Fallende, Sinkende Kurse, Bär, Short, Crash, Baisse XV | aktie.at Forum
Fallende, Sinkende Kurse, Bär, Short, Crash, Baisse XV interessant
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 22:12)

Wenn es an der Börse so richtig donnert und blitzt und der Anleger befürchtet, daß die Börsenwelt diesesmal wirklich untergeht ist der Informationsbedarf mA am größten - dieser Bedarf möge daher durch diesen Thread befriedigt werden:

http://images.zeit.de/bilder/2008/standards/wirtschaft/finanzmaerkte/boersenchaos/boersen chaos-450x140.jpg.png



Netter Text zum Shorten:

Quelle: http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_168652

Link über offene Short-Positionen an der NASDAQ:

http://www.nasdaqtrader.com/asp/short_interest.asp

Geschichte ALLER bedeutenden Baissen, Krisen, Börsen-Crashes:

http://www.zeitenwende.ch/page/index.cfm?SelNavID=1252

Übersicht über Artikel betreffend Börsenprobleme:

http://www.zeit.de/themen/wirtschaft/maerkte/marktturbulenzen/index



Grafik zu Bullen und Bären:


http://www.be24.at/media/BElogs/Medias/photo/9968/scalex/650.png


Grafik/Statistik zur Performance nach Bärenmärkten:


http://amadeo.blog.com/repository/345707/3343291.jpg.png




http://www.ariva.de/konjunktur-und-aktienzyklus_a191642.png




lg
Ottakringer im Bärenfell


Der DAX:

http://c.onvista.de/h_kl.html?PERIOD=4&VOL=0&ID_NOTATION=20735.png
**************
Delta 1 Produkt: (ETF)
DB X-TRACKERS SHORTDAX ETF 1C auf den DAX ISIN: LU0292106241:

http://c.onvista.de/h_kl.html?FUNDS_EARNINGS=1&TYPE=HISTORICAL&PERIOD=4&GRID=1&VOL=0&SUPP _INFO=0&ID_NOTATION=18254421.png

*************

Das Zertifikatejournal meint, dass dieses Zertifikat auf den Short-DAX das zur Zeit beste sei: (Juli 2008):

"Die direkteste Form der Spekulation auf fallende Kurse bietet der von der Deutschen Börse seit dem Frühjahr 2007 berechnete ShortDAX. Dieser noch junge Strategie-Index, der als Gegenstück zum DAX das deutsche Marktbarometer umgekehrt proportional abbildet, verfügt über einen Hebel von minus eins, bei täglicher Anpassung.

Einige Emittenten haben inzwischen Zertifikate auf den „Shortie“ im Angebot. Die besten Konditionen bietet derzeit das x-Markets-Team der Deutschen Bank (ISIN DE000DB2SRT5).

Deren Zertifikat wird ohne Managementgebühren angeboten. Trotzdem
kommen Investoren in den Genuss der doppelten Anrechnung des aktuellen EONIA-Tagesgeldsatzes. So ist es mit dem DAX-Spiegelbild-Produkt auch möglich, Kursgewinne zu erzielen, wenn der Markt nur auf der Stelle tritt. Anleger sollten das Zertifikat jedoch eher für kurzfristige Investments nutzen, da der Trend an den Aktienmärkten
langfristig nach oben zeigt."

OPEN END X-PERT ZERTIFIKAT AUF SHORTDAX
WKN: DB2SRT ISIN: DE000DB2SRT5

http://chart4.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=23580946&SCALE=3&VOL=0&COMP_IND=16343043&P ERIOD=4&GRID=1&TICK=1.png



**************

WKN BN1KVS
ISIN DE000BN1KVS6
Typ Reverse Bonus
Reverse Kurs 13.800 Punkte
Barriere-Level 8.100 Punkte
Bonuskurs 1.000 Punkte
Bonusauszahlung 128 €

Bezugsverhältnis 0,01
Quanto Nein
Bewertungstag 18.06.2010


http://chart4.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=21511582&SCALE=1&VOL=0&COMP_IND=&PERIOD=4& GRID=1&TICK=1.png

**********

WKN BN1KVT
ISIN DE000BN1KVT4
Typ Reverse Bonus
Reverse Kurs 13.800 Punkte
Barriere-Level 8.400 Punkte
Bonuskurs 2.200 Punkte
Bonusauszahlung 116 €

Bezugsverhältnis 0,01
Quanto Nein
Bewertungstag 18.06.2010
Zahltag 24.06.2010
Letzter Börsenhandelstag 16.06.2010


http://chart4.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=21511583&SCALE=1&VOL=0&COMP_IND=&PERIOD=3& GRID=1&TICK=1.png

*************

WKN BN60S2
ISIN DE000BN60S25
Typ Reverse Bonus
Reverse Kurs 12.930 Punkte
Barriere-Level 8.576 Punkte
Bonuskurs 3.430 Punkte
Bezugsverhältnis 0,01
Bonusauszahlung 95 €

Quanto Nein
Bewertungstag 18.12.2009
Zahltag 28.12.2009
Letzter Börsenhandelstag 16.12.2009


http://chart4.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=16518765&SCALE=1&VOL=0&COMP_IND=&PERIOD=5& GRID=1&TICK=1.png

**************

WKN BN1KVF
ISIN DE000BN1KVF3
Typ Reverse Bonus
Reverse Kurs 13.800 Punkte
Barriere-Level 8.100 Punkte
Bonuskurs 1.400 Punkte
Bezugsverhältnis 0,01
Bonusauszahlung 124 €

Quanto Nein
Bewertungstag 18.09.2009
Zahltag 24.09.2009
Letzter Börsenhandelstag 16.09.2009
Letzter außerbörslicher Handelstag 18.09.2009, bis 10:00 Uhr.
Börsenplätze Stuttgart, Frankfurt


http://chart4.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=21511571&SCALE=1&VOL=0&COMP_IND=&PERIOD=4& GRID=1&TICK=1.png



**************

REVERSE BONUS-ZERTIFIKAT AUF DAX
WKN: SG0SLX
ISIN: DE000SG0SLX2
Letzter Börsenhandelstag: 16.12.2009
Finaler Bewertungstag: 18.12.2009
Zahltag: 29.12.2009
Basispreis: 6.750,00
Bonuslevel: 4.100,00
Bonusbetrag: 139,26
Barriere: 8.250,00


http://chart4.onvista.de/h_kl.html?ID_NOTATION=23599228&SCALE=1&VOL=0&COMP_IND=&PERIOD=4& GRID=1&TICK=1.png




***************




Link zum Vorgänger-Thread:

Nr.6:

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=31755&mode=ful l&page=2

Nr.7:

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=33674&mode=ful l&page=

Vorgängerthread Nr 8:

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=37952&mode=ful l&page=

Nr. 9:

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=45076&mode=ful l&page=



Nr. 10:

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=48766&mesg_id= 48766


Nr. 11:

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=54202&mode=ful l&page=


Nr. 12:
http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=56840&mode=ful l&page=

Nr. 13: (Wendethread - da wurde alles wieder gut) (hoffentlich)

http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=57961&mode=ful l&page=

Nr. 14:
http://forum.aktien-online.at/dcboard.php?az=show_topic&forum=124&topic_id=60777&mode=ful l&page=


"Schöne" Sager der Frankfurter Parketthändler, wenn sie von den Bärentatzen blutig geschlagen werden:

Händler-Zitate zum Absturz des Dax
FRANKFURT. Am Freitag, 10. Oktober 2008 sind die Aktienkurse weltweit massiv eingebrochen (-10% in der Spitze) . Ein Überblick über Reaktionen von Händlern an den deutschen Aktienbörsen:



„Das ist jenseits dessen, was wir in früheren Crashs gesehen haben.“

„Keiner hat den Mut zu kaufen, aber es ist zu spät zum Verkaufen.“

„Mein Rat: auf der Seite bleiben und am besten gar nichts machen.“

„Ich möchte jetzt keinen Fonds leiten.“

„Die Stimmung bei den Fondsmanagern ist sicher alles andere als gelassen.“

„Ich bin sicher nicht der einzige, der ratlos ist.“

„Eine Handelsaussetzung wäre nicht schlecht. Dann könnten einige zur Besinnung kommen.“

„Auch Privatkunden verkaufen.“

„Jetzt ist allgemeines Aufräumen angesagt. Wer noch Gewinne hat, nimmt sie mit.“

„Am einfachsten und ehrlichsten wäre es, wenn die Banken alles offen legen.“

„Von dem G-7-Treffen erhoffen sich einige eine Art schwedische Lösung für die Krise - also mindestens eine Teil-Verstaatlichung der Banken.“

„Die blanke Panik ist das nicht, aber geordnet geht das auch nicht vor sich.“ „Jetzt werden alle Szenarien durchgespielt: Vom Weltuntergang bis zur globale Rezession.“

„Man kann nicht sagen, dass wir mit Verkaufsorders überhäuft werden.“

„Viel Arbeit und wenig Brot.“

„Hier herrscht Untergangsstimmung. Keiner kann sagen, wie weit es noch unten geht.“



  

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Antworten zu diesem Thema
Fallende, Sinkende Kurse, Bär, Short, Crash, Baisse XV, ModeratorRang: Ottakringer(38), 22.6.09 22:14
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      RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollar...
08.4.09 16:21
93
      RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollar...
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94
      RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollar...
08.4.09 17:44
95
      RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollar...
08.4.09 18:50
96
      RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollar...
08.4.09 17:12
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106
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24.4.09 18:44
107
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Alles wird gut!
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109
RE: Alles wird gut!
24.4.09 23:39
110
RE: Alles wird gut!
25.4.09 00:14
111
RE: Alles wird gut!
24.4.09 23:47
112
RE: Alles wird gut!
25.4.09 08:22
113
RE: Alles wird gut!
25.4.09 12:58
114
RE: Alles wird gut!
25.4.09 13:58
115
RE: Alles wird gut!
25.4.09 15:19
116
RE: Alles wird gut!
25.4.09 15:29
117
RE: Alles wird gut!
25.4.09 16:15
118
RE: Amex
26.4.09 10:58
119
RE: Amex
26.4.09 12:43
120
RE: Amex
27.4.09 08:25
121
RE: Amex
27.4.09 13:28
122
RE: Amex
28.4.09 08:42
123
RE: Amex
28.4.09 09:54
124
RE: Amex
28.4.09 11:01
125
RE: Alles wird gut!
25.4.09 09:28
126
Strategen vertrauen auf Aktien
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127
Deutsche Bank macht das Unmögliche möglich
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128
Märkte verbessern sich
27.4.09 09:25
129
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130
Roubini skeptisch:Boden ist mindestens 1 Jahr entferntinteressant
27.4.09 20:06
131
Goldman Sachs nimmt Risiko wie selten
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04.5.09 10:49
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148
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04.5.09 14:32
149
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      RE: Krisenende
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151
"All got creamed last year"
03.5.09 11:54
152
EU Sees Euro-Area GDP Shrinking 4 Percent, Jobless Rate...
04.5.09 11:39
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Construction Spending in the U.S. Unexpectedly Rose in ...
04.5.09 16:05
154
Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten
04.5.09 16:56
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RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmär...
04.5.09 17:12
156
RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmär...
04.5.09 17:17
157
RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmär...
04.5.09 17:23
158
RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmär...
04.5.09 17:49
159
RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmär...
04.5.09 17:18
160
RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmär...
04.5.09 18:54
161
RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmär...
04.5.09 19:34
162
RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmär...
04.5.09 21:08
163
"Eine schmerzhafte Rally,...."
06.5.09 12:04
164
RE: "Eine schmerzhafte Rally,...."
06.5.09 13:36
165
RE: "Eine schmerzhafte Rally,...."
06.5.09 13:48
166
RE: "Eine schmerzhafte Rally,...."
06.5.09 14:30
167
      Thomas Müller:Was soll noch schiefgehen?
07.5.09 08:06
168
US-Banken haben einmonatige Frist
07.5.09 10:58
169
kapitalbedarfliste usa
07.5.09 15:08
170
RE: kapitalbedarfliste usa
07.5.09 22:27
171
RE: kapitalbedarfliste usa
08.5.09 00:43
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      RE: kapitalbedarfliste usa
08.5.09 10:14
173
ATX: Erste Bank auch für die kommende Woche optimistisc...
09.5.09 09:56
174
ATX: Zyklische Industriewerte dürften vor einer Korrekt...
09.5.09 10:11
175
Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
10.5.09 00:00
176
Raidl: „Die Lage ist ernst, furchtbar ernst“
10.5.09 09:02
177
RE: Raidl: „Die Lage ist ernst, furchtbar ernst“
10.5.09 11:16
178
RE: Raidl: „Die Lage ist ernst, furchtbar ernst“
10.5.09 11:35
179
RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
10.5.09 20:46
180
      RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
10.5.09 21:03
181
      RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
10.5.09 21:06
182
      RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
10.5.09 21:30
183
      RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
10.5.09 21:32
184
      RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
10.5.09 22:28
185
      die experten...gut analysiert
11.5.09 07:45
186
      RE: die experten...
11.5.09 10:22
187
Rohstahlproduktion im April 2009 um 53,1% niedriger als...gut analysiert
11.5.09 11:45
188
RE: Rohstahlproduktion im April 2009 um 53,1% niedriger...
11.5.09 14:18
189
RE: Rohstahlproduktion im April 2009 um 53,1% niedriger...
11.5.09 20:40
190
RE: Rohstahlproduktion im April 2009 um 53,1% niedriger...
11.5.09 19:42
191
China’s Bank Lending Cools; Consumer Prices Decline
11.5.09 12:36
192
usa defizit 2010 1260 milliarden
11.5.09 15:42
193
It's Just a Sucker's Rally
11.5.09 21:16
194
China's Exporte -22,6% im April
12.5.09 13:17
195
      China’s Investment Surges 30.5%; Exports Decline
12.5.09 14:12
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UK: Zahl der Industriebeschäftigen fällt auf 8,72%
13.5.09 09:39
197
Investors Turn Bullish on U.S. Stocks for First Time Si...
13.5.09 19:02
198
Haftungen durch die Republik
13.5.09 21:00
199
RE: Haftungen durch die Republik
13.5.09 21:05
200
ATX: 200-Tageslinie ist massiver Widerstand
15.5.09 21:04
201
RE: ATX: 200-Tageslinie ist massiver Widerstand
15.5.09 21:10
202
ATX: Erste Bank derzeit nur moderat optimistisch
15.5.09 21:12
203
Kreditkarten schulden werden immer öfters nicht bezahlt
15.5.09 21:55
204
RE: Kreditkarten schulden werden immer öfters nicht bez...
15.5.09 22:28
205
Rebound in European Stocks May Continue, Goldman Sachs ...
18.5.09 10:59
206
Why this is more than a bear market rally
18.5.09 11:15
207
      Staatsanleihen: Käufer verzweifelt gesucht
18.5.09 12:28
208
      RE: Staatsanleihen: Käufer verzweifelt gesucht
18.5.09 14:00
209
      RE: Staatsanleihen: Käufer verzweifelt gesucht
18.5.09 18:54
210
      "S&P 500-Gewinne" sind um 90% eingebrochen
18.5.09 19:05
211
      RE: Why this is more than a bear market rally
18.5.09 22:25
212
Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr
18.5.09 19:37
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RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht me...gut analysiertgut analysiert
18.5.09 20:54
214
      RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht me...
18.5.09 22:31
215
      RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht me...
18.5.09 22:32
216
      RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht me...
18.5.09 22:35
217
      RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht me...
18.5.09 22:37
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      US-Börsen - Starker Wochenauftakt
18.5.09 22:41
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      RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht me...
18.5.09 23:00
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      RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht me...
18.5.09 23:18
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      RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht me...gut analysiert
19.5.09 07:22
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      RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht me...interessant
19.5.09 09:43
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Goldman, JPMorgan, Morgan Stanley wollen Staatsgeld zur...
18.5.09 23:12
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Rekordarbeitslosigkeit in den USA
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Leading Indicators USA besser als erwartet
21.5.09 17:02
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Größte Bank Floridas pleite
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U.K. Consumer Spending, Inventories Plunged in First Qu...
22.5.09 13:08
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ATX bewegt sich in Richtung der wichtigen 200-Tageslini...
23.5.09 10:29
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ATX: Markttechnische Indikatoren vermitteln kein einhei...
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Raiffeisen-Research bullish auf europäische Aktien
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U.K. May House Prices Unexpectedly Jump
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China Economists Raise Growth Forecasts
29.5.09 10:57
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Economy in U.S. Contracted at 5.7% Rate in First Quarte...
29.5.09 14:46
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ATX: Kurzfristiger Aufwärtstrend am unteren Ende bei et...
30.5.09 12:57
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fast alle negativ - da wirds wohl steigen
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RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
31.5.09 11:49
237
      RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
31.5.09 12:08
238
      RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
01.6.09 09:45
239
      RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
01.6.09 10:59
240
      RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
01.6.09 11:02
241
      RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
01.6.09 11:06
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      RE: da wirds wohl steigen - dürfte wieder an China lieg...
01.6.09 11:13
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      RE: da wirds wohl steigen - dürfte wieder an China lieg...
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      RE: da wirds wohl steigen - dürfte wieder an China lieg...
01.6.09 11:41
245
      RE: oder daran
01.6.09 11:42
246
      RE: oder daranwitziggut analysiert
01.6.09 11:44
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      RE: da wirds wohl steigen - dürfte wieder an China lieg...
01.6.09 12:04
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      RE: da wirds wohl steigen - dürfte wieder an China lieg...
01.6.09 17:00
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      Construction Spending in the U.S. Unexpectedly Climbs
01.6.09 17:13
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Sell in Maygut analysiert
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RE: Sell in May
01.6.09 21:55
252
      RE: Sell in May
01.6.09 22:01
253
      RE: Sell in May
01.6.09 22:01
254
      RE: Sell in May
01.6.09 22:06
255
      RE: Sell in Maywitzig
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      RE: Sell in May
01.6.09 22:04
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Goldman Sachs Raises $1.91 Billion Selling Shares in IC...
02.6.09 08:17
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ATX-Firmen 2008 mit 38 Mio. Euro Verlust aus Pensionsve...
02.6.09 15:22
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Australien wächst überraschend in Q1interessant
03.6.09 08:14
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Höhere Schätzungen für Small und Mid Caps
03.6.09 17:47
261
Private treiben die Rally
03.6.09 20:46
262
RE: Private treiben die Rally
03.6.09 21:35
263
Analyzing Labor Data Via Facebook Status
03.6.09 23:26
264
RE: Analyzing Labor Data Via Facebook Status
04.6.09 07:30
265
Aufkauf fauler Bank-Kredite verschiebt sich
04.6.09 08:27
266
RE: Aufkauf fauler Bank-Kredite verschiebt sich
04.6.09 08:38
267
U.K. House Prices Increased 2.6% on Month in May
04.6.09 11:48
268
Prognose: Die Krise wird noch viel schlimmer
04.6.09 19:21
269
Banken sind noch nicht über den Berg
04.6.09 20:14
270
RE: Prognose: Die Krise wird noch viel schlimmer
04.6.09 20:30
271
Europäische Unternehmen kaufen ABS zurück
04.6.09 21:42
272
Update der IWF-Verlustschätzungen?
04.6.09 22:03
273
RE: Update der IWF-Verlustschätzungen?
05.6.09 09:45
274
India to Allow More Foreign Investments, Sell Stakes
05.6.09 13:33
275
Anlegern wird's mulmig
05.6.09 21:22
276
US-Verbraucherkredite fallen weiter
06.6.09 10:47
277
Bombe lauert in Anleihefonds
06.6.09 13:59
278
zinserhoehung eingepreist
06.6.09 14:18
279
US-Arbeitsmarktdaten zwischen Anspruch und Wirklichkeit
06.6.09 14:36
280
      RE: US-Arbeitsmarktdaten zwischen Anspruch und Wirklich...
07.6.09 20:46
281
      RE: US-Arbeitsmarktdaten zwischen Anspruch und Wirklich...interessant
08.6.09 13:01
282
      RE: US-Arbeitsmarktdaten zwischen Anspruch und Wirklich...
08.6.09 19:33
283
ATX: Nächste Woche gleichbleibende bis leicht schwächer...
06.6.09 16:49
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ATX: Aufbau einer kleinen Cash-Reserve dürfte kein Fehl...
06.6.09 17:00
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Wo das KGV zum Einstieg lockt
07.6.09 12:27
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Banks Negotiate Greater Power to Increase Loan Rates
08.6.09 10:27
287
RE: US-Arbeitsmarktdaten zwischen Anspruch und Wirklich...
08.6.09 22:05
288
USA: Echte Arbeitslosigkeit bei 15%?
11.6.09 10:46
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Chinese Investment Surges
11.6.09 12:33
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      Initial U.S. Unemployment Claims Decrease More Than Est...
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Chart zum Nachdenken - Bullenfalle oder Trendwende?interessant
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RE: Chart zum Nachdenken - Bullenfalle oder Trendwende?gut analysiertgut analysiert
11.6.09 16:38
293
      RE: Chart zum Nachdenken - Bullenfalle oder Trendwende?gut analysiertwitzig
11.6.09 17:39
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      RE: Chart zum Nachdenken - Bullenfalle oder Trendwende?
11.6.09 17:56
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      RE: Chart zum Nachdenken - Bullenfalle oder Trendwende?
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China’s New Lending Doubles, Industrial Production Acce...
12.6.09 08:35
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Hedge Fonds geht es wieder gut
12.6.09 11:40
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Citigroup Bailout war bisher ein Geschäft für die USA
12.6.09 16:47
299
ATX: Kurzfristige Korrektur erscheint am wahrscheinlich...
13.6.09 10:35
300
Mit Rohstoffen gegen die Teuerunginteressant
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Unternehmensgewinne im Aufwärtstrendwitzigwitzig
14.6.09 14:53
302
Zwischen Gier und Angst
15.6.09 11:42
303
Foreign Direct Investment in China Tumbles on Crisis
15.6.09 14:08
304
IMF Raises Forecast for U.S. Economy
15.6.09 15:05
305
Automarkt Europa schrumpft zum 13. Mal in Folge
16.6.09 22:10
306
Futures wieder normal
19.6.09 09:04
307
Der ultimative Grund, Warum die Börse STEIGEN sollte...
19.6.09 15:36
308
      RE: Der ultimative Grund, Warum die Börse STEIGEN sollt...
19.6.09 17:50
309
      RE: Der ultimative Grund, Warum die Börse STEIGEN sollt...
19.6.09 19:21
310
      Schnitt oder Schuss - jedenfalls golden!
20.6.09 21:02
311
ATX: Erste Bank glaubt nicht an den ganz großen Einbruc...
21.6.09 17:01
312
Kundeneinteilung in LEO's und AD'switziginteressantinteressant
22.6.09 09:44
313
      RE: Kundeneinteilung in LEO's und AD's
22.6.09 09:57
314
      RE: Kundeneinteilung in LEO's und AD's
22.6.09 19:21
315
      RE: Kundeneinteilung in LEO's und AD's
22.6.09 19:53
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Nowotny Says ECB Likely to Keep Interest Rates Steady I...
22.6.09 11:27
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Investmentbanking: Es locken die fettesten Boni aller Z...
22.6.09 21:30
318
RE: Investmentbanking: Es locken die fettesten Boni all...
22.6.09 21:52
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68 Milliarden Dollar an Staatshilfe zurückgezahlt
22.6.09 22:14
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Credit Suisse ist bereits optimistisch: „2009 – Neues Jahr – neue Chancen“
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.1.09 22:59)

Die jährlich stattfindende Fondsmanager-Roadshow fand auch dieses Jahr in allen großen Städten Österreichs statt. Diese von der Plattform „Investmenttrends" organisierte Veranstaltungsreihe bringt nur die besten Fondsmanager nach Österreich - teilweise zum ersten Mal. Diese präsentieren den zahlreich zuhörenden Finanzdienstleistern daher auch keine Produkte, sondern sprechen über Märkte, Themen und Trends.



Institutional Money war für Sie beim Wien-Termin und bringt die Highlights des höchst interessanten Vortrags von Patrick Bucher, Managing Director und Senior Investment Strategist der Credit Suisse (CS) zum Thema „2009 - Neues Jahr - neue Chancen"



Bucher begann seinen Vortrag mit einem Blick auf die sich immer schlechter entwickelnde Realwirtschaft und prognostizierte weitere Hiobsbotschaften und eine schwere Rezession. Für Bucher ist der 2008 gestiegene Ölpreis eine der Ursachen für den wirtschaftlichen Rückgang, was im Vortrag anhand einer Grafik sehr konkret veranschaulicht wurde - jeder Ölpreisanstieg der letzten Jahrzehnte löste mit zeitlicher Verzögerung eine Rezession aus. Öl als Schmiermittel der Wirtschaft könnte aber auch die Wende zum Guten bringen. Bucher: „Ein fallender Ölpreis ist das Beste, was den Zentralbanken passieren kann." Durch fallende Inflationsraten sind weitere Zinssenkungen möglich - was sich in den USA bereits durch fallende Refinanzierungskosten manifestiert. In den USA ist das Verhältnis Hauspreise versus Einkommen für potentielle Hauskäufer so gut wie seit 20 Jahren nicht mehr - aber noch warten die Käufer auf noch niedrigere Hauspreise....



Massive Stimuli bringen die Wende



Die von den Notenbanken gesenkten Leitzinsen in Kombination mit den staatlichen Konjunkturmaßnahmen werden sich mit einem Timelag schlussendlich positiv auswirken - wahrscheinlich aber erst gegen Ende 2009. Der fallende Ölpreis erhöht zusätzlich die Kaufkraft der Konsumenten - diesen enormen konjunkturunterstützenden Effekt haben aber die wenigsten Analysten auf der Rechnung - der daraus resultierende Aufschwung könnte daher viele Pessimisten auf dem falschen Fuß erwischen....



Sinkender Libor macht Hoffnung



Am Höhepunkt der herbstlichen Finanzkrise schoss der US-Overnight-Libor kurzfristig auf über sechs Prozent hoch. Aktuell hat sich dieser beruhigt und verharrt bei knapp über Null Prozent - der Geldmarkt gibt bereits Entwarnung für den Gesamtmarkt



Geldmarktfonds quellen über



Letztes Jahr galt bei den Fondsmanagern: „Cash ist King" - insbesondere die Geldmarktfonds profitierten vom Drang Richtung Sicherheit - deren Volumina befinden sich auf Rekordhöhen.



Das Verhältnis US-Geldmarktfonds versus US-Aktienmarktkapitalisierung stieg bei den Publikumfonds auf 12 Prozent. Bei institutionellen Geldmarktfonds stieg dieses Verhältnis auf einen neuen Rekordstand von 27 Prozent zum Jahresultimo. Conclusio: Jedes Mal, wenn das „Geld an der Seitenlinie" Rekordhöhen erreichte, stiegen die Aktienkurse im Anschluss stark an.



Aktien fundamental billig



Bucher zeigte auf, dass das KGV des MSCI-World Index in 2009 auf knapp 10 sinken wird - was historisch günstig ist. Auch das Verhältnis „Zinsen der US-Treasuries" versus „Dividendenrenditen" spricht klar für den Kauf von Aktien - so günstig waren Aktien seit mehr als zwei Jahrzehnten nicht mehr. Auch die zukünftigen, negativen Ertragserwartungen sollten in den gefallenen Aktien zum Großteil eingepreist sein.



Aktien steigen in der Rezession



Eine Analyse der letzten Rezessionen beweist, dass die Aktienmärkte bereits mitten in der Rezession drehen und stark ansteigen - auch dieses Mal sollte dieser Effekt „überraschenderweise" eintreten.



Sentiment-Indikatoren signalisieren Kaufen



Für den Einstieg sprechen laut Analyse der CS zahlreiche Sentiment-Indikatoren, die zumindest in der Vergangenheit verlässlich funktioniert haben: Der Anstieg der Volatilität, ein Tief im „CS Risk Appetite Index" sowie massive Käufe der „Insider". Daher hat die CS ihre Aktienquoten bereits auf Übergewichtung erhöht. Buchner begründet diesen Schritt mit den Worten: „Die großen Vermögen macht man in der Krise."



Die Bondmärkte



Die CS hält sich in ihrer aktuellen Anlagepolitik an die Devise „Don´t fight the FED" und geht von niedrigen Zinsen sowohl am kurzen als auch am langen Ende aus. Insbesondere Corporate Bonds stehen in der Gunst der eidgenössischen Anlagestrategen ganz oben auf der Kaufliste, da in diesem Segment bereits eine schwere Depression eingepreist wird, während der Aktienmarkt „nur" eine Rezession einpreist. Mit Corporate Bonds sollte daher noch mehr Geld als mit Aktien zu verdienen sein.



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Die Präsentationen aller Fondsmanager sind downloadbar unter:



http://www.finanzberaterforum.at/?page=galleries&gid=28



Quelle: http://www.institutional-money.com

  

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RE: Credit Suisse ist bereits optimistisch: „2009 – Neues Jahr – neue Chancen“
Rang: semmler(106) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.09 08:00)

> @Fondsmanager-Roadshow
blabla, übliches verkäufergeschwätz...

  

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RE: Credit Suisse ist bereits optimistisch: „2009 – Neues Jahr – neue Chancen“
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.09 08:38)

Im Prinzip haben die Jungs Recht ...

  

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RE: Credit Suisse ist bereits optimistisch: „2009 – Neues Jahr – neue Chancen“
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.09 08:27)

Für meinen Geschmack laufen da schon wieder zu viele herum die für
Jahresmitte die Trendwende sehen. Wollen wir hoffen der Konsensus
hat diesmal recht.

  

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FDIC May Run ‘Bad Bank’ in Obama Plan to Remove Toxic Assets
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.09 09:07)

FDIC May Run ‘Bad Bank’ in Obama Plan to Remove Toxic Assets
By Robert Schmidt and Alison Vekshin

Jan. 28 (Bloomberg) -- The Federal Deposit Insurance Corp. may manage the so-called bad bank that the Obama administration is likely to set up as it tries to break the back of the credit crisis, two people familiar with the matter said.

FDIC Chairman Sheila Bair is pushing to run the operation, which would buy the toxic assets clogging banks’ balance sheets, one of the people said. Bair is arguing that her agency has expertise and could help finance the effort by issuing bonds guaranteed by the FDIC, a second person said. President Barack Obama’s team may announce the outlines of its financial-rescue plan as early as next week, an administration official said.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=avQ3LP7o44oU&refer=home

  

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Welcome Mr. President !
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.09 07:35)



Sieht so aus, als würde die Börse dem neuen Präsidenten gleich mal zeigen wollen, was auf ihn zukommen wird - schwere Jahre...

Ich bin gespannt, wo wir in 4 Jahren stehen werden. Derzeit scheint alles offen zu sein. Hoffen wir, dass mit ihm und dem neuen Stil in der Pennsylvania Avenue 1600 auch die Börsen (sprich Wirtschaft) einen Turnaround schaffen.

mfg
gato

  

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Obama Team Pushes to Complete Bank Rescue
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.1.09 08:54)

Obama Team Pushes to Complete Rescue as Stocks Plunge
By Rich Miller and Robert Schmidt

Jan. 21 (Bloomberg) -- President Barack Obama's economic team is pushing to complete a bank-rescue plan that can be twinned with the $825 billion stimulus package being negotiated with Congress to alleviate the rapidly deepening financial crisis.

While full details of the rescue haven't been settled yet, people familiar with the deliberations said the package is likely to include a $50 billion-plus program to stem foreclosures, fresh injections of capital into the banks and steps to deal with toxic assets clogging lenders' balance sheets.

Officials “feel like they need to move quickly to provide some sense of calmness and assurance to the market that the government isn't going to let this problem get out of hand,” said John Douglas, a partner at the Paul, Hastings, Janofsky & Walker law firm and a former general counsel at the Federal Deposit Insurance Corp.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a9EiDX7mIxNE&refer=home

  

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USA greifen weiteren 23 Banken unter die Arme
Rang: mongocliquee(32) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.09 07:30)

Das US-Finanzministerium hat weitere 386 Millionen Dollar aus dem Rettungspaket für die Finanzbranche an 23 Banken vergeben. Es waren die ersten Zuweisungen aus dem noch von der Regierung von Präsident George W. Bush verabschiedeten Paket, die unter dessen Nachfolger Barack Obama vergeben wurden. Insgesamt hätten jetzt 317 Banken staatliche Hilfen erhalten, hiess es. Die Zuweisungen wurden schon am Freitag verteilt, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

(APA)

  

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Obama pumpt weitere 70 Milliarden Dollar in das Konjunkturprogramm
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.09 09:51)

Der Finanzausschuss des US-Senats will das von Präsident Barack Obama angestrebte, 825 Milliarden Dollar (626 Mrd. Euro) schwere Konjunkturprogramm deutlich aufstocken. Die Mitglieder des Gremiums stimmten am Dienstag in Washington dafür, zusätzliche Steuererleichterungen für die Mittelklasse im Volumen von fast 70 Milliarden Dollar in das Paket aufzunehmen. Insgesamt würde der Umfang damit auf etwa 887 Milliarden Dollar anschwellen.

Der Finanzausschuss hatte über den Großteil des von Obama vorgeschlagenen Konjunkturpakets abzustimmen. Für eine kleinere Tranche gab zudem der Ausschuss für Fördermittel grünes Licht. Nun steht noch die Abstimmung im gesamten Senat aus. Voraussichtlich wird dies kommende Woche der Fall sein. Dann will auch die zweite Kongresskammer, das Repräsentantenhaus, über den ihr vorliegenden Entwurf für das Konjunkturpaket abstimmen. Darin ist die vom Finanzausschuss des Senats angestrebte Aufstockung allerdings nicht enthalten.

Obama hofft angesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise, dass sein Paket bis nächste Woche die Hürden im Kongress genommen hat und er bald anfangen kann, seine Pläne in die Tat umzusetzen.

Inzwischen hat das US-Finanzministerium weitere 386 Millionen Dollar aus dem Rettungspaket für die Finanzbranche an 23 Banken vergeben. Es waren die ersten Zuweisungen aus dem noch von der Regierung von Präsident George W. Bush verabschiedeten Paket, die unter dessen Nachfolger Barack Obama vergeben wurden. Insgesamt hätten jetzt 317 Banken staatliche Hilfen erhalten, hieß es. Die Zuweisungen wurden schon am Freitag verteilt, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

Wirtschaftsblatt
29.01.2009

  

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US-Leitzins bleibt auf historischem Tiefstand - Korridor bestätigt
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.1.09 20:28)

Der US-Leitzins bleibt weiter auf einem historischen Tiefstand. Angesichts der schweren Wirtschaftskrise bestätigte die amerikanische Notenbank am Mittwoch erwartungsgemäß ihre Zinsspanne zwischen Null und 0,25 Prozent. In einer beispiellosen Entscheidung hatte die Federal Reserve diesen Zielkorridor Mitte Dezember festgelegt.

Statt auf Zinspolitik konzentriert sich die Zentralbank nun unter anderem auf Kreditprogramme und den Kauf hypothekenbesicherter Papiere.

