Immoeast CPI Europe (vormals Immofinanz) - Immofinanz (Immoeast) Übernahme? - Teil 13 | aktie.at Forum

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Immofinanz (Immoeast) Übernahme? - Teil 13, ModeratorRang: Hubertus(161), 26.8.09 14:20
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
Teil 13
20.5.09 17:17
1
Constantia Bank: Staatshaftung wird verlängert
12.8.09 15:23
2
Immofirmen von Constantia nicht an Immofinanz!
11.5.09 18:49
3
Appetit auf die Constantia-Bank
11.5.09 19:12
4
RE: Immofirmen von Constantia nicht an Immofinanz!gut analysiertgut analysiert
11.5.09 20:09
5
      RE: Immofirmen von Constantia nicht an Immofinanz!
12.5.09 09:17
6
Insidertransaktion
13.5.09 09:25
7
RE: Insidertransaktion
13.5.09 09:26
8
      RE: Insidertransaktion
13.5.09 19:04
9
Christine Caselbajac verkauft ihren Immobilienbesitz
13.5.09 17:50
10
Immofinanz macht Merrill Lynch zu schaffen
14.5.09 16:36
11
was mir aufgefallen ist
16.5.09 19:39
12
RE: was mir aufgefallen istinteressant
16.5.09 21:01
13
RE: was mir aufgefallen ist
17.5.09 21:29
14
RE: was mir aufgefallen ist
17.5.09 09:35
15
      RE: was mir aufgefallen ist
17.5.09 15:37
16
      RE: was mir aufgefallen istgut analysiert
17.5.09 18:21
17
      RE: was mir aufgefallen ist
17.5.09 21:27
18
      RE: was mir aufgefallen istgut analysiert
17.5.09 22:29
19
      RE: was mir aufgefallen ist
17.5.09 22:33
20
      RE: was mir aufgefallen ist
17.5.09 22:42
21
      RE: was mir aufgefallen ist
17.5.09 22:43
22
      RE: was mir aufgefallen ist
17.5.09 22:37
23
      @knussel
18.5.09 23:06
24
"100 Millionen € an Leistungen fingiert"interessant
18.5.09 23:07
25
RE: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
19.5.09 00:10
26
      RE: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
19.5.09 06:23
27
      RE: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
19.5.09 06:34
28
      RE: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
19.5.09 09:00
29
      RE: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
19.5.09 09:39
30
      und der Herr Betrügovic
19.5.09 10:44
31
News über Anteilsverkauf in nächsten Wochen erwartet
19.5.09 11:14
32
Scheinrechnungen, überteuerte Käufe etc.
19.5.09 13:46
33
IIA und IEA wieder einmal der Lacher des Tages
19.5.09 17:15
34
Immofinanz-Gruppe wirft den Roadshow-Motor an
22.5.09 17:21
35
Christine de Castelbajac gerät unter Druckinteressant
24.5.09 10:47
36
RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
24.5.09 12:20
37
RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
24.5.09 18:27
38
RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
24.5.09 20:00
39
RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
24.5.09 22:09
40
      RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
24.5.09 22:16
41
      RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
24.5.09 22:20
42
      RE: Christine de Castelbajac Gegendarstellung
24.5.09 22:27
43
Die feine Constantia-Gesellschaftinteressant
25.5.09 18:25
44
Immofinanz / Constantia Packaging - Vergleich dürfte sc...interessant
26.5.09 13:34
45
      RE: Immofinanz / Constantia Packaging - Vergleich dürft...interessant
26.5.09 14:41
46
'Erhöhung der Transparenz wichtige Massnahme'
26.5.09 15:09
47
RE: 'Erhöhung der Transparenz wichtige Massnahme'
27.5.09 22:24
48
      RE: 'Erhöhung der Transparenz wichtige Massnahme'
27.5.09 22:27
49
      RE: 'Erhöhung der Transparenz wichtige Massnahme'
28.5.09 13:02
50
CEE-Immo-Märkte spätestens ab 2010 wieder stabilisiert
27.5.09 13:54
51
Zehetner kauft
28.5.09 15:21
52
RE: Zehetner kauft
28.5.09 19:56
53
RE: Zehetner kauft (update)
29.5.09 09:26
54
Schlammschlacht statt Vergleichinteressant
29.5.09 13:12
55
Immofinanz (update): Der Chef kauft zu
29.5.09 16:53
56
      RE: Immofinanz (update): Der Chef kauft zu
29.5.09 17:06
57
      Constantia soll FMA mit falschen Unterlagen beruhigt ha...interessant
01.6.09 18:16
58
Constantia B.V. schlägt zurück
02.6.09 11:27
59
RE: Constantia B.V. schlägt zurück
02.6.09 11:35
60
PR-Agentur gewechselt
02.6.09 13:56
61
RE: Constantia B.V. schlägt zurück
02.6.09 20:59
62
      RE: Constantia B.V. schlägt zurück
03.6.09 06:24
63
      RE: Constantia B.V. schlägt zurück
03.6.09 08:25
64
      RE: Constantia B.V. schlägt zurück
03.6.09 09:42
65
Europäische Unternehmen kaufen ABS zurück
04.6.09 21:45
66
Immoeast trotzt dem Markttrend
09.6.09 13:52
67
RE: Immoeast trotzt dem Markttrend
09.6.09 20:22
68
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Fries
11.6.09 11:24
69
Immoeast-News werden tendenziell positiv gewertet
11.6.09 13:43
70
IIA/Constantia-Vergleich: Land Oberösterreich könnte ei...interessant
12.6.09 08:37
71
RE: IIA/Constantia-Vergleich: Land Oberösterreich könnt...
12.6.09 09:01
72
      RE: IIA/Constantia-Vergleich: Land Oberösterreich könnt...
12.6.09 09:36
73
Anleihenpreise steigen weiter
12.6.09 09:19
74
Hochbetrieb bei den Banken
12.6.09 09:34
75
Immofinanz-Gruppe mit langfristigen Neuvermietungen in ...
16.6.09 10:23
76
RE: Immofinanz-Gruppe mit langfristigen Neuvermietungen...
16.6.09 13:43
77
RE: Immofinanz-Gruppe mit langfristigen Neuvermietungen...
16.6.09 13:58
78
RE: Immofinanz-Gruppe mit langfristigen Neuvermietungen...
16.6.09 21:01
79
Investitionen: Wieder mehr Immobilienkäufe
16.6.09 22:48
80
Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
16.6.09 22:54
81
      RE: Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
17.6.09 06:16
82
      RE: Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
17.6.09 07:19
83
      RE: Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
17.6.09 07:51
84
      RE: Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
17.6.09 08:19
85
      RE: Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
17.6.09 08:32
86
Immofinanz will Lücke zwischen NAV und Kurs schließeninteressant
17.6.09 16:35
87
RE: Immofinanz will Lücke zwischen NAV und Kurs schließ...
17.6.09 16:45
88
RE: Immofinanz will Lücke zwischen NAV und Kurs schließ...
17.6.09 23:36
89
      RE: Immofinanz will Lücke zwischen NAV und Kurs schließ...
18.6.09 14:14
90
UniCredit fühlt sich mit Kaufempfehlungen für Immofinan...
18.6.09 17:36
91
Immoeast Expects to Recover 350 Million Euros of IBAG L...
19.6.09 16:02
92
Immofinanz Company Presentation Juni 2009interessantinteressant
23.6.09 12:33
93
RE: Immofinanz Company Presentation Juni 2009
23.6.09 13:33
94
RE: Immofinanz Company Presentation Juni 2009
23.6.09 13:39
95
RE: Immofinanz Company Presentation Juni 2009
23.6.09 21:36
96
      RE: Immofinanz Company Presentation Juni 2009
24.6.09 08:09
97
      RE: Immofinanz Company Presentation Juni 2009
24.6.09 08:32
98
Constantia vor Amag-Doppelschlag: Sonderdividende und S...
23.6.09 15:01
99
Immofinanz-Deal in St. Moritz hat Nachspiel
23.6.09 21:25
100
Fünf Bieter pokern um die Constantia
25.6.09 22:50
101
Interview Zehetner: Kapitalbedarf für drei Jahre gesich...
29.6.09 08:28
102
RE: Interview Zehetner: Kapitalbedarf für drei Jahre ge...
29.6.09 23:01
103
Immoeast: UniCredit sieht über Kursziel hinaus Potenzia...
29.6.09 12:12
104
Immofinanz: Staat muss minderjährigen Immofinanz-Anlege...interessant
02.7.09 23:53
105
      VKI vs AWD
03.7.09 08:25
106
      RE: Immofinanz: Staat muss minderjährigen Immofinanz-An...gut analysiertgut analysiert
03.7.09 13:33
107
      RE: Immofinanz: Staat muss minderjährigen Immofinanz-An...
03.7.09 13:58
108
      Constantia-Paket soll bei Fries und Immoeast landen
04.7.09 13:03
109
      Immofinanz-Urteil: Warnung vor zu grosser Euphorie
05.7.09 15:29
110
      RE: Constantia-Paket soll bei Fries und Immoeast landen
05.7.09 21:13
111
      RE: Constantia-Paket soll bei Fries und Immoeast landen
05.7.09 21:40
112
      Settlement-Variante löst keine Euphorie aus
06.7.09 16:56
113
immoeast schaltet werbung
08.7.09 15:02
114
RE: immoeast schaltet werbung
08.7.09 17:10
115
RE: immoeast schaltet werbung
08.7.09 19:15
116
      Kaufempfehlung für die Anleihen
08.7.09 19:19
117
      RE: Kaufempfehlung für die Anleihen
08.7.09 19:24
118
      RE: Kaufempfehlung für die Anleihen
08.7.09 19:29
119
      RE: Kaufempfehlung für die Anleihen
08.7.09 22:13
120
      Immoeast: Erste Group erhöht Ergebnisprognose für laufe...
10.7.09 10:42
121
      RE: Die ganze Analyse
10.7.09 16:52
122
      RE: Die ganze Analyse - Auszuggut analysiert
12.7.09 22:18
123
      RE: Die ganze Analyse - Auszug
13.7.09 12:28
124
      RE: Die ganze Analyse - Auszug
13.7.09 18:38
125
      RE: Die ganze Analyse - Auszug
15.7.09 19:27
126
      RE: Spread
15.7.09 19:44
127
      RE: Spread
15.7.09 20:13
128
petrikovics und kollegen bekamen 5,3 millionen in 2008
11.7.09 11:45
129
Verkauf der Constantia Privatbank zieht sich
16.7.09 15:57
130
Wiener Zinshäuser boomen
21.7.09 13:16
131
Neue Vergleichsvariante mit Amag-Anteil im Spiel
21.7.09 17:54
132
RE: Neue Vergleichsvariante mit Amag-Anteil im Spiel
21.7.09 21:20
133
      Immofinanz-Gruppe: Settlement für Ibag-Bond bis Anfang ...
22.7.09 08:49
134
      Immoeast-Beteiligung erhält Kredit über 150 Mio. Euro
22.7.09 15:41
135
      Immofinanz-Poker: Constantia Packaging will Amag nicht ...
22.7.09 16:35
136
      Immobilienaffäre: Machtkampf im Constantia-Reich
22.7.09 20:56
137
      Wandelanleihen steigen
22.7.09 21:00
138
derspekulant.ch
23.7.09 19:38
139
Jahresabschluss 2008 wird berichtigt
24.7.09 09:26
140
Immofinanz muss Jahresabschluss für 2007/08 berichtigen
24.7.09 09:27
141
Härtere Gangart
24.7.09 16:51
142
Auszahlungen entsprechen heuer Einnahmen
24.7.09 17:11
143
RE: Härtere Gangart
28.7.09 21:30
144
Frist für verbindliche Offerte für Constantia-Privatban...
25.7.09 16:24
145
Immofinanz: Das Hickhack geht weiter
27.7.09 12:12
146
Immofinanz-Sanierer Zehetner fährt harten Kurs
27.7.09 13:55
147
Gertner wehrt sich
27.7.09 15:52
148
Zehetner will Gertner nicht aus der Verantwortung lasse...
28.7.09 15:26
149
RE: Immofinanz-Sanierer Zehetner fährt harten Kurs
28.7.09 21:19
150
schlagabtausch
29.7.09 16:48
151
Nur mehr zwei Interessten für Constantia Privatbank
29.7.09 19:18
152
Immofinanz will HV-Beschlüsse rückgängig machen
31.7.09 09:35
153
Anlegerverein "immoverlust" schießt sich auf Constantia...
31.7.09 16:17
154
was ist mit immoeast los?
04.8.09 16:47
155
RE: was ist mit immoeast los?
04.8.09 16:53
156
      RE: was ist mit immoeast los?
04.8.09 16:57
157
      RE: was ist mit immoeast los?
04.8.09 17:32
158
      RE: was ist mit immoeast los?
04.8.09 17:43
159
      RE: was ist mit immoeast los?
04.8.09 19:08
160
      RE: was ist mit immoeast los?
04.8.09 20:14
161
IMMOFINANZ AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
05.8.09 08:54
162
IMMOEAST AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
05.8.09 08:58
163
      RE: IMMOEAST AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
05.8.09 09:06
164
      RE: IMMOEAST AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
05.8.09 09:16
165
      RE: IMMOEAST AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
05.8.09 09:23
166
      RE: IMMOEAST AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
05.8.09 09:33
167
      nav-vergleich immofinanz
05.8.09 09:38
168
      liquide mittel angestiegen
05.8.09 10:24
169
      IEA hebt ab
05.8.09 10:54
170
      RE: IEA hebt ab
05.8.09 10:56
171
      RE: IEA hebt ab
05.8.09 11:12
172
      RE: IEA hebt ab
05.8.09 11:13
173
      RE: IEA hebt ab
05.8.09 11:36
174
      bloomberg meint es liegt daran
05.8.09 11:53
175
      RE: liquide mittel angestiegen
05.8.09 11:02
176
      RE: liquide mittel angestiegen
05.8.09 11:01
177
      RE: liquide mittel angestiegen
05.8.09 11:02
178
NAVs: 7,09 (IEA) vs. 5,25 (IIA)interessant
05.8.09 09:43
179
RE: NAVs: 7,09 (IEA) vs. 5,25 (IIA)
05.8.09 09:46
180
      RE: NAVs: 7,09 (IEA) vs. 5,25 (IIA)
05.8.09 10:23
181
      RE: NAVs: 7,09 (IEA) vs. 5,25 (IIA)
05.8.09 12:18
182
WB zu Zahlen Immofinanz
05.8.09 13:58
183
Immofinanz will Constantia-"Bad Bank" und raschen B.V.-...
05.8.09 14:36
184
      Hohe Abwertungen durch Fonds-Investments der Immo
05.8.09 14:37
185
      Neubewertung der Aktien wird ein Thema
05.8.09 15:39
186
Kommentar zu heutigen Zahlen
05.8.09 18:29
187
Analysten zu den Zahlen
05.8.09 19:40
188
      RE: Analysten zu den Zahlen
06.8.09 11:58
189
      RE: Analysten zu den Zahlen
06.8.09 12:06
190
      RE: Analysten zu den Zahlen
06.8.09 12:10
191
      RE: Analysten zu den Zahlen
06.8.09 12:25
192
Verwalter der Mega-Verluste
06.8.09 13:09
193
Aufräumen bei Immofinanz: drei Mrd. Verlust
06.8.09 13:12
194
3,4 Milliarden: Immofinanz mit Verlustrekord
06.8.09 13:15
195
An Osteuropas Immo-Märkten bleibt kein Stein auf dem an...
06.8.09 13:19
196
Neuer Untreue-Vorwurf in Causa Immofinanz
06.8.09 20:56
197
UniCredit: Marktanalyse Österreich
07.8.09 03:00
198
Gertner weist Vorwurf der Scheinrechnungen zurück
07.8.09 13:05
199
      Buchwert und NAV sollten den Boden erreicht haben
07.8.09 16:52
200
Signal für eine entspanntere Liquiditätssituation
08.8.09 09:58
201
Selfstorage brennt
09.8.09 06:53
202
Geldbrief glaubt an Immofinanz-Überraschung
09.8.09 22:33
203
Kursziel von Merrill bleibt unter der 2-Euro-Markewitzig
10.8.09 12:59
204
knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
11.8.09 09:21
205
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
11.8.09 09:26
206
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
11.8.09 18:55
207
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
11.8.09 09:31
208
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
15.8.09 15:26
209
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
16.8.09 21:24
210
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
11.8.09 09:38
211
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
11.8.09 09:45
212
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
11.8.09 10:01
213
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
11.8.09 11:04
214
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
11.8.09 13:52
215
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
13.8.09 10:00
216
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
13.8.09 10:03
217
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
13.8.09 11:19
218
RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
11.8.09 18:52
219
seht ihr ..
12.8.09 07:18
220
      RE: seht ihr ..
12.8.09 07:40
221
      RE: seht ihr ..
12.8.09 07:56
222
      RE: seht ihr ..
12.8.09 08:02
223
      RE: seht ihr ..
12.8.09 08:11
224
      RE: seht ihr ..
12.8.09 08:20
225
      RE: seht ihr ..
12.8.09 08:29
226
      @Nosferatuinteressant
12.8.09 08:31
227
      RE: @Nosferatu
12.8.09 08:46
228
Bank zeigt sich überrascht von jüngsten Immofinanz-Ansp...
11.8.09 15:02
229
RE: Bank zeigt sich überrascht von jüngsten Immofinanz-...
11.8.09 19:02
230
Investor sucht Immofinanzaktien
11.8.09 16:30
231
RE: Investor sucht Immofinanzaktiengut analysiertwitzigwitzig
11.8.09 16:48
232
RE: Investor sucht Immofinanzaktien
11.8.09 16:55
233
RE: Investor sucht Immofinanzaktien
11.8.09 17:18
234
RE: Investor sucht Immofinanzaktienwitzig
11.8.09 17:02
235
RE: Investor sucht Immofinanzaktien
11.8.09 19:27
236
RE: Investor sucht Immofinanzaktien
12.8.09 16:28
237
RE: Investor sucht Immofinanzaktien
12.8.09 16:35
238
RE: Investor sucht Immofinanzaktien
12.8.09 17:02
239
RE: Investor sucht Immofinanzaktien
12.8.09 17:46
240
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
12.8.09 18:00
241
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
15.8.09 11:32
242
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
12.8.09 18:02
243
      immofinanz hinkt immoeast immer mehr nach
12.8.09 18:07
244
      RE: immofinanz hinkt immoeast immer mehr nach
12.8.09 19:40
245
      RE: immofinanz hinkt immoeast immer mehr nach
13.8.09 14:53
246
      Das Zauberwort lautet Aufholdjagd
13.8.09 15:29
247
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
12.8.09 23:10
248
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
15.8.09 11:49
249
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
15.8.09 11:22
250
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
15.8.09 13:48
251
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
17.8.09 18:27
252
NEWS: Immofinanz-Boss Zehetner: "Erwarte keinen Freispr...
12.8.09 14:43
253
Kursziel für heute! *immofinanz*
13.8.09 09:22
254
      kursziel 3,60 für immoeast
13.8.09 09:26
255
Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
13.8.09 19:14
256
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
13.8.09 19:29
257
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
13.8.09 19:30
258
Constantia Packaging: Nach wie vor mehrere Investoren i...
13.8.09 19:33
259
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
13.8.09 19:46
260
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
13.8.09 19:36
261
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
13.8.09 20:48
262
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
13.8.09 21:18
263
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAGwitzig
13.8.09 21:50
264
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
13.8.09 21:53
265
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
13.8.09 22:07
266
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
14.8.09 09:23
267
RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
13.8.09 20:57
268
Immoeast u. CAII - Analyseinteressant
14.8.09 15:04
269
RE: Immoeast u. CAII - Analyse
14.8.09 15:15
270
RE: Immoeast u. CAII - Analyse
14.8.09 20:36
271
RE: Immoeast u. CAII - Analyse
14.8.09 20:39
272
RE: Immoeast u. CAII - Analyse
15.8.09 10:02
273
RE: Immoeast u. CAII - Analyse
14.8.09 20:50
274
RE: Immofinanz (Immoeast) Übernahme? - Teil 13 - ENDE
14.8.09 19:50
275
Investor sucht Immofinanzaktienwitzig
20.8.09 16:10
276
      RE: Investor sucht Immofinanzaktiengut analysiert
20.8.09 16:15
277
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
20.8.09 16:32
278
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
20.8.09 17:01
279
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
20.8.09 17:14
280
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
20.8.09 17:21
281
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
20.8.09 17:42
282
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
26.8.09 14:20
283
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
20.8.09 17:43
284
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
20.8.09 17:49
285
      RE: Investor sucht Immofinanzaktien
20.8.09 19:54
286
Kurze Wandelanleihe bei 95
17.8.09 20:57
287
Die Steuertricks der Constantia Bankinteressantinteressant
22.6.09 09:13
288
      RE: Schaschl
22.6.09 19:05
289
           RE: Schaschl
22.6.09 22:49
290
           RE: Schaschl
22.6.09 23:01
291

    
Constantia Bank: Staatshaftung wird verlängert
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 15:23)

Das Finanzministerium hat die Staatsgarantie für die Constantia Privatbank bis Mitte Dezember verlängert. Die Haftung wäre schon im September ausgelaufen. "Die Verlängerung schafft stabile Rahmenbedingungen für den Verkaufsprozess unseres Bankgeschäfts", sagt Helmut Urban, Sprecher des Bankvorstand. Ursprünglich hätte schon bis Ende Juli ein Käufer gefunden werden sollen.

Laut "Presse"-Informationen haben die deutsche Privatbank Hauck & Aufhäuser und eine Gruppe um Tilo Berlin, den früheren Chef der Hypo Group Alpe Adria, verhaltenes Interesse signalisiert. Die Bieter haben jedoch wegen der Risken aus Haftungen im Zusammenhang mit der Immofinanz-Gruppe Bedenken.


Quelle: Die Presse vom 12.8.09


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Gruß

  

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Immofirmen von Constantia nicht an Immofinanz!
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 18:49)

Wirtschaftsblatt - Irina Frühmann/Christian Kreuzer | 11.05.2009 | 18:16
Immofinanz: Übernahme der Immofirmen der Constantia vom Tisch - Einzelabverkauf geplant
Immofinanz-Chef Eduard Zehetner über die gescheiterten Gespräche mit der Constantia Privatbank und die Konsequenzen: U.a. wird er der Hausverwaltung IMV das Mandat entziehen

Eigentlich hatte Immofinanz- und Immoeast-Vorstandschef Eduard Zehetner von der Constantia Privatbank deren Immobiliendienstleistungsfirmen (Hausverwaltung IMV, Maklerfirma CPB Immotreuhand) kaufen wollen. Nachdem nach Monaten noch immer keine Einigung über den Preis erzielt werden konnte, ist laut Zehetner diese Übernahme „vom Tisch“.

Sowohl Zehetner als auch die Bank ziehen aus dem gescheiterten Deal die Konsequenze ie Bank will ihre Gesellschaften nun stattdessen einzeln abverkaufen.

Begonnen wird bei der Maklerfirma CPB Immobilientreuhand, die im Management-Buyout vom langjährigen Geschäftsführer Michael Ehlmaier übernommen wird. Ehlmaier hält nun 74 Prozent an der Gesellschaft, die restlichen Anteile liegen bei der Constantia Packaging BV.

Bei der IMV wird dem Vernehmen nach derzeit ebenfalls ein Management-Buyout geprüft. Geschäftsführer Wolfgang Macho soll sich nach finanzkräftigen Investoren umsehen, die ihm zur Seite stehen. Constantia Privatbank-Chef Helmut Urban will das nicht ausschließen: „Wir sind gerade dabei, eine Longlist für einen Tender zu erstellen.“ Immofinanz-Chef Zehetner kündigt indes an, der IMV das Mandat zu entziehen. Dieser Schritt sei „fix“.

Buwog statt IMV

„Eine Übernahme der IMV und eines Teils der Maklerfirma hätte für uns Sinn gemacht. Nachdem diese Lösung nicht zustande kommt, ziehen wir die Konsequenzen und werden sämtliche Österreich-Objekte künftig intern mit unserer Gesellschaft Buwog verwalten“, sagt Zehetner.

Auch über die Verwaltung der Auslandsobjekte werde demnächst länderweise entschieden. Denkbar sei, bei Bedarf Personal der IMV zu übernehmen, doch sei diesbezüglich noch nichts fix, so der Immofinanz-Boss.

Mit der Maklerfirma will er, „wenn es Sinn macht“, zusammenarbeiten. Im Zuge der Verhandlungen mit der Constantia BV könnte es laut Zehetner sogar zu einer Übernahme der verbliebenen Anteile des Unternehmens BV an der Maklerfirma kommen.

Die Constantia Privatbank bemüht sich zudem, die Credo Immobiliendevelopment und die CPB Software zu verkaufen. Bei letzterer ist sie dem Vernehmen nach kurz vor dem Abschluss.

  

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Appetit auf die Constantia-Bank
Sal. Oppenheim im Bieterprozess dabei.
Österreich-Tochter 2008 mit Gewinn.

Wien. (mel) Im Verkaufsrennen um die Constantia Privatbank hat sich am Montag die Österreich-Tochter der deutsch-luxemburgischen Privatbank Sal. Oppenheim in Stellung gebracht. "Wir sind im Bieterprozess dabei", so Vorstandschef Bernhard Ram-sauer vor Journalisten. Man wolle beobachten, welche Teile der Constantia-Bank auf den Markt kommen und zu welchem Preis.
"Die Kapitalanlagegesellschaft interessiert uns, eventuell auch die private Vermögensverwaltung", erklärt Ramsauer. Keinen Appetit habe man auf die Depotbank und auf den sonstigen Bankbetrieb der Constantia. Die Bank musste wegen Turbulenzen rund um ihre Immobilien-Töchter Immofinanz und Immoeast im Oktober 2008 von einem Konsortium heimischer Großbanken aufgefangen werden. Nun wird das Institut verkauft. Zuletzt hieß es, die vier Geschäftsbereiche der Constantia sollen gemeinsam an den Mann gebracht werden, an eine Zerschlagung sei nicht gedacht.

  

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RE: Immofirmen von Constantia nicht an Immofinanz! gut analysiertgut analysiert
RealBorg(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 20:09)

Für mich keine negative Nachricht. Es wäre zwar eine bequeme Lösung
gewesen, möglicherweise uneinbringliche Forderungen gegen vertraute
Dienstleister zu tauschen, aber der größte Wert dieser Firmen ist wohl,
die Immofinanz als Kunden gehabt zu haben. Ich gehe sogar so weit zu
behaupten, dass diese Firmen ohne die Immofinanz ein massives Problem
bekommen werden. Dann darf die Constantia diese auch noch abschreiben.

Tom

  

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RE: Immofirmen von Constantia nicht an Immofinanz!
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.5.09 09:17)

>Für mich keine negative Nachricht. Es wäre zwar eine bequeme
>Lösung
>gewesen, möglicherweise uneinbringliche Forderungen gegen
>vertraute
>Dienstleister zu tauschen, aber der größte Wert dieser Firmen
>ist wohl,
>die Immofinanz als Kunden gehabt zu haben. Ich gehe sogar so
>weit zu
>behaupten, dass diese Firmen ohne die Immofinanz ein massives
>Problem
>bekommen werden. Dann darf die Constantia diese auch noch
>abschreiben.
>
>Tom

Gabe Dir ganz recht! Ein weiterer Punkt ist sicher, daß auch diese Gesellschaften restrukturierungsbedarf haben, wohl verbunden mit Freisetzung von Mitarbeitern etc. Und dieses Problem ist Immofinanz damit los. Die guten Leute kann man ja abwerben, und die schlechten bleiben bei der CPB. Könnte wieder ein spitzfindiger Deal von Zehetner sein, das ganze ...

  

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Nach den Zukäufen von Rudolf Fries in der ersten April-Hälfte ist es zuletzt wieder etwas ruhig um Insidertransaktionen bei Immofinanz geworden. Jetzt gibt es wieder Neues zu berichten. Michael Wurzinger, Vorstand des Immounternehmens, hat für die PMI-Millauer & Co OEG Immofinanz-Aktien gekauft. Es handelt sich um 5467 Stück zu einem Preis von je 1,5 Euro.

Die PMI-Millauer hat im März dieses Jahres auch 17.800 Aktien an Immoeast erworben.

  

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>wieder ein RIESEN investment...

Trotzdem gut wenn er kein besseres Investment für seine 7000 Euro sieht.

  

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Christine Caselbajac verkauft ihren Immobilienbesitz
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.5.09 17:50)

Die Constantia Packaging BV, hinter der die durch die Immofinanz-Turbulenzen in Mitleidenschaft gezogene ehemalige Eigentümerfamilie der Constantia Privatbank rund um Christine de Castelbajac steht, will nicht nur 30 Prozent an der börsenotierten Constantia Packaging AG, sondern auch ihre Immobilien verkaufen:

Es handelt sich um ein Liegenschaftsportfolio im Wert von rund 100 Millionen €, berichten Bankenkreise.

Maklerfirma CPB Immotreuhand beauftragt

Die Maklerfirma CPB Immobilientreuhand, die erst vor zwei Tagen mehrheitlich von Michael Ehlmaier im Managemagement-Buy-out aus der Constantia Privatbank herausgelöst wurde, ist mit der Erarbeitung eines detaillierten Verkaufsplans und dem Verkauf selbst beauftragt.

Die Gebäude sind quer über alle Bundesländer in Österreich verteilt, regionaler Schwerpunkt ist Wien. Die prominenteste Liegenschaft, die auf den Markt kommt, ist das Barockpalais in der Wiener Bankgasse, in dem die Constantia Privatbank ihre Zentrale angesiedelt hat. Das Haus hat rund 3500 Quadratmeter Nutzfläche. Der angepeilte Verkaufspreis beträgt 20 Millionen €.

Experten wie etwa Stefan Brezovich, dem Chef der Maklerfirma Örag zufolge gibt es „generell eine Fülle potenzieller Interessenten für ein solches Stadtpalais“.

Umso mehr, als der Mietvertrag mit der Constantia Privatbank dem Vernehmen nach nicht zwingend auf alle Zeit hinaus weiterlaufen soll und damit das Haus mittelfristig für andere Nutzungen frei wwerden könnte.

Weiters im Portfolio: Zinshäuser sowie einzelne Vorsorgewohnungen. Ein Zinshaus in der Wiener Lerchenfelderstraße wurde übrigens vor Kurzem bereits vorab verkauft. Außerdem befindet sich im Portfolio eine Seniorenresidenz, an der die Constantia Packaging BV, beziehungsweise eine ihr nahestehende Gesellschaft, 50 Prozent hält. Insgesamt gilt, dass die jeweiligen Objekte alle über verschachtelte Gesellschaftskonstruktionen sowie auch über Stiftungen. gehalten werden.


Geldbedarf


Hintergrund des Verkaufs ist, dass die Familie von den Immofinanz-Turbulenzen hart getroffen wurde: Erstens schlitterte die Constantia Privatbank, die widerum die Immofinanz und Immoeast managte, in Geldnot und musste im Oktober vorigen Jahres von einem Konsortium bestehend aus österreichischen Banken aufgefangen werden.

Zweitens entbrannte im Zuge der Sanierung der Immofinanz ein Haftungsstreit zwischen der Constantia Packaging BV und der Immofinanz- beziehungsweise der Immoeast um eine Garantie der Constantia BV. Bei dem Streit geht es um Millionen und eine Einigung ist bislang nicht gelungen.

  

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Immofinanz macht Merrill Lynch zu schaffen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.5.09 16:36)

"Immoeast und Immofinanz sind jene Unternehmen in unserem Universum, für die Prognosen am schwierigsten zu erstellen sind", so die Analysten von BoA/Merrill Lynch. Sie stufen Immofinanz von "Neutral" auf "Underperform", das Kursziel wird auf 1,4 Euro erhöht (0,83 Euro). Immoeast wird mit "Neutral" bestätigt, das Kursziel von 0,87 auf 1,9 Euro erhöht.

"Es bestehen nach wie vor zahlreiche Risken, die beseitigt werden müssen", so Analyst Bhupen Master. Offenlegung und Transparenz hätten sich zuletzt verschlechtert, zahlreiche Transaktionen wurden gemacht, es gebe aber noch wenig Details dazu. Auch im Hinblick auf die finanzierenden Banken gibt es noch keine endgültige Klarheit. "Aufgrund der Liquiditätsprobleme denken wir, dass die Existenz von Immofinanz zu einem Grossteil von der Akzeptanz der Banken zum vorgeschlagenen Plan abhängt".

"Wir erwarten auf Sicht der nächsten zwei Jahre weitere Abwertungen quer durchs Portfolio", so Master. Er hält es nicht für ausgeschlossen, dass die Banken bei Immofinanz teilweise ins Eigenkapital gehen (Debt-Equity-Swap), um damit das Problem zu lösen, dass Immofinanz (exklusive Immoeast) ein negatives Eigenkapital aufweist, was wiederum die Bestimmung eines Verhältnisses im Fusionsfall sehr problematisch machen würde. (bs)


Aus dem Börse Express vom 14. Mai 2009

  

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der zehetner geht anscheinend fix von kursen über 2 euro
in der zukunft aus, weil ich hab schon zwei interviews
gelesen in denen er auch den betrag der neuen wandelanleihen
als das neu geschaffene eigenkapital eingerechnet hat -
und das stimmt nur wenn sie gewandelt werden was wiederum
kurs 2 euro erfordert.

  

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Es gab einen Riesen-Skandal und es wurde eine Menge Geld vernichtet.
Aber es sind auch eine Menge Immobilien vorhanden und die sind nicht
wertlos.

Mich erinnert das ganze etwas an den Betrugsfall bei der Societe
General. Als dort aufgeflogen ist, dass ein kleiner Trader mit
Millarden spekuliert hat, haben die Bankmanager diese Papiere ohne
Rücksicht auf Verluste "bestens" verkauft und damit einen weltweiten
Kursrutsch verursacht, der sogar die FED zu einer Zinssenkung gebracht
hat. Ich denke, die neuen Eigentümer der Constantia Privatbank haben
ähnlich gehandelt und die bei dieser geparkten Immofinanz / Immoeast
Papiere ohne Rücksicht auf Verluste abverkauft.

Meiner Meinung haben die Banken die Weltwirtschaft nicht nur
grob fahrlässig, sondern vorsätzlich in die größte Krise seit
1929 gestürzt und damit erfolgreich die größte jemals dagewesene
Erpressung abgezogen.

Tom

  

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>Meiner Meinung haben die Banken die Weltwirtschaft nicht nur
>grob fahrlässig, sondern vorsätzlich in die größte Krise seit
>1929 gestürzt und damit erfolgreich die größte jemals
>dagewesene
>Erpressung abgezogen.

Klar, und nebenbei sind einige Pleite gegangen bzw. haben riesige
Verluste eingefahren.... aber das war alles Teil der großen gemeinsamen
Verschwörung...

  

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Das ist falsch, dass eine Wandlung einen Kurs von 2 Euro verlangt.

Wenn jemand zu aktuell 60% kauft, impliziert das lediglich einen Kurs von 1,2 € um keinen finanziellen Verlust einzufahren.

  

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>Das ist falsch, dass eine Wandlung einen Kurs von 2 Euro
>verlangt.
>
>Wenn jemand zu aktuell 60% kauft, impliziert das lediglich
>einen Kurs von 1,2 € um keinen finanziellen Verlust
>einzufahren.

schon, aber das betrifft ja nur die neukäufer, die vermutlich nur einen kleinen teil ausmachen.

  

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das ist doch völlig wurscht.

wäre heute schon der 1.12. und die WA steht bei 60% und der aktie bei 1,5 , zeig mir bitte irgendeinen der nicht ins equity wechselt und die aktien sofort wieder gibt und wieder die WA kauft (ist eine bisserl eine holprige beschreibung einer arbitrage).

und keine sorge, dieses szenario spielen die profis schon, wenns noch so stehenbleibt, also sind die 2€ wandlungspreis nur am papier interessant.

  

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>wäre heute schon der 1.12. und die WA steht bei 60% und der
>aktie bei 1,5 , zeig mir bitte irgendeinen der nicht ins
>equity wechselt und die aktien sofort wieder gibt und wieder
>die WA kauft (ist eine bisserl eine holprige beschreibung
>einer arbitrage).
>
>und keine sorge, dieses szenario spielen die profis schon,
>wenns noch so stehenbleibt, also sind die 2€ wandlungspreis
>nur am papier interessant.

Mit Ausnahme derjenigen die die neuen Anleihen bei 100 stehen haben und
den Verlust nicht aufdecken wollen/können.
Wir haben das ja mal vor dem Umtauschangebot diskutiert, bei denen
die getauscht haben dürften schon einige dabei sein die das
Accounting-getrieben gemacht haben. Die wären wieder Kandidaten für
so etwas, was meinst du?

  

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also ich bin jetzt nicht so der fachmann, wie genau die bewertungserleichterungen funktionieren evtl. frag mich morgen mal die kollegen, die bei uns die gelder der versicherung managen.

allerdings glaube ich kaum, dass nicht-geratete bonds in den beständen des eigenmanagements (zumindest von versicherungen)zu finden sind, welche aktuell nicht mark-to-market bewerten müssen und das wären die einzigen kandidaten, die du bzgl. accounting nennen könntest.

in fonds, egal ob ein stinknormaler long-only convertible fund oder irgendein event driven-hedgefund oder was auch immer hat die teile SICHER zu marktpreisen bewertet (geht auch nicht anders, sonst gibts zorres mit dem InvG).

und wenn jetzt jemand den verlust nicht aufdecken wollte (sofern das überhaupt möglich ist, siehe oben) hat der SICHER nicht getauscht, weil er somit einen Loss von 55% durch den haircut eingebucht hat (selbst wenn er die neuen bonds mit 100% bewertet hätte, obwohl die nie dort am markt standen).

ich kanns nur nochmal sagen, solange eine wandlung profitabel ist (wie aktuell) wird jeder, der nur ein bißchen das geschäft versteht tauschen, und wenn nicht ist es auch egal, weil sich genau DANN die spezialisten reinwuchten und arbitrieren.

  

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>und wenn jetzt jemand den verlust nicht aufdecken wollte
>(sofern das überhaupt möglich ist, siehe oben) hat der SICHER
>nicht getauscht, weil er somit einen Loss von 55% durch den
>haircut eingebucht hat (selbst wenn er die neuen bonds mit
>100% bewertet hätte, obwohl die nie dort am markt standen).


Gibts hier nicht das Niederwertsprinzip?

  

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>Gibts hier nicht das Niederwertsprinzip?

wir sind hier nicht bei der Bilanzierung nach HGB...

  

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>Gibts hier nicht das Niederwertsprinzip?

Das betrifft HGB, wir meinen das Accounting nach IFRS für Veranlagungen von Versicherungen.

  

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>und wenn jetzt jemand den verlust nicht aufdecken wollte
>(sofern das überhaupt möglich ist, siehe oben) hat der SICHER
>nicht getauscht, weil er somit einen Loss von 55% durch den
>haircut eingebucht hat (selbst wenn er die neuen bonds mit
>100% bewertet hätte, obwohl die nie dort am markt standen).

Ich bin auch nicht so der Fachmann auf dem Gebiet, aber ich glaube eine Abwertung
ist erst zwingend wenn der Preis 6 Monate lang unter dem Einstandskurs
liegt. Nachdem der Marktpreis der alten Anleihen noch tiefer lag
als durch das Umtauschangebot impliziert hat sich jemand der getauscht
hat einen Teil der Abwertung erspart (oder besser gesagt aufgeschoben).

Aber sobald die Arbitrage möglich wird (wenn erstmals getauscht werden
kann) wird es eine Annäherung geben - interessant wird ob Aktien
runter, oder Anleihen rauf, oder Treffpunkt in der Mitte?

  

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>also ich bin jetzt nicht so der fachmann, wie genau die
>bewertungserleichterungen funktionieren evtl. frag mich morgen
>mal die kollegen, die bei uns die gelder der versicherung
>managen.

Hattest du Gelegenheit dazu?

  

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"100 Millionen € an Leistungen fingiert" interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 23:07)

Drecksbande!

-----------------

Immofinanz-Zeugeneinvernahme: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
Der Strafakt um die früheren Geschäfte der Immofinanz, Immoeast und Constantia Privatbank legt kaufmännische Abgründe offen. Zeugenaussagen geben tiefe Einblicke.


Im Strafverfahren rund um Immofinanz, Immoeast, die Constantia Privatbank und Ex-Triple-Vorstand Karl Petrikovics werden derzeit die Einvernahmen fortgesetzt und beschlagnahmte Unterlagen ausgewertet. Das bestätigt Gerhard Jarosch von der Staatsanwaltschaft Wien.

Der Strafakt 611 St 25/08 ist mittlerweile zu einem Aktenberg angewachsen, der viel Sprengstoff birgt.

Die Zeugeneinvernahme von leitenden Mitarbeitern, vor allem des Leiters Group Accounting und eines Ex- Controllers, decken kaufmännische Abgründe auf.

"Das ist ein Irrsinn, was hier abgelaufen ist", sagt Franz Kallinger vom Prozessfinanzierer AdvoFin, der rund 5000 geschädigte Anleger vertritt. "Es wurden Käufe beauftragt und getätigt, bei denen der Kaufpreis und die Bewertung zu hoch waren, nur um ein hohes Volumen darzustellen, und einziger Zweck waren nur die Fees - das ist unglaublich." Nachsatz: "Wir haben diese Einvernahmeprotokolle in unsere erste Klage eingearbeitet, die wir in Kürze einbringen."

Zeuge mit Sachverstand

Im Mittelpunkt der Aussage des Chefbuchhalters stehen dubiose Vermittlungs- bzw.-Scheinleistungen. "Ich denke, dass in den vergangenen fünf Jahren, Leistungen' im Gesamtwert von mehr als 100 Millionen € fingiert wurden", sagt der Zeuge vor Staatsanwalt Norbert Haslhofer aus. "So wurden Vermittlungsleistungen im Zusammenhang mit der Anschaffung der BUWOG durch die CBP Corporate Finance Consulting verrechnet, obwohl die BUWOG im Zuge eines Tenderverfahrens ohne Vermittlungsleistungen verkauft wurde."

Vermittlungsleistungen

Die Vermittlungsprovisionen wurden in der Regel von Töchtern der Constantia Privatbank (CPB) in Rechnung gestellt, obwohl die Bank, so der Zeuge, aufgrund des Managementvertrages dafür ein Entgelt bezog. "Eine Rechnungslegung der entsprechenden CPB-Tochter erfolgte regelmäßig im Gefolge des Jahresabschlusses, bei dem erkannt wurde, dass das Ergebnis der Banktochter negativ sein würde bzw. die Kosten nicht abgedeckt werden konnten", offenbarte der Insider. "Beim Ankauf der Ablo-Property in Prag hat man für den Ankauf eine Rechnung fakturiert, bei der der behauptete Leistungszeitraum deutlich mehr als ein Jahr zurücklag."

"Keine Leistung"

Ein ehemaliger Controlling-Mitarbeiter der Bank sagte beim Staatsanwalt aus, dass bei ihm Ende 2006 angefragt wurde, "für welche zugekauften Objekte keine Provisionen bezahlt wurden". "Ich habe eine Liste von vier bis fünf Objekten erstellt", erläuterte der frühere CPB-Controller. "Hierfür sind dann in Namen von Banktöchtern Rechnungen erstellt worden (...) in Höhe von ein bis zwei Prozent des Ankaufsvolumens, in Summe einige Millionen." Nachsatz: "Meines Wissens standen dahinter keine Leistungen."

"Dreimal verrechnet"

Auch bei den Finanzbeteiligungen sollen laut Einvernahmeprotokoll des Ex-Controllers von den einbezahlten Beträgen Management Fees verrechnet worden sein. "Zulasten der Aktionäre wurden dadurch zweimal Managementgebühren bezahlt", erklärte der Zeuge. "Ein drittes Mal wurden die Management gebühren als Vermittlungsprovision meist an Agenturen in London und Paris bezahlt". Nachsatz: "Wenn man sämtliche Gebühren zusammenrechnet, reduzieren diese die versprochene Rendite erheblich und machen das Investment für den Aktionär gänzlich uninteressant."

Lesen Sie Dienstag dazu in der Print- oder Digitalausgabe des WirtschaftsBlatt: Die Liste mutmaßlich "überteuerter Käufe"


http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/374891/index.do?_vl_backlink=/home/index .do&_vl_pos=1.DT

  

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RE: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
RealBorg(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.5.09 00:10)

"History records that the money changers have used every form of abuse,
intrigue, deceit, and violent means possible to maintain their control
over governments by controlling the money and its issuance."
-- James Madison, 4th President of the U.S.A.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

  

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RE: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
Rang: stone(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.5.09 06:23)

Da frag ich ich dann aber schon warum der Herr Controller erst jetzt spricht...

  

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RE: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.5.09 06:34)

>Da frag ich ich dann aber schon warum der Herr Controller
>erst jetzt spricht...

Weil ihm erst jetzt ein STA erklärt hat, wenn er nicht auspackt, geht er auch ins Häfn.

  

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RE: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.5.09 09:00)

Wenn diese Zahlungen (Fees, Provisionen etc.) unrechtmäßig waren, kann sie die Immofinanz / Immoeast zurückfordern. Wären dann wieder Forderungen von 100 Mio., die man der CPB in Rechnung stellen bzw. bei der Ablöse der Managementverträge gegenrechnen kann. Zehetner wird es freuen ...

  

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RE: "100 Millionen € an Leistungen fingiert"
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.5.09 09:39)

Ja, aber vorher sollte man bei diesen Typen einmal
" gegenverrechnen ".
Und um die Aufklärung zu beschleunigen, wäre es auch nicht schlecht, wenn man die Herren mal ein bisserl unsanfter anpackt.
Wie lange soll denn das noch so dahin gehen.

  

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News über Anteilsverkauf in nächsten Wochen erwartet
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.5.09 11:14)

News über Anteilsverkauf in nächsten Wochen erwartet

RCB stuft Verpackungsaktie auf "Kauf" und erhöht das Kursziel

Die RCB stuft die Aktie des Verpackungskonzerns Constantia Packaging von "Halten" auf "Kauf", das Kursziel wird von 26 auf 34 Euro angehoben. Analyst Bernd Maurer begründet das mit höheren Multiples der Peer Group, einer geringeren Annahme für die Nettoverschuldung und einer leichten Anhebung der Gewinnschätzungen für 2009.

Zudem erwartet er in den kommenden Wochen Nachrichten über den geplanten Verkauf eines 30%-Anteils am Verpackungskonzern. Wie berichtet will sich Mehrheitseigentümerin Constantia Packaging BV von knapp 30% trennen. Auch gab es in den vergangenen Tagen Spekulationen bezüglich eines Asset-Strips.
Maurer weist zudem auf die Möglichkeit eines Squeeze-Out hin, da der Grossaktionär mehr als 90% hält.

Der Verkauf des 30%-Pakets ist auch für Anleger von Immofinanz /Immoeast wichtig. Denn der Erlös soll, ursprünglichen Vereinbarungen zufolge, von der Constantia Packaging BV an die Immofinanz Gruppe fliessen. (bs)



  

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Scheinrechnungen, überteuerte Käufe etc.
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.5.09 13:46)

Anklage untersucht Scheinrechnungen und überteuerte Käufe
19. Mai 2009, 12:18
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Angeblich über 100 Millionen Euro für fingierte Leistungen in Rechnung gestellt
Wien - Überteuerte Käufe, Maximierung der Management-Gebühren und fingierte Rechnungen für nicht erbrachte Leistungen - die Anklageschrift in der Anlegeraffäre rund um Immofinanz/Immoeast zeichnet ein Sittenbild aus den Zeiten des billigen Geldes. Nach Aussagen eines Top-Finanzers der Constantia Privatbank (CPB AG) sind in den vergangenen fünf Jahren von den Töchtern der Bank Leistungen im Wert von mehr als 100 Mio. Euro fingiert worden, schreibt das "WirtschaftsBlatt" am Dienstag unter Berufung auf Gerichtsakten.

Töchter der CPB hätten der Immofinanzgruppe nachträglich Vermittlungsprovisionen in Rechnung gestellt, obwohl die Bank auf Basis des Managementvertrags ohnedies ein Entgelt bezogen hätte. Laut Aussage eines in der Zeitung zitierten Controlling-Mitarbeiters wurden systematisch derartige Provisionen in Rechnung gestellt, obwohl "meines Wissens dahinter keine Leistungen standen." In einem anderen Fall soll ein und dieselbe Leistung dreimal bezahlt worden sein.

Für Liegenschaften seien "Maximalwerte" gezahlt worden, die "kein vernünftiger Käufer zu zahlen bereit gewesen wäre". Der 2006 erfolgte 25-Prozent-Einstieg der Immofinanz beim ungarischen Immobiliendeveloper TriGranit sei überhaupt die "größte singuläre Fehlinvestition" bei den Finanzbeteiligungen gewesen, urteilt der Chefbuchhalter in seiner Aussage vor dem Staatsanwalt. (Gezahlt wurden 2006 für TriGranit mehr als 400 Mio. Euro, Ende 2008 musste das neue Immofinanzmanagement 223 Mio. Euro davon abschreiben.)

Ermittlungen

Im Strafverfahren rund um Immofinanz, Immoeast und Constantia Privatbank wird gegen gut ein Dutzend Manager ermittelt, unter anderen auch gegen den früheren Chef von CPB und Immofinanz, Karl Petrikovics, wegen Verdachts auf Betrug und Untreue. Für die Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Die Immofinanz-Gruppe galt bis vor kurzem als das größte private österreichische Immobilienunternehmen in Österreich. Wegen des Anlegerskandals und der Immobilienkrise verfiel der Wert der breit an private Anleger gestreuten Unternehmen um zeitweise weit über 90 Prozent. Der Prozessfinanzierer Advofin bereitet gerade für 5.000 geschädigte Anleger eine Klage vor.

Am Dienstagvormittag gegen 11 Uhr notierte die Immofinanz leicht höher bei 1,46 und die Immoeast bei 1,76 Euro. (APA)

  

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IIA und IEA wieder einmal der Lacher des Tages
gogo(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.5.09 17:15)

BE 14:22 19.5.2009

Die heimischen Immo-Aktien ziehen heute im Tagesverlauf an. 6 von 8 Titeln aus dem IATX (bis auf s Immo und Immoeast) sind im Plus, teilweise mit Kurssprüngen von bis zu 10%.

(http://www.boerse-express.com/pages/777879)

Irgendwer dürfte das gelesen haben, denn Kurssprünge gab es dann ja auch.

Kennt Ihr noch andere Aktien die so häufig so schöne SL-Wellen hinlegen?

  

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Immofinanz-Gruppe wirft den Roadshow-Motor an
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.5.09 17:21)

Zuletzt war es etwas ruhig um die Immofinanz-Gruppe, zu ruhig, wie etwa Merrill Lynch-Analyst Bhupen Master befand. Er meinte erst vor rund einer Woche, dass sich Offenlegung und Transparenz zuletzt verschlechtert hätten. Auch wenn nach wie vor etliche Punkte im Restrukturierungsplan offen sind, das Kommunikationsbedürfnis mit institutionellen Investoren ist gestiegen.

Die Immo-Gruppe hat in den kommenden Wochenen einen vollen Raodshow-Kalender. Nächste Woche geht es mit UniCredit und Cheuvreux für zwei Tage nach London (am 26. und 27. Mai), tags darauf am Donnerstag präsentiert die Gruppe beim "European Property Day" der Investmentbank Kempen in Amsterdam. Insgesamt werden derart an die 40 Investoren getroffen.

Im Juni stehen weitere Termine am Programm: Am 4. Juni geht es mit der Erste Group nach Warschau, am 11. Juni präsentiert Immofinanz bei einer Konferenz von Morgan Stanley.

Die Aktionäre von Immofinanz und Immoeast blicken auf zwei schwache Wochen zurück: Beide Aktien verlieren zum Wochenschluss um die 4%. (bs)


Aus dem Börse Express vom 22. Mai 2009

  

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Christine de Castelbajac gerät unter Druck interessant
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.09 10:47)

"trend": Christine de Castelbajac gerät unter Druck
Utl.: Klagen und Anschuldigungen gegen ihre Constantia B.V.

Wien (OTS) - Dutzende Dokumente aus dem Strafakt zum
Constantia-Immofinanz-Skandal, die dem "trend" vorliegen, legen die
Vermutung nahe, dass die Turnauer-Erbin Christine de Castelbajac und
ihre engsten Berater stärker in die Causa involviert waren als bisher
bekannt, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag
erscheinenden Ausgabe. Laut Protokollen aus der Staatsanwaltschaft
hat die Dame zumindest Versuchen zugestimmt, die skandalösen
Machenschaften zu verschleiern. Und nicht nur das.

Dubiose Dividendenausschüttung

Am 4. Juni 2008 fand die 22. Hauptversammlung der Constantia
Privatbank (CPB) statt. Das Geldinstitut gehörte damals noch
Christine de Castelbajac Unter der Ägide von Aufsichtsratspräsident
Prinz Michael von und zu Liechtenstein, einem ihrer engsten
Vertrauten, wurde beschlossen, 33 Millionen Euro Gewinn
auszuschütten. Abgesehen davon, dass die CPB damals schon fast
bankrott war, waren zu diesem Zeitpunkt längst 90,8 Prozent Bank an
eine Gruppe rund um Rechtsanwalt Rudolf Fries verpfändet - als
Sicherheit für eine Put-Option, welche Castelbajacs Holding
Constantia B.V. Fries bei dessen Einstieg in die Immofinanz im
Ferbruar 2008 eingeräumt. Die Fries-Gruppe wurde weder über die -
unzulässig - abgehaltene HV noch über die Gewinnausschüttung
informiert. In einer Klage gegen die Constantia B.V. erhebt Fries
daher den Vorwurf, dass der Wert seines Pfands widerrechtlich um 33
Millionen geschmälert wurde, berichtet der "trend".

Früh Bescheid gewusst

Anfang November 2008 ließ Castelbajac über eine PR-Agentur
ausrichten, sie sei "tief betroffen von dem, was sie in den
vergangenen Tagen erfahren habe". In Wahrheit wusste sie damals seit
über einem Jahr, dass ihr Ex-Topmanager Karl Petrikovics 2007 über
eine Milliarde Euro an Anlegergeldern aus der Immoeast in die CPB
geschleust und mit Aktien der Immofinanz und Immoeast verspekuliert
hatte. Auch der Chefberater, Ex-CA-General Guido Schmidt-Chiari, war
informiert. Ende August 2007 musste Petrikovics "beichten". Karl
Arco, damaliger Kollege im Bankvorstand, erklärte der Justiz:
"Nachdem ich auf die Aktienbestände aufmerksam geworden war, habe ich
sofort den Aufsichtsratsvorsitzenden Prinz Michael von und zu
Liechtenstein und Dr. Schmidt-Chiari … informiert." Aussage des
Ex-Vorstands Norbert Gertner: "Castelbajac hat sofort gesagt, dass
sie keine Publizität und kein Meinl-Schicksal möchte."

Petrikovics wurde gedeckt.

