mongocliquee
Die aktuellen bwin
Finanzergebnisse
Letztes Zwischenergebnis
Am 19. November 2009 verlautbarte bwin
Interactive Entertainment AG die Finanzergebnisse für das 3. Quartal und die ersten neun Monate 2009 mit
Ende 30. September 2009 (ungeprüft).
Highlights
Geschäftsverlauf Q3 2009
*
Deutliche Zunahme des EBITDA bei gleichzeitig höherer Profitabilität
* Übernahme von Gioco
Digitale macht bwin zum größten italienischen Online-Poker- und Gaming-Anbieter
* Hoher Anteil an
Livewetten unterstreicht Technologievorsprung
* Vielversprechender Start der neuen Pokerplattform
P5
* Gute Entwicklung sowohl der aktiven als auch der neuen aktiven Kunden – Basis für Q4 2009
gelegt
Finanzzahlen Q3 2009 (pro-forma-konsolidiert)
* Wettumsatz : +8,2 % bei
790,9 Mio. EUR (Q3 2008: 730,8 Mio. EUR)
* Brutto-Gaming-Erträge: +5,3 % bei 101,0 Mio. EUR (Q3
2008: 95,9 Mio. EUR)
* Netto-Gaming-Erträge: -0,4 % bei 83,3 Mio. EUR (Q3 2008: 83,7 Mio. EUR)
* EBITDA (bereinigt*): +75,3 % bei 16,8 Mio. EUR (Q3 2008: 9,6 Mio. EUR)
* Anstieg der
EBITDA-Marge (Basis Netto-Gaming-Erträge) auf 20,1 % (Q3 2008: 11,4 %)
* Ergebnis nach Steuern: 7,9
Mio. EUR (Q3 2008: -7,0 Mio. EUR)
* Starkes Kundenwachstum: Aktive Kunden +18,7 % bei 1.059.000 (Q3
2008: 892.000) und neue aktive Kunden + 39,1 % bei 258.000 (Q3 2008: 185.000)
Ausblick für
2009 und 2010
* Erste sechs Wochen im stärksten Quartal des Jahres 2009 bestätigen erwartete
Trendverbesserung
* Ausblick für 2009 bestätigt
* Brutto-Gaming-Erträge 2010 von mehr als
570 Mio. EUR
* EBITDA (bereinigt*) 2010 höher als 150 Mio. EUR
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Wien Broker
>Ausblick für 2009 und 2010
>
> * Erste sechs Wochen im stärksten Quartal des Jahres 2009
>bestätigen
erwartete Trendverbesserung
> * Ausblick für 2009 bestätigt
> * Brutto-Gaming-Erträge
2010 von mehr als 570 Mio. EUR
> * EBITDA (bereinigt*) 2010 höher als 150 Mio. EUR
>
150M EBITDA klingen gut, sind aber ca. 5 Euro je Aktie. Netto bleiben da ca. 2,50 je Aktie
übrig, KGV 14-15. Nicht teuer aber die Marge ist inzwischen schon ganz ok, da sehe ich gar nicht mehr
soviel Spielraum nach oben. Das operative Umsatzwachstum (+8%) rechtfertigt mMn langfristig keinen
allzuhohen Aufschlag. Rechtliches Risiko vielleicht wiederum einen Abschlag beim KGV. Also Potential nach
oben sehe ich nur mehr beschränkt, auch wenn der Aufwärtstrend sehr stabil und stark ist.
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Wien Broker
> Während die meisten Firmen
Kapitalerhöhungen machen müssen
>und den Kurs verwässern, kauft BWIN mit dem Geld
Marktanteile
>dazu. Ich kenne derzeit keine 2.Firma, die in diesen Zeiten
>wächst,
schuldenfrei ist und einen Ausblick gibt und wahrlich
>keinen Schlechten.
