aktien schon, aber da kann ich Dir die Nachhaltigkeit nicht versprechen.

Da würd ich mich am ehesten für gebrauchte Lebensversicherungen interessieren, eventuell für die Superfund-Plakate (20% p.a., 32% p.a.)

Ja, das schwierigste ist es, hohe Rendite und Nachhaltigkeit unter einen Hut zu bringen...

(Weil wenn´s so einfach wäre, würde die Bank ihre 250.000 Euro nicht zu lächerlichen 5% beim thomas250 anlegen, damit er es besser anlegt, sondern sie würden´s gleich selber tun ... obwohl die Bank Austria auch mal Millionen auf Sparbücher bei der BAWAG gelegt hat, weil da mehr zu holen war als beim Selbermachen)

  

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RE: Strategiefrage
redbull(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.05 06:43)

Wenn es (relativ) berechenbar sein soll, dann darfst du keine Aktien kaufen. Ohne Aktien schaffst allerdings kaum die gewünschten Prozente...

Wenn eh schon 250.000 Euro vorhanden sind, würde ich die einmal gescheit anlegen.




  

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RE: Strategiefrage
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.05 08:06)

Ich denk mal, er hat eh einen Kredit von einem Familienmitglied, nicht von der Bank. So Familienmitglieder sind bei der Rückzahlung flexibler, die verklagen einen nicht gleich, wenn die Rückzahlung sehr unregelmäßig wird.

Ein paar ordentliche Familienkrachs, Papa´s Herzinfarkt, und die Schulden sind auf natürliche Weise weg.

(Meine Meinung: Privatkredite führen dazu, falsch zu kalkulieren, da man mehr und mehr glaubt, dieses geborgte Kapital würde zu nachrangigem Fremdkapital und dann zu Eigenkapital. Und das ist unanständig, den Papa abzuzoggen, nur weil er dran glaubt, daß der Burli so gscheit ist und an der Börse jeden Euro verdoppeln kann ... er schuftet bei jedem Wetter am Bau, und der Bua verspielt die Ersparnisse eines Lebens in wenigen Tagen an der Börse)

  

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RE: Strategiefrage
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.05 11:40)

Meine Meinung: Privatkredite führen dazu, falsch zu kalkulieren, da man mehr und mehr glaubt, dieses geborgte Kapital würde zu nachrangigem Fremdkapital und dann zu Eigenkapital.


In gewisser Weise (d.h. faktisch) ist dieses Geld natuerlich nachrangig. Die Bank wuerde nicht zuschauen wie das Eigenkapital negativ wird, der Familie fehlt der Einblick. Das hat den Vorteil, dass man nicht zur voelligen Unzeit verkaufen muss und den Nachteil, dass man mit einer Augenzuunddurch-Strategie voellig ins Minus abdriften kann.

Wenn das geborgte Geld aber ordentlich mit Eigenkapital unterlegt ist, und der Anlagestil nicht radikal auf Risiko ausgelegt ist, dann hat die Familie ganz gute Chancen das Geld wiederzusehen. Der eigenkapitalaehnliche Charakter des Familiengeldes sollte fairerweise aber schon abgegolten werden. Ich zahle der Familie zB 12,5% p.a., waerend die Bank nur 4,75% bekommt.

  

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RE: Strategiefrage
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.05 12:34)

>Ich zahle der Familie zB 12,5%

Habe ich auch gemacht früher, jedes Monat 1 Prozenterl für die Verwandten, für mich eins pro Tag
Aber jetzt brauch ich kan Kredit mehr.

  

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RE: Strategiefrage
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.05 14:32)

>Aber jetzt brauch ich kan Kredit mehr.

Ich eigentlich auch nicht, aber die Verwandten haben das monatliche Prozenterl lieben gelernt, und da will ich niemanden enttaeuschen

  

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RE: Strategiefrage
redbull(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.7.05 12:58)

>Ich zahle der Familie zB 12,5%
>p.a., waerend die Bank nur
>4,75% bekommt.

Hm... und alle Erträge über den 12,5% kannst selber behalten. In guten Jahren sicher ein gutes Geschäft, aber in schlechten wird nicht mehr viel übrig bleiben...

Teilst du das dann auf verschiedene Depots auf? Wenn man Gelder von Familienmitgliedern anlegt, ist das ja sicher steuerlich ziemlich kompliziert.



