CPI Europe (vormals Immofinanz) - Unsere Immofinanz Webseite | aktie.at Forum
Unsere Immofinanz Webseite interessant
KursDiver(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.7.18 07:10)

Eine Gruppe von IIA-Aktionären hat vor, als Miteigentümer künftig aktive Aktionäre zu sein...... diese Gruppe hält nach eigenen Angaben 1% der IIA Aktien bleibt aber Anonym.

http://www.unsere-immofinanz.com/

  

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Antworten zu diesem Thema
Unsere Immofinanz Webseite, KursDiver(5), 03.7.18 07:10
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Unsere Immofinanz Webseite
15.9.14 18:52
1
      Erstaunliches aus dem Geschäftsbericht 1: Leerständeinteressant
17.9.14 23:45
2
           Erstaunliches aus dem Geschäftsbericht 2: Die Bezüge vo...interessantinteressant
17.9.14 23:50
3
           RE: Erstaunliches aus dem Geschäftsbericht 2: Die Bezüg...
18.9.14 06:56
4
           Erstaunliches aus dem aktuellen “Investorenupdate”interessant
28.9.14 21:28
5

RE: Unsere Immofinanz Webseite
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.9.14 18:52)

Na ja, ich mag den IVA ja auch net sonderlich,
aber grad bei der Immofinanz kann man dem Knap meines Erachtens
keinen Vorwurf machen.

Die anderen Aufsichtsräte, die sogenannten "Schönwetter"-Aufsichtsräte, sind ja damals alle über Bord gesprungen, so schnell es ging. Und wenn sich schon wer bereit erklärt, zusammen zu kehren und zu sanieren?

Managementfehler hab ich vor allem früher gesehen. Die haben ja auch die Firma wirklich in die Pleite getrieben, man kann es als Wunder bezeichnen, dass die Firma noch lebt.

Aktuell seh ich keine gröberen negativen Sachen. Also nicht genug, um eine Palastrevolution einzuleiten.

  

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Erstaunliches aus dem Geschäftsbericht 1: Leerstände interessant
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.9.14 23:45)

Starker Tobak; ein Blick auf die im Link ersichtliche Tabelle lohnt sich, dann wird einem einiges klar...
************************************

Überaus Erstaunliches erfahren wir im aktuellen Geschäftsbericht über die Leerstände der Immofinanz-Immobilien: Die Immofinanz gibt uns auf den Seiten 81, 83 und 87 in grafisch ansprechender Form einen Überblick über die drei Sektoren „Büro“, „Einzelhandel“ und „Logistik“ in den jeweiligen Immofinanz-Kernmärkten von Österreich bis nach Russland. Neben der Anzahl der Immobilien in den jeweiligen Ländern werden auch Buchwert, vermietbare Fläche, Vermietungsgrad, Mieteinnahmen und Rendite dargestellt.

Als aufmerksamer Leser blickt man bei den Zahlen zum Vermietungsgrad (im Umkehrschluss: zum Leerstandsgrad) irritiert auf: Diese Zahlen sind zum überwiegenden Teil katastrophal.

Denn ein paar Seiten, genauer ab Seite 67, vorher werden die Immobilienmärkte in diesen Immofinanz-Kernregionen detailliert beschrieben. Für die drei Sektoren „Büro“, „Einzelhandel“ und „Logistik“ wird die Leerstandsrate in all diesen Märkten dargestellt.

Aus der Sicht eines Immofinanz-Aktionärs wird angesichts dieser Zahlen schnell klar, warum die Immofinanz so viel schlechter performt als Vergleichstitel: Nahezu überall weisen die Immofinanz-Immobilien zum Teil wesentlich höhere Leerstandsraten als der Gesamtmarkt auf.

Tabelle 1: Leerstände: Vergleich Immofinanz-Immobilien mit Gesamtmarkt
unter:
http://www.unsere-immofinanz.com/2014/09/12/erstaunliches-aus-dem-geschaeftsbericht-1-lee rstaende/

  

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Erstaunliches aus dem Geschäftsbericht 2: Die Bezüge von CFO Noggler interessantinteressant
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.9.14 23:50)

Österreich ist ja durchaus bekannt dafür, dass es Frauen in Führungspositionen nicht einfach haben. Ein Paradebeispiel für diese Situation liefert leider auch das patriarchale Duo Zehetner / Knap:

Dass ein Vorstandsvorsitzender eines ATX-Unternehmens mit seinen Bezügen von mehr als 2 Millionen Euro (Geschäftsbericht Seite 50) deutlich mehr als das Dreifache eines CFO verdient, ist ein unrühmliches Alleinstellungsmerkmal unserer Immofinanz und wohl nur durch geschlechtsspezifische Merkmale erklärbar. Wir hoffen sehr, dass unter dem künftigen Vorstandsvorsitzenden Schumy eine eher dem 21. Jahrhundert entsprechende Angleichung erfolgt.

Zusätzlich fragen wir uns aber, ob es angesichts des aktuellen Aktienkurses unserer Immofinanz angebracht ist, dass ein Vorstandsmitglied nicht mit ganzer Kraft für das Unternehmen arbeitet. Die letzte Woche bekanntgegebene Berufung von Frau Noggler in den ÖVAG-Aufsichtsrat ist ein denkbar schlechtes Zeichen, zumal dieses Aufsichtsratsmandat angesichts des Zustandes der Volksbank-Gruppe eines der zeitraubendsten überhaupt sein wird.

