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Erfolge mit Währungen
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.2.11 22:08)


Mit Calls/Puts auf Währungsschwankungen lässt sich ja auch Geld verdienen (verlieren ), also alles zum diesem Thema hat in Zukunft in diesem Thread hier Platz.


Zwei Dinge beschäftigen mich wesentlich:

1) Der Euro/Dollar Kurs ist meines Erachtens zu niedrig. Die Wirtschaft im Euro-Raum klar stärker und da wir ja von der Zukunft sprechen, so ist eine Zinssenkung in den USA bzw. eine weitere Zinserhöhung im Euro-Raum wesentlich wahrscheinlicher, als der jeweils umgekehrte Fall. Dennoch hält sich der Dollar relativ stark, aber mittelfristig spricht hier mMn mehr für Gewinne durch den Kauf von €/$-Calls. Was meint ihr?

2) Ist es zu früh, um Euro/Yen-Puts zu kaufen und somit auf eine Aufwertung der japanischen Währung zu setzen? Nach dem Einbruch im Mai hat der Yen wieder knapp 10% eingebüßt, eine Korrektur daher wieder fällig. Weiters hängt das Carry-Trade-Damokles-Schwert über dem USD und dem Euro, sollten hier Positionen zu schließen sein (sei es wegen China-Crash oder sonstigen ruckartigen Bewegungen), kann das dem Yen nur Auftrieb geben. Außerdem ist das Zinsniveau noch immer niedrig und die Japanische Zentralbank wird mittel/langfristig ebenfalls die Zinsen erhöhen. Also ein Put mit Laufzeit bis März nächsten Jahres --> heute schon ein guter Einstiegszeitpunkt?

mfg
el gato

  

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Antworten zu diesem Thema
Erfolge mit Währungen, ModeratorRang: el_gato(11), 05.2.11 22:08
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Erfolge mit Währungen
01.6.07 13:53
1
RE: Erfolge mit Währungen
01.6.07 14:18
2
RE: Erfolge mit Währungen
01.6.07 14:47
3
      RE: Erfolge mit Währungen
01.6.07 15:27
4
      RE: Erfolge mit Währungen
01.6.07 20:05
5
      RE: Erfolge mit Währungen
02.6.07 09:58
6
      bric-währungen
02.6.07 10:16
7
      RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
02.6.07 11:59
8
      RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
02.6.07 12:42
9
      RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
02.6.07 15:11
10
      RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
02.6.07 19:27
11
      RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
03.6.07 16:58
12
      RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
03.6.07 20:46
13
      RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
03.6.07 23:24
14
      RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
04.6.07 08:32
15
      RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
04.6.07 11:49
16
Euro/Yen Put
03.6.07 19:50
17
FAZ: „Hausfrauen-Baisse“ des Yen
21.6.07 10:21
18
Yen
15.8.07 10:20
19
      RE: Yen
15.8.07 18:46
20
      RE: Yen
16.8.07 13:24
21
      RE: Yen
16.8.07 14:24
22
      RE: Yen
17.8.07 12:15
23
      RE: Yen
20.8.07 08:45
24
      RE: Yen
20.8.07 08:45
25
      RE: Yen
23.8.07 21:01
26
      RE: Yen
28.8.07 17:11
27
      RE: Yen
28.8.07 22:03
28
      RE: Yen
28.8.07 22:15
29
      RE: greenback - euro
20.10.07 13:39
30
      RE: greenback - euro
07.11.07 07:55
31
Löst der Euro den Dollar ab?
21.8.07 10:51
32
Gibts Meinungen zur Island Krone?
24.8.07 14:20
33
      RE: Gibts Meinungen zur Island Krone?
10.9.07 20:50
34
      greenback - euro
19.10.07 03:17
35
      RE: greenback - euro
19.10.07 10:02
36
      RE: greenback - euro
19.10.07 23:42
37
      Island Krone
21.11.07 11:32
38
      Kurzfristig
30.11.07 11:43
39
      Eur/Usd
30.11.07 11:52
40
EUR/GBP
05.12.07 18:57
41
RE: EUR/GBP
02.1.08 15:43
42
Malta und Zypern führen EURO ein
26.12.07 13:59
43
Der Verfall einer Leitwährunginteressant
27.12.07 12:41
44
DEVISEN Dollar-Schwäche dürfte weiter anhalten
02.1.08 10:13
45
Der Vorteil des Euro-Währungsraumes
02.6.08 20:58
46
Yen auf 9-Jahres-Hoch gg. Euro
04.6.10 19:01
47
RE: Yen auf 9-Jahres-Hoch gg. Euro
25.10.10 20:26
48
In der Euro-Zone und den USA kämpft Not gegen Elend
02.2.11 10:26
49
Interview: Paul Volcker, Ex-US-Notenbank-Chef
18.2.11 08:56
50

RE: Erfolge mit Währungen
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.07 13:53)

Editiert am 01-06-07 um 01:55 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

Editiert am 01-06-07 um 01:54 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

Ich hab EUR/JPY-Puts schon zu Jahresbeginn gekauft und dann in der Februarkorrektur mit Gewinn verkauft. Hab aber nachher wieder suzessive Positionen aufgebaut.
Einerseits ist der Yen m.E. sowieso fundamental unterbewertet, dann kommen noch die Carry Trades dazu, die noch weiter aufheizen und bei einer Korrektur fast zwangsweise durch Auflösung den Yen stärken und den Put in den Gewinn bringen.
Der Einbruch des Euro ggü. Yen ist vorhersehbar. Nur wann? Tut mir ja fast leid darauf zu warten, weil das im Umkehrschluß auch fast zwingend mit einer Korrektur verbunden ist.
Ist auf jeden Fall ein großartiger Hedge für Aktienpositionen.

Beim Währungspaar EUR/USD bin ich skeptisch. Aber eigentlich sprächen, wie Du sagst, die Rahmenbedingungen für den Euro.

  

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RE: Erfolge mit Währungen
Rang: miramar(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.07 14:18)

Ich bin gänzlich bei euch. Die Investment-Welt erwartet die Yen-Aufwertung schon längst, ich denke der aktuelle Zeitpunkt mit (Fast-)-Alltimehigh des Yens wäre für einen Positionsaufbau ideal.

Zum Euro-Dollar: Ich denke, dass die Schwäche-Phase des Dollars fundamental sicherlich zu vertreten ist, die Höchststände haben wir für nächste Zeit allerdings glaube ich schon gesehen. Die US-Wirtschaft wird zur zweiten Jahreshälfte wieder anziehen und das wird auch den Dollar stärken. Weiters glaube ich, da ja alle Welt schon auf Zinssenkungen in den USA bzw. Erhöhungen im Euroraum wartet, sind diese Fakten bereits gut eingepreist. Ab der Jahresmitte würde ich somit eher wieder auf eine Erholung des USD setzen.

  

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RE: Erfolge mit Währungen
Rang: in9d04(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.07 14:47)

>Editiert am 01-06-07 um
>01:55 PM durch den Thread-Moderator oder
>Autor

>
>Editiert am 01-06-07 um
>01:54 PM durch den Thread-Moderator oder
>Autor

>
>Ich hab EUR/JPY-Puts schon zu Jahresbeginn
>gekauft und dann in der
>Februarkorrektur mit Gewinn verkauft. Hab
>aber nachher wieder suzessive Positionen
>aufgebaut.

und welche scheinchen kannst du in diesem zusammenhang empfehlen

danke
in9d04

  

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RE: Erfolge mit Währungen
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.07 15:27)

momentan hab ich noch den CK3007 von der CB mit Basis 145 und Laufzeit 050907. würde bei neukäufen allerdings schön langsam auf längere laufzeiten, z.b. 12/07 wechseln.

  

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RE: Erfolge mit Währungen
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.07 20:05)

>momentan hab ich noch den CK3007
>von der CB mit Basis
>145 und Laufzeit 050907. würde
>bei neukäufen allerdings schön langsam
>auf längere laufzeiten, z.b. 12/07
>wechseln.

Was willst mit einen Spread von 100% und einen Wochentheta von 24,35%!!!!
Totalverlustwahrscheinlichkeit 97,58%
Da verliert man allein schon übers Wochenende eine Lawine


  

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bric-währungen
Rang: in9d04(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.07 10:16)

Editiert am 02-06-07 um 10:17 AM durch den Thread-Moderator oder Autor

das aktuelle know-how-radar (juni 07) der goldmänner beschäftigt sicht mit den bric-währungen


http://www.goldman-sachs.de/default/knowhow_magazin/default/nav_id,45/menu_id,32/

  

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RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.07 11:59)


Wie hast du dir die Wahrscheinlichkeit errechnet?

mfg
el gato

  

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RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.07 12:42)

Editiert am 02-06-07 um 12:44 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

>
>Wie hast du dir die Wahrscheinlichkeit
>errechnet?
>
>mfg
>el gato

Ich habs nicht errechnet, sondern von Onvista

siehe:
http://optionsscheine.onvista.de/snapshot.html?ID_INSTRUMENT=15279752&SEARCH_VALUE=ck3007


Totalverlustwahrscheinlichkeit

Die Totalverlustwahrscheinlichkeit quantifiziert die Wahrscheinlichkeit, daß der Optionsschein am Ende der Laufzeit wertlos verfällt und verdeutlicht somit das mit dem Erwerb eines Optionsscheins verbundene Risiko.
Die Kennzahl errechnet sich aus den Bewertungsmodellen, die der Berechnung des theoretischen Werts zugrundegelegt werden, so daß die dort erläuterten Eingabeparameter einen wesentlichen Einfluß auf die Höhe und die Veränderung der Totalverlustwahrscheinlichkeit haben.
Die Totalverlustwahrscheinlichkeit ermöglicht es dem Anleger, einen seinem persönlichen Chancen- und Risikoprofil entsprechenden Optionsschein auszuwählen. Der Investor sucht einerseits nach Optionsscheinen mit einer geringen Totalverlustwahrscheinlichkeit, andererseits jedoch nach einer Investition mit einer möglichst hohen Renditeerwartung. Innerhalb dieses Zielkonflikts können ihm die Totalverlustwahrscheinlichkeit und das Omega eines Optionsscheins wertvolle Anhaltspunkte beim Erwerb des seinem Risikoprofil entsprechenden Optionsscheins bieten.
Je höher die Moneyness (Verhältnis von aktuellem Kurs des Basiswerts zu Basispreis), d.h. je tiefer ein Optionsschein im Geld ist, desto geringer wird die Wahrscheinlichkeit eines Totalverlusts. Gleichzeitig verringert sich mit zunehmender Moneyness jedoch auch das Omega eines Optionsscheins und somit die Renditeverbesserung gegenüber einer Direktinvestition in den Basiswert.
Die Totalverlustwahrscheinlichkeit unterstützt den Anleger jedoch auch bei der Analyse, ob ein bereits erworbener Optionsschein weiter gehalten werden soll oder ein Verkauf aufgrund des veränderten Risikoprofils vorzuziehen ist.



