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Editiert am 08-02-07 um 06:00 PM durch den Thread-Moderator oder
Autor
Wie in den letzten Wochen/Monaten wieder am eigenen Leibe verspürt, bestimmen die
Anlysten mit deren Empfehlungen (zb. EVN, RI, AUA fällt mir grad so ein) massiv die Entwicklung der
Kurse der Unternehmen.
Die Analysen werden in den einzelnen Threads intensiv diskutiert bzw.
in Frage gestellt (zb. RI -> Stichwort Schizo Merrilo etc.)
Ziel dieses Thread ist
Analysen der Großen (bitte keine Empfehlungen von Frick oder sonstigen Gratis-Newslettern) darzustellen
und Ungereimtheiten, Eigeninteressen etc. aufzudecken
Liebe Leser! Heute Früh hat die Erste Bank die Palfinger-Aktie auf Buy genommen, dazu erfuhren wir von der „Buy auf Sell“-Rückstufung der AT&S-Aktie durch die CA IB. Das heisst natürlich,
dass wir die Analysten-Depots bei unserem AnalystWatch angepasst haben. Sie kennen den
AnalystWatch ja: Alle Austro-Buys von CA IB, Erste, RCB und heuer erstmals Sal. Oppenheim werden von
uns in gläserne Musterdepots gepackt. Die Idee zum AnalystWatch hatten wir übrigens Ende 2000 nach
einem intensiven Telefonat mit dem damaligen CA IB-Chefanalysten Lukas Stipkovich. Dieser war gerade
stinksauer auf VA Tech-Chef Erich Becker. O-Ton Stipkovich damals zum WB: „Vor wenigen Wochen ist uns
versichert worden, dass heuer operativ mehr verdient wird. Jetzt wird angekündigt, dass das EBIT um
30 Prozent fallen wird.“ Klar, dass so etwas die Analysten vor Medien und Investoren „nicht
ideal“ aussehen lässt. Dass die Analysten besser sind als ihr (damaliges) Medienecho sollte
fortan der AnalystWatch beweisen. Hat er auch. Übrigens, Deja vu: Fast auf den Tag genau vor fünf
Jahren hatte AT&S schon einmal eine überraschende Gewinnwarnung abgegeben. Kurz davor hatte die Erste
Bank auf „Buy“ gestuft und ein hochrangiger AT&S-Manager Aktien verkauft.
Wenn eine Bank wie Goldman Sachs, die Deutsche Bank
oder die Citigroup einen Finanzanalysten anstellt, sollte man meinen, dass dieser sein Fach versteht.
Schließlich genügt zur Bewerbung kein erfolgreicher VWL- oder BWL-Studienabschluss,sondern
Interessenten müssen nach dem Studium auch in einer Zusatzausbildung ein so genanntes CEFA- oder
CIIAZertfikat erwerben. Trotz dieser hohen Qualifikationsanforderungen in den Research-Abteilungen
scheint der historische Durchschnitt aller erfolgreichen Bankempfehlung dem mathematischen Mittelwert von
50% sehr nahe zu kommen. Ein Grund für das schwache Ergebnis: Finanzanalysten handeln aus Imagegründen
oft prozyklisch. Eine erfolglose Kaufempfehlung wird nach einem Kurseinbruch oft auf „Verkaufen“
herabgestuft, damit das aktuelle Rating zur Kursentwicklung passt.
Ein noch wichtigerer Grund
sind jedoch Interessenskonflikte: Die Strippenzieher einer Empfehlung sitzen leider nicht immer in der
Research-Abteilung sondern oft genug an der Spitze einer anderen Bankabteilung.
Ein aktuelles
Beispiel für diese Vermutung ist das Verhalten der weltweit größten Bank Citigroup bei der Beurteilung
des chinesischen PC-Herstellers Lenovo. Die Citigroup hatte die jüngsten Quartalsergebnisse von
Lenovo am 2. Februar mit besonders stimulierenden Worten kommentiert und liegt mit ihrem Kursziel für
Lenovo nahezu an der Spitze aller Banken. Am 6. Februar verkaufte IBM an der Börse in Hongkong 300 Mio.
