Mongocliquee
Finde folgenden Artikel sehr gut,
denn in Wirklichkeit ist eigentlich gar nichts geklärt worden :
Das Urteil Liga Portuguesa:
Roma locuta? Deutschland wartet weiter
Der Europäische Gerichtshof hat heute das mit
Spannung erwartete Urteil in Sachen Liga Portuguesa (C-42/07) gefasst. Die von manchen erhoffte Klärung
der deutschen Rechtslage ist leider ausgeblieben. Deutschland wartet weiter.
Der Europäische
Gerichtshof hat seine Entscheidung internet- und portugalspezifisch abgefasst. Abgestellt wird auf die in
Portugal anders als in Deutschland in den Vordergrund gestellte Zielsetzung der Bekämpfung von
Betrugsgefahren. Mit dieser war dort das Internetverbot für andere Anbieter begründet worden. Der EuGH
sieht dies als gerechtfertigt an, weil die Behörden in Portugal die Qualitäten und Redlichkeit der
Anbieter aus dem EU-Ausland zum Schutz ihrer Verbraucher vor Betragsgefahren ohne inländische
Überprüfung nicht kontrollieren können. Außerdem sollen Glücksspiele über das Internet verglichen
mit herkömmlichen Glücksspielmärkten wegen des fehlenden unmittelbaren Kontaktes zwischen Verbraucher
und Anbieter erhöhte Betrugsgefahren bergen (Rn. 70). Zudem könne die Möglichkeit nicht ausgeschlossen
werden, dass es zur Manipulation des Ausgangs von Sportereignissen komme, wenn ein Anbieter zugleich den
Sportsponsoren.
Die enorme Reserve, mit der ausgerechnet der Europäische Gerichtshof insoweit
dem Internet begegnet, ist nach dem DocMorris-Urteil nicht mehr so überraschend, europapolitisch und
gemeinschaftsrechtlich im Hinblick auf den unzweifelhaft einheitlichen Markt des Internets gleichwohl
bedauerlich und auch inhaltlich nicht nachvollziehbar. Der Wirklichkeit des Internetangebotes gerade von
bwin wird die Entscheidung schlechterdings nicht gerecht, dass nicht nur nicht anonym mit seinen Kunden
arbeitet, sondern geradezu vorbildlich sich um Suchtprävention und Verbraucherschutz verdient macht.
Unabhängig davon führt jedenfalls für die deutsche Rechtslage das Urteil leider überhaupt
nicht weiter:
1. Dem Versuch des Generalanwalts Yves Bot, private Glücksspielangebote
schlechthin zu diskreditieren und die Kohärenzrechtsprechung zu relativieren, erteilt der EuGH eine
deutliche Absage. Der EuGH hebt im Gegenteil unter Rn. 61 ausdrücklich hervor, dass die Beschränkungen
gemessen an dem geltend gemachten Ziel kohärent und systematisch sein müssen. Interessanterweise beruft
er sich dabei sogar auf das Hartlauer-Urteil vom 10. März diesen Jahres (C-169/07), das – anders als
DocMorris – durch eine besonders hohe Prüfungsdichte gekennzeichnet ist.
2. Dass die
Kohärenzfrage im Urteil dann nicht vertieft wird, liegt daran, dass in Portugal der Gesetzgeber sich auf
die Beschränkungen der Kriminalitätsbekämpfung und Manipulationsgefahren berufen hat, und nicht, wie
in Deutschland, auf die Suchtbekämpfung und ein Kohärenzproblem insoweit offenbar nicht aufgeworfen
war.
3. Selbst für das deutsche Internetverbot bedeutet das Urteil keine Klärung. Das
EuGH-Urteil setzt zwar die Bedenken fort, die auch schon im Bundesverfassungsgerichtsurteil gegen das
Internetangebot vorgebracht werden. Anders als in Portugal ist in Deutschland aber das Internetverbot
inkohärent geregelt. Private Anbieter sind hier im Pferdewettbereich und auch für die Online-Angebote
der DDR-Anbieter weiterhin zugelassen. Die Ministerpräsidenten haben bei der Verabschiedung des
Glücksspielstaatsvertrages im Hinblick auf mögliche Schadenersatzansprüche bewusst davon abgesehen,
die DDR-Anbieter insoweit einem nachträglichen gesetzlichen Verbot zu unterwerfen.
4.
Bemerkenswert sind die Aussagen des EuGH zu möglichen Gefahren, die daraus erwachsen, dass der
Sportwettanbieter gleichzeitig für Sportveranstalter und Mannschaften als Sponsor auftritt. Zumindest
für Fußballmannschaften der Ersten Liga dürften diese Annahmen der wirtschaftlichen Realität kaum
gerecht werden. Das gilt um so mehr, als gerade die privaten Wettanbieter hochkomplexe internetgestützte
Systeme zur Frühwarnung vor Wettmanipulationen verwenden, die Manipulationsversuche eines Anbieters
leicht identifizierbar machen. Ein börsennotierter Anbieter wie bwin kann sich auch das kleinste Risiko
dessen nicht leisten.
Für Deutschland viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass hier gerade Lotto
bundesweit als Sportsponsor auftritt und gleichzeitig weiterhin Sportwettanbieter ist, so dass die
Bedenken sich hier gleichermaßen stellen.
5. Der EuGH hält ausdrücklich an einer
sorgfältigen Eignungs- und Erforderlichkeitsprüfung fest und beruft sich insoweit auf das Placanica-
und Hartlauer-Urteil.
