Österreich - Noch ein eigenständiger Staat? | aktie.at Forum
Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
Hurrikan(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.11.07 01:34)

Ich poste diesen Thread, da ich einmal wissen möchte, was andere über dieses Thema zu sagen haben.


Mir persönlich fällt auf, dass sich Österreich, ohne , finde ich, richtig nachzudenken, der Meinung der anderen großen EU-Staaten, wie zB Deutschland, England oder Frankreich anschließt.

Das war zum Beispiel nach den Anschlägen in der Türkei gut zu beobachten: Anstatt sofort Reisewarnung herauszugeben, hieß es: "Wir wollen die Reaktion der anderen EU-Staaten abwarten." Dadurch kann von den Urlaubern das Sonderrecht von begünstigter Stornierung nicht wahrgenommen werden. (Ich denke, so ähnlich lautet das Gesetz)


Auch bei anderen Dingen fällt es auf. Stichwort: EU-Beitritt der Türkei.
Ich denke, dass die breite Masse des Volkes gegen einen Beitritt ist, doch einige (die meisten?) Politiker (der Bundespräsident zB) sprechen sich dafür aus.
Meine Meinung dazu ist, dass nur eine Europaweite Volksaubstimmung klarheit schaffen kann.

Doch das ist eigentlich nicht das Thema. (Jemand kann ja dazu einen Thread eröffne )


Also bitte schreibt hier mal eure Meinung rein, damit ich mal Klarheit habe!!


so long

Hurrikan

  

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Antworten zu diesem Thema
Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?, Hurrikan(0), 01.11.07 01:34
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
04.8.05 21:08
1
RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
04.8.05 21:13
2
RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
04.8.05 21:24
3
      RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
04.8.05 21:28
4
      RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
04.8.05 22:32
5
      RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
04.8.05 22:37
6
      RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
05.8.05 09:08
7
      RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
05.8.05 11:54
8
Bundeshymne
28.9.05 16:09
9
RE: Bundeshymne
28.9.05 18:38
10
      RE: Bundeshymne
28.9.05 19:03
11
      RE: Bundeshymne
28.9.05 19:38
12
      RE: Bundeshymne
28.9.05 20:03
13
      RE: Bundeshymne
28.9.05 22:33
14
Die Steirer haben den längsten
28.9.05 20:10
15
Des Kärntners Gallenstein
28.9.05 20:14
16
Zu Mantua in Banden
28.9.05 20:21
17
Vorarlberg singt auch Hochdeutsch
28.9.05 20:24
18
Des Salzburgers nervige Hand
28.9.05 20:29
19
OÖ: sparsam
28.9.05 20:32
20
Teures Burgenland
28.9.05 20:35
21
Hochpreist mein Niederösterreich
28.9.05 20:41
22
Wien schaut als einziges Bundesland nach vorn
28.9.05 20:48
23
Da hab ich was für die Wiener
28.9.05 21:30
24
die Erschaffung Vorarlbergs
29.9.05 09:47
25
Und ich dachte das waere die Wiener Hymne...
29.9.05 11:43
26
      RE: Und ich dachte das waere die Wiener Hymne...
29.9.05 11:51
27
      RE: Und ich dachte das waere die Wiener Hymne...
29.9.05 12:53
28
      die Kirche
29.9.05 13:43
29
      Maiennacht
21.9.06 20:50
30
Bayrische Hymne - alle drei Strophen
29.9.05 23:06
31
RE: Bayrische Hymne - alle drei Strophen
30.9.05 08:47
32
      Hymne Niedersachsen
30.9.05 08:54
33
Liechtenstein auch teuer
02.10.05 08:24
34
Einige Koffer weniger ...
21.6.06 20:23
35
Bush-Fans unter sich
22.6.06 15:01
36
      Österreichische Nationalhymne bis 1922-1938
20.9.06 19:28
37
Was Schüssel dem Bush wirklich gesagt hat
22.6.06 16:27
38
Schwachsinniger Niederösterreichertest
20.9.06 12:45
39
23 Mio. Euro Milchüberschuß-Strafe für Österreich
08.10.06 10:27
40
Osutaria wird zu Osutori
19.11.06 20:59
41
RE: Osutaria wird zu Osutori
19.11.06 21:03
42
Nationalhymne von Helgoland
28.12.06 13:04
43
3,8
31.12.06 11:02
44
Unser Kulturgut auf der Roten Liste
31.12.06 23:52
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Franken will Unabhängigkeit von Bayern
18.1.07 13:05
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Burgenländer gesünder als Tiroler
02.5.07 08:08
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Österreich tritt aus der EU aus
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Chancenverteilung ist uneinsichtig
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      RE: Chancenverteilung ist uneinsichtig
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Repräsentative Umfrage: Österreicher beliebter als ...
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Österreich braucht mehr Selbstbewußtsein!
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Gesuchte Fachleute - Zuwanderung erwünscht?
07.6.07 10:05
53
RE: Gesuchte Fachleute - Zuwanderung erwünscht?
07.6.07 15:25
54
      RE: Gesuchte Fachleute - Zuwanderung erwünscht?
07.6.07 18:58
55
Österreicher für Luftraumliberalisierung
28.6.07 12:10
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Baden-Württemberg will keine Vecerniceks :-(
26.7.07 00:16
57
RE: Baden-Württemberg will keine Vecerniceks :-(
26.7.07 09:10
58
RE: Baden-Württemberg will keine Vecerniceks :-(
26.7.07 11:04
59
      Hagen der Durchfaller
26.7.07 20:23
60
      x
28.7.07 18:09
61
Verkauf Belgiens gestoppt
18.9.07 16:28
62
Bayrisch-Test (auf Oktoberfesttauglichkeit)
21.9.07 14:33
63
Informationsoffensive der Regierung
14.11.07 14:23
64
Österreich-Ungarische Regierungssitzung
29.11.07 07:23
65
Die Schengen-Horden fallen ein!
17.12.07 08:22
66
RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
17.12.07 10:43
67
RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
17.12.07 15:41
68
RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
17.12.07 16:30
69
RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
17.12.07 17:04
70
Die Schengen-Horden melden sich beim Finanzamt
17.12.07 23:40
71
RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
18.12.07 09:06
72
      RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
18.12.07 12:59
73
      RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
18.12.07 13:53
74
      RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
18.12.07 14:10
75
      RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
18.12.07 15:18
76
      RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
18.12.07 15:19
77
      RE: Die Schengen-Horden fallen ein!witzig
18.12.07 16:24
78
      RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
18.12.07 17:29
79
      RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
18.12.07 18:00
80
      RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
20.12.07 10:34
81
      RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
20.12.07 13:53
82
      RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
20.12.07 14:11
83
      RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
20.12.07 14:35
84
      RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
20.12.07 14:55
85
      RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
20.12.07 14:37
86
Österreich - Überwachungsstaat?
18.12.07 23:02
87
Gusis Versprechen: Durch offene Grenzen wird Österreich...
20.12.07 13:25
88
Die Ungarn sind für die Österreicher, was die Österreic...
20.12.07 23:26
89
Schengen-Feierlichkeiten
21.12.07 07:14
90
RE: Schengen-Feierlichkeiten
01.6.12 14:47
91
      Österreicher integriert euch!
02.6.12 09:36
92
      RE: Österreicher integriert euch!witzig
02.6.12 11:32
93
      RE: Österreicher integriert euch!
02.6.12 12:43
94
Heimatlandlied - 2. Nationialhymne
24.12.07 19:50
95
Unabhängigkeitserklärung verschollen
28.3.08 11:20
96
Der Untergang des Abendlandes vor 90 Jahren
12.11.08 08:45
97

RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.05 21:08)

Die beiden Türkei-Beispiele sind da meines Erachtens keine so guten. Denn wieso sollte sich Österreich ausgerechnet in diesen Fragen eine eigene Meinung bilden? Wir haben doch auch keine andere Qualität als die Deutschen?

Ich habe mich im Gegenteil oft gewundert, warum Österreich vieles partout anders machen muss wie die andern Länder. Zum Beispiel die LKW- und PKW-Maut.

  

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RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
Hurrikan(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.05 21:13)

andere Frage: Wieso alles gleich machen?
Nich alle Einführungen der EU sind gut!

  

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RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
virtuello(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.05 21:24)


>
>Ich habe mich im Gegenteil oft
>gewundert, warum Österreich vieles partout
>anders machen muss wie die
>andern Länder. Zum Beispiel die
>LKW- und PKW-Maut.

Jedes Land in Europa hat unterschiedliche Mautsysteme, bzw. bei Vignetten verschiedene Preise oder Gültigkeitsdauer. Bis es ein einheitliches System geben wird, wirds noch lange dauern, aufgrund von Verträgen mit unterschiedlichen Vertragslängen.

Die deutschen wären z. B. besser dran gewesen, hätten sie sich für das Ösi-Sytem entschieden.

  

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RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
Hurrikan(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.05 21:28)

;-)

  

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RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.05 22:32)

Da lob ich mir den Föderalismus der 9 unabhängigen Bauordnungen, Jugendschutzgesetze, Tierschutzgesetze u.v.m.

Bei uns wird die EU-Gleichmachwalze auf Granit beißen.

Aber was uns für den lebendigen Föderalismus noch fehlt, ehrlich gesagt, das wären länderspezifische Verkehrsregeln.

Warum muß ein Niederösterreicher, wenn er blau ist, z.B. genauso auf der rechten Straßenseite fahren wie ein Wiener, der nicht blau ist?

Und dann kriegen die Warntafeln "Sie verlassen Wien" oder "Willkommen im Burgenland" endlich wieder ihre Berechtigung.

"Bitte schalten Sie Ihr Handy aus, ab Vösendorf gilt der Auslandstarif für Albanien!"

  

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RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
virtuello(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.8.05 22:37)

>
>Warum muß ein Niederösterreicher, wenn er
>blau ist, z.B. genauso auf
>der rechten Straßenseite fahren wie
>ein Wiener, der nicht blau
>ist?

Und i hob docht, wenn ma "blau" is derf man überhaupt nimma fohrn. Wenn des so is, schau i do no zum Wirtn.

  

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RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
redbull(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.05 09:08)

>Da lob ich mir den Föderalismus
>der 9 unabhängigen Bauordnungen, Jugendschutzgesetze,
>Tierschutzgesetze u.v.m.

Das Tierschutzgesetz ist mittlerweile bundesweit einheitlich.

Ist ja hirnrissig, dass jedes Bundesland ein eigenes Jugendschutzgesetz hat. Sind die 14-jährigen Wiener so viel anders als die 14-jährigen Steirer?

  

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RE: Österreich - Noch ein eigenständiger Staat?
Hurrikan(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.05 11:54)

Das vielleicht nicht, aber Österreich ist nun einmal in Länder unterteilt und viele haben eine andere Geschichte als die anderen Länder. Und nichts prägt die Zukunft so sehr, wie die Geschichte!#

lG
Hurrikan

  

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Bundeshymne
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 16:09)

Aus gegebenem Anlaß (es wurde anläßlich des Nachdenkens über die Schaffung neuer Barrieren zur Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft erhoben, daß 90% der Österreicher die Bundeshymne nicht vollständig singen können, 45% scheitern sogar schon an der ersten Strophe) wird zur Auffrischung noch einmal die Bundeshymne in voller Länge in Erinnerung gerufen (falls wir bei der nächsten Staatsbürgerschaftskontrolle nächtens von einer Zivilstreife zum Singen in das portable Aufnahmegerät angehalten werden):

Österreichische BundeshymnIn

1. Land der Bienen, Land der Drohnen,
Land wo Rauch und Kallat wohnen,
Land an Schwachsinn überreich!
Heimat bist du großer Töne,
Kasperlphrasen, Hohlgedröhne.
/:Sorgenfreies Österreich!:/

2. Heiße Lüfte spürt man blasen
Aus den Mündern, aus den Nasen,
Birnen qualmen matschig weich.
Krampfhaft links Korrektheit zeigen
Schwarzes Haupt vor Rotgrün neigen.
/:Lächerliches Österreich!:/

3. Ärzte stöhnen, Kassen krachen
Selbst den Spöttern stockt das Lachen.
Doch das alles ist uns gleich .
Wichtig ist der Frau Minister
Hymnenbasteln: "Miss" statt "Mister"
/: Vielgeprüftes Österreich!:/

(Sorry, kenn die/den VerfasserIn nicht, kann also keine AKM-Beiträge an sie/ihn überweisen, aber ein Äutzl besser als der Wolf Martin is sie/er schon, irgendwie. Aber eh nur ein bißl, weil frau/man die Frau Ministerin als zu linksradikal einschätzt, sich also ein bißl verschätzt )

  

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RE: Bundeshymne
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 18:38)

>(Sorry, kenn die/den VerfasserIn nicht, kann
>also keine AKM-Beiträge an sie/ihn
>überweisen, aber ein Äutzl besser
>als der Wolf Martin is
>sie/er schon, irgendwie. Aber eh
>nur ein bißl, weil frau/man
>die Frau Ministerin als zu
>linksradikal einschätzt, sich also ein
>bißl verschätzt )

Hehe, dem ist wenig hinzuzufügen. Die Sinnhaftigkeit der Umtextung einer Bundeshymne ist sehr fraglich, obwohl der grundsätzliche Gedanke durchaus angemessen scheint, wenn man mit der "aufgeklärten" Zeit gehen will und meint, das auch sprachlich auf Punkt und Beistrich ausdrücken zu sollen.

Sinnvoll wäre dann aber, gleich eine neue Hymne zu entwerfen, denn an einer Tradition, die um Ihrer selbst und der Identifikation der ihr vermittelten Nation willen existiert, zu verbessern, ist wirklich lächerlich. Da soll der Nation ein neues Werk vorgelegt werden, auf dass sie sich angemessen und selbstbewusst wieder identifizieren kann...und ned irgendeine Befindlichkeit oben reinggossen werden, damit man sich im Ruhm zweifelhaften Aktionismus und Avantgardistentums sonnen kann.

Aber, anders betrachtet: Wozu/ Brauchen wir überhaupt eine Bundeshymne, als Bundesstaat Europas?

  

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RE: Bundeshymne
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 19:03)

Jetzt, wost es sagst, fällt´s mir auch auf:

Jetzt in der aufgeklärten Zeit (also die Sache mit dem Storch damals hat mich ziemlich getroffen. Da spendet man für die Lange Lacke, und dann braucht man die Viecher gar nicht wirklich) sollte man vieles modernisieren, in gewählteren Worten sagen. Da mache ich z.Zt. einen Kulturschock durch, weil ich grad den 2-Wochen-Gratis-Test von der Neuen Zürcher Zeitung absolviere, die schreiben dort, wo wir ganz brutal "Ausländer" sagen, einfach "Fremdsprachige", da gibt´s dann nicht mehr das Differenzierungsnotstandsdilemma, daß man nicht weiß, wie man zu Fremdsprachigen mit österreichischer Staatsbürgerschaft sagen soll, weil "Ausländer" ist da voll daneben, z.B.

Für viele Wörter, die man schon gewöhnt ist, nicht nur aus Krone und Heute, sondern auch aus Standard und Presse, finden die andere Worte.

Ganz ungeniert, ohne lang rumlamentieren zu müssen, was man sagen will, daß man sagen will, aber nicht darf, bzw. was man sagen soll, daß man sagen will, und dann findet man so schwer deutliche Worte in unserer Sprache dafür.

Bildet mich also nicht nur wirtschaftlich, die NZZ, sondern sie läßt mich auch meine Muttersprache von einer neuen Seite kennen und lieben lernen.

Weil wir also grad über das Alte sprechen, das nicht mehr zeitgemäß ist: Die Landeshymnen sind allesamt extrem brutal, da zieht sich eine Blut- und Bodenspur durch Österreich, wie wenn ein Prinzendorfer Schlächter auf einen Tagesausflug über Semmering und Arlberg fährt.

Also: Gleich mit der Bundeshymne auch etliche Landeshymnen eliminieren!

"Land ohne Handymasten zukunftsreich "
-> Also, meine Poesie ist mir schon um Lichtjahre voraus, ich blicke optimistisch in die schöne Zukunft meiner Nation

  

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RE: Bundeshymne
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 19:38)

By the way, das Wort Fremdsprachiger ist genauso dämlich wie Schwarzer. Beide Worte betonen genau das, weshalb die gemeinten Leute oft Schwierigkeiten haben, ohne Vorurteile akzeptiert zu werden.
Kontraproduktiv, meiner Meinung nach.

  

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RE: Bundeshymne
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 20:03)

- Nichtdeutschmuttersprachlicher
- Des Deutschen nicht so Mächtiger wie wir

Wär prinzipiell auch möglich.

Aber was klingt an Fremdsprachiger/in nicht ästhetisch genug für Deine Ohren?

  

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RE: Bundeshymne
speising(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 22:33)

Fremdsprachlicher verstehe ich aber gerde im Zusammenhang mit Zürich bzw. Schweiz gar nicht. Ist zB. ein französisch-schweizer fremdsprachiger? Oder, wenn nicht, ist ja auch ein Franzose keiner. Ist also einfach ein anderes Differenzierungskriterium als Aus-/inländer.

  

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Die Steirer haben den längsten
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 20:10)

Die Steirer haben den längsten Text in ihrer Landshymne. Richtig poetisch, da konvertier ich doch glatt zum Steirerman innerlich, so rührend.