Bei einem Meeting mit Castelbajac und Schmidt-Chiari vertrat der
beigezogene Rechtsprofessor Christian Nowotny am 4. Dezember 2007 die
Meinung, dass die Aktionen von Petrikovics seine "sofortige
Abberufung geboten erscheinen lassen". Die Reaktion laut Nowotnys
Stellungnahme ans Gericht: "Mir wurde mitgeteilt, dass man gegen Dr.
Petrikovics nicht vorgehen wolle, da ähnliche Geschäfte mit
erheblichem Gewinn im Vorjahr gelaufen seien und man die Verdienste
von Petrikovics berücksichtigen wolle." Damit vom "trend"
konfrontiert, sagt Schmidt-Chiari lapidar: "Das war wirklich nicht
meine Entscheidung."
Wie Petrikovics die enormen Summen aus der Immoeast abgezweigt hat,
nämlich ohne ordentliche Verträge, darüber gibt die
Beschuldigtenvernehmung des früheren Immoeast-Finanzvorstands
Christian Thornton Aufschluss: "Es gab von Dr. Petrikovics eine Art
Generalweisung…, wonach die Liquidität für Wertpapierkäufe von der IF
bzw. IE zur Verfügung zu stellen ist. Nachdem Dr. Petrikovics einen
Computer nur schlecht bedienen und daher auch keine E-mails
verschicken kann, gab er seine Anweisungen ausschließlich mündlich
(persönlich oder telefonisch)."

Die FMA wird hinters Licht geführt

Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hatte Ende 2007 von den Aktienpaketen
Wind bekommen und musste ruhiggestellt werden. Und so wurde
behauptet, dass die Wertpapiere gar nicht der CPB gehören, sondern
Kunden des Instituts. Prinz Liechtenstein persönlich brachte eine
Rosehill Business Limited, eine Ridas AG und - über Vermittlung von
Gertner - die englische Kingsbridge Capital Participation Limited
dazu, ihren Namen dafür herzugeben. In einem Schreiben an die FMA vom
29.11.2007 wurden diese drei Unternehmen als die wahren Eigentümer
der Immo-Papiere genannt. Eine glatte Lüge. Karl Arco gestand dem
Staatsanwalt auf die Frage, wer davon wusste, dass der FMA fingierte
Investoren samt dazu angefertigten (also gefälschten) Dokumenten
präsentiert worden waren: "Mit Prinz Liechtenstein und Frau
Castelbajac habe ich persönlich darüber gesprochen. Ich weiß
definitiv, dass Herr Dr. Schwager das wusste. Alle drei haben das
mitgetragen und waren damit einverstanden."

Klagen gegen Constantia B.V.

Die CPB war im Sommer 2008 so gut wie tot. Trotzdem wurde, so
berichtet der "trend" weiter, die Fries-Gruppe durch Verheimlichung
der Tatsachen dazu gebracht, die Put-Finanzierung bis März 2010 zu
verlängern: elf Prozent Zinsen wurden vereinbart. Am 16. Oktober
wurde dem verblüfften Rudolf Fries mitgeteilt, er müsse sein
CPB-Pfand über Nacht freigeben, die Bank müsse schon am nächsten Tag
von einem Konsortium aufgefangen oder in Konkurs geschickt werden.
Als Ersatzpfand bot man Fries zehn Prozent an der Constantia
¬Packaging AG plus knapp 37 Millionen Immoeast-Aktien, obwohl die
Beteiligten wussten, dass die Immoeast-Aktien gar nicht mehr
verpfändet werden konnten. Fries wartet bis heute darauf. Seine
Kanzlei hat drei Klagen auf Pfandrechtseinräumung gegen die
Constantia B.V. eingebracht.
In einer weiteren Klage im Zusammenhang mit den Put-Vereinbarungen
wird der Constantia B.V. vorgeworfen, sie habe die Fries-Gruppe "…
von Anfang an und in Bezug auf jeden einzelnen Schritt der
Gesamttransaktion arglistig in die Irre geführt". In dem Papier ist
auch von "der zweifellos gegebenen strafrechtlichen Relevanz des
Vorgehens der Beklagten die Rede". Gemeint ist: Betrug. Die
Fries-Gruppe beschuldigt die Castelbajac-Holding, ihr die Aktien
"umgehängt", die Finanzierung "herausgelockt" und die Investoren
"abgezockt" zu haben.

  

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RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
Rang: Antofagasta(7) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.09 12:20)

>>>.....Nachdem Dr. Petrikovics einen
Computer nur schlecht bedienen und daher auch keine E-mails
verschicken kann.....


Ich sags ja immer, man muss nicht gerade besonders schlau sein um Millionen zu verdienen. Kaltschneuzigkeit und eine Überdosis Selbstwahrnehmung reichen offensichtlich auch.

  

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RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.09 18:27)

Nachdem Dr. Petrikovics einen Computer nur schlecht bedienen und daher auch keine E-mails verschicken kann


Manchmal wundert man sich schon, welche Nicht-Kenntnisse man sich erlauben kann, wenn man nur weit genug oben ist.

  

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RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.09 20:00)

>Nachdem Dr. Petrikovics einen Computer nur schlecht
>bedienen und daher auch keine E-mails verschicken kann

>
>
>Manchmal wundert man sich schon, welche Nicht-Kenntnisse man
>sich erlauben kann, wenn man nur weit genug oben ist.

Na ja, wenn ich an meine (nicht vorhandenen) Fähigkeiten bei der Handy-Bedienung denke, kann ich ihn sogar irgendwie verstehen ... (obwohl, wenn man nicht mal E-mails verschicken kann, ist man schon mehr oder weniger ein Trottel ...)

  

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RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.09 22:09)

Wenn man das so liest.... der Zehentner sollte alle Vergleichsgespräche
einstellen, die volle Garantie einfordern und der feinen Dame
die Constantia Packaging abnehmen...

  

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RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.09 22:16)

>Wenn man das so liest.... der Zehentner sollte alle
>Vergleichsgespräche
>einstellen, die volle Garantie einfordern und der feinen Dame
>die Constantia Packaging abnehmen...

Na ja, ich glaube die "feine Dame" haben sie über den Tisch gezogen bzw. sie hat auf die falschen Berater gesetzt. Auf abgehalfterte Ex-Banker etwa, die ihren mentalen Zenith schon lange überschritten haben, oder aristokratische Möchtegern-Finanzgenies etc. Jedenfalls hatte sich da der gesunde Hausverstand und das rechte Augenmaß schon lange verabschiedet ...

  

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RE: Christine de Castelbajac gerät unter Druck
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.09 22:20)

>Na ja, ich glaube die "feine Dame" haben sie über
>den Tisch gezogen bzw. sie hat auf die falschen Berater
>gesetzt. Auf abgehalfterte Ex-Banker etwa, die ihren mentalen
>Zenith schon lange überschritten haben, oder aristokratische
>Möchtegern-Finanzgenies etc. Jedenfalls hatte sich da der
>gesunde Hausverstand und das rechte Augenmaß schon lange
>verabschiedet ...

Das sicher auch. Aber diese Passage ist unmißverständlich (wenn sie
denn stimmt):

Karl Arco gestand dem
Staatsanwalt auf die Frage, wer davon wusste, dass der FMA fingierte
Investoren samt dazu angefertigten (also gefälschten) Dokumenten
präsentiert worden waren: "Mit Prinz Liechtenstein und Frau
Castelbajac habe ich persönlich darüber gesprochen.
Ich weiß
definitiv, dass Herr Dr. Schwager das wusste. Alle drei haben das
mitgetragen und waren damit einverstanden."

Soviel Hirn sollte auch der/die Dümmste haben um dabei nicht mitzumachen bzw. zu erkennen, daß man Leuten die so etwas vorschlagen
besser nicht vertrauen sollte.

  

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RE: Christine de Castelbajac Gegendarstellung
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.5.09 22:27)

Die Constantia Packaging B.V., 90-Prozent-Mutter der der börsenotierten Constantia Packaging AG, und die ehemalige Eigentümerin der Constantia Privatbank, Christine de Castelbajac, seien "die Hauptgeschädigten in der Causa", sagte der Constantia-Sprecher Alfred Autischer heute, Sonntag, zur APA. In einer offiziellen Stellungnahme dementierte er die Anschuldigungen im aktuellen Wirtschaftsmagazin "trend" gegen Castelbajac, tief in den Constantia -Immofinanz-Skandal verstrickt zu sein.

"Wir haben der Staatsanwaltschaft Wien vergangene Woche eine ausführliche Sachverhaltsdarstellung in diesem Sinne abgegeben und haben uns als Privatbeteiligte dem Strafverfahren gegen Petrikovics (den früheren Vorstandschef von Immofinanz /Immoeast und Constantia Privatbank, Karl Petrikovics, Anm.), Thornton (den früheren Immoeast-Finanzvorstand Christian Thornton, Anm.), Fries (den Investor und Rechtsanwalt Rudolf Fries, Anm.) und 20 weiteren Beschuldigten angeschlossen", sagte Autischer.

"Die Vorwürfe, wie sie im 'trend' erhoben werden, sind uns aus einem Zivilrechtsverfahren Fries gegen Constantia B.V. bekannt. Wir haben in diesem Verfahren klargestellt, dass wir diametral anderer Meinung sind", so der Sprecher weiter. Die nächste Verhandlungsrunde finde Ende Juni statt. "Eigentlich glauben wir, dass hier jemand versucht, gegen die Constantia B.V. und Frau Castelbajac öffentlich Druck auszuüben, weil er in dem Verfahren selbst damit nicht weiterkommt."

Zum Wert der Bank zur Zeit der Optionierung von Fries: Im Juni 2008 habe es "nicht den geringsten Anhaltspunkt gegeben, dass die Bank weniger als 400 Mio. Euro wert gewesen wäre". "Wir sind die Hauptgeschädigten und fühlen uns zu Unrecht angegriffen", so der Unternehmenssprecher. Die Beschuldigten im Strafverfahren seien Petrikovics, Thornton, Fries und 20 weitere und nicht Frau Castelbajac.

(APA)

  

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Die feine Constantia-Gesellschaft interessant
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.5.09 18:25)


Dokumente aus dem Gerichtsakt belegen, dass Christine de Castelbajac und ihre illustren Berater früh über den Constantia-Immofinanz-Skandal Bescheid wussten und sich aktiv an der Vertuschung beteiligten. Noch im Sommer 2008 wurden sogar widerrechtlich 33 Millionen Euro Dividende aus der Bank herausgeholt.

Am 4. Juni 2008 fand in der Bankgasse 2 in Wien die 22. Hauptversammlung der Constantia Privatbank (CPB) statt. Das Geldinstitut gehörte damals noch Christine de Castelbajac, der Tochter des verstorbenen Industriellen Herbert Turnauer. Die CPB war damals nur noch ein lebender Leichnam - mit zahlreichen hoch verschuldeten Tochterfirmen. Trotzdem sollte ein letztes Mal abkassiert werden.

Unter der Ägide von Aufsichtsratspräsident Prinz Michael von und zu Liechtenstein, einem Vertrauten von Castelbajac, wurde beschlossen, 33 Millionen Euro Gewinn an die Eigentümerin auszuschütten. Gut vier Monate später musste die bankrotte CPB für einen Euro an ein Bankenkonsortium abgegeben werden. Viel schlimmer noch: Bereits zum Zeitpunkt der Hauptversammlung (HV) waren 90,8 Prozent der Constantia Bank an eine Gruppe rund um Rechtsanwalt Rudolf Fries aus Baden verpfändet. Diese war weder über die - unzulässig - abgehaltene HV noch über die - genauso unzulässige - Gewinnausschüttung informiert. Die 33 Millionen verschwanden im Firmengeflecht von Christine de Castelbajac.

Die distinguierte Lady hat aufregende Wochen vor sich. Einerseits könnte im Rahmen des Skandals um die CPB und die von dieser gegründeten (und gemanagten) Immofinanz-Gruppe noch im Juni ein Generalvergleich geschlossen werden. Die Constantia B.V., die zentrale Holding von Castelbajac mit Sitz in Holland, hat umfangreiche Haftungen gegenüber der Immoeast und der Fries-Gruppe übernommen. Um diese wenigstens teilweise befriedigen zu können, werden der 62-Jährigen höchstens noch 20 Prozent des Verpackungskonzerns Constantia Packaging AG übrig bleiben: des Herzstücks des früheren Turnauer-Konzerns. Aber auch in der Aufarbeitung der Affäre durch die Justiz wird Christine de Castelbajac noch eine größere Rolle als bisher spielen. Dutzende Dokumente aus dem Gerichtsakt, die dem trend vorliegen, lassen den Schluss zu, dass sie stärker in die Sache involviert war als angenommen.

Das Bild, das sich die Öffentlichkeit bislang von Christine de Castelbajac machte, war das einer feinsinnigen Dame, die sich wenig ums Geschäftliche kümmerte. Motto: Geld hat man, aber man beschäftigt sich nicht damit. Doch die Geschichte von der schöngeistigen Künstlerin, die von skrupellosen Beratern und gierigen Managern hintergangen wurde, bekommt Risse, wenn man Protokolle der Staatsanwaltschaft genau liest. Zumindest hat die Turnauer-Tochter Versuchen zugestimmt, die skandalösen Machenschaften rund um die Immofinanz zu verschleiern. Was ihr aufgrund mehrerer Klagen, unter anderem von Fries, noch erkleckliches Ungemach vor Gericht einbringen könnte.

Anfang November 2008 ließ Castelbajac über eine PR-Agentur ausrichten, sie sei "tief betroffen von dem, was sie in den vergangenen Tagen erfahren habe". In Wahrheit wusste sie damals seit über einem Jahr, welche unglaublichen Dinge sich abgespielt hatten. Zur Erinnerung: Ab dem Jahr 2004 spekulierte Karl Petrikovics - früher Boss von Constantia Bank, Immofinanz und Immoeast - in Töchtern der Bank mit Aktien der eigenen Immobiliengesellschaften. Auch das Geld dafür holte er sich - recht freihändig - von diesen. Drei Jahre lang stiegen die Kurse. Immer rechtzeitig vor dem Bilanzstichtag wurden die Positionen glattgestellt.

Das Geld wurde zurückgezahlt. Die Gewinne blieben in der Bank. Um ihnen ein Mascherl zu geben (Provisionen, Beratungsleistungen etc.), wurden sie über viele Ecken hin und her geschickt. So gelang es, die Spekulationen und vor allem die Missachtung der gesetzlichen Großveranlagungsgrenze zu verwischen. Am Ende landete der Profit als Dividende bei den erfreuten Eigentümern. "Sie haben im Laufe der Jahre 300 Millionen Euro erhalten", sagte Petrikovics in einem trend-Interview.

Der Übeltäter wird gedeckt

Die enorme, auch strafrechtliche Problematik der Geschäfte muss schon Ende 2006 bewusst gewesen sein: Verwendung von Aktionärsgeld durch den Dreifach-Vorstand Petrikovics, Verstöße gegen Regeln der Finanzmarktaufsicht (FMA) und gegen die Veranlagungsgrenzen. Laut Vernehmungsprotokollen des Staatsanwalts forderten Castelbajac und ihr Chefberater, Ex-CA-General Guido Schmidt-Chiari, damals Petrikovics auf, sein Treiben einzustellen. Aber wohl etwas halbherzig: Denn der selbstbewusste Manager legte erst richtig los. Über eine Milliarde Euro, die den Aktionären der Immoeast gehörte, schleuste er 2007 zum Investieren in die CPB. Der allergrößte Teil floss in 56 Millionen Immofinanz- und 36 Millionen Immoeast-Aktien. Wie die enormen Summen transferiert wurden, nämlich ohne ordentliche Verträge, darüber gibt die Beschuldigtenvernehmung des früheren Immoeast-Finanzvorstands Christian Thornton Aufschluss: "Es gab von Dr. Petrikovics eine Art Generalweisung ..., wonach die Liquidität für derartige Wertpapierkäufe von der IF bzw. IE zur Verfügung zu stellen ist. Nachdem Dr. Petrikovics einen Computer nur schlecht bedienen und daher auch keine e-Mails verschicken kann, gab er seine Anweisungen ausschließlich mündlich (persönlich oder telefonisch)." Ein Irrsinn.

Ab Frühsommer 2007 begannen die Kurse der Aktien rapide zu sinken. Ende August war bereits ein Verlust eingetreten, der das gesamte Eigenkapital der CPB von 165 Millionen vernichtet hätte. Petrikovics musste "beichten". Auch die Eigentümerin erfuhr umgehend davon. Karl Arco, damaliger Kollege im Bankvorstand, erklärte der Justiz: "Nachdem ich auf die Aktienbestände aufmerksam geworden war, habe ich sofort den Aufsichtsratsvorsitzenden Prinz Michael von und zu Liechtenstein und Dr. Schmidt-Chiari ... informiert." Die beiden waren zusammen mit dem CPB-Aufsichtsrat Helmut Schwager die engsten Vertrauten von Christine de Castelbajac. Und was passierte? Es wurde nicht Tabula rasa gemacht, sondern man versuchte, den Skandal zu vertuschen. Aussage des Ex-Vorstands Norbert Gertner: "Castelbajac hat sofort gesagt, dass sie keine Publizität und kein Meinl-Schicksal möchte."

Eine Krisensitzung folgte der anderen
Rechtsprofessor Christian Nowotny, gegen den die Justiz ebenfalls ermittelt, wurde beigezogen. Dieser vertrat bei einem Meeting mit Castelbajac und Schmidt-Chiari am 4. Dezember 2007 die Meinung, dass die Aktionen von Petrikovics seine "sofortige Abberufung geboten erscheinen lassen". Die Reaktion laut Nowotnys Stellungnahme ans Gericht: "Mir wurde mitgeteilt, dass man gegen Dr. Petrikovics nicht vorgehen wolle, da ähnliche Geschäfte mit erheblichem Gewinn im Vorjahr gelaufen seien und man die Verdienste von Petrikovics berücksichtigen wolle." Damit vom trend konfrontiert, sagt Schmidt-Chiari lapidar: "Das war wirklich nicht meine Entscheidung."

Die FMA wird hinters Licht geführt

Die feine Gesellschaft entschied, das Problem durch einen Verkauf der Bank zu beseitigen. Zuvor musste sie aber noch eine Kleinigkeit lösen. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hatte von den Aktienpaketen Wind bekommen. Die Behörde musste ruhiggestellt werden. Und so wurde behauptet, dass die Wertpapiere gar nicht der CPB (bzw. Töchtern) gehören, sondern Kunden des Instituts. Prinz Liechtenstein persönlich brachte eine Rosehill Business Limited, eine Ridas AG und - über Vermittlung von Gertner - die englische Kingsbridge Capital Participation Limited dazu, ihren Namen dafür herzugeben. In einem Schreiben an die FMA vom 29.11.2007 wurden diese drei Unternehmen als die wahren Eigentümer der Immo-Papiere genannt. Eine glatte Lüge.

Karl Arco gestand dem Staatsanwalt, Petrikovics habe "sofort zugegeben, dass er diese Aktien ohne Drittauftraggeber erworben hat". Auf die Frage, wer davon wusste, dass der FMA fingierte Investoren samt dazu angefertigten (also gefälschten) Dokumenten präsentiert worden waren, sagte Arco: "Mit Prinz Liechtenstein und Frau Castelbajac habe ich persönlich darüber gesprochen. Ich weiß definitiv, dass Herr Dr. Schwager das wusste. Alle drei haben das mitgetragen und waren damit einverstanden." Dem trend wollte Prinz Liechtenstein darauf keine Antwort geben.

Einem Investor werden hunderte Millionen herausgelockt

Castelbajac und ihr Stab machten sich an den Verkauf der Bank. Dazu mussten jedoch die über 90 Millionen Aktien aus der Bilanz. Die CPB-Vorstände wurden ausgeschickt, Interessenten zu finden oder wenigstens Zwischenfinanzierungen. Kurz vor Weihnachten sprach Gertner Rechtsanwalt Rudolf Fries an. Dieser hatte mit Partnern hunderte Millionen durch den Verkauf ihrer Böhler-Beteiligung verdient und suchte nach Anlagen. Gertner argumentierte, die potenziellen Bankkäufer seien nicht an den Immo-Aktivitäten interessiert. Außerdem plane man ein Kernaktionärskonsortium für die Immofinanz-Gruppe. Am 14. Februar 2008 schlossen Fries & Co ein Finanzierungsgeschäft für knapp ein Jahr ab. Sie zahlten für 56 Millionen Immofinanz-Papiere 390 Millionen Euro (sieben Euro pro Aktie). Den Verlust von drei Euro pro Aktie (rund 170 Millionen) deckte die CPB ab. Doch die Krönung der Frechheit: Rund 100 Millionen davon stammten laut Nationalbank-Bericht und Zeugenaussagen über fingierte Leistungsverrechnungen von den Immo-Gesellschaften selbst. Danach wurden die 560 Millionen an die Immoeast zurückgezahlt. Offen blieben 512 Millionen Schulden, für die dann im Nachhinein die berüchtigte IBAG-Anleihe konstruiert wurde.

Für ihr Investment erhielt die Fries-Gruppe eine Put-Option von Castelbajacs Constantia B.V. - zu ziehen im Dezember 2008. Als Sicherheit wurde die Bank an Fries verpfändet. Der Deal verhinderte vorerst den sicheren Konkurs der CPB und der Immofinanz. In der Folge wurde dem Advokaten aber ziemlich übel mitgespielt. Der Bankverkauf verzögerte sich. Das Kartenhaus drohte zusammenzubrechen. Im Juli 2008 (der Kurs war mittlerweile auf 5,60 Euro gefallen) schlug Karl Petrikovics deswegen Fries vor, das Anlagegeschäft zu verlängern: durch eine neue Put-Option mit Laufzeit bis März 2010. In Absprache mit Guido Schmidt-Chiari wurde ein Put-Preis von 7,70 Euro festgelegt, plus sechs Prozent Verzinsung per annum, was zusammen eine Jahresrendite von elf Prozent ergibt. Fries griff zu und behielt als Pfand die CPB, weil er im Glauben belassen wurde, dass sie "... einen Wert von mehr als einer Milliarde Euro repräsentiere", wie die Kanzlei Eckert & Fries in einer Klage gegen die Constantia B.V. vom Dezember 2008 schreibt. Darüber, dass Geld aus der Immoeast abgezweigt worden war und noch 512 Millionen ausständig waren, gab es keine Information. Er hätte dieses Geschäft sonst nie im Leben gemacht, sagte Fries vor zwei Wochen bei seiner Einvernahme.

Schmidt-Chiari gibt sich dem trend gegenüber wortkarg: "Ich will keinen Kommentar zu einem Gerichtsverfahren abgeben. Von alledem habe ich jedenfalls nichts gehabt."

Die CPB war im Sommer 2008 in Wahrheit so gut wie tot - was sich kurz darauf offenbarte. Am 16. Oktober wurde dem verblüfften Rudolf Fries mitgeteilt, er müsse sein CPB-Pfand über Nacht freigeben, die Bank müsse schon am nächsten Tag von einem Konsortium aufgefangen oder in Konkurs geschickt werden. Als Ersatzpfand bot Martin Hoyos, der Schmidt-Chiari zwischenzeitlich als Vorstand der H. Turnauer Stiftung in Liechtenstein (der obersten Gesellschaft des gesamten Geflechts) und als Chefberater von Castelbajac abgelöst hatte, zehn Prozent an der Constantia Packaging AG an plus die knapp 37 Millionen Immoeast-Aktien, die Petrikovics erworben hatte. Fries stimmte notgedrungen zu, obwohl seine 390 Millionen damit bei Weitem nicht abgedeckt waren. Wahrscheinlich fürchtete er, dass eine Pleite der Bank auch die Immofinanz-Gruppe mitgerissen hätte.

Klagen gegen die noble Lady im Hintergrund

Die Castelbajac-Truppe spielte sogar jetzt noch mit gezinkten Karten. Denn Hoyos wusste, dass die Immoeast-Aktien in überschuldeten Töchtern lagen und gar nicht verpfändet werden konnten. Fries wartet bis heute darauf. Seine Kanzlei hat drei Klagen auf Pfandrechtseinräumung gegen die Constantia B.V. eingebracht.

Im Handelsgericht Wien liegt eine weitere Klage von Eckert & Fries: Mit dieser soll die Auflösung des ersten Put-Vertrags angefochten werden. In der Begründung wird der Constantia B.V. (und damit Castelbajac samt Beratern) vorgeworfen, sie habe die Fries-Gruppe "... von Anfang an und in Bezug auf jeden einzelnen Schritt der Gesamttransaktion arglistig in die Irre geführt". In dem Papier ist auch von "der zweifellos gegebenen strafrechtlichen Relevanz des Vorgehens der Beklagten die Rede". Gemeint ist: Betrug.

Im Moment führt Staatsanwalt Norbert Haselhofer - neben Petrikovics und anderen - Fries als Beschuldigten. Der Vorwurf: Der Kauf der Immofinanz-Papiere könnte bei der Verschleierung der Machenschaften geholfen haben. Castelbajac, Prinz Liechtenstein und Schmidt-Chiari werden hingegen trotz der umfangreichen Aktenlage noch nicht beschuldigt. Wieso nicht? Die Antwort auf diese spannende Frage fehlt noch.

Vorhalten könnte man Fries, dass er die Übernahme des Immofinanz-Pakets Anfang 2008 nicht als reine Zwischenfinanzierung offenlegte. Ansonsten scheint der Investor - neben den Aktionären der Immofinanz-Gruppe - eher einer der hauptsächlich Geschädigten zu sein. Gegenüber dem trend ist auch Fries mit Hinweis auf laufende Verfahren nicht sehr gesprächig. Er sagt nur: "Ich weise alle Anschuldigungen gegen mich zurück und werde unsere Rechte aus den Verträgen gerichtlich durchsetzen." In ihrer Klage gegen die Constantia B.V. wird die Fries-Gruppe deutlicher.

Dort ist die Rede davon, dass die Castelbajac-Holding ihr die Aktien "umgehängt", die Finanzierung "herausgelockt" und die Investoren "abgezockt" habe. Wörtlich heißt es, die Constantia B.V. wolle die Klagbarkeit der Ansprüche aus der Put-Option verhindern, "... versucht die Geklagte doch bereits jetzt, ihr restliches Vermögen, das im Wesentlichen aus einer 90%-Beteiligung an der Constantia Packaging AG besteht, so weit als möglich zu versilbern, um den Erlös ... dann in bewährter Weise an den Alleinaktionär der Beklagten auszuschütten". Das ist letztlich die Turnauer-Stiftung in Vaduz mit der Hauptbegünstigten Castelbajac.

Gearbeitet wird mit allen Tricks
Die Constantia B.V. verwies Fries mit seiner Klage nach Holland und zwang ihn zu einer langwierigen Übersetzung aller Schriftsätze ins Niederländische. Der neue Immofinanz-Boss Eduard Zehetner hat deswegen eine Feststellungsklage über die Zuständigkeit eingebracht. Wenn ein immer wieder verschobener Vergleich mit der Constantia B.V. nicht bald fix ist, wird auch Zehetner die Gangart verschärfen: "Es kann täglich passieren, dass wir auf Sicherungsobjekte zugreifen."

Auch dass Castelbajac durch den Skandal ihr gesamtes Vermögen verliert, wie gerne verbreitet wird, ist eine Legende. Egal, ob noch ein Vergleich zustande kommt oder nicht: Die Immoeast-Aktionäre und Fries werden viel Geld verlieren. Castelbajac muss Packaging-Anteile abgeben. Aber die über 300 Millionen an Dividenden aus der Bank werden unangetastet bleiben - mit Ausnahme vielleicht der 33 widerrechtlich ausgeschütteten Millionen.



So wie in dieser Beschuldigteneinvernahme des Rechtsprofessors Christian Nowotny sagte eine Reihe von Befragten gegenüber dem Staatsanwalt aus, dass Christine de Castelbajac und ihre Berater, vor allem Ex-CA-General Guido Schmidt-Chiari, schon im Herbst 2007 über das Ausmaß des Skandals rund um die Constantia Privatbank und die Immofinanz-Gruppe informiert waren.

Die Ursache allen Übels:
Der frühere Top-Manager Karl Petrikovics hat fast eine Milliarde Euro Anlegergeld verzockt. Beim Versuch, seine Machenschaften zu verheimlichen, passierten in den Organen der Constantia Bank allerhand Abenteuerlichkeiten.

Eine der vielen Unglaublichkeiten in dem Skandal: Am 4. Juni fand eine Hauptversammlung der Constantia Bank (CPB) statt: 33 Millionen Dividende für 2007 wurden ausgeschüttet. Aufsichtsratschef Prinz Liechtenstein stellte die ordnungsgemäße Hinterlegung sämtlicher Aktien fest, obwohl er selbst Monate zuvor die Verpfändung von 90,8 Prozent CPB-Aktien an die Fries-Gruppe unterschrieben hatte (das Paket der Constantia B.V. von Christine de Castelbajac diente als Sicherheit für eine Put-Option).

Die Fries-Gruppe war weder über die HV noch über die Ausschüttung informiert und hatte die Aktien nicht zur Stimmrechtsausübung freigegeben.

Brief an FMA:
Constantia Privatbank nennt drei Finanzgesellschaften als Eigentümer der Aktienpakete, mit denen sie spekuliert hat. Eine glatte Lüge.


Quelle: Trend vom 1.6.09


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Gruß

  

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Immofinanz / Constantia Packaging - Vergleich dürfte scheitern interessant
Rang: Glückspilz(91) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.09 13:34)

25. Mai 2009, 17:44

Vergangenheitsbewältigung à la Constantia: Nun werden alte Rechnungen beglichen - vor Gericht

Wien - Die Auflösung der Kalamitäten und gegenseitigen Haftungen und Forderungen in der Gruppe Immofinanz / Constantia Privatbank (CPB) gestalten sich sehr schwierig. Zu dem vom Konzernchef der Immofinanz-Gruppe, Eduard Zehetner, angedachten Vergleich mit der niederländischenConstantia Packaging B.V. und der CPB dürfte es so bald nicht kommen; derzeit sieht es eher danach aus, dass die Immofinanz den Klagsweg gehen wird.

Klagsflut gefährdet Vergleich

Vereinfacht ausgedrückt geht es dabei um Geld, das die Immoeast der Immofinanz geborgt hat und das für Aktiendeals der Bank verwendet wurde. Die Packaging B.V. haftet; sie ist der Turnauer-Stiftung HTS zuzurechnen und Christine de Castelbajac, der Tochter des verstorbenen Industriellen, Herbert Turnauer. Der B.V. gehören Beteiligungen wie Constantia Packaging AG oder Amag.

Woran der Vergleich laut Involvierten zu scheitern droht, sind die wechselseitigen Verpflichtungen und eine wahre Klagsflut, die die Sache immer komplizierter machen. Zuletzt hat sich Castelbajac dem Strafverfahren gegen Karl Petrikovics, seine Kollegen in der Gruppe sowie Investor Rudolf Fries und andere, als Privatbeteiligte angeschlossen: Sie fühlt sich von den Ex-Managern und Beratern geschädigt; es gilt die Unschuldsvermutung.

Auch die Versuche der B.V., 30Prozent der Constantia Packaging zu verkaufen (um zu Geld zu kommen), halten Banker für sehr schwierig; die Krise macht einen Minderheitsverkauf nicht leichter. Die Bank-Austria-nahe B&C Stiftung soll an der Mehrheit interessiert sein. Angedacht ist angeblich, den Kauf über die mit einem dicken Cash-Polster ausgestatteten B&C-Beteiligung Semperit AG zu tätigen. Ob das angesichts der Krise so klug wäre, ist aber umstritten.

Sicher ist nur, dass die B.V. recht rasch Geld braucht, sie muss imSommer einen Kredit von 160 Mio. Euro zurückzahlen. Kreditgeber ist fast zur Gänze die BA; sie ist mit 13 Prozent an der Packaging AG abgesichert. Die Oberbank ist mit rund 25 Mio. dabei und hält Amag-Aktien als Pfand. Die Pfänder von BA, Investor Fries (20 Prozent) und den free float der Gesellschaft abgezogen, sind 57 Prozent verkaufbar.

Auseinandersetzungen

Immer härter wird auch die vergangenheitsbewältigende Auseinandersetzung zwischen Ex-Bankeignerin Castelbajac, Managern, Beratern und anderen Hauptdarstellern wie Fries oder Ex-Bank-Präsident Prinz Michael von und zu Liechtenstein. Fries behauptet ja, die Gewinnausschüttung von 33 Mio. aus der Bank für 2007 stünden teilweise ihm zu:Ihm waren nämlich mehr als 90 Prozent der CPB verpfändet worden.

Die Gegenseite wendet ein, dass mit den entsprechenden Verträgen (mit dem Pfand wurden Fries‘ Put-Optionen abgesichert) zunächst nur die Aktien derBank, nicht aber auch Stimm- und Bezugsrechte an Fries verpfändet worden seien. Das sei zwar schrittweise geändert worden, Fries sei aber immer klar gewesen, dass das Pfandrecht ausgetauscht werden könne, wenn es zu einem Verkauf der Bank käme.

Von ganz zentralem Interesse in den diversen Gerichtsverfahren ist auch die Frage, wer ab welchem Zeitpunkt von den Aktiendeals, die der frühere Bank-, Immofinanz- und Immoeast-Chef Petrikovics offenbar veranlasste, informiert war.

Wie berichtet, haben die Aktiendeals laut Einvernahmen von Ex-Managern bereits nach dem Börsengang der Immoeast im Jahr 2004 begonnen. Die Bank habe die Aktien immer über Tochtergesellschaften ge- und mit Gewinn verkauft, 2005 und 2006 sei das Volumen laut Aussagen schon "sehr bedeutsam" gewesen. Allein 2006 seien so mehr als 50 Mio. Euro Gewinn für die Bankgruppe angefallen. Damals habe der Aufsichtsrat Petrikovics aber untersagt, weitere Aktiendeals zu machen. Als die Kurse 2007 zu sinken begannen, seien die Käufe "als Zusatzgeschäft der Bank und als Stützung zu sehen gewesen", erklärte ein Ex-Manager dem Standard.

Im Juni 2007 sei Petrikovics, dem es immer darum gegangen sein, "die größte Kapitalerhöhung der Wiener Börse zu schaffen" , von einem Kollegen auf das enorme Kursproblem aufmerksam gemacht worden. Er habe aber darauf gesetzt, "dass sich der Markt wieder erholt" . Der Markt tat das nicht, im September 2007 sei daher der gesamte Bankvorstand informiert worden, wenig später auch Immo-Aufsichtsrat Guido Nikolaus Schmidt-Chiari, Castelbajac und Liechtenstein. Sie hätten klargemacht, dieSache sei "ohne mediale Begleitmusik zu erledigen" , es habe geheißen, Castelbajac käme für den allfälligen Schaden auf.
"Dazu musst du stehen"

Die B.V. übernahm also Haftungen - ob Castelbajac damals wusste, dass die weit mehr als 500Mio. Euro umfassten, darüber scheiden sich die Geister. Erst bei einem Sechs-Augen-Gespräch sei sie Ende 2007 darüber aufgeklärt worden, erzählen Informierte. Ihre entsetzten Vorhaltungen an den langjährigen Berater undStiftungsvorstand der Familie Turnauer, Schmidt-Chiari, soll der damals mit dem Hinweis "Christl, dazu musst du stehen" gekontert haben. Die B.V.-Manager waren vorsichtiger, sie haben sich vor der Haftungsübernahme von der Turnauer-Stiftung HTS eine Schadloserklärung geholt. HTS-Vorstände waren damals Schmidt-Chiari und Michael von und zu Liechtenstein. (Renate Graber, DER STANDARD, Printausgabe, 26.5.2009)

  

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RE: Immofinanz / Constantia Packaging - Vergleich dürfte scheitern interessant
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.09 14:41)

Interessant, sobald es schlechte Nachrichten gibt, meldet sich der Standard zu Wort. In den letzten Monaten erschien, wenn ich mich nicht täusche, KEIN einziger Artikel zu IIA, IEA in diesem Blattl. Ob da mal nicht jemand Gerüchte streut ...

>25. Mai 2009, 17:44
>
>Vergangenheitsbewältigung à la Constantia: Nun werden alte
>Rechnungen beglichen - vor Gericht
>
>Wien - Die Auflösung der Kalamitäten und gegenseitigen
>Haftungen und Forderungen in der Gruppe Immofinanz /
>Constantia Privatbank (CPB) gestalten sich sehr schwierig. Zu
>dem vom Konzernchef der Immofinanz-Gruppe, Eduard Zehetner,
>angedachten Vergleich mit der niederländischenConstantia
>Packaging B.V. und der CPB dürfte es so bald nicht kommen;
>derzeit sieht es eher danach aus, dass die Immofinanz den
>Klagsweg gehen wird.
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>Klagsflut gefährdet Vergleich
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>Vereinfacht ausgedrückt geht es dabei um Geld, das die
>Immoeast der Immofinanz geborgt hat und das für Aktiendeals
>der Bank verwendet wurde. Die Packaging B.V. haftet; sie ist
>der Turnauer-Stiftung HTS zuzurechnen und Christine de
>Castelbajac, der Tochter des verstorbenen Industriellen,
>Herbert Turnauer. Der B.V. gehören Beteiligungen wie
>Constantia Packaging AG oder Amag.
>
>Woran der Vergleich laut Involvierten zu scheitern droht, sind
>die wechselseitigen Verpflichtungen und eine wahre Klagsflut,
>die die Sache immer komplizierter machen. Zuletzt hat sich
>Castelbajac dem Strafverfahren gegen Karl Petrikovics, seine
>Kollegen in der Gruppe sowie Investor Rudolf Fries und andere,
>als Privatbeteiligte angeschlossen: Sie fühlt sich von den
>Ex-Managern und Beratern geschädigt; es gilt die
>Unschuldsvermutung.
>
>Auch die Versuche der B.V., 30Prozent der Constantia Packaging
>zu verkaufen (um zu Geld zu kommen), halten Banker für sehr
>schwierig; die Krise macht einen Minderheitsverkauf nicht
>leichter. Die Bank-Austria-nahe B&C Stiftung soll an der
>Mehrheit interessiert sein. Angedacht ist angeblich, den Kauf
>über die mit einem dicken Cash-Polster ausgestatteten
>B&C-Beteiligung Semperit AG zu tätigen. Ob das angesichts
>der Krise so klug wäre, ist aber umstritten.
>
>Sicher ist nur, dass die B.V. recht rasch Geld braucht, sie
>muss imSommer einen Kredit von 160 Mio. Euro zurückzahlen.
>Kreditgeber ist fast zur Gänze die BA; sie ist mit 13 Prozent
>an der Packaging AG abgesichert. Die Oberbank ist mit rund 25
>Mio. dabei und hält Amag-Aktien als Pfand. Die Pfänder von BA,
>Investor Fries (20 Prozent) und den free float der
>Gesellschaft abgezogen, sind 57 Prozent verkaufbar.
>
>Auseinandersetzungen
>
>Immer härter wird auch die vergangenheitsbewältigende
>Auseinandersetzung zwischen Ex-Bankeignerin Castelbajac,
>Managern, Beratern und anderen Hauptdarstellern wie Fries oder
>Ex-Bank-Präsident Prinz Michael von und zu Liechtenstein.
>Fries behauptet ja, die Gewinnausschüttung von 33 Mio. aus der
>Bank für 2007 stünden teilweise ihm zu:Ihm waren nämlich mehr
>als 90 Prozent der CPB verpfändet worden.
>
>Die Gegenseite wendet ein, dass mit den entsprechenden
>Verträgen (mit dem Pfand wurden Fries‘ Put-Optionen
>abgesichert) zunächst nur die Aktien derBank, nicht aber auch
>Stimm- und Bezugsrechte an Fries verpfändet worden seien. Das
>sei zwar schrittweise geändert worden, Fries sei aber immer
>klar gewesen, dass das Pfandrecht ausgetauscht werden könne,
>wenn es zu einem Verkauf der Bank käme.
>
>Von ganz zentralem Interesse in den diversen Gerichtsverfahren
>ist auch die Frage, wer ab welchem Zeitpunkt von den
>Aktiendeals, die der frühere Bank-, Immofinanz- und
>Immoeast-Chef Petrikovics offenbar veranlasste, informiert
>war.
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>Wie berichtet, haben die Aktiendeals laut Einvernahmen von
>Ex-Managern bereits nach dem Börsengang der Immoeast im Jahr
>2004 begonnen. Die Bank habe die Aktien immer über
>Tochtergesellschaften ge- und mit Gewinn verkauft, 2005 und
>2006 sei das Volumen laut Aussagen schon "sehr
>bedeutsam" gewesen. Allein 2006 seien so mehr als 50 Mio.
>Euro Gewinn für die Bankgruppe angefallen. Damals habe der
>Aufsichtsrat Petrikovics aber untersagt, weitere Aktiendeals
>zu machen. Als die Kurse 2007 zu sinken begannen, seien die
>Käufe "als Zusatzgeschäft der Bank und als Stützung zu
>sehen gewesen", erklärte ein Ex-Manager dem Standard.
>
>Im Juni 2007 sei Petrikovics, dem es immer darum gegangen
>sein, "die größte Kapitalerhöhung der Wiener Börse zu
>schaffen" , von einem Kollegen auf das enorme Kursproblem
>aufmerksam gemacht worden. Er habe aber darauf gesetzt,
>"dass sich der Markt wieder erholt" . Der Markt tat
>das nicht, im September 2007 sei daher der gesamte
>Bankvorstand informiert worden, wenig später auch
>Immo-Aufsichtsrat Guido Nikolaus Schmidt-Chiari, Castelbajac
>und Liechtenstein. Sie hätten klargemacht, dieSache sei
>"ohne mediale Begleitmusik zu erledigen" , es habe
>geheißen, Castelbajac käme für den allfälligen Schaden auf.
>"Dazu musst du stehen"
>
>Die B.V. übernahm also Haftungen - ob Castelbajac damals
>wusste, dass die weit mehr als 500Mio. Euro umfassten, darüber
>scheiden sich die Geister. Erst bei einem Sechs-Augen-Gespräch
>sei sie Ende 2007 darüber aufgeklärt worden, erzählen
>Informierte. Ihre entsetzten Vorhaltungen an den langjährigen
>Berater undStiftungsvorstand der Familie Turnauer,
>Schmidt-Chiari, soll der damals mit dem Hinweis "Christl,
>dazu musst du stehen" gekontert haben. Die B.V.-Manager
>waren vorsichtiger, sie haben sich vor der Haftungsübernahme
>von der Turnauer-Stiftung HTS eine Schadloserklärung geholt.
>HTS-Vorstände waren damals Schmidt-Chiari und Michael von und
>zu Liechtenstein. (Renate Graber, DER STANDARD, Printausgabe,
>26.5.2009)
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'Erhöhung der Transparenz wichtige Massnahme'
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.5.09 15:09)

http://www.boerse-express.com/pages/779602

Wie berichtet, startet die Immofinanz-Gruppe heute mit ihren Roadshows, die sie in dieser Woche nach London und Amsterdam und im Juni nach Frankfurt, Zürich und Warschau führen.

"Nach der Sicherung der Liquidität ist eine Erhöhung der Transparenz die wichtigste Massnahme, um den Shareholder Value zu erhöhen", kommentiert Igor Muller, Analyst bei Wood & Co. Die Kommunikationspolitik des neuen Managements war zuletzt zurückhaltend, stets wurde betont, dass man erst mit Fakten vor die Investoren treten wolle.

"Verlaufen die Meetings gut und hinterlässt das neue Management unter Eduard Zehetner einen guten Eindruck bei den Investoren, sollte sich für beide Immoaktien positives Sentiment aufbauen", glaubt Muller. Er hat Immoeast derzeit mit "Hold" und Kursziel 1,8 Euro eingestuft.

Zu dem Zehetner (im Bild) angedachten Vergleich mit der niederländischen Constantia Packaging B.V. und der Constantia Privatbank dürfte es so bald nicht kommen; derzeit sieht es eher danach aus, dass die Immofinanz den Klagsweg gehen wird, berichtet der "Standard" heute.

  

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RE: 'Erhöhung der Transparenz wichtige Massnahme'
gogo(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.09 22:24)

Was meint Ihr wie sich das auf den Kurs auswirken wird? Die letzten massiven Steigerungen kamen ja als die großen Fische zugelangt haben.

  

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RE: 'Erhöhung der Transparenz wichtige Massnahme'
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.09 22:27)

>Was meint Ihr wie sich das auf den Kurs auswirken wird? Die

Gar nicht. Außer der Zehetner ist so überzeugend daß plötzlich ein
Fonds 50 Mio. investieren will

  

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RE: 'Erhöhung der Transparenz wichtige Massnahme'
gogo(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.5.09 13:02)

warum nicht auch hundert Mio, und das von 2 Fonds evtl. auch 3 oder 4 ... hat irgendwer schon dran gedacht die Dinger Bill Gates anzudrehen, weniger Gewinn als beim SETI kann dabei auch nicht rausspringen. ok - ich träum weiter

  

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CEE-Immo-Märkte spätestens ab 2010 wieder stabilisiert
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.5.09 13:54)

http://www.boerse-express.com/pages/780169

Die Immobilienmärkte in Zentral- und Osteuropa sollten sich spätestens 2010 wieder stabilisiert haben. Davon gehen die Experten der CPB Gruppe aus. Die Nachfrage nach modernen Flächen vor allem im Bürobereich sei weiterhin gegeben, mit Einschränkungen auch im Einzelhandels- und Logistikbereich. Viele Unternehmen würden das gesunkene Mietenniveau für einen Standortwechsel nutzen, heisst es in einem neuen Immo-Marktbericht, der anlässlich der Fachmesse "Real Vienna" in Wien präsentiert wurde.

Die Mieten in zahlreichen Teilmärkten seien gefallen, Anstiege gebe es nirgends. Die Mieten seien aber deutlich geringer gefallen als die Immobilienpreise. Relativ am besten gehalten hätten sich neue Objekte an guten, aber nicht überteuerten Standorten. "Hier liegen die Rückgänge meistens im Bereich bis 10 Prozent, maximal 15 Prozent, während in schwachen Lagen bis zu 25 Prozent Mietrückgang keine Ausnahme darstellen", sagt CPB-Osteuropachef Robert Hermandinger.

Flächen in veralteten Objekten oder an schlechten Standorten, die im Boom durchaus Abnehmer fanden, seien jetzt allenfalls mit grossen Abschlägen verwertbar, heisst es in dem Report zu den wichtigsten Märkten der Region (Warschau, Prag, Budapest, Bukarest, Bratislava).

Zum Wiener Einzelhandelsimmo-Markt heisst es, dass sich dieser Sektor in der Wirtschaftskrise bisher gut gehalten habe. Die Mieten für Flächen in den absoluten Spitzenlagen in der Innenstadt hätten das Niveau der Vorjahre halten können, schwieriger sei die Situation aber in den klassischen B-Lagen wie den Bezirks-Einkaufsstrassen. In der Krise gehe der Trend eindeutig in Richtung Qualität, an B- und C-Standorten würden die Leerstandsraten steigen.

(apa)

  

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Eduard Zehetner, Vorstandssprecher von Immofinanz und Immoeast, hat im Vorfeld der aktuellen Roadshows der Immobiliengruppe bei eigenen Aktien zugegriffen. Er kaufte 50.000 Stück Immofinanz und ein kleineres Paket (weniger als 20.000 Aktien) an Immoeast, ist zu hören.

Aus früheren Käufen seit seinem Antritt als Finanzchef der beiden Immofirmen hält Zehetner 50.000 Aktien Immoeast und 20.000 Immofinanz.

  

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>Eduard Zehetner, Vorstandssprecher von Immofinanz und
>Immoeast, hat im Vorfeld der aktuellen Roadshows der
>Immobiliengruppe bei eigenen Aktien zugegriffen. Er kaufte
>50.000 Stück Immofinanz und ein kleineres Paket (weniger als
>20.000 Aktien) an Immoeast, ist zu hören.

Schön zu hören. Kaufpreis wäre noch interessant zu wissen,
auf http://www.fma.gv.at/downloads/Directors.pdf
steht noch nichts.

  

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Wie der Börse Express am Donnerstag berichtet hat, griff Eduard Zehetner, Vorstandssprecher von Immofinanz und Immoeast, im Vorfeld der aktuellen Roadshows der Immobiliengruppe bei eigenen Aktien zu.

Am Freitag sind die genauen Details in der FMA-Datenbank nachzulesen: Zehetner kaufte 50.000 Immofinanz zu 1,306 Euro das Stück und 16.497 Immoeast zu 1,677 Euro.

  

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Eine außergerichtliche Einigung ist unwahrscheinlich:
Die Immofinanz-Gruppe wird gegen die Constantia B.V. klagen müssen. Es droht eine wahre Schlammschlacht.

Berater von Christine de Castelbajac zu sein ist neuerdings kein Job auf Lebenszeit mehr. Nachdem Martin Hoyos vor wenigen Monaten Guido Schmidt-Chiari als Chef-Einflüsterer ersetzte, könnte bald wieder ein neuer Mann diese Funktion bekleiden. Rainer-Maria Schilhan hat kürzlich ein Büro am Opernring 17, dem Headquarter der Constantia Packaging AG, bezogen, wo auch die Turnauer-Tochter Castelbajac ihre Wien-Basis hat.

Der gelernte Anwalt Schilhan, der seine Berufsberechtigung nach mäßig erfolgreichen Immobiliengeschäften zurückgelegt hat, gilt als Uralt-Freund der Familie Turnauer – und interessanterweise auch als Freund von Ex-Topmanager Karl Petrikovics, der Castelbajac den Immofinanz-Skandal eingebrockt hat.

Die Aktienspekulationen von Petrikovics in der Constantia Privatbank (CPB) haben die niederländische Holding von Christine de Castelbajac, die Constantia B.V., mit enormen finanziellen Verpflichtungen zurückgelassen: 512 Millionen Euro (inkl. Zinsen fast 570 Millionen) gegenüber der Immoeast; 390 Millionen (plus elf Prozent Verzinsung pro Jahr) gegenüber dem Immofinanz-Investor Rudolf Fries. Die Fronten sind mittlerweile verhärtet. Gegen Schilhan trudelte jetzt im Mai gleich einmal eine anonyme Anzeige bei der Staatsanwaltschaft wegen des Vorwurfs der Untreue ein.

Und Beobachter bezweifeln generell, dass mit dem Auftreten von Schilhan mehr Ordnung ins herrschende Chaos kommt. Im Gegenteil: Ein ursprünglich verhandelter außergerichtlicher Generalvergleich der Constantia B.V. mit der Immoeast und Fries ist jetzt noch unwahrscheinlicher geworden. Auch neue deutsche Anwälte, welche die Turnauer-Erbin engagierte, weisen auf einen harten Kurs hin.

Klage der Immofinanz-Gruppe
Alle Beteiligten bereiten sich bereits auf eine wahre Schlammschlacht bei Gericht vor, kaum noch jemand glaubt an eine gütliche Lösung. Der neue Immofinanz-Chef Eduard Zehetner, der gerade in London auf Roadshow ist, will noch einen allerletzten Verhandlungstermin mit der Constantia B.V. abwarten. Kommt da nichts heraus, wird er den Gerichtsweg beschreiten. Zehetner: „In den nächsten Tagen findet noch ein Gespräch statt. Läuft das nicht befriedigend, dann müssen wir in die Vollen gehen.“ Konkret gemeint ist entweder eine Klage auf Herausgabe von 512 Millionen Euro oder wahlweise eine pfandmäßige Sicherstellung von Vermögenswerten, die Castelbajac gehören. Zehetner: „Es geht ja um Geld, das uns gestohlen wurde.“ Eine Feststellungsklage in Holland hat die Immofinanz-Gruppe bereits eingebracht.

Scharf geschossen
Die Kanzlei von Rechtsanwalt Fries hat gegen die Constantia B.V. bereits drei Klagen auf Pfandrechtseinräumung angestrengt. Außerdem ficht Fries das Finanzierungsgeschäft für 56 Millionen Immofinanz-Aktien an, das er im Sommer 2008 mit der CPB abgeschlossen hat. Weil er sich „vorsätzlich arglistig getäuscht“ fühlt.

Wie es aussieht, wird Castelbajac auch den Verkauf der börsennotierten Constantia Packaging AG auf Eis legen. Ihrer Holding gehören über 90 Prozent (davon sind insgesamt 23 Prozent an Fries und an die Bank Austria verpfändet). Die Veräußerung von Anteilen hätte das nötige Geld für einen Vergleich bringen sollen. Das erübrigt sich vorerst, wenn keine Lösung zustande kommt. Interessenten für eine Mehrheit an der Packaging AG gäbe es einige: den britischen Fonds CVC, die von der Bank Austria gegründete B&C Stiftung, den US-Fonds Apollo mit dem Investmenthaus Vienna Capital Partners oder den österreichischen Investor Michael Tojner. Ein Insider glaubt: „Castelbajac hätte auch ohne den Packaging-Verkauf genug Vermögen für einen Vergleich. Aber sie will offenbar nicht zahlen.“

Einigung mit Bank Austria?
Zwischen der Bank Austria und der Constantia B.V. zeichnet sich hingegen ein Waffenstillstand ab. Ein Kredit in Höhe von 160 Millionen Euro (dafür sind 12,8 Prozent an Constantia Packaging und 16,5 Prozent an der Amag an die Bank verpfändet) läuft im Sommer aus, könnte aber verlängert werden. Die Immofinanz-Gruppe versucht unterdessen eine Einigung mit dem Bankenkonsortium, dem jetzt die CPB gehört. Die operativen Bereiche der CPB werden verkauft. Zehetner soll die Rest-Bank übernehmen – inklusive der Managementverträge für Immofinanz und Immoeast, die mit 68 Millionen Euro bewertet sind, und inklusive der Klagsrisiken, die sowieso hauptsächlich von seiner Gruppe drohen. Dafür wäre Zehetner in seinem Vorgehen gegen die Constantia B.V. frei und müsste bei der Durchsetzung seiner Ansprüche nicht jedes Mal mit den CPB-Eigentümerbanken herumstreiten.

Er hat allen Grund, im Namen der Aktionäre von Immofinanz und Immoeast mit aller Härte vorzugehen. Denn nun kommt sukzessive ans Tageslicht, dass Petrikovics nicht nur mit ihrem Geld spekulierte, sondern dass die Immobiliengruppe der CPB über Jahre als Selbstbedienungsladen diente. Das geht auch aus dem Mitte 2008 verfassten Nationalbank-Prüfbericht hervor, der FORMAT exklusiv vorliegt.

Darin ist zum Beispiel zu lesen:
Aus heiterem Himmel wurden die Gebühren für Kapitalerhöhungen im Jahr 2005 von vier auf fünf Prozent erhöht, ohne dies den Aktionären und der Öffentlichkeit bekannt zu geben. Das bescherte der Bank immerhin Mehreinnahmen von 11,3 Millionen Euro. „Da diese Fees eine wesentliche Ertragsquelle für die Bank dargestellt haben, ist diese Vorgehensweise nicht mit den in § 39 Bankwesengesetz angeführten Sorgfaltspflichten eines ordentlichen Geschäftsleiters in Einklang zu bringen“, lautete das erschreckende Resümee der Prüfer schon damals.