Dass der Immofinanz-Aufsichtsrat das in einer so schwierigen Phase wie dieser überhaupt zulässt, ist aus unserer Sicht ein äußerst fragwürdiges und fatales Signal (Gleichwohl wir verstehen, dass sich Frau Noggler ein Zubrot verdienen möchte).


http://www.unsere-immofinanz.com/2014/09/15/erstaunliches-aus-dem-geschaeftsbericht-2-die -bezuege-von-cfo-noggler/

17.09.2014

  

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RE: Erstaunliches aus dem Geschäftsbericht 2: Die Bezüge von CFO Noggler
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.9.14 06:55)

Aktionäre die eine Erhöhung von orstanfsgehältetn fordern sind aber schon ein
Wenig kurios.

  

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Erstaunliches aus dem aktuellen “Investorenupdate” interessant
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.14 21:28)

Die Immofinanz veröffentlicht auf ihrer Website regelmäßig so genannte “Investorenupdates“. So auch vor wenigen Tagen für den September.

In üblicher Hochglanzoptik werden dort auf 58 Seiten die Vorzüge der Immofinanz-Aktie angepriesen.

Für einen leidgeprüften (und dividendenlosen) Kleinaktionär, ganz besonders aber für einen institutionellen Investor erscheinen manche dieser Informationen, Tabellen und Grafiken wie eine neuerliche Provokation des Managements.

Punkt 1: “Die BUWOG ist die Dividende” Reloaded (Investorenupdate S. 7)

Die Immofinanz weist stellt auf Seite 7 unter der Überschrift “Dividendenpolitik und Aktienrückkaufprogramm” folgendes Diagramm dar:


Schön wird seit dem Geschäftsjahr 2010/2011 die jährliche Dividende dargestellt. (10 Cent/Aktie, dann 15 Prozent zuletzt wieder 15 Prozent). Für das Jahr 2013/2014 besitzt die Immofinanz doch tatsächlich die Chuzpe, Zehetners Sager von “Die BUWOG ist die Dividende” in eine Präsentation für Investoren einzubauen. Es wird suggeriert, dass es als aktuelle Dividende eine BUWOG-Aktie pro 20 Immofinanz-Aktien gibt. Man kann nicht umhin, dies als blanke Aktionärsverhöhnung anzusehen. Ob nun die Ursache die exklusive Prämienvereinbarung des Herrn Zehetner ist, sei dahingestellt. Aber das darf man dem Immofinanz-Management so nicht durchgehen lassen!


Punkt 2: Benchmarks (Investorenupdate S. 8)

Man muss der Immofinanz zugute halten, dass sie die unterdurchschnittliche Performance der Aktie nicht mehr versteckt. Ein Vergleich mit einer von der Immofinanz ausgewählten Peer-Group zeigt nicht nur die schwache Performance des Aktienkurses: Am interessantesten ist der Vergleich der Abschläge auf den Net Asset Value (NAV):

Immofinanz: -47,5 Prozent! Keine andere der verglichenen Immobiliengesellschaften hat einen ähnlich hohen Abschlag, nicht einmal die Atrium Real Estate (von der man sich allerdings wie bei manch anderen fragt, was dieser Titel allein schon größenbedingt in dieser Peergroup verloren hat). Vergleichbare Titel, wie die CA Immobilien Anlagen AG oder die in Osteuropa tätige GTC perfomen weit besser. Bei Unibail Rodamco gibt es überhaupt keinen Abschlag auf den NAV, sondern einen Aufschlag von knapp 28 Prozent!

Punkt 3: Leerstände (Investorenupdate S. 16)

Auch das Thema Leerstände haben wir in unserem Blog bereits behandelt. Gut, dass sich die Immofinanz dieser Problematik nun doch annimmt und auf S 16 diese Grafik präsentiert:

Die enormen Leerstände v.a. bei den Büroimmobilien (die, wie wir analysiert haben, weit größer sind als jene des jeweiligen Gesamtmarktes) will man also anheben. Und zwar will man künftig u.a. “serviceorientiert” sein. Man fragt sich, welcher Investor der Immofinanz nach so vielen Jahren eine derartige Banalität als Strategie abkauft.

Punkt 4: Teure BUWOG (Investorenupdate S 30)

Gleich auf mehreren Seiten wird in dieser Präsentation der BUWOG-Spin-Off abgefeiert, mit dem man sich laut dem vorliegenden Text seit 2012 beschäftigt hat. Dass man trotz dieser intensiven Beschäftigung offenbar nicht in der Lage ist, den Einstandspreis und die Zahl der erstandenen Wohnungen korrekt wiederzugeben lässt für Investoren und Aktionäre einiges an Rückschlüssen auf die Sorgfalt der Arbeitsweise bei der Immofinanz zu.

Jeder nur halbwegs Politikinteressierte (und wohl auch jeder einzelne Aktionär) sieht auf den ersten Blick, dass bei dieser Darstellung etwas nicht stimmen kann. Denn von den 60.000 Wohnungen hat sich rund die Hälfte die RLB Oberössterreich geholt. Das selbe gilt für den Kaufpreis von 961 Millionen Euro. Bei dieser skandalumwitterten Transaktion, die noch immer Gegenstand staatsanwaltlicher Untersuchungen ist, wurden ja mehrere Gesellschaften um diese knappe Milliarde verkauft, nicht nur die BUWOG. Demzufolge stimmen auch die gegenübergestellten Relationen bei weitem nicht nicht!

Wir fragen uns ernsthaft, mit welchem Ernst man derartige Präsentationen erstellt? Was soll ein potenzieller Käufer von derartigen falschen Darstellungen halten? Vertrauensvoll dieses Papier kaufen, oder sich wegen einer permanent durchgeführten Chuzpe (Dividende) bzw grob mangelnder Sorgfalt einfach nur provoziert fühlen?

Uns fehlen die Worte!


Die zugehörigen Grafiken finden sich unter:
http://www.unsere-immofinanz.com/2014/09/23/erstaunliches-aus-dem-aktuellen-investorenupd ate/

  

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Thema #182065

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