Thyssenkrupp AG | aktie.at Forum
Thyssenkrupp AG
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.3.19 10:05)

http://www.easycharts.at/chart/easybank/chart?symm=TKA.ETR&sym2=0&infos=0&farbe=2&avdays1 =0&avdays2=0&dbrushwidth=1&dtype1=1&dtype2=0&dtype3=0&interval=12&dstart=&dend=.png

Thyssenkrupp ist die billigste Aktie im Dax und folgende Fakten machen eine Investition überlegenswert.

Umsatz 2005 41,38 Mrd.
EPA GJ 2005 1,85
KUV 0,20
Aktuelles KGV 9
Dividende 0,60c aktuell 3,80%

Sollte der Stahlboom weiterhin anhalten, wenn auch in abgeschwächter Form sehe ich nach unten ein sehr begrenztes Risiko.
Nach oben hin gibt es einige Meldungen mit Kursziel 20€-23€ was also noch mind. 25% Rendite wären.
Für einen BlueChip Wert nicht schlecht und der Dax wird glaub ich keine 25% heuer machen.
Jedenfalls eine Investition wert mMn.

Gibts Argumente dagegen ?

  

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Antworten zu diesem Thema
Thyssenkrupp AG, Moderator Little_Fred(4), 10.3.19 10:05
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
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Teurer Bieterkampf droht
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20.10.25 12:09
67
      RE: Erstnotiz TKMS 60 Euro
20.10.25 13:05
68
      RE: Erstnotiz TKMS 60 Euro
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Hier die letzten Meldungen
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.1.05 17:15)

RIO DE JANEIRO (Dow Jones-VWD)--Die ThyssenKrupp AG, Duisburg/Essen, und ihr brasilianischer Partner Companhia Vale do Rio Doce (CVRD) treiben ihr gemeinsames Stahlwerks-Projekt weiter voran. Nach der Unterzeichnung eines Letter of Intent gaben Vertreter beider Seiten am Mittwoch in Rio de Janeiro bekannt, ThyssenKrupp Steel werde an dem neuen Werk im Südosten des Landes 70% und CVRD 30% halten. Bis Mitte des Jahres soll nun zunächst eine Machbarkeitsstudie vorgelegt werden. Wie bereits bekannt, wollen die beiden Unternehmen insgesamt 1,5 Mrd USD in die Anlage investieren, die einmal 4,4 Mio Tonnen Stahl im Jahr produzieren soll.

Für die weitere Infrastruktur rund um das Werk - etwa eine Kokerei und ein Kraftwerk - werden weitere 700 Mio USD veranschlagt, die aber von Dritten aufgebracht werden sollen.
(ENDE) Dow Jones Newswires/12.1.2005/hei/tw

12.01.2005, 12.01
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10.01.2005 19:10:
ThyssenKrupp-Tochter erhält Auftrag über 235 Mio. Euro

Die Polysius AG, eine Tochtergesellschaft der ThyssenKrupp (Nachrichten), hat einen Auftrag aus Mexico im Wert von 235 Mio. Euro erhalten. Wie das Unternehmen mitteilte, wird Polysius eine Zementproduktionslinie für eine Tochter der CYNCA de Oriente S.A. de C.V. bauen. Die Inbetriebnahme der Anlage mit einer Tageskapazität von 3.000 Tonnen Zementklinker ist für November 2006 geplant.
Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt Polysius das gesamte Engineering, die Lieferung der Ausrüstung, den Bau, die Montage und die Inbestriebnahme.
@BörseGo
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10.01.2005 15:24:
ThyssenKrupp: Kaufen

Die Aktie des deutschen Industriekonzerns ThyssenKrupp (Nachrichten) wird in einer Analyse vom 10. Januar von der Hamburger Sparkasse weiterhin mit "Kaufen" empfohlen.

Die Analysten teilen den Optimismus der Konzernleitung. Der Stahlbereich dürfte auch im laufenden Geschäftsjahr eine starke Stütze sein. Im zweiten Halbjahr 2005 seien weitere Stahlpreiserhöhungen geplant. Zudem werde eine Rückkehr zu einem Investmentgrade-Rating angestrebt. Auf dem Weg dahin könne ThyssenKrupp bereits Erfolge vorweisen. Vor diesem Hintergrund und der niedrigen Bewertung bestätigen die Analysten ihre Kaufempfehlung.
@finanzen.net
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07.01.2005 08:46:
ThyssenKrupp: Neuer Werftenverbund nimmt Fahrt auf

Die ThyssenKrupp (Nachrichten) meldete am Donnerstag, dass mit dem Closing am 5. Januar 2005 der Zusammenschluss der Werftengruppen von ThyssenKrupp und HDW vollzogen ist. Damit ist offiziell der Startschuss für die neue Führungsgesellschaft ThyssenKrupp Marine Systems mit Sitz in Hamburg gefallen.

ThyssenKrupp Marine Systems umfasst als wesentliche Beteiligungen die Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH (Kiel), die HDW-Nobiskrug GmbH (Rendsburg), die Blohm + Voss GmbH und die Blohm + Voss Repair GmbH (Hamburg), die Nordseewerke GmbH (Emden) sowie die Kockums AB (Schweden) und die Hellenic Shipyards S.A. (Griechenland). Die Gesellschaft hat ein Umsatzvolumen von rund 2,2 Mrd. Euro und beschäftigt derzeit 9.300 Mitarbeiter.

Den Vorsitz des neuen Unternehmens übernimmt Dr. Klaus Borgschulte. Ulrich Ziolkowski ist für das Ressort Finanzen verantwortlich. Das Ressort Personal wird von Reinhard Kuhlmann übernommen. Weiterhin sind die Vorstandsprecher der Divisionen, Walter Freitag für die Division "Unterwasser" und Gerhard Kempf für die Division "Überwasser" in dem Führungsgremium vertreten.

Das neue Unternehmen konzentriert sich auf die vier Produktbereiche U-Boote, Marineschiffe, zivile Schiffe und die Reparatur unter Beibehaltung der bisherigen Produktionsstandorte.


Da tut sich was bei denen










  

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Finanzkalender
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.1.05 17:20)

21. Januar 2005
Ordentliche Hauptversammlung
24. Januar 2005
Zahlung der Dividende für das Geschäftsjahr 2003/2004
25. Januar 2005 bis 11. Februar 2005
Quiet Period/Handelssperrzeit
14. Februar 2005
Zwischenbericht 1. Quartal 2004/2005 (Oktober bis Dezember)

  

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RE: Hier die letzten Meldungen
jo(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.1.05 19:48)

ist sicher nicht die schlechteste aktie im dax.
jetzt gibts zwei möglichheiten:
1. man kauft gleich und hofft auf einen kursanstieg bis zum 24.1. und verkauft dann schnell
2. man wartet die dividendenzahlung ab und kauft dann billiger.
schwierige entscheidung.

jo

  

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Neues Stahlwerk in Brasilien
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.1.05 11:10)

Freitag 14. Januar 2005, 12:36 Uhr
ThyssenKrupp stellt Weichen für Bau eines Stahlwerks in Brasilien

Düsseldorf (AP) Deutschlands größter Stahlproduzent ThyssenKrupp hat die Weichen für den Bau eines neuen 1,3 Milliarden Euro teueren Stahlwerks in Brasilien gestellt. In Rio de Janeiro sei eine Absichtserklärung für das Milliardenprojekt unterzeichnet worden, teilte das Unternehmen am Freitag in Düsseldorf mit. Bereits Mitte 2008 soll die Produktion aufgenommen werden.

ThyssenKrupp will das neue Stahlwerk, das eine Jahreskapazität von 4,4 Millionen Tonnen Rohstahl haben soll, gemeinsam mit dem brasilianischen Erzproduzenten Companhia Vale do Rio Doce im Staat Rio de Janeiro errichten. «Wir freuen uns, dass wir die größte Auslandsinvestition, die unser Konzern bisher getätigt hat, in diesem Land verwirklichen können und sind überzeugt, dass sie ein wirtschaftlicher Erfolg sein wird», sagte Konzernchef Ekkehard Schulz bei einem Treffen mit dem brasilianischen Staatspräsidenten Luiz Inácio Lula da Silva.

Geplant ist die Errichtung von zwei Hochöfen und einem Stahlwerk mit zwei Stranggussanlagen. Die Hälfte der in Brasilien hergestellten Brammen aus Rohstahl soll den Planungen zufolge an den Warmbreitbandstraßen und Veredlungsanlagen im Ruhrgebiet weiterverarbeitet, der Rest nach Nordamerika exportiert werden. «Das Investment rechnet sich wegen der Kostenvorteile am Standort Brasilien, wo direkter Zugang zu den Rohstoffen besteht. Es ist wirtschaftlicher, Brammen zu transportieren als Eisenerz», sagte der Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp Steel AG Ulrich Middelmann.

Der Bau des neuen Stahlwerks sei Teil der Strategie von ThyssenKrupp eine führende Rolle in der Weltliga der Stahlindustrie zu halten, betonte der Manager. Die neuen Hochöfen in Brasilien würden damit die Arbeitsplätze in Deutschland sicherer machen, hatte der Konzern bereits in der Vergangenheit betont.

Brasilien ist schon heute mit einem Umsatz von 600 Millionen Euro und knapp 9.000 Mitarbeitern einer der wichtigsten Standorte für ThyssenKrupp.
http://de.news.yahoo.com/050114/12/4dimh.html

  

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Frage!
Rang: iceman(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.05 18:35)

War heute Dividendenausschüttung oder 'sell on good New's' -3,19%?

ice

  

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RE: Frage!
_junito(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.05 18:45)

Yes, heute war Ex-Dividende und Junito ist ins Papier reingehüpft!

  

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RE: Frage + letzte Meldungen
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.05 19:03)

@Ice
Ja heute war Dividendenabzug 0,60c.
Bereinigt um den Abschlag hat thyssenkrupp heute mit +0,35% oder +0,06c geschlossen.

ThyssenKrupp mit Rekordergebnis
erstellt 21.01.05, 17:23h
ThyssenKrupp profitiert von der starken Stahlnachfrage.

Bochum - Mit kräftigem Rückenwind durch einen andauernden Stahlboom steuert der ThyssenKrupp-Konzern auch im laufenden Geschäftsjahr erneut ein Rekordergebnis in Milliardenhöhe an. Das berichtete ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz vor der Hauptversammlung in Bochum.
Mit einem Vorsteuer-Ergebnis von «deutlich mehr als 400 Millionen Euro» in den ersten drei Monaten sei der Industriegüterkonzern bereits erfolgreich in das laufende Geschäftsjahr 2004/2005 (30.9.) gestartet,

Für das Gesamtjahr strebe ThyssenKrupp an, die im Vorjahr erzielte Rekordmarke von 1,58 Milliarden Euro vor Steuern zu übertreffen, kündigte Schulz an. Beim Umsatz rechne das Unternehmen vor allem durch den Boom in seiner Stahlsparte mit einem weiteren Anstieg von 39 Milliarden Euro auf 41 Milliarden Euro. «Unser Kurs ist klar: Wir wollen weiter wachsen», sagte Schulz. Mittelfristig sei ein Umsatzwachstum auf 45 bis 50 Milliarden Euro geplant.

«Die Hochkonjunktur auf dem internationalen Stahlmarkt wird sich auch in diesem Jahr fortsetzen», zeigte sich der ThyssenKrupp-Chef überzeugt. Entscheidend dafür sei das weiterhin hohe Wachstum in China. Die ThyssenKrupp-Stahlsparte habe zum Beginn des laufenden Geschäftsjahres erneut eine Preisanhebung durchsetzen können, berichtete Schulz.

Thyssen-Krupp werde auch künftig eine «aktive Rolle im Konsolidierungsprozess der Stahlindustrie», spielen, sagte der Konzernchef. Stoßrichtung seien dabei derzeit vor allem Brasilien und China. «Ich gehe aber davon aus, dass auch im Konsolidierungsprozess in Europa noch weitere Schritte erforderlich sind», sagte Schulz.

