Crash-Warnungen und wie man davon profitiert... | aktie.at Forum
Crash-Warnungen und wie man davon profitiert...
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.10 17:51)

Hallo liebe A.O.ler!

In den Medien spricht man von einem Börsencrash, aber nicht seit gestern... General Motors wurde der Untergang angesagt... die Anleihen haben Junk-Status... Gestern ist Premiere abgestürzt...

Profitieren kann man mit Leerverkäufen, doch das macht auch nicht jeder Broker; Short-Zertifikate oder Put-Optionen sind dagegen Alternativen...

Ich würde vorschlagen, wir sammeln hier "Crash-Meldungen" und Empfehlungen, wie man davon profitieren kann - natürlich auch als Schutz für die, die in den Werten drin sind.

Danke für die rege teilnahme,

IOVIALIS


  

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Antworten zu diesem Thema
Crash-Warnungen und wie man davon profitiert..., dj2000(0), 28.9.08 21:10
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
GM Openend Short
23.12.05 09:17
1
@dj2000
23.12.05 20:29
2
      RE: @dj2000
23.12.05 21:26
3
BASF erwartet Ratingherabstufung
04.1.06 22:21
4
Grimmige Bär sucht krisenanfällige Branchen...
06.1.06 00:32
5
RE: Grimmige Bär sucht krisenanfällige Branchen...
06.1.06 08:55
6
RE: Grimmige Bär sucht krisenanfällige Branchen...
06.1.06 12:46
7
Boehler und Voest
06.1.06 14:03
8
RE: Boehler und Voest
06.1.06 15:33
9
RE: Transport
07.1.06 18:27
10
Tut's euch nicht die Fingerlein verbrennen!
07.1.06 21:45
11
RE: Tut's euch nicht die Fingerlein verbrennen!
08.1.06 10:18
12
Shorten mit Gewinn?
08.1.06 10:31
13
Shorten mit Gewinn?
08.1.06 10:31
14
@dj2000 - Top für Ice! RE: Tut's euch nicht die Finger...
08.1.06 16:36
15
jowood
11.1.06 15:36
16
RE: jowood
13.1.06 22:43
17
RE: jowood
14.1.06 13:45
18
RE: @dj2000 - Top für Ice!
11.1.06 22:06
19
RE: Was tun, wenn...
14.1.06 20:52
20
      RE: Was tun, wenn...
14.1.06 22:59
21
      RE: Was tun, wenn...
14.1.06 23:37
22
      RE: Was tun, wenn...
15.1.06 11:48
23
      RE: Was wird wann...
15.1.06 13:43
24
      Kapitalflucht
23.1.06 17:00
25
      RE: Kapitalflucht
23.1.06 20:06
26
      RE: Kapitalflucht
23.1.06 20:39
27
      RE: Kapitalflucht
23.1.06 21:04
28
      RE: Kapitalflucht
23.1.06 21:25
29
      Idee des Threads
23.1.06 21:55
30
      kein kurzzeitiger Weltuntergang
24.1.06 06:55
31
      RE: kein kurzzeitiger Weltuntergang
27.1.06 00:12
32
      RE: kein kurzzeitiger Weltuntergang
27.1.06 10:31
33
      RE: kein kurzzeitiger Weltuntergang
30.1.06 03:49
34
      RE: kein kurzzeitiger Weltuntergang
30.1.06 08:12
35
      @dj2000
30.1.06 23:07
36
      RE: kein kurzzeitiger Weltuntergang
27.1.06 11:01
37
      NEWS: Rohstoff-Börse: Schieflagen von Rohstoffhändlern!
15.5.06 23:00
38
      Rohstoff-Börse: Schieflagen von Rohstoffhändlern!
15.5.06 23:01
39
      RE: Rohstoff-Börse: Schieflagen von Rohstoffhändlern!
15.5.06 23:41
40
      RE: Rohstoff-Börse: Schieflagen von Rohstoffhändlern!
16.5.06 00:54
41
      Warum es NICHT Crashen wird - Depots sind abgesichert
16.5.06 00:56
42
      Black Day - Millisekundenpleite an den Finanzmärkten (E...
10.9.06 20:19
43
      RE: Black Day - Millisekundenpleite an den Finanzmärkte...
11.9.06 00:19
44
      RE: Black Day - Millisekundenpleite an den Finanzmärkte...
11.9.06 01:06
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      September unerwartet positiv?
21.9.06 01:25
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      Crash bei Small-Caps voraus? Tornado-Warnung?
02.10.06 23:06
47
      Kritische Entwicklung an den Finanzmärkten
25.1.07 18:43
48
      Kontra-Indikator: US-Blogger so bearish wie nie
31.1.07 23:36
49
      Stopp-Loss-Kamikaze
05.6.07 00:08
50
      apple
27.6.07 01:38
51
      RE: apple
27.6.07 09:35
52
      RE: apple
27.6.07 12:02
53
      RE: apple
27.6.07 12:30
54
      RE: apple
28.6.07 16:25
55
      RE: apple
28.6.07 16:30
56
      RE: apple
28.6.07 17:13
57
      RE: apple
29.6.07 09:51
58
      RE: apple
03.7.07 02:18
59
      RE: apple
06.7.07 05:28
60
      RE: apple
06.7.07 11:06
61
      RE: apple
06.7.07 18:20
62
      RE: apple
16.7.07 14:41
63
      RE: apple
16.7.07 17:51
64
      UBS: apple buy KZ 160 USD
16.7.07 22:31
65
      RE: UBS: apple buy KZ 160 USD
17.7.07 09:16
66
      RE: UBS: apple buy KZ 160 USD
17.7.07 11:07
67
      RE: UBS: apple buy KZ 160 USD
17.7.07 14:10
68
      RE: UBS: apple buy KZ 160 USD
17.7.07 17:14
69
      Prof. Otte-Kolumne: Seien Sie furchtsam!
23.7.07 14:36
70
      Warnen sie oder warnen sie nicht?
23.7.07 22:59
71
      Apple entäuscht
26.7.07 09:06
72
      RE: Apple entäuscht
26.7.07 09:38
73
      RE: Apple entäuscht
26.7.07 15:19
74
      RZB mit Empfehlung, wie man sich jetzt verhalten soll
27.7.07 16:18
75
apple short gehen?
05.9.07 21:35
76
      Apple, Solon
05.9.07 22:50
77
           RE: Apple, Solon
06.9.07 15:03
78
           RE: Apple Einstieg heute
06.9.07 20:10
79
           RE: Apple Einstieg heute
07.9.07 11:16
80
           RE: Apple Einstieg heute
07.9.07 11:45
81
           Alitalia
10.6.08 15:12
82
           RE: Alitalia
10.6.08 15:28
83
           RE: Alitalia
10.6.08 21:16
84
           RE: Alitalia
11.6.08 15:05
85
           RE: Alitalia
16.6.08 14:01
86
           RE: Alitalia
27.6.08 09:35
87
           General Motors konkursreif? Aktie auf 55-Jahrestief (!!...
27.6.08 18:45
88
           Alitalia gerettet?
07.7.08 14:34
89
           RE: Alitalia gerettet?
17.7.08 14:23
90
           RE: Alitalia gerettet?
23.7.08 15:23
91
           RE: Alitalia gerettet?
30.7.08 14:57
92
           Übernimmt LUFTHANSA die Alitalia? (und die AUA)?
06.8.08 14:11
93
           Alitalia - Kompensation für Kleinaktionäre
28.8.08 13:50
94
           RE: Alitalia - Pleite (oT)
18.9.08 20:23
95
           RE: Alitalia - Pleite (oT)
19.9.08 10:24
96
           lehman brothers
25.9.08 13:06
97
           RE: lehman brothers
25.9.08 13:29
98
           RE: lehman brothers
25.9.08 14:53
99
           RE: lehman brothers
25.9.08 15:38
100
           RE: lehman brothers
25.9.08 21:01
101
           RE: lehman brothers
25.9.08 23:14
102
           RE: lehman brothers
26.9.08 11:40
103
           RE: lehman brothers
28.9.08 14:03
104
           RE: lehman brothers
28.9.08 14:51
105
           RE: lehman brothers
28.9.08 21:10
106
           RE: Alitalia - Pleite (oT)
25.9.08 20:58
107
           RE: Apple Einstieg heute
11.6.08 07:45
108
           HCI Capital
11.6.08 09:21
109

GM Openend Short
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.12.05 09:17)

Manche geben General Motors noch ein Jahr, andere noch 2 Jahre, wieder andere 3 Jahre bis zur Insolvenz. 2008 hätte GM sein 100jähriges Jubiläum, aber es sieht nicht so gut für den Konzern aus. Der Kurs geht seit Wochen/Monaten nach unten. Hier 2 Short-open-end-Zertifikate:

WKN/ISIN: CZ0299/DE000CZ02998
Emittent: Commerzbank
Strike: 37,0000 USD
Knock-Out: 35,0000 USD
Knock-Out erreicht: Nein
Bezugsverhältnis: 0,100
Börsenplätze: FRA SMT STU

WKN/ISIN: TB9C7E/DE000TB9C7E8
Emittent: HSBC Trinkaus & Burkhardt
Strike: 36,0000 USD
Knock-Out: 36,0000 USD
Börsenplätze: STU

Weitere Informationen jeweils auf der Seite des Emittenten.

  

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@dj2000
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.12.05 20:29)

Hallo dj2000!

Ich bin der Meinung die Eröffnung dieses Forums ist eine sehr gute Idee!

Vorschlag:
Die meisten Anleger suchen wie die Irren unter tausenden Schrottaktien gute Perlen die steigen werden. Warum setzt man eigentlich nicht bei den ganzen Mistpapierln auf fallende Kurse? Wäre doch viel lukrativer - manche Aktien können eigentlich nur fallen... - oder?

Da könntest du doch deinen Thread als "Bärenthread" bzw. "Short" Thread führen.

Was hältst davon?

lg
ein Ottakringer im Bärenfell

PS: Bären aller Herren Länder versammelt euch!

  

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RE: @dj2000
Rang: Vienna_Stock(33) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.12.05 21:26)

Jop, schließe mich Ottakringer da voll an, dieser Thread ist gut gewählt!

So auf Anhieb fällt mir gar kein Crash Wert mehr ein (außer JWD, GM, etc.), denn die meisten beschäftigen sich ja mit steigenden Kursen

Werden wir sehen, ob wir gutes Geld verdienen können mit diesem Thread!!

V_S

  

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BASF erwartet Ratingherabstufung
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.1.06 22:21)

Ratingagenturen prüfen Herabstufung von BASF

Moody's Investors Service wird sein "Aa3"-Rating der BASF AG (ISIN DE0005151005/ WKN 515100) auf eine mögliche Herabstufung überprüfen.

Damit reagiert die Ratingagentur auf das am Dienstag angekündigte Übernahmeangebot des Chemiekonzerns für das US-Unternehmen Engelhard über insgesamt 4,9 Mrd. Dollar. Zuvor hatte BASF bereits Interesse an einem Kauf der Bauchemie von Degussa signalisiert. Ein mögliches Gebot dürfte sich nach Einschätzung von Moody's auf 2,5 bis 3,0 Mrd. Euro belaufen. Moody's will im Zuge einer Ratingüberprüfung die strategischen Vorteile beider Transaktionen und die Kosten einander gegenüberstellen.

Mit Fitch kündigte eine weitere Ratingagentur an, dass man BASF auf den Prüfstand stellen werde. Durch die Akquisition werde die Cash-Position des Unternehmens deutlich geschmälert. Die Ratingagentur erwartet, dass durch eine erfolgreiche Übernahme von Engelhard die Verschuldung von BASF auf rund 8 Mrd. Euro steigen würde. Im dritten Quartal 2005 hatte sich die Verschuldung auf rund 3,9 Mrd. Euro belaufen.

Beide Ratingagenturen signalisierten jedoch, dass sich eine potenzielle Herabstufung der Bonitätsbewertung von BASF voraussichtlich auf einen Notch beschränken wird.

Die BASF-Aktie schloss am Mittwoch bei 63,05 Euro (-1,33 Prozent).

Donnerstags ging's nochmals um 1,20 Euro (-1,87%) runter.

Partipation: Kurzfristiges Short mit:
WKN/ISIN: SG6D8J / DE000SG6D8J8
Emittent: Société Générale
Produktname: OPEN END TURBO SHORT
Fälligkeit: open end
Strike: 73,6900 EUR
Knock-Out: 70,0500 EUR
Hebel: knapp 6

  

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Grimmige Bär sucht krisenanfällige Branchen...
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.1.06 00:32)

Wenn man mittel- bis langfristig als Bär erfolgreich sein will, sollte man sich möglichst teure und "hochgejubelte" Branchen aussuchen, die dem unvermeidlichen Technologiewandel bzw. intensivster Konkurrenz zum Opfer anheim fallen werden....

Folgende Branchen haben/werden Probleme bekommen:

1. Telefonie
2. Fluglinien
3. Transport

Wäre ev. schlau, gewisse Telekoms zu shorten... - was meint ihr?

Ist doch verdächtig, dass eine Deutsche Telekom trotz DAX-Anstieg FÄLLT - oder?

Telefonieren wird immer billiger, es gibt immer mehr Konkurrenz - da sollten die Gewinne der Deutschen Telekom schmelzen wie Schnee in der Sonne und unsere Bärenherzen höher schlagen lassen...


Wisst ihr auch Branchen/Aktien die ich in einem dicken Bärenfell gehüllt mit meinen mächtigen Tatzen erlegen kann?

Knurr, Knurr....

Ein Vorstädter im Bärenfell











  

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RE: Grimmige Bär sucht krisenanfällige Branchen...
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.1.06 08:55)

Bei Telefon fällt mir 3U ein. Sie halten sich zwar gut, aber denken nicht daran, daß die Konkurrenz auch billiger wird und die Margen wegbrechen läßt.

Transport würd ich von All-Inclusive-Logistik trennen. Ich denke, daß für Logistiker, die 5 verschiedene Frächter beauftragen und sich um den schnellsten und sichersten Transportweg kümmern und auch noch die Verzollung vornehmen, sehr wohl Bedarf am Markt besteht. Wie soll ich ein Gepäckstück von Oberreindling am Schneeberg nach Xianglun bringen, ohne zu wissen, wer auf diesen Straßen fährt, wie ich mit den Transporteuren rede, in welcher Währung ich zahle, ob und wieviel Bargeld für Wegzölle ich mitnehmen muß bzw. gar wie ich das ganze kalkuliere, um dem Käufer wenigstens ansatzweise sagen zu können, was für eine Rechnung er erwarten darf? DHL fragen ...

  

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RE: Grimmige Bär sucht krisenanfällige Branchen...
dobob(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.1.06 12:46)


>Folgende Branchen haben/werden Probleme bekommen:
>
>1. Telefonie
>2. Fluglinien
>3. Transport

naja nur wenn es in diesen branchen immer billiger wird werden ja nicht gleich alle eingehen. ein paar werden sich sicher behaupten und weiterhin gut verdienen.

ich glaub eher das langfristig die branchen die sich zur gaenze nach china und indien auslagern lassen probleme bekommen. (ein telecom unternehmen wird nicht ohne mitarbeiter im land auskommen)

das was boehler und die voest macht laesst sich sicher auch billiger in china machen...



  

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Boehler und Voest
zeus_(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.1.06 14:03)

>das was boehler und die voest
>macht laesst sich sicher auch
>billiger in china machen...

Boehler und Voest machen schon lange nicht mehr was in China billiger produziert werden kann. Nur deshalb koennen sie sich behaupten. Allerdings wird in 10 Jahren in China das produziert werden(und sicherlich billiger) das heute in Europa produziert wird.
Zeus

  

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RE: Boehler und Voest
dobob(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.1.06 15:33)


>Boehler und Voest machen schon lange
>nicht mehr was in China
>billiger produziert werden kann. Nur
>deshalb koennen sie sich behaupten.
>Allerdings wird in 10 Jahren
>in China das produziert werden(und
>sicherlich billiger) das heute in
>Europa produziert wird.

genau das mein ich.



  

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RE: Transport
Rang: in9d04(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.1.06 18:27)


ich bin der ansicht, dass transportunternehmen - ähnlich wie airlines - vor allem bei steigenden ölpreisen nicht gut laufen


allerdings sehe lng-schiffe (schiffe die verflüssigtes erdgas transportieren) interessant
-> gerade durch den gasstreit ist das thema wieder aktuell

in9d04

  

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Tut's euch nicht die Fingerlein verbrennen!
Rang: iceman(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.1.06 21:45)

Kann es sein,daß ihr einfach ein wenig übermütig seid?


Es ist schon schwer genug in Haussephasen mit steigende Kursen eine gewisse Outperformance(die ja das eigentliche Ziel darstellen sollte)zu erreichen,geschweige denn in solchen Perioden an Fallenden überproportional zu verdienen.



Kein Problem,es wird sich schon jemand finden der sich um euer Kapital sorgfältiger kümmert,sobald ihr es verloren habt.

Besonders gespannt bin ich,wenn ihr Böhler oder die Voest shortet

Oder die Fluglinien,eine Lufthansa hat 2005 auch ca.+25% gemacht.Oder was wär wohl in der letzten Woche aus euren AUA Puten geworden...hmm.

Hab's mal mit Spielgeld bei Google versucht(weil das Ding ja sooo überbewertet war(ist)) das war irgedwo bei Kurs 200 ich hab natürlich gewonnen....ja eine Menge Erfahrung.

Put's auf Stunden oder Tagesbasis ja,wer den Nervenkitzel braucht,aber damit hat es sich auch schon.

Tut's euch nicht gegen den Trend stellen,das geht mit Sicherheit nicht gut aus.

ice

  

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RE: Tut's euch nicht die Fingerlein verbrennen!
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.1.06 10:18)

Ice, vielen Dank für Deine Warnungen!!!

Tatsächlich war der Thread nicht gegen den Trend gedacht... allerdings gibt es Aktien (z.B. GM), die in einem Abwärtstrend liegen - also wenn man GM-Aktien kaufen würde, handelte ich gegen einen Trend, will ich aber mit GM Geld verdienen, muß ich mit dem Trend gehen (was in dem Fall ein Short-Engagement wäre).

Trends gibt's in 3 Richtungen: Aufwärts (wobei man als reiner Aktionär, der urkonservativ mit Aktien handelt, nur davon profitieren kann), Seitwärts (auch hier gibt es zwischenzeitlich Möglichkeiten, davon zu profitieren) und Abwärts (was meist am schnellsten geht).

Trade the trend


  

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Shorten mit Gewinn?
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.1.06 10:31)

Ja, Ice hat wie immer Recht - der schlaue Spekulant soll sich ja niemals zu früh gegen den Trend stellen...

Aber ich meine, dass es einfach Aktien (Unternehmen) gibt, die ein schlechtes Produkt haben, ein unfähiges Management oder einfach durch den Wandel der globalen Wirtschaft dem Untergang geweiht sind.

Da könnte man mit Short-Transaktionen sicheres Geld verdienen.

Als ehemalige Shortaktien wären toll gewesen:
Jowood, AUA, Gericom und jede Menge Internetbuden im Jahr 2000...

Habt ich weise Vorschläge was man zur Zeit shorten könnte?


  

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Shorten mit Gewinn?
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.1.06 10:31)

Ja, Ice hat wie immer Recht - der schlaue Spekulant soll sich ja niemals zu früh gegen den Trend stellen...

Aber ich meine, dass es einfach Aktien (Unternehmen) gibt, die ein schlechtes Produkt haben, ein unfähiges Management oder einfach durch den Wandel der globalen Wirtschaft dem Untergang geweiht sind.

Da könnte man mit Short-Transaktionen sicheres Geld verdienen.

Als ehemalige Shortaktien wären toll gewesen:
Jowood, AUA, Gericom und jede Menge Internetbuden im Jahr 2000...

Habt ich weise Vorschläge was man zur Zeit shorten könnte?


  

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@dj2000 - Top für Ice! RE: Tut's euch nicht die Fingerlein verbrennen!
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.1.06 16:36)

@dj2000:

Obiger Beitrag von "Icemann" ist mA sehr gut - ich beantrage höflichst ein "Top" um ihn erhöhte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Lieben Gruss

Ottakringer

PS: Vor allem die "Warner" hier im Forum sind für uns "Frischlinge" lebensnotwendig....




  

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jowood
sircamel(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.1.06 15:36)

denke mit jowood kann man gut short gehen demnächst ... mal abwarten

  

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RE: jowood
sircamel(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.1.06 22:43)

na? -70% in 2 tagen ... hoffe ihr wart alle short an board

  

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RE: jowood
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.1.06 13:45)

>na? -70% in 2 tagen ...
>hoffe ihr wart alle short
>an board

Rück raus, was konntest Du gewinnen? Und ein wenig von Deinen Erfahrungen mit den CFDs würden glaub ich breiter interessieren, möchtest Du nicht einen entsprechenden Thread initiieren? Es gab ja auch Leute, die keine JWD-Shortmöglichkeit finden konnten, man kann also helfen


  

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RE: @dj2000 - Top für Ice!
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.1.06 22:06)

Ein Top habe ich für den Artikel vergeben, aber er erscheint leider nicht (bei mir jedenfalls nicht). Das Top war begründet, weil sich in fallenden Kursen wirklich auch große Gefahren verbergen - für Einsteiger ist das nichts.

Es gibt immer Aktien, die steigen - selbst bei einem Crash

  

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RE: Was tun, wenn...
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.1.06 20:52)

Seit einigen Jahren kursiert eine Art "Weltuntergangsstimmung" bei manchen Anlegern. Letztes Jahr habe ich mich auch davon anstecken lassen, weil die Medien da einiges dazu beigetragen hatten. Aber ich habe eines daraus gelernt: Börsen steigen nur, wenn Angst hinter den Kursen ist.

Sicher, die Situation im Iran ist nicht gerade schön und wer weiß, was sich daraus noch entwickeln wird. Die vergangene Woche zeigte erste Effekte an den Börsen (wobei eine Korrektur ebenfalls bitter nötig war).