  

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RE: Strategiefrage
Rang: thomas250(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.05 18:10)

Weder habe ich einen Familienkredit, noch habe ich das Geld geerbt oder geschenkt bekommen, sondern leider hart erarbeitet (3 Jahre internationale Unternehmensberatung lassen grüßen); auch wenn meine Ausführungen etwas blauaügig klingen - ich bin eben ein Anfänger - meine ich das Ernst. Täuscht mich mein Gefühl, oder handelt ihr fast täglich? Vorausgesetzt man kennt sich aus - lohnt sich das wirklich (wieviel Prozent/Jahr macht man so - aber auch mir ist schon aufgefallen das bei Immofinanz tagsüber oft ähnliche Verläufe stattfinden)

  

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RE: Strategiefrage
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.05 21:02)

Laß Dir von einem alten Hasen sagen:
Im großen und ganzen lohnt es sich nicht.

Hartgesottene Anleger zahlen genauso drauf wie blutige Anfänger.

Obwohl hier im Forum alles eitel Sonnenschein zu sein scheint und die Leute von Panik befallen werden, daß sie unvorbereitet steuerpflichtig werden könnten mit ihren plötzlichen Einmalgewinnen. Ein kleiner Mißgriff, und alles ist weg. Nicht nur die Gewinne, auch das Kapital.

Wer ein, zwei Glücksgriffe hat, glaubt schon, dem Warren Buffet das Wasser reichen zu können. Dabei handelt es sich zumeist weniger um Können, sondern um plötzlich und unregelmäßig auftretende Glückssträhnen. Anonyme Spieler halt: Mit Gewinnen prahlen sie und wollen sogar Specksteuererklärungen abgeben, um dem aktenstaubgeplagten Beamten zu zeigen, wie die freie Wirtschaft funktioniert. Ich glaub, einige von uns würden gerne wie die Witzfiguren von russischen Oligarchen mit dicken schwarzen Limousinen herumkurven in ihrem Dorf und aller Welt zeigen: "Hier in diesem Auto sitzt Franz Wurstinger, der mit Webfreetv in 5 Wochen +500% gemacht hat!"

Über langfristige "Pech"-Strähnen schweigen wir wie jeder Spieler. Wir sind ja nicht zum Verlierer geboren, sondern zum Winner. Denken wir. Also - wenn diese unregelmäßigen Pechsträhnen kommen, die wir eigentlich gar nicht verdienen, weil wir ja so gut sind - pumpen wir die Verwandten an, die immer was hergeben, weil sie ja überzeugt sind, der Bua is zu Höherem geboren, der soll im Büro arbeiten, mit Wertpapieren und so, nicht molochen wie Papa oder gar Opa.

Ich glaube, es gibt sogar Leute unter uns, die Verluste dem Finanzamt gegenüber verschweigen würden, nur weil sie so stolz auf sporadische Gewinne sind, daß sie die Verluste gar nicht wahrhaben wollen/können. Realitätsverlust, das ist ein ganz normales Phänomen unter Spielern.

Ich suhle mich auch noch in meinen +100% mit der Wiener Allianz-Aktie 1989. Waren 8.000 Schilling, damals viel Geld für einen Börseanfänger. Wahrscheinlich werde ich noch meinen Kindern und Enkeln davon erzählen.

Was dann passiert ist, als ich summa summarum vielleicht 90% (hatte ein paar Zoggwerte, aber blöderweise hat meine Pechsträhne gleich die Blue Chips auch noch pleite gehen lassen, man kann den härtesten Blue Chips nicht vertrauen, wenn der Buchhalter sich beim Vorzeichen irrt) verloren habe, aber nicht von meinem Eigenkapital, sondern von meinem Kapital inclusive Fremdkapital, das werde ich meinen Kindern und Enkeln verschweigen. Sollen ja nicht glauben, ihr Vorfahre wäre ein Loser.

Der häufigste Irrglaube: Einen guten Griff für Können zu halten, und zu glauben, daß man von der Börse leben kann.

Sogar die echten Profis unter uns legen noch zusätzlich etwas Geld im Bausparvertrag zu 2,5% brutto an. Man weiß ja nie, wann die Hausse zu Ende ist: in 6 Monaten? Nächste Woche? Heute?

Die 12,5% hättest Du voriges Jahr - als durchschnittlicher Aktien-Onliner (also wenn es nicht ganz blöd gelaufen ist, also daß Du z.B. Jowood hattest, ohne gleichzeitig Betandwin zu haben) - recht leicht machen können.