Durch das in Brasilien für rund 1,3 Milliarden Euro geplante Stahlwerk werde die Rohstahlkapazität des Konzerns von 17 Millionen Tonnen auf 21 Millionen Tonnen weiter steigen. Der Produktionsstart sei für Mitte 2008 geplant. Durch den geplanten Neubau eines Hochofens als Ersatzinvestition werde aber auch der Stahlstandort Duisburg auf dem neuesten Stand der Technik gehalten.

Auf Druck der USA schied der iranische Vertreter im Aufsichtsrat des Konzerns, Mohamad-Mehdi Navab-Motlagh, nach mehr als 20 Jahren aus dem Kontrollgremium des Konzerns aus. Aufsichtsratschef Gerhard Cromme begründete dies mit den drohenden «beachtlichen wirtschaftlichen Nachteilen» für das Unternehmen bei einer Missachtung der entsprechenden gesetzlichen Bestimmungen in den USA. Cromme bezifferte das Volumen der US-Geschäfte des Konzerns auf rund zehn Milliarden Euro.

Um Geschäfte mit «praktisch allen großen US-Unternehmen» abzuwickeln, sei derzeit der Nachweis erforderlich, dass der Anteil bestimmter Staaten wie Iran an einem ausländischen Unternehmen bei weniger als fünf Prozent liege und dass kein Vertreter eines solchen Landes in einem der wichtigen Gremien eines Unternehmens vertreten sei, sagte Cromme. «Nicht aus freiem Willen, sondern gezwungenermaßen mussten wir uns den Gesetzen beugen», sagte der Aufsichtsratschef. Der Anteil Irans wurde im vergangenen Jahr von 7,8 auf 4,5 Prozent zurückgefahren.

Cromme verteidigte die im zurückliegenden Geschäftsjahr vor allem durch erfolgsabhängige Zahlungen kräftig von 7,6 Millionen Euro auf 11,4 Millionen Euro gestiegenen Vorstandsbezüge. «Sie sollten Interesse haben, dass der Vorstand besonders hoch bezahlt wird. Das kann doch nur der Fall sein, wenn es dem Unternehmen besonders gut geht», sagte er. (dpa)


--------------------------
24.01.2005 11:45:
ThyssenKrupp: Kaufen

Die NATIONAL-BANK bewertet die Aktie des deutschen Stahlkonzerns ThyssenKrupp (Nachrichten) in der Studie vom 21. Januar weiterhin mit "Kaufen". Das Kursziel liegt bei 20,00 Euro.

ThyssenKrupp habe im Vorfeld der heutigen Hauptversammlung vorab vorläufige Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 bekannt gegeben. Demnach sei der Umsatz von 8,5 auf 10,1 Mrd. Euro gestiegen. Das Vorsteuerergebnis solle mehr als 400 Mio. Euro betragen haben, nachdem im Vorjahreszeitraum lediglich 168 Mio. Euro erzielt worden seien. Der Auftragseingang sei konzernseitig mit 10,8 Mrd. Euro beziffert worden, was einem Zuwachs von 16 Prozent entspreche. Die Anfang Dezember publizierte Prognose eines Vorsteuerergebnisses im Gesamtjahr 2004/05 auf Höhe des Vorjahresniveaus von 1,58 Mrd. Euro sei dahingehend erhöht worden, dass ThyssenKrupp nunmehr davon ausgehe, eine erneute Steigerung zu erzielen.

Die Analysten sehen die präsentierten Zahlen als Beleg für die günstigen Rahmenbedingungen in der Stahlsparte des Konzerns und als Indiz für ein anhaltend positives Umfeld auch im Jahr 2005. Sie bestätigen ihr "Kaufen"-Votum mit Kursziel 20 Euro. Die vollständigen Ergebnisse für das erste Quartal sollten am 14. Februar veröffentlicht werden.
-------------------------

24.01.2005 16:09:
ThyssenKrupp: Verkaufen (?????warum bitte)

In einer Analyse vom 24. Januar stuft Helaba Trust die Aktie des deutschen Industriekonzerns ThyssenKrupp (Nachrichten) mit "Verkaufen" ein.

ThyssenKrupp habe erste Eckzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2004/2005 veröffentlicht. Der vollständige Quartalsbericht werde am 14. Februar vorgelegt. Bei einem Umsatzanstieg um knapp 18 Prozent auf 10,1 Mrd. Euro solle das Vorsteuerergebnis deutlich über 400 Mio. Euro gelegen haben. Die Analysten hatten mit 380 Mio. Euro gerechnet. Auch wenn der Konzern keine Bereichsergebnisse genannt habe, dürfte der Stahlbereich Triebfeder des starken Anstiegs gewesen sein. Nach einem Ergebnisbeitrag von 112 Mio. Euro im Vorjahr solle sich der Gewinn unbestätigten Agenturmeldungen zufolge auf über 300 Mio. Euro verdreifacht haben. Die Analysten waren von 250 Mio. Euro ausgegangen. Für das Gesamtjahr 2004/05 habe ThyssenKrupp einen Umsatz von 41,0 Mrd. Euro in Aussicht gestellt, wobei nahezu alle Divisionen zu diesem Wachstum beitragen sollten.



  

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Hab ich es.....
Rang: iceman(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.05 21:41)

...mir gedacht.
Der Chart sieht durch dieses fürchterliche Gap nicht sehr einladend aus,aber alles sollte man ja sowieso nicht auf CT halten

Werd auch mal reinhüpfen aber wahrscheilich mit einem Call...hab's grad mit den Optis.

Dank
ice

  

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Ah deshalb verkaufen
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.05 19:40)

24.01.2005
ThyssenKrupp verkaufen
Helaba Trust

Der Analyst Fabian Kania von Helaba Trust bewertet die Aktie von ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) mit "verkaufen".

Der Konzern habe am Freitag erste Eckzahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 (30.09.) publiziert. Bei einem Umsatzplus von knapp 18% auf 10,1 Mrd. EUR solle sich das Vorsteuerergebnis deutlich über 400 (VJ: 194) Mio. EUR bewegt haben. Die Wertpapierexperten hätten 380 Mio. EUR in Aussicht gestellt. Der Auftragseingang habe mit 10,8 Mrd. EUR 16% über Vorjahresniveau gelegen. Gegenüber dem vorangegangenen Quartal Q4 (+23% gg. VJ) bedeute dies eine leichte Verlangsamung.

Für das Gesamtjahr 2004/05 habe der Konzern Umsätze von 41,0 (VJ: 39,3) Mrd. EUR in Aussicht gestellt. Interessant sei die Formulierung des Ergebnisziels (vor Steuern). Hätten die Unternehmenslenker im Dezember auf der Bilanzpressekonferenz einen Gewinn auf Vorjahresniveau (1,58 Mrd. EUR) angepeilt, so wolle man nun den Ertrag aus dem GJ 2003/04 übertreffen. Der Teufel stecke aber im Detail. Während im Dezember noch vor möglichen Verwerfungen an den Rohstoff- und Devisenmärkten gewarnt worden sei, habe man diesen Hinweis weggelassen, was auf eine größere Zuversicht schließen lasse.

Auf der anderen Seite habe man das Ergebnisziel im Gegensatz zum Dezember nun mit dem Zusatz "vor Restrukturierungsmaßnahmen“ versehen. Diese würden wahrscheinlich in den nächsten Quartalen im Bereich Automotive anfallen. Von daher könne nach Ansicht der Analysten nicht unbedingt von einer Anhebung der Ergebnisprognose gesprochen werden. Die Gewinnschätzung, die bislang ein leicht rückläufiges Vorsteuerergebnis in Aussicht stelle, sei inklusive der prognostizierten Belastungen (Annahme: 250 Mio. EUR) im Autozulieferbereich. Für die Wertpapierexperten gebe es daher aktuell keinen Anlass, die Prognose zu korrigieren, solange nicht die detaillierten Ergebniszahlen vorliegen würden. Auf dieser Basis sei der Titel im Branchenvergleich anspruchsvoll bewertet.
Die Analysten von Helaba Trust stufen die ThyssenKrupp-Aktie mit "verkaufen" ein.
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Hab heute die ganze Meldung dazu gefunden. Auf den ersten Blick hört sich die Meldung recht obejktiv an aber der vorletzte Satz hat mich ein wenig gewundert. Sind die Daten so schlecht dass man gleich verkaufen empfiehlt.
Wenn ich am Wochenende Zeit habe werde ich mal genau recherieren, vielleicht finde ich nützliches.
Ich hoffe doch es kein Zockerpapierl, wollte eher eine ruhige dicke Berta aus dem Blue Chips wählen die mir unterbewertet schien



  

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KGV und Kennzahlen
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.05 20:44)

884144 CHINA STEEL 16,81€ KGV 04/147 05/151
879357 CAMFIN 2,53€ 04/78 05/33
936372 GRANT PRIDECO 14,570€ 04/37 05/20
869192 FKI 128,000 GBp 04/25 05/32
907391 SCHOELL-BLECKM 17,00€ 04/21 05/14
897200 VOESTALPINE AG 56,70€ 04/17 05/10
864317 RYOBI 3,080€ 04/13 05/--
887936 SHILOH INDS 13,90USD 04/12 05/11
859013 NISSHIN STEEL 1,79€ 04/11 05/8,96
890363 AK STEEL HOL 14,810USD 04/11 05/9,35
894577 BOEHLER-UDDEH 103,70€ 04/11 05/9,1
858737 KOBE STEEL 1,150€ 04/10 05/--
859164 NIPPON STEEL 1,820€R 04/10 05/9,27
871905 ACERINOX SA 11,470€ 04/10 05/8
899146 SCHNITZER STEEL 33,86€ 04/9,5 05/6,6
877791 STEEL TECHS 30,350USD 04/9,5 05/--
578942 MAVERICK TUBE 24,00€ 04/9,3 05/12,2
750000 THYSSENKRUPP AG 16,39€ 04/9,2 05/8,8
908236 ANGANG NEWSTEEL 0,41€ 04/7,6 05/8
851918 NUCOR 54,010USD 04/7,6 05/9,9
860091 IPSCO 45,600USD 04/7,2 05/8
903772 STEELDYNAMICS 37,31USD 04/7 05/7
620200 SALZGITTER AG 16,48€ 04/7 05/8,65
859172 PACIFIC METALS 3,30€ 04/6,5 05/12,8
892800 ERAMET 67,70€ 04/6,4 05/7,5
870066 HIVELD 5,80€ 04/6,4 05/10,44
865438 YAMATO KOGYO 9,66€ 04/5,4 05/--
864643 TOKYO STEEL 11,48€ 04/4,6 05/--
901092 OLYMPIC STEEL 24,55USD 04/4,5 05/5,15
USX US STEEL USX STEEL 28,050 04/3,8 05/4,26
908621 ISPAT INTL 27,90€ 04/3,2 05/5,6

Thyssenkrupp
KBV 1,1 /Buchwert 15,60€
KCV 4,4 /Cashflow 4,97€
KUV 0,20/Umsatz 79,68€ e
Ergebnis/Aktie
2004 1,81 2005e 2,00
Dividende 2004 0,60 2005e 0,70
Div. Rendite 4,3%e
Niedrigstes KGV der letzten fünf Jahre 8,2
Niedrigster Verschuldungsgrad seit fünf Jahren 43,51.

Alle Daten zusammengetragen von Börse Online, Onvista, MSN-Money ohne Gewähr.






  

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RE: KGV und Kennzahlen
_junito(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.1.05 00:33)

Bumsti, brave Arbeit Little_Fred!


