ATX (Wiener Börse Index) - ATX-Bumm 2009 | aktie.at Forum

Schon längst fällig: der neue ATX-Boom 2009 Thread!

Wie es im Augenblick aussieht, darf ich den Namen dieser ehrwürdigen Thread-Sequenz vorerst wieder einmal positiv formulieren .
Ich will mich nicht dahingehend versteigen, einen Aufwärtstrend zu postulieren, aber seit Jahresanfang (und darum geht's vorerst) haben wir schon schöne Meter gemacht, seit dem Vorjahrestief mittlerweile sogar +27%!

ATX
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=1y&asc=lin&dsc=abs&avgtype=simple&&lSyms=A TX.EAI&lColors=0x000000&sSym=ATX.EAI&hcmask=.png
http://isht.comdirect.de/charts/big.chart?hist=10d&type=CONNECTLINE&¤cy=&&lSyms=ATX .EAI&lColors=0x000000&sSym=ATX.EAI&hcmask=.png


12-Monats-Charts der ATX-Werte in der Reihenfolge ihrer aktuellen Gewichtung,
es wurde die Zusammensetzung und Wichtung vom 07.01.2009 berücksichtigt:

TKA http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=TKA.EAV.png EBS http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=EBS.EAV.png OMV http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=OMV.EAV.png

VER http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=VER.EAV.png VOE http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=VOE.EAV.png VIG http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=VIG.EAV.png

RIB http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=RIBH.EAV.png WIE http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=WIE.EAV.png ICL http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=ICLL.EAV.png

AND http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=ANDR.EAV.png PST http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=POST.EAV.png MMK http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=MMK.EAV.png

STR http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=STR.EAV.png FLU http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=FLU.EAV.png BAW http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=BWIN.EAV.png

RHI http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=RHI.EAV.png SBO http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=SBO.EAV.png ZAG http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=ZAG.EAV.png

PAL http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=PAL.EAV.png AUA http://isht.comdirect.de/charts/small.ewf.chart?hist=12m&sSym=AUA.EAV.png


Zugegebenermaßen ist die Wichtung der Werte mit heutigem Datum oft nur im Sub-Promillebereich zu unterscheiden, sodass sich diese Reihenfolge etwas willkürlich bzw. tageslaunig darstellt.
Dass die traditionsreiche Wiener Städtische vollkommen von einer exotischen Vienna Insurance Group verdrängt wurde, ist nahezu einem Börse-Erdbeben gleichzusetzen.
TKA an erster Stelle mutet schon erstaunlich an (nur 0,08% Index-Anteil vor EBS). Auch dass die RIB im Vergleich zum Vorjahr gleich vier Plätze auf die Erste verloren hat, ist herb. Ihr Nachteil gegenüber des dubiosen Newcomers VIG im Index-Anteil beträgt sogar nur minimale 0,02%. Aber auch Wienerberger und Intercell trennen nur magere 0,03%, und MMK, STR, FLU und BWIN tummeln sich innerhalb einer 0,25% Gesamt-Spannweite. Auch die Schlusslichter ZAG, PAL und AUA sind innerhalb von nur 0,20% Spannweite angesiedelt.

http://members.aon.at/webdata/ATX-Zusammensetzung_2008-01-07.PNG

Edit:
Leider ist seit heute die Anpassung des Threadtitels notwendig .

  

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ATX-Bumm 2009, Rang: Anynom(10), 09.4.10 15:56
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: ATX-Boom 2009
08.1.09 19:17
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RE: ATX-Boom 2009
09.1.09 08:58
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RE: ATX-Boom 2009
09.1.09 09:06
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RE: ATX-Boom 2009
09.1.09 09:09
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RE: ATX-Boom 2009
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RE: ATX-Boom 2009witzig
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RE: ATX-Boom 2009
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06.12.09 12:20
60
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RE: In 100% der letzten 10 Jahren war Dezember der lahm...
07.12.09 13:01
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09.12.09 10:06
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09.12.09 15:33
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65
RE: In 9 der letzten 10 Jahren Anstieg im Dezember
07.12.09 22:18
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Bei den US-Investoren sind Austro-Aktien "in"
09.12.09 20:05
67
RE: Bei den US-Investoren sind Austro-Aktien "in"
09.12.09 21:23
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Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zu erwarten
12.12.09 11:27
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Haarig
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RE: Haarig
15.12.09 16:18
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      RE: Haarig
15.12.09 16:20
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      RE: Haarig
15.12.09 16:46
73
      RE: Haarig
15.12.09 16:47
74
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75
favoriten für 2010
08.1.10 11:22
76
ATX hat Dreiecksformation nach oben durchbrochen
10.1.10 16:20
77
RE: ATX hat Dreiecksformation nach oben durchbrochen
10.1.10 17:23
78
      RE: ATX hat Dreiecksformation nach oben durchbrochen
10.1.10 17:31
79
      RE: ATX hat Dreiecksformation nach oben durchbrochen
10.1.10 17:59
80
      IPO-Flaute in Wien wird über 2010 hinaus anhalten
10.1.10 19:39
81
      ATX
14.1.10 16:36
82
      RE: ATX
19.1.10 09:43
83
      RE: ATX
21.1.10 21:05
84
Glanzlichter im ATX
26.3.10 10:14
85
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09.4.10 15:56
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09.4.10 20:57
87
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16.4.10 21:25
88
ATX: 2.800er Marke stellt einen massiven Widerstand dar
24.4.10 11:17
89
Zarte Verkaufssignaleinteressant
28.4.10 00:21
90
RE: Zarte Verkaufssignale
06.5.10 08:08
91
Wer profitiert vom schwachen Euro?
06.5.10 08:58
92
RE: Wer profitiert vom schwachen Euro?
06.5.10 09:04
93
      RE: Wer profitiert vom schwachen Euro?
06.5.10 09:09
94
      RE: Wer profitiert vom schwachen Euro?
06.5.10 19:32
95
      Nochmal zum schwachen Euro
06.5.10 19:35
96
      RE: Wer profitiert vom schwachen Euro?
06.5.10 19:41
97
      RE: Wer profitiert vom schwachen Euro?gut analysiert
06.5.10 20:27
98
ATX: Einer der wenigen Lichtblicke ist der stark gesunk...
08.5.10 13:32
99
ATX: Charttechnische Lage ganz klar schlecht
08.5.10 13:42
100
      RE: ATX: Charttechnische Lage ganz klar schlecht
08.5.10 14:07
101
      RE: ATX: Charttechnische Lage ganz klar schlecht
09.5.10 12:15
102
      RE: ATX: Charttechnische Lage ganz klar schlecht
09.5.10 15:59
103
      RE: ATX: Charttechnische Lage ganz klar schlecht
09.5.10 16:18
104
      ATX +9%
10.5.10 14:20
105
      RE: ATX +9%
10.5.10 15:06
106
ATX: Für eine Entwarnung ist es noch zu früh
14.5.10 20:47
107
ATX kracht durch die September-Unterstützung
20.5.10 16:15
108
RE: ATX kracht durch die September-Unterstützung
20.5.10 16:17
109
      RE: ATX kracht durch die September-Unterstützung
20.5.10 19:45
110
      RE: ATX kracht durch die September-Unterstützungwitzig
20.5.10 19:48
111
      RE: ATX kracht durch die September-Unterstützung
21.5.10 07:16
112
ATX: Kurzfristiger steiler Abwärtstrend findet seine Be...
21.5.10 20:54
113
ATX: Erste Bank erwartet nächste Woche Seitwärtsbewegun...
05.6.10 18:22
114
ATX: Nach unten hin hat sich die Marke von 2.200 als bo...
10.7.10 20:21
115
Im ATX sind noch einige Kursperlen zu entdecken
19.11.10 15:38
116
Zurück in der Gewinnzone
22.4.11 10:37
117
ATX weiterhin im Aufwärtstrend, 3.000 Punktemarke als h...
25.4.11 12:54
118
ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichischen L...
30.4.11 15:17
119
RE: ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichisch...
01.5.11 00:08
120
      RE: ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichisch...
01.5.11 08:49
121
      RE: ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichisch...gut analysiert
01.5.11 11:30
122
      RE: ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichisch...
02.5.11 09:59
123
      RE: ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichisch...
02.5.11 10:26
124
      'Langer Atem des ATX wird sich bezahlt machen'
02.5.11 11:24
125
ATX: Kurzfristiger Abwärtstrend weiter intakt, erste Un...
08.5.11 13:25
126
ATX befindet sich am besten Weg, ein symmetrisches Drei...
14.5.11 17:50
127
ATX: Unterstützungen wurden nun zu Widerständen
29.5.11 13:29
128
Langfristiger Aufwärtstrend stoppt ATX
03.6.11 16:21
129
Wiener Börse stellt Derivatehandel ein
19.9.13 21:39
130
      RE: Wiener Börse stellt Derivatehandel ein
20.9.13 09:58
131
ATX läuft ins Ende eines großen Dreiecks
19.12.15 14:00
132
RE: ATX läuft ins Ende eines großen Dreiecks
16.1.16 18:32
133
Ost-Phantasie ist wieder im Kommen
22.1.16 12:31
134
Deutsche Bank-Crash beschleunigt sich
08.2.16 17:07
135
      RE: Deutsche Bank-Crash beschleunigt sich
08.2.16 17:22
136

RE: ATX-Boom 2009
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.1.09 19:17)

Kein Posting bisher - ich werte das mal als bearishe Stimmung und
somit positives Zeichen

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 08:58)

ja,kompliment für den mutigen schritt zu diesem thread. auch wenns ab und zu mal holpern wird, mmn wird der atx zu jahresende eher bei 3000 als bei 2000pkte sein.
es könnte somit sein,dass heuer zwar der tiefpunkt der wirtschaftskrise erreicht wird, die finanzkrise aber schon im vorjahr diesen sah...

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 09:06)

>mmn wird der atx zu jahresende eher bei 3000 als bei 2000pkte sein.


du meinst also wirklich, dass der ATX heuer ~ 60% plus macht?

also ich glaub eher, dass mindestens bis ins halbjahr hinein noch etliche schreckliche bilanzdaten veröffentlich werden, und das ist nicht wirklich der boden für ein derartiges plus.

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 09:09)

>>mmn wird der atx zu jahresende eher bei 3000 als bei
>2000pkte sein.
>
>
>du meinst also wirklich, dass der ATX heuer ~ 60% plus macht?


60% Plus sind nach 60% Minus nicht weißgott wie viel. Wer vor einem Jahr einen ATX-Stand von 3000 vorhergesagt hat, ist als krankhafter Pessimist verlacht worden.

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 09:19)

aber da müssen auch die fundamentaldaten mal so halbwegs passen. ok, die börse nimmt zeitlich einiges vorweg, nur wird ja immer noch über anstehende zinssenkungen der EZB diskutiert, weils ja der wirtschaft so schlecht geht.

solang also nicht mal das über die bühne gebracht ist und es irgendein anzeichen gibt, dass sich die wirtschaftliche lage ins positive dreht, seh ich da keine 3000 punkte im ATX. vor allem nicht bei der ost-lastigkeit der wiener börse und den ganzen troubles in osteuropa derzeit und die geplatze ost-bubble wird dem ATX wohl kaum auf die sprünge helfen.

was wär den deiner ansicht nach die initialzündung für einen ATX von 3.000 per 31.12.09?

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 09:24)

Ich bin ansich auch nicht so optimistisch. Aber grundsätzlich wäre ein scharfer Anstieg nach einem scharfen Einbruch nichts ungewöhnliches. Ich kann mir einen Jahresendstand von 1200, 2000 oder 3000 ganz gut vorstellen, je nach Szenario.

  

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RE: ATX-Boom 2009 witzig
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 09:29)

Charttechnisch könnte ich mir 3000 auch leicht vorstellen. Man muss allerdings bedenken, dass der Normalstand im ATX etwa 1000 Punkte sind und die restlichen 4000 Punkte voriges Jahr nur heißes Geblubbere waren.

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 09:48)

>Charttechnisch könnte ich mir 3000 auch leicht vorstellen.
>Man muss allerdings bedenken, dass der Normalstand im ATX etwa
>1000 Punkte sind und die restlichen 4000 Punkte voriges Jahr
>nur heißes Geblubbere waren.

geh bitte...

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 10:26)

naja,heisses geblubbere haben wir ja rund um den erdball. man sieht ja gerade bei den deutschen banken die es selbst ohne grossen ostanteil ins kursnirvana geschafft haben.
und die amis sind bewertungsmässig eh immer überteuert gewesen und die bilanzen oft genug eine baron münchhausen-nummer.
wenn die angst im markt auf gier dreht- ja warum sollen dann werte wie voest,omv,ribh etc etc sich nicht geschwind verdoppeln? wären ja dann immer noch durschnittlich 50 oder mehr prozent unterm all time high.
fairerweise muss aber auch gesagt werden dass nach derartigen abstürzen oftmals -nach einer ersten starken gegenbewegung- jahrelanges dümpeln die folge ist.
wenn wie gesagt heuer die krise ihren tiefpunkt erreicht,so werden die kommentare die "verrückten haussierenden märkte" rügen. aber die sind halt schon wieder ein - zwei jahre der entwicklung voraus.
natürlich findet man sowieso für jedes szenario einen experten,der glaubhaft erklärt warums heuer 30% bergab oder bergauf gehen wird.
fact ist, die meisten charts schauen derzeit gut aus. spannend wirds,wie man heut auf die arbeitsmarktdaten reagiert.

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 10:30)

Was meinst du im Detail mit geh bitte?
Die 1000, die 3000 oder die 4000? Ist schon ein Unterschied...

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 10:41)

>Was meinst du im Detail mit geh bitte?
>Die 1000, die 3000 oder die 4000? Ist schon ein
>Unterschied...

das der ganze atx-anstieg nur eine bubble gewesen sei. der atx ist 1991 mit 1000 gestartet, und die unternehmen sind seither etwas größer geworden...

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 10:45)

Der ATX war bis 2003 auf 1000. Dann wurden die Ostbubble erfunden, die Pensionsbubble und die Überhaupt-Bubble.

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 10:47)

>Der ATX war bis 2003 auf 1000. Dann wurden die Ostbubble
>erfunden, die Pensionsbubble und die Überhaupt-Bubble.

eben - 12 jahre keine realisation der wertsteigerung der unternehmen.

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 10:52)

Hoffentlich blasens die Lenzing-Blase bald wieder auf. Die hat mich jahrelang ganz lieb erfreut.

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.1.09 12:24)

>>Der ATX war bis 2003 auf 1000. Dann wurden die Ostbubble
>>erfunden, die Pensionsbubble und die Überhaupt-Bubble.
>
>eben - 12 jahre keine realisation der wertsteigerung der
>unternehmen.
>


das gleiche könntest dann aber vom DAX auch sagen, der war 2003 nur knapp über 2.000 punkte, wo er ende 1993 schon mal war. also 10 jahre keine realisation der wertsteigerung der deutschen unternehmen. und das in einem wiedervereinigten deutschland, wo die börse diese zukunftsaussichten in den osten ja hätte vorwegnehmen müssen.

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.12.15 13:48)

>Charttechnisch könnte ich mir 3000 auch leicht vorstellen.

Also die 3000 wurden ja freundlicherweise total präzise erreicht, man könnte ja fast schon von boshafter Steuerung munkeln.

Von da an gings über die Jahre bergab. In Kürze gibt es von mir weitere Gedanken zum ATX.

  

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RE: ATX-Boom 2009
Rang: loser(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.1.09 18:41)

... heute ist der atx jedenfalls wieder auf seinen jahresanfangsstand zurückgekehrt, das anfangs-strohfeuerl ist schon erloschen

  

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Druck auf Finanzergebnisse etlicher ATX-Werte?
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.1.09 18:12)

CHSH-Experten erwarten Druck auf Finanzergebnisse etlicher ATX-Werte durch ####.

Wien. Die #### könnte die Quartalsergebnisse so manchen börsenotierten österreichischen Industriebetriebs oder Versorgers belasten, meinen Experten. „Auswirkungen hat es bereits gegeben“, sagt RCB-Analystin Teresa Schinwald. So erwartet austriamicrosystems ein „signifikant negatives“ Finanzergebnis 2008 wegen Belastungen aus Euro/Dollar-Absicherungsgeschäften. Und der Verbund soll 25 Mio. € auf Anleihen (möglicherweise von Lehman) abgeschrieben, damit aber das Bond-Portfolio im wesentlichen bereinigt haben, so Analysten. Auch die EVN meldet Einbußen durch Kursverluste.

Probleme bei Bank-Partner

Experten der auf Wirtschaftsrecht spezialisierten Wiener Kanzlei Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati (CHSH) erwarten Probleme bei den strukturierten Finanzierungen im Portfolio mancher börsenotierten österreichischer Unternehmen, die Nachschüsse, Nachbesicherungen oder Abwertungen erforderlich machen und zwar vor allem ab dem 4. Quartal 2008. Grund: strukturierte Finanzierungen, die die Unternehmen unter Einbeziehung internationaler Banken eingegangen sind oder besichert haben. Die #### hat vielen dieser einst stolzen Banken schwere Verluste zugefügt. Zwar wurden sie mit Staatshilfe gerettet, doch auf den Kurs ihrer Aktien und Anleihen blieb das nicht ohne Auswirkungen. So notierten Anleihen von Emissionsvehikeln von Lehman Brothers (nur ein Teil der Bankengruppe befindet sich im Insolvenzverfahren) jüngst bei 30% ihres Nominals. Viele österreichische Großunternehmen haben vor Jahren Lehman-Anleihen gekauft, weil sie strukturierte Finanzierungen eingegangen sind, die laut Vertragsbedingungen mit Anleihen einer bestimmten Bonität unterlegt werden mussten. Die für die Besicherung eingesetzten Papiere haben jetzt 60 bis 70% Kursverlust erlitten; das betrifft in geringerem Umfang auch viele nicht insolvente Großbanken. Die Unternehmen, die solche Papiere ins Portfolio genommen haben, müssen abwerten und/oder nachbesichern, sagen Volker Glas und Peter Knobl, Experten für Finanzierungsrecht und Partner bei CHSH. Betroffen können Versorger sein, die Sale-and-Lease-back-Transaktionen vorgenommen haben. Auch wenn die Wertpapiere von Versicherern stammen, kann das Problem akut werden, etwa bei AIG und anderen, deren Rating im Keller ist.

Keine einfache Lösung

Die Experten betonen, dass hier nicht von einem Totalverlust ausgegangen wird. Doch auch eine Überbrückung der Zeit, bis z.B. AIG-Papiere wieder das erforderliche Rating haben, kostet Geld. Es muss schlicht nachbesichert werden, um wieder die erforderliche Sicherheitenstruktur herzustellen. Auch das läppert sich: solche strukturierten Finanzierungen werden meist erst ab etwa 80 Mio. € Volumen eingegangen; die Nachbesicherungen kosten dann einige Millionen Euro. Ein einfaches Gegenmittel gibt es nicht. „Die zugrunde liegenden Transaktionen wurden ja schon abgeschlossen, manchmal vor Jahren“, so Glas. In der Zukunft werden die Verluste aber zu konservativeren Finanzierungsstrukturen führen, erwartet er.

Kasten: Importiertes Problem

Generell kamen die betreffenden strukturierten Finanzierungen aus Deutschland oder den USA, nicht von österreichischen Banken. „Wir haben in manchen Fällen Klienten davon abgeraten.“ Allerdings nicht immer erfolgreich. So prüfte CHSH vor einiger Zeit die rechtlichen Grundlagen von strukturierten Finanzierungen und Derivativgeschäften für österreichische Gemeinden und Statutarstädte. „Das Ergebnis war“, sagt Knobl, „dass hier ganz erhebliche Vertretungs-und Zustimmungsvoraussetzungen zu erfüllen gewesen wären.“ So hätte die Unterschrift des Bürgermeisters nicht gereicht; die Gemeinden hätten typischerweise neben Kollektivzeichnung mit Stadtsenats- oder anderen Organmitgliedern einen Gemeinderatsbeschluss, im Extremfall die Zustimmung des Bundeslandes als Aufsichtsbehörde benötigt. Die geprüften Verträge kamen letztendlich nicht zustande. „Umso mehr überrascht es uns, dass viele Gemeinden, wie jetzt öffentlich bekannt wurde, später mit anderen Finanzpartnern vergleichbare Geschäfte, auch Derivativgeschäfte, eingegangen sind.“ Und zwar offenbar ohne die Voraussetzungen, sehen die Experten vor allem die Bürgermeister auf dünnem Eis. „Einige dieser Geschäfte könnten überhaupt nichtig sein“, sagt Glas. Die Gemeinden hätten vor allem das Zinsrisiko eines vorhandenen Portfolios hedgen und nebenbei Zusatzgewinne aus der Transaktion machen wollen. „Der Markt war wohl schon überhitzt, die Verlockung zu groß.“

http://www.medianet.at/financenet/capmarkets-immowatch/atx-werte-sp-ren-flaute.html

  

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RE: Druck auf Finanzergebnisse etlicher ATX-Werte? witzig
Rang: schertling(132) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.1.09 20:38)

>CHSH-Experten erwarten Druck auf Finanzergebnisse etlicher ATX-Werte durch ####.

Wer gerne wissen möchte, was "####" bedeutet: es ist die zensurierte Version des Wortes "Finanzmarkt-krise" ohne Bindestrich.
In der Tat ein gefährliches Wort , das dem öffentlichen Sprachgebrauch schnellstens entzogen gehört.

  

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RE: Druck auf Finanzergebnisse etlicher ATX-Werte?
Rang: ctt(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.1.09 18:44)

Finanzmarktkrise
Bei mir sieht aber das wort doch gut lesbar aus, oder etwa nicht??

  

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RE: Druck auf Finanzergebnisse etlicher ATX-Werte? witzigwitzig
Rang: loser(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.1.09 19:11)

>Finanzmarktkrise
>Bei mir sieht aber das wort doch gut lesbar aus, oder etwa
>nicht??
>


test:


finanzmarktkrise

brokerjet


... vielleicht geht der filter heut nicht

  

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Finanzmarktkrise
Rang: schertling(132) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.1.09 21:08)

Wie der Admin an anderer Stelle mitgeteilt hat, hat er mittlerweile das Wort wieder freigeschaltet. "Brokerjet" ist schon seit längerem wieder frei.

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_mesg&forum=130&topic_id=224&mesg_id=577 &page=

  

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RE: Druck auf Finanzergebnisse etlicher ATX-Werte? witzig
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.1.09 23:43)

Sowas, und ich hab geglaubt, das #### steht immer für "L a u r a".

Hat sich so gut angehört: "CHSH-Experten erwarten Druck auf Finanzergebnisse etlicher ATX-Werte durch L a u r a.

Wien. Die L a u r a könnte die Quartalsergebnisse so manchen börsenotierten österreichischen Industriebetriebs oder Versorgers belasten, meinen Experten. Die L a u r a hat vielen dieser einst stolzen Banken schwere Verluste zugefügt."

  

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Erste Bank technischer Vorreiter
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.09 08:53)

Also wenn die Erste Bank charttechnisches Zuchtpferd für den ATX ist, werden wir mit dem ATX wohl munter in den Abgrund galoppieren.
Auf Normalniveau 1000?

  

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Wenn Realität die Bilanzen einholt
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.1.09 13:00)

Firmenwert-Abschreibung: Wenn Realität die Bilanzen einholt
22.01.2009 | 11:40 | Ewald Bechtloff (DiePresse.com)

In vielen Bilanzen 2008 kracht es, denn nun rächen sich allzu optimistische Zukäufe der vergangenen Jahre. Aus den "goodwill"-Positionen werden oft riesige Abschreibungs-Posten.

Ein Unternehmen ist mehr wert als sein Betriebsgebäude, Maschinen und Lagervorräte. Image, Kundenstock, Innovationen oder Qualität des Managements sind Faktoren, die ein Unternehmen wertvoll machen. Daher ist der Kaufpreis bei Firmenübernahmen meist deutlich höher als der reine Substanzwert (Gebäude, Maschinen,...). Diese Differenz nennt man "goodwill".


Goodwill hunting
Dieser Goodwill ist im Prinzip die in Zahlen gegossene Hoffnung eines Firmenkäufers. Nämlich die Hoffnung, dass das übernommene Unternehmen in Zukunft Gewinne erwirtschaftet und sich so die Investition möglichst bald amortisiert.

Bilanziert ein Unternehmen jedoch nach den internationalen Rechnungslegungssregeln wie IRFS/IAS oder US-GAAP, so muss eben dieser Goodwill jedes Jahr einem "Impairment-Test" unterzogen werden. Hat sich die Realität zu weit vom ausgewiesenen Goodwill entfernt, muss er nach unten korrigiert werden. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Erträge des übernommenen Unternehmens deutlich geringer sind als erhofft.

Die dann notwendige Abschreibung belastet als Aufwand natürlich den eigenen Jahresabschluss.

Kauf im Boom rächt sich jetzt
Analysten warnen davor, dass diese Abschreibungen riesige Löcher in die Bilanzen 2008 reißen könnten. Denn vor allem in den wirtschaftlichen Boomjahren 2005 bis 2007 wurden bei vielen Unternehmenskäufen viel zu optimistische Wertaufschläge bezahlt.

Symptomatisch dafür ist die Hitech-Branche. So musste etwa Intel eine Milliarde Dollar goodwill von der Internet-Firma Clearwire abschreiben.

Feliz Ebitad
Unternehmen, deren Nettoergebnisse enttäuschend bis katastrophal ausfallen, verkünden gerne Feiertags-Kennzahlen wie EBIT oder EBITDA (EBITAD). Das steht für "Earnings before interest and taxes" bzw. "Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization". Also der theoretische Gewinn, wenn das Unternehmen keine Zinsen (z.B. für Kredite) und Gewinnsteuern zahlen müsste und es auch keine Abschreibung gäbe.

Kosten nicht "wegformulieren"

Doch all diese Aufwände und Kosten sind real. Ein Industrieunternehmen hat allein auf seinen Maschinenpark riesige Abschreibungen und ohne Zinszahlungen kommt praktisch kein Betrieb aus.

Es ist daher für Anleger dringend zu empfehlen, vor allem auf eine Unternehmenszahl zu achten: Den Nettogewinn. Denn unterm Strich sagt er am besten aus, wie es einem Unternehmen geht.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/446014/index.do

  

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Aktien für Geduldige interessant
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.09 12:32)


Österreichs Unternehmen sind niedrig bewertet. Doch Wirtschaftsforscher warnen: Die Krise dauert an. Aktien werden bald noch billiger.

Mittwoch, 14. Jänner 2009. Nachrichtensender trommeln eine neuerliche Hiobsbotschaft von der Wirtschaftsfront: Der heimische Stahlkonzern voestalpine schickt 4000 Mitarbeiter in die Kurzarbeit. Nach Magna - Frank Stronachs Autozulieferkonzern musste für seine steirische Fertigung schon im vergangenen Jahr Kurzarbeit anmelden - zwingt die Finanzkrise ein weiteres Aushängeschild der österreichischen Industrie zu harten Maßnahmen.

