Ich denke, daß B. schon weiß, daß der Schuß nach hinten losgegangen ist. Nur eingestehen will er sich
nicht offiziell. Also Entschuldigung wird´s wohl erst geben, wenn Gras über die verbrannte Erde
gewachsen ist.
Ich möchte darauf hinweisen, daß B. in den letzten Tagen häufig in unserem
Forum oben geworben hat. Also zwischen B. und dem Forumsbetreiber dürft´s keine ewige Feindschaft mehr
geben, die ham sich schon arrangiert.
Ich glaube aber schon, daß die Sache mehr gekostet als
gebracht hat. Wenn ich mich dafür interessiere, irgendwo Kunde zu werden, dann lese ich schon genau, was
andere Leute für Probleme mit dem Anbieter haben. Und ich bin auch in der Lage, oft zwischen den Zeilen
zu lesen. Wenn ich als Neuer jetzt von Zensur lese, dann gibt das zumindest einen Minuspunkt bei der
Bewertung meines Möchtegernlieferanten.
Und die Alten? Schertling hat gleich kurzen Prozeß
gemacht und nach kurzen und nicht ergiebigen Verhandlungen den Lieferanten gewechselt. Bei einigen von
uns dauert es etwas länger, weil wir uns erst mit Alternativen anfreunden müssen. Aber so wirklich für
einen Alternativbroker habe ich mich erst seit dem Februar-Zwischenfall interessiert. Jetzt habe ich mal
ein Zweitkonto, das mit den Konditionen zur Zeit auf jeden Fall mithalten kann, für meine Zwecke sogar
günstiger ist. Hätte B. den Kommunikationsfehler frühzeitig erkannt (zumindest innerhalb der ersten 8
Monate), wäre ich weiter ein friedlich grasendes Schaf in der Kundenherde.
Last but not
least: Der Forumsnews-Markt hätte sich rasch von selbst reguliert. Ab dem fünfhundertsten "B.
funktioniert nicht, sowas Gemeines!" würd´s mich gar nicht mehr interessieren, meine Meinung würde
sich wieder nach meinen eigenen Erfahrungen bilden. Und Forumswächter würden schon einschreiten und zu
der fünfhundertsten Jammerstory über immer denselben Anbieter "Jetzt halt endlich inne und sag sowas
nicht mehr!" (natürlich auf Österreichisch) sagen.
Ein paar Tage später ist alles
vergessen, und die Aonliner würden den Broker gegenüber Neuhinzugekommenen in höchsten Tönen
loben.
Also, mir machts gar nichts aus, daß man vom xxx nicht sprechen darf. Nichts Böses,
eh klar, das verschlüsseln die findigsten Köpfe unter uns ja immer perfekt, daß keiner auch nur in
kleinsten Spuren nachvollziehen kann, um wen es geht. Aber eben auch nichts Gutes. Das ist aber deren
Problem, nicht meines, und nicht Schertlings, also, Schertling, brauchst Dich nicht grämen, daß Du an
der wirtschaftlichen Notlage Deines Ex-Lieferanten schuld wärst!