Ukraine oder ein Outing | aktie.at Forum
Ukraine oder ein Outing
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.2.08 19:14)

Alptraum fragte mich in Lauras "Hass-Thread" etwas zum Leben in der Ukraine. Aus dem Grund eröffne ich hier mal einen Thread, weil es nicht in Lauras Thread paßt (ich will diesen ja nicht mißbrauchen).

Alptraum schreib bei Laura:
Web scheint ja exquisit zu funktionieren bei Dir -aber wie erlebt sich das gesellschaftliche Gefälle denn im Alltag?

Oder bist Du in Bereichen unterwegs, wo derlei nicht merkbar wird? Das Durchschnittseinkommen des Ukrainers ist aber doch recht bescheiden...


Zum Internet:
In meiner früheren Wohnung hatte ich einen TV-Kabel-Internetanschluß mir 1,5GB Traffic und 256KBit Geschwindigkeit. Inzwischen bin ich umgezogen und in der jetzigen Wohnung ging das mit dem TV-Kabel nicht (ist nicht in ganz Kiew), daß ich DSL beantragt hatte (das gibt's in Kiew).

Zu meinem Alltag:
Darüber kommt demnächst ein Buch heraus (http://www.iovialis.de) und es gibt eine Art "Blog", wo ich darüber schreibe (http://forum.iovialis.de) und bei WO gibt's einen Thread von mir über die Situation in der Ukraine (bei WO).

Inzwischen arbeite ich mit einem festen Vertrag und Arbeitserlaubnis als Übersetzer und Sprachlehrer in Kiew. Mein Gehalt liegt bei etwa 500USD/Monat - manchmal etwas mehr, manchmal etwas weniger - das reicht recht knapp zum Leben. Das Durchschnittseinkommen ist aber für den "Normal-Ukrainer" geringer - deshalb haben viele Leute mehrere Jobs. Ich selbst kenne hier keine Deutschen oder sonstige Ausländer - und meine Freunde und Bekannten sind eher "Alltagsukrainer". Gerade ist es das fünfte Jahr für mich in der Ukraine und entgegen jeder Spekulation bin ich freiwillig hierher gekommen. Mir gefällt Kiew oder die Ukraine deshalb besser, weil es hier weniger um Karriere, Geld oder das "Ich" geht, sondern weil hier Familie, Freundschaft oder Gemeinschaft einen weitaus höheren Stellenwert hat. Das hängt mit der "Armut" zusammen, aber auch mit der Ideologie der ehemaligen Sowjetunion.

Jedenfalls kann ich sagen, daß es mir gefällt und ich die Ukraine auch nicht verlassen will (ich muß nur jedes Jahr "Urlaub" in Deutschland machen, um Freunde und Bekannte zu besuchen, bzw. ein neues Jahresvisum zu beantragen).

Wen mehr interessiert, kann ja Fragen stellen

Iovialis

  

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Antworten zu diesem Thema
Ukraine oder ein Outing, dj2000(0), 21.2.08 19:14
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Ukraine
31.8.06 11:42
1
RE: Ukraine
31.8.06 15:42
2
      RE: Ukraine
31.8.06 17:13
3
      RE: Ukraine
31.8.06 18:11
4
      RE: Ukraine
02.9.06 13:15
5
      RE: Ukraine
05.9.06 18:25
6
Pressemitteilung
27.9.06 16:44
7
RE: Pressemitteilung
27.9.06 17:09
8
      RE: Pressemitteilung
27.9.06 18:57
9
Staats-, Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung
24.12.06 17:17
10
Aktien market in Ukraine
11.1.07 16:48
11
RE: Aktien market in Ukraine
12.1.07 10:49
12
Geschichte der Russen
24.1.22 19:17
13

Ukraine
KGV(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.8.06 11:42)

500 US-D klingt ja nicht wirklich viel für einen Mitteleuropäer. Wie hoch ist denn das Durchschnittsgehalt eines 0815-Ukrainers?