Donnerstag, 15. Jänner 2009: Mit einem Plus von knapp vier Prozent führt voestalpine die Liste der Kursgewinner an der Wiener Börse an. Schadenfreude? Zufall? Oder kompletter Irrsinn verlustgeschüttelter Anleger?

"Positiv am laufenden Jahr ist, dass wir die Auswirkungen der Krise besser sehen und deren Folgen abschätzen können", versucht Birgit Kuras, Chefanalystin der Raiffeisen Centrobank (RCB), dem steten Fluss der Katastrophenmeldungen doch noch die eine oder andere mentale Rettungsinsel abzutrotzen. 2009 - das Jahr der Wahrheit. Geht es nach Markus Marterbauer, Ökonom im Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo), dann wird diese Wahrheit aber mäßig erfreulich ausfallen: "Für das erste Halbjahr schaut es ganz düster aus. Derzeit brechen der Industrie die Exportaufträge weg." 2008 bescherte der Wiener Börse ein Minus von 62 Prozent. Droht heuer ein weiteres Blutbad?

Friedrich Mostböck, Chefanalyst der Erste Bank, mag nicht daran glauben: "Die Wiener Börse ist derzeit absurd niedrig bewertet. Das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis der ATX-Werte liegt bei fünf." Diese Maßzahl gibt an, wie viele Jahre ein Unternehmen braucht, um seinen Börsenkurs zurückzuverdienen. Werte um zwölf gelten im langjährigen Durchschnitt als angemessen, unter zehn wird es billig, fünf bedeutet sozusagen Ausverkauf.

"Aber das interessiert derzeit niemanden", räumt Mostböck ein. Immerhin mussten Anleger in den vergangenen Monaten immer wieder die Erfahrung machen, dass sich Prognosen und Unternehmenszahlen als falsch oder manipuliert erwiesen. Bemerkenswert beispielsweise, dass deutsche Analysten für die im Leitindex DAX zusammengefassten Aktien für heuer noch immer ein durchschnittliches Gewinnwachstum von 17 Prozent vorhersagen. Bei den 500 wichtigsten US-Unternehmen des S&P-500-Index sollen die Profite immerhin um knapp sieben Prozent zulegen.

Da sind die Österreicher für die 20 bedeutendsten, im Leitindex ATX repräsentierten Unternehmen schon deutlich pessimistischer. Mit einem Gewinnminus von 17 Prozent rechnet Mostböck, und Kuras geht sogar von einem Rückgang um durchschnittlich 20 Prozent aus. "Zum Teil sind die Gewinnschätzungen aber immer noch zu hoch", befürchtet die RCB-Analystin. Dennoch: "Selbst wenn der Gewinneinbruch in Österreich doppelt so kräftig ausfällt, wie wir ihn derzeit prognostizieren, sind österreichische Aktien immer noch historisch günstig bewertet."

Für eine baldige Aufhellung an den Weltbörsen - und ohne diese wird auch Wien keinen Weg aus dem Kurstal finden - sprechen ihrer Meinung nach einige Indikatoren. So drehte der in Deutschland ermittelte vorlaufende Konjunkturindex sentix für Euroland kürzlich ins Plus, und auch der Konjunkturerwartungsindex des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) gab ein positives Lebenszeichen - beide allerdings auf tiefen Niveaus.

Woran Österreich-Anleger in der Vergangenheit gern ihre Hoffnungen aufrichteten, waren die guten Geschäftsbeziehungen zu den näheren und weiteren Nachbarstaaten. "Ostfantasie" lautete das zugkräftige Verkaufsargument. "Selbst wenn die EU heuer in eine Rezession schlittert, sehen wir für diese Region ein Wachstum um die zwei Prozent", zeigt sich Erste-Analysechef Mostböck optimistisch. Wirtschaftsforscher Marterbauer ist da anderer Meinung: "Für die Konjunktur in Osteuropa bin ich sehr pessimistisch. Das Wachstum ist auf der Verschuldung der öffentlichen und privaten Haushalte aufgebaut, und das wird auf Dauer nicht finanzierbar sein."

Heißt im Klartext: Derzeit sollten Anleger noch die Finger von österreichischen Aktien lassen. Nur wer bereit ist, ein beachtliches Risiko weiterer Kursverluste einzugehen, sollte jetzt bereits zugreifen (siehe Kurzanalysen der 20 ATX-Aktien). Wann also einsteigen? "Die Konjunkturerholung hängt von zwei Faktoren ab: der Erholung des internationalen Finanzsystems und der Wirksamkeit der Konjunkturpakete", doziert Marterbauer.

Seiner Meinung nach zeigten die vergangenen Wochen schon eine gewisse Beruhigung der Situation am Zwischenbankmarkt. "Das bedeutet zwar noch keineswegs, dass jetzt schon alle Probleme gelöst sind, aber immerhin wurden Voraussetzungen geschaffen." Positiv bewertet der Wirtschaftsforscher auch die Milliarden-Konjunkturpakete der Regierungen. "Hier sieht man jetzt einige Bemühungen, sogar die Deutschen sind nach monatelangem Tiefschlaf draufgekommen, dass sie etwas für die Konjunktur tun könnten." Unmittelbare Wirkung zeigen die staatlichen Konjunkturspritzen aber noch nicht. "Da würde ich eine Stabilisierung im zweiten Halbjahr sehen. Einen Aufschwung halte ich heuer aber für ausgeschlossen."

Dem entsprechend prognostiziert Chefanalystin Kuras für das Ende des ersten Quartals einen Stand des ATX von 1550. Gegenüber der Marke vom Jahresanfang wäre das ein Rückgang um deutlich mehr als zehn Prozent. Der Kursabschwung bis Mitte Jänner gab da bereits eine Richtung vor. Zum Jahresende sieht sie allerdings einen Stand von 2200 Punkten - was immerhin einer Jahresperformance von mehr als 20 Prozent entspräche. Februar und März würden auf Basis dieser Schätzung günstige Einstiegskurse bringen.

Zur Vorsicht rät auch Hannes Karre, Österreich-Fondsmanager der Bawag PSK: "Es wird sicher noch einige Monate dauern, bis sich die Auswirkungen der staatlichen Konjunkturpakete zeigen. Aktuell bleibt das Umfeld schwierig." Was eine positive Entwicklung des ATX betrifft, gibt sich Karre bedeckt: "Derzeit überwiegen jedenfalls noch die dämpfenden Effekte an den Aktienmärkten." Abgesehen davon rät der Fondsmanager aber zur Wahl der richtigen Branchen.

Banken zählten seiner Meinung nach noch zu den riskanten Investments, darunter leide auch der ATX. Immerhin rund ein Viertel des österreichischen Leitindex setzt sich aus Finanzwerten - Banken und Versicherungen - zusammen. Versorgeraktien, beispielsweise Verbund, bieten hingegen langfristig gute Chancen. Generell sollten Anleger derzeit Aktien mit hohen Dividendenrenditen wie Post und Flughafen bevorzugen.

Telekom Austria
Streitereien mit den Belegschaftsvertretern wegen geplanter Kündigungen und gerichtliche Auseinandersetzungen wegen unangenehmer Wettbewerbsauflagen vergraulten Telekom-Boss Boris Nemsic (Foto) das vergangene Jahr. Die Expansion in den europäischen Osten belastet ebenfalls, und Anfang Jänner stufte die Credit Suisse das Papier von "neutral" auf "underperform" zurück. > Kursziel laut Erste Bank: 12,70 Euro

- Gewichtung im ATX: 15,51%

- KGV '09: 10,9*) > Dividendenrendite '09: 8,1%*)

Bei einem Kursverlust von 46 Prozent hielt sich Telekom Austria mit Boris Nemsic an der Spitze im vergangenen Jahr immerhin besser als der Durchschnitt.

Andritz
Der steirische Maschinenbauer konnte erst jüngst wieder zwei internationale Großaufträge an Land ziehen. Langfristig ein solides Investment.

- Gewichtung im ATX: 3,36%

- KGV '09: 7,3*)

- Dividendenrendite '09: 5,2%*)

Austrian Airlines
Nach dem Einstieg der Lufthansa ist die Existenz der heimischen Airline gesichert, doch die unmittelbare Kursfantasie ist zunächst einmal draußen.

- Gewichtung im ATX: 0,78%

- KGV '09: negativ*)

- Dividendenrendite '09: -

bwin Entertainment
Mitte Dezember 2008 stieg das Fondshaus Fidelity ein - doch Spielanbieter zählen nicht zu den Lieblingen der internationalen Gesetzgeber.

- Gewichtung im ATX: 2,29%

- KGV '09: 12,5*)

- Dividendenrendite '09: -

Flughafen Wien
Unklar ist, ob der Lufthansa-Einstieg die AUA Passagiere kostet. Auch die Konjunktur belastet das Geschäft. Eine lukrative Dividendenrendite und der hohe Substanzwert sprechen für die Aktie.

- Gewichtung im ATX: 2,05%

- KGV '09: 8,8*)

- Dividendenrendite '09: 6,8%*)

Mayr-Melnhof
Kartonhersteller sind üblicherweise besonders konjunkturabhängig. Dennoch hielt sich die Aktie vergangenes Jahr besser als der ATX - doch auch das Gewinnpotenzial ist begrenzt.

- Gewichtung im ATX: 2,37%

- KGV '09: 13*)

- Dividendenrendite '09: 3,4%*)

Österreichische Post
Drohende Konkurrenz durch private Zustelldienste, politischer Gegenwind wegen rationalisierungsbedingter Schließungspläne - viele Probleme, aber eine verlockende Dividendenrendite.

- Gewichtung im ATX: 3,54%

- KGV '09: 11,3*)

- Dividendenrendite '09: 10,2%*)

Schoeller-Bleckmann
SBO-Vorstand Gerald Grohmann (Foto) braucht nur auf höhere Ölpreise zu warten, bis der Kurs des Top-Unternehmens wieder steigt.

- Gewichtung im ATX: 1,14%

- KGV '09: 8,6*)

- Dividendenrendite '09: 3,1%*)

Intercell
Die Übernahme des Mitbewerbers Crucell durch Wyeth macht Intercell zum letzten verbliebenen unabhängigen Impfstoffhersteller - mit entsprechender Fantasie.

- Gewichtung im ATX: 5,03%

- KGV '09: 62*)

- Dividendenrendite '09: -

Strabag
Mit Optimismus geht Strabag-Chef Haselsteiner in das Jahr 2009, Umsatz und Bauleistung sollen steigen. Doch Sal. Oppenheim reduzierte das Kursziel auf 19,7 Euro.

- Gewichtung im ATX: 1,92%

- KGV '09: 11,8*) > Dividendenrendite '09: 2,3%*)

Verbund
Für die Versorgeraktie spricht der hohe Anteil an Wasserkraft - Sal. Oppenheim errechnet den Fair Value trotz der Gefahr sinkender Preise mit 51,15 Euro.

- Gewichtung im ATX: 9,30%

- KGV '09: 12,7*)

- Dividendenrendite '09: 3,6%*)

OMV
Ölpreise um 140 Dollar je Fass freuen die Ölkonzerne. Heuer weht Gegenwind, den man in den Bilanzen zu spüren bekommen wird. Doch der Ölpreis wird früher oder später sicher wieder steigen, der OMV-Kurs auch.

- Gewichtung im ATX: 12,22%

- KGV '09: 3,6*) > Dividendenrendite '09: 6,2%*)

Palfinger
Die Krise der Autobranche trifft auch die Lastwagenhersteller, und diese zählen zu den wichtigsten Kunden für Palfinger. UniCredit senkte das Kursziel im Dezember von zwölf auf 10,30 Euro.

- Gewichtung im ATX: 0,78%

- KGV '09: 11,9*)

- Dividendenrendite '09: 3,4%*)

Raiffeisen International
Die totale Ausrichtung auf das Ostgeschäft und vor allem die Finanzkrisen brachten 2008 ein Kursminus von 81 Prozent. Dementsprechend hoch ist das Erholungspotenzial, doch auch das Risiko.

- Gewichtung im ATX: 5,15%

- KGV '09: 4,2*)

- Dividendenrendite '09: 1,3%*)

RHI
Dass einer der weltweit führenden Feuerfest-Anbieter unter der Krise unmittelbar leidet, überrascht nicht, ändert aber nichts an der Marktposition. Kursziel von Sal. Oppenheim: 16,7 Euro. Erste: 19 Euro.

- Gewichtung im ATX: 1,47%

- KGV '09: 5,9*)

- Dividendenrendite '09: 4,1%*)

Erste Group
Bankchef Andreas Treichl (Foto) kämpft gegen die Folgen der weltweiten Finanzkrise. Wer jetzt schon bei Banken einsteigt, kann viel gewinnen, riskiert aber auch sehr viel.

- Gewichtung im ATX: 14,18%

- KGV '09: 4,8*)

- Dividendenrendite '09: 3,4%*)

Vienna Insurance Group
Ein gewisses Risiko geht vom Ostengagement aus. Morgan Stanley senkte das Kursziel vergangenen Dezember um 23 Prozent auf 46 Euro.

- Gewichtung im ATX: 5,87%

- KGV '09: 7,3*)

- Dividendenrendite '09: 4,9%*)

voestalpine
Kurzarbeit, Investitionsbremse - voestalpine reagiert unmittelbar auf die Krise. Goldman Sachs bestätigte kürzlich die Kaufempfehlung mit Kursziel 24 Euro.

- Gewichtung im ATX: 7,96%

- KGV '09: 4,3*)

- Dividendenrendite '09: 8,0%*)

Wienerberger
Dass ein Baustoffkonzern unter der Immobilien- und Finanzierungskrise leidet, überrascht nicht. UniCredit reduzierte das Kursziel von 19 Euro auf 13 Euro.

- Gewichtung im ATX: 4,17%

- KGV '09: 11,3*)

- Dividendenrendite '09: 4,1%*)

Zumtobel
Enttäuschend verlief das zweite Quartal des Geschäftsjahres. Der Gewinn ging um 23 Prozent zurück, die Banken reduzierten das Kursziel auf 5,40 bis acht Euro.

- Gewichtung im ATX: o,80%

- KGV '09: 21,2*)

- Dividendenrendite '09: 7,5%*)


Quelle für alle Charts: Wiener Börse *) KGV '09 und Dividendenrendite '09: Mittelwert der Schätzungen von RCB, Erste Bank und Consensus.

Die schwerste Aktie im ATX-Index lockt mit hohen Dividenden.


Quelle: Trend vom 1.2.2009


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Gruß

  

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RE: Aktien für Geduldige
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.5.11 12:50)

Hallo,

gibts für 2011 auch eine Auflistung der Gewichtung, oder wo kann ich diese finden ?

Vielen Dank !

Schönen Mittag
Nosferatu

  

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Mostböck zuversichtlich für Osteuropa
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.2.09 16:36)

Erste-Chefanalyst ist guter Dinge: Risiko in Osteuropa "begrenzt"

Mostböck: "Faktum ist, dass Zentral- und Osteuropa nicht den Bach runtergehen wird" - Stabilisierung der Aktienmärkte im zweiten Halbjahr 2009

Der Chefanalyst der Erste Bank, Friedrich Mostböck, sieht österreichische Banken und Unternehmen wegen ihres Engagements in Zentral- und Osteuropa (CEE) nicht so sehr in Gefahr wie andere Experten. Prinzipiell seien die heimischen Finanzhäuser in CEE "gut aufgestellt" und würden "diese Situation managen", sagte er am Dienstag zur APA. Das CEE-Risiko sei "begrenzt" und "überschaubar".

In den vergangenen 10 bis 20 Jahren hätten österreichische Unternehmen nicht nur im Osten investiert, sondern auch entsprechendes Know-how angesammelt. "Faktum ist, dass Zentral- und Osteuropa nicht den Bach runtergehen wird" - schon deshalb nicht, weil viele CEE-Länder Teil der EU seien, so der Erste-Chefanalyst. Teils hätten die Ost-Länder, wo auch Austro-Banken präsent sind, enormes Aufholpotenzial bei Infrastruktur oder Einkommen.

Die Länder Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn und Kroatien "stehen ganz gut da", so Mostböck. Auch bei Rumänien, das innerhalb der nächsten zwei Wochen darüber entscheiden will, ob es den Internationalen Währungsfonds (IWF) um Finanzhilfen bittet, ist Mostböck guter Dinge, weil das Land EU-Mitglied ist. Die Ukraine "hat vielleicht ein Fragezeichen".

Zum Thema lokale Währungsabwertungen, die laut einer aktuellen Moody's-Studie eines der größten Risiken für die Bankensysteme in CEE darstellen, meinte Mostböck: Die Währungsmärkte würden seit mehr als einem Jahr "einfach auch irrational überschießen". Das treffe nicht nur auf Osteuropa zu.

Für den Erste-Chefanalysten gibt es zwei Gründe, warum auf die CEE-Märkte gerade so "draufgehauen" wird: Zum einen sei das Risiko "überzeichnet", weil die Märkte kleiner und mit geringeren Streubesitzen seien. Zum anderen würden viele der globalen institutionellen Investoren jetzt Wachstum mit Risiko gleichsetzen. Dieses "Gießkannenprinzip muss nicht richtig sein", warnte Mostböck.

Die Finanzmärkte würden in Bezug auf CEE irrational handeln. Auch weltweit sei die "Panikmache" noch "voll existent". Mostböck müsse sogar an der "Ernsthaftigkeit von Finanzmärkten in Erwägung ziehen". Die "Brutalität, in der sie zur Zeit übertreiben", habe der Analyst noch nicht erlebt.

Beim Wirtschaftsabschwung in Westeuropa und in den USA könne es 2010 wieder zu einer Erholung kommen. Wenn sich das "halbwegs stabilisieren" wird, würden das die Aktienmärkte rechtzeitig vorwegnehmen. Eventuell komme es im zweiten Halbjahr 2009 zu einer Bodenbildung. Zur Zeit regiere aber noch die "schiere Panik", was fundamental zum Teil ungerechtfertigt sei. Sein Haus habe Aktien deswegen schon seit dem vierten Quartal 2007 gegenüber anderen Asset-Klassen untergewichtet. Auch im ersten und zweiten Quartal 2009 würden Aktien wahrscheinlich untergewichtet bleiben. (Schluss) snu/sp

WKN 65201
ISIN AT0000943402
WEB http://www.erstebank.com

  

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RE: Mostböck zuversichtlich für Osteuropa
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.2.09 16:45)

>Der Chefanalyst der Erste Bank, Friedrich Mostböck.........


erste bank? sind das die, die für diese woche eine _seitwärtsbewegung_ im ATX zw. 1600 und 1800 vorhergesagt haben?

heut ist erst dienstag und der ATX hat grad unter die 1500 geschaut, wie dort die luft so ist.

soviel zu analysten.

  

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RE: Mostböck zuversichtlich für Osteuropa
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.2.09 17:41)

Nun, das Tief vom November hat also nicht gehalten, war eigentlich bei dem Umfeld (S&P etwa) zu erwarten.

  

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RE: Mostböck zuversichtlich für Osteuropa
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.2.09 19:37)

>Der Chefanalyst der Erste Bank, Friedrich Mostböck, sieht
>österreichische Banken und Unternehmen wegen ihres Engagements
>in Zentral- und Osteuropa (CEE) nicht so sehr in Gefahr wie
>andere Experten. Prinzipiell seien die heimischen Finanzhäuser
>in CEE "gut aufgestellt" und würden "diese
>Situation managen", sagte er am Dienstag zur APA. Das
>CEE-Risiko sei "begrenzt" und
>"überschaubar".

Er kann schlecht etwas anderes sagen.... wir werden es ziemlich bald sehen.

  

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Aktien in Rot-Weiß-Rot für die Krise
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.3.09 10:42)



Defensive Aktien an der Wiener Börse

"Schlimmer kann es nicht kommen, dachten sich viele am Ende des letzten Jahres, nachdem der Wiener Leitindex 2008 um mehr als 60 Prozent eingebrochen war. Und - es kam doch schlimmer, weil Osteuropa mittlerweile weniger als Chance denn als Risiko gesehen wird. Dennoch gibt es laut Experten noch relativ interessante Werte an der Wiener Börse.

TOP-GEWINN stellt sie Ihnen vor.

Die Wiener Börse hat in den letzten zwei Jahren Kurssprünge und eine enorm hohe Volatilität gezeigt, wie man sie eigentlich nur von Schwellenländer-Aktienmärkten kennt. Von dieser Warte aus betrachtet müsste man heimische Aktien in Bezug auf das Risiko eigentlich mit den Emerging Markets in der vierten Risikoklasse vergleichen. Mittlerweile ist der Leitindex der Wiener Börse nach der fulminanten Rally, die 2007 in einem Indexstand von knapp 5.000 Punkten gipfelte, wieder auf den Stand des Jahres 2003 gefallen, als der Aufschwung der heimischen Börse begonnen hatte. Das starke Engagement vieler heimischer Unternehmen in Osteuropa, das in den Jahren 2003 bis 2007 für den Aufschwung der Wiener Börse gesorgt hatte, wird von nationalen und internationalen Investoren zusehends als unkalkulierbares Risiko betrachtet. Manche Experten sind zwar der Meinung, dass die Gefahr von Ausfällen in Osteuropa in Wahrheit viel geringer sei als allgemein angenommen und dass die heimischen Ost-Banken Raiffeisen International und Erste Bank gestärkt und mit Marktanteilszugewinnen aus der Krise kommen sollten. Laut Stefan Maxian könnte eine Investition in heimische Finanztitel bei einer Erholung deutliche Kursgewinne bringen, ist aber aus heutiger Sicht noch zu riskant: "Wir glauben, dass man mit Banken 2009 Geld verdienen kann, raten aber zur Vorsicht! Denn es sind noch nicht alle Risken in den Schätzungen enthalten. Hohe Refinanzierungskosten, niedrige Provisionserträge und niedrigere CEE-Währungen können noch für anhaltend schwache Ergebnisse sorgen."

Werte ohne CEE-Phantasie

Mit diesem Sog werden aber auch etliche Unternehmen mit nach unten gezogen, deren Geschäftsverlauf in geringerem Maß von der Konjunkturentwicklung und der Kreditwürdigkeit in den CEE-Ländern abhängig ist. Dazu zählen in erster Linie defensive Werte wie Versorgungs-, Energie- und Telekom-Aktien, die auch in Krisenzeiten stabile Ertragsaussichten liefern. Dabei hat es ein Unternehmen den heimischen Aktienexperten besonders angetan: Das niederösterreichische Energieunternehmen EVN wird von den meisten führenden Analysten gleichermaßen empfohlen. "Trotz gemischter Zahlen für das Geschäftsjahr 2007/2008 und einem nur vagen Ausblick erwarten wir eine positive Entwicklung für das operative Geschäft der EVN: Die Tariferhöhungen im Endkundenbereich federn nun endlich die gestiegenen Lastkosten ab, das Kohlekraftwerk im deutschen Walsum wird ab 2010 positive Konsolidierungseffekte bringen und das Umweltsegment darf volle Orderbücher abarbeiten", fasst Therese Schinwald, Analystin in der Raiffeisen Centrobank, in ihrem aktuellen Bericht über die EVN zusammen. Die Analysten der Erste Bank weisen auf den 12,5-Prozent-Anteil der EVN an den Aktien des Verbund hin, der einen hohen Wertbeitrag für die EVN liefert und deren Marktwert sich derzeit noch nicht im Kurs der Aktie widerspiegelt. Eventuelle Bremsen für die Kursentwicklung könnten das Ost-Engagement (Wechselkursrisken und schwache Unternehmensvorgabe in Südosteuropa) und die Margenrückgänge bei Vertrieb und Netz darstellen. Dennoch sieht Schinwald die Aktie als Kauf: "Da die EVN weit unter ihren Vergleichsunternehmen gehandelt wird, sehen wir unsere Empfehlung auch gut unterstützt."

Defensive Werte gefragt

Zu den weiteren Lieblingen der Aktienexperten zählt mit dem Verbund ein weiterer Energieversorger, der nicht nur für das Jahr 2008 ein beachtliches Ergebnisplus und eine Anhebung der Dividende melden konnte, sondern auch für 2009 noch recht zuversichtlich ist: "Mit dem erneut sehr guten Ergebnis 2008, das in einem zunehmend schwieriger werdenden gesamtwirtschaftlichen Umfeld erzielt wurde, haben wir die Basis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 gelegt. So haben wir für das laufende Jahr bereits mehr als zwei Drittel unserer Eigenerzeugung im Voraus zu noch guten Preisen verkauft", erklärte der Vorstandschef Wolfgang Anzengruber bei der Ergebnispräsentation für das Geschäftsjahr 2008. Auch die Analysten der Erste Bank gehen bei durchschnittlicher Wasserführung (90 Prozent Wasserkraftanteil an der Energieerzeugung des Verbunds) von einem Rekordjahr 2009 aus - lediglich 2010 sollte ein Jahr mit rückläufigen Ergebnissen werden. Ein weiterer Energieriese aus Österreich, die OMV, leidet zwar unter dem Rückgang der Ölpreise, sollte aber aufgrund ihrer guten Kapitalstruktur die Krise relativ unbeschadet überstehen können. Außerdem wird das Unternehmen im Vergleich zu anderen Mineralölfirmen immer noch mit einem Preisabschlag gehandelt, der im Fall einer konjunkturellen Erholung und eines Wiederanstiegs des Ölpreises mehr Kurspotenzial als bei der Konkurrenz eröffnet.

Dennoch Zweifel vorhanden

Die Österreichische Post AG, ein weiteres Unternehmen mit sehr defensiver Ausrichtung, wurde bisher aufgrund ihrer hohen Profitabilität und hohen Dividendenzahlungen von Analysten und Aktionären gleichermaßen geschätzt. So konnte die Post-Aktie als Einzige das Jahr 2008 mit einem Kursplus beschließen. Mit dem gesundheitsbedingten Rücktritt des erfahrenen Vorstandschefs Anton Wais sind jedoch Zweifel aufgetaucht, ob der Nachfolger die massiven Spannungen zwischen den Gewerkschaften und den Anforderungen der Aktionäre ähnlich erfolgreich wird meistern können. Prinzipiell sollte das Geschäft für die Post auch 2009 trotz der widrigen konjunkturellen Umstände (abgesehen von den Problemen im Paketbereich) gut laufen.

Während die Analysten von Erste Bank, Raiffeisen Centro und UniCredit zumindest für einzelne Aktien an der Wiener Börse einen relativ positiven Ausblick sehen, sind die Kollegen von der Investkredit deutlich pessimistischer: "Da wir aufgrund des weiterhin ungünstigen Marktumfelds auch in den nächsten Monaten mit keiner nachhaltigen Erholung der Aktienmärkte rechnen, setzten wir auch in dieser Ausgabe kein Unternehmen auf unsere Empfehlungsliste."