Ein Zusammenbruch des Dollars ist eigentlich fast nicht möglich, weil die gesamte Welt in Dollar rechnet (die wichtigsten Rohstoffe werden in Dollar gehandelt und es ist die dominierende Währung schlecht hin). Das weiß die USA allerdings und sie mißbracht dieses Wissen leider auf derbe Art. Aber die Welt hat sich vom Dollar abhängig gemacht.

Was mir persönlich beim Jahreswechsel schlecht aufstieß war, daß die Leute sehr optimistisch ins Jahr 2006 schauten. Verursacht durch das Jahr 2005 wollten die Leute noch mehr Gewinne. Ein Crash schließe ich damit nicht aus; offen bleibt die Frage, wann und wie hart dieser kommen wird.

September/Oktober wären hierfür gute Monate... wenn sich bis dahin auch noch die Iran-Geschichte zuspitzt, wäre ich in dem Fall sehr vorsichtig.

Wirkliche Sicherheit gibt es nie und wird es auch nie geben! Man kann alles Materielle verlieren, nur sein Wissen und seine Erfahrung nicht (das stammt von Leuten, die den 2.WK überlebt haben).

Die Menschheit hatte immer wieder große Probleme zu bewältigen und immer ist sie daran gewachsen - mag es sein, daß es für den einen oder anderen hart werden kann (oder zu seinem Untergang führt), aber ich glaube an die Menschheit insgesamt.

Hoffen wir also das Beste!

IOVIALIS

  

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RE: Was tun, wenn...
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.1.06 22:59)

Editiert am 14-01-06 um 11:00 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

Meiner Meinung nach sind schon wieder viel zu viele Jungaktionäre, 23jährige Börsenberater, zu viele Börsenbriefe (Fußballrasen- und Bleistiftmienen-Pusher) etc. unterwegs. Eine 30% Korrektur nach unten ist in den großen, aufgeblähten Indizes eigentlich längst überfällig. Das Heile-Welt-Getue mit angeblich so stark gestiegenen Firmengewinnen halte ich für ziemlich übertrieben.

Aber, wie üblich, Gewinne laufen lassen! Und nie aus Geldgier Puts kaufen, höchstens zur Absicherung.

  

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RE: Was tun, wenn...
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.1.06 23:37)

Editiert am 14-01-06 um 11:41 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

Editiert am 14-01-06 um 11:40 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

Editiert am 14-01-06 um 11:38 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

>>Ein Zusammenbruch des Dollars ist eigentlich fast nicht möglich, weil die gesamte Welt in Dollar rechnet (die wichtigsten Rohstoffe werden in Dollar gehandelt und es ist die dominierende Währung schlecht hin). Das weiß die USA allerdings und sie mißbracht dieses Wissen leider auf derbe Art. Aber die Welt hat sich vom Dollar abhängig gemacht.<<

Gerade dieser Aspekt birgt ja mMn das große Risiko für den Dollar. Der Greenback ist die Währung, mit der das Meiste (zB Rohstoffe) notiert. Das Problem ist, dass der Dollar durch hausgemachte Fehler unter Druck kommt und wenn ich jetzt mal jedem so ganz salopp "Gewinnmaximierung" als oberstes Prinzip andichten darf, dann wird man versuchen, den Verlust an Wert zu verhindern, in dem man Dollar mit anderen Währungen substituiert. Noch bietet sich der Euro dafür an, aber man kann ja auch das Papiergeld in physische Werte umtauschen, die eine wertbewahrende Wirkung haben. Ich bin zu klein, als dass ich das Spiel der Notenbanken verstehe, aber ansatzweise müsste man doch versuchen, den Dollar los zu werden, wenn dieser zB im Vergleich zum Dollar weniger wert wird. Dass die Notenbanken oft den Dollar stützen müssen und ihn kaufen, damit ihre eigenen Währung und damit ihre Exportwirtschaft konkurrenzfähig bleibt, das ist eine andere Sache, aber es gibt ja schon die ersten Ansätze, am Stellenwert des Dollars zu nagen.

BSP: Öl. Saddam hat bereits versucht, was die Iraner auch vor haben. Eine Öl-Börse die in Euro notiert. Ich glaube auch, dass dies natürlich zusätzlich ein Dorn im Auge Bush's ist, weil in seinen Augen das so eine Art Sakrileg wäre. Mich würds nicht stören, wenn die Iraner in Euro ihr Öl bewerten.

Bush (und Blair) hat Saddam auch mit diesen Plänen aus dem Weg geräumt, die Frage ist, ob er das auch mit dem Iran macht. Und genau das hab ich in meinen vorigen Posting ja versucht, mir von der Seele zu schreiben.

Ich glaube auch nicht, dass die Welt 'untergehen' wird, noch an Atomkriege und dergleichen. Aber eine lange Phase der wirtschaftlichen Stagnation bzw. Deflation, das wäre aus 'Investorensicht' schlecht. Die Menschheit hat es immer geschaft, sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen und egal wie lange eine mögliche wirtschaftliche Schlechtwetterfront anhält, es gibt immer einen Weg, ein Problem zu lösen. Oftmals ist es ja sogar gut so, weil sich nur dadurch wieder etwas neues, positives enwickeln kann. (nicht falsch verstehen jetzt) Auch der zweite Weltkrieg hat den Boden für die tolle wirtschaftliche Entwicklung Europas in den letzten 50-55 Jahren gelegt (catch-up effects).

Für mich stellt sich nur die Frage, in wie weit ein (ja von euch auch) prognostizierter Abschwung verstärkt würde, durch eine 'Iran-und-Erdöl-Krise'? Ich glaub, beides gleichzeitig wäre fatal. mMn.

Buenas noches,
mfg
el gato

  

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RE: Was tun, wenn...
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.1.06 11:48)

Ich denke, in nächster Zeit (paar Jahre wird´s schon dauern!) werden die meisten Rohstoffproduzenten von Dollarfakturierung auf Eurofakturierung umsteigen.

Die sind ja nicht blöd, Mann, die Rohstoffe herzuschenken, wann immer ein amerikanischer Präsident Ballermann spielt und den Dollar runterprügelt.

Über kurz oder lang werden sich sicher auch die Amerikaner daran gewöhnen müssen, ihre Waren zu Europreisen zu importieren.

Dann wird die Weltwirtschaft (Europa + Asien) auch stabil sein, die Währung wird berechenbar sein.

Ich schimpfe viel über den Euro, privat, weil meine Lieblingsdinge in Euro alle teurer geworden sind, das wurmt einen. Aber objektiv gesehen braucht die Welt eine stabilere Leitwährung als den Dollar. Und so zerstritten und dumm die europäischen Politiker auch oft scheinen oder sein mögen, die Währung ist offenbar allen Unkenrufen zum Trotz (incl. meiner, da ich noch immer in Schilling denke, jaja, lacht´s nur, aber Euch würd´s die Haare aufstellen, wenn Ihr Eure Depotspesen und Tradinggebühren in gute alte Schilling umrechnet, dann nehmt´s das nicht mehr so locker, wieviel Geld da abfließt aus Euren Kassen!) nicht umzubringen, da weltwirtschaftlich notwendig.

Hyundai und Samsung wechseln ihre Deviseneinnahmen aus Europa auch nicht mehr in Dollar um wie früher. Die sind doch nicht blöd, Mann. Sie brauchen das Geld ohnehin für ihre Investitionen in CEE, teils auch schon zum Bezahlen von Rohmaterialien, und vor allem als relativ stabile Wertanlage.

Noch schwimmen China, Japan und Korea in Dollars, aber sie fürchten bereits das böse Erwachen, wenn´s wieder mal ordentlich runter geht. Sie werden sicher diversifizieren. Das wird so weit gehen, daß selbst die USA in Euro denken müssen, zumindest bei den Importen.

Denn wenn man nur mit Papier bezahlt, kann man nicht erwarten, daß die Welt ewig dessen aufgedruckten Wert anerkennt.

Früher mag der Dollar stabil gewesen sein, alles ist relativ, die USA waren das reichste Land. Aber wenn Europa mit Hilfe Asiens (das Interesse an stabilen Währungsrelationen hat) eine neue und diesmal echte Weltwährung schafft, werden davon nicht nur Europa und Asien profitieren, auch Afrika und Südamerika werden sich lieber in eine berechenbare Währung einbetten lassen, als immer damit rechnen zu müssen, durch spontane Währungsverschiebungen abgezoggt zu werden.

Das geht nicht von heute auf morgen, sicher, der Dollar ist in den Köpfen der meisten Erdenbürger ncoh als Leitwährung verankert. Aber speziell Asien und Südamerika sind da sehr hellhörig, wann immer Amerika mit den Währungen spielen will. Die Asienkrise ist nicht vergessen, an den Folgen kiefelt man heute noch. Korea, Japan, China, Südostasien und Indien sind aufgeschlossen für eine neue Leitwährung. Die Staaten Südamerikas, die sich zu Dollarkolonien downgegradet fühlen, sowieso.

Ich laß mein Geld auch in Euro. Ihr wißt ja gar nicht, welche Werte Ihr auf Euren Sparbüchern habt, was das Kleingeld in anderen Weltgegenden wert ist!

(Aber sicherer als der Euro wird wohl das Gold sein. Physisches Gold natürlich, denn Papierln können schnell wertlos sein, wenn´s den Banken einmal wirklich schlecht geht.)

  

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RE: Was wird wann...
Rang: Alptraum(117) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.1.06 13:43)

Hmm, wenn ich Euch so lese komm ich mir ja wie ein gedankenbefreiter Optimist vor.

Ich sehe in den nächsten Jahren nämlich keine fetten Krisen, schon gar keine kriselnde Weltwirtschaft, sondern schlimmstenfalls umbauadäquate Stagnation. Dämpfer wären da schon möglich, eine eskalierende Iranproblematik etwa könnte einen solchen herbeiführen. Aber echte Zusammenbrüche (A la 1929, 1987, 2000f)?

Die "Gefahr" von der Rohstofffront ist ein täglicher Gast geworden, man hat gelernt damit zu leben und ist in Effizienzsteigerung und Substituierungsbemühungen hochaktiv, generiert in diesen Bereichen Arbeitsplätze und Märkte und damit Wachstum. Man sieht jetzt schon: Das industrialisierte Leben kann auch ohne Öl in alter Bequemlichkeit weitergehen, zwar nicht von heute auf morgen, aber im Extremfall doch in eher kurzer Zeit.

Das Potential eines Dollarcrashes kann ich nicht ernstlich einschätzen, allerdings ist die Chance dafür mMn wirklich sehr gering, zu eng ist die Weltwirtschaft verwoben. Dass der Dollar als Weltwährung verliert, das sehe ich auch mit Freude, auch für die USA dürfte das eine gewisse Erleichterung bringen, wenn sie die imperialistische Brille dereinst mal ablegen, wenngleich zunächst wohl ein schmerzlicher Verlust an Macht gefühlt werden dürfte.

Die (großen) Märkte selbst sind nach klassischen Bewertungsmaßstäben aktuell nicht aufgeblasen, nicht einmal der DJIA, sodass auch von dieser Seite keine spezielle Risikolage zu erwarten ist.

Der einzige Punkt, der ungut in Erinnerung ist, ist die Immoblase in USA, damit habe mich aber noch nicht intensiv auseinandergesetzt. Gängige Szenarien gehen von einer Konsumimplosion aus, wenn eine Bewertungskorrekur stattfände, das gäbe dann für die amerikanischen Börsen doch ein erhebliches Korrekturpotenzial (und im Anschluss daran gedämpfter auch für die Weltbörsen). Aber auch dafür bedürfte es eines Auslösers, der wäre noch auszumachen...

Dass die Stimmung aktuell "heile Welt" wäre, da kann ich Bbio nicht zustimmen, auch wenn man WOanders hinschaut sieht man imemr noch erstaunlich viele Totalverweigerer optimistischen Ausblicks, das gibt doch zu denken.

  

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Kapitalflucht
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.1.06 17:00)

Weil wir ja schon über Währungen gesprochen haben, hier ein neuer Artikel:
--------------------------------------------------
Im meinem Artikel "Das Märchen von den Deflation" Ende 2005 habe ich beschrieben, wie eine "Deflation" wirklich aussieht, nämlich ein Deflation der Vermögenswerte bei gleichzeitiger Inflation der Lebenshaltungskosten. Dieser Artikel geht auf die Ursachen von solchen Währungskrisen ein, nämlich die Kapitalflucht. Im Moment findet eine Flucht aus Geldwerten und Währungen in Rohstoffe sowie Gold/Silber statt. Irgendwann werden die Zentralbanken gezwungen werden, die Zinsen massiv anzuheben, was eine Wirtschaftskrise auslöst.


Bestandsaufnahme

Im Moment (Mitte Januar 2006) steigen die Aktienkurse, unter anderem verursacht durch eine gewaltige Ausdehnung der Geldmengen weltweit. Die amerkikanische Fed hat zwar die Zinsen inzwischen auf 4,25% erhöht, die EZB dagegen kann sich nicht durchringen ihre eigenen Leitzinsen auf über 2,25% zu erhöhen. Die Bank of Japan hat seit Jahren praktisch einen Null-Zins und monetisiert derzeit 42% des japanischen Budget-Defizits!

Das Ergebnis sieht man in der Zunahme der M3-Geldmenge in 2005:

Kein Wunder, dass die Banken in Amerika und Europa übereinander herfallen, um Kredite vergeben zu können. Wir leben weltweit in einer absoluten Kredit-Bubble.

>>>hier steht eine Tabelle<<<

In China nimmt die Geldmenge sogar um 16% jährlich zu.
In den USA nimmt M3 derzeit annualisiert um über 15% zu.
Quelle: Puru Saxena, Red Alert - Monetary Flood!

Warum diese Niedrigzinsen?

Nach kontinuierlichem Kreditwachstum seit Anfang dieses Kondratieff-Zyklus seit ca. 1950 hat mit dem Aktien-Crash im Jahr 2000 die Deflations-Phase eingesetzt, in der der übermässige Kredit abgebaut wird. Nach einem "Abstieg" der Aktienkurse mit einigen Großpleiten in den Jahren 2000 bis 2002 haben die Zentralbanken weltweit mit Niedrigstzinsen eine mächtige Reflation eingeleitet. Als Ergebnis sind zwar verschiedene Assets wie Immobilien weltweit im Preis gestiegen, jedoch hat keine gesunde Wirtschaftserholung eingesetzt, da die riesige Verschuldung von Staate, Firmen und Privatpersonen nicht abgebaut wurde. Speziell in den USA und in Grossbritannien hat man die Privatverschuldung über eine "Housing-Bubble" noch mächtig gesteigert. Das ist jetzt vorbei.

Wenn man sich den Euro-Raum ansieht, dann stellt sich die Lage so dar:

-die EU erweitert sich zwar, verliert aber den inneren Zusammenhalt
-nach Außen hin versucht man sich
-mit "Geldspenden" für alle möglichen Zwecke von realen Entscheidungen freizukaufen
-die Politiker haben den Sinn für die Realität verloren, sie wollen etwa nicht akzeptieren, daß die Europäer die Türkei nicht in der EU haben wollen
-die "Masstricht-Kriterien" mit der 3% Neuverschuldungsgrenze werden fast nirgends eingehalten
-die inneren wirtschaftlichen Spannungen nehmen zu (Boom in Irland, Spanien; Flaute in Deutschland, Italien)
-Italien droht bei einer weiteren Verschlechterung der Wirtschaftslage aus dem Euro auszusteigen
-Mit hohen Budgetdefiziten und niedrigen Zinsen versucht man den Euro runterzuinflationieren

Die "Qualität" des Euro

Ursprünglich war der Euro eine französische Idee um dem US-Dollar etwas gleichwertiges als Reservewährung entgegensetzen zu können. In der Literatur gibt es unzählige Beweise dafür, dass die Aufgabe der "harten" D-Mark zugunsten einer Gemeinschaftswährung der französische Preis für die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 war. Darum wollte man auch unbedingt einen Franzosen als EZB-Präsdenten haben.

Man hat vor einigen Jahren mit allen Mitteln versucht, Wim Duisenberg durch Jean-Claude Trichet zu ersetzen und war damit erfolgreich. Nur hat sich Trichet leider vom Paulus zum Saulus gewandelt. Als früherer französischer Zentralbankpräsident ist er für einen "harten" Franc und eine Bindung an die D-Mark eingetreten, als EZB-Präsident vertritt er eine "weiche" Linie.

Obwohl viele Euro-Länder seit vielen Jahren das 3% Maastricht-Kriterium verletzen, gibt es keine Sanktionen, wie im Vertrag vorgesehen. Sogar eklatante Schwindeleien (Italien, Griechenland - 6%) werde de fakto nicht geahndet. Als "Strafe" müssten dann eigentlich die Zinsen im Euro-Raum auf ein Mass angehoben werden, das nach Aussen eine Stabilität der Währung verspricht.

Die derzeitige EZB-Währungspolitik kann also kurz so umrissen werden: "Die EZB sieht es als ihre eigentliche Aufgabe an, die bestehenden EU-Regierungen und besonders die französische Regierung unter Chirac im Amt zu halten."

Der Euro ist also eine typische Weichwährung geworden. Er ist zwar durch den Handelsbilanz-Überschuss etwas besser als der Dollar. Aber ansonst unterscheidet ihn zusammen mit dem Yen wenig.


No place to hide?

Also, kann man sich nirgends vor dieser "Competitive Devaluation" Politik der Zentralbanken verstecken? Volkmar Hable schreibt in "No Place To Hide?", dass die USA versuchen könnten, den Euro durch Stärkung "zu vernichten", d.h. zum Zerfall zu bringen. Der starke Euro-Anstieg im Jahr 2004 hat den EU-Politikern auf jeden Fall weh getan.

Er schreibt weiter: "In fact, I would argue that for monetary policies the "Mother of all Monetary Tests" is unfolding right now, as it may be that monetary stimulus is no longer going to boost the economy, but inflation alone, which would lead in a benign scenario to stagflation and in a worst case scenario to a inflationary depression á la 1980s in Latin America."

Übersetzung: "Ich meine, dass die "Mutter aller monetären Tests" sich gerade entfaltet. Die monetäre Stimulierung stimuliert nicht mehr die Wirtschaft sondern nur noch die Inflation. In einem "einfachen" Szenario führt das zu Stagflation und im einem "harten" Szenario zu einer (hyper-) inflationären Depression wie in den 80er Jahren in Lateinamerika."

Er fügt dann hinzu dass er ein deflationäres Szenario nicht ausschliesst, aber beim "Track Record" von Greenspan und Bernanke das hyperinflationäre Szenario wahrscheinlicher ist. Jim Puplava und Marc Faber sehen es ähnlich.

Wie es aussieht, wollen alle anderen Währungen und damit auch der Euro diesem Weg folgen. Für den Investor heisst das, dass eigentlich keine Fiat-Währung vor einer solchen Abwertung sicher ist.


Die Angst der Politiker

Die wirtschaftlichen Schwierigkeiten der letzten Jahre haben offenbar alle Politiker zermürbt. Überall wird nicht mehr vom Sparen, sondern von Wirtschaftsankurbelung und Arbeitsbeschaffung gesprochen. Das gilt nicht nur für westliche Demokratien sondern auch für das "kommunistische" Regime in China, das eine Revolution fürchet. Bei der Asienkrise 1997 sind dort viele Regime gefallen. Daher gibt man den Amerikanern und jedem anderen, der die Exporte kauft, unbegrenzt Kredit.

Es genügt, sich die Reaktionen auf den Baby-Zinsschritt der EZB auf 2,25% anzusehen. Der Protest der Euro-Politiker war so groß, dass man bei der nächsten Gelegenheit auf eine weitere Anhebung verzichtet hat. Nicht nur hat man auf den nächsten Zinschritt verzichtet, man hat auch Anfang Januar 2006 bereits über 10 Tonnen Euro-Zentralbankgold auf den Markt geworfen um den Goldpreis zu drücken.


Das dicke Ende ist bereits unterwegs

Nachdem es für Investoren keine Ausweichmöglichkeiten in sichere, stabile Währungen mehr gibt, bleiben nur mehr 2 Möglichkeiten offen:
a.) man geht in die stark überbewerteten Aktienmärkte die jederzeit crashen können
b.) man geht in Rohstoffe und Gold

Der Ölpreis hat schon 2004 und 2005 stark angezogen, von ca. 10 US$/Barrel in 1999 auf über 70 US$/Barrel in 2005. Die Metalle und Gold folgen.

>>>hier sind zwei Charts<<<

Die Zunahme des Goldpreises in Euro von etwa 330 €/oz auf ca. 450 €/oz ist eindrucksvoll, aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

Wirklich ausgebrochen ist der Goldpreis erst ab Juni 2005, wo er 350 €/oz erreicht hat. Seitdem haben alle Versuche, ihn zu drücken, versagt. Der Ausbruch in Euro war signifikanter als in USD, weil wegen der Niedrigzinsen im Euroraum der USD zugelegt hat.

Silber hat noch mehr zugelegt. Gary Dorsch schreibt in Global Stock Market Rallies are Optical Illusions, but Gold could Soar to $770 per ounce", dass in der 2. Jahreshälfte 2005, Gold eine der besten Assetklassen war. Während sich der Eurostoxx-600 Index im Jahr 2005 um 23% erhöht hat, ist der Goldpreis in Euro um 31% gestiegen. Physisches Gold war also eine bessere Anlage als europäische Aktien, die sich gegenüber US-Aktien hervorragend entwickelt haben.

Die Nominierung von Ben "Helicopter" Bernanke zum Fed-Chef hat wahrscheinlich diesen Goldanstieg ausgelöst. Aber man darf nicht vergessen, dass seine europäischen und japanischen "Kollegen" in Wirklichkeit nicht viel besser sind.