Analysten geben dem DAX und dem ATX auch noch Potential nach oben. Aber sie sagen auch, daß es - wenn es blöd läuft - auch runter gehen kann. Und ab und zu fällt der beste Profi auf die Nase.

Und jetzt geht es - sagen wir - mal bei einem nur winzig kleinen Crasherl, wie wir alle es schon zig mal erlebt haben - um lediglich 20% runter. Dann verlierst Du - weil Du ja auf Kredit mit dem doppelten Einsatz spielst - 40%. Dazu noch die Zinsen.

Wie kriegst Du die 40% wieder rein? Indem Deine Aktien um 66,67% steigen. Und wie oft kommt sowas vor im Leben eines Börsianers?

Du wirst dann zu echten Zoggwerten greifen, weil die Voestalpine und der Verbund werden Dir die 66,67% Reparaturanstieg nicht gönnen.

Und Du brauchst dann auch einen sehr geduldigen Gläubiger. Denn wenn die Sicherheiten sich in Luft auflösen, wird der Kredit fällig gestellt, und da mußt dann ganz tief unten verkaufen. Selbst wenn der Einbruch nur wenige Tage dauert.

Du bist absolut nicht mehr flexibel, wenn Deine Fremdkapitalquote von 50% auf 150% steigt.

Laß Dir das von einem weisen alten Mann sagen, der alle Tiefen durchgemacht und den meisten Höhen zugeschaut hat: Kauf nix auf Kredit!

J & S

  

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RE: Strategiefrage
Rang: schertling(132) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.05 21:43)

Glaub' J&S kein Wort, schnell reich werden kann man nur, wenn man riskiert, je riskanter natürlich, desto schneller und mehr, das ist klar. Dass Du so daneben greifst, wie der Unglücksrabe J&S muß Dir ja wirklich nicht passieren, wenn Du Deine Zoggs gut auswählst.

Bei Deinem kolportierten Vermögen bist Du erst wohlhabend, für die Pension reicht das noch lange nicht. Wenn Du also günstig einen Kredit dazukriegst, damit kannst Du richtige Entscheidungen noch ganz schön hinaufhebeln, das Geseiere wegen dem Risiko betet Dir schon jeder Online-Broker vor, bevor er Dir dann doch die Belehnung freischaltet. Was sind schon 5% Zinsen p.a. gegen 20-30% in wenigen Tagen, wenn man die richtige Aktie erwischt und deren laufen viele herum!

Im Übrigen empfehle ich, Optionen zu handeln, denn damit kann man auch aus Blue Chips satte Prozente herausholen, bei viel weniger Risiko als bei halbseidenen Exotenaktien. Hierbei gilt: kurzfristige haben einen besonders hohen Hebel, man sollte nur sofort recht haben, längerfristige geben einem die Chance zur Erholung, falls man nicht gleich recht hat, der Zeitwertverlust wird aber mehr als ausgeglichen, wenn man dann doch recht hat.

Auch K.O.-Zertis sind sehr attraktiv, wegen ihres Hebels UND dem fehlenden Zeitwertverlust. Auch hier kann man den Hebel durch möglichst redundanzfreie Ausschöpfung der eigenen Urteilskraft maximieren. Gelegentliche Totalverluste macht man in der Regel durch Vervielfacher mehr als wett!

Ich wünsche viel Erfolg!

  

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RE: Strategiefrage
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.05 23:10)

Der Schertling zoggt die RCB mit ihren vielen Optis ab

Warum die denn nie aufhören, immer wieder neue Optis zu begeben ... irgendwann haben sie sich pleite emittiert

  

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RE: Strategiefrage
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.05 23:43)

Ich klinke mich mal ein. Strategiediskussionen sind oft sehr produktiv weil uneigennützig.

Von Optis kann ich nur abraten - Ausnahmen bestätigen die Regel (Put, Optis auf Blue chips, die sich nicht bewegen).

Und jetzt eine wirklich wichtige Aussage: Die richtigen Märkte machen es aus! Ein Lauf im richtigen Markt bringt nicht nur viel Geld, sondern dauert auch einige Jahre. Beispiel aus eigener Erfahrung: Zuerst war ich zu Wien fixiert (in den 90er) - Deutliche Underperformance gegenüber den Weltmärkten. Dann recht spät auf die Hausse der Technologieaktien gesetzt (hier wäre viel mehr drin gewesen). Trotzdem gut verdient und vor allem aufgrund des Fundamentalwissens gut den Absprung geschafft - hier haben viele viel Geld verloren. Leider zu spät auf Österreicht gesetzt. Ich kann mich noch an ATX<800 erinnern. Was ich sagen will: Wenn man Geld verdienen will, muß man überall bereit sein zu investieren: Egal welche Branche, Land oder Produkt (aber bleiben wir bei Aktien).