EVN AG ISIN: AT0000741053

Branche: Energieversorger

Gründungsjahr: 1986

Mitarbeiter: 9.342

Umsatz (2007/2008): 2.397 Mio. Euro

Gewinnwachstum (2009e): +9,67

Eigenkapitalquote (2007/2008): 48,3%

Credit-Rating: A1 (Moody's), A (S&P)

Marktkapitalisierung: 1.689,22 Mio. Euro

Streubesitz: 13,28%

Dividendenrendite (2007/2008): 2,5%

Gewinn/Aktie (2008): 1,14 Euro

Kurs-Gewinn-Verhältnis (2008/2009e): 8,77

Ein-Jahres-Performance: -49,7%

Ein-Jahres-Outperformance gegenüber ATX: +11,9%

OMV AG ISIN: AT0000743059

Branche: Öl- und Erdgas

Gründungsjahr: 1956

Mitarbeiter: 5.694 (exkl. Petrom)

Umsatz (2007): 20.042 Mio. Euro

Gewinnwachstum (2009e): +4,0%

Eigenkapitalquote (2007): 48,7

Credit-Rating: A3 (Moody's), A- (Fitch)

Marktkapitalisierung: 6.060,00 Mio. Euro

Streubesitz: 49,3%

Dividendenrendite (2008e): 6,4%

Gewinn/Aktie (2008e): 6,2 Euro

Kurs-Gewinn-Verhältnis (2008e): 3,0

Ein-Jahres-Performance: -49,7%

Ein-Jahres-Outperformance gegenüber ATX: +5,9%

Verbund AG ISIN: AT0000746409

Branche: Energieversorger

Gründungsjahr: 1947

Mitarbeiter: 2.541

Umsatz (2008): 3.744,7 Mio. Euro

Gewinnwachstum (2009e): +13,8%

Eigenkapitalquote(2008): 37,7%

Credit-Rating: A (S&P), A1 (Moody's)

Marktkapitalisierung: 3.583,7 Mio. Euro

Streubesitz: 18,7%

Dividendenrendite(2008): 3,2%

Gewinn/Aktie (2008): 2,2 Euro

Kurs-Gewinn-Verhältnis: (2009e) 9,1

Ein-Jahres-Performance: -48,8%

Ein-Jahres-Outperformance gegenüber ATX: +12,9%

Österreichische Post AG ISIN: AT0000APOST4

Branche: Logistik

Gründungsjahr: 1995

Mitarbeiter: 27.141

Umsatz (2007): 2.315 Mio. Euro

Gewinnwachstum (2009e): +18,3%

Eigenkapitalquote: 42,5%

Credi-Rating: k. A.

Marktkapitalisierung: 1.678,60 Mio. Euro

Streubesitz: 41,0%

Dividendenrendite (2008e): 6,3%

Gewinn/Aktie (2008e): 1,9 Euro

Kurs-Gewinn-Verhältnis (2009e): 11,2

Ein-Jahres-Performance: -4,7%

Ein-Jahres-Outperformance gegenüber ATX: +57,0%


Quelle: Top-Gewinn vom 17.3.09


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Gruß

  

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Zwischenhausse oder wirklich schon der Anfang eines Bullenmarktes ???
hubsi3(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.09 12:51)

der ATX hat seit März gut 50 % zugelegt ! ...für 2 Monate fantastisch und wieder mal hat die Börse viele überrascht (für die Inviestierten äusserst positiv, für die NIchtinvestierten wohl etwas frustrierend).

Fragen an die "alten Börsenhasen" /Fundis & Charttechniker...

--> wieweit ist der Markt schon positiv ausgereizt ???

(ich persönlich habe fast alle meine Positionen abgebaut und warte auf eine Korrektur; bloss: wird die überhaupt kommen ???)

bitte um fachkundigen Meinungen in diesem grossen Casino !

lg Hubsi

  

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RE: Zwischenhausse oder wirklich schon der Anfang eines Bullenmarktes ???
RealBorg(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.09 14:22)

Als Fundi kaufe ich schon die längste Zeit zu und fühle mich nach
langer Durststrecke nun bestätigt. Dennoch geht mir der aktuelle
Anstieg zu schnell und ich rechne mit einer leichten Korrektur,
für die ich mir etwas Pulver trockengehalten habe.

Tom

  

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RE: Zwischenhausse oder wirklich schon der Anfang eines Bullenmarktes ???
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 19:43)

http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~ED73E2DE13969421D844AC18814C D10F2~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Positive Signale
Die Märkte setzen auf ein Ende der Krise
Von Benedikt Fehr

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10. Mai 2009 Rund um den Globus sind die Aktienkurse auch in der vergangenen Woche wieder kräftig gestiegen. Neuen Treibstoff erhielt die Hausse von einigen einigermaßen günstigen Konjunkturdaten sowie der allgemeinen Einschätzung, dass der Stresstest für 19 amerikanische Banken günstig ausgefallen sei. Indes unken Skeptiker, dass gerade die abrupte V-artige Erholung der Aktienkurse ein Hinweis auf eine Bärenmarktrally sei, also ein Kursfeuerwerk ohne Nachhaltigkeit. Diese Stimmen meinen deshalb, dass dem Kursaufschwung demnächst ein scharfer Abschwung folgen werde. Wie schon bei den meisten früheren großen Krisen, so diese These, dürften sich die Kurse letztlich nach dem Muster des Buchstaben „W“ entwickeln.

Zumindest in der vergangenen Woche hatten die Optimisten aber Oberwasser. Dabei stimulierte am deutschen Aktienmarkt, dass die Produktion im deutschen produzierenden Gewerbe im März erstmals seit sieben Monaten nicht weiter zurückging. Sie lag im März freilich immer noch gut 20 Prozent unter dem Niveau vor einem Jahr. Zudem hat der deutsche Export im März gegenüber Februar leicht zugenommen; auch die Ausfuhr liegt damit aber klar unter Vorjahresniveau.

Tiefpunkt im Buchstaben „U“

Solche und ähnliche Daten aus anderen Ländern wurden an den Börsen als Signale gewertet, dass sich zumindest die Geschwindigkeit der konjunkturellen Talfahrt abschwächt – sich die Wirtschaft sozusagen dem Tiefpunkt im Buchstaben „U“ nähert. Weiteren Aufschluss darüber erhoffen sich die Märkte vom Index des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan am Freitag. Am gleichen Tag wird die erste Schätzung zur deutschen Wirtschaftsleistung im ersten Quartal veröffentlicht. Fachleute erwarten einen drastischen Rückgang von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

In der abgelaufenen Woche sorgte auch für Zuversicht, dass die amerikanische Regierung den zusätzlichen Kapitalbedarf der Großbanken mit knapp 75 Milliarden Dollar deutlich niedriger veranschlagt hat als befürchtet. Und geradezu begeistert wurde registriert, dass es den Großbanken Wells Fargo und Morgan Stanley schon am Freitag gelang, insgesamt 11,5 Milliarden Dollar an frischem Kapital aufzunehmen. Kaum Beachtung fand, dass der verstaatlichte Immobilienfinanzierer Fannie Mae im ersten Quartal einen haarsträubenden Verlust von 23,2 Milliarden Dollar gemacht hat und vermutlich weitere 19 Milliarden Dollar an staatlicher Hilfe benötigt.

Zwischenspurts wie in Zeiten der Großen Depression

Angeführt von den Finanztiteln stieg der Leitindex der Wall Street, der Dow Jones, im Wochenverlauf um 4,4 Prozent. In Europa legten die Aktienkurse im Durchschnitt um rund 4 Prozent zu, in Japan sogar um 8 Prozent. Seit dem Tiefpunkt am 9. März hat der Dow-Index 31 Prozent gewonnen, der Nikkei-Index 34 Prozent und der deutsche Leitindex Dax 44 Prozent. Der Index der europäischen Bankaktien hat sich sogar mehr als verdoppelt, der Marktwert der Commerzbank fast verdreifacht.

Nach Einschätzung von Pessimisten hat dies allerdings nicht viel zu sagen: Beispielsweise habe der Dow während der Großen Depression von 1929 bis 1932 nicht weniger als sechsmal Zwischenspurts erlebt, mit Kursgewinnen von durchschnittlich 47 Prozent, heißt es – nur um stets wieder zurückzufallen. Nach diesen Studien kommt es typischerweise erst nach einer Phase kompletter Ernüchterung mit sehr niedrigen Aktienbewertungen zu einer nachhaltigen Erholung. Aufgrund der jüngsten Kursentwicklung im „V“-Format sei es zu dieser Phase aber noch nicht gekommen, sie stehe noch an.

EZB überrascht positiv

Die zunehmende Zuversicht hinsichtlich der globalen Konjunktur hat auch den Ölpreis wieder steigen lassen. In London wurde das Barrel (159 Liter) Rohöl der Sorte Brent am Freitag in der Spitze mit 58,50 Dollar gehandelt. Das war der höchste Preis seit sechs Monaten. Ganz allgemein ist der Risikoappetit wieder größer. Davon profitiert hat nicht zuletzt der Euro: Er stieg am Freitag um mehr als 2 Cent auf gut 1,36 Dollar, den höchsten Stand seit Ende März. Am Devisenmarkt gilt der Euro-Raum als ein politisches brüchiges Gebilde. Deshalb gerät der Euro unter Druck, wenn die Krisenstimmung zunimmt – und er wertet auf, sobald die Zuversicht wieder Oberhand gewinnt.

Den Euro gestärkt haben auch die Beschlüsse des Rats der Europäischen Zentralbank (EZB) vom vergangenen Donnerstag. Zwar war die Senkung des Leitzinses von 1,25 auf 1,00 Prozent erwartet worden. Positiv überrascht hat aber die Ankündigung, demnächst für 60 Milliarden Euro Pfandbriefe und ähnliche Wertpapiere anzukaufen. Das signalisiere, dass auch der EZB-Rat nicht scheue, unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen, um die Krise zu bewältigen, lautete der Tenor in Kommentaren. Das stimme optimistisch.

Ein „Tsunami“ an staatlichen Emissionen

Trotz der Senkung des Euro-Leitzinses und der anderen EZB-Maßnahmen ist die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen am Donnerstag und Freitag kräftig gestiegen. Mit 3,45 Prozent liegt sie inzwischen 0,7 Prozentpunkte über dem Tief Mitte Januar. Die entsprechende Rendite amerikanischer Staatsanleihen ist seit ihrem Tief sogar schon um rund 125 Basispunkte auf zuletzt 3,29 Prozent gestiegen. Zum Teil erklärt sich dies damit, dass die Anleger von Anleihen in Aktien umgeschichtet haben. Zum Teil spielt auch eine Rolle, dass ein „Tsunami“ an staatlichen Emissionen über die Märkte rollt: Das große Angebot an Staatsanleihen drückt deren Kurse und treibt so die Renditen nach oben. Hinzu kommen Sorgen, dass die staatliche „Schuldenorgie“ in einiger Zeit zu einem Anstieg der Inflation führt. Manche Fachleute gehen deshalb davon aus, dass der Tiefpunkt der langfristigen Renditen inzwischen schon durchschritten ist – auch wenn die Leitzinsen in den meisten großen Industrieländern rekordniedrig liegen und die Zentralbanken obendrein mit dem Ankauf von Anleihen auch das Niveau der langfristigen Zinsen zu drücken versuchen.

Die Anleger in Staatsanleihen haben dies bereits zu spüren bekommen: Während Staatsanleihen im vergangenen Jahr aus Zinseinnahmen und Kursgewinnen satte Gesamtrenditen abwarfen, haben sie den Anlegern in diesem Jahr bislang im Durchschnitt Verluste bereitet.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: F.A.Z.-Kai

  

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Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 19:55)

Bärenmarktrally in den letzten Zügen

08.05.2009
Weberbank

Berlin (aktiencheck.de AG) - Wer die täglichen Abend-Talkshows im Fernsehen verfolgt, kann den Eindruck bekommen, dass die Wirtschaftswelt untergeht, so die Analysten der Weberbank.

Schaue man hingegen an die Aktienmärkte, ohne dass man sich vorher mit aktuellen volkswirtschaftlichen Daten auseinandergesetzt habe, könne man eher den Eindruck gewinnen, wir befänden uns in einem extrem starken wirtschaftlichen Aufschwung. Doch wo liege die Wahrheit? Ein Blick auf die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeige, dass die aktuelle Wirtschaftslage in der Tat als dramatisch zu bezeichnen sei. Die Einzelhandelsumsätze in den USA würden keine Verbesserung zeigen, und das Verbrauchervertrauen verharre auf niedrigem Niveau. Steigende Arbeitslosigkeit und eine höhere Sparquote sprächen auch nicht gerade dafür, dass sich dies zügig ändern werde.

Wenn der Aufschwung also nicht vom amerikanischen Verbraucher ausgehe, könnten dann wenigstens Ausrüstungsinvestitionen der US-Unternehmen zur Wirtschaftserholung beitragen? Die Antwort falle auch hier leider nicht positiv aus: Die Kapazitätsauslastung der Unternehmen sei erstmals seit Aufzeichnung unter die 70%-Marke gefallen, und solange die US-Firmen nicht einmal ihre aktuellen Kapazitäten auslasten könnten, würden sie auch keine wesentlichen Investitionen tätigen.


Und auch in dem Sektor, in dem die Krise ihren Ursprung genommen habe, seien keine wesentlichen Verbesserungen festzustellen: Die Hauspreisindices sowohl für die 20 größten Städte als auch für die ländlichen Gebiete der USA würden im freien Fall bleiben. Positiv zu bemerken sei, dass sich die Geschwindigkeit des Abschwungs bei vielen Indikatoren abgeschwächt habe, da mit fallendem Ausgangswert auch die Veränderung zum Vortermin immer geringer ausfalle.

Diese Effekte seien wohl mit dafür verantwortlich, dass die Aktienmärkte seit nunmehr neun Wochen ohne Unterbrechung steigen würden. Bereits leichte Verbesserungen einzelner Stimmungs-Indikatoren würden von den Marktteilnehmern geradezu euphorisch aufgenommen. So sei der Deutsche Aktienindex DAX von seinem Tief aus bereits um über 38% gestiegen. Einzelne Schwellenländerbörsen konnten noch deutlicher gewinnen. Die russische Börse habe in gut drei Monaten einen Kursanstieg von über 90% verzeichnet.

Da möge es auch nicht verwundern, dass die jüngsten Quartalsergebnisse der Banken von den Börsianern mit Begeisterung aufgenommen worden seien. Schaue man allerdings genauer hin, so entdecke man, dass die Bilanzierungsabteilungen mit zahllosen Tricks nachgeholfen hätten, die Ergebnisse zu verbessern. So müssten beispielsweise die toxischen Papiere in den Bankbilanzen nun nicht mehr zu Marktpreisen bewertet werden, sondern könnten unter Hinweis auf einen nicht funktionierenden Markt, zu selbst berechneten Werten verbucht werden. Aber so sei der Aktienmarkt, auf Angst folge Gier.

Vor dem Hintergrund der oben beschriebenen weltwirtschaftlichen Situation falle es den Analysten schwer, daran zu glauben, dass die aktuelle Aktienmarktrally bereits die endgültige Wende eingeleitet habe. Zur Erinnerung: Nach dem Platzen der 2000er-Technologieblase habe der DAX zwischenzeitlich ebenfalls 50% an Wert gewonnen, bevor er dann noch einmal neue Tiefstände markiert habe. Eine solche Reaktion könnten die Analysten sich auch diesmal vorstellen. (08.05.2009/ac/a/m)

http://www.aktiencheck.de/artikel/analysen-Marktberichte-1911537.html


wie auch immer
der markt hat immer recht
obwohl: jeder höhepunkt birgt auch seinen niedergang in sich

siehe auch

http://www.boerse-express.com/pages/774500/newsflow

und

http://www.welt.de/wams_print/article3711057/Warum-2009-nicht-1929-ist.html


Die Frage bleibt doch: Wann is genug .. und wer gibt das signal
zur Korrektur ? Kinder und Frauen zuerst ? oder Instis zuerst ?

ich persönlich glaube ja an eine verschwörung von einigen US investmenthäusern a la GS die werden schon rechtzeitig vor dem optioneverfall im Juni die seiten gewechselt haben ..

  

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RE: Zwischenhausse oder wirklich schon der Anfang eines Bullenmarktes ???
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 20:49)

> --> wieweit ist der Markt schon positiv ausgereizt ???

Wenn man von Beendigung der Rezession im nächsten Jahr ausgeht ist
er mMn noch bei weitem nicht ausgereizt.

Korrektur wird natürlich eine kommen, bloß führt sie uns unter das
aktuelle Niveau? Keine Ahnung.

  

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'Einige Finanzinvestoren schauen sich die ATX-Firmen sehr genau an'
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.09 10:32)

http://www.boerse-express.com/pages/780648

Börse Express: Finanzkrise, Bankenkrise, Wirtschaftsabschwung - wie wirkt sich das alles auf die M&A-Transaktionen aus?

Peter Huber: Es ist deutlich erkennbar, dass Finanzinvestoren als Käufer und Verkäufer deutlich in den Hintergrund getreten sind. Dennoch ist der Private Equity-Markt nicht völlig tot. Rückgänge sind - mit Ausnahmen bei normalen M&A-Transaktionen - aber schon zu verzeichnen. Vor allem die Grösse der Transaktionen ist deutlich zurückgegangen. Was die Anzahl anbelangt, ist der Markt durchaus stabil. In manchen Branchen herrscht noch hohe Aktivität. Etwa bei Branchen bzw. Unternehmen, die nicht so sehr auf Bankfinanzierungen angewiesen sind und bei die kaum verschuldet sind. Im Energiesektor und bei Banken sehen wir Konsolidierungsbedarf. Bei Transaktionen bis zu 100 Mio. Euro spielt sich noch einiges ab, über 100 Mio. Euro inzwischen seltener.

BE: Vielleicht ein paar Worte zu Osteuropa: Früher sind alle wie irre in Osteuropa eingestiegen. Heute ist das einstige El Dorado wirtschaftlich angeschlagen. Ich schätze mal, dass damit das Volumen bei Übernahmen und Fusionen in CEE schon mal höher war als derzeit.

Huber: Prinzipiell ist das Bild hier nicht anders als gerade skizziert. In Osteuropa hat es in den letzten Jahren eine starke Aufwärtsbewegung im Private Equity-Sektor gegeben. Jetzt hat sich das Ganze zwar nicht ins Gegenteil verkehrt, aber der Markt ist schon deutlich kleiner geworden. Aber: Auch hier gibt es immer noch einzelne Branchen mit Bedarf. Investitionen in die Infrastrukturbranche werden sich positiv auswirken. In diesem Segment herrscht nach wie vor Nachholbedarf. Das allgemeine Transaktionsvolumen ist rückläufig, ist auch etwas stärker zurückgegangen als in Österreich. Vor allem wenig attraktive Assets sind betroffen. Dennoch wird in CEE nach wie vor gekauft und verkauft.

BE: CMS hat dieser Tage eine Studie veröffentlicht, in der M&A-Verträge von börsenotierten und Privatunternehmen aus 494 Transaktionen ausgewertet wurden, die zwischen 2007 und 2008 in Europa geschlossen wurden. Die zentrale Erkenntnis der Studie lautet: "2008 war die Risikoscheu auf der Käuferseite stärker ausgeprägt als in den Vorjahren." Was sind hierfür die Gründe, was die Auswirkungen?

Huber: Die Risikoscheu manifestiert sich in den Vertragsklauseln. Ein Beispiel: Um sich vor gravierend einbrechenden Erträgen abzusichern, haben die so genannten Earn-outs - früher Besserungsschein genannt - zuletzt stark an Bedeutung gewonnen. Earn-outs, das sind Deals, bei denen der Kaufpreis von der künftigen Entwicklung des Zielunternehmens abhängt. Auch die so genannten MAC-Klauseln haben eine Zunahme verzeichnet. Diese räumen dem Käufer das Recht ein, den Vertrag im Fall eines Ereignisses mit wesentlichen negativen Auswirkungen zu annulieren. Diese Absicherung kommt aus den USA und rührt aus der Zeit von 09/11 her. Sowohl Earn-outs als auch die MAC-Klauseln werden also eingesetzt, um das Risiko zu reduzieren.

BE: Ein Fazit der Studie besagt, dass 2009 günstigere Übernahmebedingungen gefordert werden. Worauf wird in der Regel konkret gepocht, damit der Deal zustande kommt?

Huber: Das sind Punkte wie: Grössere Haftung des Verkäufers, längere Gültigkeitsdauer der Haftungen, Absicherungen gegen etwaige grundlegende Verschlechterungen oder die Übertragung des Risikos auf den Verkäufer. Festhalten möchte ich: Der Grund für das Nichtzustandekommen einer Transaktion liegt nicht immer bei Finanzierungen oder der Risikoaversion, sondern beim Faktor Zeit. Es braucht Zeit, bis die Preiserwartungen einander entsprechen. Bei börsenotierten Unternehmen kommt mit Blick auf die Zahlungsbereitschaft und Preiserwartungen oft der Vergleich mit der Peer-Group dazu. Oder es wird auf eine Überreaktion des Marktes verwiesen.

Börse Express: Was gilt es bei der Übernahme eines börsenotierten Unternehmen im Vergleich zu den üblichen Übernahmen sonst noch besonders hervorzuheben?

Peter Huber: Das ist ein gesondertes Regime. Im Übernahmegesetz ist etwa vorgesehen, dass - wenn man mehr als 30 Prozent übernehmen will - an alle Aktionäre ein Übernahmenangebot stellen muss. Kein Übernahmeangebot muss man dagegen bei Sanierung eines taumelnden Unternehmens stellen.

BE: Auch an der Wiener Börse haben im Zuge der Finanzmarktkrise mehrere Unternehmen stark an Börsewert verloren. Sehen Sie Übernahmekandidaten im ATX?

Huber: Prinzipiell natürlich, wenn sie günstig sind. Einige Finanzinvestoren schauen sich die ATX-Unternehmen sehr genau an. Vor allem jene, in denen keine gefestigten Mehrheitsstrukturen gegeben sind. Namen möchte ich jetzt allerdings keine nennen. Ein Trend ist, dass Private Equity-Unternehmen zunehmend die Kontrolle von weniger als 30 Prozent übernehmen. Damit können Sie mit vergleichsweise wenig Kapitalbedarf doch relativ viel Einfluss nehmen. Diese Transaktionen werden in Zukunft meiner Meinung nach noch häufiger werden.

BE: Was waren in der jüngeren Vergangenheit die bedeutendsten Transaktionen in Österreich?

Huber: Da hat es einige interessante Situationen gegeben. Muss ich unter bestimmten Bedingungen ein Übernahmeangebot machen oder nicht. Aber da muss ich gerade den Börse Express-Lesern nicht mehr viel erzählen.

BE: Gehen wir vielleicht noch zwei gegenwärtig anstehende, schlagzeilenträchtige Transaktionen durch: Welche Chancen geben Sie der Zusammenführung von Porsche und Volkswagen?

Huber: Auch wenn das sehr grosse Unternehmen sind, besitzen diese doch eine Struktur eng verzahnter Familien-Unternehmen. Die Zusammenführung muss hier über die Willensbildung gelingen.

BE: Und zum Schluss: Schaeffler wollte Conti übernehmen, nun schaut es danach aus, dass Conti Schaeffler übernehmen wird. Was ist aus Ihrer Sicht da passiert?

Huber: Das ist eine Transaktion, die gerade noch vor dem Ausbruch der Krise durchgezogen wurde. Das ist "on peak" passiert. Ich bin damals mit einem Freund, der mit dieser Transaktion beschäftigt war, in Frankfurt beim Mittagessen gesessen. Schaeffler ist durchaus aggressiv vorgegangen. Das war sowohl bei Strategie als auch Pricing eine aggressive Vorgehensweise. Für mich ist es nicht verwunderlich, dass Risiken jetzt schlagend wurden. Das fällt wohl unter den Begriff "überteuerte Übernahmen".

  

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über 2.200 --> 2.500 als neue Zielmarke ?
hubsi3(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.09 14:03)

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste...
--> die Märkte laufen munter weiter....--> ob der Sommer eine Korrektur bringt ???? als Nichtinvestierter eine schwierige Zeit ("bestimmt dreht der Markt wenn ich einsteige.- nach über 50 % seit dem Tief..")

lg Hubsi

  

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RE: über 2.200 --> 2.500 als neue Zielmarke ?
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.09 17:53)

na zumindest gibts noch mindestens einen 2. hier herinnen
dem es genau so geht

  

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RE: über 2.200 --> 2.500 als neue Zielmarke ?
hubsi3(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 20:52)

ja, was treibt den die Märkte immer weiter ??? (ich nehme fast an, auch Leute (und Fonds) wie wir, die dann halt doch noch kaufen..., um ja nichts zu versäumen; bloss: "den Letzten beissen die Hunde" ) - ich weiss schon, die Krise soll Ende des Jahres schon vorbei sein...- seltsam bloss, dass Arcandor dieses halbe Jahr nicht mehr überbrücken konnte...

--> ja, meine Glaskugel schweigt auch...

lg Hubsi

  

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RE: über 2.200 --> 2.500 als neue Zielmarke ?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 22:38)

>Letzten beissen die Hunde" ) - ich weiss schon, die Krise
>soll Ende des Jahres schon vorbei sein...- seltsam bloss, dass
>Arcandor dieses halbe Jahr nicht mehr überbrücken konnte...

Arcandor hat schon jahrelang Verluste gemacht, auch in guten Zeiten.
Die Krise hat vielleicht das Faß zum Überlaufen gebracht, gefüllt
war es schon vorher.

  

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IWF erhöht Wachstumsprognose für 2010
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 23:05)

Beim Internationalen Währungsfonds wächst die Zuversicht auf eine Erholung der Weltkonjunktur. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag erfuhr, erhöhte der IWF seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft im kommenden Jahr auf 2,4 von zuletzt 1,9 Prozent. Anlass für den zunehmenden Optimismus seien die staatlichen Konjunkturpakete der vergangenen Monate, hieß es. Der IWF gehe von einer schrittweisen Erholung aus, die noch immer großen Gefahren ausgesetzt sei. Der Fonds habe seine Schätzung sowohl für die USA als auch für Europa erhöht.

In diesem Jahr gehe der IWF weiter von einer Kontraktion der globalen Wirtschaft von 1,3 Prozent aus, erfuhr Reuters von einer Person, die Einsicht in die IWF-Unterlagen für das Treffen der G-8-Finanzminister in Italien an diesem Wochenende hatte.

Die Weltbank beurteilt die wirtschaftliche Lage in diesem Jahr jedoch skeptischer als bisher und auch deutlich skeptischer als der IWF. Die IWF-Schwesterorganisation erklärte, die Weltwirtschaft werde in diesem Jahr voraussichtlich um fast drei Prozent schrumpfen - bisher waren die Weltbank-Experten lediglich von einem Minus von 1,75 Prozent ausgegangen. "Obwohl die Erwartungen davon ausgehen, dass das Wachstum im Laufe des Jahres 2010 wieder zum Leben erwacht, bleibt das Tempo der Erholung ungewiss", sagte Weltbank-Präsident Robert Zoellick.

