Direktanlage.at hat auch Gratisseminare, auch für Nichtkunden bzw. Bereits-Interessenten 
Vor zwei Wochen das Buffet war matt (1 Mineralwasser ergattert, das war wirklich das Maximum, was man
derwischen konnte), aber der dazugehörige Vortrag von dem Lang&Schwarz-Analysten war echt super, ich
kenne jetzt Fachausdrücke wie "Inverted Hammer" und "Morning Star" und vieles mehr, irgendwann werde ich
sie auch verstehen, jedenfalls war super Stimmung dort, keine blöden Zwischenfragen, alle haben
andächtig gelauscht, und das 3 Stunden lang nonstop!
Gestern das Buffet waren Frankfurter
Würstel und Weißwürste, beides gut und sättigend, der dazugehörige Vortrag über Optionen und
Zertifikate war auch ganz okay, der Vortragende war nicht so ein begnadeter Redner wie der Lang&Schwarze,
aber ein paar brauchbare Informationen (Zeitwert, Volatilität, Delta) hab ich auch bekommen.
Und heut das Superfund-Seminar war überhaupt das beste, was es an Buffet zu kriegen gibt: Unlimited
Saufen, auch Fruchtsäfte für die Damen, Kaffee für die Senioren, Schokokugerln fürs Billasackerl,
Schnitzel, Gulasch (oder so ähnlich, hab nicht mehr testen können, aus Platzgründen im Magen) mit
Reis, Brötchen mit Shrimps, mnjam, nur das Feinste vom Feinen, und übrig geblieben ist auch viel, als
ich gegen 22:30h vorzeitig abgereist bin (die hatten noch nicht mal eine Sperrstunde, normalerweise ist
22:00h die absolute Schmerzgrenze).
Das Publikum? Schwer einzuschätzen. Waren viele
Pfeifenraucher dabei. Ich würd die mal unter "Millionärsclub" einordnen, oder ist plötzlich die
Pfeifenraucher-Fashion auch bei Otto Normalinvestor ausgebrochen?
Es hat aber auch vereinzelt
frustrierte Kleinanleger gegeben, die ihren Depressionen durch heitere Gesänge am Herrenklo Luft
gelassen haben ("Ich bin Investor Kategorie C! Ich fordere: Mehr Risiko!"). Ja, da gibt es die
3-Klassen-Gesellschaft: Superfund C, die haben ans Buffet dürfen. Superfund B, die haben ein Tischchen
dazu bekommen. Superfund A, die haben Tischchen und Sesselchen bekommen, das sind so etwas wie VIPler.
Versteht sich von selbst, daß J&S zur untersten Klasse gehört 
Ein Seminar (50
Minuten) war auch dabei. Im Grunde ist das gesagt worden: Beim Trendfolgefonds ist das Risiko eher
beschränkt, man verdient in steigenden und fallenden Märkten, nur Seitwärtsmärkte sind Gift für den
Fonds, und bis jetzt hat noch keiner was verloren, wenn er es als Mittel- bis Langfristanlage sieht. Ein
Gratisbuch "1x1 der Hedgefonds" hat es auch dazugegeben, und eine Greenbull-Spardose.
Da
kommen jetzt die Notgroschen des J&S rein, damit´s ordentlich scheppert, so wie zu meiner
Volksschulzeit, als ich die brave Tante von der Sparkasse mit meiner Zehngroschensammlung geschockt hab 
Damals hat das Münzzählen noch nichts gekostet. Und das ist jetzt kein Schmäh: Ich hab
in Zehngroschenstücken gebadet wie meine Lieblingscomicfigur, Dagobert Duck. Und ich hab sie einmal
wöchentlich gezählt, ob sie wohl noch alle da sind. Und als es dann doch zu viele waren, um jederzeit
auf Anhieb zu wissen, wie reich man ist, hab ich sie zur Sparkassentante gebracht und als Gutschrift auf
meinem Sparbüchel verbuchen lassen. Es war aber nicht recht viel wirkliches Geld, die paar Kilo
Zehngroschenstücke, obwohl das gute alte Aluminium eh so leicht ist.