Schön langsam dämmert den Märkten diese Tatsache, daher auch die Flucht in die letzte Währung, die von diesen gegenseitigen Abwertungen nicht betroffen ist - Gold. Bisher kaufen nur einige Investoren und einige Zentralbanken wie in Russland oder Argentinien bereits Gold. Aber je höher der Goldpreis steigt, umso mehr Investoren werden einsteigen, bis irgendwann auch die grosse Masse von einem "Goldrausch" ergriffen wird.

Mike Hoy schreibt in seinem Artikel Percentages versus Multiples: "the fuse has been lit". Also, die Zündschnur der Bombe unter dem gegenwärtigen Finanzsystem ist angezündet worden. Er schreibt auch, dass wir uns später an die schönen Gewinne mit Edelmetallen in den Jahren 2006 und 2007 zurückerinnern werden.

Ich schätze, dass ab einem Goldpreis von etwa 1.000 $/oz die verschiedenen Zentralbanken mit ihren Währungen um das Überleben kämpfen werden. Dieser Fall kann schon im 1. Halbjahr 2006 eintreten, besonders wenn es zu einem Iran-Krieg kommt. "There is no rush like a gold rush".

"Überleben" können die Fiat-Währungen, hinter denen nur Kredit steckt, nur dann, wenn sie genügend Stabilität und Rendite versprechen. Stabilität bezieht sich sowohl auf den Wert als auch auf ein geringes Verlustrisiko (Bankpleiten).


Welche Zinsen sind angemessen?

Wenn ich als Investor mit der praktisch risikolosen Anlage Gold mehr verdienen kann als mit risikoreichen Aktien, dann gehe ich natürlich in das Gold. Risikolos ist Gold deshalb, da es im historischen Vergleich immer noch billig ist, wie Adam Hamilton in "Real Gold Highs?" (dt. Übersetzung: Reale Gold Hochs?) nachweist:


>>>hier steht ein Gold-Chart<<<<


Nach seinen Berechnungen ist 550 US$/oz immer noch billig, da der bisherige Spitzenwert von 850 US$ in 1980 nach Inflationsberechnung (CPI) heute ca. 2.200 US$ ausmachen würde und nach M3-Geldmengenberechung 3.570 US$. Der Mittelwert seit den 80er Jahren wäre inflationsbereinigt 1.250 US$.

Also, ein Anstieg des Goldpreises auf 1.250 US$ wäre nur eine Normalisierung, aber mehr als eine Verdoppelung zu heute.

Welche Zinsen für risikoarme Geldanlagen wären daher angemessen? 15%, 25%, 50% oder gar 100% pro Jahr?

Alle diese Zinssätze führen bei der heutigen hohen Verschuldung selbstverständlich zum sofortigen Kollaps des Bankensystems, allein schon wegen der über 300 Trillionen $ Derivate.

Daher ist auch die Drückung des Goldpreises für die Zentralbanken ein Kampf auf Leben und Tod. Nur, der Gold-Geist ist inzwischen aus der Flasche entwichen und führt eine beachtliche Performance vor.


Unrealistisch?

Schauen wir uns einmal die letzte größere Wirtschaftskrise 1992 an. James D. Davidson und William Rees-Mogg sind in Ihrem Buch "The Great Reckoning" - 1992, davon ausgegangen, dass sich diese Krise in eine weltweite, deflationäre Depression verwandelt. Das ist nicht eingetreten, aber die Auswirkungen etwa in Skandinavien waren massiv. Schweden, Finnland und einige andere Staaten sind in eine echte Depression eingetreten und mußten ihre Währungen mit kurzfristigen, hohen Zinsen verteidigen:

Schweden 500%
Norwegen 600%
Portugal 1000%

Die Hauptursache waren Zweifel an der Qualität dieser Staatsanleihen, unter anderem durch hohe Sozialausgaben und permanente Defizite verursacht. Man musste sofort die Staatsausgaben massiv kürzen - und das in einer Krisensituation. Die betroffenen Währungen haben trotzdem massiv abgewertet. Nur damals war die Verschuldungssituation noch harmlos in Vergleich zu heute.

Sollte ein betroffener Staat in einer solchen Krise versuchen, die Staatsschulden und andere Schulden zu monetisieren, dann wird die Kapitalflucht noch stärker. Besonders betroffen wären hier die USA mit ihren riesigen Auslandsschulden in leicht verkaufbaren Bonds. Wenn die psychologischen Tricks plötzlich nicht mehr funktionieren, wird aus dem heutigen Vertrauen sofort Misstrauen. Aber wenn es die USA erwischt, wird das Vertrauen in andere Währungen auch weg sein, den sie sind eigentlich Derivate des US-Dollars.


Daher meine Prognose

Durch den weiter steigenden Goldpreis werden die Zentralbanken irgendwann gezwungen werden, die Zinsen massiv anzuheben. Das wird dann eine brutale Deflation auslösen. Derzeit geht es nur um das Hinausschieben dieses Zeitpunkts. "Inflate or Die", wie Richard Russel schreibt.

Die Masse der Finanzanlagen ist auf jeden Fall verloren, denn die heutigen Schulden können nie wieder zurückbezahlt werden. Egal, ob die Deflation früher oder später kommt.

Wann (auf viele Leseranfragen): Vielleicht noch 2006, sicher aber bis 2010.

Rechnen Sie mit einem Spitzen-Goldpreis von 5.000 $/oz bis 1 Million $/oz, je nachdem, wie weit man eine Hyperinflation voranbringt, bis diese schlussendlich zusammenkracht. Bei 5.000 $/oz müsste schon sehr viel Kapital und früh durch Bankrotte vernichtet werden. Der Euro wird bei einer solchen Belastung bereits zerbrochen sein, daher versuche ich gar nicht, einen Euro-Gold-Spitzenpreis anzugeben.


Zusammenfassung

Die Trickkiste der Zentralbanken wird zunehmend leerer. Man kann nur mehr mit weiteren Manipulationen wie der Nichtveröffentlichung und Verfälschung von Statistiken die Anleger im (Papier = Fiat) Geld halten. Mit dem seit Sommer 2005 stark steigenden Goldpreis ist ein mächtiger Konkurrent entstanden. Die Kapitalflucht in Rohstoffe und Gold hat bereits begonnen. Bereits heute müssten Zinsen von 25% oder mehr geboten werden, um mit dem Goldpreis einigermassen mithalten zu können. Das hält das hochverschuldete Finanzsystem aber nicht aus. Wenn das noch mehr Leute entdecken und sie werden es, dann heisst es: "Game Over".


© Von Walter K. Eichelburg
Quelle: http://www.goldseiten.de/content/kolumnen/artikel.php?storyid=2137

mfg
el gato

  

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RE: Kapitalflucht
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.1.06 20:06)

Im Frühling kommt dann die Vogelgrippe nach Europa (die Zugvögel bringen sie mit); der Iran-Konflikt treibt den Ölpreis in die Höhe; Israel droht dem Iran; Frankreich droht Terroristen mit Atombomben; bin Laden droht mit neuen Anschlägen; das derzeitige Papierfinanzsystem scheint auch auf recht wackligen Füßen zu stehen; die Aktienmärkte sind scheinbar überbewertet; Gerade ist es recht kalt; Gazprom wirft der Ukraine wieder mal Gasdiebstahl vor...

und dabei waren doch alle so Euphorisch für 2006; eine Fußballweltmeisterschaft steht in Europa, genauer in Deutschland an...

Alles wird gut - Keine Angst vor dem Weltuntergang, der kann noch warten!

  

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RE: Kapitalflucht
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.1.06 20:39)


Schön und gut, aber ich halte wenig von Kommentaren ohne Argumentation. Immerhin gilt es, genau diese aber gilt es in den Kommentaren zu entkräften, wenn man daran nicht "glaubt".

So lange ich sage, 'wird schon gut gehen' ohne aber dementsprechend zu argumentieren, kann man keinen gescheiten Diskurs führen! Ich jedenfalls kann die Gedankengänge der Schreiber solcher Kommentare folgen. Ob es so eintreffen wird, ist eine andere Frage. Aber dazu bräuchten wir auch Argumente der Gegenseite.

mfg
el gato

  

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RE: Kapitalflucht
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.1.06 21:04)

Eigentlich war der Thread nicht als "Weltuntergangsstimmungsmacher-Thread" gedacht, sondern resultierte aus dem "Crash" der Premiere-Aktie. Man kann mit Put-Optionen, bzw. mit Short-Zertifikaten an solchen Crashs Gewinne machen (wenn sie denn eintreffen).

Aber da wir nun mal zu einer "Weltuntergangsstimmung" gekommen sind, werfe ich die Frage in den Raum, was es uns bringen würde, wenn wir 1000% am Dollar-Crash, DOW-Crash oder sonstigen Crashs in Euro verdienen würden, wenn dann der Euro auch nix mehr Wert hätte (außer das Papier, auf dem er gedruckt ist). 1000% von nix bleibt eben nix.

Mein letztes Posting war etwas ironisch gemeint, weil alle so Euphorisch ins Jahr 2006 blickten und es doch ganz anders kam... aber wir sind ja noch nicht am Ende des Jahres 2006 (und hoffentlich noch lange nicht am Ende der Zeitrechnung!).

Sicher kann (und sollte) man sich Gedanken über die Finanzzukunft machen... aber man kommt sehr schnell darauf, daß es eigentlich nicht so weitergehen kann - und trotzdem tut es das. Seit einigen Jahren wird über einen Totalcrash diskutiert, philosophiert und was man dagegen machen kann. Die einen empfehlen Gold, die anderen Immobilien... aber wirkliche Sicherheit gibt es nicht.

Fazit der ganzen Betrachtung: Machen wir das beste daraus, warten wir's ab, denn schließlich werden wir's erleben

  

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RE: Kapitalflucht
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.1.06 21:25)

Hehe, so gefällts mir besser

Tja, wenn wir es erleben, dann will ich aber ehrlich gesagt Sachwerte und Rohstoffe bis zum Umfallen besitzen . Aber die Welt wird nicht untergehen, nur ihr Finanzsystem

Aber wenn der Thread auf die Premiere bezogen war, dann ist die Diskussion ja hier fehl am Platz. Müsste man verschieben in einen neuen oder bereits existierenden Thread.

mfg
el gato

  

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Idee des Threads
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.1.06 21:55)

>Aber wenn der Thread auf die
>Premiere bezogen war, dann ist
>die Diskussion ja hier fehl
>am Platz. Müsste man verschieben
>in einen neuen oder bereits
>existierenden Thread.

Nein, der Thread war nicht auf Premiere bezogen, sondern allgemein auf Gewinnmöglichkeiten bei fallenden Kursen (auch Währungen, Rohstoffe oder Indize).

@el_gato: Wenn Du einen "Weltuntergangsthread" machen möchtest, kannst Du einen eigenen Thread aufmachen; aber Du kannst auch gerne hier weiterposten

Meine Vorstellung war, daß man einen mit Quellen belegten Anhaltspunkt hat, wo etwas "crasht" und wie man davon profitiert.


Beispiel:
Nach den jüngsten Kursverlusten, stand heute im Spiegel:
Alles Hoffen ist vergebene Liebesmüh, findet indes der New Yorker Börsenexperte Barry Ritholtz. Dessen deprimierende Prognose für 2006: Der Dow werde, nach einem neuen Hoch zur Jahresmitte, in der zweiten Hälfte unweigerlich noch viel weiter einbrechen - auf 6800 Punkte.
Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,396753,00.html

Partizipationsmöglichkeit, wenn es denn so kommt:
WKN/ISIN: A0CQC9 / DE000A0CQC91
Emittent: Société Générale
Produktname: OPEN END TURBO SHORT
Fälligkeit: open end
Typ: Short
Strike: 12.384,0200 Pkt.
Knock-Out: 12.014,0000 Pkt.
Bezugsverhältnis: 0,010
Emissionspreis: 14,340

Vorteil der Strategie: Steigt der DJ weiter an, gibt's günstige Nachkaufmöglichkeiten (Luft bis über 12.000 Punkte!) für den Schein; fällt der DJ allerdings, kann man von den fallenden Kursen profitieren.

  

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kein kurzzeitiger Weltuntergang
zeus_(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.1.06 06:55)

>Tja, wenn wir es erleben, dann
>will ich aber ehrlich gesagt
>Sachwerte und Rohstoffe bis zum
>Umfallen besitzen . Aber die
>Welt wird nicht untergehen, nur
>ihr Finanzsystem

Ich weiss ja nicht wie alt ihr seid, aber auch ich denke, dass wir die naechste Weltwirtschaftskrise erleben werden. Das ist auch gut so, da wir dann sicher wieder umsichtiger agieren werden und nicht mehr glauben, dass alles in den Himmel waechst. Da ihr wahrscheinlich auch keine Octogenarians seid, habt ihr den Krieg und die unmittlebare Nachkriegszeit auch nicht erlebt und wir koennen es uns einfach nicht vorstellen (und Buecher lesen bildet anscheinend nur teilweise), dass die Wirtschaft auch anders als nach oben zeigen kann.
Die Welt, also der Planet, wird nicht ewig bestehen, aber in unserer Zeitrechnung in diesem Leben jetzt muessen wir uns in dieser Hinsicht keine Sorgen machen.
Der eigentliche Sinn und oft auch der Ausloeser einer Wirtschaftskrise ist ja, dass verkrustete Strukturen aufbrechen und die Resourcen umverteilt werden. Doch durch die letzten paar Krisen passierte diese Umverteilung immer in Richtung Hochfinanz. Daraus folgt, dass wir entweder in ein paar Jahrzehnten oder vielleicht auch Jahrhunderten eine totale umfassende Kontrolle durch die Finanzologarchien haben und wir nur noch Arbeitstiere sind oder aber (und ich glaube eher daran) es wird irgendeinmal so richtig krachen und die Umverteilung passiert dann in die andere Richtung. Und dabei nicht nur innerhalb eines Staates sondern weltweit. Viele Schwellenlaender werden sich die aufoktroyierten Preise nicht mehr bieten lassen. Derzeit haben sie keine oder wenig Macht. Doch gottseidank arbeitet der Westen daran, dies zu aendern in dem dort Industrien aufgebaut werden. Die Verzerrungen in meinen Breitengraden werden immer abstruser.
Kleines Beispiel: Gestern fragte ich bei Toyota was ein Double cab, Diesel, 4WD kostet. Das sind stolze USD 57.000,00, Damit kann ich hier gemuetlich ein Haus mit 4000 m2 Grund kaufen, oder auch einen gebrauchten Flieger. Gibt mir in Oesterreich einer fuer ein neues Auto ein Haus?
Zeus

  

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RE: kein kurzzeitiger Weltuntergang
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.06 00:12)

Editiert am 27-01-06 um 00:20 AM durch den Thread-Moderator oder Autor


Hi zeus!

Gehe mit deiner Argumentation vollkommen konform. Krisen bedeuten immer auch die Saat für was Neues. Das wird immer wieder so sein. Es kann niemals nur bergauf gehen - ying und yang eben. Alles braucht seine Balance

Vielleicht ist es wirklich das von Marxx viel zitierte "der Kapitalismus läuft von einer Krise in die nächste"-Argument, das hier Gültigkeit besitzt. Wenn ich so das 20 Jhdt. betrachte, dann gabs immer wieder solche und danach kam eine immer noch bessere Zeit. I.WK, 1929, II.WK, Erdölkrise 1 und 2 usw. Auch das Platzen der Internet-Bubble passt eindeutig in dieses Bild.
Aber wenn uns die Geschichte eines lehrt, dann, dass es danach immer besser wurde als vorher. Und ich glaube daran, dass auch genau das bei/nach der nächsten Krise der Fall sein wird.

Denn seien wir uns ehrlich, wieviele Ungleichgewichte gibt es schon wieder in unseren Zeiten. Wir alle (und damit meine ich leider nur die Industriestaaten) haben von der Globalisierung profitiert, die in den 50er/60er Jahren begann und ihr Top in den ersten Jahren des 21 Jhtds. hat (zumindest ein erstes Hoch). Dadurch sind aber auch viele Probleme herangewachsen, für die wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten keine Lösung gefunden haben. Und so wird uns halt mal bald der 'Himmel auf den Kopf' fallen .

Dadurch, dass die Strukturen sich aber doch immer verändern, glaube ich, dass die Welt heute eine Wirtschaftskrise besser bewältigen kann, also noch viele Jahrzehnte davor (soviel Optimist muss man bleiben!). Obwohl wir scheinbar in vielen Bereichen noch nie dagewesene Ungleichheiten haben, sind die Vorzeichen dennoch besser, als in der Vergangenheit.

Probleme, die ich meine sind so zB: die noch immer große Abhängigkeit vom Erdöl, die Vormachtstellung der USA mit all ihren negativen Effekten, die schwelenden Konflikte mit den arabischen Staaten, hohe Defizite der Staaten, viele Unstimmigkeiten innerhalb der EU und eine gewisse Verdrossenheit, Überalterung der Bevölkerung, staatliche Vorsorge (Pensionen, Versicherungen etc.) kann so nicht länger gewährleistet werden, Vormachtstellung der großen Kapitalgesellschaften und ihr Einfluss auf die Gesellschaft und die Politik usw. usw. - nicht zu vergessen die hohe Zahl an Arbeitslosikeit...

Da sind viele Aspekte dabei, die zB in den 80ern noch niemanden betroffen haben. Natürlich will man sich aber keine Krise wünschen, aber obwohl ich bei Gott kein Pessimist bin, denke ich dennoch, dass es vielleicht gar nicht so schlecht wäre, wenn die Welt (vor allem die industrialisierte) wieder einmal auf den Boden der Realität geholt wird. In der Natur regelt sich alles von selbst. Gibt es zuviele Lemminge und sind deshalb in Gefahr, ihre Art zu bedrohen, stürzen sie sich in die Tiefe. Gar so arg sollte es bei uns nicht sein, aber wenn ich mal dieses Bild auf unser Wirtschaftssystem überleiten darf, dann trifft es wohl ganz gut.

Jedoch will natürlich keiner der Verlierer sein und in einer gestärkten Rolle aus einer konjukturell schwachen/kritischen Phase starten. Das nenn ich mal den natürlichen Überlebenstrieb des Menschen. Und wir, die wir das Glück (oder auch Pech - Ansichtssache ) haben, uns mit solchen Dingen befassen zu können, darüber zu lesen, schreiben oder auch diskutieren, haben hier vielleicht einen kleinen Vorteil. Dafür sind wir vielleicht auch dann diejenigen, die große Teile ihres Vermögens "retten" konnten und damit die Grundsteinleger des neuen Aufschwungs darstellen, von dem wiederum jeder profitieren wird/sollte.

Wir werden sehen, was alles passieren wird. Was anderes bleibt uns eh nicht über *g*. Aber wenn ich an dieser Stelle einen Wunsch deponieren kann, dann jenen, dass es zu keinen militärischen Handlungen in der Iran-Frage kommen soll. Denn davor, ehrlich gesagt, hab ich aufgrund der nicht vorhersehbaren Reaktionen doch irgendwie Muffensausen!

Wieder ein paar Gedankengänge von mir!
Buenas noches!
mfg
el gato

PS Sorry dj2000, dass ich da deinen Thread wieder mißbrauche

  

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RE: kein kurzzeitiger Weltuntergang
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.06 10:31)

>PS Sorry dj2000, dass ich da
>deinen Thread wieder mißbrauche
>

Lieber el gato!

Kein Problem! Im Gegenteil, großteils teile ich Deine Meinung und habe ähnliche Gedanken. Deine Postings (auch in anderen Threads) warnen auf der einen Seite und zeigen auf der anderen Seite Möglichkeiten auf, wie man durch das bevorstehende "Chaos" "heil" durchkommen könnte.

Gestern las ich mit großem Interesse Dein Posting zum Dollar (in einem anderen Thread), der mir eine etwas andere Sichtweise zum Irak-Krieg brachte.

Auch ich bin nicht absoluter Pessimist und sammle seit Jahren Ideen, was auf der Welt schief läuft, bzw. wie man dagegen angehen könnte. Und aufgrund diesen Ideen bin ich recht zuversichtlich, daß es beim nächsten Mal besser werden wird. Allerdings muß es erst zu einer radikalen Änderung kommen, damit die Menschen (vielleicht ich eingeschlossen) merken, daß sich etwas ändern muß.

Schon Lichtenberg (1742-1799) sagte: "Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muß anders werden, wenn es besser werden soll." Und vor etwa einem Jahr las ich im Internet: „Evolutionsschübe gibt es nur nach einem großen Sterben.“

Ich bin genauso, wie Du, etwas mißtrauisch, was die nächste Änderung angeht; die aktuellen Nuklearwaffen-Debatten gefallen mir absolut nicht. Gestern wurden sogar in Deutschland Stimmen laut, daß Deutschland eigene Atomwaffen haben sollte. Frankreichs Drohung davor, gegen terrorunterstützende Staaten mit Atomwaffen vorzugehen, macht die Sache nicht besser. Isreal hätte eigene Atomwaffen, um im Ernstfall gegen den Iran vorzugehen. Eben diese neue "Salonfähigkeit" von Nuklearwaffen macht mir auch Angst und ich hoffe, daß ein paar Menschen vernünftig genug sind, um sie nicht einzusetzen.

Was die Arbeitslosigkeit angeht, die weltweit auf Rekordniveau gestiegen ist, möchte ich einen Artikel zitieren. Es war ein Interview mit dem amerikanischen Professor Jeremy Rifkin, der sich mit Globalisierung und Arbeitslosigkeit beschäftigt. Darin heißt es:
Arbeitslosigkeit ist ein Phänomen und kein Problem. Vor ein paar tausend Jahren haben sich Menschen andere Menschen als Sklaven gehalten. Nun reden wir uns gern ein, dass die Sklaverei abgeschafft wurde, weil wir so ‚human’ geworden sind. Aber die Wahrheit ist: Durch die industrielle Revolution ist die Sklaverei überflüssig geworden. Ab einem bestimmten Zeitpunkt war es billiger, den Ofen eines Kohleofens zu füllen, als den Mund eines Sklaven. Wir sind mitten in einer Umwälzung, die bei weitem die industrielle Revolution übertrifft. Durch die ersten Mechanisierungsschübe verloren Millionen von Menschen ihre Arbeit und wanderten vom Land in die Städte, um dort mit den Maschinen zusammen zu arbeiten. Aber die Computer und Informationstechnik von heute machen immer mehr Menschen ganz überflüssig. Selbst die billigste menschliche Arbeitskraft ist teurer als eine Maschine.
Die Zeiten der Massenbeschäftigung ist vorbei. Wir werden nie wieder Tausende von Leuten sehen, die aus den Fabriktoren strömen. In Zukunft wird Arbeit etwas für Eliten sein. Für besondere Aufgaben wird man immer noch Top-Ärzte, Top-Anwälte oder Top-Designer brauchen. Aber Durchschnittsqualität kann ein Computer oder ein Roboter billiger liefern.

