Fixzins-Sparpläne | aktie.at Forum
Fixzins-Sparpläne
chrise82(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.4.11 12:23)

Hallo, bin auf der Suche nach einer Bank in Ö, die monatliches Sparen fix verzinst, das Prämiensparbuch der Raiffeisenbank bietet derzeit 3% Prämie + 1,5% Zinsatz, mach 4,5% bei einer Laufzeit von 60Mon, jedoch ist der Zinssatz variabel, nur der Prämiensatz sei fix (lt. Bankmitarbeiter)

z.B. sowas, nur halt in Ö:

http://www.volkswagenbank.de/index.php?nt_sr=2&id=sparen_fsp

Laufzeit 4-5jahre

Danke im Vorraus

  

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Antworten zu diesem Thema
Fixzins-Sparpläne, chrise82(0), 14.3.09 10:07
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: Fixzins-Sparpläne
01.4.08 16:14
1
RE: Fixzins-Sparpläne
01.4.08 16:37
2
      RE: Fixzins-Sparpläne
01.4.08 16:54
3
      RE: Fixzins-Sparpläne
01.4.08 17:18
4
      RE: Fixzins-Sparpläne
01.4.08 23:05
5
      RE: Fixzins-Sparpläne
02.4.08 16:00
6
Sparen mit einem Prozent über der Inflationsrate
16.5.08 09:10
7
Für Feige
26.5.08 10:16
8
Hoch verzinste Parkplätze
28.5.08 14:01
9
Sparen ohne KESt: Zinsen auf mehrjährigem Hoch
13.6.08 08:34
10
Sparprodukte mit Inflationsschutz
15.7.08 09:11
11
Sparen fürs Ausgeben
01.12.08 13:29
12
      Im Zinstief werden Banken erfinderischinteressant
14.3.09 10:07
13

RE: Fixzins-Sparpläne
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.08 16:14)

Link habe ich keinen, aber wenn dann würde ich versuchen den Zins zu sichern, weil ich rechne mit sinkenden Zinsen. Sind nicht KEST freie Wohnbauanleihen am ertragreichsten? Oder solche Lebensversicherungen, die gehen doch auch 5 Jahre und sind gefördert.
Weiters hat Ottakringer ein interessantes Diskontzertifikat vorgestellt, was ich für kurzfristig interessant erachte - aber halt nicht 0 Risiko und insofern wohl nicht so interessant für dich.

  

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RE: Fixzins-Sparpläne
chrise82(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.08 16:37)

naja, lebensversicherung läuft bereits eine-12jahre laufzeit mit kapitalgarantie

fondssparplan läuft auch einer mit nonatlich 100€, doch so richtig gewinnbringend is der derzeit nicht, darum der schritt zu was fixes mit 4-5jahren monatlich sparen

  

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RE: Fixzins-Sparpläne
Rang: wasnun(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.08 16:54)

3% Prämie klingt ganz schlecht. Heißt das, dass die nur direkt nach dem Einzahlen (1. Jahr) zur Anwendung kommt und danach nur noch 1,5%?

Ausserdem bist nach Kest unter der derzeitigen Inflation....

  

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RE: Fixzins-Sparpläne
chrise82(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.08 17:18)

nein die 3% sind fix für alle 5jahre, jährlich wird verzinst

hatte ja schonmal ein 5jähriges(eig. nur 57Mon-da quartalsmässig die laufzeit zu ende ging gestern ) prämiensparbuch, gestartet hatte dies anno 06/2003 mit 2,5% prämiensatz +0,5% zinssatz, damals war der prämiensatz noch nicht fix bei der Raiba, stieg seit 06/2006 auf 3% bis laufzeitende, der zinssatz dazu war schwankend 0,25-1,5%, knapp 1900€ an zinsertrag(kest bereits abgezogen) hats gebracht

  

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RE: Fixzins-Sparpläne
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.08 23:05)

chrise du hast schon recht, passt so. die prämie stellt ein zinssatz dar. was aber schon ist, das dir eine variable verzinsung im endeffekt bleibt mit einer zinsgarantie von 3%. nix fixzinssparplan! was macht das sparbuch zu einem prämiensparbuch? du bindest dich auf fünf jahre, monatlich oder quartalsweise etwas anzusparen. teilbeträge vorzeigtig ausbezahlen oder die regelmäßigen ansparungen auslassen geht in der regel nicht. wenn du es trotzdem machst, kommt es zu einer auflösung des prämiensparbuches und einer rückverrechnung eben der prämie, die verliert man dann. prämie ist das was du an verzinsung verlierst, wenn du gegen die bindung verstößt.

wirtschaftlich macht ein prämiensparbuch meiner meinung nach nur in sehr wenigen fällen sinn. wirtschaftlich gibt es einfach bessere alternativen als sparer. warum die banken diese produkte trotzdem anbieten und werbung dafür machen und leute in diese produkte hineindrängen hat einen logischen grund. die einlagen bei banken werden nach ihrer fristigkeit bewertet und bestimmen unteranderem somit das rating der bank, was wiederum ihre eigene potenz bestimmt sich geld günstig zu leihen. das eigentliche geschäft mit den sparer ist beweiten nicht so lukrativ, wie die erträge die indirekt durch den positiven effekt erzielt werden können.