  

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Kursentwicklung Überlegungen
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.05 19:36)

Nicht das ich mir schon Sorgen machen würde, dass mein Blue Chip in die Tiefe stürzen könnte, aber seit der Dividendenauszahlung gehts bergab. Einige haben sicher nur die Dividende vor ihren Ausstieg noch abgewartet, andere haben sich kurz vorher wegen der Div. eingekauft und geben jetzt ihre Stk wieder ab.
Hinzu kommen Streikgerüchte der ohnhin schon lang geplanten Schließung der hoch defizitären Elektroband-Produktion in Italien.
Folgende Überlegungen zur weiteren Vorgangsweise:

.) Stopp-Loss-Limit bei -10% oder die Empfehlung vom "Frankfurter Tagesdienst" bei 15,80.

.) Kursrückgang wird nicht so tragisch angesehen da das Kapital mit 4-4,3% (Div. 05e 0,70€)verzinst ist. Ich weiß das ist nicht sicher Div. könnte niedriger sein. Hier die letzte Div.
1997 0,61
1998 0,82
1999 0,72
2000 0,75
2001 0,60
2002 0,40
2003 0,50
2004 0,60
2005 0,70

Ausserdem müssen wir den Dax beobachten, Thyssenkrupp hat eine Indexgewichtung von 1,53% (Betafaktor über 1) und schlägt somit nach oben und unter stärker als der Index aus.

Oh auf WO bin ich auf einen negativen Artikel gestossen, der sich mMn. nicht so negativ liest:

LONDON (dpa-AFX) - Die Stahlpreise in Europa werden nach Einschätzung von Marktforschern nach dem ersten Quartal 2005 fallen. In den ersten drei Monaten würden die Stahlpreise auf einen neuen Höhepunkt steigen und dann ab Frühjahr sinken, teilte das Marktforschungsinstitut MEPS am Montagabend mit. Bis zum Ende des Jahres würden die Preise um fünf bis zehn Prozent gegenüber dem Höchstwert fallen.
Die Experten begründen die zu erwartende Preiserosion mit einem Rückgang der Nachfrage in Europa. Verteuerungen seien nur noch bei einzelnen Stahlsorten denkbar, hieß es. Stahl hat sich in den vergangenen Quartalen massiv verteuert. Haupttreiber der Entwicklung war vor allem der hohe Bedarf der boomenden Wirtschaft Chinas. Rohstoffe hatten sich daraufhin deutlich verteuert.
Mit ihrer Einschätzung widersprechen die Marktforscher den Prognosen der meisten Stahlkonzerne. Zuletzt hatte ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz von einem ungebrochenen Stahlboom gesprochen. Auch Salzgitter rechnet laut früheren Angaben für dieses Jahr mit einem ähnlichen Verlauf wie 2005./mur/kro
Quelle: dpa-AFX

"fünf bis zehn Prozent gegenüber dem Höchstwert fallen", dh. noch immer höhere Preise als im Vorjahr .

Eins noch Optis laufen derzeit keine aus, zumindest in DE nicht, erst ab März (hätte ich nämlich auch in Verdacht gehabt wegen des Rückganges)

Das wars für heute

@_junito
danke hört man gerne

  

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RE: Kursentwicklung Überlegungen
Rang: iceman(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.05 23:14)

@Fred
Dank auch von mir,für die Hak'n die du dir antust.

Leise Verkaufsempfehlungen(Helaba u.Morgan Stanley,mM völlig unbegründet nach den doch sehr guten Zahlen)und die doch recht knappe SL Empfehlung vom Frankfurter Tagesdienst könnten auf einen kurzfristig 'gewollten' Kursrückgang hindeuten.
Verschwörungstheorie?
Na,wenn's nicht so ist,komm' ich vielleicht in den Phrasenthrea

ice

  

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Kaufempfehlung!
Rang: iceman(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.05 12:14)

28.01.2005
ThyssenKrupp weiter kaufenswert
Der Aktionärsbrief

Die Experten von "Der Aktionärsbrief" halten die Aktie von ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) weiterhin für kaufenswert.

Im ersten Quartal 2004/2005 dürfte der Stahlkonzern ein Rekordergebnis erzielen. Man gehe davon aus, dass das Ergebnis vor Steuern um rund 140% auf 400 Mio. Euro zugelegt haben dürfte. Zudem folge noch ein Buchgewinn von ca. 1 Mrd. Euro aus dem Verkauf von Immobilien. Der Auftragseingang habe sich um 16% auf 10,8 Mrd. Euro verbessert. Der Umsatz habe um 20% auf 10,1 Mrd. Euro zugelegt. Im vollständigen Geschäftsjahr wolle der DAX-Konzern einen Umsatz von 41 Mrd. Euro erwirtschaften. Die Experten würden einen Vorsteuergewinn von 2 Mrd. Euro für möglich halten und könnten sich vorstellen, dass ThyssenKrupp die Dividende deutlich anheben werde.

Die Aktie von ThyssenKrupp bleibt eine der Schwerpunktempfehlungen der Experten von "Der Aktionärsbrief" und ist weiter kaufenswert.

Meine Call's sind schon sehr ungeduldi

ice

  

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RE: Kaufempfehlung!
jo(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.05 21:19)

bei 15 € ists eventüll ein kauf, vorher nicht.

jo

  

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Keine Streikgefahr
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.05 21:53)

Ja Jo 15€ wären super, dass wären dann 4,66% Div.Rendite und KGV 8.
Wie kommst du eigentlich auf 15€, Chartmäßig sehe ich weder eine Unterstützung noch einen Widerstand (bin aber kein CT).

Hier habe ich noch einen Auszug eines Presseberichtes von der Thyssenkrupp HP.
Streik gibts wohl bei einer Jobgarantie keinen würde ich sagen

ThyssenKrupp Acciai Speciali Terni: Schließung der Elektrobandproduktion unvermeidlich
Das von der ThyssenKrupp Acciai Speciali Terni erarbeitete industrielle Konzept für den Standort Terni beinhaltet einerseits die schrittweise Stilllegung der Produktion von Elektroband im italienischen Werk bis zum Ende dieses Jahres. Andererseits sieht das Strategiekonzept ein Investitionsvolumen von 90 Mio € in den kommenden zwei Jahren für den Ausbau der Edelstahlproduktion vor. Dr. Michael Rademacher, Vorsitzender des Executive Committee erklärt: "Die Elektroband-Mitarbeiter bekommen eine Arbeitsplatzgarantie und werden weitgehend im Kernbereich Edelstahl Flach der ThyssenKrupp Acciai Speciali Terni und deren Tochtergesellschaften eingesetzt."

Hintergrund für diese strategische Ausrichtung: Das Segment Steel der ThyssenKrupp AG fertigt 1,2 Mio t Edelstahl Rostfrei mit rund 3.000 Mitarbeitern am Standort Terni jährlich. Mitten in diesem Werk befindet sich auch die Nischenproduktion von 70.000 t Elektroband mit aktuell noch 350 Mitarbeitern. Sie hat in den beiden letzten Geschäftsjahren 75 Mio € Verlust erwirtschaftet. Ein Ende der Verluste ist nicht abzusehen, weil der Markt für Elektroband von Überkapazitäten geprägt ist und Importe aus Ländern mit Kosten- und/oder Währungsvorteilen nach Europa drängen, vor allem aus Russland, China und den USA. ThyssenKrupp Steel muss deshalb seine Kapazität in Europa den Marktgegebenheiten anpassen.


  

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Transparenz
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.05 21:40)

Thyssen wird meines Wissens regelmäßig zum aktionärsfreundlichsten Unternehmen Deutschlands gewählt.

Also in etwa das, was Voestalpine und OMV in Österreich sind.

Wollt nur meine Grundsympathie für solche Unternehmen nicht verheimlichen, die versuchen, keine Leichen im Keller zu lagern

  

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RE: Transparenz
zeus_(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.05 22:43)

>Thyssen wird meines Wissens regelmäßig zum
>aktionärsfreundlichsten Unternehmen Deutschlands gewählt.
>
>Also in etwa das, was Voestalpine
>und OMV in Österreich sind.
>
>
>Wollt nur meine Grundsympathie für solche
>Unternehmen nicht verheimlichen, die versuchen,
>keine Leichen im Keller zu
>lagern


Solange sie keine JW im KEller haben sind sie clean denke ich

  

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Gute News!
_junito(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.05 17:40)

S&P erhöht ThyssenKrupp-Langfristrating auf "BBB-" ("BB+")


LONDON (Dow Jones-VWD)--Standard & Poor's Ratings Services (S&P) hat das Langfrist-Rating für die Unternehmensbonität der ThyssenKrupp AG, Duisburg/Essen, auf "BBB-" von "BB+" erhöht. Zugleich stufte S&P das Kurzfrist-Rating auf "A-3" von "B" hoch. Damit reagierte S&P eigenen Angaben vom Donnerstag zufolge auf den Abschluss des Verkaufs der Wohnimmobilien von ThyssenKrupp für 2,1 Mrd EUR an ein Konsortium aus Immobilienfonds von Morgan Stanley und der Corpus-Immobiliengruppe.

Außerdem nahm S&P die Ratings von der Beobachtungsliste, wo sie seit dem 15. Dezember 2004 platziert waren. Den Ausblick bezeichente S&P als "stabil". Nach Aussage von S&P reflektiert die Hochstufung das verbesserte Finanzprofil von ThyssenKrupp. ENDE) Dow Jones Newswires/10.2.2005/12/bb/jhe


  

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RE: Gute News!
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.05 18:26)

Vielen Dank, hier noch eine Meldung dazu:

DÜSSELDORF (Dow Jones-VWD)--Die ThyssenKrupp AG, Duisburg/Essen, hat sich am Donnerstag zufrieden mit den Rating-Hochstufungen von Standard & Poor's (S&P) und Fitch gezeigt. Die Entscheidungen der beiden Agenturen würdigten die Verbesserungen bei der Profitabilität und den Schuldenabbau des Konzerns, erklärte der Vorstandsvorsitzende Ekkehard Schulz. Man begrüße sehr, dass ThyssenKrupp nun auch bei S&P wieder den Investment-Grade-Status erreicht habe. Die Ratingagentur hatte ThyssenKrupp diesen Status vor rund zwei Jahren auf Grund einer geänderten Beurteilung von Pensionsverpflichtungen aberkannt.

ThyssenKrupp hatte die Netto-Finanzschulden in den vergangenen Jahren deutlich reduziert. Von 8,7 Mrd EUR am 31. März 2001 sanken die Verbindlichkeiten auf 2,8 Mrd EUR Ende September 2004. Der am Donnerstag abgeschlossene Verkauf der Wohnimmobilien für insgesamt 2,1 Mrd EUR soll den Schuldenstand noch einmal verringern.
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires; +49 (0) 211 13872 14
andreas.heitker@dowjones.com
(ENDE) Dow Jones Newswires/10.2.2005/hei/bb
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Eine hab ich noch :

ThyssenKrupp und Arcelor schmieden Technik-Allianz

Paris/Duisburg (AFP) - Der europäische Stahlkonzern Arcelor und sein deutscher Konkurrent ThyssenKrupp Stahl wollen zusammen neuartige Werkstoffe für Auto-Karosserien entwickeln. Wie beide Unternehmen in Paris und Duisburg bekannt gaben, schmiedeten sie bereits am vergangenen Freitag eine Forschungs- und Entwicklungsallianz. "Mit den neuen Produkten können Fahrzeughersteller den Kraftstoffverbrauch senken und die Sicherheit verbessern", erklärte ThyssenKrupp Stahl.

