KEst Vorteil bei ausländischen Brokern? | aktie.at Forum
KEst Vorteil bei ausländischen Brokern?
Stockman1(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.3.21 20:14)

Hallo,

Ich bin relativ neu im Aktiengeschäft und was mir ziemlich schnell aufgefallen ist, ist dass die automatische KESt Besteuerung vA bei öfterem Handel und hohen Gewinnen den Endgewinn dramatisch vermindert -im Gegensatz zu jährlichen Veranlagung. Weil ja immer nur eine kleinere Summe reinvestiert werden kann. Zum "spekulieren", also regem Handel, eignet sich ein österreichischer Broker daher nicht, oder?

Mfg,
Stockman

PS Welchen ausländischen Broker empfehlt ihr? Ich bin vA in den USA aktiv.

  

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Antworten zu diesem Thema
KEst Vorteil bei ausländischen Brokern?, Stockman1(0), 13.3.13 07:53
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Auslandsdepot?
28.2.13 14:43
1
RE: Auslandsdepot?
28.2.13 14:54
2
RE: Auslandsdepot?
28.2.13 15:05
3
RE: Auslandsdepot?
28.2.13 18:31
4
RE: Auslandsdepot?
28.2.13 15:36
5
      RE: Auslandsdepot?
28.2.13 15:57
6
      RE: Auslandsdepot?
28.2.13 17:04
7
      RE: Auslandsdepot?
28.2.13 19:43
8
      RE: Auslandsdepot?gut analysiertwitzig
06.3.13 00:11
9
      RE: Auslandsdepot?gut analysiert
06.3.13 08:41
10
      RE: Auslandsdepot?
11.3.13 10:20
11
      RE: Auslandsdepot?
11.3.13 11:58
12
RE: KEst Vorteil bei ausländischen Brokern?
12.3.13 07:24
13
      RE: KEst Vorteil bei ausländischen Brokern?
12.3.13 07:59
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           RE: KEst Vorteil bei ausländischen Brokern?
12.3.13 13:52
15
           RE: KEst Vorteil bei ausländischen Brokern?
13.3.13 07:53
16

Auslandsdepot?
geo(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.13 14:43)

Ui da kommen sicher bald wieder ein paar schöne Linkempfehlungen für die Suchmaschinen. Schade, dass sich die SuperLena nicht mehr gemeldet hat, der Herr Vecernicek hat ja eh so nett nachgefragt

Im Prinzip interessiert mich dieses Thema aber auch:
Ich denke nämlich auch drüber nach, ein Auslandsdepot aufzumachen und die KEST und die Auslandszinsen dann Ende des Jahres in die Steuererklärung aufzunehmen. Wie mein Vorposter ja schreibt, kann die in Österreich einbehaltene KEST unterjährig reinvestiert werden und - was viel wichtiger ist, ich könnte ohne viel Aufwand den Broker wieder wechseln. Nachdem die Zeiten rauher werden und die Gebühren fantasievoller (um wieder auf den Herrn Vecernicek und seinen Kaffee zu kommen) ist das sicher ein wichtiger Punkt.

Den steuerlichen Anschaffungswert bei einem Wechsel des Auslandsdepots selbst zu definieren ist sicher einfacher als wenn ein anderer österreichischer Broker das für mich macht....
Und für eine Steuerprüfung brauche ich sowieso selbst Aufzeichnungen.

Ich brauche eigentlich nicht sowas wie Lynx oder die dänische Bank sondern was ganz normales Solides würde reichen. Mit halbwegs normalen Spesen und zumindest dem Service der gängigen österreichischen Internetbroker. Und Ende des Jahres müsste es halt einen Zinsnachweis geben.

Macht das schon wer so?

Herzliche Grüße
Geo

  

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RE: Auslandsdepot?
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.13 14:54)

Ja, echt, seit sie für den Kaffee was verlangen,
fragt man sich wirklich, warum man sich noch einen Broker hält

  

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RE: Auslandsdepot?
geo(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.13 15:05)

Vielleicht wär ein italienischer Broker was für Dich, hmm?
Für einen gepflegten Latte in Mailand oder Rom macht man doch gerne 2 Euro locker. Und die Reisekosten könntest Du dann im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Erholungsurlaub auch absetzen

  

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RE: Auslandsdepot?
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.13 18:31)

Hab ich schon,
aber die verstehen nicht deutsch,
und jetzt wollens auch noch, dass ich eine italienische Steuernummer beantrage. Weiß nicht wozu.