Da werden´s am Sonntag jodeln, die Parteien, wer die Hymne am pathetischsten rausbringt

Und die Steirer unter Euch, die sie nicht auswendig bis zum Ende singen können, werden zu Niederösterreichern degradiert

Alsdann, aufpassen:

Landeshymne der Steiermark
Hoch vom Dachstein an

1. Hoch vom Dachstein an, wo der Aar noch haust,
bis zum Wendenland am Bett der Sav'
und vom Alptal an, das die Mürz durchbraust,
bis ins Rebenland im Tal der Drav'
Dieses schöne Land ist der Steirer Land,
ist mein liebes teures Heimatland,
dieses schöne Land
in der Steirer Land,
ist mein liebes, teures Heimatland!

2. Wo die Gemse keck von der Felswand springt
und der Jäger kühn sein Leben wagt;
wo die Sennerin frohe Jodler singt
am Gebirg, das hoch in Wolken ragt
Dieses schöne Land ist der Steirer Land
ist mein liebes teures Heimatland
dieses schöne Land
in der Steirer Land
ist mein liebes, teures Heimatland!

3. Wo die Kohlenglut und des Hammers Kraft,
starker Hände Fleiß das Eisen zeugt
wo noch Eichen stehn, voll und grün von Saft
die kein Sturmwind je noch hat gebeugt
Dieses schöne Land ist der Steirer Land
ist mein liebes teures Heimatland
dieses schöne Land
in der Steirer Land
ist mein liebes, teures Heimatland!

4. Wo sich lieblich groß eine Stadt erhebt
hart am Atlasband der grünen Mur,
wo ein Geist der Kunst des Wissens lebt,
dort im hehren Tempel der Natur
Dieses schöne Land ist der Steirer Land
ist mein liebes teures Heimatland
dieses schöne Land
in der Steirer Land
ist mein liebes, teures Heimatland!

Worte: Jakob Dirnböck, geb. 1809 in Graz, gest. 1881
Buchhändler und Verleger

Weise: Ludwig Carl Seydler, geb. 1810 in Graz-St.Leonhard, gest. 1888
Grazer Domorganist





  

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Des Kärntners Gallenstein
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 20:14)

Wenn der Gallenstein net gwesn wär, tatats ka Kärntner Landeshymne gebm:

Die Kärntner Landeshymne

Johann Thaurer v. Gallenstein, 1817 (1779-1840)
4. Strophe: Maria Millonig, 1928 (1884-1962)

1. Dort, wo Tirol an Salzburg grenzt,
Des Glockners Eisgefilde glänzt,
Wo aus dem Kranz, der es umschließt,
Der Leiter reine Quelle fließt,
|: Laut tosend, längs der Berge Rand
Beginnt mein teures Heimatland. :|

2. Wo durch der Matten herrlich Grün
Des Draustroms rasche Fluten ziehn;
Vom Eisenhut, wo schneebedeckt
Sich Nordgaus Alpenkette streckt
|: Bis zur Karawanken Felsenwand
Dehnt sich mein freundlich Heimatland. :|
3. Wo von der Alpenluft umweht,
Pomonens schönster Tempel steht,
Wo durch die Ufer, reich umblüht,
Der Lavant Welle rauschend zieht,
|: Im grünen Kleid ein Silberband,
Schließt sich mein liebes Heimatland. :|

4. Wo Mannesmut und Frauentreu'
Die Heimat sich erstritt aufs neu'
Wo man mit Blut die Grenze schrieb
Und frei in Not und Tod verblieb;
|: Hell jubelnd klingt's zur Bergeswand:
Das ist mein herrlich Heimatland. :|








  

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Zu Mantua in Banden
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 20:21)

Da schau her, das hamma in der Schul schon glernt, an das Lied kann ich mich erinnern.
Das ist die Tiroler Landeshymne. Aber da stimmt doch was nicht, warum haben die Deutschen geweint, als es mit dem Andreas Hofer aus war? Die Bayern haben ja an der Seite Napoleons gekämpft, gegen Tirol. In der ORF-Umfrage gestern war übrigens "Bayern" die häufigste Nennung, als nach dem Land gefragt wurde, das an Hofers Tod schuld war.

Text von Julius Mosen, 1832,
Musik nach einer Volksweise von Leopold Knebelsberger:

1. Strophe
Zu Mantua in Banden
Der treue Hofer war,
In Mantua zum Tode
Führt ihn der Feinde Schar.
Es blutete der Brüder Herz,
Ganz Deutschland, ach,
In Schmach und Schmerz,
Mit ihm das Land Tirol,
Mit ihm das Land Tirol,
Mit ihm das Land Tirol,
Mit ihm das Land Tirol.

2. Strophe
Die Hände auf dem Rücken
Der Sandwirth Hofer ging
Mit ruhig festen Schritten,
Ihm schien der Tod so gering,
Der Tod, den er so manchesmal
Vom Iselberg geschickt ins Tal
Im heil´gen Land Tirol.

3. Strophe
Doch als aus Kerkergittern
Im festen Mantua
Die treuen Waffenbrüder
Die Händ´ er strecken sah,
Da rief er laut: Gott sei mit euch,
Mit dem verratnen Deutschen Reich,
Und mit dem Land Tirol.

4. Strophe
Dem Tambour will der Wirbel
Nicht unterm Schlägel vor,
Als nun der Sandwirth Hofer
Schritt durch das finstre Tor.
Der Sandwirth noch in Banden frei
Dort stand er fest auf der Bastei
Der Mann vom Land Tirol.

5. Strophe
Dort soll er niederknien,
Er sprach: das tu´ ich nit!
Will sterben, wie ich stehe,
Will sterben, wie ich stritt,
So wie ich steh´ auf dieser Schanz,
Es leb mein guter Kaiser Franz,
Mit ihm das Land Tirol!

6. Strophe
Und von der Hand die Binde
Nimmt ihm der Korporal,
Und Sandwirth Hofer betet
Alhier zum letzten Mal.
Dann ruft er: nun so trefft mich recht.
Gebt Feuer! - Ach, wie schießt ihr schlecht!
Ade, mein Land Tirol!



  

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Vorarlberg singt auch Hochdeutsch
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 20:24)

Das ist sehr hinterarlbergerfreundlich, daß sie auf Hochdeutsch singen, sonst tät ich mich schwer, die Vorarlberger zu verstehen:

s Ländle, meine Heimat, gedichtet und vertont von Anton Schmutzer (1864-1936), ist seit 1949 die Landeshymne von Vorarlberg.

Die Urfassung der Hymne geht auf das Jahr 1905 zurück. Damals vertonte der Feldkircher Musiklehrer und Chorregent Anton Schmutzer das Gedicht Vorarlbergers Heimweh. 1907 änderte er die Melodie geringfügig und unterlegte ihr einen neuen, selbst gedichteten Text: »Du Ländle, meine teure Heimat«. 1937 erklärte die Landesregierung das Volkslied zum offiziellen „Landeslied“. In den folgenden Jahren des Krieges und des Nationalsozialismus, in der Vorarlberg vorübergehend wieder von Innsbruck aus regiert wurde, gewann das Lied besondere lokalpatriotische Bedeutung. 1949 erhob der Landtag ‘s Ländle, meine Heimat mit Gesetz zur Landeshymne.

Du Ländle, meine teure Heimat, ich singe dir zu Ehr' und Preis;
begrüße deine schönen Alpen, wo Blumen blüh'n so edel weiß,
und golden glühen steile Berge, berauscht von harz'gem Tannenduft.
O Vorarlberg, will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft,
o Vorarlberg will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft!

Du Ländle, meine teure Heimat, wo längst ein rührig Völklein weilt,
wo Vater Rhein, noch jung an Jahren, gar kühn das grüne Tal durcheilt;
hier hält man treu zum Heimatlande und rot-weiß weht es in der Luft.
O Vorarlberg, will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft,
o Vorarlberg, will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft!

Du Ländle, meine teure Heimat, wie könnt' ich je vergessen dein,
es waren doch die schönsten Jahre beim lieben, guten Mütterlein.
Drum muss ich immer wieder kommen, und trennte mich die größte Kluft.
O Vorarlberg, will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft,
o Vorarlberg, will treu dir bleiben, bis mich der liebe Herrgott ruft!

  

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Des Salzburgers nervige Hand
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 20:29)

"Scholle der Väter", *g*, Fisch gab´s nur für Papa, Mama mußte Nudeln essen

Salzburger Landeshymne
Text: Anton Pichler
Melodie: Ernst Sompek

Land unsrer Väter, lass' jubelnd dich grüßen, Garten behütet von ew'gem Schnee,
dunkelnden Wäldern träumend zu Füßen friedliche Dörfer am sonnigen See.
Ob an der Esse die Hämmer sich regen oder am Pfluge die nervige Hand,
Land unsrer Väter, dir jauchzt es entgegen: Salzburg, o Salzburg, du Heimatland!
Land unsrer Väter, dir jauchzt es entgegen: Salzburg, o Salzburg, du Heimatland.

Wie aus des Ringes goldenem Reifen funkelt der Demant, der Wunderstein,
grüßt aus der Hügel grünendem Streifen Salzburg, die Feste im Morgenschein.
Und wenn die Glocken den Reigen beginnen rings von den Türmen vergangener Zeit,
schreitet durch einsamer Straßen-Sinnen Mozart und seine Unsterblichkeit.

Sollten die Länder der Welt wir durchwallen, keins kann, o Heimat, dir werden gleich.
Mutter und Wiege bist du nur uns allen, Salzburg, du Kleinod von Österreich.
Scholle der Väter, hör' an, wir geloben, treu dich zu hüten den Kindern als Pfand!
Du, der in ewigen Höhen da droben, breite die Hände und schirme dies Land!

  

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Teures Burgenland
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 20:35)

Die Hymne wurde von der Bank Burgenland gestiftet,
auf daß sie nie der Vergessenheit anheim fallen sollte,
es ist halt alles so teuer:

Die burgenländische Landeshymne

Mein Heimatvolk! Mein Heimatland,
mit Österreich verbunden!
Auf dir ruht Gottes Vaterhand,
du hast sie oft empfunden.
Du bist gestählt in hartem Streit
zu Treue, Fleiß und Redlichkeit.
|: Am Bett der Raab, am Heiderand:
Du bist mein teures Burgenland! :|

Rotgold flammt dir das Fahnentuch,
Rotgold sind deine Farben!
Rot war der heißen Herzen Spruch,
die für die Heimat starben!
Gold ist der Zukunft Sonnenlicht,
das strahlend auf dich niederbricht!
|: Stolz trägt das Volk dein Wappenband.
Du bist mein teures Burgenland! :|

Mein Heimatvolk! Mein Heimatland!
Mit Öst'reichs Länderbunde
hält dich verknüpft das Bruderband
schon manche gute Stunde!
An Kraft und Treue allen gleich,
du jüngstes Kind von Österreich!
|: Zu dir steh' ich mit Herz und Hand.
Du bleibst mein teures Burgenland! :|

Text: Ernst Görlich
Musik: Peter Zauner



  

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Hochpreist mein Niederösterreich
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 20:41)

Die Weisen von Niederösterreich?
Wo sind die? Doch nicht in St.Pölten?
Und überhaupt: Was brauchen Weise schön sein?
Alles was a Mann schöner is wia a Off is a Luxus.
Weise Männer sind niemals schön. Dafür umso weiser. (Oder auch nicht)

O Heimat, dich zu lieben,
getreu in Glück und Not.
Im Herzen steht´s geschrieben
als innerstes Gebot.
Wir singen deine Weisen,
die dir an Schönheit gleich,
und wollen hoch dich preisen,
mein Niederösterreich.

Im Rauschen deiner Wälder,
in deiner Berge Glanz,
im Wogen deiner Felder
gehören wir dir ganz.
Im Dröhnen der Maschinen,
im Arbeitsfleiß zugleich,
wir müh‘n uns, dir zu dienen,
mein Niederösterreich.

Getreu dem Geist der Ahnen,
wir schaffen uns das Brot
und halten hoch die Fahnen
blau-gold und rot-weiß-rot.
Wenn sie im Winde wehen,
an ernster Mahnung reich,
gilt es, zu dir zu stehen,
mein Niederösterreich.

  

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Wien schaut als einziges Bundesland nach vorn
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 20:48)

Puh, ham mir ein Glück, daß mir nix Altes, Obsoletes, Ewiggestriges, Vorgestriges, Rückschrittliches zum Umadumbastln haum

Hatte schon Angst, als ich die Wiener Hymne gesucht hab, daß ich was Kulturelles versäumt haben könnt: Was, J&S kann die Wiener Landeshymne nicht auswendig? Shame on you, Mr. Hunter & Collector!

Aber jetzt bin ich beruhigt (nur Hr.Strache wird unruhig):

Strache: Unglaubliche Blamage: Wien als einziges Bundesland ohne Landeshymne

Wiener FPÖ schlägt Wettbewerb für Komposition vor - Bürgermeister soll mit ORF-Landesstudio Wien dabei kooperieren

Angesichts der neuen medialen Diskussion rund um die Tiroler Landeshymne zeigt sich in ausgesprochen blamabler Art und Weise, daß Wien das einzige österreichische Bundesland ohne eigene Hymne ist.

Das Nicht-Vorhandensein einer eigenen Landeshymne ist mit Sicherheit auch ein starker Ausdruck dafür, daß von seiten der Stadtverwaltung überhaupt kein Wien-Patriotismus hochkommen soll. Dies fügt sich auch in die aktuelle Politik der Wiener SPÖ ein, etwa den Wiener Hausberg, den Kahlenberg, derart verschandeln zu lassen, oder auch, daß der Wiener Prater jetzt in eine Spielhölle umfunktioniert werden soll, kritisierte Strache.

Eine eigene Wiener Hymne wäre nicht nur eine Selbstverständlichkeit für die Bundeshauptstadt, sondern geradezu eine Notwendigkeit für Wien als Weltstadt. In diesem Zusammenhang wären auch Überlegungen anzustellen, die Wiener Landesbürgerschaft zu verfestigen und auch mit besonderen Rechten auszustatten.

Strache machte in diesem Zusammenhang auch darauf aufmerksam, daß in der Vergangenheit von der Wiener Landesregierung einmal darüber nachgedacht wurde, ob sich nicht auch Wien - als letztes Bundesland - eine eigene Hymne geben solle. Diese Diskussion im Jahr 1997 sei aber - typisch für das rote Wien - total verebbt.

Er, Strache, schlage vor, daß der Wiener Bürgermeister bzw. Landeshauptmann einen Wettbewerb ausschreibt, damit Wien wenigstens im 21. Jahrhundert eine eigenen Hymen erhält. Denkbar wäre hier auch, daß eine Kooperation mit dem ORF-Wien angesteuert wird, damit diese Hymne unter möglichst breiter Beteiligung der Öffentlichkeit ausgesucht werden könne. Wien als Weltstadt und als Bundeshauptstadt müsse jedenfalls schleunigst diese Blamage loswerden, über keine eigene Landeshymne zu verfügen, wie es für jedes andere österreichische Bundesland eine Selbstverständlichkeit ist.



  

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Da hab ich was für die Wiener
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.05 21:30)

Da sind gleich die Hörproben mit dabei, das wird den Strache aber freuen, da kann er wühlen und sich das schönste Lied für Wien aussuchen.

Mein persönlicher Favorit wär (mein Oma hat den Heinz Conrads ja schon so gemocht):

Wia Behmen noch bei Estreich war,
vor fimfzig Jahr, vor fimfzig Jahr,
hot sich mein Voter gholt as Brinn
a echte Wienerin

Aber viele andere auch noch, also, meine objektive Einschätzung:

Als Hochburg der Musik,
wo alle Wiener Lieder so schön sind,
was braucht da Wien
eine einzige kleine Hymne?

http://www.jpc.de/jpcdb/frames/jpcset.html?hnum=6951618&iampartner=pdm&maktion=artikel&ms parte=pop&language=en#anchoerproben

  

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die Erschaffung Vorarlbergs
zeus_(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.9.05 09:47)

Die Entstehung Vorarlbergs:
Der liebe Gott ist seit 6 Tagen nicht mehr gesehen worden.

Am 7.Tag findet der heilige Petrus Gott und fragt: "Wo warst Du denn in der letzten Woche?"

Gott zeigt nach unten durch die Wolken und sagt stolz: "Schau mal, was ich gemacht habe!"

Petrus schaut und fragt: "Was ist das?"

Gott antwortet: "Es ist ein Planet und ich habe Leben darauf gesetzt Ich werde es Erde nennen und es wird eine Stelle unheimlichen Gleichgewichts sein."

"Gleichgewicht?" fragt Petrus.

Gott erklärt, während er auf unterschiedliche Stellen der Erde zeigt, "zum Beispiel, Nordamerika wird sehr wohlhabend, aber Südamerika sehr arm sein Dort habe ich einen Kontinent mit weißen Leuten, hier mit Schwarzen. Manche Länder werden sehr warm und trocken, andere werden mit dickem Eis bedeckt sein."

Petrus ist von Gottes Arbeit sehr beeindruckt. Er sieht sich die Erde genauer an und fragt: "Und was ist das hier?".

"Das", sagt Gott, "ist Vorarlberg! Die schönste und beste Stelle auf der ganzen Erde. Da werden nette Leute, traumhafte Seen und Wälder, idyllische Berglandschaften und gemütliche Biergärten sein und es wird ein Zentrum für Kultur und Geselligkeit werden. Die Leute aus Vorarlberg werden nicht nur schöner, sie werden intelligenter, humorvoller und geschickter sein. Sie werden sehr gesellig, fleißig und leistungsfähig sein."

Petrus ist zutiefst beeindruckt, fragt Gott jedoch "Aber mein Herr, was ist mit dem Gleichgewicht? Du hast doch gesagt, überall wird Gleichgewicht sein!"

"Mach' Dir mal keine Sorgen", sagt Gott, "... daneben liegt Deutschland ..."