Auch Strategien zu wechseln erscheint mir richtig: Ich wette, daß niemand mit Trading bei BWIN mehr Geld verdient hat, als ein einfacher BWIN Buy and Hold Käufer. Ich habe mit Herbst die Strategie umgestellt und bin sehr glücklich damit. Ich wäre sonst ganz sicher aus BWIN rausgefallen oder hätte zumindest meine Position deutlich reduziert. Allerdings: Noch ist nicht aller Tage Abend und die BWIN Gewinne sind nur Buchgewinne. Der Buy and Hold Käufer hat nämlich immer Probleme mit dem Exit.

Strategie, Märkte und Branchen: Falls jemand einen Megatrend sieht, bitte melden

  

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RE: Strategiefrage
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 00:05)

>Glaub' J&S kein Wort, schnell reich
>werden kann man nur, wenn
>man riskiert, je riskanter natürlich,
>desto schneller und mehr, das
>ist klar. Dass Du so
>daneben greifst, wie der Unglücksrabe
>J&S muß Dir ja wirklich
>nicht passieren, wenn Du Deine
>Zoggs gut auswählst.
>
>Ich wünsche viel Erfolg!

Recht hat er ja schon, der Schertling, aber lesen tu ich da doch nur Ironie...oder täusche ich mich so sehr?

"Schnell reich" wird man nur mit Risiko UND Lucky Punch UND ordentlich Einsatz UND OHNE Streuung. Aber arm wird man so noch schneller, zumal meist dann wenn mans übers Knie brechen will. Börse als Jobersatz klappt nur bei ordentlicher Kapitaldecke und bescheidenen Ansprüchen oder als Broker, der Rest ist Illusion. Und wenn man sich wirklich auf sein Glück verlassen möchte, empfehle ich eher Lotto oder Euromillionen, da sind die Hebel ungeschlagen .

  

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</a><img src="http://members.aon.at/webdata/d.gif";\>
Rang: schertling(132) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 12:14)

Editiert am 06-07-05 um 12:17 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

Optis auf Kredit anzuraten, traust Du mir das nicht zu, Alptraum ?

Advocatus diaboli

  

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RE: Strategiefrage
Rang: thomas250(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 14:19)

Ich habe bisher wie folgt investiert: Immoeast 2600 Stück zu 6,93 im 11/04, CECE-Zert 670 Stück zu 15,06 in 12/04, China Mobile 2500 Stück zu 2,45 in 01/2005, eurostoxx50 330 Stück zu 29,96, Allianz 105 Stuck zu 96,50 und Hannover Rück 320 Stück zu 30,90; das ist bisher alles recht gut gelaufen (ca. 14% Plus, was mich selber überracht hat); meine Strategie ist einfach in Länder zu gehen die gute Aussichten haben oder mitten im Strukturwandel stehen und dann Werte mit guten Fundamentalzahlen jeweils so ein/zwei Jahre halten; das ist sicher banal, aber kann mir jemand Tipps geben, ob das Sinn macht bzw. wie ich diese Strategie weiterentwickeln/verfeinern kann oder ganz schlicht was ich kaufen soll?
Schon mal Danke

  

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RE: Strategiefrage
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 15:23)

>Ich habe bisher wie folgt investiert:
>Immoeast 2600 Stück zu 6,93
>im 11/04, CECE-Zert 670 Stück
>zu 15,06 in 12/04, China
>Mobile 2500 Stück zu 2,45
>in 01/2005, eurostoxx50 330 Stück
>zu 29,96, Allianz 105 Stuck
>zu 96,50 und Hannover Rück
>320 Stück zu 30,90; das
>ist bisher alles recht gut
>gelaufen (ca. 14% Plus, was
>mich selber überracht hat); meine
>Strategie ist einfach in Länder
>zu gehen die gute Aussichten
>haben oder mitten im Strukturwandel
>stehen und dann Werte mit
>guten Fundamentalzahlen jeweils so ein/zwei
>Jahre halten; das ist sicher
>banal, aber kann mir jemand
>Tipps geben, ob das Sinn
>macht bzw. wie ich diese
>Strategie weiterentwickeln/verfeinern kann oder ganz
>schlicht was ich kaufen soll?
>
>Schon mal Danke


Hut ab vor diesem konservativen Depot. Da sind vielleicht keine großen Sprünge drin, aber hervorragend für den Einstieg in die Börsenwelt! du argumentierst mit Fundamentalzahlen: Woher kommt dein Wissen zur Fundamentalanalyse?

