Editiert am 23-05-07 um 10:52 PM durch den Thread-Moderator oder
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... Finnen, Thailänder, Iren, Tschechen, Portugiesen, Italiener, Griechen, Spanier,
Polen, Türken, Briten, Russen, Chinesen, Inder, Franzosen! Und erst recht viel beliebter als die ganzen
Länder, die´s nicht einmal in die Statistik geschafft haben!
Das läßt mein Patriotenherz
wieder jubilieren!
Aber, ehrlich, da gibt´s nix dran zu rütteln, alles echt und wahr, nämlich nicht
der Krone, sondern dem Standard-Online von heute entnommen!
So, jetzt wären noch ein paar
ergänzende Fragen zur Perfektionierung der Statistik willkommen, so in der Art: "Worin sehen Sie die
Unterschiede zwischen einem Koreaner und einem Japaner? Können Sie einen Japaner von einem Taiwanesen am
Tonfall unterscheiden, oder an der Kleidung, oder am Benehmen, oder machen Sie das nach Gefühl? Wissen
Sie, auf welchem Kontinent Austria liegt, und glauben Sie, daß es ein Land mit ähnlich klingendem Namen
auf der Südhalbkugel gibt? Können Sie Franzosen von Italienern unterscheiden? Schweizer von Schweden?
Belgier von Niederländern?"
Japaner sind die Beliebtesten Urlauber: Japaner führen vor
US-Amerikanern
Die unbeliebtesten Touristen unter den Hoteliers sind die Briten, Russen,
Chinesen und Inder - Absolute Verlierer sind die Franzosen
München - Japaner sind in
europäischen Hotels die beliebtesten Gäste, ergab eine vom weltgrößten Online-Reiseportal Expedia in
Auftrag gegebene internationale, repräsentative Umfrage. Durchgeführt wurde die Studie vom Institut GfK
Group. 15.000 Hoteliers in ganz Europa wurden befragt.
65 Prozent der befragten Hoteliers
setzten Gäste aus Fernost in der Beliebtheitsskala auf Rang eins, weil sie sich gut zu benehmen wüssten
und im Gegensatz zu den amerikanischen Touristen sehr leise seien. Die Österreicher lagen bei der
Umfrage im Mittelfeld - auf Platz zwölf.
Eindruck der Hoteliers
"Uns
interessierte einfach, wie sich Reisende im Urlaub benehmen und welchen Eindruck Touristen aus aller Welt
bei den Hoteliers hinterlassen", erläutert Jens-Uwe Parkitny, Geschäftsführer Expedia Deutschland.
Amerikaner: Großzügig aber laut
Die Amerikaner schafften es mit 21 Prozent trotz
ihres Lärmens auf den zweiten Platz. Sie versuchten immer die Sprache ihres Urlaubslandes zu sprechen,
probierten landestypisches Essen und gäben besonders viel Geld aus. Vor allem gelten sie als die
spendabelsten Urlauber. Dannach kommen beim Trinkgeld russische Touristen (17 Prozent) und Briten (11
Prozent).
Deutsche: Sauber aber geizig
Die Schweizer nehmen mit ihrem höflichen
Auftreten den dritten Platz ein, gefolgt von den Schweden. Die Deutschen wurden abgewertet. Heuer tauchen
sie erst auf den fünften Platz auf. 14 Prozent der befragten Hoteliers haben sie als geizige Urlauber
eingestuft. Auffällig war, dass deutsche Hoteliers ihre Landsleute hinter russischen Touristen sogar als
die zweitunhöflichsten Gäste einstuften. Sehr positiv fallen deutsche Reisende in der
Sauberkeitswertung auf. Sie verlassen ihre Hotelzimmer immer sauber.
Franzosen am
unbeliebtesten
Absolute Verlierer mit Platz 27 sind allerdings die Franzosen. Grund dafür sei
die Weigerung, die Sprache ihres Gastlandes zu sprechen oder lokale Küche zu probieren.
Auch
indische, chinesische und russische Gäste haben bei vielen Hoteliers einen unangenehmen Eindruck
hinterlassen, weil sie angeblich häufig ihre Zimmer im Chaos hinterlassen.
Einen kleinen
Haken hat die Umfrage allerdings erklärte der Reiseexperte Parkitny: Wer häufig Urlaub im Ausland
macht, erreicht meist auch höhere Bewertungen durch die Hoteliers.
Ranking der beliebtesten
Touristen
1. Japaner 33 Prozent
2. US-Amerikaner: 11 Prozent
3. Schweizer: 9
Prozent
4. Schweden: 6 Prozent
5. Deutsche: 5 Prozent
6. Niederländer: 5 Prozent
7. Australier: 4 Prozent
8. Norweger: 4 Prozent
9. Kanadier: 4 Prozent
10. Belgier: 4
Prozent
11. Dänen: 2 Prozent
12. Österreicher: 2 Prozent
13. Finnen: 2 Prozent
14. Thailänder: 1 Prozent
15. Iren: 0 Prozent
16. Tschechen
17. Portugiesen
18.
Italiener
19. Griechen
20. Spanier
21. Polen
22. Türken
23. Briten
24.