Lenovo-Aktien für 124 Mio. USD. Ein Schelm, wer schon ahnt welcher amerikanischen Großbank die Abwicklung des Aktienverkaufes anvertraut wurde...
das ist ECHT dreißt; jetzt hat die Credit Suisse (das
sind die mit Morph kursziel 40) die morph-stücke schon in den top holdings von 2 fonds *lol* wann
aber kommt das upgrade *verwirrt*
Walcher-Gedanken zu den Analysten 2007-03-26 20:29:33
Ist euch eigentlich
aufgefallen, daß viele Analysten jetzt Aktien wieder auf Kaufen stufen, die sie vor kurzem erst auf
Halten zurückgestuft haben? Beispielsweise die Immobilien-Titel.
Ist euch aufgefallen, daß
sich die Analysten bei Böhler auffällig ruhig verhalten haben?
Ist euch aufgefallen, daß
die Deutsche Bank jetzt viel kleinere Titel analysiert als früher?
Porsche: Analystenmeinungen am Scheideweg 2007-03-26 16:17:38
Liebe
be24.at-Leser!
Dachsten Sie bislang, dass die Raiffeisen International Aktie ein Einzelfall
ist? Die derzeitigen Kursziele und Empfehlungen der Analysten divergieren deutlich, Anleger stehen bei
ihrer Anlagestrategie angesichts der unterschiedlichsten Einschätzungen relativ alleine da:
All jenen von Ihnen, die
Anlageentscheidungen stark vom Urteil der Analysten und Investmentbanken abhängig machen, sei derzeit
auch von der Porsche-Aktie dringend abgeraten. Für alle anderen, die sich selbst ein Bild machen, lohnt
ein genauerer Blick auf die derzeit bei 1.165 Euro notierenden Aktie, der Spread an Kurszielen ist noch
extremer als bei Raiffeisen.
So hat etwa Credit Suisse die Outperformance Empfehlung heute
nach dem Übernahmeangebot für VW bestätigt und das Kursziel von 1.350 Euro gleich auf 1.500 Euro
hochgeschraubt. Ergibt gut 30% vom aktuellen Niveau aus. Unicredit erhöhte das Kursziel von 1.215 auf
1.287 Euro, Lehmann Brothers auf 1.400 Euro und Morgan Stanley auf 1.200 Euro. Diejenigen von Unicredit
und Credit Suisse sind allerdings die einzigen der vorgenannten Coverages, die nach den Übernahmeplänen
aktualisiert wurden.
Skeptischer dafür die Analysten von Oddo & Cie. Analyst Pouteau sieht
die Aktie in der heute veröffentlichten Analyse bereits als zu teuer an und empfiehlt Reduce mit 1.068
Euro. Noch skeptischer Analyst Stephen Cheetham von Sanford C. Bernstein & Co, der das Kursziel gar bei
800 Euro ansiedelt.
1.500 Euro gegenüber 800 Euro bei einem derzeitigen Kurs von 1.165 Euro,
das nenne ich einen Spread! Für jede Marktmeinung ist also etwas dabei, die Aktie wird auch in Zukunft
die Geister scheiden. Mittelfristig versprechen aber die Pläne bei Volkswagen einiges an Potenzial bei
der Porsche-Aktie, auch wenn ein Gap-Up vor einigen Handelstagen noch zu einem Lückenschluss bei einer
Marktschwäche führen könnte.
Technische Analyse aller ATX-Titel 2007-05-03 17:19:53
Dass klassische Kauf- und
Verkaufsempfehlungen von Banken meist nur dem aktuellen Marktumfeld entsprechen, das ist den meisten von
uns Anlegern wohl zumindest seit dem Jahr 2000 klar. Anders gesagt: Kennen Sie ein Investment-Haus, das
Ende 1999 eine Aktie wie die Deutsche Telekom, EM-TV, oder eBay auf “Sell” bzw. “Strong Sell”
gesetzt hat? Ich nicht.
Vielmehr wurden Goldman Sachs, Morgan Stanley und andere renommierte
Häuser sogar zu Strafzahlungen verurteilt, weil sie irreführende Ratings veröffentlichten. Klar, wenn
eine Bank einen großen Aktienbestand verkaufen will, dann braucht sie zahlungsfähige Käufer. Und wenn
man sein Image nun ausspielt, und die Menschen auf die hauseigenen Empfehlungen hören, dann sollte man
eine Aktie die man selbst verkaufen will auf “strong buy” setzen. Sonst gibt es keine Käufer.