Wirtschaftsblatt.at
29.01.2009

  

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U.S. Draft Law Would Ban Most Trading in Credit-Default Swaps
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.09 11:57)

U.S. Draft Law Would Ban Most Trading in Credit-Default Swaps

Jan. 29 (Bloomberg) -- Draft legislation that would change
how over-the-counter derivatives are regulated might prohibit
most trading in the $29 trillion credit-default swap market.
House of Representatives Agriculture Committee Chairman
Collin Peterson of Minnesota circulated an updated draft bill
yesterday that would ban credit-default swap trading unless
investors owned the underlying bonds. The document, distributed
by e-mail by the committee staff in Washington, would also force
U.S. trading in the $684 trillion over-the-counter derivatives
market to be processed by a clearinghouse.
“This would basically kill the single-name CDS market,”
said Tim Backshall, chief strategist at Credit Derivatives
Research LLC in Walnut Creek, California. “Given the small size
of many issuers’ bonds outstanding, this would make it
practically impossible for the CDS market to exist.”
U.S. regulators and politicians are stepping up pressure on
banks to use clearinghouses and agree to increased oversight of
the OTC markets to improve transparency amid the credit crisis.
Bad bets on credit-default swaps led to the U.S. takeover of
American International Group Inc. in September.
As much as 80 percent of the credit-default swap market is
traded by investors who don’t own the underlying bonds, according
to Eric Dinallo, superintendent of the New York Department of
Insurance. Dinallo last year proposed outlawing so-called
“naked” credit-default swap trading. He shelved the proposal in
November because of progress by federal regulators on broader
oversight of the market.
Credit-default swaps are financial instruments based on
bonds and loans that are used to speculate on a company’s ability
to repay debt. They pay the buyer face value in exchange for the
underlying securities or the cash equivalent should a borrower
fail to adhere to its debt agreements.

‘Prove Counterproductive’

Proposals that would impair the credit-default swaps market
“are likely to prove counterproductive to efforts to promote
lending and return the credit markets to a healthy, functioning
state,” said Greg Zerzan, the counsel and head of global
regulatory policy at the International Swaps and Derivatives
Association, which represents participants in the privately
negotiated derivatives industry.
“This is a bad idea,” said Robert Webb, a finance
professor at the University of Virginia and a former CME trader.
“It is reminiscent of the opposition in the 19th Century to
futures trading in the belief that speculators were controlling
the market and driving agricultural prices down.”

Effect on Banks

Forcing interest-rate swaps and credit-default swaps through
a clearinghouse, which would establish prices for the privately
traded contracts, may reduce how much banks are able to make from
them.
As much as 40 percent of profit at Goldman Sachs Group Inc.
and Morgan Stanley comes from OTC derivatives trading, according
to CreditSights Inc. Estimating the new income that exchanges
such as CME Group Inc. could earn from processing the OTC trades
is difficult because clearing fees and volumes aren’t known yet,
said Bruce Weber, a finance professor at the London Business
School.
JPMorgan Chase & Co. held $87.7 trillion of derivatives as
of Sept. 30, more than twice as much as the next largest holder,
Bank of America Corp., which had $38.7 trillion, according to
data from the Office of the Comptroller of the Currency. Of the
holdings at New York-based JPMorgan, 96 percent were in the OTC
market, compared with 94 percent for Bank of America.

Interest-Rate Swaps

The largest positions at JPMorgan and Bank of America, based
in Charlotte, North Carolina, were in interest-rate swaps. Banks
enter into interest-rate swaps with clients such as cities or
hospitals that sold bonds and seek protection against adverse
moves in interest rates. They also hedge their exposure to rates
in the inter-dealer market.
The OCC data only included U.S. commercial banks, so Morgan
Stanley and Goldman Sachs Group Inc. weren’t listed at the time.
Both New York-based investment banks converted to banks regulated
by the Federal Reserve on Sept. 21.
A provision in Peterson’s bill, which will be discussed in
hearings next week, allows for the U.S. Commodity Futures Trading
Commission to exempt certain OTC contracts that are too
customized or don’t trade frequently enough to be cleared.
Funded by its members, a clearinghouse adds stability to
markets by becoming the buyer to every seller and the seller to
every buyer.
The standardization necessary to process a contract in a
clearinghouse may harm the market and drive the trading overseas,
Weber said.
“It’s a big deal because the OTC market has developed
almost as an alternative to the exchange market with its
clearinghouses,” he said. “It would be advantageous for places
like London, Hong Kong or Singapore where OTC trading wouldn’t
have that kind of restriction.”

System Like Trace

Weber said that if price transparency is what Chairman
Peterson wants, it can be achieved in other ways, such as putting
OTC derivative prices on a system such as Trace, the bond-price
reporting system of the Financial Industry Regulatory Authority.
Peterson’s draft bill would also authorize a study by the
CFTC to determine if OTC trading influences prices on exchange-
traded contracts such as oil. If the commission found such an
influence it would be authorized to set limits on the size of
positions held by OTC traders.

  

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Märkte wetten auf Explosion des Euro
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.09 12:31)

Quelle: http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/447982/index.do?_vl_backlink=/home/index.do


Erstmals scheint die europäische Währung wirklich in Gefahr. Der Bankrott eines Euro-Landes könnte den Kollaps der europäischen Währungsunion zur Folge haben.

Die Kreditwürdigkeit von Spanien und Griechenland wurde bereits in den vergangenen Wochen herabgestuft. Aber auch Anleihen aus Irland, Italien und Portugal werden - erstmals seit der Euro-Einführung - mit massiven Risikoaufschlägen belastet. Mittlerweile fragen sich auch renommierte Ökonomen, wann das erste Euro-Land bankrott geht. Die Konsequenzen könnten folgenreich sein und im Zerfall des Währungsblocks münden.

Erst gestern hatte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn vor Spannungen in der europäischen Währungsunion gewarnt. "Die Euro-Zone braucht mehr wirtschaftspolitische Koordination, sonst werden die Unterschiede zwischen den Staaten zu groß, und die Stabilität des Währungsraums ist in Gefahr", sagte IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn in einem Interview mit der "Zeit".

Die Zinsdifferenzen in der Euro-Zone vergrößern sich damit weiter. Hohe Risikoaufschläge können für Länder wie Spanien und Griechenland zudem die Latte hoch legen, sich zu refinanzieren. Im schlimmsten Fall droht die Zahlunfsunfähigkeit eines Euro-Landes.
Europäische Währung erstmals in Gefahr

Nun schreibt die "Financial Times Deutschland" davon, dass die europäische Währung erstmals wirklich in Gefahr sei. Im schlimmsten Fall halten die Experten sogar einen Zerfall des Währungsblocks für möglich: Finanzschwache Staaten könnten aus dem Euro-Verbund ausscheiden. Das Experiment Euro könnte also scheitern. 16 Länder - mit unterschiedlicher Wirtschafts- und Haushaltspolitik - in einen Währungstopf zu werfen, könnte sich also als fatal erweisen.

Der französische Liberation-Journalist Jean Quatremer malte bereits vor einigen Tagen in seinem Blog schwarz: "Die Märkte wetten auf eine Explosion der Gemeinschaftswährung". "Selbst besonnene Leute denken darüber nach, ob ein Euro-Mitglied wie Griechenland zahlungsunfähig wird", sagt auch der seriöse US-Ökonom Barry Eichengreen laut "Financial Times Deutschland".

Angst vor Dominoeffekt

Wie groß ist die Gefahr eines Zerfalls des Währungsblocks tatsächlich? Die meisten Experten gehen davon aus, dass die Länder der Euro-Zone den Bankrott eines Mitglieds verhindern würden. Die Angst vor einem Dominoeffekt ist einfach zu groß.

Lösung ist aber auch keine wirklich in Sicht. So beharrt der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück darauf, dass jedes EU-Land souverän über den Schuldenabbau entscheiden soll. Eine gemeinsame Ausgabe von Euro-Staatsanleihen aller Euro-Länder lehnt er strikt ab. Das würde zwar Ländern in Not helfen, aber Deutschland schaden.

Brisante EU-Studie

Erst vor drei Wochen sorgte eine vertrauliche EU-Studie für Aufsehen, die vor den Gefahren einer auseinanderlaufenden Wettbewerbsfähigkeit innerhalb der Euro-Zone warnte. Das erschwert der EZB zunehmend, eine einheitliche Geldpolitik zu machen.

Die Kommissionsanalyse zeigte, dass der Euro zehn Jahre nach seiner Einführung nicht zu einer Annäherung der Wirtschaftspolitik in den 16 Ländern geführt hat. Die Regierungen unterwerfen sich zwar den Haushaltsregeln des Stabilitätspakts. In anderen Fragen der Wirtschaftspolitik blieben sie hingegen souverän und verpflichteten sich nur zu unverbindlichen Absprachen.

  

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Banks Gave Consumers ‘Weapons of Mass Destruction’
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.09 12:35)

Dimon Says Banks Gave Consumers ‘Weapons of Mass Destruction’

Jan. 28 (Bloomberg) -- Banks gave consumers “weapons of
mass destruction” by loading them up with debt, JPMorgan Chase
& Co. Chief Executive Officer Jamie Dimon said.
“We gave them the weapons of mass destruction to borrow
too much,” Dimon told a panel at the World Economic Forum in
Davos, Switzerland today. “I don’t blame them, I blame the CEOs
of their own businesses,” he added.
Losses and writedowns from the credit crisis that started
with the collapse of the subprime mortgage market in the U.S.,
have surpassed $1 trillion, forcing governments across the world
to inject cash into banks and tighten controls on the financial
industry.
“To policy makers, I say where were they? They approved
Basel II that didn’t work,” referring to rules governing how
much capital banks hold to back their loans. “They approved all
these banks. Now they’re beating up on everyone, saying look at
all these mistakes, and we’re going to come and fix it.”
Dimon said that policy makers have acted on a “catch as
catch can” basis over the last 18 months and he has yet to see
all of the decision makers come together to make an effort at
crafting a comprehensive plan to solving the crisis.
“I just wish we’d get around to getting to it now,” he
said. “Because this is getting kind of old.”
Speaking to reporters after the panel, he called for
“better” oversight of the financial-services industry rather
than more regulation. He also said the so-called Basel II
accords should be changed, and oversight of mortgage lenders
will be stepped up.
“God knows, some really stupid things were done by
American banks, and by American investments banks,” Dimon said.

  

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US-Rezession hat sich Ende 2008 dramatisch verschärft
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.09 13:55)

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Schwäche der US-Wirtschaft hat sich im vierten Quartal dramatisch verschärft, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA dürfte dabei so stark wie zuletzt Anfang der 1980er Jahre gefallen sein. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte erwarten, dass das BIP zwischen Oktober und Dezember 2008 gegenüber dem Vorquartal um annualisiert 5,5% eingebrochen ist. Es wäre der deutlichste Rückgang der US-Wirtschaftsleistung seit dem ersten Quartal 1982, als das BIP um annualisiert 6,4% geschrumpft war.

Im dritten Quartal war das BIP um 0,5% gesunken, in den ersten beiden Quartalen des vergangenen Jahres war die US-Wirtschaft hingegen noch auf einem moderaten Wachstumskurs gewesen. Nach offizieller Lesart des National Bureau of Economic Research (NBER) befinden sich die USA allerdings bereits seit Ende 2007 in einer Rezession. Das Bureau of Economic Analyses (BEA) wird die BIP-Daten für das vierte Quartal 2008 am Freitag (14.30 Uhr MEZ) veröffentlichen.

Ökonomen rechnen überwiegend damit, dass sämtliche Bereiche der US-Wirtschaft mit Ausnahme des Staats (bzw. der Staatsausgaben) geschrumpft sind. Während das BIP im dritten Quartal vor allem von stark rückläufigen Konsumausgaben sowie Anlagen- und Bauinvestitionen belastet wurde, wirkten Nettoexporte und Lagerveränderungen stabilisierend. Das dürfte sich im vierten Quartal geändert haben, heißt es.

So verweist Dresdner Kleinwort darauf, dass die Ausfuhren im Mittel der Monate Oktober und November um rund 8% unter dem Niveau des dritten Quartals gelegen haben und Daten aus den wichtigsten Häfen der Westküste für Dezember eine noch schwächere Entwicklung andeuten. Damit dürften die Nettoexporte vor dem Hintergrund der weltweiten Konjunkturschwäche als "Wachstumsstütze" ausfallen.

Umstritten ist die Rolle, die die Lagerveränderungen im Schlussquartal 2008 gespielt haben. UBS erwartet hier, dass die Lageränderungen einen kleinen positiven Wachstumsbeitrag zum BIP geleistet haben, da ihr Rückgang im vierten Quartal geringer ausgefallen sein dürfte als im dritten Quartal. Besonders stark könnten nach Einschätzung von UBS hingegen noch einmal die privaten Wohnbauinvestitionen die wirtschaftliche Entwicklung belastet haben, die Bank rechnet hier mit einem annualisierten Minus von 27,5% zum Vorquartal.

Insgesamt dürfte die wirtschaftliche Talfahrt in den USA auch im vierten Quartal 2008 noch nicht ihr Ende gefunden haben, die meisten Ökonomen rechnen damit, dass das US-BIP im ersten und zweiten Quartal dieses Jahres weiter schrumpfen wird. Ab Sommer sieht das Gros der Experten allerdings den Beginn einer konjunkturellen Erholung, für den vor allem die expansive Geld- und Fiskalpolitik sorgen dürfte.

Zwar sagt der Internationale Währungsfonds (IWF) vor diesem Hintergrund für das Gesamtjahr 2009 noch einen Rückgang der US-Wirtschaftsleistung um 1,6% voraus, 2010 rechnet er aber bereits wieder mit einem Wachstum in derselben Größenordnung. Im vergangenen Jahr dürfte die US-Wirtschaft trotz der weiteren Verschärfung von Finanz- und Immobilienkrise um 1,1% gewachsen sein.

-Von Hans Bentzien und Peter Trautmann, Dow Jones Newswires,
+49 (0) 69/297 25-300, konjunktur.de@dowjones.com
DJG/ptt/apo

(END) Dow Jones Newswires

January 29, 2009 07:00 ET (12:00 GMT)

Copyright (c) 2009 Dow Jones & Company, Inc.

  

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Unemployment Benefit Rolls in U.S. Soar to Record
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.09 15:49)

Unemployment Benefit Rolls in U.S. Soar to Record

Jan. 29 (Bloomberg) -- The number of Americans receiving
unemployment benefits soared to a record, as companies slash
jobs to lower costs in a deepening recession.
Continuing claims for benefits rose to 4.776 million in the
week ended Jan. 17, the highest since record-keeping started in
1967, the Labor Department said today in Washington. First-time
filings increased 3,000 to 588,000 in the week ended Jan. 24.
Thousands of job cuts announced earlier this week at
Caterpillar Inc., Target Corp. and other companies suggest
unemployment may climb further. Federal Reserve policy makers
yesterday voted to keep the central bank’s target interest rate
at zero to 0.25 percent and noted employment is among the
measures that have declined “steeply.”
“The job market is pretty awful,” William Cheney, chief
economist at John Hancock Financial Services Inc. in Boston,
said in a Bloomberg Television interview. “You’ve got job
losses feeding into sales losses.”
Another government report showed orders for U.S. durable
goods fell in December for a fifth consecutive month, signaling
a slump in business spending will deepen and prolong the now 13-
month recession. The 2.6 percent drop, larger than forecast,
followed a 3.7 percent decrease the prior month that was larger
than previously estimated, the Commerce Department said today in
Washington.

  

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US-Rezession reloaded…
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.09 18:48)

Arbeitslosenzahl steigt auf den höchsten Stand seit 40 Jahren. Auftragseingänge langlebiger Güter sinken stärker als erwartet. Zahl der Verkäufe neuer Häuser sinkt auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen.

Die Arbeitslosenzahl in den USA ist im Jänner auf den höchsten Stand seit mehr als 40 Jahren gestiegen. Wie das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte, erhielten in der Woche bis zum 17. Jänner saisonbereinigt 4,78 Mio. Menschen Arbeitslosenhilfe. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der statistischen Erfassung 1967.
Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe ist in der abgelaufenen Woche etwas stärker als befürchtet gestiegen. Die Zahl habe um 3.000 auf 588.000 Anträge zugenommen, teilte das Ministerium weiter mit. Volkswirte hatten zuvor mit 575.000 Anträgen gerechnet. Der Wert der Woche davor wurde allerdings auf 585.000 (bisher 589.000) nach unten revidiert. Im aussagekräftigeren Vierwochendurchschnitt kletterte die Zahl der Erstanträge auf 542.500 von revidiert 518.250 (519.250).

Gleichzeitig sind die Auftragseingänge für langlebige Güter im Dezember stärker als erwartet gesunken. Die Aufträge für Investitionsgüter seien zum Vormonat um 2,6 Prozent zurückgegangen, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Rückgang um 2,0 Prozent gerechnet. Zudem wurde der Rückgang im Vormonat kräftig von 1,0 Prozent auf 3,7 Prozent revidiert.

Ohne die Berücksichtigung von Transportgütern wie Flugzeugen sanken die Auftragseingänge um 3,6 Prozent. Auch in dieser Abgrenzung wurde der Vormonatswert von plus 1,2 Prozent auf minus 1,7 Prozent nach unten revidiert.

Wären das nicht schon Bad-News genug, ist zudem die Zahl der Verkäufe neuer Häuser im Dezember auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen 1963 gefallen. Auf Monatssicht sei die Zahl um 14,7 Prozent auf einen auf das Jahr hochgerechneten Wert von 331.000 Häuser gesunken, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Wert von 400.000 gerechnet. Zudem wurde der Vormonatswert von zunächst 407.000 Einheiten auf 388.000 Einheiten nach unten korrigiert.

Wirtschaftsblatt.at
29.01.2009

  

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RE: US-Rezession reloaded…
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.1.09 18:54)

>Die Arbeitslosenzahl in den USA ist im Jänner auf den höchsten
>Stand seit mehr als 40 Jahren gestiegen. Wie das
>Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte,
>erhielten in der Woche bis zum 17. Jänner saisonbereinigt 4,78
>Mio. Menschen Arbeitslosenhilfe. Dies ist der höchste Wert
>seit Beginn der statistischen Erfassung 1967.

Das ist eigentlich kein seriöser Vergleich. Die Bevölkerung der USA
hat in diesem Zeitraum stark zugenommen (seit 1950 verdoppelt!),
absolute Zahlen kann man daher nicht gegenüberstellen.

  

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Ireland’s Debt Rating Outlook Revised to ‘Negative’ at Moody’s
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.09 12:59)

Ireland’s Debt Rating Outlook Revised to ‘Negative’ at Moody’s

Jan. 30 (Bloomberg) -- The outlook on Ireland’s “Aaa”
debt ratings was changed from “stable” to “negative” by
Moody’s Investors Service today, which said the current
financial crisis is likely to “significantly impact” the
country’s economic strength.

  

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Goldman Says Stocks Need Stimulus Plan, S&P 500 May Drop to 752
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.09 21:15)

Goldman Says Stocks Need Stimulus Plan, S&P 500 May Drop to 752
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By Lu Wang

Jan. 30 (Bloomberg) -- U.S. stocks won’t rally until Congress approves President Barack Obama’s economic stimulus plan and the Treasury resolves how to use its remaining financial- rescue funds, according to Goldman Sachs Group Inc.

The Standard & Poor’s 500 Index will probably “retest,” or fall toward or below, the 11-year low of 752.44 it sank to in November, strategist David Kostin wrote in a report today. Still, the benchmark index for U.S. stocks will end this year at 1,100, a 30 percent surge from yesterday’s close, he said.

The yearlong recession and dwindling credit forced consumers to scale back spending and companies to cut profit forecasts. To revive growth, the government set up the Troubled Asset Relief Program to help banks, and the House this week passed a more than $800 billion stimulus package. The Senate hasn’t voted yet.

“Passage of a stimulus plan and resolution regarding the remaining TARP capital are critical milestones that must be passed for the S&P 500 to trade higher,” wrote Kostin, Goldman Sachs’s U.S. investment strategist.

The S&P 500 last year tumbled 38 percent, the most since the Great Depression, after the collapse of Lehman Brothers Holdings Inc. froze credit markets and more than $1 trillion in losses at financial firms eroded profits. Since sinking to 752.44 on Nov. 20, the benchmark has gained 11 percent to 835.55.

Kostin advised that investors buy health-care stocks and companies that make and sell consumer staples, or items that don’t tend to suffer a reduction in demand during a recession. Wal-Mart Stores Inc. and Centene Corp. are among companies that may benefit from tax cuts and a proposed increase in federal spending on Medicaid, the strategist said.

‘Rotation Process’

Jeffrey Palma, head of global equity strategy at Zurich- based UBS AG, recommended cutting investments in those industries in his own report today, saying people shouldn’t only make defensive investments. Technology stocks and consumer companies reliant on discretionary spending are attractive because they have “tended to outperform even while consumer sentiment is weak,” he said.

“We advocate making a first step in a rotation process to move to a less defensive position,” he said. “The depth of the slowdown and a multi-year balance sheet repair process suggest the probability of a strong cyclical rebound is relatively low.”

  

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Carmignac Gestion mit leicht hoffnungsvollem wirtschaftlichen Ausblick 2009 interessant
Veranlagungsprofi(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.1.09 23:29)

Carmignac Gestion mit leicht hoffnungsvollem wirtschaftlichen Ausblick 2009

„Natürlich wissen wir, wie ernst die Entwicklungen derzeit sind. Dennoch lässt uns das Zusammentreffen der folgenden Faktoren wieder ganz vorsichtig etwas Hoffnung schöpfen: Zunächst wird das allmähliche Auftauen der Kreditmärkte, die weltweiten Kreditaktivitäten, die durch den dramatischen Rückzug der Banken in einen künstlichen Schlaf versetzt wurden, wieder beleben. Außerdem werden die auf beiden Seiten des Atlantiks vorgenommenen Zinssenkungen auf nahe Null die verfügbaren Ersparnisse wieder in Risikoanlagen lenken. Und schließlich dürften unsere Fonds, nachdem sie bestimmte vorhersehbare Effekte der jüngsten Umwälzungen in ihre Portfolios integriert haben, in der Lage sein, den kommenden Aufschwung der Märkte voll auszuschöpfen", meint Edouard Carmignac.



Der Schuldenabbau ist unvermeidlich und notwendig



Auf lange Sicht gesehen stellt sich die derzeitige Krise wie das Ende eines Kondratjew-Zyklus dar, dessen gewöhnliche Dauer - etwa fünfzig Jahre - durch die enormen Kreditspritzen seit 2000 verlängert wird. Vor diesem Hintergrund wird der Abbau der Verschuldung in der Wirtschaft, der ebenso unvermeidlich wie notwendig ist, eine gewisse Zeit dauern, auch wenn eine Depression wie 1929 vermieden werden kann. Die Tatsache, dass der Ernst der Lage so schnell zur Kenntnis genommen wurde, und das Wissen um die Gefahren des Protektionismus werden uns eine neuerliche Erfahrung dieser Art ersparen. Sie werden uns allerdings nicht von den tiefgreifenden und anhaltenden deflationären Effekten der Sanierung des Weltwirtschaftssystems verschonen.



Die Zentralbanken und die Regierungen sind zum Handeln bereit



Es muss darauf hingewiesen werden, dass die Auswirkungen der Kreditklemme unsere schlimmsten Befürchtungen übertrafen: Noch nie verschlechterten sich die Wirtschaftsdaten in Friedenszeiten derart dramatisch wie im vierten Quartal 2008. Um die Kredittätigkeit wieder anzukurbeln, setzten die Staaten darauf, die Bankbilanzen mit der gleichen Geschwindigkeit zu stützen, wie der mit welcher diese sich verschlechterten. Dieser Imperativ war kategorisch, und das Notwendige wird getan werden. Aber täuschen wir uns nicht über die Wirkung dieser Maßnahmen. In einem Deflationsumfeld werden die Kaufkraftspritzen durch den Anstieg der Ersparnisse teilweise neutralisiert, und die Ausgaben für die Infrastruktur wirken sich nur mit Verzögerung auf die Wirtschaftsleistung aus.



Die Schwäche der realen Nachfrage wurde übertrieben



Hinter dem dramatischen Einbruch der Weltwirtschaft, der seit Oktober in den Statistiken sichtbar wird, steht auch ein künstlicher Aspekt. Er entstand nämlich nicht durch einen „natürlichen" Rückgang der Nachfrage. Die Kreditklemme verstärkte den Konjunktureinbruch. Der internationale Handel schwächte sich deutlich ab. Aufgrund des Rückgangs der Exportkredite wurden die Vorräte von Fertigerzeugnissen aufgrund ihrer erschwerten Finanzierung abgebaut, und bereits erteilte Bestellungen und beschlossene Investitionsprojekte wurden auch dann verschoben oder storniert, wenn eine Selbstfinanzierung möglich gewesen wäre.



Die Normalisierung des Kreditgeschäfts kann eine Markterholung bewirken



Auch eine bescheidene Normalisierung des Kreditgeschäfts könnte eine dramatische Erholung der Wirtschaft bewirken, und sei es nur über die Aktienmärkte. In dieser Hinsicht ist die deutliche Entspannung bei den Aufschlägen im Interbanken-Geldmarkt in Europa ein ermutigendes Zeichen. Eine solche - wenngleich noch labile - Erholung kann einen lebhaften Aufschwung der Märkte, ausgehend von den derzeit niedrigen Niveaus, bewirken. Die europäischen und US-Unternehmen werden zu ihrem niedrigsten Bewertungsniveau im Verhältnis zu ihrer Nettosituation und ihren Verkäufen seit 1990 gehandelt.



Die großen Schwellenländer verfügen über interne Wachstumsmotoren



Die Industrieländer sind in der Krise nicht mehr allein. Insgesamt waren die Schwellenländer sicherlich Opfer einer Risikoaversion, wobei die Anleger wenig Unterscheidungsvermögen zeigten. Natürlich trifft das schwache Vertrauen der US-Verbraucher - die bislang allein 15% des weltweiten Konsums darstellen - gerade die Exportländer (Taiwan, Korea) mit voller Wucht. Der Rückgang der Rohstoffe schadet den entsprechend abhängigen Ländern wie Russland und Südafrika, während die Kreditkrise die Aussichten derjenigen Staaten verdüstert, die durch einen hohen Verschuldungsgrad anfällig sind (Türkei, Ukraine).



Aber diese Faktoren wirken sich nur in untergeordnetem Ausmaß auf die neuen Wachstumsmotoren der Weltwirtschaft, nämlich China, Indien und Brasilien, aus. Unter diesen Bedingungen eine weltweite Rezession zu prognostizieren, scheint uns übertrieben pessimistisch zu sein. Diese wichtigen Länder verfügen über echte interne Wachstumsmotoren, die in der vorherrschenden Katastrophenstimmung zu häufig ignoriert werden.

http://www.institutional-money.com

  

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foglar hat nichts verstanden
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.1.09 15:11)

Foglar: Finanzwirtschaft braucht Systemwechsel
Utl.: Auch Finanzwirtschaft muss zu Gemeinwohl beitragen

Wien (ÖGB) - "Enttäuschend" nennt der geschäftsführende Präsident
des ÖGB, Erich Foglar, die Aussagen des Generaldirektors des
Weltwirtschafts-Forum, André Schneider, im heutigen ORF Journal zu
Gast. "Klare Aussagen zu einem drastischen Systemwandel blieb
Schneider schuldig."++++

"Jahrzehntelang herrschte in der Finanzwirtschaft unkontrolliertes,
unreguliertes Werken", kritisiert Foglar. "Mit der ursprünglichen
Aufgabe der Finanzwirtschaft, die Realwirtschaft mit Geld zu
versorgen, hatte das längst nichts mehr zu tun, die drastischen
Folgen davon spüren weltweit nun die ArbeitnehmerInnen." Schneider
schlage laut Foglar dagegen unzureichende Rezepte vor: "Neue
moralische Eckpfeiler, wie Schneider vorschlägt, sind absolut
notwendig, aber natürlich kein ausreichendes Mittel gegen die
Auswüchse der vergangenen Jahre. Wir brauchen rasch ganz klare Regeln
für die Finanzwirtschaft." Foglar fordert weiters wirkungsvolle
Instrumente, um die Einhaltung der Regeln zu kontrollieren inklusive
Sanktionsmöglichkeiten. Das wichtigste sei nun, dass sich die
Finanzwirtschaft schnellstens wieder auf ihre eigentliche Aufgabe
konzentriert, nämlich die Realwirtschaft mit Geld zu versorgen. "Das
gilt auch für heimische Banken, die die Kreditklemme rasch lösen
müssen."

Neben der Definition von Regeln fordert Foglar aber auch einen
generellen Systemwechsel in der Finanzwirtschaft: "Unternehmen und
ArbeitnehmerInnen tragen mit Steuern und Abgaben zur Sicherung der
staatlichen Aufgaben und zur Finanzierung der Sozialsysteme bei.
Geld, das rund um den Globus wandert und die besten Konditionen sucht
um sich zu vermehren, leistet gar nichts zum Gemeinwohl." Foglar
erneuert daher die Forderung des ÖGB nach Einführung von
Finanztransaktionssteuer und Spekulationssteuer ("Tobin
Tax").

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volkswirtschaft nicht genügend - selbstverständlich ist es wirtschaftlich (und auch für das allgemeinwohl) sinnvoll wenn das kapital dort veranlagt wird wo es die beste rendite erzielt.
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"Schneider stellt zwar in einigen Bereichen den richtigen Befund aus,
wenn er zum Beispiel sagt, dass es auf Dauer nicht gut gehen kann,
mit den Gewinnen kontinuierlich über dem Durchschnitt zu liegen",
sagt Foglar. "Seine Rezepte dagegen sind aber unbefriedigend. Es
genügt nicht, wenn die Verantwortlichen nur vertiefter nachdenken,
moralischer handeln und die Staatshilfen zähneknirschend in Anspruch
nehmen. Es braucht einen generellen Wandel, und zwar rasch."

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was soll diese aussage? jedes erfolreiche unternehmen liegt kontinuierlich über dem durchschnitt. wer wollte bestreiten dass die erfolgreiche bedienung von kundenbedürfnissen (ansonsten gebe es keinen überdurchschnittlichen gewinn) zum nutzen des allgemeinwohl ist??

  

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RE: foglar hat nichts verstanden gut analysiertgut analysiertgut analysiert
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.2.09 18:57)

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>volkswirtschaft nicht genügend - selbstverständlich ist es
>wirtschaftlich (und auch für das allgemeinwohl) sinnvoll wenn
>das kapital dort veranlagt wird wo es die beste rendite
>erzielt.
><<<<<<<<<<<<<
>

><<<<<<<<<<<
>was soll diese aussage? jedes erfolreiche unternehmen liegt
>kontinuierlich über dem durchschnitt. wer wollte bestreiten
>dass die erfolgreiche bedienung von kundenbedürfnissen
>(ansonsten gebe es keinen überdurchschnittlichen gewinn) zum
>nutzen des allgemeinwohl ist??
>


Deine Gegenargumentation stützt sich auf das vorherrschende liberale, marktwirtschaftliche Wirtschaftssystem. Rendite kann man aber auch anders messen. Es muss nicht ungedingt eine Prozentzahl des Eigenkapitals sein.

Viele österreichische Unternehmen (va. KMUs) haben keine Renditen jenseits der 15, 20 Prozent ihres Kapitaleinsatzes und trotzdem können die Eigentümer und auch die Arbeiter und Angestellten "normal" leben. Stichwort "normal": das Streben nach Mehr muss nicht für jeden oberste Maxime sein, man kann sich auch mit dem zufrieden geben was man hat bzw. was man in einem Jahr erwirtschaftet, ohne jeden Cent aus dem Unternehmen, seinen Kunden, seinen Lieferanten und den Mitarbeitern gepresst zu haben.

Darum funktionieren auch viele Modelle der Ökonomie nicht, weil die Nutzen- und damit Gewinnmaximierung oftmals eben nicht im Vordergrund steht. Ich weiß, schwierig anzuerkennen, aber es ist eben so. Und die Gier hat uns dahin gebracht, wo wir heute sind. Nichts anderes.

Insofern spricht Foglar in der Sprache der liberalen Marktwirtschaft vielleicht "Unsinn", aber nur weil es das vorherrschende System ist heißt das nicht, dass es nicht durch ein bessers ersetzt werden könnte. Wenngleich hier ein enormer Paradigmenwechsel notwendig wäre.

Und man könnte stundenlang darüber philosophieren, was denn nun alles gut oder schlecht sei.

mfg
gato

ps dass Kapital eben um den Globus geht und dort bleibt, wo es die höchsten Renditen findet ist Ursache für Zerstörung von Umwelt und Menschen. There is no free lunch ...

  

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RE: foglar hat nichts verstanden
Rang: miramar(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.2.09 18:06)

Schöne Antwort el_gato, es ist eine reine Philosophie-Frage. Obwohl wir jetzt vor einem Trümmerhaufen stehen, den die absolut freie Marktwirtschaft verursacht hat, darf man auch nicht übersehen, dass selbst in Ländern, die immer wieder gerne als "ausgebeutet" usw. dargestellt werden (was sie ohne Zweifel manchmal auch sind), trotzdem extreme (in Relation zum vorigen Zustand) Lebensqualität geschaffen wurde. Dass es auf der Welt nie den gleichen Wohlstand für alle geben kann, liegt am Streben des Menschen nach Glück und Wohlstand. Man will besser sein als andere, man will dass es den seinen und sich selbst besser geht als dem Durchschnitt. Das ist für mich nicht verwerflich. Und es hat auch früher funktioniert, bis Grünspahn halt den Preis für Geld abgeschafft hat.

Zu Foglar noch ein Wort: Wenn so jemand über Schneiders, Roubini's und andere in Davos zu philosophieren beginnt, dann kommt mir doch ein herzhafter Lacher aus. In meinen Augen steht Foglar genau in einer Reihe mit all den anderen Inkompetenzlern, die unsere Republik im Blindflug lenken. Wieder sei darauf hingewiesen, einmal den Lebenslauf der handelnden Personen und die jeweiligen Positionen zu lesen. Manchmal ist offenkundig wie manche Leute in ihre jeweiligen Positionen gekommen sind.

Eine Hand wäscht die andere. War ein bisserl off-topic, aber mich packt da immer so der Grand.

  

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RE: foglar hat nichts verstanden
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.2.09 18:20)

>Obwohl wir jetzt vor einem Trümmerhaufen stehen, den die absolut freie Marktwirtschaft verursacht hat


Diese These würde ich stark in Frage stellen. Von "absolut freier Marktwirtschaft" kann keine Rede sein.
Wo ist die Krise entstanden? Irgendwo zwischen staatlicher Geldpolitik (Stichwort Grünspan), staatlich verordneten Bilanzierungsstandards (IFRS etc.), staatlich bestimmten Bonitätsrichtlinien (Basel II) und gesetzlich befohlenen Krediten an letztklassige Schuldner (Freddy Mac & Fannie Mae).

Daß zwischen all dem staatlichen Unfug auch das eine oder andere Privatunternehmen Fehler gemacht hat (z.B. CPB) ist zwar richtig, aber nicht ursächlich für die Krise verantwortlich.

  

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George Soros hät die aktuelle Finanzkrise für dramatischer als jene in den 30-ern
Veranlagungsprofi(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.2.09 23:44)

Ein weiterer prominenter Warner vor den Blasen an den Finanzmärkten war George Soros. Am World Economic Forum in Davos (WEF) meinte er, dass die Auswirkungen der Krise wohl schlimmer als jene in den 30er-Jahren sein werden. Als Grund führte er den Umstand an, dass die aushaftenden Kreditvolumina gemessen am BIP heute viel höher als damals seien und bei 360 Prozent liegen. Diese Horrorkennzahl sollte in den nächsten Monaten weiter steigen, bedingt durch die weltweite Rezeession, so der Altmeister der Spekulation. 1930 hatte das Verhältnis von Kreditvolumina zu BIP nur 130 Prozent betragen, bis 1932 stieg es auf einen Wert von 260 Prozent.



Auch er schätzt die Kosten einer Bankenrekapitalisierung mit 1.500 Milliarden US-Dollar als hoch ein, vor allem dann, wenn man diesen Wert mit der aktuellen Kapitalisierung der Geldhäuser in der Höhe von 1.000 Milliarden vergleicht. Als Schlüsselereignis für eine Wende zum Schlechteren macht Soros den Lehman-Konkurs aus, seit dem die Folgen der Finanzkrise mit großer Geschwindigkeit in der Realwirtschaft Einzug gehalten haben. Die Einrichtung einer "Bad Bank" erachtet der Milliardär für zielführend, sieht in ihr aber kein Allheilmittel. Die Stimulierung der Konjunktur, verbunden mit steuerlichen Anreizen und der Bremsung der Immobilienzwangsversteigerungen erachtet er für essentiell. Eine Stabilisierung des Immobilienmarktes und Zugang zu günstigen Hypothekarkrediten für neue Hauskäufer könnte der Wirtschaft weiterhelfen.



