EVN - EVN | ex-Dividende am 20.01.2009 | aktie.at Forum
EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
hdtv(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.11.10 08:21)

Hallo zusammen!

Ich wolle fragen bei welchem Kurs ihr es für sinnvoll haltet bei EVN einzusteigen. Natürlich sollte der Kauf vor dem 20.01. sein damit man an der Dividende profitieren kann

Greez

  

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EVN | ex-Dividende am 20.01.2009, hdtv(4), 23.11.10 08:21
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
09.1.09 11:17
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RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
10.1.09 12:02
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RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
11.1.09 12:16
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RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
11.1.09 16:40
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RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
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RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
11.1.09 23:59
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      RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
12.1.09 00:03
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EVN charttechnisch überhitzt
12.1.09 07:37
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      EVN kiefelt an geringen Margen
21.1.09 12:28
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RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
hdtv(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.1.09 12:02)

DiePresse.com | Wirtschaft | Finanzen | Artikel DruckenArtikel drucken
EVN: Gewinn sinkt, Dividende bleibt gleich

11.12.2008 | 18:23 | NICOLE STERN (Die Presse)

Optimismus für das laufende Geschäftsjahr. Der Umsatz ist um 7,3 Prozent auf 2,397 Mrd. Euro gestiegen.

Wien.EVN-Aktionäre können aufatmen: Obwohl der börsenotierte Energieversorger im abgelaufenen Geschäftsjahr 2007/08 (zum 30. September) beim Jahresüberschuss einen Rückgang um 17,7 Prozent auf 186,9 Mio. Euro hinnehmen musste, wird das Unternehmen bei der Hauptversammlung am 15. Jänner eine Dividende von 0,37 Euro je Aktie vorschlagen. Dies könnte laut Analystenkreisen mit der Eigentümerstruktur zusammenhängen. Denn das Land Niederösterreich ist mit 51 Prozent der mit Abstand größte Anteilseigner und an hohen Ausschüttungen interessiert.

Der Umsatz ist um 7,3 Prozent auf 2,397 Mrd. Euro gestiegen. An der Börse kam es im Laufe des Jahres dennoch zu starken Kursverlusten: Notierte die Aktie am 7. Januar auf ihrem Jahreshöchststand bei 23,55 Euro, kostet sie derzeit noch elf Euro. Damit hat die EVN-Aktie in etwa doppelt so stark an Wert verloren wie die Verbund-Titel.

  

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RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
RealBorg(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.1.09 12:16)

Ich kaufe Aktien vorzugsweise nach dem Ex-Dividende Tag. Keine Lust für den ohnehin schon mehrfach besteuerten Unternehmensgewinn auch noch 25% KESt. zu bezahlen.

Wer kommt am 15.1. zur Hauptversammlung?

Tom

  

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RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.1.09 23:55)

Hab mir jetzt den Geschäftsbericht durchgelesen:

Prinzipiell alles okay, nur Kleinigkeiten:

- Ergebniseinbruch vor allem durch die gestiegenen Energieeinkaufskosten, die man nicht an die Kunden überwälzen hat können

- 37,5% des Stroms wird aus Gas erzeugt

- Man freut sich über das deutsche Steinkohlekraftwerk, das 2010 in Betrieb gehen wird, das gemeinsam mit Evonik Steag GmbH um 800 Mio. Euro errichtet wird, wo dank modernster Technologien die CO2-Emissionen um rund 35% unter jenen durchschnittlicher EU-Kraftwerke liegen werden, und das einen Wirkungsgrad von 46% aufweisen wird

- Die EVN muss ganz schön CO2-Zertifikate zukaufen

Sind 35% weniger CO2-Ausstoss ein Erfolg, wenn man davon ausgeht, dass der Durchschnitt der EU-Kohlekraftwerke doch um einiges älter ist, dass also echte Dreckschleudern darunter sind? Bulgarien und Rumänien gehören übrigens auch zur EU.

Kann man über einen Wirkungsgrad von 46% wirklich froh sein?

Dazu passt die Aussage des Dr.Eder von der Voestalpine heute im ORF, dass sie halt auf Strom umsteigen werden, wenns kein Gas mehr gibt (obwohl Strom zu einem grossen Teil aus Gas erzeugt wird)

  

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RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.1.09 23:59)

>Sind 35% weniger CO2-Ausstoss ein Erfolg

Kommt drauf an, ob sie mit "durchschnittliches Kraftwerk" ein normales (zeitgemäßes) meinen oder den arithmetischen Durchschnitt oder den Median. Das sind schon große Unterschiede.

  

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RE: EVN | ex-Dividende am 20.01.2009
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.1.09 00:03)

Na ja, ein "zeitgemäßes" wird wohl ziemlich genauso auf -35% unter dem Durchschnitt kommen (sollen/müssen), in Zeiten, wo man für CO2-Zertifikate zahlen muss, also schliesse ich "zeitgemäß" mal definitiv aus

  

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EVN charttechnisch überhitzt
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.1.09 07:37)

Einige Indis vom EVN-Chart sind am oberen Anschlag. Wenn jetzt noch ein Anschlag auf EVNs Gaszufuhr erfolgt, kann ich mir eine weitere Kurssteigerung zurzeit nur mehr schwer vorstellen. Der Dividendentag könnte kurzfristig eine Trendumkehr nach unten auslösen.