6. Ohne dass der EuGH dies offen ausspricht, könnte das Urteil als
Relativierung der Nachweiserfordernisse des Mitgliedsstaates, wie sie aus dem Lidman-Urteil hervorgehen,
verstanden werden.
Ob das Urteil damit überinterpretiert wird, muss leider offen bleiben. Gegen
eine solche Absicht spricht immerhin, dass der EuGH es spricht nicht ausspricht und im Gegenteil
ausdrücklich auf das Placanica-Urteil beruft, mit dem die Nachweiserfordernisse der Sache nach
bestätigt wurden. Vor allem aber könnte der Grund dafür, dass der EuGH die Gefahrenprognose des
Mitgliedsstaates im Falle Liga Portuguesa hat genügen lassen, eher darin liegen, dass Betrugs- und
Manipulationsgefahren im Sportwett- und Lotteriebetrieb seit jeher gesehen wurden. Im Lotteriebetrieb
geht dies sogar auf Jahrhunderte zurückliegende praktische Negativerfahrungen zurück. Leider wird die
Frage, inwieweit tatsächlich der Monopolbetrieb diesen Gefahren besser begegnet, nicht aufgeworfen. Das
mag damit zusammenhängen, dass es einen Hoyzer-Skandal in Portugal nicht gegeben hat, der gerade das
Monopolangebot und nicht private Angebote betraf.
7. Schwer zu deuten sind die Aussagen zum
Erlaubnisvorbehalt. Der EuGH hat von jeher die Zulässigkeit eines nationalen Erlaubnisvorbehaltes
bekräftigt. Einer automatischen Anerkennung der EU-ausländischen Erlaubnis wird in Rn. 69 eine
ausdrückliche Absage erteilt. Im Gambelli- und Placanica-Urteil war die Frage der Wirksamkeit des
Erlaubnisvorbehaltes zumindest in ihren strafrechtlichen Auswirkungen jedoch an die Zulässigkeit des
Monopols geknüpft worden. Von daher hätte der EuGH folgerichtig nach bisheriger Rechtsprechung
eigentlich der Vereinbarkeit des portugiesischen Monopols mit dem Gemeinschaftsrecht weiter nachgehen
müssen, weil das Vorlagegericht die Frage der Vereinbarkeit des Monopols mit zur Vorlagefrage gemacht
hat. Eine Klärung der Frage werden insoweit die deutschen Vorlagefragen bringen, die u. a. auch die
Frage der Reichweite der Anerkennung EU-ausländischer Erlaubnisse aufgeworfen haben.
Quelle :
http://www.isa-guide.de/law/articles/26805_das_urteil_liga_portuguesa_8232_roma_locuta_de
utschland_wartet_weiter.html
Lg Mongocliquee
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indiana
14.09.2009 08:37
EANS-Adhoc: bwin Interactive Entertainment AG / bwin
übernimmt Gioco Digitale, den größten italienischen Online-Poker- und Gaming-Anbieter
EANS-Adhoc: bwin Interactive Entertainment AG / bwin übernimmt Gioco Digitale, den größten
italienischen Online-Poker- und Gaming-Anbieter
-------------------------------------------------------------------- ------------ Ad-hoc-Mitteilung
übermittelt durch euro adhoc mit dem Ziel einer europaweiten Verbreitung. Für den Inhalt ist der
Emittent verantwortlich. --------------------------------------------------------------------
------------
14.09.2009
- bwin wird führender Anbieter im größten
kontinentaleuropäischen Online-Gaming-Markt - Gezielte Ausschöpfung von Marktpotenzial im boomenden
italienischen Pokermarkt - Der Gesamtkaufpreis beträgt 2,3 Mio. bwin Aktien und bis zu 50 Mio. EUR in
bar - Gioco Digitales Management-Team verstärkt bwin bei der Entwicklung von Poker und anderen Produkten
in künftig regulierten europäischen Märkten
Highlights
- bwin und die
Eigentümer von Gioco Digitale S.p.A. ("Gioco Digitale") haben vereinbart, dass bwin 100 % der Aktien von
Gioco Digitale übernimmt. Als Gegenleistung wurden folgende Punkte vereinbart: (i) Die Aktionäre von
Gioco Digitale übertragen 752.474 Gioco Digitale Aktien (56,30 % des Gesamtkapitals) auf bwin und
erhalten im Gegenzug 2.300.000 bwin Aktien. (ii) bwin bezahlt für die verbleibenden 43,70 % der Aktien
von Gioco Digitale in einem ersten Schritt 25 Mio. EUR in bar nach Abschluss der Transaktion, 20 Mio. EUR
in bar nach Vorlage des geprüften Jahresabschlusses 2009 von Gioco Digitale sowie 5 Mio. EUR in bar 18
Monate nach Vertragsabschluss abhängig von der Erfüllung bestimmter finanzieller Kriterien im Jahr
2009. Gioco Digitale wurde ohne Verbindlichkeiten und liquide Mittel übernommen. Das Closing der
Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Erfüllung bestimmter Bedingungen und soll Anfang Oktober
stattfinden.
- Gioco Digitale betreibt Italiens größte Pokersite www.giocodigitale.it. Durch die Transaktion wird
bwin zum führenden Online-Gaming-Anbieter in Italien und ist klare Nummer 1 im Bereich Online-Poker,
unterstützt durch eine hervorragende Positionierung in den Bereichen Online-Sportwetten und
Sofort-Lotterien.