Wird glaub ich nach Garman-Kohlhagen-Modell (ist eine modifizierte Black Scholes Formel) berechnet.
Ich tu da nicht händisch herumrechnen, dafür gibts Programme. Außerdem haut dir der Emittent eh immer einen Hund rein, indem er an der impliziten Vola dreht.
Für Interessierte z.B. fürs Camel siehe
http://www.montegodata.co.uk/Consult/PriceModel.asp

http://www.in-the-money.com/presentation/sld093.htm


  

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RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.07 15:11)

Editiert am 02-06-07 um 03:53 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

Erstens:
Als ich den Schein zu kaufen begann, stand er noch wesentlich höher und ich habe nach und nach verbilligt, aber jetzt schon länger nicht mehr. Das heißt, daß der Spread bei meinen Käufen natürlich wesentlich geringer war. Ich habe auch bereits gesagt, daß ich für weitere Käufe auf eine andere Laufzeit wechseln würde und vergaß außerdem zu sagen, daß ich auch eine höhere Basis wählen würde, z.B. 150 (mit den entsprechenden Auswirkungen auf Spread und Theta).
Daraus geht auch hervor, daß ich schon auf einem Verlust sitze. Eine Versicherung ist schließlich nicht völlig gratis. Das wichtigste ist die "Versicherungsleistung" (und der Hebel) im Schadensfall und die wäre hier bei einem echten Crash wohl gewaltig.

Zweitens:
Der Wochen-Zeitwertverlust von 25% bedeutet aber nicht, daß der Schein in einem Monat wertlos ist. Es ist die Runterrechnung auf 0,001 Cent Restwert bei einer Restlaufzeit von 3 Monaten, wenn der Schein die Basis nicht erreicht.
Nebenbei, ein Hebel von über 2200 bei 3-monatiger Restlaufzeit und einer Basis, die zumindest nicht völlig aus der Welt ist (beim Minicrash im Februar stürzte der Euro auf unter 152 Yen), ist ein auch bei einem Spread von 100% nicht zu verachten!

Und drittens:
Solche Trivialitäten wie der Totalverlustwahrscheinlichkeitsrechner bei Onvista, der im Prinzip einfach den OS-Hebel in eine Verlustwahrscheinlichkeit umsetzt, sind mir echt schnurz. Auch ein Totalverlust ist einkalkuliert. Wie gesagt, Versicherung kostet Geld.

  

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RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.07 19:27)

>
>Zweitens:
>Der Wochen-Zeitwertverlust von 25% bedeutet aber
>nicht, daß der Schein in
>einem Monat wertlos ist. Es
>ist die Runterrechnung auf 0,001
>Cent Restwert bei einer Restlaufzeit
>von 3 Monaten, wenn der
>Schein die Basis nicht erreicht.
>

Man kann auch anders rechnen, nämlich wieviel muss der Yen jede Woche steigen, damit der Schein nichts verliert.

>Nebenbei, ein Hebel von über 2200
>bei 3-monatiger Restlaufzeit und einer
>Basis, die zumindest nicht völlig
>aus der Welt ist (beim
>Minicrash im Februar stürzte der
>Euro auf unter 152 Yen),
>ist ein auch bei einem
>Spread von 100% nicht zu
>verachten!

Was nützt ein Hebel von 2200 wenn der Yen am 05.09.2007 nur bei 144,94 steht hat man trotzdem 100% verloren.


>
>Und drittens:
>Solche Trivialitäten wie der Totalverlustwahrscheinlichkeitsrechner bei
>Onvista, der im Prinzip einfach
>den OS-Hebel in eine Verlustwahrscheinlichkeit
>umsetzt, sind mir echt schnurz.
>Auch ein Totalverlust ist einkalkuliert.
>Wie gesagt, Versicherung kostet Geld.
>
Also wenn du die Wahrscheinlichkeitsrechnung als trivial bezeichnest würde ich niemals mit dir auf Abenteuerurlaub fahren


  

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RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.07 16:58)

Dir ist aber schon bewußt, daß der Euro nicht bis 145 Yen fallen muß, damit der Schein in den Gewinn kommt, oder? Ich hoffe es, weil sonst bräuchten wir nicht mehr weiter reden.

Genaugenommen würde ich bei einem Kurs von 144,94 am 5.9.07 für jeden Schein den Gegenwert von 6 Yen, ca. 4 Cent, erhalten (Bez.Verh. 0,01:1). Nicht nichts. Bei einem Kurs von 140 würd ich allerdings für jeden eingesetzten Euro ca. 70 Euro erhalten. Und ein Monat früher würde ich bei einem Kurs von 144,94 für jeden Schein auch über 1 Euro erhalten.

Und ich sage Dir jetzt zum dritten Mal, daß ich diesen Schein JETZT eher nicht mehr kaufen und schon gar nicht als Anlage empfehlen würde. Er ist hochspekulativ und gefährdet, nichtsdestotrotz für Hasardeure mit geringem Einsatz noch immer geeignet.

Was ich über die Versicherung gesagt habe, hast Du anscheinend nicht verstanden. Wenn man es v.a. als Versicherung für Aktienpositionen betreibt, kann man sich mit sehr hochhebeligen Scheinen bei geringem Kapitaleinsatz gegen das Schlimmste versichern.

Die Wahrscheinlichkeitsrechnung selbst find ich nicht trivial, eher was dieser Rechner ausspuckt, weil er sich rein an den "technischen" Daten eines Papiers orientiert. Wenn es nach diesem Rechner geht, hätte ich die meisten meiner größten Bringer nicht kaufen dürfen.

  

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RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.07 20:46)

>Dir ist aber schon bewußt, daß
>der Euro nicht bis 145
>Yen fallen muß, damit der
>Schein in den Gewinn kommt,
>oder? Ich hoffe es, weil
>sonst bräuchten wir nicht mehr
>weiter reden.
>
Jetzt wirds peinlich, wenn der Yen am Verfallstag bei 145 ist der Schein wertlos, Punkt.


>Genaugenommen würde ich bei einem Kurs
>von 144,94 am 5.9.07 für
>jeden Schein den Gegenwert von
>6 Yen, ca. 4 Cent,
>erhalten (Bez.Verh. 0,01:1). Nicht nichts.

Sorry für meine Ungenauigkeit, man hätte nur 50% statt 100% verloren.

>Bei einem Kurs von 140
>würd ich allerdings für jeden
>eingesetzten Euro ca. 70 Euro
>erhalten.

Warum nicht 83 Euro?


Und ein Monat früher
>würde ich bei einem Kurs
>von 144,94 für jeden Schein
>auch über 1 Euro erhalten.
>
>
>Und ich sage Dir jetzt zum
>dritten Mal, daß ich diesen
>Schein JETZT eher nicht mehr
>kaufen und schon gar nicht
>als Anlage empfehlen würde. Er
>ist hochspekulativ und gefährdet, nichtsdestotrotz
>für Hasardeure mit geringem Einsatz
>noch immer geeignet.
>
Geh bitte sags mir viermal.


>Was ich über die Versicherung gesagt
>habe, hast Du anscheinend nicht
>verstanden. Wenn man es v.a.
>als Versicherung für Aktienpositionen betreibt,
>kann man sich mit sehr
>hochhebeligen Scheinen bei geringem Kapitaleinsatz
>gegen das Schlimmste versichern.
>

Genau, ich bin sehr schwer von Begriff. Gott sei dank gibts verschiedene Versicherungsgesellschaften und verschiedene Prämien, damit sich jeder nach seinem Geschmack versichern kann.

>Die Wahrscheinlichkeitsrechnung selbst find ich nicht
>trivial, eher was dieser Rechner
>ausspuckt, weil er sich rein
>an den "technischen" Daten eines
>Papiers orientiert. Wenn es nach
>diesem Rechner geht, hätte ich
>die meisten meiner größten Bringer
>nicht kaufen dürfen.

So ein dummer Rechner, es gibt ja Leute die wissen was die Notenbanken und Marktteilnehmer in ein paar Tagen machen. Man muss nur richtig programmieren können, so wie die von Superfund



  

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RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.07 23:24)

Editiert am 03-06-07 um 11:50 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

>Jetzt wirds peinlich, wenn der Yen
>am Verfallstag bei 145 ist
>der Schein wertlos, Punkt.

Ganz genau, jetzt wird's peinlich. Falls Du's nicht weißt (und es scheint mir fast so), man kann einen Optionsschein jederzeit verkaufen. Würde z.B. der Euro nächste Woche auf 153 Yen fallen, könnte man natürlich diesen OS mit sattem Gewinn verkaufen.
Anmerkung: der PREIS eines Optionsscheins setzt sich zusammen aus seinem inneren Wert UND der Optionsscheinprämie, die mit günstigem verlauf steigt.


>>Bei einem Kurs von 140
>>würd ich allerdings für jeden
>>eingesetzten Euro ca. 70 Euro
>>erhalten.
>
>Warum nicht 83 Euro?