Die Tragik für die Anleger:
Von der Constantia Bank ist nichts mehr zu holen.



Geduld zu Ende
Immofinanz-Chef Eduard Zehetner: „Es geht um Geld, das uns gestohlen wurde.“

Schaltet auf stur
Christine de Castelbajac wird sich wohl nicht mit Immofinanz vergleichen.


Quelle: Format 29.05.09

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Gruß

  

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Immofinanz (update): Der Chef kauft zu
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.09 16:53)

Die Transaktionsdetails laut FMA-Datenbank


Wie der Börse Express am Donnerstag berichtet hat, griff Eduard Zehetner, Vorstandssprecher von Immofinanz und Immoeast, im Vorfeld der aktuellen Roadshows der Immobiliengruppe bei eigenen Aktien zu.

Am Freitag sind die genauen Details in der FMA-Datenbank nachzulesen: Zehetner kaufte 50.000 Immofinanz zu 1,306 Euro das Stück und 16.497 Immoeast zu 1,677 Euro.

BE 29.05.2009

  

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RE: Immofinanz (update): Der Chef kauft zu
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.09 17:06)

Die Summe die er da investiert ist ganz ok, auch wenn er es sicher locker hat.

Ich interpretiere es mal positiv dahingehend daß er sich seiner
Sache hinsichtlich Constantia BV sehr sicher ist.

  

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Constantia soll FMA mit falschen Unterlagen beruhigt haben interessant
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 18:16)

Vor Verkauf der Immo-Aktien an Fries soll Constantia Privatbank Kauforders rückdatiert und ausgebessert haben

Wien - Rund um die Anzeige der niederländischen Constantia Packaging B.V. gegen den Ex-Vorstand von Immoeast und Immofinanz erschließen sich Details, die Licht in die hektischen Aktivitäten nach dem Kursverlust der Immoaktien ab 2007 bringen.

Bei Töchtern der Constantia Privatbank (CPB) waren ja Immoaktien geparkt, im Herbst 2007 begehrte die Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA Informationen dazu. Der Vorstand der Bank tat das, wie berichtet, am 29. November: Die Aktien gehörten Bankkunden, und zwar Kingsbridge Capital Participation Ltd., Rosehill Business Ltd. und Ridas AG; Letztere stehen dem damaligen CPB-Aufsichtsratschef, Prinz Michael von und zu Liechtenstein, nahe.

Der Bank-Aufsichtsrat (in dem auch Christine de Castelbajac saß; sie versuchte damals, die Bank zu verkaufen, und erhoffte 700 Mio. Euro Erlös) erfuhr im Dezember von dem Schreiben. "Der Inhalt entsprach dem Wissensstand des Aufsichtsrats", heißt es. Denn die B.V. habe über diese beiden Firmen schon eine Struktur aufgebaut, um die Immoaktien notfalls selbst zu übernehmen und die Bank davon zu befreien. (Dann fand sich aber die Fries-Gruppe.)

Dem Schreiben der Bank an die FMA sollen sogar Kauforders beigelegt worden sein, wonach die drei Gesellschaften die Aktien bereits ab Februar 2007 gekauft hätten. Der Vorwurf von involvierten Juristen: "Da wurden Originaltickets aus der Bank rückdatiert und ausgebessert." Wer konkret das getan haben soll, sei nicht klar. der Standard betont, dass die Unschuldsvermutung gilt.

(gra, DER STANDARD, Printausgabe, 2.6.2009)

  

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Erstmals in der Geschichte der Causa Constantia Privatbank/Immofinanz tritt nun auch die Ex-Eigentümerin der Privatbank, die niederländische Constantia Packaging B.V., auf die Gerichtsbühne. Sie steht mittelbar im Eigentum der Herbert Turnauer Stiftung (Begünstigte: Christine de Castelbajac); ihr gehören etwa Beteiligungen am Verpackungskonzern Constantia Packaging AG.

Die B.V. steckt in einer Klemme:
Die Fries-Gruppe macht rund 434 Mio. Euro aus Put-Optionen gegen sie geltend (Fries' Absicherung für den Kauf von Immofinanz-Aktien), und die Immoeast will 512 Mio. In Summe geht es also um 946 Mio.

All das sei aber nur aufgrund von "Malversationen" ehemaliger Manager geschehen, argumentiert die B.V., sie hat am 7. Mai eine Sachverhaltsdarstellung bei der Staatsanwaltschaft Wien eingebracht. Zudem schließt sie sich als Privatbeteiligte dem Strafverfahren gegen den Ex-Vorstand der Immo-Gesellschaften rund um Karl Petrikovics und Christian Thornton an. Es gilt die Unschuldsvermutung."

Auf 16 Seiten schildert B.V.-Anwalt Michael Vallender, wie Immo-Aktien gekauft und in der Gruppe zu "Umgehungsgesellschaften" unter der Constantia Privatbank verschoben worden seien. Letztlich sei "das Risiko zum Opfer ( B.V.; Anm. ) verlagert worden". Die B.V. war ja die Großmutter der "Umgehungsgesellschaften", in denen die Aktien lagerten, deren Kurs ab 2007 stark an Wert verlor.

Der Aufsichtsrat der Bank hatte dem Bankvorstand laut Anzeige 2006 (als er von entsprechenden Deals der Jahre zuvor erfuhr) die Weisung erteilt, solche Geschäfte (über 30 Mio. Euro) nicht mehr zu tätigen. Im Herbst 2007 habe er dann von den Problemen erfahren.

Die seien zunächst "heruntergespielt worden", die Sache werde "in kürzester Zeit gelöst", man werde einen Kernaktionär finden, hieß es. Inzwischen sei Bank-Aufsichtsratschef Prinz Michael von und zu Liechtenstein "um Hilfestellung gebeten worden". Die von ihm etablierte Abwicklungsstruktur (für den Aktienverkauf; Anm.) sei dann nicht gebraucht worden, weil die Fries-Lösung gefunden war.

Zuvor seien den drei Umgehungsgesellschaften (die hat Fries mitsamt Immofinanz-Aktien gekauft) "geldwerte Verlustvorträge in Millionenhöhe zugeschanzt" und B.V. zu den drei Optionsverträgen motiviert worden, heißt es in der Sachverhaltsdarstllung. Damit sei "das Kursrisiko schlichtweg der B.V. angelastet" worden. Auch der "Arsenal-Deal" mit Fries sei damals vereinbart worden.

Die Kursverluste in den Umgehungsgesellschaften betrugen im Herbst 2007 rund 170 Mio. Euro; 130 Mio. davon sind angeblich ausgeglichen worden: Indem die Gesellschaften der Privatbank Aktivitäten bei der Kapitalerhöhung in Rechnung stellten, die auch bezahlt worden seien.

Hektik am Feiertag

Am größten muss die Hektik im Konzern im August 2008 geworden sein. Das bestätigen dem Standard zum einen Zeugen, zum anderen erschließt es sich aus der Sachverhaltsdarstellung. Damals untersuchte der Wirtschaftsprüfer der Immoeast (für die Bilanz 2007) die Werthaltigkeit der angeblichen Forderung der Immoeast gegen die Ibag (512 Mio. Euro; aus heutiger Sicht der B.V. war die aber "vorgetäuscht", die Beschuldigten weisen diese Darstellung zurück). Also wandte man sich am Donnerstag, den 14. August, "und damit unmittelbar vor einem Feiertag und dem daran anschließenden Wochenende" mit der Bitte an die B.V., sie solle eine Garantie abgeben. Diese müsse am Montag, den 18. August in der Immoeast-Aufsichtsratssitzung, bei welcher der Jahresabschluss festgestellt werden sollte, vorliegen, alles andere würde den Bankverkauf verzögern.

"Die befassten Vertreter der Opfer (B.V.; Anm.) , Prinz Liechtenstein und Ronald Rosenboom, waren damit völlig überfordert, ihnen machte auch der Zeitdruck zu schaffen. Sie lehnten die Abgabe einer Garantie ab", wird geschildert. Daraufhin sei "das Begehren umgestellt worden", die B.V. solle ein Anbot machen, die Anleiheforderung anzukaufen, ... sie sei vollumfänglich werthaltig". Fragen, was passiere, wenn die Immoeast das Angebot bald annehmen würde, seien mittels Aufrechnungsmöglichkeiten "zerstreut" worden, "schlimmstenfalls" werde eine Zwischenfinanzierung von 30 Mio. Euro erforderlich sein.

Lakonischer Nachsatz:
"Seit 1. Mai wird das Opfer ( B.V.; Anm. ) auf Zahlung von 512,409.540,91 Euro samt Zinsen belangt. ... Es gibt keine Aufrechnungsmöglichkeit". Stellungnahmen der Betroffenen dazu waren am Freitag nicht zu bekommen.



Der Ex-Chef des Aufsichtsrats der CPB und Vertreter der B.V., soll im August 2008 unter Zeitdruck gesetzt worden sein: Prinz Michael von und zu Liechtenstein.


Quelle: Standard vom 30.5.09

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Gruß

  

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RE: Constantia B.V. schlägt zurück
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.09 11:35)

Das Problem ist, daß es eigentlich nur Opfer gibt. Weder Immofinanz, Constantia B.V., Fries, noch CPB haben aus heutiger Sicht profitiert. Es geht derzeit nur mehr darum, wer wieviel vom Scherbenhaufen behalten darf, damit er nicht ganz untergeht.

  

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haben die keine anderen sorgen?

Die Immofinanz-Gruppe hat die PR-Agentur gewechselt: Auf Helmut Brandstätter folgt die Accedo Austria GmbH. Diese übernehme ab sofort die PR- und Pressebetreuung für die Immofinanz und die Immoeast, teilt das Unternehmen mit. Bei Accedo kümmert sich nun Managing Partner Christoph Edelmann um Immofinanz.

In früheren Zeiten war Edelmann Sprecher von Jet2Web, deren CEO Eduard Zehetner war, und Libro.

  

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>Die B.V. steckt in einer Klemme:
>Die Fries-Gruppe macht rund 434 Mio. Euro aus Put-Optionen
>gegen sie geltend (Fries' Absicherung für den Kauf von
>Immofinanz-Aktien), und die Immoeast will 512 Mio. In Summe
>geht es also um 946 Mio.
>
>All das sei aber nur aufgrund von "Malversationen"
>ehemaliger Manager geschehen, argumentiert die B.V., sie hat

Trotzdem sind diese Vereinbarungen mE gegenüber Dritten gültig und
bindend - die Constantia kann versuchen sich so viel wie möglich
von den Herren zurückzuholen, aber mehr schon nicht.

  

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RE: Constantia B.V. schlägt zurück
Rang: stone(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.09 06:24)

sehe ich auch so, das was das damalige Management gemacht hat ist bindend, schliesslich waren es ja handlungsfähige Personen und die Geschäfte sind gültig, wo bliebe denn da sonst die Rechtssicherheit.
Eine Ausnahme gäbe es: ein Gutachter stellt fest, dass die handelnden Personen zum Zeitpunkt des Geschäftes allesamt unzurechnungsfähig waren, weist diese in die Psychiatrie ein und die Geschäfte werden rückabgewickelt
Bei allem ernst jetzt: ich hab leider Erfahrung mit solchen Personen, Karl P. weist einige Parallelen zu psychischen Krankheitsbildern auf: Abgehobenheit, Realitätsfern und Größenwahn...

  

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RE: Constantia B.V. schlägt zurück
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.09 08:25)

> Karl P. weist einige Parallelen zu psychischen
>Krankheitsbildern auf: Abgehobenheit, Realitätsfern und
>Größenwahn...

Zudem hat er grosse Bildungslücken.
Er kennt anscheinend das Wort " Unrechtbewusstsein " nicht.

  

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RE: Constantia B.V. schlägt zurück
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.09 09:42)

>> Karl P. weist einige Parallelen zu psychischen
>>Krankheitsbildern auf: Abgehobenheit, Realitätsfern und
>>Größenwahn...

Da fallen mir noch einige andere Namen dazu ein: Julius M., Karl-Heinzi, Aua vom Bach etc.

  

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Europäische Unternehmen kaufen ABS zurück
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.09 21:45)

Immofinanz hat auch CMBS ausstehen. Keine Ahnung wie die notieren, eigentlich
sollten sie höher stehen als die Wandelanleihen womit der Rückkauf
derzeit nicht sinnvoll wäre.

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Europäische Unternehmen kaufen derzeit verstärkt ihre eigenen forderungsunterlegten Anleihen zurück. Seit Jahresanfang haben sie ein zehnmal grösseres Volumen an Asset-Backed Bonds (ABS) zurückgekauft wie im gesamten vergangenen Jahr. Dabei nutzen die Emittenten Kurseinbrüche bei den Papieren von bis zu 70 Prozent. Für Investoren wiederum sind die Rückkäufe ein Zeichen, dass bei der Rezession das Schlimmste vorbei ist.

Europas grösste Bank HSBC Holdings Plc bietet den Gläubigern an, ABS-Anleihen im Volumen bis zu 4 Mrd. Pfund zurückzukaufen, die durch Unternehmenskredite besichert sind. Die Immobiliengesellschaft Canary Wharf Group Plc hat im April für 119,8 Mill. Pfund Anleihen wiedererworben, die mit Immobilien im Londoner Finanzbezirk Canary Wharf besichert sind.

Insgesamt haben Unternehmen in diesem Jahr ABS im Volumen von 1,8 Mrd. Dollar zurückgekauft, geht aus Bloomberg-Daten hervor. Im gesamten vergangenen Jahr waren es gerade einmal 164 Mill. Dollar. "Die Emittenten sehen offenbar eine Bodenbildung", sagt Attilio di Mattia, Vermögensverwaltet bei Aurelius Capital in Wien. "Das zeigt, dass sie die Anlagen an sich für werthaltig halten."

Die Kurse in dem 1,7 Billionen Dollar schweren Markt für forderungsunterlegte Anleihen sind im Verlauf der Kreditkrise auf ein Rekordtief gefallen. Schliesslich wurde die Finanzkrise durch genau solche ABS ausgelöst - nämlich Papiere, die mit bonitätsschwachen (Subprime-) Hypotheken besichert waren.

Der Abschlag von bis zu 70 Prozent auf den Nominalwert bei den ABS zeigt, dass die forderungsunterlegten Anleihen deutlich stärkere Kursverluste erlitten haben als vergleichbare Unternehmenspapiere. Bei siebenjährigen Anleihen von europäischen Unternehmen mit einem Rating von "BBB" sind die Kurse zwischen März 2007 und dem Höhepunkt der Kreditkrise im Oktober 2008 um 27 Prozent gefallen, zeigt der iBoxx Euro Corporates Index von Markit Group Ltd.

Die Renditeaufschläge, die Anleger auch bei erstklassig bewerteten ABS gegenüber den Interbanken-Leitzinssätzen verlangen, haben sich deutlich ausgeweitet. Diese Woche lag der Spread für mit Autokrediten unterlegte Papiere bei 4,25 Prozentpunkten, zeigen Daten der Deutschen Bank. Damit ist der Aufschlag mehr als viermal so hoch wie vor einem Jahr. Werden die Anleihen jetzt zurückgekauft, bringt das laut Barclays Capital eine Rendite von bis zu 19 Prozent jährlich. Canary Wharf Finance (Investments) Ltd., eine Tochter der Immobiliengesellschaft, bezeichnete den Rückkauf der Papiere zu 30 Prozent des Nominalwertes als "eine attraktiv".

Über ein ganzes Jahrzehnt hatte der ABS-Markt das Wirtschaftswachstum in Europa gestützt. Die Banken konnten vergebene Kredite für Immobilien, Autos oder Kreditkarten in Anleihen verbriefen und an Anleger verkaufen. Mit dem Erlös konnten sie weitere Kredite vergeben, so dass ihre Kreditvergabemöglichkeiten deutlich ausgeweitet wurden.

Das Marktvolumen konnte sich von 78 Mrd. Euro im Jahr 2000 auf 481 Mrd. Euro im Jahr 2006 mehr als versechsfachen. Bevor die Kreditmärkte einfroren, sorgte die starke Nachfrage von Banken, speziellen Zweckgesellschaften und Vermögensverwaltern dafür, dass die Renditeaufschläge bis auf knapp über Null sanken. So zahlten Emittenten für erstklassige Anleihen, die mit britischen Hypotheken unterlegt waren, nur 0,01 Prozentpunkte mehr als den Londoner Interbankensatz Libor, geht aus Bloomberg-Daten hervor. Derzeit liegt dieser Spread laut Daten der Deutschen Bank bei 2,9 Prozentpunkten.

Jetzt ist der Markt einer der wenigen Bereiche, die noch nicht auf staatliche Massnahmen zur Lockerung der Kreditmärkte und Ankurbelung der Konjunktur reagiert haben. Seit Jahresanfang sind ABS im Volumen von 10,6 Mrd. Euro auf den Markt gekommen, berichtet UniCredit SpA. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum 2007 lag das Emissionsvolumen bei 242 Mrd. Euro. Unternehmensanleihen haben sich dagegen bereits erholt. Hier liegt das Emissionsvolumen seit Jahresanfang bei 612 Mrd. Euro, verglichen mit 367 Mrd. Euro in der Vergleichsperiode 2008.

Die massive Zunahme der Rückkäufe bei ABS signalisiere einen deutlichen Unterschied zwischen der Wahrnehmung der Investoren und den Erwartungen der Emittenten, dass die Kredite bedient werden, erklärt Phil Adams, ABS-Analyst bei Royal Bank of Scotland Group Plc in London. "Das zeigt, dass der Markt nicht richtig funktioniert."

( Bloomberg )

  

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http://www.boerse-express.com/pages/784194

Die Immoeast konnte in ihren wichtigsten Kernmärkten wie Warschau, Budapest, Bukarest, Prag und Bratislava in den vergangenen Wochen Neu- und Folgevermietungen abschliessen. Entgegen dem negativen Markttrend sei es gelungen, langfristige Verträge mit bestehenden und neuen Mietern zu unterzeichnen, teilt das Unternehmen am Dienstag mit.

Vor allem die Segmente Office und Logistik konnten mit 100.000 m2 Neu- undFolgevermietungen einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Cash-Flows der nächsten Jahre leisten. Die Verträge haben eine durchschnittliche Laufzeit von fünf Jahren und sind inflationsindexiert. Allein 15 Grossunternehmen, darunter befinden sich internationale Konzerne wieIBM, HP, Vodafone, BP, Procter & Gamble und Roche verlängerten zu attraktiven Konditionen ihre Mietverträge.

"Die Tatsache, dass der Grossteil der Blue Chip-Tenants ihre Mietverträge in einem schwierigen Marktumfeld zu attraktiven Konditionen verlängern, ist ein Beweis für die Zufriedenheit unserer Mieter und die Qualität unserer Objekte", so CFO Eduard Zehetner (im Bild).
(red)

  

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Wirklich viel Informationsgehalt hat die Meldung ja nicht... soll
wohl hauptsächlich gute Stimmung verbreiten.

  

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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Fries
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 11:24)

Immofinanz-Causa zieht weite Kreise:
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Fries

Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt in der Immofinanz-Causa wegen einer angeblich fingierten Honorarabrechnung nun auch gegen den Badener Rechtsanwalt und Investor Rudolf Fries.

Von Josef Redl

Rudolf Fries weiß, wie man Geld verdient. Der Wirtschaftsanwalt aus Baden bei Wien hat – so scheint es – ein untrügliches Gespür für günstige Gelegenheiten. Im Jahr 2003 erwarb der Experte für Stiftungsrecht mit Partnern 3450 Wohnungen von der Bundesimmobiliengesellschaft – um den Schnäppchenpreis von 145 Millionen Euro. Vier Jahre später bewegte sich Fries in noch höheren Dimensionen: Der Verkauf von 20,95 Prozent der Anteile am Edelstahlkonzern Böhler-Uddeholm brachte ihm und seinen Geschäftspartnern einen Reingewinn von sagenhaften 650 Millionen Euro ein.

Zuletzt scheint ihn das Glück etwas verlassen zu haben. Mit seinem Einstieg bei der Immofinanz-Gruppe vor rund einem Jahr hat sich Fries mitten in einen Wirtschaftskrimi erster Güte katapultiert. Seit Kurzem ist der Investor sogar selbst Gegenstand der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Wien. Dabei geht es weniger um die komplexen Wertpapiertransaktionen, mit denen der Einstieg von Fries bei der Immofinanz-Gruppe bereitet wurde. Vielmehr interessieren sich die Behörden für ein vergleichsweise schnödes Dokument: eine Honorarnote. Das Schreiben ist von bemerkenswerter Schlichtheit und trägt den Titel „Honorarnote 080022“. Absender: Eckert & Fries Rechtsanwälte GesmbH. Kleine Worte, große Wirkung: Ein einziger Satz reichte im März des Vorjahres, um die Zahlung von 1,2 Millionen Euro zu veranlassen. „Für die in den Monaten Dezember 2007 bis Februar 2008 erfolgte rechtliche Beratung im Zusammenhang mit dem möglichen Erwerb von Immobilien bzw. Anteilen an Immobiliengesellschaften, der Transaktionsstrukturierung sowie der gesamten Vertragsgestaltung“, heißt es in der vom 13. März 2008 datierten Honorarnote. Adressat: eine CPB CFC GmbH, damals eine Tochter der Cons­tantia Privatbank, die mittlerweile von einer österreichischen Bankengruppe aufgefangen werden musste und nicht mehr Teil des Constantia-Konzerns ist. Im genannten Zeitraum von Dezember 2007 bis Februar 2008 befand sich die Immofinanz-Gruppe in einer äußerst heiklen Lage. Unter der Führung des damaligen Konzernchefs Karl Petrikovics sollen mit dem Geld von Immofinanz- und Immoeast-Anlegern im großen Stil eigene Aktien gekauft worden sein. Abgewickelt wurden die Geschäfte über die damalige Immofinanz-Konzernmutter Constantia Privatbank. Deren Vorstand hieß damals ebenfalls Karl Petrikovics. Das ging so lange gut, bis 2007 weltweit die Aktienkurse von Immobiliengesellschaften zu fallen begannen. Die Constantia Privatbank blieb auf den Papieren sitzen. Die Unternehmensgruppe brauchte Geld. Zu diesem Zeitpunkt trat eine Investorengruppe um Rudolf Fries auf den Plan und erwarb um rund 400 Millionen Euro etwa 15 Prozent der Immo­finanz-Anteile. Ohne Risiko. Fries ließ sich eine Put-Option einräumen, wonach die Constantia-Gruppe das Aktienpaket notfalls zurücknehmen musste. Aus genau jenen bewegten Tagen also stammt jene nicht näher ausgeführte „rechtliche Beratung“, welche die Anwaltskanzlei der Constantia-Tochter CPB CFC mit pauschal 1,2 Millionen Euro in Rechnung stellte.
Möglicherweise zu Unrecht.

Dies geht zumindest aus einem profil vorliegenden Anlassbericht der „Soko Cons­tantia“ im Bundeskriminalamt hervor. Das Schreiben wurde am 22. April verfasst, um von der Staatsanwaltschaft grünes Licht für mehrere Hausdurchsuchungen – unter anderem in den Räumlichkeiten mehrerer Gesellschaften von Rudolf Fries – zu erhalten. Darin heißt es: „Dr. Rudolf Fries, MMag. Dr. Karl Petrikovics und Mag. Christian Thornton (Ex-Vorstand von Immofinanz und Immoeast, Anm.) sind weiters dringend verdächtig (...) dadurch einen Schaden in der Höhe von 1.200.000 Euro verursacht zu haben, indem MMag. Dr. Karl Petrikovics und Mag. Christian Thornton als Geschäftsführer der CPB CFC GmbH eine offensichtlich fingierte Rechnung der Firma Eckert & Fries Rechtsanwälte GesmbH akzeptierten.“ Und weiter: „Dr. Rudolf Fries ist verdächtig, an den strafrechtlich relevanten Taten der Geschäftsführer der CPB CFC GmbH dadurch mitgewirkt zu haben, indem er eine Rechnung, der offensichtlich keine Leistung zugrunde lag, fertigte und den nicht zustehenden Betrag für die Eckert & Fries Rechtsanwälte GesmbH forderte.“

Pauschale. Den gleichen Verdacht hegt die Sonderkommission gegen den Linzer Steuerberater und Fries-Intimus Ernst Hable. Auch er hat im März 2008 eine Rechnung über exakt 1,2 Millionen Euro an eine Gesellschaft der Constantia-Gruppe gestellt. Beinahe wortgleich mit der Honorarnote von Fries. „Für die in den Monaten November 2007 bis März 2008 erfolgte betriebswirtschaftliche Beratung im Zusammenhang mit dem möglichen Erwerb von Immobilien bzw. Anteilen an Immobiliengesellschaften sowie der Transaktionsstrukturierung“ stellte die Hable Verwaltungs- und BeteiligungsgesmbH ihrerseits 1,2 Millionen Euro in Rechnung. Wie bei Fries fehlt auch bei Hable jede nähere Ausführung über Art und Umfang der laut Polizeibericht „tatsächlich nicht erbrachten Leistungen“. „Dazu nehme ich gegenüber Medien keine Stellung. Das liegt alles bei der Staatsanwaltschaft auf“, so Ernst Hable auf Anfrage. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.

Rudolf Fries wollte den Sachverhalt gegenüber profil nicht kommentieren. Seine Ehefrau und Kanzleipartnerin Christa Fries zeigt sich auskunftsfreudiger. Laut ihrer Darstellung stehen die Honorare im Zusammenhang mit der Übernahme der Immofinanz-Titel durch die Fries-Gruppe im Februar vorigen Jahres. „Es geht dabei um die Ausarbeitung aller Verträge, die mit dieser Transaktion in Zusammenhang standen. Es war vereinbart, dass alle damit verbundenen Kosten von der Constantia-Gruppe zu tragen sind. Aufgrund der vielen Einzelleistungen wurde eine Pauschale vereinbart“, so Christa Fries. Die Summe von 1,2 Millionen Euro sei bei einem Transaktionswert von über 400 Millionen Euro ohnehin nicht besonders hoch bemessen. Eine Darstellung, die nicht unwidersprochen bleibt. „Der Abtretungsvertrag über die genannten 400 Millionen Euro sieht dezidiert vor, dass alle Parteien die Kosten selbst zu tragen haben“, so Alfred Autischer, Sprecher der Constantia-Konzernholding Constantia Packaging B.V., die nunmehr 100-prozentige Eigentümerin jener Gesellschaften ist, die 1,2 Millionen Euro an Rudolf Fries beziehungsweise Ernst Hable gezahlt haben. Und weiter: „Mit den zuständigen Vertretern von Constantia ­Packaging B.V. hat niemand jemals über diese absurden Rechnungen gesprochen.“

Auch bei der Staatsanwaltschaft Wien hat Christa Fries mit ihrer Darstellung bisher offenbar keinen Erfolg gehabt. Dort heißt es lapidar: „Diese Vorwürfe sind nach wie vor Gegenstand des Verfahrens.“

http://www.profil.at/articles/0923/560/243693/immofinanz-causa-kreise-staatsanwaltschaft- fries

  

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Immoeast-News werden tendenziell positiv gewertet
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 13:43)

Die Analysten von Wood&Co werten den jüngsten Newsflow der Immofinanz-Gruppe als generell positiv. "Die neu verhandelten Mietverträge belaufen sich auf 2,4% der gesamten vermietbaren Fläche der Immoeast", so Igor Muller. Dennoch spreche es in turbulenten Zeiten wie diesen für die Qualität der Immobilien.

Dennoch vermisst der Analyst noch einige Details, etwa ob die Mieten reduziert wurden oder ob bestehende Mieter nun mit weniger Platz auskommen.
Auch stehen die wichtigsten Nachrichten hinsichtlich einer Stabilisierung der finanziellen Situation für die Gruppe noch aus. Vorerst bleibt es für Immoeast beim "Halten"-Rating mit Kursziel 1,80 Euro.

http://www.boerse-express.com/pages/784705

  

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IIA/Constantia-Vergleich: Land Oberösterreich könnte eine Rolle spielen interessant
gogo(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.09 08:37)

Immofinanz-Vergleich: Land Oberösterreich könnte eine Rolle spielen
Constantia Packaging BV könnte Anteil an Amag verkaufen, das Land Oberösterreich garantieren


Für das Zustandekommen eines möglichen Vergleichs zwischen Immofinanz-Gruppe, Constantia Privatbank (CPB) und Constatia Packaging BV (Mehrheitseigentümerin der börsenotierten Verpackungsgruppe Constantia Packaging AG) könnte nun auch das Land Oberösterreich eine Rolle spielen, berichtet "Der Standard".

Die Constantia Packaging BV versucht ja seit geraumer Zeit ein 30%-Paket am Verpackungskonzern zu verkaufen. Überlegt werde auch, den Amag-Anteil der BV (16 Prozent) an die Constantia Packaging AG, der 27,6% der Amag gehören, zu verkaufen und mit dem Erlös plus Ausschüttung die offenen Kredite der B.V. bei Bank Austria und Oberbank zu zahlen, so die Zeitung. Dem Vernehmen nach soll das Land Oberösterreich bereit sein, rund um einen Amag-Verkauf Garantien abzugeben.
(red)

(http://www.boerse-express.com/pages/785027)

  

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RE: IIA/Constantia-Vergleich: Land Oberösterreich könnte eine Rolle spielen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.09 09:01)

Der angesprochene Standard-Artikel:

Wien - Der Verkauf der Constantia Privatbank (CPB; sie gehört den fünf größten österreichischen Banken; früher hat sie zur Firmengruppe von Turnauer-Erbin Christine de Castelbajac gehört) geht voran. Laut über den Verkaufsprozess Informierten gibt es genug Interessenten für die Kapitalanlagegesellschaften, den Bereich Private Banking und die Depotbankfunktion, die aus der CPB hinaus gekauft werden sollen. Die Bank an sich, die wegen ihrer Verwicklung in die Immofinanz-Causa und der daraus drohenden Risken nicht verkauft werden kann, soll anschließend liquidiert werden, so der Plan.

Der Streit zwischen Bank und Immofinanz und Immoeast geht unterdessen weiter, vor allem rund um die Bewertung der Managementverträge wird gekämpft. Die Immofinanz fordert Geld von der Bank zurück; mit der Begründung, die Aufwertungen, die die Immofinanz getätigt habe, hätten auch "überhöhte" Managementgebühren für die Bank zur Folge gehabt.

Die Beteiligten hoffen immer noch auf einen Generalvergleich zwischen den Immo-Gesellschaften, Rudolf Fries, Bank und der Constantia Packaging B.V. rund um Castelbajac. In dessen Zentrum steht der Verkauf von Aktien der Constantia Packaging AG. Sie gehört mehrheitlich der B.V.; ein Verkaufsprozess von 30 Prozent der Aktien ist im Laufen. Überlegt wird auch, den Amag-Anteil der B.V. (16 Prozent) an die Constantia Packaging AG, der 27,6 Prozent der Amag gehören, zu verkaufen und mit dem Erlös plus Ausschüttung die offenen Kredite der B.V. bei Bank Austria und Oberbank zu zahlen.

Dem Vernehmen nach soll das Land Oberösterreich bereit sein, rund um einen Amag-Verkauf Garantien abzugeben. (gra, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 12.6.2009)

  

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RE: IIA/Constantia-Vergleich: Land Oberösterreich könnte eine Rolle spielen
Rang: carlos(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.09 09:36)

>Überlegt wird auch, den
>Amag-Anteil der B.V. (16 Prozent) an die Constantia Packaging
>AG, der 27,6 Prozent der Amag gehören, zu verkaufen und mit
>dem Erlös plus Ausschüttung die offenen Kredite der B.V. bei
>Bank Austria und Oberbank zu zahlen.


Kleines Detail am Rande: Der Constantia Packaging gehören 73,45% der Amag und nicht 27,6%.

Ich frag mich bei solchen Artikeln dann immer, was ist hier noch alles reiner Topfen, wenn schon die am einfachsten zu recherchierenden Fakten grundfalsch sind?

  

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In irgendeiner Form mischt der Staat derzeit bei allen großen Banken mit. Bei der - im Zuge der Immofinanz-Schieflage - ins Trudeln geratenen Constantia Privatbank etwa gibt es eine Bürgschaft über 400 Millionen Euro. Wenigstens die könnte bald wieder erlöschen, denn die auf die Betreuung betuchter Kunden spezialisierte Bank steht vor dem Verkauf. Im Oktober 2008 wurde die Constantia - auf Druck der Regierung - von den großen Geschäftsbanken des Landes übernommen, die aus der Turnauer-Familie stammende Christine Castelbajac verlor ihr Eigentum. In diesen Tagen werden die Kaufofferte gesammelt, dem Vernehmen nach werden 10 bis 15 Interessenten erwartet. Mitbewerber wie die Kathrein-Bank und Sal. Oppenheim haben Interesse signalisiert, auch deutsche, Schweizer Banken sind im Rennen, möglicherweise auch eine Beteiligungsgesellschaft. Verkauft wird die Bank und die dazugehörige Fondsgesellschaft, als Kaufpreis schweben den Eigentümerbanken 100 bis 150 Millionen Euro vor. Insider sprechen eher von 80 Millionen.

Haftungsfonds

Das allerdings wäre ein bisschen knapp, denn in der Bank schlummern erhebliche Risken, die naturgemäß nicht mitverkauft werden können: Schadenersatzforderungen von Immofinanz- und Immoeast-Anlegern bleiben in der "Constantia alt". Dazu wird ein Haftungsfonds dotiert, mit etwa 100 Millionen Euro. Das Geld dazu soll aus dem Verkaufserlös kommen. Nach dieser Transaktion ziehen sich Raiffeisen, Erste, Bank Austria, Bawag und Volksbanken wieder zurück, das Kapitel Constantia wäre erledigt.

AMAG

Nicht so aber die Immofinanz-Affäre: Sollte sich erhärten, dass die damalige Bankeigentümerin Castelbajac von den undurchschaubaren Finanzflüssen zwischen Bank und Immo-Gesellschaft (beide damals gelenkt von Karl Petrikovics, gegen den die Staatsanwaltschaft ermittelt) wusste, wird auch sie mit Forderungen konfrontiert werden. Mittlerweile wird für möglich gehalten, dass die Industriellenfamilie Turnauer deshalb die Ranshofener Alu-Schmiede AMAG verkaufen muss.

Die Banken jedenfalls denken nicht daran, Geld dabei zu verlieren. Denn die heimischen Banken haben selbst Staatskapital aufgenommen, um durch die Krise steuern zu können. Die Verlängerung des 100-Milliarden-Hilfspaketes bis Jahresende wurde vom Finanzministerium bei der EU-Kommission beantragt. Eine Entscheidung gibt es noch nicht, es sei aber nur Formsache, so Minister-sprecher Waiglein. Mit der Verlängerung fällt auch der Zeitdruck in den Verhandlungen mit der Bank Austria weg. Das im Eigentum der Unicredit stehende Institut will 2,6 Milliarden Euro, um die Kapitalquote auf über neun Prozent heben zu können. Offen ist noch, in welchem Ausmaß Unicredit selbst Kapital zuschießt. Dem Vernehmen nach wendet die Bank Austria ein, dass sie gleich behandelt werden möchte wie die Erste. Auch deren Aktionäre seien zu 51 Prozent gar nicht im Euroraum, und die Erste-Stiftung musste keinen hohen Zuschuss leisten.


Quelle: Kurier vom 12.06.2009

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Gruß

  

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Immofinanz-Gruppe mit langfristigen Neuvermietungen in Österreich
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.09 10:23)

http://www.boerse-express.com/pages/786037

Die Immoeast meldet weitere langfristige Neuvermietungen, dieses Mal in Österreich. Vor allem die Segmente Office und Einzelhandel leisten mit mehr als 50.000 Quadratmeter an neu vermieteter Fläche einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung des Cash-Flows der nächsten Jahre, so das Unternehmen. Die neuen Mietverträge haben eine durchschnittliche Laufzeit von 5,5 Jahren und sind inflationsindexiert.

"Die Nachfrage nach modernen Flächen vor allem im Bürobereich ist weiterhin gegeben. Insbesondere der österreichische Markt ist dank seiner Stabilität in Krisenzeiten und seiner Geographie sowohl für in- und ausländische Mieter als auch Investoren besonders attraktiv. Das wirkt sich positiv auf die Nachfrage und die Preise aus', so Eduard Zehetner (im Bild), Vorstandssprecher von Immofinanz und Immoeast.

  

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RE: Immofinanz-Gruppe mit langfristigen Neuvermietungen in Österreich
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.09 13:43)

Fällt unter der Kategorie: Jubel-Meldung

Na hoffentlich können sie ihre Objekte auch vermieten.

>"Die Nachfrage nach modernen Flächen vor allem im
>Bürobereich ist weiterhin gegeben. Insbesondere der
>österreichische Markt ist dank seiner Stabilität in
>Krisenzeiten und seiner Geographie sowohl für in- und
>ausländische Mieter als auch Investoren besonders attraktiv.
>Das wirkt sich positiv auf die Nachfrage und die Preise aus',
>so Eduard Zehetner (im Bild), Vorstandssprecher von Immofinanz
>und Immoeast.

  

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RE: Immofinanz-Gruppe mit langfristigen Neuvermietungen in Österreich
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.09 13:58)

>Fällt unter der Kategorie: Jubel-Meldung
>

bisserl guten wind machen. info ist nicht wirklich viel enthalten

  

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RE: Immofinanz-Gruppe mit langfristigen Neuvermietungen in Österreich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.09 21:01)

Die ganze Meldung im Original - sie wollen wohl deutlich machen
daß es das Stammgeschäft auch noch gibt und nicht nur diverse
Klagen.

----------------

Weitere langfristige Neuvermietungen auch in Österreich


Nach den erfolgreichen Vermietungen in Warschau, Budapest, Prag, Bukarest
und Bratislava konnte die IMMOEAST AG auch in Österreich weitere
Neuvermietungs-Verträge abschließen.

Vor allem die Segmente Office und Einzelhandel leisten mit mehr als 50.000
m² an neu vermieteter Fläche einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen
Sicherung des Cash-Flows der nächsten Jahre. Die neuen Mietverträge haben
eine durchschnittliche Laufzeit von 5,5 Jahren und sind
inflationsindexiert.

'Die Nachfrage nach modernen Flächen vor allem im Bürobereich ist weiterhin
gegeben. Die IMMOFINANZ-Gruppe hat ein exzellentes Portfolio in West- und
Osteuropa, das auch in schwierigen Zeiten sehr wertbeständig ist;
insbesondere der österreichische Markt ist dank seiner Stabilität in
Krisenzeiten und seiner Geographie sowohl für in- und ausländische Mieter
als auch Investoren besonders attraktiv. Das wirkt sich positiv auf die
Nachfrage und die Preise aus', zeigt sich Dr. Eduard Zehetner, CEO der
IMMOEAST & IMMOFINANZ AG, zufrieden.


Kontakt:
Mag. Margit Hermentin
Head of Investor Relations
IMMOFINANZ & IMMOEAST AG
A-1120 Wien, Gaudenzdorfer Gürtel 67
Tel.: + 43/1/532 06 - 0
Fax: +43/1/532 06 39-790

  

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Investitionen: Wieder mehr Immobilienkäufe
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.09 22:48)

Investitionen: Wieder mehr Immobilienkäufe
16.06.2009 | 18:38 | (Die Presse)

Der Monat April brachte eine kleine Trendwende auf dem osteuropäischen Immobilienmarkt. Die meisten Transaktionen fanden in stabilen Märkten wie Tschechien und Polen statt, Geld floss vor allem in Einzelhandelsflächen.

Wien (b.l.). Im April wurden 100 Mio. Euro auf dem Immobilienmarkt in Zentral- und Osteuropa investiert. Das geht aus einer Erhebung des auf Gewerbeimmobilien spezialisierten Beratungsunternehmens CB Richard Ellis (CBRE) hervor. Verglichen mit den Boomzeiten der vergangenen Jahre ist das freilich wenig: Allein im zweiten Halbjahr 2007 wurde die Rekordsumme von acht Mrd. Euro investiert.

Doch dann kam die Finanzkrise, Kredite waren schwerer zu bekommen, die Zahl potenzieller Investoren schrumpfte, Projekte wurden auf Eis gelegt. Im ersten Quartal des laufenden Jahres herrschte eine regelrechte Flaute auf dem osteuropäischen Immobilienmarkt. Und die dürfte jetzt langsam zu Ende gehen: Gegenüber dem Monatsdurchschnitt im ersten Quartal bedeutet der Aprilwert einen Zuwachs von 32 Prozent.

Die Investoren gehen vorerst auf Nummer sicher: Die meisten Transaktionen fanden in stabilen Märkten wie Tschechien und Polen statt, Geld floss vor allem in Einzelhandelsflächen.



Einheimische kaufen
Die Geldgeber der vergangenen Jahre– österreichische institutionelle Investoren sowie die eigenkapitalstarken deutschen offenen Immobilienfonds – würden sich noch deutlich zurückhalten, berichtet Andreas Ridder von CBRE. Die Preise in Osteuropa seien zwar gesunken, viele potenzielle Käufer warteten aber ab, ob sie noch billiger zuschlagen könnten.

Stärker als früher engagieren sich jetzt lokale Investoren. Doch auch die deutschen Fonds stehen vor einem Comeback: Bei einer der größten Transaktionen, die heuer in Osteuropa stattfanden, war der Käufer ein deutscher Fonds und der Verkäufer die angeschlagene österreichische Immoeast: Im Februar ging das Prager Bürogebäude „Jungmannova Plaza“ um 40,6 Mio. Euro an die deutsche Fondsgesellschaft Deka Immobilien.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.06.2009)

  

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Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.09 22:54)

Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
16.06.2009 | 18:38 | (Die Presse)

Der Vorstand hat vom Verkauf von Immofinanz-Aktien dringend abgeraten. Eine klassische „vorsätzliche Fehlberatung“, meinen die Anleger. Zumindest der Vorstand hätte wissen müssen, wie es um die Gesellschaften stand.


Wien (ju). Angesichts der hohen Kursverluste mit Immobilienaktien versuchen nun zunehmend auch Aktionäre, die sich nicht mehr unbedingt unter dem Sammelbegriff „Kleinanleger“ zusammenfassen lassen, ihr Geld von Banken unter dem Titel „Fehlberatung“ zurückzuholen. Die Wiener Kanzlei Kerres & Partner etwa hat nun für mehrere begüterte Immofinanz- und Immoeast-Aktionäre Schadenersatzklagen über eine Million Euro gegen die Constantia-Bank eingebracht.

Die Immobilienaktionäre hatten Aktienpakete der früher zur Constantia-Gruppe gehörenden Immobiliengesellschaften von der Bank erworben und versuchten, mitten im Sturzflug der Kurse, diese außerbörslich wieder an die Constantia Privatbank zu verkaufen. Weil es nicht ganz kleine Anleger waren, schaltete sich der Vorstand der Bank selbst ein. Die damaligen Vorstandsmitglieder Petrikovic (der gleichzeitig auch Chef der beiden Immo-Gesellschaften war), Gertner und Arco hätten aber, so der Vorwurf, dringend vom Verkauf abgeraten: Die Aktie würde bald wieder steigen.

Eine klassische „vorsätzliche Fehlberatung“, meinen die Anleger: Zumindest der Vorstand (für den die Unschuldsvermutung gilt) hätte wissen müssen, wie es um die Gesellschaften stand.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.06.2009)

  

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RE: Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
Rang: stone(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.09 06:16)

Der Vorstand hat ja selbst noch gekauft, denke mir, dass dieser Ansatz der vorsätzlichen Fehlberatung nicht durchkomen kann.
Wieder mal so eine anwaltliche Fehlleistung. Eigentlich frag ich mich ob Anwälte für so was Geld bekomen oder ob sie dies aus Mediengeilheit gratis machen....

  

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RE: Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.09 07:19)

>Wieder mal so eine anwaltliche Fehlleistung. Eigentlich frag
>ich mich ob Anwälte für so was Geld bekomen oder ob sie dies
>aus Mediengeilheit gratis machen....

Sie bekommen Geld dafür

  

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RE: Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
Rang: stone(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.09 07:51)

Kann eigentlich ein Anwalt auch vorsätzlich "Fehlberaten" wenn er einen Erfolg in Aussicht stellt um einen Prozess zu argumentieren, damit er sein Honorar bekommt?
Hab Erfahrung mit dieser Sorte, selten eine so geldgierige Spezies gesehen und das unglaubliche ist ja, die bekommen ihr Geld auch wenn sie verlieren!!

  

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RE: Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.09 08:19)

>Kann eigentlich ein Anwalt auch vorsätzlich
>"Fehlberaten" wenn er einen Erfolg in Aussicht
>stellt um einen Prozess zu argumentieren, damit er sein
>Honorar bekommt?

Können sicher, dürfen nicht - aber wie nachweisen? 5 Anwälte, 10 Meinungen.

  

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RE: Constantia: Aktionäre klagen Bank auf Schadenersatz
Rang: thunderroad(326) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.09 08:32)

>Hab Erfahrung mit dieser Sorte, selten eine so geldgierige
>Spezies gesehen und das unglaubliche ist ja, die bekommen ihr
>Geld auch wenn sie verlieren!!

Das ist aber nur für uns Spekulanten unglaublich. Für jeden anderen selbstverständlich !!!!!

  

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Immofinanz will Lücke zwischen NAV und Kurs schließen interessant
Rang: carlos(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.09 16:35)

Immofinanz-Gruppe will bis August Settlement für IBAG-Bond

Die Fusion von Immofinanz und Immoeast könnte im Mai 2010 ein Thema werden. Das Management betont bei den Roadshows, die Lücke zwischen NAV und Kurs schliessen zu wollen.



Die Immofinanz-Gruppe plant, bis August dieses Jahres ein Settlement für den IBAG-Bond (jene 512 Mio. Euro, die aus der Immoeast abgeflossen sind und für die eine Garantie seitens der Constantia Packaging BV bestehen soll) zu erzielen. Auch soll bis dahin die Neuverhandlung über die Kreditfazilität von 415 Mio. Euro abgeschlossen werden. Das geht aus der Unternehmenspräsentation vor, mit der CFO Eduard Zehetner (im Bild) dieser Tage zahlreiche Roadshows bestreitet. Das strategische Ziel einer Verbesserung der Gruppenstruktur (Stichwort Fusion von Immofinanz und Immoeast) soll laut derzeitigem Stand bis Mai 2010 umgesetzt werden.

Nach Terminen in London, Amsterdam und Warschau ist die Immo-Gruppe heute mit der Erste Group in Frankfurt, am Mittwoch findet eine Präsentation vor Institutionellen in Wien statt. Am 24. Juni steht dann mit der RCB ein weiterer London-Termin am Programm.

Zehetner geht in den Terminen nicht nur auf die künftige Struktur der Immobiliengruppe mit dem Fernziel einer Fusion von Immofinanz und Immoeast und auf einen möglichen Zeitplan ein, er unterstreicht auch die drastische Reduktion der Entwicklungspipeline um mehr als 5,1 Mrd. auf rund 1,7 Mrd. Euro, berichten Teilnehmer.

Dabei wurden Projekte mit Investitionskosten von 3,5 Mrd. Euro gecancelt, dafür seien bislang Kosten von 45 Mio. Euro angefallen. Projekte für weitere 1,7 Mrd. Euro wurden vorerst auf Eis gelegt. Die noch offenen Baukosten für die zusammengekürzte Pipeline belaufen sich auf 827 Mio. Euro, 700 Mio. Euro davon seien aber bereits finanziert. Folglich müssen aus diesem Part in den kommenden drei Jahren nur noch rund 130 Mio. Euro aufgestellt werden.
Lücke schliessen
Als Ziel wird kommuniziert, die Lücke zwischen Aktienkurs und NAV schliessen zu wollen bzw. den Aktienkurs näher an den NAV heranzubringen. Aktuell werden Immofinanz und Immoeast mit Abschlägen von mehr als 70% zu ihren zuletzt gemeldeten NAVs gehandelt.

Der Fokus der Immofinanz-Gruppe werde künftig auf sieben Ländern (Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn, Rumänien, Polen und der Slowakei) sowie auf den vier Assetklassen Büro, Retail, Wohnimmobilien und Logistikbereich liegen. Auf operativer Seite sollen bis November 2009 die wesentlichsten Verbesserungen umgesetzt sein, der bereits begonnene Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Assets ist auf der Zeitachse bis August 2010 eingetragen.

Ein Settlement mit der Constantia Privatbank sei nach wie vor in Verhandlung. Die Immofinanz-Gruppe versucht dabei auch, bereits bezahlte Managementgebühren teilweise zurückzufordern, geht aus der Präsentation hervor. Neben einem stabilen Geschäft aus den Mieteinnahmen der österreichischen Immobilien erwartet das Management zudem, dass eine Stabilisierung in den CEE-Märkten und ein aktives Management der Immobilien Aufwärtspotenzial für die Erträge bietet.

Bettina Schragl

Aus dem Börse Express vom 17. Juni 2009

  

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RE: Immofinanz will Lücke zwischen NAV und Kurs schließen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.09 16:45)

das ist mal ein informativer artikel

  

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RE: Immofinanz will Lücke zwischen NAV und Kurs schließen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.6.09 23:36)

>Die Immofinanz-Gruppe plant, bis August dieses Jahres ein
>Settlement für den IBAG-Bond (jene 512 Mio. Euro, die aus der
>Immoeast abgeflossen sind und für die eine Garantie seitens
>der Constantia Packaging BV bestehen soll) zu erzielen. Auch

Da gehören aber zwei dazu und zuletzt scheint es ja heftig
geklemmt zu haben.


>soll bis dahin die Neuverhandlung über die Kreditfazilität von
>415 Mio. Euro abgeschlossen werden. Das geht aus der
>Unternehmenspräsentation vor, mit der CFO Eduard Zehetner (im
>Bild) dieser Tage zahlreiche Roadshows bestreitet. Das
>strategische Ziel einer Verbesserung der Gruppenstruktur
>(Stichwort Fusion von Immofinanz und Immoeast) soll laut
>derzeitigem Stand bis Mai 2010 umgesetzt werden.

Immerhin gibt es nun einen Zeitplan.

>Dabei wurden Projekte mit Investitionskosten von 3,5 Mrd. Euro
>gecancelt, dafür seien bislang Kosten von 45 Mio. Euro
>angefallen. Projekte für weitere 1,7 Mrd. Euro wurden vorerst

Wenn diese 45 Mio. alles sind sind sie sehr günstig davongekommen,
sehr positiv.

>auf Eis gelegt. Die noch offenen Baukosten für die
>zusammengekürzte Pipeline belaufen sich auf 827 Mio. Euro, 700
>Mio. Euro davon seien aber bereits finanziert. Folglich müssen
>aus diesem Part in den kommenden drei Jahren nur noch rund 130
>Mio. Euro aufgestellt werden.

Das sollte hoffentlich problemlos möglich sein.

>Als Ziel wird kommuniziert, die Lücke zwischen Aktienkurs und
>NAV schliessen zu wollen bzw. den Aktienkurs näher an den NAV
>heranzubringen. Aktuell werden Immofinanz und Immoeast mit
>Abschlägen von mehr als 70% zu ihren zuletzt gemeldeten NAVs
>gehandelt.
>
>Der Fokus der Immofinanz-Gruppe werde künftig auf sieben
>Ländern (Österreich, Deutschland, Tschechien, Ungarn,
>Rumänien, Polen und der Slowakei) sowie auf den vier
>Assetklassen Büro, Retail, Wohnimmobilien und Logistikbereich
>liegen. Auf operativer Seite sollen bis November 2009 die
>wesentlichsten Verbesserungen umgesetzt sein, der bereits
>begonnene Verkauf von nicht zum Kerngeschäft gehörenden Assets
>ist auf der Zeitachse bis August 2010 eingetragen.
>
>Ein Settlement mit der Constantia Privatbank sei nach wie vor
>in Verhandlung. Die Immofinanz-Gruppe versucht dabei auch,
>bereits bezahlte Managementgebühren teilweise zurückzufordern,
>geht aus der Präsentation hervor. Neben einem stabilen
>Geschäft aus den Mieteinnahmen der österreichischen Immobilien
>erwartet das Management zudem, dass eine Stabilisierung in den
>CEE-Märkten und ein aktives Management der Immobilien
>Aufwärtspotenzial für die Erträge bietet.

Diese Präsentation scheint einigermaßen aufschlußreich zu sein,
ich werde sie mal bei der IR anfragen - auf der Homepage ist sie
nicht zu finden.

  

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RE: Immofinanz will Lücke zwischen NAV und Kurs schließen
gogo(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.6.09 14:14)

>Immofinanz will Lücke zwischen NAV und Kurs schließen

Könnte auch sein dass der NAV sinkt ...

  

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UniCredit fühlt sich mit Kaufempfehlungen für Immofinanz/Immoeast wohl
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.6.09 17:36)

http://www.boerse-express.com/pages/786952

UniCredit fühlt sich in den Kaufempfehlungen für Immofinanz und Immoeast nach den jüngsten Roadshowpräsentationen bestätigt. Analyst Alexander Hodosi streicht vor allem hervor, dass die Entwicklungspipeline um weitere 400 Mio. auf 1,7 Mrd. Euro gekürzt worden ist. "Zudem sind wir positiv überrascht, dass Immoeast bereits den Grossteil der Finanzierung für diese Projekte gesichert hat".

Was den Managementvertrag für Immofinanz und Immoeast anbelangt, so wurden die Zahlungen an die Constantia Privatbank mit Jahresbeginn eingestellt. "Das spart sehr viel Geld, wenn man in Betracht zieht, dass Immofinanz/Immoeast für das Geschäftsjahr 2007/08 rund 80 Mio. Euro an Gebühren an die Constantia Privatbank bezahlt hat", schreibt der Analyst.

  

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Immoeast Expects to Recover 350 Million Euros of IBAG Loan
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.09 16:02)

Immoeast Expects to Recover 350 Million Euros of IBAG Loan

June 17 (Bloomberg) -- Immoeast AG, the Austrian property
developer that has halted almost all its projects, expects to
recover up to 350 million euros ($485 million) the company lent
to a private foundation without permission from its board.
Immoeast may get about 170 million euros in cash and 180
million euros in assets and aims to settle the matter by August,
the Vienna company said in an investor presentation. Christoph
Edelmann, a spokesman for Immoeast, confirmed the figures.

  

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Immofinanz Company Presentation Juni 2009 interessantinteressant
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.09 12:28)

Dokument ist glaube ich relativ neu:

http://www.immofinanz.com/download/IMMOFINANZ_%20GroupCompany_062009.pdf

Interessant u.a. Seite 20: "Schließen der Valuation Gap": Wenn es so kommt, wie Zehetner sich das erträumt, sind wir in drei bis sechs Monaten bei einem Kurs von 6 (!) für Immofinanz ... Für einen Typen wie ihn würde ich so eine Prognose geradezu als euphorisch bezeichnen ...