  

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Und ich dachte das waere die Wiener Hymne...
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.9.05 11:43)

Wacht auf, verdammte dieser Erde, die stets man noch zum Hungern zwingt! Das Recht wie Glut im Kraterherde nun mit Macht zum Durchbruch dringt. Reinen Tisch macht mit dem Bedränger! Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger, alles zu werden, störmt zuhauf.

Völker, hört die Signale! Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht! Völker, hört die Signale! Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht.

Es rettet uns kein hö´hres Wesen, kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun.
Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte! Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte, duldet die Schmach nun länger nicht!

Völker, hört die Signale! Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht! Völker, hört die Signale! Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht.

In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute, wir sind die stärkste der Partei´n.
Die Müßiggnger schiebt beiseite! Diese Welt wird unser sein;
unser Blut sei nicht mehr der Raben und der nächt´gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben, dan scheint die Sonn' ohn' Unterlaß

Völker, hört die Signale! Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht! Völker, hört die Signale! Auf, zum letzten Gefecht! Die Internationale erkämpft das Menschenrecht.


  

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RE: Und ich dachte das waere die Wiener Hymne...
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.9.05 11:51)

In Wien gibt´s ja auch einen St.Marx, da hat sich die katholische Kirche schon mit den Kommunisten arrangiert

(Der erste Kommunist war eh Jesus:
Gebet den Armen!
Geben ist seliger als Nehmen!)

Und Karl-Marx-Hof, und Friedrich-Engels-Platz, hmm, Fazit: Wien ist rot!

(Und Sonntagabend wird die steirische Landeshymne durch die Internationale ersetzt, brr, was graust es den vor Schreck erstarrten patriotischen Parteien vor dem Styromarxismus )

  

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RE: Und ich dachte das waere die Wiener Hymne...
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.9.05 12:53)

>(Der erste Kommunist war eh Jesus:
>
>Gebet den Armen!
>Geben ist seliger als Nehmen!)

Aber der gute meinte wohl weniger das spätere Verständnis: Gebet (den Armen) Arbeit, auf dass sie (uns ernähren und so beschäftige sind, dass sie) zufrieden seien und ruhig, und eine Ideologie, auf dass sie belehrten Geistes gelassen die Augen dem Wahn der (freien Meinungs-) Bildung nicht aussetzen müssen.


Aber die Geschichte tuts scho richten, zum Glück .

  

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die Kirche
zeus_(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.9.05 13:43)

>Gebet den Armen!

Und letztendlich ist bei unserer Kirche vom 'gebet den Armen', nur das Gebet geblieben.


  

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Maiennacht
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.9.06 20:50)

Leise streichen Nebelschleier
über Flur und Wiesen hin,
blaue Veilchen blüh'n am Weiher,
duftig träumet der Jasmin.

Helle strahlt der Mond hernieder
in bezaubernd stiller Pracht,
und der Nachtigallen Lieder
tönen durch die Maiennacht.

Elfe tändelnd keck und lose
küßte rote Knospe sacht,
und die Knospe ward zur Rose
in der lauen Maiennacht.

Autor: Klemens Wenzel Lothar, Fürst von Metternich (1773-1859)

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Auch unser Kanzler war ein Dichter

  

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RE: Bayrische Hymne - alle drei Strophen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.9.05 08:47)

Gott mit Dir, du Land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland!
über deinen weiten Gauen walte seine Segenshand!
Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau
und erhalte dir die Farben deines Himmels weiß und blau!

Gott mit dir , dem Bayernvolke, daß wir uns'rer Väter wert,
fest in Eintracht und in Frieden bauen uns'res Glückes Herd!
Daß mit Deutschlands Bruderstämmen einig uns ein jeder schau
und den alten Ruhm bewähre unser Banner weiß und blau!

3. Strophe des Originaltextes (nicht Teil der offiziellen Hymne)
Gott mit uns und Gott mit allen, die der Menschen heilig Recht
treu beschützen und bewahren von Geschlechte zu Geschlecht.
Frohe Arbeit, frohes Feiern, reiche Ernten jedem Gau,
Gott mit dir, du Land der Bayern unterm Himmel weiß und blau!


Urtext: Michael Öchsner (1816-1893) Musik: Konrad Max Kunz (1812-1875)
Anerkannt und verkündet am 29. Juli 1966.

  

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Hymne Niedersachsen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.9.05 08:54)

Auch nicht gerade das, was man heute unter progressiv versteht
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Niedersachsen

Von der Weser bis zur Elbe, von dem Harz bis an das Meer
stehen Niedersachsens Söhne: eine feste Burg und Wehr.
Fest wie uns´re Eichen halten allezeit wir stand
wenn Stürme brausen über´s deutsche Vaterland.

Wir sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
heil Herzog Widukind's Stamm !

Wo fielen die römischen Schergen ? Wo versank die welsche Brut ?
In Niedersachsens Bergen, an Niedersachsens Wut.
Wer warf den römischen Adler nieder in den Sand ?
Wer hielt die Freiheit hoch im deutschen Vaterland ?

Das war´n die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
heil Herzog Widukind's Stamm !

Auf blühend roter Heide starben einst viel tausend Mann,
für Niedersachsentreu traf sie des Franken Bann.
Vieltausend Brüder fielen von des Henkers Hand,
vieltausend Brüder für ihr Niedersachsenland !

So war´n die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
heil Herzog Widukind's Stamm !

Aus der Väter Blut und Wunden wächst der Söhne Heldenmut,
Niedersachsen soll´s bekunden: für die Freiheit Gut und Blut !
Fest wie unsere Eichen halten allezeit wir stand,
wenn Stürme brausen über´s deutsche Vaterland.

So sind die Niedersachsen, sturmfest und erdverwachsen,
heil Herzog Widukind's Stamm !


  

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Liechtenstein auch teuer
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.10.05 08:24)

... aber friedlicher als Niedersachsen, da gibt´s auch keine "welsche Brut" (komisch, wir im Osten Österreichs unterrichten in der Schule, daß die Römer uns die Kultur gebracht haben: Wein, Straßen, Gladiatorenkämpfe, wir sind wahnsinnig stolz auf das Römerlager Carnuntum, woher der besonnene Kaiser Marc Aurel stammt):

(Oben am jungen Rhein est l'hymne national du Liechtenstein. Il a été écrit par Jakob Josef Jauch en 1850 et se chante sur l'air de God Save the Queen.)

Oben am jungen Rhein
Lehnet sich Liechtenstein
An Alpenhöh'n.
Dies liebe Heimatland,
Das teure Vaterland,
Hat Gottesweise Hand
Für uns erseh'n.

Hoch lebe Liechtenstein
Blühend am jungen Rhein,
Glücklich und treu.
Hoch leb' der Fürst vom Land,
Hoch unser Vaterland,
Durch Bruderliebe-Band
Vereint und frei.



  

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Einige Koffer weniger ...
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.06 20:23)

Heut hab ich 30 Minuten Stehzeit in der Innenstadt gehabt, nix geht mehr, weil die Polizei alles abgesperrt hat, damit die Koffer ungestört abreisen können ... mitsamt ihren Besitzern.

Der Polizist sagt, daß wir - gemeines Volk - zu unserem eigenen Schutz von den Straßen ferngehalten werden, wo die Koffer und ihre Besitzer transportiert werden.

Denn das Ministerium hat den Amis unbeschränkte Schießerlaubnis erteilt. Wenn ihnen einer nicht gefällt - also wenn er ein bißl anarchistisch angehaucht dreinschaut, während er am Straßenrand steht - dürfen sie ihn abknallen, und die (unsere!) Polizei darf sich NICHT einmischen.

Es gilt nicht die österreichische Straßenverkehrsordnung und nicht österreichisches Gewaltmonopol, auf den Routen der Koffer und ihrer Besitzer gilt amerikanisches (der Schnellere ballert zuerst?) Recht.

Bin ich froh, daß die Koffer endlich abgereist sind, fern unserer Staatsgrenzen. Nur unsere eigenen Politiker, die sich gar so in die Bildmitte gedrängt haben, die bleiben uns erhalten.

Warum wir das Chaos grad 10 Tage vor Sperrstund noch gebraucht haben? Die deutschen Medien nennen unseren Kanzler eh schon durchwegs "der scheidende EU-Präsident".

Soll er doch nach Washington ummefliegen und am Weißen Haus anklopfen, mal schaun, ob ihm die auch so einen Empfang bereiten, unserem Kanzler. Wenn er schon so gern den Schorschi treffen möchte.

Daß die Innenstadt an 2 wunderschönen Sommertagen geschlossen hat bleiben müssen, nach eh so vielen Regentagen, von dem Schaden für die Wirtschaft red ich gar nicht. Na, wird wohl eh der Steuerzahler blechen, der hat´s sowieso dick. Und 2 Tage den Flughafen und unseren Luftraum sperren, was tut man nicht alles, damit unser Kanzler ein bißerl schön ins Bild kommt und vor den Weltkameras mit seinen Armen umadumfuchteln kann wie der Napoleon?

Was hat´s gebracht, unserem Land, unserer Wirtschaft, unserer Politik, unserem Image?

Jeder Wagen, der an mir vorbeigefahren ist, war voller blader Amis mit Maschinengewehren. Der österreichische Polizist vor ihm darf nicht hinfallen mit seinem Motorradl, denn er weiß, daß die nicht stehen bleiben dürfen, die überfahren ihn.

Danke für die Einladung in unser Haus, Mister scheidender EU-Präsident!

http://www.youtube.com/watch?v=hGtW4iODsTI&search=sch%C3%BCssel

  

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Bush-Fans unter sich
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.06 15:01)

Editiert am 22-06-06 um 03:04 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

http://www.diepresse.at/upload/spalte4/bushdemo.jpg.png

Ob hier nicht eine Verwechsung mit dem Vorgänger vorliegt? Über Bushs sexuelle Eskapaden ist mir jedenfalls bisher noch nichts zu Ohren gekommen. Aber die Groupies dürfen es natürlich wenigstens versuchen, vielleicht kommen gerade sie zum Zug

http://www.diepresse.at/upload/20060621/x8.jpg.png

  

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Österreichische Nationalhymne bis 1922-1938
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.9.06 19:28)

Text (1920): Ottokar Kernstock (1848-1928)
Gesungen nach der Melodie der alten Kaiserhymne


Sei gesegnet ohne Ende,
Heimaterde wunderhold!
Freundlich schmücken dein Gelände
Tannengrün und Ährengold.
Deutsche Arbeit ernst und ehrlich,
Deutsche Liebe zart und weich -
Vaterland, wie bist du herrlich,
Gott mit dir, mein Österreich!

Keine Willkür, keine Knechte,
Off'ne Bahn für jede Kraft!
Gleiche Pflichten, gleiche Rechte,
Frei die Kunst und Wissenschaft!
Starken Mutes, festen Blickes,
Trotzend jedem Schicksalsstreich
Steig empor den Pfad des Glückes,
Gott mit dir, mein Österreich!

Laßt, durch keinen Zwist geschieden,
Uns nach einem Ziele schau'n,
Laßt in Eintracht und in Frieden
Uns am Heil der Zukunft bau'n!
Uns'res Volkes starke Jugend
Werde ihren Ahnen gleich,
Sei gesegnet, Heimaterde,
Gott mit dir, mein Österreich!

Ihr Jungen, schließt die Reihen gut,
Ein Toter führt uns an.
Er gab für Österreich sein Blut,
Ein wahrer deutscher Mann.
Die Mörderkugel, die ihn traf,
Die riß das Volk aus Zank und Schlaf.
Wir Jungen stehn bereit
Mit Dollfuß in die neue Zeit!


(letzte Strophe erst ab 1936)

  

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Was Schüssel dem Bush wirklich gesagt hat
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.06 16:27)

Aus dem gewöhnlich gut informierten NEWS, 22.6.06, S.39

(deix wochenschau)

Was kanzler SCHÜSSEL dem US-Präsidenten BUSH hinter verschlossenen türen UNTER VIER AUGEN tatsächlich gesagt hat.

Sch.(sitzend und gefaßt):
1. ALSO BUSH, JETZT HÖRN S´GUT ZU:
ICH BIN SCHÜSSEL UND EU !!!
IHR AMIS WERDET IMMER KECKER
UND DAS GEHT MIR AUF DEN WECKER!
IHRE AUSSENPOLITIK
STINKT JA WIE EIN HÄUSLTSCHIK!

Sch.(Fäuste ballend, langsam in Aufspringstellung gehend):
2. AUF SIE UND IHREN COWBOY-SCHEISS
IST DOCH WELTWEIT NIEMAND HEISS!
VERSCHWINDEN S´SCHNELL AUS DEM IRAK,
BEVOR ICH IHNEN EINE PRACK´--
UND LASSN S´DEN IRAN IN RUH´!
LANGE SCHAU´I NIMMER ZU!!

Sch.(Aufgestanden, die Hand zum Beten oder Watschen erhoben):
3. UND SCHLIESSEN S´GUANTANAMO--
EIN BISSL PLÖTZLICH! SUBITO !!!
UND SOLLTEN CIA-MASCHINEN
MIT EIN PAAR GEFANG´NEN DRINNEN
NOCHMALS ÜBER ÖSTREICH FLIEGEN,
WERDEN S´EIN PAAR WATSCHN KRIEGEN!

Sch.(Eine Hand in die richtige Richtung weisend, die andere Hand tut verborgen etwas hinter dem Sessel des Gesprächspartners, dessen Kopf auch von der Sessellehne verdeckt wird):
4. EINES DÜRFEN S`NIE VERGESSEN:
MIT MIR IST NICHT GUT KIRSCHEN ESSEN!
UND GRINSEN S´MICH NED DEPPERT AN,
SONST FLIEGEN S´NOCH ALS KRÜPPEL HAM!
SO, DAS WAR´S! JETZT KÖNNEN S´GEH´N!
DORT IS DIE TÜR! AUF WIEDERSEH´N!

B.:
OKAY!
-------------------------------------------------
Der Deix kann nicht nur unvergleichlich zeichnen und malen, er ist auch ein richtiger Poet. Schöner hätt´s selbst der Schertling nicht sagen können. Und er weiß genau, welche Worte er dem Schüssel zumuten kann, daß der Leser nicht daran zweifeln muß, daß er es mit einer real stattgefundenen Begegnung zu tun hat.

  

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Schwachsinniger Niederösterreichertest
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.9.06 12:45)

http://www.oe24.at/zeitung/

Sind Sie ein echter Niederösterreich? Finden Sie es heraus, indem Sie fünf ausgewählte Fragen beantworten!

Welcher niederösterreichische Komponist mit Weltruf wurde in Rohrau bei Bruck an der Leitha geboren?
Wer gilt als Retter des Wienerwaldes?
Wie hieß Niederösterreich 1938-1945?
Wie heißen die Busse, die aus den östlichen und nördlichen Landesvierteln in die Landeshauptstadt St. Pölten fahren?

Antworten: Joseph Haydn, Josef Schöffel, Reichsgau Niederdonau, Wieselbusse

"Wie hieß Niederösterreich 1938-1945?"
"Wie wurde Niederösterreich 1938-1945 von der Besatzungsmacht genannt?"

Ist da nicht ein Riesenunterschied zwischen "heißen" und "genannt werden"? Niederösterreich ist ein gewachsener Landstrich, der kann nicht plötzlich für 7 Jahre anders heißen. Wenn die Besatzungsmacht ihn krampfhaft umtaufen will und die Nennung des echten Namens bei Strafe verbietet, ist das eine andere Sache. Aber ich denke kaum, daß die Mehrheit der Niederösterreicher gerne und freiwillig gesagt hat: "Wir heißen jetzt Niederdonauer!"

Oder soll der Schwachsinnstest am Ende aussagen, daß sich die Mehrheit der Niederösterreicher damals als Niederdonauer gefühlt hat, mit ganzem Herzen und ganzer Seele?

Abgesehen davon, daß die meisten Niederösterreicher eventuell nicht wissen, was sie mit einem Wiener Wald zu tun haben

  

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23 Mio. Euro Milchüberschuß-Strafe für Österreich
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.10.06 10:27)

Heute-Zeitung, 5.10.06, S.4:

"23 Millionen Euro gehen an die EU
Zu viel Milch: Österreich muss Strafgeld zahlen

Die Überschreitung der EU-Milchquote im vergangenen Wirtschaftsjahr kommt Österreich teuer: Für 74.000 Tonnen zu viel verkaufter Milch werden jetzt 23 Millionen Euro Strafzahlung fällig."

Laut Adam Tischrechner sind das mehr als 31 Cents pro Liter Milch. Also ganz schön happig, irgendwie. Da versteht man dann auch, warum der Billa in meiner Nachbarschaft jeden Tag etliche Packerln Milch dem Mistcontainer überantwortet, statt sie zu verkaufen. Schaut irgendwie so aus, als ob die Milch nix wert wäre.

Aber in Italien hamma gut 40% mehr für die Milch im Supermarkt zahlen müssen. Liegt wohl an der geringeren Zahl von Rindviechern in Italien. Während wir Wiener im Milchsee schwimmen.

Ich hab da mal von einer Umfrage gelesen, daß sehr viele Kinder glauben, die Kühe auf der Alm wären lila. Nun ja, in den inneren Bezirken von Wien parken mehr Autos als Kühe. Sollt man halt einmal eine Reise nach Stammersdorf planen, hinter das Ende der Welt. Frag mich eh schon seit Jahrzehnten, was es hinter der Shopping City Nord noch gibt. Die Linie 31 fährt ja weiter, sehr viel weiter ... einmal werde ich das ergründen, wie vor 514 Jahren der Columbus werde ich mich voller Tatendrang auf in die Neue Welt machen

  

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Osutaria wird zu Osutori
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.06 20:59)

Ja, wir Europäer sind schon gemeine Zungenbrecher für die Japaner. Ich erinnere mich da an den Josefu Sammleru, den man mit einem Konsonanten am Schluß einfach nicht aussprechen konnte. Drum fällt uns Österreichern das Japanische umso leichter: Man spricht es aus, wie man es schreibt. Also nicht die von Chinesisch, Buschmännisch und Französisch gewohnten Probleme.