Und wie breit ist die Kluft zwischen Arm und Reich? Gibt es eine ausgeprägt Mittelschicht oder nicht?

  

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RE: Ukraine
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.8.06 15:42)

>500 US-D klingt ja nicht wirklich
>viel für einen Mitteleuropäer. Wie
>hoch ist denn das Durchschnittsgehalt
>eines 0815-Ukrainers?

Der Durchschnittsukrainer verdient ungefähr 200-300 USD und arbeitet dafür ca. 40h/Woche; das reicht natürlich nicht unbedingt, weshalb er eine zweite Stelle annimmt und dann nochmals 100-200 USD bekommt. Ich bin hier Ausländer und habe den "Auslandsbonus". Alles in allem ist Verdienst hier aber schwierig.

>Und wie breit ist die Kluft
>zwischen Arm und Reich? Gibt
>es eine ausgeprägt Mittelschicht oder
>nicht?

Es gibt sehr arme Menschen und sehr reiche Leute. Wie anzunehmen ist, sind die Reichen in der Minderzahl. Eine wirkliche Mittelschicht gibt es eigentlich nicht - sie entsteht seit einigen Jahren und hat ein Level, wie obiges Lohnniveau.

Alle Fragen beantwortet?

Iovialis

  

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RE: Ukraine
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.8.06 17:13)

Ich finde deine Ausführungen sehr interessant. In der Ukreine war ich noch nie, dafür kenne ich die Lage beim südlichen Nachbarn Rumänien sehr genau. Mir fallen einige Unterschiede auf, die vielleicht aber einfach durch unterschiedliche Wahrnehmung oder unterschiedliche Bekanntenkreise erklärbar sind.

- Du schreibst alle Zahlen in Dollar. In Rumänien ist der Dollar eigentlich Geschichte, vor 2-3 Jahren (Ungefähr wie der Euro den Dollar im Wert überholt hat) erfolgte ein fliegender Wechsel zum Euro. Außer Mobiltelefonrechnungen wird heute eigentlich nichts mehr in Dollar gerechnet.
Gibt es in der Ukraine auch einen Trend zum Euro, oder bleibt man beim Dollar?

- Du schreibst von Löhnen von 300-500$. Liegen die Löhne wirklich so knapp beisammen, oder ist die Streuung in Wirklichkeit größer? Ich kenne zum Vergleich in RO Akademiker, die 300€ monatlich verdienen, aber auch welche die 2.000€ verdienen. Abhängig ist der Lohn in erster Linie vom Arbeitgeber, und nur nachrangig von der Tätigkeit. Am schlechtesten bezahlt der Staat, am besten die ausländischen Banken.

Mir fielen noch viele Punkte ein, aber nicht mehr vor der Schlußauktion

  

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RE: Ukraine
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.8.06 18:11)

>- Du schreibst alle Zahlen in
>Dollar. In Rumänien ist der
>Dollar eigentlich Geschichte, vor 2-3
>Jahren (Ungefähr wie der
>Euro den Dollar im Wert
>überholt hat) erfolgte ein fliegender
>Wechsel zum Euro. Außer Mobiltelefonrechnungen
>wird heute eigentlich nichts mehr
>in Dollar gerechnet.
>Gibt es in der Ukraine auch
>einen Trend zum Euro, oder
>bleibt man beim Dollar?

Der Dollar ist Leitwährung und wurde letztes Jahr (nach den Wahlen) von 1:5,40 auf 1:5 abgewertet. Die Menschen hier rechnen eigentlich alles in Dollar (es gab einmal eine Währungskrise und seither vertraut man dem Grivna nicht mehr). Der Euro schwank im Kursverhältnis, wie zum Dollar, da die Währung (UAH=Grivna) fest an den Dollar gekoppelt ist. Jushtshenko spielte dabei eine wichtige Rolle.