Soros warnte auch davor, nur nationale Bewältigungsstrategien zu verfolgen, denn die Probleme müssten auf internationaler Ebene angegangen werden. Gerade auch in den Emerging Markts ist bei so manchen Staaten großer Kapitalbedarf auszumachen, den diese selbst nicht bereitstellen können, da etwa ihre Garantien als nicht werthaltig angesehen werden.


http://www.institutional-money.com

  

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RE: foglar hat nichts verstanden
Rang: miramar(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.2.09 18:44)

Guter Ansatz, aber kein vernünftiges Privatunternehmen dürfte sich solche Risiken (zB Schuldenakkumulation, exzessives Derivatdealing, etc.) aufhalsen. Dass der Staat hier ebenfalls versagt hat, ist kein Thema. Er hat die Aufsicht dafür unterlassen, zerrüttet (zB Abschaffung Uptick-Rule) oder durch Inkompetenzler besetzt (FMA). Trotzdem gestehe ich den Unternehmenslenkern mindestens die selbe Schuld zu wie den staatlichen Organen, da die Gier, die Greenspan auslöste, über jegliche Vernunft siegte. Und für mich haben zB die Regularien in den USA mehr mit absolut freier Marktwirtschaft zu tun als mit sozialer Marktwirtschaft oder ähnlichem und unterstützen so das falsche Treiben der Unternehmer (wurscht ob jetzt Bank oder Steel producer).

  

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RE: foglar hat nichts verstanden
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.09 14:33)

>ps dass Kapital eben um den Globus geht und dort bleibt, wo es
>die höchsten Renditen findet ist Ursache für Zerstörung von
>Umwelt und Menschen. There is no free lunch ...

das sehe ich nicht so (simpel). da ist schon korrupte politik, staatsversagen usw. mitbeteiligt. aber selbst wenn das so wahr wäre müßten diese regionen von kapital auf der suche nach diesen angeblich so hohen Renditen überschwemmt werden - das ist aber bekanntlich nicht der fall, ganz im gegenteil.

  

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RE: foglar hat nichts verstanden
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.09 17:40)

>>ps dass Kapital eben um den Globus geht und dort bleibt,
>wo es
>>die höchsten Renditen findet ist Ursache für Zerstörung
>von
>>Umwelt und Menschen. There is no free lunch ...
>
>das sehe ich nicht so (simpel). da ist schon korrupte politik,
>staatsversagen usw. mitbeteiligt. aber selbst wenn das so wahr
>wäre müßten diese regionen von kapital auf der suche nach
>diesen angeblich so hohen Renditen überschwemmt werden - das
>ist aber bekanntlich nicht der fall, ganz im gegenteil.
>


Da das systematische Risiko wesentlicher Bestandteil des CAPM ist und dieses wiederum Grundlage der Renditeberechnung, kann man davon ausgehen, dass dort investiert wird, wo Rendite und Risiko in einem Maß zueinader stehen, das für den normalen Investor "verträglich" ist. Diese Verträglichkeit mag unterschiedlich sein - daher unterschiedliche Renditeerwartungen, aber es gibt nur wenige dumme Investoren, die bspw. in allzu korrupten Staaten investieren würden -also auf deren Kapitalmärkten meine ich.

Aber es gibt genug Investoren, die sich mit dieser Korruption zusammentun und direkt vor Ort "investieren". Die kaufen halt nciht an der Börse des jeweiligen Landes, aber den ein oder anderen Goldproduzenten, Diamantenschürfer oder was weiß ich was. Und die "Rendite" dieser Investoren möchte ich nicht messen, weil die schlägt jeden Index dieser Welt um ein Zigfaches. Aber eben mit erheblichen Kosten - für die Menschen, die Umwelt ...

Nur dass wir als Gros der Investoren das nicht so mitbekommen, weil wir legen unser Geld eben in sehr sicheren (vermeintlich transparenten und fairen) Häfen vulgo Börsen an und haben auch unseren Fokus (in jedweder Hinsicht) dort.

So meinte ich das.

mfg
gato

  

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RE: foglar hat nichts verstanden
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.09 17:54)

>Aber es gibt genug Investoren, die sich mit dieser Korruption
>zusammentun und direkt vor Ort "investieren". Die
>kaufen halt nciht an der Börse des jeweiligen Landes, aber den
>ein oder anderen Goldproduzenten, Diamantenschürfer oder was
>weiß ich was. Und die "Rendite" dieser Investoren
>möchte ich nicht messen, weil die schlägt jeden Index dieser
>Welt um ein Zigfaches. Aber eben mit erheblichen Kosten - für
>die Menschen, die Umwelt ...

das mag so sein. aber ich glaube in relation zum gesamtkapital das weltweit bewegt wird ist das sehr wenig.

  

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RE: foglar hat nichts verstanden
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.09 18:28)

>>Aber es gibt genug Investoren, die sich mit dieser
>Korruption
>>zusammentun und direkt vor Ort "investieren".
>Die
>>kaufen halt nciht an der Börse des jeweiligen Landes, aber
>den
>>ein oder anderen Goldproduzenten, Diamantenschürfer oder
>was
>>weiß ich was. Und die "Rendite" dieser
>Investoren
>>möchte ich nicht messen, weil die schlägt jeden Index
>dieser
>>Welt um ein Zigfaches. Aber eben mit erheblichen Kosten -
>für
>>die Menschen, die Umwelt ...
>
>das mag so sein. aber ich glaube in relation zum gesamtkapital
>das weltweit bewegt wird ist das sehr wenig.


Aber genug, um enormen Schaden anzurichten. Und ich denke da mal an die "Korruption" in den westlichen Ländern á la Importrestriktionen bei Zucker zB. Da verdienen gewisse Leute Millionen, und in Süd-Ost Afrika verhungern die Leute, weil sie ihr mehr als wettbewerbsfähiges Zuckerrohrprodukt nicht verkaufen dürfen. Kapital muss also nicht weit wandern (es reicht bis nach Brüssel), um Schaden in tausenden km Entfernung anzurichten.

mfg
gato

  

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RE: foglar hat nichts verstanden
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.09 19:16)

Aber es gibt genug Investoren, die sich mit dieser Korruption zusammentun und direkt vor Ort "investieren". Die kaufen halt nciht an der Börse des jeweiligen Landes, aber den ein oder anderen Goldproduzenten, Diamantenschürfer oder was weiß ich was. Und die "Rendite" dieser Investoren möchte ich nicht messen, weil die schlägt jeden Index dieser Welt um ein Zigfaches. Aber eben mit erheblichen Kosten - für die Menschen, die Umwelt ...


Aber auch hier steht die hohe Rendite einem hohen Risiko gegenüber. Beispielsweise, daß man Geld bezahlt, aber leider war der Nehmer ein Hochstapler und kann doch nichts für einen tun. Oder, daß man zwar an den Richtigen bezahlt hat, aber leider wird der eine Woche später abgelöst, und sein Nachfolger hat andere Freunde. Oder, jemand anderer zahlt einfach mehr oder steht dem Entscheidungsträger näher. Oder, man wird plötzlich enteignet, weil auf der Lizenz ein Stempel oder eine Unterschrift fehlt ...

  

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RE: foglar hat nichts verstanden
Rang: el_gato(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.2.09 09:36)

>Aber es gibt genug Investoren, die sich mit dieser
>Korruption zusammentun und direkt vor Ort
>"investieren". Die kaufen halt nciht an der Börse
>des jeweiligen Landes, aber den ein oder anderen
>Goldproduzenten, Diamantenschürfer oder was weiß ich was. Und
>die "Rendite" dieser Investoren möchte ich nicht
>messen, weil die schlägt jeden Index dieser Welt um ein
>Zigfaches. Aber eben mit erheblichen Kosten - für die
>Menschen, die Umwelt ...

>
>
>Aber auch hier steht die hohe Rendite einem hohen Risiko
>gegenüber. Beispielsweise, daß man Geld bezahlt, aber leider
>war der Nehmer ein Hochstapler und kann doch nichts für einen
>tun. Oder, daß man zwar an den Richtigen bezahlt hat, aber
>leider wird der eine Woche später abgelöst, und sein
>Nachfolger hat andere Freunde. Oder, jemand anderer zahlt
>einfach mehr oder steht dem Entscheidungsträger näher. Oder,
>man wird plötzlich enteignet, weil auf der Lizenz ein Stempel
>oder eine Unterschrift fehlt ...
>


Darum auch der hohe Return.

mfg
gato

  

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Ehem. Jung-Sozi bringt Credit Suisse in Bedrängnis witzig
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.09 08:37)

Level One war nach Angaben des Insolvenzverwalters "zu fast 100 Prozent fremdkapitalfinanziert"

Wien - Die Pleite der Immobilienfirma Level One des Österreichers Cevdet Caner bringt die ohnehin krisengeschüttelte Credit Suisse in zusätzlich Probleme. Der 35-jährige hat mit Hilfe der Schweizer Großbank ein Immobilienimperium aufgebaut ohne selbst über nennenswertes Eigenkapital zu verfügen, so die Neue Züricher Zeitung (NZZ) am Sonntag.

Der ehemalige Vorsitzende der sozialistischen Jugend Linz hat mittlerweile 1,5 Mrd. Euro Schulden angehäuft, sagt Insolvenzverwalter Rolf Rattunde von der Kanzlei Leonhard Westhelle. Die Credit Suisse ist die Hauptgläubigerin des Plattenbau-Imperiums. Caner begann den Aufbau seinen Immobilienreichs in Ostdeutschland im Jahr 2005. Innerhalb von nur drei Jahren stieg er mit 28.000 Wohneinheiten zu einem der größten Immobilienbesitzer auf. Level One war nach Angaben des Insolvenzverwalters "zu fast 100 Prozent fremdkapitalfinanziert".

Die Credit Suisse genehmigte Darlehen über 1,3 Mrd. Euro. Davon hält die Grossbank noch 300 Mio. Euro, nachdem ein großer Teil des Kreditportfolios verbrieft und an Investoren verkauft wurde. Weitere Gläubiger sind die Bank JP Morgan, die Royal Bank of Scotland und britische Firmen, die Anleger vertreten.

Das Geschäftsmodell Caners schien am Anfang zu funktionieren, die Organisation der Verwaltung hielt aber mit dem schnellen Wachstum nicht Schritt. So wurde der 2007 geplante Börsengang, den ebenfalls die Credit Suisse begleitete, aufgeschoben. Den zweiten Anlauf stoppte dann die Subprime-Krise. "Die Kosten für die Beratung und Vorbereitung des Börsengangs rissen finanzielle Lücken, gleichzeitig kämpfte die Verwaltung um Oberwasser", analysiert Insolvenzverwalter Christian Köhler-Ma. Zudem wurde bekannt, dass Handwerkerrechnungen offenblieben, was die Konflikte mit den Gläubigerbanken verschärfte.

In den vergangenen Wochen haben 50 Objektgesellschaften beim Gericht Berlin Charlottenburg Insolvenzanträge gestellt, weitere dürften nächste Woche folgen. Die rund 200 Gesellschaften im Level-One-Imperium sind Eigentümer einzelner Immobilien, gehören aber wiederum Zwischenholdings in Jersey. Über das Vermögen der Dach-Holding in London, die Gesellschafterin der Zwischenholdings ist, wurde letzten September ein Insolvenzverfahren eröffnet.

Im Dezember musste sich Firmengründer Caner schliesslich von seiner 20 Mio. Euro teuren Villa mit sieben Schlafzimmern und Pool im Londoner Stadtteil Mayfair trennen. In einem TV-Interview schob er den Banken die Schuld zu, die wegen der Kreditkrise nervös geworden seien.

Komplizierte Firmenstruktur

Die Berliner Insolvenzverwalter kämpfen sich derweil durch die komplizierte Firmenstruktur. Die wurde so angelegt, um die Grundpfandrechts-Darlehen verbriefen und weiterverkaufen zu können. "Das war der alte Pfandbrief im neuen Gewand, angepriesen als sogenannte Asset-backed Securities", erläutert Köhler-Ma. Durch die Bündelung zahlreicher Objekte galten die Finanzprodukte als sichere Anlagen. "100 Häuslebauer gehen nicht alle gleichzeitig pleite, mindestens 95 werden die Darlehen bedienen", gibt Köhler-Ma die Philosophie der Produkte wieder. In diesem Fall gehörten sie jedoch alle zur Level One. Den Grundpfandrechts-Gläubigern, darunter sind institutionelle Investoren, stehen die laufenden Mieteinnahmen von 72 Mio. Euro im Jahr zu.

Die Pleiteverwalter müssen aber zuerst die dringendsten Reparaturen in Angriff nehmen, Fahrstühle wieder in Gang setzen und Baugerüste sichern. In den nächsten Monaten wollen sie die nötigen Investitionen planen.

"Ein Verkauf der Immobilien in einen fallenden Markt erscheint nicht sinnvoll, deshalb werden wir die Bestände zunächst weiter bewirtschaften", erklärt Köhler-Ma. Dies könne durchaus einige Jahre dauern. Der Schaden für die Gläubiger wird sich erst nach dem Verkauf beziffern lassen. (APA)

  

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RE: Ehem. Jung-Sozi bringt Credit Suisse in Bedrängnis
Rang: wasnun(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.09 10:11)


Da ist wohl nix aus dem Leverage-Effekt geworden

  

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Attraktivitätsschub für CEE-Staatsanleihen?
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.2.09 13:49)

Attraktivitätsschub für CEE-Staatsanleihen

Eben von der Erste Group eingelangt:

Bessere finanzpolitische Disziplin als Argument für CEE-Staatsanleihen
Staatsverschuldung in CEE auf sehr niedrigem Niveau; damit sollte auch die Nettoemission von Staats­anleihen eher niedrig ausfallen
Die Liquiditätssituation und eine weitere Lockerung der Geldpolitik sollten Nachfrage nach CEE-Staats­anleihen steigen lassen


Der wachsende Finanzbedarf der westeuropäischen Regierungen – aufgebläht durch Rettungsaktionen, Konjunk­turpakete und die negativen Auswirkungen der Rezession auf die Einnahmenseite der Staatshaushalte – wirft die Frage auf, ob das niedrige Niveau der langfristigen Renditen angesichts der massiven Emissionen von Staats­anleihen aufrecht erhalten werden kann. In dieser Hinsicht erscheint die Lage in den CEE8 (außer der Ukraine) viel günstiger, da dort noch kaum Rettungsmaßnahmen oder großzügige Konjunkturbelebungsprogramme beschlos­sen wurden, die eine starke Zunahme des Anleihenemissionsvolumens nach sich ziehen würden. Bei den meisten Konjunkturmaßnahmen handelt es sich entweder um Umschichtungen bestehender Staatsausgaben oder um eine effizientere Inanspruchnahme bzw. Kofinanzierung von EU-Mitteln.

Bessere finanzpolitische Disziplin als Argument für CEE-Staatsanleihen
Einen wesentlichen Beitrag zur fiskalpolitischen Lockerung wird in CEE die zunehmend negative Outputlücke – eine Folge der negativen Konjunkturentwicklung – leisten. In der Slowakei und in der Tschechischen Republik diskutiert man über geringfügige Steuersenkungen, doch sollten die Haushaltsdefizite in den meisten Fällen unter oder in der Nähe von 3% des BIP bleiben.
Außerdem sind Länder, die IWF-Hilfe annehmen (Ukraine, Ungarn und Serbien) verpflichtet, die Haushalts­konsolidierung trotz der hohen politischen Kosten einer schmerzhaften Reduktion konjunkturbereinigter Defizite fortzusetzen. Das höchste Defizit der CEE8-Länder könnte Rumänien einfahren (bis zu 5% des BIP), da die meisten der im Wahl­jahr 2008 genehmigten Gesetzesvorlagen im 2009 voll kostenwirksam werden sollten. Es erscheint aber durchaus möglich, dass die Märkte die rumänische Regierung dazu zwingen werden, das Budget wieder aufzuschnüren und eher selbst Änderungen vorzunehmen, als sich an den IWF zu wenden, was höhere politische Kosten nach sich ziehen würde. Sollte sich Rumänien um IWF-Hilfe bemühen, würde eine solche Entscheidung unserer Einschätzung nach die Anleihenkurse stützen, da die in diesem Rahmen angebotene Kreditfazilität die Nettoemission von Staats­anleihen reduzieren und eine stärkere geldpolitische Lockerung einleiten würde.




Staatsverschuldung in CEE sehr niedrig; damit sollte auch die Nettoemission von Staatsanleihen eher niedrig ausfallen

Angesichts der in CEE8 relativ niedrigen Niveaus von Staatsverschuldung und Haushaltsdefiziten sollte das Angebot an Staatsanleihen trotz der relativ kürzeren durchschnittlichen Laufzeiten der Staatspapiere auf vernünfti­ger Höhe bleiben. Das höchste Bruttovolumen wird in Ungarn emittiert werden, da ein großer Teil der Staatsschuld (19% des BIP) 2009 fällig wird. Auf Grund des Übereinkommens mit IWF/EU, wonach etwa 5% der fällig werden­den Schulden verlängert werden sollten, wird die ungarische Regierung nicht gezwungen sein, Kredite im Ausland aufzunehmen. Das Nettoemissionsvolumen sollte damit negativ sein und Emissionen sollten nur in Landeswährung erfolgen. Letzten Endes werden gegenüber 2008 weniger ungarische Staatsanleihen im Umlauf sein. Damit sollte der einheimische Markt in der Lage sein, das Angebot an Staatspapieren einfach durch Ersetzung der abreifenden Wertpapiere aufzunehmen. Neben dem negativen Nettoemissionsvolumen sollte auch der Abwärtstrend der kurz­fristigen Zinsen auf die Staatspapiere stützend wirken.


Die Liquiditätslage und eine weitere Lockerung der Geldpolitik sollten Nachfrage nach Staatsanleihen steigen lassen

„Ganz allgemein erwarten wir, dass die Abschwächung des starken Kreditwachstums in CEE8 und der wachsende Markt für Pensionsfonds (hauptsächlich in Polen und in der Slowakei) die Nachfrage nach Staatsanleihen um
1-2% des BIP erhöhen wird", so Juraj Kotian, Co-Head CEE Macro & Fixed Income Research von Erste Group. Außerdem verfügen die meisten Banken in CEE8 über überschüssige Liquidität (am meisten in der Slowakei – fast 20% des BIP). Die Banken werden sich wohl beeilen, diese überschüssige Liquidität in Staatsanleihen anzulegen, statt sie zu niedrigen Zinsen auf Konten der Zentralbanken zu parken. Bereits im ersten Monat des Jahres herrschte kräftige Nachfrage nach Staatspapieren. Die Auktionen waren stark überzeichnet. Neben Zinssenkungen könnten die Zentralbanken auch eine Reduzierung der Mindestreserveanforderungen beschließen, um damit die Geldpolitik zu lockern und das Kreditwachstum/die Emission von Staatsanleihen zu fördern. Ungarn, die Ukraine, Rumänien und Kroatien haben ihre außerordentlich hohen Mindestreserveverpflichtungen bereits (teilweise) verringert, da diese zu viel Liquidität vom Markt abgeschöpft hatten. Wir erwarten, dass die Zentralbanken die Maßnahmen zur „Normalisierung“ der Mindestreserveverpflichtungen (insbesondere in Landeswährung ) 2009 fortsetzen und damit die derzeit gebundene Liquidität wieder zurück in den Markt fließen lassen werden. Angesichts der Abschwächung des Kreditwachstums sind derart hohe Mindestreserveverpflichtungen nicht mehr erforderlich. Sie könnten durch die übermäßige Liquiditätsverknappung auf diese Volkswirtschaften, die Renditen von Staatsanleihen und das Kreditwachstum nur einen ungünstigen Einfluss haben.


Aussichten für hochwertige CEE-Papiere haben sich verbessert

Die düsteren globalen Wirtschaftsaussichten, die hohe Risikoaversion und die aggressive geldpolitische Lockerung haben die Renditen von Staatsanleihen auf den großen Märkten auf extrem niedrige Niveaus gedrückt. Dies gilt jedoch nicht für die CEE8-Länder, wo die Aufschläge auf Staatsanleihen und CDS trotz der rückläufigen Inflation, einer scharfen Wachstumsabschwächung und der für die meisten CEE8-Länder erwarteten weiteren Lockerung der Geldpolitik hoch geblieben sind. „Wir erwarten für die kommenden Monate auf Grund der erhöhten Nachfrage nach Staatspapieren (hauptsächlich von Seiten einheimischer Investoren) eine Verringerung der Aufschläge auf CDS und Staatsanleihen. Gleichzeitig denken wir, dass bei einigen hoch verschuldeten westeuropäischen Ländern das Risiko eines Anstiegs der Aufschläge besteht.", erklärt Kotian. Dies schafft beträchtlichen Spielraum für qualitätsvolle Anbieter wie die Tschechische Republik, die Slowakei, Ungarn und Rumänien (mit Unterstützung durch den IWF) im Gegensatz zu Irland, Griechenland oder Spanien.


Einzelanalyse der CEE-Länder: Erwarten Sie Schwierigkeiten bei der Finanzierung des Haushaltsdefizits auf inländischen oder internationalen Märkten?

„Auf Basis der revidierten Prognosen rechnen wir nun bei der Slowakei mit einem Haushaltsdefizit von knapp 3% des BIP, selbst wenn keine größeren zusätzlichen Ausgabenprogramme durchgeführt werden (die Regierung plant, Mittel durch eine Umschichtung von Ausgaben freizumachen)", erklärt Michal Mušák, Makroanalyst von Slovenska Sporitelna. „Die Regierung sollte allerdings kein Problem damit haben, zusätzliche Mittel aufzunehmen, da viele Leute Ende 2008, vor der Euroeinführung, Geld zu den Banken brachten, das sie zuvor unter dem Kopfkissen verwahrt hatten. Dieses Jahr war die Nachfrage bei den Auktionen von Staatspapieren sehr stark, da die Banken diese neuen Kundeneinlagen anlegen wollten.“
„Obwohl der Budgetentwurf 2009 in Rumänien hinsichtlich der Kürzung von Staatsausgaben sehr ehrgeizig ist und die Verschiebung von Lohnerhöhungen sowie die Aussetzung von Bonuszahlungen im öffentlichen Sektor vorsieht, wird das Haushaltsdefizit unserer Einschätzung nach bis zu 5% betragen (das Ziel der Regierung ist 2%), meint Lucian Anghel, Makroanalyst bei Banca Comerciala Romana. „Die rumänische Regierung hat ein Konjunkturbelebungsprogramm bisher nur angekündigt. Man wird sehen, ob dieses Teil des endgültigen Staatshaushalts 2009 (nach Annahme durch das Parlament) sein wird. Die Unterstützung der Zentralbank ist für die Finanzierung des Haushaltsdefizits 2009 sehr wichtig. Eurobonds sollten nur als Alternative und nur für geringere Volumina in Betracht gezogen werden. Gleichzeitig könnte die Bereitstellung zusätzlicher Mittel durch eine internationale Finanzinstitution zur Finanzierung des Haushalts­defizits positive Auswirkungen auf den Devisenkurs und die Glaubwürdigkeit haben und die Investoren gegen­über dem rumänischen Markt positiver stimmen".
„Da der Rückgang des BIP 2009 in Ungarn vermutlich unter dem geplanten Ausmaß von -1% gegen­über dem Vorjahr liegen wird, könnten im Budget Einnahmen in Höhe von etwa 1% des BIP fehlen. Damit könnte das Haushaltsdefizit dieses Jahr bis zu 3,5-3,6% des BIP erreichen," so Orsolya Nyeste, Makroanalyst bei Erste Bank Hungary. Insgesamt würden weder die Finanzmärkte noch der IWF ein Haushaltsdefizit von mehr als 3% des BIP akzeptieren. „Wir gehen grund­sätzlich von der Annahme aus, dass das angepeilte Zieldefizit in Höhe von 2,6% des BIP unangetastet bleiben wird, da dies die Glaubwürdigkeit des Landes erhöhen und ihm damit den möglichst raschen Übergang von der aktuellen Nichtmarktfinanzierung (IWF-Kredit) zu einer Marktfinanzierung erleichtern sollte. Wegen des IWF-Standby-Kredits sollte es kurzfristig zu keinen Finanzierungsproblemen kommen. Da diese Situation jedoch künstlich herbeigeführt wurde, gibt es für Ungarn auch weiterhin keine Möglichkeit für eine deutliche Aus­weitung des Finanzbedarfs.“
„In der Tschechischen Republik gibt es kein strenges Defizitlimit. Es heißt, das Maastricht-Kriterium von 3% des BIP sollte eingehalten werden, doch wird diese Marke unserer Meinung nach nicht als sakrosankt gelten. Sollte das Wirtschaftswachstum deutlich unter Null fallen, könnte sie (insbesondere bei der Umsetzung von Konjunkturmaßnahmen) leicht überschritten werden“, betont Martin Lobotka, Makroanalyst bei Ceska Sporitelna. Was die Finanzierung betrifft, hat sich der inländische Anleihenmarkt in der Tschechischen Republik seit Herbst etwas konsolidiert (was zum Beispiel in den geringe­ren Geld-Brief-Spannen zum Ausdruck kommt), und die Nachfrage hat sich verbessert. Was den Auslands­markt betrifft (der für die kommende Eurobond-Emission von hoher Bedeutung ist), sind die Märkte offen, aller­dings nicht billig. So hat Polen zum Beispiel die jüngste fünfjährige Euroanleihe zu einem Kurs von 300 Basis­punkten über Mid-Swaps emittiert“.
„Das Haushaltsdefizit 2009 der Ukraine soll 3% des BIP betragen. Wir halten diese Vorgabe angesichts der jüngsten niedrigen Zahlen für die Jänner-Staatseinnahmen für unrealistisch. Die Regierung ist gegenwärtig nicht in der Lage, auf dem Inlandsmarkt Mittel aufzubringen, konnte allerdings einen Teil der garantierten Staatsschulden durch Auslandskredite refinanzieren. Unserer Einschätzung nach wird das Budget bald über­arbeitet werden, um die zunehmende Lücke zwischen Ausgaben und Einnahmen zu reduzieren“, meint Maryan Zablotskyy, Markoanalyst von Erste Bank Ukraine.
„Wir erwarten, dass das kroatische Haushaltsdefizit wegen der übermäßig optimistischen Planungsannahmen das angepeilte Ziel von 0,9% des BIP nicht erreichen wird. Es solle vielmehr – auch wegen des konjunkturell bedingten negativen Einflusses - im Bereich von 2,5 - 3% liegen“, erklärt Alen Kovac, Makroanalyst von Erste Bank Croatia. „Derzeit orientiert sich das Finanzministerium am heimischen Markt und konnte den Finanzbedarf aus dieser Quelle bisher auch erfolgreich decken. Mittel­fristig werden die dort verfügbaren Kapazitäten allerdings vermutlich beschränkt sein. Daher hat das Finanz­ministerium angekündigt, es werde eine Anleihenemission auf den internationalen Märkten versuchen. Falls erfolgreich, würde dies Druck vom inländischen Markt nehmen".

  

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U.S. Consumer Spending Fell in December for 6th Straight Month
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.2.09 14:32)

U.S. Consumer Spending Fell in December for 6th Straight Month

Feb. 2 (Bloomberg) -- Consumer spending in the U.S. fell in
December for a record sixth consecutive month, a slump that is
likely to persist as companies slash payrolls.
The 1 percent drop in purchases prices was larger than
forecast and followed a 0.8 percent decrease in November, the
Commerce Department said today in Washington. The Federal
Reserve's preferred measure of inflation was little changed for
a third month.
The loss of almost 2.6 million jobs last year and record
declines in home values have shaken confidence, indicating sales
and prices are likely to keep retreating. President Barack Obama
is pushing Congress to approve a stimulus package that includes
tax cuts intended to boost consumer spending.
Consumers are ``tapped-out,'' Joshua Shapiro, chief U.S.
economist at Maria Fiorini Ramirez Inc. in New York, said before
the report. ``Further declines in consumer spending are likely
in coming quarters.''
Economists forecast spending would fall 0.9 percent,
according to the median of 61 estimates in a Bloomberg News
survey. Projections ranged from declines of 0.6 percent to 1.7
percent.
Today's report raises more concerns about deflation as
prices cool. The price gauge tied to spending patterns increased
0.6 percent from December 2007. The Fed's preferred gauge of
prices, which excludes food and fuel, was up 1.7 percent from
December 2007, the smallest gain in almost five years.
Consumer spending rose 3.6 percent for all of 2008, the
smallest gain since 1961.

Discounts

Companies are slashing prices to attract shoppers during
the recession, a move that is dragging down profits. EBay Inc.,
the world's biggest Internet auctioneer, reported its first
quarterly decline on Jan. 22. Revenue fell 6.6 percent to $2.04
billion as sellers cut prices and the company boosted promotions
to lure more holiday customers.
The decrease in spending pushed the savings rate up to 3.6
percent from 2.8 percent in November. A positive rate suggests
consumers are earning more than they are spending.
Disposable income, or the money left over after taxes,
increased 0.3 percent after adjusting for inflation.
Today's report showed inflation-adjusted total spending
dropped 0.5 percent following a 0.3 percent gain in November.
Price-adjusted purchases of durable goods, such as autos,
furniture, and other long-lasting items, decreased 0.8 percent.
Purchases of non-durable goods decreased 1.8 percent, partly
reflecting the slump in gasoline, and spending on services,
which account for almost 60 percent of all outlays, climbed
0.1 percent.
Consumer spending dropped at a 3.5 percent annual pace in
the fourth quarter after decreasing at a 3.8 percent pace in the
previous three months, the Commerce Department said Jan. 30. It
was the first time since records began in 1947 that declines in
spending exceeded 3 percent in consecutive quarters. The economy
shrank 3.8 percent, the most since 1982.

  

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Citigroup will Milliardenkredite zur Verfügung stellen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.2.09 07:53)

Die vom Staat gestützte US-Grossbank Citigroup will den Märkten mit Milliardenkrediten neue Liquidität verschaffen. Das Unternehmen will in den kommenden Monaten neue Kredite in Höhe von 36,5 Milliarden Dollar (28,6 Milliarden Euro) vergeben, wie aus einem Bericht hervorging, der der Nachrichtenagentur AP am Montag vorlag. Citigroup hatte Ende Dezember in zwei Tranchen 45 Milliarden Dollar frisches Kapital aus dem US-Rettungspaket erhalten. Die Banken wurden zuletzt heftig kritisiert, weil sie nur zögerlich neue Kredite vergeben.

http://www.boerse-express.com/pages/743697

  

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Update zur KGV-Bewertung der Wr. Börse interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.2.09 08:36)

Allgemeines Datum/Zeit: 03.02.2009 07:58
Quelle: Erste Bank
Update zur KGV-Bewertung der Wr. Börse

Nachdem in den letzten Wochen dem KGV an den Börsen nicht allzu viel Beachtung geschenkt wurde, haben wir nun einen aktuellen Blick auf den Schätzungstrend an der Wr. Börse geworfen. Dabei kann zumindest eine positive Tendenz ausgemacht werden. Der negative Revisionsprozess dürfte sich eindeutig abgeschwächt haben. Derzeit liegt der Rückgang der Gewinne 2009 vs. 2008 im Konsens bei ca. 20%. Für 2010 wird aktuell ein leichter Anstieg vs. 2009 geschätzt, obwohl diese Zahl sicher noch mit einiger Unsicherheit behaftet ist. Was bleibt, ist ein Einbruch der Gewinnschätzungen für 2009 und 2010 um 37% bzw. 42% seit Ende August letzten Jahres – in einer Geschwindigkeit, die davor noch nicht gesehen worden ist.

Allerdings muss bei der KGV-Betrachtung einschränkend erwähnt werden, dass bis dato nur wenige österreichische Unternehmen (zumindest vorläufige) Zahlen für 2008 berichtet haben. Hier verbleibt also sicher noch ein gehöriges Maß an Unsicherheit. Dies ist im aktuellen Forward-KGV des ATX für die nächsten 12 Monate aber auch schon gut berücksichtigt. Wir liegen aktuell bei rund 7,1x und damit nach wie vor ca. 30% unter der bisherigen Tiefstständen aus den Jahren 2000. Dies zeigt (1) dass die aktuelle Bewertung eine weitere Revision der Gewinne schon einpreist, und (2) dass sich die Stabilisierungsphase des ATX damit weiter fortsetzen sollte. Eine endgültige Entwarnung kann allerdings noch nicht gegeben werden, dazu müssen wir noch den Verlauf der weiteren Berichtssaison abwarten.

  

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RE: Update zur KGV-Bewertung der Wr. Börse
Rang: miramar(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.2.09 19:13)

Dazu muss mal abgewartet werden, ob das System überhaupt überlebt.

  

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RE: Update zur KGV-Bewertung der Wr. Börse
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.2.09 19:21)

>Dazu muss mal abgewartet werden, ob das System überhaupt
>überlebt.

Wenn nicht haben wir alle andere Probleme als die Frage wo wir unser
Geld anlegen sollen....

  

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RE: Update zur KGV-Bewertung der Wr. Börse
Rang: miramar(9) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.2.09 19:26)

Auch wahr. Aber ich meinte eigentlich mit System nicht das Gesamtsystem, sondern das System "Österreich mit Osteuropa". Den ich gehe nun fest davon aus, dass es Osteuropa massivst zerbröselt. Und dann heißt es sich gut anschnallen für unsere ATX'ler. Wer so wie der Scharinger glaubt, dass Osteuropa eh bald wieder im grünen Bereich ist, der kann sich in Österreich eindecken. Allen anderen wären wohl eher Blue Chips ans Herz zu legen. Und zwar jene, die nicht aus Österreich kommen.

  

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Bank of Japan to Buy 1 Trillion Yen in Shares Owned by Lenders
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.2.09 10:51)

Bank of Japan to Buy 1 Trillion Yen in Shares Owned by Lenders

Feb. 3 (Bloomberg) -- The Bank of Japan will buy 1 trillion
yen ($11.1 billion) of shares owned by financial institutions to
shore up their capital, which has been ravaged by the global
stock-market rout.
The central bank will purchase stocks until April 2010,
resuming a program it ended more than four years ago, it said in
a statement after Governor Masaaki Shirakawa and his policy
colleagues met in Tokyo today. The bank will hold the shares
until at least March 2012.
“This is a good move,” said Jesper Koll, chief executive
officer at Tokyo-based hedge fund adviser TRJ Tantallon Research
Japan. “It frees the banks to focus on their main business,
assessing credit risks rather than riding the fortunes of the
stock market.”
The Nikkei 225 Stock Average’s record decline has forced
Mizuho Financial Group Inc. and Mitsubishi UFJ Financial Group
Inc. to cut earnings forecasts and restricted their ability to
lend. Policy makers worldwide are trying to keep their
economies afloat as the global recession deepens. Australia’s
central bank cut interest rates to the lowest in 45 years today
and the government pledged additional spending.
The Nikkei climbed as much as 2.7 percent after the
announcement before sliding 0.6 percent to 7,825.51 at the close
in Tokyo. Japan’s benchmark stock average lost a record 42
percent in 2008 and has dropped a further 11.7 percent this year.
Australia’s benchmark S&P/ASX 200 stock index rose 0.3 percent
and the MSCI Asia Pacific Index gained 0.5 percent.