Als Osutorianer hat man´s verdammt schwer in Japan, die halten einen immer für einen Osutorarianer, und man kann ihnen auch nicht einreden, daß mein Englisch schlecht genug ist, um zu beweisen, daß ich Osutorianer bin. Bei einer Ausländerkontrolle muß man ja zeigen, daß man noch keine 90 Tage im Land ist, daß man wirklich Tourist ist, und man muß versprechen, daß man vor Ablauf der 90 Tage wieder ins Heimatland zurück kehrt. Sogar meine Flugroute wollte er wissen. Daß ich über Paris nach Osutoraria fliege, hat er nachkontrolliert. Auf der Polizeistation hatten die einen Atlas für solche Fälle. Da hat er nachgemessen, und er hat gemeint, daß das unökonomisch sei, über Paris nach Osutoraria zu fliegen, denn Paris sei am anderen Ende der Welt, Osutoraria aber viel näher. Ich habe ihm erklärt, daß ich eh nach Osutoria will. Aber der Schriftzug Osutoria war auf der Landkarte unleserlich, Wien war unauffindbar, also habe ich mein Heimatland von Osutoria auf Saltsuburgu geändert. Saltsuburgu ist jedem Japaner ein Begriff: "Oh! Saltsuburgu! Motusaruto?" Ja, Saltsuburgu ist das Land, aus dem Motusaruto stammt. Da hat er sich über seine Geographiekenntnisse gefreut, und der Herr Sammler war stolz, zu einem Saltsuburguaner geadelt worden zu sein

Auf dem Protokoll hat man sich dann zwar abgefunden, daß ich nach Saltsuburgu in Europu will. Aber der Paßinhaber wurde trotzdem als Osutorarianer identifiziert. Obwohl ich noch nie in meinem Leben in Osutoraria war und auch nicht hin will. Nächstes Mal laß ich ihn auf der Landkarte nach Gramatoneusiedulu suchen
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Neuer Name für Österreich in Japan
Nein, Österreich ist nicht das Land mit den Kängurus. Diese Tatsache weiterzuverbreiten ist aber nicht immer ganz einfach - denn nicht nur im Englischen liegen die Namen von Österreich und Australien nah beieinander. In Japan wollen Diplomaten jetzt die Initiative ergreifen und den bisherigen Namen "Osutoria" um einen Laut verkürzen, um sich von "Osutoraria" abzugrenzen. Doch ausgerechnet Touristiker sind strikt gegen die Maßnahme.

http://news.orf.at/061117-6098/?href=http%3A%2F%2Fnews.orf.at%2F061117-6098%2F6099txt_sto ry.html
Das "a" macht den Unterschied

"Osutoraria", "Osutoria" und "Osutori".

Österreich denkt daran, sich in Japan künftig mit einem neuen Namen zu empfehlen: "Osutori" möchte man künftig genannt werden, um sich phonetisch besser von Australien - im Japanischen "Osutoraria" - zu unterscheiden.

Beim bisher gebräuchlichen Namen "Osutoria" könnte also künftig das "a" weggelassen werden - ein kleiner, aber, so hofft man, effizienter Unterschied.

Kein offizieller Akt
Peter Moser, österreichischer Botschafter in Japan, hat bereits Vorgespräche geführt. Demnach könnte man schrittweise den neuen Namen bekannt machen. "Es ist nicht an einen offiziellen Akt gedacht, der es erfordern würde, Österreichs Namen in der offiziellen Ländernamenliste ändern zu müssen", erklärt der Spitzendiplomat.

Auch weit reichende Konsequenzen wie die Änderung von japanischen Schulbüchern und Verträgen würden "selbstverständlich nicht angestrebt". Es gebe aber Überlegungen, das Schild an der österreichischen Botschaft sowie die Visitenkarten der Mitarbeiter auf den neuen Namen zu ändern.

1873 erwähnt
Die neue Schreibweise ist historisch belegbar. Der Handelsdelegierte Ernst Laschan zitiert diesbezüglich ein Geografiebuch von 1873, in dem Österreich als "Osutori" bezeichnet wird.

Laschan, der auf die Idee mit dem neuen Namen gekommen ist, sieht in der Variante "Osutoria ohne a" Vorteile für Österreichs Wirtschaft, wenn sie nicht mehr verwechselt würde.

Er hat bereits schriftlich österreichische Unternehmen, die in Japan tätig sind, aufgefordert, den neuen Namen zu verwenden. Auch unter den in Japan lebenden Auslandsösterreichern wurde das Ansinnen bereits bei einer Feier am Nationalfeiertag kundgemacht.

Verstehen nur Senioren "Osutori"?
Tourismusdirektor Volker Jaindl ist hingegen strikt gegen das Vorhaben. Er hält es für untragbar, einen neuen Namen für Österreich aus einem alten Geografiebuch abzuleiten. "Das alte Wort 'Osutori' wird bestenfalls noch von über 70-jährigen Japanern verstanden."

Jüngere könnten mit dem Begriff nichts anfangen. Da müsste man ja auch in den USA und anderswo eine Umbenennung überlegen, so Jaindl. Dort werde "Austria" auch ständig mit Australien verwechselt.

Jaindl will keinesfalls Kataloge und Broschüren über Österreich ändern. Im Gegenteil, er hat in einem offiziellen Brief das Vorhaben als "sinnlos" bezeichnet, weshalb es nicht weiter verfolgt werde.

Bei Interviews prompt verwechselt
Japanische Fernsehsender haben unter anderem Österreichs Kulturattache Arnold Obermayr zu dem Thema interviewt und prompt in der Aussprache Österreich und Australien verwechselt.

Obermayr sieht es positiv: "Unser Name ist derzeit in den Medien, das trägt weiter zur Aufklärung bei." Würden der bisherige und der neue Name im täglichen Umgang verwendet, sei das auch willkommen. Hauptsache, Österreich werde klar identifiziert.

  

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RE: Osutaria wird zu Osutori
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.06 21:03)

Die Briefe ohne den Umweg über Australien direkt nach Österreich zu lenken, sollte allerdings funktionieren. Ich hab mich einfach damit beholfen, daß ich statt "Austria" "Autriche" geschrieben habe, und "Autriche" unterscheidet sich ganz klar und deutlich von "Australia". Französisch ist immerhin Postsprache, das verstehen alle Postler dieser Welt!

Oder?

  

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Nationalhymne von Helgoland
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.12.06 13:04)

Störtebecker-Lied

1. Klaus Störtebecker ist unser Herr
Von Godake Michel beraten!
Wir jagen sturmschnell über das Meer,
Des fliegenden Holländers Paten.
Gevatter ist der Klabautermann Schiffvolk pack an!
Noch herrscht die Hölle von Helgoland.

2. Blutrot knarrt unsre Flagge am Mast,
Am Boden huschen die Ratten.
Ein Totengerippe ist unser Gast,
Im Segel wehn seltsame Schatten.
Schiffsvolk so lach! Leben ist Tand!
Noch herrscht die Hölle von Helgoland.

3. Den Teufel haben wir an Bord,
Der Schiffsrumpf birgt gleißende Schätze.
Das Kreutz des Pfaffen ist fehl am Ort,
Wir lieben den Trunk und die Metze.
Tanzmusik spielt uns das wilde Meer
Schiffsvolk komm her!
Noch herrscht die Hölle von Helgoland.

4. Und macht unser Kahn seine letzte Fahrt,
Laßt lachend als Sarg ihn versinken.
Wir sterben nach wilder Seemannsart,
Heut morden und morgen ertrinken.
Bei grünen Algen auf weißem Sand,
Schiffsvolk da strand!
Leben ist Tand!
So stirbt die Hölle von Helgoland.

  

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3,8
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.12.06 11:02)

Jetzt bin ich mal gespannt, wie tief ein Thread sich bei viel bösem Willen runtervoten läßt

3,0 war bis jetzt das Mindeste, nicht?
Geht´s noch tiefer?

  

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Unser Kulturgut auf der Roten Liste
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.12.06 23:52)

Das sprachliche Erbe des Echten Österreich darf nicht der Vergessenheit anheim fallen. Darf nicht zu einer Einheitsnudlsuppe verkommen.

Bleiben wir stolz auf unsere Wurzeln, die da sind:

http://www.mundl.net/woerterbuch/af.php

(Hab grad den Silvester-Mundl gsehn und darf Euch versichern: Bin noch einer der alten Generation, hab noch jedes Wort ohne Wörterbuch verstanden! )

  

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Franken will Unabhängigkeit von Bayern
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.07 13:05)

Wird eh Zeit, daß sich ein so altes Kulturvolk wie die Franken von den Weißwurstmampfern lossagt. Sind ja total unterschiedliche Völker, die da zusammengekerkert worden sind.

Brrrr, wenn ich mich an die letzte Weißwurstschnecke erinnere, derer ich ansichtig worden bin, *schauder*, da blubbert´s so grauslich, daß man glaubt, jeden Moment würden irgendwelche ekeligen Tierchen rauskriechen

Wenn ich dagegen an die wohlriechenden heimatlichen Blunzn denke, da freut´s einen richtig, zum Heurigen zu gehen, da blubbert´s wohlriechend

Die Weißwürste sind wohl das größte Hindernis, warum Bayern nie Österreicher werden können, es liegen Welten zwischen den kulinarischen Niveaus der beiden Völker ...
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http://www.orf.at/070116-8137/index.html
Wem gehört der Domschatz?
"Wir in Franken fordern unsere Kulturgüter zurück."Im Freistaat Bayern gehen die Wogen derzeit hoch: Franken im Norden und "Altbayern" im Süden streiten um zwei Kaiserkronen, ein Kreuzreliquiar und weitere Kunstobjekte aus dem Bamberger Domschatz.

Seit 200 Jahren befinden sich die Kunstschätze nicht mehr im Bistum der fränkischen Stadt, sondern in der Schatzkammer der Residenz München.

Dieser Verlust wäre wohl schon Schmach genug für die fränkische Seele, doch es kommt schlimmer: Das Bistum Bamberg feiert heuer sein 1.000-jähriges Bestehen und würde die wertvollen Kunstobjekte gern in einer großen Jubiläumsausstellung als Leihgaben zeigen - allein: München legt sich quer.

"Freiheit für Franken"
Seither gehen die Wogen hoch: Regionalpolitiker in Bamberg verfassten eine Resolution an die bayrische Staatsregierung. Im Internet macht das Frankenblog mit dem Motto "Frei statt Bayern! Freiheit für Franken!" und dem passenden Domainnamen http://bayern-wolln-mer.net Propaganda gegen die Südbayern.

Und eine Bamberger Trafikantin sammelte in ihrer Lotto-Annahmestelle schon 10.000 Unterschriften für eine Rückgabe der ihrer Meinung nach geraubten Kunstwerke. "Wir in Franken fordern unsere Kulturgüter zurück, die widerrechtlich nach München gebracht wurden", fordern die Unterzeichner.

"Ewige Zeiten" mit Ablaufdatum
Der Domschatz ist wertvoll und umfangreich: Darunter sind etwa die Kronen der Kaiserin Kunigunde und des Kaisers Heinrich II. und dessen Kreuzreliquiar. Heinrich gründete 1007 das Bistum Bamberg, auch bekannt als "das deutsche Rom", und übereignete ihm die Reliquien für "ewige Zeiten".

Doch vor 200 Jahren war Schluss mit der Ewigkeit: Die Kunstschätze gingen infolge der Säkularisierung an den bayrischen Staat - oder wie es die Betreiber der Unterschriftenliste sehen: "Franken wurde im November 1802 von bairischen Truppen besetzt und von Baiern annektiert. Damit endete Frankens Selbstständigkeit. Was dann erfolgte, war Raub und Beuteannektierung schlimmster Art."

Stoiber vs. Faltlhauser
Kurz vor dem Jahreswechsel wären solch harsche Worte noch unangebracht gewesen. Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber erklärte damals: "Solche Paradestücke fränkischer Geschichte und fränkischen Selbstbewusstseins sollten in Bamberg präsentiert werden."

Dumm nur, dass Stoibers Finanzminister Kurt Faltlhauser die Worte seines Chefs anders auffasste als angenommen: Es komme gar nicht in Frage, dass die Kunstschätze von München 200 Kilometer gen Norden nach Bamberg transportiert werden - aber ein Videoband, auf dem die Kronen zu sehen sind, stelle man natürlich gern zur Verfügung, so Faltlhauser.

In Bamberg fasst man das als Affront auf. "Das sollten wir (das Volk) auch mal machen, wenn er sein Gehalt will: 'Nix gibt's, aber wir haben hier eine Videoaufnahme von Ihrem letzten Gehalt für Sie'", ätzte das Frankenblog.

Angst vor der Autobahn
Sabine Heym, die Direktorin der Münchner Residenz, in der ein Großteil der Kunstschätze lagert, pochte in der "Welt" jüngst ebenfalls auf konservatorische Verantwortung: "Die Stücke sind einzigartig und unvergleichlich. Traue ich mich, so etwas über die Nürnberger Autobahn zu fahren?"

Nicht alle sind von diesem Argument überzeugt: "Warum ist es möglich, das Gold der Pharaonen weltweit zu versenden und den Bamberger Domschatz nicht?" wunderte sich der CSU-Politiker Joachim Herrmann aus Erlangen im Bayerischen Rundfunk (BR).

Stiftung will Gutachten erstellen
Aber zuständig ist eigentlich ohnehin die Wittelsbacher Landesstiftung, in deren Besitz sich die Kunstschätze laut einem Vertrag aus den 20er Jahren befinden. Und die Stiftung hält sich vorläufig bedeckt: Man müsse erst neue Expertengutachten erstellen lassen und klären, ob die wertvollen Objekte einen Transport schadlos überstehen würden.

Teurer Transport
Noch ist Zeit, einen Kompromiss zu finden: Die Jubiläumsausstellung wird Mitte Mai eröffnet. Doch sogar wenn München doch noch Leihgaben zulässt, wären die Konflikte damit wohl nicht vom Tisch.

Denn dass Transport und Versicherung dafür immens teuer wären, ist auch ohne Gutachten schon klar. Bamberg würde dafür wohl kaum allein aufkommen können - und müsste erst recht wieder auf die Unterstützung der verhassten "Altbayern" hoffen.

Eine Idee zur Kostenreduktion haben die Franken allerdings schon jetzt: "Wenn er (der Domschatz, Anm.) schon mal da wäre, könnte er doch als Dauerleihgabe auch gleich hier bleiben", sagte Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke in der "Welt".

  

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Burgenländer gesünder als Tiroler
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.5.07 08:08)

SN 28.4.07, S.4:

Meiste Untaugliche in Tirol
39 Prozent der Stellungspflichtigen sind vorübergehend oder ganz untauglich

Wien. Wer hätte gedacht, dass sich ausgerechnet im wehrhaften Schützen-Land Tirol die meisten Untauglichen finden. So ist es aber, wie aus der druckfrischen Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage durch das Verteidigungsministerium hervorgeht. Von den stellungspflichtigen Tirolern waren im vergangenen Jahr satte 39 Prozent ganz oder vorübergehend untauglich; von den Vorarlbergern fast 37 Prozent. Damit schneidet Westösterreich mit Abstand am schlechtesten ab.

Ganz im Osten Österreichs sind dagegen die wehrtauglichsten Burschen zu Hause: Das Burgenland "produzierte" im vergangenen Jahr nicht einmal 25 Prozent Untaugliche. Auf Platz 2 im Tauglichkeitsvergleich: Salzburg, mit nicht ganz 26 Prozent ganz oder vorübergehend Untauglichen. Auf Werte unter 30 Prozent Untaugliche schaffen es dann nur noch drei Länder: Kärnten (26,5 Prozent), Niederösterreich (27,4 Prozent) und Oberösterreich (27,5 Prozent). In der Steiermark und in Wien war dagegen schon jeder dritte Stellungspflichtige überhaupt oder vorübergehend untauglich.

Ursache Nummer 1, warum untauglich geschrieben wird, sind psychische Erkrankungen. Sie wurden zuletzt bereits bei jedem Vierten diagnostiziert. Jeder Zehnte wurde wegen Fehlbildungen oder Anomalien vom Wehrdienst befreit, weitere zehn Prozent wegen Ohrenkrankheiten, es folgen Krankheiten des Nervensystems (etwas über acht Prozent), des Muskel- und Skelettsystems (etwas unter acht Prozent) und Augenleiden.

Nicht nur wegen der vielen Untauglichen ist die Zahl der Grundwehrdiener rückläufig. Im Wehrpflichtigen-Aufkommen spiegelt sich auch der Geburtenrückgang. Die Prognose des Verteidigungsministeriums sieht so aus: Im Lauf des heurigen Jahres werden 27.410 junge Männer ihren Grundwehrdienst leisten, bis 2015 wird ihre Zahl auf 23.500 sinken.

Zum Vergleich: Im Jahr 2000 leisteten 30.300 junge Männer ihren Präsenzdienst.

Fazit:
Heute sollte man zur Musterung gerufen werden, nicht in den späten Achtzigern Damals hat man psychisch unauffällig dreinschauen müssen, weil damit gedroht wurde, daß diejenigen Zeit Lebens keinen Führerschein erwerben können, die bei der Musterung psychisch auffällig sind. Und Ohren- und Augenkrankheiten waren der Kommission sowieso wurscht, dafür gab´s ja die Bundesheer-Spezialbrillen (es schimpfe bitte keiner mehr über die berüchtigten "Krankenkassa-Brillen", es gibt noch häßlichere ).