>- Du schreibst von Löhnen von
>300-500$. Liegen die Löhne wirklich
>so knapp beisammen, oder ist
>die Streuung in Wirklichkeit größer?
>Ich kenne zum Vergleich in
>RO Akademiker, die 300€ monatlich
>verdienen, aber auch welche die
>2.000€ verdienen. Abhängig ist der
>Lohn in erster Linie vom
>Arbeitgeber, und nur nachrangig von
>der Tätigkeit. Am schlechtesten bezahlt
>der Staat, am besten die
>ausländischen Banken.

Tatsächlich sind die Verdienstmöglichkeiten natürlich in einem viel größeren Spektrum. Wie in Rumänien, zahlt der Staat am schlechtesten (ca. 60 Dollar/Monat für Ärzte, Professoren usw.). In ausländischen Unternehmen kann man am besten verdienen - da geht es schon auch bis zu ein paar Tausen Dollar. Der Durchschnitt in Kiew liegt allerdings tatsächlich bei 200-300 USD (wobei das relativ gute Jobs sind, für die man einiges tun muß).

Dazu aber mal als Gegenüberstellung die Lebenshaltungskosten:
Mietpreise sind seit 2 Jahren explodiert (ich zahlte vor 4 Jahren 180 Euro für eine 2-Zimmer-Wohnung - letztes Jahr zahlte ich 200 Euro und meine Vermieterin wollte dann 300 Euro). Dabei war sie weit unter dem Durchschnitt. Im Mai/Juni suchte ich eine neue Wohnung und unter 300USD ist keine Einzimmerwohnung zu finden. Für Wohnungspreise gilt gleiches: vor 4 Jahren kostete eine Wohnung um die 20.000 USD - heute die gleiche Wohnung um die 50.000-60.000 USD (ich machte den Fehler, weil ich nicht wußte, ob ich hier bleibe, daß ich keine Wohnung kaufte).
Brotpreis war vor 4 Jahren bei 0,75 UAH/kg (Standardbrot) - dann gab es die "Brotkrise" und der Brotpreis ist heute fest bei 1,25UAH/kg für das gleiche Brot. Benzin kostete vor 2 Jahren (als ich mit dem Auto hier war) 2,30 UAH - heute um die 4 UAH. Den Gasstreit hast Du bestimmt zum Jahreswechsel 05/06 mitbekommen. Obst, Gemüse und sonstige Lebensmittel sind relativ günstig (mir reichen ca. 80-150 USD/Monat für Lebensmittel). Ansonsten gibt es alles, was es in Westeuropa auch gibt. Aber: ich spreche von Kiew und nicht der Gesamtukraine! Da sieht es nochmals anders aus. Es gilt der Satz: Kiew ist nicht die Ukraine!

Iovialis

  

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RE: Ukraine
KGV(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.9.06 13:15)

Werden die Preise in dem Maß weiter explodieren oder unternimmt der Staat etwas dagegen? Dass die Wohnungspreise so steigen ist ja ein Wahnsinn! Das kann sich der Otto-Normalerverdiener-Ukrainer ja gare nicht leisten.

  

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RE: Ukraine
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.9.06 18:25)

>Werden die Preise in dem Maß
>weiter explodieren oder unternimmt der
>Staat etwas dagegen? Dass die
>Wohnungspreise so steigen ist ja
>ein Wahnsinn! Das kann sich
>der Otto-Normalerverdiener-Ukrainer ja gare nicht
>leisten.

Die Preise sind inzwischen einigermaßen stabil (Lebensmittel, Mieten, Wohnungspreise). Der Staat mußte zusehen, wie Wohnungen zu Spekulationsobjekten wurden, wie dadurch die Mieten in die Höhe schossen und bedingt dadurch auch Lebensmittelpreise stiegen.

Die Löhne sind, was ich auch dazusagen muß, zwar gestiegen, aber nicht in dem Verhältnis, wie die Preissteigerungen. Insgesamt war/ist alles hier eine Spekulationsgeschichte gewesen, die zu einem Massenphänomen wurde (der eine bekam für seine Wohnung das verlangte Geld, worauf andere ebenso viel wollten, bzw. mehr und das lief relativ schnell preistreibend in die Höhe). Gerade stagniert dieses "Spiel", wobei es nicht zurück geht (billiger wird). Aber die verkauften Wohnungen werden weniger... eben weil sich's niemand leisten kann.