- Im ersten Halbjahr 2009 erwirtschaftete Gioco Digitale einen Gesamtertrag
in der Höhe von 20,1 Mio. EUR (Gesamtjahr 2008: 13,7 Mio. EUR) sowie ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA) von 9,2 Mio. EUR (Gesamtjahr 2008: 1,5 Mio. EUR). Die Finanzierung der
Akquisition soll durch die Ausgabe von bwin Aktien aus dem genehmigten Kapital unter Ausschluss des
Bezugsrechts der Altaktionäre gegen Aktien von Gioco Digitale sowie aus vorhandenen liquiden Mitteln
für die restlichen Anteile von Gioco Digitale erfolgen.
- Gioco Digitale wird von erfahrenen
Unternehmern geleitet, die in weiterer Folge die Geschäfte von bwin in Italien, unter der Leitung von
CEO Carlo Gualandri weiterentwickeln werden. Carlo Gualandri wird die Co-CEOs Norbert Teufelberger und
Manfred Bodner bei der Umsetzung von strategischen Entscheidungen hinsichtlich des Poker-Geschäfts
unterstützen und seine Expertise bei regionaler Regulierung von sich öffnenden Märkten auf
Gruppenebene einbringen.
Der gesamte Bericht ist auf der bwin Investor Relations Website unter
www.bwin.org als Online- und pdf-Version abrufbar.
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WienBroker
2.3M Aktien a 26 Euro = 60M. Dazu
noch 50M Cash = 110M Kaufpreis.
Was bekomme ich dafür? 9.2M EBITDA im 1.HJ. Sagen wir von mir aus 0
Abschreibung, weil die Software sowieso weiterentwickelt werden müßte. Sagen wir von mir aus noch 0
Finanzergebnis, weil sie Firma ohne Schulden übernommen wird. Aber zumindest muß man von 30% Steuern
ausgehen, also bleiben nur mehr 6.5M Ergebnisbeitrag für bwin oder 13M hochgerechnet. Somit braucht man
8 Jahre um den Kaufpreis wieder reinzubekommen - ohne Wachstum gerechnet. Wenn nun in diesen 8 Jahren
wieder mal ein neues Gesetz kommt - in Italien wechseln die Regierungen bekanntlich sehr schnell, ist das
Geld futsch. Also ich weiß nicht. Schnäppchen auf keinen Fall und ehrlich gesagt zu teuer. Die ongame
Übernahmen vor einigen Jahren war mMn deutlich billiger und hat sich nachträglich auch nicht
ausgezahlt, nachdem in USA onlinePoker verboten wurde.
Die einzige Argumentation, warum der
Kauf doch gut sein könnte, wäre daß man eigene Aktien zu einem guten Preis losbekommen hat. Das würde
jedoch wiederum bedeuten, daß das Management nicht glaubt, daß der aktuelle Preis gerechtfertigt ist.
Andere Effekte, die den Deal positiver darstellen lassen könnten: Crossselling der eigenen
Wettplattform; Annahme, daß hohe Wachstumsraten im Pokerbereich in Italien bevorstehen; Software viel
besser als bwin's Software.
Aber insgesamt finde ich den Kaufpreis teuer.
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Wien Broker
>Apropos Software:
>
>Auf der HV hams gesagt, dass es bei der Software wegen
>technischer Entwertung sehr schnell
zu hohen Abschreibungen
>kommen kann,
>
>wenn ein anderer das besser kann, was
nicht so abwegig sei,
>die Technik schreite voran, man könne ein mit BWIN
>vergleichbares Unternehmen heute viel billiger aus dem Boden
>stampfen.
Ich
denke, daß die Software nicht billig ist, aber der Wert von bwin ergibt sich aus den Kunden und den
Markenname. Die Software lässt sich bestimmt schnell mal prograamieren (OK, ein paar Milliönchen wird
es schon kosten), aber wenn sie niemand nützt, bringt's das auch nicht.
Gerade bei Poker geht
es praktisch nur um Kunden, denn da will man die Wartezeit für Neue Spieler möglichst gering halten.
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conni
Die Analysten geben solche Prognosen nur
nach endlosen Gesprächen mit der Kompanie. Die Frage ist dann nur, glaubens das, was die sagt, oder
nicht. Da ich dem Management glaub, bin ich bei der derzeitigen Bewertung schlichtweg begeistert von
Bwin. Unabhängig von den rechtlichen Entscheidungen. Freilich nicht als Tradinginvestment, sondern auf
Sicht von 1-2Jahren.
mfg. C.
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conni
Wären die rechtlichen Probleme nicht, wäre ein KGV von 20-25 gerechtfertigt. So leider lediglich
zwischen 15-20. Die Branche war die letzten Jahre out, rückt aber zunehmend wieder ins Interesse der
Fonds und großen Investoren, was die jüngste Roadshow in NY gezeigt hat.
Erfreulich ist auch,dass
das Kostensenkungsprogramm bei Bwin voll greift und was am Wichtigsten ist, die Margen im Vorquartal nur
ein einmaliges Ereignis gewesen sein dürften.
Ich sehe die Aktie 2010 bei Kursen um die 40.
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Wien Broker
>Wären die rechtlichen
Probleme nicht, wäre ein KGV von 20-25
>gerechtfertigt. So leider lediglich zwischen 15-20.
Die
>Branche war die letzten Jahre out, rückt aber zunehmend wieder
>ins Interesse der
Fonds und großen Investoren, was die jüngste
>Roadshow in NY gezeigt hat.
>Erfreulich
ist auch,dass das Kostensenkungsprogramm bei Bwin
>voll greift und was am Wichtigsten ist, die
Margen im
>Vorquartal nur ein einmaliges Ereignis gewesen sein dürften.
