Otto_Normalinvestor
Wenn man dem Markt die Information nicht vorenthält, welche eventuell massiven
Shortpositionen in einzelnen Aktien bestehen, kann das für den Kurs sehr hilfreich sein. Für den
Shortseller weniger, der ja - so scheint´s - bei seinen Taten das Licht scheut.
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2008-10-09 08:21:04aktienduffy
genau. das ist das mindeste
antworten
2008-10-09
08:09:57herzschlagfinale
im brennpunkt des short sellings standen zu beginn in erster linie
die banken. sie betreiben das short selling selbst intensiv, verschweigen das aber dezent. angreifbar
gemacht haben sie sich durch ihre hochriskanten geschäfte mit verpackten faulen hypothekarkrediten.
jetzt hat man short selling als die wurzel des übels lokalisiert und schreit: 'haltet den dieb'. so
einfach ist das aber nicht.
wenn man schon nach 'verbieten' ruft, sollten die banken verboten
werden. das allerdings würde fast jeder crazy finden.
2008-10-09 08:14:44Da Werne
@ herzschlagfinale
Nicht meldepflichtiges Short Selling in einer derartigen Phase ist einfach nur
Ungustiös. Da laufen vielleicht auch in Kooperation mit den Massenmedien und der Börse hässliche
Angstkampagnen. Täte mich sehr interessieren, wer jetzt wo short ist. Wer solide Unternehmen wie voest
oder Polytec in Troubles bringen will, weil es gerade die ungustiöse Chance dazu gibt und die
Offiziellen wegschauen. Da liegst Du falsch. Nur weil es die Einlagensicherung gibt, werden ja auch nicht
die Banken verboten. Besondere Zeiten brauchen besondere Massnahmen. Andere Länder können es auch.Ich
unterstelle, daß es in Österreich viel schlimmer als in Deutschland oder sogar in den USA zugeht. Dort
passt die SEC auf.
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2008-10-09 08:24:18Conny
in deutschland passt auch die SEC
auf?
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2008-10-08 22:44:00Otto_Normalinvestor
Ja, der Börsevorstand hat sich
gestern cool vor die ORF-Kamera gestellt und Anlagetipps gegeben, man solle es aussitzen, die Kurse
werden wieder steigen usw. Aber für die Bewertung der Aktien ist er nicht der richtige Ansprechpartner,
er ist für die Rahmenbedingungen des Marktplatzes zuständig, und wenn ers selbst nicht schafft, ein
Regelwerk zu erlassen, das den Kunden Anleger schützt, dann soll er die Politik anflehen, dass sie den
gesetzlichen Rahmen enger ziehen! Aber wer dort was für die Aktionäre über hat ... sie haben ja nur
Angst um die Sparbüchelsparer und geben Tipps, wie man sein Geld staatlich garantiert in Sicherheit
bringen kann. Brauchen unsere Firmen in den nächsten 20 Jahren kein Expansions- oder Überlebenskapital
mehr?
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2008-10-09 07:36:36Fam. Klampfer
Sie haben recht. Frage an den Börse
Express: Kann man da nicht stärker auftreten wie damals bei der Vermögenszuwachssteuer.
antworten
2008-10-08 22:38:52Otto_Normalinvestor
Schlafen die jetzt wirklich noch durch bis
zum 28.Oktober und denkt keiner daran, dass wir mitten drin im Crash sind, und jeder kann jedem über
Short-Attacken das Licht ausblasen? Jaja, die bösen Aktiensparer, die der Wirtschaft Risikokapital zur
Verfügung gestellt haben, mit denen kann man alles machen, nur der Sparbüchel-Sparer muss beschützt
werden, auch wenn er Millionen auf dem Konto hat.
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2008-10-09 07:42:46aktienduffy
Dieser Buhl verteidigt die Market Maker statt die Anleger. Er ist rücktrittsreif.
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2008-10-09 08:27:17jahohl
der Hr. Dr. Buhl war meines Wissen nie aktiver Händler, also warum
sollte er jetzt aktiv Handlungen setzen?
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2008-10-08 18:30:51Fam. Klampfer
Viel
zu spät kommt diese Initiative. Im Wildwestmarkt Wien geht alles. Diejenigen, die sich jetzt auf Kosten
der Kleinanleger bereichern, werden es hoffentlich irgendwann bereuen.
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2008-10-08
18:50:06sonoro
Ich hoffe, dieser B...... wird gestoppt
antworten
2008-10-08
19:36:29SeverP
Die Wiener Börse trägt hier Mitverantwortung für diesen Kursrutsch meiner Meinung
nach.
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2008-10-08 19:50:38Emittent
Sehe ich genauso. Alles offenlegen.
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2008-10-08 20:28:36Hondo
Wenn man sich ansieht, was da bei VW passiert, kann man
sich leicht ausmalen, welchen Effekt diese Leerverkäufe in einer Phase wie der aktuellen haben
können.
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2008-10-09 07:51:30schopenhauer
Verbieten können auch andere - nur ist
bei uns die Börse mehr mit den Shortern verhabert
Verbotsmöglichkeiten und Einschränkungen
In verschiedenen Rechtsordnungen besteht die Möglichkeit, Leerverkäufe
vorrübergehend zu untersagen. In Deutschland kann die BaFin gemäß §4 Abs. 1 WpHG Leerverkäufe in
inländischen Aktien untersagen, wenn eine erhebliche Marktstörung droht.
Im Zuge der Finanzkrise
2007/2008 wurde von dieser Möglichkeit zumindest in Deutschland <1>,<2>, Großbritannien <3>, den USA
<4> sowie in Australien, Kanada, Taiwan, Portugal und Irland<5> Gebrauch gemacht und der Leerverkauf von
Finanzwerten verboten oder eingeschränkt.
In den USA hat die SEC 2005 eine spezielle Regelung, die
Regulation SHO, für das sogenannte „naked short selling“ (in der Presse mit „nackter“ oder
„ungedeckter“ Leerverkauf übersetzt) aufgestellt <6> und diese Regelungen im September 2008
verschärft <7>. Beim "naked short selling“ sorgt der Leerverkäufer nicht rechtzeitig für Eindeckung
und kommt so in Lieferverzug.
antworten
2008-10-09 08:06:44toool
molterer / gusenbauer /
buhl / schaller
also, molterer / gusenbauer / buhl / schaller: ärmel aufkrempeln. Eure sparbücher
habt ihr ja schon in sicherheit
http://www.be24.at/blog/entry/614804