Neuemmission: Dr. Hönle UV Technology (WKN 515710) | aktie.at Forum
Neuemmission: Dr. Hönle UV Technology (WKN 515710)
Kohlenmann(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.11.07 01:34)

Einige Bewertungen:

Anlegermagazin Focus Money:

Hönle entwickle Geräte und Systeme, die zur Trocknung und Härtung von Farben, Kunst- und Klebstoffen ultraviolettes Licht einsetzen würden. Die Anwendungspalette sei breit: Neben Handy-Herstellern wie Siemens oder Ericsson würden auch Flugzeugbauer die Zeit sparende und umweltschonende UV-Technologie der Münchner nutzen. Die Lufthansa kontrolliere damit sicherheitsrelevante Teile auf feinste Haarrisse. Weiteres Anwendungsfeld: die Entkeimung von Lebensmittel-, Kosmetik- und Arzneimittelverpackungen.

Mit jährlichen Umsatzsteigerungen von 40% würden die Süddeutschen künftig doppelt so schnell wachsen wollen wie der Markt. Dazu sollten vor allem neue Anwendungsfelder beitragen. Neben der Telekommunikation nehme Hönle Boom-Märkte wie optische Speichermedien (CD und DVD) sowie Smart Cards ins Visier. Darüber hinaus würden Akquisitionen im asiatischen Raum den Sprung auf den chinesischen Markt vorbereiten.

Weltweit trete Hönle vor allem gegen den US-Konkurrenten Fusion und das japanische Unternehmen Eye an. In Deutschland misse sich Hönle mit der ebenfalls am Neuen Markt notierten AdPhos.

Hönle weise neben seiner 20-jährigen Branchenerfahrung seit 4 Jahren schwarze Zahlen aus. Darüber hinaus würden sich die Münchner mit der breiten Anwendungspalette ihrer Bestrahlungssysteme weitgehend unabhängig von schmerzhaften Branchenzyklen machen. Attraktiv auch die Bewertung der Bayern: Bei einem erwarteten Emissionspreis von 13 Euro liege das KGV bei 34 – deutlich unter der Bewertung des Konkurrenten AdPhos, dessen KGV bei immerhin 68 liege.


NewTec-Investor:

Die Analysten vom „NewTec-Investor“ empfehlen die Aktie von Dr. Hönle (WKN 515710) nur spekulativ orientierten Anlegern zur Zeichnung. Etwaige Zeichnungsgewinne solle man zügig realisieren, da für ein längerfristiges Engagement zuerst der Börsenstart abgewartet werden sollte.

Die Dr. Hönle AG gehöre zu den weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der UV-Technologie für industrielle Anwendungen. Das Unternehmen setzte neue Standards in der UV-Technologie und der Erschliessung neuer Anwendungen. So habe man erst kürzlich ein neuartiges Gerät zur Fertigung von DVDs auf der Basis von UV-Technologie auf den Markt gebracht.

Auf einer starken europäischen Position aufbauend solle eine dynamische Internationalisierung vorangetrieben werden und da habe man vor allem die USA und Südostasien im Auge. Hönle verfüge bereits über ein internationales Vertriebsnetz und der Exportanteil betrage derzeit bereits etwa 50%. Unternehmen wie BASF, BMW, DaimlerChrysler, Infineon, Lufthansa und Nokia würden bereits mit Hönle UV-Systemen arbeiten.

Obwohl der Markt für kontaktlose Smart Cards in den letzten Jahren weltweit jährlich um über 100% zugelegt habe, müsse sich Hönle auf diesem Sektor zuerst gegen starke und bereits etablierte Konkurrenz beweisen. Bei Hönle handele es sich nach Einschätzung der Analysten mit Sicherheit um einen zukunftsweisenden Titel, dennoch solle vorerst abgewartet werden, ob das Unternehmen seinen Wahlspruch „Here comes the sun...am Neuen Markt“ gerecht werden könne.


Prior Börse:

Mit den UV-Geräten des Münchener Unternehmens würden Farben, Lacke, Kleb- und Kunststoffe gehärtet bzw. getrocknet. Bekannte Adressen aus der Druck-, Auto-, Luftfahrt-, Pharma- und Lebensmittelindustrie würden auf der Kundenliste der Firma stehen. Die rund 70 Beschäftigten hätten im Geschäftsjahr 1999/00 (endet zum 30.09.) 14 Mio. Euro erlöst, wobei ein ansehlicher Gewinn nach Steuern von 1,2 Mio. Euro herausgesprungen sei.