‘Safety Net’

“This measure aims to act as a safety net to stabilize the
financial markets,” Governor Shirakawa said at a press briefing
in Tokyo. “It’s always appropriate to prepare for the worst
factors and the worst-case scenario.”
Shirakawa added that the plan isn’t necessarily focused on
boosting the stock market. Rather, he said, the central bank is
concerned that banks will become reluctant to lend toward the
fiscal year end, when companies settle accounts, out of fear
that declining stock values will deplete their capital. The bank
will start the purchases after getting the government’s approval.
“The Bank of Japan wants to improve banks’ balance sheets,
which would make it easier for them to lend more money to
companies,” said Hideo Kumano, chief economist at Dai-Ichi Life
Research Institute in Tokyo, who used to work at the central
bank.
In Australia, Governor Glenn Stevens lowered the overnight
cash rate target to by one percentage point to 3.25 percent and
Treasurer Wayne Swan said the government will spend A$42 billion
($27 billion) for households and on infrastructure.

‘Avoiding Armageddon’

“Such a proactive approach from governments and central
banks is the only hope we have of avoiding Armageddon,” said
Prasad Patkar, who helps manage $800 million at Platypus Asset
Management in Sydney.
The U.S. government is considering guarantees for home
loans modified by their servicers, seeking to stem the record
surge of foreclosures that’s hammering property values. The
proposal is aimed at shielding lenders from default after they
loosen loan terms for struggling borrowers.
The Bank of Japan has already reduced interest rates to 0.1
percent and is buying corporate debt from lenders to encourage
them to extend credit and prevent a deeper recession. Today’s
move comes less than two weeks after the bank said it will buy
up to 3 trillion yen of commercial paper and consider purchasing
corporate bonds to channel funds to companies.
“The timing is quite a big surprise,” said Masamichi
Adachi, a senior economist at JPMorgan Chase & Co. in Tokyo.
“My understanding is the result of the outright purchase of the
CP probably wasn’t exactly as the BOJ wanted. So they thought
they needed to introduce a new measure earlier than expected.”

Sufficient Capital

The central bank said it will buy stocks of companies with
a credit rating of BBB- and higher. To be eligible, banks will
need stockholdings exceeding 500 billion yen and a “capital
adequacy ratio based on international standards,” it said. The
bank will only buy up to 250 billion in stocks from each lender.
Japan’s six biggest banks hold about 11 trillion yen of
shares by book value, and plans to buy less than a tenth of that
amount would do little to strengthen their finances, Dai-Ichi
Life’s Kumano said.
Mizuho, Japan’s second-largest bank by revenue, last week
reported a loss of 145.1 billion yen in the third quarter ended
Dec. 31, after booking 204.9 billion in losses on shareholdings.
Mitsubishi UFJ, the country’s largest lender, said last month it
expects to book 288 billion yen in losses on domestic equities.

Problem Unsolved

“It doesn’t really solve the fundamental problem; the
fundamental problem is how much the earnings are being
damaged,” said Diane Lin, Sydney-based portfolio manager at
Pengana Capital, which oversees about $1.9 billion. “Last week
was a total shock to us.”
A collapse in global demand is prompting Japanese
manufacturers to forecast losses, cut production and fire
workers. Hitachi Ltd. last week projected a record 700 billion
yen annual loss and said it may eliminate 7,000 jobs.
Shirakawa said the central bank’s previous share-buying
program helped to stabilize the financial system. The bank
bought shares in 2002 to 2004, when it pledged to purchase up to
3 trillion yen in equities as the stock market plunged to a 20-
year low and banks were laden with bad debts.
The bank started selling those shares in October 2007. It
stopped the sales the following October, after the collapse of
Lehman Brothers Holdings Inc. sparked the global market rout and
sent the Nikkei below its 2003 bottom to 7,162.90. The bank held
1.27 trillion yen in shares as of Jan. 31.
The government earlier this decade also bought shares owned
by banks, and in December said it will allocate 20 trillion yen
for a possible resumption of purchases. The opposition-
controlled upper house has yet to approve the proposal.

  

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George Soros - Wie es zum Crash kam
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.2.09 18:27)

Der Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers löste im September 2008 einen ökonomischen Tsunami aus. Wer ähnliche Katastrophen in der Zukunft verhindern will, der muss sich mit der Funktionsweise der spekulativen Instrumente beschäftigen.

weiter:http://www.ftd.de/meinung/kommentare/:Gastkommentar-George-Soros-Wie-es-zum-Crash-kam/467 857.html

  

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Wirtschaftliche Erholung bereits Ende 2009 zu erwarten
Veranlagungsprofi(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.2.09 18:33)

Weiterhin werden weltweit fast nur negative Konjunkturnachrichten veröffentlicht. Die stärkste Abwärtsdynamik der Weltkonjunktur dürfte jedoch hinter uns liegen. Dass die Rezession im zweiten Halbjahr 2009 enden wird, ist zum einen den beherzten Zinssenkungen der Notenbanken und zum anderen den umfangreichen Konjunkturpaketen zu verdanken, die weltweit geschnürt werden. Die konjunkturelle Erholung wird aber nur verhalten ausfallen, meint die volkwirtschaftliche Abteilung der DekaBank in ihrer jüngsten Prognose.



Nach einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1 Prozent im Jahr 2008 wird für 2009 quasi eine Stagnation beim Welt-Bruttoinlandsprodukts (+0,1 Prozent) und für 2010 ein Plus von 2,8 Prozent erwartet.



Inflation kein Thema mehr



Die im Sommer in manchen Ländern möglicherweise unter Null liegenden Inflationsraten wird nur als vorübergehendes Phänomen erachtet. Eine auf breiter Basis stattfindende und länger anhaltende Phase der Deflation wäre ökonomisch zwar denkbar, wird sich aber aufgrund des massiven Eingreifens der Zentralbanken und Regierungen nicht einstellen. Die Notenbanken agieren weiterhin expansiv. Die Zinsstrukturkurven sollten tendenziell steil bleiben. Zu beachten ist, inwieweit der steigende Finanzierungsbedarf der Staaten vor allem bei schlechteren Schuldnern zu höheren Risikoprämien und Realzinsen führt.



Börsenaufschwung wird folgen



Die Börsen haben im Januar spürbar nachgegeben. Damit bestätigt sich die Einschätzung, dass angesichts schlechter Unternehmensmeldungen und großer Unsicherheit über die Länge und das Ausmaß der weltweiten Rezession derzeit nicht mit dem Beginn einer dauerhaften Aufwärtsbewegung an den Aktienmärkten gerechnet werden kann. Im späteren Verlauf dieses Jahres sollte jedoch mit den besseren Nachrichten von der Konjunktur der Boden bereitet sein, dass die Aktienmärkte ihr Potenzial angesichts günstiger Bewertungen entfalten können.


http://www.institutional-money.com

  

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RE: Wirtschaftliche Erholung bereits Ende 2009 zu erwarten
Rang: Doxy100(24) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.2.09 20:43)

> institutional-money.com

Nachdem jetzt schon der zweite Link hierzu auftaucht, meine Prognose:

Am Jahresende wird es diese Bude wohl nicht mehr geben und die hier abgebildeten Personen werden sich um andere Beschäftigungsverhältnisse bemühen müssen. (auch und insbesondere die "Fotoredaktion".. )


<http://www.institutional-money.com/cms/ueber-uns/kontakt/>

  

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ATX: Von einer endgültigen Bodenbildung zu sprechen ist noch etwas zu früh
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.2.09 14:16)

ATX Datum/Zeit: 06.02.2009 16:38
Quelle: Erste Bank
ATX: Von einer endgültigen Bodenbildung zu sprechen ist noch etwas zu früh, aber die ersten Anzeichen sind erkennbar

Rein charttechnisch hat sich für den österreichischen Leitindex seit letzter Woche nicht viel getan. Wie erwartet ging es die meiste Zeit seitwärts, letztendlich stand ein leichtes Minus von 0,7% zu Buche. Aktuell „kämpft“ der ATX mit seinen kurzfristigen gleitenden Durchschnitten. Die Moving Averages der letzten 10, 20 und 50 Tage liegen mit dem ATX aktuell fast auf einer Höhe. Momentan stoßen wie aber an der Trendlinie, die wir auf die Zwischenhochs von November letzten Jahres und Jänner legen.

Die markttechnischen Indikatoren sind im Vergleich zu letzter Woche fast unverändert. MACD steht auf Kaufen, der RSI ist neutral, und das Momentum pendelt weiterhin um die Nulllinie, befindet sich aber momentan sogar im positiven Bereich. Der DMI gibt momentan kein Signal und so vermissen wir jegliche Bestätigung. Bei wöchentlicher Betrachtung fallen uns der positive MACD, der den überverkauften Bereich verlassende RSI auf, sowie ein Momentum, das sich zwar noch im negativen Bereich befindet, jedoch stark nach oben tendiert.

Nach wie vor sehen wir die weitere Entwicklung eher neutral. Der ATX verliert weiterhin an Vola und geht in eine Seitwärtsbewegung über. Von einer endgültigen Bodenbildung zu sprechen ist vielleicht noch etwas zu früh, aber die ersten Anzeichen sind schon erkennbar. Nach oben hin müssten zunächst die 1.800 Punkte Marke und dann der Widerstand bei 1,900 Punkte genommen werden, was aber kurzfristig auch eher unwahrscheinlich scheint. Unsere wichtigste Unterstützung bleibt der Tiefstand knapp unter 1,500 Punkten, bei Unterschreiten befänden wir uns – ohne nennenswerte Unterstützungen – im freien Fall. Ein Pendeln zwischen 1,600 und 1,800 Punkten scheint uns in der nächsten Woche am wahrscheinlichsten.

  

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U.S. Delays Financial Plan
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.2.09 09:16)

U.S. Delays Financial Plan as Officials Grapple With Toxic Debt

By Rebecca Christie and Robert Schmidt

Feb. 9 (Bloomberg) -- Treasury Secretary Timothy Geithner
delayed the announcement of the Obama administration’s
financial-recovery plan as officials debated proposals aimed at
addressing the toxic debt clogging banks’ balance sheets.
Some aspects of the plan, to be announced by Geithner
tomorrow in Washington, have been settled. They include a new
round of injections of taxpayer funds into banks, targeted at
firms identified by regulators as most in need of new capital,
people briefed on the matter said. A Federal Reserve program
designed to spur consumer and small-business loans will be
expanded, possibly to include real-estate assets, they said.
Still outstanding is the issue Geithner’s predecessor
failed to address: the illiquid assets that have caused the
credit freeze. Officials continue to consider a so-called bad
bank to buy them, perhaps in cooperation with private investors,
such as hedge funds and private equity. It’s unclear how big a
role there’ll be for federal guarantees of securities that
remain on banks’ balance sheets.
Banks are “looking for clarity, we’re looking for this to
be the complete package,” said Wayne Abernathy, an executive
vice president at the American Bankers Association in Washington.
“If they don’t have the details spelled out they will just
freeze the market.”

Delayed Speech

Officials said yesterday the one-day delay was to allow the
administration to focus on getting Senate approval of President
Barack Obama’s fiscal stimulus. Still, the announcement
coincided with continued discussions on the details of the plan.
Geithner is scheduled to unveil the effort at 11 a.m. tomorrow.
For now, the government doesn’t intend to ask for more
money, while leaving open the option of requesting more later.
Most of the second half of the $700 billion Troubled Asset
Relief Program has yet to be allocated, an amount that
economists have said is unequal to the task of shoring up the
financial industry.
“Credit markets in this country are not working right”
and “we’ll do what is necessary” to start a process of repair,
Lawrence Summers, director of the White House National Economic
Council, said on ABC television’s This Week program yesterday.
Asked if the administration may come back to ask for more money
down the road he said “we’ll see what happens.”
Geithner will try to sell the plan as a clean break from
the Bush administration, while offering many of the same
programs and policy tools bequeathed by former Secretary Henry
Paulson.

Differentiating From Paulson

The round of equity injections planned will contrast with
Paulson’s initial push to make new capital available to all
banks, and the firms that get additional money will be faced
with tougher terms, people briefed on the matter said.
“We’ve got to characterize this not as saving the banks,
but saving the economy in terms of the credit that flows in this
country,” Senator Claire McCaskill, a Missouri Democrat, said
yesterday on NBC’s Meet the Press.
The Federal Deposit Insurance Corp. is expected to play a
role either running or financing some bad bank type of unit that
takes on illiquid securities, which may sell its own government-
backed debt, the people said.
Also this week, officials may seek to boost the FDIC’s
credit line with the Treasury to $100 billion from $30 billion.
The FDIC’S deposit-insurance fund is diminishing as it takes on
more failed banks.

Asset Guarantees

Geithner’s plan may include an asset-guarantee element
similar to previous deals arranged for Citigroup Inc. and Bank
of America Corp., while it’s not clear how big a role such
insurance would play in tomorrow’s announcement, the people said.
The new approach comes four months after the start of the
$700 billion TARP, which both Democrats and Republicans have
criticized as ineffective. The task Geithner faces is reviving a
U.S. banking system throttled by $752 billion in credit losses
and an economy that lost almost 600,000 jobs last month.
Economic news this week is expected to show a further
deterioration. Sales at U.S. retailers probably fell in January
for a seventh straight month, capping the longest slide since
comparable records began in 1992. The Commerce Department report
will probably show purchases declined 0.8 percent, according to
the median estimate in a Bloomberg News survey.
A Labor Department report last week showed the U.S.
unemployment rate climbed to 7.6 percent, its highest level
since 1992. White House Council of Economic Advisers Chairman
Christina Romer warned last week that the rate may climb to 10
percent or higher without approval of Obama’s stimulus package,
which exceeds $800 billion.

Stock Slide

With the economic downturn deepening, attracting private
money to the financial industry may be difficult. The Standard
and Poor’s 500 Banks Index has fallen 35 percent since the start
of last month, and 66 percent in the past year.
Bank of America plunged 57 percent in the past month,
closing at $6.58 last week even after the government agreed to
backstop a portfolio of more than $100 billion of its assets.
Citigroup, which got a joint federal guarantee for investments
in excess of $300 billion, closed at $3.91.
The Obama administration will seek to “catalyze and spur
private investment” to help solve the crisis, Summers said in
an interview on Fox News Sunday yesterday.
Housing programs will be a key element of the
administration’s plan, though may be announced separately from
the bank-rescue rollout. House Financial Services Committee
Chairman Barney Frank said yesterday that Obama will steer
“substantial” funds to stem foreclosures as the administration
prepares to unveil its plan for stabilizing the economy.
“A major part of what you’re going to see from the Obama
administration is an effort to put substantial money into
reducing foreclosures,” Frank, a Massachusetts Democrat, said
on NBC’s “Meet the Press.”

  

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ATX: Erste Bank erwartet weiterhin eine Seitwärtsbewegung zwischen 1.600 und 1.800 Punkten
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.2.09 12:08)

ATX Datum/Zeit: 13.02.2009 17:20
Quelle: Erste Bank
ATX: Erste Bank erwartet weiterhin eine Seitwärtsbewegung zwischen 1.600 und 1.800 Punkten

Nach einer recht lustlosen Woche schloss der ATX am Donnerstag knapp unter 1.700 Punkte (-1,5% im Vergleich zur Vorwoche). Nach wie vor befindet sich der österreichische Leitindex auf gleicher Höhe wie die gleitenden Durchschnitte der letzten 10, 20 und 50 Tage, die beinahe alle auf einer Linie liegen. Die Trendlinie der letzten Hochs wurde zwar kurz angetestet, letztendlich erwies sich dieser Widerstand als zu stark.

Die markttechnischen Indikatoren mahnen zur Vorsicht. Das Momentum hat gedreht und tendiert wieder zur Nulllinie. Ebenso gedreht hat nach wochenlangem Hin und Her der DMI, der nun auf Short steht, und auch der MACD sieht so aus, als ob er in nächster Zeit ein Verkaufssignal geben könnte. Bei längerfristiger (wöchentliche Kerzencharts) Betrachtung schaut es auch nicht viel besser aus. Zwar steht der MACD hier eindeutig auf Long, Momentum und RSI verlieren jedoch ein wenig an Fahrt. Der DMI bleibt hier eindeutig negativ.

Der seit fast drei Monaten anhaltende Seitwärtstrend bildet nun langsam ein Dreieck aus. Neue Höchststände gibt es nicht, aber immerhin hält (zumindest vorerst) die Unterstützung beim Low knapp unter der 1.500 Punkte Marke. Wir glauben nicht, dass sich in der nächsten Woche viel ändern wird. Daher erwarten wir weiterhin eine Seitwärtsbewegung zwischen 1.600 und 1.800 Punkten.

  

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Diesmal ist alles anders interessant
AktienGewinn(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.2.09 21:31)

Diesmal ist alles anders - ist der teuerste Satz an der Börse.


Ob der Satz von Investorenlegende Sir John Templeton “Dieses Mal ist alles anders” dieses Mal wirklich stimmt weil dieses Mal wirklich alles anders ist - weil durch das Ausbrechen der Finankrise ein Paradigmenwechsel stattfindet und damit ein jahrzehntelanger Trend gebrochen wird - soll nachfolgende Analyse versuchen zu klären.



Aktienmärkte vor der Wende


Nach einer umfassenden Analyse historischer und aktueller Datensätze haben Aktienexperten eine Reihe von ermutigenden Signalen gefunden, die darauf hindeuten, dass die Kursverluste an den globalen Aktienmärkten inzwischen deutlich übertrieben sind und ein Wendepunkt daher kurz bevorstehen könnte. Allerdings warnen sie vor einer fortgesetzt hohen Volatilität, begleitet von anhaltend schlechten Datenveröffentlichungen.



Übertreibungen an den Börsen


An den Börsen kommt es an den Kapitalmärkten regelmäßig zu Übertreibungen. Obwohl diese nur in der Rückschau vollständig als solche erkennbar sind, „winken satte Belohnungen – oder es können zumindest hohe Verluste vermieden werden – wenn sie erkannt werden“, so ein Aktienexperte. Die Investmentexperten weisen darauf hin, dass Anleger gerade erst vor etwa zwei Jahren nicht angemessen für die von ihnen eingegangenen Risiken kompensiert wurden – eine Beobachtung, die viele ignorierten und dementsprechend teuer bezahlen mussten.



„Heute erhalten Anleger eine großzügige Vergütung für die von ihnen eingegangenen Risiken: Die US-Leitzinsen sind nahe Null, die Renditen am Rentenmarkt – selbst die der bonitätsstärkeren Instrumente – haben zum Teil ‚verrückte‘ Höhen erreicht, und die Berg- und Talfahrt am Aktienmarkt geht weiter. Anders ausgedrückt: Die aktuelle ‚Hype‘ scheint ‚Risikovermeidung‘ zu heißen.“



Zeichen für Trendwende an den Börsen


Die Investmentexperten verweisen auf einige Indikatoren, die sich in der Vergangenheit häufig als Vorboten einer kurz bevorstehenden Trendwende erwiesen haben und damit einen guten Zeitpunkt für einen Wiedereinstieg am Aktienmarkt signalisierten. Dazu gehören eine expansive Geld-, Fiskal- und Steuerpolitik, deutliche Kursverluste am Aktienmarkt, die zu entsprechend attraktiveren Wertzuwachschancen für Investoren führen, ein extremer Pessimismus bzw. große Ängste unter den Anlegern, eine schrumpfende Wirtschaft sowie Stimmungs- und Kurstrends, die darauf hindeuten, dass der Ausverkauf an den Aktienmärkten fast abgeschlossen ist. Alle diese Faktoren treffen auch auf die aktuelle Situation zu, meinen die Aktien-Analysten.



Diesmal ist alles Anders


Die getroffenen Schlussfolgerungen sind natürlich nur dann wirklich relevant, wenn sich die typischen Muster der Vergangenheit auch dieses Mal wiederholen sollten. Angesichts der „klar überwiegenden günstigen Indizien“ erinnern sie jedoch an eine wichtige Beobachtung des berühmten Investors John Templeton, der sagte: „Die vier teuersten Wörter für Anleger lauten: ,Diesmal ist alles anders.‘“


http://www.aktien-gewinn.at/2009/02/15/diesmal-ist-alles-anders/

  

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Politiker sind schlimmer als CEOs
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.2.09 21:35)

....But those congressmen! What a bunch of vain, overstuffed, under-IQed, preening blowhards....

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Bank CEOs Go To Washington
What a pathetic charade yesterday's hearing was


Barney Frank has done the impossible. He’s actually made Ken Lewis seem somewhat sympathetic.

I didn’t get a chance to watch Lewis and the seven other financial services CEOs who went before Frank’s Financial Services Committee yesterday. But I read their prepared statements and the Q&A that followed.


My first reaction: outrage—but not at the CEOs, who, as I’ll show in a minute, didn’t have anything to do with the creation of the credit mess that they were suddenly being made to answer for.

But those congressmen! What a bunch of vain, overstuffed, under-IQed, preening blowhards. For a moment, I thought they would have been better off using their time yesterday to actually study the “stimulus” bill so many seem intent on voting for. Then I thought, why bother? Half those bozos probably don’t know how to read.


The supposed purpose of the hearing yesterday was to determine how the big banks have used the TARP money the government gave them. But that’s of course bogus. If that were all the committee wanted, the answers could have been provided with a written response (which Citi in fact has already prepared).

Rather, the hearing was a photo opportunity for Frank and others on the committee who are so eager to blame bankers for every problem the economy faces today. Unfortunately, Frank and his pals called the wrong guys. Back up for a minute. Congress passed the TARP legislation in the blink of an eye back in September, you may recall; then in October, Hank Paulson summoned the CEOs of ten banking organizations—including the eight who testified yesterday--to Washington, and flatly informed them that they all would participate in a capital investment plan, in order to help prop up the financial system.


Which is to say, the money was jammed down the companies’ throats whether they wanted it or not, which, you may also recall, many didn’t.

And now these same CEOs are viewed as the bad guys. It’s insane.


Barney Frank and others on the committee seemed intent on extracting their pound of flesh. More generally, people seem to be becoming semi-psychotic. Patt Morrison, a columnist for the Los Angeles Times who I assume is a reasonable, gracious individual when she’s not foaming at the mouth, had this to say last week: “I want groveling. I want show-trial sweating and stammering. I want their nine-figure bonus checks endorsed over to the rest of us. I want my 401(k) money back. I want blood. I’m a vegetarian, but I’d make an exception for a smoking plate of CEO en brochette.”

Hold on there, Looney Tune! Of the eight CEOs whose heads you can’s wait to see put on a pike, six run companies that (by no coincidence) had little to do with the creation of the credit crunch, and that have come through the crisis largely unscathed. Of the other two, one (Citigroup’s Vikram Pandit) inherited his bank’s problems, while the other (BofA’s Lewis) foolishly acquired it.


These are not the people who burned down the house. The CEOs who testified yesterday must surely curse the day they ever heard of the TARP and must deeply regret agreeing to take the government’s money. They made no secret of the fact yesterday that they didn’t need or ask for the capital, and but it was forced upon them. But the committee was oblivious. One member, Democrat Paul Kanjorski from Pennsylvania, was sticking with the script no matter what. “For anyone who contends that you do not need the money and that you did not ask for it,” he told the CEOs, “please find a way to return that money to the Treasury before you leave town.”

So clever, Congressman! Kanjorski has to know (he has to, right?) that the banks can’t simply “return the money” they were forced to take (even thought they must be dying to) because it came with a passel of repayment restrictions that will essentially keep it at the banks for years to come. Banks are also required to raise a comparable amount of Tier 1 capital if they want to pay the money back—which, in the current, panic-stricken environment, would be incredibly expensive.


So Kanjorski was just monkeying it up for the cameras—which, of course, was the whole purpose of the exercise in the first place.


http://www.bankstocks.com/ArticleViewer.aspx?ArticleID=5672&ArticleTypeID=2

  

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Fed Cuts Growth Forecasts, Sets 2% as Long-Term Inflation Goal
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.2.09 20:44)

Unterm Strich ist die amerikanische Wirtschaft trotzdem stärker als
die europäische oder japanische - wenn man sich die Wachstumszahlen
in den letzten Quartalen ansieht und die Prognosen für 2009.

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Fed Cuts Growth Forecasts, Sets 2% as Long-Term Inflation Goal
By Steve Matthews

Feb. 18 (Bloomberg) -- Federal Reserve policy makers introduced a long-term U.S. inflation estimate, with most officials aiming to anchor public expectations at a 2 percent rate.

Officials also downgraded their forecasts for growth this year, seeing a deeper contraction as the credit crunch tightens, the Fed said in minutes of the Federal Open Market Committee meeting Jan. 27-28 released today in Washington. Some officials saw a risk of broad declines in prices, a pattern that could worsen the recession by making debts harder to repay.

The introduction of a long-term inflation goal helps bring the Fed closer to the central banks of the euro region, U.K. and other countries that set targets for price increases. The change is part of Chairman Ben S. Bernanke’s campaign to make the U.S. central bank more transparent in its communication of policy.

“Increased clarity about the FOMC’s views regarding longer- term inflation should help to better stabilize the public’s inflation expectations, thus contributing to keeping actual inflation from rising too high or falling too low,” Bernanke said today in a speech in Washington.

A minority of Fed board governors and district-bank presidents favored 1.5 percent or 1.75 percent, according to the forecasts released alongside the FOMC minutes today. Policy makers estimated long-term economic growth at 2.5 percent to 2.7 percent and an unemployment rate at 4.8 percent to 5 percent.

GDP to Shrink

Officials lowered their projections for economic growth this year, with most seeing a contraction of 0.5 percent to 1.3 percent.

“All but a few saw the risks to growth as tilted to the downside,” the minutes said. With financial markets stressed, “they saw a significant risk that the economic recovery could be delayed and initially quite weak.”

weiter:

http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a7Gfy0pM4TaY&refer=home

  

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Goldman Partner haben sich verzockt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.2.09 23:31)

NEW YORK (Reuters) - Goldman Sachs Group Inc (NYSE:GS - News) said several partners must cover margin calls triggered by the depressed value of Goldman stock and many of the firm's hedge funds, but the bank denied it is lending money to its executives.

"Partners can, and many do, have margin accounts at the firm," Goldman spokesman Lucas van Praag told Reuters on Wednesday. "To the extent that a margin call is triggered, they, just like anyone else, will receive a margin call. If the call isn't met, the firm will sell stock to cover the shortfall."

weiter:

http://finance.yahoo.com/news/Goldman-says-partners-hit-by-rb-14402588.html;_ylt=AiGW qPG2Lw0dgpu6F5QgtDm7YWsA

  

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Stanford-Kunden stürmen Banken witzig
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.2.09 15:29)

Einen Tag nach den massiven Betrugsvorwürfen gegen das Finanzimperium des US-Milliardärs Allen Stanford haben hunderte verzweifelte Sparer auf Antigua und in Venezuela versucht, Geld von ihren Konten abzuziehen...

weiter:http://de.reuters.com/article/companiesNews/idDEBEE51I02H20090219

  

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ATX: Mit dem neuen Low ist eine wichtige Unterstützung verloren gegangen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.2.09 20:00)

ATX Datum/Zeit: 20.02.2009 17:51
Quelle: Erste Bank
ATX: Mit dem neuen Low ist eine wichtige Unterstützung verloren gegangen

Der ATX büßte im Wochenverlauf 9,2% ein, wobei noch größere Verluste am Donnerstag wieder aufgeholt werden konnten. Nichtsdestotrotz wurde ein neuer Tiefststand erreicht. Damit ist genau das eingetreten, was zu befürchten war, denn mit dem neuen Low ist eine wichtige Unterstützung verloren gegangen.

Der ATX befindet sich in bester Gesellschaft, denn viele wichtige Indizes sahen in dieser Woche neue Tiefststände. Die markttechnischen Indikatoren vermitteln ein negatives Bild. Das Momentum hat die Nulllinie von oben durchbrochen und damit ein Verkaufssignal ausgelöst. Der MACD steht auch auf Short, und der DMI bestätigt das negative Bild. Der RSI hat ebenfalls negative Tendenzen und ist auf dem Weg zur 30iger Linie, also zum überverkauftem Bereich. Auf wöchentlicher Sicht hat der RSI diesen bereits erreicht. Hier steht der MACD zwar noch auf Kaufen, die MACD Linie nähert sich allerdings bereits der Trigger Linie, was ebenfalls nichts Gutes verheißt.

Nach dem Verlust der Unterstützung bei 1.492 Punkten befindet sich der ATX nun wieder quasi im freien Fall. Eine schwache Unterstützung dürfte nun bei ca. 1.370 Punkten liegen. Wir befinden uns weiterhin in der langfristigen Abwärtsbewegung. Die Hoffnung, schon einen Boden gefunden zu haben, hat sich in dieser Woche in Luft aufgelöst. Für die kommende Woche gehen wir von weiterhin fallenden Kursen aus.

  

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Kassandra ist wieder in Aktion
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.2.09 10:51)

US-Starökonom Roubini sieht das Ende der Krise noch lange nicht in Sicht. Im Gegenteil meint er "es wird noch schlimmer kommen". Das Problem: Er gehört zu den wenigen Experten, die bereits vor mehr als zwei Jahren punktgenau vor der Krise gewarnt haben.

Die Banken- und Kreditkrise in den USA ist nach Einschätzung von US-Starökonom Nouriel Roubini noch lange nicht überstanden. Man habe gerade einmal annähernd die Hälfte hinter sich, sagte Roubini der Nachrichtenagentur Reuters. "Und es wird noch schlimmer." Für 2009 erwarte er ein Schrumpfen der Wirtschaft, im nächsten Jahr könne die Arbeitslosenquote rund zehn Prozent erreichen, sagte der Wirtschaftsprofessor, der als einer von wenigen Ökonomen die derzeitigen Turbulenzen an den Finanzmärkten im Wesentlichen vorhergesagt hatte.

Die geplante Überprüfung der US-Großbanken durch die Regierung begrüßte Roubini. Dies sei ein Schritt, um objektiv zu entscheiden, welche Banken zahlungsunfähig und welche insolvent seien und um die insolventen Banken zu übernehmen. "Wir müssen einige Banken übernehmen", urteilte der Ökonom. Die Verstaatlichung oder Zwangsverwaltung einer Bank müsse jedoch nicht dauerhaft sein. "Ich sehe das als temporäre Maßnahme - sie zu übernehmen, zu sanieren und zurück an den Privatsektor zu verkaufen." Niemand befürworte eine langfristige Regierungsbeteiligung am Bankensystem.

Vor kurzem hatte US-Finanzminister Timothy Geithner einen neuen Rettungsplan für die Bankenbranche vorgestellt. Demnach will die Regierung in den kommenden Wochen bis zu 25 Großbanken einem sogenannten "Stresstest" unterziehen, um zu prüfen, welches der Institute weiteres Kapital braucht. Die Angst vor einer Verstaatlichung ließ die Aktien von Citigroup und Bank of America am Freitag bereits den sechsten Tag in Folge absacken. Das US-Präsidialamt erklärte daraufhin, die Regierung bekenne sich zu einem privaten Bankensystem. "Diese Regierung ist weiterhin fest davon überzeugt, dass ein privates Bankensystem der richtige Weg ist", sagte der Sprecher von Präsident Barack Obama, Robert Gibbs. "Das ist unsere Überzeugung seit einiger Zeit, und wir bleiben dabei."

(APA/Reuters)
21.02.2009

  

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Die Chance auf ein Comeback der Bullen wird immer geringer
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.2.09 18:28)

Eine Trendwende an den US-Börsen scheint unmöglich, denn die Nachrichten aus dem Bankensektor und von der Konjunktur sind zu schlecht um einen Boden zu ermöglichen.

Absturz! Die abgelaufene Börsewoche wird Anlegern noch eine Zeit lang in böser Erinnerung bleiben. Der Dow Jones musste mit einem Wochenminus von 6,17 Prozent ebenso kräftig Federn lassen wie der marktbreite S&P 500 der sogar 6,9 Prozent abgab. Auch die in den vergangenen Wochen weitaus stabilere Nasdaq verlor etwa im selben Ausmaß.

Was die jüngste Verlustserie an der Wall Street aber besonders heikel erscheinen lässt, ist die Tatsache, dass der Dow Jones bereits deutlich unter seinem November-Tief notiert und daher die Chance auf ein Doppeltief passè scheint. Allerdings trifft das für den aussagekräftigeren S&P 500 noch nicht zu. Technische Analysten warnen aber vor weiteren Verlusten. So sieht Mary Ann Bartels von Bank of America den S&P 500 bereits auf 665 Zähler absacken. Er läge damit 61,8 Prozent unter dem Niveau, das den Mittelpunkt der langfristigen Rally von 1982 bis 2007 markiert. Charttechnisch gesehen steuern die US-Börsen damit auf eine entscheidende Marke zu. Der S&P-500, der sich 2007 noch dem Niveau von 1600 Punkte genähert hatte, unterschritt in der Vorwoche das Niveau von 800 Punkten. Der marktbreite Aktienindex nähert sich damit dem Elfjahrestief von 752 Punkten, das er im November erreicht hat.

Anleger sollten aber nicht allzu viel darauf wetten, dass das November-Tief beim S&P 500 hält, denn zu grauslich ist die tägliche Begleitmusik aus dem US-Bankensektor. So lange nämlich die Gerüchte um eine mögliche Verstaatlichung von Bank of America und Citigroup nicht verstummen, wird eine nachhaltige Trendwende nicht möglich sein.
Zudem warten auf Investoren in der neuen Handelswoche wieder ernüchternde Konjunkturdaten: Am Dienstag stehen Zahlen zum Verbrauchervertrauen an und am Freitag dürfte dann die zweite Schätzung für das BIP im vierten Quartal die schlimmsten Befürchtungen wahr machen. Immer mehr Experten erwarten sogar einen Einbruch von bis zu sechs Prozent.

Allerdings sehen an der Wall Street nicht alle schwarz: Angesichts der 787 Milliarden Dollar schweren Konjunkturpakete der US-Regierung sehen viele das weitere Abwärtspotenzial begrenzt. Diese Meinung vertritt etwa Bob Doll von der Fondsgesellschaft BlackRock. Als Chief Investment Officer ist er verantwortlich für die Kapitalanlagen und steht Fondsmanagern vor, die immerhin ein Anlagevolumen von 280 Milliarden Dollar investieren. „Gemessen an den Unternehmensgewinnen sind die Bewertungen an der Wall Street so niedrig wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Die Börse befindet sich derzeit in einer Phase der langsamen Stabilisierung, die einer Erholung vorausgeht", erklärt Doll.

Zu den Optimisten gehört auch James Paulsen, Anlagechef bei Wells Capital Management: „Auf einen Test des Tiefs vom 20. November steuern wir schon seit Jahresbeginn zu", sagt Paulsen, der ein Anlagevolumen von 220 Milliarden Dollar betreut. „Wenn dieses Niveau unterschritten wird, dürfte das nicht das Ende der Welt sein. Es wäre wohl eher ein Schritt hin zu einem Boden. Der Markt unterschätzt nämlich die Maßnahmen, die es in den USA seit August bereits gegeben hat. Die Fed hat den Leitzins auf null gesenkt, wir haben niedrigere Hypothekenzinsen und geringere Renditen bei Unternehmensanleihen und wir haben viel höhere Staatsausgaben", unterstrich Paulsen im Gespräch mit Bloomberg TV seinen Optimismus. „Jeder spricht über das anstehende Konjunkturpaket, doch in den vergangenen zwölf Monaten hatten wir bereits ein Ausgabenpaket über 800 Milliarden Dollar. Soetwas braucht einfach Zeit um zu wirken. In sechs Monaten wird der Effekt auf die Volkswirtschaft deutlich spürbar sein und folglich werden auch die Börsen positiv darauf reagieren."

Die Earnings-Season läuft übrigens bereits aus. Nur Home Depot, H.J.Heinz und Dell haben noch etwas zu Vermelden.