  

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RE: Strategiefrage
KentBrockman(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 16:28)

>Strategie weiterentwickeln/verfeinern kann oder ganz
>schlicht was ich kaufen soll?


Der Börse-Express und Aktien-online haben ein mMn recht gutes Musterdepot und ich "spiele" das in der Regel (also nicht blind) nach - bis jetzt habe ich es noch nicht bereut - denke, daß es beide ehrlich meinen (die Depots sind auch nachvollziehbar) und auch ein gutes "Näschen" haben

http://www.aktien-online.at/muster_wachstum.htm

http://www.wirtschaftsblatt.at/express/express-04042005.pdf - den müßtest Du Dir aber bestellen.....

  

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RE: Strategiefrage
Rang: thomas250(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 17:31)

Die Fundamentalzahlen sind grundsätzlich einfach nur KGV, Gewinn- und Umsatzentwicklung und allgemeine Aussichten für die Branche.
P.S. Habe einen kleinen Fehler in meiner Angabe gemacht: 4000 (nicht 2500) Stück China Mobile und gerade eben habe ich 1000 Stück Hurray! (Anbieter von Media Services für UMTS in Kooperation mit China Unicom; KGV von 10 und starkes Umsatz- und Gewinnwachstum in einem riesigen Markt; außerdem günstiger Dollarkurs)

  

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RE: Strategiefrage
KentBrockman(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 17:38)

>Die Fundamentalzahlen sind grundsätzlich einfach nur
>KGV, Gewinn- und Umsatzentwicklung und
>allgemeine Aussichten für die Branche.
>
>P.S. Habe einen kleinen Fehler in
>meiner Angabe gemacht: 4000 (nicht
>2500) Stück China Mobile und
>gerade eben habe ich 1000
>Stück Hurray! (Anbieter von Media
>Services für UMTS in Kooperation
>mit China Unicom; KGV von
>10 und starkes Umsatz- und
>Gewinnwachstum in einem riesigen Markt;
>außerdem günstiger Dollarkurs)

na sewas,
und da sollen "berechenbare" 40 k pro Jahr rauskommen ? - ich würde unbedingt die Finger von irgendwelchen anscheinend günstig bewerteteten Auslandsaktien lassen - wenn da was schief geht, weißt ja net einmal warum....



  

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RE: Dollar
Rang: schertling(132) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 17:38)

Kann Dein Invest nicht beurteilen, aber:

>außerdem günstiger Dollarkurs

Mir scheint doch der Dollar derzeit teuer wie seit über einem Jahr nicht...





  

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RE: Strategiefrage
Rang: thomas250(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 17:37)

Habe mir gerade das Aktien-Online Depot angesehen, das sind ja sagenhafte Gewinne; glaubst du das das nachhaltig ist, bzw in den nächsten Jahren so weitergeht?

  

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RE: Strategiefrage
KentBrockman(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 18:00)

>Habe mir gerade das Aktien-Online Depot
>angesehen, das sind ja sagenhafte
>Gewinne; glaubst du das das
>nachhaltig ist, bzw in den
>nächsten Jahren so weitergeht?

So wirklich verfolge ich das auch erst seit einem Jahr.... - die letzten beiden Käufe habe ich mitgemacht - die sind beide gut im Plus und die habe ich auch zu dem Kurs bekommen, wie im Depot angegeben - aber in der Art kann es eigentlich fast nicht weitergehen....

  

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RE: Strategiefrage
Rang: thomas250(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 17:56)

Dollarkurs: da verlasse ich mich auf firmeninterne Quellen, die liegen das meistens richtig;
Fundamentalanalyse: da gebe ich dir völlig recht, dass das ein recht banaler Ansatz ist, aber man muss ja irgendwie anfangen und ich habe erst 70k investiert und lege jetzt erst mal ein Monat Pause ein, um zu sehen, wie sich das alles entwickelt und um Wissen zu tanken (plus 14 % in einem halben Jahr sind viel mehr als erwartet - wenn momentan auch nur Buchwerte)...Aber deshalb wäre ich für jegliche Tipps auch sehr dankbar...wie geht ihr denn bei der Selektion vor?