Kredite in der Ukraine liegen übrigens bei teilweise über 20%. Das ist dann schon relativer Wahnsinn, etwas auf Kredit kaufen zu wollen.

Soweit,

Iovialis

  

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Pressemitteilung
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.9.06 16:44)

Sehr geehrte…,

angesichts der Anschläge in New York, London oder Madrid versuchen wir zu verstehen,
was in den Köpfen der meist jugendlichen Terroristen und Selbstmordattentäter vor sich geht.

Jörg Drescher schildert in seinem ersten Roman den Versuch eines schwäbischen Einzelgängers,
eine schmutzige Bombe zu bauen und das dafür nötige radioaktive Material in der
Ukraine zu beschaffen. Es ist eine spannende und verstörende Lektüre, wenn er den
Werdegang seines terroristischen „Helden“ beschreibt; seinen Wunsch etwas in der Welt zu
bewegen, seine Erfahrungen mit der Psychiatrie, seine Begegnungen mit der Staatsgewalt.

Jörg Drescher hängt sich mit Iovialis nicht einfach nur an ein Modethema. Sein Roman ist
stark autobiografisch geprägt. Der „Biberacher Bombenleger“, so sein einstiger Spitzname in
der schwäbischen Lokalpresse, wäre als 24-Jähriger beinahe selbst zum Terroristen geworden.
So ist das Buch vor allem eine Auseinandersetzung mit seinem eigenen, von Drogenproblemen
und Psychiatrieaufenthalten durchzogenen Lebensweg.


Bibliografische Angaben
Jörg Drescher
Iovialis – Geständnis eines Terroristen
Roman
Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat OHG, Am Hawerkam 31, 48155 Münster
Edition Octopus (www.edition-octopus.de), 1. Auflage 2006
ISBN 978-3-86582-355-7, 278 Seiten, Paperback, 11,95 Euro

Buchbeschreibung (933 Zeichen mit Leerzeichen)

Das Buch erzählt vom Plan, eine „schmutzige Bombe“ zu bauen und dafür radioaktives
Material in der Ukraine zu beschaffen. Diese Rahmenhandlung spielt ein halbes Jahr nach
der „Orangenen Revolution“ in Kiew.

In Rückblenden wird das bisherige Leben des Ich-Erzählers eingeflochten, beginnend mit
der Kindheit und Jugend in den 70er- und 80er-Jahren unter dem Eindruck von Ölkrise
und RAF. Seine Drogenkarriere zwischen schwäbischer Heimat, Amsterdam und Paris
endet in Selbstmordversuchen und Zwangsaufenthalten in der forensischen Psychiatrie.
Sein Drang, etwas in der Welt zu bewegen, bringt ihn zu seinem ersten Bombenattentat.
Noch mit einer unscharfen Bombe, um herauszufinden, wie die Staatsgewalt reagiert.

Iovialis ist nicht nur ein psychologischer Entwicklungsroman, der die Motive eines
werdenden Terroristen beschreibt, sondern auch eine spannende Auseinandersetzung mit
den prägenden Ereignissen unserer jüngsten Geschichte.


Über den Autor

Jörg Drescher, wurde 1973 in Ochsenhausen in Baden-Württemberg geboren. Er kam als
„Biberacher Bombenleger“ zu lokaler Berühmtheit, als er 1997 eine – allerdings harmlose
– Bombe im Bahnhof seiner schwäbischen Heimatstadt deponierte. Nach der Behandlung
in einer psychiatrischen Klinik absolvierte er eine Ausbildung zum Fachinformatiker. Seit
2003 lebt und arbeitet er als Übersetzer, Sprachlehrer und nun auch als Schriftsteller in
der Ukraine.