Wirtschaftsblatt.at
22.02.2009

  

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AIG & Citigoup im freien Fall - Der Staat als letzter Rettungsanker
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.2.09 12:40)

Das Musterland des Kapitalismus setzt auf Verstaatlichung: Nach Berichten von "Wall Street Journal" und "New York Times" erwägt die US-Regierung unter Präsident Barack Obama den Staatseinstieg bei mehreren großen US-Finanzinstituten. Vor allem die Citigroup könnte teilverstaatlicht werden. Zudem ist der Versicherungsriese AIG auf weitere Milliardenhilfen angewiesen.

Falls die US-Aufsichtsbehörden zu der Ansicht kommen, dass die Finanzinstitute nicht stark genug seien, um einen weiteren Abschwung der Wirtschaft zu verkraften, könnte der Staat als größter Anteilseigner einsteigen und die Mehrheit der Stimmrechte übernehmen.

Sollte es zu einem Staatseinstieg kommen, würde dieser über den Kauf von Aktien ablaufen. Dabei kämen nur Aktien mit Stimmrecht infrage.

Teilverstaatlichung als Ausweg
Citigroup will sich laut übereinstimmenden Medienberichten durch eine Teilverstaatlichung vor dem Abgrund retten. Die Großbank drängt die US-Regierung demnach zur Aufstockung des Staatsanteils auf bis zu 40 Prozent.

Der Schritt soll den bedrohlichen Börsenabsturz der Citigroup stoppen, die mit ihren enormen Milliardenverlusten zu den weltweit größten Verlierern der Finanzkrise zählt.

"Too big to fail"
Die Citigroup gilt als "too big to fail" - zu groß und zu wichtig, um pleitezugehen. 45 Milliarden Dollar haben die US-Steuerzahler bereits zugeschossen, die Regierung bürgt bei der Citigroup für mehr als 300 Milliarden Dollar.

Das Finanzministerium und die Notenbank erklärten allerdings am Montag in Washington, dass der Staat seine Anteile an den Banken bei Bedarf erhöhen werde, diese aber "in privater Hand belassen" wolle.

Die bei der Citigroup geplante Umwandlung in Stammaktien koste keine neuen Steuergelder, hieß es.

Rekordverlust für Versicherer AIG
AIG droht laut CNBC und "Wall Street Journal" allein im letzten Quartal ein Verlust von rund 60 Mrd. Dollar (46,9 Mrd. Euro).

Der staatlich gestützte Versicherer steht damit vor dem größten Verlust eines Unternehmens in der Geschichte und verhandelt bereits über weitere Finanzhilfen der Regierung, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

Zu den Verhandlungen über neue Regierungsgelder sagte eine mit der Situation vertraute Person am Montagabend, möglich seien weitere Mittel für den Versicherer oder das Begleichen von Schulden durch Aktien. Die Verhandlungen seien jedoch noch im Gange, auch andere Optionen würden diskutiert, fügte die Person hinzu. AIG äußerte sich bisher nicht zu dem Bericht. Auch das Finanzministerium wollte keine Stellung dazu nehmen.

Weltweite Verstaatlichungswelle
Auch in anderen Ländern kommt es infolge der Finanz- und Wirtschaftskrise zunehmend zu Verstaatlichungen im Bankensektor, die in der Branche bis vor kurzem noch als undenkbar galten.

Die deutsche Regierung billigte mit Blick auf die Rettung der ums Überleben kämpfenden Hypo Real Estate gerade ein Gesetz, mit dem erstmals in Deutschlands Nachkriegsgeschichte Banken verstaatlicht und ihre Eigentümer enteignet werden können.

In Großbritannien hat die Regierung bereits Großbanken weitgehend verstaatlicht.

orf.at
24.02.2009

  

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ATX: Erste Bank erwartet neue Tiefststände
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.2.09 18:22)

ATX Datum/Zeit: 27.02.2009 16:54
Quelle: Erste Bank
ATX: Erste Bank erwartet neue Tiefststände

Zu Beginn der Woche fiel der ATX bis auf knapp über 1.400 Punkte oder über 6%, die jedoch größtenteils wieder aufgeholt werden konnten. Auf Wochensicht hatten wir letztendlich ein Minus von 2% stehen. Betrachtet man die wöchentlichen Kerzencharts, so bildet sich gerade ein sogenannter „Hammer“ aus, der eigentlich ein Umkehrsignal darstellt. Was eventuell ebenfalls für eine (zumindest kurzfristige) Erholung sprechen könnte, sind einige markttechnische Indikatoren.

Kurzfristig liefert zwar der MACD noch immer ein Verkaufssignal, jedoch steigt die MACD Linie und nähert sich somit seiner Trigger Linie. RSI und Momentum haben ebenfalls gedreht, Impulse gehen von diesen Indikatoren aber noch nicht aus. Der DMI steht weiterhin auf short.

Auf wöchentlicher Basis sehen wir den MACD weiterhin auf long, und auch das Momentum ist sehr nahe an einem Kaufsignal. Ignorieren dürfen wir jedoch nicht, dass der langfristige Abwärtstrend noch voll intakt ist, und dass die Bodenbildung noch nicht abgeschlossen ist. Wie bereits letzte Woche befürchtet, haben wir in dieser Woche neue Tiefstände gesehen und zwar mit erhöhten Volumina. Wenn es eine Erholung geben sollte, dann eher nur kurzfristig, die aktuellen markttechnischen Indikatoren sind zu schwach, um sich gegen den Trend zu stellen. Wir gehen davon aus, dass wir bald neue Tiefstände sehen werden.

  

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Dow & S&P wieder sehr stark
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.3.09 21:14)

Kaum geht es einige Tage rauf, rutscht der Thread schon weit nach hinten...

Öl ist auch schon knapp an der 50 Dollar Marke.

  

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Insiderkäufe explodieren interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.3.09 21:38)

Friedrich Huemer tut es, Stefan Pierer tut es und auch Hans-Peter Haselsteiner tut es. Die Vorstände von Österreichs börsenotierten Unternehmen decken sich auf dem aktuell niedrigem Kursniveau wieder mit Aktien ihrer Unternehmen ein. Nachdem im vierten Quartal 2008 für jeden Euro der aus einem Aktienverkauf eines Insiders erlöst wurde 1,6 € investiert wurden, ist das Verhältnis zwischen Verkäufen und Käufen heuer in die Höhe geschnellt. Für Marktbeobachter ein deutliches Zeichen dafür, dass die Manager mit einer Erholung der Kurse rechnen und ihre Unternehmen auf Basis des aktuellen Kursniveaus für niedrig bewertet halten. In Summe wurde von den Managern bis Mitte März rund 35 Millionen € in den Kauf von Aktien investiert. Im Gegenzug wurden lediglich 1,5 Millionen € aus Verkäufen lukriert.

"Das Comeback der Insider" - alle Details am Mittwoch im WirtschaftsBlatt.

  

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Halbwissen ist Macht interessantinteressant
Rang: thunderroad(326) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.3.09 19:06)

Halbwissen ist Macht - Eine Börsenhändlerin rechnet ab

Von Abscheu über ihren Gelderwerb als Brokerin geplagt, wirft Anne T. ihren hochbezahlten Job hin und schreibt ein Buch darüber, wie sich die Finanzwelt verdummen ließ.

Als Nicolas Rolin, der wegen seiner Härte und Habgier verhasste Kanzler von Philipp dem Guten im Burgund des 15. Jahrhunderts, von Reue gepackt sein Gewissen erleichtern wollte, stiftete er das Hospice de Beaune, das bis heute wegen seiner großartigen burgundischen Architektur berühmte Krankenhaus zur Pflege der Armen.

Als Anne T. von Selbstvorwürfen und Abscheu über ihren zynischen Gelderwerb als Brokerin geplagt, ihr Gewissen erleichtern wollte, warf sie ihren hochbezahlten Job hin und schrieb ein Buch. Von einer Spende für den Wiederaufbau der durch so viele Broker wie sie ruinierten Wirtschaft ist nichts bekannt. Was im Spätmittelalter die religiöse Buße war, ist im 21. Jahrhundert das publizistische Bekenntnis.

Den abgestürzten Unternehmen nützt die späte Einsicht nichts mehr, sie bedient nur die verbreitete Verachtung der Investmentbanken und gibt dem Affen Zucker. Trotzdem ist es ein aufschlussreiches Buch, selbst seine enormen Schwächen einkalkuliert.

Der Drang zum öffentlichen Bekenntnis macht aus “Anne T.” - die nur unter diesem Pseudonym “auspacken” möchte, da sie auch die auftretenden Broker, Fondsmanager und Kunden anonymisieren muss - noch lange keine Schriftstellerin. Ihre Sprache bleibt, bis auf die schließlich durchbrechenden Skrupel, so grobschlächtig und auftrumpfend, wie sie im “Frontoffice” der Investmentbanken gesprochen wird, in dem die Broker ihr Geschäft betreiben. Deshalb passt der forsche Ton zu der Geschichte, die die Ich-Erzählerin zu berichten hat. Mit schneller Auffassungsgabe, Mut, Ehrgeiz und Geldgier (und wohl auch mit weiblichen Reizen, die ihr zu Hilfe kommen) ausgestattet, steigt sie in dem bulligen Milieu des Investmentbankings auf, kehrt ihm mitten im Erfolg den Rücken und gibt es der Entlarvung preis.

Im Unterschied zu den fiktiven Brokern wie Sherman McCoy in Tom Wolfes “Fegefeuer der Eitelkeiten” oder auch Patrick Bateman in Bret Easton Ellis’ “American Psycho”, deren literarisches Leben sich bei allem Glanz von Geld und Cleverness über menschlichen Abgründen bewegt, verläuft Anne T.’s Werdegang geradlinig, oberflächlich und undramatisch wie eine simple physikalische Kippschaltung: Steil und stetig geht es aufwärts, mit einem Mal bricht die Motivation weg, und aus ist es mit dem ihr unheimlich gewordenen Gelderwerb. Am Ende bleibt keine gebrochene Figur, vielmehr eine befreite junge Frau, die die Nase voll hatte. Keine Existenznot, keine ungelösten Konflikte.

Dafür liefert sie den seltenen Einblick in ein Geschäftsgebaren, das nicht nur wegen der komplizierten Finanztechniken für Laien schwer zugänglich ist. Schwer zugänglich ist es vor allem deshalb, weil zu seinem Erfolgsmodell gehört, dass man ein Geheimnis darum macht. Nicht diskret, sondern rätselhaft. Vor allem den innersten und heißesten Kern des Kapitalmarkts der letzten zwanzig Jahre, das Erzeugen und Handeln mit Derivaten und “strukturierten Produkten”, umgab selbst in den Augen der übrigen Bankenwelt eine enigmatische Aura.

Hierhin hatte es die ehrgeizige Anne T. geschafft, hier war das alchemistische Labor, in dem noch aus riskantesten Krediten und Termingeschäften ertragreiche Wertpapiere erfunden und in Umlauf gebracht wurden. Hier wurde mit mathematischer Finesse und Phantasie das große Geld geschöpft, das in Milliardensummen täglich um die Welt flutete und dessen Struktur außer diesen Experten keiner begriff - und auch nicht zu begreifen hatte.

Geld ist in diesem Labor weit davon entfernt, bloßes Tausch-, Kredit- oder Liquiditätsmittel zu sein. Die Essenz des Laborgeldes ist es, Risiken in Handelsgut zu verwandeln. Das geschieht, indem man die Risiken kalkulierbar und damit Wetten zugänglich macht: strukturierte Produkte sind strukturierte Wetten. Das hier erzeugte Geld wird folglich nur vermehrt, in dem man die Risiken vermehrt. Deshalb sind die allermeisten Risiken, die gehandelt werden, künstlich definierte Risiken. Einfaches Beispiel: Welchen Preisabstand werden zwei beliebig ausgewählte Aktien in sechs Monaten haben?

Zwar kann man auch die Einsätze, die auf den Ausgang solcher Wetten setzen, verbriefen wie normale Wertpapiere. Aber kalkulieren kann man ihr Risiko (genauer gesagt: Bemessung, Verlauf und Volatilität des Risikos über eine bestimmte Zeit) nur wahrscheinlichkeitstheoretisch. So wurde Geld in demselben Maß unendlich vermehrt, in dem seine nachvollziehbare Beherrschung auf ein extremes Minimum reduziert wurde - reduziert auf jene wenigen Spezialisten, die die synthetisch strukturierten Risiken durchschauen konnten. Aus der Sicht des Alltagsgebrauchs und der ubiquitären Abhängigkeit vom Geld eine anmaßende Perversion sondergleichen.

Das alles muss man sich bei Anne T. selbst zusammenreimen, aber welchen undurchdringlichen Schleier diese Geldschöpfung umhüllt, macht sie sehr anschaulich. Einmal, erzählt sie am Rande, erfüllte sie einem normalen Bankier dessen Traum und ermöglichte ihm einen Besuch im Brokerzentrum ihrer Bank. So wenig der gute Mann in diesem mit komplexen mathematischen Formeln umflorten Tempelbezirk verstand, so schwer beeindruckt war er. “Wir orientieren uns natürlich”, erklärte ihm einer der Broker, “an den gehandelten Volatilitäten an der EUREX, da bekommen wir aber nur einen Bruchteil der Volatilitäten mit, die wir für unsere Arbeit benötigen. Danach wird die Luft jedoch dünner. Wir kalibrieren mit GARCH beziehungsweise nutzen Modelle stochastischer Volatilität, etwa Hull. Außerdem haben wir noch das Problem der Fat Tails in den Volas, die Smiles, die Skews . . .”

Aha

Mit mehr als einem “Aha” konnte der Bankier derlei Erläuterungen nicht kommentieren. Und dieses begriffsstutzige “Aha” markiert ziemlich genau den Erkenntnishorizont, den noch nicht einmal ein Finanzmann überschreiten konnte, geschweige denn ein Laie, der als Kleinanleger das letzte Glied in der Risikogeldschöpfungskette bildet.

Wie ein roter Faden zieht sich durch die Schilderungen, mit welch ausdauernder Häme die Broker über die Ahnungslosigkeit ihrer Kunden herzogen, vor allem auch über die Ahnungslosigkeit der Fondsmanager und der Portfolioverwalter großer Unternehmen. Wenn nur die versprochene Rendite verlockend genug war, konnten die verkauften Risiken gar nicht raffiniert genug aufgebaut sein - als ob die Unergründlichkeit der Raffinesse schon selbst das Gütesiegel bot. Das Bankgewerbe, dessen Charakteristikum einst die schlaue Übervorsicht und die Übersicherung seiner Anlagengeschäfte war, trat die Vorsicht an eine Mathematik ab, die es nicht kapierte, und ließ sich durch den Voodoo-Zauber komplexer Gleichungen verdummen.

Dass auch sorgfältigste mathematische Risikokalkulation nur eine Scheinsicherheit liefert, ist jetzt, nach dem Kollaps, eine wohlfeile Einsicht, doch sie war schon vorher zu haben. Das Spekulative am Spekulationsgeschäft kann keine Mathematik beseitigen. 1998, nach der ersten Erschütterung des Finanzmarkts durch den Zusammenbruch des Hedgefonds LCTM (zu dessen Chefs übrigens die beiden Nobelpreisträger Fischer Black und Myron S. Scholes gehörten, auf deren Differentialgleichungen zur Preis-, Volatilitäts-und Risikoentwicklung von Wertpapieren alle Mathematik der strukturierten Produkte aufbaut), bereits 1998 also warnte ein internes Memorandum der Investmentbank Merrill Lynch vor der Sicherheitsillusion. Mathematische Finanzmodelle, hieß es, “lösen das Gefühl einer größeren Sicherheit aus, als sie tatsächlich garantieren können. Darum sollte man sich nur begrenzt auf sie verlassen”. Eigentlich eine Binsenweisheit, die aber der Magie der wundersamen Modelle nicht standhielt, auch nicht bei den Warnern selbst. Heute gibt es Merrill Lynch als selbständige Bank nicht mehr, sie verspekulierte sich am Derivatenmarkt für Immobilienkredite.

Pubertäre sexistische Angeber

Dass die gesamte Finanzwelt sich zum kollektiven Ritt über den Bodensee aufmachte, führt Anne T. allein auf die Gier der handelnden Bankiers und Broker zurück. Das ist, gemessen an den komplizierten Bedingungen, die dem Kapitalmarkt den jahrelangen phantastischen Ritt ermöglicht haben, eine sehr dürftige Erklärung. Doch das schadet dem Buch trotz seines knalligen Tenors nicht sonderlich, weil es ohnehin jegliche Analyse vermeidet, ja noch nicht einmal die Gelegenheit ergreift, die strukturierten Produkte im Detail darzustellen, obwohl sie doch im Mittelpunkt stehen.

Was aber stattdessen von Anne T. illustrativ beschrieben wird und die Lektüre lohnt, das sind die Atmosphäre und Mentalität der agierenden Broker. Man kann sich die Stimmung in deren Großraumbüro, sobald der Zeitdruck für einen Moment nachlässt, gar nicht pubertär, angeberisch, sexistisch und dümmlich genug vorstellen. Hier profitiert der Bericht mächtig davon, dass es eine junge Frau ist, die sich in dieses Milieu begeben hat. Auch wenn sie in ihrem Ehrgeiz meinte, das primitive Spiel mitspielen zu müssen, so verkannte sie doch nie dessen Erbärmlichkeit. War aber dann wieder die volle Präsenz verlangt, verwandelten sich die unreifen Jungs mit einem Schlag in hochkonzentrierte Professionelle, deren Verstand, Wachsamkeit und Entscheidungsschnelle sofort auf der Höhe dessen war, was die sekundengetaktete Artistik des Millionengeschäfts von ihnen verlangte. Das ist kein faustisches Hin und Her zwischen zwei Persönlichkeiten, sondern der Wechsel zwischen den beiden Seiten ein und derselben mentalen Medaille - Professionalismus ohne soziale Substanz.

Immerhin, mit ihrer Beherrschung der eingesetzten Mathematik verfügten sie über das Halbwissen, das die Kalkulationen über die zugrunde liegenden Risiken im allerbesten Fall hergeben. Alle anderen, in erster Linie ihre Kunden, kamen nie über ein Bruchteil dieses Halbwissens hinaus. So gesehen waren die Broker tatsächlich die Masters of the Universe, wie es ihrer infantilen Einbildung entsprach. Nie kam es in ihren pubertären Sinn, dass sie deshalb auch die Hauptverantwortung für das wirtschaftliche Desaster tragen, das ihr Risikogeld auslösen konnte.

ANNE T.: Die Gier war grenzenlos. Eine deutsche Börsenhändlerin packt aus. Econ Verlag, Berlin 2009. 240 Seiten, 18 Euro.

  

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ATX: Das Schlimmste dürfte bereits hinter uns liegen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.3.09 09:48)

ATX Datum/Zeit: 20.03.2009 15:16
Quelle: Erste Bank
ATX: Das Schlimmste dürfte bereits hinter uns liegen

Der ATX konnte in der vergangen Woche seinen fulminanten Rebound fortsetzen. Das intraday Wochenplus beläuft sich aktuell auf knapp 7%, der österreichische Leitindex notiert nun wieder im Bereich von 1.600 Punkten. Besonders eindrucksvoll fiel das Überwinden des massiven Widerstandes bei 1.500 aus, das hohe Volumen bestätigte den enormen Kaufdruck.

Die Oszillatoren haben sich weiter verbessert. Der MACD steht knapp davor die Signallinie zu überschreiten, zudem hat sich eine positive Divergenz ausgebildet. Der RSI nähert sich dem überkauften Bereich, das Momentum ist als positiv zu werten und die Stochastik spricht ebenso für die eine weitere Erholung. Der DMI hat sein Kaufsignal der Vorwoche eindrucksvoll bestätigt. Aus Candlestick-Sicht ist besonders positiv zu werten, dass faktisch alle Schlusskurse der bisher 10-tägigen Erholung am oder nahe am Tageshoch lagen. Zudem sind zahlreiche „shaven bottoms“ zu sehen, dh. die Eröffnungskurse wurden im Handelsverlauf praktisch nie unterschritten. Ebenfalls ein sehr positives Signal.

Der 50-tägige gleitende Durchschnitt konnte bereits überschritten werden, nächstes Ziel wäre der 100-tägige MA, der mit dem Gann-Bereich von 1.665 einen Kreuzwiderstand bzw. eine Cluster-Zone bildet. Im Zuge einer längeren Bärenmarktrallye läge das erste Kursziel im Bereich des 23,6% Fibonacci-Retracements bei 2.246 Punkten.

Bei wöchentlicher Chartbetrachtung ist ebenso bei 1.500 ein „shaven bottom“ zu erkennen, für übertriebene Euphorie ist es jedoch leider zu früh, die mittel- und langfristigen Abwärtstrends sind nach wie vor intakt. Fazit: Der ATX baut gerade sein deutlich überverkauftes Szenario ab und befindet sich auf Erholungskurs. Das kurzfristige Bild sieht sehr positiv aus, von einer langfristigen Trendumkehr zu sprechen, wäre jedoch verfrüht. Das Abwärtsmomentum hat sich jedoch klar verringert, das Schlimmste dürfte für den ATX bereits hinter uns liegen.

  

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RE: ATX: erste bank widerspricht sich selbst
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.3.09 10:03)

oben schreiben sie das schlimmste liegt hinter uns, da wieder die langfristigen abwärtstrends sind intakt.

ATX Datum/Zeit: 20.03.2009 15:05
Quelle: Erste Bank
ATX: Noch keine Entwarnung

Eine starke Performance konnte der Wiener Leitindex ATX diese Woche auf das imaginäre Parkett zaubern. Getrieben von überaus starken Bankenaktien stieg der Index um 9,8%. Die Erste Group konnte in dieser Woche um 31,8% (!) zulegen, Raiffeisen Int. um 24,5%. Die Hauptgründe für diese starke Performance liegen v.a. darin, dass viele internationale Medien und Ratingagenturen in punkto negativer Berichterstattung über die CEE-Region nun "zurückrudern" müssen und sehen, dass die Region im Schnitt eine deutlich bessere BIP - Entwicklung als Westeuropa verzeichnen wird und dass die Verschuldung in der Region eigentlich geringer als in vielen Staaten Westeuropas bzw. natürlich der USA ist. Auch ein positives Sentiment für Finanzwerte allgemein unterstützte diese Rallye. Und nicht zuletzt waren gerade diese Bankenwerte einfach massiv überverkauft. Auf der Verliererseite findet sich leider unsere Kaufempfehlung Intercell, wo seit dem Abgang des Ex-CFO Lanthaler - zumindest temporär - die Luft draußen ist. Hier muss die Marktzulassung des JE-Impfstoffs in USA, auf die wir nun jeden Tag warten, für frischen Wind sorgen. Auch die Österr. Post kam nach einigen Rückstufungen in dieser Woche (u.a. auch von uns) mit -6,6% etwas unter die Räder. Die Aktie litt einfach an Umschichtungen in Werte, die mehr zurückgekommen waren. Die Österr. Post war ja im letzten Jahr der beste ATX-Wert und konnte sich auch im Jahr 2009 bis dato glänzend halten. Wir rechnen zwar nicht mit einem Kursverfall, aber mit einer relativ besseren Performance von anderen Aktien. Deshalb unsere Rückstufung auf Halten diese Woche.

Die nächste Woche wird nochmals interessant. Raiffeisen Int. wird am Donnerstag die detaillierten Zahlen zum abgelaufenen Jahr 2008 bekanntgegeben und man darf gespannt auf Kommentare zur aktuellen Situation warten. Am selben Tag berichtet auch Vienna Insurance Group, wo wir ebenso einen positiven Impuls sehen könnten. Das Bild wird von zahlreichen Quartalszahlen von Immobilienunternehmen abgerundet (CA Immo, CA Immo Int., Immoeast, ECO und conwert). Der positive Schwung der letzten Woche könnte durchaus noch etwas weiter anhalten, eine allgemeine Entwarnung ist das aber noch nicht. Die langfristigen Abwärtstrends bleiben klar intakt. Selektive Zukäufe sehen wir bei Vienna Insurance Group, Andritz, Verbund, conwert, Intercell oder OMV als interessant.

  

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USA präsentieren neuen Plan zur Abwicklung fauler Wertpapiere
jonnyfreutsich(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.3.09 09:20)

21. März 2009, 20:03USA präsentieren neuen Plan zur Abwicklung fauler WertpapiereWashington will private Investoren locken
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Washington - Die US-Regierung will nach einem Zeitungsbericht am Monatg einen neuen Plan vorstellen, mit dem Finanzinstitute vom Ballast fauler Wertpapiere befreit und das Kreditgeschäft wieder in Gang gebracht werden soll. Zusätzlich zu den bereits beschlossenen Programmen könnten dafür zwischen 75 und 100 Milliarden Dollar bereit gestellt werden, berichtete das "Wall Street Journal (WSJ)".
MEHR ZUM THEMAProjekt Steigern Sie die Effizienz von ProjektenFinanzierung CMC Markets BörsenrennenWerbungDamit sollten vor allem private Investoren gewonnen werden, die aufgrund der allgemeinen Entrüstung über die Bonus-Zahlungen beim angeschlagenen US-Versicherungsriesen AIG nach umfangreichen Staatszuwendungen sehr vorsichtig seien.
Neue Einheit
Zudem solle beim Bundesinstitut für die Versicherung von Bankguthaben FDIC eine neue Einheit geschaffen werde, die faule Kredite übernehmen könnte, berichtet das "WSJ" weiter. Des weiteren treibe die US-Regierung die Bildung eines gemeinsamen Fonds von Staat und Privatinvestoren voran, der Hypotheken gestützte und andere Wertpapiere übernehmen solle.
Dieser Fonds könnte von privaten Investment-Managern geführt und sowohl mit privaten und als auch öffentlichen Geldern ausgestattet werden. Der neue Plan könnte dem Bericht zufolge "die beste Möglichkeit" der US-Regierung sein, der Finanzkrise entgegenzuwirken. (APA/AFP)

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da bin ich neugierig ob das tatsächlich was bringt bzw. ob es überhaupt funktioniert.

Warum sollten private investoren auf einmal faule wertpapiere kaufen wollen. Wenn das so ist würden diese investoren schon in den banken investiert sein (und faule wertpapiere und dazu noch eine firma besitzen).


ich glaube die sache wird ein ziemlicher rohrkrepierer...

  

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RE: USA präsentieren neuen Plan zur Abwicklung fauler Wertpapiere
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.3.09 11:35)

och, druckt halt die FED noch eine billion dollar zusätzlich. eine billion mehr oder weniger fällt doch gar nimmer auf.

dann habens US-treasuries um eine billion, faule wertpapiere um eine billion. kann man schön gegenverrechnen und plötzlich löst sich das ganze problem in luft auf. is ja genial *gg*

  

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RE: USA präsentieren neuen Plan zur Abwicklung fauler Wertpapiere
jonnyfreutsich(1) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.3.09 17:29)

die sprechen aber von erheblichen anteilen von PRIVATEN investoren - ich denke nicht dass die die FED damit meinen ;-(

  

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RE: USA präsentieren neuen Plan zur Abwicklung fauler Wertpapiere witzig
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.3.09 18:51)

>die sprechen aber von erheblichen anteilen von PRIVATEN
>investoren - ich denke nicht dass die die FED damit meinen
>;-(


wieso nicht? die FED ist doch eh privat und nicht staatlich.

  

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RE: USA präsentieren neuen Plan zur Abwicklung fauler Wertpapiere
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.3.09 20:32)

>da bin ich neugierig ob das tatsächlich was bringt bzw. ob es
>überhaupt funktioniert.
>
>Warum sollten private investoren auf einmal faule wertpapiere
>kaufen wollen. Wenn das so ist würden diese investoren schon
>in den banken investiert sein (und faule wertpapiere und dazu
>noch eine firma besitzen).

Alles hat seinen Preis, wenn er niedrig genug ist finden sich auch
dafür Hedge-Fonds.

Ich glaube aber für die Gesamtwirtschaft ist das mittlerweile nicht
mehr soo relevant - nach meiner Meinung sind das größere Problem
mittlerweile die gestiegenen Sparquoten, vor allem in den USA (von
0% auf 5%). Ein derartiger Nachfragerückgang muß sich bemerkbar
machen. Selbst wenn alle Bankbilanzen sofort völlig gesäubert würden
ändert das daran nichts und kehrt diesen Prozeß nicht um.

Die Amerikaner haben jahrezehntelang über ihren Verhältnissen gelebt
und jetzt bekommen sie die Rechnung präsentiert. Die Finanzkrise mit der
ausgelösten Angst hat dafür das Stichwort gegeben.

  

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RE: USA präsentieren neuen Plan zur Abwicklung fauler Wertpapiere
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.3.09 23:10)

>Ich glaube aber für die Gesamtwirtschaft ist das mittlerweile
>nicht
>mehr soo relevant - nach meiner Meinung sind das größere
>Problem
>mittlerweile die gestiegenen Sparquoten, vor allem in den USA
>(von
>0% auf 5%).

nicht nur die usa, die ganze welt "leidet" darunter. aber die staaten arbeiten daran, die sparquote der privathaushalte und unternehmen auszugleichen.


  

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Republikaner nennt Obama-Etat "gewissenlos"
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.3.09 23:17)

Der einflussreiche republikanische Senator und Finanzexperte Judd Gregg hat den von US-Präsident Barack Obama vorgelegten Staatshaushalt 2010 als "fast gewissenlos" kritisiert. Die geplante Ausgabenpolitik Obamas werde die USA in den kommenden zehn Jahren in den "Staatsbankrott" treiben, sagte Gregg heute dem Sender CNN.

Gregg war von Obama zu seinem Handelsminister berufen worden, der Republikaner hatte aber noch vor der Bestätigung im Senat auf den Kabinettsplatz verzichtet, weil er die Wirtschaftspolitik Obamas nicht mittragen wollte.

Obama handle wie ein Pilot, dessen Instrumente nur noch Treibstoff für 15 Minuten anzeigten, und der dennoch sage, "machen wir uns keine Sorgen, wir fliegen noch weitere zwei Stunden", sagte Gregg. Im wirklichen Leben würde ein solches Flugzeug abstürzen, so "wie das Land abstürzen wird und wir unseren Kindern ein Land übergeben, dass nicht mehr zu bezahlen ist", sagte der Senator. Die Folgen der Ausgabenpolitik Obamas in den kommenden zehn Jahren wären "der Bankrott der Vereinigten Staaten".

Lob für Hilfen im Finanzsektor
Gregg lobte allerdings die Bemühungen der neuen Regierung, den angeschlagenen US-Finanzsektor mit massiver Staatshilfe zu stabilisieren. Hier hätten Regierung und US-Notenbank "die richtige Richtung" eingeschlagen.

Obama kämpft derzeit um die Zustimmung des Kongresses für seinen Jahreshaushalt 2010 in Höhe von 3,55 Billionen Dollar. Dabei würde laut des unabhängigen Kongress-Rechnungshofs ein Fehlbetrag von 1,4 Billionen Dollar entstehen. Dies würde eine Rekord-Kreditaufnahme des Staates in Höhe von mehr als 13 Prozent des US-Bruttoinlandsprodukts bedeuten bedeuten. Bis 2019 würden sich demnach die staatlichen Defizite auf insgesamt 9,3 Billionen Dollar summieren.

orf.at
22.03.2009

  

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Goldman möchte Geld schon zurückzahlen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.3.09 20:47)

Goldman Sachs Said to Be in Talks to Repay TARP Funds (Update1)
By Christine Harper and Elizabeth Hester

March 24 (Bloomberg) -- Goldman Sachs Group Inc., once the most profitable firm on Wall Street, is talking with U.S. regulators about repaying the $10 billion it received from the government by mid-April, a person familiar with the matter said.

Goldman Sachs hasn’t formally applied to give back the money, which the New York-based company received as part of the first round of the Troubled Asset Relief Program, the person said, declining to be identified because the talks are private.

Bank executives are chafing under increased scrutiny that accompanied the bailout money, as public outrage over bonuses and executive perks intensifies. The government may be reluctant to let any banks pay back the TARP money now, because it could pressure other companies that still need the cash to return it, according to Peter Sorrentino, who helps manage $13.3 billion at Huntington Asset Advisors in Cincinnati.

“The regulators do want to keep all these guys on the same page,” Sorrentino said in an interview. “It’s like a chain gang, you’ve got them all in handcuffs. If you let some of them out, then you’ve got a couple off the reservation.”

Goldman Sachs doesn’t expect to be allowed to repay the TARP money until the Treasury finishes so-called stress tests of major banks’ financial stability, the person said. Regulators said last month they expected to complete the review in April.

“We’ve indicated our desire to repay TARP capital sooner rather than later, but obviously won’t do anything without the approval of our regulators,” Goldman Sachs spokesman Lucas Van Praag said.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aW2jw0bHcg3s&refer=home

  

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RE: Goldman möchte Geld schon zurückzahlen
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.3.09 21:03)

die haben wohl zuviel mit ihren
shortstrategien und 'analysen'
verdient

  

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RE: Goldman möchte Geld schon zurückzahlen
Rang: wasnun(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.3.09 22:19)

Wie jetzt? Revolution abgesagt? Funktioniert der Kapitalismus doch? Oder ist das ein Beweis, dass Kapitalismus nicht funktioniert?

  

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The PPIF Plan: A Step In The Right Direction, But No Cure-All
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.3.09 23:50)

The PPIF Plan: A Step In The Right Direction, But No Cure-All:
. . . and certainly not dead on arrival, despite what Krugman says

Thomas Brown ( about me )
Posted Today
bankstocks.com
tbrown@bankstocks.com

Yesterday Treasury secretary Geithner finally fleshed out the government’s plan to create more liquidity for the toxic (sorry, now they’re called “legacy”) loans and securities on banks’ balance sheets. The program is complicated, and important details have yet to be filled in. But from what I can see, the plan should help close, if not eliminate, the gap between the assets’ lowball “market” values and their carrying values on banks’ books. That’s a good thing—but it may not be the panacea that many people think.

I’ll spare you the details of the plan, called the Public-Private Investment Fund, PPIF. (If you can’t help yourself, they are here.) Let me say up front, though, that while I’m not a huge fan of the program, I do believe it will accelerate the clean-up of some banks’ balance sheets.


No one can tell how big a success the plan will be until its final details emerge, of course. But it will almost certainly help liquidity, since the government will provide ample low-cost financing to private-sector buyers. And it will help pricing, as well, since buyers will be able to use leverage that would otherwise be unavailable.

A big question, though is whether banks will be willing to sell at the prices prospective buyers will want to pay. Take Bank of New York Mellon, for example. Last year, after marking its securities to market per FAS 157, the company took $1.6 billion pre-tax charge on its on mortgage-related securities. Management says the expected credit-related loss on the paper comes to just $535 million; the remainder, $1.1 billion, was due to spread-widening, and has nothing to do with the credit quality of the underlying mortgages.


Perhaps Bank of New York will simply want to get this part of the cycle behind it, and will be willing to sells the MBS into the PPIF at its carrying price. But if the company really believes the paper’s true impairment is just $535 million, rather than $1.6 billion, should it really consider giving up an extra $1 billion in value? I would be very hesitant to do that, and I expect many bank managements in similar situations would be, as well.

So even if under the PPIF, an investor’s required return would be equal to a selling bank’s carrying value, will the bank sell? I’m not sure. I hope not, in many cases.


I believe it’s fairly obvious the assets most likely to be sold via the PPIF are those (be they loans or securities) that banks are carrying at “market” rather than the assets they’re carrying at accrual values. This means, in particular, assets that were acquired and marked to market in the past year, such as the Wachovia assets acquired by Wells Fargo, Washington Mutual assets acquired by JPMorgan Chase, and National City assets acquired by PNC.

So, in my view, the PPIF can do no harm. Potential investors will be in a position to make fair (but I assume not generous) offers for bank assets, which banks will be able to either to accept or decline. That is a good thing, but it won’t cleanse bank balance sheets in a single stroke.


