Hutter & Schrantz – Profil☆
12,000-0,60 (-4.76%)Unternehmensidentität
Hutter & Schrantz besteht aus zwei Firmen in Österreich: Hutter & Schrantz AG, ein Stahlbau-Unternehmen, und Hutter & Schrantz Technische Gewebe GmbH. Die Ursprünge reichen bis ins Jahr 1824 zurück, als Michael Hutter eine Siebmacherwerkstätte gründete. Die Firmen sind in der Industriebranche tätig, speziell im Bereich der technischen Gewebe und des Stahlbaus. Aktuell gibt es keine spezifischen Informationen zur Börsennotierung dieser Unternehmen.
Geschichte und Entwicklung
Die Wurzeln der Hutter & Schrantz Unternehmen liegen in einer 1824 gegründeten Siebmacherwerkstätte von Michael Hutter in Wien. Nach mehreren Übernahmen und Fusionen innerhalb der Familie und mit Partnerfirmen erweiterte Johann Schrantz das Geschäft beträchtlich. Wichtige Meilensteine waren die Errichtung neuer Werke und die Verselbstständigungen in Ungarn und Tschechien, wobei während und nach den Weltkriegen einige Standorte durch politische Veränderungen verloren gingen. Im 20. Jahrhundert diversifizierten sich die Produktionsbereiche erheblich, wobei man unter anderem in den Stahlbau einstieg.
Geschäftsbereiche
Die Geschäftsbereiche von Hutter & Schrantz umfassen die Herstellung und den Vertrieb von Stahlhallenkonstruktionen und Deckenträgern sowie technische Gewebe für die Papierindustrie und andere Anwendungen. Das Unternehmen deckte im Laufe der Zeit ein breites Spektrum an Industriesegmenten ab, von landwirtschaftlichen Maschinen hin zu spezialisierten Bauteilen und Geweben. Auch die Entwicklung von Kunststoffanwendungen gehörte zu ihren Aktivitäten.
Märkte und Standorte
Hutter & Schrantz ist hauptsächlich in Mitteleuropa tätig, mit einer starken Präsenz in Österreich, Deutschland, Ungarn und Slowenien. Diese geografische Ausrichtung ermöglicht den Zugang zu den Märkten in diesen Ländern sowie die Bedienung diversifizierter Kundengruppen in den Industriebereichen. Die Hauptniederlassungen befinden sich dabei in Österreich.
Kennzahlen
Im Jahr 2007 beschäftigte Hutter & Schrantz 500 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Österreich, Deutschland, Ungarn und Slowenien einen Umsatz von 60 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2008 betrug der Umsatz 151 Millionen Euro, während das Konzernergebnis nach Steuern 6,94 Millionen Euro erreichte. Diese Zahlen spiegeln eine kontinuierliche Geschäftsausweitung wider.
Investment Case
Hutter & Schrantz könnte für Investoren von Interesse sein, da das Unternehmen eine langfristige Präsenz im mitteleuropäischen Markt hat und in diversifizierten Geschäftsbereichen tätig ist, die traditionell als stabil gelten. Die Fähigkeit zur Anpassung und fortlaufenden Entwicklung der Produktpalette, kombiniert mit einem etablierten Marktführerstatus im österreichischen Stahlbau, unterstreicht das Potenzial für künftiges Wachstum. Die historische Entwicklung und Marktverhältnisse könnten auf defensive Eigenschaften hinweisen.
Quelle: de.wikipedia.org
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