Den ganzen Artikel: http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/916564?_seite=1

Es wird (muß) etwas passieren, damit sich etwas ändert. Wie hart das für den Einzelnen ausfällt, bleibt offen. Wir werden es erleben...

Grüße und Danke,
IOVIALIS

  

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RE: kein kurzzeitiger Weltuntergang
cz(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.06 03:49)


Habe den Artikel aucch mit grossem Interesse gelesen. Die Frage ist nur: Werden für mich als nicht Top-Arzt, Anwalt, - Friseuse, ... jetzt goldene Zeiten des Nicht-Arbeits-einkommens einbrechen ???

cz

  

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RE: kein kurzzeitiger Weltuntergang
dj2000(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.06 08:12)

>Werden für mich als
>nicht Top-Arzt, Anwalt, - Friseuse,
>... jetzt goldene Zeiten des
>Nicht-Arbeits-einkommens einbrechen ???
>
>cz

Liebe(r) CZ,

an einer Antwort auf diese Frage wird derzeit (zumindest in Deutschland) diskutiert. Stichwort ist dabei: "Grundeinkommen". Hier kurz eine Statement:

Wie wird die Arbeitswelt künftig aussehen? Wie kann sich eine Gesellschaft darauf einstellen, dass Technik und Globalisierung dafür sorgen, dass es künftig nicht genug Jobs geben wird - selbst in Zeiten einer boomenden Konjunktur. Wie muss die vorhandene Arbeit aufgeteilt werden und wie gehen wir mit denen um, die ohne eigenes Verschulden langfristig kaum Chancen haben werden, von dem, was sie tun, leben zu können? Diese Fragen beschäftigen Politiker, Volkswirte - und auch Unternehmer - quer durch alle politischen Lager. Die Einführung eines staatlichen Grundeinkommens gilt als eine mögliche Antwort. Jeder Bürger soll - unabhängig davon, ob er arbeitet oder nicht - monatlich einen bestimmten Betrag erhalten. Andere staatliche Leistungen - etwa das Arbeitslosengeld - würden abgeschafft werden. Soweit sind sich Linke und Liberale einig. Der entscheidende Unterschied macht sich nun daran fest, wie hoch das Grundeinkommen angesetzt wird und wo das Geld dafür herkommen soll. Während etwa liberale Wirtschaftswissenschaftler das Grundeinkommen als einen Weg sehen, den Staat und seine Leistungen einzudampfen und durch ein relativ niedriges Grundeinkommen Leistungsanreize zu schaffen, glauben Linke, ein relativ hohes Grundeinkommen schütze die Würde des Einzelnen, werde den Anforderungen einer modernen Arbeitswelt gerecht und fördere Leistung.

Einen Artikel dazu auf Stern:
http://www.stern.de/politik/deutschland/553889.html

Schön wäre die Idee schon

  

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@dj2000
cz(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.06 23:07)

Bin prinzipiell ganz auf Deiner Linie.

1. Weil der Opa in "Zum Glück hatten wir Gold gekauft " (den Artikel von M. Feiten kennst Du Sicher) ein so schönes Schlusswort spricht:

"Ihr steuert auf eine globale Krise des Haben zu. Der initiierte Kampf der Kulturen ist Ausdruck eines wahrgenommenen Mangels und Festhaltens an der überholten Idee exponentiellen Wachstums und des Sachzwangs. Nur die wenigsten würden heute eine Welt in der man nicht mehr arbeiten muss um die eigene Existenz zu erhalten nicht als Utopie abtun. Und jene die eine solche Welt denken können würden besorgt fragen worin dann die Aufgabe des Menschen stecken soll. Auch wenn wir technisch also so weit sind fehlt bei den meisten Menschen die Bereitschaft wirklich in Freiheit zu leben, weil sie dann vor einem anderen großen Problem stünden: dem der eigenen Wahl."

2. Sind die Produktivitätssteigerungen in den letzten 30, 40, 50 ... Jahren wirklich beeindruckend:
Was noch vor nicht allzu langer Zeit 10 Bäuerchens produzierten, schafft heute ein Jungbauer (der in den Jungbäurinnen-Kalendern)alleine. Was spricht eigentlich dagegen, dass die restlichen 9 eine Dauerstammtischrunde einführen ?!?

Was noch vor einigen Jahren 20.000 klassenkämpferische voestler schafften, produzieren heute weniger als die Hälfte in besserer Qualität, mit weniger Dreck und wahrscheinlich auch noch schneller.


Wenn man rein den durch Maschinen, Computer & Co geschaffenen "Mehrwert" im Primär- und Sekundärsektor betrachtet, würde das Modell "10% Berufene hackeln, die restlichen 90% auf Selbstfindungstripp" mM nach funktionieren. Brot, Kartoffeln, Autos und Handys hätten wir sicher trotzdem genug.

Folgendes gibt mir jedoch zu denken:
- Wer motiviert Krankenschwestern, Müllmänner & Co dann noch, die letzten verbliebenen körperlich anstrengenden Tätigkeiten zu tun ?
- Wer motiviert mich (ein durch Kindergarten, VS, Gym, Uni bestens geschultes Individuum; ein 25 Jahre lang öffentlich subventioniertes Kreativgenie in der Blüte seiner Leistungsfähigkeit) mir morgen noch das dumme Grinsen meines Chefs anzutun? Mit 940 Euro im Monat, einer Frau die arbeiten geht und einer mittleren Erbschaft in einigen Jahren, müsste es sich eigentlich ausgehen.
- Gibts die Uni dann nur noch gegen freiwillige spätere Arbeitszusage ?
- Sollen "ungebildete" und arbeitsunwillige Frauen sich dann mindestens viermal vermehren müssen um in den Genuss einer staatlichen Förderung zu kommen ?
- usw.

Bin mir nicht sicher,ob so etwas in unserer europäischen Gesellschaft aufgrund unserer Mentalität in absehbarer Zeit möglich wäre. Traditionelle Gehaltsschematas (wenig Ausbildung = wenig Gehalt; hohe Ausbildung = viel Gehalt; ohne allzuviel Berücksichtigung der körperlichen Anstrengung) wären komplett umzukrempeln.

Geb Dir aber recht: Schön wäre die Idee schon.

cz

  

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RE: kein kurzzeitiger Weltuntergang
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.1.06 11:01)

>Vielleicht ist es wirklich das von Marxx viel zitierte "der Kapitalismus läuft von einer Krise in die nächste"-Argument, das hier Gültigkeit besitzt.


Die Analyse ist zwar richtig (aber nicht weltbewegend weil nicht neu), die Schlüsse, die Marx daraus zog waren aber falsch. Viel besser gefällt mir Schumpeters Interprätation der Krise als "schöpferische Zerstörung". Die hält der Praxis wesentlich besser stand, denn bisher ist die Wirtschaft aus jeder Krise gestärkt und gesundet hervorgegangen. Wachstum ohne Krisen ist in erster Linie quantitativ, während Wachstum nach Krisen eher qualitativ ist.

  

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NEWS: Rohstoff-Börse: Schieflagen von Rohstoffhändlern!
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.06 23:00)

Zudem gibt es seit heute Nachmittag Gerüchte im Markt, dass an der Londoner Metallbörse LME enorme Schieflagen von Rohstoffhändlern zu großen Pleiten geführt haben sollen. Es bleibt abzuwarten, ob der Rücktritt des LME-CEO Simon Hale in diesem Zusammenhang steht. Wie gesagt, es sind alles Gerüchte, die uns aus London erreichen. Angeblich sollen einige Marktteilnehmer solche enormen Schieflagen haben, dass diese ihre Shortpositionen nicht mehr eindecken können, ohne den Fortbestand des Marktes zu gewährleisten....

  

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Rohstoff-Börse: Schieflagen von Rohstoffhändlern!
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.06 23:01)

Zudem gibt es seit heute Nachmittag Gerüchte im Markt, dass an der Londoner Metallbörse LME enorme Schieflagen von Rohstoffhändlern zu großen Pleiten geführt haben sollen. Es bleibt abzuwarten, ob der Rücktritt des LME-CEO Simon Hale in diesem Zusammenhang steht. Wie gesagt, es sind alles Gerüchte, die uns aus London erreichen. Angeblich sollen einige Marktteilnehmer solche enormen Schieflagen haben, dass diese ihre Shortpositionen nicht mehr eindecken können, ohne den Fortbestand des Marktes zu gewährleisten....

  

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RE: Rohstoff-Börse: Schieflagen von Rohstoffhändlern!
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.06 23:41)


Was genau meinst du damit, Ottakringer? Dass die Kurse bald explodieren werden?

mfg
el gato

  

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RE: Rohstoff-Börse: Schieflagen von Rohstoffhändlern!
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.06 00:54)

>
>Was genau meinst du damit, Ottakringer?
>Dass die Kurse bald explodieren
>werden?
>
>mfg
>el gato

Prinzipiell kann ich die Nachricht nicht ganz genau einordnen.

Angesichts der fallenden Kurse sollten die Shorties doch in Jubeltänze ausbrechen.

Falls aber die Shorties wirklich Problem haben, ihre Positionen einzudecken (zB: beim Silber soll es solche strukturellen Verwerfungen geben...) dann könnte gewisse Rohstoffekurse (zB: Silber) extrem explodieren... -lechz-




  

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Warum es NICHT Crashen wird - Depots sind abgesichert
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.5.06 00:56)

Berichten von Reuters zufolge haben einige der größten Hedgefonds und traditionellen Investmentfonds in Großbritannien Maßnahmen ergriffen, um ihre in den starken Börsen erzielten Gewinne abzusichern. Seit dem Start des Irakkriegs im März 2003 stiegen die weltweiten Aktienmärkte stark an. Getrieben von hohen Unternehmensgewinnen und steigendem Anlegervertrauen konnte sich der DAX seither mehr als verdoppeln.Rohstoffe zählten angesichts der Verknappung des Angebots und der schnell steigenden asiatischen Nachfrage ebenfalls zu den Gewinnern. Deutliche Aufwärtsbewegungen sind seither bei Industriemetallen wie Kupfer und Zink zu sehen. Die wachsende Angst vor einer wachsenden Inflationsentwicklung und die Schwäche des US-Dollar seit Jahresbeginn trieben auch die Edelmetallpreise in die Höhe. Allem voran gewann Gold seit Jahresbeginn um 35,63%, was den Silberpreis um 52,10% nach oben katapultierte.Fondsmanager mahnen nun vermehrt zur Vorsicht. Die Aufwärtsbewegung könnte zu schnell gegangen sein, so die Angst der meisten Manager.„Wir stellen unsere Bücher neutral und sichern Long- wie Shortpositionen ab ( Das Timing ist essentiell“, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters einen Händler in London. „Insgesamt ging die Aktienrallye für die meisten Leute in den letzten Wochen zu schnell. Wir benötigen eine gute Portion Gewinnmitnahmen“, so Ashok Shah, Chief Investment Officer bei dem Hedgefondsunternehmen London & Capital. Zahlreiche Hedgefonds und Investmentfonds sichern sich Berichten von Reuters zufolge mit Derivaten gegen fallende Kurse ab. So habe Fidelity International in der Erwartung fallender Aktienkurse Put-Optionen auf zahlreiche Long-Positionen gekauft. Die Put-Optionen würden dem Fonds von Fidelity die Option einräumen, Aktien aus dem FTSE 100 im Gesamtwert von 91 Millionen Pfund am Markt zu einem vordefinierten Kurs zu verkaufen. Auch andere Fondshäuser hätten sich gegen fallende Kurse abgehedgt, so Reuters. Beispielsweise habe auch Gartmore Investment Management Put-Optionen auf den FTSE 100 Index gekauft.

++++++++++++++++

Die ganzen Puts sollten die Kurse stark stützen - der "Crash" sollte daher nur eine kleinere Korrektur sein.

Solange die Profis solche Schwächephasen nicht zum Kauf von Calls nutzen ist die Welt NOCH in Ordnung...

Was meint ihr?



  

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Black Day - Millisekundenpleite an den Finanzmärkten (Erzählung)
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.9.06 20:19)

Black Day - Millisekundenpleite an den Finanzmärkten (Erzählung)
2006-09-10 12:42:00

Eine Erzählung von Artur P. Schmidt
Wir schreiben das Jahr 2007 an den internationalen Finanzmärkten. Am 18. Oktober beträgt die Stock-Market Time – 28 %. Der bis dato höchste Tagesverlust in der Geschichte der New Yorker Stock Exchange. Der Tag, an dem die ersten Banken kollabierten und Hedgefonds-Manager den kollektiven Herzinfarkt bekamen.
Doch zurück zur Gegenwart. Wie kommen wir in das Jahr 2007. Nun, es ist wie immer im Leben: die Naturgesetze helfen uns. Ein riesiges schwarzes Loch, d.h. eine gigantische Raumkrümmung mit soviel Energie, dass kein Lichtstrahl aus ihr heraustreten kann, ermöglicht uns die Zeitreise in das Universum der Finanzjongleure.

Lassen Sie uns jetzt "life" deren Untergang der alten und die Geburt einer wirklich neuen Ökonomie erleben. Nehmen wir die Herausforderung der Zukunft an und katapultieren wir uns in die Geschehnisse von Schumpeterscher Tragweite: der Zerstörung der Pax Americana und die Geburt der zinslosen Ökonomie.

Captain Greenspan hat das sinkende Schiff längst verlassen und ist irgendwo in der New Yorker South Bronx untergetaucht. Niemand weiß, wo er sich befindet. Der Altmeister der Bubbles hat sich lautlos aus dem Finanz-Nirwana der amerikanischen Schulden-Ökonomie verabschiedet.

Dr. Copper hat es immer schon gewusst: Man muss auf steigende Rohstoffe setzen. Er hat die Leitung der Federal Reserve übernommen und berät nun persönlich und direkt den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Anmerkung des Verfassers:
Diese Kurzgeschichte ist dem wohl berühmtesten aller Trader, Jesse Livermore, gewidmet. Ähnliches wie das, was hier beschrieben wird, vollzog sich bereits in den 20er Jahren an der Wall Street, in den 90er am japanischen Aktienmarkt und ab dem Jahr 2000 an der Nasdaq. Doch zukünftige Crashs werden noch viel schneller und dramatischer ablaufen. Während sich früher starke Kursverluste erst in Monaten aufbauten, rauschen die Kurse heute um 30 bis 40 % innerhalb einiger Handelsminuten in den Keller, d.h. es finden so genannte Millisekundenpleiten statt (Das Phänomen der Millisekundenpleite).

Da sich immer mehr Geld in den Händen von immer weniger Personen befindet, ist es möglich, dass Einzelinvestoren, die mit großen Kapitalsummen bei starken Abwärtstrends richtig im Markt liegen, am unausweichlichen Tag der Abrechnung, wie einst Jesse Livermore, zu den reichsten Menschen des Planeten gehören werden. Ein weiterer Effekt, der sich mit der Echtzeit-Dynamik an den Finanzmärkten verbünden kann, ist derjenige, den wir bei Domino-Steinen beobachten können. Wenn einzelne Schuldner Pleite gehen, kann dies zu Kettenreaktionen von ungeahnten Ausmaßen führen, insbesondere, weil heutzutage Derivate, wie dies Warren Buffet beschrieb, zu finanziellen Massenvernichtungswaffen herangereift sind.

Der Börsenkrach in New York löste 1920 eine Panik aus.
Der dritte große Effekt, den wir am 14. August 2003 im Stromnetz der amerikanischen Ostküste und vor kurzem in Moskau beobachten konnten, ist der sich innerhalb von wenigen Sekunden vollziehende Blackout von riesigen Systemen. Dieser Effekt ist auch für das Internet und in Folge für das Funktionieren der internationalen Finanzmärkte denkbar. Wer jedoch weiß, wie abhängig wir heute vom Medium Internet sind, kann sich unschwer vorstellen, was es bedeutet, wenn virtuelle Werte wie elektronisches Geld nicht mehr ermittelbar sind und nur noch das physische Überleben zählt.

An der Wall Street, verwaltet Maris S., eine der bedeutendsten Hedgefonds-Managerinnen mit einem Rekord-Jahresgehalt von 1.5 Milliarden US-Dollar, den Livermore-Fonds ihres Vaters und sitzt am 18. Oktober 2007 in ihrem Büro in New York City, ganz in der Nähe des Central Park. Von dort aus beobachtet sie mit großer Anspannung die Entwicklungen am Börsenticker. Dieser ist schon seit Tagen bei steigenden Volatilitäten gefallen, was auf künftig große Kursbewegungen schließen ließ. Die Umsätze waren zwar bisher gering, aber die Nervosität unter den Anlegern stieg immer weiter.

Maris S. hatte bisher nie einen Zweifel daran, dass der Markt reif war für eine scharfe Korrektur nach unten. Doch um zu wissen, wann diese kommt, benötigt man ein scharfes Gespür für die Wechselwirkungen in den Märkten. Seit Maris S. die von ihrem Vater entwickelte kybernetische Software einsetzte, die die Robustheit von Finanzindikatoren gegenüber deren Systemumgebung untersuchte, hatte sie einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber all ihren Kollegen aus der Finanzbranche.

Seit einigen Wochen schon hatte sie begonnen, den Markt mit einigen kleineren Positionen zu shorten. Diese waren bereits mit mehreren 100 % im Gewinn. Doch seit dem heutigen Freitag ging sie auf volles Risiko. Wie einst der erfolgreichste Trader an der NYSE Jesse Livermore und Namensgeber des Fonds setzte sie nun alles auf eine Karte. Der Zeitpunkt des ultimativen Handelns war gekommen. Alle Broker sagten wieder steigende Kurse voraus, doch Warren Buffet wusste besser, was deren Aussage wert war: "Wer sich nach den Tipps von Brokern richtet, kann auch einen Friseur fragen, ob er einen neuen Haarschnitt empfiehlt."

Um 10:30 AM New Yorker Zeit begann sie mit dem Shorten der kybernetisch schwächsten Titel und investierte innerhalb von drei Börsenstunden etwa 100 Milliarden US-Dollar auf fallende Kurse. Damit dies nicht auffiel, wurde das Geld nicht direkt durch den Fonds investiert, den sie leitete, sondern durch neu gegründete Firmen, die die Orders unauffällig platzierten.

Bereits um 00:45 PM New Yorker Zeit war der Index um 2.8 Prozent eingebrochen und dieser fiel weiter. Um 01:00 PM waren alle Puts und Leerverkäufe in den Märkten platziert und man konnte förmlich spüren, wie die Nervosität unter den Anlegern immer weiter um sich griff. Bereits um 02:15 PM war der S&P 500-Index mit 5,8 Prozent im Minus und es kamen immer mehr Verkaufsorders herein.

Um 02:38 PM begann der Markt sich leicht zu erholen und reduzierte den Kursverlust auf 4,2 Prozent. Doch dies sollte nur die Ruhe vor dem perfekten Sturm sein. Nach einer dreiminütigen Seitwärtstendenz begann der Markt noch schneller zu fallen als zuvor. Um 03:02 PM New Yorker Zeit rauschte der Index in nur einer Viertelstunde um weitere 5 % gegenüber den bisherigen Tiefstständen in den Keller und notierte bei Minus 10.8 %.

Doch was dann kam, hatte man bisher an den Finanzmärkten noch nicht gesehen. Die Abwärtswelle gewann weiter an Dynamik und verstärkte sich zu einem Börsen-Tsunami größten Ausmaßes. Um 03:18 PM war der Index um sage und schreibe 21 % eingebrochen. Doch der Index fiel immer weiter. Jetzt war für Maris S. die Zeit gekommen, ihre Positionen sukzessive einzudecken. Der Kybernetik-Indikator zeigte an, dass der Markt wieder an Robustheit gewann und es nur eine Frage der Zeit sein würde, bis das Pendel wieder nach oben ausschlagen würde. Maris S. kannte das Geheimnis der Rothschilds, dass man sich an der Börse verhalten muss wie beim Baden in kaltem Wasser: Hineinspringen und rasch wieder heraus.

Der Markt fiel im Rahmen eines scharfen Sell-Out weiter bis in der Spitze auf – 28 Prozent und Maris S. stellte bis 03:33 PM sämtliche Short-Positionen glatt. Das Derivate-Domino begann wie ein Kartenhaus zusammenzubrechen und zahlreiche Banken mussten bereits Chapter 11 beantragen. In der Spitze des Rekordkurs-Verlustes des S&P 500 realisierte Maris S. Kursgewinne von über 2.000 %. Innerhalb weniger Handelsstunden konnte sie so den Rekordgewinn von etwa 3,0 Billionen US-Dollar einfahren. Warum das so geschehen konnte? Nun, der Altmeister Kostolany gibt die Antwort: "Die ganze Börse hängt nur davon ab, ob es mehr Aktien gibt als Idioten - oder umgekehrt."

Etwa 3/10 diese Summe investierte sie sofort auf steigende Kurse, um von der allfälligen Erholung zu profitieren. Innerhalb der letzten 5 Handelsminuten schnellte der Index wieder 8,5 % in die Höhe, was erneut einem Buchgewinn von etwa 1.8 Billionen US-Dollar bedeutete. Ihr Vater, Paul S., dem der Livermore-Fonds gehörte, war jetzt nicht nur der reichste Mann in Amerika, sondern auch der reichste Mann auf Erden.