Ich muß zugeben, da ich nicht viel Zeit hatte, war das nur ungenau im Kopf überschlagen. Genau sind's 59,5 Euro. Dein Wert ist nur zufällig knapp dran, weil Du anscheinend sowohl das Bezugsverhältnis als auch die Rückrechnung in Euro unterschlagen hast, was sich gegenseitig teilweise aufhebt.
Offensichtlich hast Du nicht einmal die Konditionen des Optionsscheins verstanden.


>So ein dummer Rechner, es gibt
>ja Leute die wissen was
>die Notenbanken und Marktteilnehmer in
>ein paar Tagen machen. Man
>muss nur richtig programmieren können,
>so wie die von Superfund
>


Schließlich sag ich Dir noch was: der Schein, den ich momentan aggressiv kaufe (Google, Basis 800 USD, Laufzeit 12/09) wird von "Deinem" Rechner mit einer Totalverlustwahrscheinlichkeit von 84% ausgewiesen. Ich habe diesen Schein bereits für 60000 Euro (die ich übrigens auch mit OS verdient habe) gekauft und werde nicht zögern bei Schwäche weiter aufzustocken. Das wird meine Pension

Falls Du wider Erwarten irgendwannmal was Substantielles zu OS zu sagen hast, melde Dich bitte wieder, bis dahin verschone mich.


  

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RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.07 08:32)

>Editiert am 03-06-07 um
>11:50 PM durch den Thread-Moderator oder
>Autor

>
>>Jetzt wirds peinlich, wenn der Yen
>>am Verfallstag bei 145 ist
>>der Schein wertlos, Punkt.
>
>Ganz genau, jetzt wird's peinlich. Falls
>Du's nicht weißt (und es
>scheint mir fast so), man
>kann einen Optionsschein jederzeit verkaufen.
>Würde z.B. der Euro nächste
>Woche auf 153 Yen fallen,
>könnte man natürlich diesen OS
>mit sattem Gewinn verkaufen.
>Anmerkung: der PREIS eines Optionsscheins setzt
>sich zusammen aus seinem inneren
>Wert UND der Optionsscheinprämie, die
>mit günstigem verlauf steigt.
>

Entweder du kannst oder willst nicht lesen
Das man einen Optionsschein jederzeit verkaufen kann hab ich nicht gewusst

>>>Bei einem Kurs von 140
>>>würd ich allerdings für jeden
>>>eingesetzten Euro ca. 70 Euro
>>>erhalten.
>>
>>Warum nicht 83 Euro?
>
>Ich muß zugeben, da ich nicht
>viel Zeit hatte, war das
>nur ungenau im Kopf überschlagen.
>Genau sind's 59,5 Euro. Dein
>Wert ist nur zufällig knapp
>dran, weil Du anscheinend sowohl
>das Bezugsverhältnis als auch die
>Rückrechnung in Euro unterschlagen hast,
>was sich gegenseitig teilweise aufhebt.
>
>Offensichtlich hast Du nicht einmal die
>Konditionen des Optionsscheins verstanden.
>
Wie du richtig erkannt hast hab ich überhaupt nichts verstanden und einfach irgendeine Zahl hingeschrieben, die genauso wenig gestimmt hat wie deine. Aber wenn du Zeit hast kannst eh richtig rechnen

>>So ein dummer Rechner, es gibt
>>ja Leute die wissen was
>>die Notenbanken und Marktteilnehmer in
>>ein paar Tagen machen. Man
>>muss nur richtig programmieren können,
>>so wie die von Superfund
>>
>
>
>Schließlich sag ich Dir noch was:
>der Schein, den ich momentan
>aggressiv kaufe (Google, Basis 800
>USD, Laufzeit 12/09) wird von
>"Deinem" Rechner mit einer Totalverlustwahrscheinlichkeit
>von 84% ausgewiesen. Ich habe
>diesen Schein bereits für 60000
>Euro (die ich übrigens auch
>mit OS verdient habe) gekauft
>und werde nicht zögern bei
>Schwäche weiter aufzustocken. Das wird
>meine Pension
>

Schön, dass dich "mein" Rechner so herausfordern konnte. Ich bin mir sicher, dass du zu den glücklichen 16% gehörst


>Falls Du wider Erwarten irgendwannmal was
>Substantielles zu OS zu sagen
>hast, melde Dich bitte wieder,
>bis dahin verschone mich.

Damit akzeptiere ich dein Redeverbot. Und tschüss.



  

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RE: Erfolge mit Währungen @Hochstapler
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.07 11:49)


>Schön, dass dich "mein" Rechner so
>herausfordern konnte.

ja, leider.

  

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Euro/Yen Put
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.07 19:50)


Was kann man von diesem Teil halten?

SCL7G5

Kennzahlen
Delta -0,04%
Hebel 350,88
Omega 24,95
Implizite Volatilität 10,29%
Aufgeld p.a. 18,79%
Zeitwert 0,28 EUR
Theta (EUR/Tag) -0,0027
Theoretischer Wert 0,28 EUR
Innerer Wert 0,00 EUR
Break Even 139,53 EUR
Moneyness -0,15
Aufgeld 14,89%
Vega (EUR/Vol.-Pkt.) 0,12
Gamma 0,01


Angenommen man nimmt sich mal eine erste Tranche und legt nach, sollte der Yen doch noch weiter an Wert gegenüber dem Euro verlieren. Auf Sicht von knapp einem Jahr könnte das aufgehen.

mfg
el gato

  

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FAZ: „Hausfrauen-Baisse“ des Yen
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.07 10:21)

„Hausfrauen-Baisse“ des Yen


Treiben "Hausfrauen" den Kurs hoch?

18. Juni 2007
Mit ihren Wetten gegen den Yen haben japanische Hausfrauen und Rentner die Vorhersagen der weltgrößten Devisenhändler durcheinander gewirbelt.


Die Währung fiel in diesem Quartal im Vergleich zum Dollar entgegen der Erwartungen vieler Experten um 4,6 Prozent auf den tiefsten Stand seit viereinhalb Jahren und entwickelte sich damit schlechter als alle anderen wichtigen. Dieser Kursverlust erwischt viele Währungsspezialisten auf dem falschen Fuß. So hatten etwa UBS und Deutsche Bank einen Anstieg von rund einem Prozent vorausgesagt.


„Die Leitzinsen in Japan sind zu niedrig“



Womit die Großbanken nicht gerechnet haben, ist der Risikoappetit der Japaner. Die leihen sich so viel Geld wie nie zuvor, um Währungen mit höheren Zinsen zu erwerben. So verdreifachte sich das Handelsvolumen im Geschäftsjahr zum Ende März auf den Rekordstand von 11 Milliarden Dollar (8,2 Milliarden Euro). Bei diesen so genannten „Carry Trades“ leihen Anleger Geld in Ländern mit niedrigen Zinsen, wie Japan, und investieren in höher verzinste Währungen. Diese Währungsspekulationen waren nach Ansicht der Experten einer der Hauptgründe für die Schwäche der japanischen Währung.


„Die Leitzinsen in Japan sind zu niedrig“, konstatiert auch Verkäufer Hiroshi Ono nüchtern wie ein Devisen-Profi. Der 40- Jährige hat in seiner Freizeit mit Carry Trades 17.000 Dollar verdient. Dabei schichte er von Yen in Dollar um und konnte so von der Zinsdifferenz in Höhe von 4,75 Prozentpunkten profitieren. Andere Hobby-Devisenhändler investierten in andere Hochzins-Regionen wie Neuseeland, Großbritannien, Australien oder auch Brasilien.



Auch die freie Journalistin Naoko Ogawa verdient auf diese Art Geld und hat ein vermeintlich einfaches Erfolgsrezept. „Ich muss nur Dollar oder Euro kaufen, genau wenn die etwas unter Druck geraten sind, anschließend verkaufe ich sie mit Gewinn.“ Dies sei besser als der Handel mit Aktien, da man sich auf die täglichen Zinsen verlassen könne. Seit Dezember habe sie so eine Rendite von 20 Prozent erzielt. Auch viele Hausfrauen und Rentner verdienen mit diesen Währungsspekulationen.


Die Devisenexperten sehen die Engagements der Freizeit- Anleger mit großem Unbehagen. „Sie sind ein Fluch für professionelle Devisenhändler“, sagt Masanobu Ishikawa, Geschäftsführer Devisenhandel bei Tokyo Forex & Ueda Harlow Ltd. „Es ist schwer geworden, Geld zu verdienen, weil der Dollar-Yen- Kurs sich nicht mehr wie gewohnt bewegt und die Kleinanleger bei jedem Rückschlag nachkaufen.“


Freizeit- Anleger „sind ein Fluch für professionelle Devisenhändler“



Der weltweite Handel von Investoren, die nicht Banken, Fondsmanager oder Unternehmen sind, sei im Vorjahr um 54 Prozent gestiegen, sagt Peter D'Amario, Berater bei Greenwich Associate. Zugleich eröffneten Kleinanleger bei Brokerhäusern rund 600.000 so genannte Margenhandel-Depots, um auf Währungen zu wetten. Dies ist laut Yano Research ein Plus von 80 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


„Das Wachstum bei den Hobby-Investoren ist unglaublich, sie kaufen Pfund, australische und neuseeländische Dollar, die Mutigen wagen sich sogar an den brasilianischen Real oder die türkische Lira ran“, berichtet Drew Bradford, der das Devisengeschäft der Deutschen Bank in Tokio leitet. Auch andere Währungsexperten nehmen die neuen Anleger durchaus Ernst. „Japanische Margenhändler haben die Kraft, ausländische Währungen im Vergleich zum Yen zu stützen“, sagt Devisenstratege Derek Halpenny von der japanischen Großbank UFJ Ltd. „Wir schätzen, dass ihr Anteil in Tokio bei mindestens 15 Prozent liegt.


Nach Ansicht von Koji Fukaya, Währungsexperte bei Deutsche Bank Securities, „sind Carry Trades noch immer am Leben“. Der Kapitalabfluss bleibe konstant und übertreffe seine Erwartungen. Sein Finanzinstitut hatte den Kurs des Yen Ende Juni bei 117 je Dollar gesehen. Die Schweizer UBS hatte einen noch höheren Stand bei 116 vorhergesagt. In der Vorwoche sank der Yen auf 123,44 je Dollar. Zum Euro fiel er am Vormittag auf ein Rekordtief von 165,60 Yen.