>Ich sehe die
Aktie 2010 bei Kursen um die 40.
Zmindest kein 100er Kursziel
20-25er KGV ohne
rechtliche Probleme sehe ich auch.
15-20 mit rechtlichem Risiko erscheint mir zuviel. Würde das
doch ohne inflationsbereinigtes Wachstum bedeuten, daß ich den Gewinn 15-20 Jahre einfahren muß, um
meinen Einstandspreis zu erhalten.
Wenn man die Umsätze ansieht, haben wir schon längere Zeit
kaum Wachstum. Der Gewinntreiber sind Einsparungen. Wenn wir umsatzseitig mal wieder um 20% p.a. wachsen,
kann ich mir ein KGV von 15 vorstellen.
Auch wenn ich diesbezüglich also eher skeptisch bin,
kann ich mir eine Irrationalität vorstellen, wenn die guten Zahlen kommen. Also wenn die Anleger dann
wirklich sehen, daß bwin 3 Euro je Aktie verdient, kann ich mir auch 40er Kurse vorstellen, vielleicht
ja im Zuge einer Übertreibung und eines Aufwärtstrends 50.
Fazit: Ich glaube nicht, daß
der Markt 3 Euro EPS eingepreist hat.
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Mongocliquee
888’s GIGI LEVY, Unibet’s Petter Nylander and Bwin’s Norbert Teufelberger
were among chief executives that agreed this morning that regulation of EU and US gaming markets is the
number one issue facing the egaming industry.
Speaking at the CEO Panel discussion of the
European iGaming Congress and Expo (EIG) in Copenhagen, the business leaders reaffirmed the consensus
found among operators including Betfair, Betsson, Bet365, Bwin and Unibet in this year’s Power 50 of
top operators that laws governing internet gambling will determine the future growth of the industry.
888 chief executive Gigi Levy (pictured) said: “The big issue for the industry is regulation.
Regulation, and in particular the recent ECJ verdict , is the big thing facing us. It is the one thing
that could change the industry altogether on the European side.”
However the panel were
optimistic that the EU and USA would eventually legalise online gambling.
Referring to the
ECJ’s judgement against Bwin, Bwin co-chief executive Norbert Teufelberger said: “The ECJ verdict on
face value is not positive to us, but we still believe that in the next two to three years we will see
more markets opening up for us. This will benefit local operators too, and will create a very tough time
for the pirates.”
Teufelberger added: “We predicted that the ECJ decision would go the way
that it did. But what disappointed us was the reason given: the idea that egaming is dangerous is just
outright wrong. Protecting monopolies entices pirates, as the market in Holland shows. But we don’t
believe that’s a situation that regulators want.”
Unibet chief executive Petter Nylander
added: “Consumers have made their choice – they don’t want the monopolies. Consumers have created
the market and governments are just trying to catch up.”
Gigi Levy described the attempts to
stop online gaming in the USA that followed America’ Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA)
as “completely useless” and said that “the US market continues,” continuing that “it is quite
clear that regulators will try to catch up and that the market will open. We hope that other regulators
around the world will see that, rather than having consumers lose money and government lose tax revenue
will regulate.”
Norbert Teufelberger was also upbeat on the prospects of Asian market
opening, adding that “we have a strong brand there due to short sponsorship" and that Bwin's purchase
of MMOG brand UnitedGames yesterday was primarily concerned with the Asian market.
However Jim
Ryan did not share Teufelberger’s optimism about Asia, and said that PartyGaming had decided to
de-focus on the Asian market and re-invest resources in preparing for the US market to open.
Das war auch meine Vermutung bezüglich der Übernahme von United Games. Somit hat man einen
gewaltigen potenziellen Kundenstock in der Tasche.
Bleibt zu hoffen dass der Plan aufgeht.
Schönes Wochenende
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grandcru
Heute
nachmittag beginnt die Debatte über die Gesetzesvorlage zur Öffnung des französischen Markts im
Parlament, in Summe sind 30 Stunden Diskussionszeit geplant (davon 18h für Opposition). Kontroversielle
Diskussion erwartetet, Opposition könnte Urteil in Portugal zur Arumentation heranziehen. Regierung will
das Gesetz durchbringen und noch vor Beginn der nächsten WM (Juni 2010) private Anbieter zulassen und
damit das Monopol von Francaise des Jeux beenden . Hierfür wäre nach Mehrheit im Parlament auch noch
Zustimmung im Senat notwendig, dies kann frühestens am 14 Dez passieren, genaues Datum soll heute
festgelegt werden.
In dem angehängten Artikel ist auch eine gute Übersichtsgraphik über den
aktuellen Stand der Marktöffnung in Europa enthalten. Hier zu sehen, dass laut dem Artikel neben
Großbritannien und Irland, Estland Lettland und Litauen sowie die Slowakei und Bulgarien ihren Markt
bereits geöffnet haben. Unter "Aktuelle Reformbestrebungen" werden Frankreich, Italien, Spanien, Polen,
Tschechien, Rumänien, Österreich, Belgien und Dänemark geführt. Vor allem die Marktöffnung in den
baltischen Staaten war mir nicht bekannt...
http://www.lesechos.fr/info/comm/020162952097.htm
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Mongocliquee
Seit 18. Dezember 1998 gilt in
der Schweiz: Glücksspiele dürfen nur in staatlich lizenzierten Spielbanken veranstaltet werden. Wer
sich nicht daran hält riskiert Geldstrafen bis zu € 340.000,-. Poker hat in den letzten 2 Jahren aber
mehr und mehr einen Sonderstatus eingenommen – zuerst die Veranstaltung von privaten Poker Turnieren,
jetzt die Empfehlung des Bundesrates Online Poker zu lizenzieren.