Soweit ich mich erinnere, dürften es etwa 10% Untaugliche gewesen sein in jenen Tagen. Alles für den Laien absolut gesunde Burschen, die besten Turner der Klasse, die besten Tänzer, die besten Läufer. Es ging das Gerücht um, daß die Tauglichkeitskommission auf die Landwirtschaft Rücksicht nehmen müsse: Die mir bekannten Untauglichen waren allesamt Söhne von Bauern mit einer nennenswerten Betriebsgröße, die angeblich im Betrieb unabkömmlich wären. Aber damit das nicht mühselig mit Dienstfreistellungen im Einzelfall geregelt werden muß, ist gleich Untauglichkeit bescheinigt worden. Angeblich.

Die Tiroler dürften meines Erachtens intelligenter vor der Stellungskommission auftreten als die Burgenländer, sonst würden sie´s nicht schaffen, da durchzufallen, denn an größere körperliche Probleme bei Tirolern glaube ich nicht. Zu meiner Zeit hams echt fast einen jeden genommen, speziell die Augen- und Ohrenleiden waren überhaupt nicht der Erwähnung wert.

"Wehrpflichtigen-Aufkommen", schönes Wort übrigens Da klingt richtig durch, daß man die Menschenwürde der jungen Soldaten anerkennt.

  

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Österreich tritt aus der EU aus
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.07 20:26)

Volkes Stimme ist ziemlich erzürnt im Moment, quer durch alle Tageszeitungen. Aus für diesen Song Contest! fordern auch ehemalige Teilnehmer.

Ich bin auch dafür: Wo wir nicht gewinnen können, sollen wir nicht mehr mitspielen! Also konzentrierma uns im Moment ausschließlich aufs Schifahren, Judo und Bobfahren Da werden wir bald noch mehr gewinnen, wenn die anderen endlich verzweifelt trutzen gehen

In manchen Zeitungen sind alle 16 vorderen Plätze von Osteuropa besetzt, in der Heute-Zeitung gehören dagegen Griechenland und die Türkei zu Westeuropa. Na ja, streng geographisch gesehen tät ich die schon auch dem Osten zuschanzen. Aber politisch gesehen sind die beiden natürlich sowas von westlich ...

Versöhnen tun mir uns mit Tschechien. Wenn wir die nicht hätten, die treuen Seelen, auf die ist wenigstens Verlaß, die sind noch westlicher als wir: Uns hat man schon ignoriert und auf den vorletzten Platz gewählt, aber ohne die Tschechen wär´s gar der letzte Platz geworden. Ganz Österreich sagt: Danke!

Laut "Heute" v.15.5.07:
"19 der 21 abstimmenden Länder Osteuropas gaben einem Bruderstaat die Höchstwertung. Sieger Serbien erhielt gar von allen ex-jugoslawischen Final-Teilnehmern (Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Slowenien und Mazedonien) zwölf Punkte."

Und jetzt blicken wir der EU-/Songcontest-/Ost-/Balkan-/Russenmafia mal hinter die Kulissen:

"Der Beweis für den Punkteschacher:
So schanzten sich die Ost-Staaten die Punkte zu

Land -> 12 Punkte - 10 Punkte - 8 Punkte

Serbien -> Ungarn - Mazedonien - Bosnien-H.
Ukraine -> Weißrussland - Russland - Georgien
Russland -> Weißrussland - Armenien - Ukraine
Bulgarien -> Griechenland - Mazedonien - Armenien
Weissrussland -> Russland - Ukraine - Moldawien
Armenien -> Russland - Weißrussland - Griechenland
Ungarn -> Serbien - Bulgarien - Rumänien
Moldawien -> Rumänien - Weißrussland - Russland
Bosnien-H. -> Serbien - Türkei - Mazedonien
Georgien -> Armenien - Ukraine - Weißrussland"

Da hilft nur eins: Austreten! Austreten! Und noch einmal austreten! Weil wir zahlen, und die gewinnen, sowas von unfair!

Leserbrief S.5:
"Wir sollten unbedingt aussteigen, schließlich ist es unser Geld. Und nicht wenig. Wenn sich das Modell überholt hat, muss man den Mut haben auszusteigen."

Ich hätt noch eine Lösung, für die Beitrittsverhandlungen mit denen, die noch nicht in der EU sind: Wohlverhalten zeigen, die ersten drei Plätze an Westeuropa incl. Österreich vergeben, wovon mindestens ein Platz für Österreich zu verwenden ist, andernfalls werden die Beitrittsverhandlungen sofort abgebrochen!

Mir werden uns schon zu wehren wissen!
Weil Frechheit sowas, noch nicht einmal drin, und schon kein freundliches Benehmen uns Schon-Drinnern gegenüber!

Und wenn das alles nichts hilft, gründen wir mit den diskriminiertesten Ländern Mitteleuropas (Schweiz, Liechtenstein, Tschechien) gemeinsam eine "Innereuropäische Union" und beherrschen den Alpen- bis Karpatentransit und heben Wegezölle ein Da hamma historische Erfahrung drin, und die ukrainischen Schlepper können in der Wachau ordentlich blechen, wenns passieren wollen


  

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Chancenverteilung ist uneinsichtig
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.07 21:34)

Heute v.16.5.07, S.21:
(...)
im Moment sei die "Chancenverteilung" im Finale der Show "uneinsichtig".

-> Tja, unbeugsam und uneinsichtig, dieser Chancenverteilung werma die Wadln schon viererichten, wenns weiter Widerstand leistet gegen unsere Verbesserungsvorschläge.

So, lassen wir wieder einem Leserbrief seinen Frust von der Seele schreiben, zwecks Ausgewogenheit der Meinungen:

"Ich finde es unerhört, uns von Kasperln wie zum Beispiel der Ukraine verdrängen zu lassen. Die Ostblockländer tun sich zusammen und wählen untereinander, das kann es nciht sein. So etwas ist eine bodenlose Frechheit. Ich finde, wir haben es nicht notwendig, dort noch einmal mitzumachen."

Ja, aufs Mitmachen kann man glaub ich getrost verzichten, so lange sich der Udo Jürgens nicht reaktivieren läßt.

Warum gründen wir eigentlich keinen Westblock, an dem sich der Ostblock die Zähne ausbeißt? Oder wollen die uns beim Westblock nicht dabeihaben? Na dann eben einen Zentraleuropablock oder Wischigrad-Block (was der Busek erfunden hat), weil da sind mir dabei, bei den Ex-Donaumonarchie-Staaten, das weiß ich!

Nicht einmal mit den Deutschen kann man sich mafios absprechen: Wann immer die von uns 12 Punkte gekriegt haben, haben sie uns mit 0 Punkten abgespeist, so als ob ihnen unsere 12 Punkte gar nichts bedeuten würden Geschenke verpflichten!

Ein einziges Mal hat man mit denen einen korrekten Kartellvertrag machen können, damals, in der guten alten Zeit, als wir bei der WM dieses Schwarzafrikanerland (Kamerun war´s, glaub ich) ganz sportlich rausgekickt ham

  

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RE: Chancenverteilung ist uneinsichtig
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.07 22:22)

Mir scheint, die Songcontainer werden von manchen Leberfriesen genauso ernst genommen wie es eigendlich nur das Kicken verdient. Dabei ham mir den Deutschen die €visionslosen Null Punkte präventiv voll heimzahlt, damals in Ibiza (oder wars auf Cordoba? Irgend ein Seat halt)
Und ned zu vergessen wie Rapid gegen Schalke 0:4 um viele Euro gefightet hat (war damals überhaupt schon der €?) und nachher deutscher Meister war. Wen interessiert nach solchernen Ruhmestaten noch ob die Ruthenier oder sonstwer lauter singt? Mir sand mir und mir sand super und basta.

  

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Repräsentative Umfrage: Österreicher beliebter als ...
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.5.07 21:04)

Editiert am 23-05-07 um 10:52 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

... Finnen, Thailänder, Iren, Tschechen, Portugiesen, Italiener, Griechen, Spanier, Polen, Türken, Briten, Russen, Chinesen, Inder, Franzosen! Und erst recht viel beliebter als die ganzen Länder, die´s nicht einmal in die Statistik geschafft haben!

Das läßt mein Patriotenherz wieder jubilieren! Aber, ehrlich, da gibt´s nix dran zu rütteln, alles echt und wahr, nämlich nicht der Krone, sondern dem Standard-Online von heute entnommen!

So, jetzt wären noch ein paar ergänzende Fragen zur Perfektionierung der Statistik willkommen, so in der Art: "Worin sehen Sie die Unterschiede zwischen einem Koreaner und einem Japaner? Können Sie einen Japaner von einem Taiwanesen am Tonfall unterscheiden, oder an der Kleidung, oder am Benehmen, oder machen Sie das nach Gefühl? Wissen Sie, auf welchem Kontinent Austria liegt, und glauben Sie, daß es ein Land mit ähnlich klingendem Namen auf der Südhalbkugel gibt? Können Sie Franzosen von Italienern unterscheiden? Schweizer von Schweden? Belgier von Niederländern?"

Japaner sind die Beliebtesten Urlauber: Japaner führen vor US-Amerikanern
Die unbeliebtesten Touristen unter den Hoteliers sind die Briten, Russen, Chinesen und Inder - Absolute Verlierer sind die Franzosen

München - Japaner sind in europäischen Hotels die beliebtesten Gäste, ergab eine vom weltgrößten Online-Reiseportal Expedia in Auftrag gegebene internationale, repräsentative Umfrage. Durchgeführt wurde die Studie vom Institut GfK Group. 15.000 Hoteliers in ganz Europa wurden befragt.

65 Prozent der befragten Hoteliers setzten Gäste aus Fernost in der Beliebtheitsskala auf Rang eins, weil sie sich gut zu benehmen wüssten und im Gegensatz zu den amerikanischen Touristen sehr leise seien. Die Österreicher lagen bei der Umfrage im Mittelfeld - auf Platz zwölf.

Eindruck der Hoteliers

"Uns interessierte einfach, wie sich Reisende im Urlaub benehmen und welchen Eindruck Touristen aus aller Welt bei den Hoteliers hinterlassen", erläutert Jens-Uwe Parkitny, Geschäftsführer Expedia Deutschland.

Amerikaner: Großzügig aber laut

Die Amerikaner schafften es mit 21 Prozent trotz ihres Lärmens auf den zweiten Platz. Sie versuchten immer die Sprache ihres Urlaubslandes zu sprechen, probierten landestypisches Essen und gäben besonders viel Geld aus. Vor allem gelten sie als die spendabelsten Urlauber. Dannach kommen beim Trinkgeld russische Touristen (17 Prozent) und Briten (11 Prozent).

Deutsche: Sauber aber geizig

Die Schweizer nehmen mit ihrem höflichen Auftreten den dritten Platz ein, gefolgt von den Schweden. Die Deutschen wurden abgewertet. Heuer tauchen sie erst auf den fünften Platz auf. 14 Prozent der befragten Hoteliers haben sie als geizige Urlauber eingestuft. Auffällig war, dass deutsche Hoteliers ihre Landsleute hinter russischen Touristen sogar als die zweitunhöflichsten Gäste einstuften. Sehr positiv fallen deutsche Reisende in der Sauberkeitswertung auf. Sie verlassen ihre Hotelzimmer immer sauber.

Franzosen am unbeliebtesten

Absolute Verlierer mit Platz 27 sind allerdings die Franzosen. Grund dafür sei die Weigerung, die Sprache ihres Gastlandes zu sprechen oder lokale Küche zu probieren.

Auch indische, chinesische und russische Gäste haben bei vielen Hoteliers einen unangenehmen Eindruck hinterlassen, weil sie angeblich häufig ihre Zimmer im Chaos hinterlassen.

Einen kleinen Haken hat die Umfrage allerdings erklärte der Reiseexperte Parkitny: Wer häufig Urlaub im Ausland macht, erreicht meist auch höhere Bewertungen durch die Hoteliers.

Ranking der beliebtesten Touristen

1. Japaner 33 Prozent
2. US-Amerikaner: 11 Prozent
3. Schweizer: 9 Prozent
4. Schweden: 6 Prozent
5. Deutsche: 5 Prozent
6. Niederländer: 5 Prozent
7. Australier: 4 Prozent
8. Norweger: 4 Prozent
9. Kanadier: 4 Prozent
10. Belgier: 4 Prozent
11. Dänen: 2 Prozent
12. Österreicher: 2 Prozent
13. Finnen: 2 Prozent
14. Thailänder: 1 Prozent
15. Iren: 0 Prozent
16. Tschechen
17. Portugiesen
18. Italiener
19. Griechen
20. Spanier
21. Polen
22. Türken
23. Briten
24. Russen
25. Chinesen
26. Inder
27. Franzosen

Zur Perfektionierung unserer Vorurteile ein Beitrag, der die Charaktere meiner Meinung nach recht trefflich beschreibt:

"Timagoras 23.05.2007 16:10
ich hab viele jahre als fremdenführer gearbeitet, und konnte feststellen, ...
... dass viele Franzosen tatsächlich ein "problem" mit fremden sprachen haben.
und manche Inder fielen mir in der tat durch exorbitante überheblichkeit und arroganz auf.
die meisten Japaner waren zwar sehr höflich, verbreiteten aber durch chronische zeitnot und eile oft eine ungangehme hektik.
bei italienischen touristen fiel mir auf, dass sie oft zwar hart aber herzlich ihre rechte einfordern ("ich bezahle schließlich viel, also erwarte ich auch eine ordentliche leistung"),
während bei manchen Deutschen und Österreichern leistungen oft ganz ohne bezahlung erwartet werden ;o)

kanadische und us-amerikanische individualreisende stachen in der tat oft durch aufrichtiges interesse an land und leuten heraus"

-> Und als Sahnehäubchen für die Statistik meine eigenen Erfahrungen mit fremden Gästen. In meinem Fall aufgrund der geringeren Zahl (verglichen mit den Hoteliers) natürlich nicht ganz so repräsentativ, dafür umso subjektiver:

1. Chinesen/innen aus VR/Taiwan/Hongkong/Malaysia/Singapur: sauber, pünktlich, verläßlich, freundlich, interessiert

2. Mexikaner/innen, Spanier/innen, Portugiesen/innen: höflich, freundlich, verläßlich, sauber

3. Russen/innen: kultiviert, freundlich, verläßlich, sauber

4. Peruaner/innen: Da brutzelt der Fisch direkt auf der Herdplatte. Aber außer ein bißerl mehr Herdputzen als üblich keine schädlichen Nachwirkungen.

5. Amerikaner/innen: fühlen sich wie zu Hause, nach ihrem Abzug kann man nicht einmal mehr die Pfandflaschen zurück tragen, die liegen in Scherben umadum, also fast würd man annehmen, die schlagen die Flaschen unten auf und trinken vom Flaschenboden, weil da der Durchmesser mundgerechter ist und das Saufen schneller geht.

6. Kanadier/innen: fühlen sich etwas zu viel wie zu Hause, durch falsche Handhabung können schnell teure Küchenmaschinen kaputt gehen. Aber wenigstens freundlich sind sie und sagen, man solle nicht böse sein, das seien ja lediglich materielle Werte, Freundschaft sei viel wichtiger.

7. Japaner/innen, Koreaner/innen: dickschädelig, es gibt kein Verzeihen, wenn ihnen der Terminplan durcheinander kommt, und grundsätzlich ist immer der andere schuld, wenn man den falschen Weg nimmt und deswegen eine Straßenbahn versäumt und danach 1 Stunde auf den nächsten Zug warten muß.

8. Österreicher/innen: Da muß man verdammt aufpassen auch auf die kleinen Werte des Hauses. Auch wenn´s nur ein Löffel oder ein Messer ist, der typische Österreicher verläßt ungern ein Haus, ohne ein Souvenir mitzunehmen. In unbeaufsichtigten Momenten darf´s auch gerne mehr sein, alles was man halt irgendwie daheim gebrauchen zu können glaubt, der Wert spielt eine untergeordnete Rolle, man nimmt, was man glaubt, unauffällig in der Daunenjacke flach drücken zu können.

9. Tschechen/innen: Da sollte man sicherheitshalber alle Wertsachen wegsperren, besonders das Telefon, denn an einem unbeaufsichtigten Abend sind schnell 700 Euro wegtelefoniert, die man erst auf der nächsten Rechnung sieht. Gelingt es später, den Verursacher zur Rede zu stellen, kommt als Antwort: "Hab ein paar Freunde getroffen, die wollten billig nach Hause telefonieren, und ich dachte, Du hast ja Festnetz, sowas kostet ja nicht die Welt!"

Wie gesagt, nicht repräsentativ, da z.B. im Falle Tschechiens mein Wille zur Gastfreundschaft nach einem einzigen Fall erschöpft war.

Im Falle Kanada muß man dazu sagen, daß die Freundschaft trotz allen Widerwillens meinerseits nicht umzubringen ist, ich bekomme noch immer regelmäßig Weihnachts-Emails.

Im Falle USA muß man erwähnen, daß es auch das genaue Gegenteil meiner schlechten Erfahrungen gibt, ich hab auch schon sehr gesittete Amerikaner/innen kennen gelernt. An die ich mich gerne zurück erinnere.

Die Reihung 1-3 erfolgte lediglich nach dem Charakterzug, der mir persönlich am angenehmsten war, das ist weniger eine Wertung. Rang 3 für Rußland lediglich aufgrund der Tatsache, daß mich Gastgeschenke eher peinlich berühren, ich sehe eine Einladung nüchterner, ohne (für mich) übertriebene Höflichkeit. Korrektheit ist vollkommen ausreichend.