  

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RE: Immofinanz Company Presentation Juni 2009
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.09 13:33)

>Interessant u.a. Seite 20: "Schließen der Valuation
>Gap": Wenn es so kommt, wie Zehetner sich das erträumt,
>sind wir in drei bis sechs Monaten bei einem Kurs von 6 (!)
>für Immofinanz ... Für einen Typen wie ihn würde ich so eine
>Prognose geradezu als euphorisch bezeichnen ...

danke für den link - aber die grafik auf 20 ist mE sicher nicht so zu verstehen daß sie das in 3 bis 6 monaten erwarten das ist nur das zufällige layout.

  

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RE: Immofinanz Company Presentation Juni 2009
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.09 13:39)

>>Interessant u.a. Seite 20: "Schließen der Valuation
>>Gap": Wenn es so kommt, wie Zehetner sich das
>erträumt,
>>sind wir in drei bis sechs Monaten bei einem Kurs von 6
>(!)
>>für Immofinanz ... Für einen Typen wie ihn würde ich so
>eine
>>Prognose geradezu als euphorisch bezeichnen ...
>
>danke für den link - aber die grafik auf 20 ist mE sicher
>nicht so zu verstehen daß sie das in 3 bis 6 monaten erwarten
>das ist nur das zufällige layout.

... ob das wirklich so "zufällig" ist? Ich glaube (Betonung allerdings auf "glaube"), daß beim Zehetner gar nichts zufällig ist ...

  

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RE: Immofinanz Company Presentation Juni 2009
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.09 21:36)

>Dokument ist glaube ich relativ neu:
>
>http://www.immofinanz.com/download/IMMOFINANZ_%20GroupCompany_062009.pdf

Danke für den Hinweis, die Präsentation wollte ich anfordern.

Recht interessant, vor allem zwei Punkte die glaube ich
noch nicht in den Medien waren:

a) Free liquidity of €450 MM created

b) die drei größten laufenden Entwicklungsprojekte sehen in Ordnung aus (vor allem die beiden ersten mit schon 75% und 65% Vorvermietung)

GoodZone (Moscow)
�� Shopping center development
�� Location: Moscow’s Nagatino-Sadovniki
district
�� Investment volume: €267 MM
�� Scheduled completion: Spring 2010
�� Net lettable area: 67,060 sqm
�� Pre-let rate: 65%
�� Developer: Fenix Development

Rostokino (Moscow)
�� Shopping center development
�� Location: Moscow’s Sviblovo district
�� Investment volume: €478 MM
�� Scheduled completion: Nov 2009
�� Net lettable area: 170,000 sqm
�� Pre-let rate: 75%
�� Developer: Patero Development

Friesenquartier (Cologne)
�� Urban development project with
residential and commercial space
�� Location: Cologne
�� Investment volume: €330 MM
�� Scheduled completion: Q3 2012
�� Net lettable area: 118,000 sqm
�� Split into two development stages

  

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RE: Immofinanz Company Presentation Juni 2009
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.09 08:09)

>Recht interessant, vor allem zwei Punkte die glaube ich
>noch nicht in den Medien waren:
>
>a) Free liquidity of €450 MM created

Unter diesem Satz steht noch folgendes:

"Additional Financings of €460 MM agreed / contracted"

Das wurde bisher m.E. auch noch nicht kommuniziert. Da es sich offenbar um eine zusätzliche Kreditlinie handelt (d.h. keine Umschuldung bzw. Laufzeitverlängerung bestehender Kredite), würde das bedeuten, daß die Gruppe über eine Liquiditätsausstattung von €920 MM verfügt.

Nett ist auch die Fromulierung "Recover >stolen< cash in IBAG bond investment" - ein deutlicher Seitenhieb auf C. Packaging, Castelbejac und Petrikovic.

  

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RE: Immofinanz Company Presentation Juni 2009
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.6.09 08:32)

>"Additional Financings of €460 MM agreed /
>contracted"
>
>Das wurde bisher m.E. auch noch nicht kommuniziert. Da es sich
>offenbar um eine zusätzliche Kreditlinie handelt (d.h. keine
>Umschuldung bzw. Laufzeitverlängerung bestehender Kredite),
>würde das bedeuten, daß die Gruppe über eine
>Liquiditätsausstattung von €920 MM verfügt.

Das stand schon in einem Wirtschaftsblatt-Artikel - die Development-
Pipeline ist damit schon fast finanziert.


>Nett ist auch die Fromulierung "Recover >stolen<
>cash in IBAG bond investment" - ein deutlicher Seitenhieb
>auf C. Packaging, Castelbejac und Petrikovic.

Ja, ziemlich eindeutig
Gewundert hat mich daß sie reinschreiben welchen Betrag sie sich als
Settlement erwarten - verhandlungstechnisch geschickt?

  

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Constantia vor Amag-Doppelschlag: Sonderdividende und Staatshaftung
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.09 15:01)

Die börsenotierte Constantia Packaging AG dünnt die Kapitaldecke ihrer oberösterreichischen Tochter Amag über eine Sonderausschüttung von 70 Mio. Euro aus und hat gleichzeitig die oberösterreichische Landesregierung um eine Haftung für den Kauf von weiteren Anteilen ersucht. Die Hälfte der 70 Mio. Euro sind bereits ausgeschüttet, die zweite Tranche folgt demnächst, bestätigte eine Sprecherin der Constantia Packaging der APA am Dienstag.

Zu den 70 Mio. Euro Einmalzahlung, kommt noch eine reguläre Dividende von 16 Mio. Euro, wie "Format" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Die Berechtigung der Sonderdividende wird von der Packaging mit einem Finanzkarussel argumentiert, das 1996, bei der Privatisierung der Amag in Gang gekommen war.

Damals bekam die Amag in einem Tauschgeschäft 12,83 Prozent an der Constantia Packaging. 2007 verkaufte sie diese gut 2,1 Mio. Anteile - nicht betriebsnotwendiges Vermögen - an ihre "Grossmutter", die niederländische Constantia Packaging BV um 50,7 Euro pro Anteilsschein (derzeit ist eine Aktie 28 Euro wert). Sie kassierte dafür von der BV etwa 110 Mio. Euro. "Schon damals war ausgemacht, dass dieses Geld wieder zurückgezahlt wird", argumentiert die Packaging. Der Zahltag sei jetzt gekommen und der Rückfluss mache um immerhin 40 Mio. Euro weniger aus, als die BV 2007 für die Anteile gezahlt habe.

Gleichzeitig hat die Constantia Packaging einen Antrag bei der oberösterreichischen Landesregierung gestellt, diese möge für einen Kredit für den Kauf von 16,55 Prozent an der AMAG durch die Constantia Packaging AG garantieren. Verkäuferin ist wieder die "Grossmutter" Constantia Packaging BV, die wegen ihrer Verwicklung in die Immofinanz-Affäre dringend Geld braucht, um für eine abgegebene Haftung aufzukommen.

Dass die oberösterreichische Landesregierung haften soll, wenn ein Unternehmen mit Firmensitz in wien einem holländischen Unternehmen Anteile abkauft, wird damit begründet, dass das Unternehmen, um das es geht (Amag) in Oberösterreich sitzt. Die Packaging bestätigte am Dienstag der APA den Antrag auf eine solche Garantie, betonte allerdings, dass in Linz noch keine Entscheidung getroffen worden sei.

(APA)

  

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Immofinanz-Deal in St. Moritz hat Nachspiel
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.6.09 21:25)

St. Pöltner Privatstiftung erwägt Schadenersatzansprüche
Wien - Laut Amtsblatt der Wiener Zeitung steht am 14. Juli eine spannende Hauptversammlung einer ansonsten weniger im Rampenlicht stehenden Firma bevor, der Süba Beteiligungs AG mit Sitz in der Wiener Paulanergasse. Die Vorgeschichte: Im März 2002 hat die Immofinanz AG um rund 40 Millionen Euro im Schweizer Skiort St. Moritz das Fünf-Stern-Haus Grand Hotel des Bains Kempinski erworben. Gemeinsam mit Süba wurde das Luxushotel entwickelt und renoviert. Im Jänner 2003 wurde die Neueröffnung gefeiert, die Immofinanz hielt 50 Prozent am Grandhotel, die andere Hälfte gehörte Süba.

Bei der am Dienstag angekündigten Hauptversammlung erscheinen nun die Aufgrund des Antrags einer Lengersdorff-Privatstiftung eingeschobenen Punkte elf, zwölf und 13 der Tagesordnung brisant: "11. Bericht des Vorstands über die aktuelle Geschäfts- und Liquiditätslage sowie Planung für die Geschäftsjahre 2009 und 2010. 12. Beschlussfassung über die Entziehung des Vertrauens gegenüber dem vormaligen Vorstandsmitglied Dr. Rainer Daumann. 13. Beschlussfassung über die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen gegen Mitglieder der Organe der Gesellschaft aufgrund der vor und anlässlich der Veräußerung der Anteile der Gesellschaft an der Les Bains de St. Moritz Holding AG an die Immoaustria Immobilien Anlagen GmbH gewährten Vergütungen und Honorare."

Die Immoaustria Immobilien Anlagen GmbH wurde im Februar 2008 von der Immofinanz AG übernommen, danach an die Immoeast AG weiterverkauft und mit dieser verschmolzen. Immoaustria gehörte damals zu 100 Prozent der Immofinanz, Les Bains de St. Moritz zu 50 Prozent. Karl Petrikovics, ehemaliger Chef der Immofinanz, war auch Präsident der beim Bau vom Kempinski aktiven Les Bains de St. Moritz Holding AG sowie Geschäftsführer der Immoaustria. In der Zwischenzeit ist er wie berichtet von allen Funktionen zurückgetreten.

Die Lengersdorff-Privatstiftung mit Sitz in St. Pölten ist mit 14,6 Prozent der zweitgrößte Aktionär der Süba Beteiligungs AG, nach deren Mutter Süba Bau AG (die restlichen Anteile sind im Besitz deutscher Investoren), die 52 Prozent hält. Laut Peter Nikolaus Lengersdorff, Antragsteller der oben genannten Tagesordnungspunkte, hätte es auf Standard-Anfrage Bestrebungen gegeben, alles vor der Hauptversammlung zu klären. Dieses Vorhaben ist jedoch offensichtlich misslungen. Genaueres müsse nun intern geklärt werde, sollte dies erledigt sein, könne er mehr dazu sagen. Andere Beteiligte waren zu keiner Stellungnahme bereit. (Peter Brandhofer, DER STANDARD, Printausgabe, 24.6.2009)

  

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Fünf Bieter pokern um die Constantia
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.6.09 22:50)

Fünf Bieter pokern um die Constantia

Wien. Im Bieterrennen um die relativ kleine Constantia Privatbank (CPB) ist bereits die nächste Runde im Gang. In Summe sind fünf in- und ausländische Bieter auf der mittlerweile fertigen Shortlist gereiht, wie die "Wiener Zeitung" aus zuverlässigen Quellen erfahren hat.


Erwartungsgemäß ist die Credit Suisse in der engeren Wahl. Die zweitgrößte Bank der Schweiz gilt als heißer Kandidat für den Zuschlag. Sie will in Österreich im Geschäft mit betuchter Klientel, auf das die Constantia spezialisiert ist, ihren Aktionsradius erweitern.

Wie zu erwarten war, hat es auch die Kathrein Bank, eine Wiener Privatbank aus dem Raiffeisen-Reich, in die zweite Runde geschafft. Die renommierte deutsche Privatbank Hauck & Aufhäuser gehört neben einer Investmentgesellschaft des Österreichers Kurt Tojner und einem ausländischen Beteiligungsfonds ebenfalls dem Kreis der ausgewählten Bewerber an. Detail am Rande: Kein Offert kam von der ursprünglich brennend interessierten deutschen Privatbank Sal. Oppenheim.

Laut "Kurier" pendeln die ersten Gebote, die noch unverbindlich sind, zwischen 30 und 70 Mio. Euro. Ob die Verkäufer der Constantia – Bank Austria, Erste Group, RZB, Bawag und Volksbank – am Ende doch den erhofften Erlös von mehr als 100 Mio. Euro einstreifen können, bleibt abzuwarten. Der neue Eigentümer soll jedenfalls, wie berichtet, noch im Sommer fixiert werden.

  

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Interview Zehetner: Kapitalbedarf für drei Jahre gesichert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.09 08:28)

Immofinanz-Chef: „Geld wurde von unseren Konten gestohlen“

WIEN. Eduard Zehetner wurde zum Vorstandschef bestellt, um die Pleite der Immofinanz-Gruppe zu verhindern. Im OÖN-Interview fordert er die endgültige Zerschlagung der Constantia Privatbank.
OÖN: Wie viel ihres eingesetzten Kapitals werden leidgeprüfte Anleger von Immofinanz und Immoeast wieder sehen?

Zehetner: Wir arbeiten daran, dass sie möglichst ihr ganzes Geld bekommen oder wir zumindest dort hinkommen, wo der Nettowert der Immobilien liegt. Die Börsenkurse sind derzeit ein Drittel davon.

OÖN: Ist die Insolvenzgefahr gebannt?

Zehetner: Als ich kam, lag sie bei 50 Prozent, jetzt sind es zwischen fünf und zehn Prozent. Wir haben 450 Millionen Euro freie Liquidität.

OÖN: Die Gläubiger müssen Federn lassen, wie die Besitzer von Wandelanleihen, die ihre Papiere umtauschen sollten.

Zehetner: Niemand musste umtauschen. Es war ein faires Angebot. Die Umtauschquote betrug knapp 40 Prozent. Dadurch erreichen wir 550 Millionen Euro mehr Eigenkapital.

OÖN: Immofinanz braucht weiter Geld. Von den Banken oder durch Immobilienverkäufe?

Zehetner: Der Kapitalbedarf ist überschaubar. Für die nächsten drei Jahre haben wir ihn durchstrukturiert.

OÖN: Sind die Banken kooperativ?

Zehetner: Solange man nur mit einer Bank zu tun hat, ist das okay. Wir haben zuletzt Finanzierungen über 500 Millionen Euro gemacht. Wenn sie sich zusammenrotten, werden sie zum Problem.

OÖN: Zu den Rechtsstreitigkeiten wegen des Kollapses von Constantia Privatbank (CPB) und Immofinanz: Wie viel der 512-Millionen-Euro-Haftung der Constantia B.V. wird die Immofinanz bekommen?

Zehetner: Im Februar haben wir einen Vergleich akkordiert, dass wir 350 Millionen Euro Cash und Sachwerte bekommen. Hoffentlich kann die Constantia B.V. bald liefern. Wenn nicht, wird es ein teures Verfahren geben.

OÖN: Dann müssten Sie froh sein, dass die Constantia B.V. Geld aus dem Verkauf der AMAG-Anteile lukrieren wird.

Zehetner: Was heißt hier froh? Die müssen ihre Schulden bezahlen! Geld wurde von unseren Konten gestohlen.

OÖN: Sie sprechen das „System Petrikovics“ (ehemaliger Manager Karl Petrikovics) an, wie Sie es genannt haben.

Zehetner: Die beiden Immo-Fonds wurden vollständig von der CPB dominiert. Sie hatten keinen eigenen Willen, kein Personal, keinen eigenen Vorstand. Die CPB hat alles beigestellt und ist daher für alles verantwortlich. Die Constantia B.V. als Eigentümerin war über Jahre Nutznießerin der Gewinne und Managementgebühren, auch durch Überfakturierungen und Aktienspekulationen.

OÖN: Zahlen Sie für die Managementverträge, die Ihr Vorgänger der CPB abkaufte?

Zehetner: Wir haben uns tendenziell geeinigt, dass wir die Aviso Delta, eine Schwestergesellschaft der CPB, übernehmen. Die Klärung des Wertes der Verträge wurde in die Zukunft verschoben. Das soll den Banken, die CPB aufgefangen haben, den Druck nehmen und ermöglichen, die Vermögenswerte der CPB zu verkaufen.

OÖN: Die Constantia Privatbank soll zerschlagen werden.

Zehetner: Auf jeden Fall. Hoffentlich ist die Verwertung erfolgreich. Dann werden unsere Ansprüche umso besser abgedeckt.

OÖN: Werden Sie auch Ansprüche auf die Anteile der AMAG-Mutter Constantia Packaging stellen?

Zehetner: Selbstverständlich – dies sind die wesentlichen Vermögenswerte der Constantia B.V. Der Vergleich kann nur zustandekommen, wenn entweder die Mehrheit der Anteile an der Packaging verkauft oder an die Gläubiger der B.V. – die Immoeast, die Fries Stiftungen und die Bank Austria – übertragen werden.

OÖN: Ist die Fusion von Immofinanz und Immoeast noch ein Thema?

Zehetner: Ja, das soll die letzte Stufe der Restrukturierung sein, weil die doppelstöckige Struktur sinnlos ist.

  

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RE: Interview Zehetner: Kapitalbedarf für drei Jahre gesichert
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.09 23:01)

>Zehetner: Wir arbeiten daran, dass sie möglichst ihr ganzes
>Geld bekommen oder wir zumindest dort hinkommen, wo der
>Nettowert der Immobilien liegt. Die Börsenkurse sind derzeit
>ein Drittel davon.

Ziemlich optimistische Ansage - das erfordert in vielen Fällen vermutlich Kurs 10 Euro...


>Zehetner: Der Kapitalbedarf ist überschaubar. Für die nächsten
>drei Jahre haben wir ihn durchstrukturiert.

Da wiederspricht er sich ein wenig - Insolvenzgefahr 5%
sollte eigentlich nicht bestehen, wenn schon die nächsten drei Jahre gesichert sind.



>Zehetner: Solange man nur mit einer Bank zu tun hat, ist das
>okay. Wir haben zuletzt Finanzierungen über 500 Millionen Euro
>gemacht. Wenn sie sich zusammenrotten, werden sie zum
>Problem.

Zusammenrotten... no love lost


>OÖN: Werden Sie auch Ansprüche auf die Anteile der AMAG-Mutter
>Constantia Packaging stellen?
>
>Zehetner: Selbstverständlich – dies sind die wesentlichen
>Vermögenswerte der Constantia B.V. Der Vergleich kann nur
>zustandekommen, wenn entweder die Mehrheit der Anteile an der
>Packaging verkauft oder an die Gläubiger der B.V. – die
>Immoeast, die Fries Stiftungen und die Bank Austria –
>übertragen werden.

Übertragung unter Zugrundelegung des aktuellen Marktwerts wäre mir
am liebsten.

  

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Immoeast: UniCredit sieht über Kursziel hinaus Potenzial
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.6.09 12:12)

http://www.boerse-express.com/pages/789719

Die Analysten von UniCredit bestätigen ihre Kaufempfehlung für die Immoeast und bestätigen das Kursziel von 2,4 Euro je Aktien. Analyst Alexander Hodosi sieht allerdings deutlich mehr Potenzial für den Aktienkurs und verweist auf den hohen Abschlag von 75% zum zuletzt gemeldeten NAV. "Dieser Discount ist deutlich grösser als etwa beim CEE-Peer GTC (rund 30%)", so der Analyst. Europäische Immoaktien werden aktuell mit einem Discount von rund 40% zum NAV gehandelt.

Die Situation bei der Immoeast habe sich aufgrund etlicher Restrukturierungsschritte verbessert, so der Analyst. Die Entwicklungspipeline wurde von anfänglichen 6,9 Mrd. auf 1,7 Mrd. Euro gekürzt. Zudem wurden mit Jänner dieses Jahres die Zahlungen an die Constantia Privatbank gestoppt. Das spare jährlich rund 80 Mio. Euro an Gebühren.

Die Fusion mit der Immofinanz sei nach wie vor ein Thema, auch wenn es schwierig werden dürfte, die Minderheitsaktionäre der Immoeast davon zu überzeugen, so Hodosi.

Die Immofinanz hält derzeit 54,6% an Immoeast. Um auf die geforderte Zustimmung von 75% in der Hauptversammlung zu kommen, müssten daher 21% aus dem Streubesitz zustimmen.

  

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Immofinanz: Staat muss minderjährigen Immofinanz-Anleger entschädigen interessant
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.7.09 23:53)

Staat muss minderjährigen Immofinanz-Anleger entschädigen
"Die Presse": Weil Pflegschaftsgericht Veranlagung in vermeintlich "mündelsichere" Immofinanz-Aktien angelegt hatte - Der Republik droht eine Flut von Klagen
(c)
Nach einem am Donnerstag vom Verein für Konsumenteninformation (VKI) präsentierten Urteil des Wiener Landesgerichts für Zivilrechtssachen über die Mündelsicherheit von Immobilienaktien droht der Republik Österreich nun eine Flut von Klagen, berichtet die "Presse" in ihrer Freitagausgabe. Demnach muss die Republik einem Minderjährigen Schadenersatz zahlen, weil das Pflegschaftsgericht zugestimmt hatte, dass die Hälfte des Vermögens in vermeintlich "mündelsichere" Immofinanz-Aktien angelegt wurde. Das Urteil ist rechtskräftig.

Neben Immofinanz wurden in Werbeprospekten auch die Papiere von Meinl European Land (MEL) als "mündelsicher" angepriesen. "Das Urteil zeigt, dass der Staat seinen Kontrollpflichten nicht nachgekommen ist ", sagte der Grazer Anlegeranwalt Harald Christandl zur "Presse". Unter "mündelsicher" versteht der Gesetzgeber im Regelfall Anlageformen, die mit sehr geringem Risiko behaftet und daher für "Mündelgeld" geeignet sind. Darunter fallen Spareinlagen, Anleihen der Republik Österreich und der österreichischen Bundesländer. Weil spekulative Wertpapiere wie etwa Aktien davon nicht erfasst sind, bedarf es Gutachten von Sachverständigen.

Das Besondere daran: Was sich "mündelsicher" nennen darf, kann nicht nur dem Portfolio von Minderjährigen beigemischt werden, sondern wird auch als Verkaufsargument gegenüber vorsichtigen Investoren verwendet. Tausende Anleger lösten ihre Ersparnisse auf und kauften die als mündelsicher beworbenen Papiere von Immofinanz und Meinl European Land (MEL). Nach den Kursstürzen ist der Großteil des Geldes weg. Ein Minderjähriger ließ sich das nicht gefallen und klagte. Der Betroffene war neun Jahre alt, als er nach einem tragischen Unfall 75.000 Euro Schadenersatz zugesprochen bekam. Sein Vormund legte rund die Hälfte des Geldes in Immofinanz-Aktien an. Um die Genehmigung des Pflegschaftsgerichts zu bekommen, legte der Vormund das Gutachten des Wiener Wirtschaftsprüfers Leopold Wundsam über die Mündelsicherheit der Immobilienaktie vor. Auftraggeber der Expertise war die Constantia Privatbank, die für das Management von Immofinanz verantwortlich ist und vom Verkauf der Aktie profitierte.

Das Pflegschaftsgericht genehmigte die Investition. Der Minderjährige forderte nach der Talfahrt der Immofinanz-Aktie, dass der Staat für den Schaden aufkommt. Das Landesgericht für Zivilrechtssachen in Wien gab ihm recht. Die Richterin entschied, dass die Investition von mehr als der Hälfte des Gesamtvermögens in Aktien - noch dazu einer einzigen Gesellschaft - nicht sachgerecht sei.

Anlegeranwalt Christandl geht noch einen Schritt weiter. Er wirft der Finanzmarktaufsicht (FMA) die Verletzung der Kontrollpflichten vor. Denn die Aufsicht sei nicht gegen die "irreführende und das Risiko verharmlosende Werbung" bei Meinl European Land (MEL) eingeschritten, heißt es in der Klage, die gegen den Staat eingebracht wurde. Auch bei MEL gab es ein Gutachten über die Mündelsicherheit der Wertpapiere.

Laut Christandl sieht das Kapitalmarktgesetz vor, dass die FMA die Grundsätze der Prospektwahrheit auch im Zusammenhang mit der für die Wertpapiere veröffentlichten Werbung auf Übereinstimmung zu prüfen hat. Eine derartige Prüfung sei offenbar unterlassen worden, da weder Werbung noch der MEL-Emissionsprospekt von der FMA beanstandet wurde. "Wir bereiten ähnliche Klagen für Immofinanz-Anleger vor", so Christandl. Die FMA weist die Vorwürfe zurück.

Quelle:
http://www.boerse-express.com/pages/791013

  

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In vielen Fällen welche der VKI gegen den AWD beanstandet geht es um genau solche Sachverhalte.
Berater empfiehlt auf Grund eines Gutachtens, Richter stimmt zu.
Zumindest jene Fälle die laufend in der Presse/TV auftauchen sind vor diesem Hintergrund zu sehen.
Hat sich der VKI jetzt nicht den falschen Gegner (bewusst?)ausgesucht?
Aber na gut, der VKI kann ja schwer gegen seinen Eigentümer (das Soz.Ministerium = Republik) vorgehen.
Beleuchten wir doch die Angelegenheit von dieser Seite: diese Fälle gegen AWD werden dann möglicherweise abgewiesen und ein neuer Haftungsanspruch gegenüber dem Staat kann dann wegen Verjährung nicht mehr erfolgen.
Damit hätte dann der VKI im Sinne seines Eigentümers gehandelt.

  

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RE: Immofinanz: Staat muss minderjährigen Immofinanz-Anleger entschädigen gut analysiertgut analysiert
Rang: thomas250(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.7.09 13:33)

Da muss man aber schon differenzieren und dazu hat die Presse offensichtlich keine Lust, versteht das Thema nicht oder will sich die Schlagzeile nicht kaputtmachen lassen. Das Gericht spricht den Schadenersatz ja nicht einfach so wegen der Investition in Immofinanz zu. Wie das Gutachten sagt ist Immofinanz zur Beimischung in einem Müdeldepot geeignet (das könnte man natürlich auch hinterfragen) und 50% sind keine Beimischung. Wären das nur z.B. 10% gewesen hätte das Gericht meiner Meinung nach sicher anders entschieden und abgewiesen. Dieser Fall ist sicher nicht als Referenz-Case für den normalen Anleger geeignet, der glaubt jetzt seine Verluste einklagen zu können.

  

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RE: Immofinanz: Staat muss minderjährigen Immofinanz-Anleger entschädigen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.7.09 13:58)

>Dieser Fall ist sicher nicht als Referenz-Case für den normalen Anleger geeignet, der glaubt jetzt seine Verluste einklagen zu können.


Keinesfalls. Es geht eigentlich gar nicht um Immofinanz, sondern darum, daß Vermögen Unmündiger viel riskanter als zulässig veranlagt worden sind, also um den Schutz des Unmündigen vor dem Vormund. Daß das Riskio Immofinanz hieß, ist eigentlich Zufall.

  

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Constantia-Paket soll bei Fries und Immoeast landen
Rang: carlos(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.7.09 13:03)

Constantia-Packaging-Paket soll bei Fries und Immoeast landen
Landeshaftung für Amag-Deal wieder vom Tisch

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Wien - Im Kampf um einen Vergleich zwischen Immoeast und niederländischer Constantia Packaging B. V. von Turnauer-ErbinChristine de Castelbajac gibt es neue Wendungen. Die B. V. schuldet der Immoeast ja rund 512 Mio. Euro und will sich derer mittels Verkäufen aus ihrem Vermögen entledigen. Zudem muss die B.V. demnächst 160 Mio. Euro an Schulden bei Bank Austria (BA) und Oberbank zurückzahlen.

Der B. V. gehören mehr als 90 Prozent am börsennotierten Verpackungskonzern Constantia Packaging AG und 16,5 Prozent an der oberösterreichischen Alu-Schmelze Amag. Zuletzt war angepeilt, dass die B.V. 30 Prozent der Constantia-Packaging auf dem Markt verkauft; die Amag-Anteile sollen um 75 Mio. Euro an die Packaging AG gehen. Den dafür nötigen Kredit (den BA und RLB Oberösterreich geben würden) sollte das Land Oberösterreich garantieren.

Haftung vom Tisch

Diese Haftung ist nun wieder vom Tisch, die Banken sollen darauf verzichten. Und: Die B. V. will 51 Prozent an Constantia Packaging behalten. Je 20 Prozent ihrer Packaging-Anteile will sie an Investor Rudolf Fries und an die Immoeast abgeben; Letztere soll zudem B.V.-Forderungen gegen Futurelab sowie Immoeast-Aktien bekommen. Der bereits begonnene Verkaufsprozess von 30 Prozent wäre damit abgeblasen. Immo-Chef Eduard Zehetner soll sich mit dem Plan grundsätzlich anfreunden können - allerdings besteht er angeblich auf einer Packaging-Mehrheit für Immoeast und Fries.

Garantiegeber Land Oberösterreich wird dafür anderweitig beansprucht: Die Spedition Gartner und KTM Kühler sollen jeweils 7,5 Mio. Euro Haftungen bekommen.(Renate Graber, DER STANDARD; Print-Ausgabe, 4./5.7.2009)

  

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Immofinanz-Urteil: Warnung vor zu grosser Euphorie
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.09 15:29)

Kapitalmarktexperte Andreas Pascher von der Wiener Kanzlei Pascher & Schostal warnt vor zu grosser Euphorie hinsichtlich des jüngsten Immofinanz-Urteils. "Die rechtskräftige Verurteilung des Staates zu Schadenersatz, weil die pflegschaftsgerichtliche Genehmigung zur Veranlagung von 50% des Vermögens einer Minderjährigen in vermeintlich 'mündelsichere' Immofinanz-Aktien erteilt wurde, stellt keinen Dammbruch dar", so Pascher.

Das Urteil baue darauf auf, dass das Pflegschaftsgericht die Zustimmung zur Investition von mehr als 50% in Aktien einer einzigen Gesellschaft erteilt hat. Die Ersatzpflicht gründet sich nach dieser Entscheidung nicht nur auf den Begriff 'mündelsicher', sondern zieht auch das Ausmass und die fehlende Streuung zur Haftungsbegründung heran, so der Jurist. Nicht automatisch daraus abgeleitet werden könne, dass das Gericht zum gleichen Ergebnis gekommen wäre, wenn nur 10% in Immofinanz-Aktien investiert worden wären.
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Individuelle Prüfung unumgänglich
Eine individuelle Prüfung sei mehr denn je wichtig. So sei zu prüfen, ob Verstösse des Finanzdienstleisters gegen die Wohlverhaltensregeln gefunden werden können, wie z.B. etwa ob das Wertpapier für den Anleger geeignet war; er ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen hatte, um in Meinl /Immofinanz investieren zu können; er das Risiko einsehen konnte.

"Beachtet werden muss auch, dass der Gesetzgeber seit 27.10.2008 für Schäden aufgrund Verstössen der Finanzmarktaufsicht vorsieht, dass nur gegenüber von der FMA kontrollierten Rechtsträgern gehaftet wird. Die Amtshaftung gegenüber durch Handlungen und Unterlassungen der FMA geschädigten Anlegern ist dadurch mit Gesetz ausgeschlossen worden", so Pascher. Dies sei für jüngere Ereignisse bedeutend. Es bestehen laut Pascher verfassungsrechtliche und gemeinschaftsrechtliche Bedenken gegen die Zulässigkeit eines solchen Haftungsausschlusses. "Die Qualität der Prüfungen der FMA hätten dadurch kein Korrektiv. Ein diesbezügliches Verfahren ist beim Verfassungsgerichtshof anhängig, dessen Ausgang für viele Anleger wie auch die Effizienz zukünftiger staatlicher Aufsicht von wesentlicher Bedeutung sein wird" erklärt Pascher.

http://www.boerse-express.com/pages/791240

  

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RE: Constantia-Paket soll bei Fries und Immoeast landen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.09 21:10)

20% der Constantia Packaging sind im Moment an der Börse nur ca. 95 Mio. Euro wert,
daß kann sich wertmäßig mit dem Rest eigentlich nicht ausgehen und
bringt vor allem keine liquiden Mittel. Andererseits sind die 20% vermutlich
mehr wert als der aktuelle Börsekurs zeigt.

>Constantia Packaging behalten. Je 20 Prozent ihrer
>Packaging-Anteile will sie an Investor Rudolf Fries und an die
>Immoeast abgeben; Letztere soll zudem B.V.-Forderungen gegen
>Futurelab sowie Immoeast-Aktien bekommen. Der bereits
>begonnene Verkaufsprozess von 30 Prozent wäre damit
>abgeblasen. Immo-Chef Eduard Zehetner soll sich mit dem Plan
>grundsätzlich anfreunden können - allerdings besteht er
>angeblich auf einer Packaging-Mehrheit für Immoeast und Fries.

  

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RE: Constantia-Paket soll bei Fries und Immoeast landen
Maxi99(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.7.09 21:40)

>20% der Constantia Packaging sind im Moment an der Börse nur
>ca. 95 Mio. Euro wert,
>daß kann sich wertmäßig mit dem Rest eigentlich nicht ausgehen


..dasselbe dachte ich mir auch, als ich die Nachricht gelesen habe.

  

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Settlement-Variante löst keine Euphorie aus
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.7.09 16:56)

http://www.boerse-express.com/pages/791837

Jüngste Meldungen, wonach ein möglicher Vergleich der Immofinanz-Gruppe mit der Constantia Packaging BV in der Abgabe eines 20%-Pakets der Constantia Packaging AG an die Immoeast münden könnte, werden von Marktteilnehmern differenziert beurteilt. "Wir würden ein derartiges Settlement eher negativ beurteilen, da es keine positiven Effekte auf die Liquiditätssituation hat und daher auch nicht die Finanzkraft der Immoeast stärken würde", so die Analysten der UniCredit. Ein 20%-Paket am Verpackungskonzern würde zudem nicht jenen ursprünglich in Aussicht stehenden 170 Mio. Euro Cash entsprechen.

  

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+289% im 1. Halbjahr

Die Arbeit beginnt, Früchte zu tragen.

<<<<<<<<<<<<<<

gerade gesehen auf börseexpress. geld scheint genug da wenn man sich solche sachen leisten kann.

  

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Endlich, ich freu mich schon auf Sprüche wie: "müdelsichere Performance von über 250% - anlegen in reale Werte". Auf der Homepage gibts dann noch einen "Performancekalkulator" laut dem man für den Gegenwert eines Biers in 5 Jahren Millionär ist: "Verzichten sie auf ein Bier und besitzen sie in 5 Jahren ihr eigenes Weingut" wär dann auch noch ein schöner Spruch...

  

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Nicht unbedingt mein Fall (DerSpekulant.ch), aber zur Info:

+ Anleihenkurs steigt und steigt bei hohem Handelsvolumen
+ Kauft Immofinanz Anleihen am Markt zurück?
+ 36 % p.a. Verzinsung bis 2012
+ Kursziel erhöht von 60 % auf 80 % (aktuell 43 %)

Weiterhin spannend ist die Lage bei der grössten österreichischen Immobiliengesellschaft, Immofinanz, deren 2017er Wandelanleihen (WKN A0TMMN, Kürzel IMOB, ISIN XS0332046043) wir in unserem Musterdepot haben. Auf Grund der immer positiver werdenden Rahmenbedingungen haben wir unser Kursziel von 60 % auf 80 % erhöht und empfehlen die Bonds weiterhin zum Kauf.

Im April konnte das Unternehmen im Rahmen eines Umtauschangebotes (Ergebnis im Detail) die Anleihenschulden deutlich reduzieren. Unseren Berechnungen zufolge gab es nach dem Umtauschangebot 229,6 Mio. Euro Nominale 2011er Anleihen, rund 675 Mio. Euro Nominale an 2014er Anleihen und rund 250 Mio. Euro Nominale an 2017er Anleihen. Trotz mehrfacher Nachfragen war das Unternehmen nicht bereit, exakte Zahlen der ausstehenden Anleihen bekannt zu geben.
Seit dem Umtauschangebot steigen die Kurse der alten Anleihen auch kontinuierlich an und es entsteht sehr stark der Eindruck, dass das Unternehmen selbst am Markt Anleihen zurück kauft. Nachdem sich die Finanzierungssituation der Banken in den letzten Monaten wieder deutlich verbessert hat, sollte der Immobilienkonzern von den Instituten auch wieder neue Gelder bekommen können.

Die grundsätzlich bis 2014 bzw. 2017 laufenden Anleihen haben gemäss Anleihenbedingungen eine Rückzahlungsoption im Jahr 2012, nämlich zum Preis zu 100 % bei den 2014er Anleihen und von ungewöhnlichen 113,47 % bei den 2017er Anleihen (das resultiert daraus, dass die jährlich gezahlten Zinsen dieser Anleihe sehr gering sind und dafür das Nominale jedes Jahr ansteigt).
Kauft das Unternehmen also bei aktuellen Kursen von rund 43/44 % (2017er Anleihe) bzw. 46/47 % (2014er Anleihe) Papiere, dann fällt somit die Rückzahlungsverpflichtung über den gekauften Anleihenbetrag in der Bilanz weg und es entsteht ein hoher Buchgewinn. Wir können uns sehr gut vorstellen, dass das Unternehmen im ersten Quartal 2009/2010 per 31.7.2009, dessen Zahlen am 29. September veröffentlicht werden, ein hohes ausserordentliches Ergebnis erzielen könnte und somit ein schöner Nettogewinn in der GuV stehen würde.

Unbedingt lesen sollten Sie dieses Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Eduard Zehetner. Darin beschreibt der erfahrene Sanierer, dass die Insolvenzgefahr mittlerweile sehr überschaubar geworden ist und er über eine hohe, freie Liquidität im dreistelligen Millionenbereich verfügen kann. Somit liegt es auf der Hand, dass die Firma Anleihen rückkaufen sollte.

Sehr positiv werten wir auch, dass sich ein Vergleich mit der Constantia-Gruppe abzeichnet, der dem Unternehmen einen dreistelligen Millionenbetrag bringen sollte. Bei Unternehmenspräsentationen erwartete man zuletzt eine Einigung bis Ende August (Bericht). Hier finden Sie die aktuelle Unternehmenspräsentation, die das Unternehmen den Investoren zeigte.


Fazit: Weiter Kaufen

Unsere Immofinanz-Spekulation hat sich bereits blendend entwickelt. Seit der Depotaufnahme hat sich der Kurs der Wandelanleihe mehr als verdoppelt. Es gibt aber immer noch sehr viel Platz nach oben und die Anleihenkurse kletterten zuletzt kontinuierlich nach oben. Es ist also noch längst nicht zu spät um einzusteigen, da sich auch die fundamentale wirtschaftliche Situation von Immofinanz in den vergangenen Monaten erheblich verbessert hat, weshalb wir das Kursziel von bisher 60 % anbheben und wir derzeit Kurse von 80 % als angemessen ansehen würden. Dies entspricht aktuell (berechnet mit Kurs 80 %) einer Verzinsung von 12,37 % p.a. Somit gibt es auf dem aktuellen Kursniveau von ca. 43/44 % immer noch fast ein Kursverdoppelungspotenzial!

derspekulant.ch

  

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RE: Kaufempfehlung für die Anleihen
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.7.09 19:24)

>Nicht unbedingt mein Fall (DerSpekulant.ch)

bust du gar abonnent?!

  

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>>Nicht unbedingt mein Fall (DerSpekulant.ch)
>
>bust du gar abonnent?!

Ich bekomme das tatsächlich, aber ich habe mich nie (bewußt) angemeldet

  

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RE: Kaufempfehlung für die Anleihen
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.7.09 22:13)

Ich war auch bsoffm bei der Anmeldung

Aber ich les den Spekulant trotzdem gerne. Kommt auch nur 1x in 2 Wochen oder so. Und sie schreiben nicht so marktschreierisch wie die wirklich unverlangt einlangenden Newsletter.

  

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Immoeast: Erste Group erhöht Ergebnisprognose für laufendes Jahr
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.7.09 10:42)

Höheres Kursziel - Für 2008/09 Verlust von rund 2 Mrd. Euro erwartet

Die Analysten der Erste Group erhöhen die Empfehlung für die Immoeast von "Halten" auf "Akkumulieren". Das neue Kursziel auf Sicht von 12 Monaten lautet auf 2 Euro (zuvor: 1,1 Euro).

Seit dem letzten Analyse-Update im Februar dieses Jahres habe Immoeast gute Fortschritte im Restrukturierungsprozess gemacht, argumentiert Analyst Gernot Jany. Das Risiko einer Insolvenz wurde deutlich verringert, was sich im März und April auch in der starken Kursentwicklung widergespiegelt hat. Die Aktie werde aber noch immer mit einem Abschlag von rund 30% zur Peer Group gehandelt. Jany führt das auf die noch offenen Punkte bei der Restrukturierung zurück. Im neuen Bewertungsmodell geht Jany ausschliesslich von einem Szenario der Unternehmensfortführung aus.

Ein Vergleich in Sachen Ibag-Bonds (513 Mio. Euro) bzw. die Internalisierung des Managements könnten sich als positiver Kurstrigger erweisen, so der Analyst. Die Verhandlungen mit Banken über eine Kreditfazilität von 425 Mio. Euro würden sich als ziemlich kompliziert erweisen.

Jany hat seine Ergebnisprognosen für Immoeast überarbeitet und teils deutliche Änderungen vorgenommen. Für das zurückliegende Geschäftsjahr 2008/09 (die Immoeast präsentiert am 20. August die Zahlen) erwartet er nun einen höheren Verlust aufgrund weiterer Immobilienwertberichtigungen. Das Nettoergebnis sollte sich auf -2,11 Mrd. Euro belaufen (vorherige Schätzung: -1,47 Mrd. Euro). Für das Folgejahr hebt Jany die Prognose allerdings an und erwartet einen Überschuss von 107 Mio. Euro (zuvor: -133 Mio. Euro).

BE
10.07.2009

  

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Die ganze Analyse:

http://produkte.erstegroup.com/CorporateClients/de/ResearchCenter/Overview/Research_Detai l/index.phtml?ID_ENTRY=780

Immoeast: Restructuring proceeding well
Since our last company report in February, Immoeast has made good progress in its restructuring process, reducing the risk of bankruptcy considerably, which has been reflected in the strong stock price performance, especially in March and April. Nevertheless, Immoeast stock still trades at a discount of around 30% to its peer group, due to the still unresolved issues and overall higher uncertainty surrounding the company. We have incorporated the recent developments into our estimates and dropped the pessimistic scenario of bankruptcy in our valuation model, relying entirely on a going concern scenario. Based on our DCF model, we derive a new 12-month target price of EUR 2.0 and therefore upgrade our recommendation from Hold to Accumulate.

  

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>Die ganze Analyse:
>
>http://produkte.erstegroup.com/CorporateClients/de/ResearchCenter/Overview/Research_Detai l/index.phtml?ID_ENTRY=780

Einige interessante Punkte sind enthalten, aber am wesentlichsten erscheint
mir dieser Absatz:

Out of the total EUR 5.1bn reduction of the development pipeline, projects worth EUR 3.5bn
have been completely canceled and EUR 1.7bn are currently frozen, but will possibly be finished
later. The land or construction sites of the canceled projects are planned to be sold without a
loss. So far, only EUR 45mn in cash costs have been incurred, which is considerably below
Immoeast’s provisions of around EUR 352mn allocated for onerous contracts. For the frozen
projects, management estimates recurring costs of around EUR 1-2mn per year.


Da ist Potenzial für positive Überraschungen in der Zukunft. Die jährlichen Kosten
für die eingefrorenen Projekte sind auch wesentlich niedriger als
ich gedacht hätte.

  

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>Da ist Potenzial für positive Überraschungen in der Zukunft.
>Die jährlichen Kosten
>für die eingefrorenen Projekte sind auch wesentlich niedriger
>als
>ich gedacht hätte.

Hat mich auch sehr überrascht. Welches "berühmte" Analysehaus war das noch - ich glaube Kempen - die da mal ganz andere Zahlen präsentiert haben ...

  

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>Hat mich auch sehr überrascht. Welches "berühmte"
>Analysehaus war das noch - ich glaube Kempen - die da mal ganz
>andere Zahlen präsentiert haben ...

Gab es schon mal Schätzungen? Ich kann mich an keine erinnern, gefühlsmäßig
hätte ich jedoch deutlich mehr erwartet.

  

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>>Hat mich auch sehr überrascht. Welches
>"berühmte"
>>Analysehaus war das noch - ich glaube Kempen - die da mal
>ganz
>>andere Zahlen präsentiert haben ...
>
>Gab es schon mal Schätzungen? Ich kann mich an keine erinnern,
>gefühlsmäßig
>hätte ich jedoch deutlich mehr erwartet.

Ich hab´ Zahlen von weit jenseits der 100 Mio. im Kopf, habe aber keine Ahnung mehr, wo ich die herhabe.

Was noch auffällt ist, daß Immoeast heute den monatelangen Seitwärtstrend nach oben hin verlassen hat. Sollte sich der Ausbruch bis Ende der Woche bestätigen, halte ich weitere Terraingewinne von etwa 20% (kann auch mehr sein) für möglich. Was noch auffällt, ist der Umstand, daß Immofinanz nicht folgen kann und der Spread IEA / IIA rekordverdächtige Dimensionen erreicht hat.

  

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>folgen kann und der Spread IEA / IIA rekordverdächtige
>Dimensionen erreicht hat.

Ich habe mir das einmal angesehen, es gab in der Vergangenheit schon
zwei Mal einen ähnlich hohen Spread. Allerdings waren die Kurse
damals viermal so hoch...

  

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>>folgen kann und der Spread IEA / IIA rekordverdächtige
>>Dimensionen erreicht hat.
>
>Ich habe mir das einmal angesehen, es gab in der Vergangenheit
>schon
>zwei Mal einen ähnlich hohen Spread. Allerdings waren die
>Kurse
>damals viermal so hoch...

Ja, absolut war er schon ähnlich hoch (0,5). Aber relativ ist er auf Rekordniveau (IEA 33% über IIA).

  

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petrikovics und kollegen bekamen 5,3 millionen in 2008
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.7.09 11:45)

Die Geldinstitute verdienen wieder gutes Geld. Und schon sind
satte Gagen und die Gier zurück. Ein FORMAT-Report über die Gehälter der Banker, schrumpfende Boni und kräftig
steigende Fixbezüge.

Karl Petrikovics fiel im vergangenen Jahr nicht gerade durch glänzende Managementleistungen für das ihm unterstellte Bankinstitut auf. Der einstige Vorstandsvorsitzende der Constantia Privatbank, gegen den die Staatsanwaltschaft unter anderem wegen Untreue und Betrugs ermittelt, kann dennoch zufrieden sein. Er und seine Vorstandskollegen Norbert Gertner und Karl Arco konnten für 2008 insgesamt satte 5,3 Millionen Euro Gehalt einkassieren. In der Summe noch nicht miteinberechnet: Abfertigungen und Aktienoptionen. Dafür, dass die Bank nur durch eine Haftung des Staates gerettet werden konnte, erscheinen 5,3 Millionen Euro – wobei auf Petrikovics allein rund 2,3 Millionen entfallen dürften – exorbitant hoch. Sieht man sich weltweit bei den Bankern um, ist Petrikovics allerdings kein Einzelfall. Stephen Hester etwa, Chef der Royal Bank of Scotland, die vom Steuerzahler aufgefangen werden musste, soll 11,3 Millionen Euro Jahressalär bekommen. Mit Einverständnis der zuständigen Behörde, wohlgemerkt. Besonders dreist auch Peter Fleischer, der geschasste Vorstand der deutschen KfW-Bank, der mit seiner Überweisung an die bereits bankrotte US-Bank Lehman Brothers in die Geschichte eingegangen ist. Er hat seinen ehemaligen Arbeitgeber auf Zahlung von 2,3 Millionen Euro verklagt, von denen er vom Gericht jetzt immerhin eine Million zugesprochen bekam.

Forderungen trotz Misswirtschaft
Unbelehrbarkeit findet sich auch unter Österreichs Bankern: Der ehemalige Kommunalkredit-Chef Reinhard Platzer, dessen Bank an den Rand des Ruins geführt wurde, ist auch vor Gericht gezogen. Er fordert 3,5 Millionen Euro. Haben die Banker aus der Krise nichts gelernt, sondern greifen weiter schamlos zu, obwohl ihre Institute erst vor wenigen Monaten vom Steuerzahler gerettet werden mussten? Oder müssen sich die ehemali­gen Herren des Universums – eingeengt von neuen politischen Vorgaben – künftig an bescheidenere Saläre gewöhnen? Gemessen an dem Aufschrei, der Ende letzten Jahres um die Welt ging, nehmen sich die Änderungen bei den Gehältern der Banker jedenfalls ziemlich bescheiden aus. So haben zwar international und auch in Österreich Vorstände staatlich gestützter Banken weitgehend auf Boni verzichtet, große Systemänderungen sind aber bisher ausgeblieben. Deckelungen von Bankergehältern sind ebenso vom Tisch wie die generelle Abschaffung von erfolgsabhängigen Boni. Reduziert wurden diese aber – zumindest im Jahr 2008, wie eine aktuelle Deloitte-Bankengehaltsstudie für Österreich zeigt (Bonuszahlungen an der Wall Street, Bonuszahlungen heimischer Banken, Vorstandsgagen). Die variablen Bezüge der Banker machen durchschnittlich nur noch fünf bis 15 Prozent des Grundgehalts aus.

Top-Experten
Ausnahmen bestätigen die Regel: Mit 62,1 Prozent Bonus als Mittelwert zählt ein Abteilungsleiter für Wertpapier- und Investmentbanking zwar heute zu den Spitzenreitern – im Jahr 2007 konnte er aber noch satte 95 Prozent einstreifen. Unterschiedlich präsentiert sich das Bild hingegen bei den Grundgehältern. Während ein Top-Experte für Corporate Finance von 100.700 Euro auf 71.400 Euro zurückfiel, konnte der Investmentbanking-Abteilungsleiter sein Salär von 97.600 auf 117.900 sogar deutlich steigern. Die Ergebnisse der Studie werden von Insidern weitgehend be­stätigt. Bernhard Ramsauer, Vorstandsvorsitzender der Privatbank Sal. Oppenheim, spricht auch von einem Rückgang der Boni eines Senior Private Bankers von 40 bis 50 Prozent auf maximal 15 Prozent für 2008: „Unser Bonussystem richtet sich nach dem Gesamterfolg der Bank. Nachdem das positiv war, verteilen wir zwar nicht viel, aber ein bisserl was.“ Zu den Gewinnern der Krise dürften jedenfalls die Risikomanager zählen. „Der Trend geht in die Richtung, dass Banker im Risk-Management oder im Restrukturierungsbereich bald mehr verdienen werden. Der Bonus kann bei bis zu 30 Prozent liegen“, berichtet Johann Strobl, Risikovorstand der RZB.

Die neue Bescheidenheit
Capital-Bank-Chef Constantin Veyder-Malberg hat jedenfalls erkannt, dass sich die Branche ändern muss, um Kunden zu behalten oder Neukunden zu gewinnen. Die Vergütung seiner Bank wird in Zukunft deswegen vom Erfolg abhängig gemacht. Nur wenn am Ende des Jahres auf dem Kundendepot mehr Geld da ist, sollen 15 Prozent der Gewinne an die Bank fallen. „Damit sind wir auf der Seite der Kunden“, sagt Veyder-Malberg und geht davon aus, dass er damit dennoch wirtschaftlich keine Einbußen erleiden wird. Einbußen in Millionenhöhe erleidet dagegen Peter Wuffli, der ehemalige Chef der trudelnden Schweizer Bank UBS. Und das freiwillig. Er hat Ende 2008 überraschend auf rund acht Millionen Euro seines Salärs verzichtet. Was Wuffli freiwillig vorexerziert hat, das müssen die heimischen Vorstände jener Banken, die das staatliche Hilfspaket in Anspruch genommen haben, erzwungenermaßen auch nachmachen. Es gilt nämlich der Grundsatz, dass für jedes Jahr, in dem eine Bank die Zinsen für das vom Staat zur Verfügung gestellte Kapital nicht bedienen kann, Manager und Vorstände keine Boni kassieren dürfen. Bankenpaket hin oder her, hierzulande haben sich die Vorstände aller Großbanken darüber hinaus dazu entschlossen, auf ihre Boni für 2008 zu verzichten. In der Bank Austria waren das für einen neunköpfigen Vorstand etwa 1,25 Millionen Euro. Verzicht übten 2008 auch die Meinl-Bank-Manager: Ihnen blieb von 18 Millionen Euro gerade einmal die Hälfte übrig. Erklärung eines Meinl-BankSprechers: „In der Meinl Bank wird sehr performanceorientiert bezahlt.“

Wider die Schamlosen
Flächendeckend hat sich die „neue Bescheidenheit“ aber noch lange nicht durchgesetzt, immer noch ist die Wut auf gierige Banker groß, und sie werden mit Attributen wie „Schamlose“, „Totentänzer“ und „Bankster“ bedacht. Was Regierungen dazu zwingt, die Vergütungssysteme der Top-Finanzer schärfer unter die Lupe zu nehmen. Allerorten basteln deswegen Regierungsbeamte und Experten an neuen Modellen, die Extremrisiken vermeiden und Bankern eine langfristig bescheidenere Perspektive ihres Business – und ihres Salärs – antrainieren sollen. Rasch, aber mit deutscher ­Gründlichkeit wurde im Nachbarland etwa das „Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung“ durch den Bundestag gepeitscht, das zwar keine Gehaltsobergrenzen einzieht, aber immerhin verlangt, dass die Bezüge branchen- oder landesüblich gestaltet werden sollen. „Solche staatlichen Grenzen halte ich für sinnvoll“, sagt der Klagen­furter Unternehmensethiker Matthias ­Karmasin. „Es gibt ja nur zwei Optionen: Entweder man vertraut auf die Selbstregulierungsfähigkeit, oder man setzt gesetzliche Grenzen. Dass Ersteres nicht funktioniert, sieht man ja an den bisherigen Vorstandsgehältern.“

Verantwortung großgeschrieben
Neben längerfristig orientierten Bonuszahlungen wird auch Verantwortung großgeschrieben: Wer im Aufsichtsrat Bezüge beschließt, die unangemessen sind, ist künftig persönlich schadenersatzpflichtig. Auch Vorstände selbst werden an die Kandare genommen: Waren sie bisher oft durch branchenübliche Vermögensschadensversicherungen („D&O-Versicherun­gen“) von jeder Haftung befreit, müssen sie bald einen Selbstbehalt vom anderthalbfachen ihres jährlichen Fixsalärs übernehmen. In den USA müssen sich jetzt die Vorstände strauchelnder Großunternehmen wie Citigroup-Chef Vikram Pandit und General-Motors-Chef Fritz Henderson mit dem Washingtoner Anwalt Kenneth Feinberg herumschlagen, der im Auftrag Barack Obamas angemessene ­Gehaltsgrenzen (Richtwert: 500.000 Dollar) bei den Top 100 einziehen soll. Weitere 80 Finanzinstitute, die mit Staatsgeld beatmet werden, müssen dem Juristen ebenfalls Einblick in ihre Salär-Systeme gewähren und sie nach seinen Wünschen anpassen. Auch London rüstet im Kampf gegen unverschämte Boni auf: Banken, die ihren Angestellten weiterhin hohe Boni für kurzfristige Erfolge versprechen, sollen von der Finanzaufsicht risikoreicher eingestuft werden. In Zürich wiederum hat die Schweizer Finanzaufsicht die dortigen Banken aufgefordert, spezielle Vergütungs­berichte zu übermitteln. Sollte der ­Aufsicht das entsprechende Gehaltsmodell nicht schmecken, muss die Bank dieses über­arbeiten.