(APA)

  

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RE: ATX-Prognose
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.09 09:28)

http://www.boerse-express.com/pages/794287

Die Analysten der Erste Group erwarten sich im dritten Quartal nicht allzuviel vom ATX. Der Leitindex wird in einer Trading-Bandbreite von 1700 bis 2000 Punkte gesehen, am Ende des Quartals sollte er bei 1800 stehen (und damit unter dem aktuellen Niveau von etwas über 2000). Ab Mitte September sollte sich das Sentiment bessern, der Risikoappetit der Anleger wieder steigen.

Für das vierte Quartal prognostizieren die Analysten eine Trading Range von 1900 bis 2150 für den ATX, als Zielwert werden 2100 Punkte angegeben. "Vor allem Oktober und November sollten sich - vorbehaltlich internationaler Irritationen - fester entwickeln", prognostizieren die Chefanalysten Fritz Mostböck und Günther Artner.

Und die Prognose für die ATX-Entwicklung im ersten Halbjahr 2010: Trading Range von 2100 bis 2500 Punkte, Zielwert bei 2400.

  

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RE: ATX-Prognose
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.09 12:27)

sind ja recht gute aussichten vorallem für 2010

  

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Konjunktur in Österreich stabilisiert sich
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.09 12:51)

Bank Austria Konjunkturindikator steigt im Juni weiter, jedoch noch immer im Minus

Die Stabilisierung der Konjunkturlage in Österreich schreitet voran. Im Juni ist der Bank Austria Konjunkturindikator auf minus 1,7 Punkte gestiegen und hat damit innerhalb eines Monats die deutlichste Aufwärtsbewegung seit mehr als 15 Jahren vollzogen. Nur nach der Rezession 1993 ist die Zunahme noch etwas stärker ausgefallen. Doch nicht nur die Stärke des aktuellen Trends versprüht zumindest vorsichtigen Optimismus, sondern auch, dass alle Teilkomponenten des Indikators nach oben zeigen. Besonders deutlich hat sich die Stimmung der österreichischen Konsumenten verbessert. Nach dem dramatischen Einbruch im Winter hat sie sich nun wieder, begünstigt durch die Steuerreform, auf das Niveau vom Herbst vorigen Jahres eingependelt, als der Ausbruch der Wirtschaftskrise einsetzte.

Auch die internationalen Rahmenbedingungen für die heimische Wirtschaft beginnen sich kontinuierlich zu verbessern. Die europäische Industrie blickt mit mehr Zuversicht nach vorne. Vor allem in den wichtigsten Abnehmerländern österreichischer Exportgüter, allen voran Deutschland, aber auch Italien und Frankreich hat sich das Industrievertrauen verbessert. Auch in einigen osteuropäischen Nachbarländern wie in Slowenien und der Slowakei ist das Stimmungsbarometer der Sachgütererzeuger wieder nach oben geklettert. Die Entwicklung der heimischen Geschäftserwartungen hinkt jener in anderen europäischen Ländern zwar etwas hinterher, dennoch ist mittlerweile den dritten Monat in Folge eine Verbesserung zu erkennen.

Der Bank Austria Konjunkturindikator hat sein historisches Tief vom ersten Quartal 2009 mittlerweile überwunden und steigt kontinuierlich und kräftig an. Der Konjunkturtiefpunkt steht der österreichischen Wirtschaft zwar noch bevor, der Rückgang der Wirtschaft bremst sich mittlerweile jedoch bereits kräftig ein.

Hinter der verbesserten Stimmung in der Industrie stehen bereits erste handfeste Zahlen. Die jüngsten saisonbereinigten Exportdaten vom April zeigen erstmals seit mehr als einem halben Jahr nach oben. Die Nachfrage aus dem Ausland beginnt sich langsam zu erholen, nachdem das Ausfuhrvolumen seit September vorigen Jahres Monat für Monat gesunken und mittlerweile auf das Niveau von Anfang 2005 gefallen ist. Der asiatische Raum ist dabei auf dem Weg sich als Konjunkturlokomotive vor den globalen Zug zu spannen. Die österreichischen Exporte nach Indien, China aber auch Korea entwickeln sich jedenfalls relativ günstig. Zwar muss sich in den kommenden Monaten die Trendwende im Aussenhandel erst noch bestätigen, die Erwartung, dass sich in der laufenden Jahreshälfte die Konjunkturlage stabilisiert und ihren Tiefpunkt erreicht, haben sich mit den jüngsten Daten jedoch eindeutig erhöht.

Eine nachhaltige Verbesserung der Exportsituation ist für den weiteren Konjunkturverlauf entscheidend, da mit zunehmender Dauer der Krise die Gefahr steigt, dass der private Konsum seine bisherige Rolle als stabilisierender Faktor nicht mehr länger wahrnehmen kann. Trotz der Tiefstwerte beim Verbrauchervertrauen hat sich der private Konsum bzw. der Einzelhandel als Indikator bislang als Fels in der Konjunkturbrandung erwiesen. Im Mai haben sich jedoch Schwächesignale gezeigt, der Einzelhandel ist saisonalbereinigt erstmals im laufenden Jahr zurückgegangen. Der Rückenwind durch die Steuerreform und die Öko-Prämie für KFZ-Neukauf wird schwächer bzw. hat ganz aufgehört.

Die Verschärfung der Lage am Arbeitsmarkt wird zur immer stärkeren Belastung für den privaten Konsum. Für 2009 erwarten wir eine durchschnittliche Zunahme der Anzahl der Arbeitslosen um rund 60.000 und 2010 um weitere 40.000. Die Arbeitslosenquote wird damit auf 7,6 Prozent 2009 bzw. 9 Prozent im nächsten Jahr steigen. Der private Konsum wird angesichts dieser Rahmenbedingungen 2009 sogar sinken, zumal aus Vorsichtsgründen mit einem Anstieg der Sparquote zu rechnen sein wird.

Die niedrige Inflation wird vorläufig die reale Einkommenssituation unterstützen. In den nächsten Monaten werden die Verbraucherpreise im Durchschnitt weiter stagnieren bzw. im Jahresvergleich sogar geringfügig sinken. Vorläufig ist die niedrige Inflation positiv für die Konjunktur und kein Zeichen von Deflation. Mittelfristig gibt es jedoch weiterhin ein Deflationsrisiko für Europa, was sich dann fatal auf die Konjunktur auswirken würde.

Nach Einschätzung der Ökonomen der Bank Austria wird die Rezession in der österreichischen Wirtschaft noch einige Monate andauern. Im Spannungsfeld erster günstigerer Zahlen aus der Exportwirtschaft und des durch sinkende Beschäftigung und zurückhaltende Realeinkommensentwicklung zunehmend geschwächten Konsums ist eine rasche und kräftige Erholung unwahrscheinlich.

Da sich der Aufwärtstrend des Bank Austria Konjunkturindikators in den vergangenen zwei Monaten bereits in harten Konjunkturdaten widerspiegelt, erwarten wir, dass nach dem starken Einbruch der Wirtschaft um 2,6 Prozent zum Jahresbeginn, der Rückgang des BIP im zweiten Quartal nur noch 0,5 Prozent zum Vorquartal betragen hat. Erst nach dem Jahreswechsel wird die internationale Nachfrage ausreichen, um die österreichische Wirtschaft wieder auf einen - allerdings zähen - Wachstumspfad zu bringen. Da die jüngsten Daten das bisherige Konjunkturbild bestätigen, gehen die Ökonomen der Bank Austria weiterhin von einem Schrumpfen des BIP um 3,5 Prozent 2009 und 0,3 Prozent im nächsten Jahr aus.

http://www.be24.at/blog/entry/625591
15.07.2009

  

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kurszielübersicht interessant
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.10.09 11:14)

Die analysten der Unicredit empfehlen derzeit folgende heimische Aktien zum Kauf (Quelle Austrian Equity Weekly vom 16. Oktober)

CA Immo, Kursziel 13,4 Euro
CA Immo International, Kursziel 8,0 Euro
conwert, Kursziel 11,4 Euro
Immoeast, Kursziel 5,1 Euro
Immofinanz, Kursziel 3,3 Euro
Intercell, Kursziel 30,0 Euro
Mayr-Melnhof, Kursziel 75,0 Euro
OMV, Kursziel 34,0 Euro
Österreichische Post, Kursziel 23,0 Euro
SBO, Kursziel 36,0 Euro
Semperit, Kursziel 26,5 Euro
Strabag, Kursziel 26,0 Euro


Die RZB setzt derzeit auf folgende Aktien in Österreich und CEE (Quelle: Equity Weekly):

Intercell (AT), Kursziel 33,90 Euro
A-Tec (AT), Kursziel 14,00 Euro
conwert (AT), Kursziel 11,00 Euro
AT&S (AT), Kursziel 7,45 Euro
Adris (HR), Kursziel 415,0 HRK
Zumtobel (AT), Kursziel 16,00 Euro
Wienerberger (AT), 16,50 Euro
RHI (AT), Kursziel 27,20 Euro
CEZ (CZ) Kursziel 1,085 CZK
Hrvatski Telekom (HR), Kursziel 283,0 HRK
Strabag (AT), Kursziel 25,00 Euro
Rosenbauer (AT), Kursziel 34,50 Euro
Andritz (AT), Kursziel 39,00 Euro

http://www.boerse-express.com/pages/824066

  

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RE: kurszielübersicht
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.10.09 08:00)

Naja zur zeit siehts ja eher seeeehr rot aus ... hoffe nur nicht das es nochmal auf 2000 runter bricht oder 1500

  

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Börse Wien in der Todesspirale interessant
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.10.09 09:40)


Die Korrektur trifft den heimischen Aktienmarkt härter als die großen Weltbörsen.

Die lang erwartete Korrektur an den Börsen ist offenbar da - und sie trifft Wien besonders hart: In den beiden vergangenen Tagen hat der Leitindex ATX an die acht Prozent verloren. Allein am Mittwoch waren es zeitweise mehr als fünf Prozent, ehe am Nachmittag eine leichte Erholung einsetzte. Vom Mitte Oktober erreichten Jahreshöchststand ist der ATX nun schon rund zehn Prozent entfernt.

Die Hauptgründe für den scharfen Einbruch:
Gewinnmitnahmen nach den kräftigen Anstiegen der vergangenen Monate, neuerliche Sorgen um den Zustand der osteuropäischen Volkswirtschaften und bevorstehende größere Kapitalerhöhungen.

Nervös gemacht hat die Anleger in erster Linie wohl der überaus starke Anstieg in diesem Jahr: Nachdem die Kurse in Wien viel stärker als an den anderen großen Börsen gefallen waren, haben sie sich heuer seit März annähernd verdoppelt. Damit gehörte die Wiener Börse zu den performancestärksten Aktienmärkten der Welt. Allen ernsthaften Anlegern war freilich klar, dass dieser gewaltige Satz nach oben keine realwirtschaftlichen Entsprechungen hatte, sondern rein liquiditäts- und performancegetrieben war.

Verkäufe setzen Kursabschwung in Gang
Solche Märkte sind für Abstürze besonders anfällig: Alle großen Anbieter arbeiten mit strikten Stopp-Loss-Marken, um ihre Gewinne abzusichern. Schon kleine Abschwünge lösen in solchen Phasen automatisch neue Verkäufe aus, was eine gefährliche Abwärtsspirale in Gang setzt. Diese "Todesspirale" ist in Wien in den vergangenen Tagen offenbar in Gang gekommen.

Einer der Auslöser waren Gerüchte über bevorstehende Kapitalerhöhungen. Wie mehrfach berichtet planen unter anderem Uniqa und Erste Bank demnächst größere Kapitalmaßnahmen, um ihr Eigenkapital für die krisenbedingt gestiegenen Herausforderungen zu stärken. Bei der "Ersten" waren Beobachter bisher davon ausgegangen, dass das Volumen der Kapitalerhöhung, die möglicherweise am morgigen Freitag offiziell bekannt gegeben wird, zwischen 600 Mio. und einer Mrd. Euro liegen könnte. Am Dienstag kam allerdings eine Analyse von KBW (Keefe, Bruyette & Woods) heraus, in der es hieß, dass eine Mrd. Euro wahrscheinlich zu wenig sei, "um die Wettbewerbskraft der Bank aufrechtzuerhalten". KBW gehe deshalb von bis zu zwei Mrd. Euro Kapitalerhöhung aus - und nehme die Bewertung der Aktie demgemäß von "Market perform" auf "Underperform" zurück.

Da die Deutsche Bank fast gleichzeitig eine gegenteilige Analyse veröffentlichte und das Kursziel der Erste Bank sogar deutlich anhob, war die Verunsicherung perfekt. Beide Großbanken (Erste und Raiffeisen International) gehörten am Mittwoch zu den größeren Kursverlierern in Wien. Aber beileibe nicht zu den größten: Immobilienwerte wie Immofinanz oder Immoeast lagen zeitweise zweistellig im Minus, aber auch konjunktursensible Werte wie Strabag und Wienerberger kamen vergleichsweise heftig unter die Räder. Am Nachmittag gab es im ATX keinen einzigen Wert mit positiver Performance.

Nicht ganz so wild wie in Wien ging es an anderen europäischen Börsen zu. Aber auch hier setzte sich die Korrektur der vergangenen Tage fort. Die Gründe waren die gleichen wie in Wien: Anleger befürchten, dass die Konjunkturerholung nicht so schnell vorankommt, wie jetzt schon in den Kursen eingepreist ist. Das regt zu Gewinnmitnahmen an. Und große Kapitalerhöhungen lassen Anleger befürchten, dass die vorliegenden Bilanzen und Prognosen ein zu optimistisches Bild widerspiegeln - und der Kapitalbedarf zur Krisenbewältigung bei vielen Unternehmen doch deutlich höher als bekannt ist. Im Eurostoxx 50 Index, in dem die wichtigsten europäischen Aktien zusammengefasst sind, gab etwa die holländische ING erneut deutlich nach. Die Bankaktie fällt schon seit Montag deutlich. An diesem Tag hatte das Institut eine ungewöhnlich große Kapitalerhöhung angekündigt.

In Europa lief es freilich nicht nur für Bankaktien schlecht. Auto-, Minen- und Rohstoffwerte standen ebenfalls deutlich unter Druck. Als einziger Teilindex konnte in Europa der Index der Telekom-Titel leicht zulegen. Die waren heuer bisher relativ schwach gestiegen - und haben deshalb jetzt das geringste Rückschlagpotenzial.

Umsätze wachsen nicht
Erleichterung brachte am Nachmittag eine vergleichsweise milde Wallstreet-Eröffnung. Dort krebste der Dow Jones Index in der ersten Handelsstunde um die Nulllinie herum, der Technologieindex Nasdaq lag deutlicher im Minus. Allerdings liegen auch die US-Indices schon recht deutlich unter ihren Jahreshöchstwerten.

Was die Anleger besonders stutzig macht: Die jüngste Runde von Quartalsberichten hat gezeigt, dass zwar die Gewinne der Unternehmen deutlich gestiegen sind, nicht aber die Umsätze. Das deutet darauf hin, dass die Erholung in hohem Maß auf Einmaleffekten und der Ausnutzung bilanzieller Spielräume basiert. Und schürt die Angst vor einem w-förmigen Verlauf der Krise - womit ein weiterer Abschwung noch bevorstünde.

Quelle: Die Presse 29.10.2009

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Gruß

  

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RE: Börse Wien in der Todesspirale
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.10.09 10:15)

>Und schürt die Angst vor einem w-förmigen Verlauf der Krise

Das zweite Standbein (klingt doch positiv ) des Krisen-"W" fehlt allerdings tatsächlich noch in den Charts. Freufreu, es könnten noch Sonderangebote kommen.

  

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RE: Börse Wien in der Todesspirale
indiana(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.10.09 10:41)

>>Und schürt die Angst vor einem w-förmigen Verlauf der
>Krise
>
>Das zweite Standbein (klingt doch positiv ) des
>Krisen-"W" fehlt allerdings tatsächlich noch in den
>Charts. Freufreu, es könnten noch Sonderangebote kommen.
>
Es waren heute schon schöne Schnäppchen da wie zb. Bwin, Immofinanz etc.! Die erwähnten beiden sind schon wieder satt im Plus! Leider hab ich gestern schon ziemlich mein Pulver verschossen!

  

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RE: ATX-Bumm 2009
Rang: murcielago(171) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.11.09 09:49)

in den nächsten tagen/wochen werden wohl mal die 2250 angelaufen, nach dem der trend seit märz mittlerweile klar gebrochen ist steht zumindest mal das 38er fibo am plan.

dort is aber gleichzeitig eine fette unterstützung aus 2 zwischenhochs seit ende 2008.

da drunter wirds grauslich, sollte aber doch zuvor einen fetten rebound geben...

die nächsten ziele nach unten wären dann 2080 und 1915 als allerletzter halt.

nur um mal die glaskugel wieder etwas anzustrengen

  

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RE: ATX-Bumm 2009
gogo(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.11.09 19:32)

Jahresschlussrally abgesagt?

bzw:

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http://boerse.freenet.de/news/Marktbericht-WOCHENAUSBLICK_Konjunkturverlauf_und_Gewinnent wicklung_stuetzen_den_Dax-3063743-Class



22.11.09 10:05
WOCHENAUSBLICK: Konjunkturverlauf und Gewinnentwicklung stützen den Dax

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die noch nicht aufgegebene Hoffnung auf eine Jahresendrally dürfte den Dax nach Ansicht von Experten in dieser Woche stützen. Spätestens Anfang 2010 aber könnte die Luft am deutschen Aktienmarkt dünner werden - denn vielen Analysten zufolge ist der Leitindex bereits zu weit vorausgeeilt.

"Eine Rally zum Jahresende ist wegen der vorhandenen Liquidität realistisch", schrieben etwa die Experten der DZ Bank in einer aktuellen Studie. Ähnlich positiv sind die Analysten der Landesbank Berlin (LBB) eingestellt. Dank der unverändert guten Grundstimmung beim Dax und auch beim EuroStoxx 50 seien neue Jahreshöchststände möglich. Auch die aussichtsreiche Charttechnik sollte die Aktienbörsen ebenso stimulieren wie das positive Konjunkturszenario, das durch gute Konjunkturdaten untermauert wird.

KONJUNKTURVERLAUF STÜTZT HOFFNUNG AUF WEITER STEIGENDE KURSE

Auch Helaba-Analyst Markus Reinwand begründete seine Erwartung weiter steigender Kurse mit einem idealtypischen Konjunkturverlauf. Die höchste Dynamik entfalteten die Aktien generell im Bereich des konjunkturellen Tiefs. Mit fortschreitender Erholung der Frühindikatoren werde nun aktuell auch der Anstiegswinkel an den Aktienmärkten flacher. Daraus eine bevorstehende Trendwende abzuleiten, ist seines Erachtens aber verfrüht.

Die in dieser Wochen anstehenden Konjunkturdaten dürften derweil weitere Anhaltspunkte dafür liefern, ob sich die wirtschaftliche Lage tatsächlich weiter entspannt. Am Dienstag beziehungsweise am Mittwoch etwa werden der ifo-Geschäftsklimaindex für Deutschland sowie Daten zum US-Bruttoinlandsprodukt und zum Verbrauchervertrauen in den USA veröffentlicht. Anfang der Woche stehen zudem Immobiliendaten aus den Vereinigten Staaten auf der Agenda.

KORREKTUR RÜCKT NÄHER

Weitere Experten wie etwa Andreas Hürkamp von der Commerzbank sehen indes die Rallye an den Aktienmärkten auch zunehmend von fundamentalen Gewinndaten untermauert. Grund dafür sei, dass insbesondere die Kosteneinsparungen der Unternehmen in der abgelaufenen Quartalsberichtssaison überraschend hoch ausgefallen seien. Doch zugleich mehrten sich die Zweifel, dass das hohe Erholungstempo aufrecht erhalten werden kann.

"Die Unternehmen benötigen Zeit, die vorauseilenden Kurse in der Gewinnentwicklung abzubilden", merkten die Experten der DZ Bank kritisch an. Vor diesem Hintergrund dürften sich den LBB-Analysten zufolge in den kommenden Monaten Ausflüge über die runde 6.000er Marke im Dax mit stärker ausgeprägten Abwärtsphasen abwechseln. Beunruhigend stimme aktuell, dass an schwachen Börsentagen die Umsätze deutlich höher seien als an festen Handelssitzungen, was für eine bevorstehende Korrektur spreche.

NUR EIN PAAR UNTERNEHMEN LEGEN NOCH ZAHLEN VOR

Von Unternehmensseite sind in dieser Woche kaum Impulse zu erwarten, da die Berichtssaison zum dritten Quartal weitgehend abgeschlossen ist. Am Dienstag legt noch der im MDax notierte Möbel- und Bauzulieferer Pfleiderer seine Quartalszahlen vor. Laut Branchenexperten hat das Unternehmen im dritten Quartal erneut rote Zahlen geschrieben. Pfleiderer macht vor allem weiterhin die Nachfrageflaute in West- und Osteuropa zu schaffen. Am selben Tag rücken auch die Anteilsscheine des im TecDax gelisteten Windkraft-Spezialisten Nordex mit Geschäftszahlen in den Fokus.

Ansonsten präsentierten einige Konzerne der dritten Reihe ihre Bilanzen. Am Dienstag etwa berichtet der Oldenburger Fotodienstleister Cewe Color , am Donnerstag folgen dann das Unternehmen Constantin Medien , der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen und das Agrarunternehmen KWS Saat . Alle vier Werte sind im SDax notiert.

Und mit Blick auf das kommende Wochenende dürfte der Handel ansonsten recht ruhig verlaufen: Am Donnerstag feiern die Amerikaner ihr Erntedankfest (Thanksgiving) und lassen deshalb die Börsen geschlossen./la/fat/nl

--- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---


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und:

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http://www.boerse-express.com/pages/833547

Wall Street kommende Woche im Bann des 'Black Friday'
Blick auf Beginn des Weihnachtsgeschäfts im US-Einzelhandel - Mehrere US-Daten wegen Thanksgiving vorgezogen

Die Anleger an der Wall Street blicken in der anstehenden Handelswoche gespannt auf den Start des Weihnachtsgeschäfts im US-Einzelhandel am sogenannten "Black Friday". Da das Wohl und Wehe der US-Wirtschaft zu einem Großteil von den Ausgaben der Verbraucher abhängt, dürfte die Ausgabenfreude der Amerikaner in den kommenden Wochen entscheidenden Einfluss auf die noch fragile Erholung haben. Auch eine ganze Flut von Konjunkturdaten könnte neuen Aufschluss darüber geben, ob die weltgrößte Volkswirtschaft wirklich Tritt fasst. Allerdings dürfte das Handelsvolumen in dieser Woche eher gering sein: Am Donnerstag ist die New Yorker Börse wegen des "Thanksgiving"-Feiertags geschlossen, am Freitag findet nur ein verkürzter Handel statt.

Traditionell läutet der Tag nach Thanksgiving die Weihnachtssaison ein. Dann locken Einzelhandels-Giganten wie etwa Wal-Mart und Target die Kundschaft mit einer teilweise drastischen Rabattschlacht in die Läden. Die Branche nennt diesen Startschuss den "Black Friday", weil viele Geschäfte erst ab diesem Tag im Gesamtjahr auf schwarze Zahlen kommen.

Zunächst dürften Einzelberichte sowie reine Kundenzahlen erste Hinweise auf das Konsumverhalten der US-Bürger liefern. Ein genaueres Bild folgt dann erst in der darauffolgenden Woche, wenn die Einzelhändler über den November Bilanz ziehen. In diesem Jahr blickt die Branche mit besonderer Nervosität auf das entscheidende Weihnachtsgeschäft, da das Verhalten der Kunden angesichts der Krise als kaum vorhersagbar gilt. "Historisch gesehen gibt der amerikanische Verbraucher solange Geld aus, bis er wirklich nichts mehr in seiner Tasche hat", erläutert Lawrence Creatura, Portfolio-Manager bei Federated Clover Capital Advisors. "Deshalb lautet die Frage: Wieviel Dollar haben sie in der Tasche? Die Antwort darauf werden wir nach dem Black Friday bekommen."

Zuletzt kamen an der Wall Street immer wieder Zweifel auf, ob es mit der US-Wirtschaft nun endgültig bergauf geht oder schon wieder die nächste Talfahrt droht. Insgesamt zeichnet sich zwar eine Erholung ab - nur deshalb konnten die wichtigsten Indizes in der vergangenen Woche auch neue Jahres-Höchststände erklimmen. "Die wirtschaftlichen Daten weisen grundsätzlich in die richtige Richtung, aber auch in Zukunft wird es für die Investoren heißen: Zwei Schritte vorwärts, einer zurück", warnt Michael Sheldon von RDM Financial.

Grundsätzlich herrscht unter Anlegern die große Sorge, dass die Rally der vergangenen Monate übertrieben ausgefallen ist und der noch immer tristen wirtschaftliche Realität weit vorausgeeilt ist. Da lediglich sechs Handelswochen in diesem Jahr übrig bleiben, könnten viele Investoren deshalb versucht sein, mit Blick auf das Jahresende bereits jetzt Gewinne mitzunehmen.

In dieser Woche müssen sich die Anleger unter anderem auch auf Daten zu Hausverkäufen, Verbrauchervertrauen, Industrieaufträge und die zweite Schätzung der Wirtschaftsleistung gefasst machen. Wegen des Feiertags werden die Arbeitslosenanträge bereits am Mittwoch veröffentlicht. Auch die Protokolle der US-Notenbank zur vergangenen geldpolitischen Sitzung warten bereits am Dienstag auf die Anleger.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte war am Freitag mit einem Abschlag von 0,1 Prozent auf 10.318 Punkte ins Wochenende gegangen. Der breiter gefasste S&P-500-Index verlor 0,3 Prozent auf 1.091 Zähler. Der Technologie-Index Nasdaq gab 0,5 Prozent auf 2.146 Punkte ab. Im Wochenverlauf legte der Dow 0,5 Prozent zu. Der S&P verlor 0,2 Prozent, die Nasdaq sogar ein Prozent.

(APA)


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Wenn ich's nur glauben könnte, - Chart sagt ganz was anderes.

  

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RE: ATX-Bumm 2009
gogo(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.11.09 08:28)


23.11.09 08:21

DAX, kurzfristiger Aufwärtstrend setzt sich fort

Frankfurt a. M. (derivatecheck.de) - Die Handelsexperten bei der DZ Bank blicken auf die aktuelle Situation und technische Entwicklung des DAX.

Nach dem schwachen Donnerstag hätten sich die Gewinnmitnahmen kurz vor dem Wochenende im DAX zunächst ausgeweitet. Im Zuge dessen habe der Index Terrain bis an das 38,2%-Fibonacci-Retracement des intakten kurzfristigen Aufwärtstrends vom Monatsanfang bei 5.640 Punkten ausgeweitet, bevor er sich im weiteren Verlauf dann leicht habe erholen können.

Mit dem Geschehen der letzten drei Handelstage sei die ehemals überkaufte Markttechnik im DAX wieder in eine überverkaufte Lage überführt worden. Da die Konsolidierung nicht unter das genannte Fibonacci-Retracement gereicht hätte, bleibe der aufwärts gerichtete Trendverlauf nach quantitativen Maßstäben intakt. Chart- und Markttechnik deuteten somit insgesamt auf eine Fortsetzung des kurzfristigen Aufwärtstrends hin.