Maris musste jetzt nur noch den nächsten Tag abwarten, um ihr Werk zu Ende zu bringen. Am nächsten Morgen eröffnete die Börse weiter mit steigenden Kursen. Zu groß waren die Kursverluste, als dass nicht Schnäppchenjäger sich einbildeten, dass jetzt der Markt wieder extrem billig sei. Am 19. Oktober um 10:46 AM war der Markt gegenüber seinen Tiefstkursen wieder um 12.5 % gestiegen. Zeit für Maris S., erneut Kasse zu machen und jetzt einen Gesamtgewinn von nochmals 2,3 Billionen US-Dollar einzufahren. Mit einem Gesamt-Portfolio von nunmehr 4,4 Billionen US-Dollar begann sie, den gesamten Markt weiter leer zu kaufen. Um 00.48 PM waren alle Orders platziert.

Timing, Timing und nochmals Timing

Mittlerweile hatte der Markt bereits wieder leicht zu fallen begonnen und der Tagesgewinn betrug nur noch 2,7 Prozentpunkte. Um 01:28 PM musste jedoch jedem klar werden, dass möglicherweise das Schlimmste doch noch nicht vorbei ist. Wie beim großen Hurricane-Desaster von Galveston im Jahr 1900 entwickelte sich im Auge der amerikanischen Finanzmärkte der "Perfect Storm". Maris S. saß vor ihrem Computer und beobachtete, wie die Abwärtsdynamik wieder an Fahrt gewann. Um 01:59 PM waren die Tagesgewinne bereits dahingeschmolzen und um 03:33 PM wurden die alten Rekord-Minusstände von - 28 % gegenüber dem Vortag wieder erreicht. Zu diesem Zeitpunkt war das Vermögen des Livermore-Fonds bereits auf über 25 Billionen US-Dollar angestiegen.

Was würde jetzt geschehen? Die mahnenden Worte des neuen amerikanischen Notenbankpräsidenten verpufften ebenso wie die des US-Präsidenten, der zur Ruhe mahnte. Doch dann ereignete sich etwas, mit dem niemand gerechnet hatte. Ein Großangriff von Hackern, gleichzeitig ausgeführt auf die sechs wichtigsten weltweiten Backbones, begann zunehmend das Internet lahm zu legen. Um 03:55 PM Uhr kurz vor Börsenende des 19. Oktober war es dann soweit. Totenstille! Alle Bildschirme waren schwarz. Die alte Börsenweisheit, dass man an der Börse 1000 Prozent gewinnen, aber nur 100 Prozent verlieren kann, nahm nun ihren Lauf.

Der totale Black Day an den Finanzmärkten. Nichts ging mehr. Kein Bildschirm der Welt war in der Lage, das Netz aller Netze auf die Interfaces zu projizieren. Das Internet war tot. Mausetot. Doch was passierte jetzt mit dem virtuellen Parkett. Keine Aufträge kamen mehr herein, keine gingen heraus. Panik brach aus. Über das Fernsehen wurde schnell die Mär verbreitet, dass das Internet nun für alle Zeiten tot sei und dies den größten Kurssturz in der Geschichte der Finanzmärkte ausgelöst hätte. Getreu dem Motto, glaube an keine Nachricht, die du nicht selbst gefälscht hast, führte das Absterben der Netzmaschine zur größten Massenpanik in der Geschichte der Menschheit.

Um 04:28 PM, kurz vor Schluss der Schalteröffnungszeiten, setzte ein riesiger Massenansturm auf die Filialen amerikanischer Banken ein, der den Kondratieff-Abschwung durch eine Killer-Flutwelle vollendete und sich in Rekordzeit über den ganzen Globus ausbreitete. Von einer Stadt zu anderen in Richtung Westen kam es zu einem Banken-Run wie in den 20er Jahren. Die Börsen in Australien, Tokyo, Singapur, Moskau, Frankfurt, Paris und London stürzten ins Uferlose.

Maris S. beunruhigte dies jedoch nicht weiter, wusste sie doch, dass derartige Paniken am Montag nur noch zu weiteren gewaltigen Kursstürzen führen würden. Durch die 4,4 Milliarden Dollar, die sie auf fallende Kurse gesetzt hatte und die jetzt schon einen Buchwert von über 50 Billionen US-Dollar hatten, musste sie nur den Tag des neuen Erwachens des Internet abwarten, um ihre Positionen schnellstmöglich glattzustellen. Schließlich hatten die Experten jetzt ein ganzes Wochenende Zeit, um die Viralität des WWW zu besiegen. An der Börse wie im richtigen Leben zählen eben nur drei entscheidende Faktoren: Timing, Timing und nochmals Timing.

Doch wie stark würden die Kurse noch weiter fallen? Sie verließ das Büro am Freitag Nachmittag und wollte sofort mit dem Flugzeug zu ihrem Vater nach Hawaii liegen, der am 20. Oktober seinen 60. Geburtstag hatte, um ihm persönlich zu gratulieren und mit ihm die Lage zu besprechen. Dies war jedoch leider aktuell nicht möglich, da die Buchungssysteme der Airlines für ihr Funktionieren ebenfalls das Internet benötigten. So entschloss sie sich, mit ihrem alten VW-Käfer in ihr Ferienhaus nach Hauppage auf Long Island zu fahren und sich dort so lange aufzuhalten, bis klar war, wann die Börse wieder öffnen würde.

Theorie der Viralität

Maris S. war jetzt gerade mal 28 Jahre, Sie war die Tochter des führenden Kybernetikers und eines potentiellen Kandidaten für den Wirtschaftsnobelpreis, der schon vor einigen Jahren Millisekundenpleiten an den Finanzmärkten vorausgesagt hatte. Mit 21 Jahren hatte sie bereits ihren ersten kybernetischen Fonds gemanaged, mit 24 Jahren betreute sie bereits ein Vermögen von 20 Milliarden US-Dollar, was sie bis zu ihrem 28. Lebensjahr auf die unglaubliche Summe von etwa 100 Milliarden US-Dollar steigern konnte. Doch diese Karriere wäre ohne ihren Vater nicht möglich gewesen, der bereits mit 52 Jahren des Börsen-Tradings überdrüssig war und sich zum Schreiben von Büchern an die schönsten Plätze der Welt zurückgezogen hatte.

Jetzt saß dieser gerade auf der Veranda seiner Hawaiianischen Traumvilla in Kauai und las philosophische Texte von Baudrillard, den er wegen seiner Theorien zur Viralität verehrte. Auf den Börsenticker konnte er ebenfalls nicht blicken, da ja alles schwarz war. Er erinnerte sich, dass es letztendlich dieser großartige französische Denker war, der ihn auf die Idee gebracht hatte, die Komplexität von Börsensoftware derart zu steigern, dass diese in der Lage war, frühzeitig große Bewegungen zu erfassen, bevor die Masse dies tun konnte.

Der größte Virus, den ein Finanzmarkt haben kann, ist der Trader, der weiß, was der Markt unmittelbar macht, da er das Immunsystem aller anderen Trader vernichtet. Und hier wurde er zu einem Meister seines Faches. Vom großen Investor Aristoteles Onassis hatte er gelernt, dass man dem Geld nicht nachlaufen darf, sondern dass man diesem entgegengehen muss. Seine Tochter konnte heute life erleben, was er schon seit Jahren vorhergesagt hatte: den totalen elektronischen Super-Gau. Und das Faszinierende daran war, dass Maris komplett richtig im Markt lag, während Millionen von Marktteilnehmern unglaubliche Summen in einem atemberaubenden Tempo verloren.

Paul S. hatte jetzt lange genug lesend auf seiner Veranda gesessen. Es war Zeit für seinen täglichen Simulationsflug. Diesmal hatte er sich den alten Anflug auf Hongkong aus den 80er Jahren ausgesucht. Er startete die Motoren seiner 747 und begab sich auf die Startbahn, um einen kleinen Rundflug über die ehemalige Kronkolonie zu wagen.

Mittlerweile war seine Tochter in ihrer Ferienwohnung in Hauppauge angekommen. Zuvor hielt sie an einem italienischen Restaurant an, um sich noch eine Pizza für Zuhause mitzunehmen. Sparen lernt man von den Reichen und so war sie trotz ihres Billionen-Vermögens ein völlig normaler Mensch geblieben.

Als sie zuhause angekommen war, schaltete sie ihre Wireless-Verbindung ein, um zu überprüfen, ob das Internet wieder in Funktion getreten war. Es war wie ein Wunder, am Montag um 01:30 PM New Yorker Ortszeit funktionierte alles wieder, auch die Märkte - und sie rasten in einem atemberaubenden Tempo weiter in die Tiefe. In der Spitze der Baisse-Bewegung am 22. Oktober 2007, dem schwärzesten aller Montage, den die Welt je gesehen hatte, fiel der Markt bis zum Börsenschluss um 04.00 PM auf ein Minus 64 Prozent gegenüber den Höchstständen der letzten Erholungsphase. Damit lag der Gesamtkursverlust an der Wall Street nun um nahezu 80 % unter den Höchstständen der Märkte des Jahres 2007.

Die Märkte kannten an diesem Tag scheinbar nur noch eine Richtung: Senkrecht nach unten. Nur Fallschirmspringer können wahrscheinlich richtig ermessen, wie wichtig es ist, eine Reißleine zu haben. Diejenigen Broker, die sich an diesem Tag von den Wolkenkratzern in Manhattan stürzten, wird diese Erkenntnis ebenfalls wie Schuppen von den Augen gefallen sein.

Fast hatte es den Anschein, dass nun alle Anteilsscheine, ob Aktien oder Anleihen, ihrem inneren Papierwert zustrebten, der bei nahezu Null liegt. Maris wusste, dass alles innerhalb der nächsten Stunde verkauft werden müsste, da es bei plötzlich wieder stark ansteigenden Kursen, ob heute oder am nächsten Handelstag, unmöglich sein würde, die Short-Positionen wieder einzudecken. So stieß sie nun, während der Markt auf seine Tiefststände zuraste, Papiere im Wert von 165 Billionen US-Dollar ab und hatte somit ihr Vermögen gegenüber dem vorigen Handelstag nochmals mehr als verdreißigfacht. Nach Beendigung sämtlicher Transaktionen rief sie ihren Vater in Hawaii an, denn über das Internet ließ sich jetzt auch wieder kostenlos skypen. Von den Schwaben lernt man schließlich sparen.

"Hello Dad, how are you", fragte sie ihn. "Fine, I am sure you made it", kam die Antwort zurück. "Yes, Dad, just made 165 Trillion Bugs, was easier than I thought", prahlte sie ein bisschen. "Told you", bekam sie vom Vater zu hören. Paul S. sagte spontan: "You know, the money of the others is not gone, we have it now."

Schluss mit den Zinsen

Danach beratschlagten sie, was sie mit dem vielen Geld machen sollten. Die Lösung war relativ einfach. Wegen der Herkunft des Vaters aus Deutschland beschlossen sie zunächst, einmal von dem Geld sämtliche deutsche Staatsschulden zu tilgen. Außerdem wurde beschlossen, die amerikanischen Staatsschulden auch gleich mitzutilgen, da ja man schließlich hier wohnte.

Schnell wurden weitere Löcher gefunden, die es zu stopfen galt. So wurde die Gesamtsumme von 85 Billionen US-Dollar gespendet, um die Weltwirtschaft wieder zu stabilisieren, was auch tatsächlich gelang. Ferner wurden Hilfsprojekte in Entwicklungsländern aufgelegt und der Welt eine kostenlose Heimatstadt des Wissens namens "Lampsacus" geschenkt.

Paul und Maris S. waren mit dem Verlauf der letzten Woche äußerst zufrieden und beschlossen, sich jetzt sofort wiederzusehen, um diese erfolgreiche Börsenwoche gebührend bei einem Glas Württemberger Rotwein, einem Schwarzriesling, zu feiern. Denn ein geflügeltes Wort von Curt Goetz stimmt für jeden erfolgreichen Trader: "Um Geld verachten zu können, muss man welches haben."

Als Treffpunkt wurde Hollywood vereinbart. Es galt zu besprechen, wie das neue Anlagevermögen des Livermore-Fonds von 80 Billionen US-Dollar reinvestiert werden sollte, um die Vermögensdisparität der Weltfinanzmärkte weiter zurückzuführen. Außerdem musste mit Produzenten verhandelt werden, um die Filmrechte zu klären. Durch die Transaktionen von Maris S. waren die Vermögen großer Investmentfonds, Hedgefonds und ihrer Klienten dermaßen geschmolzen, dass nun wieder 80 % der weltweiten Vermögens in den Händen von über 50 % der Weltbevölkerung lag. Vor dem großen Crash lag der Anteil bei unter 5 %. Die einzige Bedingung, die die USA, Deutschland und andere Schuldner zähneknirschend akzeptieren mussten, war das weltweite Verbot von Zinsen.

Ein Jahr nach den Ereignissen wurde Paul S. der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften verliehen. Doch er nahm sich die die Freiheit, ihn auszuschlagen. Aber auch das verdiente Geld bedeutete ihm nicht sehr viel, denn das größte Geschenk der Welt war seine Tochter Maris. Allerdings nahm er das Angebot des amerikanischen Präsidenten an, Dr. Copper, der sich völlig unerwartet am 22. Oktober durch einen tödlichen Herzinfarkt von der wirtschaftlichen Bühne verabschiedet hatte, als Notenbankpräsident zu folgen, Denn wie sagte schon der alte Rothschild: "Gebt mir die Kontrolle über das Geld einer Nation und es kümmert mich nicht länger, wer die Gesetze macht."

THE END:

Zum Autor: Artur P. Schmidt promovierte in Systemwissenschaften mit dem speziellen Schwerpunkt der kybernetischen Marktanalyse. Er war Strategieberater bei einer amerikanischen Consultingfirma und leitete die Strategische Planung eines grossen deutschen
Energiehandelsunternehmens. Heute ist er einer der führenden
Systemwissenschaftler und Kybernetiker weltweit sowie CEO der
Finanz-Portale www.unternehmercockpit.com, www.optioncockpit.com sowie www.futurescockpit.com, welche auf Risk-Management sowie die Analyse der optimalen Timing-Zeitpunkte für den Kauf- und Verkauf von Aktien, Options, Commodities und Währungen ausgerichtet sind. Er ist Autor von 9 Büchern und hunderter von Fachartikeln zu den Themen Unternehmensführung, Internationale Finanzmärkte und Technologietrends.


Quelle: http://www.be24.at/blog/entry/1031


  

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RE: Black Day - Millisekundenpleite an den Finanzmärkten (Erzählung)
sircamel(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.9.06 00:19)

kybernetische backbone hacker die das "netz der netze" nicht mehr auf interfaces "projizieren" können ...

was zum teufel? die schwammerl möcht ich auch "projiziert" bekommen!

  

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RE: Black Day - Millisekundenpleite an den Finanzmärkten (Erzählung)
DiveMaster(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.9.06 01:06)

Was soll das denn sein?????
Das ist ja wohl der größte peinlichste Schwachsinn den ich seit langem gelesen habe (und ich hab’s grad mal bis zur Hälfte gelesen).
Um ehrlich zu sein, ich finde das wirklich erschreckend.
Ich dachte erst irgendein pubertierender möchtegern Wirtschaftsstudent im ersten Semester hat diese armseliges, kleingeistige, kitschige und total Klischeebehaftete Machwerk verbrochen.
Doch dann steht da, dass der Typ einer der führenden Systemwissenschaftler und Autor zahlreicher Bücher ist :O
Das kann ja wohl nur ein Witz sein!
Ich meine geht’s noch peinlicher als das?
Da muss ich Sircamel wirklich recht geben, der Typ muss ja wohl auf ganz üblem Zeug unterwegs sein um so einen Mist zu verfassen.

  

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September unerwartet positiv?
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.9.06 01:25)

Der September zeigt sich in der ersten Monatshälfte von einer aus Börsensicht ungewohnt positiven Seite:

Gegenüber dem Schlussstand vom August liegt der Leitindex DAX leicht im Plus, in der 2. und 3. Reihe sieht es nicht wesentlich anders aus. Offenkundig sieht kaum ein Investor Gründe, massiv zu verkaufen. Dass es im "Krisenmonat" bislang auch keine externen Schocks, etwa Anschläge oder Naturkatastrophen gab, spielte hierbei sicher auch eine Rolle.

Das heißt im Umkehrschluss aber auch nicht, dass die Anlegerschaft in blinder Kauflaune ist. Deutlich wird dies im Geschäft mit Neuemissionen, welches sich im Vergleich zum saisonal nicht untypischen Sommerloch noch nicht nachhaltig belebt hat. Auch Kapitalerhöhungen sind alles andere als Selbstläufer. Festzustellen ist dies besonders bei Small Caps.

So gab Anterra Vermögensverwaltung unlängst bekannt, dass eine Erhöhung aus genehmigtem Kapital abgesagt wurde, weil nicht im ausreichenden Maße gezeichnet wurde. Eine jüngst ausgesprochene Gewinnwarnung dürfte ihren Teil dazu beigetragen haben.

Bis zuletzt spannend war es beim Telco-Dienstleister Eutex, der die Platzierung einer Kapitalerhöhung bis zum gestrigen Dienstag (nach Redaktionsschluss) verlängert hat. Da der Börsenkurs nach dem jüngsten Einbruch bereits unter dem Zuteilungskurs liegt, wurde es wohl auch hier knapp.

Nachdem mit CWI Real Estate kürzlich auch wieder ein Börsengang auf Eis gelegt wurde, gehen bei den Banken allmählich die Alarmleuchten an. Aus Anlegersicht ist das vielleicht noch nicht mal das Schlechteste. Käufermärkte bieten die besten Kurse und die wenigsten Abzockereien.

Herzlichst Ihr

Platow Börsenteam

Quelle:
http://www.aktienboard.com/portal/modules.php?name=News&file=article&sid=4887&


  

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Crash bei Small-Caps voraus? Tornado-Warnung?
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.10.06 23:06)

Heute wird das durchschnittliche Unternehmen auf dem Russell 2000 für ein KGV von 23 verkauft, im Vergleich zu einem KGV von 17 für durchschnittliche Large-Cap Unternehmen auf dem S&P 500.

Mit anderen Worten, die Small-Cap Aktien sind mehr als doppelt so teuer wie noch vor vier Jahren, während die Large-Cap Aktien für 50% unter den Höchstpreisen des frühen 21. Jahrhunderts verkauft werden.

Heute hassen die Leute die Small-Cap Aktien nicht mehr, wie noch 2002, heute liebt man sie. Die meisten haben in den letzten Jahren eine unzählbare Menge an „leichtem Geld“ gemacht.

Aber die Tage des leichten Geldes, (zu denen man irgendetwas kaufen konnte und innerhalb von drei Monaten mit einem Gewinn von 30% wieder verkaufen) sind vorbei.

Anders als vor vier Jahren steigen heute die Zinssätze. Es ist nicht leicht (oder günstig) für die kleineren Unternehmen, den Kredit über 50 Millionen Dollar zu bekommen, den sie brauchen, um im Geschäft zu bleiben. Hinzu kommt, dass heute politische Unruhen die Regel zu sein scheinen, und nicht die Ausnahme. Wir kämpfen immer noch im Irak – und werden auch noch über Jahre dort kämpfen. Israel befindet sich mit dem Libanon im Krieg. Und eine Reihe von anderen Ländern sind im besten Falle instabil (Iran, Syrien und Nordkorea).

Alle Zeichen, die darauf verwiesen haben, dass die Small-Cap Aktien 2002 stiegen, weisen jetzt auf fallende Kurse in den nächsten drei Jahren. Egal ob es Ihnen gefällt oder nicht, wir haben den Gipfel des gegenwärtigen Zyklus der Small-Cap Aktien entweder schon erreicht oder aber wir nähern uns diesem Punkt. Das Menetekel spricht bereits.

Während der letzten sieben Monate haben die schlimmsten Small-Cap Aktien (in Amerika auch unter dem Namen ‚garbage stocks’ (Müllaktien) bekannt) den Markt angeführt. Sie sind um 8,71% gestiegen, während grundlegend rechtschaffene Unternehmen um 18,8% fielen.

Diese Form des irrationalen Kaufens tritt immer am Ende einer Blasenphase auf – kurz bevor diese platzt. Die Leute gewöhnen sich daran, leichtes Geld zu machen.


Sie vergessen die Grundlagen, solche Dinge wie Erträge, Vermögen, Wachstum und Preise. Stattdessen halten sie sich an Aktien, die viel versprechen, und nicht an wirkliche Unternehmen. Wie sonst könnte man erklären, dass Unternehmen wie Applica Inc. (APN:NYSE), CryoLive, Inc. (CRY:NYSE) und Xanser (XBR:NYSE) um 191%, 76% beziehungsweise 23% seit Beginn des Jahres gestiegen sind. Keines dieser Unternehmen erwirtschaftet irgendwelche Gewinne oder wirft Geld ab.

Liebe Freunde, übermäßiges Kaufen kann nur auf eine Weise ausgehen – schlecht.

Erinnern Sie sich nur einmal an den Rumms bei den Dot.coms 2000. Es waren damals nicht Berkshire Hathaway, die innerhalb von 12 Monaten um 400% nach oben geboten wurden. Es waren die wertlosen Technologieunternehmen, die über keine wirklichen Unternehmen verfügten, die einen solchen Run auf die Aktien gerechtfertigt hätten. Und als den Leuten das schlussendlich aufgefallen ist, haben Millionen von Menschen 80%, 90% oder 100% ihrer Anlagen innerhalb von nur wenigen Monaten verloren.

Wenn auch der Small-Cap Sektor nicht in der gleichen Weise nach oben geboten wurde, wie die Nasdaq zwischen 1999 und 2000, dann ist er doch übermäßig aufgeblasen. Small-Caps werden als Bonus für den Rest des Marktes getradet. Und bei steigenden Zinssätzen, politischen Unruhen überall auf der Welt und Müllaktien in der Führungsposition, muss man vorsichtig vorgehen. Alle Warnzeichen weisen auf einen Verkauf.