Mehr Transparenz
Und in Österreich? „Natürlich müssen Banker in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einen Beitrag zur Krise leisten“, meint Sparkassen-Generalsekretär Michael Ikrath. Seine Forderung: Banken, die Staatshilfe in Anspruch genommen haben, sollen zwingend ihre Vorstandsbezüge einzeln offenlegen. „Wenn es Andreas Treichl überlebt hat, wird es auch anderen nicht schaden. Der Steuerzahler hat ein Recht darauf, das zu erfahren“, sagt Ikrath. Auch Christian Havranek, der Autor der Bankenstudie, ist überzeugt davon, dass sich Gehaltstransparenz in den nächsten Jahren durchsetzen wird. „Über die Vergütungspraxis muss jederzeit offen geredet werden“, findet er. Allein mit mehr Transparenz gibt sich Werner Muhm, Direktor der AK, nicht zufrieden. Der ­gesamte Aufsichtsrat, und nicht wie jetzt nur einige wenige Aufsichtsratsmitglieder, soll die Vorstandsgehälter ausverhandeln. Außerdem, so Muhm: „Ähnlich wie in Deutschland soll bei ­neuen Verträgen vereinbart werden, dass auch nachträglich Gehälter und Abfindungen herabgesetzt werden können.“ Was in den Gehaltsschemata herabgesetzt werden muss, ist gerade Gegenstand von Verhandlungen zwischen Banken, die Partizipationskapital in Anspruch genommen haben, und dem Finanzministerium bzw. der „Banken-ÖIAG“ Fimbag. „Hat etwa die Wertpapier-Abteilung der Bank X ein System, das hohes Risiko belohnt“, erklärt Finanzminister-Sprecher Daniel Kapp, „muss sie beim nächsten Treffen einen Vorschlag für ein überarbeitetes System mitbringen und diesen, so es das Ministerium zulässt, umsetzen.“ Im Herbst soll eine ­erste Lösung mit der Erste Bank stehen.

Grundgehälter erhöht
Ändern soll sich also doch einiges, glaubt man den Beteuerungen von der poli­tischen Bühne. Ein Blick auf die Wall Street oder in die Londoner City zeigt allerdings, dass die Banker nicht nur mit jahrelangem Kurzfristverhalten die Krise verschuldet, sondern auch jetzt wenig mehr als ihr Kurzzeitgedächtnis aktiviert haben. Besonders die US-Citigroup ließ durch die Ankündigung aufhorchen, die Grundgehälter ihrer Angestellten um bis zu 50 Prozent zu erhöhen. Auch über fette Bonuszahlungen wird bereits wieder spekuliert, als ob die Branche nicht eben erst vom Steuerzahler hätte gerettet werden müssen. Denn weltweit verdienen die Banken, die das Massaker überlebt haben, wieder. Ob mit dem Handel mit Rohstof­fen, Devisen oder Aktien, der Beratung bei Übernahmen oder Anleihenplatzierungen – das Geschäft der Gescholtenen brummt. Goldman Sachs rechnet gar mit dem besten Ergebnis seiner 140-jährigen Geschichte. In London liegen die Margen durch den Wegfall vieler Konkurrenten drei- bis sechsmal so hoch wie vor der Krise. Wer kann, wildert schon ­wieder im Revier der Konkurrenz und wirbt fleißig Leute ab. 300 neue Investmentbanker hat alleine Barclays Capital heuer angestellt – gelockt durch üppige Bonusversprechen. „Bab – Bonu­ses are back“ ist das neue Schlagwort der britischen Wirtschaftspresse. Für 2009 rechnen Experten weltweit mit Anstiegen um bis zu einem Viertel bei den Boni. Da wird wohl auch Josef Ackermann wieder zulangen: Der Vorstand der Deutschen Bank kassierte 2007 14 Millionen, im vergangenen Jahr reduzierte er seine Gage durch Boni-Verzicht auf ein Zehntel.

Investmentbanking kränkelt noch
Auch in Österreich haben die Banken im ersten Quartal wieder gut verdient, auch wenn es den Investmentbankern hierzulande weniger gut gehen dürfte, wie ein hochrangiger Vertreter seiner Branche ­bestätigt: „50-prozentige Boni-Kürzungen sind heuer keine Seltenheit. Die Geschichten, dass in London schon wieder die Scheckbücher gezückt werden und Investmentbanker mit Boni gelockt werden, können wir in Wien nicht nachvollziehen.“

http://www.format.at/articles/0928/525/246178/die-gagen-banker-nach-einbussen-jahr-gagen< /a>

  

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Verkauf der Constantia Privatbank zieht sich
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.7.09 15:57)

Der Verkauf der Constantia Privatbank, der mit den verbindlichen Angeboten ursprünglich Ende letzter Woche in die Endphase hätte gehen sollen, geht jetzt ein weiteres in die Verlängerung. Die Frist wurde um eine weitere Woche verlängert, wurde der APA am Donnerstag ein entsprechender Vorab-Bericht des "WirtschaftsBlatts" bestätigt. Informierten Kreisen zufolge fehlt bei einem der Bieter ein Aufsichtsratsbeschluss, der für ein bindendes Angebot Voraussetzung ist. Der Deal solle trotzdem noch im August über die Bühne gehen, so das Blatt.

Ursprünglich sollten Kaufinteressenten für die Constantia Privatbank (CPB) bis vergangenen Freitag bindende Angebote unterbreiten - eine Frist, die Anfang der Woche bis morgen, Freitag, verlängert worden war und die nun abermals erstreckt worden ist. Neben einigen Finanzinvestoren und Private-Equity-Gesellschaften aus dem In- und Ausland soll zuletzt auch das deutsche Bankhaus Hauck & Aufhäuser noch im Rennen gewesen sein.

Es ist´ der insgesamt dritte Anlauf binnen weniger Jahre, die kleine Bank zu verkaufen.

(apa)


  

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Die Angst der privaten Anleger vor Wirtschaftskrise und Geldentwertung erweist sich als mächtiger Motor für den Zinshausmarkt. Laut Angaben des größten Maklers in dem Bereich haben in der Bundeshauptstadt im ersten Halbjahr Zinshäuser im Wert von bis zu einer halben Milliarde Euro den Besitzer gewechselt. "Wohnimmobilien sind damit zu einer Art Ersatzwährung für Geldanleger geworden", sagt Franz Pöltl, Geschäftsführer der EHL Investment Consulting. "Die Käufer sind weniger preissensitiv als im Vorjahr."

Die Renditen sind seit dem 2. Halbjahr 2008 im Durchschnitt um rund 0,5 Prozentpunkte gefallen, was einem Preisanstieg um rund 10 Prozent entspricht, schreibt der Immobiliendienstleister. Besonders beliebt seien Zinshäuser in gutem baulichem Zustand und ohne weiteren Ausbaubedarf, geradezu "explodiert " sei die Nachfrage nach erstklassigen Zinshäusern im 1. Wiener Gemeindebezirk.

Run auf das Zinshaus

Da private Zinshauskäufe meist in sehr hohem Maß mit Eigenkapital finanziert werden, sei auch die restriktive Kreditpolitik der Banken in diesem Marktsegment kein größeres Problem. Die sehr niedrigen Zinsen auf dem Geld- und dem Anleihemarkt trügen ebenfalls dazu bei, dass es geradezu einen Run auf das klassische Wiener Zinshaus gebe.

Während einige institutionelle Immobilieninvestoren auf der Verkäuferseite zu finden seien, dominierten auf der Käuferseite die Privaten: "Da private Zinshauskäufe meist in sehr hohem Maß mit Eigenkapital finanziert werden, ist auch die restriktive Kreditpolitik der Banken in diesem Marktsegment kein größeres Problem."

Für das zweite Halbjahr 2009 rechnet Pöltl mit weiteren moderaten Preissteigerungen, "mit einer markanten Preiserhöhung ist aber dann zu rechnen, wenn die von vielen Investoren befürchteten inflationären Tendenzen tatsächlich eintreten."

(APA)

  

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Neue Vergleichsvariante mit Amag-Anteil im Spiel
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.7.09 17:54)

http://www.boerse-express.com/pages/796299

Im Vergleichs-Poker zwischen Immofinanz-Gruppe und Constantia Packaging BV (Stichwort: Ibag-Bonds über 512 Mio. Euro) liegt nun wieder eine neue Variante am Tisch, bei der die Amag, an der die Constantia Packaging AG und die Constantia Packaging BV beteiligt sind, eine Rolle spielt. Voraussetzung sei, dass die Amag schuldenfrei übertragen werde, noch in dieser Woche eine Absichtserklärung unterzeichnet werde und die anderen Vergleichskomponenten aufrecht blieben, zitiert Reuters eine mit den Verhandlungen vertraute Person.

Die Aluminiumschmiede Amag ist nach Einschätzung des Insiders mit 440 Mio. Euro bewertet, 16,5% sind im Besitz der Constantia BV, den Rest hält die Constantia Packaging AG. Immoeast könnte einen Anteil von 40% erhalten, der einem Wert von 176 Mio. Euro entspricht. Weitere 30% der Amag-Anteile könnte Immoeast-Grossaktionär Rudolf Fries erhalten, berichtet Reuters.

Immofinanz-CFO Eduard Zehetner (im Bild) wollte die Informationen aus Kreisen nicht bestätigen. "Ich will einen Vergleich, der zustande kommt", sagte Zehetner, der auch CFO und Vorstandssprecher der Immoeast ist, Reuters. Was die Constantia BV im Februar versprochen hatte, "ist sie offensichtlich nicht im Stande zu liefern. Meine Geduld war sensationell, aber sie ist enden wollend".


  

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RE: Neue Vergleichsvariante mit Amag-Anteil im Spiel
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.7.09 21:20)

Ich tue mir schwer einzuschätzen was diese Variante wert ist (bzw.
ob sie eine Verbesserung darstellt). Aber wenn der Artikel stimmt
und es schon diese Woche eine Vereinbarung gibt, wäre das sicher positiv...

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>Im Vergleichs-Poker zwischen Immofinanz-Gruppe und Constantia
>Packaging BV (Stichwort: Ibag-Bonds über 512 Mio. Euro) liegt
>nun wieder eine neue Variante am Tisch, bei der die Amag, an
>der die Constantia Packaging AG und die Constantia Packaging
>BV beteiligt sind, eine Rolle spielt. Voraussetzung sei, dass
>die Amag schuldenfrei übertragen werde, noch in dieser Woche
>eine Absichtserklärung unterzeichnet werde und die anderen
>Vergleichskomponenten aufrecht blieben, zitiert Reuters eine
>mit den Verhandlungen vertraute Person.
>
>Die Aluminiumschmiede Amag ist nach Einschätzung des Insiders
>mit 440 Mio. Euro bewertet, 16,5% sind im Besitz der
>Constantia BV, den Rest hält die Constantia Packaging AG.
>Immoeast könnte einen Anteil von 40% erhalten, der einem Wert
>von 176 Mio. Euro entspricht. Weitere 30% der Amag-Anteile
>könnte Immoeast-Grossaktionär Rudolf Fries erhalten, berichtet
>Reuters.

  

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Immofinanz-Gruppe: Settlement für Ibag-Bond bis Anfang Oktober
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.09 08:49)

Eduard Zehetner, Vorstandssprecher von Immofinanz und Immoeast, schiebt den Zeitplan für einen Vergleich mit der Constantia-Gruppe in Sachen Ibag-Bond (512 Mio. Euro) etwas nach hinten. War ursprünglich davon die Rede, bis August die Sache unter Dach und Fach zu haben, kündigt Zehetner nun an, bis 1. Oktober ein Settlement anzustreben. "Mein Ziel ist, bis zur Hauptversammlung einen Vergleich zu erreichen", so Zehetner gegenüber Bloomberg.

Die ordentliche Hauptversammlung von Immoeast findet am 1. Oktober statt, jene von Immofinanz am 2. Oktober. Kommende Woche am 5. August geben die beiden Immos vorläufige Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr bekannt.

BE
22.07.2009

  

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Immoeast-Beteiligung erhält Kredit über 150 Mio. Euro
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.09 15:41)

http://www.boerse-express.com/pages/796580

Der ungarische Immobilienentwickler TriGranit, an dem die Immoeast mit 25 Prozent beteiligt ist, hat von sechs Banken, darunter die österreichische Erste Group und die NÖ Hypo Investmentbank, einen 150 Mio. Euro Kredit erhalten, um das in Kroatien geplante Einkaufszentrum "Arena City Centar Zagreb" zu bauen.

In unmittelbarer Nähe der Sava und des boomenden Stadtteiles "Novi Zagreb" zählt dieses Projekt mit Gesamtkosten in der Höhe von rund 244 Mio Euro zu den innovativsten Shopping Center Projekten der neuesten Generation in Kroatien, so die Hypo Investmentbank in einer Aussendung.

Das mit den Mietern akkordierte Eröffnungsdatum ist für den 1. November 2010 geplant. Das seitens TriGranit erworbene Grundstück für das Shopping Center beträgt 133.974 m². Das Shopping Center soll 10 grosse Ankermieter und circa 200 Retailstores zwischen 50 m² und 1.000 m² auf zwei Ebenen beherbergen.

Zusätzlich ist ein "9 screen" Kino mit rund 2.900 m² in der 3. Etage vorgesehen. Als Parkmöglichkeiten werden 3.500 Tiefgaragen- und Freiparkplätze zur Verfügung stehen.

  

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Immofinanz-Poker: Constantia Packaging will Amag nicht abgeben
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.09 16:35)

Die börsenotierte Constantia Packaging AG will keine Amag-Anteile verkaufen. "Es sind keinerlei Abgaben von Segmenten oder Geschäftsbereichen geplant. Das gilt auch für die Amag", heisst es am Mittwoch aus dem Verpackungskonzern zum Börse Express.

Tags zuvor wurde bekannt, dass eine neue Settlement-Variante zwischen Immofinanz-Gruppe und Constantia Packaging BV - das ist der Mutterkonzern der Constantia Packaging AG - vorsieht, dass 40% an der Amag zur Immoeast wandern, weitere 30% an Immofinanz-Investor Rudolf Fries. Die Amag wäre dabei mit rund 440 Mio. Euro bewertet, berichtete Reuters.

Laut Marktteilnehmern wäre das günstig, da die Amag etwa im jüngsten RCB-Report zur Constantia Packaging mit einem Enterprise Value von 600 Mio. Euro (Durchschnitt aus den für 2009 und 2010 erwarteten Werten) angesetzt ist. Würden daher 70% tatsächlich auf Basis einer Bewertung von 440 Mio. Euro an Immoeast und Fries wandern, könnten diese die Amag zu einem späteren Zeitpunkt gewinnbringend veräussern. Aus Sicht der Constantia Packaging AG wäre das naturgemäss kein gutes Geschäft.

Die Amag ist nur zu 16,5% im Besitz der Constantia BV, der Rest gehört dem börsenotierten Verpackungskonzern. Insofern wäre ein offener Punkt, wie der Übertrag der Amag-Anteile an die BV erfolgt. Ob es allerdings dazu kommt, erscheint fraglich. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Eduard Zehetner, Vorstandssprecher von Immoeast und Immofinanz, nun davon spricht, bis 1. Oktober ein Settlement erzielen zu wollen. Laut Marktkreisen erscheint auch der Klagsweg immer wahrscheinlicher.
Die Reaktionen vom Markt fallen heute negativ bis neutral aus. Denn bislang sah es so aus, als ob Immoeast aus dem Ibag-Bond 170 Mio. Euro in Cash und 180 Mio. Euro in Assets zurückbekommen könnte. Der Rest auf die ursprüngliche Forderung von 512 Mio. Euro wurde bereits mit den Q3-Zahlen für 2008/09 wertberichtigt. Der Umstand, dass die Immoeast nun statt der 170 Mio. Euro in Cash Beteiligungen erhalten könnte, löst unterschiedliche Reaktionen aus.

"Natürlich würde ich noch immer lieber einen Cash-Anteil sehen. Es spielt aber die Zeit, in der das Ganze abläuft, eine grosse Rolle", meint UniCredit-Analyst Alexander Hodosi. Daher mache es wenig Sinn, einen langen Klagsweg einzuschlagen, solange ein Wert von 350 Mio. Euro erreicht werden könnte. Hodosi erwartet nicht, dass die Immoeast eine neuerliche Wertberichtigung für den Ibag-Bond vornehmen wird.

Igor Muller von Wood&Co. sieht die Sache anders. Er geht zum einen von einer weiteren Teilwertberichtigung im Ausmass von 100 Mio. Euro aus. Zum anderen sieht er die Möglichkeit, dass die Gruppe erneut in eine schwierige finanzielle Situation geraten könnte. "Die Immofinanz-Gruppe muss heuer 460 Mio. Euro an kurzfristigen Schulden zurückzahlen. Die freie Liquidität per Ende März belief sich auf 450 Mio. Euro. Die Liquidität könnte wieder zum Hauptthema werden. "Wenn das Unternehmen die Refinanzierung der kurzfristigen Schulden nicht in den Griff bekommt, müssten Immobilien verkauft werden".

Immofinanz und Immoeast präsentieren am 5. August die vorläufigen Zahlen für 2008/09. Im vierten Quartal dürfte es erneut zu Immo-Abwertungen gekommen sein. Die Analysten der Erste Group erwarten für die Immoeast nach einem Nettoverlust von -1,9 Mrd. Euro nach drei Quartalen für das Gesamtjahr einen Verlust von -2,12 Mrd. Euro. (bs)

Aus dem Börse Express vom 22. Juli 2009

  

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Immobilienaffäre: Machtkampf im Constantia-Reich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.7.09 20:56)

Immobilienaffäre: Machtkampf im Constantia-Reich
22.07.2009 | 18:33 | HEDI SCHNEID (Die Presse)

Die Immoeast verlangt von der Constantia Holding 170 Mio. Euro und droht mit Klage. Die Constantia Packaging will die Amag aber nicht verkaufen.

Wien. Das Ringen um einen 170 Mio. Euro schweren Vergleich zwischen der durch fragwürdige Zahlungsströme in die Schlagzeilen geratene Immofinanz/Immoeast-Gruppe mit der einstigen Holding-Mutter Constantia BV entwickelt sich zu einem Machtkampf zwischen den Firmen, die einst zum Imperium der Familie Turnauer gehört haben. Statt der von Immofinanz/Immoeast-Chef Eduard Zehetner seit mehreren Monaten angestrebten Barzahlung sollen der Immoeast nun Anteile der Austria Metall AG (Amag) angeboten worden sein. 40 Prozent, was bei einer Bewertung der Amag mit 440 Mio. Euro 176Mio. Euro entspräche, soll die Immoeast bekommen, weitere 30Prozent Immoeast-Großaktionär Rudolf Fries.

Stimmt absolut nicht, heißt es in involvierten Kreisen zu einem entsprechenden Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Die Constantia Packaging (CP), die zu 90 Prozent im Besitz der Constantia BV steht, denke nicht daran, einen Großteil ihrer profitablen Alutochter Amag abzugeben. Im Gegenteil: In den nächsten sechs Wochen will die CP noch 16,5 Prozent der Amag-Aktien, die die Constantia BV hält, zukaufen, erfuhr „Die Presse“ aus Konzernkreisen. Damit würde die CP dann 90 Prozent der Anteile an der Amag halten.

weiter:

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/497170/index.do

  

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Wieder mal ein Artikel, allerdings kaum Neues.
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Wir sind sehr glücklich über unsere 2017er Wandelanleihen (WKN A0TMMN, Kürzel IMOB, ISIN XS0332046043) der grössten österreichischen Immobiliengesellschaft, Immofinanz, in unserem Musterdepot. Der Kurs steigt und steigt. Beim letzten Artikel war er noch bei 43 %. Aktuell ist er bei 47,50 %. Der Kurs der - aus unserer Sicht etwas weniger attraktiven - 2014er Anleihen ist bereits auf 50 % gestiegen. Mit über 0,9 Mrd. Euro Nominale ausstehendem Anleihenvolumen ist das auch ein Investment bei dem Anleger problemlos höhere Beträge investieren konnten und können. Wir sehen hier auf Sicht von 6-18 Monaten ein Kursziel von 80 %.

Einer aktuellen Reuters-Meldung zufolge, sollte eine Einigung mit der Constantia-Gruppe unmittelbar bevorstehen. Es geht hier um einen Streit über ein von ImmoEast vergebenes Darlehen über 512 Mio. Euro aus der Zeit des früheren Managements, das von der Constantia-Holdinggesellschaft garantiert wurde.
So soll der Immofinanz-Tochter ImmoEast angeboten worden sein, einen 40 %-Anteil am Aluminiumverarbeiter Austria Metall AG (AMAG) zu übernehmen. An der österreichischen Firma mit 0,8 Mrd. Euro Umsatz 2008 besitzen die börsennotierte Constantia Packaging AG und ihr Hauptaktionär Constantia Packaging B.V. zusammen einen 90 %-Anteil (Eigentümerstruktur).
Zusätzlich zu dem Unternehmensanteil solle ImmoEast 36 Mio. ImmoEast-Aktien von der Constantia BV mit einem aktuellen Wert von rund 71 Mio. Euro erhalten und teure Managementverträge mit der Constantia Privatbank beendet werden. Ein Zustandekommen eines Vergleiches, im Rahmen dessen ImmoEast eine werthaltige Unternehmensbeteiligung erhalten würde, würden wir als sehr positiv ansehen und dieser sollte sich - je nach Vertragsdetails - positiv auf die Anleihenkurse auswirken.

Andererseits gab es von Seiten der Constantia mittlerweile ein Dementi, dass man keine AMAG-Anteile verkaufen wolle (Bericht). Es wird also spannend, wie es im Verhandlungsmarathon mit dem Verpackungskonzern weiter geht!


Rückkauf von Anleihen?

Wir gehen davon aus, dass Immofinanz in der letzten Zeit bereits einige Anleihen zurückgekauft hat. Kauft das Unternehmen bei aktuellen Kursen von rund 47/48 % (2017er Anleihe) bzw. 49/50 % (2014er Anleihe) Papiere, dann fällt somit die Rückzahlungsverpflichtung über den gekauften Anleihenbetrag in der Bilanz weg und es entsteht ein hoher Buchgewinn im Vergleich zum Rückzahlungsbetrag. Die grundsätzlich bis 2014 bzw. 2017 laufenden Anleihen haben gemäss Anleihenbedingungen eine Rückzahlungsoption im Jahr 2012, nämlich zum Kurs von 100 % bei den 2014er Anleihen und von ungewöhnlichen 113,47 % bei den 2017er Anleihen (das resultiert daraus, dass die jährlich gezahlten Zinsen dieser Anleihe sehr gering sind und dafür das Nominale jedes Jahr ansteigt).

Wir können uns sehr gut vorstellen, dass das Unternehmen im ersten Quartal 2009/2010 per 31.7.2009, dessen Zahlen leider erst am 29. September veröffentlicht werden, ein hohes ausserordentliches Ergebnis erzielen könnte und somit ein schöner Nettogewinn in der GuV stehen würde.

Im April konnte das Unternehmen im Rahmen eines Umtauschangebotes (Ergebnis im Detail) die Anleihenschulden deutlich reduzieren. Unseren Berechnungen zufolge gab es nach dem Umtauschangebot 229,6 Mio. Euro Nominale 2011er Anleihen, rund 675 Mio. Euro Nominale an 2014er Anleihen und rund 250 Mio. Euro Nominale an 2017er Anleihen. Trotz mehrfacher Nachfragen war das Unternehmen nicht bereit, exakte Zahlen der ausstehenden Anleihen bekannt zu geben, was wir als weiteres Indiz werten würden, dass das Unternehmen am Markt Anleihen kauft.


Unbedingt lesen sollten Sie dieses Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden Eduard Zehetner. Darin beschreibt der erfahrene Sanierer, dass die Insolvenzgefahr mittlerweile sehr überschaubar geworden ist und er über eine hohe, freie Liquidität im dreistelligen Millionenbereich verfügen kann. Somit liegt es auf der Hand, dass die Firma Anleihen rückkaufen sollte.


Fazit: Weiter Kaufen

Unsere Immofinanz-Spekulation hat sich bereits blendend entwickelt und die Kurstendenz ist weiter aufwärts. Positiv werten wir auch eine aktuelle Kaufempfehlung für die Aktien der ImmoEast (an der Immofinanz eine 54,64 %-Beteiligung hält) durch die 'ERSTE Bank'. Wir sehen für die Anleihen ein Kursziel von 80 %, das aktuell einer Verzinsung von rund 12 % p.a. entsprechen würde.

  

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Jahresabschluss 2008 wird berichtigt
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.7.09 09:26)

Keine börsenrelevante news:



Jahresabschluss der IMMOFINANZ AG zum 30.4.2008 wird berichtigt



Im Zuge der Arbeiten zur Aufstellung des Jahresabschlusses per 30.April
2009 hat der Vorstand der IMMOFINANZ AG festgestellt, dass der
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007/08 zu berichtigen ist.
Gegenstand der Berichtigung ist eine Dividendenforderung über EUR 269,6
Mio. gegen die Tochtergesellschaft IMMOAUSTRIA IMMOBILIEN ANLAGEN GMBH,
weil die Voraussetzungen für die Aktivierung dieser Forderung im
Jahresabschluss der IMMOFINANZ AG per 30.April 2008 weggefallen sind.

Die IMMOFINANZ AG buchte im April 2008 eine phasenkongruente
Gewinnausschüttung der IMMOAUSTRIA IMMOBILIEN ANLAGEN GMBH über EUR 269,6
Mio. Von einer phasenkongruenten Ausschüttung spricht man, wenn der Gewinn
der Untergesellschaft bei der Obergesellschaft in der gleichen
Rechnungsperiode vereinnahmt wird. Bis zur Erteilung des
Bestätigungsvermerkes am 22. August 2008 konnte davon ausgegangen werden,
dass die Voraussetzungen für die Aktivierung einer phasenkongruenten
Dividendenausschüttung bei der IMMOFINANZ AG gegeben waren. Im September
2008 kam es bis zur Hauptversammlung am 23. zu einer dramatischen
Verschlechterung der Finanzierungsmöglichkeiten, sodass die IMMOAUSTRIA
IMMOBILIEN ANLAGEN GMBH nicht über die notwendige Liquidität verfügte,
um die Dividende ausschütten zu können. Auch die Bemühungen der
IMMOFINANZ AG, durch neu aufzunehmende Finanzierungen der IMMOAUSTRIA
IMMOBILIEN ANLAGEN GMBH die notwendigen Mittel über Kapitalmaßnahmen zur
Verfügung zu stellen, wurden durch den Abbruch der Verhandlungen seitens
der potenziell finanzierenden Bank am 18. September 2008 endgültig
zunichte gemacht. Damit war dem Ausschüttungsbeschluss die Grundlage
entzogen, und er wurde in der Folge auch nie umgesetzt. Deshalb konnten und
können die Mittel der IMMOFINANZ AG nicht in der geplanten Form zufließen

Aufgrund dieser Ereignisse ist daher der Jahresabschluss der IMMOFINANZ AG
zum 30. April 2008 zu berichtigen, weil die Voraussetzungen für die
Aktivierung der Forderung über EUR 269,6 Mio. im Jahresabschluss der
IMMOFINANZ AG weggefallen sind. Anstatt eines Bilanzgewinnes von EUR 198,5
Mio. wird im berichtigten Jahresabschluss ein Bilanzverlust von EUR 71,1
Mio. ausgewiesen werden. Damit ist auch dem Gewinnverwendungsbeschluss der
Hauptversammlung der IMMOFINANZ AG vom 23. September 2008 die Basis
entzogen.

Der Konzernabschluss der IMMOFINANZ Gruppe zum 30. April 2008 bleibt von
der beschriebenen Berichtigung völlig unberührt, Konzerngewinn und
Eigenkapital ändern sich nicht.

Diese Vorgangsweise ist mit dem Abschlussprüfer, der eine entsprechende
Nachtragsprüfung durchführen wird, abgestimmt und soll in der nächsten
Aufsichtsratssitzung der IMMOFINANZ AG am 4. August 2009 dem Aufsichtsrat
zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Auf dieser Grundlage wird auch der
Jahresabschluss zum 30. April 2009 aufgestellt und in der gleichen Sitzung
behandelt werden.

  

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Immofinanz muss Jahresabschluss für 2007/08 berichtigen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.7.09 09:27)

http://www.boerse-express.com/pages/797071

Die Immofinanz (im Bild: Vorstandssprecher Eduard Zehetner) muss den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007/08 berichtigen. Das habe man im Zuge der Arbeiten zur Aufstellung des Jahresabschlusses per 30.April 2009 hat festgestellt. Gegenstand der Berichtigung ist eine Dividendenforderung über 269,6 Mio. Euro gegen die Tochtergesellschaft Immoaustria Immobilien Anlagen GmbH, weil die Voraussetzungen für die Aktivierung dieser Forderung im Jahresabschluss der Immofinanz AG weggefallen sind. Das teilt die Gesellschaft am Freitag mit.

Die Immofinanz buchte im April 2008 eine phasenkongruente Gewinnausschüttung der Immoaustria über 269,6 Mio. Euro. Von einer phasenkongruenten Ausschüttung spricht man, wenn der Gewinn der Untergesellschaft bei der Obergesellschaft in der gleichen Rechnungsperiode vereinnahmt wird. Bis zur Erteilung des Bestätigungsvermerkes am 22. August 2008 konnte davon ausgegangen werden, dass die Voraussetzungen für die Aktivierung einer phasenkongruenten Dividendenausschüttung bei der Immofinanz gegeben waren.

Im September 2008 kam es allerdings bis zur Hauptversammlung am 23. zu einer dramatischen Verschlechterung der Finanzierungsmöglichkeiten, sodass die Immoaustria nicht über die notwendige Liquidität verfügte, um die Dividende ausschütten zu können. Auch die Bemühungen der, durch neu aufzunehmende Finanzierungen die notwendigen Mittel über Kapitalmassnahmen zur Verfügung zu stellen, wurden durch den Abbruch der Verhandlungen seitens der potenziell finanzierenden Bank am 18. September 2008 zunichte gemacht. Damit war dem Ausschüttungsbeschluss die Grundlage entzogen, und er wurde in der Folge auch nie umgesetzt. Deshalb konnten und können die Mittel der Immofinanz nicht in der geplanten Form zufliessen

Die Folge: Anstatt eines Bilanzgewinnes von 198,5 Mio. Euro wird im berichtigten Jahresabschluss ein Bilanzverlust von -71,1 Mio. Euro ausgewiesen werden. Damit ist auch dem Gewinnverwendungsbeschluss der Hauptversammlung der Immofinanz vom 23. September 2008 die Basis entzogen.

Der Konzernabschluss der Gruppe zum 30. April 2008 bleibe von der beschriebenen Berichtigung völlig unberührt, Konzerngewinn und Eigenkapital ändern sich nicht.

  

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Der gefällt mir, immer schön Druck machen!


Immofinanz-Chef Zehetner: 'Nicht mehr viel Zeit, bevor Gangart härter wird'
Kommt es mit der Constantia-Gruppe zu keiner Einigung in Sachen Ibag-Bond, rechnet sich der Immochef gute Chancen im Klagsweg aus. Im Konzern ändert sich durch die Bilanzberichtigung auf Sicht der letzten zwei Jahre nichts

"Ich würde sagen, alle Beteiligten haben nicht mehr viel Zeit, bevor die Gangart härter wird". Für Eduard Zehetner (im Bild), Vorstandssprecher von Immofinanz und Immoeast, ist der mit der Constantia-Gruppe ausverhandelte Vergleich für die Forderung von 512 Mio. Euro (Stichwort Ibag-Bond, ein Drittel wurde bereits teilwertberichtigt) vom Februar dieses Jahres "nicht vom Tisch", wie er sagt. Er will nach wie vor 170 Mio. Euro in Cash und 180 Mio. Euro in Assets, sodass es sich auf jene 350 Mio. Euro ausgeht, die noch in der Bilanz stehen.

Zehetner lässt keinen Zweifel offen, dass er auch den Klagsweg nicht scheuen würde. "Die Chance, einen solchen Prozess zu gewinnen, ist deutlich höher, als die 350 Mio. Euro Anteil an der ursprünglichen Forderung haben", umschreibt er die Sache. Sprich, grösser als zwei Drittel.

Auf die Frage, ob sich die Immofinanz-Gruppe einen langen Rechtsstreit leisten könne, meint Zehetner, Gerichtsprozesse würden ja auch oft in Vergleichen enden - wenn der Leidensdruck zunehme. Das Zeitfenster für eine Einigung ohne Klage reicht bis Anfang Oktober. "Sie werden ja nicht glauben, dass ich am 1. Oktober in die Hauptversammlung der Immoeast gehe und sage, ich weiss nicht, wie es weitergeht".

Zu einer weiteren Teilwertabschreibung der Forderung wird es im vierten Quartal 2008/09 (die vorläufigen Zahlen für das Gesamtjahr 2008/09 werden am 5. August veröffentlicht) nicht kommen.
Bank-Begehrlichkeiten
Der Finanzchef der Immo-Gruppe hat zudem mit Blick auf den anstehenden Verkauf der Constantia Privatbank einen weiteren Cash-Posten ins Auge gefasst. "Wir sind an einem Verkauf der Bank sehr interessiert, denn alles was übrig bleibt, wird uns gehören", so das grob formulierte Ziel.

Im Detail solle der Verkauf der Constantia Privatbank, die aktuell im Besitz von UniCredit, RZB, Erste Bank, ÖVAG und Bawag ist, laut Zehetner folgendermassen über die Bühne gehen: Ein Käufer erwirbt die "guten" Bank-Assets im Zuge eines Asset-Deals, die "bad bank" (Aviso Delta GmbH) werde von der Immofinanz-Gruppe übernommen. Das Geld, welches der Käufer der CPB bezahlt (kolportiert werden derzeit 30 Mio. bis 50 Mio. Euro), bleibe zur Sicherstellung allfälliger Forderungen aus Schadenersatzansprüchen in der "bad bank".

"Und sie können sicher sein, dass wir die grössten Ansprüche haben", so Zehetner mit Bezug auf das vormals durch die Constantia Privatbank durchgeführte Management und Geldabflüsse von den Konten der Gesellschaften. Er glaube nicht, dass andere Kläger erfolgreich sein werden. Bis zur Klärung dieser Tatbestände wird aber noch einige Zeit vergehen.
Bank-Verhandlungen dauern an
Die Gruppe verfüge derzeit über eine Liquidität von 450 Mio. Euro. Das Budget sehe vor, auch am Ende des laufenden Geschäftsjahrs über diesen Betrag verfügen zu können.

Der Liquiditätsbedarf entstehe überwiegend aus der Fertigstellung begonnener Developments und hier funktioniere die Finanzierung auf der Projektebene wieder sehr gut, so Zehetner. Im letzten halben Jahr konnten Finanzierungen über eine halbe Mrd. Euro abgeschlossen werden.

Was die Verhandlungen über das syndizierte Darlehen im Ausmass von 415 Mio. Euro anbelangt (dabei geht es um neue Bedingungen, Klauseln, etc.), hofft Zehetner, relativ bald zu einem Abschluss zu kommen. Da insgesamt elf Banken eingebunden sind, sei es halt etwas mühsam. Aktuell müssen die Rückzahlungen dieses Darlehens in 2012 und 2013 erfolgen.
Schlicht und einfach kein Geld
Keinen Einfluss auf die Liquidität der Gruppe hat die zum Wochenschluss bekanntgegebene Bilanzberichtigung der Immofinanz für das Geschäftsjahr 2007/08. Dabei geht es um eine ursprünglich gebuchte Gewinnausschüttung der früheren Tochter Immoaustria an die Mutter in Höhe von 269,9 Mio. Euro für das mit 30. April 2008 endende Geschäftsjahr. Eine solche "phasenkongruente Gewinnausschüttung" ist keine Seltenheit.

Das Problem im Fall der Immofinanz war allerdings, dass sich im September 2008 herausstellte, dass mit dieser Dividende kein Geldfluss einhergehen wird. Sprich, die Immoaustria hatte keine Möglichkeit, die knapp 270 Mio. Euro zu finanzieren (die Bank sagte am 18. September ab), das Geld konnte daher nicht an die Immofinanz wandern. Damit wäre auch die Basis für diese phasenkongruente Gewinnausschüttung vernichtet gewesen. Die Buchung hätte rückgängig gemacht werden müssen.

Das passierte aber nicht. Die Hauptversammlung der Immofinanz  beschloss vielmehr wenige Tage später am 23. September die Ausschüttung einer Dividende im Gesamtbetrag von 184 Mio. Euro an die Aktionäre. Ex-CEO Karl Petrikovics sagte damals: "Wir können bestätigen, dass wir mit Sicherheit keine Liquiditätsengpässe haben".

Die Immofinanz hätte für die Auszahlung aber das Geld von der Immoaustria benötigt. "Meiner Meinung nach hätte der Vorstand (Karl Petrikovics, Norbert Gertner, Anm.) damals den Dividendenvorschlag von der Tagesordnung der Hauptversammlung zurückziehen müssen. Die Immofinanz hatte zu diesem Zeitpunkt kein Geld, um die Dividende zu bezahlen. Schlicht und einfach kein Geld", so Zehetner heute.

Gericht entscheidet noch
Im Oktober 2008 wurde unter dem damals neuen Vorstand Thomas Kleibl denn auch auf Nichtigkeit des Dividendenbeschlusses geklagt. Die Entscheidung des Gerichts ist nach wie vor offen. "Ich glaube, dass wir angesichts der jüngsten Entwicklungen gute Chancen haben, einen potenziellen Dividendenabfluss in Höhe von 184 Mio. Euro zu verhindern", sagt Zehetner. Schliesslich weist die Immofinanz nach der Bilanzberichtigung im Einzelabschluss für 2007/08 nun einen Bilanzverlust in Höhe von -71,1 Mio. Euro (statt eines Gewinns von 198,5 Mio. Euro) aus.

Im Konzern selbst ändert sich auf Sicht der Geschäftsjahre 2007/08 und 2008/09 nichts, weil in dieser Zeit die Immofinanz die Immoaustria an die Immoeast abgegeben hat und sich der Wegfall der Dividendenforderung damit egalisiere, erklärt Zehetner. Der Preis in Höhe von 1,465 Mrd. Euro setzte sich aus der Dividendenforderung an die Immoaustria und 1,195 Mrd. Euro eigentlichem Kaufpreis zusammen.

Bettina Schragl

Aus dem Börse Express vom 24. Juli 2009

  

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Auszahlungen entsprechen heuer Einnahmen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.7.09 17:11)

Eine wesentliche Information mMn:

Derzeit verfügt die Immofinanz nach Angaben des CEO über rund 450 Mio. Euro an liquiden Mitteln. Für heuer habe man so budgetiert, dass allen getätigten Auszahlungen entsprechende Einnahmen gegenüber stehen - am Ende werde man also wieder 450 Mio. Euro haben.


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Immofinanz: Zehetner ortet Management-Fehler
Im Zusammenhang mit dem Verlust der Immofinanz, der mit einer notwendigen Neuerstellung der Bilanz 2007/2008 angefallen ist, spricht Neo-CEO Zehentner von Versäumnissen des ehemaligen Managements. Schaden in den kommenden Bilanzen soll auf jeden Fall keiner entstehen.

Dass die Immofinanz AG ihre Bilanz für 2007/08 im Nachhinein korrigieren muss, ist laut Vorstandschef Eduard Zehetner auf Versäumnisse der früheren Vorstände Karl Petrikovics und Norbert Gertner zurückzuführen. Es sei schon im September 2008 absehbar gewesen, dass die Immoaustria kein Geld haben werde, um die beschlossene Dividendenzahlung an ihre Mutter Immofinanz tatsächlich leisten zu können, erklärte Zehetner heute, Freitag, bei einer Pressekonferenz in Wien.

Man hätte sehen müssen, dass es mit der Liquidität der Immoaustria "nicht weit her" sei und daher für die Ausschüttung der Dividende kein Geld vorhanden sei, "und nicht den Anlegern suggerieren, dass man ihnen Geld zahlen wird".

Ob die damaligen Vorstände mit Vorsatz und wider besseres Wissen gehandelt hätten, wollte Zehetner nicht bewerten. "Das müssen sie den Herrn Petrikovics fragen. Ich habe keinen Kontakt mit ihm und lege keinen Wert darauf."

Wesentlich sei, dass sich im Gesamtkonzern durch die Bilanzkorrektur nichts ändern werde und sich auch bei der Immofinanz über zwei Jahre (2008/09) gerechnet alles ausgleiche, betonte Zehetner. Die Liquidität sei von der notwendigen Bilanzkorrektur ebenfalls nicht betroffen. Dass die Sache so glimpflich verlaufen wird, sei jedoch nur dem glücklichen Zufall zu verdanken, dass die Immoaustria an die Immoeast verkauft wurde und nicht an einen anderen Käufer.

Als Kaufpreis seien netto - nach Abzug von Schulden - 1,465 Mrd. Euro vereinbart worden, zahlbar in zwei Tranchen: dem eigentlichen Kaufpreis von 1.195,4 Mio. Euro und der Dividendenforderung der Immofinanz gegenüber der Immoaustria in Höhe von 269,6 Mio. Euro. Jetzt erhöhe sich der eigentliche Kaufpreis auf die gesamten 1,465 Mrd. Euro, der Verlust für die Immofinanz durch die fehlende Dividende werde durch den höheren Kaufpreis ausgeglichen - für die Immoeast ändere sich letztlich ebenfalls nichts, erläuterte Zehetner. Die Bilanz 2008 wird für die Immofinanz korrigiert und ein Verlust ausgewiesen, in der Bilanz für 2009 ergibt sich andererseits ein höherer Gewinn aus dem Verkauf der Immoaustria.

Zehetners Vorgänger, der ehemalige AUA-Finanzvorstand Thomas Kleibl, hatte bereits im Oktober 2008 eine Klage beim Handelsgericht Wien gegen den Dividendenbeschluss der Immofinanz-HV vom 23. September für das Geschäftsjahr 2007/08 eingebracht. Der Beschluss zur Auszahlung einer Dividende von 0,40 Euro je Aktie - in Summe 184 Mio. Euro - sei nicht mit dem Aktiengesetz vereinbar, hieß es damals.

Er gehe davon aus, dass man aufgrund der nun beschlossenen Bilanzberichtigung diese Klage gewinnen könne, sagte Zehetner. "Wir haben damit eine gute Chance, einen Liquiditätsabfluss aus der Immofinanz zu verhindern." Die Entscheidung liege jetzt beim Gericht. "Wir rechnen mit einer Entscheidung im Herbst."

Derzeit verfügt die Immofinanz nach Angaben des CEO über rund 450 Mio. Euro an liquiden Mitteln. Für heuer habe man so budgetiert, dass allen getätigten Auszahlungen entsprechende Einnahmen gegenüber stehen - am Ende werde man also wieder 450 Mio. Euro haben. Der Liquiditätsbedarf ergebe sich im wesentlichen aus der Fertigstellung von begonnenen Developments und den dann fällig werdenden Kaufpreis-Zahlungen. "Für die nächsten drei bis dreieinhalb Jahre wissen wir, wie wir sie finanzieren werden", so Zehetner. Auch mit den Banken könne man "mittlerweile wieder gut reden". "In der Ecke sind wir zwar nicht völlig entspannt, aber ganz gut unterwegs, und es besteht kein akuter Handlungsbedarf."

Jene 512 Mio. Euro, die in einem durch das frühere Management verursachten Anlegerskandal an die Constantia Privatbank weitergeleitet worden waren, stehen laut Zehetner mit 350 Mio. Euro in der Bilanz. Es werde auch keine weiteren Abwertungen geben, so der Immofinanz-Chef.

(APA)

  

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Beim erneuten Durchlesen ist mir der zweite Absatz aufgefallen,
das wurde bisher mE noch nicht kommuniziert. Ich denke Konkursrisiko
kann man endgültig ad-acta legen, es bleibt die Frage der allgemeinen
Immobilienmarkt-Entwicklung in den nächsten Jahren.

>Die Gruppe verfüge derzeit über eine Liquidität von 450 Mio.
>Euro. Das Budget sehe vor, auch am Ende des laufenden
>Geschäftsjahrs über diesen Betrag verfügen zu können.
>
>Der Liquiditätsbedarf entstehe überwiegend aus der
>Fertigstellung begonnener Developments und hier funktioniere
>die Finanzierung auf der Projektebene wieder sehr gut, so
>Zehetner. Im letzten halben Jahr konnten Finanzierungen über
>eine halbe Mrd. Euro abgeschlossen werden.

  

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Frist für verbindliche Offerte für Constantia-Privatbank zu Ende
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.7.09 16:24)

Am Freitagabend ist die Frist für verbindliche Offerte für die Constantia-Privatbank zu Ende gegangen. Zweimal war die Frist zuvor verlängert worden. Wie es am Samstag zur APA hieß, sind bei den mit dem Verkauf beauftragten Investmentbanken die Schreiben der Kandidaten der Shortlist eingegangen. Wie verbindlich die Briefe waren und unter welchen Bedingungen (Hauptthema: Haftungs-Abgrenzung von Altlasten und Schadenersatzrisiken) man kaufbereit wäre, wird nun bewertet. Ab Mitte der Woche wollen die Aufsichtsräte der Constantia-Bank die Ergebnisse und die weiteren Schritte beraten, verlautete heute.

Die bis zum Herbst 2008 der Turnauer-Erbin Christine de Castelbajac gehörende kleine Privatbank steht zu je 24,99 Prozent im Eigentum der Bank Austria und der Raiffeisen Zentralbank (RZB), 23,75 Prozent gehören der Erste Bank, 15,63 Prozent der ÖVAG und 10,64 Prozent der BAWAG. Die Privatbank musste vorigen Oktober von den großen heimischen Geschäftsbanken aufgefangen werden, die Notenbank gab eine Liquiditätsgarantie, die im September ausläuft. Zuvor sollte die Bank verkauft sein, hoffen die Verantwortlichen.

Die Gelegenheit, im Verkaufsprozess Einblicke in die Bank zu kriegen, hatten etliche genutzt. Auch die eine oder andere Privatbank aus Österreich bzw. in Österreich tätige Privatbank. Dass von dort Bewerbungen ausblieben, wurde letztlich mit den Risiken aus der Immofinanz-Vergangenheit begründet.

Unter einigen schon länger diskutierten möglichen Finanzinvestoren, die es auf die "Shortlist" geschafft haben, hat ein Magazin vor kurzem die schweizerisch-griechische EFG-Gruppe geoutet. Dem deutschen Privatbankhaus Hauck und Aufhäuser werden in informierten Kreisen aus Frankfurt keine Ambitionen mehr auf einen Deal nachgesagt.

(apa)

  

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Immofinanz: Das Hickhack geht weiter
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.09 12:12)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/analysen/383742/index.do?_vl_backlink=/home/in dex.do&_vl_pos=15.1.DT

Eigentlich ist es nichts Unübliches. Es ändern sich die Rahmenbedingungen, Unternehmen können ihre Verbindlichkeiten nicht mehr zahlen - und die Gegenseite muss diese Forderung leider abschreiben. So weit, so schlecht. Etwas anderes ist es aber, wenn ein verbundenes Unternehmen jahrelang Gewinne abführt - und dann die Serie plötzlich abreißt. Und spätestens jetzt ist klar: Die Rede ist von der Immofinanz.

Streichung der Dividende.

Um die Situation zusammenzufassen: Knapp zwei Wochen vor der Präsentation des Ergebnisses 2008/09 informiert Vorstand Eduard Zehetner die Öffentlichkeit darüber, dass die Immoaustria ihrer Dividendenzahlung in Höhe von 269,63 Millionen € an die Immofinanz AG aus dem Geschäftsjahr 2007/08 nicht nachkommen kann. Es sei seit September 2008 absehbar gewesen, dass die Immoaustria kein Geld haben werde, argumentiert Zehetner - ohne aber darauf einzugehen, weshalb er erst jetzt reagiert. Die Immofinanz AG muss diesen Posten jetzt streichen, den sie bereits unter "Erträge aus Beteiligungen" in der GuV verbucht hatte.

Wahrscheinlich würde ein solcher Ausfall noch nicht für so viel Aufruhr sorgen, noch dazu, da es sich ja nur um Einzelabschlüsse handelt. Und nachdem die Unternehmen vollkonsolidiert sind, ändert sich im Konzernabschluss auch nichts, es ist ein Nullsummenspiel.

Und trotzdem: Zunächst einmal existiert die Immoaustria nicht mehr, sie ist per März in der Immoeast aufgegangen, zum anderen ist der Effekt dieser Dividendenstreichung im Einzelabschluss der Immofinanz AG ein nicht unbeträchtlicher: Aus einem Gewinn von 171,85 Millionen € wird ein Verlust von 97,78 Millionen €. Denn schließlich war die Immoaustria hauptverantwortlich für das positive Ergebnis der Immofinanz AG, die Umsatzerlöse machten nämlich gerade einmal 11,78 Millionen € aus, dafür war die Zinsbelastung mit 141,65 Millionen € (die Verbindlichkeiten machen beeindruckende 3,94 Milliarden € aus) entsprechend hoch.

Doch wie sieht es auf Seiten der Immoaustria aus? Wäre die Dividende wirklich nicht finanzierbar gewesen, wie CEO Zehetner behauptet? Und ist das damit der Beweis dafür, dass der Gewinnverwendungsbeschluss in der Hauptversammlung vom September 2008 nichtig war? Das heißt, dass die damals beschlossene Dividende in Höhe von 40 Cent je Aktie unter falschen Annahmen beschlossen wurde, wogegen Zehetner zurzeit auch gerichtlich vorgeht?

Prinzipiell ist Zehetners Unlust, Anlegern eine Dividende zu zahlen, verständlich, schließlich hat er alle Mühe, den akuten Liquiditätsengpass des Konzerns zu beseitigen. Aber - Dividende ist nicht immer Dividende: Es handelt sich im Fall der Immoaustria um Gewinnausschüttungen, die jährlich (also auch schon vor der Festsetzung der ersten Dividenden-Zahlung an die Anleger) an die Immofinanz AG gezahlt wurden, 2006/07 wurden 250 Millionen € überwiesen. Aber nur, weil etwas immer passiert ist, heißt es nicht, dass es auch immer so weitergehen muss. Daher wollten wir uns den Immoaustria-Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2007/08 ansehen, der aber im Firmenbuch noch nicht veröffentlicht ist. Nur im Immofinanz AG-Abschluss finden wir den Hinweis, dass die Immoaustria im fraglichen Zeitraum einen Gewinn von 267,1 Millionen € geschrieben hat: Also hätte fast die komplette Ausschüttung scheinbar vorgenommen werden können. Aber: Ein Blick auf die vorhergehenden Abschlüsse zeigt, dass auch die Immoaustria von Ausschüttungen (konkret 252 Millionen € 2006/07 von Immofinanz Alkmene Immobilien) in ihrer GuV "gelebt" hat. Die Immofinanz Alkmene wiederum hat ihren Jahresgewinn Erträgen der IMF Immobilienholding zu verdanken. Und so weiter und so fort.

Fazit.

Klar ist, dass ein Plus in der GuV noch nicht zwangsläufig heißt, dass das Unternehmen auch über die Liquidität zur Dividendenausschüttung verfügt. Klar ist aber auch, dass wir mangels aktueller Jahresabschlüsse und ob der Komplexität der Sachverhalte nicht mehr weiterkommen, es liegt im Verantwortungsbereich der zuständigen Wirtschaftsprüfer und sonstiger Experten, das zu prüfen. Und zuletzt ist klar, dass wir kein Papier zum Kauf empfehlen können, das wir nicht genau verstehen - auch wenn es noch so viel theoretisches Aufholpotenzial hat. Für alle bestehenden Aktionäre hat sich aber nichts verändert, die Konzern-Zahlen 2007/08 bleiben ja gleich. Und die vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2008/09 kommen in zwei Wochen. Und dann kann man wieder mehr sagen.

  

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Immofinanz-Sanierer Zehetner fährt harten Kurs
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.7.09 13:55)


Bilanzkorrektur nötig - Für die durch Kursstürze leidgeprüften Immofinanz-Aktionäre gab es am Freitag die nächste Hiobsbotschaft: Die Dividende für das Jahr 2008 können sie (fast) abschreiben. Hintergrund ist eine nachträgliche Korrektur der Immofinanz-Bilanz für das Jahr 2007/08 (Stichtag ist der 30. April), sodass statt einem Gewinn von 198,5 Mio. Euro nun ein Verlust von 71,1 Mio. Euro vorliegt.

Grund für den Verlust ist eine nachträgliche Abschreibung einer 269,6 Mio. Euro schweren Dividendenforderung der Immofinanz gegen die Ex-Tochter Immoaustria. "Am 15. September 2008 ging die Investmentbank Lehman pleite, am 18. September war absehbar, dass die Banken kein Geld für die Finanzierung der Dividende geben", erklärt der Immofinanz-Sanierer Eduard Zehetner den Sachverhalt. "Das hat aber auch die Basis für die Verbuchung der phasenkongruenten Dividende vernichtet." Heißt: Vorgänger Karl Petrikovics hätte bei der Immofinanz die 269 Mio. Euro nachträglich ausbuchen müssen.

Keine Dividende

Der Verlust ist Wasser auf die Mühlen von Zehetner, der den am 23. September 2008 getroffenen Beschluss der Hauptversammlung zur Zahlung einer Dividende vor Gericht gerade anficht. Von Petrikovics war noch eine Dividende von 184 Mio. Euro geplant gewesen: "Damit haben wir gute Chancen, diesen Liquiditätsabfluss zu vermeiden", so Zehetner. Bei einem Kassenbestand von 450 Mio. Euro ist das viel Geld.

Für den Immofinanz-Konzern bleibt die Korrektur laut Zehetner über zwei Jahre betrachtet ohne Folgen, weil die verringerten Immoaustria-Schulden heute dem neuen Eigentümer, der Immofinanz-Tochter Immoeast zugute kämen. Weitere Geldmittel für die Immofinanz will Zehetner durch eine rasche außergerichtliche Einigung über eine 512 Mio. Euro schwere Forderung gegen die Constantia Packaging eintreiben. Mindestens 350 Mio. Euro seien davon in einem Vergleich vom Februar bereits zugesichert worden.

Constantia Bank

Hart verhandeln will Zehetner auch beim Thema Constantia: Die einst zur Gruppe gehörende Privatbank musste von einem Bankkonsortium gerettet werden, der gute Teil soll nun verkauft werden. Den "schlechten" Teil will Zehetner geschenkt: "Ich gehe davon aus, dass wir eines Tages die Restbank der Constantia übernehmen werden. Wir haben hohe Forderungen gegen die Bank aus der Überverrechnung von Managerentgelten." Zur drohenden Klagsflut meint er: "Ich glaube nicht, dass die Klagen gewonnen werden."


Quelle: Kurier vom 25.7.09


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Gruß

  

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http://www.boerse-express.com/pages/797829

Norbert Gertner, früherer Vorstand von Immofinanz und Immoeast, wehrt sich gegen Vorwürfe, er sei für die in der Vorwoche bekanntgegebene Bilanzkorrektur bei der Immofinanz für das Jahr 2007/08 mitverantwortlich.