Ziel der Allianz sei ein "technologischer Durchbruch bei hochfesten und gleichzeitig gut umformbaren Qualitätsflachstählen für Automobilanwendungen", betonten die Partner. Demnach können Karosserie-Rohbau oder Chassis mehr als 20 Prozent leichter ausfallen; die Fahrzeugkonstrukteure hätten zudem neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Die neuen Spezialstähle sollen hohe Anteile des Schwermetalls Mangan enthalten. Von der Kombination versprechen sich die Autozulieferer "extreme Festigkeit und höchste Umformbarkeit". Der erste der neuen Stähle soll ab dem kommenden Jahr zur Verfügung stehen und könne ab 2007 in der Serienfertigung eingesetzt werden.
Dienstag 8. Februar 2005, 17:07 Uhr
http://de.news.yahoo.com/050208/286/4ep8p.html
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Achja eine Verkaufsempfehlung gibt es auch wieder:

09.02.2005 09:57:
ThyssenKrupp: Verkaufen (Helaba Trust)

Die Analysten von Helaba Trust bewerten in ihrer Studie vom 8. Februar die Aktien des deutschen Stahlkonzerns ThyssenKrupp (Nachrichten) mit "Verkaufen". Ein Kursziel wird nicht angegeben.

Der Konzern werde am 14. Februar den Zwischenbericht zum ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres vorlegen. Erste Prognosen seien bereits auf der Hauptversammlung im Januar geäußert worden. So gehe man davon aus, dass der Konzernumsatz um knapp 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 10,1 Mrd. Euro gestiegen sei. Der Auftragseingang dürfte bei 10,8 Mrd. Euro (+16 Prozent gegenüber dem Vorjahr) liegen. Beim Vorsteuerergebnis sei ein Wert deutlich über 400 Mio. Euro zu erwarten. Den Analysten zufolge seien 450 Mio. Euro realistisch. Nach Steuern würden sie mit einem Quartalsüberschuss von 257 Mio. Euro bzw. 0,52 Euro je Aktie rechnen.

Ferner dürfte mit dem Zwischenbericht der Ausblick thematisiert werden. Es sei bereits ein Vorsteuergewinn über dem Vorjahresniveau (1,58 Mrd. Euro) durch das Unternehmen angekündigt worden. Die Analysten erwarten nach eigener Aussage bislang einen leichten Rückgang auf Grund der absehbaren Belastungen im Autozulieferbereich.
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Dann bin ich mal auf Montag gespannt, der Kurs anstieg ist bis jetzt eher zaghaft .




  

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RE: Gute News!
_junito(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.2.05 18:35)

Gibt aber auch Kaufempfehlungen:

10.02.2005 14:45:
ThyssenKrupp: Kaufen (Independent Research)

Am 10. Februar bewertet Independent Research die Aktie des deutschen Stahlkonzerns ThyssenKrupp (Nachrichten) mit "Kaufen".

Der Industriekonzern werde am 14. Februar die Zahlen für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2004/05 präsentieren. In einer ersten Indikation im Januar hätte ThyssenKrupp für das Auftaktquartal bereits einen Umsatzanstieg auf 10,1 Mrd. Euro sowie einen Anstieg des Vorsteuergewinns aus dem fortgeführten Geschäft auf deutlich mehr als 400 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Die Analysten rechnen mit einem Umsatzanstieg von knapp 19 Prozent auf 10,2 Mrd. Euro und einem Vorsteuergewinn von 420 Mio. Euro. Der Quartalsüberschuss dürfte damit 252 Mio. Euro bzw. 0,49 Euro je Aktie betragen. Von Interesse bei der Vorlage des Quartalsberichts dürften vor allem Aussagen zur weiteren Entwicklung im Stahlbereich sein, z.B. in welchem Umfang in 2005 Preiserhöhungen geplant und durchsetzbar seien. Presseberichten zufolge könnten im ersten Quartal etwa 70 bis 75 Prozent des Vorsteuergewinns im Konzern auf den Stahlbereich entfallen sein.

Das EPS 2003/04 und 2004/05 geben die Analysten mit 1,81 Euro bzw. 3,16 Euro an.

  

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RE: weitere good News!
_junito(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.05 14:26)

ThyssenKrupp ist den Schrott los

Gute Nachrichten vom Mischkonzern und Stahlhersteller ThyssenKrupp. Das Unternehmen hebt erneut seine Stahlpreise an. Im Schlepptau steigt die Salzgitter-Aktie auf den höchsten Stand aller Zeiten.

ThyssenKrupp wird die Stahlpreise zum 1. April um drei bis fünf Prozent anheben. Bei den Sorten Warmband, Kaltband und beschichtete Bleche soll der Preis um 15 Euro je Tonne oder drei Prozent steigen. Die Tonne Grobblech wird fünf Prozent oder 30 Euro je Tonne teurer.

Allerdings drohen den Stahlunternehmen deutlich höhere Kosten. So hat die brasilianische Companhia Vale do Rio Doce (CVRD) laut Wirtschaftsvereinigung Stahl von den deutschen Stahlfirmen rückwirkend zum Jahresbeginn eine Preiserhöhung um 90 Prozent für Erzlieferungen im laufenden Jahr gefordert. CVRD ist der größte Eisenerzproduzent der Welt.

Außerdem hat ThyssenKrupp den Verkauf seiner Wohnimmobilien für 2,1 Milliarden Euro abgeschlossen. Die Rating-Agentur Standard & Poors's (S&P) setzte daraufhin ihre Bewertung der Verbindlichkeiten des Mischkonzerns herauf. Das Langfrist-Ratung des Düsseldorfer Konzerns liege nun bei "BBB-", teilte S&P mit. Zuvor hatte das Rating bei "BB+" gelegen. Damit hatten die Verbindlichkeiten des Düsseldorfer Konzerns nur noch "Ramsch"- bzw. "Schrott"-Niveau. Außerdem wurde das Rating von der Beobachtungsliste genommen.

Thyssen-Krupp-Papiere legen rund ein Prozent zu, die des deutlich kleineren Konkurrenten Salzgitter aus dem MDAX kletterten sogar zeitweise um mehr als drei Prozent auf 17,50 Euro.

  

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Kein Ende des Stahlbooms!
_junito(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.2.05 17:28)

ThyssenKrupp Steel sieht kein Abflauen der Stahlkonjunktur


- Von Andreas Heitker; Dow Jones Newswires

DÜSSELDORF (Dow Jones-VWD)--Ein Abflauen der boomenden Stahlkonjunktur wird es nach Einschätzung von ThyssenKrupp auf absehbare Zeit nicht geben. Die Situation auf den Märkten bleibe "stabil und robust", sagte der Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp Stahl AG, Karl-Ulrich Köhler, am Freitag in einem Gespräch mit Dow Jones Newswires. "Der Trend ist völlig intakt." So gebe es bei der Stahlnachfrage weiterhin eine "sehr gesunde Steigerung". Diese werde nicht nur durch China getrieben; auch in den USA gebe es wachsende Orderzahlen. "Wir können auch künftig gar nicht alle Nachfrage bedienen, die an uns herangetragen wird", sagte Köhler.

Ein Ende des Booms könne derzeit niemand vorhersagen. Die angekündigten Preiserhöhungen zum zweiten Quartal des Jahres bezeichnete der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der ThyssenKrupp Steel AG, des größten deutschen Stahlproduzenten, als "moderat". Die 15 EUR je Tonne für Warmband, Kaltband und beschichtete Bleche machten gerade einmal ein Plus von 3% aus. Dies sei völlig gerechtfertigt angesichts der noch zu erwartenden Kostensteigerungen bei den Rohstoffen - vor allem bei Kohle und Eisenerz. Der Bewegungsspielraum bei der Preisgestaltung sei daher gering.

Ob andere Unternehmen der Branche den nun von ThyssenKrupp gesetzten Vorgaben bei den Stahlpreisen folgen, könne er nicht abschätzen, sagte Köhler und warnte zugleich davor, dass sich die Schere zwischen Rohstoffkosten und Preisen noch weiter öffnen könnte. Durch die Weitergabe der Kosten auf der Wertschöpfungsebene würden zahlreiche Unternehmen in ihrer Existenz bedroht. Preiserhöhungen beim Eisenerz von 90%, wie sie der weltweit größte Produzent Companhia Vale do Rio Deoce (CVRD) gefordert hatte, seien daher auch "völlig unakzeptabel".

Die CVRD ist der Partner von ThyssenKrupp beim geplanten neuen Stahlwerk in Brasilien. Da CVRD die Leitpreise für den Weltmarkt setze, könne sein Unternehmen beim Eisenerz-Einkauf aber nicht auf Vergünstigungen hoffen, sagte Köhler. Die angekündigten Preiserhöhungen betreffen bei ThyssenKrupp Steel rund ein Drittel des Geschäftsvolumens. Die übrigen zwei Drittel sind preislich langfristig fixiert.

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Steel-Holding verwies darauf, dass die deutlichen Ergebnisverbesserungen, die sein Unternehmen derzeit verbuche, nicht auf Preiserhöhungen zurückzuführen sind. Die Erhöhungen reichten lediglich gerade aus, die gestiegenen Rohstoffkosten wieder auszugleichen, sagte Köhler. Die Gewinnsteigerungen kämen dagegen aus den gestiegenen Mengen und den erreichten Effizienzverbesserungen. Am Montag will die ThyssenKrupp AG ihren Bericht für das erste Quartal 2004/05 vorlegen. Wie bereits bekannt, verbuchte der Konzern allein im Stahlgeschäft von Oktober bis Dezember einen Vorsteuer-Gewinn von mehr als 300 Mio EUR.
-Von Andreas Heitker, Dow Jones Newswires; Tel. ++49-211-13 87 214
andreas.heitker@dowjones.com
(ENDE) Dow Jones Newswires/11.2.2005/hei/bb



  

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Gute Stimmung vor Zahlen!
_junito(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.2.05 14:48)

Thyssen Krupp optimiert sein Portfolio
Firmenchef Schulz will Anleihen attraktiver machen
Der Mischkonzern ThyssenKrupp strebt eine weitere Verbesserung seiner Einstufung bei den Rating-Agenturen an. "Wir werden auch künftig an der Optimierung unseres Portfolios und damit an der Konzentration auf unsere Kerngeschäfte arbeiten", meinte Ekkehard Schulz, Vorstandsvorsitzender des Dax-Unternehmens, gegenüber "Welt am Sonntag".


Unmittelbar vor der Bekanntgabe der Zahlen zum ersten Geschäftsquartal am Montag äußerte sich Schulz erfreut, mit dem Erlös aus dem Verkauf der 48 000 konzerneigenen Wohnungen an ein Konsortium aus Immobilienfonds der US-Bank Morgan Stanley und der Corpus-Immobiliengruppe die Verschuldung von ThyssenKrupp weiter reduzieren zu können.


Die Veräußerung des Immobilienpakets bringt dem Konzern liquide Mittel in Höhe von rund zwei Milliarden Euro. Nach der Bestätigung des Abschlusses am Donnerstag hatte die Rating-Agentur Standard & Poors (S & P) das Emittenten-Rating von ThyssenKrupp auf den "Investment-Status" angehoben, der risikoscheue Anleger zu einer Investition in die Anleihen ermutigt. Mit der Herabstufung der Bonität des Unternehmens auf das so genannte "Ramsch"-Niveau hatte S & P die schon länger währende Diskussion über die angeblich unkontrollierte Macht der Rating-Agenturen vor zwei Jahren angeheizt.


Schulz glaubt nicht, daß die Hochstufung durch S & P größere Auswirkungen auf die Finanzierungsfähigkeit des Konzerns habe. "Auch nach dem Downgrade vor zwei Jahren war ThyssenKrupp von den Marktteilnehmern eine gute Bonität zugestanden worden. Entsprechend hatten wir auch Zugang zu den Kapitalmärkten", so Schulz. Im übrigen sei das Unternehmen bei den anderen Rating-Agenturen Fitch und Moody's stets im Investment-Grade-Bereich gewesen.