Daneben sprächen zwei weitere Aspekte für einen Test des Jahreshochs bei 5.888 bzw. sogar für ein Überschießen bis in die Region um 6.050 Zähler. Zum einen rücke derzeit aus zyklischer Sicht mit dem Thema "Jahresend- bzw. Jahresanfangs-Rally" die freundliche Saisonalität wieder ins Blickfeld der Aktienmärkte. Daneben bleibe das intermarket-technische Bild mit fallenden Renditen am Kapitalmarkt weiterhin günstig für Dividendentitel.


Quelle:

http://boerse.freenet.de/news/Marktbericht-DAX_kurzfristiger_Aufwaertstrend_setzt_sich_fo rt-3064010-Class

  

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ATX: Verlangsamung des Trends deutet sich an
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.11.09 11:30)

ATX Datum/Zeit: 20.11.2009 15:25
Quelle: Erste Bank

ATX: Verlangsamung des Trends deutet sich an


In dieser Woche verzeichnete der österreichische Leitindex einen Rückgang von 0,7%. Aktuell liegt der ATX auf seiner 50-Tageslinine, von unten nähert sich die 100-Tageslinie, die dem Index vor zwei Wochen gerade noch ausreichend Unterstützung gab. Nach der volatilen Phase von Ende Oktober engen sich die Bollinger Bänder nun wieder ein, in deren oberen Bereich sich der ATX momentan befindet.

Der MACD steht weiterhin auf Kaufen, allerdings hat sich das Momentum in den letzten Tagen doch ein wenig abgeschwächt. Der DMI steht auf Long, der RSI befindet sich im neutralen Bereich. Auch mittel- bis langfristig (bei wöchentlicher bzw. monatlicher Betrachtung der Charts) sehen wir weiterhin ein überwiegend positives Bild.

Auch wenn der seit dem März bestehende Aufwärtstrend nicht nachhaltig gebrochen wurde, so deutet sich jedenfalls eine Verlangsamung des Trends bzw. eine kurzfristige Seitwärtsbewegung an, was aber nicht weiter überraschen sollte. Mit einem weiteren Testen des Aufwärtskanals kann daher in den nächsten Wochen durchaus gerechnet werden. In der nächsten Woche sehen wir den ATX zwischen 2.500 und 2.700 Punkten.

  

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ATX: Jahresendrally oder"wilder Dezember"?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.11.09 21:30)

Mal sehen ob das heuer wieder funktioniert...


ATX: Jahresendrally oder"wilder Dezember"?

24.11.2009 | 18:54 | ANDREAS KERSCHBAUMER (Die Presse)

Seit Jahresbeginn hat der Index um mehr als 43 Prozent zugelegt. Geht der Börse aber noch die Luft aus? Statistisch erzielt man zu Jahresende hohe Kursgewinne. Nicht alle Experten erwarten das für heuer.

wien. Der Wiener Leitindex ATX ist drauf und dran, sein drittbestes Jahr in seiner 18-jährigen Geschichte zu feiern. Seit Jahresbeginn hat der Index um mehr als 43 Prozent zugelegt. Geht der Börse aber noch vor Jahresende die Luft aus? Viele Experten glauben das nicht, sie sprechen vielmehr über das Thema Jahresendrally. Dabei handelt es sich um einen Börsenmythos, wonach die Kurse immer gegen Ende des Jahres zulegen. Statistisch betrachtet ist an der Jahresendrally mehr dran als nur bloßes Gerede.

Laut „Presse“-Berechnungen erzielten jene Anleger, die seit 1993 nur von Ende November bis Ende Dezember im ATX investiert waren, Kursgewinne von jährlich 4,5 Prozent (Transaktionskosten sind dabei nicht berücksichtigt).

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/523932/index.do?from=rss

  

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Die meisten kurzfristigen markttechnischen Indikatoren stehen auf Verkaufen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.11.09 16:12)

ATX Datum/Zeit: 27.11.2009 16:06
Quelle: Erste Bank

ATX: Die meisten kurzfristigen markttechnischen Indikatoren stehen auf Verkaufen


Der ATX ging so wie die meisten anderen internationalen Märkte mit einem Minus ins Wochenende, konkret mit -3,7%. Mit dem Kurssturz am Ende dieser Woche wurde erneut der seit März bestehende Aufwärtstrend gebrochen. Die 100-Tageslinie wurde heute ebenfalls nach unten durchstoßen, konnte aber im Verlauf des Vormittages wieder überschritten werden. Die meisten kurzfristigen markttechnischen Indikatoren stehen auf Verkaufen (MACD, DMI, Momentum), was nach den jüngsten heftigen Korrekturen wenig überrascht. Allerdings deutet sich auch bei Betrachtung der wöchentlichen Candlesticks mehr und mehr an, dass wir uns nun in eine Konsolidierungsphase begeben. Der MACD, der seit Anfang Jänner dieses Jahres auf Kaufen steht, hat nun ein Verkaufssignal generiert, das u.a. vom DMI bestätigt wird. Diese Konsolidierungsphase könnte sich durchaus bis ins nächste Jahr hineinziehen. Unterstützung sehen wir nach vor bei 2.375 und 2.220 Punkten. Diese könnten in den nächsten Wochen getestet werden. Das langfristige Bild bleibt jedoch unverändert positiv. Nach dieser kurzfristigen Korrektur bzw. einer zeitlich begrenzten Seitwärtsbewegung sollte es weiter aufwärts gehen.

  

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Börsen-Ausblick 2010: Versicherungs-Turbo für die Märkte?
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.12.09 11:07)

Versicherungen haben derzeit extrem tiefe Aktienquoten. Möglich Änderungen von Bilanzierungsregeln könnten das ändern - oder auch nicht

Günther Artner, Co -Head of CEE-Research der Erste Group, geht "durchaus optimistisch" ins neue Jahr und gibt dem ATX ein Kursziel von 3000 Punkten, im ersten Halbjahr 2011 könnte es dann bis auf 3300 Punkte nach oben gehen, sagt er bei einer von ÖVFA, VÖIG, CIRA und Wiener Börse organisierten "Expertenrunde" am Donnerstagabend. Sämtliche Bewertungsmodelle ergeben ein "ziemlich konsistentes Bild, dass wir ein positives Aktienjahr haben werden." Anleger sollten sich folglich nicht allzu defensiv positionieren.

Wolfgang Matejka (im Bild) ist da schon mehr der "bad guy", wie er selbst sagt. Viele institutionelle Investoren vertreten nämlich die Meinung, dass die Bewertung der Märkte mittlerweile relativ teuer sei. Billiges Notenbankgeld habe zuletzt geholfen, die Kurse nach oben zu treiben. "Aber wenn was passiert, dann wollen alle wieder schnell raus." Matejka will auch den Einfluss, den die Krise auf die Banken genommen hat, nicht unterschätzt wissen. Durch die nach wie vor sehr restriktive Kreditvergabe werde es zu einer Aufteilung in der Wirtschaft kommen: In jene Unternehmen, denen eine Refinanzierung gelungen ist, und jene, die es nicht geschafft haben.

Ein Effekt, der laut Matejka kurzfristig "sicher starke Kursgewinne" auslösen könnte, wäre allerdings eine Bewertungsänderung für Aktienposition bei Versicherungen. Diese haben derzeit extrem niedrige Aktienquoten. Matejka spricht von 2% bis 3%. Das sei auch verständlich, da der Bedarf an hinterlegtem Kapital dafür zu hoch sei. Im Zusammenhang mit geplanten Änderungen der Bilanzierungsregeln nach IAS 39 (künftig IFRS 9) hat sich in der deutschen Versicherungswirtschaft eine starke Lobby gebildet, wonach Teile der Aktien quasi aus der Bilanz ausgelagert und damit Kursverluste bis zur "Endlaufzeit" (die es bei Aktien ja nicht gibt) ignoriert werden können. Gleichzeitig soll es aber möglich sein, Dividenden sofort als Gewinne zu verbuchen.

Mit den zuletzt vorgeschlagenen Neuregelungen des Standardsetters IASB zeigte sich die Versicherungswirtschaft nicht zufrieden. Die Allianz hat in einer Stellungnahme gar gedroht, die Änderungen könnten dazu führen, dass Versicherer nicht mehr in Aktien investieren.

Klares Kaufsignal
Nach einem EU-Veto, das als Erfolg für die Versicherungslobby gewertet wird, ist eine Entscheidung bis ins nächste Jahr vertagt. Matejka geht aber davon aus, dass sie schnell und im Sinne der Versicherer kommen wird. Tritt das ein, wäre das für ihn "ein klares Kaufsignal". Im ersten Schritt würde es zu einem Run der Versicherer auf Dividendenpapiere kommen, in weiterer Folge wären wohl zahlreiche Kapitalerhöhungen zu erwarten, die primär auf Institutionelle abzielen und hohe Dividendenversprechungen enthalten.

Das Hochfahren der Aktienquoten bei den Versicherern hätte einen starken Effekt, wenn auch nur kurzfristig, so Matejka. Zudem drohe die Gefahr, dass die Privatanleger nach einer anfänglichen Kursrally übrig bleiben, nachdem die Versicherer ihr Pulver verschossen hätten und dann keiner nachkaufe.

Für Klaus della Torre, Head of Equity Sales der RCB, haben diese möglichen Bewertungsänderungen ebenfalls das Potenzial, um den Markt anzutreiben. Auch er berichtet von extrem tiefen Aktienquoten der Versicherer. "95% der europäischen Versicherer sind mit annähernd null Prozent in Aktien investiert". Erste-Analyst Günther Artner kann insofern beipflichten, als institutionelle Investoren derzeit insgesamt eher gering investiert sind. Die Auswirkungen der diskutierten Bewertungsänderungen sieht er aber "nicht so extrem" wie seine Vorredner. "Insofern sehe ich mich aber in meinen Anfangsausführungen über ein positives Aktienjahr 2010 bestätigt", schmunzelt er.


http://www.boerse-express.com/pages/837458
04.12.2009

  

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In 9 der letzten 10 Jahren Anstieg im Dezember
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.12.09 12:20)

ATX Datum/Zeit: 04.12.2009 15:03
Quelle: Erste Bank

ATX: In 9 der letzten 10 Jahren Anstieg im Dezember


Der ATX konnte in dieser Woche um 1,7% zulegen. Zu Beginn der Woche fiel er jedoch erneut unter die 100-Tageslinie, was allerdings im weiteren Verlauf der Woche wieder aufgeholt werden konnte. Aktuell pendelt der ATX im unteren Bereich seiner Bollinger Bänder.

Die meisten kurzfristigen markttechnischen Indikatoren stehen nach wie vor auf Verkaufen. Der MACD nähert sich zwar wieder seiner Signallinie, von einem Kaufsignal ist er jedoch noch entfernt. Das Momentum ist negativ, und auch der DMI steht auf Short.

Auch bei wöchentlicher Betrachtung sehen wir negative Signale (z.B. MACD), was uns in der Ansicht bestätigt, dass die Konsolidierungsphase noch nicht vorbei ist. Wie bereits in der letzten Woche erwähnt, könnte sich diese Phase durchaus ins nächste Jahr hineinziehen.

Aktuell befinden wir uns in einer Dreiecksbildung. Ein signifikanter Ausbruch ist aus unserer Sicht eher unwahrscheinlich. Eine weitere Seitwärtsbewegung ist naheliegend. Wir gehen jedoch davon aus, dass der ATX mit über 2.460 Punkten aus dem Jahr gehen wird. Das war der Stand Ende November, und in den letzten 10 Jahren konnte der österreichische Leitindex neun Mal im Dezember Kursgewinne verzeichnen. Die unrühmliche Ausnahme war letztes Jahr. Sollte das nicht klappen, sehen wir Unterstützung bei 2.440, 2.375 und 2.220 Punkten. Längerfristig sind wir weiterhin optimistisch.

  

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In 100% der letzten 10 Jahren war Dezember der lahmste Monat witzig
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.12.09 12:32)

Mann, das zieht sich wieder. Ich muss doch noch auf meine 30 Trades kommen, sonst kostet der ProTrader so viel, und ich kann wieder keine Geschenke kaufen gehen fahren.

  

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RE: In 100% der letzten 10 Jahren war Dezember der lahmste Monat
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.12.09 13:01)

Ich schieb´s auch immer auf meine Finanzkrise,
dass sich keine unnötigen Geschenke ausgehen.
Und heuer natürlich erst recht.

  

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RE: In 100% der letzten 10 Jahren war Dezember der lahmste Monat
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.12.09 10:06)

Pfau, das rockt heute wie Weltuntergang im ATX. Ganz anders als am faden Montag!

  

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RE: In 100% der letzten 10 Jahren war Dezember der lahmste Monat
Rang: Malediver(21) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.12.09 15:33)

>Pfau, das rockt heute wie Weltuntergang im ATX. Ganz anders
>als am faden Montag!


Heut geht mal wirklich wieder die Welt unter, besonders in Wien.....

wer glaubt noch an eine Jahresendrallye???

  

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RE: In 100% der letzten 10 Jahren war Dezember der lahmste Monat
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.12.09 15:54)

tja das passiert wenn man den Klugsch.... Glauben schenkt,aber bei der Volksbank wundert mich eh nix mehr

http://www.boerse-express.com/pages/821981

  

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RE: In 9 der letzten 10 Jahren Anstieg im Dezember
Fontanelli(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.12.09 22:18)

Man sollte aber nicht vergessen, daß es in den letzten 10 Jahren viele Monate mit Kursanstiegen gab. (74 von 120)
Bester Monat war übrigens der April (39% Gesamtperformance von 2000-2009) gefolgt von Dezember (35%) und März (32%).
Statistisch ist das Ganze übrigens Nonsens, weil viel zu geringe Anzahl an Stichproben.

  

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Bei den US-Investoren sind Austro-Aktien "in"
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.12.09 20:05)

Präsentation in Manhattan.



Andritz-General Wolfgang Leitner "Wir sind wieder vorsichtig optimistisch und rechnen für 2010 mit leicht steigenden Gewinnen", signalisiert Michael Buhl, Vorstand der Wiener Börse, neue Zuversicht.

Gemeinsam mit der Erste Bank hatte die Wiener Börse für Firmen à la Post, Immofinanz/Immoeast, Telekom Austria, Andritz, Raiffeisen International, Flughafen Wien, Schoeller Bleckmann, Mayr Melnhof, Palfinger, bwin, Erste Group, Vienna Insurance Group, Sparkassen Immobilien & Co. in den USA eineGEORG WAILAND Reihe von Präsentationen vor Großanlegern ("Road Shows") organisiert.

"Das Desaster-Szenario ist eindeutig ausgeblieben, daher hat das Interesse der US-Investoren an österreichischen Aktien wieder spürbar zugenommen", bringt es Martin Grüll, Vizechef von Raiffeisen International, auf den Punkt. Auch Andritz-Boss Wolfgang Leitner stieß mit seinen neuesten Zahlen auf Wohlwollen.

Und Immofinanz-Chef Zehetner kommentierte es gewohnt trocken: "Jetzt, wo wieder was zu verdienen ist, kommen sie auch wieder!" Auch Post, Telekom Austria und S-Immo berichteten über gestiegene Nachfrage.


Quelle: Die Kronen Zeitung vom 9.12.09


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Gruß

  

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RE: Bei den US-Investoren sind Austro-Aktien "in"
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.12.09 21:23)

hört sich fast so an wie damals 2000 auf der Titelseite in der Bild DAX 8000, wohin das führte wissen wir.

  

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Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zu erwarten
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.12.09 11:27)

ATX Datum/Zeit: 11.12.2009 14:51
Quelle: Erste Bank

ATX: Fortsetzung der Seitwärtsbewegung zu erwarten


Der ATX verlor in der abgelaufenen Woche 2,4%. Vor allem am Mittwoch geriet der österreichische Leitindex massiv unter Druck und fiel unter seine 100-Tageslinie bis auf 2.440 Punkte. Diese Marke bot letztendlich die nötige Unterstützung, am Donnerstag kletterte der Index wieder auf 2.490 Punkte.

Die meisten markttechnischen Indikatoren stehen kurzfristig noch immer auf Verkaufen, daran hat sich seit der letzten Woche kaum etwas geändert. MACD, DMI, Stochastics, etc. indizieren, dass kurzfristig nicht viel zu erwarten ist und unterstreichen damit unsere Annahmen einer noch weiter andauernden Seitwärtsbewegung. Der seit März bestehende Aufwärtstrend ist gebrochen, von einer Trendumkehr zu sprechen wäre aber zu früh (und wahrscheinlich auch falsch). Eher naheliegend ist es, dass der ATX in den nächsten Wochen sein zwischenzeitliches Tief findet und dann einen flacheren Aufwärtskanal einschlägt.

Unterstützungen sehen wir weiterhin bei 2.440 (hat in dieser Woche bereits gehalten), 2.375 und 2.220 Punkten. Von unten nähert sich die 200-Tageslinie (aktuell bei 2.200 Punkten), die unverändert ansteigt und ebenfalls (und spätestens) Unterstützung bieten sollte. Wie bereits erwähnt, ist zu erwarten, dass sich die Konsolidierungsphase ins nächste Jahr hinzieht. Technisch deutet wenig auf eine Jahresendrallye hin. Für die nächste Woche erwarten wir daher eine Fortsetzung der Seitwärtsbewegung, am ehesten in der Bandbreite 2.400-2.580 Punkte.

  

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Haarig
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.12.09 13:09)

Im ATX wird es jetzt haarig. Wenn die Unterstützung bei ca. 2440 kracht, dürfte es bitterkalt werden in weiterer Folge.

  

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RE: Haarig
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.12.09 16:18)

Wow, das geht ja schneller als gedacht. Kalt ist es schon.

  

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RE: Haarig
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.12.09 16:20)

Wien geht wiedermal eigene Wege. Der DAX dreht gerade ins Plus, der ATX steht über 2% im Minus.

  

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RE: Haarig
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.12.09 16:46)

der Jörgl trägt heute ein paar Punkte zum Minus bei.

  

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RE: Haarig
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.12.09 16:47)

Der ATX versinkt in den Sümpfen von Goisern...

  

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Auf Roadshow in New York: Blick hinter die Kulissen . . .
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.1.10 09:47)


Wenn 13 österreichische börsennotierte Unternehmen auf "Roadshow" nach New York jetten, war das GEWINN schon einen Blick hinter die Kulissen wert.

Den Begriff "Roadshow" kennt jeder Börseninteressierte, aber nur die wenigsten waren je dabei.

Darum: Vorhang auf zum Lokalaugenschein in New York! Nobles Palace Hotel, nahe dem Rockefeller Center. Organisiert wurde der Event von der Wiener Börse und der Erste Group, in Kooperation mit dem US-Investmenthaus Auerbach Grayson. Aus Österreich kamen die Chefs und Investor-Relations-Verantwortlichen von 13 Unternehmen angeflogen:

Andritz-Chef Leitner war ebenso dabei wie die Post-Spitze mit Pölzl/Jettmar, Flughafen-Wien-Vorstand Kaufmann, Raiffeisen-International-Vizegeneral Martin Grüll, Erste-Vorstand Manfred Wimmer, Immofinanz/Immoeast-Boss Zehetner, Direktor Schmidtmayr von den Sparkassen Immobilien sowie die Investor-Relations-Profis Zydek (Telekom Austria), Bauer (Schoeller Bleckmann), Roither (Palfinger), Sveceny (bwin), Swetts-Sporck (Mayr-Melnhof) und Schmee (Vienna Insurance Group).


Wie läuft so eine Roadshow ab?
Ziemlich unspektakulär: Im fünften Stock des Hotels ist eine halbe Etage gemietet, jedes Zimmer trägt ein anderes Firmenschild, dort sitzt dann der Unternehmensleiter bzw. IR-Verantwortliche. Im Stundenrhythmus kommen die von der Investmentbank hingelotsten US-Investoren ins Kämmerlein, um im Rahmen der sogenannten "One-on-one"-Gespräche ihre Fragen zu stellen.

Die Liste der Besucher verrät nicht auf den ersten Blick, wie viele Milliarden Dollar an Anlegergeldern diese Fonds und Investoren zur Verfügung haben: Firebird Management, Costal Investment Management, Oppenheimer Funds, Lazard Asset Management, Meritage Funds, Rockefeller & Co, Franklin Ressources, um nur einige zu erwähnen.

50 Minuten Zeit gibt es, um die Firma zu präsentieren und Fragen zu klären. Dann wird von außen an die Tür geklopft, damit pünktlich nach 60 Minuten das nächste "One on one" stattfinden kann. Bei den meisten geht es ohne Pause durch, das Interesse ist rege. Gabriele Werzer, Roadshow-Expertin der Erste Group, hatte vor einem halben Jahr ganz anderes erlebt: "Bis März 2009 hat niemanden interessiert, was wir erzählten. Der Kurs der Erste Group war auf sieben Euro gesunken und die Investoren in den USA erwarteten, dass Zentraleuropa pleitegehen würde."

Je besser es gelingt, das Unternehmen zu präsentieren, desto eher wird gekauft. "Natürlich gibt es Highlights, wo man nachher erfährt, dass ein Fonds drei Millionen Aktien gekauft hat", so Werzer über ihre Erfahrungen. Meist aber ist schwer abschätzbar, ob die Investoren überzeugt werden konnten.

Mittags steht ein gemeinsamer Lunch mit Vorträgen auf dem Programm. Wiens Börsevorstand Michael Buhl ruft den US-Investoren die Rolle Wiens, aber auch die Beteiligungen an mehreren Ostbörsen in Erinnerung, seitens der Erste Group präsentiert Chefanalyst Friedrich Mostböck die aktuelle Lage in unserem Land und ruft mehrmals laut und deutlich in den Saal: "Österreich ist nicht pleite!" Was einen Amerikaner zu dem Zwischenruf veranlasst: "Sind Sie sicher?" Was aber nur als Scherzchen gemeint war, denn die Stimmung hat im letzten halben Jahr gedreht, man hat in der Finanzszene mitbekommen, dass Nobelpreisträger Krugman und der Währungsfonds mit ihren Horrorszenarien für Österreich und Osteuropa maßlos übertrieben hatten. Anschließend darf ein US-Ökonom eine launige Rede über die Weltwirtschaft beim Lunch beisteuern.

Dann geht es zurück in die "Sprechzimmer", ein Fondsmanager gibt dem nächsten die Türklinke in die Hand. Die Gespräche finden in englischer Sprache statt (selbst dann, wenn es Roadshows in Paris sind!), Schlagfertigkeit ist ebenso gefragt wie präzise Zahlen.

Zweimal jährlich gehen die österreichischen Aktiengesellschaften auf derartige Roadshows: Zwei Tage London, dann je einer in Frankfurt, Paris, Stockholm, Edinburgh bzw. Dublin und in Warschau, außerhalb Europas geht es nach New York, Boston und meist auch an die Westküste.

"Die Regelmäßigkeit ist ganz wichtig", erläutert Gabriele Werzer, "wer wegbleibt, könnte was zu verbergen haben." Manche Unternehmen nützen kurze Präsentationspausen für internationale Pressekontakte, auch diesmal sind Bloomberg, Reuters & Co beim Mittagstermin dabei. Erste-Group-Vorstand Wimmer: "Ganz ehrlich: Ich war zwei Tage in New York, immer im gleichen Hotel bei den diversen Terminen, von der Stadt habe ich nichts gesehen . . ." Dennoch war es diesmal ein positiv geprägtes Stimmungsbild. Immofinanz-Chef Zehetner: "Wenn etwas zu verdienen ist, kommen sie wieder, das hat man ganz deutlich gemerkt."

Kaum zurück, platzte die Nachricht von der drohenden Pleite der Hypo Alpe-Adria in die Finanzszene. Das wäre ein GAU gewesen, hätten die US-Investoren nicht ein aktuelles Bild von Österreich gehabt . . .

Quelle: Gewinn vom 1.1.010


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Gruß

  

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favoriten für 2010
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.1.10 11:22)

Gut in das Jahr 2010 ist die Wiener Börse gestartet. Der ATX legte auf knapp 2.600 Punkte zu und hat damit etwas von der Underperformance der letzten Wochen gegenüber den internationalen
Märkten aufgeholt. Das Jahresplus von 42,5% im Jahr 2009 trügt natürlich angesichts des Katastrophenjahres 2008. Zumindest die ersten Monate des laufenden Jahres sehen
wir aber weiterhin positiv. Der ATX hat unserer Ansicht nach auf 6 Monate ein Aufwärtspotenzial auf 3.000 Punkte. Als Hauptgrund hierfür sehen wir vor allem, dass immer noch ein großer Teil der institutionellen Investoren unterinvestiert in Aktien ist, allen voran die Versicherungen. Wie die Nachhaltigkeit
der Erholung und die wirtschaftliche Realität aussieht, wird sich frühestens in der zweiten Jahreshälfte zeigen und ist noch schwer abzuschätzen. Dann werden auch die Vergleichszahlen
zu den Vorquartalen nicht mehr so toll aussehen und so mancher Windfallprofit, beispielsweise durch zwischenzeitlich gesunkene Rohstoffpreise, nicht mehr da sein.
Eine gesunde Portion Vorsicht ist also – wie eigentlich immer - angebracht. Der Focus dürfte sich mit Fortschreiten des Erholungszyklus
auch wieder zusehends auf defensivere Werte richten,
die 2009 weitgehend unbeachtet geblieben sind.

Unsere Favoriten für das laufende Jahr an der Wiener Börse sind: Lenzing, Semperit, RHI, EVN, Post sowie Verbund.

(austria boersenbrief)

  

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ATX hat Dreiecksformation nach oben durchbrochen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.1.10 16:20)

ATX Datum/Zeit: 08.01.2010 14:46
Quelle: Erste Bank

ATX hat Dreiecksformation nach oben durchbrochen

Der ATX hat zu Beginn des neuen Jahrs die 100-Tageslinie und damit auch gleichzeitig die seit Oktober bestehende Dreiecksformation nach oben durchbrochen. Damit konnte der österreichische Leitindex auf Wochensicht starke 3,9% zulegen und notiert aktuell bei über 2.600 Punkten im oberen Bereich seiner Bollinger Bänder.

Still und heimlich (müsste man fast sagen) generierten einige technische Indikatoren zwischen den Feiertagen Kaufsignale, so wie beispielsweise MACD, Momentum und DMI. Der RSI steht noch im neutralen Bereich. Auch bei wöchentlicher Betrachtung der Candlesticks sehen wir einige Kaufsignale (Momentum, DMI, Stochastics), was für ein Ende der nun mehr zweimonatigen Konsolidierungsphase interpretiert werden könnte.

Zunächst heißt es den Widerstand bei 2.667 Punkten zu überwinden, der zweite (stärkere) Widerstand liegt im Bereich 2.767 (Fibonacci) bzw. 2.775 Punkten (Jahreshoch 2009). Danach sehen wir viel Platz bis 3.195 Punkte (50% Fibonacci Retracement). Aber bis dorthin ist es noch ein weiter Weg. Kurzfristig sehen wir dennoch steigende Kurse als am wahrscheinlichsten.