Still, economist and New York Times columnist Paul Krugman declared the Treasury program dead on arrival yesterday morning; as you might guess, Krugman, a Roubini-ite, believes the assets to be “toxic.” If the banks marked them down to their true value, he believes, the system would be insolvent. All PPIF will do is exacerbate the banking industry’s ongoing vicious cycle: banks will continue mark down their assets, the markdowns will exacerbate losses, capital will then continue to shrink, so lending will keep on contracting, and the recession will thus never, ever end. Krugman’s solution: nationalize the banks, and the sooner, the better, to get credit creation started again.


As Krugman writes in his column: “The common element to the Paulson and Geithner plan is the insistence that the bad assets on banks’ books are really worth much, much more than anyone is currently willing to pay for them. In fact, their true value is so high that, if properly priced, banks wouldn’t be in trouble.”


He goes on to say that, because of the government subsidy on financing, the PPIF might lead to transaction prices that might be higher than “real” market prices. But he doesn’t believe that’s the real problem.

“The real problem with this plan," he writes, "is that it won’t work. Yes, troubled assets may be somewhat undervalued.”


I doubt it, professor! In the very same column you say a) that these assets are so toxic that, if their true values were recognized, the banking system would be insolvent, and b) these same assets “somewhat undervalued” on banks’ balance sheets? You can choose one or the other. But you can’t choose both!

As I see it, the PPIF can only be a positive to create a more liquid market for banks’ “toxic” assets and, in turn, to move us to the day when Cassandras like Krugman have to stop calling the banks insolvent and urging that they be nationalized.

http://www.bankstocks.com/ArticleViewer.aspx?ArticleID=5741&ArticleTypeID=2

  

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Japan Crunch Eases as BOJ Buys Commercial Paper
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.3.09 21:33)

Wobei es ziemlich egal sein dürfte ob sie 1% oder 0,2% zahlen....

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Japan Crunch Eases as BOJ Buys Commercial Paper
By Saburo Funabiki and Norihiko Kosaka

March 25 (Bloomberg) -- Japan’s companies are paying the
least to borrow since 2006 after the central bank started buying
commercial paper, signaling an end to the credit squeeze that
helped push the world’s second-biggest economy into recession.

The yields on commercial paper from
the strongest companies dropping back below interbank rates
after the Nikkei newspaper reported in December the Bank of
Japan may buy the securities. Corporate rates plunged to 0.2
percent today, the lowest since May 2006, after the BOJ started
buying commercial paper Jan. 30 and the state-run Development
Bank of Japan last month also decided to make such purchases.

“There’s a sense of reassurance spreading about corporate
funding, something not seen since Lehman Brothers collapsed,”
said Hiroshi Seki, a market economist at Totan Research in Tokyo.
“The policy’s impact on commercial paper was greater than
expected, even perhaps more than was needed.”

The BOJ started focusing on measures to bring down
corporate borrowing costs after lowering the benchmark interest
rate to 0.1 percent in December failed to unlock credit markets.
The bank started buying assets such as commercial paper and
corporate bonds from banks, while pumping cash into the
interbank money market.

After the Nikkei report, rates on newly-issued three-month
commercial paper slid from 1.025 percent on Dec. 16 to 0.55
percent Dec. 25, according to Tokyo Tanshi data.

The Tokyo three-month interbank offered rate, or Tibor, a
measure of the cost of lending between banks, also declined, to
0.74 percent at the end of 2008, after peaking at a 10-year high
of 0.922 percent on Dec. 16.

  

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Börsenzeitung dient als Kontraindikator interessantgut analysiert
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.3.09 21:16)

Börsen-Zeitung: Übertriebene Erholung, Börsenkommentar 'Marktplatz'
von Dieter Kuckelkorn

Frankfurt (ots) - Eigentlich war es eine erfreuliche Börsenwoche.
Trotz der Gewinnmitnahmen am Freitag haben die meisten Aktienmärkte
ihre Erholung im Wochenvergleich fortgesetzt. Der Dax hatte in den
vier Tagen per Donnerstag 4,7% zugelegt. Am Freitagabend blieb davon
immerhin noch ein Wochenplus von mehr als 3% übrig.



Die Anleger müssten demnach mit Genugtuung auf die gerade beendete
Handelswoche schauen und sich entspannt zurücklehnen. Das Schlimmste
scheint vorüber, es kann ja eigentlich nur besser werden, sollte man
meinen.

Auffällig ist aber, dass die meisten Marktteilnehmer die Sache
anders sehen: Mit einem Minus von zeitweise über 2% fielen die
Gewinnmitnahmen am Freitag stattlich aus. Viele Akteure hatten wohl
Skrupel, mit allzu großen Positionen in das Wochenende zu gehen. Die
Anleger trauen dem Braten einer erstaunlich dynamischen Erholung, die
in einem ausgesprochen desolaten konjunkturellen Umfeld stattfindet,
offensichtlich nicht.

Wie es scheint, sind die Bedenken angemessen. Der Dax hat sich
seit dem Tief vom 9. März in nur drei Wochen um 14% befestigt. Auch
die anderen Aktienmärkte sind stark gestiegen, so hat der wichtigste
US-Benchmarkindex S&P500 den stärksten monatlichen Anstieg seit 1974
hingelegt. Es ist zu bezweifeln, ob dies fundamental zu rechtfertigen
ist. Dies wird auch von vielen Analysten so gesehen. Die
Aktienstrategen der WestLB beispielsweise qualifizieren die
Erholungsrally als 'zu früh, zu schnell, zu hoch'.

Angetrieben wurde die Erholung vor allem durch die wiederholten
Vorstellungen von Rettungspaketen und neuen Plänen, die Märkte und
die Volkswirtschaften mit noch mehr Liquidität zu fluten, was bei
Dividendentiteln zweifellos einen positiven Ankündigungseffekt
ausgelöst hat. Derartige Maßnahmen sind zwar grundsätzlich
angemessen. Die Pläne werfen jedoch eine Menge Fragen auf. So weisen
die Analysten der WestLB zurecht darauf hin, dass in den USA vieles
nach der Devise 'viel hilft viel' praktiziert werde, ohne dass man
wisse, wie denn die verabreichte Dosis auf die Patienten
US-Volkswirtschaft und US-Bankensektor wirkt.

Zudem sind zahlreiche Details noch völlig ungeklärt. So sieht etwa
das neue Paket des US-Finanzministeriums vor, dass gemeinsam mit
privaten Investoren den Banken Problemkredite im Volumen von bis zu 1
Bill. Dollar abgenommen werden sollen. Dabei ist es allerdings noch
völlig ungewiss, wie die Preisfindung erfolgen soll und ob die
Anreize groß genug sind, dass die Banken auf den Deal eingehen. Viele
Institute könnten, wenn die gebotenen Preise aus ihrer Sicht nicht
attraktiv sind, dazu neigen, lieber auszuharren und die toxischen
Assets in der Hoffnung auf bessere Zeiten in der Bilanz zu behalten.
Damit könnte sich die Bankenkrise noch sehr lange hinziehen.

Auch in Deutschland ist das Problem der faulen Aktiva bei den
Banken noch lange nicht gelöst, die Institute werden im Wesentlichen
bislang nur durch Kapitalspritzen über Wasser gehalten. Vor diesem
Hintergrund erscheint es als äußerst bedenklich, dass die Hausse
bislang vor allem von den Bankentiteln getragen worden ist.


Der entsprechende Stoxx-Subindex hat sich gegenüber dem Tief von vor drei
Wochen um sage und schreibe 40% erholt. Selbst wenn man den
vorhergehenden Kursrutsch des (ohne die Staatshilfen längst
bankrotten) Finanzsektors für übertrieben hält, lässt sich eine
derartige Verteuerung der Titel fundamental kaum begründen.

Demgegenüber hat die Rally diejenigen zyklischen Branchen, die
klassischerweise von einem Aufschwung profitieren, bislang nicht
erfasst - zu nennen sind in diesem Zusammenhang Sektoren wie
Industrie, Chemie oder Automobilbau.

Aus fundamentaler Sicht ist also damit zu rechnen, dass der Markt
nach dem steilen Anstieg der vergangenen drei Wochen nun in eine
Seitwärtsphase übergeht. Sollte er jedoch die Hausse zunächst noch
fortsetzen, steigt das Rückschlagpotenzial stark an. Für eine
nachhaltige Erholung über das bereits erreichte Kursniveau hinaus
bedarf es überzeugender Daten von Seiten der konjunkturellen
Frühindikatoren, die es bislang noch nicht gibt.


(Börsen-Zeitung, 28.3.2009)

***********

Habe diesen Kommentar gefunden - einen besseren Kontraindikator kann man sich fast nicht vorstellen. Das von mir fett markierte spricht mA FÜR einen Weitergang der Rally.

Ob es nun eine Bärenmarkrally (=Bullenfalle) oder gar um einen jungen Bullenmarkt handelt, das wird die Zukunft weisen...

Meine Argumentation: Rallys werden IMMER von einer Hausse bei den Finanztiteln angeführt - warum sollte es dieses Mal anders sein? Der Spruch "Dieses mal ist alles anders" könnte für Nicht-Investierte Teuer werden...

  

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Kein Frühlingserwachen in Österreichs Industrie
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.3.09 11:54)

Allgemeines Datum/Zeit: 30.03.2009 11:05
Quelle: Bank Austria
Bank Austria EinkaufsManagerIndex im März: Kein Frühlingserwachen in Österreichs Industrie

• Bank Austria EinkaufsManagerIndex im März wieder gesunken
• Anhaltende Auftragsflaute verstärkt Produktionsrückgang
• Kostendruck führt zu Rekordabbau von Mitarbeitern
• Vorleistungen deutlich verbilligt, auch Verkaufspreise fallen
• Exportnachfrage entscheidet: Kein Industriewachstum vor 2010

Die schwierige Lage der österreichischen Industrie verschärft sich weiter. Der saisonbereinigte Bank Austria EinkaufsManagerIndex (EMI) ist im März wieder gesunken und liegt mit 33,7 Punkten nur geringfügig über dem Allzeittief vom Jänner. Seit einem Jahr befindet sich der Indikator bereits unter der Neutralitätslinie von 50. „Seit zwölf Monaten ist die heimische Industrie in einer Abschwungsphase und darüber hinaus hat sich die Fallgeschwindigkeit laufend erhöht“, meint der stellvertretende Chefvolkswirt der Bank Austria Stefan Bruckbauer. Die jüngsten Werte des Bank Austria EinkaufsManagerIndex deuten an, dass sich das Tempo der Talfahrt zu konsolidieren beginnt. „Auch zu Frühlingsbeginn schrumpft die österreichische Industrie, lediglich die Stärke des Abwärtstrends pendelt sich nun auf ein stabiles Niveau ein“, so Bruckbauer weiter und ergänzt: „Von einer Konsolidierung oder gar einem Auffrischen der Industriekonjunktur sind jedenfalls keine Anzeichen zu erkennen.“

Nach Einschätzung der Ökonomen der Bank Austria stehen der österreichischen Industrie noch sehr harte Zeiten bevor, ehe eine Bodenbildung eintreten wird. Auf breiter Basis haben sich im März die Umfrageergebnisse verschlechtert. Die Auftragspolster der heimischen Unternehmen werden immer dünner und neue Aufträge kommen immer seltener herein. Insbesondere aus dem Ausland lässt die Nachfrage immer stärker nach. Es überrascht daher nicht, dass die Industrie im März die Produktionsleistung noch stärker zurückgefahren hat als im Vormonat. Der entsprechende Index fiel von 36 auf 35,4 Punkte.

Um in diesem schwierigen, von stark rückläufiger Nachfrage geprägten, wirtschaftlichen Umfeld bestehen zu können, haben die heimischen Industrieunternehmen bereits vehement an der Kostenschraube zu drehen begonnen. Neben der Begrenzung der Neuinvestitionen auf das notwendige Mindestmaß und der Eindämmung von Ausgaben durch die Neuverhandlung von Lieferantenabkommen ist die Anpassung der Personalkapazitäten an die niedrigeren Produktionsanforderungen bereits seit elf Monaten im Gange. „Im März erfolgte der Jobabbau in der Industrie mit neuem Rekordtempo. In 43 Prozent der befragten Unternehmen gingen Arbeitsstellen verloren, nur in 3 Prozent wurden Neueinstellungen vorgenommen“, zitiert Bank Austria Ökonom Walter Pudschedl aus der aktuellen Befragung. Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten in der österreichischen Industrie liegt derzeit bereits mehr als 3 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Steiermark, Salzburg und das Burgenland haben bisher die stärksten Beschäftigungsrückgänge unter den österreichischen Bundesländern hinnehmen müssen. Im Gleichschritt hat sich auch die Arbeitslosigkeit im Sektor deutlich erhöht. Innerhalb Jahresfrist stieg die Anzahl der Arbeitslosen aus Industrie und Gewerbe um sogar 35 Prozent, dabei überdurchschnittlich stark in Oberösterreich, Salzburg und Vorarlberg.

Im Zuge der zum Teil deutlichen Verbilligung von Vormaterialien, insbesondere von Stahl und Rohöl waren die österreichischen Industriebetriebe im März mit dem stärksten Rückgang der Einkaufspreise seit Beginn der entsprechenden Umfrage vor mehr als zehn Jahren konfrontiert. Der verminderte Kostendruck von der Inputseite ist zwar willkommen, eine maßgebliche Verbesserung der Rahmenbedingungen ergibt sich dadurch angesichts der schwächelnden Auftragslage jedoch nicht. Aufgrund der angespannten Nachfragesituation sind die Erzeuger derzeit noch härterem Wettbewerb ausgesetzt und haben in der Folge auch die Verkaufspreise entsprechend stärker nach unten angepasst. Die Abgabepreise sind im März mit neuer Rekordrate gesunken. „Der kräftige Preisverfall bei einigen Vormaterialien bietet in der derzeitigen Situation den heimischen Industrieunternehmen keine Möglichkeit ihre Ertragslage positiv zu beeinflussen. Im Gegenteil die rückläufige Nachfrage zwingt mitunter zu nicht mehr kostendeckenden Verkaufspreisen“, meint Pudschedl.

Industriekonjunktur verlängert Winterpause

Der Bank Austria EinkaufsManagerIndex vom März unterstreicht, dass ein Umschwung der Konjunkturabkühlung der österreichischen Industrie vorerst nicht in Sicht ist. Die schmalen Auftragsbücher und der dramatische Einbruch des Neugeschäfts dämpfen die Aussichten nachhaltig. Die Chancen auf eine Bodenbildung der heimischen Industrie verschieben sich angesichts des sich weiter verfinsternden Konjunkturhimmels über den europäischen Hauptmärkten, vor allem über Deutschland und Italien, in die zweite Jahreshälfte. „Die nationalen Konjunkturmaßnahmen und die geldpolitische Lockerung durch die EZB unterstützen zwar, der Schlüssel für einen nachhaltigen Aufschwung der heimischen Industrie liegt jedoch in der Entwicklung der globalen Exportnachfrage. Erst wenn es Österreichs wichtigsten Handelspartnern gelingen sollte, die Rezession zu überwinden und die Nachfrage nach „Made in Austria“ wieder in Schwung kommt, wird sich die heimische Industriekonjunktur aufzuhellen beginnen“, meint Bruckbauer. Nach einem Anstieg der Industrieproduktion im Gesamtjahr 2008 um 1,6 Prozent erwarten die Ökonomen der Bank Austria für 2009 eine drastische Einbuße im Sektor von über 6 Prozent.

  

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Morgan Stanley Says Sell Best S&P 500 Rally Since ’38
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.3.09 20:17)

Morgan Stanley Says Sell Best S&P 500 Rally Since ’38
By Nick Baker

March 30 (Bloomberg) -- Investors should sell U.S. stocks
following the steepest rally since the 1930s because earnings
are likely to keep weakening, according to Morgan Stanley.

The Standard & Poor’s 500 Index has advanced 21 percent in
the past 14 trading days, the most since 1938, according to data
compiled by New York-based S&P analyst Howard Silverblatt. It
closed at 815.94 last week, rebounding from the 12-year low of
676.53 reached on March 9.

“We cannot see large upside for the S&P 500 above the 825-
850 level,” Morgan Stanley strategist Jason Todd wrote in a
report dated yesterday. “In the rush to buy a cyclical
recovery, it seems earnings or valuation no longer matters. We
would be comfortable with this view if the earnings trough was
closer, but it is not.”

Futures on the S&P 500 lost 2.6 percent at 5:38 a.m. in New
York, setting the gauge for a second-consecutive drop, as the
Obama administration said some banks will need further
government aid and bankruptcy may be the best option for
automakers General Motors Corp. and Chrysler LLC.

U.S. companies will start reporting results for the first
quarter in the next two weeks. Analysts, who have overestimated
profits for every period since the third quarter of 2007, expect
S&P 500 earnings to drop 36 percent on average, paced by
retailers, automakers and semiconductor suppliers, according to
data compiled by Bloomberg. They’re forecasting S&P 500
companies won’t halt the longest streak of declining earnings
since at least 1947 until the fourth quarter.

Financial ‘Backstop’

New York-based Citigroup Inc. and JPMorgan Chase & Co. and
Charlotte, North Carolina-based Bank of America Corp. were among
banks that said they were profitable in January and February.
The Federal Reserve pledged on March 18 to buy more than $1
trillion of Treasuries and bonds backed by mortgages to drive
down interest rates.

Treasury Secretary Timothy Geithner last week unveiled a
plan to remove so-called toxic assets from bank balance sheets
by providing as much as $1 trillion in non-recourse financing to
private investors to purchase the securities.

“We see a lack of fundamental support outside the
financial sector, where there is now a fast-growing belief that
policy action and bank guarantees may have finally backstopped
the downside,” said Todd, the interim replacement for Abhijit
Chakrabortti, who left the U.S. equity strategist job in
January.

Todd said investors should consider “collaring” their
positions by selling call options and buying put options on the
S&P 500, thereby protecting against declines and profiting from
the forecast that the gauge won’t advance much further.

Companies in industries including technology, industrials,
commodities and consumer goods are most likely to disappoint
investors with their earnings reports, Todd wrote.

  

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Feri-Umfrage: Nur Immobilien locken die Profis
Rang: nurb(10) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.3.09 20:40)

Nur Immobilien locken die Profis
Obwohl die deutschen Profianleger mehrheitlich mit Kursgewinnen an den Börsen rechnen, wagen nur wenige den Einstieg. Auch bei Anleihen halten sich die Investoren angesichts großer Unsicherheit über die Kursentwicklung zurück.

Anders bei Immobilien: Der Großteil der Anleger will seinen Immobilienanteil aufstocken - trotz trüber Aussichten für die Wertentwicklung.


Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der aktuellen Investorenumfrage von Feri Eurorating und der FTD. Seit Sommer 2004 befragt der Vermögensverwalter monatlich Altersversorger, Genossenschaftsbanken und Sparkassen sowie Industrieunternehmen nach Markteinschätzungen und Investitionsabsichten. Im März nahmen 73 Häuser teil, die zusammen 315 Mrd. Euro verwalten.

Einmal im Quartal erkundigt sich Feri neben den Aussichten für Aktien und Anleihen auch nach Immobilien. Dabei fällt auf, dass die Investoren einerseits die Lage recht pessimistisch betrachten, andererseits aber viele von ihnen in den kommenden zwölf Monaten verstärkt in Immobilien anlegen wollen.

Sehr kritisch schätzen die Befragten die Aussichten für Industrie- und Logistikimmobilien ein. 83 Prozent erwarten, dass der Gesamtwert, der sich aus den Mietpreisen sowie der Veränderung des Gebäudepreises zusammensetzt, in den nächsten sechs Monaten fällt. Der Rest meint, das Niveau bleibe konstant. Keiner der Befragten rechnet mit einer positiven Entwicklung. Bei der letzten Umfrage im Dezember 2008 waren die Anleger noch etwas optimistischer.

Auch für Büro- sowie Einzelhandelsimmobilien äußern sich die Befragten skeptisch. Je rund 70 Prozent rechnen mit einer negativen Gesamtwertentwicklung. Kaum einer glaubt an einen positiven Trend. Die Einschätzungen der verschiedenen Investorengruppen unterscheiden sich nur minimal.

Dennoch wollen 53 Prozent der Profis ihren Immobilienanteil im Portfolio in den kommenden zwölf Monaten erhöhen. Rund 40 Prozent planen keine Veränderungen. Sieben Prozent der Befragten peilen eine Verringerung der Immobilienquote an. Damit ist der Anteil der kaufbereiten Anleger gegenüber Dezember leicht gestiegen. Für die Rückbesinnung auf Immobilien sorgt nach Einschätzung von Experten die Unsicherheit am Aktien- sowie Anleihenmarkt.

Sowohl bei Aktien als auch bei Anleihen halten sich die Anleger derzeit zurück. Zwar prognostizieren im März etwas mehr Investoren Kurssteigerungen als im Vormonat. Die Zuversicht mündet aber kaum in Zukäufen. Der Erwartungsindikator für Aktien kletterte von 25 im Februar auf nun 37. Das heißt, dass 56 Prozent der Anleger auf Sicht von sechs Monaten mit Gewinnen im Stoxx 50 rechnen und 19 Prozent mit Verlusten. Der Rest geht von unveränderten Kursen aus. Der Umschichtungsindikator für Aktien, der sich aus geplanten und realisierten Käufen sowie Verkäufen zusammensetzt, steigt von minus 18 auf plus 8. Das liegt in erster Linie daran, dass Anleger zuletzt weniger Aktien verkauft haben. Im Februar hatten sie sich massiv von Anteilscheinen getrennt.

In erster Line wollen die Investoren weiterhin in Anleihen investieren - der Anleiheanteil im Portfolio beträgt bei den meisten deutschen Anlegern traditionell mehr als 80 Prozent. Aktuell sinkt der Umschichtungsindikator allerdings leicht von 34 auf 28. Die Einschätzungen der Anleger für den Anleihemarkt fallen äußerst unterschiedlich aus - die Prognose orientiert sich am Bund-Future, einem Terminkontrakt auf ein Bündel langfristiger Bundesschuldverschreibungen, der sich entgegengesetzt zu den Renditen entwickelt. 28 Prozent gehen davon aus, dass der Bund-Future in den kommenden sechs Monaten nachgibt. 23 Prozent rechnen mit Kursgewinnen. Der Rest erwartet keine Veränderung. Daraus ergibt sich ein Erwartungsindikator von minus 5 nach minus 13 im Februar.

Auch für die langfristigen Zinsen zeigt sich keine einhellige Meinung: 26 Prozent der Anleger glauben, dass die Rendite der zehnjährigen deutschen Staatsanleihen sinkt. 14 Prozent glauben an eine Steigerung und der Rest an keine Änderung. Einheitlicher sind die Prognosen für die kurzfristigen Zinsen in der Euro-Zone. 72 Prozent der Befragten erwarten, dass der Zins für dreimonatige Kredite fällt. Der Rest geht von unveränderten Zinsen aus.

>>ftd

  

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Industrie: Ein Drittel der Aufträge weg
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.3.09 21:05)

Industrie: Ein Drittel der Aufträge weg
31.03.2009 | 18:36 | (Die Presse)

Der Tiefpunkt des Wirtschafts-Abschwungs ist nach Ansicht von Experten noch lange nicht erreicht. Notenbank-Generalrat Raidl fordert eine Vermögens-Zuwachssteuer zur Finanzierung der Konjunkturpakete.

Wien (eid/red.). Claus Raidl, Notenbank-Generalrat, Böhler-Uddeholm-Chef und Wirtschaftsberater, hält nichts von „gelogenem Optimismus“. „Ich bin überzeugt, dass die Wirtschaft heuer nicht um 2,2 bis 2,7 Prozent schrumpfen wird, wie die Wirtschaftsforschungsinstitute kürzlich prognostizierten, sondern um drei bis vier Prozent“, sagte Raidl am Dienstag. Auch 2010 werde es noch eine Rezession geben.

Diese wenig erfreuliche – oder einfach realistische – Ansicht teilt Raidl mit der von ihm ansonsten häufig kritisierten Industriellenvereinigung (IV). Die Industrie sieht Österreich auch tiefer in der Rezession als Wifo und IHS. „Wir erwarten, dass sich der Abschwung in den nächsten Wochen und Monaten noch verschärft und nicht verflacht“, erklärte IV-Präsident Veit Sorger Montagabend vor Journalisten.





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Industrie-Chefökonom ChristianHelmenstein setzt für 2009 im „bestmöglichen Szenario“ einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,9 Prozent an. Im schlechtesten Fall sieht er – wie Raidl – eine Vier vor dem Komma.

Laut IV ist die Industrieproduktion in Österreich binnen eines Quartals (Jänner 2009 gegenüber September 2008) um fast ein Viertel eingebrochen. Im Jänner hatte die heimische Industrie um 29,6 Prozent weniger Aufträge als vor Jahresfrist. Ohne Bauindustrie brachen die Auftragseingänge sogar dramatisch um 33,7 Prozent weg. Damit befinde man sich jetzt auf dem Niveau von 2001. „Wir haben damit eine ganze Dekade industrieller Expansion verloren“, erklärte Helmenstein. Er geht überhaupt davon aus, dass sich Österreich dem Schrumpfungstempo der Eurozone annähert.

Vor dem Herbst werde es wohl keine Stabilisierung geben, fürchtet man in der Industrie. Die realwirtschaftliche Lage verschlechtere sich weiter, bei der Industrieproduktion werde der Tiefpunkt nicht vor dem dritten Quartal erreicht sein.



Noch viel mehr Arbeitslose
Das verspricht nichts Gutes für den Arbeitsmarkt, der zeitverzögert auf die Rezession reagiert. Dort erwartet Sorger erst im zweiten Quartal 2010 den Tiefpunkt, möglicherweise auch im Winter nächsten Jahres. „Am Jobmarkt steht das Schlimmste noch bevor.“ Konkrete Zahlen wurden nicht genannt, es dürfte aber weit mehr als die derzeit 302.000 Arbeitslosen geben.

Auch wenn es um Maßnahmen zur Gegensteuerung geht, zeigen sich Sorger und Raidl einig. „Wir müssen Beschäftigung halten“, betonte Sorger und wiederholte die Forderung nach einer – nach Branchen und Betrieben differenzierten – Nulllohnrunde. Raidl plädierte in diesem Zusammenhang für einen „Besserungsschein“. Das heißt, dass die Beschäftigten eine Einmalzahlung erhalten sollten, wenn die Konjunktur wieder anspringt.

Der Erhalt der Arbeitsplätze und der Liquidität der Unternehmen sind für Raidl die beiden wichtigsten Punkte in der Krise. Da in der jetzigen Rezession anders als in früheren Krisen die „Leuchttürme“ der Industrie bedroht seien (Helmenstein), sollte es für systemerhaltende Betriebe Staatsgarantien geben. Raidl sprach dabei von allen im ATX gelisteten Unternehmen. „Wenn die Banken 75 Mrd. Euro bekommen, dann hat auch die Industrie ein Recht darauf.“ Das Garantievolumen schätzt Raidl auf sieben bis zwölf Mrd. Euro.

Die Antwort auf die Frage, wer die Krise bezahlen wird, hat er schon parat: Eine Vermögenszuwachssteuer von 25 Prozent auf jetzt erworbene Aktien, Immobilien und Beteiligung. Verluste müssten gegengerechnet werden können. „Wir müssen jetzt zeigen, dass uns die Verteiligungsfrage wichtig ist“, meinte Raidl und sprach von einem „Opfer der Geldeliten“.

Aus eigener Erfahrung – in der Voest und bei Böhler wird schon kurzgearbeitet – warnte Raidl vor einer weiteren Ausweitung der Kurzarbeit: Sie sei für die Unternehmen zu teuer, weil die Krise nicht nur ein paar Monate dauern werde. Um Kündigungen weitgehend zu vermeiden, sollte eine Teilzeitregelung für Krisenzeiten eingeführt werden. Dabei würden die Unternehmen nur die tatsächliche Arbeitszeit zahlen und das Arbeitsmarktservice (AMS) stärker zur Kasse gebeten.

Gleichzeitig plädierte Raidl dafür, die Bezugsdauer für die Arbeitslosenbeihilfe um sechs auf 18 Monate zu verlängern. Dadurch würden Menschen nicht so schnell auf die Notstandshilfe angewiesen sein.

  

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Abwrackprämie in Deutschland aufgebraucht
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.09 09:18)

Abwrackprämie in Deutschland aufgebraucht
01.04.2009 | 07:15 | (DiePresse.com)

Der 1,5 Milliarden Euro große Fördertopf für die deutsche Verschrottungs-Prämie ist rechnerisch leer. Die 600.000 möglichen Anträge für den 2.500 Euro-Zuschuss sind bereits eingebracht.

Aufgrund einer neuen Flut von Anträgen ist der Fördertopf von 1,5 Milliarden Euro für die Verschrottungsprämie in Deutschland nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung inzwischen rechnerisch leer. Das berichtet das Blatt am Mittwoch unter Berufung auf Angaben des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Sprecher Holger Beutel sagte dem Blatt, dass seit der Umstellung auf zwingende Onlinereservierung der Prämie am Montag weitere 150.000 Anträge das Amt erreicht hätten. Damit liegt die Gesamtzahl nunmehr bei rund 600.000. Bereits Mitte März war die Hälfte der möglichen Anträge eingebracht.

Die deutsche Regierung arbeitet derzeit daran, den Fördertopf aufzustocken.

Boom im Autohandel
Die deutsche Abwrackprämie hat demnach ihr Ziel voll erreicht. Der Autohandel erwartet im ersten Quartal auch ein zweistelliges Zulassungsplus. Die größten Profiteure sind jene Autokonzerne, die Modelle für die breite Masse anbieten. So hat etwa Opel durch die Prämie so viele Aufträge wie seit fünf Jahren nicht mehr. Die Luxushersteller wie BMW oder Mercedes hingegen haben wenig davon, weshalb sie auch heftige Kritik am Fördertopf üben. Auch der deutsche Einzelhandel hätte lieber eine allgemeine Steuersenkung statt gezielter Subventionen für eine Branche.

Datenautobahn verstopft
Wie "Bild" weiter berichtet, sind die technischen Schwierigkeiten bei der Übermittlung von Onlineanträgen an die BAFA noch immer nicht überwunden. "Es gibt immer noch Probleme, weil die Bandbreite im Netz nicht ausreicht", sagte Beutel. "Es gibt Stau auf der Datenautobahn, obwohl wir eine riesige Ausfahrt haben." Die Internet-Anbieter hätten wegen des hohen Datenaufkommens zeitweise einen "Cyberangriff" befürchtet und einfach die Verbindungen gesperrt.

  

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RE: atx ytd flat
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.4.09 17:47)

>bzw nur mehr knapp 1% im minus

aprilscherz?

  

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RE: atx ytd flat
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.09 09:32)

>>bzw nur mehr knapp 1% im minus
>
>aprilscherz?

atx 31.12.08 1750,83, heute 1760

  

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Noch ein guter Punkt
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.4.09 21:52)

Ein wesentlicher Punkt, der den Anreiz für Banken die schon aggressiv
abgewertet haben zu verkaufen deutlich erhöht!
Wenn nämlich zu einem Preis verkauft werden kann der keinen Verlust
verursacht und dann ein equity interest erworben werden darf hat der
Verkäufer effektiv folgendes erreicht:

- Bilanz verkürzt
- Refinanzierung zu USA-Konditionen (sprich deutlich günstiger)
- gleichzeitig aber die volle Upside behalten

Unter dem Strich ist der erwartete Gewinn höher, weil man den Finanzierungsvorteil
zusätzlich bekommt.

-----------------------

FDIC May Let Banks Share Profit From Distressed Loans They Sell
By Rebecca Christie

April 2 (Bloomberg) -- The Federal Deposit Insurance Corp. is considering giving banks the chance to share in future profits on loans sold into a U.S. government-financed program to remove distressed assets.

The FDIC may allow the sellers of a loan to get an equity interest in the vehicle that buys it, meaning they would gain from any future increase in the asset’s value. The aim is to give healthier banks an incentive to sell loans at a cheaper price, encouraging more investors to make bids.

“One option is for the seller to retain an equity interest as a part of the consideration for the sale,” Jim Wigand, the FDIC’s deputy director for resolutions and receiverships, said in an interview.

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a1yQ6SYGfUqo&refer=home

  

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ATX: Abwärtstrend seit Mai letzten Jahres ist nun gebrochen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.4.09 21:16)

ATX Datum/Zeit: 03.04.2009 16:04
Quelle: Erste Bank
ATX: Abwärtstrend seit Mai letzten Jahres ist nun gebrochen

Der ATX konnte in den letzten fünf Handelstagen erneut zulegen und sich – bei leicht überdurchschnittlichen Volumina – um 3,6% oder 62 Punkten auf knapp unter 1.800 Punkte verbessern. Die technische Korrektur zu Beginn der Woche konnte problemlos weggesteckt werden, der Widerstand bei 1.760 Punkten wurde dynamisch übersprungen. Und es scheint so, als könnte es in dieser Tonart weitergehen.

Der ATX hat seine 100-Tageslinie hinter sich gelassen, die technischen Indikatoren vermitteln ein positives Bild. Der MACD steht auf Kaufen und wird dabei unterstützt vom DMI. Das Momentum lässt nun leicht nach, der RSI ist dem übergekauften Bereich bereits sehr nahegekommen. Bei wöchentlicher Betrachtungsweise überwiegen ebenfalls eindeutig die positiven Aspekte, langfristig haben nun auch Momentum und RSI gedreht.

Der Abwärtstrend seit Mai letzten Jahres ist nun gebrochen, es gibt definitiv Anlass (vorsichtig) optimistisch zu sein. Der nächste Widerstand liegt bei 1.900 Punkten. Sollte dieser überwunden werden, könnte es schnell bis 2.125 Punkte nach oben gehen (Fibonacci). Wir gehen weiterhin von einer (zumindest kurzfristigen) Erholung aus. Dennoch wäre es zu früh, von einem Beginn eines Bullenmarktes zu sprechen.

  

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Die US-Earnings Season könnte die Rally beenden
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.4.09 14:53)

Der 8000er im Dow Jones gilt weiter als Zünglein an der Waage zwischen Bullen und Bären. Ein nachhaltiges Überwinden dieser Marke würde die Rally weiter festigen.

Die Bullenherde wird größer. Immerhin hat die Wall Street eine fünfwöchige Rally hinter sich, in der die Indizes seit ihren März-Tiefs schon 25 Prozent zulegen konnten. Damit ist der Bärenmarkt statistisch gesehen beerdigt. Alleine in der abgelaufenen Handelswoche konnte der Dow Jones 3,10 Prozent zulegen, der marktbreite S&P 500 schaffte einen Zuwachs von 3,26 Prozent und die Technologiebörse Nasdaq haussierte mit einem Plus von 5,17 Prozent.

Charttechnisch hat sich die Situation damit deutlich aufgehellt, denn sowohl der S&P 500 als auch die Nasdaq haben jüngst die 50- und 100-Tagesdurchschnittslinien hinter sich gelassen. Einzig der Dow Jones kämpft noch mit der „100er-Linie", die übrigens mit dem nachhaltigen Überschreiten der psychologisch wichtigen 8000-Punkte-Marke gleichzusetzen ist.

Und genau dieses „kleine" Detail sollten Anleger nicht aus den Augen verlieren, denn wie heißt es so schön? Totgesagte leben länger und die Bären hätten sicher Lust zu Ostern auf Hasenjagd zu gehen. Daher kann es warnender Worte nicht genug geben. Eine davon kommt aus der Analyseabteilung der Deutsche Bank (DB): Die Aktienstrategen halten die jüngste Rally an den Börsen für ein Strohfeuer. Nach Berechnungen des Yale-Ökonomen Robert Shiller wird der S&P 500 derzeit auf Basis der Gewinne der vergangenen zehn Jahre mit einem Kurs-Gewinn-Ver­hält­nis von 14 gehandelt. Für eine Bodenbildung müsse das KGV jedoch erst auf unter 10 absacken, schreiben die Experten in ihrer Analyse.