Da kenne
ich viele...Ok, das mit dem Schukdenfrei vielleicht nicht ganz, aber ein wenig Schulden ist ja auch kein
Problem an der Börse:
Aixtron wächst rasant mit gewlatigem Ausblick. Solarmillenium: Ebenfalls
sehr hohes Wachstum mit noch besserem Ausblick usw.
Expansionsmöglichkeiten werden mit einer
Liberalisierung der Märkte kommen, ich sehe das aber nicht nur positiv. Ich denke sogar, daß eine
Liberalisierung in D kurzfristig schlecht für bwin sein wird (je nachdem wie jetzt das Lizenzmodel
aussieht). Denn sie werden das gleiche tun wie bisher, nur eben dem dt. Staat dafür was zahlen zu
müssen. Und D ist weiterhin der wichtigste Markt.
Der Gewinn steigt endlich, weil die Kosten
im Griff sind. Das ist gut. Aber Umsatzseitig wird nur mehr über Übernahmen und damit neuen Aktien
gewachsen. Und das hat bwin bei ongame auch schon gemacht. Die ital. Übernahme bringt das gleiche Risiko
mit sich: Neue Regierung in Italien und es sieht rechtlich dort wieder anders aus.
Was Umsatz
in den Kernländern betrifft, ist der Glücksspielmarkt kein großer Wachstumsmarkt. Warum also ein hohes
KGV bezahlen. Wenn wir heute bei KGV 14 für 2010 liegen, dann ist das ok. Positiv ist das kleine
Wachstum und vielleicht Chancen in neuen Ländern, negativ das Risiko im Hauptmarkt D.
Jetzt
nicht falsch verstehen, ich möchte nur ein wenig auf die Bremse drücken. Auch wenn das wohl nicht
nötig ist, weil im Gegensatz von vor 2 Jahren hier niemand von Kursziel 100 spricht
bwin sieht gut
aus, wird seinen Weg machen. Die 40 nicht weit entfernt und sogar realistisch. Verkaufen wäre nicht
angebracht angesichts des Aufwärtstrendes. Nach unten sehe ich nicht soviel Risiko, KGV 10 wären sehr
günstig, also 25er Kurse drohen nicht, selbst wenn beim Bruch des Aufwärtstrends viele Chartisten
verkaufen.
Fazit: Die Bäume wachsen nicht in den Himmel, einige Prozente nach oben sind noch
drin, aber die Luft wird zunehmen dünner. Aktie ist aktuell nicht teuer, aber auch kein Schnäppchen
mehr. Gewinne weiter laufen lassen!
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jubi
"Wer spielen will, findet einen Weg"
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article5297511/Wer-spielen-will-findet-einen-Weg.h
tml
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silence
Bewegung in
Amerika:
UIGEA Hearing Scheduled for December 3rd in Financial Services Committee
By Dan
Cypra for POKER NEWS DAILY | Posted on November 25, 2009
In breaking news from the House Financial
Services Committee, a hearing to discuss two pieces of legislation related to the Unlawful Internet
Gambling Enforcement Act (UIGEA) will be held on Thursday, December 3rd at 10:00am ET.
Interested
online poker players can check out the hearing via a webcast found on the official website of the
Committee. The hearing, which will be held in Room 2128 of the Rayburn House Office Building, will cover
two pieces of legislation introduced by Committee Chairman Barney Frank (D-MA), HR 2266 (Reasonable
Prudence in Regulation Act) and HR 2267, the Internet Gambling Regulation, Consumer Protection, and
Enforcement Act. The longtime Massachusetts Congressman introduced the measures on the same day in
May.
On December 1st, two days prior to the hearing, the financial services industry in the United
States must come into full compliance with the regulations of the UIGEA, which were officially approved
as midnight rules by the outgoing Bush administration back in January. Several days ago, Poker Players
Alliance (PPA) Executive Director John Pappas told Poker News Daily that he expected a hearing to come
soon: “Chairman Frank has told us that he intends to have a hearing and mark up HR 2267 as soon as
he’s done with financial regulation reform bills. We think it might be in January, but there’s a good
chance we could have a hearing in December. It depends on the Congressional schedule.”