Am 17. Juli veröffentlichte John Hussman (einer meiner Lieblingsgeldmanager) einen Aufsatz mit dem Titel: „Tornado Warnings“ (Tornado Warnungen). Er führte ihn ein, indem er sagte, „Tornados schlagen wahrscheinlicher zu, wenn eine Tornadowarnung in Kraft trat.“

Wenn bestimmte Situationen in der Atmosphäre vorherrschen, dann steigt die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tornado zuschlägt, auf dramatische Weise an. Wenn diese Bedingungen für ihre Gegend gelten, dann wird eine Tornadowarnung ausgesprochen. Und wenn die Tornadowarnung ausgesprochen ist, dann müssen Sie sich vorbereiten... auf einen... nun ja, einen Tornado.

Natürlich bedeutet das Aussprechen einer Warnung noch nicht, dass der Wirbelsturm ihr Haus niederreißen wird. Aber dennoch ist es klüger, während dieser Zeit einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Man sollte zum Beispiel während einer Tornadowarnung Zuflucht in einem Kellerraum suchen. Man sollte sicherstellen, dass ausreichend Wasser und Lebensmittel für einige Tage vorrätig sind, falls die Zufahrtsstraßen unpassierbar werden. Und man sollte sicher sein, dass man einige Ersatzbatterien hat, so dass man die Nachrichten im Radio empfangen kann, selbst dann, wenn die Elektrizität ausfällt.

Das alles ist vernünftig, oder? Nun, die gleiche Logik gilt auch an den Märkten. Alle Zeichen weisen auf die Möglichkeit hin, dass ein Tornado über dem Small-Cap-Sektor niedergehen wird.

Jetzt ist also die Zeit, sich auf einen Abverkauf vorzubereiten. Jetzt ist es an der Zeit, die Gewinne der Small-Cap Aktien in ihrem Portfolio einzustreichen, die Sie nicht sorgenfrei weiter halten können, sollte der Markt innerhalb eines Jahres um 10%, 20% oder 30% fallen. Jetzt ist es an der Zeit darauf zu bestehen, in grundlegend rechtschaffene Unternehmen zu investieren, mit einem ganz hervorragenden Bilanzbogen, Tonnen von Bargeld, und Nischenprodukten oder –dienstleistungen die nicht in der Versenkung verschwinden, nur weil der Markt einmal Luft schnappen muss. Jetzt ist es an der Zeit, darüber nachzudenken, gute Aktien über Jahre, und nicht über Monate, zu halten.

Die Millionen-Dollar-Frage lautet jetzt natürlich: Gibt es irgendetwas im Small-Cap Sektor, das wert ist, heute noch gehalten zu werden? Gibt es diese grundlegend rechtschaffenen Unternehmen überhaupt.

Trotz all der Schlangengruben, die es auch gibt, ist die Antwort ein lautes und deutliches: „Ja“.



Im Small-Cap Sektor gibt es immer noch solide Unternehmen, in die man investieren kann. Vergessen Sie nicht, dass Zweidrittel aller Aktien am Markt eine Marktkapitalisierung von 1,5 Milliarden oder weniger haben. Und ein Drittel aller Wertpapiere haben eine Marktkapitalisierung von 250 Millionen Dollar oder weniger. Sie haben also die Zahlen auf Ihrer Seite.

Das erklärt auch warum:

73% aller Aktien, die für KGVs von 10 oder weniger getradet werden, zum Small-CapSektor zählen, 93% aller Aktien, die für weniger als ihren Buchwert getradet werden, Small-Cap Aktien sind und 80% aller Aktien die für eine KGV von unter 1 verkauft werden im Small-Cap Sektor liegen.


Und wenn Sie nun diese Statistiken mit der Tatsache vergleichen, dass 50% dieser unterbewerten Small-Cap Unternehmen überhaupt nicht von den Analysten abgedeckt werden, dann gibt es immer noch zahlreiche Möglichkeiten, die wir im Small-Cap Sektor herausfiltern könnten.


  

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Kritische Entwicklung an den Finanzmärkten
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.1.07 18:43)

Sehr geehrte Damen und Herren,

derzeit bildet sich eine sehr ungünstige Konstellation an den Märkten.

Der Ölpreis zieht wieder an und es gibt Gerüchte über eine bevorstehende außerplanmäßige Förderkürzung der OPEC – und das zu einem Zeitpunkt, wo sich der Winter mit voller Kraft zurückgemeldet hat. Ferner gibt es glaubwürdige Stimmen, wonach bis März ein Luftangriff auf den Iran durch Israel/USA bevorsteht. Hinzu kommt eine bevorstehende Zinsanhebung in Japan, was die globale Liquiditätslage belasten könnte (Stichwort Carry Trades). Und zu allem Überfluss kommen heute auch noch sehr schwache Wirtschaftsdaten aus den USA und Deutschland. Zuletzt haben viele Einzeltitel – etwa SAP – gezeigt, dass die Investoren bereit sind, alles auf den Markt zu werfen, wenn es kritisch wird.

Das sind die Rahmenbedingungen, die uns schon im Mai/Juni 2006 an den Aktienmärkten um 15% zurückgeworfen haben. Seien Sie also jetzt sehr vorsichtig! Sowohl die Anleihen- als auch die Aktienmärkte sind in einer kritischen Situation.

Im Übrigen versucht der Goldpreis gerade einen Ausbruch. Ich erinnere an mein letztes Update vom Montag, denn 22.01.: „Ein substanzieller Ausbruch nach oben in den kommenden Wochen (Ziel wäre das Hoch vom Mai 2006) ist durchaus denkbar.“


Mit besten Wünschen,

Marco Feiten


Quelle: "Marco Feiten" <MFeiten@ifl-ruehl.de

  

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Kontra-Indikator: US-Blogger so bearish wie nie
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.1.07 23:36)

Was mich allerdings ein wenig stutzig macht, ist ein Indikator, den ich seit geraumer Zeit beobachte und der vergleichsweise neu ist: Das Blogger-Sentiment der US-Blogger.

Falls Sie nicht wissen sollten, was Blogger sind, ein Zitat aus wikipedia:

Ein Weblog (engl. Wortkreuzung aus Web und Log), häufig abgekürzt als Blog, ist ein digitales Tagebuch. Es wird am Computer geschrieben und im Internet veröffentlicht. Es ist also eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält. Ein Blog ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als bloggen bezeichnet.

Natürlich gibt es in den USA auch sogenannte Finanzblogs, in denen engagierte Laien und Profis ihre Meinung veröffentlichen. Es gibt eine Seite in den USA, die auf die überaus begrüßenswerte Idee gekommen ist, aus den bekanntesten Blogs einen Stimmungsindikator erstellt, hier die Grafik dazu:


http://tickersense.typepad.com/ticker_sense/images/bloggersentiment12907.jpg.png




quelle: http://tickersense.typepad.com

Ich finde den Blogger-Indikator deswegen so interessant, weil hier auf der einen Seite nicht nur Banken ihre Meinungen abgeben. Zum anderen ist es kein reiner Umfrageindikator unter Anlegern. Solche Umfragen muss man auch immer mit einer gewissen Skepsis betrachten. Nein, hier wird die Marktmeinung der bekanntesten Blogger für die nächsten 30 Tage dargestellt.

Zu bearish für eine Korrektur?
Sie sehen, in den USA sind mehr als die Hälfte der Finanz-Blogger bearish, lediglich 19 % sind bullish. Das ist der bearishste Wert seit es diesen Indikator gibt. Gut, das ist noch nicht wirklich lange, er existiert erst seit Mitte letzten Jahres. Aber es hat sich bisher fast immer gezeigt, dass die Blogger zuverlässige Kontraindikatoren waren, frei nach dem Motto: Die Masse liegt immer falsch. Demnach ist eine Korrektur eigentlich nicht denkbar. Denn auch in meinem Umfeld herrscht viel Skepsis.



http://tickersense.typepad.com/

  

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Stopp-Loss-Kamikaze
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.07 00:08)

Stopp-Loss-Kamikaze

Eine geniale Strategie !


Der Optimismus sei an den Börsen trotz der neuen Höchstkurse noch nicht allzu groß, so hört man überall. So, so. Nun gut, ich glaube ja sowieso, dass man so etwas nicht messen kann. Andererseits kenne ich niemandem mehr, der noch Positionen besitzt und diese nicht durch Stopp-Loss-Aufträge abgesichert hat.

Jeder, der im letzten Zyklus noch nicht einmal wusste, wie man Stopp-Loss schreibt, hat heute selber einen. (Und die historische Pointe dabei ist, dass man Stopp-Loss im vergangenen Zyklus auch noch anders schrieb!)

Heute hat also jeder seinen Lebensabschnittspartner, seine Tätowierung und seinen Stopp-Loss. Doch was individuell vernünftig klingt, mutiert im Aggregat zur Katastrophe. Denn wenn plötzlich alle ihre Lebensabschnittspartner wechseln wollen, wer soll sie dann aufnehmen? Tätowierungen gehen ja sowieso nicht mehr ab, und wenn dann die Kurse einmal heftiger sinken werden, fangen plötzlich überall die Stopp-Loss-Aufträge an zu blinken. Und dann blinkt es und blinkt – und der einzige Trost ist dann, dass der Abstieg wenigstens beleuchtet ist. Dann werden vielleicht gar keine Kurse mehr festgestellt zu bestimmten Zeiten – dafür blinkt es dann überall und beleuchtet den Weg nach unten in wunderbarer roter Farbe.

Der Fisch beißt in den Wurm und schluckt ihn herunter. So lange niemand an der Leine zieht, ist es ein treffliches Geschäft. Doch wenn dann alles wieder zurück geht, begreift selbst ein Fisch, was ein Widerhaken ist. Denn ein Widerhaken ist ein Haken, in den man glänzend hinein kommt, aber nicht mehr lebend heraus kommt.
berndniquet@t-online.de


  

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apple
sircamel(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.07 01:38)

Editiert am 27-06-07 um 01:47 AM durch den Thread-Moderator oder Autor

Editiert am 27-06-07 um 01:46 AM durch den Thread-Moderator oder Autor

nachdem jetzt auch mtc darüber "nachdenkt" ...

ich denke schon länger apple ist ein super short kanditat ... die firma ist imho nie und nimmer 100 milliarden wert. mtc geht noch weiter und meint amazon shorten ... mal ins auge fassen

kgv von 35, keine dividenden, apple hype für mich unverständlich ... sind wohl (überteuerte) produkte für leute die "anders" sein wollen, alle banken auf "buy" ...

  

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RE: apple
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.07 09:35)

>sind wohl (überteuerte) produkte

Das bestimmt! Aber solche Aktien können sich locker verdoppeln, dass man nur so schaut. Schaut euch Puma an, Fetzenware aus dem letzten Geschäft, aber die Aktie...

  

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RE: apple
sircamel(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.07 12:02)

haha, puma ist mir auch sofort eingefallen ... aber die wurden ja irgendwie übernommen von noch unnötigeren firmen

  

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RE: apple
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.07 12:30)

Sowas kann man erst shorten, wenn sich ein Abwärtstrend tatsächlich etabliert. Gegen den Uptrend stemmen, da kann man sich gleich die Kugel geben.

  

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RE: apple
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.07 16:25)

So, jetzt habe ich mir Apple konkreter angesehen. Das Ding steht tatsächlich auf reichlich wackeligen Beinen. Wenn es unter circa 117,5 Dollar kracht, ist der Ofen wohl aus mittelfristig. Die müssten also bald eine Erfindung machen, um das Desaster noch rechtzeitig abzuwenden. Vielleicht ein Kühlschrank mit Internet?

  

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RE: apple
sircamel(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.07 16:30)

das tolle iphone is auch eher dürftig imho ... mal abwarten ... jucken würds mich ja schon

  

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RE: apple
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.6.07 17:13)

Short-Instrumente gäbe es jedenfalls zur Genüge; sowohl Optionsscheine, als auch Turbos mit KO halbwegs außer Reichweite. Aber alles zu seiner Zeit ...

  

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RE: apple
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.07 09:51)

> jucken würds mich ja schon

Geht das Ding auch mit Windows-PC?

  

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RE: apple
sircamel(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.7.07 02:18)

hm die 89 halten erstaunlich oft ... ich will doch endlich reinshorten

  

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RE: apple
sircamel(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.07 05:28)

alter schwede jetzt seh ichs erst

apple +5% in usa auf 132,74 USD
Marktkapitalisierung 113.225.631.368 $

was zur hölle? apple is nie 113 milliarden wert
weder mit iphone noch itunes noch ipod

"mtc" hat wohl zu früh geshortet und musste covern ...

  

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RE: apple
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.07 11:06)

IPhone treibt Kurs der Apple-Aktie

Neues Allzeit-Hoch erreicht

Die Euphorie an den Börsen über Apples iPhone hält an. Die Aktien des Elektronikkonzerns stiegen am Donnerstag um rund 4,4 Prozent auf ein neues Allzeit-Hoch von 132,75 Dollar, nachdem Analysten den iPhone-Absatz am ersten Verkaufswochenende auf bis zu 700.000 Stück geschätzt hatten.

30 Prozent plus dank iPhone

Dieser Absatz würde die Erwartungen vieler Experten übertreffen. Zudem gehen einige Branchenbeobachter davon aus, dass die unerwartet starke Nachfrage noch weitergehen könnte. Seit der informellen Vorstellung des iPhone Ende Juni haben die Apple-Aktien mehr als 30 Prozent zugelegt.

Das Multimedia-Gerät, das Telefon, Internet und Musikspieler vereint, war am Freitag in den USA in den Handel gekommen. Ende des Jahres soll es auch in Europa zu haben sein. Die von Apple ausgewählten Mobilfunkprovider und Startländer sind noch nicht bekannt.

Reuters

mfg
el gato

Schaut aus, als ob die Party noch ein wenig andauern würde.

  

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RE: apple
sircamel(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.07 18:20)

ja die noggert typen haben ihre meinung auch schnell geändert apple bleibt trotzdem auf meiner short watchlist

"Apple (aapl) war gestern u.a. die stärkste Aktie in USA, über
6 Milliarden Dollar wurden gestern umgesetzt.

Schlusskurs 132,75 + 4,39%


spekulative Trader nehmen sich den Turbo Wave "hlyc"
auf die Watchlist, gestern Abend bereits bei 1,42/1,44,
da stand Apple noch im Bereich 132,80...Schlusskurs war
ja exakt am Tages bzw Allzeithoch...

Die US Future & der Dax gehen hoch, doch die Deutsche Bank
hat den Wave "hlyc" sogar von 1,44 auf akt. 1,40/1,42 runtergetaxt...bin long...

Bei Apple stehen alle Signale auf grün, Tageschart exakt am hoch, dazu Allzeithoch..aus der Seitwärtsrange der letzten 6Wochen gestern ausgebrochen...

dazu noch Iphone....Tradingziel ist erstmal 138-142 Dollar, Stop ist eng 130"

  

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RE: apple
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.7.07 14:41)

Apple short bin ich eventuell dabei. Kurz mal abwarten, bis sich die Euphorie gelegt hat. Klingt interessant.

  

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RE: apple
sircamel(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.7.07 17:51)

schon 120mrd usd market cap ... kurs bei 140USD ...

dell ist auch von 40 auf 25 abgestürzt und verkauft aber imho brauchbare geräte. dell hat eine market cap von 67mrd usd

  

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RE: UBS: apple buy KZ 160 USD
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.7.07 09:16)

Bei über 4$ EPS08e sind 160 im Übertreibungsfall schon drin. Ich werde mal weiter abwarten mit dem short.

  

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RE: UBS: apple buy KZ 160 USD
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.7.07 11:07)

>aha ... kursziel 160 ... wir
>das die nächste betandwin?

na, mal nicht übertreiben, sircamel. apple hat den umsatz in den letzten beiden jahren gesamt um 130 % und den gewinn um 620%(!) gesteigert. den unterschied zu bwin kennen wir

momentan sehr en vogue und ein hype, bei dem wachstum ist ein zwischenzeitliches kgv von 60 oder 70 dennoch dennoch nicht ganz aus der welt. auch wenn's nochmal konsolidiert, mittel- bis langfristig wird sich apple wahrscheinlich um die 150 etablieren. nach windows-mac, ipod, itunes und iphone ist das sicher nicht das letzte, was steve jobs eingefallen ist.


  

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RE: UBS: apple buy KZ 160 USD
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.7.07 14:10)

Bei 4$ EPS08e wäre KGV 60 240$ und mMn viel zu teuer. Aber momentan würde ich mich nicht trauen zu shorten.

  

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RE: UBS: apple buy KZ 160 USD
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.7.07 17:14)

ich hatte das kgv06 auf basis 2,50$/aktie gemeint, deswegen auch "zwischenzeitlich".
ist aber vielleicht auch wenig üblich das zu nehmen.

  

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Prof. Otte-Kolumne: Seien Sie furchtsam!
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.7.07 14:36)

Warren Buffett sagt gerne: "Be fearful, when others are greedy, be greedy, when others are fearful!” Also: "Seien sie furchtsam, wenn die anderen gierig werden und seien Sie gierig, wenn die anderen furchtsam sind!”



In den letzten beiden Jahren nahm die Gier zweimal überhand: einmal im Mai 2006 und dann wieder zum Jahresanfang 2007. Beide Male hatten wir mit erheblichen Einbrüchen auf den deutschen Märkten zu kämpfen. Im Mai 2006 korrigierte der MDAX zum Beispiel um mehr als 20%.

Das ist alles längst vergessen. Dennoch lohnt es sich, diese Episoden noch einmal zu analysieren. Nachdem im Frühjahr 2006 manche "heiße" Aktien um 50% und mehr in die Höhe schossen, sprangen viele, die den Zug nicht ganz verpassen wollten, noch auf. Die Quittung kam postwendend: der Einbruch vom Mai und Juni 2006. Ich habe damals viele verängstigte Anrufe und mails erhalten und habe immer geantwortet: "Sie haben gute Aktien. Bleiben Sie drin!"

Ende Februar 2007 gab es eine ähnliche Situation, wenn auch schon weniger stark ausgeprägt. Die Indizes brachen schnell und deutlich ein. Aber schon im Juli 2007 erreichte der DAX neue Rekordmarken, während ATX und MDAX schon länger Rekordmarken brechen. Nun gehen die Indexstände langsam zurück, aber es ist anders als im Februar 2007 oder im Main 2006: die Angst ist deutlich geringer.

Nachdem es die beiden letzten Mal sehr schnell wieder in die Höhe ging, scheinen viele Anleger der Ansicht zu sein, dass Korrekturen immer nur eine kurze Angelegenheit sind. Die Furcht nimmt ab. Und das führt bei mir dazu, dass die Furcht zunimmt.

Sicher, es gibt immer gute Aktien, auch dann, wenn "der Markt" insgesamt überbewertet ist. Aber Sie sollten vorsichtiger werden. Am Samstag letzte Woche gab ich ein Ganztagsseminar zu meinem neuen Buch für Privatanleger, die das Value-Investing lernen wollten. Als ich fragte, wo man denn nach unterbewerteten Aktien suchen solle, wurden von einigen die Stahlbranche, von anderen der Rohstoffbereich und von wieder anderen die Autobranche genannt.

Da bitte gerade nicht! Alles drei sind Modebranchen, die schon gut gelaufen sind und bei denen die Bewertungen mittlerweile oft kritisch sind. Aber so sind Privatanleger nun einmal: sie schauen auf das, was gut gelaufen ist, nicht auf das, was vielleicht demnächst gut laufen wird.

Als ich dann sagte, wo ich suchen würde, erntete ich zunächst Unglauben: Markenartikler, Pharma, Telekom und Medien sind derzeit keine "Themen" die begeistern. Gerade deswegen sind sie interessant. Wenn Sie jetzt Procter & Gamble (WKN: 852062 ), Johnson & Johnson (WKN: 853260 ), Altria (WKN: 200417 ), Novartis (WKN: 904278 ) , Nestlé (WKN: 887208 ) oder GlaxoSmithKline (WKN: 940561 ) kaufen, können Sie keine allzu großen Fehler machen und haben die Aussicht auf eine schöne Rendite. Bei den Markenartiklern sind die Preise zwar durchschnittlich, dafür kaufen Sie Unternehmen allerhöchster Qualität. Die Pharmaunternehmen sind geradezu spottbillig, und sie sind sicher, wenn sie auch nicht ganz so wie die Markenartikler.

Noch ist es keinesfalls an der Zeit, seine Aktienbestände stark zu reduzieren. Die Renditeperspektiven sind ordentlich. Aber erhöhen Sie die Qualität und Krisenresistenz Ihrer Titel. Berücksichtigen sind die Börsenregel No. 1: "Don’t lose!" Dann können Sie auch jetzt noch angemessene Renditen bei hoher Sicherheit erzielen.



Prof. Dr. Max Otte ist Herausgeber des PRIVATINVESTOR (www.privatinvestor.de) und Geschäftsführender Gesellschafter der IFVE Institut für Vermögensentwicklung GmbH. Ziel des Instituts ist die Aktienanalyse und die Entwicklung von Aktienstrategien für Privatanleger.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die Smarthouse Media GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

-mo-

© Aktiencheck.de AG

  

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Warnen sie oder warnen sie nicht?
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.7.07 22:59)

von Jochen Steffens

Ich hab heute sowohl mit bullishen als auch bearishen Trader telefoniert. Allen ist zurzeit eines gemein: Sie nutzen die Stimmung der Investoren für ihre Argumentation.

Der Eine wies darauf hin, dass er nur Artikel liest, in denen gewarnt werde. Seiner Meinung nach seien alle viel zu skeptisch. Das könne kein Top sein! Der Andere erklärte mir, dass er keinen kenne, der mit wirklich nachhaltig fallenden Kursen rechne. Alle wollen nach einer Konsolidierung wieder einsteigen oder nachkaufen.