  

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RE: Fixzins-Sparpläne
chrise82(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.08 16:00)

mir ist schon klar, dass das prämiensparbuch keine zinsertragreiche sparform ist(bis aufs letzte jahr ), aber durch das monatliche sparen ist doch ein sinnvolles kapital gewachsen, das ich nun grossteils auf fixzins-sparbriefe mit 5 jahren sperren lasse (um der ev. zinstalfahrt zu entkommen-zumindest für 5 jahre),

mir gehts ja hauptsächlich um wieder was monatlich wegzulegen, mit fixzins-über 4%, wenn möglich im inland-siehe erster beitrag

  

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Sparen mit einem Prozent über der Inflationsrate
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.08 09:10)

Format vom 16.05.2008

Spar-Tipp


Mit dem "Gute-Nachrichten-Sparbuch" der Bawag können Anleger ihr Erspartes gegen die steigende Geldentwertung absichern. Ein Prozent Basiszinsen sind fix garantiert. Der zusätzliche Zinsaufschlag richtet sich nach dem Verbraucherpreisindex. Der maximale Inflations-Zinsaufschlag ist mit neun Prozent limitiert. Die Zinsen werden jeweils am Jahresende gutgeschrieben. Die Laufzeit beträgt zwei Jahre, die Mindesteinlage ist 1.000 Euro.



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Gruß

  

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Für Feige
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.08 10:16)

Trend vom 01.06.2008


Erste Kapitalsparbuch. Ein Kapitalsparbuch mit leisen Anklängen an Zahlenmagie hat die Erste Bank aufgelegt. Die Bindungsfrist beträgt 425 Tage - also 14 Monate - und die Verzinsung 4,25 Prozent. Diese Zinsen bieten andere Geldinstitute allerdings auch, und zwar schon für geringere Laufzeiten - was aber nicht unbedingt von Vorteil sein muss. In Zeiten unsicherer Zinsentwicklung - wie gerade jetzt - müssen Anleger nämlich selbst bei biederen Sparbüchern weit tragende Investmententscheidungen treffen.

Senkt die Europäische Zentralbank die Zinsen (was denkbar ist, sollte sich tatsächlich eine Wirtschaftskrise abzeichnen), dann ziehen üblicherweise auch die Geschäftsbanken mit und senken die Sparzinsen. Für diesen Fall ist es günstiger, wenn sich Sparer die hohen Zinsen für einen längeren Zeitraum sichern können, und das Erste-Sparbuch kann seine längere Laufzeit ausspielen. Auch wenn die Zinsen gleich bleiben, liegen Sparer mit den 4,25 Prozent günstig. Nur bei steigenden Zinsen - sollte etwa die Inflation kräftig anziehen - wird die Laufzeit zur Renditebremse.

Bawag "Gute Nachricht Sparbuch". Die gute Nachricht: Die Bawag hat ein Sparbuch aufgelegt, das in gewisser Weise gegen die Inflation schützt. Die Verzinsung beträgt ein Prozent zuzüglich der jeweiligen Inflationsrate. Bezugsgröße ist der Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) der Eurozone. Liegt dieser beispielsweise für ein Jahr bei 3,2 Prozent, dann ergibt dies eine Verzinsung von 4,2 Prozent. Die Laufzeit des Sparbuchs beträgt zwei Jahre, als Mindesteinlage verlangt die Bank 1000 Euro. Die weniger gute Nachricht: Nur bei einer Inflation von unter drei Prozent bedeutet dies tatsächlich die volle Inflationsabgeltung, da sonst die Kest den einprozentigen Vorsprung, den der Sockel bietet, auffrisst. Die - aus derzeitiger Sicht lediglich theoretisch bedeutsame - Höchstverzinsung beträgt neun Prozent.

AmEx Platinum Card. Ihre Angebotspalette für Top-Kunden hat die Kreditkartenorganisation American Express erweitert. Inhaber der Platinum Card (Jahresgebühr der Premiumkarte: schlanke 500 Euro plus einmalige Eintrittsgebühr von 250 Euro) können ab sofort sechs kostenlose Green Fees auf den zwölf besten Leading Golf Courses in Österreich konsumieren. Der Wert des zusätzlichen Angebots beträgt laut Angaben der Kartengesellschaft rund 500 Euro; damit hätten Golfer immerhin schon die Jahresgebühr eingespielt. Voraussetzung für die Zusatzleistung ist lediglich die Beantragung einer Leading Golf Card, die dann direkt beim jeweiligen Golfplatz eingelöst werden kann.



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Gruß

  

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Hoch verzinste Parkplätze
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.5.08 14:01)

Gewinn vom 01.06.2008


Die Zinsen für täglich Fälliges sind mit über vier Prozent so hoch wie schon lange nicht mehr. Nur wie lange noch? GEWINN hat sich kurz laufende Cash-Alternativen zu Spareinlagen angeschaut, die bis zu acht Prozent bringen.