Christmas
has come early for the PPA, which has lobbied on several fronts for HR 2266 and HR 2267 to be marked up.
It is unclear at the time of writing as to whether any markup will occur, as the proceedings next
Thursday appear to be purely informational in nature. HR 2266 delays the regulations of the UIGEA by one
year to December 1st, 2010. As it stands now, the industry has merely a week to brace for their effects
on payment processors. HR 2266 has 53 co-sponsors on both sides of the aisle, including Steve Cohen
(D-TN), Jim McDermott (D-WA), Ron Paul (R-TX), and Robert Wexler (D-FL).
Frank’s other bill, HR
2267, has 63 co-sponsors and creates a full licensing and regulatory framework for internet gambling and
online poker outfits to solicit real money customers from the United States. A companion bill introduced
by McDermott in May, HR 2268, taxes online gaming operators 2% of deposits. Although several estimates
have been made as to how much revenue internet gambling could bring to the United States Government, the
most recent study, which came from the Joint Committee on Taxation, pinned the figure at $42 billion over
a ten-year period.
Witnesses for the December 3rd hearing and their prepared testimony were not
given on the House Financial Services Committee website at the time of writing. Next Thursday will mark
the first major movement on the internet gambling front in the Financial Services Committee since
September of 2008, when Frank’s HR 6870 was approved by a 30-19 margin. The bill sought to clarify what
activities were permissible under the UIGEA. It was not acted on during the 110th Congress and therefore
was declared dead entering 2009.
A total of 41 Democrats and 29 Republicans make up the Financial
Services Committee. The latter are headed by Spencer Bachus (R-AL), who, along with Senator Jon Kyl
(R-AZ) recently authored a letter to U.S. Treasury Secretary Timothy Geithner and Federal Reserve
Chairman Ben Bernanke urging that the regulations of the UIGEA be enforced on December 1st as scheduled.
Recently, members of the Kentucky House delegation implored Geithner and company to delay UIGEA
regulation enforcement due to overblocking by credit card companies, potentially stunting legal online
horseracing wagers.
We’ll have more information on the December 3rd hearing as it unfolds right
here on Poker News Daily.
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shareholder
Wettskandal...jetzt sind natürlich alle schockiert und überrascht. Aber wenn wir auch früher genau
genug hingesehen hätten, wäre es ja eigentlich ganz offensichtlich gewesen...
http://www.youtube.com/watch?v=Kc7swOWSewo&feature=player_embedded
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mongocliquee
Deutsches Sportwettenmonopol
vor dem Europäischen Gerichtshof: Die Verhandlung am 8. Dezember 2009
Rechtsanwalt Martin
Arendts berichtet von der Verhandlung in Luxemburg
* Kläger stellen Inkohärenz der
deutschen Glücksspielregelungen dar
* Bundesregierung und Land Schleswig-Holstein halten sog.
"vertikale" Kohärenz für ausreichend
* Europäische Kommission: Beschränkung nur bei
"inoffensivem Marktverhalten" der Monopolanbieter zulässig
* Schlussanträge des Generalanwalts
bereits am 3. März 2010
* Urteil des Gerichtshofs vor der Sommerpause?
Die Große
Kammer des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) verhandelt – wie berichtet (Sportwettenrecht aktuell Nr.
114) - am 8. und 9. Dezember 2009 die insgesamt acht Vorlageverfahren zum deutschen
Sportwettenmonopol.
Am 8. Dezember stand die Verhandlung der Vorlagen der Verwaltungsgerichte
Stuttgart und Gießen (verbundene Rechtssachen C-316/07 u. a. - "Markus Stoß") und der Rechtssache
C-46/08 ("Carmen Media Group") auf der Tagesordnung. Die erstere Sache betrifft den Sportwettenvertrieb
über Annahmestellen, während der in Gibraltar staatlich zugelassene Buchmacher Carmen Media seine
Wettdienstleistungen ausschließlich über das Internet anbieten wollte.