  

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RE: Auslandsdepot?
Stockman1(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.13 15:20)

ich halte unter anderem zukunftsprojekte mit extrem hoher Vola. die schwanken schonmal +/- 20% täglich und wenn ich die peaks immer treffe und reinvestiere kostet mich die KESt einen Haufen Geld! Nicht die Steuer ansich sonder der entgangene Gewinn. Eigentlich ist das extrem marktfeindlich aber in Österreich solle man ja sowas wie Aktienhandel nicht tun. Mann könnte ja Geld verdienen ;p. Das Periodenprinzip wird komplett missachtet. Ja in Deutschland gibts einige gute Broker. Im Moment bin ich bei Brokerjet.
Anscheinend ist das in Deutschland aber auch schon so mit dem Direktabzug hat mir ein Freund eben gesagt.

  

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RE: Auslandsdepot?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.13 15:57)

>Anscheinend ist das in Deutschland aber auch schon so mit dem Direktabzug hat mir ein Freund eben gesagt.

Schon laenger als in Oesterreich. Allerdings, wenn Du keinen Wohnsitz in Deutschland hast, sollte es bei einem deutschen Broker keinen Direktabzug geben.
In Deutschland kann ich HTX empfehlen.

  

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RE: Auslandsdepot?
Stockman1(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.13 17:04)

Da frag ich mich wer überhaupt in Ö handelt. Ein guter Trade mit 10k auf 100k zB kostet 22500 KESt die man investieren könnte. Ich mein das is bei mir jetzt (leider) nicht der Fall aber ich denk mir nur..

  

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RE: Auslandsdepot?
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.13 19:43)

>Ein guter Trade mit 10k auf 100k ...

Naja, die 1000%-Gewinntrades sind selten.

  

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RE: Auslandsdepot? gut analysiertwitzig
Stockman1(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.13 00:11)

Es geht ja ums Prinzip. Angenommen man hält eine Aktie um 1000 diese verdoppelt sich. Man verkauft und veranlagt nochmal wobei diese sich wieder verdoppelt. Nun hat man durch die geringere Reinvestition gegenüber der Jahresveranlagung 187,5 weniger. Die Auswirkungen in anderen Größenordnungen bzw. regelmäßiger Transaktionen/unterjährige Zinszahlungen sind ja gigantisch.

Wenn ein Österreicher in Deutschland ein Depot führt, hat Österreich gemäß Art 13 Abs 5 DBA (Ö-D) das alleinige Besteuerungsrecht. Also ist D nicht zum automatischen Abzug berechtigt und ich muss in Österreich veranlagen.

Warum zur Hölle sollte jemand ein Depot also im Inland führen??

  

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RE: Auslandsdepot? gut analysiert
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.3.13 08:41)

>Es geht ja ums Prinzip. Angenommen man hält eine Aktie um
>1000 diese verdoppelt sich. Man verkauft und veranlagt nochmal
>wobei diese sich wieder verdoppelt. Nun hat man durch die
>geringere Reinvestition gegenüber der Jahresveranlagung 187,5
>weniger. Die Auswirkungen in anderen Größenordnungen bzw.
>regelmäßiger Transaktionen/unterjährige Zinszahlungen sind ja
>gigantisch.
>
>Wenn ein Österreicher in Deutschland ein Depot führt, hat
>Österreich gemäß Art 13 Abs 5 DBA (Ö-D) das alleinige
>Besteuerungsrecht. Also ist D nicht zum automatischen Abzug
>berechtigt und ich muss in Österreich veranlagen.
>
>Warum zur Hölle sollte jemand ein Depot also im Inland
>führen??

milchmädchenrechnung!

mach einen zweiten trade mit einem verlust und du wirst feststellen das die gutschrift im inland am nächsten tag erfolgt und beim auslandsdepot x-monate später.

es sei denn du machst nur gewinne, na dann würde ich aber viel weiter weg gehen als deutschland...


  

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RE: Auslandsdepot?
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.3.13 10:20)

>milchmädchenrechnung!
>

>mach einen zweiten trade mit einem verlust und du wirst
>feststellen das die gutschrift im inland am nächsten tag
>erfolgt und beim auslandsdepot x-monate später.
>
>es sei denn du machst nur gewinne, na dann würde ich aber viel
>weiter weg gehen als deutschland...
>

Was für eine Gutschrift ?
Wo es keinen Abzug gibt, wird es wohl auch keine Gutschrift geben.