  

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RE: ATX hat Dreiecksformation nach oben durchbrochen
bongo(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.1.10 17:23)

RIBH sieht abwärts und ERSTE sieht aufwärts - ach wie schön dass sich nichts geändert hat......

  

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RE: ATX hat Dreiecksformation nach oben durchbrochen
bongo(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.1.10 17:31)

RZB nicht RIBH - Entschuldigung......

  

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RE: ATX hat Dreiecksformation nach oben durchbrochen
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.1.10 17:59)

es gilt was schon lange gilt, lieber einen Affen Dartpfeile wefen lassen als denen zu glauben.

  

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IPO-Flaute in Wien wird über 2010 hinaus anhalten
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.1.10 19:39)

Die Versorgerbranche wie Öl und Gas, alternative Energien und auch Technologieunternehmen liefern die heißesten ­Kandidaten für Börsenachwuchs in Wien.


„Wenn die Märkte halten, was sie versprechen, gibt es im zweiten Halbjahr einen ­Börsegang", glaubt Wiener-Börse Kenner Martin Hinteregger von der Erste Bank. „Mehr als drei dürften es aber nicht werden." Die Versorgerbranche wie Öl und Gas, alternative Energien und auch Technologieunternehmen seien die heißesten ­Kandidaten für den erhofften Börseaufschwung.
Großes Potenzial für einen Börsegang ortet der Chefökonom der Industriellenvereinigung, Christian Helmenstein, bei Energieerzeugern „in den nächsten drei Jahren". Darüber hinaus dürften vor ­allem jene Unternehmen die Anwärter für ein Neulisting sein, die auch schon vor Ausbruch der Wirtschaftskrise in den Startlöchern in Richtung Börseparkett scharrten.
Aus Branchenkreisen werden die Unternehmen Breitenfeld, Tiroler Röhren, ­Efkon, Frequentis, Montana, Saubermacher und Knapp genannt. „Ein klingender Name hilft, um an der Börse etwas auf die Beine zu stellen", fügt Ernst & Young-Börsenexperte Gerhard Schwartz hinzu.
Unsicherheit bleibt
Wiener Börse-Sprecherin Beatrix Exinger rechnet mit der „ersten frischen Notierung knapp vor dem Sommer", will darüber hinaus aber nicht „Kaffeesudlesen". Denn nach wie vor ist der Kapitalmarkt auch von Unsicherheit geprägt, darin sind sich Investmentbanker, Börseexperten und Unternehmer einig. Und dennoch: Einige Unternehmen würden es derzeit wieder probieren, wenn auch nicht in Wien, sondern vor ­allem in Warschau, dem „Hauptkonkurrenten der Wiener Börse", so Erste Bank-Experte Hinteregger (siehe Artikel rechts). Die üblichen Verdächtigen Breitenfeld und Saubermacher kämen aus seiner Sicht für einen Börsegang 2010 kaum in Frage, „jedenfalls nicht vor 2011 - wenn überhaupt". Denn Edelstahl sei „nicht der leichteste Markt" und Saubermacher-Investor UBS für den steirischen Entsorger ein „angenehmer Investor".
Dass die Wiener Börse im Jahr 2010 „nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit internationaler Investoren stehen wird", meint auch IV-Experte Helmenstein. Mit einer Portion Zynismus: „In Zeiten der Negativschlagzeilen ist keine Nachricht vielleicht eine gute Nachricht für den heimischen Kapitalmarkt." Das Vorjahr schloss die Wiener Börse mit einem durchschnittlichen Monatsumsatz von rund sechs Milliarden €, im Jahr 2008 waren es noch 11,7 Milliarden €.
Kapitalerhöhungen
Mehr Aktivität versprechen sich die Experten von bereits gelisteten Unternehmen, die zusätzliches Geld über Kapitalerhöhungen aufnehmen werden. „Das ist derzeit günstiger als ein Unternehmenskredit", sagt Hinteregger. Dass etwa die OMV Gerüchten zufolge nun doch eine Kapitalerhöhung von 800 Millionen € zur Übernahme der türkischen Petrol Ofisi ins Auge fasst, wäre für Hinteregger „ein schöner Deal". Er rechnet heuer mit weiteren Kapitalerhöhungen von ATX-Werten „im unteren dreistelligen Millionenbereich".
Uneinig sind sich die Experten über die Höhe des ­gesamten zusätzlichen Handelsvolumens. Die Schätzungen reichen von einer bis vier Milliarden € für Neuzugänge samt Kapitalerhöhungen. Vor allem in den Bereichen Immobilien, Energie und Finanzen würden die meisten Kapitalerhöhungen anstehen, glaubt Schwartz. Bei Biotechfirmen wird eher mit Konsolidierungen zur rechnen sein. Branchenkenner halten etwa den Impfstoffentwickler Intercell für einen „Ausreißer an der Wiener Börse, der bereinigt werden muss", auch durch eine Übernahme. Die Begründung: Die F&E-Quote liege weit über dessen Eigenkapitalausstattung.

(fib)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/403652/index.do?_vl_backlink=/home/index .do&_vl_pos=10.2.DT

10.01.2010

  

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ATX
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.1.10 16:36)

das tempo in 2010 ist zu gach... RSI und stochastik warnen mal vor. eine erstebank als größter wert ist ebenfalls im kurzfristig überkaufen bereich angekommen... bollingerüberdehnung. den übermut ein bissal drosseln kann nicht schaden.

  

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>das tempo in 2010 ist zu gach... RSI und stochastik warnen
>mal vor. eine erstebank als größter wert ist ebenfalls im
>kurzfristig überkaufen bereich angekommen...
>bollingerüberdehnung. den übermut ein bissal drosseln kann
>nicht schaden.


wohl nicht zu viel versprochen... ATX und Erste laufen hand in hand, kein wunder bei der gewichtung. bissal was wäre auf jeden fall noch drinn. letztere ist seit 24.8. nicht mehr gestiegen...

  

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Glanzlichter im ATX
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.3.10 10:14)



Der dosierte Einstieg in Wiener Aktien dürfte sich weiter lohnen. FORMAT analysiert, welche Konzerne gute Zahlen lieferten, und zeigt, welche Österreich-Aktien das größte Kurspotenzial haben.

Im Vorjahr gab es für die Top-Aktien der Wiener Börse fast nur eine Richtung – nach oben. An der Spitze stand der Wettanbieter bwin, dessen Aktie gleich um 213,8 Prozent in die Höhe raste. Anleger hatten aber auch mit dem Papier von Zumtobel, das um 145,5 Prozent zulegte, ihre Freude. Ähnlich gut lief es für Semperit: Die Aktie ist seit Anfang dieser Woche im Wiener Leitindex ATX zu finden und wies plus 128,6 Prozent auf. Seit Jahresbeginn werden jedoch abgesehen vom Feuerfestkonzern RHI (plus 60 Prozent seit Jänner 2010) wieder kleinere Brötchen gebacken.

Positive Überraschungen
Das spiegelt auch der moderate Anstieg des ATX wider, der 2010 in einem Wechselspiel von Auf und Ab bislang nur magere 3,6 Prozent nach oben kletterte. Durchwachsen fällt auch die Berichtssaison aus. Positiv überraschten Industriekonzerne wie RHI, Andritz und voestalpine. Gute Zahlen reportierte auch ATX-Neuling Semperit. Alois Wögerbauer, Fondschef der 3 Banken Generali: „Bei Semperit macht die Produktion von medizinischen Handschuhen 40 Prozent des Umsatzes aus. Ich habe die Aktie gerne im Fonds, weil es wichtig ist, konjunkturunabhängige Papiere, deren Geschäftsmodelle überzeugen, zu besitzen.“

Nicht alle guten Nachrichten sind jedoch für bare Münze zu nehmen. Stefan Maxian, Analyst der Raiffeisen Centrobank: „Andritz hat sehr gute Zahlen präsentiert, weil im letzten Quartal mehrere Projekte abgerechnet wurden. Das verzerrt das Ergebnis natürlich ein wenig. Aber der Konzern ist auf einem guten Weg.“

Ein wahrer Liebling der Experten ist RHI
Der Feuerfestkonzern konnte den Gewinn vor Zinsen und Steuern im vierten Quartal um 27 Prozent steigern. Günther Artner, Erste-Bank-Analyst: „Das Ergebnis war über den Erwartungen. RHI profitiert ungemein von seiner globalen Präsenz, vor allem vom Aufschwung in den Schwellenländern.“ Auch das Stahlgeschäft kommt wieder in Schwung. Börsenexperte Wolfgang Matejka: „Bei Stahl haben sich alle Worst-case-Szenarien als zu übertrieben herausgestellt. Die Unternehmen brummen wieder, aber die Margen sind wegen dem gesunkenen Stahlpreis sehr tief. Deswegen wird sich für Stahlwerte 2010 nicht der Himmel aufsperren.“

Bei bwin gibt es gleich drei große Themen, die der Aktie weiter auf die Sprünge helfen könnten. Alfred Reisenberger, Cheuvreux-Aktienexperte: „Zum Ersten kommt die Fußball-WM. Das ist für die Nummer eins im Sportwettengeschäft eine gute Nachricht. Weiters ist die Liberalisierung am französischen Wettmarkt nicht mehr aufzuhalten, ich rechne damit im Juni. Außerdem gehen nach wie vor Übernahmegerüchte um.“

Eine rasante Aufholjagd haben die österreichischen Immobilienpapiere hinter sich. Fondsmanager Wögerbauer hat die Quote der Aktien wie Immofinanz und conwert in seinem Österreich-Fonds auf 13 Prozent deutlich angehoben. Wögerbauer: „Bei der Immofinanz sehe ich heuer ein Potenzial von 20 bis 30 Prozent.“ Während sich bei internationalen Immobilienaktien die Differenz vom Kurs zum inneren Wert klar verringert hat, notieren die österreichischen Papiere noch immer 50 Prozent darunter. RCB-Immoexperte Reinhard Ebenauer: „Mir gefällt conwert ausnehmend gut, das Unternehmen will heuer erstmals eine Dividende zahlen.“

Günther Artner ist davon überzeugt, dass neben Immoaktien, bei denen die Abwertungen wegfallen sollten, 2010 vor allem Industrieunternehmen die Wachstumstreiber des ATX sein werden. Für 2011 sieht er eine Rückkehr der Banken-Titel.

Wiener Problemkinder
Bei einigen Unternehmen lief es allerdings nicht nach Wunsch. Zu den Enttäuschungen zählen unter anderem Intercell, OMV und Verbund. RCB-Experte Maxian: „Intercell ist mit dem ersten Impfstoff gegen die Japanische Enzephalitis hinter den Umsatzerwartungen zurückgeblieben, weil die Grippe beherrschendes Thema war. Langfristig gesehen hat Intercell aber hochinteressante Projekte in der Pipeline.“

Bei der OMV fehlt es hingegen an Euphorie
Wögerbauer: „OMV ist eine der billigsten europäischen Ölaktien, aber irgendwie geht dort nichts weiter, es mangelt an einem Treiber, der das Kursniveau wieder in die Höhe schraubt. Es bräuchte einen Expansionsschritt, der zu Ende geführt wird.“

Frischer Wind weht gerade an der deutschen Börse, wo sich noch im März gleich mehrere Unternehmen neu aufs Parkett wagen. In Österreich herrscht beim Thema Börsengang noch Funkstille. Cheuvreux-Analyst Reisenberger: „Bei uns wird es ganz sicher keinen Börsengang geben, weil die Attraktivität der bereits notierenden Unternehmen zu groß ist.“

Bewegung könnte allenfalls in die Kursentwicklung der EVN-Aktie kommen, weil der deutsche Versorger EnBW Energie Baden-Württemberg plant, seine EVN-Beteiligung, die aktuell rund 36 Prozent beträgt, abzustoßen. So sicher ist das Ganze aber nicht. Erste-Bank-Analyst Artner: „Die brauchen noch einen Zweiten, der die EVN-Anteile haben will.“

ATX bei 3.000 Punkten
Ein alter Börsenspruch lautet: „Sell in May and go away“. Der muss sich allerdings nicht immer bewahrheiten. Denn wer Wiener Aktien im Mai 2009 auf den Markt geworfen hat, ist um die Früchte des weiteren Booms umgefallen. Die Experten sehen auch heuer keinen Grund, der Börse in ein paar Wochen den Rücken zu kehren. Börseprofi Matejka: „Dieser Spruch ist nicht mehr als Romantik.“

Reisenberger gibt Anlegern noch eine weitere Weisheit mit auf den Weg: „Hin und her macht Taschen leer.“ Keinen Grund, die Reißleine zu ziehen, sieht auch Raiffeisen-Fondsmanager Günther Schmitt: „Ich rechne damit, dass der ATX mit 3.000 Punkten aus dem Jahr gehen wird, was gegenüber jetzt einem Plus von 20 Prozent entspricht.“

Vorsicht ist geboten, weil die Schätzungen für die weitere Konjunkturentwicklung keine Euphorie auslösen.


Quelle: Fomat 26.3.010


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Traue dem ATX ein Plus von 20 Prozent zu
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.4.10 15:56)

Mann des Monats
Günther Schmitt, Manager des Raiffeisen Österreich-Aktien-Fonds, hat - nach langer Zeit wieder - eine Monatswertung für sich entschieden. Was er im März besser gemacht hat als die Konkurrenz, verrät er im Gespräch mit dem INVESTOR.

Geduld ist eine Tugend, über die Günther Schmitt, Fondsmanager bei Raiffeisen Capital Management, offensichtlich verfügt. Denn der Manager des Raiffeisen Österreich-Aktien-Fonds musste mehr als zweieinhalb Jahre warten, bis er sich endlich wieder einmal mit dem Titel "Mann des Monats" schmücken durfte. Doch im Vormonat war es dann soweit. Mit einer Rendite von 9,32 Prozent setzte sich Schmitt klar an die Spitze unseres allmonatlichen Rankings und performte auch den Gesamtmarkt - der ATXPrime schaffte im März ein Kursplus von 8,51 Prozent - aus.

"Es war die richtige Mischung", lautet das Fazit von Schmitt im Gespräch mit dem INVESTOR
Konkret ist der Raiffeisen-Fondsmanager "auf einen steigenden Markt" ausgerichtet und daher auch "offensiv und nicht defensiv positioniert". Heißt: Schmitt hat schon seit Jahresanfang eine Vorliebe für Zykliker und Finanztitel. So ist etwa eine RHI, die den März mit einem Gewinn von knapp 18 Prozent als bester ATX-Performer abgeschlossen hat, aktuell in Schmitts Portfolio mit über vier Prozent gewichtet. Auch Aktien des Ziegelkonzerns Wienerberger finden sich mit einer Gewichtung von fünf Prozent - und haben zum März-Sieg beigetragen. Denn die Titel bauten im Vormonat einen positiven Return von knapp 15 Prozent auf. Investiert ist der "Zykliker-Fan" demnach auch beim Leuchtenkonzern Zumtobel, wiewohl das Papier, bedingt durch den bevorstehenden Wechsel an der Konzernspitze, in den letzten März-Tagen abgegeben hat.

Ohne Banken geht nichts
Kräftig engagiert ist Schmitt auch bei den beiden Banken, wobei die Erste Group aktuell mit rund zehn Prozent ein bisschen stärker im Portfolio vertreten ist als Raiffeisen International (acht bis neun Prozent). Das Finanz-Team rundet eine Position bei der Vienna Insurance Group ab. Schmitts Banken-Faible ist rasch erklärt: "Ich traue dem ATX im laufenden Jahr ein Plus von 20 Prozent zu. Und das wird er nicht schaffen, wenn die Finanzwerte nicht gehen." Zur Information: Aktuell beträgt die Gewichtung der Erste im österreichischen Eliteindex nicht ganz 20 Prozent, jene von Raiffeisen International 7,24 Prozent.

Bevor wir auf eine weitere Branche zu sprechen kommen, die Schmitt zu seinem März-Sieg verholfen hat, sei zuerst seine positive Einstellung ergründet. "Das Umfeld für Aktien ist einfach günstig. Wir haben tiefe Zinsen und praktisch keine Inflation. Dazu kommt ein hohes Gewinnwachstum", zählt der Fondsmanager auf. Zwar würden Makro-Themen wie die Verschuldungsproblematik Griechenlands negativ einwirken, diese würden aber letztendlich die erwähnten positiven Effekte für ein gutes Aktienjahr nicht aufheben. Dazu komme noch, dass Osteuropa zwar aktuell nicht im Fokus stehe, die CEE-Länder aber 2011 wieder hohe Zuwachsraten aufweisen sollten. Schmitt: "Die Staaten Osteuropas sind viel weniger verschuldet als jene Westeuropas. Man wird diese Länder wieder entdecken und davon wird auch der österreichische Aktienmarkt mit seinem CEE-Exposure profitieren."

Apropos profitieren:
Das hat der Raiffeisen-Mann auch von seinem Engagement bei Österreichs Immobilien-Aktien. Schmitt ist "hoch gewichtet bei Conwert und CA Immo" und hält "kleinere Gewichtungen bei CA Immo International, ECO Business und Immoeast". Und nachdem CA Immo International und die Mutter CA Immo die beiden Top-Performer im März waren, hat Schmitt das richtige Händchen bewiesen. Getrieben hat die beiden Aktien die Ende März überraschend angekündigte Fusion. Laut Vorstand Bruno Ettenauer soll die Reintegration der Ost-Tochter in die Mutter bis zum Ende des dritten Quartals erfolgt sein. Dem Zusammenschluss kann Schmitt etwas abgewinnen: "Die aktuelle Fusionitis in der österreichischen Immobilien-Branche ist sicher nicht schlecht. Denn wir haben zu viele kleine Werte, deren Kauf vor allem für internationale Investoren problematisch ist. Nach dem Zusammenschluss können die Unternehmen dann auch international besser bestehen." Übrigens erwartet der Raiffeisen-Fondsmanager noch in diesem Jahr auch eine Fusion von Conwert und ECO Business.

Wenig Potenzial
Getrennt hat sich unser März-Sieg dafür im Vormonat von seinen Positionen bei der österreichischen Post sowie bei Bwin. Die Gründe? "Die Post habe ich aufgrund der hohen Dividendenrendite lange gehalten, aber die Branche hat einfach wenig Zukunftspotenzial." Und warum hat Schmitt sein Engagement beim Bookie aufgegeben? "Von der Bewertung her ist das aktuelle Niveau der Aktie nicht mehr zu rechtfertigen, im Moment ist sie also zu teuer", begründet Schmitt die Reduktion der Position auf null. Interessant werden könnte das Papier aber wieder im Hinblick auf die Liberalisierung des europäischen Marktes, denn, so Schmitt, die Staaten brauchen Geld. Darauf sowie auf eine mögliche Übernahmefantasie - Stichwort PartyGaming - sollten Investoren achten.

Achten werden wir zu Jahresende genau auf die Performance des von Schmitt gemanagten Fonds. Denn im Gespräch mit dem INVESTOR formuliert er sein Ziel wie folgt: "Eine Outperformance gegenüber dem Markt von fünf Prozent." Wir sind gespannt.

Mit welchen Aktien laut Analysten eine Outperformance erzielt werden kann, ergab unser Blick auf die aktuellen Schätzungen. Nach wie vor der große Liebling der Analysten ist der Impfstofferzeuger Intercell. Von 17 Experten verpassen 16 dem Papier eine Kaufempfehlung. Das fast makellose Zeugnis wird nur durch ein "Halten" verpatzt. Bis zum mittleren Kursziel der Analysten hat die Aktie aktuell noch ein Potenzial von rund 36 Prozent.

Zudem stehen Analysten noch auf das bereits erwähnte Immobilienunternehmen Conwert. Hier werken in Summe zwölf Experten, zehn von ihnen sagen "Buy". Bei den übrigen zwei lautet das Votum "Halten". Stellt sich das im Mittel erwartete Target ein, dann sind noch ca. 23 Prozent Kursplus drinnen. Dieses verblasst aber gegen jenes, das ebenfalls eine Immo-Aktie aufweist - nämlich Warimpex. Mehr als 60 (!) Prozent Potenzial sehen hier jene vier Analysehäuser, die das Papier covern.

Noch ein paar potenzielle Raketen gefällig?
Der Mautspezialist Kapsch TrafficCom weist, bezogen auf das derzeitige Kursniveau, ein Potenzial von rund 42 Prozent auf. Und damit wir die Dreier-Bande der Immo-Werte voll machen können, hat auch eine s Immo bis zum mittleren Kursziel noch rund 40 Prozent Luft. Am anderen Ende der Skala liegt Do&Co. Die Aktie notiert fast 20 Prozent über dem Target der Analysten.


Quelle: WB vom 9.4.010

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ATX: Mittelfristige Konsolidierungsphase scheint zu Ende zu gehen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.4.10 20:57)

ATX Datum/Zeit: 09.04.2010 14:35
Quelle: Erste Bank

ATX: Mittelfristige Konsolidierungsphase scheint zu Ende zu gehen

Der ATX legte in dieser Woche 2,4% zu und konnte somit nicht nur seinen mittelfristigen Abwärtstrend verlassen, sondern auch den alten Jahreshöchststand von Mitte Jänner überwinden. Nach wie vor befindet sich der österreichische Leitindex im oberen Bereich seiner Bollinger Bänder.

Auch die markttechnischen Indikatoren können weiterhin überzeugen. MACD, Momentum und DMI stehen weiterhin auf Kaufen, allerdings zeigt der RSI einen aktuell leicht überkauften Markt an, was nach den starken Anstiegen der letzten Tage jedoch nicht weiter verwunderlich ist. Positive Signale sehen wir auch bei längerfristiger Betrachtung. Erst letzte Woche generierte der MACD auf wöchentlicher Basis ein Kaufsignal.

Die mittelfristige Konsolidierungsphase scheint zu Ende zu gehen. Der österreichische Leitindex ist auf dem besten Wege, ein 18-Monatshoch zu erreichen. Widerstände sehen wir nach wie vor beim 38,2% Fibonacci Retracement bei 2.767 Punkten und knapp danach bei 2.795 Punkten (18-Monatshoch). Auch wenn es in der nächsten Woche noch nicht klappen sollte, der ATX befindet sich unserer Meinung nach auf dem Weg Richtung 3.000- Punktemarke.

  

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ATX: Kurzfristige markttechnischen Indikatoren deuten nun eher auf kurze Verschnaufpause hin
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.4.10 21:25)

ATX Datum/Zeit: 16.04.2010 15:12
Quelle: Erste Bank

ATX: Kurzfristige markttechnischen Indikatoren deuten nun eher auf kurze Verschnaufpause hin


Der ATX verzeichnete in dieser Woche einen weiteren Anstieg von 2,6% und erreichte damit ein neues 18-Monatshoch. Die psychologisch wichtige Marke von 2.800 Punkten konnte aber nur Intraday überschritten werden. Der gleitende Durchschnitt der letzten 20 Tage verläuft parallel ansteigend unter dem ATX, der somit weiterhin im oberen Bereich seiner Bollinger Bänder notiert.

Die kurzfristigen markttechnischen Indikatoren deuten nun eher auf kurze Verschnaufpause hin. Der RSI hat zwar den überkauften Bereich bereits verlassen, dennoch gibt es negative Divergenzen bei Momentum und MACD. Mittel- bis langfristig zeigen sich die markttechnischen Indikatoren weiterhin sehr stark.

Nun gilt es erst einmal die 2.800 Punkte Marke zu überwinden, danach sehen wir viel Platz, das 50% Fibonacci Retracement liegt erst bei 3.195 Punkten. Unterstützung gibt es bei 2.767 Punkten bzw. bei 2.711 Punkten. Für die nächste Woche erwarten wir eventuell eine kleine Abkühlung, danach allerdings wieder viel Sonnenschein (und Temperaturen von über 28°).

  

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ATX: 2.800er Marke stellt einen massiven Widerstand dar
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.10 11:17)

ATX Datum/Zeit: 23.04.2010 14:42
Quelle: Erste Bank

ATX: 2.800er Marke stellt einen massiven Widerstand dar


Der ATX verzeichnete in dieser Woche ein deutliches Minus von 3,21% auf 2.700 Punkte. Wir interpretieren den Rücksetzer allerdings als logische und gesunde Konsolidierung, nachdem in der Vorwoche ein neues 18-Monatshoch markiert wurde. Die überkaufte Situation (RSI, Bollinger-Bänder, Williams %R) hat sich im Zuge der Korrektur abgebaut, zudem haben der Hanging Man und das bearish-engulfing bereits angekündigt, dass der ATX zu schnell, zu stark gestiegen war.

Die „Hammer“ Candlestick-Formation vom 20.4. dürfte nun aber ein starkes Kaufsignal gegeben haben. Zwar wurde im Zuge dessen die 2.700er-Marke intraday klar unterschritten, das Closing fand aber bei 2.720 und damit über dem Support bei 2.711 statt. Auch daran erkennt man, dass der ATX derzeit in einer starken Verfassung ist. Der Index befindet sich weiterhin über dem 30/60- und 200-Tage-Schnitt, somit zeigen der kurz-, mittel- und langfristige Trend Konvergenz. Zudem unterstützen die mittelfristigen Indikatoren den positiven Ausblick. Sowohl MACD, RSI als auch OBV und DMI zeichnen ein positives Bild.

Die 2.800er Marke stellt zwar einen massiven Widerstand dar, sollte die Marke erobert werden, so wäre technisch gesehen jede Menge „Luft“ nach oben. Erst das 50% Fib. Retracement bei 3.195 wäre ein größerer Widerstand. Mittelfristig rechnen wir mit einem Überschreiten der 2.800er Marke, nachdem hier aber jede Menge „Gegenwind“ zu befürchten ist, wäre ein Pullback (in die Region 2.770) wahrscheinlich.

  

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Zarte Verkaufssignale interessant
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.4.10 00:21)

Für Mittelfristler dürfte die Marke rund um circa 2400 Punkten (Korridor seit August!) im ATX ein Zielpunkt werden, d.h., es sollte meiner Meinung nach bei aller Euphorie endlich runter gehen.

Ist natürlich schwierig, mitten in der Dividendensaison, aber die Indis können sich kaum noch halten.

  

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RE: Zarte Verkaufssignale
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.10 08:08)

So, die 2400 Punkte hätten wir jetzt fast erreicht. Nun ist der ATX aber schon etwas überverkauft (Bollinger, MACD, CCI fallen mir da so ein) und sollte etwas pausieren.
Allerdings sind mir die Südeuropäer und die Ostler nicht ganz geheuer, sodass ich heute nicht zu viel riskieren werde.

  

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Wer profitiert vom schwachen Euro?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.10 08:58)

Stefan Maxian, Leiter des Company Research der RCB, geht im Gespräch mit dem RZB-Börsenradio darauf ein, für welche Unternehmen die Euro-Schwäche positiv bzw. negativ ist. "Ein schwacher Euro ist vor allem für Exporteure positiv, die Einnahmen in USD haben, etwa SBO, RHI bzw. im Small und Mid Cap Bereich AT&S und austriamicrosystems". Diese Firmen haben einen relativ hohen USD-Anteil beim Umsatz. Ebenfalls positiv wirke sich das aktuelle Umfeld auf Förderunternehmen, wie die OMV, aus. Da die Rohölpreise in USD festgelegt werden, steigt die Profitabilität des Fördergeschäfts.