  

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Österreich braucht mehr Selbstbewußtsein!
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.07 12:32)

So, jetzt hammas schwarz auf weiß: Zwenig Selbstbewußtsein hamma! Patriotismus und Chauvinismus (-> http://de.wikipedia.org/wiki/Chauvinismus ) ist noch nicht in dem Maß vorhanden, daß er noch nicht weiter gesteigert werden könnte.

Es muß schon einmal in aller Deutlichkeit gesagt werden (nicht nur den Österreichern, die wissen´s eh schon): Der Nabel der Welt sind wir!

Außer beim Song-Contest, wo man den Ex-k.u.k.-Völkern das Aufbegehren erlaubt, spielen wir überall in der obersten Liga mit!

http://www.orf.at

Nationalrat: Ausländerdebatte zum Auftakt

Eine alt bekannte Zuwandererdebatte hat heute der Auftakt zur Nationalratssitzung gebracht. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache, der das Thema für die Aktuelle Stunde vorgeben durfte, erregte sich über vermeintlich zu hohe Zuwendungen für Ausländer, während den Österreichern so geringe Sozialleistungen gewährt würden, dass sie sich gar keine Kinder mehr leisten könnten.

Kritik von SPÖ und Grünen
Sozialminister Erwin Buchinger (SPÖ) wies diese Aussagen genauso wie die Grünen als unseriös zurück. Der grüne Sozialsprecher Karl Öllinger konstatierte, dass Strache ähnlich wie sein früherer Parteifreund Jörg Haider (BZÖ) agiere und einzig mit falschen Zahlen operiere.

Missethon fordert A-Card
Seitens der ÖVP forderte Generalsekretär Hannes Missethon ein "neues österreichisches Selbstbewusstsein" ein. Ausdrücklich forcierte er die Einführung einer A-Card, mit der sich Österreich seine Zuwanderer aussuchen könne.


BZÖ-Chef Peter Westenthaler forderte ein restriktives Vorgehen bei den Sozialleistungen für Zuwanderer.

(Anmerkung am Rande: ich möchte mir auch gerne unsere Auswanderer aussuchen! )

  

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Gesuchte Fachleute - Zuwanderung erwünscht?
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.07 10:05)

Unter http://www.kurier.at/interaktiv/ findet man die Frage: "Soll es für gesuchte Fachleute Ausnahmen im Fremdenrecht geben?"

Die Kurier-Leser sind der Meinung:

Ja, internationale Experten sind gut für Forschung und Wirtschaft.44,19 %

Man sollte Ausnahmen lieber aus humanitären Gründen machen.11,63 %

Nein, gleiches Recht für alle.44,19 %

Bisher haben 43 Personen abgestimmt.

Ich habe zuletzt einige Menschen getroffen, die sich für Fachleute auf ihrem Gebiet halten. Also ich möcht nicht der sein, der entscheiden muß, wer ein würdiger Fachmann ist, und wer nicht

Aber die Österreicher lieben es, komplizierte Gesetze zu machen, deren Vollzug vielen Fachleuten viel Arbeit und Einkommen beschert

  

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RE: Gesuchte Fachleute - Zuwanderung erwünscht?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.07 15:25)

Fachmann kann in der Tat viel heißen. Reinigungsfachmann (Kloputzer), Logistikfachmann (Zeitungszusteller), Einzelhandelsexperte (Billakassier), Immobilienentwicklungsfachmann (Maurer) usw.
Man kann die Hürden auch höher legen und nur Spitzenakademiker als Fachmann bezeichnen. Hier wären aber Überschneidungen mit Schlüsselkräften zu beachten, man braucht ja nicht zwei Regelungen für dasselbe.


PS: Was ist eigentlich aus dem EDV-Fachkräftenotstand geworden? Nach Berechnungen aus den späten Neunziger Jahren müßte Österreich derzeit einen ungedeckten Bedarf von ein paar Hunderttausend EDV-Kräften haben weil man damals keine Inder mit Grünkarte versehen hat.

  

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RE: Gesuchte Fachleute - Zuwanderung erwünscht?
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.07 18:58)

Die Schlüsselkräfte sind die, die in der Früh auf- und am Abend zusperren? Die Portiere?

Das erinnert mich an den alten Witz:
"Ich arbeite jetzt am Theater, ich verteile die Rollen."
"Ist das nicht eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe?"
"Nicht so schwer: In jede Kabine eine!"

  

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Österreicher für Luftraumliberalisierung
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.07 12:10)

So großzügig kenne ich die Österreicher gar nicht, daß sie jetzt schon den Luftraum für die Streikräfte aller Länder freizugeben bereit sind.
----------

28.06.2007 11:43:00
FORMAT: Österreicher wollen weniger Eurofighter auch bei beschränkter Einsatzfähigkeit


Reduzierung der Stückzahl begrüßt

Die Österreicher befürworten auch dann die
Reduzierung der Stückzahl der Eurofighter, wenn damit der Luftraum
des Landes nicht rund um die Uhr überwacht werden kann. Das hat die
aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstituts OGM für FORMAT
ergeben.
58 Prozent sind für weniger Eurofighter, nur 33 Prozent sprechen
sich dagegen aus, wenn damit eine beschränkte Einsatzbereitschaft
verbunden ist.
Neun Prozent haben dazu keine Meinung.

Quelle: OTS ORIGINAL TEXT SERVICE AUSTRIA

  

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Baden-Württemberg will keine Vecerniceks :-(
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.7.07 00:16)

"Ergebnis: Sie haben 1 von 22 Punkten erreicht

Nicht bestanden

Sind Sie sicher, dass Sie hier leben möchten? Mit ihrer Einstellung haben Sie jedenfalls keine Chance, den deutschen Pass zu erhalten."

Hier ist der Württemberger Staatsbürgerschaftstest:

http://www.ftd.de/politik/deutschland/39497.html

Sind glasklare Fragen, es ist eigentlich kinderleicht zu erkennen, welche Antworten die Behörde erwartet.

Ob man weiterhin Terrorist sein will, auch wenn man einen deutschen Pass hat, und ob man mit irgendwem Blutrache machen will, wenn man ihn nicht leiden kann.

Irgend einen Fehler muß ich dennoch gemacht haben:

Wo, bittschön, hab ich den 1 Punkt her?
Hab mich doch so bemüht, alles meiner religiösen Überzeugung entsprechend so zu beantworten, daß das säkuläre Deutschland weiß, wo der Bartl den Most her holt!





  

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RE: Baden-Württemberg will keine Vecerniceks :-(
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.7.07 09:10)

Gescheitert bist wahrscheinlich bei einer der fiesen Fragen, wo ein "Nein" als Antwortmöglichkeit richtig war.

Schmankerl haben sie schon dabei, zB.:

"15. In vielen Ländern werden Mädchen auch heute noch ohne ihr Einverständnis und vor Eintritt der Volljährigkeit verheiratet. In Deutschland kann eine Ehe dagegen grundsätzlich nicht vor Eintritt der Volljährigkeit, also vor Vollendung des 18. Lebensjahres, eingegangen werden. Die Ehe wird dadurch geschlossen, dass Mann und Frau vor dem Standesbeamten erklären, die Ehe miteinander eingehen zu wollen. Beide müssen anwesend sein und die Erklärung persönlich abgeben. Wie ist Ihre persönliche Einstellung hierzu?


a)Ich bin voll dafür
b) Man sollte die Gebräuche in anderen Ländern achten"


Da spürt man förmlich den Blick des Büttels im Nacken: "Unter meine Kandare musst Du kommen!"

  

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RE: Baden-Württemberg will keine Vecerniceks :-(
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.7.07 11:04)

Hihi, ich bin offensichtlich sattelfester in meiner undeutschen Einstellung als Vecernicek
-----------


Ergebnis: Sie haben 0 von 22 Punkten erreicht

Nicht bestanden

Sind Sie sicher, dass Sie hier leben möchten? Mit ihrer Einstellung haben Sie jedenfalls keine Chance, den deutschen Pass zu erhalten.

  

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Hagen der Durchfaller
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.7.07 20:23)

Hagen, Du schaffst es nie in unseren Kulturkreis!

Wenn einer eingebürgert wird in Baden-Württemberg, dann ich! Liege einen Punkt vor Dir!

Ich denke, ich weiß schon, wo ich den Fehler gemacht hab. "Man muß andere Sitten respektieren!" hätt ich nicht ankreuzen dürfen. Weil die Aussage war doch irgendwie politisch korrekt, also da hätten sie wohl ein ja erwartet, und grad das hab ich ihnen gegeben, weil ich ja schon einen gewissen Revolutionsgeist mitbringen will als wertvoller neuer Bürger. Der Max war ja auch ein Revoluzzer und hat gsagt, die sollen die Revolution woanders machen, weil in Deutschland müßt man den Rasen betreten, wenn man demonstrieren wollt, und das ist verboten

Die wollen echt lauter Ja-Sager einbürgern. Also keine Zivilcourage, keine Demokratie, keine Bereicherung der Kultur.

Und das noch so eindeutig, daß sich ein jeder leicht tun sollte mit dem Beantworten, so wie´s gewünscht ist. Hmm, der Hagen weiß wohl, auf was es ankommt, der Vecernicek hat das deutsche Wesen noch nicht ganz durchschaut

Ich glaub, da ist der österreichische Staatsbürgerschaftstest besser, wo nicht nach der Gesinnung gefragt wird (wo man lügen kann), sondern nach dem Alter der Pummerin, nach dem Komponisten der österreichischen Bundeshymne und nach der Mutter vom Josef II. Weil da fällt man echt durch, wenn man´s nicht weiß

Hab voriges Jahr in meinem Freundeskreis eine Umfrage gemacht, wer die Feinde des Deutschen Reichs (extra erwähnt: inclusive Österreich, das für 7 Jahre dazu gehörte) waren im II. Weltkrieg. Schon aufgrund dieser Frage müßt man 3/4 der gebürtigen Österreicher ausweisen

a) USA
b) Japan
c) Rumänien
d) Slowakei

Es war eigentlich keine Frage, daß nur eine Antwort ziemlich richtig ist. Aber 3/4 der Befragten haben sich ziemlich eindeutig für eine falsche Antwort entschieden. Besonders hoch die Quote unter den Über-60-Jährigen.

Rumänien und Slowakei war ihnen eh allen wurscht, die waren nicht wichtig genug, daß wir gegen sie Krieg führen. Aber daß wir uns tapfer gegen diese Kamikaze-Japaner gewehrt haben, das haben 3/4 glasklar mitgekriegt von den Kriegsfilmen.

Aber es war nicht der Antel, der Pearl Harbour u.ä. gedreht hat ...

  

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Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.07 18:09)

Editiert am 28-07-07 um 06:23 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

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Verkauf Belgiens gestoppt
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.9.07 16:28)

Ebay stoppt Versteigerung Belgiens
"Königreich in drei Teilen" zum Ausgangspreis von einem Euro



Die belgische Flagge wäre im Preis inbegriffen. (© WZ Online)
Von WZ Online / Apa


Brüssel. Das Online - Auktionshaus Ebay hat am Montag eine Versteigerung Belgiens gestoppt. Für das Angebot, das "ein Königreich in drei Teilen mit dem einzigen Nachteil von 300 Milliarden Staatsschulden" feilbot, war ein Gebot von zehn Millionen Euro eingegangen. Belgien bestehe aus "Flandern, Brüssel und Wallonien", hieß es in der Produktbeschreibung. Es könne als Ganzes gekauft werden, das sei aber nicht ratsam.

Ebay-Sprecher Peter Burin sagte nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Belga, auf der Internetseite könnten keine "unrealistischen oder virtuellen Dinge" versteigert werden. Als Verkäufer war ein früherer Journalist namens Gerrit Six eingetragen. Er hatte einen Ausgangspreis von einem Euro festgelegt, der nach 26 Geboten bis auf zehn Millionen Euro gestiegen war.

Belgien befindet sich in einer tiefen politischen Krise. Am Dienstag lagen die Parlamentswahlen 100 Tage zurück, ohne dass eine Regierungsbildung geglückt wäre.

Dienstag, 18. September 2007

  

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Bayrisch-Test (auf Oktoberfesttauglichkeit)
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.9.07 14:33)

Also mit dem Bayrisch-Test hab ich sowas von kane Schwierigkeiten, i muaß in mein früheren Lebm a Bayer gwesn sei

http://portal.gmx.net/de/themen/lifestyle/oktoberfest/quiz/4615156,cc=0003586012000461515 64hveJJ.html

  

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Informationsoffensive der Regierung
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.11.07 14:22)

Liebe Regierung, ich freue mich, daß Sie wieder einmal eine sinnvolle Verwendung für meine überflüssigen Steuereuros gefunden haben. Die Kampagne wird wie gewohnt unbestechlich sachlich und neutral sein, wie es sich für Information halt gehört. Erdäpfelsalat bleibt Erdäpfelsalat, Marmelade bleibt Marmelade, und Sahne bleibt Sahne.

http://www.orf.at

Regierung kündigt Informationskampagne zur EU an

Die Regierung will den verstärkten Anti-EU-Kampagnen entgegenhalten. Vizekanzler Wilhelm Molterer (ÖVP) kündigte nach dem Ministerrat heute eine Informationsoffensive an.

Es gebe einen klaren Informationsbedarf, und diesen wolle man befriedigen. Den Forderungen nach einer Volksabstimmung über den EU-Reformvertrag erteilte er neuerlich eine klare Absage. Die Regierung sage ein "ganz klares Ja" zur EU und zum EU-Reformvertrag.

Wenn jemand aus der EU austreten wolle, soll er das sagen.
Die Regierung bekenne sich ganz klar zur Europäischen Union, verwies Molterer auf positive Entwicklungen der letzten Jahre. Man werde daher diese Politik nicht nur intensivieren, sondern auch ins Zentrum rücken, so Molterer. Der Finanzminister verwies mehrfach auf die positive wirtschaftliche Entwicklung Österreichs durch die EU.

  

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Österreich-Ungarische Regierungssitzung
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.11.07 07:23)

2. gemeinsame Arbeitssitzung: Regierungen
von Ungarn & Österreich treffen zusammen

* Budapest: Kabinette heute zusammen im Parlament
* Positive Signale: Verhältnis ist "ausgesprochen gut"



Das Verhältnis zwischen Österreich und Ungarn ist "ausgesprochen gut". Dies betonte der österreichische Botschafter in Ungarn, Ferdinand Mayrhofer-Grünbühel, im Vorfeld der gemeinsamen Arbeitssitzung der Regierungen von Österreich und Ungarn, die heute in Budapest stattfindet. Den "strahlend blauen Himmel der bilateralen Beziehungen" könnten nicht einmal "gelegentliche Debatten verdunkeln", zitierte die Ungarische Nachrichtenagentur MTI den Botschafter, der die Schengen-Erweiterung als eines der wichtigen Themen der Sitzung bezeichnet.

Zu der gemeinsamen ungarisch-österreichischen Regierungssitzung werden Bundeskanzler Alfred Gusenbauer, Vizekanzler Wilhelm Molterer, Außenministerin Ursula Plassnik, Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, Justizministerin Maria Berger, Verteidigungsminister Norbert Darabos, Innenminister Günter Platter, Landwirtschaftsminister Josef Pröll, Sozialminister Erwin Buchinger, Bildungsministerin Claudia Schmied, Gesundheitsminister Andrea Kdolsky und Frauenministerin Doris Bures aus Wien anreisen.

Gemeinsam mit dem ungarischen Premier Ferenc Gyurcsany und den Mitgliedern seiner Regierung sollen ferner Themen wie die ungarische EU-Präsidentschaft 2011, der Westbalkan, der Kosovo sowie die Wasserqualität des Grenzflusses Raab behandelt werden. Die Kabinettsmitglieder der beiden Nachbarstaaten werden sich darüber hinaus mit Fragen der Nutzung des Luftraumes, mit Energiepolitik, Klimasicherheit, Entwicklung der Infrastruktur und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit beschäftigen, hatte die ungarische Regierungssprecherin Bernadett Budai vor kurzem erklärt.

Auf der Tagesordnung der zweiten gemeinsamen Arbeitssitzung der Regierungen stehen auch Themen wie Lebensmittelsicherheit und Tourismus. Im Rahmen der Sitzung sollen Abkommen über Visum-Vergabe und Forstwirtschaft unterzeichnet werden. Das durch Ungarn jüngst verabschiedete und seitens Österreichs und der EU kritisierte Gesetz "Lex-Mol" werde laut Regierungssprecherin nicht behandelt. (apa/red)

http://www.networld.at/index.html?/articles/0748/15/190635.shtml

  

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Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.12.07 08:22)

Ganz Österreich wird von einfallenden Horden aus dem Schengen-Raum (also Osteuropa, die was jetzt mit Österreich zwangsvereinigt werden, wenn man die Medienberichte grob überfliegt) besetzt, Häuser werden ausgeräumt, Wertsachen verschleppt, am End vielleicht sogar noch Christbäume aus umzäunten Forsten abgesägt, bevor es die Einheimischen tun können.

Ganz Österreich? Nein: Ein beherzter bis zu seiner Heldentat unbekannter österreichischer Schaffner stellt sich todesmutig und ganz alleine den östlichen Horden entgegen, es gelingt ihm im Alleingang, den Zug der völkerwandernden Heerscharen vor Nickelsdorf zu stoppen, einen großen Teil der Streitmacht, immerhin 300 kaufwütige, zu allem entschlossene Ungarn, aus dem Zug zu werfen.