Derweil sorgen sich die japanischen Währungshüter wegen des wachsenden Engagements ihrer Landsleute. So hob die Bank of Japan Risiken hervor, dass Investoren angesichts falscher Vermutungen über Wechselkurse und Zinsen unüberlegte Entscheidungen
treffen.
Text: Bloomberg
Bildmaterial: AFP, FAZ.NET

  

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Yen
Zion(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.07 10:20)

wie seht ihr den Yen wird der Anstieg noch so ein weilchen weitergehen?
abgesehen von den Carry trades welche Faktoren spielen noch eine Rolle??

  

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RE: Yen
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.07 18:46)

>wie seht ihr den Yen wird
>der Anstieg noch so ein
>weilchen weitergehen?
>abgesehen von den Carry trades welche
>Faktoren spielen noch eine Rolle??
>

das eingreifen der BOJ (bank of japan)... die ist für ein eingreifen nicht unbekannt. die 159,50 wurden aber doch nach unten genommen. nächste woche ist notenbanksitzung. lt. finanz&wirtschaft könnten die leitzinsen um 0,5 % angeohben werden. den YEN zu traden ist fast unmgöglich... den trend zu fahren aber schon. YEN ist für mich derzeit auch ein vorlaufindikator...

nicht vergessen sollte man das carry trades nicht erst ab einem gewissen niveau aufgelöst werden... das passiert doch laufend... warum sollte man auch warten. umgekehrt wird auch im schwächeren YEN sofort wieder aufgestockt.

  

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RE: Yen
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.07 13:24)

werden ja doch noch was wert meine EUR/YEN-Puts.
haben sich vom tief in 2 tagen verzehnfacht. hatte sie wg. der laufzeit 09/07 schon abgeschrieben...und jetzt natürlich vor lauter freude, daß ich noch ordentlich geld dafür bekommee, zu früh verkauft.

  

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RE: Yen
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.07 14:24)

>zu früh verkauft.

jo bin leider bei 159,50 rausgeflogen... ärgerlich... aber was man hat das hat man.



  

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RE: Yen
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.8.07 12:15)

Editiert am 17-08-07 um 01:27 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

heute schon mal über 1,20 getaxt.
45k verschenkt. *buhuuuh*

  

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RE: Yen
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.07 08:45)


Puts jetzt verkaufen und sich mit Calls eindecken. Das ist meine kurzfrist-Strategie, der EUR/Yen könnte wieder die 160 antesten.

mfg
el gato

  

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RE: Yen
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.07 08:45)


Puts jetzt verkaufen und sich mit Calls eindecken. Das ist meine kurzfrist-Strategie, der EUR/Yen könnte wieder die 160 antesten.

mfg
el gato

  

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RE: Yen
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.8.07 21:01)

>
>Puts jetzt verkaufen und sich mit
>Calls eindecken. Das ist meine
>kurzfrist-Strategie, der EUR/Yen könnte wieder
>die 160 antesten.
>
>mfg
>el gato

hab mich nicht getraut long zu gehen (wegen zinsentscheid)... mich reizt ein neuerlicher eur/yen short. schau ma mal...



  

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RE: Yen
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.8.07 17:11)

>>
>>Puts jetzt verkaufen und sich mit
>>Calls eindecken. Das ist meine
>>kurzfrist-Strategie, der EUR/Yen könnte wieder
>>die 160 antesten.
>>
>>mfg
>>el gato
>
>hab mich nicht getraut long zu
>gehen (wegen zinsentscheid)... mich reizt
>ein neuerlicher eur/yen short. schau
>ma mal...


Die Vola im Eur/Yen ist toll im Moment, da kann man wirklich gut traden. Hab die Calls gestern gegen Puts getauscht am Vormittag in Erwartung eher negativer Meldungen zum Housing. Bis auf einen, zum Hedgen, aber den hab ich jetzt grad rausgekickt (mit leichtem Verlust wegen der Spesen ).

Ziemlich interessant im Moment.

mfg
el gato

  

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RE: Yen
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.8.07 22:03)

>Ziemlich interessant im Moment.
>
>mfg
>el gato


jo bin wider euro/yen short. schau ma mal ob die asiaten morgen mitspielen.

@elgato... island-krone würde ich derzeit ned anfassen. werd mal nachschaun ob ich da was finde... der zürcher finanzbrief schreibt da immer was drüber.

  

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RE: Yen
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.8.07 22:15)


>
>@elgato... island-krone würde ich derzeit ned
>anfassen. werd mal nachschaun ob
>ich da was finde... der
>zürcher finanzbrief schreibt da immer
>was drüber.



Wäre fein, wenn du da was hättest. Ich hab gesucht und nur wenig interessantes gefunden und was ich gefunden habe, war schon etwas älter (also pre-August Ära)

Ich hab trotzdem eine kleine Tranche vom Knockout Call EUR/ISK Zerti gekauft. Heute hat der Kurs angezogen und dieser befindet sich 28% über dem Knockout (Hebel 3,23). Mal schaun, bin extrem kurzfristig, was das anbelangt. Aber beim letzten Drop an den Märkten schoss der Euro ggüber der Krone ziemlich nach oben, erholte sich leicht und jetzt schauma mal

mfg
el gato

  

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RE: greenback - euro
Rang: miramar(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.10.07 13:39)

Ich kann euch nur sagen, dass am Devisenmarkt beinahe jeder Händler bei Euro-USD die 1,45 erwartet. Die 1,45 werden wir also mit ziemlicher Sicherheit noch sehen und zwar schon sehr bald. Die 1,45 warte ich noch ab und danach positioniere ich mich mit einem PUT auf EUR/USD. Am Jahresende könnte meiner Meinung nach ein Stand von 1,41 noch zu halten sein. Im nächsten Jahr wirds aber bergab gehen. Zunächst wird die noch überfällige Zinserhöhung der EZB für Unterstützung sorgen, spätestens nach dem Zinsschritt auf 4,25 % ist dann aber Schluß trotz hoch bleibender Inflation, da sonst die Wirtschaft, die ihren Höhepunkt bereits hatte, abgewürgt wird. Ob der Ami die Zinsen nochmals senkt - ich denke er senkt nochmals, aber nicht im Oktober sondern erst Ende des Jahres und zwar um 0,25 % - ist meiner Meinung nach gar nicht so ausschlaggebend. Da der Euro momentan bereits deutlich überbewertet ist (und das schon seit knapp einem Jahr) ist hier enormes Rückschlagspotential drinnen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch, das eine internationale Investmentbank für Mitte nächsten Jahres Niveaus von unter 1,30 erwartet, dies aber noch nicht in breitem Maße kommuniziert (aus welchen Gründen auch immer).

  

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RE: greenback - euro
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.11.07 07:55)

Mit den 1,45 sind gleich die 1,46 mitgegangen.
Das ist jetzt ein Ausbruch aus dem Trendkanal nach oben und könnte zu einer Kanalverdoppelung mit einem Kursziel führen, an welches ich nicht in meinen wildesten Träumen gedacht habe.

  

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Löst der Euro den Dollar ab?
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.8.07 10:51)

profil vom 20.08.2007

Von: Peter Michael Lingens


Die USA sind nicht so gut, wie die Wirtschaftsberichterstattung uns über Jahre glauben gemacht hat.

Es ist gekommen, wie es die Pessimisten (und ich mit ihnen) befürchtet haben. Die Erholung an der Börse hat nicht einmal bis zum Erscheinen meiner vorwöchigen Kolumne angehalten. Trotzdem wird weiter beschwichtigt. China erklärt öffentlich, dem Dollar die Treue zu halten. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet sieht "eine weltweite Beruhigung der Finanzmärkte". Die "Financial Times" beschwört Aktionäre, nicht zu verkaufen. Anton Börner, Präsident des Deutschen Außenhandelsverbandes, sieht "keine Auswirkung auf die deutsche Exportwirtschaft". Und so weiter.

Diese geballte mediale Beschwichtigung ist nützlich: Natürlich würden hysterische Reaktionen die Lage nur verschlimmern. Diese Kolumne ist indessen so unbedeutend, dass ich nicht mitbeschwichtigen muss: Ich halte die Lage für so kritisch, wie Erich Streissler sie eingeschätzt hat, als er vor fünf Jahren eine von den USA ausgehende, uns alle in Mitleidenschaft ziehende, große Rezession vorhersagte. Ich wüsste nicht, welches seiner Argumente an Gewicht verloren hätte: Die USA sind im Wege ihres Leistungsbilanzdefizits wie nie zuvor verschuldet; der Staatshaushalt ist es aufgrund seiner wahnwitzigen Militärausgaben, und die privaten Haushalte sind es aufgrund ihrer wahnwitzigen kreditfinanzierten Konsumausgaben.

Zumindest der US-Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften, Joseph Stiglitz, sieht es nicht viel anders als Streissler: Die kritische Entwicklung der US-Wirtschaft sei "vorhersehbar" gewesen. Der abgetretene FED-Chef Alan Greenspan habe durch das Aufblähen der Liquidität zur Abwehr von Einbrüchen am Aktienmarkt entscheidenden Anteil daran.

Trotz nunmehr deutlich angehobener Zinsen glaube ich, dass der Dollar weiter fallen wird. Die US-Notenbank müsste die Zinsen noch weiter erhöhen, um ihn für Anleger attraktiv zu machen, und damit erstickte sie die sowieso schwächelnde Konjunktur noch mehr, als das durch die striktere Vergabe von Krediten vernünftigerweise sowieso geschieht. Also wird sie es vorziehen, ihn weiter fallen zu lassen, denn das bekämpft das Übel an der Wurzel: Importe in die USA werden teurer - Exporte verbilligen sich. Dies sollte nach sich ziehen, dass die Amerikaner weniger ausländische Waren und das Ausland mehr US-Waren einkauft. Das Leistungsbilanzdefizit schrumpfte.