Tja – wer hat nun Recht? Irgendwie beide, finde ich. Meine Leser des Target-Traders habe ich heute Mittag darauf hingewiesen, dass die klaren Bärensignale (z.B. das Doji im Nasdaq100) immer noch nicht bestätigt sind. Das wäre der Fall, wenn der Nasdaq100 unter die 2020er Marke und der Dax unter die 7800 Punkten Marke fallen würden. Auch wenn man diese Signale traden kann, so muss man jedoch auch jederzeit damit rechnen, dass diese Bestätigung ausbleibt und der Markt die letzten Hochs rausnimmt und weiter steigt. Ein fallender Ölpreis, aber auch gute Unternehmenszahlen in den USA könnten den Markt noch einmal beflügeln. Wir befinden uns in einem starken Trend und wir haben mehrere Male erlebt, wie schnell das gehen kann. Ruckzuck sind alle Bären überrannt und neue Hochs haben sich ausgebildet. Gerade im S&P500 wäre damit ein nachhaltiger Bruch des Allzeithochs verbunden. Das wiederum wäre ein starkes Kaufsignal.

Die Börse geht den Weg des größten Schmerzes

Für mich hätte das auch eine gewisse Logik. Wenn jetzt diese deutlichen Verkaufssignale doch wieder nach oben aufgelöst werden, dann wäre das der endgültige Todesschuss für die Bären. Der Dax läuft schließlich seit 7 Wochen seitwärts. Zeit genug, um viele eigentlich bullishe Anleger ins Lager der Zweifler und Skeptiker zu treiben. Viele werden ihre Positionen verkauft oder verkleinert haben. Andere werden Absicherungspositionen in ihre Depots aufgenommen haben (was man unlängst auch an dem starken Anstieg im Bund erkennen konnte, dazu aber später).

Wir stellen uns vor, der Dax würde nun doch noch weiter steigen. Einen großen Teil der Anleger würde dieser Anstieg jetzt auf dem falschen Fuß erwischen. Diese Anleger müssten also ihre Aktienpositionen zurückkaufen und ihre Absicherungspositionen auflösen. Das könnte dem Markt entsprechend Feuer geben und ihn dann noch dynamischer nach oben treiben.

Die völlige Demontage der Bären

Gerade die Bären haben natürlich im Moment wieder Oberwasser. Sie trauen sich nun, auch aufgrund der sieben Wochen Seitwärtsbewegung, vollmundig die Gefahren für den Markt zu beschreiben. Es scheint im Moment einfach sehr intelligent zu sein, keine Aktien zu haben.

Aber was passiert mit diesen Bären, wenn es jetzt, nach dieser langen Seitwärtsbewegung doch noch zu einer weiteren und dann stärkeren Aufwärtsbewegung kommen wird? Meines Erachtens würde das zur völligen Demoralisierung der Bären führen. Denn ich frage mich, welcher Bär, welcher Analyst würde sich anschließend bei der nächsten Konsolidierung nach einem weiteren Anstieg im Dax noch einmal trauen, zu warnen? Wahrscheinlich keiner mehr. Und genau das wäre das Umfeld für ein wirkliches Jahreshoch im Dax! Das wäre der Weg des größten Schmerzes

So lange also die bearishen Signale nicht bestätigt sind (Nasdaq100 unter 2020 Punkten) müssen wir also auf der Bärsenseite sehr vorsichtig bleiben. Schließlich befinden sich die Märkte noch in sehr starken Trends.

Bund weist auf baldiges Hoch hin

Aber es gibt auch noch andere, bearishe Signale. Ich habe einmal einen Vergleich Dax (blau) und Bund-Future (schwarz) angefertigt. In diesem Zusammenhang habe ich die jeweiligen großen Hochs im Dax eingezeichnet (senkrechte blaue Linien). Mit den blauen Rechtecken (Schatten) ist angezeigt, wie lange der Bund nach einem Hoch im Dax angestiegen ist.


http://www.investor-verlag.de/charts/id/00002849.jpg.png



Deutlich erkennt man, dass bei markanten Hochs im Dax, sich zunächst ein Boden im Bund ausbildete, dem ein deutlicher Anstieg folgte. Lediglich in der Seitwärtsbewegung 2004, allerdings bei extrem niedrigen Zinsen, kam es nur zu einem kleinen aber heftigen Anstieg des Bund-Futures.

Parallelität der Ereignisse

Interessant ist auch, dass sich im Bund zumindest zwei Mal bereits etwas vor dem entsprechenden Hoch im Dax ein Boden ausgebildet hat. Das war gerade auch im Jahr 2000 der Fall. Offensichtlich haben damals institutionelle Anleger schon vorher kalte Füße gekriegt und sich entsprechend abgesichert. Die Vergleichbarkeit mit der aktuellen Situation ist naheliegend: Auch im Jahr 1999 / 2000 befand sich der Markt in einer Übertreibungsphase. Auch damals bildeten sich Umkehrformation, die immer wieder nach oben aufgelöst wurden. Auch damals kam es vor dem letzten Hoch im Dax zunächst zu einem massiven Einbruch im Bund, während der Dax dramatisch anstieg. Auch damals wurden zunächst die erfahrenen Anleger deutlich vor den unerfahrenen Anlegern skeptisch. So bildete sich der Boden im Bund bereits Mitte Januar. Das eigentliche Hoch im Dax folgte erst Anfang März.

Spannend ist, dass sich auch im Moment im Bund eine Bodenbildung abzeichnet.



http://www.investor-verlag.de/charts/id/00002850.jpg.png


Sie sehen, es bildete sich eine deutliche W-Formation im Bereich der 109,70er Marke. Solche W-Formationen zeigen häufig einen Boden an. Das Kursziel daraus liegt bei 113 Punkten. Allerdings wären auch, besonders nach Überwindung der 113/114,5er Widerstandszone , Kurse von 117 Punkten und höher denkbar.

Natürlich kann es aufgrund der Übertreibungsphase sein, dass auch dieses Mal der Dax noch neue Hochs ausbildet, während sich der Bund bereits in der Bodenbildungsphase befindet. Egal wie es sich schließlich genau auflösen wird, der Bodenversuch im Bund, nach dem starken Einbruch den wir in den letzten Monaten dort erlebt haben, ist ein weiterer Warnhinweis, den man beachten sollte. Zu sehr erinnert das an 2000! Und auch für den Fall, dass der Dax noch einmal neue Hochs bildet, bleibt das ein deutliches Warnsignal, sofern der Boden im Bund hält!

Viele Grüße

und eine erfolgreiche Handelswoche

Ihr

Jochen Steffens


  

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Apple entäuscht
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.7.07 09:06)

GW an die Apple-Shorties:

25.07.2007 22:46
Apple enttäuscht

Vielleicht waren die Erwartungen einfach zu hoch. Der iPhone- (Nachrichten/Aktienkurs) und iPod-Hersteller Apple präsentierte für das abgelaufene Juniquartal einen Gewinn je Aktie von 92 cents und lag damit um 20 cents über den von Reuters ermittelten Konsensschätzungen. Der Umsatz wuchs um 23,8% auf 5,41 Milliarden und lag damit ebenfalls über den erwarteten 5,29 Milliarden Dollar.

Im vierten Quartal rechnet Apple mit einem Gewinn je Aktie von nur 65 cents, was deutlich unter den Erwartungen von 82 cents liegt. Der Umsatz soll mit 5,7 Milliarden Dollar ebenfalls unterhalb der Erwartungen von 6,03 Milliarden Dollar liegen. Im dritten Quartal verkaufte Apple 9,815 Millionen iPods und damit weniger als erwartet (10 Millionen). Die Mac-Verkäufe lagen bei 1,76 Millionen, was hingegen über den Erwartungen von 1,70 Millionen lag.

Der Handel der Apple-Aktie wurde ausgesetzt. Der Handel beginnt wieder um 22:50 Uhr. Wir berichten über die erste Kursreaktion auf die Gewinnwarnung, sobald sie verfügbar ist.

  

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RE: Apple entäuscht
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.7.07 09:38)

Die Deutschen scheinen von den Zahlen begeistert zu sein. Aktuell in Frankfurt stark im Plus.

Realtime:
09:36:00 109,03 +9,62% +9,57

  

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RE: Apple entäuscht
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.7.07 15:19)

Apple ist völlig unberechenbar geworden. Minus 10% hätt mich genausowenig gewundert.

  

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RZB mit Empfehlung, wie man sich jetzt verhalten soll
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.07 16:18)

Korrektur an den Aktienmärkten dürfte im August noch anhalten - mit Blickrichtung Herbst sollte sich aber die Situation wieder deutlich verbessern

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In einer Stellungnahme zu den Kapitalmarktturbulenzen der letzten Wochen erklärt die RZB die aktuellen Vorkommnisse in der Finanzwelt, blickt in die Zukunft und gibt Empfehlungen für Anleger ab.

Zur Erklärung: Die Lage am US-Immobilienmarkt werde sich nach Ansicht der RZB auch in den nächsten Monaten noch nicht verbessern. "Aber wir sehen nach wie vor keine Anzeichen, dass das allgemeine Wachstumsumfeld für die kommenden Quartale revidiert werden muss", heisst es. Eine Abschwächung des Konsums werde durch die Nettoexporte und Investitionen überwiegend kompensiert. In Europa sollte dagegen 2008 der private Konsum die führende Rolle einnehmen und für Wachstum über dem langjährigen Durchschnitt sorgen, so die RZB-Experten.

Bei den Kreditmärkten - insbesondere HighYield-Bonds - sei derzeit ein deutliches Überschiessen der Renditeaufschläge zu beobachten. Diese Niveaus seien auf mittlere Sicht fundamental nicht gerechtfertigt. Die RZB erwartet eine Gegenbewegung auf Sicht der nächsten zwei Monate.

Auf den Rentenmärkten für Staatsanleihen seien die Renditen um 40 bis 50 Basispunkte gefallen. "Damit haben sie sehr tiefe Niveaus erreicht, die auf Sicht der nächsten drei Monate nicht nachhaltig unterschritten werden dürften", so die RZB. Abgesehen von Phasen schwacher Aktienmärkte sollten sich die Renditen im USD- und EUR-Raum nach Ansicht der RZB tendenziell wieder nach oben bewegen.

Empfehlung: Bei den Aktienmärkten sei nach Erreichen von historischen Höchstständen die Korrektur noch im Gange und dürfte im August noch anhalten, so die RZB. Wenngleich technische Erholungsphasen wahrscheinlich seien, dürfte es auch noch tiefere Indexstände geben. Mit Blickrichtung Herbst sollte sich aber die Situation wieder deutlich verbessern. Dafür würden die gute Gewinnlage der Unternehmen und die absolut wie relativ gesehen günstige Bewertung der Aktien sprechen, so die RZB.

Das Auf und Ab auf den Börsen sollte vorerst für eine Benchmark neutrale Gewichtung von Aktien auf kurze Sicht sprechen, heisst es seitens der Analysten. Für Anleger mit geringerem Portfolioanteil von Aktien wären aus Sicht der Analysten aber an kursschwachen Tagen Zukaufsmöglichkeiten auf Sicht bis Jahresende gegeben. Dies sollte nicht nur konjunktur-sensitive, und "high-beta" Aktien betreffen, sondern auf mittlere Sicht seien auch die nunmehr tiefer notierenden Finanzwerte attraktiv. (cp)

Quelle
http://www.boerse-express.com/pages/592019


  

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apple short gehen?
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.9.07 21:35)

Editiert am 05-09-07 um 09:37 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

was meint ihr. ok, präsentation des neuen ipods der ein paar neue mätzchen drauf hat. auf bloomberg wird bereits davon gesprochen, dass apple "close to overvalued" sei.

http://www.bloomberg.com/avp/avp.htm?clipSRC=mms://media2.bloomberg.com/cache/vP21c5uXjPv c.asf

Nokia hat auch angekündigt, apple nicht länger diesen markt alleine zu lassen. sie wollen auch was auf den markt werfen. konkurrenz belebt das geschäft, ist aber für den marktleader in diesem fall negativ zu sehen.

mfg
el gato

  

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Apple, Solon
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.9.07 22:50)

Hab mich mit apple noch nicht näher beschäftigt. Es gab jedoch Analysen, die die Aktie als fundamental kaufenswert ansahen.

Faszinierend auch das Geschäftsmodell mit iphone in D: Da kassiert apple 10% des Umsatzes, der mit einem iphone gemacht wird - wenn ich den Artikel recht in Erinnerung haben. D.h. die dt. Telekom bietet das iphone an und apple hat dann einen regelmässigen Geldstrom. iphone hat so einen Status und Bekanntheit, daß sie eine starke Verhandlungsmacht besitzen. Das kann Nokia oder ein anderer Handybetreiber nicht.

Aber trotzdem: Wenn die Aktie überbewertet wäre, könnte man shorten. Ich bin jedoch aktuell short in Solon. Die sind mir etwas zu schnell gestiegen in den letzten Tagen.

  

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RE: Apple, Solon
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.9.07 15:03)


>Faszinierend auch das Geschäftsmodell mit iphone
>in D: Da kassiert apple
>10% des Umsatzes, der mit
>einem iphone gemacht wird -
>wenn ich den Artikel recht
>in Erinnerung haben. D.h. die
>dt. Telekom bietet das iphone
>an und apple hat dann
>einen regelmässigen Geldstrom.

Genau, Apples Einstieg in die Telekombranche mit wiederkehrenden Einnahmen ohne sich um Netze und ähnliches kümmern zu müssen. Genial, nur läßt anscheinend der i-Phone-Absatz nach. Haben gestern den Preis um 200 USD(!) gesenkt, deswegen drehte Apple so stark ins Minus.

  

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RE: Apple Einstieg heute
willi2(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.9.07 20:10)

hi,

heute kleine pos apple, intel und cisco gekauft.

... schau ma mal obs ein blödsinn war.

gruß
bauchgefühl


  

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RE: Apple Einstieg heute
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.9.07 11:16)

intel und cisco kann ich voll unterschreiben. intel hab ich schon verkauft, aber mehr wegen baldiger OS-fälligkeit, überlege aber, wieder einzusteigen. cisco werde ich über jahresfrist halten.
was ich noch empfehlen kann, ist hewlett-packard, deren geschäft brummt und die dell noch immer marktanteile abnehmen. halte ich auch langfristig.
irgendwann (jetzt?) wird auch amd, wiedererstarkte intel hin oder her, wieder ein kauf.
apple ist nicht billig und sehr unberechenbar. bei starker korrektur würd ich zugreifen. die i-phone-geschichte dürfte zuerst einmal schaden. aber wie gesagt, kann auch ganz anders kommen.

  

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RE: Apple Einstieg heute
willi2(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.9.07 11:45)

Editiert am 07-09-07 um 01:00 PM durch den Thread-Moderator oder Autor

hi as,

ohne dies hier gelesen zu haben heute HP gekauft - trotzdem schön gleicher meinung zu sein.
bei apple kanns wirklich in beide richtungen gehen, wobei ich glaube durch den ganzen iphone (preis) wirbel usw. wird die marke apple nicht unbedingt unbekannter - und jetzt kriegens ja eh nen gutschein. (peitsche und zuckerbrot sozusagen)
ich fühl mich bei apple derzeit trotzdem wohler als bei balda.

gruß


  

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Alitalia
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.08 15:12)

Alitalia soll konkursreif sein und ist seit einer Woche vom Handel in Mailand ausgesetzt. Wer weiß genaueres, zieht Berlusconi im Hintergrund die Fäden?

  

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RE: Alitalia
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.08 15:28)

Habe inzwischen selbst was gefunden. Wie gesagt, Infos zum Traden momentan wertlos da kein Handel. Ich habe gottseidank oder leider (man wird sehen) noch ein paar Schläfer in meinem Depot ...

Dienstag, 3. Juni 2008
Niemand kauft die Alitalia
Berlusconi will Air France

Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat sich überraschend für eine Partnerschaft der angeschlagenen Alitalia mit Air France-KLM ausgesprochen. Alitalia müsse Vereinbarungen mit internationalen Partnern treffen, sagte Berlusconi nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy. "Air France könnte eine gute Lösung sein."

Air France hatte bis vor wenigen Wochen für Alitalia geboten. Berlusconi hatte die Offerte indes als "inakzeptabel" bezeichnet und eine "nationale Lösung" bevorzugt. Air France hatte danach erklärt, eine Wiederaufnahme der Gespräche sei schwierig. Die neue konservative Regierung Berlusconis hat in der vergangenen Woche den dritten Versuch gestartet, einen Käufer für die Verluste schreibende Fluggesellschaft zu finden. Um einen Bankrott Alitalias zu verhindern, hat die Regierung bereits einen Überbrückungskredit von 300 Millionen Euro in Unternehmenskapital verwandelt, der nun von der EU-Kartellbehörde überprüft wird. Wirtschaftsminister Guilio Tremonti erklärte, die EU könne die Hilfe erlauben, weil sie der Privatisierung der Fluggesellschaft diene.

Unterdessen teilte die Börsenaufsicht Consob mit, man erwäge eine Aussetzung der Alitalia-Aktien vom Handel, sobald neue Regeln der Regierung für einen schnelleren Verkauf des Unternehmens in Kraft treten würden. n-tv

  

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RE: Alitalia
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.6.08 21:16)

blöder (aber ernst gemeinter) Kommentar - sind die nicht schon seit Jahren praktisch konkursreif??

  

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RE: Alitalia
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.08 15:05)

>blöder (aber ernst gemeinter) Kommentar - sind die nicht
>schon seit Jahren praktisch konkursreif??

Da hast Du recht, aber eben nur "praktisch". Aber jetzt scheint mir die Sache noch kritischer zu sein oder doch wieder besser (?) - jedenfalls gibt es seit einer Woche keine Notierung mehr. Ist schade, hat man in letzter Zeit leicht mal einige Prozente machen können, waren in einer schönen Range. Bin gespannt, wie es weitergeht. War mal die Rede davon, daß Berlusconi höchstpersönlich einsteigen will ...

  

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RE: Alitalia
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.08 14:01)

Mein Engagement könnte sich doch noch gut entwickeln (obwohl die Aktie ja noch immer vom Handel ausgesetzt ist - jetzt schon 2 Wochen lang ...). Aber ich glaube an das Durchwursteltalent der Italiener, das hat sich für mich auch schon vor 4 Jahren bei FIAT ausgezahlt!

"Alitalia-Frachtsparte weckt Interesse italienischer Geschäftsleute
MAILAND (dpa-AFX) - Geschäftsleute aus Zentral- und Süditalien sind an der Frachtsparte der maroden Fluggesellschaft Alitalia interessiert. Dies sagte Finanzier Fabio Verna mehreren italienischen Sonntagszeitungen. Verna kooperiert mit Bruno Ermolli, der vom italienischen Premierminister Silvio Berlusconi mit der Bildung eines Konsortiums zur Übernahme der Alitalia betraut worden war.

Alle bisherigen Privatisierungsversuche für die Airline waren fehlgeschlagen. Im April hatte die französisch-niederländische Gruppe Air France-KLM ihr Übernahmeangebot zurückgezogen. Zuvor waren bereits die zweitgrößte italienische Airline Air One und die russische Aeroflot aus dem Bieterverfahren ausgestiegen. Laut "La Republicca" könnte aber Air One in einem Bündnis mit dem Wettbewerber Meridiana einen neuen Anlauf wagen; die Gesellschaften hätten bei Politik und Gewerkschaften den nötigen Rückhalt.
© dpa-AFX / 15.06.2008"

  

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RE: Alitalia
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.08 09:35)

Presse: Hilfe für Alitalia in Sicht
"Rom. Zur Rettung der kriselnden Fluglinie Alitalia wollen italienische Unternehmer und Banken laut einem Pressebericht 1,5 Milliarden Euro frisches Kapital zur Verfügung stellen. Außerdem solle die Fluggesellschaft Air One dem Modell zufolge an Alitalia verkauft werden, berichtet die italienische Tageszeitung „Il Messaggero“ (Donnerstag) ohne Angabe von Quellen. Air-One-Eigner Carlo Toto hatte sich zuvor selbst um einen Einstieg bei der früheren Staatslinie bemüht. Der italienische Staat will sich von seinem verbliebenen Alitalia-Anteil in Höhe von 49,9 Prozent trennen.

An dem neuen Plan ist dem Bericht zufolge unter anderem Piaggio-Hauptaktionär Roberto Colaninno beteiligt. Er wolle zusammen mit anderen Geschäftsleuten und Banken ein Unternehmen gründen, das die milliardenschwere Kapitalspritze liefern soll. Alitalia-Präsident Aristide Police hatte am Mittwoch gesagt, er rechne mit einer Kapitalspritze von der Bank Intesa SanPaolo, die einen Investor für Alitalia suchen soll. Das Institut könnte bei der Alitalia-Hauptversammlung an diesem Samstag Details nennen.

Für die Fluglinie Air One sieht der Plan laut „Il Messaggero“ einen Kaufpreis von etwa 300 Millionen Euro vor. Im Dezember sei die Gesellschaft noch mit 550 Millionen Euro bewertet worden. Damals hatte sie ihre eigene Offerte für Alitalia abgegeben.

Einen Teil des Alitalia-Geschäfts wollen die Investoren der Zeitung zufolge ausgliedern. Dazu zählten die IT-Sparte und die Bodendienste, insbesondere die Flugzeugwartung. Die Bodenabfertigung solle jedoch weiterhin zum Konzern gehören. In einem zweiten Schritt stehe möglicherweise die Suche nach einem ausländischen Partner an." (dpa)


Bin ja mal gespannt, welchen Kurs es geben wird, wenn der Handel nach einem Monat wieder aufgenommen wird. So spannend kann Börse sein .... Aber halt nichts für den Bausparer ...

  

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General Motors konkursreif? Aktie auf 55-Jahrestief (!!!!!!!)
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.6.08 18:45)

"Pittsburgh (Reuters) - Spekulationen über eine bevorstehende Kapitalerhöhung haben die Aktie des US-Autobauers General Motors am Donnerstag auf den tiefsten Stand seit Mitte der 50er Jahre gedrückt.