Seit diesem Urteilsspruch gibt es in großen Investmenthäusern die “Chinese Walls”. Der
Eigenhandel darf nicht wissen was die Analysten sagen, machen oder tun - und umgekehrt. (Ob das wirklich
so ist, weiß ich nicht….)
Die Technische Analyse erlaubt objektiver an die Sache
heranzugehen. Ein Chart lügt nicht. Deshalb gibt es jetzt einen neuen Service, den ich zusammen mit
BörseGo ins Leben gerufen habe. Eine Rating-Agentur die Ihre Entscheidungen anhand der Technischen
Analyse fällt. Und das auf 3 Zeitebenen. Daily, Weekly, Monthly. Sie können also selbst entscheiden,
wie lange Ihr Anlagehorizont ist - und welches Rating dann auf Sie persönlich zutrifft. Dieser neue
Service heißt “Capitas Austria“.
Begonnen haben wir mit allen ATX-Titeln. Als
Österreicher kann ich ja nicht anders
Technische Analyse aller SMI-Titel (und ATX-Titel) 2007-05-27 19:39:06
Dass klassische
Kauf- und Verkaufsempfehlungen von Banken meist nur dem aktuellen Marktumfeld entsprechen, das ist den
meisten von uns Anlegern wohl zumindest seit dem Jahr 2000 klar. Anders gesagt: Kennen Sie ein
Investment-Haus, das Ende 1999 eine Aktie wie die Deutsche Telekom, EM-TV, oder eBay auf “Sell” bzw.
“Strong Sell” gesetzt hat? Ich nicht.
Vielmehr wurden Goldman Sachs, Morgan Stanley und
andere renommierte Häuser sogar zu Strafzahlungen verurteilt, weil sie irreführende Ratings
veröffentlichten. Klar, wenn eine Bank einen großen Aktienbestand verkaufen will, dann braucht sie
zahlungsfähige Käufer. Und wenn man sein Image nun ausspielt, und die Menschen auf die hauseigenen
Empfehlungen hören, dann sollte man eine Aktie die man selbst verkaufen will auf “strong buy”
setzen. Sonst gibt es keine Käufer.
Seit diesem Urteilsspruch gibt es in großen
Investmenthäusern die “Chinese Walls”. Der Eigenhandel darf nicht wissen was die Analysten sagen,
machen oder tun - und umgekehrt. (Ob das wirklich so ist, weiß ich nicht….)
Die Technische
Analyse erlaubt objektiver an die Sache heranzugehen. Ein Chart lügt nicht. Deshalb gibt es jetzt einen
neuen Service, den ich zusammen mit BörseGo ins Leben gerufen habe. Eine Rating-Agentur die Ihre
Entscheidungen anhand der Technischen Analyse fällt. Und das auf 3 Zeitebenen. Daily, Weekly, Monthly.
Sie können also selbst entscheiden, wie lange Ihr Anlagehorizont ist - und welches Rating dann auf Sie
persönlich zutrifft. Dieser neue Service heißt “Capitas Switzerland.
Selbstverständlich ist dieser
Service kostenlos. Besuchen Sie meinen Blog http://www.daytrading.de Der Verfasser der Analyse legt gemäß § 48f Abs 5
BörseG offen, dass er selbst an einzelnen Finanzinstrumenten, die Gegenstand der verfassten Analysen sind, ein nennenswertes finanzielles Interesse hat
195. "RE:
18 Euro pro Aktie Potential!! woher???" Beitrag von j77 am 08-06-07, 02:21 PM (GMT) woher
dieses potential kommen soll ist die frage,oder ist diese kaufempfehlung nur dienlich um die eigenen
depots endlich zu lichten? denn-- die voe hat zzt selbst nach dem gewinnanstieg bezogen auf das kz
70 ein kgv rund um 15, obwohl im langfristvergleich kgv´s bei voe von 5-9 üblich waren. und----- voe
chef eder sieht laut heutiger ooen keine markanten gewinnsteigerungen mehr so wie in der vergangenheit.
1mia ist schön, aber die stagnation auf hohen niveau wird dem aktienkurs nicht guttun. wenn hier manche
meinen die böhler ist ein zykliker dann gilt das für die voe ungleich mehr. gibts erst mal wieder
sinkende gewinne dank einer abflachenden konjunktur sind kurse in den 20er regionen sehr schnell
erreicht...