  

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RE: Auslandsdepot?
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.3.13 11:56)

>>milchmädchenrechnung!
>>
>
>>mach einen zweiten trade mit einem verlust und du wirst
>>feststellen das die gutschrift im inland am nächsten tag
>>erfolgt und beim auslandsdepot x-monate später.
>>
>>es sei denn du machst nur gewinne, na dann würde ich aber
>viel
>>weiter weg gehen als deutschland...
>>
>
>Was für eine Gutschrift ?
>Wo es keinen Abzug gibt, wird es wohl auch keine Gutschrift
>geben.

?! steht eh da - im "inland" (damit ist ein depot in österreich gemeint )

  

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RE: KEst Vorteil bei ausländischen Brokern?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.3.13 07:24)

Ein Auslandsdepot hat dann einen Vorteil, wenn man übers Jahr eine positive Rendite hat und mehrere Trades. Das kann man sich in Szenarien durchspielen wie man will, ist so. Kann man auch mathematisch einfach nachweisen. Ich sage dazu nur unterjähriger negativer Zinseszinseffekt.
Dieser Vorteil ist allerdings den eventuell höheren Kosten gegenüberzustellen.

  

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RE: KEst Vorteil bei ausländischen Brokern?
Rang: byronwien(546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.3.13 07:59)

>Ein Auslandsdepot hat dann einen Vorteil, wenn man übers Jahr
>eine positive Rendite hat und mehrere Trades. Das kann man
>sich in Szenarien durchspielen wie man will, ist so. Kann man
>auch mathematisch einfach nachweisen. Ich sage dazu nur
>unterjähriger negativer Zinseszinseffekt.
>Dieser Vorteil ist allerdings den eventuell höheren Kosten
>gegenüberzustellen.

Gebe Dir vollkommen recht, gilt insbesonders für "trader"

Welche höheren Kosten? Die meisten sind eh billiger...

  

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RE: KEst Vorteil bei ausländischen Brokern?
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.3.13 13:52)

>>Ein Auslandsdepot hat dann einen Vorteil, wenn man übers
>Jahr
>>eine positive Rendite hat und mehrere Trades. Das kann
>man
>>sich in Szenarien durchspielen wie man will, ist so. Kann
>man
>>auch mathematisch einfach nachweisen. Ich sage dazu nur
>>unterjähriger negativer Zinseszinseffekt.
>>Dieser Vorteil ist allerdings den eventuell höheren
>Kosten
>>gegenüberzustellen.
>
>Gebe Dir vollkommen recht, gilt insbesonders für
>"trader"
>
>Welche höheren Kosten? Die meisten sind eh billiger...

mathematisch lassen sich viele thesen aufstellen... insbesondere in einem steuerjahr das mit 31.12. begrenzt ist.

bevor ich mir gedanken mache wie ich was "theoretisch" besser darstellen kann sollte ich mal darüber nachdenken wer mein broker eigentlich ist, in welchem land das verrechnungskonto geführt wird und dann lernen richtig zu traden. wer mit spesen und steuerabfuhrterminen beginnt wird in der regel schon beim traden pleite.

  

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RE: KEst Vorteil bei ausländischen Brokern?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.3.13 07:53)

>>Ein Auslandsdepot hat dann einen Vorteil, wenn man übers
>Jahr
>>eine positive Rendite hat und mehrere Trades. Das kann
>man
>>sich in Szenarien durchspielen wie man will, ist so. Kann
>man
>>auch mathematisch einfach nachweisen. Ich sage dazu nur
>>unterjähriger negativer Zinseszinseffekt.
>>Dieser Vorteil ist allerdings den eventuell höheren
>Kosten
>>gegenüberzustellen.
>
>Gebe Dir vollkommen recht, gilt insbesonders für
>"trader"
>
>Welche höheren Kosten? Die meisten sind eh billiger...

Ich meinte auch vornehmlich die Kosten, die durch die Steuererklärung zusätzlich entstehen. Erstens geht da Zeit drauf, zweitens muß man vielleicht eine Einkommenssteuererklärung machen, die man sonst nicht zu machen bräuchte, und drittens entstehen entsprechende Buchhaltungs- und Steuerberaterkosten. Ist also um einiges umständlicher als wenn die inländische Depotbank das für einen erledigt. Ist aber auch der einzige Nachteil.

  

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