Der Verkauf ganzer Pakete von Wohnimmobilien durch deutsche Konzerne an ausländische Großinvestoren macht zurzeit Schule. So hat der Energieriese E.on ein Kaufangebot von einer Gruppe angloamerikanischer Finanzinvestoren für seine Immobilientochter Viterra über 5,5 Milliarden Euro vorliegen. Und das Private-Equity-Unternehmen Fortress übernahm die Wohnungsgesellschaft Gagfah für 2,1 Milliarden Euro. Trotz dieser augenscheinlichen Attraktivität deutscher Immobilien für ausländische Investoren glaubt Schulz nicht, ThyssenKrupp habe beim Verkauf seiner Wohnungen ein mögliches Renditepotential verkannt. "Die Vermietung von Wohnimmobilien gehört nicht zu unserem Geschäft. Wir glauben, auf unseren Kernfeldern künftig höhere Erträge erwirtschaften zu können", meint er.


Die Aktie reagierte auf die Meldungen mit leichten Kursgewinnen. Die Markterwartung für die morgen herauskommenden Quartalszahlen liegen bei 50 Cent je Aktie. Thyssen hatte bereits im Januar verkündet, das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln zu können. hö/mf




Artikel erschienen am 13. Februar 2005

  

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Zahlen gut aber
Moderator Little_Fred(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.05 09:36)

Mir pers. gefällt die Kapital- Konzerngeldflussrechnung nicht.
Daraus geht ein Minus beim Cashflow von -537 Mio hervor. Die liquiden Mitteln nahmen um diese Summe ab. Bin zwar ein Cashflow Laie aber vielleicht sollte man das leichte Plus zum Ausstieg nutzen.
Sorry so seh ich´s halt.



ThyssenKrupp im 1. Quartal 2004/2005: Sehr guter Start ins neue Geschäftsjahr
14.02.2005 (09:05)

ThyssenKrupp (News/Board/Kurs/Chart) ist erfolgreich in das neue Geschäftsjahr gestartet. In einem insgesamt günstigen konjunkturellen Umfeld hat die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von ThyssenKrupp merklich zugenommen. Auftragseingang und Umsatz sind kräftig gestiegen. Das Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter hat sich fast verdreifacht und erreichte im 1. Quartal 2004/2005 473 Mio € nach 168 Mio € im Vorjahreszeitraum.

Die wesentlichen Kennzahlen für die ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2004/2005 sind:

• Der Auftragseingang stieg auf 10,9 Mrd € und übertraf damit den ent¬sprechenden Wert des Vorjahresquartals um 17 %.

• Der Umsatz erhöhte sich um 20 % auf 10,1 Mrd €.

• Das EBITDA verbesserte sich um 299 Mio € auf 868 Mio €.

• Das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter erreichte 473 Mio € nach 168 Mio € im 1. Quartal des Vorjahres.

• Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten betrug 0,53 € nach 0,19 € im Vorjahresquartal.

• Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns lagen am 31. Dezember 2004 bei 3.573 Mio €. Das sind 740 Mio € mehr als am 30. September 2004. Gegenüber dem 31. Dezember 2003 verminderten sie sich um 980 Mio €.

Prof. Dr. Ekkehard Schulz, Vorstandsvorsitzender der ThyssenKrupp AG: „Im weiteren Jahresverlauf gehen wir von einer insgesamt weiterhin erfreulichen Geschäftsentwicklung aus. Beim Umsatz planen wir für das Geschäftsjahr 2004/2005 eine Größenordnung von gut 41 Mrd €. Darin sind Portfolio-Ver¬änderungen nicht berücksichtigt. Beim Ergebnis vor Steuern, ohne Berück¬sichtigung von Effekten aus wesentlichen Unternehmensveräußerungen und Restrukturierungsmaßnahmen, streben wir an, das sehr gute Niveau von 2003/2004 zu übertreffen.“

  

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RE: Zahlen gut aber
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.2.05 11:08)

>Daraus geht ein Minus beim Cashflow von -537 Mio hervor. Die liquiden Mitteln nahmen um diese Summe ab.


Das Ergebnis dieser Art von Cash-Flowrechnung würde ich nicht allzu ernst nehmen. Vermutlich wurden im Berichtszeitraum irgendwelche größeren Investitionen getätigt, die naturgemäß Geld gekostet haben.

Wirklich beunruhigend wäre eine negative Entwicklung beim Cash-Flow aus dem Ergebnis.

  

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Thyssen-Auto, made in Japan
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.05 21:20)

ThyssenKrupp gründet Joint Venture in Japan
16.06.2005 13:59:00

Die ThyssenKrupp AG (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) hat mit der japanischen JFE Holdings Inc. (ISIN JP3386030005/ WKN 724564) ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet.
Wie am Donnerstag bekannt gegeben wurde, haben die Stahlsparten beider Konzerne das Joint Venture mit dem Namen Jevise Corp. zur Intensivierung der Zusammenarbeit in der Automobilindustrie gegründet. Beide Konzerne halten jeweils 50 Prozent der Anteile des Gemeinschaftsunternehmens.

Durch die Gründung der in Tokio ansässigen Gesellschaft wollen beide Unternehmen ihre EVI-Aktivitäten ausbauen und diese Dienstleistung den weltweit operierenden japanischen Automobilherstellern anbieten. EVI steht für Early Vendor Involvement und bezeichnet die frühzeitige Einbindung beider Stahllieferanten bei der Entwicklung neuer Automobile. Jevise arbeitet auf der Grundlage von Know-how und Technologien, die ThyssenKrupp Stahl im europäischen Markt entwickelt hat.

Die Aktie von ThyssenKrupp notiert aktuell mit einem Plus von 1,56 Prozent bei 14,99 Euro.
.................................................
Ich nehm mal an, da geht´s genau um jene Leichtkarosserien, die man mit Salzgitter und Voestalpine entwickelt hat ...

Ich denk, Voestalpine wird bald ein ähnliches Joint Venture in Fernost bekanntgeben, Voestalpine ist ja dort sehr bekannt.

  

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Dofasco-Übernahme
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.11.05 19:31)

Was seh ich denn da?
Thyssen gibt´s ja auch noch!

Und noch nicht so explodiert wie die "Kleinen" (Voestalpine, Salzgitter).

Und mit Laufzeit 6/06 und Bezugspreis 15 schlägt´s mir 47 Seiten Optis vor, Konkurrenz ist jedenfalls ausreichend da Noch dazu mit riesigen Umsätzen. Thyssen dürft also nicht wirklich vom Markt vergessen worden sein.

Ich überleg mir den Opti DE000SAL6HE7 (weil er ganz oben auf der Vorschlagsliste steht, die anderen werden ja ähnlich gut sein?) im Direkthandel.

Aber zuerst das Neueste:
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - ThyssenKrupp will den kanadischen Stahlkocher Dofasco als 'Weißer Ritter' übernehmen und damit den Konkurrenten Arcelor ausstechen. Nur wenige Tage nach dem feindlichen Übernahmeangebot von Arcelor für Dofasco einigten sich ThyssenKrupp und die Kanadier auf einen Übernahmepreis in Höhe von insgesamt 3,5 Milliarden Euro. Das Dofasco-Management unterstütze die Offerte, teilte ThyssenKrupp am Montag in Düsseldorf mit. Die Aktie des Stahlkochers rutschte nach Bekanntgabe der Pläne ans DAX-Ende , erholte sich aber wieder leicht und lag bei Handelsschluss noch 1,59 Prozent im Minus bei 17,28 Euro.

Das Angebot von ThyssenKrupp an die Dofasco-Aktionäre liegt bei 61,50 kanadischen Dollar je Aktie in bar (rund 44,88 Euro). Am Markt wird der Preis als sehr hoch bewertet. Vorstandschef Ekkehard Schulz schloss allerdings nicht aus, im Notfall sogar noch einmal nachzulegen. 'Wir haben den Prozess mit 61,50 kanadischen Dollar begonnen - vielleicht enden wir ja auch dort', sagte er auf die Frage einer möglichen Erhöhung des Angebotes. Er zeigte sich hinsichtlich der Erfolgsaussichten sehr zuversichtlich. Derjenige, der ThyssenKrupp überbieten wolle, müsse aber schon 'gewaltig zugreifen'.



  

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RE: Dofasco-Übernahme
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.11.05 19:40)

>Die Aktie des Stahlkochers rutschte nach Bekanntgabe der Pläne ans DAX-Ende

Alles eine Frage der Sortierung; bei mir steht immer noch Volkswagen am DAX-Ende.

  

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Dofasco: zu teuer?
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.11.05 20:16)

Dofasco 5 Jahre:
http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=5y&sSym=DFS.TOR.png

Dofasco 6 Monate:
http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=6m&sSym=DFS.TOR.png

28.11.2005 13:58:58 (dpa-AFX)
DGAP-Ad hoc: ThyssenKrupp AG deutsch

Ad-hoc-Meldung nach §15 WpHG
Mergers & Acquisitions

ThyssenKrupp AG: FREUNDLICHES ERWERBSANGEBOT AN DIE AKTIONÄRE VON DOFASCO

Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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FREUNDLICHES ERWERBSANGEBOT VON THYSSENKRUPP AN DIE AKTIONÄRE VON DOFASCO

Der Vorstand der ThyssenKrupp AG hat heute die Abgabe eines freundlichen Erwerbsangebots für 100% der Anteile an dem kanadischen Stahlhersteller Dofasco Inc. zu einem Barpreis von 61,50 C$ je Aktie beschlossen. Der
Aufsichtsrat hat dazu heute durch das Präsidium die Zustimmung erteilt. Das Board of Directors von Dofasco empfiehlt seinen Aktionären einmütig die Annahme des Angebots.

Über die Abgabe und die Konditionen des Erwerbsangebots haben sich ThyssenKrupp und Dofasco zuvor im Rahmen eines Support Agreements geeinigt.

Das Angebot bewertet das Eigenkapital von Dofasco mit insgesamt 3,5 Mrd Euro (4,8 Mrd C$). Das Barangebot beinhaltet eine Prämie von 40 % gegenüber dem Schlusskurs der Dofasco Aktie an der Börse Toronto am 22.11.2005, dem Tag vor
der Ankündigung eines feindlichen Übernahmeangebots durch Arcelor zum Preis von 56,0 C$ je Aktie. Außerdem entspricht der von ThyssenKrupp angebotene Preis einer Prämie von 9,8 % gegenüber dem Angebot von Arcelor.

Der Erwerb ist für ThyssenKrupp ein wichtiger Schritt zur Umsetzung seiner Vorwärtsstrategie im Bereich Qualitätsflachstahl mit dem Ziel des internationalen Wachstums bei nachhaltiger Wertsteigerung. Die Verknüpfung von Produktion und Vertrieb bei Dofasco mit den bereits bestehenden Anarbeitungsaktivitäten verstärkt die Präsenz von ThyssenKrupp auf dem Stahlmarkt in der NAFTA Region.

Die Finanzierung des Angebots ist durch vorhandene Barmittel der ThyssenKrupp AG in voller Höhe sichergestellt.

Das Support Agreement legt für das Erwerbsangebot marktübliche Konditionen fest, unter anderem die Annahme durch Aktionäre, die insgesamt zwei Drittel der Aktien von Dofasco auf vollständig verwässerter Basis halten und die erforderlichen regulatorischen Genehmigungen einschließlich der fusionskontrollrechtlichen Freigaben. ThyssenKrupp und Dofasco gehen davon aus, dass die Transaktion noch im ersten Quartal 2006 abgeschlossen werden kann.

FRAGEN SIND AN DR. JÜRGEN CLAASSEN (COMMUNICATIONS AND STRATEGY, TEL.
0211/824-36001) UND GUNDOLF MORITZ (INVESTOR RELATIONS, TEL. 0211/824-36464)
ZU RICHTEN.