Bis dato war die Regelung
klar: Glücksspiele dürfen nur in staatlichen Casino ausgetragen werden. Als Glücksspiele gelten in der
Schweiz jene Spiele die überwiegend vom Zufall abhängen. Auch Poker ist in die diese Regelung
grundsätzlich integriert. Das hat natürlich immer wieder für Kritik gesorgt. Seit Dezember 2007
beginnt sich Poker von dieser Pauschalierung zu emanzipieren. Denn damals hat die ESBK (= Eidgenössische
Spielbanken Kommission) beschlossen gewisse Poker TURNIERE von der monopolistischen Regelung auszunehmen.
D.h. jede Privatperson kann seither einen Antrag auf Austragung eines Poker Turniers stellen. Bewilligt
die ESBK diesen, dann kann der Event stattfinden. Vorrausetzung ist der Nachweis, dass bei der
Turnier-Veranstaltung das Geschick überwiegt. Irrtümlicherweise wird angenommen, dass bei Sachpreisen
keine Genehmigung erforderlich ist, oder wenn der/die Veranstalter keinen Gewinn macht. NUR mit der
Bewilligung der ESBK dürfen Turniere außerhalb von Casinos veranstaltet werden. Das hat einen
Freudenschrei in der Poker Community ausgelöst. Viele User haben in Poker Foren jubiliert, wie: „Ein
kleiner Schritt für die ESBK, ein großer Schritt für die Schweiz!“
Online Poker war bis
dato ebenfalls verboten, durch technische Kontrollen und Stichproben wurde versucht das Angebot in der
Schweiz auszusieben. Da es nicht möglich ist Online-Angebote hinreichend zu kontrollieren hat sich der
Bundesrat entschlossen ein Lizenzierungsmodell für Online Anbieter zu befürworten. Nur so würde ein
hinreichender Spielerschutz gewährleistet werden können.
Eine erleichternde Meldung für
zahlreiche Spieler und Spielerinnen, denn immer wieder wird in diversen Foren die Frage gestellt, ob man
sich als Spieler strafbar macht. „Nein“ ist hier die Antwort, denn nur der Veranstalter wird belangt.
Allerdings verliert der/die Spieler/in jegliche Gewinne oder Einsätze – die werden eingezogen. Das
gilt nicht nur für Live-Events, sondern auch für Internetpoker – NOCH, denn wie gesagt, der Bundesrat
verfolgt neue Pläne und somit wäre Online Poker dann auch legal. Der genaue Gesetzesentwurf ist noch
nicht durch, gut Ding braucht ein wenig Weile. Den Casinos schmeckt das nicht, sie legen regelmäßig
Beschwerde ein – bist dato ohne Ergebnis. Trotzdem ist eine Verlinkung mit Online Anbietern derzeit
noch illegal – auch diese Frage wird immer wieder gestellt – weil ja der Anbieter ein Gesetz
übertritt und man somit möglicherweise zum „Mithelfer“ wird.
Die Poker Community in der
Schweiz sieht einer gelockerten Rechts-Zukunft entgegen – das weiß sie auch zu schätzen. Derzeit legt
der Poker Boom noch einmal mehr zu.
Quelle : pokernews
Auch in der Schweiz sollte
es in absehbarer Zeit zu einer Liberalisierung kommen
Lg Mongocliquee
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murcielago
07.10.09, 12:59 Uhr
ziel
sollten 36=>40 sein, sl 3%
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Mongocliquee
Das sind wirklich keine guten Nachrichten, da sich in dieser Zeit die zwei Pokerriesen (Fulltilt und
Pokerstars) die ganzen Kunden schnappen werden. Denn diese zwei Anbieter werden sich nicht an diese
Vorgaben halten.
Am 12.11 gibt es wieder zwei Verhandlungen beim EUGH :
Klage von
Betfair :
http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=DE&Submit=Submit&numaff=C-203/08
Klage von Ladbrokers
http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=DE&Submit=Submit&numaff=C-258/08
Interessant ist dabei die Fragestellung z.B. :
Erfüllt eine auf die Lenkung der
Spielleidenschaft gerichtete, restriktive nationale Glücksspielpolitik, die tatsächlich dazu beiträgt,
dass die mit der betreffenden nationalen Regelung verfolgten Ziele, nämlich die Zügelung der
Spielabhängigkeit und die Betrugsvorbeugung, dadurch erreicht werden, dass dank des regulierten Angebots
von Glücksspielen der Umfang des Spielens (viel) begrenzter bleibt, als es ohne das nationale
Regulierungssystem der Fall wäre, die in der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen
Gemeinschaften, insbesondere im Urteil vom 6. November 2003, Gambelli (C-243/01, Slg. 2003, I-13031),
formulierte Voraussetzung, dass die Wetttätigkeiten in kohärenter und systematischer Weise beschränkt
werden, auch wenn dem Inhaber/den Inhabern der Genehmigung erlaubt ist, sein/ihr Glücksspielangebot
durch die Einführung neuer Glücksspiele attraktiv zu machen, das Augenmerk einer breiten
Öffentlichkeit durch Werbung auf sein/ihr Glücksspielangebot zu ziehen und so (potenzielle) Spieler von
dem illegalen Angebot von Glücksspielen fernzuhalten (vgl. Urteil des Gerichtshofs der Europäischen
Gemeinschaften vom 6. März 2007, Placanica u. a., C-338/04, C-359/04 und C-360/04, Slg. 2007, I-1891,
Randnr. 55 am Ende)?
