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Welchen ETF kann ich als Österreicher bei einem österreichischen Online-Broker (z.B. flatex) kaufen
ohne zusätzlich Quellensteuer bezahlen zu müssen. Bei einem österreichischen ETF wird ja denke ich
alles ordnungsgemäß abgeführt ohne dass man sich selber darum kümmern muss, es gibt jedoch nur 1
österreichischen ETF. Doch wie ist das mit einem Fonds der sein Fondsdomizil im Ausland hat? Hier
wird ja von den Dividenden die ausländische Quellensteuer eingehoben und zusätzlich noch die
österreichische Steuer? Diese ausländische Quellensteuer kann man sich ja zurückholen nur geschieht
das nicht automatisch vom Broker oder? Und wenn ein ETF sein Fondsdomizil z.B. in Deutschland hat, die im
ETF enthaltenen Aktien jedoch aus der ganzen Welt kommen, muss ich mich dann selber darum kümmern von
jeder einzelnen Aktie im Fonds die Quellensteuer zurückzubekommen? Falls es wirklich so wäre und ich
mir nicht die Quellensteuer von jedem einzelnen Land zurückhole, wäre das dann immer noch ertragreicher
und besser als einen österreichischen ETF zu kaufen obwohl ich hier keine Quellensteuer zahlen muss? Die
Dividende macht ja nur einen Teil des Gewinns aus oder? Oder am besten gleich einen ETF ohne viel
Dividendenauszahlungen kaufen? Was wäre also am einfachsten und am besten? Ich suche natürlich
einen ETF der möglichst breit streut also wenn möglich so etwas wie den MSCI World, der ETF sollte aber
auch steuereinfach sein, zu welchem ETF würdet ihr mir z.B. raten?
>>Mich wundert sowieso das scheinbar akute Desinteresse an >>ETF's hier im Forum. > >Hier sind die Stockpicke
In der Tat habe ich noch keine Liebe zum Vehikel
ETF entdeckt, hab das bislang in die Kategorie "Fonds & Co" einsortiert, und die hat bei mir den Stempel
"kann man mit weniger Risiko besser selber")
Geringe Spesen und einfache
Streuungsmöglichkeiten sind in Zeiten sehr gieriger Finanz eventuell ein Argument, sich dem Thema doch
wieder anzunähern. ETF auf Performanceindex, das könnte Sinn machen. Wie ist das nochmal mit der
Sicherheit? Achja, Sondervermögen - aber wenn das Swap-Geschäfte getätigt werden...
Unterm
Strich bleibt, dass auch ein ETF eine Struktur mehr ist als das direkte Investment, und damit
strukturelle Risiken dazu kommen, die nicht immer einfach überblickbar sind. Wieso also noch mehr
Risiko?
>>>Mich wundert sowieso das scheinbar akute Desinteresse >an >>>ETF's hier
im Forum. >> >>Hier sind die Stockpicke > >In der Tat habe ich
noch keine Liebe zum Vehikel ETF entdeckt, >hab das bislang in die Kategorie "Fonds & Co" >einsortiert, und die hat bei mir den Stempel "kann man >mit weniger Risiko besser
selber") > >Geringe Spesen und einfache Streuungsmöglichkeiten sind in >Zeiten
sehr gieriger Finanz eventuell ein Argument, sich dem >Thema doch wieder anzunähern. ETF auf
Performanceindex, das >könnte Sinn machen. Wie ist das nochmal mit der Sicherheit? >Achja, Sondervermögen - aber wenn das Swap-Geschäfte getätigt >werden... > >Unterm Strich bleibt, dass auch ein ETF eine Struktur mehr ist >als das direkte Investment,
und damit strukturelle Risiken >dazu kommen, die nicht immer einfach überblickbar sind. Wieso >also noch mehr Risiko?
Bei den Spesen sind die ETFs fast unschlagbar. Da gibt es
z.B. einen Dividenden ETF von DBX. Dieser verleiht auch zu einem gewissen Grad die Aktien die im
Fonds sind. Dadurch konnten sie zuletzt den TER auf 0% drücken statt 0,2%.
Die meisten ETFs der großen Anbieter (IShares & DBX) haben eine Österreich Zulassung.
Im
Zweifelsfall sollte man unter www.profitweb.at
(OEKB) nachschauen.
Dort gibt es auch detaillierte Infos zu den Ausschüttungen. Menü:
Steuerdaten zu den Fonds.
Wobei ich die Angaben etwas anzweifle, weil bei einem ETF, welches
ich besitze, bei der Quellensteuer null angegeben wird, aber aktuell mir eine abgezogen wurde.
Bzgl. Quellensteuer, dies ist i.d.R. aber kein signifikantes Problem, da von den Fonds normalerweise
schon einiges gegengerechnet wird.
Aktuelle Infos dazu findet man in den
Rechenschaftsberichten (zumindest bei IShares).
Du machst dir hier Sorgen, die sich der ETF bzw. die Gesellschaft dahinter eigentlich macht.
Der ETF macht alles in seinem Innenverhältnis und kümmert sich auch um die Rückforderung von
Quellensteuern etc. - das was wir Anleger bekommen sind Ausschüttungen bzw. ausschüttungsgleiche
Erträge. Diese müssen wir versteuern.
Wenn es sich um einen steuereinfachen Broker handelt,
also Sitz oder Niederlassung in Österreich, dann kümmert sich dieser Broker in unserem Namen um die
korrekte Abführung der Steuer. Haben wir einen ausländischen Broker, so müssen wir uns selbst darum
kümmern. Hab mir das hier "Ausschüttungsgleiche Erträge" mal durchgelesen und mich danach entschieden, den
ETF Sparplan doch nicht beim Comdirect Depot zu eröffnen sondern doch lieber bei Flatex