Unsichere Zeiten wecken den Appetit auf sichere Erträge. Die bekommt man für Geld auf Sparbüchern und sie sind derzeit sogar relativ hoch. Bis zu 4,46 Prozent bringen täglich fällige Einlagen bei heimischen Banken. Wer sein Geld zumindest kurzfristig binden kann und will, der erhält für Termineinlagen noch ein paar Prozentzehntelpunkte dazu.

"Der Drei-Monats-Euribor ist sehr hoch", sagt Caroline Höll, Fondsmanagerin bei der Schoellerbank. "Daher sehe ich momentan für einen Anlagehorizont von einem Jahr gar keine Alternative zum Festgeld. Mittelfristig kann das freilich anders aussehen." Da der Zinssatz im Zuge der Beruhigung an den Finanzmärkten eher zurückgehen werde, sei, so Höll, eine fixe Verzinsung in jedem Fall vorzuziehen.

"Eine strategische Cash-Reserve sollte man allerdings immer halten, schon deshalb, um liquide zu bleiben", sagt etwa Susanne Höllinger, Leiterin des Private Banking der Erste Bank. Die derzeit hohen Zinsen sollten dennoch nicht dazu verleiten, zu viel Geld kurzfristig zu "parken".

Die KESt schlägt zu

Denn auch bei hohen Zinsen bleibt nach der Kapitalertragsteuer oft eine Rendite übrig, die sich nur geringfügig über der Inflation bewegt. Immerhin: Die Volksbank Graz bietet mit ihrem "Save & Cash plus" 4,46 Prozent, die Volksbank Kufstein mit ihrem Online-Produkt "livebank.at" für täglich fälliges Geld 4,33 Prozent Zinsen. Die Allianz zahlt mit "Allianz Top Cash" vier Prozent - täglich fällig und ab dem ersten Euro. Das Online-Konto "Profit-Konto netbanking" der Steiermärkischen Sparkasse zahlt für täglich Fälliges 3,875 Prozent.

Bei einer entsprechenden Einlagenhöhe, einer langjährigen Kundenbeziehung und entsprechendem Verhandlungsgeschick kann auch bei anderen Instituten ähnlich viel herausschauen. Noch mehr bekommt man, wenn man sich bindet. Beispielsweise auf zwölf Monate: Da bietet die VakifBank mit ihrem "Fixzinssparbuch" ab einer Einlage von 100 Euro 4,625 Prozent. Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien zahlt ebenfalls ab 100 Euro fixe 4,375 Prozent. Wer bei günstigen Kursen wieder in Aktien einsteigen, also "allzeit bereit" sein möchte, der ist freilich mit täglich fälligem Geld besser bedient.

Die höchsten Zinsen nur mit "Aber"

Häufig locken auch Zinsen über fünf Prozent - allerdings muss man da schon genau zwischen den Zeilen lesen. Oft handelt es sich um Kombiprodukte wie das "Anlage-Duett" der Bawag: Sie zahlt zwar bei einer Ein-Jahres-Bindung 5,5 Prozent, allerdings muss man gleichzeitig in selber Höhe in einen Fonds investieren. Insgesamt muss man 5.000 Euro anlegen. Die Hypo Alpe-Adria bietet sogar sechs Prozent für eine Ein-Jahres-Bindung, wenn man zugleich und in gleicher Höhe in Wertpapiere anlegt. Die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien bietet für sechs Monate sechs Prozent Zinsen, wenn man auch in den Raiffeisen Garantiefonds investiert.

Wie steht's mit der Sicherheit?

Wem die Namen mancher Banken zu exotisch klingen mögen, für den noch folgender Hinweis: Alle Spareinlagen sind über den österreichischen Einlagensicherungsfonds mit bis zu 20.000 Euro pro Person wertgesichert. Darüber hinaus beginnt allgemein das Bonitätsrisiko der Bank.

Bankenanleihen statt Sparbücher

Wer mehr als auf einem Sparbuch abcashen möchte, findet infolge der Kreditkrise bei Bankenanleihen mit guten Bonitäten interessante Alternativen. Mit Stichtag 13. Mai 2008 lag die Sekundärmarktrendite österreichischer Bundesanleihen nur noch bei 4,09 Prozent. Bankenanleihen, die diese Rendite übertreffen, sind leicht zu finden. Die durchschnittliche Umlaufrendite heimischer Bankenanleihen liegt mit 5,10 Prozent bereits einen Prozentpunkt darüber. Eine Umlaufrendite von 5,62 Prozent p. a. bei einer Restlaufzeit von 2,46 Jahren (Fälligkeit 31. Dezember 2010) bietet die 6,75 Prozent RZB Erg.Kap.-Obl. 00-10. Die Erste Bank bietet mit der 4,7 Prozent EB Anleihe 07-11/S.512 auch noch 4,95 Prozent p. a. Rendite bis 15. November 2011. Ethische Investoren können bei der ProCredit Holding AG (Inhaberschuldverschreibung V.2007-2027, Fälligkeit 11. Juni 2027) mit einer aktuellen Umlaufrendite von acht Prozent rechnen. Die ProCredit Holding stellte bisher weltweit rund zwei Millionen Kunden Kleinstkredite zur Verfügung, um den Aufbau eines kleinen Unternehmens oder die Expansion kleinbäuerlicher Betriebe zu ermöglichen. Allerdings ist die Laufzeit mit 20 Jahren schon sehr lange.