HTTP://WWW.THYSSENKRUPP.COM
ThyssenKrupp AG
August-Thyssen-Str. 1
40211 Düsseldorf
Deutschland
ISIN: DE0007500001 (DAX)
WKN: 750000

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 28.11.2005
Quelle: dpa-AFX


  

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HVB: Thyssen kaufen, Kursziel 19,50
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.12.05 18:42)

Leider steht nichts über Auswirkungen einer Dofasco-Übernahme und über die Abhängigkeiten vom PKW-Geschäft drin. Noch hat Thyssen keine eigenen Erzminen, spekuliert aber darauf, daß der Rohmaterialpreis weiter explodiert (also genau die gegensätzliche Einschätzung der Voestalpine, die sich vor einem Erzpreiseinbruch wie vor 15 Jahren fürchtet und daher - außer des steirischen Erzbergs - keine Minen kaufen will, die wären zu teuer und würden sicher extrem an Wert verlieren.) Dofasco besitzt eigene Erzlagerstätten.

http://www.finanzen.net/analysen/analysen_detail.asp?AnalyseNr=186169

Analyst: HypoVereinsbank
Rating: buy Kurs: n/A
KGV: 8.1
WKN: 750000
ThyssenKrupp buy
02.12.2005 15:16:18

Christian Obst, Analyst der HypoVereinsbank, bewertet die ThyssenKrupp-Aktie (ISIN DE0007500001/ WKN 750000) mit "buy".
Die Gesellschaft habe in 2004/05 ein operatives Rekordergebnis erreicht. Getrieben von einem guten Stahlergebnis habe das Unternehmen ein operatives Ergebnis vor Steuern von 1,8 Mrd. Euro erzielt. Das Ergebnis des Bereiches Stahl sei um 42% geklettert. Vor dem Hintergrund sei bemerkenswert, dass die Edelstahl-Überkapazitäten und hohe Kostensteigerungen zu verkraften gewesen seien und bei Carbon Steel die Spotmarktpreise in der ersten Jahreshälfte deutlich zurückgekommen seien. Damit sei der Ergebnisanstieg primär auf Preiserhöhungen zurückzuführen gewesen.

Technologies und Services präsentiere eine sehr gute Ergebnisentwicklung. Die Analysten würden bei Technologies auf Grund des hohen Auftragseinganges (5,5 Mrd. Euro) auch für 2005/06 eine weitere Ergebnisverbesserung erwarten.
Services werde das sehr hohe Niveau wegen niedrigerer durchschnittlicher Spotmarktpreise nicht ganz halten können.

Die Empfehlung der Analysten der HypoVereinsbank für die ThyssenKrupp-Aktie lautet weiterhin "buy" mit einem unveränderten Kursziel von 19,50 Euro.
Offenlegungstatbestand nach WpHG §34b: Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.

Analyse-Datum: 02.12.2005



  

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Teurer Bieterkampf droht
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.12.05 17:46)

Bin noch nicht drin. Aber wenn der Thyssen-Kurs an BBios Zertifikats-k.o.-Schwelle klopft, trau ich mich wahrscheinlich rein

23.12.05
http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/ThyssenKrupp---Bieterkampf-um-Dofasco-_id_2242__dId _5284839_.htm

ThyssenKrupp - Bieterkampf um Dofasco?
Beim Rennen um die Übernahme von Dofasco droht der ThyssenKrupp AG ein teurer Bieterkampf. Der Stahlkonzern Arcelor hat sein Angebot für das kanadische Unternehmen deutlich erhöht und damit die Offerte von ThyssenKrupp (61,50 Can-Dollar) überboten. Wie Arcelor am Freitag mitteilte, werden nun 63 Can-Dollar je Aktie (bisher 56 Can-Dollar) geboten. Damit wird Dofasco mit rund 3,65 Milliarden Euro bewertet.

  

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RE: Teurer Bieterkampf droht
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.12.05 22:32)

>Aber wenn der Thyssen-Kurs an BBios
>Zertifikats-k.o.-Schwelle klopft...

Das von mir empfohlene Derivat (SAL8CN, Protect Disco Zerti) hat keine KO-Schwelle, lediglich der Sicherheitspuffer ist weg bei einer bestimmten Schwelle.

  

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RE: Teurer Bieterkampf droht
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.12.05 00:40)

Ja, ist vielleicht interessant, das Zerti, vor allem wenn man nicht an eine Explosion der Thyssen wie bei den anderen Stahlwerten glaubt.

Aber wenn man´s noch erwarten kann, daß man´s billiger kriegt, ist´s noch besser

  

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Thyssen übernimmt 60% an Atlas Elektronik
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.1.06 12:07)

Editiert am 01-01-06 um 12:08 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

http://finanzen.sueddeutsche.de/nws.php?nws_id=1000464834&ntp_id=363,409

30.12.2005 14:54 Uhr
ThyssenKrupp und EADS übernehmen Atlas von BAE

LONDON/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der britische Rüstungskonzern BAE Systems hat den Marine-Ausrüster Atlas Elektronik an ThyssenKrupp und EADS veräußert. Der Verkaufspreis betrage 145 Millionen Euro, teilten die Unternehmen am Freitag in London und Düsseldorf mit. Hinzu kommen noch Schulden in Höhe von 72,4 Millionen Euro, die bei Atlas verbleiben.

Die beiden Käufer erwerben Atlas über ein Konsortium, an dem ThyssenKrupp 60 Prozent hält und EADS den Rest. An dem Bremer Unternehmen hatte ursprünglich auch ausländische Konzerne wie die französische Thales Interesse angemeldet. Allerdings hatte sich die Bundesregierung nach Angaben aus Branchenkreisen gegen die Veräußerung an ein ausländisches Unternehmen ausgesprochen. Der Bund kann im Rahmen des Außenwirtschaftsgesetzes einen Verkauf von Rüstungsunternehmen blockieren. Die Regulierungsbehörden und der Aufsichtsrat von ThyssenKrupp müssen der Transaktion noch zustimmen.

KONSOLIDIERUNG

Thyssen und EADS wollen mit Atlas Elektronik ihre Marine-Aktivitäten im Elektronik- und Systemgeschäft bündeln. Dadurch würden Arbeitsplätze in Deutschland gesichert. "Der Erwerb von Atlas Elektronik ist die konsequente Fortsetzung der mit dem Zusammenschluss von ThyssenKrupp Werften und HDW begonnen Konsolidierung der deutschen Marineindustrie", sagte ThyssenKrupp-Vorstand Olaf Berlien.

Das Düsseldorfer Unternehmen hatte im vergangenen Jahr HDW übernommen und fusioniert den Schiffsbauer mit seiner Werften-Sparte. Der Zusammenschluss gilt als Vorstufe für eine weitere Konsolidierung der europäischen Werftenlandschaft.

Atlas Elektronik ist mit 1.750 Mitarbeitern Marktführer in der Entwicklung von integrierten Sonarsystemen für U-Boote. Die Gesellschaft ist ein Hauptlieferant des weltweit führenden U-Boot-Herstellers HDW, der zu ThyssenKrupp gehört. Im vergangenen Jahr kam die Gesellschaft auf einen Umsatz von 292,4 Millionen Euro und erzielte dabei einen Gewinn vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von 9,3 Millionen Euro./mur/she

  

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Juchhee!!
AL(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.1.06 10:10)

lkäuft ja prächtig die letzten Tage - ist das schon ein Ansturm auf die Dividende? Am 27.Jänner ist HV, am 30. ist DiviZahltag AL

http://www.thyssenkrupp.com/de/investor/finanzkalender.html

  

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Thyssen erhöht Dofasco-Angebot
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.1.06 13:56)

Ganz nett die Kurve gekratzt (lt.Dradio-Nachrichten):

Thyssen erhöht das Angebot für Dofasco auf den Preis, den auch Arcelor zahlen würde.

Also einen "grad noch als fair empfundenen" Preis.

Damit schlägt man 2 Fliegen mit einer Klappe:

1. Das Damoklesschwert über der Aktie, daß pompös ein konkurrenzlos hohes Angebot abgegeben wird, nur um Arcelor eins auszuwischen, ist momentan vom Tisch.

2. Im Unterschied zu Arcelor will Thyssen "freundlich" übernehmen.

(Freundlich wie Deutsche eben sind bei Übernahmen )

Thyssen hat also ganz gute Karten und zahlt trotzdem nicht extrem überteuert.

  

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Dofasco gibt nicht auf
AL(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.1.06 11:17)

Arcelor sucht Verbündete gegen ThyssenKrupp
Stahlkonzern gibt sich im Bieterstreit um kanadische Dofasco nicht geschlagen - Partnerschaft mit US-Firma denkbar
von Gesche Wüpper und Frank Seidlitz

Düsseldorf/Paris - Der Luxemburger Stahlkonzern Arcelor gibt sich im Bieterstreit um den kanadischen Konkurrenten Dofasco auch nach dem jüngsten Angebot ThyssenKrupps wohl nicht geschlagen. Nachdem der Duisburger Konzern am 8. Januar seine Übernahmeofferte auf 63 kanadische Dollar (44,75 Euro) aufgestockt hatte, prüft nun der Luxemburger Arcelor-Konzern eine erneute Erhöhung und damit eine Überbietung des Angebotes von ThyssenKrupp. Es wäre die dritte Aufstockung in Folge und würde den deutschen Mischkonzern unter enormen Handlungsdruck setzen. Schon jetzt kritisieren Analysten, daß der offerierte Preis für Dofasco mit 3,5 Mrd. Euro zu hoch sei. "Der Preis ist nicht marktgerecht", kritisierte etwa der Analyst Peter Metzger von der Privatbank M.M. Warburg.


Nach Einschätzung von Branchenkreisen ist ein Ende des Preiskampfes um Dofasco nicht in Sicht. "Der Übernahmekampf hat den Boden des Rationalen verlassen", urteilt ein Konkurrent. Nun soll Arcelor sogar bereit sein, noch viel tiefer in die Taschen zu greifen und bis zu 70 kanadische Dollar pro Dofasco-Aktie bieten. Im Mai notierte der kanadische Konzern bei gerade einmal der Hälfte.

Ein neuer Vorstoß des Luxemburger Stahlriesens Arcelor soll aber wohl nicht mehr im Alleingang geschehen, um auch die Kosten einer möglichen Übernahme zu begrenzen. Daher sucht Arcelor nun nach Partnern für eine Allianz. "Arcelor führt ergebnisoffene Gespräche", äußern sich gut informierte Quellen. Möglicherweise könne der US-amerikanische Stahlhersteller Nucor wieder für ein gemeinsames Übernahmeangebot gewonnen werden. Weder Arcelor noch Nucor wollten die Informationen bestätigen oder dementieren.


Eine Allianz zwischen Arcelor und Nucor käme nicht überraschend. Denn schon im vorigen Jahr haben die beiden Konzerne gemeinsam für Dofasco geboten. Nachdem der Vorstand des kanadischen Konkurrenten die Offerte dann als feindlichen Übernahmeversuch eingestuft und abgelehnt hatte, zog sich Nucor zurück.


Nach Informationen der WELT hatte die Allianz Arcelor-Nucor dem Dofasco-Vorstand zwischen Mai und November viermal konkrete Übernahmeangebote unterbreitet und dabei jedes Mal den Preis erhöht - von 43 über 46 bis hin zu 55 Dollar. Der Dofasco-Vorstand lehnte hingegen alle Preisvorstellungen ab und forderte eine weitere Aufstockung. Dabei zeigte sich das Dofasco-Management aber weitgehend kooperativ und lehnte eine Übernahme durch Arcelor und Nucor bis zum Schluß nicht kategorisch ab. Dies geht aus Unterlagen hervor, die Arcelor der kanadischen Börsenaufsicht einreichte und dieser Zeitung vorliegen. Erst als Arcelor ein feindliches Übernahmeangebot in Aussicht stellte, drehte sich das Blatt, und der Dofasco-Vorstand ging auf Konfrontationskurs. Seitdem favorisieren die Kanadier die Übernahme durch den deutschen Thyssen-Krupp-Konzern.


Arcelor habe Dofasco bereits seit zwei Jahren im Visier, heißt es bei Beobachtern. Für die Luxemburger Gruppe ist Dofasco von großer strategischer Bedeutung, denn Arcelor ist als Zulieferer für die US-Automobilindustrie bisher nur ungenügend vertreten - obwohl der Konzern weltweit auf einen Marktanteil von 15 Prozent kommt. Dofasco dagegen hat einen Marktanteil von zehn Prozent als Zulieferer amerikanischer Autobauer.