  

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EVN kiefelt an geringen Margen
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.09 12:28)

Das gute 1. Quartal wird gehen – die schlechten Margen aber bleiben

Überragend war der gestrige Handelstag nicht, das war aber auch nicht zu erwarten. Immerhin galt es für die EVN-Aktie, den Dividendenabschlag (0,37 €) zu verkraften. Am 27. wird das Geld überwiesen. Ein knappes Monat später wissen wir, wie es dem niederösterreichischen Energieversorger im 1. Quartal ergangen ist. Wieder ein gutes Monat später ist dann bereits relativ klar, ob der Titel wieder einmal zu hehren Index-Ehren kommt und Mitglied in Österreichs Leitindex ATX wird. Derzeit kämpfen EVN und A-Tec ­darum, Palfinger aus der ATX-Riege zu kippen. Sollte das passieren, werden sich institutionelle Anleger mit ein paar Stück des Titels eindecken, was bei dem geringen Streubesitz (weniger als 14 Prozent) durchaus zu Kurssteigerungen führen kann.
Am 26. Februar ist aber die erste Bewährungsprobe für das laufende Geschäftsjahr. Ein Plus ist da nicht nur zu erwarten, sondern beinahe schon Pflicht. Immerhin konnte der Versorger in seinem Stammgebiet Niederösterreich per Anfang November eine Erhöhung der Gaspreise durchboxen. Da das 1. Quartal der EVN von Oktober bis Dezember läuft, ist der Gaspreis-Effekt also immerhin zwei Monate zu spüren. Leider nicht länger, denn per
15. Jänner wurde das Ganze großteils wieder rückgängig gemacht (in zwei Schritten, Schritt zwei folgt am 15. März). Aber das sind halt die „Freuden“ eines unter politischem Einfluss stehenden Versorgers.

Kurstreiber Übernahmen? Interessant für Anleger der Branche Strom ist, dass das Übernahmekarussell nach Mitteleuropa zu kommen scheint, was die Preise in dieser Region beflügeln könnte. Denn während zuletzt alles auf den spanischen Markt starrte, der vor dem Umbruch steht, hat sich RWE mit Essent ein starkes niederländisches Standbein zugelegt. 9,3 Milliarden € lassen sich die Deutschen das kosten (die kartellrechtlichen Genehmigungen fehlen noch). Da das Geschäftsmodell von Essent dem der EVN ähnelt (Multi-Utility-Strategie), haben wir die Übernahmemultiples auf die EVN übertragen (auch wenn die Mehrheit von 51 Prozent beim Land Niederösterreich liegt und eine Übernahme derzeit daher ausgeschlossen werden kann): Jedenfalls zahlte RWE 9,6-mal das EBITDA. Auf die EVN übertragen bedeutet das ein Kurspotenzial von etwa zehn Prozent. Diese rechnen wir aber als Übernahmeprämie...
Beeindruckend ist das Kursziel, wenn man das Multiple für das Eigenkapital heranzieht. 50 € wären das dann. Doch das spielt es sicher nicht und das liegt nicht an der Aktionärsstruktur. Vielmehr hat die EVN ein Margenproblem. Denn während Essent auf eine rund 20-prozentige Eigenkapitalrentabilität kommt, ist sie bei den Niederösterreichern knapp einstellig. Die im Vergleich geringen Margen zeigen sich nicht nur auf der Seite der Bilanz, sondern auch in der G+V (im operativen Geschäft). Die EBITDA-Marge ist um etwa ein Viertel schlechter als beim Schnitt der Konkurrenz.
Das liegt vor allem an der eingeschlagenen Osteuropa-Expansion. Diese hat bisher im Ergebnis noch nie gezeigt, dass sie Mehrwert brachte. Was auch daran liegt, dass die EVN ihre Markteintritte (vor allem Bulgarien und Mazedonien) vor allem auf das Endkundensegment konzentrierte, die zur Belieferung notwendigen Erzeugungskapazitäten aber nicht mitgekauft werden konnten. Zuletzt lag der Eigenerzeugungsgrad im Konzern bei bescheidenen 21 Prozent (in Österreich allein wären es 61 Prozent). Heißt: Die EVN muss jede Menge Strom am Markt zukaufen (oft zu Preisen, die in regulierten Märkten nicht weitergegeben werden können). Gott sei Dank hat sich der Strompreis-Anstieg zuletzt deutlich eingebremst.

Fazit. Kurzfristig überwiegen positive News (gutes 1. Quartal, ATX-Aufnahme?), auch die Charttechnik lässt hoffen, 13 € sind ein erstes Kursziel. Aufpassen müssen Anleger aber, sobald der Kurs unter elf fällt, unter 10,4 sollte es keinesfalls gehen, sonst liegen sechs € in Reichweite. Fundamental weist die EVN eine geringfügige Überbewertung auf. Heißt: Wer kurzfristig agiert (ein Stop-Loss bei 9,99 € tut aber jedenfalls Not), kann auf den positiven Effekt von Good News hoffen. Ein massiver Einstieg drängt sich aber nicht auf. Denn das Problem der zu niedrigen Margen wird sich morgen nicht lösen – übermorgen auch nicht.

WIrtschaftsblatt
21.01.2009

  

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Thema #66447

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