Auf gut Deutsch : Wenn ein staatlichtes Monopol zulässig ist warum
dürfen die staatlich zugelassenen Anbieter neue Produkte einführen und ihr Produkt bewerben, obwohl sie
das Monopol mit dem Schutz vor Spielsucht verteidigen ?
Dazu sollte sich der EUGH jetzt
endlich mal konkret Äussern !
Lg Mongocliquee
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sprinsteen
Eine schlechte Nachricht aus China - oder seht ihr das anders?
Zurück zu den News
China untersagt Auslands-Investitionen in Online-Spiele-Markt
Shanghai, 12. Okt (Reuters) - China will die Kontrollen in der virtuellen Welt ausweiten und hat
ausländische Investitionen in seinen lukrativen Online-Spiele-Markt untersagt. In einem am Montag
bekanntgewordenen Rundschreiben verbot das Presse- und Verlagsamt GAPP ausländische Beteiligungen in
Form von Joint Ventures, Unternehmen und Kooperationen. Auch eine indirekte Beeinflussung des Marktes
über Vereinbarungen und technologische Unterstützung sei nicht erlaubt.
Der
Online-Spiele-Markt von China gehört zu den weltweit am schnellsten wachsenden Märkte. GAPP erwartet
nach eigenen Angaben, dass die Verkäufe dieses Jahr um 30 bis 50 Prozent auf 3,5 bis vier Milliarden
Dollar zulegen.
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stenedg
Nun beginnt man
auch in Deutschland umzudenken
http://www.isa-guide.de/law/articles/27314_koalitionsvereinbarung_in_schleswig_holstein_k
uendigung_des_gluecksspielstaatsvertrags.html
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bluepearl
win.com
etwas alt aber trotzdem:
http://domainliteracy.name/stories/4950901
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Mongocliquee
Wichtige Termine:
Donnerstag 12/11/2009
09:30 Mündliche Verhandlung
C-203/08
Freier Dienstleistungsverkehr
Sporting
Exchange
Gerichtshof - Zweite Kammer
Vorabentscheidungsersuchen des Raad van State
(Niederlande) – Auslegung von Art. 49 EG – Nationale Regelung, die die Veranstaltung von
Glücksspielen und das Sammeln von Wetten ohne Genehmigung verbietet und eine Genehmigung einem einzigen
Wirtschaftsteilnehmer vorbehält, um das Gemeinwohl und die Gesundheit zu schützen – Verweigerung der
Erteilung der Genehmigung an einen Wirtschaftsteilnehmer (im Internet), der bereits über eine
Genehmigung in anderen Mitgliedstaaten, einschließlich des Mitgliedstaats seines Gesellschaftssitzes,
verfügt – Erneuerung einer solchen Genehmigung ohne Herstellung des Wettbewerbs – Zwingende Gründe
des Allgemeininteresses
Donnerstag 12/11/2009
09:30 Mündliche Verhandlung
C-258/08
Freier Dienstleistungsverkehr
Ladbrokes Betting & Gaming und Ladbrokes
International
Gerichtshof - Zweite Kammer
Auslegung von Art. 49 EG − Nationale Regelung,
die zum Schutz des gesellschaftlichen Wohls und der öffentlichen Gesundheit die Veranstaltung von
Spielen und die Annahme von Wetten ohne Genehmigung untersagt und eine eventuelle Genehmigung einem
einzigen Veranstalter vorbehält − Verweigerung der Genehmigung an einen (im Internet tätigen)
Veranstalter, der bereits in anderen Mitgliedstaaten, einschließlich des Mitgliedstaats seines
Gesellschaftssitzes, über eine Genehmigung verfügt − Zwingende Gründe des Allgemeininteresses
Dienstag 08/12/2009
09:30 Mündliche Verhandlung
Verb. Rechtssachen
C-316/07
C-358/07
C-359/07
C-360/07
C-409/07
C-410/07
Dienstag
08/12/2009
09:30 Mündliche Verhandlung
C-46/08
Freier Dienstleistungsverkehr
Carmen Media Group
Gerichtshof - Große Kammer
Mittwoch 09/12/2009
09:30
Mündliche Verhandlung
C-409/06
Freier Dienstleistungsverkehr
Winner Wetten
Gerichtshof - Große Kammer
Wird heuer noch ein interessantes Jahr
Und nich zu vergessen : die Q3 Zahlen nächste Woche.
Lg Mongocliquee
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Mongocliquee
«So etwas kann sich unser Land nicht leisten» - Kiel kündigt
Glücksspielvertrag zum Ende 2011
Frankfurt/Kiel (ddp-nrd).
Die Landesregierung von
Schleswig-Holstein wird zum Jahresende den Glücksspielvertrag kündigen. Damit laufe der Vertrag Ende
2011 aus, sagte Christian von Boetticher, CDU-Fraktionschef im Kieler Landtag, der «Frankfurter
Allgemeinen Zeitung» (Samstagausgabe). Die Entscheidung folge aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU und
FDP in Kiel, sagte Boetticher.
Ein neuer Glücksspielvertrag zwischen den Bundesländern ist
damit unwahrscheinlich. Zur Bekämpfung einer Suchtgefahr verbietet der Vertrag unter anderem
Online-Glücksspiele in Deutschland. Dafür tauge das Verbot aber nicht, kritisierte Boetticher. Vielmehr
würden Betreiber ins Ausland abwandern, wodurch den Bundesländern Arbeitsplätze und Steuern verloren
gingen. «So etwas kann sich unser Land nicht leisten», sagte Boetticher dem Blatt. Außerdem gebe es im
Internet rund 3000 Seiten für Glücksspiele, die von immer mehr Menschen genutzt würden.