Wie berichtet geht es dabei um eine ursprünglich gebuchte Gewinnausschüttung der Tochter Immoaustria an die Mutter Immofinanz in Höhe von 269,9 Mio. Euro. Im Zuge der Finanzkrise stellte sich aber heraus, dass mit dieser Dividendenforderung kein Geldfluss einhergehen kann, daher hätte es im September 2008 zu einer Ausbuchung kommen müssen. Auch hätte der damalige Vorstand unter diesen Umständen den Dividendenvorschlag von der Tagesordnung der Immofinanz-Hauptversammlung am 23. September zurückziehen müssen, meinte Immofinanz-Chef Eduard Zehetner in der Vorwoche.

Gertner verweist darauf, dass er damals gar nicht mehr Mitglied des Immofinanz-Vorstandes war. "Ich habe bereits zum 30. Juni 2008, also rund drei Monate früher, mein Vorstandsmandat zurückgelegt. Da laut der Ad-hoc-Meldung der Immofinanz AG vom 24. Juli 2009 zumindest bis zum Zeitpunkt der Erteilung des Bestätigungsvermerks am 22. August 2008 die Voraussetzungen für eine Dividendenausschüttung gegeben waren, ist klar, dass angebliche Fehler ausschliesslich von den Personen zu verantworten sind, die im September 2008 Mitglieder des Immofinanz-Vorstandes waren".

Zum Zeitpunkt der Hauptversammlung bestand der Immofinanz-Vorstand aus Karl Petrikovics (bis 5.11.2008 ), Christian Thornton (vom 1.7.2008 bis 18.12.2008), Daniel Riedl (ab 1.7.2008) und Michael Wurzinger (ab 1.7.2008).

  

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Zehetner will Gertner nicht aus der Verantwortung lassen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.09 15:26)

http://www.boerse-express.com/pages/798192

guter schlusssatz

Eduard Zehetner, Vorstandssprecher von Immofinanz und Immoeast, lässt angesichts der in der Vorwoche gemeldeten Bilanzberichtigung für das Geschäftsjahr 2007/08 den früheren Immofinanz- und Immoeast-Vorstand Norbert Gertner nicht aus der Verantwortung. Dieser hat ja darauf hingewiesen, dass er zum Zeitpunkt der Immofinanz-Hauptversammlung mit dem umstrittenen Dividendenbeschluss am 23. September 2008 nicht mehr im Amt war. Das lässt Zehetner so allerdings nicht gelten.

"Ich frage ihn, mit welchem Geld er denn die Dividendenausschüttung bei der Immoaustria bezahlen wollte", so Zehetner zum Börse Express. Der diesbezügliche Beschluss sei am 26. April 2008 gefasst worden, am 30. April endete das Geschäftsjahr der Immofinanz. Gertner selbst legte sein Mandat am 30. Juni 2008 zurück. "Er hätte somit rund zwei Monate Zeit gehabt, alle Voraussetzungen zu treffen, damit der Ausschüttungsbeschluss umgesetzt werden kann", sagt Zehetner.

Wie berichtet, wurde eine "phasenkongruente Gewinnausschüttung" der Immoaustria an die Mutter Immofinanz in Höhe von 269,9 Mio. Euro für das mit 30. April 2008 endende Geschäftsjahr gebucht. Dieses Geld hätte die Immofinanz gebraucht, um an ihre Aktionäre rund 180 Mio. Euro an Dividende auszuschütten. Im September stellte sich dann allerdings definitiv heraus, dass die Immoaustria keine Finanzierung für diesen Betrag erhält. Die Immofinanz hat daher in weiterer Folge für ihre Dividendenzahlungen "schlicht und einfach kein Geld gehabt", wie Zehetner sagte.

Die Gewinnausschüttung hätte daher rückgebucht, der damalige Vorstand der Immofinanz den Dividendenbeschluss von der Tagesordnung der Hauptversammlung nehmen müssen.
Nicht das grösste Problem
Die Ausschüttungsbeschlüsse waren alle von den früheren Vorständen Karl Petrikovics und Norbert Gertner unterschrieben, sagt Zehetner. Petrikovics treffe dabei noch mehr Verantwortung, da er im früheren Zweier-Vorstand ein Dirimierungs- und Anordnungsrecht hatte, erzählt er. Die übrigen Vorstände, die mit 1. Juli 2008 bestellt worden sind, hätten dieses Thema somit "geerbt".

Ob damit irgendwelche Konsequenzen verbunden sein könnten (so hat Petrikovics bei der Hauptversammlung im September 2008 unterstrichen, dass die Immofinanz "mit Sicherheit keine Liquiditätsengpässe" habe) lässt Zehetner dahingestellt.

Nur soviel: "Wenn die beiden Herren (Petrikovics und Gertner, Anm.) glauben, dass dieses Problem ihr grösstes ist, dann täuschen sie sich wahrscheinlich".

  

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RE: Immofinanz-Sanierer Zehetner fährt harten Kurs
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.7.09 21:19)

Die meisten Journalisten sind wirklich zum Krenreiben, so ein Blödsinn.
Wer hat denn noch eine Dividende für 2008 erwartet?

>Bilanzkorrektur nötig - Für die durch Kursstürze leidgeprüften
>Immofinanz-Aktionäre gab es am Freitag die nächste
>Hiobsbotschaft: Die Dividende für das Jahr 2008 können sie
>(fast) abschreiben. Hintergrund ist eine nachträgliche

  

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http://www.boerse-express.com/pages/798610

Norbert Gertner, früherer Vorstand von Immofinanz, Immoeast und Constantia Privatbank, hat dem Börse Express neuerlich eine Stellungnahme übermittelt. Während Immofinanz-Sanierer Eduard Zehetner Gertner und Karl Petrikovics die Verantwortung für die nun durchzuführende Bilanzberichtigung zuweist, beruft sich Gertner erneut darauf, dass das Problem erst im September 2008 entstanden ist und er damals nicht mehr im Vorstand war.

"Wenn mir Dr. Zehetner dennoch eine Mitverantwortung an der jetzt aufgetauchten Notwendigkeit zur Korrektur des Jahresabschlusses unterstellt, steht das in einem frappanten Widerspruch zur eigenen Ad-hoc-Meldung der Immofinanz und erfolgt daher offensichtlich wider besseren Wissens", meint Gertner mit Verweis auf die am Freitag der Vorwoche veröffentlichte Meldung der Immofinanz.

Zehetner betonte zu Wochenbeginn, dass er durchaus Verantwortung bei Gertner sieht: "Ich frage ihn, mit welchem Geld er denn die Dividendenausschüttung bei der Immoaustria bezahlen wollte".

  

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Nur mehr zwei Interessten für Constantia Privatbank
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.7.09 19:18)

Nachdem am Freitag - nach zweimaligem Aufschub - die Frist für verbindliche Angebote für die Constantia Privatbank abgelaufen ist, wollten die Aufsichtsräte in einer Sitzung, heute, Mittwoch, entscheiden, wer den Zuschlag erhält, oder zumindest, mit wem finale Vertragsverhandlungen geführt werden. Solche Entscheidungen unterblieben allerdings heute.

Dem Vernehmen nach braucht es weitere Abklärungen, was die Risikoaufteilung zwischen dem zu verkaufenden gesunden Bank- und Vermögensverwaltungsgeschäft und der "Bad Bank" betrifft, in der Altlasten geparkt werden sollen. Es geht um Haftungsfragen und Klagsrisiken im Zusammenhang mit der Immofinanz-Affäre.

Von fünf Bietern, die ursprünglich auf der Shortlist waren, sollen nach APA-Informationen zuletzt nur mehr zwei Interessenten verblieben sein.

Die kleine Bank gehörte bis Herbst 2008 der Turnauer-Erbin Christine de Castelbajac. Im Oktober musste sie wegen der Finanzkrise vor einem Kollaps bewahrt und von den heimischen Grossbanken aufgefangen werden.

In einem kurzem Kommunique sprach die Constantia Privatbank am späten Mittwochnachmittag davon, dass der Verkaufsprozess "planmässig weiter geführt" werde.

In der Aussendung hiess es: "In der heutigen Aufsichtsratssitzung der Constantia Privatbank Aktiengesellschaft berichteten die mandatierten Investmentbanken UniCredit IB und Raiffeisen Investment über den aktuellen Stand des Verkaufsprozesses und gaben ihre Empfehlungen zum weiteren Procedere ab. Die Verhandlungen mit den auf der Shortlist vertretenen Interessenten laufen plangemäss und werden intensiv weiter geführt. Aufgrund der Komplexität der Transaktion gibt es offene rechtliche und wirtschaftliche Fragen, die nunmehr in individuellen Verhandlungsrunden mit den jeweiligen Interessenten geklärt werden sollen."

Und weiter: "Die im Aufsichtsrat vertretenen derzeitigen Eigentümerbanken UniCredit, RZB, Erste Bank, ÖVAG und BAWAG bekundeten in der Sitzung erneut ihre Unterstützung für die Constantia Privatbank. Die Suche nach einem für das Institut und seine Kunden bestmöglichen Partner wird im Rahmen des laufenden professionellen Verkaufsprozesses weiterhin ohne Zeitdruck durchgeführt werden."


  

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Immofinanz will HV-Beschlüsse rückgängig machen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.7.09 09:35)

http://www.boerse-express.com/pages/799107

Immofinanz-Sanierer Eduard Zehetner geht nun ins Eingemachte. Es sollen auf der kommenden Hauptversammlung (HV) am 2. Oktober 2009 diverse alte Beschlüsse früherer HV geändert bzw. sogar aufeghoben werden. Dies ist der heute in der Wiener Zeitung veröffentlichten Tagesordnung zur nächsten HV zu entnehmen.

Widerrufen werden soll ein Beschluss aus der 13. HV vom 28. September 2006, wonach von der Immofinanz Wandelschuldverschreibungen fünf Jahre lang zu bestimmten Konditionen begeben werden dürfen.

Geändert werden soll ein Beschluss der selben HV über den Verwendungszweck einer dort genehmigten bedingten Erhöhung des Grundkapitals, sowie ein Beschluss der 14. HV vom 27. September 2007 ebenfalls über den Verwendungszwecke einer dort beschlossenen bedingten Erhöhung des Grundkapitals.

Abgeändert werden soll ein Beschluss zur Kapitalerhöhung (KE) der Immofinanz. Hier wird der Rahmen deutlich nach oben gesetzt, nämlich von einer KE-Möglichkeit von zusätzlich bis zu rund 174,23 Mio. Euro auf zusätzlich bis zu rund 238,29 Mio. Euro bis 18. Jänner 2011.

Modifiziert wird ein Beschluss der 15. HV vom 23. September 2008, der einen Aktienrückkauf betraf. Dieser soll nun ein Volumen von bis zu 10% des Kapitals haben können.

  

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Anlegerverein "immoverlust" schießt sich auf Constantia ein
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.7.09 16:17)


Constantia Privatbank und Immoeast weisen die Vorwürfe
zurück - Ein spannender Prozess steht ins Haus

Am Handelsgericht Wien sind 170 Verfahren gegen die Constantia Privatbank anhängig. Einer der Kläger ist der Verein "immoverlust", den Vermögensberater gründeten.

Die Klagen rund um die Anlageaffäre Meinl European Land-Meinl Bank, das Constantia Privatbank-Immofinanz-Debakel, den Bankrott der Primeo- und Herald Funds und das Desaster der Lehman-Zertifikate Dragon FX Garant nehmen Österreichs Gerichte - wie noch nie zuvor - in Beschlag.

Allein am Handelsgericht Wien sind 170 Verfahren in Sachen Constantia Privatbank (CPB) anhängig, bestätigt Vizepräsident Alexander Schmidt dem WirtschaftsBlatt. Zu den Klägern zählt u.a. der Anlegerverein "immoverlust", der von Vermögensberatern gegründet wurde, um Immofinanz- und Immoeast-Geschädigten zu ihrem Geld zu verhelfen.

Zur Erinnerung:
Der frühere CPB-Chef Karl Petrikovics war zugleich Vorstand der beiden Immobilien-Vehikel. Gegen Petrikovics und Vorstandskollegen ist ein Strafverfahren anhängig. Die Vorwürfe, darunter Kursmanipulation, werden bestritten.

Harter Schlagabtausch
Indes liefert sich "immoverlust", vertreten von der Kanzlei Neumayer, Walter & Haslinger, mit der Emissionsbank Constantia Privatbank, vertreten von der Kanzlei Grohs Hofer, und der Immoeast, vertreten von Dorda Brugger Jordis, einen heftigen Schlagabtausch.

"Unsere Klagen richten sich primär gegen die Constantia Privatbank", bestätigt Georg Tillner vom Verein "immoverlust", der 250 Geschädigte vertritt. Einer der Vereinsgründer und dessen Frau haben 47.000 € Schaden - auf eigene Kosten - eingeklagt. Sie fordern von der CPB, über die sie Immoeast-Aktien gekauft haben, die Rückabwicklung dieser Käufe. Mit der Begründung: Der Kapitalmarktprospekt der Immoeast habe unrichtige bzw. unvollständige Angaben enthalten.

Ungenügende Angaben
Gestern, Donnerstag, ist die Klagebeantwortung der CPB eingetroffen, vorgestern die der Immoeast.

Die Kläger werfen der Bank und Immoeast vor, "dass die Emissionserlöse der Kapitalerhöhungen nicht für Immo-Projekte der Immoeast verwendet wurden, sondern die CPB, die die Immoeast beherrschte und managte, diese zu einer Konzernfinanzierungs-gesellschaft missbraucht" habe. "Durch diese missbräuchliche Verwendung der Gelder kommt es zu einer erheblichen Risikoerhöhung, die im Kapitalmarktprospekt nicht erwähnt wird", heißt es in der Klage.

Die CPB und die Immoeast hätten nicht nur gegen das Kapitalmarktgesetz (KMG) verstoßen, sondern auch gegen das Transparenzgebot und die Aufklärungspflichten nach dem Konsumentenschutzgesetz.

CPB und Immoeast bestreiten die Vorwürfe. Die Klage sei "unschlüssig und unrichtig" und die Forderungen zum Teil bereits verjährt. Auch habe sich die CPB als "Joint Bookrunner" von der Immoeast "eine Zusicherung über die Richtigkeit und Vollständigkeit der Prospektangaben geben lassen". Außerdem seien die Kapitalerhöhungen nicht Gegenstand der Managementvereinbarung. Immoeast bestreitet u.a. eine Prospekthaftung, weil "der Nachweis fehlt, dass die Aktien im Rahmen eines öffentlichen Angebots erworben wurden".

"Das würde bedeuten, dass das wesentliche Anlegerschutzgesetz, das Kapitalmarktgesetz, nur dann greifen würde, wenn Anleger Aktien innerhalb der Zeichnungsfrist direkt bei der Emittentin erwerben", kontert "immoverlust"-Anwalt Wolfgang Haslinger. "Das wäre absurd."



Quelle: WB 31.07.09


.
.
Gruß

  

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morgen kommen die vorläufigen zahlen der IMMOFINANZGRUPPE und der anstieg sind die vorboten dazu (oh yeah).

Sehr anschaulich, wie insiderhandel in wien immer der beste vorlaufindikator ist,...

Cheers,
DrEvil

  

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>morgen kommen die vorläufigen zahlen der IMMOFINANZGRUPPE und
>der anstieg sind die vorboten dazu (oh yeah).

hab ich was verpasst?

http://www.wienerborse.at/investors/calendar/ behauptet immoeast ist am 20. august und immofinanz am 27.

edit: du hast recht, der termin ist der wienerboerse anscheinend unbekannt.

  

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>morgen kommen die vorläufigen zahlen der IMMOFINANZGRUPPE und
>der anstieg sind die vorboten dazu (oh yeah).
>
>Sehr anschaulich, wie insiderhandel in wien immer der beste
>vorlaufindikator ist,...

trotzdem komisch. immoeast steigt und immofinanz nicht?

  

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Der BE spekuliert auch nur...

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen daß Immoeast bessere Zahlen zeigt als
Immofinanz - das würde ja auf Probleme bei Immowest hinauslaufen.

Aber wir werden es morgen erleben.

--------------------

Die starken Kursgewinne der Immoeast finden im Vorfeld der Präsentation der vorläufigen Geschäftszahlen für 2008/09 statt. Diese werden am Donnerstag gemeldet, Immo-Chef Eduard Zehetner (im Bild) hält zudem eine Pressekonferenz ab.

Die vorläufigen Ganzjahreszahlen von Immofinanz und Immoeast werden wohl kaum für Euphorie sorgen, vielmehr dürfte es aufgrund von weiteren Immobilienwertberichtigungen erneut zu kräftigen Verlusten kommen. Diese werden den Markt aber auch nicht überraschen. Sanierer Zehetner hat Interesse daran, die Bilanz derart auszuputzen.

Laut den Schätzungen der Erste Group sollte sich bei der Immoeast das Nettoergebnis auf -2,11 Mrd. Euro belaufen, nach +168 Mio. Euro für das Jahr davor. Zehetner sagte zudem, dass es in Sachen Ibag-Bond (Forderung wurde von 512 Mio. Euro bereits auf 350 Mio. Euro wertberichtigt) im vierten Quartal 2008/09 keine weitere Teilwertabschreibung geben werde.

Offen ist, ob es mittlerweile zu einer Einigung mit den Banken bzgl. der Neuverhandlung der Kreditfazilität über mehr als 400 Mio. Euro gekommen ist. Diese sollten "relativ bald" zu einem Abschluss kommen, sagte Zehetner im Rahmen eines Pressegesprächs am 24. Juli. Seitdem ist auch der Constantia Packaging BV (von dieser sollen die 350 Mio. Euro aus dem Ibag-Bond kommen) etwas Geld zugeflossen. Sie hat ihren Amag-Anteil für 75 Mio. Euro an die Tochter Constantia Packaging BV verkauft.

http://www.boerse-express.com/pages/800216

  

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Gehe mal davon aus, dass iia morgen, wenn iea oben bleibt, auch steigt.
Immerhin ist die iia immer noch Mehrheitseigentümer der iea.
Habe mich bei 1,46 mal in iia eingedeckt.
(Habe schon seit längerem keine iia im depot gehabt, bin aber ein sentimentaler iia fan)

  

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IMMOFINANZ AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 08:54)

IMMOFINANZ AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09 - Schwieriges Geschäftsjahr der IMMOFINANZ AG

IMMOFINANZ AG / Jahresergebnis

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung, übermittelt durch die DGAP -
ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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5.8.2009

Vorläufige Ergebnisse 2008/09:
Schwieriges Geschäftsjahr der IMMOFINANZ AG

Die IMMOFINANZ AG blickt auf ein sehr herausforderndes Geschäftsjahr
(1.Mai 2008 bis 30.April 2009) zurück. Die Gründe dafür liegen
einerseits in der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die im
Immobiliensektor begonnen und einen deutlichen Konjunktureinbruch bewirkt
hat. Andererseits haben sich auch die vom Management der Constantia
Privatbank AG verursachten Malversationen massiv auf die
Geschäftstätigkeit der IMMOFINANZ AG ausgewirkt. Seit dem
Managementwechsel im November vergangenen Jahres wird nun konsequent daran
gearbeitet, Fehler und Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten und
die Finanz- und Ertragssituation der IMMOFINANZ zu stabilisieren. Besonders
erwähnenswert ist dabei der Erfolg des im April 2009 an
Wandelanleiheninhaber gerichteten Umtauschangebotes, durch das die
Nominalverbindlichkeiten aus Wandelanleihen um EUR 344,4 Mio. reduziert und
die Kapitalstruktur der IMMOFINANZ erheblich verbessert werden konnte.
Zudem wurde durch den Verkauf der IMMOAUSTRIA Immobilien Anlagen GmbH an
die IMMOEAST AG eine existenzbedrohende Verbindlichkeit beseitigt.

Während operativ vor allem Steigerungen bei den Mieterlösen (EUR 546,7
Mio. gegenüber EUR 501,8 Mio. im Vorjahr) und den Umsatzerlösen (EUR 763
Mio. nach EUR 670,8 Mio. im Jahr zuvor) erzielt werden konnten und auch das
EBITDA mit EUR 323,0 Mio. über dem Vorjahresergebnis (EUR 306,2 Mio.)
liegt, war das Finanzergebnis des abgelaufenen Geschäftsjahres mit EUR
-1.332,2 Mio. bedeutend geringer als jenes des Vorjahreszeitraums (EUR 40,8
Mio.). Dieser Rückgang ist auf die Bewertung von Finanzinstrumenten (EUR
-565,3 Mio.), auf Abwertungen bei den assoziierten Unternehmungen (EUR
-367,5 Mio.) sowie auf Wechselkurseffekte (EUR -326 Mio.) und auf den
negativen Zinssaldo (EUR -182 Mio.) zurückzuführen.

Die Neubewertung von Liegenschaften ist mit EUR -1.347,4 Mio. deutlich
negativ, die Abschreibungen auf Entwicklungsprojekte, Firmenwerte und
Forderungen mit EUR -881,5 Mio. ebenso. Darin enthalten ist auch eine
Teilabwertung (in Höhe von EUR -171,3 Mio.) der Forderung gegenüber der
Constantia Packaging B.V. aus dem sogenannten 'IBAG- Bond' auf EUR 350 Mio.
Darüber hinaus drohen Verluste aus fertig zu stellenden
Entwicklungsprojekten in der Höhe von EUR 163 Mio. Ohne Berücksichtigung
der positiven bilanziellen Wechselkurseffekte hätten die Abwertungen EUR
1.808,8 Mio. betragen.

Das EBIT liegt somit bei EUR -2.068,9 Mio., (GJ 2007/08: EUR 514,5 Mio.),
das EBT bei EUR -3.401,1 Mio. (GJ 2007/08: EUR 555,3 Mio.). Der Buchwert je
Aktie beträgt EUR 4,75 (GJ 2007/08: EUR 9,47) und der NAV (Net Asset
Value) je Aktie EUR 5,25 (nach EUR 11,55 im Jahr zuvor). Das Ergebnis je
Aktie (unverwässert) errechnet sich mit EUR -4,41 (GJ 2007/08: EUR 0,66).

Die Kapitalstruktur der IMMOFINANZ kann auch weiterhin als äußerst solide
bezeichnet werden. So weist der IMMOFINANZ-Konzern Eigenkapital in Höhe
von EUR 4.565,3 Mio. und eine bilanzielle Eigenkapitalquote von 39,0% auf.
Im Einzelabschluss beträgt das Eigenkapital zum 30. April 2009 EUR 2.338,2
Mio. und die Eigenkapitalquote 56,8%. Der Jahresfehlbetrag im
Einzelabschluss der IMMOFINANZ AG in Höhe von EUR -530,9 Mio. ist vor
allem auf die Abschreibung von Beteiligungen (EUR -930,4 Mio.)
zurückzuführen. Diese errechnen sich mit EUR -596,9 Mio. aus der
Beteiligung an der IMMOEAST AG und mit EUR -333,5 Mio. aus jener an der
IMMOWEST Immobilien Anlagen AG und resultieren hauptsächlich aus den
erfolgten Immobilienabwertungen. Aufgrund des Erfolges des an
Wandelanleiheinhaber gerichteten Umtauschangebotes wurden außerordentliche
Erträge in der Höhe von EUR 315,7 Mio. erzielt.

Der Ausblick für das laufende Wirtschaftsjahr ist verhalten positiv.
Während sich in den Segmenten IMMOWEST und IMMOAUSTRIA erste Anzeichen
steigender Immobilienwerte mehren, sind in Osteuropa nach dem vermuteten
Erreichen der Talsohle Abwertungen in einzelnen Märkten bzw. Assetklassen
weiterhin nicht auszuschließen.

Die Veröffentlichung der finalen Ergebnisse des Geschäftsjahres 2008/09
erfolgt am 27. August 2009.


Inhaltliche Rückfragen:
MMag. Clemens Eisinger
IMMOFINANZ AG
t +43 . (0)5 7111-2315
c.eisinger@immofinanz.com


Pressekoordination:
Mag. Christoph Edelmann
ACCEDO Austria GmbH
t +43 .1. 533 87 00
christoph.edelmann@accedogroup.com


Anhang:
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der IMMOFINANZ AG
Konzern-Bilanz der IMMOFINANZ AG

IMMOFINANZ AG
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Werte in TEUR 1.Feb.2009- 1.Mai2008- 1.Feb.2008- 1.Mai2007-
30.April2009 30.April2009 30.April2008 30.April2008

Umsatzerlöse 207.582,7 762.989,2 180.648,2 670.831,3
Sonstige betriebliche
Erträge 67.119,1 123.303,6 40.003,5 126.819,3
Immobilien-
aufwendungen 1) -79.356,7 -279.677,7 -59.497,5 -231.492,8
Sonstige betriebliche
Aufwendungen -65.169,7 -235.260,8 -47.531,7 -236.966,6
Personalaufwendungen -8.423,1 -24.870,3 -4.504,8 -17.361,8
Materialaufwand -5.163,0 -23.493,8 -474,9 -5.650,3
Operatives Ergebnis
(EBITDA) 116.589,3 322.990,2 108.642,9 306.179,1

Neubewertung von
Liegenschaften -410.893,9 -1.347.351,5 71.059,0 370.027,5
Abschreibungen 1) -203.125,2 -881.505,0 -142.116,4 -161.756,0
Dotierung Droh-
verlustrückstellung 188.928,2 -163.023,1 0,0 0,0
Ergebnis aus der
Geschäftstätigkeit
(EBIT) -308.501,5 -2.068.889,3 37.585,4 514.450,6

Finanzierungsaufwand/
-ertrag -40.195,0 -182.030,0 -44.463,1 -175.103,0
sonstiges
Finanzergebnis 303.365,8 -782.672,8 121.497,5 175.583,7
Ergebnisanteile an
assoziierten
Unternehmen -29.046,4 -367.459,7 40.332,9 40.332,9
Finanzergebnis 234.124,5 -1.332.162,6 117.367,2 40.813,6

Ergebnis vor
Ertragsteuern (EBT) -74.377,0 -3.401.051,9 154.952,7 555.264,2

Steuern vom Einkommen -213.492,1 352.320,1 -57.929,4 -180.226,4

Konzernergebnis -287.869,0 -3.048.731,8 97.023,3 375.037,8
Anteil der Gesellschafter
der Muttergesellschaft -157.196,6 -2.024.943,9 98.933,2 304.864,7
Anteil der Minderheiten -130.672,4 -1.023.787,9 -1.909,9 70.173,1


1) Die Forderungsabschreibungen wurden von den Immobilienaufwendungen in
die Abschreibungen umgegliedert. Diese Änderung gilt auch für die
Vergleichszahlen.



IMMOFINANZ AG
Konzernbilanz zum 30. April 2009

Werte in TEUR 30. April 2009 30. April 2008

Immobilienvermögen 7.890.236,0 9.636.190,4
In Bau befindliches
Immobilienvermögen 572.674,5 849.490,9
Sonstige Sachanlagen 22.382,9 23.182,0
Immaterielle Vermögenswerte 185.018,3 330.796,4
Anteile an assoziierten
Unternehmen 144.818,3 531.498,9
Andere Finanzinstrumente 402.605,1 1.169.418,4
Forderungen und sonstige
Vermögenswerte 629.106,3 639.021,4
Steuerabgrenzungen 209.919,9 59.740,7
Langfristiges Vermögen 10.056.761,2 13.239.339,1

Forderungen und sonstige
Vermögenswerte 1) 680.616,6 817.708,5
Zur Veräußerung gehaltenes
Immobilienvermögen 5.173,5 0,0
Immobilienvorräte 236.466,8 327.020,5
Kurzfristige Finanzinstrumente 1.775,8 502.675,2
Liquide Mittel 1) 712.987,1 681.656,5
Kurzfristiges Vermögen 1.637.019,9 2.329.060,7

AKTIVA 11.693.781,1 15.568.399,8

Grundkapital 476.579,0 476.527,7
Kapitalrücklagen 2.432.007,1 2.415.451,5
Neubewertungsrücklage 6.288,4 109.364,0
Gewinnrücklagen und
Konzernergebnis -629.092,2 1.346.405,9
Ausgleichsposten aus der
Währungsumrechnung -104.418,0 480,6
2.181.364,4 4.348.229,7
Minderheitenanteile 2.383.903,2 3.528.981,4

Eigenkapital 4.565.267,6 7.877.211,1

Finanzverbindlichkeiten 4.548.211,3 5.443.181,7
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen 4.282,3 7.135,4
Rückstellungen 171.026,8 2.709,3
Sonstige Verbindlichkeiten 2) 241.136,0 256.378,5
Steuerabgrenzungen 819.247,7 1.135.913,2
Langfristige Verbindlichkeiten 5.783.904,0 6.845.318,1

Finanzverbindlichkeiten 1.008.490,7 436.604,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen 72.528,4 78.353,0
Rückstellungen 92.570,3 68.360,5
Sonstige Verbindlichkeiten 2) 171.020,1 262.552,7
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.344.609,4 845.870,6

PASSIVA 11.693.781,1 15.568.399,8


1) Die liquiden Mittel zweiten Grades wurden in der Berichtsperiode von den
liquiden Mitteln in die kurzfristigen Forderungen und sonstigen
Vermögenswerte umgegliedert. Diese Änderung wurde auch für die
Vorjahreszahlen vorgenommen.
2) Die passiven Derivate wurden in der Berichtsperiode von den
kurzfristigen in die langfristigen Verbindlichkeiten umgegliedert. Diese
Änderung wurde auch für die Vorjahreszahlen vorgenommen.
05.08.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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IMMOEAST AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 08:58)

IMMOEAST AG verzeichnete das schwierigste Geschäftsjahr seit der Unternehmensgründung

IMMOEAST AG / Vorläufiges Ergebnis

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung, übermittelt durch die DGAP -
ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Vorläufige Ergebnisse 2008/09: IMMOEAST AG verzeichnete das schwierigste
Geschäftsjahr seit der Unternehmensgründung

Die IMMOEAST AG blickt auf das herausforderndste Geschäftsjahr (1.Mai 2008
bis 30.April 2009) seit Gründung der Gesellschaft zurück. Die Gründe
dafür sind in dem als Immobilienkrise begonnenen und als Finanz- und
Wirtschaftskrise fortgesetzten, massiven Konjunktureinbruch einerseits und
der vom Management durch die Constantia Privatbank AG verursachten
Malversationen andererseits zu suchen. Seit dem Managementwechsel im
November vergangenen Jahres wird konsequent daran gearbeitet, Fehler und
Versäumnisse der Vergangenheit aufzuarbeiten und die Finanz- und
Ertragssituation der IMMOEAST zu stabilisieren. Besonders erwähnenswert
ist dabei der Erwerb der IMMOAUSTRIA, wodurch Forderungen in Höhe von fast
EUR 1,8 Mrd. gegenüber Gesellschaften des IMMOFINANZ-Konzerns signifikant
reduziert wurden und die IMMOEAST ein Immobilienportfolio in einem der
stabilsten Märkte der Region erwerben konnte.

Während operativ erfreuliche Steigerungen bei den Mieterlösen (EUR 282,7
Mio. gegenüber EUR 220,7 Mio. im Vorjahr) in Höhe von 28% und bei den
Umsatzerlösen eine solche von 37% (EUR 407 Mio. nach EUR 297,2 Mio. ein
Jahr zuvor) erzielt werden konnten und auch das EBITDA mit EUR 163,4 Mio.
über dem Vorjahr (EUR 146,1 Mio.) liegt, war das Finanzergebnis des
abgelaufenen Geschäftsjahres mit EUR -913,2 Mio. deutlich unter jenem des
Vorjahreszeitraums (EUR 251,0 Mio.). Der Rückgang ist mit EUR -367,5 Mio.
auf Abwertungen bei den assoziierten Unternehmungen (insbesondere
Trigranit), auf Wechselkurseffekte (EUR -331,2 Mio.) und auf die Bewertung
von Finanzinstrumenten (EUR -219,6 Mio.) zurück zu führen.

Die Neubewertung von Liegenschaften ist mit EUR -913,2 Mio. negativ, die
Abschreibungen auf Entwicklungsprojekte, Firmenwerte und Forderungen ebenso
mit EUR -822,9 Mio. Darin enthalten ist auch eine Teilabwertung (in Höhe
von EUR -171,3 Mio.) der Forderung gegenüber der Constantia Packaging B.V.
aus dem sogenannten 'IBAG-Bond' auf EUR 350 Mio. Darüber hinaus drohen
Verluste aus fertig zu stellenden Entwicklungsprojekten in der Höhe von
EUR -141 Mio. Ohne Berücksichtigung der positiven bilanziellen
Wechselkurseffekte hätte die Neubewertung des Immobilienvermögens EUR
-1.377,6 Mio. betragen.

Das EBIT beträgt somit EUR -1.713,8 Mio., (GJ 2007/08: EUR 15,0 Mio.), das
EBT EUR -2.627,0 Mio. (GJ 2007/08: EUR 266,0 Mio.). Der Buchwert je Aktie
beträgt EUR 6,45 (GJ 2007/08: EUR 9,42) und der NAV (Net Asset Value) je
Aktie EUR 7,09 nach EUR 10,27 ein Jahr zuvor. Das Ergebnis je Aktie
errechnet sich mit EUR -2,85 (GJ 2007/08: EUR 0,21).

Für das laufende Geschäftsjahr wird von einer weitgehend stabilen
Situation ausgegangen, wobei Abwertungen in einzelnen Ländern und/oder
Assetklassen in Osteuropa nicht auszuschließen sind.


Die Kapitalstruktur der IMMOEAST kann auch weiterhin als äußerst solide
bezeichnet werden. So weist der IMMOEAST-Konzern Eigenkapital in Höhe von
EUR 5.387,1 Mio. und eine Eigenkapitalquote von 50,5% auf. Im
Einzelabschluss beträgt das Eigenkapital zum 30. April 2009 EUR 5.242,8
Mio. und die Eigenkapitalquote 84,4%. Der Jahresfehlbetrag im
Einzelabschluss der IMMOEAST AG in Höhe von EUR -2.110,3 Mio. ist vor
allem auf die Wertberichtigung von Forderungen aus der Konzernfinanzierung
(in Höhe von EUR -1.691,6 Mio.) und auf die Abschreibung von
Beteiligungsansätzen (in Höhe von EUR -589,6 Mio.) zurück zu führen.
Beide Effekte haben ihre Ursache in den Immobilienabwertungen.

Im laufenden Wirtschaftsjahr wird es darauf ankommen, die bereits erzielten
Erfolge in der Stabilisierung und Optimierung der bestehenden Investments
zu verstärken und die nicht gestoppten und ausfinanzierten
Entwicklungsprojekte planmäßig fertig zu stellen. Bei den eingefrorenen
bzw. eingestellten Entwicklungsprojekten besteht die Chance darin, diese
selektiv zu reaktivieren.


Die Veröffentlichung der finalen Ergebnisse des Geschäftsjahres 2008/09
erfolgt am 20. August 2009.


Inhaltliche Rückfragen:
MMag. Clemens Eisinger
IMMOFINANZ AG
t +43 . (0)5 7111-2315
c.eisinger@immofinanz.com


Pressekoordination:
Mag. Christoph Edelmann
ACCEDO Austria GmbH
t +43 .1. 533 87 00
christoph.edelmann@accedogroup.com


Anhang:
· Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung der IMMOEAST AG
· Konzern-Bilanz der IMMOEAST AG


IMMOEAST AG
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Werte in TEUR 1. Feb.2009 1. Mai 2008 1.Feb. 2008 1. Mai 2007
30. April 2009 30. April 2009 30. April 2008 30. April 2008

Umsatzerlöse 154.327,3 407.044,9 85.408,7 297.213,3

Sonstige betriebliche
Erträge 2) 41.856,4 66.434,4 27.244,7 52.039,2
Immobilien-
aufwendungen 1) -59.124,5 -134.925,0 -18.342,2 -77.613,6
Sonstige betriebliche
Aufwendungen 2) -52.977,0 -151.968,2 -24.721,8 -120.758,6
Personalaufwendungen -4.336,9 -5.969,1 -235,1 -677,2
Materialaufwand -5.038,1 -17.246,3 -128,8 -4.100,0
Operatives Ergebnis
(EBITDA) 74.707,3 163.370,8 69.225,4 146.103,1

Neubewertung von
Liegenschaften -405.483,4 -913.198,8 -53.923,0 11.090,1
Abschreibungen 1) -188.671,2 -822.914,5 -128.844,9 -142.182,5
Dotierung Drohverlust-
rückstellung 210.914,4 -141.036,9 0,0 0,0
Ergebnis aus der Geschäftstätigkeit
(EBIT) -308.533,0 -1.713.779,3 -113.542,5 15.010,7

Finanzierungsaufwand/
-ertrag -37.719,8 61.567,9 40.131,8 101.688,1
sonstiges
Finanzergebnis 24.439,5 -607.348,7 77.887,8 108.965,6
Ergebnisanteile an assoziierten
Unternehmen -29.046,4 -367.459,7 40.332,9 40.332,9
Finanzergebnis -42.326,5 -913.240,6 158.352,4 250.986,5

Ergebnis vor Ertragsteuern
(EBT) -350.859,4 -2.627.020,0 44.809,8 265.997,2

Steuern vom Einkommen -90.546,0 254.534,3 -39.592,3 -98.651,6
Konzernergebnis -441.405,4 -2.372.485,7 5.217,6 167.345,6
Anteil der Gesellschafter der
Muttergesellschaft -387.767,1 -2.345.785,4 5.055,9 167.768,9
Anteil der
Minderheiten -53.638,3 -26.700,4 161,7 -423,3

Unverwässertes Ergebnis je Aktie
in EUR -0,53 -2,85 0,01 0,21
Verwässertes Ergebnis je Aktie
in EUR -0,53 -2,85 0,01 0,21


1) Die Forderungsabschreibungen wurden von den Immobilienaufwendungen in
die Abschreibungen umgegliedert. Diese Änderung (2007/08: TEUR 1.149,9)
gilt auch für die Vergleichszahlen.
2) Zwischen den sonstigen betrieblichen Erträgen und den sonstigen
betrieblichen Aufwänden wurden für das Vorjahr zur besseren
Vergleichbarkeit TEUR 148,9 umgegliedert.




IMMOEAST AG
Konzern-Bilanz zum 30. April 2009
Werte in TEUR 30. April 2009 30. April 2008
Immobilienvermögen 6.904.191,6 4.366.603,5
In Bau befindliches Immobilienvermögen 514.614,4 687.442,0
Sonstige Sachanlagen 20.168,8 3.319,1
Immaterielle Vermögenswerte 172.947,4 299.412,7
Anteile an assoziierten Unternehmen 144.818,3 530.754,1
Andere Finanzinstrumente 277.354,2 511.826,9
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1.027.170,7 2.092.452,3
Steuerabgrenzungen 108.760,9 58.600,1
Langfristiges Vermögen 9.170.026,4 8.550.410,7
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 1) 741.281,1 655.914,7
Zur Veräußerung gehaltenes
Immobilienvermögen 5.173,5 0,0
Immobilienvorräte 188.262,1 249.612,8
Kurzfristige Finanzinstrumente 781,0 500.950,7
Liquide Mittel 1) 566.137,4 468.444,7
Kurzfristiges Vermögen 1.501.635,1 1.874.922,9
AKTIVA 10.671.661,5 10.425.333,6
Grundkapital 833.824,1 833.824,1
Kapitalrücklagen 6.057.753,4 6.057.753,4
Neubewertungsrücklage 11.424,3 3.296,1
Gewinnrücklagen und Konzernergebnis -1.349.695,6 919.717,0
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung -171.763,4 41.564,9
5.381.542,8 7.856.155,6
Minderheitenanteile 5.527,8 29.594,6
Eigenkapital 5.387.070,7 7.885.750,2
Finanzverbindlichkeiten 3) 2.917.656,7 1.357.619,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen 4.282,3 6.481,7
Rückstellungen 142.435,5 192,8
Sonstige Verbindlichkeiten 2) 3) 214.089,9 79.401,7
Steuerabgrenzungen 767.879,5 633.226,9
Langfristige Verbindlichkeiten 4.046.343,8 2.076.922,1
Finanzverbindlichkeiten 3) 824.469,7 199.130,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen 60.003,1 55.591,6
Rückstellungen 54.428,0 29.708,2
Sonstige Verbindlichkeiten 2) 3) 299.346,0 178.230,8
Kurzfristige Verbindlichkeiten 1.238.246,9 462.661,3
PASSIVA 10.671.661,5 10.425.333,6






1) Die liquiden Mittel zweiten Grades wurden in der Berichtsperiode von den
liquiden Mitteln in die kurzfristigen Forderungen und sonstigen
Vermögenswerte umgegliedert. Diese Änderung (2007/08: TEUR 47.072,7))
wurde auch für die Vorjahrezahlen vorgenommen.
2) Die passiven Derivate wurden in der Berichtsperiode von den
kurzfristigen in die langfristigen Verbindlichkeiten umgegliedert. Diese
Änderung (2007/08: TEUR 2.772,3) wurde auch für die Vorjahreszahlen
vorgenommen.
3) Zur besseren Vergleichbarkeit wurden in der Vergleichsperiode TEUR
12.772,1 von den langfristigen und TEUR 22.490,5 von den kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten in die sonstigen Verbindlichkeiten umgegliedert.
Die im Vorjahr als eigener Posten ausgewiesenen Verbindlichkeiten aus der
Steuerumlage in Höhe von TEUR 14.726,0 wurde in den Vergleichszahlen unter
den kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
05.08.2009 Finanznachrichten übermittelt durch die DGAP
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RE: IMMOEAST AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 09:06)

Publizierte Schätzungen hat es ja anscheinend kaum gegeben, das Nettoergebnis scheint jedenfalls genau wie von Erste Bank erwartet ausgefallen zu sein. Zumindest bisher tut sich auch beim Kurs nichts.

  

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RE: IMMOEAST AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
Rang: stone(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 09:16)

NAV 5,25/Aktie
Keine Frage, jene die bei Kursen um die 10 - 12 gekauft haben, werden das nicht positiv sehen (ich auch in einem Langfristdepot).
Allerdings für jene die neu dabei sind und jetzt investieren ergeben sich historische Chancen:
Kaufpreis der Aktie weniger als die Hälfte des Wertes
Es werden auch wieder Aufwertungen kommen, irgenwann weiss es der letzte: der Kapitalismus geht nicht unter und Flächen werden wieder nachgefragt und die jetzt nicht realisierten Projekte gehen ab und die Nachfrage ist grösser als das Angebot, was sagt uns das?
Die Immobilien werden wieder steigen (=Aufwertung).
Das Restrisiko ist natürlich das Manangement.
Aber hohe Gewinnchancen gibts nicht ohne hohes Risiko, und das Manangment war auch schon schlechter aufgestellt.

  

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RE: IMMOEAST AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
Rang: stone(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 09:23)

Wenn ich mir das mit den Kursen so ansehe, sehen das andere mit den Chancen auch so.
Der Kurs ist in den letzten Tagen etwas davongelaufen.
Meiner Meinung nach ist da bei der iia Aufholpotential...

  

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RE: IMMOEAST AG: Vorläufige Ergebnisse 2008/09
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 09:33)

der markt siehts jedenfalls positiv (was?): +9%

  

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immer noch deutlich rückläufig gewesen

3.quartal
* Buchwert / Aktie: EUR 4,95
* NAV / Aktie: EUR 5,84

gesamtjahr:
* Buchwert / Aktie: EUR 4,75
* NAV / Aktie: EUR 5,25

  

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immofinanz liquide mittel 712.987 ende geschäftsjahr, 578.473 ende jänner.
könnte der grund für die rally sein

  

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Immoeast Gains as Developer Says Some Projects May Be Restarted

Aug. 5 (Bloomberg) -- Immoeast AG, Austria’s largest
property developer, climbed to the highest in almost 11 months
in Vienna after the company said it may restart some projects
that were put on hold because of the credit crunch.

  

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>immofinanz liquide mittel 712.987 ende geschäftsjahr, 578.473
>ende jänner.
>könnte der grund für die rally sein

Ist der Grund! Dies und besseres operatives Ergebnis verringern die Konkurswahrscheinlichkeit gegen Null. Komisch ist, daß nur IEA anspringt, IIA aber nicht ... Für IEA sieht es technisch gut aus, mein mittelfristiges Kursziel 4 (da kaum Widerstände bis dorthin) ...

  

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bei IIA ist mehr Volumen drinnen und kommt trotzdem nicht weiter --> irgendwie komisch

  

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>Ist der Grund! Dies und besseres operatives Ergebnis
>verringern die Konkurswahrscheinlichkeit gegen Null. Komisch
>ist, daß nur IEA anspringt, IIA aber nicht ... Für IEA sieht

57% an iea sind 1,185 milliarden wert, iia ist aber nur mit 730 millionen bewertet - rest von iia ist minus 450 millionen?

  

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Wie hoch wäre ein fairer Spread de beiden?
Variante 1: 7,09-5,25=1,84. Das wäre aber unfair, weil ja die Aktien duetlich unter NAV notieren, also an der Börse ein Abschalg zum NAV gehandelt wird. Deshalb besser:

Variante 2: 7,09/5,25=1,35 = +35%. Also IEA sollte um 35% über dem IIA Kurs notieren. Bei IEA 2,20 wäre das IIA von ca. 1,62. Nicht viel, aber ein wenig Platz hätte da die Aktie noch. Im großen und ganzen passt der Spread der beiden Aktien.

  

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RE: NAVs: 7,09 (IEA) vs. 5,25 (IIA)
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 09:46)

>Variante 2: 7,09/5,25=1,35 = +35%. Also IEA sollte um 35% über
>dem IIA Kurs notieren. Bei IEA 2,20 wäre das IIA von ca. 1,62.
>Nicht viel, aber ein wenig Platz hätte da die Aktie noch. Im
>großen und ganzen passt der Spread der beiden Aktien.

interessante rechnung, aber wäre nicht bei iea aufgrund osten (größere abwertungsgefahr) ein höherer abschlag zum nav gerechtfertigt?

  

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RE: NAVs: 7,09 (IEA) vs. 5,25 (IIA)
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 10:23)

>>Variante 2: 7,09/5,25=1,35 = +35%. Also IEA sollte um 35%
>über
>>dem IIA Kurs notieren. Bei IEA 2,20 wäre das IIA von ca.
>1,62.
>>Nicht viel, aber ein wenig Platz hätte da die Aktie noch.
>Im
>>großen und ganzen passt der Spread der beiden Aktien.
>
>interessante rechnung, aber wäre nicht bei iea aufgrund osten
>(größere abwertungsgefahr) ein höherer abschlag zum nav
>gerechtfertigt?

IIA's Vermögen besteht ja auch hauptsächlich auch IEA Aktien. Außerdem finden sich sicherlich auch Argumente warum IIA einen noch höheren Abschlag verdienen würde, z.b. höherer Hebel (mehr Schulden). Egal, die Rechnung zeigt, daß das Verhältnis IIA/IEA in etwa passt, vielleicht eine leichte Unterbewertung von IIA auszumachen ist.

  

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RE: NAVs: 7,09 (IEA) vs. 5,25 (IIA)
Rang: Antofagasta(7) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 12:18)

Die 2 gehen ab wie Nachbars Lumpi.

Letzte Woche hab ich auf dem Weg von Wien nach Salzburg reihenweise Autos mit AWD Kennzeichen und Aufklebern überholt. Hoffentlich haben die nicht wieder was auggeheckt

Dennoch hab ich mich mit einer kleinen Zockposi eingekauft. (1,62)

  

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Immofinanz schreibt Rekord-Verlust von drei Milliarden

Das Ende April 2009 abgeschlossene Geschäftsjahr 2008/2009 war für den Immofinanz-Konzern das schwärzeste, oder besser gesagt das röteste seit Unternehmensgründung. Das EBIT rutschte auf minus 2,069 Milliarden.



Der Immofinanz-Konzern präsentierte heute Mittwoch die vorläufigen Zahlen zu seinem bisher schlimmsten Jahr: Das Geschäftsjahr 2008/2009 brachte einen gigantischen Verlust von 3,049 Mrd. Euro nach noch 375 Mio. Euro Gewinn im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EBIT) des Konzerns rutschte auf -2,069 Mrd. Euro ins Minus nach positiven 514 Mio. Euro.

Die Immoeast, an der die Immofinanz etwas mehr als die Hälfte hält, verzeichnete 2008/09 einen Konzernverlust von 2,372 Mrd. Euro, nach 167 Mio. Euro Gewinn davor. Das EBIT drehte auf -1,714 Mrd. Euro ins Minus, davor lag man mit 15 Mio. Euro im Plus.

Abwertungen aus Beteiligungen

Operativ laufen die Dinge besser, tröstet Immofinanz-Vorstandschef Eduard Zehetner auf der Bilanzpressekonferenz, bleibt aber in Summe sehr gedämpft. Die Immofinanz habe zwar die Mieterlöse auf 547 (502) Mio. Euro steigern können, allerdings sei das Finanzergebnis auf -1,332 Mrd. abgerutscht, nach positiven 41 Mio. Euro im Jahr davor. Dieser Rückgang sei auf die Bewertung von Finanzinstrumenten (-565 Mio. Euro), auf Abwertungen bei assoziierten Unternehmen (-368 Mio. Euro) sowie auf Wechselkurseffekte (-326 Mio. Euro) und einen negativen Zinssaldo (-182 Mio. Euro) zurückzuführen.

Die Neubewertung der Immofinanz-Liegenschaften sei mit -1,347 Mrd. Euro deutlich negativ, ebenso die Abschreibungen auf Entwicklungsprojekte, Firmenwerte und Forderungen mit -882 Mio. Euro. Darin enthalten sei auch die Teilabwertung - um 171 Mio. Euro - der Forderung gegenüber der Constantia Packaging B.V. aus dem "IBAG-Bond" auf 350 Mio. Euro.

Die Immofinanz-Kapitalstruktur sei aber weiter äußerst solide, wird betont. Der Konzern weise ein Eigenkapital von 4,565 Mrd. Euro auf.

Die Immoeast erzielte Mieterlöse von 283 (221) Mio. Euro. Das Finanzergebnis sackte allerdings auf -913 (251) Mio. Euro ab. Zurückzuführen sei der Rückgang mit -368 Mio. Euro auf Abwertungen bei assoziierten Unternehmen (vor allem TriGranit), auf Wechselkurseffekte (-331 Mio. Euro) und die Bewertung von Finanzinstrumenten (-220 Mio. Euro).

Die Neubewertung von Liegenschaften sei mit -913 Mio. Euro negativ, ebenso die Abschreibungen auf Entwicklungsprojekte, Firmenwerte und Forderungen mit -823 Mio. Euro. Darin enthalten ist auch die 171 Mio. Euro betragende Teilabwertung der IBAG-Bond-Forderung.

Zudem drohen Verluste von 141 Mio. Euro aus fertig zu stellenden Entwicklungsprojekten, so Immoeast.



Quelle:http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/384839/index.do?from=MaM

.
.
Gruß

  

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Immofinanz will Constantia-"Bad Bank" und raschen B.V.-Vergleich
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 14:36)

Immofinanz will Constantia-"Bad Bank" und raschen B.V.-Vergleich
3 Mrd. Euro Konzernverlust 2008/09 - Zehetner treibt
Optimierung des Portfolio voran - Auch Reaktivierung auf Eis
liegender Investments

Wien (APA) - Nach den desaströsen Verlusten in der Vergangenheit
erwartet Immofinanz-Chef Eduard Zehetner im neuen Geschäftsjahr keine
weiteren Abwertungen mehr. Er treibt die Optimierung des Portfolios
voran, möchte weiterhin den "Bad-Bank"-Teil der Constantia Privatbank
und peilt rasch, bis spätestens September, einen Vergleich mit der
Constantia B.V. zu den Forderungen der Tochter Immoeast an die B.V.
wegen des IBAG-Bonds an. Dies sagte Zehetner am Mittwoch in einem
Pressegespräch. Operativ sei der Konzern mit steigenden Mieterlösen
gut unterwegs, die Kapitalstruktur sei weiterhin äußerst solide.
Trotz Immobilien-Verkäufen wolle man insgesamt nicht schrumpfen.
Neben laufenden Fertigstellungen aktiviere man auch wieder selektiv
auf Eis liegende Investments. Aktuell verfügt der Konzern über rund
430 Mio. Euro liquide Mittel, sagte Zehetner zur APA.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 (per 30.4.) hat der
Immofinanz-Konzern einen gigantischen Nettoverlust von 3,049 Mrd.
Euro geschrieben, nach noch 375 Mio. Euro Gewinn im Jahr davor.
Ursache waren Abwertungen bei Immobilien, Finanzinstrumenten,
Firmenbeteiligungen und Währungen. Der Grund dafür liege neben der
globalen Finanz- und Wirtschaftskrise auch in den vom früheren
Management der Constantia Privatbank AG, damals weitgehend ident mit
dem der Immofinanz, "verursachten Malversationen". Die Mieterlöse
stiegen dagegen u.a. durch neue Vermietungen auf 547 (502) Mio. Euro.

Ein Vergleich mit der Constantia Packaging B.V - der
Hauptaktionärin der Constantia Packaging AG und früheren Eigentümerin
der Constantia Privatbank - soll der Immofinanz circa 170 Mio. Euro
bringen, hofft Zehetner, und zwar in bar: "Mit x Prozent am
Packaging-Konzern oder der AMAG fangen wir nichts es. Es ist Geld von
unserem Konzern verschwunden und nicht Aluminium oder Wellpappe." Die
Einigung mit B.V.-Eigentümerin Christine de Castelbajac wünsche er
sich in einem "vernünftigen" zeitlichen Abstand vor den
Hauptversammlungen von Immoeast und Immofinanz am 1. und 2. Oktober.

Bei dem Vergleich geht es primär um die Forderung der
Immofinanz-Tochter Immoeast an die Constantia B.V., die eine Garantie
für eine Anleihe der Immofinanz Beteiligungs AG (IBAG) übernommen
hatte. Ursprünglich ging es um ein Bond-Volumen von 900 Mio. Euro,
davon waren schon vor längerer Zeit nur mehr rund 520 Mio. Euro
ausständig. Heuer hat die Immoeast die Forderung um 171 Mio. Euro
oder ein Drittel teilabgewertet, womit noch 350 Mio. Euro offen sind.
Zehetner sprach heute von einem "Kompromiss", zu dem die B.V. bereit
sein sollte. Die Chancen dafür sehe er bei "über 50 Prozent". Dies
wird dann auch die Constantia Privatbank mit einschließen müssen:
"Die Gegenseite will Haftungsfreistellungen für Organe der Bank."

Die Constantia Privatbank, die im Herbst 2008 wegen der
Finanzkrise vor dem Kollaps gestanden ist und von heimischen
Großbanken aufgefangen werden musste, hält Zehetner für "schwer
verkäuflich", selbst in ihrem Kern als Kapitalanlagegesellschaft. Als
Assets würden nur Forderungen von 160 bis 180 Mio. Euro gegen die
Constantia B.V. übrigbleiben. Deshalb bemüht er sich schon länger um
eine Übernahme einer "Bad-Bank"-Sparte durch die Immofinanz: "Es wird
niemanden anderen geben, der sich damit beschäftigen kann und will."