Artikel erschienen am Mi, 11. Januar 2006
http://www.welt.de/data/2006/01/11/829645.html

  

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Hoppala
AL(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.1.06 14:01)

na sowas jetzt seh ich das erst:-) beim Posting oben hab ich natürlich Arcelor gemeint...

na jedenfalls wirds Zeit daß bald eine Entscheidung fällt, das hin und her is gar ned gut für den Aktienkurs

Nur schön daß es bald Divi gibt

AL

  

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RE: Hoppala
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.1.06 14:27)

In Dradio.de macht sich der Experte schon Sorgen, daß Thyssen derart teuer zukauft, obwohl die Stahlkonjunktur grad den Höhepunkt anpeilt und der Stahlcrash von China aus in Sichtweite ist, daß der Thyssen-Kurs so arg runterrasselt, daß Thyssen selbst zum billigen Übernahmeobjekt werden könnte ...

Interessant sind sie ja, und "deutscher Qualitätsstahl, made by Thyssen-Krupp" hat einen sehr guten Namen, unter dem sich auch Emporkömmlinge aus Indien oder so gut verkaufen ließen ...

  

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150 Mio. Euro a.o.Ertrag
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.06 13:42)

Für das Nichtüberbieten von Arcelor, also den Rückzug aus dem Bietergefecht, bekommt Thyssen umgerechnet 150 Mio. Euro, die in diesem Quartal verbucht werden.

Glückwunsch allen Investierten.

  

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RE: 150 Mio. Euro a.o.Ertrag
sgt_serge(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.06 18:34)

Danke für die Glückwünsche... das freut...

  

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Thyssen kriegt die Brösel
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.06 11:34)

Mittal bietet 28,21 Dollar pro Arcelor-Aktie.

Wenn das Geschäft zustande kommt,
will Mittal Dofasco an Thyssen weiter verkaufen.

(Wegen der Kartell-Probleme)

Also fallen doch noch ein paar Brösel vom großen Fressen auch für Thyssen ab

  

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Ad-hoc: 25% Gewinnrückgang
sgt_serge(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.2.06 08:26)

ThyssenKrupp startet mit Gewinnrückgang ins neue Geschäftsjahr

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - ThyssenKrupp ist wegen sinkender Erträge in den Bereichen Stainless und Automotive mit einem Fünftel weniger Gewinn ins neue Geschäftsjahr 2005/06 gestartet. Wie der Stahlkonzern am Montag mitteilte, ist das Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Steuern im ersten Geschäftsquartal von 530 Millionen auf 425 Millionen Euro gesunken. Der Umsatz sei um neun Prozent auf 10,9 Milliarden Euro gestiegen.

Das Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten ging von 60 auf 49 Cent zurück. Der Konzernüberschuss sank von 331 auf 255 Millionen Euro. Im Segment Stainless habe die geringe Nachfrage in Europa und Nordamerika in Verbindung mit nachgebenden Basispreisen zu einem Gewinneinbruch von 125 Millionen auf 7 Millionen Euro geführt.


Den Gewinnrückgang bei Automotive führte das Unternehmen auf eine niedrigere Kapazitätsauslastung insbesondere in den nordamerikanischen Werken zurück und höhere Vormaterialkosten zurück. Das Ergebnis in China sei durch den Markteintritt zusätzlicher Kapazitäten belastet worden./hi/tb
Quelle: dpa-AFX

  

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RE: Ad-hoc: 25% Gewinnrückgang
AL(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.06 10:11)

Düsseldorf - ThyssenKrupp steht vor einem umfangreichen Konzernumbau und plant grundlegende Veränderungen in seinem Amerika-Geschäft. So sollen die Sparten Automotive und Technologies zusammengelegt und das sich schwächer entwickelnde Nordamerika-Geschäft von Automotive verkaut werden.

Zugleich kündigte der Konzern an, Milliarden in den Bau neuer Werke in den USA investieren zu wollen, sollte die Übernahme der kanadischen Dofasco scheitern. Im Zuge der Neuordnung scheidet überraschend Finanzchef Stefan Kirsten aus dem Vorstand aus, ebenso wie der Chef der erfolgreichen Sparte Elevator, Gary Elliott. Die Neuigkeiten ließen die Börse die zuvor vorgelegten starken Quartalszahlen vergessen, die Aktie brach um 7,68 Prozent auf 26,10 Euro ein.

Für das Karosserie- und Fahrwerksgeschäft Nordamerika von Automotive gebe es bereits Gespräche mit potenziellen Interessenten, hieß es. Der Konzern hoffe, dass der Verkauf bis Ende des Geschäftsjahres, also bis Ende September, abgeschlossen werde, sagte der scheidende Finanzchef Kirsten während einer Telefonkonferenz. Wegen harter Preiskämpfe war die Sparte Automotive in Nordamerika bereits seit längerer Zeit unter Druck. Spekulationen über einen Verkauf des Geschäfts, das mit 4000 Mitarbeitern rund eine Milliarde Euro Umsatz macht und in die roten Zahlen gerutscht war, gab es schon seit geraumer Zeit.

Die restliche Automotive-Sparte, deren Ergebnisse zuletzt unter den Erwartungen blieben, wird mit dem Bereich Technologies zusammengelegt. Technologies sei ein "natürlicher Hafen" für die verbleibenden Automotive-Aktivitäten, sagte Kirsten. Die Verwaltungen werden am Technologies-Standort Essen zusammengelegt, über Konsequenzen mit den Mitarbeitern würden Gespräche aufgenommen. Die Sparten setzen zusammen mehr als 13 Milliarden Euro um.

Die erfolgreiche Stahlsparte will der Konzern dagegen kräftig ausbauen. ThyssenKrupp stellte am Freitag die Pläne für den Bau eines rund 2,3 Milliarden Euro teuren Werkskomplexes in den USA vor. Priorität habe allerdings weiterhin der Kauf des kanadischen Stahlkochers Dofasco, betonte Vorstandschef Ekkehard Schulz während der Telefonkonferenz. Der weltgrößte Stahlkonzern Mittal Steel wollte die kanadische Arcelor-Tochter Dofasco im Zuge der Übernahme Arcelors an ThyssenKrupp verkaufen. Arcelor hat den Verkauf allerdings durch die Überführung in eine Stiftung blockiert. Die Verhandlungen mit Mittal liefen, hieß es.

Kirsten betonte in der Konferenz, er stehe voll hinter der Strategie des Konzerns. Damit reagierte er auf die Frage, ob sein Ausscheiden, das angesichts der Rekordzahlen von ThyssenKrupp überraschend kommt, mit den anstehenden Veränderungen in Verbindung stehe. Als Grund für seine Entscheidung gab der Finanzchef, der seit 2002 im Amt ist, "veränderte Perspektiven im ThyssenKrupp-Konzern" an. Kirsten steht noch bis Ende November dieses Jahres zur Verfügung, ein Nachfolger ist zunächst nicht vorgesehen. Seine Aufgaben übernimmt der stellvertretende Vorstandschef Ulrich Middelmann zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben.

Der Elevator-Chef Gary Elliott bleibt im Konzern. Er wird zum Oktober 2006 und damit über ein halbes Jahr früher als geplant Chairman der Landesholding USA. In Elliotts Zeit als Elevator-Chef hat die Sparte den Umsatz verdreifacht und das Ergebnis vervierfacht. Seine Aufgabe übernimmt der Vorstand von ThyssenKrupp Services, Edwin Eichler, zusätzlich zu seinen bisherigen Aufgaben. Damit wird der Vorstand nur noch aus acht statt bisher zehn Mitgliedern bestehen.

Vor allem dank des anhaltenden weltweiten Stahl-Nachfragebooms steigerte ThyssenKrupp den Vorsteuergewinn im dritten Quartal um knapp 40 Prozent auf 806 Millionen Euro - das beste Quartalsergebnis seit dem Zusammenschluss von Thyssen und Krupp 1999. Die Quartalserlöse stiegen um 8 Prozent auf 12,1 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten kletterte das Vorsteuerergebnis auf über 2 Milliarden Euro, der Umsatz auf 34,9 Milliarden Euro. Damit ist ThyssenKrupp auf dem Weg zu einem Rekordjahr.

Profitabel erwiesen sich im Konzern auch fast alle Töchter. Lediglich Automotive (41 000 Beschäftigte) blieb im 3. Quartal mit 33 Millionen Euro unter dem Vorjahresergebnis von 43 Millionen, weil im US-Geschäft 24 Millionen Euro Restrukturierungskosten anfielen. Der Bereich Technologies (27 000 Beschäftigte) steigerte das Vorsteuerergebnis von 33 auf 90 Millionen Euro. Der Servicebereich mit dem Werkstoffhandel erreichte 168 Millionen Euro, die Aufzugtochter Elevator 98 Millionen. Zugpferd blieb aber Stahl mit 382 Millionen Euro.


http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/1223672




  

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Thyssen im August
AL(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.06 10:13)

Thyssen verkauft Automotive Nordamerika - Finanzchef Kirsten wirft das Handtuch

Kurs stürzt um bis zu 9 Prozent ab - Stahloffensive in den USA wird gestartet

rd Düsseldorf - Der ThyssenKrupp-Konzern wird seine Aktivitäten auf dem strategisch wichtigen Markt Nordamerika auf eine neue Grundlage stellen. Einerseits wird durch den Verkauf der nordamerikanischen Automotive-Aktivitäten mit 1 Mrd. Euro Umsatz zum Rückzug geblasen. Andererseits fiel der Startschuss für eine Offensive auf dem Nafta-Markt für Stahl und Edelstahl. Es werden Vorbereitungen eingeleitet für den Bau eines neuen Stahlkomplexes für rund 2,3 Mrd. Euro im Süden der USA.
Die Bekanntgabe dieser Vorhaben parallel zur Vorlage des Berichts zum dritten Quartal fiel im Urteil der Börse durch. Der Kurs rutschte um bis zu 9,1 % in den Keller, die Aktie ging mit einem Abschlag von 7,7 % aus dem Xetra-Handel.

Beobachter erklären den Kursrutsch mit Gewinnmitnahmen und damit, dass Finanzchef Stefan Kirsten seinen Vertrag nicht verlängert und zum 30. November vorzeitig ausscheidet, da ihm die Aussicht, nach Ekkehard Schulz Vorstandschef zu werden, verbaut ist. Da mit ihm der Elevator-Chef Gary Elliott früher als geplant zum 30. September ausscheidet, um das US-Geschäft zu führen, verkleinert sich der Vorstand von zehn auf acht Mitglieder.

Mit dem Verkauf der US-Aktivitäten wird das Segment Automotive der ThyssenKrupp Technologies zugeschlagen. Nach wie vor bemüht sich ThyssenKrupp bei Arcelor Mittal um die Übernahme des kanadischen Stahlunternehmens Dofasco. Sollte dies wider Erwarten gelingen, würden sich die Pläne für das neue Stahlwerk zeitlich verschieben. Gestrichen würde das Projekt nicht, da auch ThyssenKrupp Stainless auf diesem Markt mit überdurchschnittlichem Wachstum ein Werk errichten will.
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eigentlich ganz gut nachrichten alles zusammen, den Kursrückgang hab ich gleich mal zum Einstie genutzt....

AL

  

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Shitigroup
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.06 11:56)

THYSSENKRUPP AG LONDON - Die Citigroup hat ihre Einschätzung für die Aktien von ThyssenKrupp nach Zahlen von 'Buy' auf 'Sell' gesenkt. Das Kursziel reduzierten die Experten in einer am Dienstag veröffentlichten Studie von 35 auf 24,50 Euro. Der Aktenrückkauf werde vermutlich in den nächsten zwei Wochen abgeschlossen sein. Damit lasse die Nachfrage nach, die den Kurs der Aktie gestützt habe.