Schleswig-Holstein wolle das Glücksspiel privatisieren und zugleich mit den Betreibern «eine
sinnvolle Prävention verabreden». Der Glücksspielstaatsvertrag gilt seit 1. Januar 2008 für zunächst
vier Jahre und tritt am 31. Dezember 2011 außer Kraft, wenn nicht mindestens 13 Bundesländer seine
Verlängerung beschließen. Seit Einführung des Staatsvertrags brachen die Einnahmen der Bundesländer
aus dem Glücksspielbereich laut Deutschem Lottoverband um 30 Prozent ein. (ddp)
veröffentlicht am: 14.11.2009 14:51
Jetzt ist es fix.
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Finanzer
bwin - Analysen sehen nach 9 Monaten
Rückkehr in Gewinnzone
Etwas höhere Bruttogewinnerträge erwartet - Nettogewinn dürfte
deutlich ins Plus drehen
Wien (APA) - Analysten der UniCredit und von CA Cheuvreux
erwarten
für die am Donnerstag anstehenden Ergebnisse des börsenotierten
österreichischen
Internet-Wettanbieters bwin für die ersten neun
Monate 2009 eine Verbesserung der wichtigsten
Kennzahlen. Beim
Nettogewinn wird eine deutliche Rückkehr in den positiven Bereich
erwartet.
Die Bruttowetterträge werden für die ersten drei Quartale bei
313,35 Mio.
Euro gesehen. Das entspräche einem Plus von 3,4 Prozent
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das
Nettoergebnis dürfte von
minus 2,70 Mio. auf plus 26,20 Mio. Euro drehen.
Die Experten
der UniCredit weisen vor allem auf die starke
Reduzierung der operativen Kosten hin. Bei der CA
Cheuvreux ist man
davon überzeugt, dass bwin die Mitbewerber im dritten Quartal bei den
Margen
im Sportwettenbereich um vier bis sechs Prozent hinter sich
gelassen haben dürfte.
bwin
- Unicredit (CA IB) und CA Cheuvreux-Schätzungen für die
ersten drei Quartale 2009 in Mio.
Euro:
UniCredit CA Cheuvreux Mittel Veränderung Vorjahr
Bruttowetterträge 313,30 313,40
313,35 + 3,4% 303,10
Nettowetterträge 263,50 n.v. 263,50 - 0,0% 263,6
EBITDA 67,00 64,50 65,75
+42,6% 46,10
Nettogewinn 25,30 27,10 26,20 n.v. - 2,70
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Mongocliquee
Könnte mir schon vorstellen dass die Sportwettenmarge bei Bwin etwas
besser ist als bei dem Mitbewerb. Aber immerhin haben sie auch 50 Mio. Euronen in die Hand nehmen müssen
für die Übernahme von Gioco Digitale (abgesehen von den Aktien). Weiß jetzt aber nicht ob die im Q3
oder Q4 schlagend werden.
Edit : Die Zahlungen für Gioco Digitale werden über 1,5 Jahre
verteilt.
Zumindest sollte es beim Pokergeschäft somit ab Q4 einen leichten Umsatzschub
geben.
Fazit : Ich bin nach mehr als 4 Jahren endlich im grünen Bereich mit meinen Bwin
Positionen. Es war für mich ein sehr langer und steiniger Weg und ehrlich gesagt hätte ich mir nicht
gedacht dass ich es soll schnell schaffe wieder positiv aus der Sache rauszukommen. Immerhin habe ich
einen guten Mittelklassewagen in Bwin investiert. Dank dem Cost Average Effekt bin ich sogar mit meinen
Aktien zu 95 (KE) im grünen Bereich. Ich warte jetzt mal die Q3 Zahlen ab. Sollten diese schlecht
ausfallen wars das für mich und ich werde ausgestoppt. Damit würde für mich ein langer Leidensweg doch
noch realtiv glimpflich beendet. Hoffe zwar dass sich noch ein Gewinn ausgeht, aber wenn Bwin jetzt nicht
die Kurve bekommt wars das für mich
Wäre eigentlich wieder Schade da die Vorzeichen für Bwin
doch relativ gut stehen. Aber wie gesagt bin auf der anderen Seite wieder froh dass ich aus der Sache
nochmals gut rausgekommen bin. Sollte es so kommen werd ich mich mit Bwin bzw. der Glückspielbranche
auch nicht mehr beschäftigen,
So - das wars mit Schwafelei. Wird eine spannende Woche
für mich.
Gute Nacht - Mongocliquee
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as7531
hmmm, ich hoff auf ein sell on good news um dann billiger wieder reinzukommen
(nachdem die letzten monate gut liefen wären gewinnmitnahmen nicht verwunderlich). hab dzt zwar keine
stücke, aber nachdem ich an die geschichte seit zig jahren glaube (komme von 2EUR) und auch bei kursen
von 104 eur voll investiert war und den ganzen abschwung mitmachte ...denk ich... sind sie jetzt übern
berg.
der ganze liberalisierungsquatsch dauert halt einfach länger als alle anfangs angenommen
haben...aber wirklich aufhalten kann das keiner,denn die einnahmenverluste sind viel zu groß und der
spielerschutz interessiert in wahrheit keinen einzigen finanzminister.
auf gut deutsch: ich werd den
titel jedenfalls weiterverfolgen (und irgendwann mal vielleicht von der dividende leben können ).
also bis morgen.