"Es macht Sinn, dass wir die Rest-Bank übernehmen und die
Aufräumarbeiten machen", sagte der Immofinanz-Chef am Mittwoch im
Pressegespräch: "Alles andere wären nur mehr Zores für uns. Ich
erkläre das seit Monaten den Systembanken", die derzeit die
Constantia Bank führen. "Wir haben mindestens 250 Mio. Euro Ansprüche
gegen die Bank und sind damit der größte Gläubiger", so Zehetner.

  

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Hohe Abwertungen durch Fonds-Investments der Immo
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 14:37)

Immofinanz - Hohe Abwertungen durch Fonds-Investments der Immo
Zehetner: "Managementfehler von Petrikovics & Co" - Talsohle an
Immo-Märkten erreicht bzw. durchschritten - Aktien legen zu
Wien/APA =

Stark zu den hohen Abwertungen und damit Verlusten des
Immofinanz-Konzerns beigetragen haben im abgelaufenen Geschäftsjahr
2008/09 (per 30.4.) auch Investitionen der Immowest in
Immobilienfonds. Dabei gehe es um fast 600 Mio. Euro Abwertungen von
mehr als 1 Mrd. Euro, die ab 2006 in solche Fonds gesteckt worden
seien. Dies sei "ein besonders trauriges Kapitel von
Managementfehlern unserer Vorgänger. Die Immowest war Petrikovics &
Co", sagte Immofinanz-Chef Eduard Zehetner am Mittwoch.

Bei den Fonds-Abwertungen sei man konservativ vorgegangen, also zu
Marktwerten und nicht zum Net Asset Value (NAV), da der hier "aus der
dritten Reihe" im Sinne eines fungiblen Investments nicht erreichbar
sei, erläuterte Zehetner. Hier stehe man jetzt bei 20 bis 40 Prozent
der Marktwerte, doch seien künftig auch wieder Wertzuschreibungen
möglich. Verkaufen werde man die Papiere nur bei einem vertretbaren
Preis. Das Ausmaß dieser Investments der Immowest, die selbst nur
über knapp eine Milliarde Immo-Vermögen verfügt, sei überraschend
gewesen, die Fonds - Zehetner nannte etwa den Namen Carlyle - hätten
mit bis zu 80 Prozent Leverage (Fremdkapital-Anteil) gearbeitet "und
sind jetzt mit plus minus Null unter Wasser".

Im Immobilien-Sektor sieht Zehetner für die Immoaustria in
Österreich "die Talsohle jedenfalls durchschritten, wir rechnen eher
mit steigenden Immobilienpreisen". Das gelte auch für Deutschland, wo
die Immofinanz Objekte in der Pipeline habe. Allerdings werde derzeit
am Markt kaum gehandelt. Die wenigen Transaktionen würden aber bei
guten und sehr guten Immobilien zu höheren Preisen erfolgen.

In Osteuropa, wo die 54-Prozent-Tochter Immoeast tätig ist, sei
"das Bild gemischter": Dort habe der Markt bereits die Talsohle
erreicht, aber noch nicht durchschritten. So könnte es etwa im
Retail-Bereich noch weitere Abwertungen geben, da der Privatkonsum
durch steigende Arbeitslosenraten und sinkende Masseneinkommen leiden
werde. Sehr gute laufe es in Polen, gut auch in Tschechien und der
Slowakei, schlechter in Rumänien und Bulgarien.

Für das neue Geschäftsjahr 2009/10 rechnet Zehetner mit "plus
minus Null" Bewertungsänderungen, so dass daraus keine weiteren
Ergebnisbelastungen resultieren sollten. Er konzentriert sich, wie er
sagt, auf die Optimierung der Standing Investments, nämlich teils
Verlängerungen als auch Verdichtungen der Vermietung. Selektiv
aktiviere man auch wieder auf Eis gelegte Investments bzw. stelle
nicht gestoppte Investments fertig. Insgesamt geht es laut Zehetner
im Immofinanz-Konzern aktuell um ein Investitionsvolumen von 1,7 Mrd.
Euro, wovon zwei Drittel bereits investiert seien.

Die Pläne für eine Fusion von Immofinanz und Immoest - die im
übrigen schon das vorvorige Management unter Petrikovics gehegt hatte
- sind für Zehetner "nicht vom Tisch", nur bestünden derzeit die
Voraussetzungen dafür nicht, "schauen sie sich die Bilanz an". Die 3
Mrd. Euro Verlust 2008/09 seien mit Sicherheit das höchste Minus
eines an der Wiener Börse notierenden Unternehmens, "ja davon gehe
ich aus". Eine angebliche Kapital-Aufzehrung sei kein Thema,
schließlich seien zu den 476 Mio. Euro Nominale des Grundkapitals
noch rund 2,34 Mrd. Euro Eigenkapital laut Einzelabschluss der
Immofinanz AG zu addieren, so Zehetner auf eine Frage.

Die beiden Immo-Aktien legten am Mittwoch an der Wiener Börse bis
zu Mittag kräftig zu. Die Immoeast-Titel kletterten am Vormittag um
mehr als ein Fünftel und notierten kurz nach 13 Uhr bei 2,53 Euro,
ein Plus von 16,06 Prozent. Die Immofinanz-Aktien standen zu dem
Zeitpunkt mit 1,61 Euro um 8,05 Prozent höher; allerdings waren die
Immofinanz-Papiere vor einem Jahr noch rund 6 Euro wert gewesen.

Den NAV je Aktie bezifferte Zehetner für 2008/09 für die Immoeast
mit 7,09 (10,27) Euro, für die Immofinanz mit 5,25 (nach 11,55) Euro.
Das Ergebnis je Aktie errechnet sich bei der Immoeast mit -2,85
(0,21) Euro, bei der Immofinanz (unverwässert) mit -4,41 (0,66) Euro.
Die endgültigen Ergebnisse werden am 27. August 2009 veröffentlicht.

  

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Neubewertung der Aktien wird ein Thema
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.8.09 15:39)

http://www.boerse-express.com/pages/800512

Die Aktien von Immoeast und Immofinanz legen am Dienstag im Tagesverlauf zweistellig zu, die Immoeast schafft es intraday sogar auf plus 20%. Diese Kurssprünge, die auch von kräftigen Umsätzen begleitet werden, haben ihren Auslöser aber nicht in den heute präsentierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2008/09, sondern vielmehr in der Begleitmusik.

Denn der Verlust der Immo-Gruppe ist von "zweifelhaftem Ruhm", wie Eduard Zehetner (im Bild), Vorstandschef der beiden Unternehmen, heute sagt. Mit -3,4 Mrd. Euro dürfte der Immofinanz-Konzern wohl den bislang grössten Vorsteuer-Verlust eines ATXPrime-Unternehmens aufweisen.

In der Regel zählt die Vergangenheit an der Börse aber reichlich wenig (ausser es tauchen Malversationen auf), daher konzentrieren sich Anleger auf die künftige Entwicklung. Und da dürfte heute zum einen zählen, dass das Insolvenzrisiko nun sehr stark gesunken ist und die Anleger und die Analysten wieder auf die Bewertung der Aktien in einem Szenario der Unternehmensfortführung fokussieren, wie Erste Group-Analyst Günther Artner erklärt. Zum anderen machen sich auch das gestiegene Vertrauen in das Management und die Rückkehr internationaler Analysten bemerkbar, so Alexander Hodosi von der UniCredit.

  

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Immofinanz AG - Nach den News

05. August 2009 11:25



Seit einigen Monaten tendiert die Immofinanz-Aktie im Bereich von 1,50 Euro seitwärts. Immerhin schon ein Niveau, das in etwa dem fünffachen der Rekordtiefststände von Ende 2008 entspricht. Durch diese aktuelle Seitwärtsbewegung ergibt sich auch charttechnisch ein besonders interessantes Bild. Nicht nur, dass sich in der 1,50-Euro-Zone in dieser Zeit ein starker Widerstand gebildet hat, befindet sich auch die langfristige Abwärtstrendlinie (seit Anfang 2007) nur knapp über dieser Zone. Wenn man allerdings weitere Widerstandsbereiche sucht, so lassen sich nur wenig erhebliche Chartpunkte bei etwa 2 und etwa 3 Euro finden. Sehr viele Chartpunkte gibt es allerdings erst im Bereich von 6 Euro. Das aktuelle Kursniveau bietet dabei natürlich nicht nur Widerstand, sondern auch Unterstützung.

Zugegeben, die oben angesprochenen 6 Euro sind derzeit und auch in näherer Zukunft wohl nicht realistisch. Dennoch haben die, heute veröffentlichten, vorläufigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2008/2009, unserer Meinung nach, die Wahrscheinlichkeit für weiter steigende Kurse der Immofinanz-Aktie deutlich erhöht.

In erster Linie ist es das Vertrauen in das neue Management, das mit vielen wichtigen und richtigen Entscheidungen den Konzern aus einer äußerst schwierigen Situation wieder in etwas ruhigere Gewässer manövrieren konnte. Aber auch das Bekenntnis des Managements, es als ein wichtiges Ziel zu betrachten, den Aktienkurs wieder in die Nähe des Buchwertes zu bringen, erachten wir in diesem Zusammenhang als wichtiges Signal.

Zurück zu den heutigen Zahlen. Der Buchwert/Aktie beträgt per 30.04.2009 4,75 Euro, der NAV wird mit 5,25 Euro errechnet. Klar ist, dass auch Immobilienbewertungen derzeit sehr volatil sind und es zwischen konservativeren und weniger konservativen Ansätzen wohl gewaltige Spielräume gibt. Hier glauben wir, wieder im Vertrauen auf das Management, dass durchaus vorsichtig bewertet wurde. Einerseits weil gewisse Ausblicke in die Zukunft wohl immer noch großen Unsicherheiten unterliegen, andererseits aber wohl auch, weil man die kritische Zeit des Konzerns hinter sich lassen möchte, die Bilanzen bereinigen möchte und den Neustart von der sauberst möglichen Basis aus weiterführen möchte.

Die Entwicklung der operativen Ergebnisse gibt durchaus Anlass zu gewissem Optimismus, die Erledigung des leidigen IMAG-Bond-Themas wäre natürlich ein weiterer wichtiger Schritt. Zusätzlich gefällt uns der Immoeast-Hebel in der Immofinanz AG sehr gut. Für Immoeast wurde ja heute ein Buchwert/Aktie von 6,45 Euro und ein NAV von 7,09 Euro per 30.04.2009 bekannt gegeben.

Seit einigen Wochen haben wir die Immofinanz AG mit derzeit rund 9 % in unserem Musterdepot-Aktien-Österreich gewichtet ( www.pi5.at ). Wir glauben weiterhin, und nach den heutigen Berichten noch verstärkt, an den Konzern und gehen aus heutiger Sicht von einem längerfristigen Investment in unserem Depot aus.

www.pi5.at -mf-

  

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Günther Artner, Erste Group: Wir sehen es als positiv, dass die Bilanzen schon vom Wirtschaftsprüfer abgesegnet worden sind und daher das Insolvenzrisiko sehr stark gesunken ist. Daher kann man jetzt wieder auf die Bewertung der Aktien going concern schauen, und da ist sicher noch Potenzial nach oben. Wir rechnen generell mit Bewertungen der Immobilienaktien, die im nächsten Jahr wieder über 50% des NAV gehen sollten. Bei Immoeast sollte der Tiefpunkt des NAV aktuell auch erreicht sein, ev. drohen noch weitere moderate Abwertungen. Die Immoeast-Aktie sollte aber nach den Zahlen heute noch Aufwärtspotenzial haben. Das Plus heute ist sicher gerechtfertigt.

Alexander Hodosi, UniCredit: Die Ergebnisse waren wohl schwächer als erwartet, aber der NAV entwickelte sich in Immoeast besser. Nicht zu vergessen der Cash-Bestand, der sich durch die Vielzahl von Verkäufen deutlich verbessert hat und damit die reduzierte Entwicklungspipeline wieder finanzierbar macht. Die starke Performance ist meiner Meinung nach mit dem gestiegenen Vertrauen zum Management und der Rückkehr internationaler Investoren begründet.

http://www.boerse-express.com/pages/800530

  

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>Günther Artner, Erste Group:
>... Wir rechnen generell mit Bewertungen der Immobilienaktien, die
>im nächsten Jahr wieder über 50% des NAV gehen sollten. ...

Sein Wort in Gottes Ohr. Das hieße ja bei Immoeast Kurs von 10 (!!!) rum. So eine Kehrtwende in einer AnalYstenmeinung habe ich selten erlebt, auch wenn man da ja einiges gewohnt ist ...

(eigentlich ist das ja ein klassischer Kontraindikator, also verkaufen???)

  

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>>Günther Artner, Erste Group:
>>... Wir rechnen generell mit Bewertungen der
>Immobilienaktien, die
>>im nächsten Jahr wieder über 50% des NAV gehen sollten.
>...
>
>Sein Wort in Gottes Ohr. Das hieße ja bei Immoeast Kurs von 10
>(!!!) rum.

?! aber nur bei einem NAV von 20!

  

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der meint auf zb 60% des nav also um vier euro herum


>Sein Wort in Gottes Ohr. Das hieße ja bei Immoeast Kurs von 10
>(!!!) rum. So eine Kehrtwende in einer AnalYstenmeinung habe
>ich selten erlebt, auch wenn man da ja einiges gewohnt ist
>...
>
>(eigentlich ist das ja ein klassischer Kontraindikator, also
>verkaufen???)

  

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>der meint auf zb 60% des nav also um vier euro herum
>
>
>>Sein Wort in Gottes Ohr. Das hieße ja bei Immoeast Kurs
>von 10
>>(!!!) rum. So eine Kehrtwende in einer AnalYstenmeinung
>habe
>>ich selten erlebt, auch wenn man da ja einiges gewohnt
>ist
>>...
>>
>>(eigentlich ist das ja ein klassischer Kontraindikator,
>also
>>verkaufen???)
>

Äh, o.k., habe ich falsch verstanden ... (meinte 50% über NAV ...)

  

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Eduard Zehetner soll die Wiener Immofinanz-Gruppe auf Kurs bringen

Am Ende hat ihn das eigene Handy dann doch überlistet:
Eduard Zehetner sieht nach, wer angerufen hat. Für einen Gastgeber ist das nicht gerade beispielhaft. Der Vorstandsvorsitzende der Wiener Immofinanz-Gruppe hat für einen kurzen Moment vergessen, dass er sich auf der Bilanzpressekonferenz seines eigenen Unternehmens vielleicht doch eher seinem Publikum und weniger dem Mobiltelefon widmen sollte.

Denn die Zahlen, die Zehetner am Mittwoch in Österreichs Hauptstadt präsentiert, haben es in sich: Immofinanz, einer der großen Spieler auf den europäischen Immobilienmarkt, hat im Ende April beendeten Geschäftsjahr mehr als drei Milliarden Euro Verlust geschrieben. Für die Wiener Börse ist das rekordverdächtig, das Immofinanz-Minus gilt als der größte Verlust, den ein börsennotiertes Unternehmen jemals in der Geschichte der Alpenrepublik geschrieben hat.

"Ein zweifelhafter Ruhm", kommentiert der 57-Jährige das Ergebnis. Der in Österreich als Sanierer bekannte Manager hat immerhin einen Vorteil. Er muss jetzt zwar das miserable Resultat verkünden, trägt dafür aber letztlich nicht die Verantwortung. Zehetner ist erst Ende vergangenen Jahres bei der Immofinanz-Gruppe eingestiegen.

Bei der Immofinanz ist die Lage noch heikler als bei den meisten Konkurrenten in der Branche. Denn in Wien hat nicht nur die Finanz- und Konjunkturkrise zugeschlagen. Die Immofinanz hat ihre ganz eigenen Probleme: Der milliardenschwere Konzern war wegen zweifelhafter Geschäfte ins Gerede gekommen. Gegen das alte Management ermittelt der Staatsanwalt. Eine halbe Milliarde Euro ist sang- und klanglos verschwunden. Für den gewaltigen Verlust in der Jahresbilanz sind milliardenschwere Wertberichtigungen auf den Immobilienbestand verantwortlich.

Die Aktionäre sind die größten Opfer
Zu seinen besten Zeiten notierte das Immobilien-Papier an der Wiener Börse mit zwölf Euro. Der Aufschwung seit dem Frühjahr hat immerhin dafür gesorgt, dass die Aktie wieder deutlich über einem Euro gehandelt wird. Mit im Boot sitzen die drei großen österreichischen Geschäftsbanken Bank Austria, Raiffeisen und Erste Bank. Aus Deutschland sind die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), die WestLB und die Commerzbank-Tochter Eurohypo dabei.

Trotz der Wertberichtigungen sitzt die Immofinanz immer noch auf einem milliardenschweren Immobilien-Paket - was sie in letzter Konsequenz trotz der gewaltigen Verluste wahrscheinlich vor einer Pleite bewahrt. Zehetner gilt in Österreich als ein Mann, der die Krise des Immobilien-Unternehmens in den Griff bekommen sollte. Schon bei anderen Unternehmen hat er bewiesen, dass er das kann.

Durchsetzungsstark ist er unbedingt
"Mit Eduard Zehetner haben wir die ideale Person gefunden, um die Sanierung der Gruppe voranzubringen", sagte der damalige Immofinanz-Vorstandschef Thomas Kleibl bei Zehetners Berufung zum Finanzvorstand im November. Doch: Kleibl musste im Frühjahr gehen, Zehetner hat sich an die Unternehmensspitze emporgearbeitet.

Zehetner verspricht jetzt jedenfalls Besserung
"Die Talsohle auf dem Immobilienmarkt ist durchschritten", glaubt er. Im Herbst will er weitere Schritte des Sanierungsprogramms präsentieren - aus Aktionärssicht hoffentlich mit Erfolg.


Quelle: Handelsblatt vom 6.8.09


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Gruß

  

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Aufräumen bei Immofinanz: drei Mrd. Verlust
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.8.09 13:12)


Finanzkrise und Fehlinvestments verursachen Riesenloch.

"Ich glaube nicht, dass ein börsenotiertes Unternehmen je einen höheren Verlust eingefahren hat." Eduard Zehetner hat bei der durch Fehlspekulationen, dubiose Finanzströme und die Finanzkrise in Schieflage geratenen Immofinanz-Gruppe Tabula rasa gemacht.

Das Ergebnis zeigt die Bilanz 2008/09 (Ende April):
Die Immofinanz weist 3,049 Mrd. Euro Verlust aus (nach 375,037 Mio. Euro Gewinn). Bei der Immoeast, an der die Immofinanz etwas mehr als die Hälfte hält, beträgt das Minus 2,372 Mrd. Euro.

Die Aktien reagierten dennoch mit starken Kursgewinnen: Das hätte mit der hohen Eigenkapitalaustattung der Gesellschaften und der Unterbewertung der Aktien zu tun, meinte UniCredit-Analyst Alexander Hodosi.

Ursache für die Verluste waren massive Abwertungen bei Immobilien, Finanzinstrumenten, Firmenbeteiligungen und Währungen. Neben der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise seien laut Zehetner auch die Malversationen schuld, die vom früheren Management der Constantia Privatbank (CPB), das einst weitgehend ident mit dem der Immofinanz war, verursacht wurden. So ergab etwa die Neubewertung der Liegenschaften der Immofinanz einen Wert von minus 1,347 Mrd. Euro. Die Abschreibung auf Entwicklungsprojekte, Firmenwerte und Forderungen schlug mit 881,5 Mio. Euro negativ zu Buche. Darin enthalten ist auch eine Teilabwertung von 171,3 Mio. Euro auf eine Forderung gegenüber der Constantia BV aus dem "IBAG-Bond". Die Constantia BV war Haupteigentümerin der CPB und ist Aktionärin der Constantia Packaging.

Immofonds ohne Wert
Als "besonders trauriges Kapitel" bezeichnete Zehetner die Investments der Immowest in Immobilienfonds. Rund eine Mrd. Euro flossen in Fonds (etwa Carlyle), die nichts oder wenig wert seien. Abwertungen von 600 Mio. Euro seien daher notwendig geworden. "Die Immowest - das waren Petrikovics & Co.", verwies Zehetner auf für ihn "unverständliche Managementfehler" des ehemaligen Immofinanz- und CPB-Chefs.

Es gab auch gute Nachrichten:
Die Mieterlöse sind im Vorjahr leicht auf 546,7 Mio. Euro gestiegen. Die Kapitalstruktur von Immofinanz und Immoeast ist äußerst solide. Aktuell verfügt der Konzern über 430 Mio. Euro an liquiden Mitteln. Sowohl in Österreich als auch in Osteuropa scheint die Talsohle bei den Preisen durchschritten. "Es sind wenige Objekte am Markt, die erzielen aber gute Preise." Auf Eis liegende Objekte würden aktiviert.

Zehetner geht davon aus, im laufenden Geschäftsjahr ohne weitere Abwertungen auskommen zu können - die Aufräumarbeiten sind aber noch lange nicht abgeschlossen. Das betrifft den Vergleich mit der Constantia BV: Die Immoeast hat unter Führung von Karl Petrikovics Mittel aus einer Kapitalerhöhung veranlagt. Rund 520 Mio. Euro davon sind als Anleihe (IBAG Bond) auf ein Konto der Immofinanz Beteiligungs AG, ein Finanzvehikel der CPB, geflossen.

Von dort wurde das Geld verschoben, wohin, ist nicht geklärt
Die Immoeast will einen Teil des Geldes zurück - rund 170 Mio. Euro bar. "Es ist nicht Aluminium oder Wellpappe verschwunden, sondern Geld", verwies Zehetner darauf, dass er Aktien der Constantia Packaging oder deren Tochter Amag nicht brauche.

Zehetner sieht eine "mehr als 50-prozentige Chance" auf eine Einigung mit der Constantia BV und deren Eigentümerin Christine de Castelbajac. Der Kompromiss sollte vor den Hauptversammlungen von Immoeast und Immofinanz am 1. und 2. Oktober zustande kommen.

Bad Bank im Visier
Zum anderen will Zehetner den "Bad Bank"-Teil der CPB übernehmen. "Es gibt niemanden anderen, der sich damit beschäftigen kann und will. Deshalb macht es Sinn, dass wir die Aufräumarbeiten machen", betonte er. Die Gruppe habe 250 Mio. Euro Forderungen gegenüber der CPB, "wir sind also der größte Gläubiger". Die CPB musste im Herbst 2008 von heimischen Großbanken aufgefangen werden. Der jetzt laufende Verkauf der "Good Bank" gestaltet sich schwierig.


Quelle: Die Presse vom 6.8.09


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3,4 Milliarden: Immofinanz mit Verlustrekord
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.8.09 13:15)


Das Ergebnis, das Immofinanz-Chef Eduard Zehetner am Mittwoch fürs Vorjahr präsentiert hat, stellt einen Rekord dar. Einen negativen: Der Immofinanz Konzern hat 2008/2009 einen Verlust von 3,4 Mrd. Euro eingefahren; in alter Währung wären das fast 47 Milliarden Schilling. Somit gingen binnen eines Jahres fast vier Milliarden den Bach hinunter: Im Vorjahr hatte die Gruppe noch Gewinne von 555 Mio. Euro geschrieben.

Laut Zehetner ist dieser Verlust der höchste, den je ein an der Wiener Börse gelistetes Unternehmen geliefert hat. (Wobei Platz Zwei auch an Sanierungsmanager Zehetner geht: 2001 hat Feuerfesthersteller RHI 861 Mio. Euro verloren.)

Zur Orientierung:
Immofinanz und Immoeast (börsenotiert, 55 Prozent hält die Immofinanz, Verlust: 2,4 Mrd. Euro) gerieten nach Deals, die das Ex-Management unter Karl Petrikovics und unter Zuhilfenahme der Constantia Privatbank (CPB) und ihrer Töchter mit Immo-Aktien getätigt haben, in arge Schieflage. Die von Petrikovics geführte CPB gehörte damals der niederländischen Constantia Packaging B.V. von Turnauer-Erbin Christine de Castelbajac, musste von den fünf Großbanken aufgefangen werden und ihre Assets stehen zum Verkauf. Zehetner kam im November an Bord, die Immo-Gruppe fordert mehr als 500 Mio. Euro von der Constantia B.V.; an einem Vergleich (170 Mio. Euro) wird seit Monaten gearbeitet.

Das "dramatisch schlechte Ergebnis" (Zehetner) sei zum einen auf die Entwicklung der Wirtschaft und Immobilienmärkte zurückzuführen, zum anderen auf die "vom früheren Management der CPB verursachten Malversationen". Die Betroffenen, gegen die die Justiz ermittelt, weisen die Anschuldigungen, wonach sie die Immo-Gesellschaften leergeräumt hätten, stets zurück; der Standard betont, dass die Unschuldsvermutung gilt.

Das operative Geschäft der Immofinanz sei "relativ gut gelaufen", berichtete Zehetner am Mittwoch beim Bilanzgespräch in Wien, die Mieterlöse seien um 45 auf 547 Mio. Euro gestiegen. Das Finanzergebnis hat es freilich total verhagelt: Das stürzte von plus 41 Mio. auf minus 1,3 Mrd. Euro ab. Grund: Abwertung verbundener Unternehmen, negative Wechselkurs- und Zinseffekte - und gewaltige Wertberichtigungen (565 Mio. Euro) von Finanzinstrumenten.

Dieses laut Zehetner "ungeheuerliche" Loch wurde ausgerechnet durch Investitionen in Immobilienfonds gerissen: Mehr als eine Milliarde Euro floss ab 2006 in Immobilienfonds, die von der Krise voll erwischt wurden und um fast 600 Mio. Euro abgewertet werden mussten. Zehetners Kommentar: "Es ist völlig unverständlich, wie man in dem Ausmaß in Fonds investieren konnte, in denen man wenig zu sagen hat." Je nach Entwicklung der Immobilienmärkte könnte dieses Loch über Zuschreibungen natürlich auch wieder gefüllt werden, "aber dafür müssen wir erst wieder investieren", erklärte der Immofinanz-Chef die entsprechenden Verträge.

Geld floss in Immo-Fonds
Löcher also, wohin man schaut: Auch die Neubewertung von Liegenschaften brachte Miese von fast 1,4 Mrd. Euro; allein in der in Osteuropa aktiven Immoeast waren es minus 913 Mio. Euro. Der süße Tropfen im Wermutstrank: Eigenkapitalmäßig steht die Gruppe mit fast 4,6 Mrd. Euro auf festen Beinen, wobei auf die Immofinanz AG rund 2,4 Mrd. entfallen.

Schön langsam kommt auch wieder aktives Leben in die Gruppe, Zehetner will zwar das Portfolio durch weitere Verkäufe zurechtstutzen, aber "in Summe werden wir nicht schrumpfen". Begonnene Projekte werden nun fertiggestellt, auf Eis liegende immer öfter aufgetaut und aktiviert.

Die Zukunft liegt aber auch in der Vergangenheitsbewältigung, und die hängt in erster Line am B.V.-Vergleich. Zehetner schätzt die Chancen, dass das hochkomplizierte Werk vor den Hauptversammlungen Anfang Oktober steht, "auf über 50 Prozent". Rund 20 Juristen arbeiten derzeit daran; eine der Schwierigkeiten liegt darin, dass die Involvierten bis hin zu Castelbajac und Prinz Michael von und zu Liechtenstein (Ex-CPB-Aufsichtsräte) auf wasserdichte Haftungsfreistellungen bestehen.

Einbeziehen in diesen Deal möchte Zehetner auch den "bösen Teil" der CPB; also jene unverkäufliche Bad Bank, in der weitere Ansprüche (rund 170 Mio.) gegen die B.V. stecken: "Das würden wir alles aufräumen", erläutert der Immo-Chef. Beim Verkauf des Rests der Privatbank wird nächste Woche weiterverhandelt; angeblich nur noch mit der deutschen Privatbank Hauck & Aufhäuser. Sie würde kaufen - aber nur ohne ein Gramm Risiko.


Quelle: Der Standard vom 6.8.09


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An Osteuropas Immo-Märkten bleibt kein Stein auf dem anderen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.8.09 13:19)

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/osteuropa/384940/index.do?_vl_backlink= /home/index.do&_vl_pos=7.1.DT

Wien. 22,8 Prozent. Früher war das die Jahresrendite des Entwicklers, heute steht diese Zahl für die Leerstandsrate am Budapester Büroimmobilienmarkt. Bloß 14 Prozent der im ersten Halbjahr übergebenen Büroflächen ist bereits vermietet und die Aussichten sind düster. "Ungarn ist ein Markt, der aufgrund der wirtschaftlichen Probleme und der politischen Unsicherheit sehr stark leidet", sagt Matthäus Jiszda, Partner von Remax Commercial Group (RCG). Jiszda, der lange in Budapest lebte, konzentriert sich derzeit auf den österreichischen Markt: "Hier gab es ein Soft Landing, weil der österreichische Gewerbeimmobilienmarkt nie zu heißgelaufen ist", erklärt er.

Tatsächlich ist die Immo-Party in Osteuropa vorbei. "Wir raten momentan generell von allen Immobilieninvestitionen in Osteuropa ab", betont Anja Hochberg, Global Head Real Estate von Credit Suisse: Die Investitionen sind zum Erliegen gekommen, daher fallen die Preise weiter. Auch die steigenden Renditen locken Investoren nicht hinter dem Ofen hervor - sie warten auf noch tiefere Preise und höhere Renditen. "Die Erwartungen von Käufern und Verkäufern klaffen weit auseinander", so Jiszda. "An manchen Märkten finden selbst Häuser mit acht Prozent Rendite keine Käufer."

Auch der Chef eines österreichischen Immobilieninvestors bestätigt dies. "Ich lehne mich entspannt zurück und warte", sagt er zum WirtschaftsBlatt. "In einem Jahr oder so wird man in Osteuropa tolle Schnäppchen machen können." Doch jetzt macht er sich Sorgen, zu früh wieder am Markt zu sein. Derzeit wollen selbst die Kleinanleger aus dem Westen, die bloß einzelne Wohnungen gekauft haben, lieber aussteigen.

Teure Finanzierungen

Ein weiteres Problem sind die hohen Finanzierungskosten: Die Risikoaufschläge der Banken machen Kredite viermal teurer, als es der Leitzins im Euro vermuten lässt, auch finanzieren Banken nur weitaus geringere Summen als früher - und das erst nach langwierigen Prüfungen. Investoren können sich den Stillstand eine Zeitlang noch leisten, viele Makler und Entwickler sind aber schwer angeschlagen oder bereits pleite.

Hochberg ist überzeugt: Erst wenn sich die Konjunktur in Osteuropa erholt, ziehen die Immo-Märkte an. "Vorerst dürften der schlechtere Arbeitsmarkt, der gedämpfte Konsum und die großen Angebotspipelines weiter Druck auf Büro- und Einzelhandelsmärkte ausüben."

Von Jänner bis Mai floss weniger als eine halbe Milliarde € in Osteuropas Immobilienmärkte. 2007 waren es im gesamten Jahr noch 15, im Vorjahr zehn Milliarden €.

  

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Neuer Untreue-Vorwurf in Causa Immofinanz
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.8.09 20:56)

Neuer Untreue-Vorwurf in Causa Immofinanz

Ex-Immofinanz-Chef Karl Petrikovics und Kollegen sollen 2004 "ohne Grund" 750.000 Euro kassiert haben. Ihre Rechtfertigung glaubt die Justiz nicht
Wien - Immer neue Seitenstränge tun sich in der Causa Immofinanz auf. Wie berichtet ermittelt die Staatsanwaltschaft Wien gegen etliche ehemalige Manager, Aufsichtsratsmitglieder und Geschäftspartner der Gruppe, zu der einst die börsenotierten Gesellschaften Immofinanz und Immo-east (sie gehört zu rund 55 Prozent der Immofinanz) und die Constantia Privatbank CPB gehörten.

Personell zusammengehalten wurden diese Gesellschaften von Karl Petrikovics: Er hat sie alle drei bis zum Vorjahr, als die Immobilienkrise zuschlug und zudem millionenschwere karussellartige Immo-Aktiendeals der CPB aufflogen, geführt. Die Bank musste im Herbst aufgefangen werden, steht seit längerem zum Verkauf.

Neuer Verdacht

Staatsanwalt Norbert Haslhofer erhebt schwere Vorwürfe gegen die Ex-Manager Petrikovics, Norbert Gertner, Christian Thornton u. a.: von irreführenden Ad-hoc-Meldungen, über Verschweigung des Kaufs eigener Aktien "in enormem Umfang" , bis hin zu zweckentfremdeter Verwendung eines erheblichen Teils von Emissionserlösen (aus Kapitalerhöhungen; Anm.). Die Tatbestände dahinter wiegen schwer: Betrug, Untreue, Insiderhandel, Bilanzmanipulation. der Standard betont, dass für alle Genannten die Unschuldsvermutung gilt.

Seit kurzem hat sich nun ein neuer Verdacht gegen Petrikovics, Gertner und Helmut Schwager aufgetan. Schwager hat jahrzehntelang für den Industriellen Herbert Turnauer gearbeitet, der die Constantia-Gruppe gegründet und seinen beiden Kindern, Max T. und Christine de Castelbajac vermacht hat (sie teilten sie dann auf). Bis Februar war Schwager im Vorstand der Constantia Packaging AG (sie ist Castelbajac zuzurechnen), zudem saß er im Aufsichtsrat der beiden Immo-Gesellschaften und der Constantia Privatbank.

Gegen alle drei ermittelt der Staatsanwalt nun aufgrund eines jüngst aufgetauchten Sachverhalts wegen des Verdachts der (Beihilfe zur) Untreue; auch da gilt die Unschuldsvermutung. Petrikovics war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen, Gertner will seine Sicht demnächst erklären, Schwagers Anwalt Georg Zanger gibt keine Stellungnahme ab, bevor er nicht alle Unterlagen gesehen hat.

Vorwurf an die Ex-Manager

Was den drei Ex-Managern vorgeworfen wird (ein Sprecher der Staatsanwaltschaft bestätigt das): Sie hätten 2004 Scheinrechnungen über in Summe 750.000 Euro an die CPB Corporate Finance Consulting GmbH gestellt und das Geld auch kassiert. (Die GmbH gehört Castelbajacs Constantia Packaging B. V., die damals Eigentümerin der Constantia Privatbank war.)

Verrechnet hätten die Drei "Vermittlungstätigkeiten" - die es freilich nicht gegeben habe. Das sollen die Beschuldigten bei ihren Einvernahmen auch zugegeben haben, den strafrechtlichen Vorwurf bestreiten sie. Ihre Rechtfertigung: Sie hätten niemandem Schaden zufügen wollen, die 750.000 Euro (Petrikovics stieg am besten aus) seien ihnen vielmehr zugestanden. Und zwar aus Gewinnen aus Aktiendeals, die sie rund um den Börsegang der Immoeast (im Dezember 2003) gemacht hätten.

Denn bereits im April 2003 habe es ein "Private Placement" von Immoeast-Aktien gegeben, in dessen Rahmen sie Aktien gekauft hätten. Nach dem Börsengang hätten sie die Papiere profitabel verkauft. Gesamtgewinn daraus: 750.000 Euro.

Eigenes Geld für den Ankauf der Immoeast-Aktien hätten sie nicht in die Hand genommen, das Ganze sei auf Pump gegangen. Die Frage nach der Identität des Kreditgebers soll nicht beantwortet worden sein, das wisse man nicht.

Was die Causa auch nicht einfacher macht: Das Geschäft sei über einen Treuhänder abgewickelt worden, wer das gewesen sein könnte, daran hat sich bislang niemand erinnern können.

"Schutzbehauptung"

Die Ermittler glauben diese Rechtfertigung nicht; sie halten sie für eine Konstruktion, die im Nachhinein entstanden ist, um den Schädigungsvorsatz (den Untreue voraussetzt) so zu sagen auszuschalten. Der Verdacht: "Die drei Herren haben sich die Dreiviertel- million Euro ohne Grund aus der Gesellschaft geholt." Bisher sei jedenfalls kein Dokument gefunden worden, das die Darstellung der Beschuldigten untermauert.(Renate Graber, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7.8.2009)

  

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UniCredit: Marktanalyse Österreich
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.8.09 03:00)

Die Börsen in aller Welt melden deutliche Kursgewinne. Sowohl der DAX als auch der Dow Jones können positive Zahlen verbuchen. Doch UniCredit richtet seine Aufmerksamkeit auf den österreichischen Markt und den ATX.

Laut UniCredit konnten im Juli alle internationalen Börsen deutliche Kursgewinne verzeichnen. Für den starken Anstieg wird einerseits die anlaufende Berichtssaison in den USA angeführt, wobei hier 72,5 Prozent der Unternehmen über den Erwartungen der Analysten lagen. Andererseits zeigten die meisten wirtschaftlichen Frühindikatoren eine deutliche Verbesserung, was auf einen Erfolg der Wirtschaft hindeutet lies. So hat der US Index Dow Jones ein Plus von 12,1 Prozent verzeichnet. Ebenfalls schlägt sich diese positive Entwicklung im DAX nieder, welcher um 15,7 Prozent zunahm. Doch UniCredit richtet seinen Blick in erster Linie auf den wichtigsten Aktienindex der Wiener Börse, den ATX, der eine Zunahme von 12,4 Prozent verbuchen konnte.

Kaufempfehlungen

UniCredit sieht im österreichischen Markt einiges an Potenzial. So empfehlen die Analysten den Sportwettenanbieter Bwin zum Kauf. Auch die Immobilienkonzerne CA Immo, CA Immo International, Immoeast und Immofinanz sehen sie als vielversprechend an. Des Weiteren sprechen sie eine Empfehlung zum Erwerb für das Biotech-Unternehmen Intercell aus. Als kaufenswert wird ebenfalls der Erdgas- und Erdölkonzern OMV eingestuft sowie die Österreichische Post. Als letztes sind schließlich der Baukonzern Strabag SE und Vienna Int. Airport in die Kaufempfehlung mit aufgenommen.

Ein Beispiel: Immofinanz

Die Gründe für die Empfehlung der aufgeführten Unternehmen sind sehr vielseitig. Bei Immofinanz zum Beispiel verweist UniCredit auf die bevorstehende Hauptversammlung im Oktober, bei welcher ein Plan für Finanzierungsmaßnahmen vorgelegt werden soll. Im Zuge dieser sollen junge Aktien ausgegeben und Wandelanleihen aufgelegt werden. Ebenfalls soll ein Rückkauf von bis zu zehn Prozent der sich im Umlauf befindlichen Aktien vorgeschlagen werden. UniCredit hält dies für einen ersten Schritt, Flexibilität für zukünftige Finanzierungsmaßnahmen zu schaffen. Des Weiteren sehen die Analysten eine große Wahrscheinlichkeit, nach der schon bald eine Kapitalerhöhung erfolgen könnte. Dies würde zur Erfüllung wichtiger rechtlicher Vorbedingungen für die Fusion mit Immoeast beitragen. Laut UniCredit legt die Aktie ein Potential von knapp 41 Prozent an den Tag, wobei ein Kursziel von 2,10 Euro je Aktie angenommen wird.

http://www.deraktionaer.de/xist4c/web/UniCredit--Marktanalyse-Oesterreich_id_261__dId_107 25929_.htm
06.08.2009

  

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Gertner weist Vorwurf der Scheinrechnungen zurück
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.8.09 13:05)

Der frühere Vorstand der Immofinanz, Norbert Gertner (Bild), weist den Vorwurf zurück, er habe über Scheinrechnungen Geld von der Immofinanz abgezogen. Dieser Vorwurf sei "vollkommen unrichtig" und "Wahnwitz", so Gertner am Freitag zur APA. Vielmehr habe er der Immofinanz Aktien verkauft und zum damals aktuellen Börsekurs in Rechnung gestellt. Dafür gebe es Aufsichtsratsbeschlüsse, es seien Staatsanwaltschaft und Finanzbehörden über alle Details informiert.

Bei der Kapitalerhöhung der Immoeast im Frühjahr 2003 habe der Aufsichtsrat ihm das Recht eingeräumt, sich über eine Fremdfinanzierung mit zwei Prozent an der Immoeast zu beteiligen, sagt Gertner. Diese Aktien seien treuhändig von einer Beteiligungsgesellschaft der Constantia Privatbank gehalten worden.

Dann sei aber aufgrund der hohen Nachfrage der Anteil der Immofinanz an der Immoeast unter 50 Prozent gefallen, was die Vollkonsolidierung unmöglich gemacht hätte. Um der Immofinanz zum Bilanzstichtag wieder einen Anteil über 50 Prozent zu sichern, habe er seine Aktien an die Immofinanz verkauft, obwohl er sie lieber langfristig behalten hätte, argumentiert Gertner. Der von ihm dabei lukrierte Betrag habe auch nur "einen Bruchteil" der kolportierten 750.000 Euro betragen.

(apa)

  

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Buchwert und NAV sollten den Boden erreicht haben
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.8.09 16:52)

Die Analysten der Erste Group erwarten für das laufende Geschäftsjahr der Immoeast keine gröberen Abwertungen mehr. "Aufgrund der bereits erfolgten Abwertungen und Abschreibungen bei einzelnen Bilanzpositionen gehen wir im aktuellen Geschäftsjahr (in Abhängigkeit von der weiteren Marktentwicklung) von nur geringfügigen zusätzlichen Anpassungen aus. Somit sollten bei Buchwert/Aktie und NAV/Aktie die Tiefpunkte bereits erreicht sein", schreibt Analyst Gernot Jany im aktuellen "Equity Weekly" der Bank.

Da das Kursziel von 2 Euro für die Immoeast aufgrund der starken Performance der Aktie in den letzten Tagen bereits überschritten ist, wird dieses nun überarbeitet. "Wir bleiben derzeit jedoch bei unserer Akkumulieren-Empfehlung", so der Analyst.

http://www.boerse-express.com/pages/801282

  

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Signal für eine entspanntere Liquiditätssituation
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.8.09 09:58)

Immofinanz Datum/Zeit: 07.08.2009 17:10
Quelle: Erste Bank
Mögliche Wiederaufnahme gestoppter Projekte ein Signal für eine entspanntere Liquiditätssituation

Ein ähnliches Bild ergibt sich auch bei Durchsicht der vorläufigen Geschäftszahlen 2008/09 der Immofinanz, was zum Teil auch auf das große Gewicht der Immoeast in der Muttergesellschaft zurückzuführen ist. Das operative Ergebnis (EBITDA) fiel insgesamt erfreulich aus und konnte um 5,5% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Dennoch erhöhte sich der Verlust im Gesamtjahr 2008/09 auf EUR -2,0 Mrd., was wie bei Immoeast auf negative Anpassungen im Immobilienportfolio, Abschreibungen bei einzelnen Bilanzpositionen, etc. zurückzuführen ist. Der Buchwert/Aktie (-49,8%) und der NAV/Aktie (-54,5%) fielen auf EUR 4,75 und EUR 5,25. Immofinanz wird von uns derzeit nicht analysiert und wir geben aus diesem Grund für die Aktie keine Empfehlung ab.

Anlässlich der Veröffentlichung der vorläufigen Geschäftszahlen 2008/09 wurde auch eine Pressekonferenz abgehalten. In dieser gab sich der Vorstand insgesamt optimistisch, was die operative Entwicklung beider Gesellschaften betrifft, wobei weitere Anpassungen im CEE Portfolio nicht ausgeschlossen wurden. Positiv ist auch die Aussage zu werten, dass gestoppte Entwicklungsprojekte möglicherweise doch in absehbarer Zeit realisiert werden können, da dadurch bereits verbauten Kosten Einnahmen folgen und dies auch ein Signal für eine entspanntere Liquiditätssituation darstellt. Eine Fusion beider Gesellschaften sei nach wie vor geplant, auch wenn derzeit noch nicht alle Voraussetzungen hierfür erfüllt sind. Die Verhandlungen bzgl. der Internalisierung des Managements und der Rückzahlung des IBAG Corporate Bonds gestalten sich als schwierig, der Vorstand gab sich dennoch zuversichtlich, dass es in absehbarer Zeit zu einer Einigung kommen wird. Die Wesentlichste Aussage war jedoch, dass die Wirtschaftsprüfer die Jahresabschlüsse beider Gesellschaften (inkl. der Immofinanz-Einzelbilanz) bereits abgesegnet haben, was die Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz massiv verringert hat.

  

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Geldbrief glaubt an Immofinanz-Überraschung
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.8.09 22:33)

Der Finanzbrief "Der Spekulant" ist zuversichtlich für die Immofinanz-Anleihe. Die Experten des Finanzbriefs gehen davon aus, dass die Immofinanz in den letzten Monaten kräftig 2014er und 2017er Anleihen am Markt aufgekauft hat. "Wir können uns sehr gut vorstellen, dass das Unternehmen im ersten Quartal 2009/2010 per 31.7.2009, dessen Zahlen leider erst am 29. September veröffentlicht werden, ein hohes ausserordentliches Ergebnis erzielen könnte, sodass ein schöner Nettogewinn in der GuV stehen würde", heisst es in dem Geldbrief. Die Kapitalmarkt-Experten vermuten auch, dass das Unternehmen in absehbarer Zeit eine neue Finanzierung schaffen wird. "Gerade der boomende Markt für Unternehmensanleihen bietet grosse Chancen für Emittenten, da Neuemissionen meist vielfach überzeichnet sind und den Banken aus den Händen gerissen werden", heisst es. "Wir sehen hier auf Sicht von 6-18 Monaten ein Kursziel von 80 % und würden empfehlen, die Gewinne laufen zu lassen", heisst es in dem Geldbrief, der eigenen Angaben zufolge die Immofinanz-Anleihe bei 18,7 Prozent erworben hat.

http://www.boerse-express.com/pages/801573

  

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Kursziel von Merrill bleibt unter der 2-Euro-Marke witzig
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.8.09 12:59)

http://www.boerse-express.com/pages/801803

Die Erste Group hat eine Überarbeitung ihres Kursziels für Immoeast angekündigt, die Analysten von Bank of America/Merrill Lynch haben dies bereits getan. Das neue Kursziel von Merrill-Analyst Bhupen Master liegt mit 1,9 Euro allerdings deutlich unter dem aktuellen Kursniveau von rund 2,45 Euro. Zuletzt hat Master die Immoeast-Aktie im Februar dieses Jahres mit einem Kursziel von 0,87 Euro versehen. Die Neutral-Empfehlung wurde bestätigt.

  

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knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
dr_med(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 09:21)

ich bin ja schon sehr geneigt zumindest einen teil zu verkaufen?! was macht ihr? was meint ihr?

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 09:26)

Ich auch aber nur äußert kurzfristig, und dann wieder sofort rein.

mMn gibts bald wieder 4€ - 6€ Kurse. Es ist einfach noch zuviel Geld da. Die Grundstückspreise sinken nicht wirklich, abgeschrieben ist viel worden, das unfähige, korrupte, alte Mgmt entfernt, und noch sind Mrd von Anlegern Geldern vorhanden (wenn auch bedeutend weniger als vorher).

Wer zu Cent Preisen gekauft hat, der hat sich saniert (ich leider nicht)

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 18:55)

>Wer zu Cent Preisen gekauft hat, der hat sich saniert (ich
>leider nicht)

Die wenigsten dürften aber noch voll dabei sein (Finanzinvest?)

Gekauft zu Cent-Preisen habe ich schon, aber einen Teil auch schon
im September und davor. Von Sanieren kann daher leider keine Rede
sein...

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Moderator thebull(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 09:31)

2 euro ist halt mal ein psychologischer widerstand aber das werkel kann auch gleich weitermarschieren in richtung 3,mittelfristig 4 euro.
in etwa 5 euro ist der nav und buchwert.
was jetzt kurzfristig passiert ist schwer zu sagen die performance von 1.50 auf 2 war ja schon recht stark in kürzestes zeit.
ich bleibe hier weiter investiert.hier ist short eher mord weil die altlasten und grossbaustellen schön langsam bereinigt sind und der kurs sich jetzt langsam und stetig richtung nav und buchwert orientieren wird.

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Hannibal100(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.09 15:26)

Seid ihr immer noch dieser Meinung? Sollte man jetzt noch aufspringen?

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.8.09 21:24)

>Seid ihr immer noch dieser Meinung? Sollte man jetzt noch
>aufspringen?

Nachdem die meisten hier nicht von Verkaufen schreiben kann man im
Umkehrschluß noch kaufen

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 09:38)

>ich bin ja schon sehr geneigt zumindest einen teil zu
>verkaufen?! was macht ihr? was meint ihr?

the trend is your friend, warum verkaufen?

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
dr_med(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 09:45)

naja, weils grad bei den immos tagessprünge gibt/gegeben hat, dass einem schlecht wird. der anstieg jetzt war schon sehr "angenehem"...

aber anders gefragt: kann man irgendwo sinnvoll einen SL setzen?

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 10:01)

>aber anders gefragt: kann man irgendwo sinnvoll einen SL
>setzen?

aufgrund der wie du sagst großen vola wahrscheinlich nur weit weg und ob's dann noch sinnvoll ist?

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
dr_med(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 11:04)

ich hab mal 75% meiner immofinanz bei 1,99 / 2,00 / 2,01 geschmissen.... wenns nochmal runter geht stock ich auf, wenn nicht freu ich mich, dass die restlichen 25% weitersteigen!

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 13:52)

>ich hab mal 75% meiner immofinanz bei 1,99 / 2,00 / 2,01
>geschmissen.... wenns nochmal runter geht stock ich auf, wenn
>nicht freu ich mich, dass die restlichen 25% weitersteigen!

hat sich schon ausgezahlt - runter auf 1,91

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 10:00)

>ich hab mal 75% meiner immofinanz bei 1,99 / 2,00 / 2,01
>geschmissen.... wenns nochmal runter geht stock ich auf, wenn
>nicht freu ich mich, dass die restlichen 25% weitersteigen!

Und bist wieder rechtzeitig rein?

Wär sich jetzt schön ausgangen von 2 auf 1,80 und jetzt wieder über 2.

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
dr_med(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 10:03)

zu zaghaft leider... hab ca 50% vom vorigem volumen jetzt!
naja - man kann nicht alles haben!

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 11:19)

Wahrscheinlich krachts unter die 2 eh wieder.

Gibt immer so ruckartige "Reisser" Intraday. Ich überlege jetzt ob ich nicht eine bei 1,8 bis 1,85 mal reinstellen soll?

  

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RE: knapp 2 euro - und wie geht's weiter?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 18:52)

>ich bin ja schon sehr geneigt zumindest einen teil zu
>verkaufen?! was macht ihr? was meint ihr?

Ich bleibe drinnen, mittel- und langfristiges Ziel muß Annäherung an den NAV sein.

  

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guten morgen,

seht ihr potential das es bis nächstes jahr auf also ende 2010 immoFinanz auf 4 € sein wird?

Überlege nämlich meine Strabag aktien zu verkaufen und bei ImmoFinanz wieder einzusteigen

lg
Nosferatu

  

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Ob die 4 drinnen sind kann man nicht so sicher sagen, mehr Potential wie die Strabag sehe ich aber allemal

  

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>Ob die 4 drinnen sind kann man nicht so sicher sagen, mehr
>Potential wie die Strabag sehe ich aber allemal

uber geschmack lässt sich ohnehin nicht streiten... aber es wird wohl sinnvoll sein nicht mehr als 10% einer position zu halten... in diesem fall wären beide machbar. absicherung nach unten sind bei den immobuden schwer zu auszumachen... in der regel wäre ein berechnetes SL >1% vom depotvolumen als sinnvolle regel anzuwenden.

  

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... also nicht mehr als 10% der Immofinanz-Marktkapitalisierung zu übernehmen,
und nicht mehr als 10% der Immoeast-Aktien

  

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>... also nicht mehr als 10% der
>Immofinanz-Marktkapitalisierung zu übernehmen,
>und nicht mehr als 10% der Immoeast-Aktien

und dann an den anonymen schweiz-russischen investor verkaufen... steuertechnisch wäre es aber sinnvoll unter 1% am unternehmen zu bleiben.

  

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danke für die infos,

kann mir nur jemand erklären wie ich nen SL mache ? check das voll nicht bzw ein beispiel.


SL: 1 Limit 1,20

heißt es ich verkaufe es ab 1 bis 1,20

oder muss ich das umdrehen ???

bzw beim kaufen ?

  

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>danke für die infos,
>
>kann mir nur jemand erklären wie ich nen SL mache ? check das
>voll nicht bzw ein beispiel.
>
>
>SL: 1 Limit 1,20
>
>heißt es ich verkaufe es ab 1 bis 1,20
>
>oder muss ich das umdrehen ???
>
>bzw beim kaufen ?

in diesem fall würdest du ab kurs 1 verkaufen und mindestens 1,20 haben wollen... das wird schlecht funktionieren.

ich arbeite bei stark gehandelten werten nur mit einfachem "stop market" ... sprich wenn der kurs nach unten erreicht wird verkaufe ich bestens... also in kurzform... limit = ab hier will ich raus und market = der nächstmögliche preis (bestens).


  

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Hier mal was zum reinlesen:

Stop-Order (Stop Market oder Stop Limit):

Wenn Sie eine Order mit Stop-Order-Limit beauftragen wollen, wählen Sie im Auswahlfeld "Orderart" die Option "Stop Market" oder "Stop Limit" aus. Die Unterschiede zwischen "Stop Market" und "Stop Limit" werden weiter unten beschrieben
Eine Order mit der Orderart "Stop Market" oder "Stop Limit" wird erst dann zu einer "normalen" Order, wenn das Stop-Order-Limit erreicht wurde, d.h. für Kauf-Stop-Order bei Erreichen oder Überschreiten des Stop-Order-Limits, für Verkauf-Stop-Order bei Erreichen oder Unterschreiten des Stop-Order-Limits. Bis zu diesem Zeitpunkt ist Ihr Auftrag passiv und im Orderbuch an der Börse nicht sichtbar. Dieser Zusatz wird primär zur Absicherung vor Kursrückgängen verwendet und daher häufig vor einem geplanten Verkauf eingesetzt. Für den Erwerb von Wertpapieren kann aus charttechnischen Gründen ebenfalls darauf zurückgegriffen werden.

Stop-Order mit Zusatzlimit (= Stop Limit):

Eine Stop-Limit-Order ist dadurch gekennzeichnet, dass sie, sobald das vorgegebene Preislimit (Stop Limit) erreicht ist, automatisch als Limit Order (Limit) in den Markt (Auftragsbuch) gestellt wird. Diese Orderart ist eine Kombination einer "Stop-Order" und einer "Limit-Order". An den Börseplätzen Wien und Frankfurt Xetra besteht die Möglichkeit, für Fließhandelstitel (laufende Kursbildung) ein zusätzliches Limit einzutragen.

Dieses Limit dient bei Käufen zur Festsetzung eines max. Kaufpreises (Limit höher als Stop-Order-Limit), bei Verkäufen zur Beschränkung des Verkaufskurses (Limit kleiner als Stop-Order-Limit) jeweils nach Auslösen des Stop-Order-Limits. D.h., sobald Ihr Stop-Order-Limit ausgelöst wurde, befindet sich Ihr Auftrag mit Limit im Orderbuch.