Auf kurze Zeit hohe Renditen mit Währungsrisiko

Wer hingegen auf kurze Zeit hohe Renditen generieren möchte, muss ein Währungsrisiko in Kauf nehmen. Aufgrund des Rohstoffbooms verfügt der Austral-Dollar über ein günstiges Chancen-Risiko-Verhältnis als Hochzinswährung. Die in Austral-Dollar denominierten Rabo Australia Ltd. AD-Medium-Term Notes 2004 weisen bei einem Fitch-Rating von AA+ und einer Laufzeit bis 25. Februar 2009 eine Rendite von 7,97 Prozent p. a. auf. Als absolute Renditeknüller gelten Island-Kronen-Anleihen. Bis 12. Mai 2009 (Ende der Laufzeit) eine Rendite von 11,72 Prozent p. a. können risikofreudigere Anleger mit den International Bank Rec. Dev. IK-Medium-Term Notes 2007(09) erzielen. Die International Bank for Reconstruction and Development ist eines der fünf Institute der Weltbank, weshalb die kurz laufende Anleihe ein Fitch-Rating von AAA aufweist.

Gebündelte Unternehmensanleihen

Eine gewisse Vorsicht ist derzeit bei Unternehmensanleihen aber angebracht, da sich die Zinsdifferenzen zu Staatsanleihen noch weiter ausdehnen könnten. Wer diese Anlagekategorie beimischen möchte, kann dies über bewährte Investmentfonds mit dem Schwerpunkt qualitativ hochwertiger europäischer Corporate Bonds wie beispielsweise den BlackRock Euro Corporate Bond A2 EUR oder den Dexia Sustainable Euro Corporate Bonds C tun. Letzterer lässt auch sozial-ökologische Kriterien in die Anleihenselektion einfließen und zeichnet sich durch ein hohes Maß an Stabilität aus.

Defensive Zertifikate als Sparbuchalternative

Es hat sich mittlerweile - nicht zuletzt auch durch den GEWINN - herumgesprochen, dass sich defensive Anlagezertifikate mit Teilschutz hervorragend eignen, um vorhandenes Kapital ertragreich ein bis zwei Jahre bei moderatem Risiko zu "parken". Aktuell ergibt sich mit den entsprechenden Bonus- und Discountzertifkaten je nach Risikoappetit des Anlegers eine Chance auf Renditen von immerhin sechs bis rund 15 Prozent per annum, die damit deutlich über den Sparbuchzinsen liegen. Das Verlustrisiko liegt damit sicher nicht bei "quasi null" wie bei Sparbüchern, ist aber dank Teilschutz dennoch auf ein überschaubares Maß reduziert: Der Sicherheitspuffer bei Bonus- bzw. Discountzertifikaten ermöglicht es dem Anleger, selbst bei leicht sinkenden Kursen des Underlyings einen positiven Ertrag einzufahren. Erst dann, wenn der Basiswert unter eine sogenannte Barriere fällt bzw. bleibt, schlägt sich das am Ende der Laufzeit in Verlusten nieder. (Verluste während der Laufzeit sind, ähnlich wie bei Garantiezertfikaten, dennoch möglich.)

Die in der Tabelle angeführten Beispiele zählen eher zu den defensiven Zertifikaten für vorsichtige Anleger, weil hier die zugrundeliegende Aktie oder der Index erst 35 Prozent oder mehr verlieren muss, um dem Anleger am Ende ein Minus zu bescheren (Details siehe Tabelle). Außerdem wurden nur Zertifikate mit einer Restlaufzeit von ein bis zwei Jahren ausgewählt: Bei kürzeren Laufzeiten ist die Spesenbelastung für Kauf und Verkauf zu hoch, hingegen fallen längere Laufzeiten nicht mehr in die Kategorie "Geld parken".