Dass das keine Auswirkungen auf die deutschen Exporte hätte, stellte die Gesetze der Logik auf den Kopf: Natürlich werden die deutschen Exporteure, voran Mercedes, BMW oder Porsche, unter der Verteuerung ihrer Produkte auf dem für sie wichtigen US-Markt leiden - und dieses Leiden hat bereits begonnen. Es wird auch Österreich berühren, denn österreichische Zulieferer sind bei der deutschen Autoindustrie groß im Geschäft.

Beider Glück im Unglück besteht darin, dass deutsche Autos nach wie vor so viel attraktiver als amerikanische sind, dass zumindest sehr reiche Amerikaner einen Mercedes nach wie vor einem Cadillac vorziehen werden.

Das wird die Delle in Grenzen halten, zumal sich die Exporte der EU in die USA insgesamt in Grenzen halten.

Das für die Amerikaner ungleich größere Problem besteht in ihrem Handelsbilanzdefizit gegenüber China, denn es ist selbst in den letzten Monaten eines sinkenden Dollars weiter gewachsen. Die USA wollen daher dringend, dass die Chinesen ihre Währung zu einem aufgewerteten Kurs an den Dollar binden, um chinesische Waren von sich aus etwas teurer zu machen.

Die Chinesen sträuben sich, denn sie genießen ihren boomenden USA-Export. Ein Artikel im "Daily Telegraph" witterte daher einen Handelskrieg: Die Chinesen könnten damit drohen, aus dem Dollar auszusteigen. Diese Befürchtung führte zu eingangs zitiertem Dementi.

In einem raren Anfall von Optimismus glaube ich diesbezüglich an einen Kompromiss: Chinesen und Amerikaner sitzen im selben Boot. China hat aufgrund seiner gewaltigen US-Exporte dermaßen riesige Dollarmengen angehäuft, dass es selbst der größte Leidtragende wäre, wenn der Dollar dramatisch verfiele - und das täte er, wenn China ihn abverkaufte. Da scheint es doch sinnvoller, wenn es den USA durch eine Aufwertung des Yuan entgegenkommt.

Spannend ist für mich die langfristige Reaktion der EZB: Kurzfristig hat sie Liquidität in den eigenen Bankenapparat gepumpt, um eine dramatische Verteuerung der Kredite zu verhindern. Denn weil jede Bank der EU Angst vor der Verstrickung jeder anderen Bank in die US-Hypothekenkrise hat, stellte man einander immer weniger Geld zur Verfügung - und das drohte, den Geldfluss auszutrocknen.

Die EZB-Aktion wurde also zwar indirekt von der Krise in den USA ausgelöst, aber sie hatte nicht primär deren Bewältigung zum Ziel.

Ob irgendeine Notenbank, selbst eine so starke wie die EZB, dem Verfall des Dollars (und damit dem Höhenflug des Euro) ernsthaft entgegensteuern soll und vor allem kann, scheint mir zumindest fraglich.

Im Grunde handelt es sich um ein Marktgeschehen: Die USA sind nicht so gut, wie auf fast allen Wirtschaftsseiten zu lesen war - daher verliert ihre Währung an Wert. Das Problem ist, dass Japan den Yen mit aller Kraft (durch Interventionen) schwach hält, weil es dringend weiter in die USA exportieren will. Das wird aber bei einem deutlich fallenden Dollar nicht weiter gelingen.

Ich halte für möglich, dass er sogar so weit fällt, dass er seine führende Rolle in der Weltwirtschaft an den Euro abgeben muss. Und ich gestehe, dass mir das sogar eine winzige Genugtuung verschaffte.

peter.lingens@profil.at


.
.
Gruß

  

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Gibts Meinungen zur Island Krone?
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.8.07 14:20)



Was ist so eure Meinung zur isländischen Krone? Speziell gegenüber dem Euro?

Im Chart erkennt man schön, dass mit dem Hereinbrechen der subprime/credit crunch-News die Krone massiv abgewertet hat. Mir scheint die Währung also sehr anfällig zu sein, sicherlich bedingt durch den landeseignen Immo-Boom der letzten Jahre. Zuerzeit gibts eine leichte Erholung. Da ich aber glaube, dass noch nicht alles was die Hypotheken etc. anbelangt schon gegessen ist bzw. mit der Aussicht auf doch steigende Zinsen im Euroraum unser € noch Auftrieb kriegen könnte, könnte ich mir vorstellen, dass die Krone noch weiter abwerten wird.

Diesbezüglich hab ich mal nach Investmentalternativen gesucht, zuerst einfache OS, da bin ich aber nicht fündig geworden.

Es gibt aber ein paar Mini-Long Zertifikate EUR/ISK von ABN Amro.

Dazu hätt ich ein paar Fragen:
1) Die Knock-out Schwelle wird per 15. immer angepasst. Dh. im aktuellen Fall liegt sie bei einem Kurs von 25,14 (dh. 28% unter dem aktuellen Wert). Dh, die ursprüngliche Knock-out-Schwelle bei EUR/ISK 63,... ist hinfällig?

2) Das Zerti wird "europäisch" eingestuft, ist aber endlos. Ergo kann ich es trotzdem jederzeit kaufen oder verkaufen, oder?

3) Würdet ihr schon jetzt auf eine fallende Krone setzen?

Vielen Dank
mfg
el gato

  

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RE: Gibts Meinungen zur Island Krone?
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.9.07 20:50)



ISK wieder über 90. Die letzten Daten und zunehmende Immo-Angst schlägt sich wieder im Kurs nieder. Des weiteren nähert sich die Inflation dem von der BOIsland gesetzten langjährigen Ziel von 2,5%. 3,4% sind es im Moment, von über 8% Mitte letzten Jahres. 13,3% beträgt der Richtzinssatz der Central Bank. Tendenz gleichbleibend bis eher fallend, wenngleich die Inflation noch zu hoch eben ist. Das Wirtschaftswachstum kühlt sich schon merklich ab ( http://www.financial.de/newsroom/devisen/115856.html)

Könnte also durchaus interessant bleiben für die nächste Zeit. Ich bleib bei meiner Longpositionierung EUR/ISK.


Yen

Der Yen schaukelt wieder etwas, aber zu wenig, um daraus Gewinne zu erzielen für mich. Was mir sauer auf den Magen stößt ist das Wachstum in Japan. Das lädt nicht gerade dazu ein, die Zinsen zu heben. Aber die Carry-Trades und die Aussicht, dass sie auch nicht die Zinsen senken werden (wie etwa in den USA) stimmt mich ebenfalls positiv für long-investments. Hab aber neben Lfz. von bis 2010 auch noch kürzeres im Depot, EUR/YEN Put natürlich.

mfg
el gato

  

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greenback - euro
Rang: iwan(17) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.10.07 03:17)

Editiert am 19-10-07 um 03:17 AM durch den Thread-Moderator oder Autor

habe mich noch nie damit befasst muss ich leider zugeben, aber es wird immer aktueller für mich, welche möglichkeiten gibt es um meine dollar-einkünfte attractiver zu machen.
vielen dank im voraus
mfg
iwan

  

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RE: greenback - euro
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.10.07 10:02)



sichere dir deine usd-einkommen gegen weiter fallende greenbacks ab. dazu gibts jede menge an zertifikaten und scheinchen mit verschiedenen laufzeiten. allerdings bin ich selbst im moment nicht in €/$ drin, da es für mich für beide richtungen argumente gibt und ich noch kein klares bild habe. möglich wärs, dass bis jahresende der dollar wieder unter die 1,40 geht (bspw. keine zinserhöhung in europa und keine zinssenkung in den usa mehr). aber man weiß ja nie.

ich bin long in yen und schweizer franken gegenüber dem euro. habe beim franken wieder zugekauft um meinen einstiegskurs runter zu mischen. im yen hab ich fleißig eingesammelt in den letzten tagen/wochen. das hat sich bis jetzt ebenfalls bezahlt gemacht. aber ich hab ja noch zeit, alle meine sch(w)einchen laufen erst spät 2008 oder gar erst 2009 aus.

mfg
el gato

  

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RE: greenback - euro
Rang: iwan(17) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.10.07 23:42)

>
>
>sichere dir deine usd-einkommen gegen weiter
>fallende greenbacks ab. dazu gibts
>jede menge an zertifikaten und
>scheinchen mit verschiedenen laufzeiten. allerdings
>bin ich selbst im moment
>nicht in €/$ drin, da
>es für mich für beide
>richtungen argumente gibt und ich
>noch kein klares bild habe.
>möglich wärs, dass bis jahresende
>der dollar wieder unter die
>1,40 geht (bspw. keine zinserhöhung

vielen dank el gato, muss mich im zertifikate dschungel durchwühlen.

mfg
iwan
>in europa und keine zinssenkung
>in den usa mehr). aber
>man weiß ja nie.
>
>ich bin long in yen und
>schweizer franken gegenüber dem euro.
>habe beim franken wieder zugekauft
>um meinen einstiegskurs runter zu
>mischen. im yen hab ich
>fleißig eingesammelt in den letzten
>tagen/wochen. das hat sich bis
>jetzt ebenfalls bezahlt gemacht. aber
>ich hab ja noch zeit,
>alle meine sch(w)einchen laufen erst
>spät 2008 oder gar erst
>2009 aus.
>
>mfg
>el gato



  

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Island Krone
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.11.07 11:32)


Der EUR/ISK Kurs schickt sich an, den im April 2006 begonnen Abwärtstrend nach oben hin zu durchbrechen. Das Hoch hier war bei 99,35 intraday. Aktuell stehen wir bei 92,+

Auf der anderen Seite stemmt sich der Yen erfolgreich gegen den Euro. Trotz der Stärke des Euro verliert der Yen nur kurzfristig, um am nächsten Tag wieder anzugreifen. Obwohl die Wirtschaftsdaten in Japan nicht berauschend sind und somit das Zinserhöhungspotential eingeschränkt ist wird darauf hingewiesen, dass sowohl im Euro als auch im USD Raum die Aufwärtstendenzen nahe Null liegen bzw. in den USA sogar weitere Abwärtstendenzen einkalkuliert werden.

