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was muss ich heute in meinem Posteingang sehen? Brokerjet schickt mir ein
Mail mit dem Inhalt, dass sich die Gebühren demnächst ändern. Für mich der größte Dorn im Auge:
Man muss demnächst pro Quartal 20 Euro Depotgebühren bezahlen statt bisher 15 Euro (unter der
Voraussetzung, dass man keinen Trade gemacht hat im Quartal)
Das trifft Wenigtrader wie mich
besonders, da ich derzeit nicht wirklich trade sondern meine Wertpapiere nur liegen lasse. Bedeutet für
mich 20 Euro Mehrkosten pro Jahr. Ist zwar jetzt nicht die Welt, aber mir geht's um Prinzip weil ich
nicht einsehe, dass Brokerjet seine Kunden auf diese Art und Weise schröpfen will und da ich mir das
nicht gefallen lassen will, denke ich über einen Brokerwechsel nach.
Wie seht ihr das, falls
ihr auch bei Brokerjet seid? Stört euch die Gebührenerhöhung nicht?
Welchen alternativen
Broker würdet ihr mir empfehlen? Ich denke zB an flatex, was hält ihr davon?
Ich habe als Wenigtrader auch keine Freude mit der Erhöhung der Inaktivitätsgebühr um +33,33%.
Ich versuche mich in den letzten Quartalen aber damit zu arrangieren und gönne mir mal Aktien,
die ich in nennenswerter Stückzahl nicht kaufen würde, ich kalkuliere das so: besser 9,99 Euro und
damit das Recht auf jährlich eine interessante Hauptversammlung mehr als 15 Euro (nunmehr: 20 Euro) für
nichts!
Bei anderen heimischen Brokern mußt Du normalerweise mit mindestens 0,12%
Depotgebühren pro Jahr rechnen, oft sogar mit Mindestdepotgebühren pro Position, was in vielen
Einzelfällen in Summe recht teuer sein kann.
Bankdirekt verlangt noch dazu 7 Euro
Stimmkartengebühr, Flatex verlangt 18 Euro Stimmkartengebühr.
Dazu kommen
Extragebühren für Teilausführungen.
Für meine Zwecke ist Brokerjet z.Zt. noch das beste.
Besser die Inaktivitätsgebühr als eine Depotgebühr wie bei anderen. Die Inaktivitätsgebühr kann ich
oft beeinflussen, die Depotgebühr praktisch nie (grad ganz große Depots können verhandeln, aber das
bin ich nicht).
>Wie seht ihr das, falls ihr auch bei Brokerjet seid? Stört >euch die Gebührenerhöhung
nicht?
1 Transaktion pro Quartal schaffe ich immer, insofern trifft mich das nicht.
Die Vorgehensweise an sich finde ich nicht in Ordnung. Ich verstehe wenn von Zeit zu Zeit gestiegene
Kosten hereingebracht werden müssen, aber damit wollen sie ja nur inaktive Kunden zum Traden animieren.
ich selbst habe ein Depot bei brokerjet und eines bei flatex.
Da ich bei
Brokerjet momentan recht wenig handle, kaufe ich in einem Quartal ohne Trade ein paar Stück von einer
Aktie zu, die ich schon im Depot habe.
Flatex.at ist, sofern es nicht zu mehreren
Teilausführungen kommt, günstiger, als brokerjet.
Allerdings sind mir folgende Dinge
unangenehm aufgefallen: - Teilausführungen verursachen Mehrkosten - keine Realtime-Kurse für
die Wr. Börse und somit auch keine Anzeige der Markttiefe - Wiener Aktien die über eine Deutsche
Börse gekauft wurden, können nicht über die Wr. Börse verkauft werden und umgekehrt
Einen
Punkt, den man bei einem Depotübertrag von einem Österreichischen Broker zu flatex beachten muss ist,
dass übertragene österreichische Aktien bei Flatex dann in einer deutschen Lagerstätte (Clearstream)
liegen und nicht über die Wr. Börse verkauft werden könne.
Von einer Stammkartengebühr bei
Flatex, wie Vecernicek geschrieben hat, ist mir bis dato nichts aufgefallen.