Anlegen mit Bonus

In der Praxis funktioniert das bei typischen Bonuszertifikaten so: Beim "DAX - Protect Bonus"-Zertifikat von Sal. Oppenheim (siehe Tabelle) etwa ist der Anleger an der Entwicklung des deutschen Leitindex DAX beteiligt: Wenn der Index bis zum Ende der Laufzeit (Dezember 2009) die Barriere bei 4.600 Punkten nicht berührt, bekommt der Anleger am Ende eine Bonuszahlung von 103,8 Euro ausbezahlt, was aus heutiger Sicht (Kaufpreis, Stand 13. Mai: 89 Euro) eine interessante Rendite von rund zehn Prozent per annum ergibt. Damit hat der Anleger gleichzeitig einen Sicherheitpolster von über 35 Prozent, der ihn vor Verlusten schützt. Sollte jedoch der deutsche Leitindex die Barriere auch nur einmal während der Laufzeit berühren oder durchstoßen, so bekommt man am Ende der Laufzeit die Entwicklung des Index eins zu eins ausbezahlt, was mitunter zu Verlusten führen kann. Kommt es jedoch anders und der DAX setzt zu einem Höhenflug an und übersteigt die Bonusschwelle bei 10.380 Punkten, dann ist man als Anleger nach oben hin voll am Gewinn beteiligt.

Wem 35 Prozent Sicherheitspolster nicht genug sind, sollte sich ein anderes Produkt auf Basis des DAX von Merrill Lynch anschauen: Beim "DAX - 6 % Optizins" ist der maximale Ertrag zwar durch einen Cap in Höhe von sechs Prozent per annum begrenzt, dafür ist das Verlustrisiko sehr moderat: Die Barriere liegt hier bei 2.000 Punkten, womit die gewichtigsten deutschen Aktien bis zum Ende der Laufzeit (April 2010) im Schnitt um mehr als 70 Prozent (!) verlieren müssten, bevor man mit diesem Produkt einen Verlust macht - da müsste aber schon ein neuer finanzwirtschaftlicher Super-GAU eintreten.

Anlegen mit Diskont

Wer zu Discount-Zertifikaten greift, kauft damit Indizes oder Aktien zu Diskontpreisen ein (daher der Name): Zum Beispiel erhält man die Nokia-Aktie über ein Discount-Zertifikat von BNP Paribas aktuell zum Preis von 9,3 Euro, was einen Rabatt von rund 50 Prozent ergibt. Damit ist man an der Entwicklung der Aktie beteiligt und erhält am Ende der Laufzeit den Kurs des Basiswerts ausbezahlt. In diesem Fall ist zwar der maximale Auszahlungsbetrag durch einen Cap auf zehn Euro begrenzt, am Ende kommt damit aber immer noch eine Rendite von sieben Prozent raus, solange die Aktie am Laufzeitende nicht unter zehn Euro fällt. Weitere Beispiele für interessante Teilschutzzertifikate finden Sie je nach Risikoappetit in der folgenden Tabelle oder unter

http://www.euwax.de
bzw.
http://www.onvista.de

Cash-Fonds statt Cash?

Geldmarktnahe Anlagen wie Cash-Fonds bieten für kurzfristige Anleger die Chance auf einen gewissen Mehrertrag gegenüber dem Sparbuch. Dafür bringen sie aber auch das Risiko von Kursschwankungen mit sich. "Die Liquiditäts- und Vertrauenskrise an den Finanzmärkten hat uns gelehrt, dass auch Geldmarktfonds nicht davor gefeit sind, dass sich der Spread zwischen An- und Verkaufspreis ausweitet - was auf die Rendite drückt und zu stagnierenden Kursen geführt hat", sagt Thomas Hiesel, verantwortlich für das Salzburger Privatkundengeschäft der Schoellerbank. Optimisten glauben hingegen, dass sich bei den Geldmarktfonds der Renditenachteil aus den turbulenten Börsenzeiten nun zu einem Turbo entwickeln könnte - und setzen gerade deshalb auf Geldmarktfonds.

Top-Unternehmens-anleihen für defensive Anleger

- Royal Bank of Scotland PLC EO-Medium-Term Notes 2008(13), ISIN: XS0363669408;

- Rabo Australia Ltd. AD-Medium-Term Notes 2004(09), ISIN: XS0184740420;

- INTERNATIONAL BANK REC. DEV. IK-Medium-Term Notes 2007(09), ISIN: XS0319375316;

- 6,75% RZB Erg.Kap.-Obl. 00-10, ISIN: AT0000284625;

- 4,7% EB Anleihe 07-11/S.512, ISIN: AT000B001318;

- ProCredit Holding AG Inhaberschuldverschreibung V.2007 (2027), ISIN DE000A0N37P3;

- BlackRock Euro Corporate Bond A2 EUR, ISIN: LU0162658883;

- Dexia Sustainable Euro Corporate Bonds C, ISIN: BE0945493345.



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Sparen ohne KESt: Zinsen auf mehrjährigem Hoch
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.08 08:34)


Format vom 13.06.2008

Die US-Immobilienkrise kennt viele Verlierer, aber zwei klare Gewinner.

Weil die Banken händeringend nach Liquidität suchen, bekommen Sparer so hohe Zinsen wie schon seit vielen Jahren nicht mehr. Und weil der Finanzminister ja ein Viertel aller Zinsen als Steuern abschöpft, klettern auch seine KESt-Einnahmen auf Rekordniveau. Clevere Anleger behalten die gesamten Erträge brutto für netto - zumindest fast. Denn bei Wohnbauanleihen bleiben vier Prozent Jahreszinsen von der Zinsbesteuerung verschont. Nur das, was darüber hinaus gezahlt wird, wird um 25 Prozent gekürzt. So ergeben sich Renditen, die KESt-pflichtigen Sparbuchzinsen von weit über fünf Prozent entsprechen - ein Niveau, auf das Sparer lange vergeblich warten mussten.