Zur Untermauerung ihrer Warnung greift die Deutsche Bank weit zurück: Als der US-Markt 1929 abstürzte, hat es nämlich acht vorübergehende Aufwärtsbewegungen von 15 Prozent oder mehr gegeben, bevor der Markt 1932 sein endgültiges Tief erreichte, warnen die Strategen des Frankfurter Kreditinstituts. „Dies läuft darauf hinaus, dass die Börsen nach unserer Ansicht im Frühsommer wieder auf die Tiefs von Anfang März fallen werden", erklärt DB-Analyst Brad Jones, und weiter: „Wer sich langfristig mit dem Markt befasst, wird in unheilvoller Weise bemerken, dass die aktuelle Marktentwicklung sowohl in ihrer Dauer als auch vom Ausmaß die Ausverkaufswelle aus der Weltwirtschaftskrise sehr genau nachzeichnet."

Ein Auslöser für das Comeback der Bären könnte die startende Earnings Season sein. Alcoa beginnt traditionell den Zahlenreigen und wird am Dienstag wohl den zweiten Quartalsverlust in Folge bekannt geben müssen. Laut Thomson Reuters erwarten Analysten im Schnitt einen Ergebniseinbruch bei US-Konzernen im ersten Quartal von 36,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Sollte diese Annahme zu optimistisch sein, dann dürften tatsächlich die Minuszeichen auf die Kurstafeln der Wall Street zurückkehren.

Dass die Chancen auf Ernüchterung tatsächlich groß sind, führte am Freitag einmal mehr die Arbeitslosenstatistik vor Augen. Alleine im März verlor die US-Wirtschaft 663.000 Jobs und es ist fast sicher, dass diese Zahl in den nächsten Wochen noch nach oben revidiert wird und die US-Wirtschaft die Talsohle damit noch nicht durchschritten hat.

Am Markt ist ein gewisses Achselzucken augenscheinlich geworden - negative Daten werden einfach ignoriert. „Die Erwartungen an die Wirtschaft wurden soweit zurückgeschraubt, dass wir einige Zahlen - auch wenn diese schlecht waren - als besser als erwartet betrachteten", erklärt William Stone, Investmentstratege bei PNC Wealth Management. Diese Ignoranz dürfte aber ein Ablaufdatum haben, spätestens wenn sich auch noch schlechte Unternehmensergebnisse zum Konjunkturalbtraum dazumischen.

Wirtschaftsblatt
05.04.2009

  

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Bodenbildung noch nicht abgeschlossen!
ALEXUS(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.4.09 15:10)

Am deutschen Aktienmarkt wird sich der Fokus der Anleger laut Experten in der kommenden verkürzten Osterwoche verschieben. 'Auf makroökonomischer Seite ist der Kalender in den USA und Deutschland spärlich bestückt', sagte Matthias Jörss, leitender Aktienstratege bei Sal. Oppenheim. Daher dürften sich die Marktteilnehmer verstärkt für die in den USA beginnende Berichtssaison zum ersten Quartal interessieren. Die Frage sei allerdings, ob das eine wirklich vorteilhafte Verschiebung sei, da die Quartalszahlen rückblickend seien, während der Markt zuletzt vor allem durch die vorausschauenden Konjunkturdaten bestimmt wurde.

Am kommenden Dienstag eröffnet der Aluminiumkonzern Alcoa traditionell die neue Bilanzsaison. 'Die kommende Berichtssaison wird interessant, allerdings noch nicht in der kommenden Woche', sagte Thomas Körfgen, Leiter Aktienfondsmanagement bei der SEB Asset Management. 'Die Investoren hoffen auf Prognosen für 2009 und darüber hinaus, um sich ein Bild machen zu können, was die Unternehmen von der Zukunft erwarten', fügte der Experte hinzu.

Positiv zu bewerten sei eine gewisse Umkehr des Verhaltens vom Ende des vergangenen Jahres. Da hätten viele der grossen Investoren steigende Kurse genutzt, um zu verkaufen. Diese Investoren hielten laut Körfgen nach wie vor einen hohen Kassenbestand und stellen sich derzeit die Frage, wann sie wieder in den Markt gehen sollen. 'Zurzeit sagen sich viele: 'Wenn die Kurse noch mal fallen, steige ich ein' und das erklärt die jüngste Marktentwicklung zum Teil. Selbst wenn wir mit Abschlägen starten, dreht der Markt im weiteren Verlauf dann ins Plus.' Es sei aber nicht klar, ob es sich um eine kurz- oder langfristige Rally handele, schränkte der Experte ein.

Neben der Berichtssaison zum ersten Quartal nimmt auch die Zahl der Hauptversammlungen zu. Die Dividendenzahlungen der Unternehmen rücken damit wieder verstärkt in den Fokus. Angesichts des aktuellen Konjunkturabschwungs müssen die Anleger generell mit deutlich weniger als noch vor einem Jahr zufrieden sein. Erst für 2010 prognostizieren Experten wieder steigende Ausschüttungen - unter der Prämisse, dass die Wirtschaft sich dann wirklich wieder erholt.

Mit Blick auf den Aktienmarkt stellte Markus Wallner von der Commerzbank fest, dass die Bodenbildung noch nicht abgeschlossen sei. Trotz des starken März gehe er noch nicht von einer Trendwende aus. 'Es sollten Unternehmen bevorzugt werden, deren niedrige Kurs-Buchwert-Verhältnisse in Verbindung mit stark gesunkenen erwarteten Eigenkapitalrenditen einen Grossteil der wirtschaftlichen Entwicklung bereits widerspiegeln', schrieb der Experte in dem aktuellen Ausblick.

(dpa-afx/red)

  

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RE: ATX: Abwärtstrend seit Mai letzten Jahres ist nun gebrochen
Rang: semmler(106) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.4.09 15:29)

> es gibt definitiv Anlass (vorsichtig) optimistisch zu sein...

völliger schwachsinn. es kann natürlich noch etwas rauf gehen, aber die tiefststände sehen wir sicher noch.

  

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SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollars einsammeln interessant
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.09 15:49)

SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollars einsammeln

- von Andreas Framke -

08. Apr (Reuters) - Die US-Zentralbank Fed hat im Kampf gegen die Rezession die Notenpresse angeworfen. Da sie den Leitzins nicht mehr weiter senken kann, hat sie mit dem Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen begonnen und pumpt so Abermilliarden Dollar in Wirtschaft und Finanzsystem.

Doch das birgt bei einem Anziehen der Konjunktur massive Inflationsgefahren. Die Fed muss daher das Geld wieder einsammeln, sobald die Banken damit beginnen, in großem Stil Kredite zu vergeben. Schlimmstenfalls droht nämlich eine Preisexplosion, weil dann aus den bisher zwischen Banken und Fed virtuell fließenden Dollars echtes Geld wird.

Nachfolgend eine Übersicht über einige Möglichkeiten der Fed, das zu verhindern:

SZENARIO 1: DIE FED VERLÄNGERT KREDITE AN BANKEN NICHT MEHR

Die Fed kann die von ihr an die Banken ausgereichte Liquidität wieder einsammeln, wenn sie die entsprechenden Kreditprogramme nicht mehr verlängert. Solange es sich dabei um Refinanzierungen mit kurzer Laufzeit handelt, etwa Diskontkredite, Commercial Papers oder Devisenswaps anderer Zentralbanken, geht das einfach. Da die Fed aber mittlerweile auch lang laufende Staatsanleihen und hypothekenbesicherte Papiere ankauft, würde einige Zeit vergehen, bis das überschüssige Geld wieder aus dem Finanzsystem verschwunden ist.

PRO: Wenn die Kredite mit kurzen Laufzeiten nicht mehr verlängert werden, schnurrt die Bilanz der Notenbank sehr schnell wieder zusammen.

CONTRA: Experten schätzen, dass die Rückführung aller kurzfristig ablösbaren Kredite nur etwa eine Billion Dollar aus dem System entfernen würde. Allerdings dürfte sich die Geldmenge in den Vereinigten Staaten - berücksichtigt man alle bislang von der Fed angekündigten Programme - deutlich stärker ausweiten. Diese Strategie alleine griffe also zu kurz.

SZENARIO 2: VERKAUF VON WERTPAPIEREN AUS DEM BESTAND DER FED

Die Fed könnte bei einer Erholung der Wirtschaft damit beginnen, die erworbenen Staatsanleihen und die hypothekenbesicherten Anleihen wieder zu verkaufen.

PRO: Bei den hochliquiden Treasuries dürfte es für die Fed kein Problem sein, diese am Markt unterzubringen. Außerdem ist das Volumen mit etwa 300 Milliarden Dollar gemessen am Volumen aller ausstehenden Staatsanleihen eher bescheiden.

CONTRA: Deutlich schwieriger dürfte es für Fed-Chef Ben Bernanke werden, die hypothekenbesicherten Papiere wieder loszuwerden. Berechnungen der Commerzbank zufolge wird die Fed am Ende ihres Kaufprogramms rund ein Siebtel des gesamten Marktvolumens halten. Diese Position wieder aufzulösen, ohne den Markt für Immobilien schwer durcheinanderzubringen, dürfte praktisch unmöglich sein, sagen Experten.

SZENARIO 3: DIE FED GIBT EIGENE ANLEIHEN AUS (FED-BONDS)

Das Geld, dass die Fed bei der Ausgabe eigener Anleihen einnimmt, könnte sie einfach vom Markt nehmen. Es wäre damit dem Wirtschaftskreislauf entzogen, die Inflationsgefahr wäre gebannt. Alternativ könnte das Finanzministerium Anleihen ausgeben und das Geld auf einem Konto bei der Fed parken.

PRO: Die Fed könnte im ersten Fall selbst bestimmen, wann sie entsprechende Anleihen emittieren und Geld vom Kapitalmarkt abschöpfen möchte. Sie hätte somit die volle Kontrolle über das Timing ihrer Aktionen - nach Ansicht vieler Analysten ein ganz wichtiger Vorteil dieses Vorgehens.

CONTRA: Eigentlich hat die Methode keine Nachteile. Um selbst Bonds ausgeben zu dürfen, benötigt die Fed allerdings die Zustimmung des Kongresses für eine entsprechende Änderung des Federal Reserve Act. Zuletzt verkündeten Finanzministerium und Fed bereits, dass der Notenbank bald Instrumente an die Hand gegeben werden sollen, "welche die Federal Reserve zur Sterilisierung der Effekte ihrer Kreditvergabe oder Wertpapierkäufe (...) nutzen kann".

WEITERE OPTIONEN:

Darüber hinaus kann die Fed die MINDESTRESERVE ERHÖHEN, die die Banken bei ihr halten müssen. Diese ist aktuell in den USA mit knapp einem Prozent sehr gering. Würde sie angehoben, würde das wie eine Besteuerung der Banken wirken - eine der Politik durchaus sympathische Variante.

Der Kongress dürfte dagegen wenig Interesse daran haben, wenn die Fed HÖHERE ZINSEN AUF DIE ÜBERSCHUSSRESERVEN der Banken zahlen würde. Zwar wäre es für die Banken dann interessanter, nicht benötigtes Geld bei der Fed zu parken, die Maßnahme würde aber wie eine Subvention des Finanzsektors wirken. Auf diese Weise würde zwar auch überschüssige Liquidität abgezogen. Vor dem Hintergrund der politischen Debatte um die Schuld der Banken an der Krise aber ist dieses Vorgehen nicht gerade wahrscheinlich.

(Zusammengestellt auf Basis von Informationen der Fed, Analysen von Unicredit und Commerzbank sowie eigener Recherchen; redigiert von Christina Amann)

++++

Was meint ihr - welches Szenario ist am Wahrscheinlichsten?

  

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RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollars einsammeln
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.09 16:16)

>Was meint ihr - welches Szenario ist am Wahrscheinlichsten?
>

gar keines, weil das wär grad so, als ob man einem junkie, der sich an die droge gewöhnt hat, die droge wieder wegnimmt.

abgesehen davon veröffentlicht die FED schon seit 3 jahren die geldmenge M3 nicht mehr, damits nicht gar so auffällig ist, wieviel dollars herum schwirren.

und schließlich ist eine höhere inflation für den US-haushalt doch nur von vorteil. mit dem dollar als weltwährung exportieren sie die inflation und lassen den schuldenberg inflationär dahin schmelzen.

  

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RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollars einsammeln
Rang: wasnun(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.09 16:21)

http://www.shadowstats.com/

  

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RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollars einsammeln
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.09 17:19)

>>Was meint ihr - welches Szenario ist am
>Wahrscheinlichsten?
>>
>
>gar keines, weil das wär grad so, als ob man einem junkie, der
>sich an die droge gewöhnt hat, die droge wieder wegnimmt.

das glaubst du wirklich?
die fed wird das geld zu einem geeigneten zeitpunkt wieder "absaugen" (so was nennt man offenmarktpolitik, hab ich mir sagen lassen). am einfachsten tut sie das durch wiederverkauf. wie sie's dann tatsächlich macht?

  

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RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollars einsammeln
verleihnix(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.09 17:44)


>die fed wird das geld zu einem geeigneten zeitpunkt wieder
>"absaugen" (so was nennt man offenmarktpolitik, hab
>ich mir sagen lassen). am einfachsten tut sie das durch
>wiederverkauf. wie sie's dann tatsächlich macht?

vielleicht hat sie es ja gar nicht so eilig mit dem wiedereinsammeln. die reduktion der staatsverschuldung über inflation ist gegenüber der klassischen variante des steuereintreibens ja die einfacher, schmerzfreier, populistischer und auch irgendwie typisch amerikanisch. außerdem bezahlen dann einen erklecklichen anteil die scheichs und chinesen...

  

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RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollars einsammeln
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.09 18:50)

>das glaubst du wirklich?
>die fed wird das geld zu einem geeigneten zeitpunkt wieder
>"absaugen" (so was nennt man offenmarktpolitik, hab
>ich mir sagen lassen). am einfachsten tut sie das durch
>wiederverkauf. wie sie's dann tatsächlich macht?


dass "hubschrauber-ben" zu "staubsauger-ben" wird, glaub ich nun wirklich nicht. ein bissl was wird die FED zwar wieder einsammeln, aber nicht alles, weil sie damit der regierung der der schuldenverringerung in die quere kommen würde.

anstatt die steuern zu erhöhen und nur die amis zur kasse zu bitten, erhöhen sie die inflation und lassen über die weltleitwährung dollar (fast) die ganze welt für ihre schulden mitzahlen.

  

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RE: SZENARIO-So kann die Fed die neu gedruckten Dollars einsammeln
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.09 17:12)

>Was meint ihr - welches Szenario ist am Wahrscheinlichsten?

Eine Kombination aus 1, 2 und höheren Zinsen.

  

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Zweitstärkster Exporteinbruch in Deutschland seit fast 60 Jahren
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.4.09 20:17)

Die vom Welthandel abhängige deutsche Wirtschaft muss den zweitstärksten Exporteinbruch seit fast 60 Jahren hinnehmen: Die Ausfuhren gingen im Februar um 23,1 Prozent zurück und verzeichneten damit das zweitgrösste Minus seit 1950, wie Dieter Mohr vom Statistischen Bundesamt am Mittwoch sagte. Die Importe sackten um 16,4 Prozent ab, stärker fiel der Rückgang zuletzt im Dezember 2001 aus. Experten erwarten keine schnelle Besserung der Lage. Der Branchenverband BGA sprach von einer "schweren Krise", sieht aber auch Chancen.

Das Statistische Bundesamt berichtete, insgesamt seien im Februar Waren für 64,8 Mrd. Euro ausgeführt und für 56,2 Mrd. Euro eingeführt worden. Die Aussenhandelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 8,7 Mrd. Euro. Kalender- und saisonbereinigt nahmen die Ausfuhren gegenüber Jänner 2009 um 0,7 Prozent und die Einfuhren um 4,2 Prozent ab. Bereits im Jänner hatte es beim Export nach Angaben des Bundesamtes vom Mittwoch einen Einbruch von 23,2 Prozent gegeben.

Volkswirte der Commerzbank sagen nun einen deutlichen Einbruch des Wirtschaftswachstums im ersten Vierteljahr 2009 vorher: "Der negative Aussenbeitrag im ersten Quartal wird einer der Hauptgründe für die schwache gesamtwirtschaftliche Entwicklung sein - real dürften die Ausfuhren im ersten Quartal um 10 Prozent gegenüber dem vierten Quartal 2008 gefallen sein." Insgesamt sprächen alle Anzeichen dafür, dass die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Monaten noch stärker geschrumpft sei, als im Schlussquartal 2008.

Besserung sei vorerst nicht in Sicht, allenfalls im zweiten Halbjahr dürfte sich die Lage in den Abnehmerländern stabilisieren, prognostizieren die Ökonomen. "Dann dürften auch die Exporte wieder anziehen, wenn weltweit niedrige Zinsen gerade die Nachfrage nach deutschen Investitionsgütern anregen wird."

Der Bundesverband Grosshandel, Aussenhandel, Dienstleistungen (BGA) erklärte, die Unternehmen zehrten bisher von der Vorsorge, die sie in den vergangenen fünf guten Jahren getroffen hätten. Daher könnten die meisten bisher die jetzige Lage eine Weile "ohne allzu grosse Blessuren" überstehen. "Der Schlüssel zur Lösung der Krise liegt in der Wiederbelebung der Finanzmärkte", sagte BGA-Präsident Anton Börner in Berlin.

Zugleich stellte er fest: "Unabhängig von der gegenwärtigen schweren Krise sind die Exportchancen für die deutsche Wirtschaft langfristig weiterhin hervorragend." Schwellen- und Entwicklungsländer würden auch künftig die Modernisierung vorantreiben, um den demografischen Herausforderungen sowie dem Umwelt- und Klimaschutz und dem technologischen Fortschritt gewachsen zu sein.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) forderte unterdessen vom Bund, dass die staatliche Absicherung von Exportgeschäften wieder eingeführt werden sollte. Immer häufiger seien private Kreditversicherer nicht bereit, Exporte zu versichern, erklärte BDI-Geschäftsführer Werner Schnappauf. "Deshalb sollte schnellstmöglich die frühere staatliche Absicherung von kurzfristigen Geschäften mit Industrieländern wieder eingeführt werden."

(apa)

  

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Japan: 116 Milliarden Euro für Konjunktur
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.4.09 08:11)

Die japanische Regierung plant angesichts der schwersten Rezession seit dem zweiten Weltkrieg ein neues Konjunkturpaket im Volumen von umgerechnet 116 Milliarden Euro. Einem am Donnerstag veröffentlichten Entwurf der Regierungspartei LDP zufolge soll mit dem Geld unter anderem der Kauf von sparsamen Autos und Haushaltsgeräten sowie Solaranlagen gefördert werden.

Die Aktien der Hersteller entsprechender Produkte wie etwa Sharp, Panasonic, Toshiba und Hitachi legten daraufhin an der Tokioter Börse deutlich zu. Ministerpräsident Taro Aso wollte noch am Donnerstag eine wichtige Rede zur Wirtschaftspolitik halten. Das Konjunkturpaket sollte am Freitag verkündet werden.

Das Paket entspräche 3,1 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung Japans und fällt damit deutlich größer aus als zunächst erwartet. Möglicherweise droht dem Paket noch Widerstand im Parlament, wo die Opposition eine Kammer kontrolliert. Im Vorfeld des Weltwirtschaftsgipfels in London hatte Japan Deutschland vorgeworfen, nicht genug für die Stimulierung der Wirtschaft zu tun.

http://kurier.at/geldundwirtschaft/309810.php

  

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Nowotny Says Taking ECB Benchmark Below 1% Open for Discussion
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.4.09 11:45)

Nowotny Says Taking ECB Benchmark Below 1% Open for Discussion

April 9 (Bloomberg) -- European Central Bank council member
Ewald Nowotny said cutting the benchmark rate below 1 percent is
still open for debate and it would be “sensible” for the bank
to buy corporate debt.
“It’s my personal opinion that the benchmark rate should
not go below 1 percent, but this is a point that’s open for
discussion,” Nowotny, who heads Austria’s central bank, said in
a telephone interview from Vienna late yesterday. The purchase
of commercial paper and corporate bonds is “a sensible and
efficient measure,” Nowotny said, adding it may not be
introduced immediately because it would take time to prepare.
The comments suggest the ECB council is split over the best
way forward amid signs the euro-region economy is slipping
deeper into recession. While Germany’s Axel Weber has signaled
he’s opposed to buying corporate debt and doesn’t want to take
the benchmark rate below 1 percent, Greece’s George Provopoulos
this week indicated both remain options.
The ECB this month cut its key rate by a quarter point,
less than economists forecast, to 1.25 percent and delayed a
decision on new tools until May. The Federal Reserve, Bank of
Japan and Bank of England are already pumping money into their
economies by buying government and corporate debt.
“If you’re aiming at intensifying credit supply, measures
which focus directly on credit supply are of interest,” Nowotny
said. “For example the purchase of commercial paper, corporate
bonds and similar things.”

‘Best Option’

Still, he said this would “take longer to prepare” than
offering banks longer-term loans to ease credit tensions. The
ECB currently lends banks as much as they want at the prevailing
benchmark rate for up to six months.
Lengthening maturities is “the best option” as far as
speed of implementation is concerned, Nowonty said. “That means
going beyond the current six months to an extension of, for
example, 12 months. That’s something that can be implemented
immediately and takes effect promptly.”
Longer loans pose some complications. Banks may not take up
the offer unless the ECB signals rate cuts are at an end, and
securing cheap money for a year may distort efforts to raise
borrowing costs once an economic recovery sets in.
“I would happily accept this problem if indeed the
economic recovery comes faster than expected,” Nowotny said.
“I think our task is currently to fight the worst economic
slump in the post-War period with all available tools. If an
improvement becomes apparent, I’d be happy about it.”

Legitimate Pessimism

The Organization for Economic Cooperation and Development
predicts the euro-region economy will shrink 4.1 percent this
year. By comparison, the ECB on March 5 projected a 2.7 percent
contraction.
While Nowotny said the OECD’s forecast is a “pessimistic
assessment,” he added: “Regrettably, I’m aware that pessimism
in the past was often legitimate.”
He expects inflation to remain below the ECB’s 2 percent
limit “over the medium term,” giving the bank room to keep
interest rates at historically low levels for some time.
“In a situation like the current one” an expansionary
monetary policy “is absolutely necessary,” Nowotny said. “If
the recovery is very weak we have to continue to follow an
expansive path with both monetary and fiscal policy.”
Weber said March 10 that 1 percent would be his “bottom
line” for the ECB’s benchmark rate, while Provopoulos in an
April 6 interview said he doesn’t consider 1 percent to be “a
threshold.” The Greek Central Bank later issued a statement
saying the remark was “inaccurate” and that Provopoulos’s view
was the benchmark “could go down from the present level,
although in a very measured way.”
When asked about the debate on the council, Nowotny said:
“You can’t say we’re divided, rather it’s a discussion we will
have. In the past, the decisions in the Governing Council were
always consensual. I don’t expect that this will change in the
future.”

  

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ATX: Von einer mittel- oder langfristigen Aufwärtsbewegung kann noch nicht gesprochen werden
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.4.09 11:18)

ATX Datum/Zeit: 10.04.2009 14:23
Quelle: Erste Bank
ATX: Von einer mittel- oder langfristigen Aufwärtsbewegung kann noch nicht gesprochen werden

Der ATX konnte in dieser (sehr volatilen) Woche bei durchschnittlichen Volumina erneut 2,5% zulegen und letztendlich die 1.800 Punktemarke überspringen. Zu Beginn der Woche hatte es sogar kurzfristig den Anschein, als ob der massive Widerstand bei 1.900 Punkten getestet werden könnte. Die Korrektur zu Mitte der Woche Richtung 1.700 Punkte konnte am Donnerstag wieder aufgeholt werden. Die kurzfristigen gleitenden Durchschnitte befinden sich nunmehr in der Aufwärtsbewegung, die 100-Tageslinie konnte bereits in der letzten Woche übersprungen werden.

Die markttechnischen Indikatoren vermitteln nach wie vor ein positives Bild. Der MACD steht weiterhin auf Kaufen, unterstützt vom DMI. Das Momentum hat (erwartungsgemäß) etwas nachgelassen, der RSI ist nahe dem überkauften Bereich, was jedoch in solchen Phasen ebenfalls unbedenklich scheint. Auch bei längerfristiger Betrachtungsweise überwiegen eindeutig die positiven Ansätze.

Wir wiederholen das, was wir in der letzten Woche an dieser Stelle sagten. Den Widerstand bei 1.900 Punkten gilt es nun zu überwinden, danach wäre der Weg frei und auch die 200- Tageslinie endgültig in Sichtweite. Es schaut – wie bereits erwähnt – momentan ganz gut aus, und wir erwarten auch in der nächsten Woche einen weiteren (leichten) Anstieg. Blenden lassen sollte man sich jedoch nicht. Es ist bei weitem noch zu früh, von einer mittel- oder langfristigen Aufwärtsbewegung zu sprechen.

  

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U.S. Michigan Consumer Sentiment Index Rose to 61.9 in April
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 17.4.09 16:33)

U.S. Michigan Consumer Sentiment Index Rose to 61.9 in April

April 17 (Bloomberg) -- Confidence among U.S. consumers
improved in April for a second month amid signs the longest
recession in the postwar era may be easing. The
Reuters/University of Michigan preliminary index of consumer
sentiment rose to 61.9 from 57.3 in March. The index reached a
three-decade low of 55.3 in November.

  

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Bei 2000 Punkten im ATX rät Erste Bank zu temporären Gewinnmitnahmen interessantwitzig
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.4.09 10:24)

ATX Datum/Zeit: 18.04.2009 08:00
Quelle: Erste Bank
Bei 2000 Punkten im ATX rät Erste Bank zu temporären Gewinnmitnahmen

Die Woche nach Ostern war an der Wiener Börse weiter von einem sehr freundlichen Kursverlauf geprägt, der ATX legte um 6,9% zu. Vor allem Industriewerte gaben weiter den Ton an, wohingegegen Öl- und Versorgerwerte eindeutig auf der Verliererseite standen. Gewinner der Woche war Wienerberger, wo CFO van Riet in einem Medieninterview nochmals betonte, dass die Firma keine Kapitalerhöhung durchführen wird - die Aktie stieg um 8,1%. Ebenso erfreulich voestalpine, wo CEO Eder ebenso in einem Interview betonte, dass die Firma weiterhin positive Ergebnisse erzielen sollte. Dies in Verbindung mit Upgrades internationaler Broker für europäische Stahlwerte führte zu einem Plus von 8,0%. Zumtobel legte ohne große News um 7,6% zu. Verlierer der Woche war OMV mit -4,8%, hier kam zu einer Konsolidierung nach dem steilen Kursanstieg zuletzt. Die Aktie bleibt allerdings eine unserer Top- Empfehlungen im ATX für die nächsten Wochen und Monate. Ebenso schwach war Verbund (-3,6%) und EVN (-0,8%), die beide unter Umschichtungen von defensiven in zyklische Werte zu leiden hatten.

Was ist weiter zu erwarten? Wir denken, dass die Bäume nun nicht gleich in den Himmel wachsen werden. Die wirtschaftliche Lage ist weiterhin trist. Aufgrund der Dynamik des Kursanstiegs kann durchaus noch ein weiterer Anstieg um einige Prozentpunkte folgen, spätestens danach sollte es aber auch wieder zu einer Konsolidierung kommen. Die kurz- und mittelfristigen Abwärtstrends sind bei vielen Werten gebrochen worden, was eindeutig positiv ist. Wir denken aber, dass man den nun gestiegenen Kursen nicht unbedingt gleich hinterherlaufen sollte. Kräftigere Rücksetzer würden sich da schon eher wieder anbieten. Unser wahrscheinlichster ATX-Zielwert per Ende 2009 liegt aktuell bei ca. 2.000 Indexpunkten. Bei einem weiteren kurzfristigen Anstieg über diese Marke, würden wir daher zum Teil durchaus auch wieder zu temporären Gewinnmitnahmen raten.

In der nächsten Woche stehen in Wien de facto keine wesentlichen Quartalsergebnisse auf dem Programm. Es berichten einige kleinere Unternehmen und es finden auch einige Hauptversammlungen statt. Die Tendenz wird daher ganz klar von internationaler Seite vorgegeben werden.

  

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Statistik der bisherigen S&P Earnings-Season
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.4.09 20:34)

Earnings are stoking speculation economies may be bottoming in the first global recession since World War II. Profits have been better than estimated for 66 percent of the 124 companies in the S&P 500 that have reported quarterly results since April 7, according to data compiled by Bloomberg.

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aT1lPeSbpfPM&refer=home

  

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RE: Statistik der bisherigen S&P Earnings-Season
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.09 21:44)

>Earnings are stoking speculation economies may be bottoming
>in the first global recession since World War II. Profits have
>been better than estimated for 66 percent of the 124 companies
>in the S&P 500 that have reported quarterly results since
>April 7, according to data compiled by Bloomberg.

Die Umsatzerwartungen wurden allerdings nicht getroffen:

Better-than-expected" has been a common theme this earnings season and
key driver to Friday's morning advance. Of the 178 S&P 500 companies
to have reported earnings thus far, 67% have reported an upside
earnings surprise, according to Bloomberg.

But there's a dark-side to the story, according to Diane Garnick,
investment strategist at Invesco, which has over $350 billion of
assets under management.

While the majority of companies are beating earnings estimates, many
are missing on the revenue side, Garnick notes. That suggests the
bottom-line "beats" are mainly the result of cost cutting rather than
top-line sales growth. Wall Street's focus on short-term results may
be satisfied by these "better-than-expected" results, and companies
have an incentive to do more layoffs because the savings flow directly
to the bottom line. But cutting costs is not the basis for a prolonged
period of strong earnings, Garnick says.

  

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Wiener Aktien: Billig, aber nicht mehr spottbillig
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.09 12:11)

Die jüngste Outperformance des Wiener Marktes im Vergleich zu anderen westeuropäischen Börsen dürften sich voraussichtlich etwas abschwächen, dennoch könnte die Rally am heimischen Markt noch eine Zeit lang anhalten, meint Sal. Oppenheim-Analyst Peter Szopo (im Bild) im aktuellen Ausblick für den heimischen Aktienmarkt.

Die mit CEE assoziierten Risken könnten sich zudem in der Wahrnehmung der Marktteilnehmer weiter abschwächen. "Hier ist noch immer viel eher ein Desaster eingepreist, denn eine deutliche Rezession", so Szopo, der von zweiterem ausgeht. Mit Blick auf die einzelnen Risikofaktoren für den Wiener Markt sei die CEE-Komponent eaber sicher mittlerweile der grösste Einzelfaktor.

"Es muss aber auch klar sein, dass wir derzeit keinen echten Bullenmarkt erleben", so Szopo. Er rechnet auf absehbare Zeit nicht mit einem aktienfreundlichen Umfeld. Vielmehr dürften die anhaltende Rezession, die Gefahr einer Deflation und unausweichliche Steuererhöhungen für einen längeren Zeitraum auf den Equity Returns lasten. Das Erkennen und Ausnutzen der kürzeren Marktzyklen gewinne daher an Bedeutung, um eine vernünftige Performance erzielen zu können.

Nicht mehr spottbillig
Mit Blick auf die aktuelle Bewertung des Wiener Marktes ist Szopo etwas skeptischer. Die jüngste Erholung habe den Abschlag zu anderen europäischen Märkten deutlich reduziert. Die Aktien seien freilich noch nicht teuer, aber aus "spottbillig", wie zu Beginn des Jahres, ist jetzt eben "billig" geworden.

Die Kaufempfehlungen von Sal. Oppenheim haben nach wie vor eine defensive Ausrichtung. "Defensive Unternehmen, die einen sicheren Cash Flow generieren, einige Zykliker, keine Banken", lautet die Formel. Neben den Cash-Maschinen Post und Telekom Austria zählt auch der Verbund zu den Top-Empfehlungen, weil dieser unter den Versorgern am stärksten von steigenden Rohstoffpreisen profitieren sollte. Mit Blick auf die Zykliker empfiehlt Sal. Oppenheim einen tradingbezogenen Ansatz. Dieser spiegelt sich auch in aktuellen Downgrades (für Wienerberger und Strabag) wieder.

http://www.boerse-express.com/pages/769561


  

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ATX: Vieles spricht für weitere Korrektur
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.09 18:44)

ATX Datum/Zeit: 24.04.2009 17:07
Quelle: Erste Bank
ATX: Vieles spricht für weitere Korrektur

Der ATX korrigierte in der letzten Woche – bei nach wie vor leicht erhöhten Volumina – um insgesamt 3,5%, was allerdings nicht wirklich überraschen konnte. Aktuell liegt der ATX auf seinem gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Tage. Einmal mehr wurde die 1.900 Punkte Marke zwar getestet, jedoch nicht nachhaltig übersprungen. Somit bleibt dieser Widerstand einmal vorläufig bestehen.

Die markttechnischen Indikatoren sprechen nun für eine weitere Konsolidierung. Das Momentum hat deutlich nachgelassen und tendiert Richtung Nulllinie, der RSI fällt ebenfalls, und auch der MACD hat ein Verkaufssignal generiert. Auf wöchentlicher Basis betrachtet vermitteln die technischen Indikatoren ein positiveres Bild. Hier steht der MACD noch deutlich auf Kaufen. Allerdings verliert auch hier das Momentum deutlich an Dynamik.

Vieles spricht dafür, dass wir auch in der nächsten Woche eine weitere Korrektur sehen werden. Der ATX liegt noch immer mehr als 30% über seinem Tiefststand vor rund sechs Wochen. Der kurzfristige Aufwärtstrend ist nun einmal gebrochen. Für die nächste Woche scheint uns die Bandbreite zwischen 1.700 und 1.800 Punkten am wahrscheinlichsten.

  

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RE: ATX: Vieles spricht für weitere Korrektur
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.09 19:55)

und wieso haben dann heute wieder alle blue chips
zuglegt ?

  

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Alles wird gut!
TobiundTobias(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.09 21:51)

Die Tiefpunkte sollten wir gesehen haben! Warum? Folgende Lichtblicke sind auszumachen:

1) Die Erwartungen der Umsätze und Gewinne werden beinahe immer geschlagen. D.h. der Worst Case war bereits eingepreist.

2) Der Stress Test bei den US Banks zeigt positive Ergebnisse. Fast alle Grossbanken sind "well capitalized".

3)GM scheint auch bei (derzeit realistischen) Sales von nur 10 Mio. Autos p.a. überlebensfähig. Evtl. ist sogar nicht einmal die bereits eingepreiste Inso von GM erforderlich. (sollte das Chapter 11 für GM abgesagt werden, gibts nur dafür ein DJ-Plus von mindestens 5% an einem Tag).

4) G7 rechnen mit einem Ende der Rezession in der zweiten Hälfte von 09.

5) Andere Kleinigkeiten: Deutsche Bank soll im 1. Quartal das beste Handelsergebnis der Geschichte erzielt haben (mehr als 5 Mrd. Euro)

Nau serwas!

Höchste Zeit, den anderen beim Einstieg zuzusehen und in aller Ruhe den Schampus kalt zu stellen.

I'm loving it!

  

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RE: Alles wird gut!
Rang: wasnun(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.09 23:39)

Würd dir ja gern ein "Gut Analysiert" geben. Aber dann doch nicht. sorry.

  

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RE: Alles wird gut!
TobiundTobias(3) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.4.09 00:14)

Naja, nach deiner fundierten Stellungnahme bleibt nur mehr ein Schluss:

Die Short-Side hat nix mehr!!!