Gruß S.A.
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der
Markus
Ich persönlich gehe eigentlich davon aus dass man demnächst wieder tiefere Kurse
sehen wird - die Aktie hat sich in letzter Zeit doch sehr, sehr gut entwickelt und hat jetzt sogar schon
das letzte Kursziel der Ersten (38) überschritten. Es gibt zwar noch ein paar zwischen 40 und 45, aber
viel Platz ist bis dorthin auch nicht mehr. Ehrlich gesagt wundert mich die aktuelle Performance ein
wenig, ich hätte für den Anfang diese Woche eher auf Gewinnmitnahmen getippt...
Aber wer
weiß, vielleicht geht's auch noch weiter nach oben wenn die Zahlen morgen noch besser als bereits
erwartet sein sollten.
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Marktführer
bleibt auf Wachstumskurs:
bwin-IR-Chef Konrad Sveceny: 'Wir sind auf mögliche
Konsolidierungsschritte vorbereitet'
18.11.2009
"10 Mitarbeiter waren
wir 2000 beim Börsegang", erinnert sich bwin-IR-Chef Konrad Sveceny anlässlich der kürzlich in Fraz
stattfindenden Aktienforum-Börse express-Roadshow. Heute, neun Jahre später, wird verkündet: "Wir sind
der grösste Anbieter von Online-Sportwetten weltweit." Und ein Unternehmen mit mittlerweile 1500
Mitarbeitern.
Den Blick fürs Wesentliche glaubt bwin aber behalten zu haben. Und dieser gilt
regionalen Wachstumsmärkten, in denen die Liberalisierung des Wettmarktes zumindest eingeläutet ist.
Diese heissen derzeit Frankreich und mit Priorität, da die Liberalisierung weiter vorangeschritten ist,
Italien.
"Zuerst wird investiert, dann geerntet", beschreibt Sveceny das Ziel. Und da bwin ja
bereits ein paar Jahre gesät hat, hofft Sveceny, dass ein Teil der Erntezeit eben schon jetzt beginnt.
"Daher haben wir auch eine Dividende in Aussicht gestellt." Denn, "wir haben die starke Phase der
Investitionen hinter uns gelassen." Was das nun bedeutet? "Das Geschäftsmodell ist ein stark
ertragsorientiertes." Was der IR-Chef künftig auch unter Beweis stellen will: "Wir werden auch 2010 ein
EBITDA-Wachstum schaffen", ist Sveceny überzeugt.
Die Ausgangsbasis dafür kann Sveceny auch
bereits in etwa darstellen, nachdem für das Unternehmen die ersten sechs Wochen des dritten Quartals
planmässig verlaufen sind, wie er festhält. Die Brutto-Gaming-Erträge sieht Sveceny in einer
Bandbreite zwischen 435 Millionen und 450 Millionen Euro; das bereinigte EBITDA bei etwa 110 Millionen
Euro.
Die Kasse von bwin war jedenfalls per 30. Juni mit 80 Millionen Euro an liquiden Mitteln
gefüllt: "Wir sind auf mögliche Konsolidierungsschritte der Branche gut vorbereitet", nennt das
Sveceny. Der Vorteil von Grösse für bwin: "Unser Geschäftsmodell ist ein skalenorientiertes."
Und sollte sich kein kaufwürdiges Objekt finden, gibt es ja noch immer die regionalen
Wachstumsmärkte, wie Italien. Knapp unter 50 Millionen Euro blätterte bwin für den italienischen
Marktführer bei Pokerspielen, Gioco Digitale, auf den Tisch, plus 2,3 Millionen eigener Aktien. Das hat
den Vorteil, dass das bisherige Management an Bord blieb, und somit auch "die Managementkapazität",
streicht Sveceny besonders heraus.
Was der Deal künftig in etwa bedeuten könnte, zeigt sich
an folgenden Zahlen: Gioco Digitale hat einen Marktanteil von 25 Prozent. Die Bruttogamingeinnahmen
werden für Italien heuer auf 770 Millionen Euro geschätzt. Und obwohl der italienische
Onlinegaming-Markt derzeit der grösste Kontinentaleuropas ist, wächst er weiter rasant -
Branchenbeobachter rechnen für 2012 bereits mit Einnahmen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro. Das wäre
ein Wachstum von knapp 70 Prozent.
Für Frankreich erwartet bwin, dass die Liberalisierung bis
Sommer 2010 stattfindet. Branchenstudien zufolge wird der französische Online-Gaming-Markt 2012 auf 1,2
Mrd. Euro geschätzt. Eine Akquisition á la Italien, um sich Marktanteile zu erkaufen, wird es in
Frankreich wohl nicht geben. Hier wird bwin auf seinen Joint-Venture-Partner Amaura Group vertrauen.
Amaura ist etwa Herausgeber der Sporttageszeitung LEquipe - jedenfalls passend zur 2010
stattfindenden Fussball-WM.
Dabei soll die Rentabilität natürlich nicht zu kurz kommen: "Mit
sieben bis neun Prozent Sportwettmarge kann man langfristig rechnen", erwartet Sveceny.
Apropos
Rentabilität. Die kommende Fussball WM 2010 wird bwin nutzen, "um sich bei Kunden marketingtechnisch in
Erinnerung zu rufen", sagt Sveceny, "aber nicht mit zuviel Geld." Denn was man ja nie weiss: "Es könnte
für den Kunden sein, der nur alle zwei Jahre eine Wette platziert."
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Gruß