4,19 Prozent netto für zehn Jahre. So ist zum Beispiel die neue BA-CA-Wohnbankanleihe (ISIN AT000B074216) bei einer Laufzeit von zehn Jahren mit einem Fixkupon von 4,25 Prozent ausgestattet. Nach Abzug von lediglich 0,06 Prozentpunkten KESt bleiben so 4,19 Prozent netto übrig. Das entspricht einer voll steuerpflichtigen Sparbuchverzinsung von 5,59 Prozent. Falls es Ihnen möglich ist, den Kauf der Wohnbauanleihen zusätzlich als Topf-Sonderausgabe von der Steuer abzusetzen, steigt die Rendite in Regionen eines Sparbuches mit sechs Prozent und mehr.

Bei den anderen Instituten sind die aktuellen Konditionen ähnlich attraktiv. So plant der Sparkassensektor am kommenden Montag, sein neues Wohnbankpapier mit konstant 4,4 Prozent Zinsen auszustatten, allerdings beträgt dafür die Laufzeit 13 Jahre. Bei der ebenfalls 13-jährigen Tranche der Raiffeisen-Wohnbank (AT000B020532), die für die Raiffeisen-Bausparkasse aufgelegt wird, gibt es vier Prozent im Jahr fix plus bis zu 30 Prozent Zinsbonus am Schluss. Und die Zeichen stehen nicht schlecht, dass der Schlussbonus in dieser Region liegt. Die Besitzer der Anleihe sind nämlich zu 30 Prozent am Anstieg eines Aktienindexkorbes aus EuroStoxx 50, amerikanischem S&P 500 und japanischem Nikkei beteiligt. Um den Maximalbonus von 100 Prozent zu bekommen, müsste der Indexkorb sich verdoppeln, was in 13 Jahren durchaus realistisch ist.

Interessant sind auch ältere Wohnbankemissionen, bei denen der Kurs inzwischen deutlich unter 100 liegt. So notiert die vierprozentige Fixzinsanleihe Bawag PSK (AT0000A08836) mit Laufzeit bis 2019 auf einem Kurs von 97,38 Prozent. Das ergibt eine aktuelle Rendite von 4,31 Prozent, die völlig steuerfrei bleibt, weil ja der Kupon gerade noch in der KESt-freien Zone liegt und die Kursgewinne zwischen Kaufpreis und Tilgungskurs von 100 ohnehin steuerfrei bleiben.

Natürlich besteht ein gewisses Risiko, dass das allgemeine Zinsniveau wegen der drohenden Inflationsgefahren noch weiter steigt und damit der Kurs der niedriger verzinsten Altpapiere sinkt. Allerdings wirken sich die stark steigenden Energiepreise nur 12 Monate lang auf die Teuerungsrate aus, sodass mittelfristig gute Chancen auf rückläufige Inflationsraten und Zinsen und damit sogar auf Kursgewinne der genannten Wohnbankanleihen bestehen.

Für Bauzwecke. Mit den steuerbegünstigten Anleihen wird der großvolumige Wohnbau relativ günstig finanziert.


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Sparprodukte mit Inflationsschutz
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.7.08 09:11)

die Presse 14.07.2008

Die "Presse" zeigt, wie Sparer trotz einer hohen Inflation eine tolle Rendite erzielen.


Anleger befinden sich im Dilemma: Mit den Börsen geht es seit Monaten steil bergab. Analysten raten, mit Zukäufen abzuwarten. Auch die Renditen der meisten Anleihen sind mager. Und der Besitz eines Sparbuchs ist ein Verlustgeschäft. Denn die Sparzinsen werden von der steigenden Inflation aufgefressen.

Die Banken haben die Notlage erkannt. Fast täglich kommen neue Produkte mit einer Inflationsabsicherung auf den Markt. Doch Anleger sollen aufpassen. Der optimale Schutz muss wohl überlegt werden. Die "Presse" bringt einen Überblick über die wichtigsten Produkte und zeigt die Vor- und Nachteile auf:

* Sparbücher: Bei der Bawag ist das sogenannte "Gute-Nachrichten-Sparbuch" derzeit der Renner. Neben einer fixen Basisverzinsung von einem Prozent pro Jahr orientiert sich die darüber hinausgehende Verzinsung an der Steigerung des Verbraucherindex (HVPI) der Eurozone (ohne Tabak, was mit einer französischen Sonderregelung zu tun hat). Zuletzt lag dieser Index bei vier Prozent. Hält diese Preissteigerung die nächsten zwölf Monate an, wird das Sparbuch mit rund fünf Prozent verzinst werden.