Es scheint, die Zinsniveaus spielen hier weniger eine Rolle als die zunehmende Risikoaversion der Investoren und der damit nachlassenden Carry Trades.

Bin daher Long bei Yen zu Euro, Euro zu Islandkrone und Franken zu Euro. USD steige ich nach wie vor nicht ein.

mfg
el gato

  

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Kurzfristig
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.11.07 11:43)


Beim Eur/Yen könnte jetzt kurzfristig bis 167 Luft sein. Dort sollte aber dann Schluss sein, weil hier die Linie vom ATH bis zum letzten Zwischenhoch läuft. Die EMA Linien wurden von unten nach oben durchbrochen und auch der MACD steht für diese Richtung, ditto RSI und Momentum.

Ich werde dann ab Bereiche von 165,5-167 meine Longpositionen weiter aufstocken (also weiterhin auf ein fallendes EUR/Yen-Verhältnis hoffen ).

Bei der ISK das selbe Spiel. Es ging kurzfristig nach oben (zu kurz, um meine Position zu verkaufen), allerdings war bei knapp 94 Schluss. Hier ist auch noch etwas Luft nach unten, würde meine so bis Kurse von 84-85 (je nachdem, wie sehr die FED die Zinsen senken wird). Danach wieder ein Rebound nach oben. Mein Hebel-Bull-Zerti werd ich weiter laufen lassen, bin ja eh knappe 29% übern Knock-out.

mfg
el gato

  

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Eur/Usd
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.11.07 11:52)

Wenn der Euro unter 1,47 geht fällt er aus dem seit August bestehenden Aufwärtstrend. Dann kanns schnell Richtung 1,45 gehen.
Wäre was für Mr. Schertling, Hebel 200 oder so

  

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EUR/GBP
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.12.07 18:57)


Hab mich heute kurzfristig mit einem Call auf EUR/GBP eingedeckt. Mal schaun, ob der Zock aufgeht.

mfg
el gato

  

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RE: EUR/GBP
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.1.08 15:43)

>
>Hab mich heute kurzfristig mit einem Call auf EUR/GBP
>eingedeckt. Mal schaun, ob der Zock aufgeht.
>
>mfg
>el gato


Nachdem aus kurzfristig ein Monat wurde ist es nun Zeit zu verkaufen. Da hab ich schon geschwitzt zwischenzeitlich, aber Ende gut, alles gut und 0,74 ist ein schöner Ausstiegskurs

mfg
el gato

  

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Malta und Zypern führen EURO ein
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.12.07 13:59)

Malta und Zypern führen den Euro ein
Zum Jahreswechsel führen zwei Insel-Staaten der Europäischen Union die gemeinsame Währung ein. Preisanstiege sollen verhindert werden.


http://www.kurier.at/mmedia/2007.12.26/1198670234_5.jpg.png
Vorder- und Rückseite des maltesischen Euros.

Die beiden Mittelmeerinseln Malta und Zypern führen zum Jahreswechsel die gemeinsame europäische Währung ein. Damit gehören im Jahr 2008 bereits 15 Staaten mit insgesamt rund 320 Millionen Einwohnern zur sogenannten Euro-Zone. Zuletzt wurde Slowenien Mitglied der Währungsunion.

Der Euro von Malta zeigt auf der Rückseite das achtspitzige Malteserkreuz, das Wappen des Malteserordens. Zypern wählte ein gut 5000 Jahre altes kreuzförmiges Götzenbild aus der Kupfersteinzeit.

Malta und Zypern sind am 01. April 2004 der EU beigetreten. Auf Malta wurde bisher mit der Maltesischen Lira, auf Zypern mit dem Zypern-Pfund bezahlt. Am 10. Juli 2007 legten die EU-Finanzminister die Wechselkurse fest: Ein Euro entspricht 0,43 Lira oder 0,59 Zypern-Pfund.

Preisanstiege verhindern
Die beiden Länder sind nach Einschätzung der EU gut auf den Währungstausch vorbereitet. Die 1,2 Millionen Einwohner der beiden Inseln sehen der Euro-Einführung jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen: Sie befürchten einen Anstieg der Preise. Die Regierungen wollen dies verhindern und haben viele Unternehmen verpflichtet, die Euro-Einführung nicht zu Preiserhöhungen zu nutzen.

Der Euro wurde bei seiner Einführung in vielen anderen Mitgliedsländern als Preistreiber wahrgenommen. In Österreich bekam er den Spitznamen "Teuro" verpasst. Und das, obwohl Statistiker keinen kräftigen Anstieg der Inflation ermitteln konnten.

Keine Auswirkungen für andere EU-Länder
Wegen der relativ kleinen Bevölkerung und geringen Wirtschaftskraft von Malta und Zypern werden durch die Euro-Einführung keine bedeutenden wirtschaftlichen Auswirkungen auf den Rest der Währungsunion erwartet.

Die Insel Zypern, die 68 Kilometer vor dem türkischen Festland und 394 von der griechischen Insel Rhodos entfernt, hat knapp 800.000 Einwohner. Auf Malta – 95 Kilometer südlich von Sizilien und 290 Kilometer östlich von Tunesien – leben gut 400.000 Menschen.

Artikel vom 26.12.2007 13:07 | apa | frö
http://www.kurier.at/geldundwirtschaft/116457.php

  

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Der Verfall einer Leitwährung interessant
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.12.07 12:41)

Profil vom 24.12.2007

Der Wertverlust des Dollar bereitet Exporteuren Schwierigkeiten - auch 2008 ist nicht mit einer Kehrtwende zu rechnen.

Das Tempo, mit dem der Dollar 2007 in die Tiefe rasselte, war beängstigend. Binnen weniger Wochen hat die US-Währung gegenüber dem Euro mehr als zehn Cent verloren. "Das ist lebensbedrohlich", sagte Airbus-Chef Thomas Enders im November. Unternehmen wie Airbus, die in Europa produzieren, aber in den Dollar-Raum exportieren, treffen diese Währungsverluste hart.

Auch der österreichische Export leidet. Und zwar nicht nur, wenn Unternehmen direkt in die USA liefern. "Es trifft auch indirekt österreichische Unternehmen, die große deutsche oder französische Exporteure beliefern", sagt Wifo-Chef Karl Aiginger. Vor allem mittelständische Unternehmen, die ihre Produktion nicht so leicht in den Dollar-Raum verlegen können, leiden darunter. "Dass die Dollar-Krise österreichische Unternehmen nicht noch stärker trifft, liegt an einer fundamentalen Verschiebung: Osteuropa ist als Exportregion für Österreich bereits jetzt wichtiger als die USA", sagt Aiginger. Tschechien, Ungarn, Polen, Russland und Slowenien gehören schon jetzt zu den wichtigsten Handelspartnern und vereinen 11,2 Prozent der österreichischen Exporte auf sich - in die USA gehen dagegen knapp sechs Prozent. Das Wifo prognostiziert für 2008 einen Anstieg der gesamten Warenausfuhren um 6,3 Prozent, 2007 waren es acht Prozent.

Ob die Prognose eintreffen wird, hängt nicht zuletzt davon ab, wie sich der Dollar entwickelt. "Der Dollar hat sein Hoch schon gesehen. Höhere Marken wird er auch 2008 nicht durchschreiten", sagt RZB-Chefanalyst Peter Brezinschek. Das IHS rechnet im Jahresdurchschnitt mit einem Kurs von 1,42 Dollar für einen Euro, auch die Erste Bank rechnet mit einer schrittweisen Erholung des Kurses bis zum dritten Quartal auf 1,35. Das Wifo hingegen legt seinen Berechnungen einen Kurs von 1,52 Dollar zugrunde. Auch Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank, ist ganz und gar nicht zuversichtlich. Seiner Ansicht nach wird der Dollar bis 2010 schwach bleiben und noch weitere Rekordwerte brechen. "Wie hoch diese neuen Extreme sind, kann man nicht seriös schätzen. Ich wette auf 1,60", so Walter.

Die Amerikaner könnten einiges tun, um die Lage zu entspannen: Wenn sie mehr sparten und die amerikanische Zentralbank Fed die Zinsen heben würde, könnte sich die Währung stabilisieren. Doch noch ist es für die USA attraktiv, mit dem niedrigen Dollar ihre eigenen Exporte zu fördern, weil sie so ihre Wirtschaft stärken und ihr Leistungsbilanzdefizit ausgleichen können. Doch genau deswegen rechnen die Experten mit einer Dollar-Erholung gegen Ende des Jahres: Gelingt es den USA, sich über den Export wirtschaftlich zu erholen, so wird auch der Dollar gestärkt. Doch der Kurs liegt schon längst nicht mehr nur in amerikanischer Hand. Allein China hat 1400 Milliarden Dollar angesammelt. Das Vertrauen in die Währung und die US-Wirtschaft hat gelitten, die Bereitschaft, weitere Dollar zu kaufen, sinkt, weswegen die Staaten ihre Vorräte umschichten. Hat der Dollar-Anteil an den weltweiten Währungsreserven in den siebziger Jahren noch 80 Prozent ausgemacht, so liegt er heute nur noch bei rund 65 Prozent. Würde China seine Reserven schlagartig verkaufen, wäre der Dollar im freien Fall. Doch weil die Chinesen damit in erster Linie die eigenen Reserven zerstören würden, ist dieses Szenario unwahrscheinlich. Sollte sich der Dollar nicht mehr erholen, ist es möglich, dass China seine Reserven besonnen umschichtet - und zwar in Euro. Damit könnte eine neue Leitwährung geboren werden.