Das Papier verlor an der Wall Street zeitweise zwölf Prozent auf 11,21 Dollar. Zuvor hatte Goldman Sachs die Titel mit Verweis auf die Kapitaldecke auf "verkaufen" heruntergestuft. Dies belastete den gesamten Sektor.

GM-Chef Rick Wagoner bemühte sich umgehend, die Sorgen der Anleger zu zerstreuen. Er sagte am Rande eines Treffens mit dem demokratischen Präsidentschaftsbewerber Barack Obama, der Konzern verfüge über genug Liquidität bis zum Jahresende. "Darüber hinaus haben wir jede Menge Möglichkeiten."

Wie seine Rivalen Ford und Chrysler LLC sieht sich GM derzeit mit einer großen Kaufzurückhaltung der Kunden bei Geländewagen konfrontiert - den bisherigen Umsatzträgern. Wagoner betonte, GM stelle sich dieser Entwicklung "proaktiv" und habe entsprechende Maßnahmen eingeleitet. Details nannte er nicht.

Der US-Autohersteller Chrysler wies derweil Gerüchte über eine bevorstehende Insolvenz zurück. Solche Spekulationen seien ohne Grundlage, sagte ein Sprecher des Unternehmens, an dem Daimler noch mit rund 20 Prozent beteiligt ist. Zuvor hatten Aktienhändler berichtet, am Markt werde darüber gesprochen, dass Chrysler Gläubigerschutz nach US-Recht (Chapter 11) ersuchen könnte. Chrysler gehört inzwischen dem Investor Cerberus und ist nicht börsennotiert. Daimler ist noch mit 20 Prozent an seiner einstigen Tochter beteiligt."


Meine Meinung: bei einem 55-Jahres-Tief (habe gar nicht geglaubt, daß es so etwas überhaupt gibt, ist mir in den letzten 20 Jahren als aktiver Anleger so noch nicht untergekommen ...) und den derzeitigen Dollarkursen könnte sich ein Einstieg lohnen ....

  

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Alitalia gerettet?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.7.08 14:34)

Die Durchwurstelqualitäten der Italiener (die immer wieder mal einen spekulativen Trade wert sind) haben sich offenbar wieder bewährt:

Rom (aktiencheck.de AG) - Die ins Schlingern geratenen italienischen Alitalia Linee Aeree Italiane S.p.A. (ISIN IT0003918577 (News)/ WKN A0F63R) wird Presseangaben zufolge eine Kapitalspritze von 700 bis 800 Mio. Euro von italienischen Geschäftsmännern im Rahmen eines Rettungsversuchs erhalten.

Wie die Zeitung "Corriere della Sera" am Sonntag berichtete, werden sich rund zehn Geschäftsmänner an dem Rettungsplan beteiligen, welcher von dem von der Regierung ernannten Berater Intesa Sanpaolo S.p.A. (ISIN IT0000072618 (News/Aktienkurs)/ WKN 850605) aufgestellt wurde. Der Plan beinhalte dabei den Abbau von rund 5.000 bis 6.000 Stellen. Er soll die Fluglinie im heimischen Markt stärker werden lassen, hieß es.

Der italienische Staat will sich von seinem 49,9-prozentigen Anteil an Alitalia trennen und sucht seit langem nach einem Käufer. Bisherige Interessenten waren aber entweder abgesprungen oder bereits im Vorfeld abgelehnt worden.

Die Aktie von Alitalia notierte in Mailand zuletzt bei 0,45 Euro. (07.07.2008/ac/n/a)


Mich freuts, bin schon auf den Eröffnungskurs gespannt!

  

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RE: Alitalia gerettet?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.7.08 14:23)

Mich würde interessieren, ob außer mir noch jemand hier in Alitalia drinnen ist? Postet doch mal ...

Die letzten News, es sieht gut aus:

17.07.2008 13:27
Alitalia has drawn excess offer from Italian investors - Berlusconi
MILAN (Thomson Financial) - Italian prime minister Silvio Berlusconi said that many Italian investors have expressed an interest in buying stakes in Alitalia SpA (News) .

'We will have to say no because the offer is over twice what is necessary,' Berlusconi said.

The Italian government is working towards the creation of a consortium of Italian investors to take over the ailing airline.

'We are working on the issue and I am personally convinced that we will be able to present a new Alitalia with a business plan for a profitable flagship carrier fairly soon,' he said.

stephen.jewkes@thomsonreuters.com

sj/rfw


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RE: Alitalia gerettet?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.7.08 15:23)

Scheinbar bin ich der einzige hier, der in Alitalia drinnen ist (und im Moment nicht raus kommt, da vom Handel ausgesetzt), trotzedem langweile ich Euch mit den letzten News vom Wirtschaftsblatt, 22.7.08 (bin ja mal gespannt, ob sich meine Risikofreudigkeit da letztlich doch noch ausgezahlt hat):

"Ein Konsortium aus acht Unternehmen soll die krisengeschüttelte Fluggesellschaft Alitalia kaufen. Nach Angaben der römischen Tageszeitung "Il Messaggero" sollen dem Bündnis unter anderem die private Fluggesellschaft Air One, die Modegruppe Benetton, der Versicherungslöwe Salvatore Ligresti und die Beteiligungsfirma Clessidra angehören. Die acht Unternehmen sollen eine neue Gesellschaft gründen.

Insgesamt soll sie 800 Mio. Euro auf den Tisch legen und weitere 800 Mio. Euro Kredit aufnehmen, um die Übernahme der Alitalia zu finanzieren. Den Kredit soll die norditalienische Großbank Intesa San Paolo garantieren, die von der Regierung Berlusconi zur Advisor der Alitalia-Privatisierung ernannt worden ist. Die Führung der neuen Gesellschaft soll der Unternehmer Rocco Sabelli übernehmen. Intesa San Paolo will weitere Geldhäuser, wie die Mailänder Investmentbank Mediobanca, in das Projekt einbinden. Die neue Gesellschaft könnte Alitalia-Air One heißen, berichtete "Il Messaggero". Sie kann mit einem Umsatz in der Startphase von vier Mrd. Euro rechnen.

Dem Vernehmen nach könnten bis zu 6.000 Stellen der Alitalia-Privatisierung zum Opfer fallen. Die Gewerkschaften sind bereits auf Kriegsfuß. Sie drohen mit Streikaktionen auch in der Sommerzeit, sollte es zu massiven Stellenkürzungen kommen. Die Bank Intesa-SanPaolo will noch diese Woche ihren Rettungsplan für die marode Airline vorstellen. Die Streichung von Tausenden von Stellen gilt als unabwendbar, um den Zusammenbruch der Fluggesellschaft zu vermeiden, verlautet aus Intesa-Kreisen."

  

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RE: Alitalia gerettet?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.7.08 14:57)

Lufthansa schliesst Alitalia-Einstieg nicht aus
30.07 14:17
Die Lufthansa schließt einen Einstieg bei der zum Verkauf stehenden Alitalia nicht grundsätzlich aus. Ohne gravierende Einschnitte gebe es keine Zukunft für Alitalia, sagte Lufthansa-Finanzvorstand Stephan Gemkow am Mittwoch in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Dies sei mittlerweile auch in Italien begriffen worden.
Das Land sei weiterhin ein interessanter Markt, und Alitalia - wie viele andere Gesellschaften - eine interessante Kaufmöglichkeit, sagte Gemkow, ohne sich weiter fest zu legen. Der italienische Staat war mit dem Verkauf seines 49,9-prozentigen Alitalia-Anteils mehrfach gescheitert. Zuletzt war die französisch-niederl ändische Air France-KLM als möglicher Käufer abgesprungen.

Berlusconi behauptet, Alitalia-Rettung sei gesichert
Alitalia-VR-Präsident sieht Verkauf als «letzte Chance»
BERATUNGEN HEUTE MITTWOCH

Die von der Insolvenz bedrohte Fluggesellschaft Alitalia Linee Aeree Italiane SpA wird am Mittwochnachmittag über einen von der Bank Intesa Sanpaolo SpA vorgelegten Rettungsplan beraten. Für diesen Zeitpunkt wurde der Board zu einer Sitzung einberufen, berichtet die italienische Tageszeitung "Il Messaggero" am Mittwoch, ohne Quellen zu nennen.

Das Aufsichtsgremium soll zunächst mit dem Plan vertraut gemacht werden. Eine Entscheidung darüber sei nicht vorgesehen, schreibt die Zeitung. Die Bank werde die Zerschlagung von Alitalia und den Verkauf profitabler Teile an private Investoren vorschlagen. Die verlustträchtigen Sparten sollen in staatlicher Kontrolle bleiben, heißt es in dem Bericht weiter.

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Übernimmt LUFTHANSA die Alitalia? (und die AUA)?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.8.08 14:11)

Konzentrationswelle in der Luftfahrtindustie:

Schrift:
FLUGGESELLSCHAFTEN
Lufthansa und Alitalia wollen kooperieren
Die angeschlagene italienische Fluggesellschaft Alitalia sucht einen Partner. Lufthansa gilt dabei einem Zeitungsbericht zufolge als Favorit. Die deutsche Airline sucht ohnehin nach Übernahmekandidaten, um sich fit für den umkämpften europäischen Markt zu machen.

Hamburg - Lufthansa und die kurz vor der Pleite stehende Fluggesellschaft Alitalia wollen einem Bericht zufolge von Mitte August an Gespräche über eine Zusammenarbeit führen. Die Zeitung "Il Sole 24 Ore" berichtet, dabei solle es um ein Bündnis für die Zeit nach einer Rettung der italienischen Fluggesellschaft gehen.


AP
Alitalia-Maschine (in Rom): Suche nach einem Partner
Nach Informationen aus der Bank Intesa Sanpaolo, die Alitalia berät, gilt Lufthansa als gute Ergänzung für die italienische Gesellschaft: Lufthansa wolle ihre Italien-Aktivitäten auf Mailand konzentrieren, während sich Alitalia zuletzt für eine Konzentration auf Rom als Drehkreuz entschieden hatte. Der ehemalige Alitalia-Kaufinteressent Air France/KLM sei dagegen nur noch zweite Wahl für eine Kooperation, schreibt das Blatt. Nach dem Scheitern der Verkaufsverhandlungen mit Air France/KLM war die italienische Regierung mit einem Notkredit in Höhe von 300 Millionen Euro eingesprungen, um Alitalia zu retten.

Eine Lufthansa-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren. Finanzchef Stephan Gemkow hatte den italienischen Markt vergangene Woche als "wichtig und spannend" bezeichnet.

Wie das Blatt "Il Giornale" berichtete, soll Alitalia von Privatinvestoren eine Geldspritze in Höhe von einer Milliarde Euro erhalten. Jeder der Beteiligten solle im Zuge eines von Intesa Sanpaolo entworfenen Rettungsplans 50 Millionen bis 100 Millionen Euro beisteuern. Bislang war in den Medien von einer Gesamtsumme von bis zu 800 Millionen Euro die Rede gewesen. Intesa Sanpaolo war von der Regierung unter Ministerpräsident Silvio Berlusconi damit beauftragt worden, einen Sanierungsplan auszuarbeiten.

Fusion mit Air One soll Alitalias Marktanteil vergrößern

Wie die Zeitung weiter berichtet, ist zudem eine Fusion mit dem kleineren Rivalen Air One vorgesehen. Auf diese Weise solle Alitalia seinen Marktanteil in Italien von 40 Prozent auf 62 Prozent ausweiten. "Il Giornale" befindet sich im Besitz von Berlusconis Bruder.

Erst kürzlich hatten British Airways (BA) und die spanische Airline Iberia ihre Fusionspläne bekanntgemacht. BA, deren Gewinn wegen der hohen Kerosinpreise und des Kundenschwunds im ersten Quartal um 88 Prozent eingebrochen war, will ebenso wie Iberia durch den Zusammenschluss im "derzeit schwierigen Wirtschaftsumfeld" bestehen und "Synergien nutzen".


MEHR ÜBER...
Lufthansa Alitalia British Airways Air France/KLM Ryanair
zu SPIEGEL WISSEN Der Chef der irischen Billigfluglinie Ryanair, Michael O'Leary, sprach kürzlich von einer Konsolidierungswelle auf dem Markt. "In fünf Jahren wird es in Europa nur noch fünf große Fluggesellschaften geben - darunter Ryanair", tönte O'Leary. "Wir werden in diesem Winter Pleiten sehen."

Lufthansa sucht derzeit nach Partnern, um sich für den Wettbewerb zu rüsten. Außer Alitalia gilt die finanziell angeschlagene Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) als Übernahmekandidat. Lufthansa hat mehrfach Interesse signalisiet. Die Regierung in Wien hat die Privatisierung von AUA beschlossen und will seinen Anteil von 42,75 Prozent reduzieren. Allerdings soll eine Sperrminorität von 25 Prozent plus eine Aktie in Österreich verbleiben.

"Mittelfristig überleben nur fünf Airlines eigenständig"

Eine Kooperation zwischen Lufthansa und Alitalia sieht Stefan Schöppner, Analyst bei der Dresdner Bank, als folgerichtigen ersten Schritt. "Lufthansa wird sich später nur mit Kapital beteiligen, wenn die Italiener den Laden vorher aufräumen", sagte er SPIEGEL ONLINE.

Auch Schöppner rechnet damit, dass in Europa mittelfristig nur fünf Airlines "eigenständig überleben" - andere Fluggesellschaften werden sich mehr oder weniger stark an diese fünf andocken. Als die großen Fünf nennt er Lufthansa, BA, Air France/KLM sowie die beiden Billigflieger Ryanair und Easyjet .

Erfahrungen mit der Übernahme von angeschlagenen Fluggesellschaften hat Lufthansa bereits gemacht: Die Airline übernahm vor drei Jahren die angeschlagene Schweizer Fluggesellschaft Swiss und führte diese erfolgreich unter dem alten Markennamen weiter.

kaz/Reuters/dpa

  

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Alitalia - Kompensation für Kleinaktionäre
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.8.08 13:50)

Nach langen Wochen / Monaten der Kursaussetzung für die Alitalia-Aktie gibt es jetzt Meldungen für eine möglich Entschädigung der Kleinaktionäre (so wie mich ...):

"Italy suspends antitrust law over Alitalia rescue-source
ROME, Aug 28 (Reuters) - An Italian decree to pave the way for a breakup of Alitalia (News) <AZPIa.MI> suspends antitrust laws and allows the carrier to sell assets through private talks while operating under bankruptcy proceedings, a source familiar with the matter said.

The decree, approved by Italy's cabinet on Thursday, also speeds up the timeline for various actions required under current bankruptcy law, the source said. Small investors in Alitalia are likely to be compensated with the help of a special fund, the source said.

(Reporting by Alberto Sisto)

tf.TFN-Europe_newsdesk@thomson.com

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RE: Alitalia - Pleite (oT)
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.9.08 10:24)

Hat sie's endlich geschafft, die wackere Alitalia-Gewerkschaft.

  

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lehman brothers
Rang: mr_panini(26) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.9.08 13:06)

probiert sich eigentlich jemand von euch dort aus?
vom potential bräuchten wir nicht reden, aber wie gehts mit dieser bank weiter?

  

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RE: lehman brothers
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.9.08 13:29)

>probiert sich eigentlich jemand von euch dort aus?
>vom potential bräuchten wir nicht reden, aber wie gehts mit
>dieser bank weiter?

Ich hab 5000 Aktien a 15 US-Cent.
Die Frage ist, wird Lehman auch bedient, wenn Paulson das Paket durchbekommt? Und würde das den Lehman-Aktionären überhaupt noch helfen?

  

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RE: lehman brothers
Rang: mr_panini(26) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.9.08 14:53)

>>probiert sich eigentlich jemand von euch dort aus?
>>vom potential bräuchten wir nicht reden, aber wie gehts
>mit
>>dieser bank weiter?
>
>Ich hab 5000 Aktien a 15 US-Cent.
>Die Frage ist, wird Lehman auch bedient, wenn Paulson das
>Paket durchbekommt? Und würde das den Lehman-Aktionären
>überhaupt noch helfen?

warum wird das ding seit 13:49uhr nicht mehr gehandelt????

  

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RE: lehman brothers
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.9.08 15:38)

wird eh gehandelt, is halt in deutschland nicht sonderlich liquide.
in usa bei den pink sheets: LEHMQ.PK

  

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RE: lehman brothers
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.9.08 21:01)

Vielleicht kauf´ich mir noch ein paar tausend Stück; vielleicht werden sie ja doch noch gerettet, wäre eigentlich schon fair! (und man könnt vielleicht auf die Schnelle ein wenig Kohle machen ...)

  

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RE: lehman brothers
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.9.08 23:14)

>Ich hab 5000 Aktien a 15 US-Cent.
>Die Frage ist, wird Lehman auch bedient, wenn Paulson das
>Paket durchbekommt? Und würde das den Lehman-Aktionären
>überhaupt noch helfen?

Hoffentlich hast du sie auch zu dem Preis gekauft. Jedenfalls
solltest du diesen Rest retten, es wird nichts für die Aktien übrig
bleiben. Senior unsecured bonds werden ca. 15% quotiert!

  

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RE: lehman brothers
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.9.08 11:40)


>Hoffentlich hast du sie auch zu dem Preis gekauft. Jedenfalls
>
>solltest du diesen Rest retten, es wird nichts für die Aktien
>übrig
>bleiben. Senior unsecured bonds werden ca. 15% quotiert!
>

Ja, natürlich, das meinte ich mit "zu 15 Cent".
Und bin gestern sowieso per SL bei 28 Cent rausgeflogen.

  

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RE: lehman brothers
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.08 14:03)

ob berechtigt, oder unberechtigt, ich denke am montag könnte lehman auf 50c raufgehen.

  

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RE: lehman brothers
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.08 14:51)

>ob berechtigt, oder unberechtigt, ich denke am montag könnte
>lehman auf 50c raufgehen.

warum glaubst du das?

  

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RE: lehman brothers
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.9.08 21:10)

lehman hat schon fast routinemäßig eine intraday-vola von 50% und mehr gezeigt, schluß am freitag 0,2975$.
der durchgang des rettungspakets könnte hoffnungen bestärken, daß lehman erstens bedient wird und zweitens besser dasteht als zuletzt angenommen. wie gesagt, egal ob berechtigt oder unberechtigt.

ist nur eine ahnung und natürlich nicht ct-unterlegt.

  

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RE: Alitalia - Pleite (oT)
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.9.08 20:58)



Aufatmen bei der Alitalia-Crew


Weiterführende Artikel
Einstieg bei Alitalia
Air France-KLM interessiert
Berlusconi hat noch Hoffnung
Rettung für Alitalia?



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Alitalia


Donnerstag, 25. September 2008
Rettung in letzter Minute
Neues Angebot für Alitalia

Ein italienisches Investorenkonsortium hat das drohende Aus für Alitalia in letzter Minute mit einem neuen Angebot verhindert. Die Lizenz der angeschlagenen Fluggesellschaft sei daher nicht mehr gefährdet, teilte die nationale Flugbehörde mit. Sie hatte damit gedroht, dem Unternehmen die Betriebserlaubnis zu entziehen, sollte bis Donnerstag kein überzeugender Rettungsplan vorliegen.

Anlass zur Hoffnung für die bereits tot geglaubte Fluggesellschaft gab auch die Zustimmung der vier größten Gewerkschaften zu einer Übernahme durch das Konsortium. Sie hatten sich davor gegen den Plan gestellt. Demnach sollen italienische Geschäftsleute eine Milliarde Euro in die gesunden Teile des Unternehmens pumpen, um so dessen Fortbestand als neue und kleinere Airline ermöglichen.

Letzte Punkte werden geklärt

Das Angebot des Investorenkonsortiums CAI gilt noch etwa drei Wochen bis 15. Oktober. Nach Angaben der Gewerkschaften hat CAI Details der Offerte hinsichtlich Bezahlung und Gewinnverteilung unter den Arbeitern "klargestellt". Nun steht noch die Zustimmung der Piloten- und Flugbegleitergewerkschaften aus, die zuvor erbittert gegen die Übernahme gekämpft hatten. Mittlerweile hatten jedoch auch sie eine mögliche Änderung ihres Standpunkts signalisiert und ihre Mitglieder wegen "neuer und interessanter Fakten" zu einem Treffen beordert.

Berichten zufolge ist auch die größte europäische Fluggesellschaft Air France-KLM in Gesprächen über eine Beteiligung an dem Rettungsplan. Sie könne sich mit einem Anteil von bis zu 25 Prozent an dem Konsortium beteiligen, hieß es. Ein Gewerkschaftsvertreter wertete dies als Anzeichen dafür, dass bald ein industrieller Partner für das Unternehmen auftauchen könne. Dies verändere die Situation, sagte er.

Die Entwicklung bei Alitalia könnte auch Thema auf einem Treffen der Führungsriege von Air France-KLM gewesen sein. Die Airline hatte sich bereit erklärt, einen Minderheitsanteil zu übernehmen, wenn Alitalia in die Gewinnzone zurückkehren könne. Kreisen zufolge ist auch Lufthansa an einem Einstieg bei der angeschlagenen Fluggesellschaft interessiert.

Quelle: n-tv.de

  

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RE: Apple Einstieg heute
traveller23(2) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.08 07:45)

Ich "pflege" hier ein bissl den Apple Thread.
http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=125&topic_id=7076&mode=full &page=

Ich glaub fest an Apple. Sie starten mit dem neuen Iphone am 11. Juli. Im Moment gibts 22 Vertragsländer, darunter z.b. Indien.

Das letzte Quartal war das beste in der Geschichte. Vorallem der margenstarke Computerbereich hat sich sehr gut entwickelt.
Ipod, Iphone als Einstiegsdroge und wenn man die Dinger liebt, kommt meist auch noch ein Notebook etc. dazu.

  

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HCI Capital
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.08 09:21)

Massiv verloren seit dem gescheiterten Übernahmeversuch durch MPC.
Müssten eigentlich negative News aus dem Unternehmen folgen.
Stark überverkauft, ein Zock wert.

  

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Thema #2614

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