Schon tausende Bawag-Kunden haben ihre Gelder auf diese Weise umgeschichtet. Ab einer Einlage von 1000 Euro ist man dabei.

Lange Bindefristen als Nachteil

Das Produkt hat aber auch Nachteile. Anleger müssen sich zwei Jahre binden. Bei einer vorzeitigen Behebung gibt es keinen Zinsaufschlag. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um eine Wette: Ein klassisches Sparbuch mit einer 18-monatigen Laufzeit wird von der Bawag aktuell mit 4,3 Prozent verzinst.

Inhaber des inflationsgeschützten Sparbuchs schneiden nur dann besser ab, wenn der europäische Verbraucherpreisindex ein Jahr lang über 3,3 Prozent liegt.

* Inflationsgeschützte Anleihen: Fast jede Bank hat solche Anleihen im Programm, in der Fachsprache werden sie "Inflation Linked Bonds" oder kurz "Linker" genannt. Laut Berechnungen von Barclays Capital hat das Gesamtvolumen dieser Papiere bereits die Marke von 1,5 Billionen Dollar (941 Mrd. Euro) erreicht.

Als Beispiel dafür sei die am Wochenende vorgestellte "Inflations Garantie Anleihe" der Bank Austria genannt. Diese bietet im ersten Jahr eine fixe Verzinsung von 4,5 Prozent, danach ist der Ertrag an die Entwicklung des europäischen Verbraucherindex (wieder ohne Tabak) gekoppelt. An diesem Index ist der Anleger mit einer Rate von 145 Prozent beteiligt. Ein Rechenbeispiel: Liegt die Inflationsrate bei vier Prozent, erhalten Anleger eine jährliche Verzinsung von 5,8 Prozent.

Die Laufzeit der Bank-Austria-Anleihe beträgt drei Jahre - bei einer Mindestinvestition von 4000 Euro. Zwar kann man bei Anleihen grundsätzlich vor Ende der Laufzeit aussteigen, was aber nicht immer ratsam ist.

* Inflationsgeschützte Fonds: Wesentlich flexibler als Anleihen sind Fonds. Diese können jederzeit ge- und verkauft werden. Fast jede Fondsgesellschaft hat mindestens ein Produkt mit Inflationsschutz im Programm. Ein Beispiel: Der "Raiffeisen Inflationsschutz-Fonds", der in den vergangenen zwölf Monaten eine Wertentwicklung von 6,1 Prozent erreichte.

In den vergangenen drei Jahren lag die Rendite allerdings nur bei durchschnittlich 1,19 Prozent. Zu beachten ist auch der Ausgabeaufschlag. Dieser liegt beim Raiffeisenfonds bei drei Prozent. Es ist ratsam, mit dem Bankberater über eine Reduktion zu verhandeln.

Zu bedenken ist weiters, dass bei den meisten inflationsgeschützten Produkten die Kapitalertragssteuer abgezogen wird.

2009 geht Inflation zurück

Nach Ansicht von Susanne Höllinger, Leiterin des Private Banking der Erste Bank, sollten maximal 20 Prozent des Gesamtportfolios in inflationsgeschützte Produkte investiert werden. Sie empfiehlt auch Klassiker wie Rohstoffe oder Immobilien. Hier sei es aber ratsam, über Fonds einzusteigen.

Lange Bindefristen sind nicht immer die beste Lösung, denn die Inflationsrate wird wieder zurückgehen. EZB-Präsident Jean-Claude Trichet erwartet vorerst weiter hohe Lebenshaltungskosten. Aber bereits 2009 soll der Preisdruck allmählich zurückgehen.


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Sparen fürs Ausgeben
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.12.08 13:29)



Welche Produkte sich grundsätzlich zur Erstellung eines zehnjährigen Absparplans eignen.

Versicherungen:
Eine sichere Alternative zu Wertpapieren ist ein Einmalerlag in ein Versicherungsprodukt auf zehn Jahre. Der Vorteil liegt in der steuerfreien Kapitalauszahlung in garantierter Höhe. Anders als beim Depot fällt kein Wartungsaufwand an. Der Nachteil: Das Kapital ist zehn Jahre lang fix gebunden. Den Versicherungsschutz, den der Anleger mitkauft, braucht er zudem nicht immer. Nach den zehn Jahren kann die Summe auf Wunsch fix verrentet werden. Diese Entscheidung sollte der Anleger allerdings erst gegen Ablauf der zehnjährigen Veranlagungsphase treffen.

Zum Beispiel das Versicherungsprodukt "Rocket Plus Sonder" der Victoria Volksbanken Versicherung AG: Bei einem Einmalerlag von 40.000 Euro ergibt sich nach zehn Jahren eine Summe von 61.373 Euro. Das entspricht einer fixen Verzinsung von 4,37 Prozent pro Jahr.