Am 9. Dezember 2009
wird noch die bereits 2006 vom VG Köln eingereichte Rechtssache C-409/06 ("Winner Wetten") verhandelt.
Hierbei geht es vor allem um die Aussetzung der Grundfreiheiten während der vom Bundesverfassungsgericht
festgesetzten Übergangszeit (2006 bis 2007).
Kernfrage: Reichweite der Kohärenzprüfung
Unstrittig schränkt das Monopol die Grundfreiheiten ein, da Wettanbieter aus anderen
EU-Mitgliedstaaten ihre Dienstleistungen nicht in Deutschland anbieten dürfen. Höchst umstritten ist
dagegen die Frage, ob diese Einschränkung aus zwingenden Gründen gerechtfertigt ist. Im Rahmen der
Rechtfertigungsprüfung kommt es maßgeblich darauf an, ob und inwiefern die nationalen Regelungen in
sich schlüssig, d.h. kohärent sind bzw. sein müssen.
Schwerpunkt der heutigen Verhandlung
war daher die Reichweite der europarechtlich erforderlichen Kohärenzprüfung. Reicht es aus, nur den
"Sektor" der Wetten bzw. Sportwetten systematisch und kohärent zu regeln (sog. "vertikale" Kohärenz)?
Oder muss der einschränkende Mitgliedstaat insgesamt eine kohärente Glücksspielpolitik verfolgen und
sämtliche Glücksspielformen kohärent regeln ("horizontale" Kohärenz)?
Die Argumentation
der Kläger
Die Rechtsvertreter der Kläger der Ausgangsverfahren verwiesen auf die
Inkohärenz der deutschen Glücksspielregelungen. Zwar hätten die Mitgliedstaaten ein politisches
Ermessen. Dieses gelte – so Rechtsanwalt Dr. Reichert - allerdings nicht schrankenlos, da sonst die
Grundfreiheiten leer liefen. Vielmehr müsse es begrenzende Kriterien geben, insbesondere entsprechend
dem Lindman-Urteil eine tatsächliche Grundlage und gemäß der Gambelli-Rechtsprechung eine kohärente
Umsetzung. Hinsichtlich der Reichweite der Kohärenz komme es auf das vom Mitgliedstaat verfolgte
Schutzziel an. Diese Frage könne je nach Ziel ggf. unterschiedlich zu stellen sein. Hinsichtlich der vom
Bundesverfassungsgericht als Hauptziel herausgestellten Suchtbekämpfung komme es u. a. darauf an, ob
Spielsüchtige zu anderen Spielarten wechselten. Bei diesem Schutzziel könne man daher nicht nur eine
Glücksspielart restriktiv regeln. Auch mache es wenig Sinn, Glücksspielautomaten zu liberalisieren,
während ungefährlichere Spielformen deutlich strenger geregelt würden. Man könne hier eine Parallel
zur Cassis de Dijon-Rechtsprechung des EuGH ziehen, wo in dem Ausgangsfall leichter alkoholische
Getränke strenger geregelt waren als hochprozentige.
Unabhängig von der förderalen Struktur
müssten die Glücksspielregelungen passen. Die durch ein Bundesgesetz geregelten Pferdewetten könnten
durch private Buchmacher angeboten werden. Hierbei handele es sich um die zweitbeliebteste Wettart. Die
Pferdewettumsätze seien gleich groß wie die ODDSET-Umsätze, die lediglich noch 10% des deutschen
Wettmarktes ausmachten.
Rechtsanwalt Maul erinnerte an das (das schwedische Alkoholmonopol
betreffende) Rosengren-Urteil des EuGH. In Deutschland sei das Glücksspielwesen völlig inkohärent
geregelt. Die strengsten Regelungen gebe es für die Glücksspielformen mit der geringsten
Spielsuchtgefahr. Die Regelungen hinsichtlich Spielautomaten seien dagegen durch die neue Spielverordnung
noch einmal gelockert worden. Bei Automaten in den Casinos gebe es gar keine gesetzliche Regelung.