  

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RE: Strategiefrage
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 18:02)

Bitte um Infos bezüglich Hurray und China Mobile - klingt interessant.

Ein Musterdepot ist immer nur virtuell. Ich halte es wie KB: Wenn da mal etwas kommt (jetzt schon eine Weile nicht mehr), dann schaue ich mir mal den Wert genauer an (wenn ich ihn nicht schon kenne). Blind würde ich kein Musterdepot nachmachen, denn dann verlierst du die Kontrolle über dein Geld. Auch im Forum werden immer wieder tolle Perlen diskutiert. Einfach nur Infos sammeln und für dich auswerten - egal ob Forum, Musterdepot, Börsenbrief oder Tipps von Freunden.

  

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RE: Strategiefrage
Rang: thomas250(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 20:14)

China Mobile ist größter Mobilfunkanbieter Chinas und hat die meisten Kunden weltweit; versucht durch Aquisition über China hinaus zu wachsen. Abartiges KGV von 2,xx für 2006 prognostiziert, zahlt auch jetzt schon ca 2% Dividende und ist seit Jahresanfang ca. 25% gestiegen nach 2 jähriger Bodenbildung.

Hurray ist chinesischer Handy-Dienste-Anbieter der vor kurzem an die Nasdaq gegangen ist und ei KGV von 10 hat und stark wächst. Hat eine UMTS Kooperation mit China Unicom (2. größter Anbieter in China).

Handy und Handy-Dienste sind in China heiß begehrt und das einzige Statussymbol das sich fast jeder leisten kann.

  

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RE: Strategiefrage
redbull(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 21:29)

>Ein Musterdepot ist immer nur virtuell.

Das Börse-Express-Musterdepot ist nicht virtuell. Die haben ein Depot bei brokerjet und kaufen bzw. verkaufen die Aktien wirklich.

Und das ist ein großer Unterschied zu virtuellen Depots. Ein Kauf- bzw. Verkaufsauftrag muss erst einmal erfüllt werden. Zu sagen, wir kaufen zu diesem Kurs (obwohl dieser Kurs in Wirklichkeit vielleicht gar nicht zustandegekommen wäre), ist einfach.

So gesehen, Hut ab vor dem Börse Express!

  

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@thomas250
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.05 22:07)

Würde die Diskussion zu obige Unternehmen gerne in folgendem Thread von vienna weiterführen:

http://forum.aktien-online.at/cgi-bin/dcforum/dcboard.cgi?az=read_count&om=202&forum=DCFo rumID7

Vielleicht kannst du da die von mir gestellte Frage beantworten.

Musterdepot: redbull hat Recht, Nachvollziehbarkeit ist wichtig. Bei den von mir verfolgten Musterdepots ist das aber eigentlich nie ein Problem gewesen. Eher problematisch ist, wenn die gute Performance für den Anleger nicht nachvollziehbar ist. Beispiel: Der Aktionär steigt bei Intercell heute zu 7,50 aus, und sofort fällt die Aktie unter 7. Ein Anleger kann somit die 7,50 nicht mehr realisieren. Auch das ist dann kein großes Problem, wenn nur seltene Depotumschichtungen erfolgen oder liquide Aktien gekauft werden. Viele Musterdepot handeln auch häufig, berücksichtigen aber nicht die Spesen. Was mich beim Börsespress Depot schon stört ist, daß eben viele Trades kurzfristig sind und auch nicht nachmachbar. Da wird eine Frauenthal für 110 ins Musterdepot verkauft und ein paar Tage später für 125 wieder verkauft (an die genauen Zahlen kann ich mich nicht erinnern). Nachdem der Kauf prubliziert wurde, ging es am Tag drauf nämlich gleich rund 10% rauf, niemand konnte also kaufen, bzw. nur 10% höher. Ist auch kein Problem, wenn die Aktie nach 1 Jahr mit 100% Gewinn verkauft wird. Aber wenn die Aktie ein paar Tage später wieder verkauft wird, dann kann das ein Leser nicht nachmachen. Aber trotzdem: Viele Denkanstösse und auch wenn einige Trades nicht nachbildbar sind und somit die Gesamtperformance verfälschen, der BE ist am Ball und die sind eine klare Bereicherung für die Börse Wien! Nur niemand darf eben meinen, daß er nur das Depot nachmachen muß und dann auch seine xx% macht. Eine Nachvollziehbarkeit ist leider nur sehr bedingt gegeben.

  

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Thema #1467

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