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DEVISEN Dollar-Schwäche dürfte weiter anhalten
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.1.08 10:13)

Handelsblatt vom 02.01.08


Die Schwäche, die der US-Dollar in den vergangenen zwei Jahren zum Euro gezeigt hat, wird voraussichtlich auch in der nächsten Zeit anhalten. Schlechte Aussichten für die US-Wirtschaft dürften die Attraktivität des Greenbacks für Investoren schmälern. "Die Märkte sind noch negativer gegenüber dem Dollar geworden", sagt Jeremy Stretch, Marktstratege der Rabobank Groep. Die heute und am Freitag anstehenden Einkaufsmanager-Indizes zum verarbeitenden Gewerbe und zum Dienstleistungssektor in den USA werden Prognosen zufolge ein schwächeres Wachstum zeigen, was weitere Zinssenkungen der Federal Reserve Bank wahrscheinlicher machen würde.

Zinsfutures zufolge liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed ihren Leitsatz am 30. Januar um 25 Basispunkte reduziert, bei 92 Prozent. Die Chance für eine weitere Senkung im März beträgt 61 Prozent. Ende März sehen Analysten in einer Bloomberg-Umfrage den Dollar bei 1,45 je Euro. Im vergangenen Jahr hat der Dollar rund zehn Prozent zum Euro eingebüßt. Für eine kurze Unterbrechung des Abwärtstrends sorgten an Silvester US-Konjunkturdaten, die für November einen unerwarteten Anstieg der Verkäufe bestehender Eigenheime zeigten. Die US-Währung legte 0,9 Prozent zu und beendete das Jahr bei 1,4589 Dollar je Euro. Bloomberg


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Der Vorteil des Euro-Währungsraumes
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.08 20:57)

Gastkommentar
Der Vorteil des Euro-Währungsraumes

Von Erich W. Streissler


Christian Ortner publizierte unter dem Titel "Der Preis der Einsamkeit" am 24. Mai in der "Wiener Zeitung" einen bedeutenden Beitrag zum Thema "Was Österreichs EU-Gegner von Island lernen könnten": Ein kleines Land mit isolierter Währung, wie Island, erfährt bei Finanzkrisen sprunghaft steigende Zinssätze und den Verfall des Wechselkurses seiner Währung. Zusätzlich wird es auch langfristig teurere Finanzierungsbedingungen aufweisen. Die Übernahme einer Weltwährung, wie es der Euro ist, lohnt für jedes Land und lohnte durchaus für Österreich.

In der Slowakei, die 2009 den Euro übernehmen wird, ist die Mehrheit, wie einstmals in Österreich, fälschlich überzeugt, der Euro bringe zusätzliche Inflation. Die falsche Beschuldigung entsteht, weil (mit wie ohne Währungsverbund) die Preise von arbeitsintensiv und ohne technischen Fortschritt erzeugten Dienstleistungen, etwa in der Gastronomie, bei Wirtschaftswachstum immer steigen müssen.

Bei Inflationslosigkeit wird das ausgeglichen durch pro Leistungseinheit fallende Preise von mit hohem technischem Fortschritt erzeugten Industriegütern, zum Beispiel Computern. Nach einer ersten Gewöhnungsphase bringt also selbst bei Konsumgütern ein einheitlicher Währungsraum leicht preissenkende Effekte, weil sich der erhöhte internationale Wettbewerb und die Klarheit des Preisvergleiches preisniveausenkend auswirken. (Die gegenwärtige Benzin- und Lebensmittelpreissteigerung ist hingegen ein so gut wie nur importierter Effekt.)

Der Hauptvorteil eines weiten Währungsraumes jedoch ist seine zinssenkende Wirkung. Diese erkennt man bereits im Vergleich mit einer relativ großen Sonderwährung wie dem Pfund Sterling. In England liegen sichere kurzfristige Zinssätze um 1,0 Prozent und langfristige um 0,6 Prozent höher als im Euroland Österreich. Der Grund ist der, dass sich im großen Währungsraum Nachfrageschwankungen am Kreditmarkt weitgehend durch internationale Kapitalbewegungen ausgleichen, was sie im isolierten Währungsgebiet nicht können. Oder, wie Carl Menger 1892 den Preis der Einsamkeit beschrieb, bevor Österreich die Goldwährung einführte, was dann den gleichen Effekt hatte wie der Übergang zum Euro: Weil "wir ein völlig isoliertes Geldwesen haben..., fehlt auf unseren Geldmärkten der regulierende Einfluss des Zuströmens und Abflusses des Geldes.. . Die Folge hiervon ist eine Steigerung und zwar eine dauernde Steigerung unseres Zinsfußes".

Preisniveau- und Zinssenkung dient den Konsumenten. Weniger glücklich sind lokale Monopolisten auf Gütermärkten, die durch verstärkten internationalen Wettbewerb Preisvorteile einbüßen, und Banken, deren Zinsspannen schrumpfen. Doch sollte der Vorteil des Letztverbrauchers den Ausschlag geben.

Erich W. Streissler ist Professor für Volkswirtschaftslehre, Ökonometrie und Wirtschaftsgeschichte.

gastkommentar@wienerzeitung.at

Montag, 02. Juni 2008

http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=4445&Alias=wzo&cob=352866

  

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Yen auf 9-Jahres-Hoch gg. Euro
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.10 18:59)

Mal abgesehn davon, daß hier schon einiges nicht mehr zusammenpaßt, kommt mir auch das schön langsam ganz leicht übertrieben vor.
Die japanische Notenbank interveniert in der Gegend auch ganz gern.

http://kursinfo.bankaustria.at/chart/chart.chart?sym=DJPYEUR.TGT&int=120&type=1&aver1=0&a ver2=0&bench=&lang=de&dstart=&dend=.png

  

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RE: Yen auf 9-Jahres-Hoch gg. Euro
daxtrader33(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.10.10 20:26)

Dax Prognosen -live analysen die 100% eintreffen

Bin auf meiner Researche im Internett auf einer Seite getroffen ,wo ein Typ live den Dax beschreibt. Mit seinen Hindernissen und er hat es in sich mit seinen Prognosen.

Schaut doch mal hier rein:

http://savil-saraiz.blogspot.com/

UND LIEST ALLE SEINE ANALYSEN BISHER UND SIEHT SEINE TREFFERQUOTEN.

DER MANN HAT ES IN SICH

  

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In der Euro-Zone und den USA kämpft Not gegen Elend
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.2.11 10:26)

Schwächelt der Euro aktuell nur?

Ist er schon schwer krank oder liegt er bereits auf dem Sterbebett?

GEWINN untersuchte den Patienten mit Philipp Vorndran von Flossbach & von Storch und erstellte einen Befund.

Die Diagnose des ausgesprochenen Euro-Skeptikers: Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos.



GEWINN:
Die Gerüchte, dass der Euro zerbricht, wollen nicht verstummen - soll ich jetzt meine Schillinge wieder hervorholen?

Vorndran:
Ihre Schilling-Restbestände können Sie ruhig weiter in Euro umtauschen. Sie sind ja mit einem festen Wechselverhältnis an den Euro gebunden und de facto in ihm aufgegangen. "Alte Schillinge" würden im Fall des Falles bei der Einführung eines ganz "neuen Schillings" wie Euro behandelt und zum selben Verhältnis umgewandelt.

GEWINN:
Immer, wenn der Euro zum US-Dollar zulegt, kommen neue Horrormeldungen über Finanzprobleme einiger Euro-Staaten über den Ticker - könnte das lanciert sein? Wie gefährdet ist der Euro wirklich?

Vorndran:
In der Euro-Zone und den USA kämpft Not gegen Elend. Die Probleme diesseits und jenseits des Atlantiks sind Realität und keine Erfindung böser Spekulanten. Aber Sie haben natürlich recht, temporär wird das eine Thema vom Markt stärker fokussiert als das andere.

Mittelfristig werden beide Blöcke nicht um eine Neuordnung ihrer Schulden oder eine starke Inflation umhinkommen, denn die heutige ohnehin schon sehr schwierige Situation zeigt ja noch nicht einmal das komplette Schuldenbild. Das, was an Belastungen für die zukünftigen Rentenzahlungen und Krankenvorsorge noch auf uns zukommt, übersteigt vielfach unsere Vorstellung - die demografische Falle schnappt schonungslos zu.

Ein Euro mit einem klaren durchsetzbaren Regelwerk, das nicht alle Jahre von krisengeplagten Regierungschefs geändert werden muss, flankiert von einer durchsetzbaren, einheitlichen Wirtschafts- und Steuerpolitik würde funktionieren. Aber dort sind wir heute lange noch nicht. Wenn diese Voraussetzungen nicht sehr schnell geschaffen werden, ist das Risiko groß, dass der Euro in fünf Jahren in der heutigen Form nicht mehr existiert.

GEWINN:
Warum, meinen Sie, gilt gerade in US-Finanzkreisen ein Zerfall des Euro praktisch schon als sicher?

Vorndran:
Da muss ich widersprechen, gemäß meiner Erfahrungen gibt es in den USA ähnlich viele Skeptiker bzw. Unterstützer der Euro-Idee wie in Europa. Nur in den USA wird Kritik deutlicher formuliert als in der Euro-Zone. Viele europäische Bankökonomen wissen natürlich, was ein Auseinanderbrechen des Euro für viele Bankbilanzen bedeuten würde, und berichten von ihrer Skepsis oft nur hinter vorgehaltener Hand.

Die härtesten Kritiker des Euro finden wir im Übrigen in der Schweiz und zunehmend in Tschechien. Dort hat man immer stärker das Gefühl, dass nicht zusammenwachsen kann, was nicht zusammengehört. Die Tschechen wollen nicht mehr in den Euro-Verbund.

GEWINN:
Wird es zwei Euro-Zonen geben - eine harte im Zentrum und eine weiche an den Rändern?

Vorndran:
Sie meinen Holland, Luxemburg, Finnland, Deutschland und vielleicht Österreich plus neu Schweden, Dänemark als Hart-Euro-Zone und der Rest mit Latein-Euro? Daran glaube ich nicht, denn Frankreich müsste aufgrund seiner langfristigen ökonomischen Aussichten der Weichwährung beitreten und ein Auseinanderbrechen der Achse Berlin-Paris erachte ich währungspolitisch als absolut unrealistisch. Da glaube ich eher noch an ein Ende der Euro-Idee in Gänze oder, um den größten politischen Gesichtsverlust zu vermeiden, an die zusätzliche Wiedereinführung frei schwankender lokaler Währungen nebst dem Euro.