Bei der Herausstellung von Jackpots bis zu 35 Mio. Euro werde sicherlich nicht die
Suchtbekämpfung verfolgt. Die Übertragung der Ziehung der Lottozahlen in Radio und Fernsehen stelle
Werbung dar. Die Bürger würden aufgefordert: Spiel mit und tu Gutes! 2008 seien 114 Mio. Euro für
Werbung ausgegeben worden. Hierfür seien mehr als 5.000 Radiospots und mehr als 500 Anzeigen geschaltet
worden.
Das Vertriebsnetz der staatlichen Anbieter mit 26.000 Annahmestellen sei deutlich
engmaschiger als die Post. Glücksspielprodukte würden als "tägliches Gut" verkauft, zusammen mit von
Jugendlichen nachgefragten Süßigkeiten und Mickey Mouse-Heften. Auch sei der Vertrieb rein
provisionsorientiert.
Zwischen der Veranstaltung (durch das Land) und der Kontrolle (ebenfalls
durch das Land) gebe es keine hinreichende Trennung. Auch sei man den Forderungen des Fachbeirats
Glücksspielsucht nach Studien zur Glücksspielsucht nur unzureichend nachgekommen.
Rechtsanwalt Winkelmüller verwies auf die Ausnahmeregelung im Glücksspielstaatvertrag für das Land
Rheinland-Pfalz, die auch einen privaten Anbieter zulasse. Die Prämisse, dass Sportwetten so gefährlich
seien, dass sie nur der Staat anbieten dürfe, stimme daher nicht. Auch betreffe das deutsche
Sportwettenmonopol nur die Veranstaltung, nicht jedoch den weiterhin gewerblich organisierten Vertrieb
(von dem jedoch die hauptsächlichen Gefahren ausgingen). Ausdrückliches Ziel der von mehreren
Landeslotteriegesellschaften gegründeten ilo-proFIT Services GmbH sei es, die wirtschaftliche Basis der
Verkaufsstellen zu stärken.
Im Übrigen verwies Rechtsanwalt Winkelmüller auf die
zahlreichen gegen die Monopolanbieter ergangenen Gerichtsentscheidungen wegen rechtwidriger Bewerbung der
Glücksspielangebote (unzulässige Anreizwerbung etc.). Dagegen gebe es nur sehr wenige Maßnahmen der
zuständigen Aufsichtsbehörden.
Prof. Dr. Koenig legte noch einmal die fehlende empirische
Begrenzungsgrundlage dar und konstatierte ein "Systemversagen des deutschen Sportwettenmonopols". Es gebe
massive Kohärenzbrüche.
Die Argumentation der Beklagten und der Bundesregierung
Prof. Dr. Dietlein verwies für den Wetteraukreis (der Beklagte in den Vorlageverfahren des
Verwaltungsgerichts Gießen) darauf, dass es keinen Gesamtbereich Glücksspiele gebe, sondern lediglich
Glücksspielsektoren. Es sei daher jeweils eine sektorale und politische Entscheidung, wie reguliert
werde. Für eine systematische Regelung in Deutschland müsse erst eine Verfassungsänderung erfolgen.
Rechtsanwalt Ruttig erklärte für das Land Baden-Württemberg (Beklagter in den drei
Vorlageverfahren des Verwaltungsgerichts Stuttgart), dass die erste Vorlagefrage zu weit und hypothetisch
sei. Es handele sich um eine Suggestivfrage. Neben der Suchtbekämpfung würden auch noch andere Ziele
verfolgt.
Rechtsanwalt Hecker meinte für das Land Schleswig-Holstein, dass es keine
gesetzesimmanente Inkohärenz gebe. Bei den Verstößen der Landeslotteriegesellschaften handele es sich
lediglich um Einzelfälle.