Beispiel einer "Stop Limit" Order beim Kauf:

Kauf von 100 Stk. Aktien; Letzter Kurs 88,10
Somit muss das "Stop Limit" größer als der "Letzte Kurs" gesetzt werden, z.B.: 88,20. Weiters muss ein "Limit Preis" eingegeben werden, der bei Erreichen des "Stop Limits" zum Tragen kommt, z.B.: 88,25. Wird an der Börse der "Letzte Kurs" von 88,20 erreicht, bzw. überschritten, wird die von Ihnen platzierte Order als "Limit Order" (in unserem Fall mit 88,25) in den Markt (Auftragsbuch) gestellt.

Beispiel einer "Stop Limit" Order beim Verkauf:

Verkauf von 100 Stk. Aktien; Letzter Kurs 88,10
Somit muss das "Stop Limit" kleiner als der "Letzte Kurs" gesetzt werden, z.B.: 88,00. Weiters muss ein "Limit Preis" eingegeben werden, das bei Erreichen des "Stop Limits" zum tragen kommt, z.B.: 87,90. Wird an der Börse der "Letzte Kurs" von 88,00 erreicht bzw. unterschritten, wird die von Ihnen platzierte Order als "Limit Order" in den Markt (Auftragsbuch) gestellt.

Wenn kein Kurs zwischen dem "Stop Limit" und dem "Limit Preis" zustande kommt, kann es passieren, dass die Order nicht ausgeführt wird.

Stop-Order ohne Zusatzlimit (= Stop Loss bzw. Stop Market):

Eine Stop-Market-Order ist dadurch gekennzeichnet, dass sie, sobald das vorgegebene Preislimit (Stop Limit) erreicht ist, automatisch als Market-Order in den Markt (Auftragsbuch) gestellt wird. Diese Orderart ist eine Kombination einer "Stop-Order" und einer "Market-Order". Dieser Orderzusatz wird an den meisten Börseplätzen angeboten (Ausnahme: London; Helsinki, Mailand, Stockholm sowie Optionsscheine an den Börsen Wien, Stuttgart, Frankfurt). Statt eines Zusatz-Limits wird gemeinsam mit dem Stop-Order-Limit die Limitart "bestens" (siehe oben) eingetragen. Sobald Ihr Stop-Order-Limit ausgelöst wurde, befindet sich Ihr Auftrag "bestens" im Orderbuch.

Beispiel einer "Stop Market" Order beim Kauf:

Kauf von 100 Stk, Aktien; Letzter Kurs 88,10
Somit muss das "Stop Limit" größer als der "Letzte Kurs" gesetzt werden, z.B.: 88,20. Wird an der Börse der "Letzte Kurs" von 88,20 erreicht bzw. überschritten wird die von Ihnen platzierte Order als "Market Order in den Markt (Auftragsbuch) gestellt.

Beispiel einer "Stop Market" Order beim Verkauf:

Verkauf von 100 Stk. Aktien; Letzter Kurs 88,10
Somit muss das "Stop Limit" kleiner als der "Letzte Kurs" gesetzt werden, z.B.: 88,00. Wird an der Börse der "Letzte Kurs" von 88,00 erreicht, bzw. unterschritten, wird die von Ihnen platzierte Order als "Market Order in den Markt (Auftragsbuc



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Gruß

  

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cool danke dir, bis jetzt hab ich das immer komplizierte erklärungen gefunden

  

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Bank zeigt sich überrascht von jüngsten Immofinanz-Ansprüchen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 15:02)

http://www.boerse-express.com/pages/802220

Constantia Privatbank: Staatsgarantie bis Ende Dezember verlängert
Verkauf zieht sich - Bank zeigt sich überrascht von jüngsten Immofinanz-Ansprüchen

Das Finanzministerium hat die staatliche Garantie für die Liquidität, die der Constantia Privatbank von ihren fünf Eigentümerbanken zur Verfügung gestellt wird, um weitere drei Monate bis Ende Dezember 2009 verlängert. Dies teilt die Constantia Privatbank am Dienstag mit. Schon zuvor war die Garantie um fünf Monate bis Ende September verlängert worden.

Helmut Urban, Sprecher des Vorstands der Constantia-Privatbank, begrüsst die neuerliche Verlängerung der Garantie: "Diese Zustimmung des Finanzministeriums ist ein wichtiges Signal an unsere Kunden und Partner, auch wenn wir im Tagesgeschäft die Liquiditätszusagen unserer Eigentümerbanken nur sehr selten in Anspruch nehmen mussten. Die Verlängerung der Staatsgarantie schafft auch stabile Rahmenbedingungen für den Verkaufsprozess unseres Bankgeschäfts."

Der Verkaufsprozess der Constantia Privatbank, der die Bereiche Private Banking, Investmentfonds, Depotbankgeschäft und Vorsorgewohnungen umfasst, laufe plangemäss, so Urban. Derzeit gebe es Verhandlungen mit den Interessenten, in deren Rahmen vor allem rechtliche Fragen erörtert würden. Es ist dies der insgesamt dritte Anlauf binnen weniger Jahre, die kleine Bank zu verkaufen. Nach Aussagen aus dem Frühjahr hätte die Bank eigentlich bis Sommer verkauft sein sollen

In die Zukunft blickt Urban zuversichtlich: "Wir haben seit Jahresbeginn unser Haus neu strukturiert und wieder auf seine Kernkompetenz als österreichische Privatbank ausgerichtet. Dies entspricht den Intentionen unserer heimischen Eigentümerbanken und wird von internationalen Interessenten sehr geschätzt."

Mit der Geschäftsentwicklung im heurigen Jahr zeigte er sich zufrieden - "wir lassen uns von Zurufen unserer Konkurrenten nicht irritieren und agieren erfolgreich auf unseren Märkten".

Überrascht zeigt sich Urban von den jüngsten Äusserungen des Immofinanz CEO Eduard Zehetner, wonach die Immofinanz-Gruppe rund 250 Mio. Euro Ansprüche gegen die Bank habe und damit deren grösster Gläubiger sei: "Bis heute sind uns gegenüber keinerlei solche Ansprüche konkretisiert worden."

  

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RE: Bank zeigt sich überrascht von jüngsten Immofinanz-Ansprüchen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 19:02)

>Überrascht zeigt sich Urban von den jüngsten Äusserungen des
>Immofinanz CEO Eduard Zehetner, wonach die Immofinanz-Gruppe
>rund 250 Mio. Euro Ansprüche gegen die Bank habe und damit
>deren grösster Gläubiger sei: "Bis heute sind uns
>gegenüber keinerlei solche Ansprüche konkretisiert
>worden."

Echte Ansprüche im Sinne von Gläubiger gibt es auch nicht - aber
Androhung der Rückforderung von Fees usw.
Ich würde annehmen Zehetner diskutiert das auch nicht mit dem
Constantia Vorstand (der hat ohnehin nichts zu melden) sondern mit
den Eigentümern. (Erste, RZB, Bawag, usw)
Solange diese Drohung im Raum steht wird der Verkauf der Constantia
schwierig sein.

  

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Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind an Immofinanzaktien ausserboerslich interessiert.
Bitte kontaktieren Sie uns via E-mail: Trust-Trade@gmx.ch
Mit freundlichen Gruessen.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien gut analysiertwitzigwitzig
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 16:48)

warum so anonym... raus mit der sprache, wie viel wird geboten?

für mich ein spam par excellence! also ich würde keine privaten details bekanntgeben... weder depotkontonummer noch kontonummer odgl...


>Sehr geehrte Damen und Herren,
>wir sind an Immofinanzaktien ausserboerslich interessiert.
>Bitte kontaktieren Sie uns via E-mail: Trust-Trade@gmx.ch
>Mit freundlichen Gruessen.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 16:55)



>warum so anonym... raus mit der sprache, wie viel wird
>geboten?
>
>für mich ein spam par excellence! also ich würde keine
>privaten details bekanntgeben... weder depotkontonummer noch
>kontonummer odgl...

genau die volumen die hier zu holen sind kann man an der börse in ein paar minuten kaufen also wozu außerbörslich herumdoktern

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 17:18)

Na ja, an der Börse kommt´s oft zu Verwerfungen,
außerbörslich kann man dagegen faire Preise vereinbaren

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien witzig
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 17:02)

>warum so anonym... raus mit der sprache, wie viel wird
>geboten?
>

Wieso anonym. Des is der RH, er hat sich nur vertippt.
Kursziel 200,--.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: Antofagasta(7) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.8.09 19:27)

Meine kann er gerne zu 3,- ausserbörslich haben, abzüglich 3% Sonto

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
RU Investor(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 16:28)

Antofagasta,
Wieviele Aktien haben Sie zur Verfuegung? Preis waere ok.
Falls Sie Interesse haben diese zu verkaufen, bitte senden Sie uns
ein Mail. Trust-Trade@gmx.ch
Beste Gruesse,
RU Investor

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 16:35)

übrigens danke für die zwei auszeichungen... kann ich gut gebrauchen! wennst dich outest bekommst eine zurück!


>Antofagasta,
>Wieviele Aktien haben Sie zur Verfuegung? Preis waere ok.
>Falls Sie Interesse haben diese zu verkaufen, bitte senden Sie
>uns
>ein Mail. Trust-Trade@gmx.ch
>Beste Gruesse,
>RU Investor

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 17:02)

Ich glaub, den Trust-Trade gibt´s wirklich:

auch in anderen Foren stellt er das Angebot rein.

Mit demselben einzigen Wunsch:

Immofinanz-Aktien zu akkumulieren.

Und derselben Email-Adresse.
Geoutet als "A.Bergamin" (hört sich russisch = steinreich an: Lenin, Stalin, Kremlin)

Ich glaub, uns steht eine Schwellenüberschreitungsadhoc bevor

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 17:46)

>Sehr geehrte Damen und Herren,
>wir sind an Immofinanzaktien ausserboerslich interessiert.
>Bitte kontaktieren Sie uns via E-mail: Trust-Trade@gmx.ch
>Mit freundlichen Gruessen.

Nehmen Sie auch Immoeast-Titel??? Da hätte ich welche ...

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 18:00)

Ich hätt noch andere Aktien, die zur Zeit zu Unrecht Ladenhüter sind.

WCM ... auch ein Immobiliengigant, dem zeitweise vom Markt das Vertrauen entzogen worden ist.

Der nächste +1000%er, wenn man die Immoeast als Maßstab nimmt.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
RU Investor(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.09 11:32)

Guten Tag,
Koennen Sie uns bitte die Titel und Stueckzahl mitteilen.
Beste Gruesse,
Dr.A.B.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 18:02)

>Nehmen Sie auch Immoeast-Titel??? Da hätte ich welche ...

3 euro sind da aber nicht mehr so der brüller wenn das so weitergeht

  

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immofinanz hinkt immoeast immer mehr nach
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 18:07)

Seit Anfang August hat die Immoaktie damit bereits knapp 50% oder 0,9 Euro an Wert zugelegt bzw. die Marktkapitalisierung um 750 Mio. Euro auf 2,37 Mrd. Euro erhöht.

Immofinanz geht mit einem Plus von 2% auf 1,92 Euro aus dem Handel. Hier beläuft sich der Kursgewinn seit Monatsbeginn auf 30%.

  

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RE: immofinanz hinkt immoeast immer mehr nach
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 19:40)

>Seit Anfang August hat die Immoaktie damit bereits knapp 50%
>oder 0,9 Euro an Wert zugelegt bzw. die Marktkapitalisierung
>um 750 Mio. Euro auf 2,37 Mrd. Euro erhöht.
>
>Immofinanz geht mit einem Plus von 2% auf 1,92 Euro aus dem
>Handel. Hier beläuft sich der Kursgewinn seit Monatsbeginn auf
>30%.

Gründe liegen klar auf der Hand:

1. Verhältnis der NAV´s bzw. der Buchwerte spiegelt sich im derzeitigen Spread der Kurse gut wider.
2. Charttechnisch sieht es für Immoeast seit Überwindung des Widerstandes bei 1,90 rum schon seit einigen Wochen viel besser aus. Habe damals bereits darauf hingewiesen, daß nun bis Kurs 4 bei Immoeast praktisch keine Widerstände ausgemacht werden können. Immofinanz hinkte charttechnisch hinterher, wobei der Widerstand bei 1,80 jetzt auch geknackt sein dürfte. D.h. Bahn dürfte nach oben hin nun ebenfalls offen sein.

  

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RE: immofinanz hinkt immoeast immer mehr nach
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 14:18)

>>Seit Anfang August hat die Immoaktie damit bereits knapp
>50%
>>oder 0,9 Euro an Wert zugelegt bzw. die
>Marktkapitalisierung
>>um 750 Mio. Euro auf 2,37 Mrd. Euro erhöht.
>>
>>Immofinanz geht mit einem Plus von 2% auf 1,92 Euro aus
>dem
>>Handel. Hier beläuft sich der Kursgewinn seit Monatsbeginn
>auf
>>30%.
>
>Gründe liegen klar auf der Hand:
>
>1. Verhältnis der NAV´s bzw. der Buchwerte spiegelt sich im
>derzeitigen Spread der Kurse gut wider.
>2. Charttechnisch sieht es für Immoeast seit Überwindung des
>Widerstandes bei 1,90 rum schon seit einigen Wochen viel
>besser aus. Habe damals bereits darauf hingewiesen, daß nun
>bis Kurs 4 bei Immoeast praktisch keine Widerstände ausgemacht
>werden können. Immofinanz hinkte charttechnisch hinterher,
>wobei der Widerstand bei 1,80 jetzt auch geknackt sein dürfte.
>D.h. Bahn dürfte nach oben hin nun ebenfalls offen sein.


Heute steigen die beiden ja wieder kräftig. Wie wird es weiter gehen: Während Immofinanz in eine erneute Widerstandszone eintritt (um 2,20 sowie 2,30 und 3,0 rum), ist der Weg für Immoeast ganz klar fei bis 4. Läßt man die schon wieder stark überkaufte Situation außen vor, sieht es besonders bei IEA ziemlich gut aus. Nachdem wir allerdings in den vergangenen Monaten teilweise eine krass überVERkaufte Situation gesehen haben, dürfte der derzeitige überkaufte Situation noch keine so große Rolle spielen. Rechnet man noch ein gewisses Überschießen über der Zielmarke von 4 ein, sind hier nochmals 50% nach oben möglich (von knapp 3 ausgehend). Die Marke von 4 könnte übrigens bald erreicht sein, wie gesagt, keinerlei Widerstände in Sicht. Erste Widerstände zeigen sich dann erst bei etwa 4,5, d.h. günstigstenfalls könnten wir heuer auch noch eine 5 vor dem Komma sehen ... (trotzdem mal vorsorglich zumindest gedanklich einen sl setzen, ich würde den bei 1,9 rum positionieren)

  

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Das Zauberwort lautet Aufholdjagd
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 15:29)

http://www.boerse-express.com/pages/802975

Das Stichwort lautet derzeit Aufholprozess. Laut UniCredit-Analyst Alexander Hodosi, der das Kursziel für Immoeast heute von 2,4 auf 3,6 Euro erhöht hat, notierte die Aktie zuletzt mit einem Abschlag von rund 60% zum zuletzt gemeldeten Net Asset Value (NAV). Bei den europäischen Peers ist der Abschlag mit um die 28% deutlich geringer.

Zur Erinnerung: Laut vorläufigen Zahlen belief sich der NAV der Immoeast per Ende 2008/09 auf 7,09 Euro, jener von Immofinanz auf 5,25 Euro.

Ibag-Bond: 6% vom NAV
Für die Berechnung des neuen Immoeast-Kursziels hat Hodosi einen Abschlag von 49% zum erwarteten NAV in zwölf Monaten gewählt. Dieser setzt sich zum einen aus dem 28%-Discount der Peer Group zusammen, weitere 15% kommen für das CEE-Exposure hinzu und 6% für das Risiko, dass die Ibag-Ausleihung (teilwertberichtigt: 350 Mio. Euro) ausfällt. Das würde den NAV je Aktie um 0,42 Euro oder 6% verringern, rechnet der Analyst vor. Immo-Boss Eduard Zehetner hat allerdings zuletzt gemeint, er sieht eine Wahrscheinlichkeit grösser 50%, dass es zu einer Einigung kommt.

Die Erste Group hat Ende der Vorwoche angekündigt, das Kursziel für Immoeast ebenfalls zu überarbeiten. Es lautete zuletzt auf 2 Euro.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 23:10)

>>Nehmen Sie auch Immoeast-Titel??? Da hätte ich welche
>...
>
>3 euro sind da aber nicht mehr so der brüller wenn das so
>weitergeht

Wer hat denn was von 3 Euro gesagt. Für 5 Teuros (!!!) könnte ich mir einen Verkauf eventuell unter Umständen vorstellen, aber auch nur dann, wenn ich besonders gut drauf bin, ich Schlingel ...

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
RU Investor(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.09 11:49)

Falls Sie fuer 5 Euro verkaufen moechten, kontaktieren Sie mich via Email, Trust-Trade@gmx.ch
Haetten Sie auch noch weitere Aktinaere die verkaufen moechten?
Unser Hauptinteresse liegt bei Immofinanz und Immoeast Aktien.
Mit freundlichen Gruessen,
Dr. A.B.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
RU Investor(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.09 11:22)

Guten Tag,
Ja wir sind auch an Immoeast Titel interessiert.
Wir koennen Ihnen einen guten Preis bieten.
Bitte kontaktieren Sie uns via Mail um weitere Details zu besprechen.
Mit freundlichen Gruessen,
RU Investor

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: ctt(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.09 13:48)

>Guten Tag,
>Ja wir sind auch an Immoeast Titel interessiert.
>Wir koennen Ihnen einen guten Preis bieten.
>Bitte kontaktieren Sie uns via Mail um weitere Details zu
>besprechen.
>Mit freundlichen Gruessen,
>RU Investor

Sagt mir auch, was rauskommt. bin auch gern bereit; 1 Vertrag, 2 kohle, 3 übertrag. null probleme

achja und northern rock hab ich auch, die ist sogar günstiger als die iia und iea.

van_ryhn@hotmail.com meine spamadresse (wird unregelmäßig gelesen), falls interesse besteht. w

  

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NEWS: Immofinanz-Boss Zehetner: "Erwarte keinen Freispruch für Petrikovics."
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.8.09 14:43)

NEWS: Immofinanz-Boss Zehetner: "Erwarte keinen Freispruch für Petrikovics."
Utl.: Eduard Zehetner, Immofinanz-Chef, erklärt die Milliardenverluste seiner Gesellschaft und rechnet mit seinem Vorgänger ab. =

Wien (OTS) - In der morgen erscheinenden Ausgabe des
Nachrichtenmagazins NEWS erklärt Immofinanz- und Immoeast-Boss Eduard
Zehetner die Gründe für die Milliardenverluste seiner
Immobiliengesellschaft und wer sie - seiner Meinung nach - verursacht
hat. Zehetner: "Es wurden über Jahre sehr viele Immobilien gekauft,
und die wurden Quartal für Quartal aufgewertet. Das ist Vorschrift.
Da und dort wurde aber zu kräftig aufgewertet. Die zweite Seite, da
geht es um Managementfehler der Vorgänger: Es wurden Investitionen
vorgenommen, die schwer zu rechtfertigen sind."
Zehetner sagt im NEWS-Interview auch, dass sein Vorgänger, Karl
Petrikovics, die Summe von 512 Millionen Euro verspekuliert habe. Des
weiteren werde sich die Immofinanz auch am Prozess gegen die
Beschuldigten (rund 23 Personen) privat beteiligen. "Da wird man
Beträge schadensmindernd eintreiben. Rechtlich ist das relativ
sicher. Ich kann einem Strafgericht ja nicht vorgreifen, aber aus
meiner Wahrnehmung gehe ich nicht davon aus, dass Herr Petrikovics
einen Freispruch zu erwarten hat", so Zehetner.

  

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http://www.boerse-express.com/pages/802818

Die UniCredit Group bestätigt die Kaufempfehlung für Immoeast und erhöht das Kursziel auf 3,6 Euro (zuvor: 2,4 Euro). Dies lässt sich auf die verbesserte Prognose und Finanzsituation des Unternehmens zurückführen. Die jüngste Rallye sei Teil eines Aufholprozesses der Immoeast gegenüber dem europäischen Immobiliensektor gewesen. Immoeast werde derzeit mit höheren Abschlägen zum NAV gehandelt als die europäischen Peers. Laut UniCredit ist dieser Aufholprozess noch nicht zu Ende.

Die Ergebnisse des 4. Quartals 2008/09 zeigen die ersten Auswirkungen des kürzlich integrierten Immoaustria Portfolios auf Immoeasts Umsatz und Ebitda. Die Barmittel wurden durch den Verkauf des Wipark Parkgeschäfts beeinflusst und erhöhten sich von 200 Mio. auf 566 Mio. Dies sollte es Immoeast ermöglichen, die bereits gekürzte Entwicklungspipeline zu vervollständigen.

UniCredit geht weiters von einer Stabilisierung der Immobilienpreise aus. Österreichische Top-Objekte werden an Wert zunehmen, in Osteuropa wird in naher Zukunft eine Preisstabilisierung erwartet. Immoeast habe daher einen Sicherheitspolster für weitere Abschreibungen. Für 2009/10 erwartet das Management des Unternehmens einen Null- oder leicht negativen Beitrag der Bewertungen.

Immoeasts Management sieht eine mehr als 50-prozentige Wahrscheinlichkeit für eine aussergerichtliche Einigung mit Constantia Packaging BV, betreffend die ausstehende 512 Mio. Ausleihung. Im europäischen Vergleich ist die Bewertung der Immoeast attraktiv. Sie weicht zwar von den österreichischen Peers nicht ab, wird aber um einiges niedriger als der europäische Immobiliensektor gehandelt.

  

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Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 19:14)

13.08.2009

Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % der AMAG erhalten

Für Verzicht auf Put-Option - Generalvergleich steht unmittelbar bevor

Im Zuge eines bevorstehenden Generalvergleichs zwischen der Immofinanz- /Immoeast-Gruppe, der durch heimische Großbanken aufgefangenen Constantia Privatbank und der Constantia B.V., der Gesellschaft der Turnauer-Erbin Christine de Castelbajac, soll der ebenfalls darin involvierte Badener Investor Rudolf Fries 30 Prozent an der AMAG erhalten. Dies berichten die "Oberösterreichischen Nachrichten" (ÖON) in ihrer morgen, Freitag, erscheinenden Ausgabe.

"Fries ist mit AMAG-Anteilen zufrieden, die Immoeast erhält 164 Millionen Euro cash und den Rest in Sachwerten, darunter eigene Aktien", skizzierte ein Verhandler laut dem Zeitungsbericht eine unmittelbar bevorstehende Einigung im Tauziehen um die diversen Schadenersatzforderungen.

Fries hat eine Put-Option gegenüber der Constantia B.V. der Turnauer-Erbin Christine Castelbajac, wonach ihm diese 56 Millionen Immofinanz-Aktien um 7,5 Euro abkaufen muss, deren Kurs derzeit bei rund zwei Euro liegt. Für den Verzicht auf diese Option soll Fries nun mit AMAG-Anteilen abgefunden werden. Fries lies über seinen Sprecher ausrichten, man stehe knapp vor dem Abschluss eines Vergleichs.

Die AMAG gehört mehrheitlich der börsenotierten Constantia Packaging AG, diese wiederum zu über 90 Prozent der Constantia BV. Packaging-Vorstandssprecher Hanno Bästlein sagte am Donnerstag wie berichtet, eine Einigung, die auch den Verkauf von 30 Prozent seines Unternehmens durch die Mutter Constantia B.V. umfasst, sei nur durch einen Generalvergleich möglich. Für die 30 Prozent der Constantia Packaging gibt es laut Bästlein "eine Hand voll Interessenten".

Mit dem Erlös soll die Barzahlung an die Immoeast finanziert werden. Deren Forderung gegen Castelbajac beläuft sich laut Zeitungsbericht - inklusive Zinsen - auf rund 600 Mio. Euro.

(APA)

Quelle: http://www.boerse-express.com/pages/803087


.
.
Gruß

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 19:29)

Jetzt kommt Bewegung in die Sache; dank ct konnte man sich ja schon seit längerem entsprechend positionieren ...

>13.08.2009
>
>Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % der AMAG erhalten
>

>Für Verzicht auf Put-Option - Generalvergleich steht
>unmittelbar bevor
>
>Im Zuge eines bevorstehenden Generalvergleichs zwischen der
>Immofinanz- /Immoeast-Gruppe, der durch heimische Großbanken
>aufgefangenen Constantia Privatbank und der Constantia B.V.,
>der Gesellschaft der Turnauer-Erbin Christine de Castelbajac,
>soll der ebenfalls darin involvierte Badener Investor Rudolf
>Fries 30 Prozent an der AMAG erhalten. Dies berichten die
>"Oberösterreichischen Nachrichten" (ÖON) in ihrer
>morgen, Freitag, erscheinenden Ausgabe.
>
>"Fries ist mit AMAG-Anteilen zufrieden, die Immoeast
>erhält 164 Millionen Euro cash und den Rest in Sachwerten,
>darunter eigene Aktien", skizzierte ein Verhandler laut
>dem Zeitungsbericht eine unmittelbar bevorstehende Einigung im
>Tauziehen um die diversen Schadenersatzforderungen.
>
>Fries hat eine Put-Option gegenüber der Constantia B.V. der
>Turnauer-Erbin Christine Castelbajac, wonach ihm diese 56
>Millionen Immofinanz-Aktien um 7,5 Euro abkaufen muss, deren
>Kurs derzeit bei rund zwei Euro liegt. Für den Verzicht auf
>diese Option soll Fries nun mit AMAG-Anteilen abgefunden
>werden. Fries lies über seinen Sprecher ausrichten, man stehe
>knapp vor dem Abschluss eines Vergleichs.
>
>Die AMAG gehört mehrheitlich der börsenotierten Constantia
>Packaging AG, diese wiederum zu über 90 Prozent der Constantia
>BV. Packaging-Vorstandssprecher Hanno Bästlein sagte am
>Donnerstag wie berichtet, eine Einigung, die auch den Verkauf
>von 30 Prozent seines Unternehmens durch die Mutter Constantia
>B.V. umfasst, sei nur durch einen Generalvergleich möglich.
>Für die 30 Prozent der Constantia Packaging gibt es laut
>Bästlein "eine Hand voll Interessenten".
>
>Mit dem Erlös soll die Barzahlung an die Immoeast finanziert
>werden. Deren Forderung gegen Castelbajac beläuft sich laut
>Zeitungsbericht - inklusive Zinsen - auf rund 600 Mio. Euro.
>
>(APA)
>
>Quelle: http://www.boerse-express.com/pages/803087
>
>
>.
>.
>Gruß
>

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 19:30)

>Jetzt kommt Bewegung in die Sache; dank ct konnte man sich ja
>schon seit längerem entsprechend positionieren ...

Und es würde auch erklären warum Immoeast so extrem steigt.

  

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Constantia Packaging: Nach wie vor mehrere Investoren im Rennen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 19:33)

Nach wie vor ist eine Hand voll Investoren im Rennen um einen grösseren Anteil an der börsenotierten Constantia Packaging AG (CP), den die Konzernmutter Constantia Packaging B.V. veräussern will, da sie Geld zur Abdeckung von Forderungen rund um die Immofinanz /Immoeast-Gruppe braucht. Der strukturierte Verkaufsprozess laufe noch, eine Veräusserung sei aber ohne einen "Generalvergleich" zwischen allen Beteiligten - bis hin zur Constantia Privatbank - nicht denkbar, meinte CP-Vorstandssprecher Hanno Bästlein (im Bild) am Donnerstag: "Das ist nicht mehr nur ein bilaterales Thema."

Die laufenden Verkaufsgespräche "könnten dazu führen, dass die B.V. einen Teil ihrer Aktien verkauft oder auch die Mehrheit oder dass man sich nicht einigt", sagte Bästlein beim Halbjahrespressegespräch des Verpackungskonzerns. Und er fügte hinzu: "Ich glaube an eine Lösung noch heuer."

Im Rennen seien nach wie vor rund fünf Interessenten. Die Zahl sei im wesentlichen gleichgeblieben, wobei frühere abgesprungen, aber auch neue hinzugekommen seien - "auch strategische". Speziell aus dem Nahen Osten gebe es ein Interesse, wobei daran gedacht sei, die CP dabei sogar zu einem weiteren Investitionsvehikel zu machen.

http://www.boerse-express.com/pages/802986

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 19:46)

>>Jetzt kommt Bewegung in die Sache; dank ct konnte man
>sich ja
>>schon seit längerem entsprechend positionieren ...
>
>Und es würde auch erklären warum Immoeast so extrem steigt.

Das ist jetzt die Erklärung für das, was man dank ct schon seit einiger Zeit sehen und damit vorwegnehmen konnte. Ich weise ja schon seit dem Zeitpunkt, seit dem die Immoeast ihren Widerstandsbereich bei 1,9 bis 2,0 durchbrochen hat, darauf hin, welches enorme Potential der Titel seither charttechnisch (und nun offenbar auch fundamental) hat.

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 19:36)

>"Fries ist mit AMAG-Anteilen zufrieden, die Immoeast
>erhält 164 Millionen Euro cash und den Rest in Sachwerten,
>darunter eigene Aktien", skizzierte ein Verhandler laut

Eigene Aktien wären super - das würde ja einem Rückkauf um weniger als
dem halben NAV entsprechen. Eine massive Wertsteigerung für die restlichen Aktionäre.

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 20:48)

>>"Fries ist mit AMAG-Anteilen zufrieden, die
>Immoeast
>>erhält 164 Millionen Euro cash und den Rest in
>Sachwerten,
>>darunter eigene Aktien", skizzierte ein Verhandler
>laut


>Eigene Aktien wären super - das würde ja einem Rückkauf um
>weniger als
>dem halben NAV entsprechen. Eine massive Wertsteigerung für
>die restlichen Aktionäre.

da steht "darunter eigene aktien"... wie kommst du auf halben NAV?! könnte genau so bedeuten ihr bekommt aktien im wert des NAV, also nur halb so viele als ihr zum aktuellen kurs bekommen würdet.

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 21:18)

>da steht "darunter eigene aktien"... wie kommst du
>auf halben NAV?! könnte genau so bedeuten ihr bekommt aktien
>im wert des NAV, also nur halb so viele als ihr zum aktuellen
>kurs bekommen würdet.

Das würde ja mMn sofortigen weiteren Wertberichtigungsbedarf bei der
offenen Forderung auslösen, ich kann mir nicht vorstellen daß Zehetner
darauf eingeht.

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG witzig
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 21:50)

>>da steht "darunter eigene aktien"... wie kommst
>du
>>auf halben NAV?! könnte genau so bedeuten ihr bekommt
>aktien
>>im wert des NAV, also nur halb so viele als ihr zum
>aktuellen
>>kurs bekommen würdet.
>
>Das würde ja mMn sofortigen weiteren Wertberichtigungsbedarf
>bei der
>offenen Forderung auslösen, ich kann mir nicht vorstellen daß
>Zehetner
>darauf eingeht.

vorstellen kann ich mir immer viel... der zeitungsartikel der OÖN ist ohnehin sehr ungenau. vor allem welche sachwerte sonst noch... das boot vom begsteiger, die villa von der ruth elsner oder ein fotoalbum aller immobilien... spannend isses und ich schlaf mit einer SPI besser.

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 21:53)

>vorstellen kann ich mir immer viel... der zeitungsartikel der
>OÖN ist ohnehin sehr ungenau. vor allem welche sachwerte sonst
>noch... das boot vom begsteiger, die villa von der ruth elsner
>oder ein fotoalbum aller immobilien... spannend isses und ich
>schlaf mit einer SPI besser.

Hast du wieder gekauft? An dem schönen Tag am Jahresende hast du sie
ja wieder rausgeschmissen wenn ich mich recht erinnere?

Aber du hast recht, SPI ist eindeutig die konservativste Immo in Wien.

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 22:07)

>Hast du wieder gekauft? An dem schönen Tag am Jahresende hast
>du sie
>ja wieder rausgeschmissen wenn ich mich recht erinnere?
>
>Aber du hast recht, SPI ist eindeutig die konservativste Immo
>in Wien.

mindestens 30 trades seit jahresanfang... hab meist "nur" 10 - 12 aktien auf meinem radar... und tausche sie nur aus wenn a) es es aus irgendeinen grund (meist vertrotteltes management) eine underperformance gibt und b) sie nicht mehr in dem index ist welchen ich ohnehin chartechnisch auswerte und c) einer neuer wert in die ausgewählten wert unbedingt aufsteigen will. mehr wert geht nicht... da zu zeitaufwändig und zu viele köche verderben den brei. die CAI handle ich sogar noch öfter... die sind die einzigen welche in den dunkelsten zeit aktien ihrer tochter in massen zurückgekauft haben.

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.09 09:23)

der artikel aus den oön

WIEN. „Fries ist mit AMAG-Anteilen zufrieden, die Immoeast erhält 164 Millionen Euro in bar und den Rest in Sachwerten, darunter eigene Aktien.“ So skizzierte ein Verhandler den OÖN eine unmittelbar bevorstehende Einigung im Tauziehen um die diversen Schadenersatzforderungen im Umfeld Constantia Privatbank, Immofinanz/Immoeast und Turnauer-Erbin Christine Castelbajac, die für die Forderungen letztlich aufkommen muss.

Die Investorengruppe um den Badener Investor Rudolf Fries soll um die 30 Prozent an der AMAG erhalten. Fries hat eine Put-Option gegenüber Castelbajacs Constantia B.V, wonach ihm diese 56 Millionen Immofinanz-Aktien um 7,5 Euro abkaufen muss. Derzeit liegt der Kurs bei rund zwei Euro.

30 Prozent der AMAG

Für den Verzicht auf diese Option soll Fries nun mit AMAG-Anteilen abgefunden werden. Fries ließ über seinen Sprecher ausrichten, man stehe knapp vor dem Abschluss eines Vergleichs, daher rede er mit niemandem darüber.

Die AMAG gehört mehrheitlich der börsenotierten Constantia Packaging AG. Deren Vorstandssprecher, Hanno Bästlein, sagte Donnerstag, eine Einigung, die auch den Verkauf von 30 Prozent seines Unternehmens durch die Mutter Constantia B.V. umfasst, sei nur durch einen Generalvergleich möglich. Für die 30 Prozent der Constantia Packaging gibt es laut Bästlein „eine Handvoll Interessenten“.

Mit dem Erlös soll die Barzahlung an die Immoeast finanziert werden. Deren Forderung gegen Castelbajac sind rund 600 Millionen Euro (512 Millionen) plus Zinsen. Diese hatte die Inmoeast als Anleihe an eine Constantia Privatbank-Tochter überwiesen. Von dort verschwand das Geld. (ben)

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,241163

  

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RE: Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % an AMAG
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.8.09 20:52)

da ist verwirrendes dabei... vor allem das mit den 30% an der AMAG. die CP BV kann keine 30% davon abgeben... sie hat ihre letzten aktien vor ein paar tagen an die CP verkauft.

Die Constantia Packaging kauft von der Constantia BV den 16,55% Anteil an der AMAG um 75 Mio Euro.
Damit hält die Constantia Packaging jetzt 90% an der AMAG. 10% hat die Mitarbeiterstiftung.


bästlein, CEO der CP, spricht von verkauf in höhe von 30% der CP an einen investor... also geldfluß an die CP BV.

auf die lösung bin ich jetzt aber sehr gespannt.


>13.08.2009
>
>Fries soll für Immofinanz-Vergleich 30 % der AMAG erhalten
>

>Für Verzicht auf Put-Option - Generalvergleich steht
>unmittelbar bevor
>
>Im Zuge eines bevorstehenden Generalvergleichs zwischen der
>Immofinanz- /Immoeast-Gruppe, der durch heimische Großbanken
>aufgefangenen Constantia Privatbank und der Constantia B.V.,
>der Gesellschaft der Turnauer-Erbin Christine de Castelbajac,
>soll der ebenfalls darin involvierte Badener Investor Rudolf
>Fries 30 Prozent an der AMAG erhalten. Dies berichten die
>"Oberösterreichischen Nachrichten" (ÖON) in ihrer
>morgen, Freitag, erscheinenden Ausgabe.
>
>"Fries ist mit AMAG-Anteilen zufrieden, die Immoeast
>erhält 164 Millionen Euro cash und den Rest in Sachwerten,
>darunter eigene Aktien", skizzierte ein Verhandler laut
>dem Zeitungsbericht eine unmittelbar bevorstehende Einigung im
>Tauziehen um die diversen Schadenersatzforderungen.
>
>Fries hat eine Put-Option gegenüber der Constantia B.V. der
>Turnauer-Erbin Christine Castelbajac, wonach ihm diese 56
>Millionen Immofinanz-Aktien um 7,5 Euro abkaufen muss, deren
>Kurs derzeit bei rund zwei Euro liegt. Für den Verzicht auf
>diese Option soll Fries nun mit AMAG-Anteilen abgefunden
>werden. Fries lies über seinen Sprecher ausrichten, man stehe
>knapp vor dem Abschluss eines Vergleichs.
>
>Die AMAG gehört mehrheitlich der börsenotierten Constantia
>Packaging AG, diese wiederum zu über 90 Prozent der Constantia
>BV. Packaging-Vorstandssprecher Hanno Bästlein sagte am
>Donnerstag wie berichtet, eine Einigung, die auch den Verkauf
>von 30 Prozent seines Unternehmens durch die Mutter Constantia
>B.V. umfasst, sei nur durch einen Generalvergleich möglich.
>Für die 30 Prozent der Constantia Packaging gibt es laut
>Bästlein "eine Hand voll Interessenten".
>
>Mit dem Erlös soll die Barzahlung an die Immoeast finanziert
>werden. Deren Forderung gegen Castelbajac beläuft sich laut
>Zeitungsbericht - inklusive Zinsen - auf rund 600 Mio. Euro.
>
>(APA)
>
>Quelle: http://www.boerse-express.com/pages/803087
>
>
>.
>.
>Gruß
>

  

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Immoeast / CAII - komprimierte Analyse der CEE-Immo-Märkte (Yields)

14. August 2009 11:32


Die Immoaktien kommen ihrem NAV Schritt für Schritt wieder näher, und das trotz schlechten Ergebnissen. Diese Erholung Richtung impliziertem Immobilienwert macht auf jeden Fall Sinn. Was aus markt-fundamentaler Seite aber nicht Sinn macht, ist die stärkere Erholung der CEE-lastigen Immos (CAII, IEA) im Vergleich zu den West-lastigen. Fundamental betrachtet, ist der CEE-Markt nämlich schlechter dran als der Westen, UK, Asien und die Skandies.

Hier die Zahlen und Fakten dazu, zusammengestellt aus vier Marktanalysen, die diese Woche veröffentlicht wurden.

Q2 2008- Q2 2009: Der Rückblick

Bei den Yield-Shifts waren Prag und Warschau ganz vorne, mit schmerzvollen 175 Basispunkten bei Büros, durchschnittlich 215 BP bei gewerblichen Immobilien und ebenfalls 175 BP im Industriebereich.

Im Vergleich dazu steigen in den europäischen Städten (Paris, Madrid, Frankfurt, Berlin, Milan, München, Wien) im Bürobereich um ca. 75 BP, im gewerblichen Bereich ebenfalls um 75BP und im Industriebereich um ca. 100 BP.

Für diejenigen, die mit dem Yield-Begriff wenig anfangen können: Grob gesagt ist die Yield das Einkommen der Immobilien geteilt durch den Preis. Steigt die Yield, so bedeutet das, dass der Preis der Immobilie fällt. Geht man von einer anfänglichen Yield von 6% aus (Office Prag 2008), so bedeutet ein 175 BP-Yield-Anstieg ein 30% Fall im Preis der Immobilie.

Ab 2009 - die Prognosen

Nun kommt der Knackpunkt. Die Yields stiegen in CEE am stärksten, werden sich jedoch bis 2014 voraussichtlich am schwächsten Erholen. Im Bürobereich erwartet man nur eine Erholung von -25 BP, im gewerblichen bereich nur -20 BP und im Industriebereich sollen die Yields sogar noch weiter steigen, und zwar um +10 BP.

In der Eurozone wird im Vergleich dazu erwartet, dass die Yield-Shifts des letzten Jahres wieder aufgeholt werden. Büros: -25BP, gewerblich: - 105 BP, Industrie: -10 BP.

Was bedeutet das?

Die CEE-Blase ist geplatzt, und nun wurde das ursprüngliche Ost-West-Risikogefälle wieder hergestellt. Die kurzfristige Erholung ist nicht in Sicht. Während die Immo-Preise in der Eurozone wieder aufholen werden, und im gewerblichen Sektor sogar über die Werte von 2008 steigen werden, so werden in CEE die Erholungen kaum Wirkung zeigen, und man wird 2014 mit einem Netto-Yield-Shift von 150BP bei Büros, 195 BP bei Gewerbeimmos und 185 BP bei Industrieimmos dastehen.

Investmentimplikationen für CEE

Frisches Geld hat es momentan gut, da man jetzt ca. 6,5% über dem Euribor einkaufen kann, und auf Income setzten kann (ca. 3,5%, da man 300BP über Euribor als Finanzierungskosten einrechnen muss).

Bereits investiertes Geld (wie im Falle der österreichischen Immos) hat einen harten Verlust erlitten, der auf 5-Jahres-Sicht nicht wett gemacht werden wird. Geschlossene Fonds, die vor 2005 aufgelegt wurden (auf 10 Jahres-Sicht), werden mit einem kleinen Gewinn aussteigen, der jedoch hauptsächlich aus Miet-Cash-Flows besteht und aus einem kleinen Teil aus Kapital-Zuwächsen. Fonds die ab 2006 aufgelegt wurden (auf 10 Jahre), und ihre Akquisitionen zwischen 2006-2008 tätigten (also auf dem Höhepunkt der Blase), werden mit Kapitalverlusten aussteigen.

Für die Immoaktien mit CEE-Bezug bedeutet dies Folgendes: Der Anstieg bis zum aktuellen NAV (der bei manchen Immos immerhin über 200% bedeuten würde) ist realistisch. Das Wachstumsszenario CEE ist jedoch innerhalb der nächsten 5 Jahre nicht zu erwarten, d.h. Immo-Aktien wieder verkaufen, sobald sie den NAV wieder erreichen.

Fazit: Im CEE-Immobilien-Markt ist das Schlimmste fast vorbei, bergauf geht's aber noch lange nicht.

  

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>Fazit: Im CEE-Immobilien-Markt ist das Schlimmste fast vorbei,
>bergauf geht's aber noch lange nicht.

von wem ist das? mutig zu sagen was 2014 sein wird wenn keiner in der lage war auch nur 12 monate vorauszusehen

  

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>welche quelle bitte

Guckst Du bitte hier: http://www.be24.at/blog/entry/626900

Die kluge (!?) Autorin heißt Larissa Lielacher ....

  

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RE: Immoeast u. CAII - Analyse
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.8.09 10:02)

>>welche quelle bitte
>
>Guckst Du bitte hier: http://www.be24.at/blog/entry/626900
>
>Die kluge (!?) Autorin heißt Larissa Lielacher ....

glaubt man gar nicht dass auch was vernünftiges kommen kann wenn der name lielacher im spiel ist.

  

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RE: Immofinanz (Immoeast) Übernahme? - Teil 13 - ENDE
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.8.09 19:50)

So den 13er haben wir doch recht gut drüber gebracht, kann so weitergehen im 14er.

Gruß

  

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Im Auftrag fuer unseren Investor, bieten wir fuer Immofinanzaktien Euro 12,-

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien gut analysiert
Rang: carlos(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.09 16:15)

>Im Auftrag fuer unseren Investor, bieten wir fuer
>Immofinanzaktien Euro 12,-

Da bekommt euer Investor aber nur 6 Aktien drum.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.09 16:32)

>>Im Auftrag fuer unseren Investor, bieten wir fuer
>>Immofinanzaktien Euro 12,-
>
>Da bekommt euer Investor aber nur 6 Aktien drum.

hehe... ein inserat in der wiener zeitung wird vermutlich auch mehr kosten. aber der herr investor würde dann womöglich viel mehr aktien bekommen als im lieb ist... den fries sein put-opti wäre damit auch gleich wertlos.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: ctt(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.09 17:01)

>Im Auftrag fuer unseren Investor, bieten wir fuer
>Immofinanzaktien Euro 12,-


der meints eh nicht ernst, auf meine spamadresse ist nix reingekommen. sollten mal sein ip ausheben bzw. der Finanz als Aktienfischer melden.. (Sowas, wie ein Passwortfischer, ganz eckelig sowas!)

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: carlos(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.09 17:14)

Und wie der das ernst meint!
Mir hat er geschrieben, sein Investor braucht 1 Mio Immofinanz Aktien und will dafür max 12 USD zahlen. Ich glaub, dieses mal hat er pro Aktie gemeint.

Ich will aber keine US Dollar für meine Immofinanz Aktien.

Er nannte sich Dr. A. Steiner.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.09 17:21)

Weg damit, verkauf sie ihm, Carlos!

Ich kann leider mit keinen Immoeast-Aktien dienen, bin schon zu zweistelligen Kursen (zwei Stellen hinter dem Komma) raus.

Mit saftigem Verlust sogar

Drum wird 2009 für mich ein garantiert specksteuerfreies Jahr.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
orgwyn(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.09 17:42)

eine million immofinanz kaufst doch locker über die börse...

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.09 17:43)

1 mio. aktien ist weit weniger als ein durchschnittlicher tagesumsatz. sowas kann jede pimperlpank in kürzester zeit abwickeln. der kurs würde sich vermutlich deswegen nicht wirklich stark bewegen.

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.09 17:49)

Aber er will halt anderen Menschen etwas Gutes tun.

Warum sollte er nicht mehr bezahlen wollen, als er müßte?

Glaubst Du nicht an das Gute in jedem Menschen?

Jeder möchte einmal im Leben ein bißchen Big Spender spielen und den Armen was zukommen lassen ...

  

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RE: Investor sucht Immofinanzaktien
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.8.09 19:54)

meinst so wie der RH mit seine grillfeier am wörthersee? die hat im übrigen bis heute nicht stattgefunden.

ist es nicht gut von mir wenn ich ihm geld sparen möchte.


>Aber er will halt anderen Menschen etwas Gutes tun.
>
>Warum sollte er nicht mehr bezahlen wollen, als er müßte?
>
>Glaubst Du nicht an das Gute in jedem Menschen?
>
>Jeder möchte einmal im Leben ein bißchen Big Spender spielen
>und den Armen was zukommen lassen ...

  

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Die Steuertricks der Constantia Bank interessantinteressant
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.11 08:23)



Ein OeNB-Prüfbericht deckt Treuhandgeschäfte zwischen Constantia Bank und Erhard Schaschl auf. Auch normale Bankgeschäfte wurden von der Immoeast finanziert.

In der Not ist auf die Familie Verlass
Als Norbert Gertner zu Jahresbeginn die Stiftungsvorstände abhanden kamen, sprang Schwiegervater Erhard Schaschl kurzfristig ein. Seit der Staatsanwalt wegen Betrugs- und Untreueverdacht gegen Gertner ermittelt, hat der Exvorstand der Constantia Privatbank (CPB) an Reputation verloren.

Als CPB-Vorstand soll Gertner – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – mit fingierten Immofinanz-Optionsgeschäften 5,7 Millionen Euro verdient haben. Die Justiz vermutet das Geld in Gertners Cariboo-Privatstiftung. Weil die Stiftungsmanager jede Verwicklung in die Immofinanz-Affäre vermeiden wollten, wählten sie den geordneten Rückzug. Ex-Wienerberger-Chef Schaschl steht zu Schwiegersohn Norbert, ist seit März Cariboo-Vorstand und scheut nicht die Auseinandersetzung mit dem Staatsanwalt.

Die Konfrontation mit der Anklagebehörde dürfte Schaschl ohnedies nicht erspart bleiben. Denn laut dem FORMAT vorliegenden Nationalbank-Bericht über die CPB-Prüfung fanden Deals zwischen Schaschl und CPB statt, die zumindest aufklärungsbedürftig sind. Zudem legen OeNB-Ergebnisse nahe, dass die Immoeast der CPB nicht nur als Financier für Aktienspekulationen diente, sondern auch für normale Bankgeschäfte.

Die Schaschl-Connection
Die Prüfer stießen auf mehrere Treuhandbeziehungen zwischen CPB und Schaschl. So wurde jahrelang eine Mercator GmbH als Banktochter geführt. Tatsächlich gehörte sie Schaschl. „Bei dieser Gesellschaft wurde trotz mehrfacher Aufforderung seitens der OeNB-Prüfer kein plausibler Zweck der Treuhandverbindung genannt“, heißt es im Prüfbericht. Das Mercator-Obligo bei der Bank lag Mitte 2008 bei 1,7 Millionen Euro. Inzwischen wurde die Treuhandbeziehung aufgelöst. „Ein weiterer Treuhandkredit wurde an die Schaschl Vermietung 3 vergeben, bei dem die ES-Privatstiftung als Treugeber auftritt“, so die OeNB-Prüfer. „Im Rahmen einer informellen Schlussbesprechung wurde seitens Gertner auf die steuerrechtlichen Problemstellungen bei Privatstiftungen – insbesondere auf die Kapitalertragssteuerpflicht bei Ausschüttungen von Stiftungen – sowie die Problemstellung, dass eine direkte Kreditgewährung durch die Stiftung ebenso eine Steuerpflicht auslösen könnte, hingewiesen und deshalb der Kundenwunsch bestand, die Finanzierung treuhändig über die CPB zu machen.“ Im Klartext: Gertner half Schaschl beim Steuersparen. Die OeNB-Prüfer sehen das Vorgehen besonders kritisch: „Aufgrund der Gefahr, als Beitragstäter für Steuerdelikte missbraucht zu werden, besteht bei derartigen Geschäften ein erhebliches Rechts- und Reputationsrisiko für das Kreditinstitut.“

Zwischenfinanzierer Immoeast
Die Bank hatte aber noch mehr Steuertricks für ihre Kunden parat. So wird im Prüfbericht der „Verkauf von Mantelgesellschaften“ an die Humer Privatstiftung, die Lerchbaumer Familien-Privatstiftung und die Da You Privatstiftung explizit genannt. Dabei wurden von der Bank Gesellschaften gegründet, diese in Form einer Kapitalrücklage mit Geld ausgestattet und anschließend an die Stiftungen weiterverkauft. „Angabenmäßig war der Zweck der Transaktion die Kapitalausstattung der zu verkaufenden Gesellschaft ohne Belastung mit Gesellschaftssteuer“ (OeNB-Bericht). Die Bank kassierte dafür Gebühren.

Zwar handelt es sich dabei um übliche Bankdienstleistungen. Jedoch: Die Constantia Bank setzte dabei nicht eigenes Geld ein. Tatsächlich stammen zumindest 156 Millionen Euro indirekt von der Immoeast AG. Diese fungierte somit als geheimer Zwischenfinanzierer. Dabei dürfte es sich wohl um nicht widmungsgemäße Verwendung von Anlegergeld handeln. Denn die Immoeast soll Gewinn bringend in Immobilien in Osteuropa investieren.

„Das ist schon ein starkes Stück“, sagt Dejan Mansfeld-Rupnik
Als Vorstand der Humer-Stiftung kaufte er der CPB im November 2007 eine Varandus GmbH um 12 Millionen Euro ab. „Ich bin davon ausgegangen, dass die Constantia so liquid ist, dass sie derartige Services locker darstellen kann. Hätte ich gewusst, dass da Immoeast-Gelder im Spiel sind, wäre ich zu einer anderen Bank gegangen.“

Vermutlich sahen Petrikovics und Co das ähnlich
Denn Ende 2007, als die Deals mit den Stiftungen stattfanden, hatte die Bank bereits ernsthafte Probleme am Hals. Denn die Spekulationen mit Immofinanz-Papieren, die der CPB im Jahr 2006 noch einen Gewinn von 57 Millionen Euro eingebracht hatten, wurden zum Desaster. Die Spekulationsverluste hatten sich bereits auf 270 Millionen Euro angehäuft. Wenige Wochen später klopften die Nationalbank-Kontrollore bei der CPB an. Damals fiel der Startschuss für die behördliche Aufarbeitung der Affäre Immofinanz.



Geldquelle
Die Immoeast stellte der Constantia Bank rund 156 Millionen Euro Zwischenfinanzierung für Bankgeschäfte bereit.

Family Business. Erhard Schaschl managt nun die Cariboo-Stiftung seines Schwiegersohnes Norbert Gertner, der ihm mit Treuhand-konstrukten half, Steuern zu sparen.


Quelle: Format vom 19.6.09


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Gruß

  

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Wieder einer der seinen Ruf ruiniert...

>Die Schaschl-Connection
>Die Prüfer stießen auf mehrere Treuhandbeziehungen zwischen
>CPB und Schaschl. So wurde jahrelang eine Mercator GmbH als
>Banktochter geführt. Tatsächlich gehörte sie Schaschl. „Bei
>dieser Gesellschaft wurde trotz mehrfacher Aufforderung
>seitens der OeNB-Prüfer kein plausibler Zweck der
>Treuhandverbindung genannt“, heißt es im Prüfbericht. Das
>Mercator-Obligo bei der Bank lag Mitte 2008 bei 1,7 Millionen
>Euro. Inzwischen wurde die Treuhandbeziehung aufgelöst. „Ein
>weiterer Treuhandkredit wurde an die Schaschl Vermietung 3
>vergeben, bei dem die ES-Privatstiftung als Treugeber
>auftritt“, so die OeNB-Prüfer. „Im Rahmen einer informellen
>Schlussbesprechung wurde seitens Gertner auf die
>steuerrechtlichen Problemstellungen bei Privatstiftungen –
>insbesondere auf die Kapitalertragssteuerpflicht bei
>Ausschüttungen von Stiftungen – sowie die Problemstellung,
>dass eine direkte Kreditgewährung durch die Stiftung ebenso
>eine Steuerpflicht auslösen könnte, hingewiesen und deshalb
>der Kundenwunsch bestand, die Finanzierung treuhändig über die
>CPB zu machen.“ Im Klartext: Gertner half Schaschl beim
>Steuersparen. Die OeNB-Prüfer sehen das Vorgehen besonders
>kritisch: „Aufgrund der Gefahr, als Beitragstäter für
>Steuerdelikte missbraucht zu werden, besteht bei derartigen
>Geschäften ein erhebliches Rechts- und Reputationsrisiko für
>das Kreditinstitut.“

  

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Ja, die Schaschl-Connection gibt´s, seit mir der Schaschl die Wienerberger-Immobilien-Aktien gegen Wienerberger-Baustoffe-Aktien getauscht hat. Die Wienerberger-Immobilien waren damals 1/3 des Immofinanz-Portfolios. Und die Wienerberger-Baustoffe AG war plötzlich ein großer Immofinanz-Aktionär.

Hab mich damals geärgert über den Schaschl. Auch über die niedrige Treibacher-Abfindung, wonach die Treibacher plötzlich Wahnsinnsgewinne gemeldet hat.

  

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>Im Klartext: Gertner half Schaschl beim Steuersparen.


Was tut man nicht alles für den Schwiegervater, der einen in den Vorstand gesetzt hat ...

  

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Thema #77430

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