Einen großen Teil der Fertigung habe die schlank strukturierte Gesellschaft an ihre Zulieferer ausgelagert. Das Unternehmensmanagement wolle die Nettoumsatzrendite von zur Zeit 10 auf 15% bis 2002/03 steigern. Analysten würden mit einem jährlichen Wachstum des Umsatzes von ca. 30% ausgehen.

Ein Risiko bestehe darin, dass 20% der Einnahmen im letzten Geschäftsjahr von nur einem einzigen Kunden, der Firma GRAFIX Zerstäubertechnik, stamme. Darüber hinaus würden die Bayrischen UV-Spezialisten 83% der Umsätze in Europa generieren. Bislang habe Dr. Hönle, die 1976 gegründet worden sei, die jeweils großen Märkte Amerika und Asien vernachlässigt. Deswegen wolle der Vorstand mit dem „fresh money“ in den USA und in Südostasien auf Einkaufstour gehen, so die Experten von der Prior Börse.

Meiner Meinung nach ein überlegendswerter Kauf.

informierend, grüssend,
Euer Kohlenmann




  

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Antworten zu diesem Thema

Emissionsdaten: Dr. Hönle UV Technology (WKN 515710)
Kohlenmann(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.1.01 13:30)

WKN 515710
Branche UV-Technologie
Marktsegment Neuer Markt
Konsortium M.M.Warburg & Co
Bayerische Landesbank
Bayerische Sparkassen
Consors
SchmidtBank
Emissionsvolumen 2.000.000 Arkien
Greenshoe incl. 200.000 Aktien
Streubesitz
Aktien insgesamt 5.240.000 Stück
Zeichnungsfrist 17.01.2001 - 22.01.2001
vorbörslich 12,80 - 13,70 Euro / 10:30 Uhr,
17.01.01 / Quelle: Schnigge AG
Preisspanne 9,00 - 12,00 Euro
Emissionspreis
Erster Handelstag 24.01.2001
Vorstand Norbert Haimerl
Heiko Runge
Aufsichtsrat Hans-Joachim Vits
Karl Hönle
Eckhard Pergande
Firmensitz Dr. Hönle AG
Fraunhoferstr. 5
82152 Planegg/München
Telefon 089/ 85 608-173
Telefax 089/ 85 608-148
E-mail ir@hoenle.de
Internet http://www.hoenle.de

  

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Neue Analyse: Dr. Hönle UV Technology (WKN 515710)
Kohlenmann(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.1.01 13:32)

Die 1976 gegründete Dr. Hönle AG hat sich auf die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von Ultraviolett (UV)-Bestrahlungs- und Messgeräten spezialisiert.

Die High-Tech-Produkte, die von punktgenauen Handgeräten bis hin zu Großanlagen reichen, finden Anwendung in vielen Industrie-Bereichen: Neben der Auto-, Luftfahrt- und Pharmaindustrie wird die Hönle-Technik in der Elektronik, Optik und beim Druck eingesetzt. Vornehmliche Anwendungen ist die Härtung von Kleb- und Kunststoffen sowie die Farb- und Lacktrocknung, die rund 80 Prozent der Einnahmen ausmachen.

Daneben werden mit Hilfe der UV-Bestrahlung Flugzeugteile auf feinste Risse überprüft, auch die Simulation des Alterungsprozesses durch Sonnenstrahlung ist möglich. In der Lebensmittel-, Kosmetik- und Arzneimittel-Industrie wird die UV-Technologie für die Oberflächenentkeimung von Verpackungen eingesetzt. Auch bei der Herstellung von Handys, CDs und DVDs führt kein Weg an der UV-Technik vorbei.

Bis dato hat die 70-Mann Firma den Großteil der Produkt-Fertigung an Zulieferer ausgelagert. Lediglich die Montage der Kernbauteile und der Endtest fällt in die Verantwortung der Münchener. Ab Mitte 2001 sollen die Strahler allerdings in Eigenproduktion gefertigt werden. Mit drei Niederlassungen in Frankreich, Spanien und England sowie 85 Prozent der Erlöse liegt der Fokus der Gesellschaft klar auf dem europäischen Markt.