Das Projekt Iovialis geht für Jörg Drescher weiter. In seinem strukturierten Internet-Forum
http://denkfabrik.iovialis.de (http://www.iovialis.de) diskutiert er seine politischen Anliegen.
Mit Lesern, Freunden, und Feinden will er hier eine neue "Staatstheorie" erarbeiten. Aktuell
kämpft der „Gedankenterrorist“ Drescher aktiv für die Einführung eines Grundeinkommens.
Nicht mit Bomben, sondern mit Flugzetteln, die er am 30. September, dem ersten
bundesdeutschen Grundeinkommenstag, in seiner Heimatstadt Biberach verteilen will.

  

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RE: Pressemitteilung
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.9.06 17:09)

Editiert am 28-10-06 um 07:40 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

.

  

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RE: Pressemitteilung
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.9.06 18:57)

Könntest du mir erklären was eine "harmlose" Bombe ist?

Ist Dein Name russisch und soll "Spiegel" heißen?

Eine "harmlose" Bombe ist eine Bombe, die nicht funktioniert, aber theoretisch funktionieren kann. Eine Bombenatrappe ist harmlos, aber keine wirkliche Bombe; eine richtige Bombe, die nicht funktioniert und alles so gemacht ist, daß nichts passiert ist eine Bombe, aber harmlos. Und 1997 war es eine richtige Bombe, die aber nicht funktionierte (gewollt).



  

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Staats-, Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.12.06 17:17)

Inzwischen ist wieder einige Zeit vergangen und heute ist Weihnachten. Also ist es an der Zeit, meine Weihnachtswünsche loszuwerden und allen ein besinnliches und frohes Fest zu wünschen!

Wen's interessiert, kann mal auf http://www.iovialis.org nachlesen, an was wir in den vergangenen Monaten gearbeitet haben. Die Aufgabenstellung war, eine neue Staatsidee auszuarbeiten. Der Kommunismus taugte scheinbar nichts und der Kapitalismus ist für einige gut, aber eben nicht für jeden. Wir nannten unsere neue Idee: Jovialismus

Einen guten Rutsch noch ins neue Jahr und viele Grüße aus Kiew,

Jörg (Drescher)

  

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Aktien market in Ukraine
Geralda(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.1.07 16:48)

Hi,

Weil du da in Kiev wohnst, weisst du vielleicht wie man on-line info oder 20 min zeit-verzögert info über Ukrainische Aktien oder Aktien Index kriegen könnte? Google hat mir dabei nicht weit geholfen.

Grüsse G.

  

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RE: Aktien market in Ukraine
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.1.07 10:49)

Hallo Geralda,

der ukr. Aktienmarkt ist nicht ganz so schnell, wie der deutsche, amerikanische oder russische. Teilweise ist der Tagesumsatz in der Ukraine so hoch, wie das, was in Moskau in einer Stunde (oder war's Minute?) umgesetzt wird. Auch ist es etwas schwierig mit dem Aktienhandel, weil Börse hier erst anfängt. Das mal allgemein zum Aktienmarkt in der Ukraine.

Hier nun ein paar Links, um sich einen Überblick zu verschaffen (Englischkenntnisse vorausgesetzt!):
Broker in Kiew
http://www.dragon-capital.com
Investments in der Ukraine
http://www.kinto.com/eng
Investments in der Ukraine
http://www.mcapital.com.ua
Börse in Kiew
http://www.pfts.com/eng

Informationen (deutsch):
http://www.wallstreet-online.de/ws/community/board/thread.php?fid=&tid=934379&what=2&user id=320843&smallwin=1&smallwinsize=650&offset=&&
http://www.emforum.de

Ein Investment in der Ukraine ist sicherlich interessant, trotzdem muß man sich bewußt sein, daß sich hier einiges anders verhält, wie man es an "normalen" Börsen gewohnt ist.

Iovialis

  

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Geschichte der Russen
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.22 19:17)

Wer 2 h Zeit hat: die Geschichte Russlands von den Wikingerraubzügen bis zur Unterwerfung durch die Mongolen https://www.youtube.com/watch?v=zHPLFHHGk-o

  

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Thema #4912

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