"Negativ wirkt sich der schwächere Euro auf jene Unternehmen aus, die von Importen aus dem USD-Raum abhängig sind oder von Rohstoffimporten, die eventuell in USD abgerechnet werden", erklärt Maxian.

  

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RE: Wer profitiert vom schwachen Euro?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.10 09:04)

Mir fällt noch Zumtobel ein. Die bräuchten allerdings einen schwächeren Euro gegenüber dem Pfund, nicht gegenüber dem Dollar.

  

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RE: Wer profitiert vom schwachen Euro?
AL(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.10 09:09)

wie lange es wohl noch runtergeht?

jetzt straucheln die Portugiesen....

  

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RE: Wer profitiert vom schwachen Euro?
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.10 19:29)

Währungsvorteile bei Exporteuren werden normalerweise mit großer Zeitverzögerung (1 Jahr) schlagend. Die meisten haben (so ist zu hoffen) einen Großteil der zu erwartenden Fremdwährungseinnahmen für 2010 schon verkauft oder mit Optionen teilgesichert. Wenn sie klug sind, decken sie jetzt schon wesentliche Tranchen für 2011 ab.

PS: leider wissen die Kunden im Euroausland um diesen Vorteil und quetschen zumeist einen Gutteil davon für sich heraus.....

  

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Nochmal zum schwachen Euro
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.10 19:35)

Mit einem Kurs von 1,5 bis 1,6 zum Dollar sei der Euro "ohnehin zu stark gewesen", befand RLB OÖ-Chef Ludwig Scharinger dieser Tage und verwies auf die Unterstützung für die heimische Exportwirtschaft. Der BE hat sich unter Kapitalmarktexperten umgehört, wo sie Gewinner bzw. auch Verlierer der aktuellen Entwicklung sehen.

Günther Artner, Co -Head des CEE-Aktienresearch der Erste Group, sieht "keine echten Verlierer" in Wien. "Die Auswirkungen teilen sich in Firmen, die mehr oder weniger oder gar nicht profitieren. Am meisten profitieren sicher Firmen mit hohem Euro-Kostenanteil und gleichzeitig hohem Dollar-Umsatzanteil. Das trifft für OMV, SBO und AT&S zu. Aber auch Kapsch profitiert ganz direkt von der Euro-Schwäche. Weitere Firmen mit positiver Auswirkung sind RHI (hoher Auslandsumsatzanteil) und voestalpine (weniger Importe aus dem Dollar-Raum)", so Artner. Bei Telekom Austria, Banken, Immos und Versicherungen sehen die Analysten der Erste Group wenig bis gar keine Auswirkungen.

Birgit Kuras, Chefanalystin der RCB, sieht insgesamt eher geringe Auswirkungen für Wien. Zu den Profiteuren zählt sie u. a. OMV (Förderunternehmen, Ölpreis wird in USD abgerechnet), SBO, Rosenbauer (grosse US-Einheit - Exporte der hochmargigen Flughafenlöschfahrzeuge finden zumeist aus Leonding statt), RHI und austriamicrosystems. 1,25 Dollar je Euro werden in der Raiffeisen noch für möglich gehalten, danach sollte die Richtung aber wieder gen 1,35 gehen.
Viele wünschen sich das
Alois Wögerbauer, Geschäftsführer der 3 Banken Generali KAG: "Ich wäre geneigt zu sagen: Der Euro ist schwach - na und? Viele Weltregionen wünschen sich eine schwache Währung, weil das dem Export hilft." Natürlich habe alles zwei Seiten, denn Rohstoffe werden derart teurer. Aber wichtig sei: "Kein Grund zur Dramatisierung." Was Gewinner unter den heimischen Unternehmen anbelangt, so gibt es einige. "Wichtig aber ist:  Man muss sich informieren, wie das Unternehmen mit dem Währungsthema umgeht. Ist es immer gehedged, erfolgt dies optional etc.", so der Fondsmanager.

Einige Beispiele von Wögerbauer: AT&S beliefert die ganz Welt, den Dollar-Raum und auch den asiatischen Raum. Somit sei das ein klassischer Profiteur. CAT oil z. B. ist eine reine Rubel-Geschichte. Für Wögerbauer erscheinen gerade die Währungen aus den Emerging Markets (Asien, Brasilien, Russland, Türkei ...) immer noch als attraktiv. "Unternehmen mit hohen Exportquoten und attraktiven Marktanteilen in Emerging Markets gibt es viele, etwa Semperit und Andritz."

Investor Wolfgang Matejka: "Unternehmen, die dem schwachen Euro etwas abgewinnen können, sind in Österreich auf jene Unternehmen in Richtung USA und Asien beschränkt. Osteuropa fällt nahezu gesamt aus, da deren Währungen zum Euro, bis auf Russland, in letzter Zeit noch schwächer tendierten." Matejka würde daher Wolford, Rosenbauer, Andritz, AT&S, SBO und eventuell Kapsch als potenzielle Gewinner sehen; OMV (der rumänische RON steigt seit April, die OMV muss am Spotmarket aber primär in USD bezahlen), Wienerberger und Semperit als Verlierer.

http://www.boerse-express.com/pages/877744

  

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RE: Wer profitiert vom schwachen Euro?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.10 19:41)

>Währungsvorteile bei Exporteuren werden normalerweise mit
>großer Zeitverzögerung (1 Jahr) schlagend. Die meisten haben
>(so ist zu hoffen) einen Großteil der zu erwartenden
>Fremdwährungseinnahmen für 2010 schon verkauft oder mit
>Optionen teilgesichert. Wenn sie klug sind, decken sie jetzt
>schon wesentliche Tranchen für 2011 ab.

Sollte man das Risiko normalerweise nicht parallel zu Verkäufen absichern? Also eingehende Bestellung => Fixieren des Verkaufspreises mittels irgendeiner Absicherung?

  

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RE: Wer profitiert vom schwachen Euro? gut analysiert
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.10 20:11)

<Sollte man das Risiko normalerweise nicht parallel zu Verkäufen absichern? Also eingehende Bestellung => Fixieren des Verkaufspreises mittels irgendeiner Absicherung?>



Das hängt von der Branche ab. Im Großanlagenbau wird das sicher die richtige und einzige Methode sein, wobei das Offert mit monatelanger Fix-Preisbindung bis zur Vergabeentscheidung des ausländischen Kunden, auch schon im Risiko ist (in diesem Fall wird man sich für die Zeit bis zur Auftragsvergabe mit einer Option schützen).

Übrige Branchen arbeiten meist mit Jahrespreislisten, die Umsätze sind absehbar und daher hedgebar. Natürlich ist die Wahl des Zeitpunktes zukünftige Fremdwährungseingänge zu hedgen eine spekulative Entscheidung, wie es auch die Entscheidung ist, für welche Zeitdauer in der Zukunft man sich absichern will.

als Beispiel: Zumtobel könnte jetzt seine Pfunderträge für die nächsten 12-24 Monate um 5% teurer verkaufen als dies durchschnittlich in 2009 der Fall war. Für USD Exporte ist der Unterschied noch besser.

Je weiter der Euro fällt, desto weiter foreward soll man mit proportional reduzierten Mengen decken.


  

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ATX: Einer der wenigen Lichtblicke ist der stark gesunkene RSI, der bereits einen überverkauften Markt andeutet
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.10 13:32)

ATX Datum/Zeit: 07.05.2010 15:56
Quelle: Erste Bank

ATX: Einer der wenigen Lichtblicke ist der stark gesunkene RSI, der bereits einen überverkauften Markt andeutet


In dieser Woche ging es steil nach unten, der ATX verlor in den letzten fünf Handelstagen 9,5%. Und auch am heutigen Freitag findet die Abwärtsbewegung kein Ende. Die 200- Tageslinie hat ebenso wenig gehalten wie die Unterstützung des Zwischentiefs bei 2.363 Punkten. Die gestiegene Volatilität hat zwar zu einer Ausweitung der Bollinger Bänder geführt, der österreichische Leitindex befindet sich aktuell allerdings außerhalb bzw. unterhalb der Bollinger Bändern.

Die markttechnischen Indikatoren sind beinahe ausnahmslos negativ zu interpretieren. Der MACD steht auf short, das Momentum ist eindeutig negativ, und der DMI bestätigt den verstärkten Abwärtstrend. Einer der wenigen Lichtblicke ist der stark gesunkene RSI, der bereits einen überverkauften Markt andeutet.

Der überverkaufte Markt spräche auch für eine Gegenbewegung und eine kurzfristige Erholung, beinahe alle anderen Indikatoren signalisieren jedoch aktuell Verkaufen. Die nächste wichtige Unterstützung ist das 23,6% Fibonacci Retracement bei 2.237 Punkten. Sollte auch diese fallen, ist wohl auch die 2.000 Punkte Marke in Gefahr. Positiv zu erwähnen ist jedoch, dass sich nicht alle Indizes derartig schlecht präsentieren (siehe beispielsweise DAX). Der ATX wird auch in der kommenden Woche dem internationalen Geschehen folgen. Vielleicht gibt es einen kleinen Lichtblick nächste Woche.

  

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ATX: Charttechnische Lage ganz klar schlecht
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.10 13:42)

ATX Datum/Zeit: 07.05.2010 15:49
Quelle: Erste Bank

ATX: Charttechnische Lage ganz klar schlecht


Die Lage am Wr. Aktienmarkt ist schnell auf den Punkt gebracht. Die charttechnische Lage sieht nach dem 9,6% Kursrückgang diese Woche ganz klar schlecht, wenngleich sicher auch überverkauft aus. Es können weitere Kursrückschläge leider nicht ausgeschlossen werden. Die Fundamentaldaten hingegen zeichnen weiter ein durchaus nicht unattraktives Bild. Die Euro- Schwäche ist letztlich für kaum ein Unternehmen am Wr. Markt negativ, im Gegenteil. Mit OMV, SBO, Kapsch TrafficCom, AT&S gibt es zahlreiche direkte Profiteuere. Aber auch international ausgerichtete Unternehmen profitieren von höheren auf Euro umgerechneten Umsätzen (zB RHI) bzw. weniger Konkurrenz aus dem US$-Raum (voestalpine).

Kurzfristig sind Anleger jedoch mit einer Situation konfrontiert, wo die Märkte year-to-date ins Minus gedreht haben, die Charttechnik für einige (nicht alle) Indizes schlecht aussieht und institutionelle Anleger versuchen die year-to-date Gewinne einzulocken. Die Proteste in Griechenland in Verbindung mit den Einsparungsmaßnahmen, die auch in anderen Ländern noch kommen werden, lassen kaum gute Stimmung unter Anlegern aufkommen. Da das Ganze gerade auch noch Anfang Mai passiert, war die Reaktion der Anleger damit recht heftig. Die Bewertung des ATX mit einem Forward KGV von ca. 11x und einem Kurs-Buchwert Multiple von 1,1x an sich ist für eine Phase mit äußerst niedrigen Zinsen billig, daran gibt es nichts zu rütteln. Aufgrund der zuletzt gemeldeten guten Unternehmensergebnisse gab es zuletzt auch einen Überhang an positiven Revisionen der Gewinnschätzungen.

Was soll man also nun tun? Wir denken, dass Verkäufe auf den aktuellen Niveaus nicht sinnvoll sind. Falls Anleger in Aktien unterinvestiert sind, bieten sich fundamental gute Werte mit ansprechender Wachstumsperspektive (zB VIG, Semperit, BWT, CAToil, conwert, OMV, Kapsch, RHI oder voestalpine) eher für Zukäufe an.

  

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RE: ATX: Charttechnische Lage ganz klar schlecht
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.10 14:07)

das meinte die Erste am 23.4., also bitte diese Banker kann keiner mehr für voll nehmen:
Mittelfristig rechnen wir mit einem Überschreiten der 2.800er Marke, nachdem hier aber jede Menge „Gegenwind“ zu befürchten ist, wäre ein Pullback (in die Region 2.770) wahrscheinlich.

  

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RE: ATX: Charttechnische Lage ganz klar schlecht
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.10 12:15)

na,die banker könnt ich ja noch für voll nehmen, die ami-zockerbande welche die ganze anlegerwelt immer wieder in die irre führt,nicht. tatsächliche ist das chance-risikoverhältnis im casino besser errechenbar als an den kapitalmärkten, wo der manipulation leider mehr türen offen stehen!

  

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RE: ATX: Charttechnische Lage ganz klar schlecht
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.10 16:18)

>ohne Worte vom 2.5.2010

>Sehen ATX per Jahresende höher, deutlich höher

jahresende ist ja noch 7 monate entfernt

  

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Ein bisserl nervös in den letzten Tagen. Die Panik, im falschen Moment dabeizusein, wechselt sich mit der Panik, im richtigen Moment nicht dabeizusein, ab.

Aber man sieht heute, die Überreaktionen des ATX auf äußere Vorgaben gibt es nicht nur nach unten. Dem schlechtesten Tag des Jahres dürfte unmittelbar der beste Tag folgen.

  

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Derselbe Irrsinn, wie schon im Herbst 2008, bloß dass diesmal die Wiener Börse keine Handelsaussetzungen mehr macht (wie z.B. am Freitag, 10.10.2008, als der Handel erst zu Mittag begonnen hat mit minus 10 % im ATX)

  

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ATX: Für eine Entwarnung ist es noch zu früh
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.10 20:47)

ATX Datum/Zeit: 14.05.2010 15:17
Quelle: Erste Bank

ATX: Für eine Entwarnung ist es noch zu früh


In dieser um den Feiertag verkürzten Woche konnte der österreichische Leitindex einiges seiner in den zwei Wochen davor eingefahrenen Verlusten aufholen. Am Ende stand ein Plus von 6,85% zu Buche. Erwähnt werden muss jedoch auch, dass die Kursgewinne nach einem erneut äußerst schwachen Freitag letzte Wochen (an dem sogar kurzfristig die 2.300 Punkte Marke unterschritten wurde) am Montag erzielt wurden. Der Tagesgewinn von +9,1% war der vierthöchste in den letzten 15 Jahren und kann als eindrucksvolle Gegenbewegung zu den Verlusten in den vergangenen Wochen interpretiert werden.

Die 200 Tageslinie konnte im Verlauf dieser Woche wieder zurückerobert werden, bei der 100 Tageslinie, die aktuell gerade noch über der 200 Tageslinie verläuft, war jedoch vorläufig einmal Schluss. Die Kursgewinne der letzten Tage bewirkten zumindest eine leichte Verbesserung der technischen Indikatoren. Der RSI konnte den überverkauften Bereich verlassen. Das Momentum konnte ebenfalls zulegen, befindet sich aber aktuell noch im negativen Bereich, ebenso wie der MACD.

Für eine Entwarnung ist es noch zu früh. Die Volatilität ist in den letzten Tagen/Wochen stark angestiegen, und aktuell gibt es wenig Anzeichen, dass sich das so schnell ändert. Der Fokus liegt jetzt sicherlich auf der 200 Tageslinie. Sollte diese wieder deutlich überschritten werden, könnte diese als Unterstützung dienen. Widerstände sehen wir momentan bei der 100 Tagenslinie (aktuell bei 2.571) sowie bei 2.588 Punkten. Unterstützung erhalten wir bei 2.465 und 2.363 Punkten. Für die nächste Woche erwarten wir einen Kampf um die 200 Tageslinie.

  

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ATX kracht durch die September-Unterstützung
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.10 16:15)

Der ATX kracht gerade durch den Seitwärtskanal, der sich seit September 2009 gebildet hat. Huch!

  

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RE: ATX kracht durch die September-Unterstützung
Rang: murcielago(171) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.10 16:17)

>Der ATX kracht gerade durch den Seitwärtskanal, der sich seit
>September 2009 gebildet hat. Huch!

guten morgen zu vorgestern, das ganze ist auch schon vor 8-10 tagen passiert und hat in einem megarebound geendet.

diesesmal denk ich aber es wird schlimmer

  

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RE: ATX kracht durch die September-Unterstützung
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.10 19:45)

bis zum jahres ende sehe ich schon die 1500

  

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RE: ATX kracht durch die September-Unterstützung witzig
Rang: stone(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.5.10 19:48)

Die 1500 sehe ich auch... in der Skalierung weit unter dem Kursverlauf

  

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RE: ATX kracht durch die September-Unterstützung
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.5.10 07:16)

Momentan ist es echt schwer zu beurteilen. mit vielen bin ich noch gut im Gewinn bereich. bei Immofinanz schon einiges am Verlust ....

Komplett raus aus allem und warten ob es wirklich abkracht auf 1500 oder drinnen bleiben und warten ....

Ich hab meine Aktien nämlich auf 3 Jahre angelegt.... meint ihr bis in 3 Jahren stabilisiert es sich halbwegs und die sind wider hoch gestehen ATX auf 3500-4500 ?

oder meint ihr eher wir bleiben am abgrund?

  

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ATX: Kurzfristiger steiler Abwärtstrend findet seine Bestätigung
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.5.10 20:54)

ATX Datum/Zeit: 21.05.2010 15:28
Quelle: Erste Bank

ATX: Kurzfristiger steiler Abwärtstrend findet seine Bestätigung


Der ATX verlor in dieser Woche 6,7% und entfernte sich damit wieder deutlich von seiner 200- Tageslinie. Der kurzfristige steile Abwärtstrend findet somit seine Bestätigung.

Die markttechnischen Indikatoren vermitteln beinahe ausnahmslos ein negatives Bild. MACD, Momentum, DMI und Stochastic stehen kurzfristig auf Short, der RSI im neutralen Bereich. Und auch bei wöchentlicher Betrachtungsweise der Kerzencharts signalisieren MACD und Momentum deutliche Verkaufssignale.

Die Volatilität ist nach wie vor sehr hoch (aktuell so hoch, wie seit dem Q1 2009 nicht mehr) und nimmt nur sehr langsam ab, was die Nervosität der Märkte widerspiegelt. Optimismus ist daher in der nächsten Woche eher nicht angesagt. Wir erwarten ein Testen des Tiefstands von vor zwei Wochen (bei 2.298 Punkten). Die nächste Unterstützung sehen wir bei 2.237 Punkten (23,6% Fibonacci Retracement). Falls es doch nach oben gehen, müsste erst einmal wieder die 200-Tageslinie erreicht werden, und die liegt aktuell bei 2.550 Punkten. Dies ist aus heutiger Sicht aber eher unwahrscheinlich.

  

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ATX: Erste Bank erwartet nächste Woche Seitwärtsbewegung
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.10 18:22)

ATX Datum/Zeit: 04.06.2010 14:49
Quelle: Erste Bank

ATX: Erste Bank erwartet nächste Woche Seitwärtsbewegung


Der ATX verlor in dieser Woche 2,4%. Nach marginalen Kursgewinnen am letzten Freitag gab es in dieser (um den Feiertag verkürzten) Woche drei Tage mit Kursrückgängen in Folge. Die 100- und 200-Tageslinien verlaufen aktuell parallel über dem ATX. Der gleitende Durchschnitt der letzten 20 Tage konnte im Zuge der leichten Erholung von letzter Woche allerdings nicht überschritten werden und verläuft ebenfalls nach wie vor über dem ATX.

Die technischen Indikatoren, die uns letzte Woche noch etwas Anlass zum Optimismus gaben, liefern nun ein eher neutrales bis negatives Bild. Das Momentum hat abgedreht und ist nun wieder negativ. Das kurzfristige Kaufsignal des MACD ist ebenfalls nur sehr schwach. Viele andere Indikatoren, wie z.B. RSI befinden sich im neutralen Bereich.

Die in der letzten Woche begonnene Erholung fand somit in dieser Woche keine Fortsetzung. Auf die 200-Tageslinie fehlen uns nun rund 200 Punkte. Widerstände sehen wir bei 2.422 und 2.446 Punkten. Bei einem Ausbruch darüber wäre die 200-Tageslinie das nächste Ziel (aktuell bei 2.552 Punkten). Aktuell fehlen aber die Impulse, für die nächste Woche erwarten wir daher eher eine Seitwärtsbewegung.

  

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ATX: Nach unten hin hat sich die Marke von 2.200 als bombenfeste Unterstützung erwiesen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.7.10 20:21)

ATX Datum/Zeit: 09.07.2010 14:44
Quelle: Erste Bank

ATX: Nach unten hin hat sich die Marke von 2.200 als bombenfeste Unterstützung erwiesen


Der ATX steigt in der vergangenen Woche um 5,12% auf 2.350 Punkte und kann somit die herben Verluste der Vorwoche nahezu komplett wettmachen. Zahlreiche positive Details lassen nun ein wenig charttechnischen Optimismus aufkommen. Die "3 white soldiers" sind ein verlässliches Umkehr-Signal aus Candlestick-Perspektive, der MACD zeigt eine massive positive Divergenz. Zudem konnte die 30-Tage-Linie angetestet und letztendlich marginal überschritten werden. Auf monatlicher Basis befinden sich jedoch die meisten technischen Indikatoren weiterhin auf "Sell". Momentun und MACD haben in der Vorwoche Verkaufssignale generiert, der wöchentliche DMI signalisiert weitere Stärke des Abwärtstrends. Zudem befindet sich der ATX weiterhin unter der 60- und 200-Tage-Linie, die mittel- und langfristigen Trends sind somit abwärts gerichtet. Nachdem wir für die US-Indizes wenig euphorisch gestimmt sind, dürfte auch der Ausblick für den ATX weiterhin "bescheiden" sein. Nächstes Ziel nach oben hin wäre das 23,6% Fib-Retracement bei 2.466 Punkten. Nach unten hin hat sich die Marke von 2.200 als bombenfeste Unterstützung erwiesen, nachdem sie bereits 2x eindrucksvoll gehalten hat.

  

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Im ATX sind noch einige Kursperlen zu entdecken
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.10 15:38)


Anleger haben es derzeit nicht ganz leicht. Auch in Wien nicht. Der große Schwung nach der Krise ist vorbei, jetzt dominieren Konjunktursorgen und Staatsschuldenkrisen.

Das heißt natürlich nicht, dass Aktien keine gute Anlage mehr sind. Aber die Märkte gehen seitwärts. Und wer in so einem Umfeld überdurchschnittliche Renditen einfahren will, der muss Rosinen picken und das seitwärts gerichtete Auf und Ab durch aktives Handeln für sich nutzen.

Die Wiener Börse, der Heimmarkt für österreichische Anleger, bewegt sich im Schnitt der Weltmärkte. Heuer hat es bisher rund acht Prozent Zuwachs im Leitindex ATX gegeben. Und das ist ungefähr das, was man auf wichtigen internationalen Märkten auch verdienen konnte.

Wien bleibt attraktiv
Es macht also durchaus Sinn, seinen Anlageschwerpunkt in Wien zu setzen. Erstens gibt es hier-im Gegensatz zu Dow Jones, Hang Seng, Nikkei& Co-für Euro-Anleger kein Währungsrisiko. Und zweitens kennt man heimische Unternehmen einfach besser als irgendwelche amerikanischen oder chinesischen Mittelständler.

Für die fundamentale Bewertung einer Aktie ist es durchaus entscheidend, das Unternehmen zu kennen und mit ausreichend Information versorgt zu werden. Gerade die zeitnahe Versorgung mit guten Informationen nimmt ja rapid ab, je exotischer der gewählte Börsenplatz und die gewählte Aktie sind.

Das alles spricht klar für Wien. Aber wie geht es hier weiter? Das Wissen, dass es in der Vergangenheit gut gelaufen ist, hilft einem Investor ja gar nichts, wenn er in Zukunft Gewinne machen will. Was also sagen die heimischen Analysten?

Nun, die meisten sind nicht euphorisch, aber doch optimistisch. Wenn nichts Großes passiert, wird der Leitindex ATX auch im kommenden Jahr ein Plus vor der Jahresperformance haben. Die Prognosen lauten auf eine Jahresperformance von zehn bis zwölf Prozent. Dem Wiener Leitindex wird also ein Anstieg auf rund 3000 Punkte zugetraut.

Genügend Luft nach oben
Damit wird der ATX auch am Ende des kommenden Jahres noch meilenweit von seinem" All Time High" entfernt sein. Aber von seinem Krisentief doch ein schönes Stück gutgemacht haben.

Dass Aktionäre zum" All-Time-High" noch hinaufblicken, ist andererseits wieder eine Chance für alle, die bisher noch gezaudert haben. Denn nach gängigen Kriterien sind die Aktien noch nicht hoch bewertet. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das ein guter Indikator dafür ist, ob eine Aktie billig oder teuer ist, liegt für ATX-Werte derzeit im Schnitt irgendwo bei zehn. Nach dieser Maßzahl waren heimische Aktien schon einmal um gut 40 Prozent teurer. Es gibt also selbst für den Fall, dass die Konjunktur weiter dahingrundelt, noch genügend Luft nach oben.

Wie sehen das die heimischen Aktienstrategen? Die UniCredit (Bank Austria) sieht bei den ATX-Unternehmen für das kommende Jahr ein Gewinnwachstum von rund 20 Prozent, was den Kursen guttun könnte. Allerdings werde die Volatilität relativ hoch sein. Die letzten Österreich-Empfehlungen der UniCredit-Analysten lauten:

AT& S, Erste Bank, Immofinanz, Post, Strabag und Voestalpine
Wobei die Potenziale durchaus unterschiedlich eingeschätzt werden. Der Post wird etwa ein Potenzial von 15 Prozent zugetraut, was-verglichen mit den Highflyern-für eine" herausgepickte Rosine" relativ wenig ist. Allerdings ist die gelbe Aktie ein verhältnismäßig sicheres Investment mit einer hohen Dividendenrendite.

Ungefähr 15 Prozent trauen die Analysten auch der Erste-Bank-Aktie zu. Auch hier geht langfristige Sicherheit von der Erwartung kurzfristiger Kurssprünge aus.

Ein sehr hohes Kurspotenzial, nämlich fast 52 Prozent, traut die UniCredit der Immofinanz-Aktie zu. Das in den vergangenen Jahren stark niedergeprügelte Immopapier scheint tatsächlich das Zeug zu höheren Kursen in sich zu haben. Der Kurs spiegelt jedenfalls den inneren Wert des Immobilienportefeuilles der nunmehr sanierten Firma keineswegs wider. Allerdings: In Kurssteigerungen lässt sich solche Unterbewertung erst ummünzen, wenn das genügend Käufer auch so sehen.

Hohes Kurspotenzial
Die Immofinanz findet sich auch auf der geltenden Empfehlungsliste der Erste Group. Allerdings mit einem etwas geringeren Potenzial von rund 30 Prozent. Die Erste-Analysten finden die Aktie vergleichsweise billig." Etwas Unsicherheit" bringe die Refinanzierung der 2012 kündbaren Wandelanleihe. Grundsätzlich hält aber auch die" Erste" die Immofinanz für saniert-und damit für ein gutes Investment.