Russen
25. Chinesen
26. Inder
27. Franzosen
Zur Perfektionierung unserer
Vorurteile ein Beitrag, der die Charaktere meiner Meinung nach recht trefflich beschreibt:
"Timagoras 23.05.2007 16:10
ich hab viele jahre als fremdenführer gearbeitet, und konnte
feststellen, ...
... dass viele Franzosen tatsächlich ein "problem" mit fremden sprachen haben.
und manche Inder fielen mir in der tat durch exorbitante überheblichkeit und arroganz auf.
die meisten Japaner waren zwar sehr höflich, verbreiteten aber durch chronische zeitnot und eile oft
eine ungangehme hektik.
bei italienischen touristen fiel mir auf, dass sie oft zwar hart aber
herzlich ihre rechte einfordern ("ich bezahle schließlich viel, also erwarte ich auch eine ordentliche
leistung"),
während bei manchen Deutschen und Österreichern leistungen oft ganz ohne bezahlung
erwartet werden ;o)
kanadische und us-amerikanische individualreisende stachen in der tat oft
durch aufrichtiges interesse an land und leuten heraus"
-> Und als Sahnehäubchen für die
Statistik meine eigenen Erfahrungen mit fremden Gästen. In meinem Fall aufgrund der geringeren Zahl
(verglichen mit den Hoteliers) natürlich nicht ganz so repräsentativ, dafür umso subjektiver:
1. Chinesen/innen aus VR/Taiwan/Hongkong/Malaysia/Singapur: sauber, pünktlich, verläßlich,
freundlich, interessiert
2. Mexikaner/innen, Spanier/innen, Portugiesen/innen: höflich,
freundlich, verläßlich, sauber
3. Russen/innen: kultiviert, freundlich, verläßlich,
sauber
4. Peruaner/innen: Da brutzelt der Fisch direkt auf der Herdplatte. Aber außer ein
bißerl mehr Herdputzen als üblich keine schädlichen Nachwirkungen.
5. Amerikaner/innen:
fühlen sich wie zu Hause, nach ihrem Abzug kann man nicht einmal mehr die Pfandflaschen zurück tragen,
die liegen in Scherben umadum, also fast würd man annehmen, die schlagen die Flaschen unten auf und
trinken vom Flaschenboden, weil da der Durchmesser mundgerechter ist und das Saufen schneller geht.
6. Kanadier/innen: fühlen sich etwas zu viel wie zu Hause, durch falsche Handhabung können
schnell teure Küchenmaschinen kaputt gehen. Aber wenigstens freundlich sind sie und sagen, man solle
nicht böse sein, das seien ja lediglich materielle Werte, Freundschaft sei viel wichtiger.
7.
Japaner/innen, Koreaner/innen: dickschädelig, es gibt kein Verzeihen, wenn ihnen der Terminplan
durcheinander kommt, und grundsätzlich ist immer der andere schuld, wenn man den falschen Weg nimmt und
deswegen eine Straßenbahn versäumt und danach 1 Stunde auf den nächsten Zug warten muß.
8. Österreicher/innen: Da muß man verdammt aufpassen auch auf die kleinen Werte des Hauses. Auch
wenn´s nur ein Löffel oder ein Messer ist, der typische Österreicher verläßt ungern ein Haus, ohne
ein Souvenir mitzunehmen. In unbeaufsichtigten Momenten darf´s auch gerne mehr sein, alles was man halt
irgendwie daheim gebrauchen zu können glaubt, der Wert spielt eine untergeordnete Rolle, man nimmt, was
man glaubt, unauffällig in der Daunenjacke flach drücken zu können.
9. Tschechen/innen: Da
sollte man sicherheitshalber alle Wertsachen wegsperren, besonders das Telefon, denn an einem
unbeaufsichtigten Abend sind schnell 700 Euro wegtelefoniert, die man erst auf der nächsten Rechnung
sieht. Gelingt es später, den Verursacher zur Rede zu stellen, kommt als Antwort: "Hab ein paar Freunde
getroffen, die wollten billig nach Hause telefonieren, und ich dachte, Du hast ja Festnetz, sowas kostet
ja nicht die Welt!"
Wie gesagt, nicht repräsentativ, da z.B. im Falle Tschechiens mein Wille
zur Gastfreundschaft nach einem einzigen Fall erschöpft war.
Im Falle Kanada muß man dazu
sagen, daß die Freundschaft trotz allen Widerwillens meinerseits nicht umzubringen ist, ich bekomme noch
immer regelmäßig Weihnachts-Emails.
Im Falle USA muß man erwähnen, daß es auch das genaue
Gegenteil meiner schlechten Erfahrungen gibt, ich hab auch schon sehr gesittete Amerikaner/innen kennen
gelernt. An die ich mich gerne zurück erinnere.
Die Reihung 1-3 erfolgte lediglich nach dem
Charakterzug, der mir persönlich am angenehmsten war, das ist weniger eine Wertung. Rang 3 für Rußland
lediglich aufgrund der Tatsache, daß mich Gastgeschenke eher peinlich berühren, ich sehe eine Einladung
nüchterner, ohne (für mich) übertriebene Höflichkeit. Korrektheit ist vollkommen ausreichend.