Ein deutliches Zeichen an die Anstürmer aus allen Himmelsrichtungen: Hier ist Österreich! Hier gibt´s Schengen nur auf dem Papier, hier darf ein jeder kleine Beamte Zivilcourage bis zum Exzeß ausüben.

Nickelsdorf wird in die Annalen der europäischen Wiedervereinigung eingehen als der Ort, an dem der letzte verzweifelte Kampf gegen die Umvolkung und gegen den ostmitteleuropäischen Shoppingtourismus ausgetragen wurde. Der beherzte Schaffner wird eine goldene Anerkennungsmedaille von diversen Heimatschutzbünden bekommen, von den wichtigsten Parteien innerhalb des Verfassungsbogens sowieso, und die Leserbriefschreiber der großen Tageszeitungen werden ihm auch anerkennend auf die Schulter klopfen. Sein Dienstgeber hat ihm schon den Rücken gestärkt.

Aber die großen Probleme kommen noch: Sie kommen aus allen Richtungen, vom Norden, Nordosten, Osten und Südosten gleichzeitig, und wir sind ihnen fast schutzlos (bzw. nur mit tatkräftiger Mithilfe der bereits bewaffneten Bevölkerung) ausgeliefert:

Heute-Zeitung, 17.12.07, S.1, die große Schlagzeile:
"Die Grenzen fallen: Bürger rüsten auf!"

Darunter tiefer gehender Inhalt in der kleinen Schlagzeile:
" 117 Einbrüche pro Tag allein in Wien, neue Kriminalitätswelle befürchtet
Umsätze bei Waffenhändlern der Ost-Region steigen deutlich - Seite 9
"

Auf Seite 9 die Schlagzeile:
Grenzfall: Bürger bewaffnen sich!

"Statt auf Skiurlaub zu fahren, dürfen die Österreicher nach der Grenzöffnung ihre Häuser und Wohnungen bewachen!"

Eine tiefergreifende Frage meinerseits: Wo kommen denn die 117 Einbrüche pro Tag her, wenn die Grenzen eh bis jetzt so wehrhaft gesichert worden sind?

Waren am End die echten Kriminellen schon vorher im Land, ganz legal vielleicht mit Paß, oder einfach unkontrolliert über den Feldweg ein- und ausgereist?

Ist es nur ein böser Alptraum, daß die Kriminellen bisher allesamt keine Schleichwege kannten und keinen Paß besassen, daß sie jetzt schon mit großer Vorfreude vor dem bald ehemaligen Schengen-Schlagbaum seines Abbaus harren?

Wie viele paß- und schleichweglose Tschechen, Slowaken, Ungarn, Polen, Litauer, Esten, Letten und Slowenen stehen denn schon mit ihren Anhängern vor der Grenze und warten, daß der Schlagbaum abgesägt wird? Gibt´s schon Berichte aus erster Hand?

Uje, die Sozialämter werden wohl auch gleich gestürmt, Strache hat gestern einige Statistiken von Deutschland und der Schweiz auf Österreich umgelegt: 80% der "Sozialhilfegebühren" gehen an Ausländer (Asylanten, Zugezogene, Touristen usw.). "Sozialversicherungsbeiträge" hat er zuerst gesagt, aber damit hat er eh "Sozialhilfegebühren" gemeint. Ist halt verdammt schwer, unser Amtsdeutsch.




  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.12.07 10:09)

Wie schrecklich muß das erst vor 1914 gewesen sein, als man ganz ohne Paß durch Europa und bis nach Amerika gereist ist. Damals ist man sicher an jeder Straßenecke erschlagen worden.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.12.07 15:41)

Echt, ohne Paß?

Waren da March und Leitha nicht natürliche Staatsgrenzen, die man nur unter Lebensgefahr durchschwimmen konnte?

Da stehen ja heut noch überall Staatsgrenzensteine umadum, war es wirklich so leicht, von Transleithanien nach Cisleithanien zu kommen? War ja nur der k.u.k.-Kaiser derselbe, aber man kam von einem Finanz- und Zollsystem in ein anderes, so wie heute von Hongkong in die VR China.

Vom Fleckerlteppich Deutsches Reich ganz zu schweigen, da hat ja jeder kleine Pfalzgraf seinen eigenen Wirtschaftsraum gehegt und gepflegt. Viele Zollschranken im Land waren der Garant für wirtschaftliche Prosperität. Und jeder Zöllner mehr war ein Arbeitsloser weniger, das war halt noch eine Beschäftigungspolitik

Von der wir natürlich heute auch wieder träumen

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.12.07 16:30)

Meine Aussagen sind naturgemäß aus zweiter Hand, höchstpersönliche Erinnerungen an diese Zeit habe ich keine. Meine Quelle ist in diesem Falle Stefan Zweig. Er schreibt in seinen Erinnerungen ("Die Welt von Gestern"), daß er Anfang des 20. Jahrhunderts ohne Paß nach Indien, Nordafrika und Amerika gereist ist, durch Europa sowieso.

In Kontrast dazu standen seine Reisen nach 1918, als jede ehemalige Provinz ihren Satus als souveräner Staat durch Grenzkontrollen demonstrieren wollte. Nach 1938 war Zweig als Exilösterreicher dann überhaupt staatenlos und hat für jedes Land um ein Visum betteln müssen.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.12.07 17:04)

Hmm, gar so einfach war´s mit der grenzenlosen Völkerfreundschaft auch in der Guten Alten Zeit nicht, denk ich.

Da hat´s schon überall ein gebührend Maß an Bürokratie gegeben. Ins Zarenreich konnte der Kurier der Kaiserin (Klausjürgen Wussow) auch nur mit Sonderbanderole einreisen, mit Paßword, und er mußte sagen, zu wem er will.

Im Mongolenreich hat man auch so einen roten Fetzen vom Khan persönlich gebraucht, damit die Wegelagerer wußten, daß sie einen passieren lassen mußten, ohne einem den Kopf abzuschneiden, sonst tut der Khan dasselbe mit ihnen, der Reisende ist ja ein Du-Freund des Khans.

Durchs wilde Kurdistan hat man auch eine Plakette mindestens vom Machredsch von Mossul gebraucht, damit zumindest ein Teil der Wegelagerer gewußt hat, daß man den Reisenden eher doch unbeschadet seines Weges ziehen lassen sollte.

Grenzen hat es eigentlich überall gegeben. Wer seine Grenzen nicht geschützt hat (mobile Indianerstämme Nordamerikas, Beduinen Nordafrikas), der hat sein Land schnell verloren. Ist mal der erste Grenzstein gelegt, kriegt man ihn viele Jahrhunderte lang nicht weg, und wenn´s auf Papier verewigt ist, dann schon gar nicht, und im virtuellen Grenzkataster kann man nix mehr auslöschen, selbst wenn unser Sonnensystem verglüht: Was liegt, das pickt.

  

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Die Schengen-Horden melden sich beim Finanzamt
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.12.07 23:40)

Ups, so leicht geht das?
Na das wird den Strache wieder freuen, schad daß er´s nicht vor der gestrigen Pressestunde erfahren hat.

Ganz sachlich, ich hab mir gedacht, daß:

a) Slowaken in Österreich noch nicht arbeiten dürfen (Übergangsfrist wurde uns versprochen)

b) das Finanzamt prüft, ob jemandem Kindergeld und Kinderbeihilfe wirklich zustehen (längerer Wohnsitz in Österreich, Beschäftigungsbewilligung)

Hmm, könnte der Artikel lediglich halbwahr sein? Oder dreiviertelwahr? Oder siebenachtelwahr? Immerhin sollen ja die ORF-Nachrichten die fundiertesten in Österreich sein, dafür ja auch die Gebühr.

Gutgläubig die Pässe hergegeben, um gutgläubig Sozialleistungen zu kassieren. Ja wer würd denn da bösgläubig sein, wenn einem wer uneigennützig was geben will?

http://wien.orf.at/stories/243495/

17.12.2007

Betrügerin kassierte 250.000 Euro vom Staat
Eine Betrügerin soll mindestens 250.000 Euro von österreichischen Sozialeinrichtungen ergaunert haben. Die Frau ist in Haft. Sie meldete Schwangere bei Scheinfirmen an und kassierte dann die Leistungen ab.

Zumindest 15 Frauen betrogen
Die 41-Jährige soll schwangeren Frauen aus der Slowakei Kindergeld und Familienbeihilfe versprochen haben. Mindestens 15 Frauen gaben deswegen gutgläubig ihre Pässe her, blieben aber selbst in der Slowakei.

Mit den Dokumenten meldete die mutmaßliche Betrügerin die Frauen in Wien an und ließ sie bei Scheinfirmen anstellen. Nach der Geburt der Kinder beantragte die Slowakin Kindergeld und Familienbeihilfe, bekam dies meistens auch und behielt es für sich.

Damit nicht genug schloss sie unter den Namen der Betrogenen auch Handyverträge und Kredite ab. Rechnungen und Raten wurde aber nie bezahlt.

Mindestens 250.000 Euro Schaden
Insgesamt verursachte die mutmaßliche Betrügerin laut Polizei einen Schaden von mindestens 250.000 Euro.

Mutmaßliche Betrügerin in Haft
Die Verdächtige konnte festgenommen werden. Sie sitzt derzeit in U-Haft. Die Polizei geht davon aus, dass es noch mehr Geschädigte gibt.

Gegen die betrogenen slowakischen Frauen besteht derzeit kein Verdacht, dass sie in die Machenschaften verwickelt gewesen sein könnten.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.12.07 09:06)

Das Problem der Kriminalität der Schengenhorden besteht natürlich schon tatsächlich. Naiv, wer das lediglich in rechter Phantasie vermutet.

Nicht nur wegen des Wegfalls direkter Grenzkontrollen, sondern auch wegen des Abzugs der patroullierenden Soldaten dürften Einbruchs- und Diebstahlsfälle im Burgenland massiv steigen. Ironie hin oder her, die Statistik beweist es. Traurig, dass man Soldaten gegen Kleinkriminelle braucht, aber Ungarn ist eines der kriminellsten Länder Europas. Wer dort eine Raubanzeige zu Protokoll geben möchte, muss 6 Stunden in der Schlange warten, bis er an die Reihe kommt. Nicht, weil die Beamten so faul sind, sondern weil es so viele Vorfälle gibt.

Und wenn Politiker sagen, das Entwicklungsland Burgenland hätte durch die EU am meisten profitiert und solle deshalb kuschen, halte ich das für realitätsfremd.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.12.07 12:59)

Daß es Kriminalitätstourismus gibt - vom Burgenland bis in die Wiener Fußgängerzone - bestreite ich nicht. Ich zweifle nur daran, daß Grenzkontrollen, die daran schon bisher nichts ändern konnten, das Problem lösen würden. Auch Grundwehrdiener halte ich nicht für qualifiziert Einbrüche zu verhindern. Die frieren und versaufen ihren Sold in der Grenzschenke (deren Wirt sich naturgemäß über den Umsatz freut), und alle paar Wochen oder Monate gibt sich einer die Kugel.

Kriminalitätsbekämpfung ist Aufgabe von Gendarmerie und Polizei, nicht als Schutzschild an der Grenze, sondern am Ort des Geschehens. Auch ein liberales Waffengesetz könnte die Kriminalität dämpfen. Hätte jeder zweite Burgenländer eine Glock unterm Kopfpolster, würden sich die Einbrüche schnll aufhören.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: schertling(132) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.12.07 13:53)

>Hätte jeder zweite Burgenländer eine Glock unterm Kopfpolster, würden sich die Einbrüche schnll aufhören.

Was, ich soll mich auch schon davor fürchten, ins Burgenland zu fahren ?

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.12.07 14:10)

Meinst du, die Burgenländer sind zu blöd eine Glock zu bedienen, während sich bei den besoffenen Wehrmännern im Grenzeinsatz nie ein Schuß löst?

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.12.07 15:18)

Ähäm ... es gibt bundesweit jede Menge Koffer,
wo ich mich nicht recht wohl fühlen täte, wenn die eine Waffe in der Hand hätten

Da hätten wir dann Familienfehden wie im Land der Skipetaren.

Aber okay, der letzte Dreifachmörder aus dem Burgenland hatte seine Waffe aus dem Wiener Milieu.

Wenn wir wüßten, wie viele unregistrierte Waffen unter Wiener Kopfpolstern schlummern, täten wir uns auch gleich viel sicherer fühlen.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.12.07 15:19)

>nicht als Schutzschild an der Grenze, sondern am Ort des Geschehens

Die Grenze IST der Ort des Geschehens. Neben Autobahnanrainern sind Grenzanrainer vermehrt Opfer von Einbrüchen und kleinen Diebstählen.

Die spazierenden Soldaten waren bislang ein gewisser Hemmfaktor für die kleinen Gangster.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein! witzig
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.12.07 16:19)

Hmm ... welcher Gangster fürchtet sich vor herumspazierenden Präsenzdienern?

Speziell dann, wenn man eh weiß, wo sie herumspazieren.

Die meisten Gangster dürften sich ja recht gut auskennen, wo man am unkontrolliertesten über die Grenze kommt.

Der Autoschieber, den ich mal in Grenznähe zur Strecke gebracht hab, war nicht der Hellste. Bis zur echten Grenzöffnung behütet uns schon die Evolution davor, daß er noch länger auf dem Autoschiebermarkt besteht.

Äh, ja, hab ihn natürlich nicht mit roher Gewalt zur Strecke gebracht, sondern durch geschicktes Verhandeln:

Autoschieber: "Wo Grenze?"
Vecernicek: "Welche Grenze?"
Autoschieber: "Grenze!"
Vecernicek: "Hier gibt´s viele Grenzen! Die nächsten wären Slowakei und Ungarn!"
Autoschieber: "Ungarn!"
Vecernicek: "Hier fahren Sie zur Autobahn, Richtung Budapest, die Autobahn geht direkt zur Grenze!"
Autoschieber: "Nicht Autobahn!"
Vecernicek: "Wo sonst? Alles andere ist kompliziert: Strassen, Feldwege!"
Autoschieber: "Feldweg! Feldweg gut!"
Vecernicek: "Ja, das ist sehr kompliziert ..."
Autoschieber: "Bitte, Feldweg!"
Vecernicek: "Autobahn ist besser. Feldweg ist zu kompliziert!"
Autoschieber: "Feldweg besser!"
Vecernicek: "Das ist unmöglich, da bleiben Sie sicher irgendwo im Sumpf stecken! Wär schad um das schöne Auto ... so ein schönes Auto!"
Autoschieber (zuckt weg): "Nicht schön!"
Vecernicek: "Am Feldweg haun Sie das Auto zamm! Fahrn Sie auf die Autobahn!"
Autoschieber: "Geht Autobahn auch zu Feldweg? Vor Grenze muß zu Feldweg!"
Vecernicek: "Okay, fahrn Sie einmal auf die Autobahn, und kurz vor der Grenze fahren Sie halt wieder runter und fragen noch einmal um den Weg!"
Autoschieber: "Wo Autobahn?"
Vecernicek: "Sie haben Glück, ich muß eh in die Richtung: Ich bring Sie hin!"
Vecernicek will hilfsbereit die Tür öffnen, um einzusteigen und dem Mann auf seinem Weg zur Autobahn beratend zur Seite zu stehen.
Autoschieber schließt in Panik alle Türen und klammert sich hilfesuchend an seine mittlerweile zusammengewurstelte Landkarte: "Nicht bringen, ich fahre! Wo Autobahn?"
Vecernicek (grantig): "Wias wön! Autobaun doda, owa frogns sichaheitshoiwa de Kiewara!"
Autoschieber: "Wie?"
Vecernicek, der die Kiewara längst erblickt hat, winkt ihnen freudestrahlend zu: "He! Kennans dem Herrn höfm? Der braucht an guadn Födweg noch Ungarn!"
Kiewara kommen hilfsbereit näher.
Autoschieber schämt sich, Hilfe annehmen zu müssen, und startet durch. Das Auto ist für ihn leider noch neu, er hat es nicht so im Griff. Auto pickt an einer Mauer, ziemlich lädiert. Hilfsbereite Kiewara wollen dem Herrn helfen, er kommt mit erhobenen Händen heraus. Vecernicek wandert weiter, er hat ja noch einen weiten Weg vor sich, zur Autobahn. Und er denkt sich: "Gut, daß ich zu dem nicht ins Auto gestiegen bin, der kann ja nicht einmal fahren!" Nicht streßresistent, der gute Mann. Autokennzeichen aus der Schweiz, der Fahrer kein Schweizer. Autoschieber wahrscheinlich, weil so geht man nicht mit seinem Auto um, denkt sich der Vecernicek, und seine Mutmassung grenzt immer mehr an Sicherheit. Trotzdem schad um das schöne Auto. Man sitzt ja nicht jeden Tag in einem Porsche.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.12.07 17:29)

>welcher Gangster fürchtet sich vor herumspazierenden Präsenzdienern?

Warum glaubst du, dass die Eingeborenen die Soldaten füttern?
Na net, weil es so arme 18-jährige Hascherln sind, sondern weil Ruhe ist, dort wo sie spazieren.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen ein!
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.12.07 18:00)

"Anfüttern", nennt man das, und die Bures sagt, das Anfüttern von Vertretern des Öffentlichen Dienstes sei verboten

Grenzt ja schon an Bestechung, tsts, überschreitet ja geradezu die Grenzen zur Korruption, und unmoralisch ist es sowieso, wenn man sich seinen persönlichen Bodygard und Housesitter heranfüttert, und die futterlosen Einwohner bleiben unbewacht. Ganz nach dem Florianiprinzip

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.12.07 10:34)

Super, pünktlich zum Grenzverfall hamse Illmitz überfallen, tötlicher Raubüberfall. Naiv, wer glaubt, das waren nicht unsere lieben Mitbürger von drüben.