Staatsanleihen:
Bundesanleihen der Republik Österreich sind staatlich garantiert, es gibt sie fix und variabel verzinst. In Phasen sinkender Zinsen sind Anleihen mit Fixkupon sinnvoll, etwa die Bundesanleihe der Republik Österreich mit einer Laufzeit bis zum 15. März 2019. Ertrag vor der Kapitalertragsteuer: 4,26 Prozent pro Jahr. Wer in europäische Staatsanleihen guter Bonität investieren will, kann dies über einen Fonds tun, etwa den Pioneer-Fonds PIA Trend Bond. Das ist ein hundertprozentiger Rentenfonds in Euro. Auf zehn Jahre wird derzeit mit vier Prozent pro Jahr vor der Steuer gerechnet.

Wohnbauanleihen:
sind steuerlich interessant, zumal die Erträge bis vier Prozent von der Kapitalertragsteuer befreit sind. Beispiel: die vierprozentigen Wandelschuldverschreibungen 2008-2019 der Raiffeisen Wohnbaubank AG. Die Wohnbauanleihe ist fixverzinst, die Laufzeit erstreckt sich bis zum 23. Jänner 2019. Bei einer Einlage von 40.000 Euro Ende November 2008 bis zum Laufzeitende am 22. Jänner 2019 ergibt sich eine Auszahlungssumme von 56.232 Euro netto.

Mündelsichere Rentenfonds:
Das Produkt Bawag PSK "Mündel Rent Kurz" investiert in österreichische mündelsichere Wertpapiere mit kurzer und mittlerer Restlaufzeit. Der Anteil österreichischer Staatsanleihen beträgt 40 Prozent, der Anteil von garantierten Unternehmensanleihen liegt derzeit bei zehn Prozent. Der Zinssatz ist variabel. Performance seit Jahresbeginn: 5,36 Prozent vor Steuern. "Hypo-Rent" wiederum veranlagt in österreichischen Anleihen, wobei Banken- und Staatsanleihen stark gewichtet sind. Der Zinssatz ist variabel. Die heurige Performance per 20. November 2008: 6,03 Prozent vor Steuern.

- Die Zusammenstellung der Produkte ist beispielhaft, dient der Illustration und ist nicht als Anlageempfehlung zu verstehen.


Quelle: Profil 1.12.2008


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Im Zinstief werden Banken erfinderisch interessant
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.3.09 10:07)

Im Zinstief werden Banken erfinderisch

LINZ. Die heimischen Banken sind der Europäischen Zentralbank (EZB) gefolgt und haben ihre Zinsen gesenkt. Viele Institute wollen mit Stufenzins-Produkten Kunden anlocken.
Die EZB hatte vergangene Woche den Leitzinssatz auf noch nie da gewesene 1,5 Prozent gedrückt. Dementsprechend mager sieht die Lage für die Sparer aus, besonders im kurzfristigen Bereich. „Ich erwarte, dass das Zinstief zwei bis drei Jahre andauert“, sagt Franz Jahn, Vertriebschef der Hypo Oberösterreich. Er empfiehlt, sich drei oder fünf Jahre zu binden.

EZB-Präsident Jean-Claude Trichet hat diese Woche angedeutet, dass der Leitzinssatz weiter gesenkt wird. Experten erwarten dies vor allem wegen der schweren Rezession.

Die Kreditzinsen wurden weniger gesenkt, teilweise gar nicht. Die Risikoaufschläge bleiben in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage hoch.

Normale Zinsstruktur
Die Zinskurve hat sich normalisiert, das heißt, langfristig bekommt man höhere Sparzinsen. Das liegt daran, dass sich die Banken wieder mehr trauen. Die Konditionen für Kredite zwischen den Instituten haben sich deutlich verbessert. Dazu beigetragen haben auch die staatlichen Haftungen und angekündigten Kapitalspritzen.

Bei derart niedrigen Zinsen und gleichzeitig hoher Risikoscheu müssen sich die Banken etwas einfallen lassen, um Einlagen zu generieren. Die Zauberformel lautet derzeit „Stufenzinsanlage“. Institute wie die Volksbank Schärding, Bawag/PSK und die RLB Oberösterreich garantieren bei diesen Produkten fixe Zinszahlungen, die über die Jahre deutlich auf bis zu fünf oder gar sieben Prozent steigen. Dabei ist es unsicher, ob der Marktzins in den nächsten Jahren so stark steigt, auch wenn das Szenario einer steigenden Inflation nach der Krise allgegenwärtig ist.

Die Institute kalkulieren über die Jahre mit einem Durchschnittszins. In den ersten Jahren legen sie Geld an, um höhere Zahlungen der späteren Jahre zu verdienen. „Es ist ein gewisses Risiko, aber wir sind gut aufgestellt“, sagt Gerhard Steibl, Sprecher der Volksbank Schärding.

Die Hypo bietet eine flexibel verzinste Wohnbauanleihe, die sich an der Sekundärmarktrendite orientiert. „Weil die Zinsen auf dem Kapitalmarkt nun wieder höher als auf dem Geldmarkt sind“, sagt Jahn. Bald soll es auch ein Sparbuch geben, das an die Sekundärmarktrendite gekoppelt wird.


http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,124363

  

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