Der wirkliche Sprengsatz in der Euro-Zone ist die dramatisch auseinanderdriftende Wettbewerbsfähigkeit zwischen Ländern wie Finnland oder Deutschland auf der einen Seite und Griechenland, Portugal oder Spanien auf der anderen Seite. Dies kann innerhalb einer Währungszone und ihren fixen Wechselkursen nicht schnell genug angepasst werden. Fragen Sie mal Ihre Leser, ob sie ihren Lohn zukünftig lieber in Euro oder Schilling ausbezahlt bekommen wollen und in welcher Währung sie in einem solchen Fall ihr Haus finanzieren? Vielleicht können wir nach ein paar Jahren der Anpassung - ökonomisch und politisch - wieder zu einem alleinigen Euro-System zurückfinden - beginnend mit einer Kern-Euro-Zone.

GEWINN:
Glauben Sie, dass Staaten die Euro-Zone verlassen werden? Welche?

Vorndran:
Griechenland, Portugal und Spanien täten sich und ihrer Bevölkerung langfristig einen großen Gefallen, wenn sie die Euro-Zone schnell verlassen würden. Nur so können sie auf den Weltmärkten wieder wettbewerbsfähig werden. Das wollen die führenden Euro-Zonen-Vertreter aber logischerweise verhindern, denn sie wissen, wenn der Erste geht, steht das ganze Projekt vor dem Zerfall.

Natürlich würde der Ausstieg kurzfristig massive Opfer mit sich bringen und Kosten generieren, viele der europäischen Banken würden beispielsweise insolvent und müssten temporär verstaatlicht werden, aber ohne große Opfer geht ein solcher Anpassungsprozess ohnehin nicht vonstatten. Das weiß jeder Bürger, der seinen gesunden Menschenverstand gebraucht und eins und eins zusammenzählen kann.

GEWINN:
Wer profitiert vom aktuell schwachen Euro zum US-Dollar?

Vorndran:
Es ist die europäische Exportindustrie. Ihre Produkte werden im Vergleich zu denen anderer Staaten billiger. Der große Verlierer sind die europäischen Sparer, deren Vermögen täglich an internationaler Kaufkraft einbüßen. Das ist ein Fiasko angesichts der ungedeckten Schecks für unsere Altersvorsorge. Die Politik und Medien werden nicht müde, vom Exportboom zu sprechen - aber von der Verwässerung der Ersparnisse hört man selten etwas.

GEWINN:
Kommen Ihrer Ansicht nach die Euro-Bonds?

Vorndran: Ich hoffe nicht, denn es kann eigentlich nicht sein, dass diejenigen, die notorisch über ihre Verhältnisse leben, von den Vernünftigen andauernd subventioniert werden. Aber ich befürchte, dass man die Euro-Bonds durch die Hintertüre doch einführen wird, beispielsweise durch einen Euro-Zonen-Rettungsfonds, der keine Obergrenze mehr aufweist und eigene Anleihen ausgeben kann.

Somit werden diese Schulden final durch das Steuersubstrat der gesünderen - nicht gesunden! - Volkswirtschaften garantiert und diese im schlimmsten Fall mit in den Strudel gezogen.

GEWINN:
Soll man sich jetzt Franken in den Sparstrumpf tun, um von einem weiteren Franken-Anstieg zu profitieren?

Vorndran:
Franken allein wäre etwas eindimensional investiert, die Währung der Eidgenossen hat inzwischen schon so stark zugelegt, dass man in Bern und Zürich sogar eine feste Anbindung des Franken-Kurses an den Euro diskutiert. Hoffentlich werden diese Hirngespinste möglichst schnell wieder aus den Köpfen vertrieben. Einen Teil - bis zu 25 Prozent seines Vermögens - sollte man aber fraglos in Qualitätswährungen halten, zu denen ich weder Euro, US-Dollar oder Yen zählen würde.

Eine Mischung aus Franken, norwegischer Krone, australischen, kanadischen, Singapur- und Hongkong-Dollar macht da aber sicher Sinn. Diese Volkswirtschaften sind fähig und willig, ihre Schulden auch in 20 Jahren noch zurückzuzahlen. Auch physisches Gold und Silber erachte ich als finale Währung und sie sollten in keinem Vermögen gänzlich fehlen.


Finanzprofi und Chefstratege
Die Schuldenprobleme können nur durch starke Inflation gelöst werden", warnt Philipp Vorndran, Aktienexperte der renommierten Kölner Vermögensverwaltung Flossbach & von Storch.

Vorndran war zuvor Chefstratege der Credit Suisse.

Seinen beruflichen Werdegang startete er bei der Bank Julius Bär in Frankfurt und Zürich.



Quelle: Gewinn vom 2.2.011


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Interview: Paul Volcker, Ex-US-Notenbank-Chef
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.2.11 08:56)

Paul Volcker, Ex-US-Notenbank-Chef und ehemaliger Berater Barack Obamas, über ein neues Weltwährungssystem und Inflationsgefahr.

Format:
Herr Volcker, Sie haben in den 80er-Jahren die große Inflation besiegt. Heute fürchten viele eine neue Welle der Geldentwertung. Zu Recht?

Volcker:
Inflation muss man immer fürchten. Derzeit haben wir ein Problem mit den Nahrungsmittelpreisen, das sind aber besondere Umstände. Die eigentliche Gefahr lauert in ein paar Jahren.

Format:
Manche Ökonomen halten es für die einfachste Lösung, die hohen Staatsschulden wegzuinflationieren. So wie in anderen historischen Schuldenkrisen auch. Was halten Sie davon?

Volcker:
Wir sind noch nicht in einer solchen Lage. Weder in den USA noch in Deutschland. Einige Leute halten dies für ein taugliches Mittel, um den Krisenländern der europäischen Peripherie zu helfen. Solange diese Staaten Teil der Währungsunion sind, haben sie nicht die Möglichkeit, Inflation herbeizuführen.

Format:
Was ist die Lehre der Krise?

Volcker:
Europa muss sich entscheiden, ob es auch fiskalpolitisch mehr Integration will. Es braucht einen Apparat, der Disziplin erzwingt. Die Erkenntnis, dass ein Land in der Währungsunion nicht mehr abwerten kann, hat offenbar nicht gereicht. Denn die Währungsunion hat es erleichtert, Schulden zu machen. So wurde die Disziplin durch den Markt untergraben. Wie die Finanzkrise zeigt, ist billiger Kredit sehr verführerisch.

Format:
Zielt Ihre Kritik auch auf die Notenbanker? Deren Aufgabe ist doch, "den Punsch wegzunehmen, bevor die Party außer Kontrolle gerät“.

Volcker:
Als Notenbanker möchte man, dass sich die Leute entspannen, aber nicht betrinken. Wir bekommen gerade eine nützliche Debatte über das Weltwährungssystem. Wie kann ein Mechanismus aussehen, der Exzesse wie die enormen Überschüsse Asiens und die entsprechenden Defizite der USA verhindert? Und wie stoppt man derartige Exzesse, bevor sie so groß werden, dass sie ein System ruinieren?

Format:
Was schlagen Sie vor?

Volcker:
Anfang der 70er-Jahre, nach dem Ende des Währungssystems von Bretton Woods, habe ich mit anderen schon einmal an solchen Fragen gearbeitet. Unsere Idee war, dass es eine grobe Norm dafür geben könnte, wie viele Währungsreserven ein Land vernünftigerweise aufbauen oder verlieren darf. Bei deutlicher Überschreitung würden dann bestimmte Maßnahmen greifen, etwa eine Wechselkursanpassung oder Änderungen der Wirtschaftspolitik.

Format:
Deutsche und österreichische Exporteure würden Sturm laufen.

Volcker:
In einem System wird es immer Überschüsse und Defizite geben, die dürfen halt nicht zu groß werden. Zudem sollte nicht ein und dasselbe Land immer nur Überschüsse oder immer nur Defizite anhäufen.

Format:
Ein neues Weltwährungssystem ist nicht in Sicht. Was passiert, wenn es keine neuen Regeln gibt?

Volcker:
Dann passiert das, was wir gerade in Europa erleben.

Format:
Wie zufrieden sind Sie mit dem, was der US-Gesetzgeber aus der "Volcker-Regel“ gemacht hat?

Volcker:
Sehr zufrieden. Die Banken sind nicht eben glücklich damit, aber auch nicht am Boden zerstört. Ich würde gerne sehen, dass man die Regel auf europäische Banken ausweitet. Das Finanzsystem zu stärken ist wichtiger als alles andere. Stabile Währungen, Zahlungssysteme, Kreditvergabe, Geldpolitik, all das ist volkswirtschaftlich notwendig. Nicht notwendig ist es, dass Banken immer höhere Gewinne einfahren, die gigantisch geworden sind.

Format:
Sie haben einmal gesagt: Geldautomaten sind seit Jahrzehnten die nützlichste Erfindung der Banken.

Volcker:
Damit wollte ich zum Ausdruck bringen: Viele Finanzinnovationen erscheinen mir überflüssig. Die US-Finanzbranche zieht viel zu viele junge Talente an. Auch wenn sie wahnwitzig viel Geld verdienen, muss man sich fragen, ob komplizierte Finanzkonstruktionen wirklich Produktivität, Stabilität und Wachstum schaffen.



Zur Person
Paul Volcker, 83, war von 1979 bis 1987 Vorsitzender der US-Notenbank Fed und bis vor wenigen Wochen einer der wichtigsten Wirtschaftsberater von US-Präsident Barack Obama. Auf ihn geht die Anfang 2010 in den USA beschlossene "Volcker-Regel“ zurück, wonach der spekulative Eigenhandel von Finanzinstituten beschränkt wird.


Quelle: Format vom 18.2.011

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Thema #6685

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