Für die" Erste"-Analysten ist auch AT& S sehr attraktiv, weil das Unternehmen vom derzeitigen Boom des mobilen Internets stark profitiert. Gute Chancen sieht man bei der" Ersten" aber auch für Intercell, Vienna Insurance Group und Semperit. Intercell hatte in der ersten Jahreshälfte stark verloren, hat nun aber sehr gute Wachstumsperspektiven.

Die Vienna Insurance Group wächst in Osteuropa stark, wo das Versicher ungsgeschäft noch deutlich Nachholbedarf hat und Semperit ist bilanziell hervorragend aufgestellt, was eine gute Bewältigung der Krise erwarten lässt. Sehr starkes Potenzial gibt die Erste auch dem Wassertechnologie-Unternehmen BWT: Hier wird ein Kursziel von 27, 7 Euro erwartet, was einem Potenzial von gut einem Drittel entspricht.

Unter den" Top Picks" von Raiffeisen-Research finden sich in Wien neben den" üblichen Verdächtigen" wie Voestalpine, Strabag, Post und Intercell auch der Feuerfest-Konzern RHI, dem zuletzt ein Kursziel von 36 Euro zugetraut wurde. Auch das entspräche einer Steigerung um mehr als einem Viertel. Man sieht: Wien hat durchaus ernst zu nehmende Kandidaten für ein sehr profitables "Stock Picking".

Bulle oder Bär?
Für das kommende Jahr sieht es an der Wiener Börse nicht so schlecht aus, die Kurse dürften steigen.


Quelle: Die Presse vom 19.11.010

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Zurück in der Gewinnzone
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.4.11 10:37)


Viele ATX-Konzerne stehen besser da als vor der Finanzkrise und zahlen üppige Dividenden.

FORMAT zeigt, welche Aktien jetzt die besten Chancen haben und welche Fonds am besten laufen.

Für Aktionäre fängt mit dem Beginn der Dividendensaison die schönste Zeit des Jahres an. Allein die 20 Paradebetriebe des ATX schütten jetzt insgesamt 2,1 Milliarden Euro aus. Sie sind damit um 16 Prozent spendabler als im Vorjahr. Das Geschäft läuft wieder gut. Immerhin lagen 65 Prozent der kürzlich präsentierten Bilanzen des 4. Quartals 2010 im Rahmen der bereits hoch gesteckten Erwartungen der Experten oder sogar darüber.

Der wichtigste Grund dafür sind Kosteneinsparungen, die vielen Konzernen höhere Margen bescheren. Stefan Maxian, Analyst der Raiffeisen Centrobank: "Besonders positiv waren im Vorjahr die Zahlen von Andritz, CA Immo, Immofinanz, Post und Zumtobel.“

Nach einem durchschnittlichen Gewinnwachstum pro Aktie von 59 Prozent 2010 werden die Profite 2011 laut Bloomberg um geschätzte 36 Prozent zulegen. Für einen Einstieg in Austro-Papiere spricht außerdem, dass das Wiener Börsenparkett, gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf Basis der geschätzten Gewinne im Jahr 2011, fair bewertet ist. RCB-Analyst Maxian: "Der ATX ist mit einem KGV von 13,5 weder billig noch teuer.“ Der Schnitt der letzten zehn Jahre lag nämlich bei 14.

ATX-Schwergewichte wie etwa die OMV oder RHI sind sogar für ein KGV von 6,5 beziehungsweise 7,9 zu haben. Alois Wögerbauer, 3-Banken-Generali-Fonds-Chef: "Der Mineralölkonzern notiert leicht unter dem Buchwert. Dieser Abschlag ist trotz der Probleme in Libyen zu groß. Außerdem zahlt der Konzern mit 3,6 Prozent hohe Ausschüttungen.“ Der Dividendenkaiser im Wiener ATX ist die Telekom. Wögerbauer: "Aktien der Telekom bringen zwar schöne Dividenden, aber der Titel ist mit einem KGV von 18 nicht gerade günstig.“ Eine hohe Dividende allein ist deshalb noch kein Kaufkriterium.

Allerdings haben dividendenstarke Aktien den Vorteil, dass sie oft nur geringen Kursschwankungen ausgesetzt sind und auch in Zeiten der Kursflaute Gewinne ermöglichen.

Kleine ganz groß
Wer vor allem auf Kursgewinne aus ist, wird derzeit vor allem in der zweiten Reihe fündig. Wolfgang Matejka, Chef von Matejka & Partner: "Vielen Nischenplayern am Wiener Parkett ist ein Comeback in die Gewinnzone geglückt.

Die Unternehmen mussten sich in der Finanzkrise zwangsweise auf eigene Beine stellen, weil die Banken Kredite gekürzt haben. Jetzt stehen sie besser da als je zuvor.“ Ein gutes Beispiel ist der Kranhersteller Palfinger, der 2010 mit einem Gewinn von 24 Millionen Euro die Bilanz aus den roten Zahlen holte. "Aktien wie die von Palfinger oder austriamicrosystems (AMS) werden auch in der zweiten Jahreshälfte die Treiber im ATX bleiben“, glaubt Matejka, der in seinem neuen Österreich-Aktien-Fonds Mozart One die Richtung vorgibt und auch für den bewährten Meinl Equity Austria verantwortlich ist. Matejka: "Mittels der AMS-Chips können analoge Daten in digitale umgewandelt werden. Mit einer Bruttomarge von 15 Prozent verdienen die Steirer gutes Geld.“

Strategien in der Krise
Eine ähnliche Strategie verfolgt Isabella de Krassny, die gemeinsam mit Walter Harecker hinter dem SemperShare Austria steht. Sie glaubt, dass der Kurs von Teak-Holz-Aktien den Mitbewerbern davonziehen wird. Krassny: "Die Aktien notieren bei sechs Euro, obwohl das Eigenkapital bei 17,50 Euro liegt. Teak Holz gehört zu einer Vermögensklasse, die weit weg ist von allen Problemen in Griechenland und Spanien. Der Hauptabsatzmarkt ist China und Indien.

Ich würde mich nicht wundern, wenn es demnächst ein Übernahmeangebot gibt.“ 3-Banken-Fondschef Wögerbauer rät trotzdem zur Vorsicht bei Einzeltiteln von Small Caps: "Diese Betriebe werden den ATX-Index nur dann outperformen, wenn die Kapitalflüsse von ausländischen Fonds wieder zurückkehren. Sollte das Wirtschaftswachstum erneut korrigieren, stehen die kleinen Konzerne wieder vor Liquiditätsproblemen.“ Die hohen Ölpreise und zuletzt die Herabstufung der Kreditwürdigkeit der USA machen Investments im Moment jedenfalls nicht gerade einfach.

Ein gemischtes Bild für die Zukunft zeichnet Pioneer-Fondsmanager Friedrich Erhart: "Derzeit macht der ATX eine Verschnaufpause. Der positive Trend an den Finanzmärkten ist aber nach wie vor intakt. Ich nütze deswegen schwache Tage für antizyklische Zukäufe. “

Alle vier genannten Fondsmanager führen derzeit das Ranking der Austro-Aktien-Fonds an, wenn man die Rendite der vergangenen sechs Monate vergleicht. Der beste Österreich-Aktien-Fonds, Mozart One, kletterte in den letzten sechs Monaten um 14,4 Prozent nach oben, während der ATX-Index im gleichen Zeitraum ein Plus von knapp fünf Prozent generierte.

- Überraschung Palfinger Der Kranhersteller lieferte ein Bilanz-Highlight: Mit 24 Millionen Euro Gewinn drehte das Ergebnis 2010 wieder ins Plus.

- Ausschütter Telekom Im Mai bekommen die Aktionäre eine Dividende in Höhe von stolzen 7,5 Prozent, bezogen auf den aktuellen Börsenkurs.

- Geheimtipp AMS Der Jahresumsatz des in Zürich notierenden steirischen Halbleiterherstellers kletterte um 53 Prozent auf einen neuen Rekord.

- Großzügig
Ende Mai belohnt die Telekom ihre Aktionäre mit einer Dividende in Höhe von 7,5 Prozent pro Aktie. Sie zeigt sich damit am großzügigsten von allen Blue-Chip-Werten im ATX.

- Schnäppchen
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 6,5 auf Basis der geschätzten Gewinne des Jahres 2011 ist die OMV die günstigste Aktie im Wiener Leitindex. Dahinter folgen RHI und RBI.

- Technik
Wolfgang Matejka, Chef von Matejka & Partner: "Mein Favorit ist die Aktie von AMS.“

- Edle Hölzer
Isabella de Krassny, Fondsmanagerin von SemperShare: "Teak-Holz-Aktien sind unterbewertet.“

- Duell
Der Meinl Equity Austria Fonds schneidet in den letzten fünf Jahren deutlich besser ab als der Wiener Leitindex ATX.

- Bilanz
Der neue, von Wolfgang Matejka gelenkte Austro-Fonds Mozart One hängt mit einer 6-Monats-Rendite von 14,4 Prozent die Konkurrenz ab (Stand 15. April). Im Dreijahresvergleich liegen alle Fonds unter Wasser. Grund:
Der ATX notiert mit aktuell rund 2.800 Punkten immer noch 27 Prozent unter dem Stand von April 2008.


Quelle: Format vom 22.4.011

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ATX weiterhin im Aufwärtstrend, 3.000 Punktemarke als hartnäckiger Widerstand
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.4.11 12:54)

ATX Datum/Zeit: 22.04.2011 17:19
Quelle: Erste Bank

ATX weiterhin im Aufwärtstrend, 3.000 Punktemarke als hartnäckiger Widerstand


Nach der angekündigten Korrektur und dem damit verbundenen Ausbruch aus seinen Bollinger Bändern fand der österreichische Leitindex erstaunlich schnell wieder zurück zum Niveau der Vorwoche. Am Ende verzeichnete der ATX sogar noch Kursgewinne von 0,9%. Der ATX ist in die Mitte seiner Bollinger Bänder zurückgekehrt und damit zu seinem gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Tage. In diesem Bereich verlaufen aber auch die 50- und 100- Tage-Linien, was bedeutet, dass wir hier zunächst einmal mit Widerstand rechnen können.

Der MACD steigt nun wieder, hat aber seine Signallinie noch nicht erreicht. Das Momentum verbesserte sich im Verlauf der Woche, drehte aber vor der Nulllinie wieder ab. So betrachtet fehlen noch die entscheidenden Kaufsignale.

Die mittelfristigen markttechnischen Indikatoren zeigen ein unverändertes Bild. Der MACD steht weiterhin auf Verkaufen, der RSI im neutralen Bereich, und das Momentum pendelt weiterhin trendlos um die Nulllinie.

Der Rebound in dieser Woche war sehr erfreulich, dennoch glauben wir nicht, dass der ATX in der nächsten Woche diesen positiven Trend fortsetzen wird können. Die Widerstände in diesem Bereich (MA 20, 50 und 100, sowie der kurzfristige Abwärtstrend) erscheinen uns zu stark. Gelingt der Durchbruch doch, sollte der ATX die 2.933 Punkte Marke testen. Wahrscheinlicher aus unserer Sicht ist jedoch ein Rückfall Richtung 2.800 Punkte. Unterstützung sehen wir auch bei 2.774 Punkten, der Tiefstand dieser Woche.

  

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ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichischen Leitindex
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.4.11 15:17)

ATX Datum/Zeit: 29.04.2011 15:38
Quelle: Erste Bank

ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichischen Leitindex


Trotz der erfreulichen Entwicklung so mancher internationaler Indices (der DAX kletterte z.B. auf ein neues Jahreshoch) hielt sich der österreichische Leitindex in dieser durch die Feiertage verkürzten Woche vornehm zurück, am Ende stand ein leichtes Minus von 0,3% zu Buche.

Unsere Vermutung, dass die im Bereich 2.850-2870 liegenden Widerstände zu stark sind, hat sich als richtig erwiesen. Und die Lage hat sich in den letzten Tagen nicht wesentlich gebessert. Die gleitenden Durchschnitte der letzten 20, 50 und 100 Tage liegen aktuell bei 2.867, 2.857 bzw. 2.874 Punkten, der sich seit Mitte Februar bestehende Abwärtstrend konnte ebenfalls nicht durchbrochen werden und kann somit als weiterer Widerstand gesehen werden.

Die markttechnischen Indikatoren können auch nicht weiterhelfen. Zwar konnte der MACD seine Signallinie durchbrechen, drehte aber gleich danach ab. Aktuell verlaufen beider Linien fast deckungsgleich nach unten. Das Momentum ist weiterhin negativ. Ist gibt momentan wenig bis keine positiven Aspekte. Wir konzentrieren uns daher weiterhin eher auf die Unterstützungslinien, die bei 2.800 und 2.774 Punkten liegen. Fallen diese, ist mit weiteren Verlusten bis 2.700 bzw. 2.650 Punkten zu rechnen.

  

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RE: ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichischen Leitindex
Rang: goldfisch(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.11 00:08)

Vielen Indizes fehlen nur noch 10-15% auf die Höchststände von 2007 (DAX, TecDAX, Dow Jones, S&P 500). Das scheint mir erreichbar. Vielleicht noch heuer, wenn auch möglicherweise nur vorübergehend.
Wenn man daran glaubt, dass auch der ATX irgendwann wieder die 2007er Höchststände erreichen kann, dann bietet sich (immer noch) eine gute Einstiegsmöglichkeit. Selbst wenn es 4-6 Jahre dauern sollte, wären das jährliche 10-15%. Da braucht man sich auch um die Inflation keine Sorgen machen.
(Wenn zwischen meinen Zeilen Enttäuschung über die Erholung des ATX lesbar ist, dann ist das kein Zufall...)

  

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RE: ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichischen Leitindex
Rang: Nosferatu(8) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.11 08:49)

ich finde das ganze zeit schon sehr deprimierend, dass sich bei uns irgendwie fast nichts tut und die anderen schießen nach oben.

  

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RE: ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichischen Leitindex gut analysiert
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.11 11:30)

>ich finde das ganze zeit schon sehr deprimierend, dass sich
>bei uns irgendwie fast nichts tut und die anderen schießen
>nach oben.

das größte problem am ATX ist nicht die wp-kest oder der kleine markt sondern liegt rein in der gewichtung der teilnehmer. finanzwerte in überformat voll an der front... die struktur des index ist halt ein drama, also hausgemacht.

  

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RE: ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichischen Leitindex
Rang: goldfisch(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.5.11 09:59)

>das größte problem am ATX ist nicht die wp-kest oder der
>kleine markt sondern liegt rein in der gewichtung der
>teilnehmer. finanzwerte in überformat voll an der front... die
>struktur des index ist halt ein drama, also hausgemacht.

Naja, da gibt es aber auch noch OMV, Telekom, voest, Andritz, ...
Welche Branchen fehlen denn dem ATX um vom Wirtschaftsaufschwung ähnlich profitieren zu können wie andere Indizes?

  

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RE: ATX: Hartnäckige Widerstände bremsen österreichischen Leitindex
Rang: keram(483) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.5.11 10:26)

>Welche Branchen fehlen denn dem ATX um vom Wirtschaftsaufschwung ähnlich profitieren zu können wie andere Indizes?<


sind wohl die autos

  

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'Langer Atem des ATX wird sich bezahlt machen'
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.5.11 11:24)

http://www.boerse-express.com/cat/pages/953191/fullstory

'Langer Atem des ATX wird sich bezahlt machen'
UniCredit sieht Leitindex in zwölf Monaten bei 3200 Punkten - Empfehlung für Bank- und Immotitel

  

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ATX: Kurzfristiger Abwärtstrend weiter intakt, erste Unterstützung bei 2.800 Punkten
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.11 13:25)

ATX Datum/Zeit: 06.05.2011 16:09
Quelle: Erste Bank

ATX: Kurzfristiger Abwärtstrend weiter intakt, erste Unterstützung bei 2.800 Punkten


Die 100-Tage Linie erwies sich in dieser Woche erneut als zu starker Widerstand für den österreichischen Leitindex. Nach einem kurzen Antesten dieses Widerstands verzeichnete der ATX letztendlich Kursrückgänge in Höhe von 2%. Aktuell befindet sich der ATX inmitten seiner gleitenden Durchschnitte der letzten 100 und 200 Tage. Während sich letzterer noch in der Aufwärtsbewegung befindet, hat die 100-Tage Linie gedreht und verläuft nun bereits leicht abwärts.

Der kurzfristige Abwärtstrend ist weiterhin intakt. Unterstützung erhält der ATX nun bei 2.800 Punkten und 2.774 Punkten. Ob diese ausreichen, scheint mehr als fraglich, mit weiterem, stärkerem Support kann bei 2.767 Punkten (Fibonacci Retracement) gerechnet werden. Etwas unter diesem Niveau verläuft auch aktuell die 200- Tage Linie.

Die Betrachtung der wöchentlichen Candlesticks bestätigt den eher pessimistischen Ausblick. Die meisten markttechnischen Indikatoren zeigen nach unten (MACD fällt, negatives Momentum, etc.). Es scheint so, als hätten sich die meisten Marktteilnehmer bereits mit dem alten Spruch abgefunden: „Sell in May and go away“. Wir rechnen auch in der kommenden Woche mit Kursrückgängen.

  

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ATX befindet sich am besten Weg, ein symmetrisches Dreieck auszubilden
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.11 17:50)

ATX Datum/Zeit: 13.05.2011 16:10
Quelle: Erste Bank

ATX befindet sich am besten Weg, ein symmetrisches Dreieck auszubilden


Der ATX konnte in dieser Woche knapp über 1% dazu gewinnen, zur Mitte der Woche stand sogar ein Plus von 2,5% zu Buche, das allerdings nicht gehalten werden konnte. Kurzfristig konnte der österreichische Leitindex seinen kurzfristigen Abwärtstrend durchbrechen, scheiterte jedoch dann an der 100-Tage Linie. Aktuell notiert der ATX im Bereich seiner gleitenden Durchschnitte der letzten 20 und 50 Tage, die beide bei rund 2.840 Punkten verlaufen.

Das Momentum, das zu Beginn der Woche noch kurz positiv war, ist nun wieder negativ, ebenso der MACD. Der ADX verdeutlicht die aktuelle Trendlosigkeit. Zuviel Aussagekraft kann man den technischen Indikatoren momentan aber ohnehin nicht beimessen, da Signale aktuell schon bei geringen Kursbewegungen generiert werden.

Im Moment werden vorherige Höchststände nicht mehr erreicht und Tiefs nicht mehr unterschritten. Der ATX befindet sich am besten Weg, ein symmetrisches Dreieck auszubilden. Die sich langsam wieder einengenden Bollinger Bänder bestätigen dies. Von unten nähert sich langsam die 200-Tage Linie.

Die große Frage ist nun, in welche Richtung der Ausbruch erfolgen wird. Die wöchentlichen Kerzencharts verleiten eindeutig zu einer negativen Sichtweise. Dagegen spricht allerdings die Underperformance des ATX gegenüber anderen europäischen Indices. Wir gehen davon aus, dass der ATX seine 100-Tage Linie in der kommenden Woche erneut testen wird. Bei einem Durchbruch sehen wir Platz bis 2.933 Punkte, sollte er erneut scheitern, sind Kursverluste bis 2.740 Punkte die wahrscheinlichste Variante. Hier verläuft auch aktuell die 200- Tage Linie.

  

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ATX: Unterstützungen wurden nun zu Widerständen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.11 13:29)

ATX Datum/Zeit: 27.05.2011 15:36
Quelle: Erste Bank

ATX: Unterstützungen wurden nun zu Widerständen


Den Dividendenabschlägen der Telekom Austria und OMV (knapp 30 Punkte) zu Beginn der Woche konnte der ATX nichts entgegensetzten. Von den internationalen Märkten fehlte ebenfalls jede Unterstützung, und so durchbrach der ATX sämtliche Unterstützungen im Bereich 2.760-2.800 Punkte. Von einem nachhaltigen Bruch der Trendlinie zu sprechen ist aber aus unserer Sicht zu früh, denn der ATX konnte sich in weiterer Folge sehr schnell stabilisieren und nähert sich wieder seiner 200-Tage Linie sowie dem 38,2% Fibonacci Retracement, nur dieses Mal von unten. Doch was noch vor einer Woche als Unterstützung gesehen wurde, ist dieses Mal als Widerstand zu deuten.

Die markttechnischen Indikatoren hellen sich ein wenig auf. Zwar stehen die meisten nach wie vor auf Verkaufen, dennoch gibt es einige kleine Lichtblicke: Der MACD steigt zum ersten Mal seit zwei Wochen wieder und nähert sich somit, wenn auch zögerlich, seiner Signallinie. Das Momentum ist ebenfalls noch negativ, nimmt jedoch wenigstens wieder zu.

Gegen eine positive Entwicklung sprechen allerdings die zunehmende (negative) Trendstärke (siehe ADX) und der nach wie vor intakte kurzfristige Abwärtstrend. Für die kommende Woche wird daher entscheidend, ob der ATX seine stark ausgeprägten Widerstände überwinden kann oder nicht. Sollte dies nicht gelingen, sehen wir kurzfristig weiteres Abwärtspotenzial bis 2.650 Punkte.

  

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Langfristiger Aufwärtstrend stoppt ATX
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.11 16:21)

ATX Datum/Zeit: 03.06.2011 15:21
Quelle: Erste Bank

Langfristiger Aufwärtstrend stoppt ATX


Der ATX gewann auf Wochensicht 2,1% und konnte somit sowohl die 200-Tage Linie, als auch sein 38,2% Fibonacci Retracement zurückerobern. Letztendlich wurde der österreichische Leitindex von einem früheren, langfristigen Aufwärtstrend gestoppt.

Wie bereits in der letzten Woche vermutet, generierte der MCD ein (schwaches) Kaufsignal, das allerdings weder vom DMI, noch vom Momentum her Unterstützung fand. Zudem bilden nun beide Stochastics Indikatoren (langsam und schnell) klare Verkaufssignale aus (Überkreuzung der %K und %D Linie und Fall aus dem oberen Grenzbereich).

Dass es nun eher wieder abwärts geht, bestätigt auch ein Blick zu auf die internationalen Indizes, von denen in den nächsten Tagen nicht allzu viel Unterstützung erwartet werden kann. Unterstützungen sehen wir bei 2.690 Punkten, sowie bei 2.648 und 2.596 Punkten. Für die nächste Woche ist aus unserer Sicht nicht allzu viel zu erwarten.

  

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Wiener Börse stellt Derivatehandel ein
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.9.13 21:39)

Entscheidung. Nach einem Aufsichtsratsbeschluss wird der Derivatehandel ab März 2014 eingestellt.

Wien. Der Terminmarkt an der Börse Wien ist ab März 2014 Geschichte. Die Wiener Börse AG wird dann den Handel mit Derivaten nicht mehr anbieten. Das hat der Aufsichtsrat am Donnerstag beschlossen. Die Entscheidung habe sich seit längerem abgezeichnet, hieß es am Abend. Die Börse AG führte in einer Mitteilung betriebswirtschaftliche Gründe für die Einstellung dieses Börsesegments an - es rentierte sich nicht.

Die zur Deutschen Börse gehörende führende europäische Terminbörse Eurex sei ein übermächtiger Konkurrent geworden, verlautete zur APA. Optionen und Futures auf österreichische Aktien würden bereits seit 2006 an der Eurex Exchange als einem der weltweit größten Handelsplätze für Derivate gehandelt. Was noch an Terminmarktprodukten über Wien lief, hat Verluste gebracht. Die Umsätze seien rückläufig gewesen und hätten nur mehr einen minimalen Anteil an den Gesamterlösen ausgemacht.

Von der einstigen Wiener ÖTOB (Österreichische Termin- und Optionenbörse) bleibt damit nichts mehr übrig. Diese eigene Börse für derivative Finanzinstrumente war Ende 1990 - damals von den Großbanken - ins Leben gerufen worden. 1997 wurde der Terminmarkt mit dem Kassamarkt zusammengelegt.


(APA)
19.09.2013

  

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RE: Wiener Börse stellt Derivatehandel ein
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.9.13 09:58)

So weit ich das gelegentlich beobachtet habe sind die Umsätze dort aber
noch kleiner gewesen.
Hoffentlich ändert sich das dann.

>Die zur Deutschen Börse gehörende führende europäische
>Terminbörse Eurex sei ein übermächtiger Konkurrent geworden,
>verlautete zur APA. Optionen und Futures auf österreichische
>Aktien würden bereits seit 2006 an der Eurex Exchange als
>einem der weltweit größten Handelsplätze für Derivate
>gehandelt. Was noch an Terminmarktprodukten über Wien lief,
>hat Verluste gebracht. Die Umsätze seien rückläufig gewesen
>und hätten nur mehr einen minimalen Anteil an den
>Gesamterlösen ausgemacht.

  

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ATX läuft ins Ende eines großen Dreiecks
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.12.15 14:00)

Der ATX bildet seit Jänner 2009 ein riesiges Dreieck. Die ständigen Higher Lows lassen Zuversicht aufkommen, die Lower Highs hingegen weniger. Im Zuge des nächsten Jahres 2016, spätestens 2017, müsste die Spitze des Dreiecks auslaufen und in der Folge müsste ein heftiger Ein- oder Ausbruch passieren.

In den letzten Jahren habe ich mich kaum um den ATX als Wert gekümmert, ich wusste nicht einmal ungefähr seinen aktuellen Stand, sondern habe mich stets nur um Einzelaktien und Sondersitutationen sowie um den DAX-Index gekümmert.

Jetzt könnte es aber rund um den ATX bald spannend werden.

  

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RE: ATX läuft ins Ende eines großen Dreiecks
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.1.16 17:48)

Es ging schneller, der Dreck bricht offenbar nach unten aus. Damit wäre ein Kursverfall im ATX bis 1500 Punkte (Low von 2009) zu erwarten, wenn sich die internationalen und hausgemachten Desaster nicht bessern.

So wie es aussieht, möchten schon die ersten Politiker die niedrigen Benzinpreise nutzen, um Terrorsolidaritätszuschläge in Form erhöhter Treibstoff-Steuern zu kassieren, um die massiven Polizeikosten in den Griff zu bekommen.

Das können wir uns zwar jetzt leicht leisten, aber fragt nicht, was passiert, wenn die Ölpreise später wieder mal anziehen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/finanzierung-der-fluechtlinge-kloeckner-schaeubles-ben zinabgabe-ist-vom-tisch-14017923.html

  

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Ost-Phantasie ist wieder im Kommen
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.1.16 12:31)

Das WirtschaftsBlatt bat prominente Kapitalmarktexperten zum Talk über die Börse Wien. Diese zeigen sich sehr zuversichtlich und prophezeien dem ATX eine goldene Zukunft.

http://wirtschaftsblatt.at/home/boerse/wien/4857187/Osterreich-wird-heller-glaenzen-und-s trahlen-als-der-Rest-des

  

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Deutsche Bank-Crash beschleunigt sich
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.16 17:07)

Das wird nicht gut sein für den ATX...

  

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RE: Deutsche Bank-Crash beschleunigt sich
Rang: murcielago(171) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.16 17:22)

>Das wird nicht gut sein für den ATX...

"wird"

  

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