Herr Klein meinte für die deutsche Bundesregierung unter Hinweis
auf das DocMorris-Urteil, dass es lediglich auf die vertikale Kohärenz ankomme. Es sei keine
Gesamtbewertung vorzunehmen. Dies ergebe sich auch nicht aus dem Hartlauer-Urteil des EuGH.
Die Vertreter anderer Mitgliedstaaten (Belgien, Griechenland, Italien und Portugal, nicht jedoch aus
den "liberaleren" Staaten Österreich. Malta und Großbritannien) sowie des EFTA-Staats Norwegen hielten
die Fragen u. a. durch das Liga Portuguesa-Urteil bereits geklärt. Die Gesamtkohärenz müsse nicht
geprüft werden.
Die Argumentation der Europäischen Kommission
Herr Krämer
stellte für die Europäische Kommission die Frage: Die Bank gewinnt immer – nur wer darf die Bank
sein? Man müsse die Angebots-/Nachfragesituation prüfen. Eine Gefahr für das Allgemeininteresse müsse
empirisch belegt sein. Bei der Rechtfertigungsprüfung müsse spezifisch auf den Grund des
Allgemeininteresses abgestellt werden. Wenn der Mitgliedstaat die beschränkende Maßnahme mit dem Schutz
der Bürger vor überhöhten Ausgaben begründe, sei bei der Geeignetheitsprüfung das Marktverhalten des
Monopolanbieters entsprechend zu prüfen: Reduziere oder zumindest begrenze diese Verhalten die
entsprechenden Aufwendungen? Geeignet sei eine Beschränkung nur bei einem "inoffensiven Marktverhalten".
Vermarktung und Werbestrategie müssten darauf angelegt sein, die Nachfrage nach Glücksspielen zu
dämpfen. Nur dann, wenn das Glücksspiel als "notwendiges Übel" angesehen werde, sei ein Monopol
gerechtfertigt. Kritisch sei in diesem Zusammenhang die Herausstellung hoher Jackpots.
Auch
bei der Prüfung der Erforderlichkeit sei auf das verfolgte Ziel abzustellen. Hier sei u. a. die
Substituierbarkeit zu prüfen. Es sei zu fragen, ob es mildere Mittel als ein Monopol gebe.
Abschließende Fragen
Abschließend stellten der Präsident des EuGH, Vassilios Skouris, der
zuständige Berichterstatter (Judge-Rapporteur), Richter Konrad Hermann Theodor Schiemann, sowie der für
die Rechtssachen zuständige Generalanwalt des EuGH, Paolo Mengozzi, einzelne Fragen an die
Parteivertreter. Der Generalanwalt erkundigte sich u. a., wie Glückspieltypen mit dem gleichen
Anreizprofil wie Wetten behandelt würden. Auch fragte er nach, ob die DDR-Lizenzen ausliefen.
Der Generalanwalt kündigte an, seine Schlussanträge bereits am 3. März 2010, d. h. in weniger als
drei Monaten, zu veröffentlichen. Damit könnte eine Entscheidung des EuGH noch vor der Sommerpause
ergehen.
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mongocliquee
Ausstieg aus
dem Glücksspiel
Die neue Landesregierung von Schleswig-Holstein wird noch vor dem
Jahreswechsel aus dem Glücksspielstaatsvertrag aussteigen, der das Monopol der staatlichen Sportwette
"Oddset" bis 2011 festschreibt und private Anbieter verbietet.
"Wir werden den
Glücksspielstaatsvertrag noch in diesem Jahr vorzeitig kündigen", bestätigte der zuständige
Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp (CDU) der "Sport Bild".
Im Frühjahr 2010 will Arp
Lizenzierungsmodelle vorstellen, die vorsehen, dass auch private Anbieter mit staatlicher Konzession
zugelassen sin
Quelle : http://www.sport1.de/de/fussball/newspage_183144.html
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conni
Barclays : Kursziel upgrade von
45 auf 55 Euro.