Blöder geht's wohl nicht:-(

Ganz anders die zum Stahlhaussier mutierte Morgan Stanley:

THYSSENKRUPP AG LONDON - Die Morgan Stanley Investmentbank hat ihre Einschätzung für die Aktien von ThyssenKrupp mit 'Overweight' bestätigt und das Kursziel mit 38,50 Euro aufrechterhalten. Die Kursschwäche seit Freitag nach Zahlen und Aussagen zum Konzernumbau sei eine günstige Kaufgelegenheit, hieß es in einer Studie vom Dienstag. Die Analysten erwarten eine Dividendenerhöhung auf einen Euro pro Aktie, was die Dividendenrendite auf 3,8 Prozent steigen ließe.

  

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RE: Shitigroup
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.8.06 00:15)

Hmm...glaubt Ihr alle an ein ungbremstes weiterbrummen der gewaltigen Stahlkonjunktur? Die Gewinne sprudeln ja nahezu gleich verrückt wie beim Öl, und die Wirtschaft jenseits des Deichs zeigt nun doch Abschwächungstendenzen. Nicht so China, aber dort dürfte es keine langsame Abschwächung geben, sondern einen ziemlichen Kracher. Ich meine, man darf bei Stahlis ruhig schon vorsichtig sein (ich bin das allerdings, zugegeben, bereits seit nahezu einem Jahr).

  

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zuviel Geld
AL(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.8.06 09:24)



ThyssenKrupp – Die Akquisitionsträume bleiben vorerst unerfüllt
ThyssenKrupp-Chef Ekkehard Schulz sucht dringend Akquisitionsmöglichkeiten. Das Unternehmen ist unverschuldet und könnte einen zweistelligen Milliardenbetrag stemmen. Kaufgelegenheiten sind dagegen Mangelware. Wie Sie im Platow Brief lesen konnten, gab es zwar Gespräche zwischen ThyssenKrupp und Gea über deren Tochter Lurgi, die einen Partner sucht. Hier hatte Schulz aber abgewunken. An sein Wunschobjekt Dofasco kommt Schulz dagegen derzeit nicht ran. Lakshmi Mittal will zwar angeblich seine Verkaufszusage für den kanadischen Stahlkocher immer noch einhalten. Die noch vom Mittal-Fusionspartner Arcelor aufgebaute Stiftungslösung ist aber offenbar nicht so leicht zu knacken. Die Frage nach der Mittelverwendung wird damit lauter gestellt. Zumal jetzt auch noch eigene Aktien als Akquisitionswährung zur Verfügung stehen. Der Aktienrückkauf von 5% des Grundkapitals wurde gerade erst abgeschlossen. (mr)

http://www.platow.de/app/show.php?id=1156401237&step=&start=&ende=&sec=104a503a4dc8877cb5 9ead4c097c077a&action=


na dann sollen sie halt bissi extra Divi ausschütten

  

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RE: zuviel Geld
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.8.06 14:45)

>na dann sollen sie halt bissi extra Divi ausschütten


Beziehungsweise mehr Aktien rückkaufen, und diese dann einstampfen.

  

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RE: zuviel Geld
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.8.06 22:31)

>Das Unternehmen ist unverschuldet

Auf den ersten Blick stehen in der Bilanz vom 30.6.06 gute 26 Mrd. EUR Verbindlichkeiten. Denen stehen andererseits liquide Mittel und fällige Forderungen von ca. 13 Mrd. gegenüber. Bliebe eine Netto-Verschuldung von ca. 13 Mrd. übrig, und das bei einem jährlichen Cash Flow von 2 bis 2,5 Mrd.

Nicht, daß ich diese Situation besonders beunruhigend fände, aber unter unverschuldet stelle ich mir doch etwas anderes vor.

  

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RE: zuviel Geld
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.8.06 13:33)

>>Das Unternehmen ist unverschuldet
>
>Auf den ersten Blick stehen in
>der Bilanz vom 30.6.06 gute
>26 Mrd. EUR Verbindlichkeiten. Denen
>stehen andererseits liquide Mittel und
>fällige Forderungen von ca. 13
>Mrd. gegenüber. Bliebe eine Netto-Verschuldung
>von ca. 13 Mrd. übrig,
>und das bei einem jährlichen
>Cash Flow von 2 bis
>2,5 Mrd.

Ich als Laie versuch mal eine mögliche Erlärung:

Die Rückstellungen sind ja keine tatsächlichen Schulden im Sinne einer bereits bestehenden Forderung. Wenn Du diese von den Verbindlichkeiten abziehst, kommst Du auf ca. -15,4 Mrd €.

Wenn ich die Sachanlagen, immater. Vermögenswerte und Vorräte von den Vermögenswerten abziehe, komm ich auf ca. +15,8 Mrd €.

Netto also ca. +400 Mio!?

  

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ThyssenKrupp AG: underweight (JP Morgan)
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.11.06 13:01)

29.11.2006 13:55
ThyssenKrupp AG: underweight (JP Morgan)

New York (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von J.P. Morgan Securities vergeben für die Aktie des deutschen Unternehmens ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 750000) das Rating "underweight".

ThyssenKrupp wirtschafte im Stahlgeschäft hoch profitabel, die Gesamtmargen würden jedoch hinter jenen der Wettbewerber zurückbleiben. Dies lasse sich darauf zurückführen, dass Sparten mit niedrigeren Margen wie das Segment "Automotive&Technologie" die Gesamtmarge verwässern würden. Nach Ansicht der Analysten werde sich eine weitere Erhöhung der Stahlpreise positiv auf den Aktienkurs auswirken. Sofern das Management eine Abspaltung des Stahl-Geschäfts noch einmal auf die Tagesordnung setze, sei eine deutliche Erhöhung des Shareholder Value zu erwarten.

Im bereits beendeten Geschäftsjahr 2005 habe das Unternehmen ein EPS in Höhe von 2,17 EUR erwirtschaftet. Die EPS-Schätzung der Analysten betrage für das Geschäftsjahr 2006 3,42 EUR, für das Geschäftsjahr 2007 werde ein EPS in Höhe von 4,26 EUR prognostiziert. Das Kursziel für die Aktie von ThyssenKrupp sehe man bei 24 EUR.

Vor diesem Hintergrund lautet das Rating der Wertpapierspezialisten von J.P. Morgan Securities für die Aktie von ThyssenKrupp "underweight". (29.11.2006/ac/a/d)
Analyse-Datum: 29.11.2006

http://www.my-smileys.de/smileys3/kiss2.gif.png

  

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ThyssenKrupp AG: KE geplant
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.12.13 08:41)

Nach langen Verhandlungen verkauft der angeschlagene deutsche Industriekonzern sein verlustreiches Stahlwerk in den USA. Ausserdem plant das Unternehmen eine Kapitalerhöhung.

Quelle: http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/thyssenkrupp-braucht-dringend-frisches-geld-5339 87

  

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holen wir auch rauf
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.22 19:54)

da schreiben wir demnächst über die neue Lage.
Nach vielen Jahren Pause.

  

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RE: holen wir auch rauf
lathe789(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.4.22 20:32)

>da schreiben wir demnächst über die neue Lage.
>Nach vielen Jahren Pause.

Schade, dass sie das Aufzugsgeschäft verkauft haben.

  

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RE: holen wir auch rauf
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.4.22 18:11)

Ziemlich viel verkauft. Auch Zivilschifffahrtsbau.

Zukunft laut der letzten HV:
Wasserstoff (mit Hoffnung auf üppige öffentliche Förderungen)
Kriegsschiffe

Die HV war noch VOR dem Einmarsch der Russen in der Ukraine.

  

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Thyssen überlegt Abspaltung des Marinegeschäfts
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.4.23 21:27)

Weil das Hauptgeschäft Wasserstoff sein wird,
aber die Marinetochter angesichts des 100-Mrd-Jackpots auch gute Chancen hat:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Thyssenkrupp-Marine-Systems-Chef-dringt-auf-Ausgliederung- article24042233.html

(Aktueller Kurs 6,46 Euro: Die müssen irgendwas falsch gemacht haben in den letzten Jahren, die waren schon mal auf 45)

  

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Thyssen beeinsprucht verlorene U-Boot-Ausschreibung
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.4.24 22:37)

Niederlande bestellen 4 U-Boote in Frankreich.
Es gab 3 Bieter, nur 1 hat gewonnen.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Thyssenkrupp-geht-gegen-verlorene-U-Boot-Ausschreibung-vor -article24887774.html

An "Naval Group" könnt Ihr Euch nicht beteiligen,
Wikipedia sagt:
"Aktionäre sind der französische Staat mit 62,25 %, der Rüstungskonzern Thales, sowie Mitarbeiter und ehemalige Mitarbeiter mit 1,82 %. 0,93 % sind eigen gehalten (Stand Dezember 2020)"

  

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4 UBoote um 4,7 Mrd Euro in Aussicht
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.11.24 17:31)

Pistorius will bestellen, solange
Noch Geld da ist für Aufrüstung.

Da wird ja hoffentlich ein bisserl ein
Positiver Deckungsbeitrag hängen bleiben.

Viel zu lachen haben die Aktionäre hier eh nicht.

  

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Neues Wasserstoff-Stahlwerk fraglich
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.3.25 17:54)

2 Von 3 Mrd Investition sind Förderungen,
Mangels Wasserstoff könnte es trotzdem unwirtschaftlich sein.
Falls man es baut.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Thyssenkrupp-stellt-milliardenschweres-Vorzeige-Stahlwerk- infrage-article25641406.html

  

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2 weitere U-Boote für Singapur
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.25 21:10)

Und man erhofft auch Aufträge aus Kanada.
Dort gibt's ja auch Spannungen mit einem unberechenbaren Nachbarn:

https://www.n-tv.de/wirtschaft/TKMS-baut-zwei-weitere-U-Boote-fuer-Singapur-article257554 36.html

  

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Mo 20.10. Erstnotiz von TKMS
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.10.25 18:08)

Trotz der besonnenen Zurückhaltung im Artikel könnte es eine Hochschaubahn werden, ich bin gespannt.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wird-TKMS-Deutschlands-naechster-Ruestungsstar-article2610 2520.html

  

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RE: Erstnotiz TKMS 60 Euro
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.10.25 13:05)

Ich brauch auch immer zu lang zum Schauen, leider

Aber mein halber Freundeskreis ist dabei, zT extrem hoch gewichtet, puh, das hätten meine Nerven nicht ausgehalten.

  

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RE: Erstnotiz TKMS 60 Euro
Rang: aktienpeter(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.10.25 13:22)

>Ich brauch auch immer zu lang zum Schauen, leider
>
>Aber mein halber Freundeskreis ist dabei, zT extrem hoch
>gewichtet, puh, das hätten meine Nerven nicht ausgehalten.

Ich gehöre als alter Rheinmetaller da auch zu deinem Freundeskreis, da es ja die Rüstung betrifft. Habe sie aber noch nicht eingebucht bekommen.

  

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RE: Erstnotiz TKMS 60 Euro
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.10.25 20:05)


>Ich gehöre als alter Rheinmetaller da auch zu deinem
>Freundeskreis, da es ja die Rüstung betrifft. Habe sie aber
>noch nicht eingebucht bekommen.

Bei den Gewinnen, die Du im Waffengeschäft schon gemacht hast,
Nenn ich Dich ab jetzt Mensdorf-Pouilly 😱

  

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Forderung nach höheren Chinastahlzöllen und billigem Strompreis
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.11.25 10:10)

5 Cent pro kWh hätten andere auch gern.
Sollen die frierenden Haushalte die Hochöfen quersubventionieren,
Oder zahlt es eh der Staat?

https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Thyssenkrupp-fordert-hoehere-Zoelle-auf-Ch ina-Billigstahl-article26143846.html

  

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Thema #568

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