War Illmitz nicht bisher das friedlichste Dorf Österreichs?

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.12.07 13:53)

>Super, pünktlich zum Grenzverfall hamse Illmitz überfallen,
>tötlicher Raubüberfall. Naiv, wer glaubt, das waren nicht
>unsere lieben Mitbürger von drüben.
>
>War Illmitz nicht bisher das friedlichste Dorf Österreichs?


Sicher waren die Täter von drüben. Allerdings wurden die auch von der supersicheren Schengen-Außengrenzsicherung samt Bundesheer nicht aufgehalten. Ergo: Die Grenzsicherung taugt ohnehin nichts, sparen wir sie ein.

Eine konstruktive Lösung hat der Bürgermeister von Deutschkreuz gefunden:

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GRENZÖFFNUNG: Private Patrouillen in Deutschkreutz

19.12.2007 | 18:28 | (Die Presse)

DEUTSCHKREUTZ (APA). Deutschkreutz ist anders: Morgen, Freitag, sollen zwar die EU-Schengen-Grenzen zu neun neuen EU-Ländern fallen, auch nach Ungarn sind die Passkontrollen künftig Geschichte. Der Bürgermeister der mittelburgenländischen Gemeinde Deutschkreutz, der frühere FPÖ-Politiker Manfred Kölly von der Plattform Freie Bürgerlisten, will aber auf „Nummer sicher“ gehen, wie er am Donnerstag bekanntgab: Mitarbeiter eines privaten Wachdienstes sollen künftig in der Nacht auf Patrouille gehen, und zwar vor allem an Wochenenden ab 22 Uhr bis drei oder vier Uhr Früh.

Das solle der Bevölkerung das Gefühl geben, dass kontrolliert werde, so Kölly. Im Gemeindebudget seien bereits rund 10.000 bis 15.000 Euro für einen solchen Einsatz reserviert. Starten sollen die regelmäßigen Patrouillen im Jänner oder Februar. Es brauche auch „viel mehr“ Polizeistreifen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.12.2007)

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.12.07 14:11)

Der private Wachdienst wird aber nicht viel mehr machen können,
als bös drein zu schauen.

Wenn er drum bittet, in die Tasche schauen zu dürfen, werden sie ihn auslachen. Nur die Ehrlichen werden ihn wohl reinschauen lassen, um nicht als solche angesehen zu werden, die was zu verbergen haben.



  

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RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.12.07 14:35)

>Der private Wachdienst wird aber nicht viel mehr machen
>können,
>als bös drein zu schauen.
>
>Wenn er drum bittet, in die Tasche schauen zu dürfen, werden
>sie ihn auslachen. Nur die Ehrlichen werden ihn wohl
>reinschauen lassen, um nicht als solche angesehen zu werden,
>die was zu verbergen haben.


Auch wenn der private Wachdienst keine öffentlich-rechtlichen Vollmachten hat, kann er doch das tun, was im Prinzip jeder Bürger darf (und in Einzelfällen sogar muß): Nohilfe leisten und Verbrecher festnehmen. Das eigentliche Ziel ist aber wohl die Abschreckung. Vor den Augen eines Uniformierten wird man kaum ein Verbrechen begehen, selbst wenn das Logo am Kapperl kein österreichischer Bundesadler, sondern ein privates Firmenzeichen ist.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.12.07 14:55)

Weiß nicht, ob das mit der Abschreckung funktioniert. Die Parksheriffs in Wien haben auch Uniformen an, sehen sogar fast amtlich aus, aber ein Autoknacker im 1.Bezirk läßt sich nicht aus der Ruhe bringen, wenn die halbe Amtsportion den Pocket-PC zückt, um das Auto aufzuschreiben, das er grad in Arbeit hat.

Als Passant staunt man. Aber was soll man machen, wenn man selbst noch viel weniger amtlich ist? Das Auto gehört mir ja nicht, und wer im 1.Bezirk parkt, muß halt auf sein Auto aufpassen.

  

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RE: Die Schengen-Horden fallen in Illmitz ein!
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.12.07 14:37)

>Der private Wachdienst wird aber nicht viel mehr machen
>können, als bös drein zu schauen.

So einfach ist das nicht, denk ich. Bewegung und Licht auf den Straßen hält Einbrecher schon fern.

  

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Gusis Versprechen: Durch offene Grenzen wird Österreich sicherer
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.12.07 13:25)

Und laut Platter ist die Polizei dicht und das Bundesheer im Einsatz. Doppelter Sicherheitsgurt, was soll da noch passieren bei so vielen offenen Airbags rund umadum?

http://www.orf.at/071220-19856/index.html

"Unglaubliche Symbolwirkung"
Platter: "Seit Jahren auf diesen Tag vorbereitet".Am Tag vor der Erweiterung des Schengen-Raums hat Österreichs Regierung den Wegfall der Kontrollen an den Grenzen zu Tschechien, der Slowakei, Ungarn und Slowenien einhellig begrüßt. Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SPÖ) zeigte sich überzeugt, dass die Schengen-Erweiterung sowohl in Österreich als auch bei den Nachbarn gut vorbereitet worden sei.

Laut Gusenbauer wird durch die Erweiterung die politische Bedeutung Österreichs "wieder ein Stück wachsen".

Zudem werde Österreich sicherer, da durch die Verschiebung der EU-Außengrenze nach Osten ein "Sicherheitspuffer" entstehe. "Das führt dazu, dass Österreich sicherer wird und noch mehr im Herzen Europas liegt als bisher", so Gusenbauer im Gespräch mit der APA.

"Freie Grenzen in freiem Europa"
Auch bei der Erweiterung der EU 2004 seien "politisch geschürte Horrorszenarien an die Wand" gemalt worden. "Und heute stellen wir fest, dass Österreich der Hauptprofiteur der Erweiterung der Europäischen Union gewesen ist."

Laut Gusenbauer hat der Wegfall der Grenzbalken eine "unglaubliche Symbolwirkung". Österreich sei dann nur noch von Staaten umgeben, die Teil des Schengen-Abkommens oder wie die Schweiz Teil des Dublin-Abkommens seien. "Freie Grenzen in einem freien Europa: Wer hat sich das 1985 zu erträumen gewagt?"

"Auf Notwendigkeiten reagieren"
Auch Vizekanzler Wilhelm Molterer, Innenminister Günther Platter und Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (alle ÖVP) schauten bei einem Sicherheitsgespräch am Grenzübergang Drasenhofen der Schengen-Erweiterung optimistisch entgegen.

Molterer verwies darauf, dass der "doppelte Sicherheitsgurt" Teil einer österreichischen Initiative in Europa sei. Er kündigte die genaue Beobachtung der künftigen Entwicklungen an und betonte, dass Grenzkontrollen etwa während der Fußball-EM 2008 wieder in Kraft gesetzt würden.

Es gehe darum, auf Notwendigkeiten zu reagieren. Insgesamt sei Schengen ein "doppelter Sicherheitsgewinn für die Menschen, wenn wir es richtig machen", so der Vizekanzler.

"Seit Jahren vorbereitet"
Österreich habe sich "seit Jahren auf diesen Tag vorbereitet", so Platter. Er könne heute auch sagen, dass die Nachbarländer ihre Bemühungen hinsichtlich Schengen-Reife sehr verstärkt hätten, wovon er sich selbst etwa an der slowakisch-ukrainischen Grenze überzeugt habe. Immerhin gehe es auch um die Bekämpfung der organisierten Kriminalität, die nur in internationaler Zusammenarbeit möglich sei.

Im grenznahen Raum werde es künftig verkehrs-, kriminal- und fremdenpolizeiliche Kontrollen geben, sagte der Minister. Die entsprechende Dichte sei durch die Polizei und den Einsatz des Bundesheeres gewährleistet.

"Kein Feier-, sondern harter Arbeitstag"
Die Schengen-Erweiterung sei "kein Feiertag, sondern ein harter Arbeitstag", sagte Pröll. Er bezeichnete es als entscheidend, dass der hohe Sicherheitsstandard auch in Zukunft gewährleistet bleibe.

Niederösterreich sei "gut vorbereitet", sagte Pröll unter Hinweis auf einen "zweiten Sicherheitsgurt" mit Polizei und Bundesheer im Grenzraum. Er sei daher "optimistisch, dass wir die Herausforderung mit harter Arbeit meistern".

Die bevorstehenden Entwicklungen würden aufmerksam verfolgt und eventuelle Defizite rasch beseitigt, kündigte Pröll an.

"Weihnachten ohne Grenze"
Gusenbauer und sein slowakischer Amtskollege Robert Fico eröffneten rund zwölf Stunden vor der Erweiterung symbolisch einen ersten Grenzübergang.

"Ich stoße darauf an, dass diese Grenze nie wieder geschlossen wird", sagte der slowakische Präsident Ivan Gasparovic, der ebenfalls an der Zeremonie teilnahm. Der Grenzübergang Petrzalka war mit einer Europafahne geschmückt, auf der die Worte "Weihnachten ohne Grenze" standen.

Österreich feiert mit Slowakei und Ungarn
Dass Österreich mit der Slowakei und Ungarn, nicht jedoch mit dem nächsten EU-Vorsitzland Slowenien oder mit Tschechien feiere, liegt laut Gusenbauer daran, dass es innerhalb der EU eine Aufteilung gebe, dass Deutschland die Hauptfeiern mit Tschechien und Polen, Österreich mit der Slowakei und Ungarn und Italien mit Slowenien abhalte. "Die Regierungschefs haben sich das aufgeteilt. Das ist der einzige Grund."

Die Grenzöffnungen finden in der Slowakei, in Slowenien, Tschechien, Ungarn, Polen, Estland, Lettland, Litauen und Malta für Land- und Seegrenzen am Freitag und auf Flughäfen im März 2008 statt. Das Schengener Abkommen und seine Durchführungsübereinkommen sehen im Kern den Wegfall der Grenzkontrollen bei gleichzeitiger Vernetzung der polizeilichen Zusammenarbeit vor.

Hinweis zur ORF-Berichterstattung
Der ORF berichtet im Internet, im Radio und im Fernsehen am Donnerstag und Freitag umfassend über die Schengen-Erweiterung. In den ZiB-Sendungen gibt es etwa Live-Schaltungen an die Landesgrenzen und die neue Schengen-Außengrenze zur Ukraine. Donnerstagabend folgt auf die ZiB2 ein "Runder Tisch".

  

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Die Ungarn sind für die Österreicher, was die Österreicher für die
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.12.07 23:26)

Bayern waren, hat ein ungarischer EU-Abgeordneter grad am Runden Tisch in ORF 2 gesagt.

Auch die Bayern haben furchtbare Angst um ihre Sicherheit gehabt, als die Grenzen zwischen Bayern und Österreich abgebaut worden sind - und nix is gschehn! Schön langsam wachsen wir zusammen, die Bayern beginnen, uns zu vertrauen, trotzdem wir einem gänzlich verschiedenen Kulturkreis angehören.

Und wir fürchten uns jetzt genauso vor den Ungarn, und in ein paar Jahren lachen wir darüber.

Der Platter is mir aber nimmer wurscht, was der daher redet von einem "Mehrwert an Sicherheit" durch den Abbau der Grenzkontrollen.

Und daß die Slowakei ein Musterbeispiel für einen Schengen-Sicherheitsgürtel ist. Ja, bitte, in welcher europäischen Hauptstadt sind bis jetzt die meisten österreichischen Polizeiautos bei Freundschaftsbesuchen aus dem Innenhof einer dortigen befreundeten Polizeidienststelle verschwunden?

a) London ?
b) Bratislava ?
c) Moskau ?
d) Helsinki ?

  

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Schengen-Feierlichkeiten
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.12.07 07:14)

Ihr werdet Euren Augen nicht trauen, was für Leute zu uns kommen,
wenn Schengen mal bei uns ist!

http://www.youtube.com/watch?v=QiOZdO0WasQ

  

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RE: Schengen-Feierlichkeiten
thor(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.12 14:47)

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Zuwanderung in den nächsten Jahren massiv ansteigen wird. Ich hoffe nicht, dass dadurch die Kriminalität ansteigen wird. Aber es ist sehr wahrscheinlich, dass das eine der logischen Folgen ist.

  

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Österreicher integriert euch!
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.12 09:36)

"Österreicher integriert Euch!" lautet eine Aktion, welche im Rahmen der Wiener Festwochen an strategisch wichtigen Punkten in ganz Wien "Integrationscamps" ausschließlich für "waschechte" Wiener einrichtet.

Geboten werden neben Kopftuchtraining auch Zwangsverheiratungen und Heimschächtungen...

http://www.festwochen.at/index.php?id=eventdetail&detail=739

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RE: Österreicher integriert euch! witzig
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.12 11:32)

vorallem ein einführungslehrgang in polygamie könnte auf breites interesse stossen.

  

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RE: Österreicher integriert euch!
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.12 12:43)

"Hauptsponsoren
A1 Telekom Austria.
Einfach Kultur genießen.
A1 ist Hauptsponsor der Wiener Festwochen.

Casinos Austria
Hauptsponsor der Wiener Festwochen seit 45 Jahren.

Raiffeisen
Raiffeisen hat in Wien Kultur und ist Hauptsponsor der Wiener Festwochen."

Den Rest freut sich wieder einmal der Steuerzahler zu begleichen,
der habe "großzügig" zu sein, wie es ein großer Sohn der Gemeinde Wien so treffend gefordert hat, der Maillath-Pokorny.




  

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Heimatlandlied - 2. Nationialhymne
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.12.07 19:50)

Wir sollten nicht nur die fade Bundeshymne singen, die wir in der Schule gelernt haben, die kann eh kein Mensch auswendig, wir sollten mitsingen, wenn der Volksmund mit eigenen Worten seinen nationalen Gefühlen Ausdruck gibt:

http://www.youtube.com/watch?v=VXIBq-6yVJQ

  

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Unabhängigkeitserklärung verschollen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.3.08 11:20)

Leider, leider verschollen
Von Walter Hämmerle

Wollen Sie sich die österreichische Unabhängigkeitserklärung im Original anschauen? Geht leider nicht.


Kennen Sie "Das Vermächtnis der Tempelritter"? In diesem Hollywood-Blockbuster jagt Nicolas Cage (Jon Voight und Harvey Keitel adeln diese cinematographische Meterware in Nebenrollen) in einer abenteuerlichen Schnitzeljagd einem sagenumwobenen Goldschatz hinterher, der angeblich von den Nachkommen der Tempelritter und Freimaurer versteckt wurde.

Um ihn zu finden, muss der Held jedoch in den Besitz der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung gelangen, auf deren Rückseite ein Hinweis auf das Versteck des Schatzes . . . und so weiter.

Warum ich Ihnen das erzähle? Nun, um an die US-Unabhängigkeitserklärung zu gelangen, muss Cage einen ausgetüftelten Sicherheitsapparat überlisten. Immerhin geht es um die Geburtsurkunde einer Nation.

Und was ist aus Österreichs Unabhängigkeitserklärung vom 27. April 1945 geworden, die Karl Renner, Chef der provisorischen Bundesregierung, sowie die drei Parteichefs von ÖVP, SPÖ und KPÖ – Leopold Kunschak, Adolf Schärf und Johann Koplenig – im Roten Salon des Wiener Rathaus unterzeichneten?

Die ist leider unauffindbar. In den Wirren jener Tage – der Kampf der Roten Armee um Wien endete erst am 13. April – muss die Unabhängigkeitserklärung verloren gegangen sein, mutmaßt der Zeithistoriker Oliver Rathkolb. Auch im Staatsarchiv finden sich keine Spuren der Unabhängigkeitserklärung, gibt Generaldirektor Lorenz Mikoletzky bedauernd zu Protokoll. "Manchmal gehen eben auch bedeutende Dinge verloren." Die Verzichtserklärung von Kaiser Karl 1918 sei etwa nur noch erhalten, weil sie zufällig abfotografiert wurde, bevor das Original ein Raub der Flammen beim Brand des Justizpalastes 1927 wurde.

Der Historiker und Leiter des Karl-von-Vogelsang-Instituts, Helmut Wohnout, vermag darin allerdings keine nationale Tragödie erkennen: "Zeitgeschichtlich betrachtet ist die Unabhängigkeitserklärung nicht rasend relevant, weil sie improvisiert im Wiener Rathaus zustande gekommen ist und ad hoc verlautbart wurde."

Dieser Einschätzung widerspricht Mikoletzky: Für ihn hat die Erklärung sehr wohl einen bedeutenden historischen Stellenwert, "weil damit das Ende der NS-Zeit für Österreich proklamiert wurde".

Immerhin hat die Unabhängigkeitserklärung in Flugblattform in einigen Exemplaren überlebt – und natürlich im Staatsgesetzblatt, wie Günther Scheffbeck, der Leiter des Parlamentsarchivs erklärt. In seinen Beständen findet sich allerdings nur die Fotoreproduktion eines solchen Flugblattes.

Scheffbeck hält es übrigens für gar nicht so gesichert, dass es überhaupt ein Original der Unabhängigkeitserklärung im herkömmlichen Sinn gegeben hat. Nicht selten hätten solche Dokumente nämlich die Form einer Beschlussausfertigung. Gegen diese Variante spricht aber, dass sich im Staatsgesetzblatt das Kürzel "mp" (für manu proprio und bedeutet "eigenhändig ") findet. Und das wiederum, gesteht auch Scheffbeck zu, deutet doch auf die Existenz einer Originaldokuments hin. Verschollen bleibt es trotzdem.

Donnerstag, 27. März 2008
http://www.wienerzeitung.at

  

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Thema #2432

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