Nicht übel.
C.
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steinedg
Fusionsfieber in der Gamblingwelt:
http://www.isa-guide.de/gaming/articles/27988_fusionsfieber_in_der_gambling_welt.html
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steinedg
Belgien reguliert
Online-Poker:
http://www.pokerfirma.de/news/belgien-reguliert-online-poker/37642
Auf ein
erfolgreiches 2010
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mongocliquee
Estonia
Legalizes Online Gaming
* Category:
* Online Poker
Estonia Legalizes Online
Gaming
By Maria Del Mar for POKER NEWS DAILY | Posted on January 09, 2010
Estonia,
a small European country bordering with Russia, has recently legalized online gaming as a way to increase
its tax income. The decision seems to have been aided by the success of the Baltic Poker Festival hosted
by PokerStars.
For now, Estonian citizens will only be allowed to play on Estonian-based
platforms such as Playtech's collaboration with the Olympic Casino Group, before opening up to
international operators in 2011. This leaves the Playtech group in a very favorable position at the
moment as the main provider of legal online gaming in the land. Playtech's Executive Manager, Mor Weizer,
commented on this development: "We are truly glad of this opportunity to start our partnership with
Olympic as the leading casino entertainment provider in Central and Eastern Europe."
Estonia
is one of the smallest European Union (E.U.) countries, with only 1.33 million citizens. It borders north
and west with the Gulf of Finland and Baltic Sea, respectively, as well as Latvia on the south and the
Russian Federation on the east. Because of its bridging position between Europe and Russia, Estonia was
invaded by the Soviet Union and Germany before regaining independence in 1991. At this point, Estonia
started an aggressive and effective reform and growth program, which saw it become one of world's
fastest-growing economies for several years. It joined the EU in May 2004 and was hoping to adopt the
Euro as its currency by 2013. This is where online gambling comes in.
Estonia seemed a shoo-in
for the Euro currency until the 2008-2009 economic crisis, which left it with the second most damaged
economy of the EU, down by about 36%. A country must meet strict criteria to join the Eurozone and
Estonia is taking pains to bounce back from the depression in time to join. The Estonian government hopes
that taxing gaming operators will help revive its economy with the added income and influx of new
jobs.
According to the Estonian Free Press, large international online gaming operators are
currently showering Estonia with attention in the form of large advertising campaigns about upcoming
services and there are rumors about millionaire investments planned for the country, which is seen as a
gateway to the whole Baltic region's market.
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mongocliquee
http://www.pokerkingblog.com/2008/01/06/so-how-much-money-does-pokerstars-make-per-day/
Hab den Artikel nicht ganz gelesen, aber meiner Meinung nach kann das nicht stimmen.
Gewinn machen die Pokerprovider mit dem Rake den sie einbehalten. Dieses sogenannte Rake liegt
irgendwo zwischen 5-20% des Einsatzs.
Wenn man mal sich nur mal so schnell den Turnierkalender
bei Bwin anschaut sieht das so aus :
$30.00+$3.00 ChampionChip Turbo Qualifi... -> Gewinn
ca 9 % vom Umsatz
3.00+30¢ Turbo Qualifier to $30+3 -> Gewinn ca 9%
$50.00+$4.00 $5,000 NL
Holdem Turbo -> Gewinn ca 7%
Das wären mal angenommen 9% Gewinn pro Dollar. Dann gibts da
aber noch mehrere Haken. Was ist wenn sie einen Pot von 1000 Dollar garantieren mit einem Buy In von
$1.00+0.1c., aber nur 500 Spieler sich anmelden ? Die ausbezahlten Gewinne der Free Rolls muss man auch
noch abziehen. Ganz zu schweigen von all den anderen Kosten. usw.
Bwin wäre bei einer
möglichen Marge von 50% beim Poker ja dämlich überhaupt noch Sportwetten anzubieten.