Neben dem Großkunden Grafix Zerstäubertechnik, einem der drei weltgrößten Druckmaschinen-Hersteller, gehören Infineon, Nokia, BMW, Mannesmann, Sony und Tetra Pack zum Kundenstamm des Börsenaspiranten.
Geschäftszahlen
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 1999/2000 (bis 30. September) erwirtschaftete die Firma einen Umsatz von 14,2 Millionen Euro, nach rund 10 Millionen im Jahr 1998/99. Für das laufende Geschäftsjahr 2000/01 erwartet der Börsennovize Erlöse in Höhe von rund 18,5 Millionen Euro. Für die Folgejahre 2001/02 und 2002/03 sehen die Prognosen mehr als 24 respektive 32 Millionen Euro vor.

Der Konzerngewinn lag 1998/99 bei etwa 600.000 Euro, 1999/2000 bei 1,2 Millionen Euro. Im laufenden Jahr sollen 1,8 Millionen Euro auf der Habenseite verbleiben.
Ausblick
Die bisherige Konzentration der Gesellschaft auf den europäischen Markt soll zugunsten der weltweiten Expansion aufgegeben werden. In erster Linie will das Unternehmen seine Marktanteile in Nordamerika und Asien ausbauen. Dafür sollen Beteiligungen an den heutigen Vertriebspartnern aufgestockt und andere Wettbewerber aufgekauft werden. Daneben soll das frische Geld aus dem Börsengang in die Entwicklung und neue Produktionsanlagen fließen.
Bewertung
Die Rufe nach mehr Substanz bei Neuemissionen verhallten offenbar nicht ungehört: Mit der Dr. Hönle AG eröffnet ein Traditionsunternehmen den Emissionsreigen im neuen Jahr. Die Gesellschaft hat sich in der Vergangenheit erfolgreich neue Anwendungsfelder der UV-Technologie erschlossen. Experten schätzen, das die bislang erschlossenen Gebiete etwa drei Prozent der möglichen Anwendungsgebiete ausmachen. Das weltweite Wachstum der UV-Branche wird auf 10 bis 20 Prozent per anno geschätzt.

Keine schlechte Aussichten für ein Unternehmen, das die Forschung, Projekt-Entwicklung und Produktion aus einer Hand anbietet. Schlanke Strukturen, langjährige Profitabilität und ein gut funktionierendes europäisches Vertriebsnetz sprechen für sich. Als Alleinstellungsmerkmal in der Branche ist daneben die breite Palette der angebotenen Anwendungen anzusehen, die von zyklischen Entwicklungen einzelner Industrie-Zweige unabhängig macht.

Mit einem Marktanteil von 9,4 Prozent gehört die Dr. Hönle AG zur europäischen Marktspitze. Außerhalb Europas ist Hönle jedoch weitgehend ein Fremdwort - lediglich ein Bruchteil der Umsätze kommt aus Nordamerika und Asien. Daher dürfte die Kursentwicklung maßgeblich vom Erfolg der weltweiten Expansion abhängen. Zu den Wettbewerbern gehören die amerikanische Fusion Inc, Eye Ultraviolett (Japan) und die deutsche IST Metz GmbH aus Nützingen, die jeweils ein höheres Geschäftsvolumen in die Waageschale werfen. Auch die am Neuen Markt notierte Adphos (2001er KGV: 62) beackert mit ihrer NIR-Technologie Teilbereiche des Hönle-Marktes.

Ein Wermutstropfen ist das Verhalten der Altaktionäre, die bis zu 20 Prozent des Emissionsvolumens bereitstellen. Mit Blick auf die recht angespannte Börsenlage keineswegs eine vertrauensbildende Maßnahme.

Fazit: Das Papier ist mit einem maximalen 2001er Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) von 35 bewertet - deutlich preiswerter als der Wettbewerber Adphos. Spekulativ orientierte Anleger mit einem etwas längeren Atem sollten sich daher einige Stücke ins Depot legen.
(Quelle: www.gatrixx.de)

  

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Morgen ist es soweit
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.1.01 22:30)

Könnten durchaus ansteigen, denn die Vorgaben NASDAQ für morgen sind gut. Eventuell lohnt sich sogar ein Börsenkauf wenn die Schnigge Taxen tatsächlich nicht überschritten werden.

  

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Thema #184

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