PS:
Nähere Infos zum Rake auch unter :
http://de.wikipedia.org/wiki/Poker
Lg Mongocliquee
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mongocliquee
76000 neue Aktien aus
optionen
Hab mir gerade den Bericht der letztjährigen HV kurz durchgelesen.
Wenn ich das
richtig verstanden habe gibt es seit 2008 keine Optionen mehr für den Vorstand und den Aufsichtsrat. Die
übrigen Optionen lt. ESOP sind nur mehr für die Mitarbeiter da, zu folgenden Konditionen :
Ausübungspreis : durschnittlicher Schlusskurs der letzten 5 Handelstage zum Zeitpunkt der Zuteilung
der Optionen
Behaltefrist ist keine vorgesehen.
Nähere Infos : https://media.itsfogo.com/media/sccwupload/Files/AnnualGeneralMeeting/2009/Bericht_des_Vo
rstandes_gemaess_159_Abs_2_Z_3_AktG_2009_DE.pdf
Lg Mongocliquee
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mongocliquee
Intressantes Interview :
http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/aktie--bwin--italien--aktionaer--teufelberger_id_43
__dId_11416389_.htm
Schönes Wochenende
Mongocliquee
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Finanzer
Bwin, Partygaming Merger Talks
Intensify, Austria’s Format Says
Jan. 22 (Bloomberg) -- Bwin Interactive Entertainment
AG’s
talks with PartyGaming plc about a possible merger are
intensifying, Austrian weekly
magazine Format reported.
Bwin shareholder Hannes Androsch, with 9 percent of the
company’s
shares, confirmed that talks are taking place, the
magazine said. Negotiations are more likely to
succeed than to
fail, according to an unidentified Bwin bookmaker cited in the
article.
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mongocliquee
http://derstandard.at/1263705752688/Neue-Spekulationen-um-Fusion-mit-PartyGaming
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codeman
Also ich verstehe das Problem
absolut nicht! Selbst wenns so ausgeht, dass das Monopol "unter bestimmten Voraussetzungen" mit EU-Recht
einhergeht kanns BWIN doch egal sein.
Zum einen ist Detschland bei weitem nicht mehr so bedeutend
als Einzelmarkt wie früher (die jüngsten Kussteigerungen basierten doch niemals auf einer rechtlichen
Aufhellung in BRD) und andererseits wird BWIN immer weiter in BRD anbieten wie auch jetzt!
Also ich seh da jetzt net unbedingt große Probleme und glaub (oder hoffe zumindest - denn Menschen
sind ja leider d...e Herdentiere die sich oft irrational verhalten) auch net das es zu einem neuerlichen
Absturz kommt.
Ausserdem is jetzt die Aktie gerade mal den 2. Tag unter "Druck"
Wenns
das 10 fache Volumen wär würd ich mir schon mehr Sorgen machen - ist aber zum Glück nicht, also eher
ein Strohfeuer. Diesmal halt nach unten
Auf gute Zeiten! Codeman
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DerGrinch
die jetzigen Rechtsgefechte vor dem
EuGH haben lange nicht mehr die Bedeutung von früher. Entscheident ist, dass die Staaten Europas Geld
brauchen. Und gerade in Deutschland hat man gesehen, wie stark die Einnahmen fallen, wenn der
Glückspielvertrag halbwegs umgesetzt wird. Da sind alle unzufrieden und die Länder brauchen Geld, um
Kultur und Sport zu fördern.
Über kurz oder lang werden die meisten Länder auf Lizenzregeln
umsteigen, die ihnen auch erlauben, Einnahmen zu generieren.
Was mich an Deutschland mehr
interessiert ist die Frage, ob der Glückspielvertrag verlängert wird.
mfG, DerGrinch
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steinedg
Es wird nicht leise rund um bwin.
http://www.boerse-express.com/pages/851781
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Gruß
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Gruß