Sorry, aber irgendwann ist halt Game Over.

Tut mir wikrlich leid für dich!

  

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RE: Alles wird gut!
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 24.4.09 23:47)

genau das selbe spiel wurde auch im letztes jahr um diese zeit gespielt.

  

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RE: Alles wird gut!
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.4.09 08:22)

eben alles läuft auf sell in may hinaus

  

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RE: Alles wird gut!
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.4.09 12:58)

ich meinte eigentlich kein "sell in may", sondern dieses "im zweiten halbjahr wird alles von alleine besser" spiel. sell in may würde ja nur bedeuten, dass die kurse im mai fallen, nicht aber, dass sie vorher stark angestiegen sind.

die medienberichterstattung ist schon voller lügen. einige sind so plump, dass man selber schuld ist, wenn man sie glaubt. klar ich poste halt nur etwas von extremen beispielen von österreichischen aktien, aber was in amerika passiert ist momentan der hammer.

american express, die gestern an einem tag ca. 20% gestiegen sind, präsentierten absolut schlechte quartalszahlen. das unternehmen hat riesige probleme.

jetzt mal kurz dazu, warum dieses unternehmen besser als erwartet war. der vorstand hat nämlich im vorhinein bekannt gegeben 1,8 mrd. einsparen zu künnen. genau mit diesen zahlen wurde auch kalkuliert.

jetzt wurde aber im q1 bereits 1 mrd. an kosten eingespart. man muss dazusagen, das die quartal bei american express sogut wie immer gleich sind. im endeffekt werden dieses jahr etwa 3,6 - 4 mrd. eingespart werden, anstatt 1,8 mrd., wie vom vorstand angekündigt.

in den medien steht, jetzt "gewinn, höher als erwartet", im endeffekt müsstest es eigentlich heißen "kosteneinsparungen, viel höher als erwartet".

aber das ist noch nicht alles. man muss diese zahlen hinterfragen.

warum sparte american express anstatt 600 mio. wie erwartet, 1000 mio. ein?

weil sie mussten, weil das q1 so schlecht ausgefallen ist. das geschäft ist mehr als planmäßig eingebrochen, darum musste auch mehr als geplant eingesperrt werden.

warum konnte american express überhaupt die kosten so stark reduzieren?

viele unternehmen können das nichtmal, selbst wenn sie müssten. bei american express geht das aber, weil in etwa 25% der kosten für marketing, kundenbonuse usw. aufgewändet wird. zusätzlich wurden 10% der mitarbeiter im oktober entlassen, was ca. 200 mio. brachte.

war nun die kurssteigerung von 20% gerechtfertigt?

meiner ansicht nach niemals. ich verstehe, das andere finden "super, das sie die kosten so einsparen konnten", aber ich bin der meinung, american express hätte niemals die kosten so eingespart, wenn sie nicht hätte müssen.

und das ist meiner meinung nach der punkt. das geschäft ist stärker zurückgegangen als von vorstand erwartet, daher fand die überplanmäßige kostenreduzierung statt, daher waren die kosteneinsparungen vom markt erwartet zu niedrig, daher ist der kurs derart in die höhe gegangen.

dagegen halte ich, die kosteneinsparungen sind ein anzeichen, wie stark die geschäfte eingebrochen sind.

wenn die medienberichterstattung nicht so positiv aktuell wäre, wäre american express eher eingebrochen. was glaubt ihr wie viel american express pro aktie kostet, wenn ihr diese kennzahlen hört.

buchwert der aktie ist 10,61 dollar

anzahl der aktien ca. 1,16 mrd. stück.

eigenkapital von 12,4 mrd.
3,4 mrd. an staatskapital macht zusammen 15,8 mrd. an risikokapital bei ca. 120 mrd. bilanzsumme

-18% umsatz zum vorjahr
-63% gewinn zum vorjahr

kreditkartengeschäft ist mit 50 mio im q1 negativ, alleine nebengeschäfte brachten noch gewinne

8,5% der forderungen werden aktuell nicht bedient, tendenz stark steigend

was glaubt ihr was american express an der börse kostet? einfach mal im internet nachschauen. ich schätze mal, für einen europäer ist die bewertung an der börse nicht nachvollziehbar.

  

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RE: Alles wird gut!
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.4.09 13:56)

>american express, die gestern an einem tag ca. 20% gestiegen
>sind, präsentierten absolut schlechte quartalszahlen. das
>unternehmen hat riesige probleme.


ja, da hab ich gestern auch geschaut wie ein autobus, wieso die 20% raufgehen.

und mein zweiter stauner gestern war microsoft.

zitat aus http://www.wallstreet-online.de/nachrichten/nachricht/2722828.html
"Microsoft hat im dritten Fiskalquartal 2008/09 hingegen einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang verzeichnet und damit die Erwartungen verfehlt. Besonders die klar rückläufigen Unternehmensausgaben im IT-Bereich wirkten sich herbei belastend aus. Demnach lag der Umsatz bei 13,65 Mrd. Dollar (Vorjahreszeitraum: 14,45 Mrd. Dollar)."


und die steigen gleich mal so um über 10%. vielleicht, dass man sich wegen windows 7 was erwartet, aber da frag ich mich, welche betriebe das geld haben werden, ihre computersysteme umzustellen, wenns andererseits kurzarbeit und entlassungen gibt?

  

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RE: Alles wird gut!
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.4.09 15:19)

>ja, da hab ich gestern auch geschaut wie ein autobus, wieso
>die 20% raufgehen.
>
>und mein zweiter stauner gestern war microsoft.
>
>und die steigen gleich mal so um über 10%. vielleicht, dass
>man sich wegen windows 7 was erwartet, aber da frag ich mich,

wenn die befürchtungen noch schlimmer waren steigt die aktie, as simple as that

  

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RE: Alles wird gut!
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.4.09 15:29)

>wenn die befürchtungen noch schlimmer waren steigt die aktie,
>as simple as that

ok, aber wenn man dann z.b. liest

Eine Trendwende sieht der Softwarekonzern dennoch nicht. "Ich habe keine Verbesserung am Ende des Quartals sehen können, die mich ermutigt zu sagen, dass die Talsohle erreicht ist und wir uns wieder nach oben bewegen", sagte Finanzvorstand Chris Liddell.
http://www.ftd.de/boersen_maerkte/aktien/marktberichte/:US-B%F6rsenschluss-US-B%F6rsen-fe iern-positive-Gesch%E4ftszahlen/504799.html

frag ich mich halt schon, was da antizipiert wird, wenn der kurs um über 10% steigt?

vor 2 monaten hätt so eine aussage gereicht, dass der kurs sogar noch vom damaligen niedrigen niveau 10% runterbricht und nicht wie jetzt 10% raufgeht.

  

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RE: Alles wird gut!
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.4.09 16:15)

>vor 2 monaten hätt so eine aussage gereicht, dass der kurs
>sogar noch vom damaligen niedrigen niveau 10% runterbricht und
>nicht wie jetzt 10% raufgeht.

da war aber das sentiment ein ganz anderes. seid wochen wird vom ende der krise geschrieben.

das problem haben später nur die leute diesen müll auch glauben.

die weltwirtschaftskrise hat erst im q4 angefangen, ein idiot wer den medien die story abkauft, das in einem halben jahr alles wider in ordnung ist.

  

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RE: Amex
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.4.09 10:58)

Nichts für ungut FulgorX, aber was American Express betrifft - Warren Buffett
ist der größte Aktionär und er hat nicht verkauft, auch als der Kurs mehr
als doppelt so hoch stand. Der versteht sicher mehr von dem
Unternehmen als wir in 20 Jahren lernen können

  

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RE: Amex
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.4.09 12:43)

>Nichts für ungut FulgorX

durchdachte gegenargumente nehme ich nicht persönlich.

>- Warren Buffett
>ist der größte Aktionär und er hat nicht verkauft, auch als
>der Kurs mehr
>als doppelt so hoch stand. Der versteht sicher mehr von dem
>Unternehmen als wir in 20 Jahren lernen können

warren buffett kann nicht verkaufen.

warren buffett hat auch letztes jahr, als er die chance gehabt hätte bei kursen zwischen 20-30 dollar nicht gekauft. auf diesem niveau half nur der us-staat aus.

warren buffett würde auch heute nicht bei einer kapitalerhöhung mitziehen.

warren buffett bewertet american express mit 8,5 dollar pro anteilsschein.

warren buffett wundert sich bestimmt auch über den hohen börsenkurs.

  

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RE: Amex
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.09 08:25)

>warren buffett kann nicht verkaufen.

Wieso?

>warren buffett hat auch letztes jahr, als er die chance gehabt
>hätte bei kursen zwischen 20-30 dollar nicht gekauft. auf
>diesem niveau half nur der us-staat aus.

Das ist immer auch eine Frage der Alternativen. Wenn ich z.B. Preferreds
von GS mit 10% Kupon + at-the-money Warrants bekommen kann...

>warren buffett würde auch heute nicht bei einer
>kapitalerhöhung mitziehen.

Reine Spekulation...

>warren buffett bewertet american express mit 8,5 dollar pro
>anteilsschein.

Vermutlich sein Einstandskurs?

>warren buffett wundert sich bestimmt auch über den hohen
>börsenkurs.

Nächste Spekulation...

  

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RE: Amex
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.09 13:28)

>>warren buffett kann nicht verkaufen.
>
>Wieso?

american express ist grundsolide, aber es hilft alles nichts, wenn das kreditsystem ins stocken gerät und deshalb das unternehmen in schwierigkeiten gerät.

die probleme von american express kommen großteils nicht von innen sondern von aussen. für sowas ist warren buffett blind.

als er das problem vermutlich erkannt hat, war es schon zu spät. wenn das unternehmen, dass ich verkaufen möchte nur durch staatsgelder am leben erhalten wird, wird sich kein käufer finden. schon gar nicht um den jetzigen preis.

nicht mal er selbst würde soviel zahlen wollen.


>>warren buffett hat auch letztes jahr, als er die chance
>gehabt
>>hätte bei kursen zwischen 20-30 dollar nicht gekauft. auf
>>diesem niveau half nur der us-staat aus.
>
>Das ist immer auch eine Frage der Alternativen. Wenn ich z.B.
>Preferreds
>von GS mit 10% Kupon + at-the-money Warrants bekommen kann...

wenn du etwas von seinen prinzipien verstanden hast, wirst du doch nachvollziehen können, das für warren buffett eine aufstockung niemals eine alternative gewesen wäre.

der buchwert der amex beträg 10,31 dollar.

seid wann zahlt warren buffett einen aufpreis zum buchwert?

noch dazu, kurz vor einer möglichen insolvenz.

>>warren buffett würde auch heute nicht bei einer
>>kapitalerhöhung mitziehen.
>
>Reine Spekulation...

wie gesagt, nach warren buffett wäre amex viel zu teuer

ausserdem will er bestimmt nicht mehr viel mehr als 13,1% der anteilscheine

>>warren buffett bewertet american express mit 8,5 dollar
>pro
>>anteilsschein.
>
>Vermutlich sein Einstandskurs?

8,5 dollar ist der kurs, wo er zum letzten mal bereit war, american express aktien zu kaufen.

bei 25 dollar kaufen nur die anderen, nicht warren buffett.

>>warren buffett wundert sich bestimmt auch über den hohen
>>börsenkurs.
>
>Nächste Spekulation...

denke schon, das sich warren buffett über preise wundert, die er selber niemals bezahlen würde.

denke aber schon, das er sich freut, wenn andere bereit sind mehr zu zahlen als er.

  

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RE: Amex
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.4.09 08:42)

>seid wann zahlt warren buffett einen aufpreis zum buchwert?

Das hat er schon oft genug gemacht, wie kommst du darauf daß er nur
unter Buchwert kaufen würde?

  

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RE: Amex
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.4.09 09:54)

danke für den hinweis, da liegst du richtig.

ich kenne seine letzten deals nicht. welchen aufschlag zum buchwert hat er da ungefähr bezahlt? am letzten freitag hätte er den 2,5 fachen bucherwert für amex zahlen müssen. passt das in sein verhalten?

ich kann nur seine bilanz lesen, in dieser hat er über alle unternehmen in laufe der zeit einen rest von 12,5% angesammelt, also 1,125 als faktor. ich habe das unterschlagen, macht aber trotzdem ca. 33 mrd aus. somit könnte er einen millarden-deal abschließen, theoretisch das fünffache vom buchwert zahlen und ich würde es trotzdem kaum in seiner bilanz lesen können. leider kenne ich seine letzten deals nicht im detail um den faktor neuer deals berechnen zu können.

ich schätze warren buffett einfach so ein, dass hätte er theoretisch keine amex anteile, würde er nicht in amex investieren. hauptgründe sind der aktuelle aufschlag von 2,5fachen des buchwertes, die staatsgelder um das unternehmen am leben zu halten, die schwierigkeiten kreditgelder zurückzubekommen und die hohe wahrscheinlichkeit des unternehmens teilverstaatlicht zu werden.

wie schätzt du die sache ein? würde eine aufstockung von amex bei dem aktuellen niveau in warren buffett sonstiges verhalten passen?

  

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RE: Amex
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.4.09 11:01)

>danke für den hinweis, da liegst du richtig.
>
>ich kenne seine letzten deals nicht. welchen aufschlag zum
>buchwert hat er da ungefähr bezahlt? am letzten freitag hätte
>er den 2,5 fachen bucherwert für amex zahlen müssen. passt das
>in sein verhalten?

In letzter Zeit hat er eigentlich fast nur ganze Unternehmen gekauft (abgesehen von den Preferreds) und da wurden kaum Zahlen veröffentlicht.
Aber historisch hat er durchaus schon Transaktionen gemacht mit so hohem Aufschlag.

>wie schätzt du die sache ein? würde eine aufstockung von amex
>bei dem aktuellen niveau in warren buffett sonstiges verhalten
>passen?

Sehr schwer zu sagen - aber es würde mich nicht völlig überraschen wenn er es täte.

  

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RE: Alles wird gut!
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 25.4.09 09:27)

>Höchste Zeit, den anderen beim Einstieg zuzusehen und in aller
>Ruhe den Schampus kalt zu stellen.


immer wenn du hier mit deinen jubelmeldungen gekommen bist, ists kurz darauf grandios runtergegangen an den börsen.

wieso hast anfang märz nix gepostet, wenn dich so gut auskennst?

  

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Strategen vertrauen auf Aktien
Rang: nurb(10) ProfilBuddyIgnorieren (am 26.4.09 16:26)

Trotz des zweiten Börseneinbruchs in diesem Jahrzehnt glauben Experten an langfristige Überlegenheit gegenüber Renten.

Kaufen Sie Aktien, nehmen Sie Schlaftabletten und schauen Sie die Papiere nicht mehr an. Nach vielen Jahren werden Sie sehen: Sie sind reich." Wer diesen Ratschlag von Börsenlegende André Kostolany in den vergangenen Jahren befolgte, wird den Altmeister heute verfluchen. So erzielten Anleger, die Ende 1998 einen Teil ihres Ersparten in den Dax investierten und zehn Jahre später ihre Bestände veräußerten, einen jährlichen Verlust von 0,4 Prozent - die Inflation noch nicht eingerechnet.

Rund um den Globus erwies sich die Aktienanlage selbst in den vergangenen zwanzig Jahren als weniger dominant als gemeinhin angenommen. Nach der Asienkrise Ende der 90er-Jahre, dem Platzen der Internetblase zu Beginn des Jahrtausends und dem verheerenden Kurseinbruch infolge der Finanzkrise stehen Aktionäre heute kaum besser da als Anleiheninvestoren. In einigen Ländern, etwa in Japan und Großbritannien, fuhren Anleger mit sichereren Staatspapieren sogar besser.

http://www.ftd.de/asset/Image/2009/04/24/90aktien.gif.png


Um Aktien überhaupt noch eine klare Überlegenheit zubilligen zu können, bedarf es schon eines sehr tiefen Blickes in die Vergangenheit. Wie aus dem Jahrbuch 2009 der Credit Suisse hervorgeht, erzielten Aktien von 1900 bis Ende 2008 eine durchschnittliche Realrendite von sechs Prozent, während lang laufende Staatsanleihen nur 2,2 Prozent abwarfen. Untersucht wurden die Börsen von 17 Ländern, die 90 Prozent der globalen Marktkapitalisierung repräsentieren. Eine solch lange Periode übersteigt jedoch bei Weitem den Zeitraum, der einem Anleger zum Vermögensaufbau bleibt. Wäre es daher nicht ratsam, mehr Geld in Anleihen zu investieren?

Nein, sagen Experten. Trotz der aktuell schlechten Beweislage glauben sie an die Überlegenheit der Aktie, die sich schon schnell wieder zeigen kann. "In den kommenden zwei Jahren erwarte ich bei europäischen Aktien einen Kursanstieg von rund 30 Prozent", sagt Frank Naab, Leiter Portfoliomanagement Private Banking des Bankhauses Metzler. "Der Markt hat mehr verloren, als die faire Bewertung zulässt", sagt Naab. Er orientiert sich vor allem am Kurs-Buch-Verhältnis, "das mit aktuell 1,2 deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 1,75 liegt". Die Gefahr, dass wegen der restriktiven Kreditvergabe der Banken und der damit verbundenen geringeren Investitionen die mittel- und langfristigen Aktienrenditen geringer ausfallen als in der Vergangenheit, sieht er nicht.

Auch Hans-Jörg Naumer, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei Allianz Global Investors, zweifelt nicht an der langfristigen Überlegenheit von Dividendentiteln. "Auf Sicht der kommenden zwei bis drei Jahrzehnte erwarte ich eine jährliche Realrendite von rund 7,5 Prozent." Dies entspricht etwa der realen Dax-Rendite, die seit der Gründung der Bundesrepublik bei etwa acht Prozent per annum liegt. Auf lange Sicht böten Aktien immer noch das beste Rendite-Risiko-Verhältnis, und die Chancen auf langfristig hohe Renditen seien gerade jetzt besser denn je, so Naumer. Laut Investmentgesellschaft Pzena liegt die Risikoprämie von Aktien im S&P 500 gegenüber US-Staatsanleihen derzeit bei 13,3 Prozentpunkten, seit 1980 waren es im Mittel nur 2,7 Prozentpunkte.

Trotz der optimistischen Prognosen sollten Anleger nie vergessen, dass Aktien kurzfristig stark schwanken können. Und die Ausschläge haben in der jüngeren Vergangenheit sogar zugenommen. Wer damit nicht leben kann, sollte besser zu Staatsanleihen greifen. So reich, wie von Kostolany beschworen, werden sie damit wohl nicht. Doch sie können ruhiger schlafen.

>>ftd


  

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Deutsche Bank macht das Unmögliche möglich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.09 09:16)

Deutsche Bank macht das Unmögliche möglich
Die Deutsche Bank hat im ersten Quartal voraussichtlich ihr langfristiges Ziel einer Eigenkapitalrendite von rund 25 Prozent vor Steuern wieder erreicht.

Das "Handelsblatt" beruft sich dabei auf Informationen aus Finanzkreisen. Bankchef Josef Ackermann habe auch deutlich gemacht, dass er das ehrgeizige Ziel nicht aus den Augen verloren habe, schreibt die Zeitung in der Montag-Ausgabe.

"25 Prozent Eigenkapitalrendite ist lange Zeit das gewesen, was die Besten der Welt erreicht haben. In der Krise ist das natürlich schwerer geworden. Aber einige Banken haben diese Richtgröße im ersten Quartal dieses Jahres wieder erreicht oder sind ihr zumindest sehr nahe gekommen." Mit Blick auf die eigenen Zahlen, die er am Dienstag präsentiert, fügte Ackermann hinzu: "Man kann es im Geschäftsleben nicht mit Absicht gemächlicher angehen lassen, nur damit alle mitkommen." Analysten erwarten für das erste Quartal im Schnitt einen Gewinn vor Steuern von 1,162 Mrd. Euro, was einer Eigenkapitalrendite in der Größenordnung von 25 Prozent entspräche.

Für diese ehrgeizige Zielsetzung wurde Ackermann von zahlreichen Politikern hart kritisiert. "Ackermann trägt eine Mitverantwortung für die Verfolgung überzogener Renditeziele", sagt der SPD- Fraktionsvize Joachim Poß dem "Handelsblatt". Das habe zusammen mit Fehlanreizen in der Managervergütung in diese Krise geführt. "Wenn Ackermann jetzt einfach bei dieser Sichtweise bleibt, zeigt dies, dass er aus dieser schweren Krise zu wenig gelernt hat. Als wichtiger Repräsentant der deutschen Kreditwirtschaft ist er damit nicht länger geeignet", meinte Poß.

Otto Bernhardt, finanzpolitischer Sprecher der Union, bezeichnete das Ziel als "falsches Signal". "Diese Aussage birgt die Gefahr, dass viele Leute glauben, man könne in der Finanzwelt einfach so weitermachen wie bisher. Das kann man sicher nicht." Denn das entsprechende Renditeziel von 25 Prozent habe mit dazu beigetragen, dass es auf den internationalen Finanzmärkten zu erheblichen Verwerfungen gekommen sei.

Ein Sprecher der Deutschen Bank wollte den Bericht am Sonntag nicht kommentieren. Das Geldinstitut lege am Dienstag seine Zahlen vor und werde dazu vorher nichts sagen.

(APA)

  

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Märkte verbessern sich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.09 09:25)

April 27 (Bloomberg) -- Wherever you look, Federal Reserve Chairman Ben S. Bernanke’s efforts to repair global credit markets are showing signs of working.

The Libor-OIS premium that indicates banks’ reluctance to lend to each other fell to 0.87 percentage point on April 24, the lowest level since before Lehman Brothers Holdings Inc. collapsed in September, according to data compiled by Bloomberg. Companies have raised a record $468 billion in U.S. bond sales this year. Prices of the most senior portions of mortgage bonds backed by prime U.S. jumbo loans have climbed 24 percent in the past five weeks, according to London-based Barclays Capital.

weiter:

http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a5HBqdXkCSh8&refer=home

  

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Ende der Krise zeichnet sich ab!
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.09 14:00)

Erste Hoffnungsschimmer? Immer häufiger drehen Vorlaufindikatoren ins Positive
Trendwende bei Indikatoren geben erste Hoffnung
Die Konjunktur könnte sich bald wieder stabilisieren

Immer mehr nationale und internationale Konjunkturbarometer drehen langsam nach oben. Wird die Lage falsch eingeschätzt oder zeichnet sich wirklich ein Ende der Krise ab?

Wenn im Frühling die Tage länger werden, haben meine Kunden weniger Angst – dann läuft mein Geschäft schlechter“, sagt Christian Fischer. In ­diesem Frühjahr kann sich der Chef von Security Land, dem österreichweit größten Vertrieb von Sicherheitsprodukten, über mangelnde Nachfrage allerdings nicht beklagen. „Durch die Wirtschaftskrise rechnen viele mit vermehrten ­Einbrüchen“, erklärt Fischer, der mehr Videoüberwachungssysteme, Alarman­lagen und Co verkauft als je zuvor. Der Wirtschaftsabschwung läuft für den ­Sicherheitsunternehmer unter umgekehrtem Vorzeichen.

Positives unter den Turbulenzen
Möglich, dass sich für Fischer der Wind bald wieder dreht. Denn beinahe un­bemerkt mischt sich unter die Flut negativer Wirtschaftsnachrichten - etwa, dass heuer die deutsche Wirtschaft um historische sechs Prozent schrumpfen wird - die eine oder andere Positivmeldung. Erste Konjunkturindikatoren, die seit Monaten lotrecht abstürzen, zeigen wieder zarte Anzeichen von Gegenbewegungen (siehe Grafiken links).

Verlangsamter Abschwung
So tastete sich ein wichtiges Wirtschaftsbarometer, der ZEW-Indikator des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung, im April erstmals seit Mitte 2007 wieder in den positiven Bereich. ZEW-Chef Wolfgang Franz sieht darin eine „begründete Aussicht, dass die Abwärtsdynamik zum Stillstand kommen wird“, und hält jetzt eine „zaghafte Belebung“ der Wirtschaft für wahrscheinlicher. Auch in den USA, der Brutstätte der gegenwärtigen Krise, gibt es nun erste Signale für einen nahenden Aufschwung. In knapp der Hälfte der US-Bezirke verzeichnet die Notenbank Fed eine Verlangsamung des Abschwungs. Der Hypothekenfinanzierer Freddie Mac sieht die US-Hausverkäufe am Tiefpunkt. Die Anträge auf Arbeits­losengeld sinken stärker als erwartet. Und sogar die Banken vermelden wieder erste Quartalsgewinne.

Wende-Signale
Auch hierzulande keimt die Hoffnung. Der Absturz des Konjunkturbarometers der Industriellenvereinigung (IV) sei zwar beispiellos, sagt IV-Chefökonom Christian Helmenstein, aber immerhin „verlangsamt sich das Tempo der Verschlechterung“. Und: Die Lage in einem halben Jahr sieht eine Mehrheit der befragten 455 Unternehmen positiver als heute, der Erwartungsindex steigt. Bei der Raiffeisen Zentralbank (RZB) teilt man – wie auch Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner im FORMAT-Interview – diesen vorsichtigen Optimismus. Der RZB-eigene Export­indikator prognostiziert die Entwicklung in Österreichs wichtigsten Ausfuhrmärkten und könnte bald die Talsohle erreichen. „Die Exportquoten dürften zwar noch weiter sinken“, schätzt Raiffeisen-Analyst Gottfried Steindl, „aber die Abwärtsdynamik lässt nach. Das Schlimmste liegt hinter uns.“

Hoffnungsschimmer
Ralph Solveen, Volkswirt bei der Frank­furter Commerzbank, kann sich dem ­an­schließen. Sein Index, der Earlybird, läuft der Konjunktur um sechs bis neun Monate voraus. Und steigt, und zwar bereits seit November des Vorjahres. Seit kurzem liegt er sogar wieder im positiven Bereich. „Die Konjunktur könnte sich jetzt bald stabilisieren“, glaubt Solveen. Das Münchner ifo-Institut gibt seinem vorsichtigen Optimismus Recht: Der unter 7.000 Unternehmen erhobene Erwartungsindikator konstatiert ein leicht verbessertes Geschäftsklima (siehe www.ifo.de). Und: Bei einem Earlybird über null und steigenden ifo-Erwartungen ist in den vergangenen 17 Jahren noch immer die Konjunktur nachgezogen.

Schwacher Start
Doch auch wenn die Wirtschaft wieder anspringt, mit Wachstumsraten wie in der Vergangenheit rechnet niemand. „Es wird wieder aufwärts gehen, wenn auch gebremst“, sagt Solveen. Zinssenkungen und Konjunktur­pakete bräuchten eben immer ein paar Quartale, bis sie bei den Unternehmen konkrete Schritte auslösten. „Seit dreißig Jahren wachsen wir durchschnittlich 2,5 Prozent jährlich – in naher Zukunft werden wir jedoch über ein halbes Prozent Wachstum nicht hinauskommen“, quantifiziert Erste-Bank-Ökonom Thomas Ka­rall den kommenden schwachen Aufschwung. Auch sein Kollege von der Industriellenvereinigung ist wenig opti­mis­tisch, was den Wachstumspfad betrifft: „Wenn der Aufschwung überhaupt bald kommt, gibt es dafür nur ein Wort“, sagt Helmenstein: „Zäh.“

Von Arndt Müller - Format

27.4.2009 13:20

  

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Roubini skeptisch:Boden ist mindestens 1 Jahr entfernt interessant
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.09 20:06)

'I Am Dr. Realist'

The bottom is still a year off, says the economist who warned of the plunge...


weiter:http://www.newsweek.com/id/195053

  

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Goldman Sachs nimmt Risiko wie selten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.4.09 21:33)

Es nötigt einem schon Respekt ab, die liegen überdurchschnittlich
oft richtig.

------------------

April 27 (Bloomberg) -- Goldman Sachs Group Inc., unbowed by the securities industry’s worst year since the Great Depression, increased its trading bets at the fastest rate on Wall Street.

Goldman Sachs’s so-called value-at-risk, the amount the New York-based bank estimates it could lose from trading in a day, jumped 22 percent to $240 million in the first quarter, twice what Morgan Stanley stands to lose, company reports show. VaR climbed 2.8 percent in the same period at JPMorgan Chase & Co. and dropped 14 percent at Credit Suisse Group AG.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a.DWey.dMKrw&refer=home

  

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Deutsche Bank in Q1 deutlich besser als erwartet
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.4.09 08:37)

Deutsche Bank kehrt mit Milliardengewinn in die schwarzen Zahlen zurück
28.04.2009 - 07:38

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bank ist zum Jahresauftakt mit einem unerwarteten Milliardengewinn in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Unter dem Strich sei im ersten Quartal vor allem dank einer massiven Erholung des Investmentbankings ein Überschuss von 1,2 Milliarden Euro erzielt worden, teilte das Institut am Dienstag in Frankfurt mit. Im Vorjahr hatte die Bank noch einen Verlust von 141 Millionen Euro geschrieben, zum Jahresende 2008 war sie wegen der Belastungen aus der Finanzkrise sogar tief in die roten Zahlen gerutscht. Vor Steuern landete der Gewinn zwischen Januar und März bei 1,82 Milliarden Euro nach minus 254 Millionen Euro im Vorjahr.

Insgesamt schnitt die Bank damit deutlich besser ab als von Analysten erwartet. Von dpa-AFX befragte Experten hatten unter dem Strich mit einem Gewinn von 813 Millionen Euro gerechnet, vor Steuern lagen die Schätzungen bei 1,2 Milliarden Euro./sb/zb

Quelle: dpa-AFX

Deutsche Bank AG, Frankfurt
.
1. Quartal 2009 2008 Konsensprognose
Zins berschuss 3.843 2.676 3.124
Risikovorsorge 526 114 402
Provisionsüberschuss 2.182 2.531 2.255
Handelsergebnis 2.264 -1.578 633
Ergebnis vor Steuern 1.815 -254 1.0
Ergebnis nach Steuern und Ant. Dritter 1.185 -131 764
Ergebnis/Aktie verwässert 1,92 -0,27 1,20
.
-alle Angaben in Mio EUR, Ausnahme Ergebnis je Aktie -
Bilanzierung nach IFRS -
Vorjahreswerte wie berichtet

  

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Bank of America und Citigroup brauchen mehr Kapital
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.4.09 21:07)

Regulators have told Bank of America Corp. and Citigroup Inc. that the banks may need to raise more capital based on early results of the government's so-called stress tests of lenders, according to people familiar with the situation.

The capital shortfall amounts to billions of dollars at Bank of America, based in Charlotte, N.C., people familiar with the bank said.

Executives at both banks are objecting to the preliminary findings, which emerged from the government's scrutiny of 19 large financial institutions. The two banks are planning to respond with detailed rebuttals, these people said, with Bank of America's appeal expected by Tuesday.

The findings suggest that government officials are using the stress tests to send a tough message to struggling banks. Bank of America and Citigroup have been the highest-profile problem children in recent months, but it is unlikely that they are the only banks the Federal Reserve has determined might need more capital.

weiter:

http://online.wsj.com/article/SB124088901025362487.html

  

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RE: Angeblich 6 brauchen mehr Kapital
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.4.09 08:29)

Ich verstehe es nicht - die Umwandlung von Preferreds in Stammaktien
ändert ja nichts an der Kapitalsituation (wenn man die entfallenden
Dividenden außer acht läßt)

------------

April 29 (Bloomberg) -- At least six of the 19 largest U.S. banks require additional capital, according to preliminary results of government stress tests, people briefed on the matter said.

While some of the lenders may need extra cash injections from the government, most of the capital is likely to come from converting preferred shares to common equity, the people said. The Federal Reserve is now hearing appeals from banks, including Citigroup Inc. and Bank of America Corp., that regulators have determined need more of a cushion against losses, they added.

By pushing conversions, rather than federal assistance, the government would allow banks to shore themselves up without the political taint that has soured both Wall Street and Congress on the bailouts. The risk is that, along with diluting existing shareholders, the government action won’t seem strong enough.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aweHgQbc9BFI&refer=home

  

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RE: Angeblich 6 brauchen mehr Kapital
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.4.09 09:29)

>Ich verstehe es nicht - die Umwandlung von Preferreds in
>Stammaktien
>ändert ja nichts an der Kapitalsituation (wenn man die
>entfallenden
>Dividenden außer acht läßt)

1.
bei der umwandlung einer vorzugsaktie in eine stammaktie muss eine prämie an das unternehmen gezahlt werden.

ich habe keine us-banken zahlen im kopft, aber zum beispiel bei vw wäre es das selbe. (geschätze zahlen)

80 euro vorzugsaktien
240 euro stammaktie

bei umwandlung müssten die vorzugsaktieninhaber nun 160 euro an prämie zahlen (240-80). damit sie dem zustimmen, setzt man die prämie etwas günstiger, damit man den vorzugsaktieninhaber einen anreiz bieten kann.

die umwandlung ist soetwas wie eine indirekte kapitalerhöhung. bei der hv muss zuerst die stammaktionäre zustimmen, dannach müssen die vorzugsaktionäre zustimmen.

2.
ich denke der wirkliche grund für die umwandlung, wird die mitsprache sein. der staat hat erkannt, dass er aktiv in die führung der banken eingreifen muss. alleine kapital zur verfügung zu stellen reicht nicht mehr aus.

ich denke es wird damit gerechnet das in zukunft noch mehr kapital zufließen muss bzw. wenn es soweit ist will man darauf vorbereitet sein. darum will man soweit stimmrechte, das man später eine kapitalerhöhung gegen den willen der anderen aktionäre durchsetzen kann.

  

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RE: Angeblich 6 brauchen mehr Kapital
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.4.09 19:30)

>>Ich verstehe es nicht - die Umwandlung von Preferreds in
>>Stammaktien
>>ändert ja nichts an der Kapitalsituation (wenn man die
>>entfallenden
>>Dividenden außer acht läßt)
>
>1.
>bei der umwandlung einer vorzugsaktie in eine stammaktie muss
>eine prämie an das unternehmen gezahlt werden.

Nach meinem Eindruck ist da ein 1 zu 1 Tausch gedacht, siehe auch
diesen Artikel:

Regulators' New Emphasis on Banks' Common Equity Levels: Totally Misguided
Shareholders are going to be hugely diluted--and for nothing

--------------------------------------------------------------------------------

Thomas Brown ( about me )
Posted Today
bankstocks.com
tbrown@bankstocks.com



Bloomberg acknowledges the obvious:

April 27 (Bloomberg) -- U.S. banks that received results of their federal stress tests last week were given three options if they need additional capital to withstand the recession. The reality is they may only have one.

Getting federal aid or selling shares -- two of the choices offered to the 19 lenders being tested -- aren’t practical politically or financially, according to analysts. . . .

That leaves the third option presented by Treasury Secretary Timothy Geithner: changing the preferred stock held by the U.S. Troubled Asset Relief Program into common shares.

Well, yes. Stress-tested banks that need to raise new capital will have no choice but to do so by diluting the bejeezus out of their existing shareholders via conversion of their TARP preferred into common. What’s the alternative? Congress isn’t about to make a new round of TARP money available. And private investors have become, ahem, leery of investing alongside the federal government.

That leaves conversion. It will be a pointless exercise that will do nothing to buttress a bank’s finances, and will cost shareholders a bundle. The banks won’t receive an additional new dollar of cash, remember; all that will happen instead is that a slice of the bank’s capital base will be re-labelled “common” from “preferred.” What good that is supposed to do, I can’t imagine.

You’ll forgive me if I sound a little cranky about this whole process. It’s occurring because regulators, as they indicated in the stress-test white paper they released last week, continue to feel common equity should make up a “dominant” portion of a bank’s capital base. It’s not at all clear why that’s supposed to strengthen a bank’s ability to withstand losses. (I’ll explain why in a minute.) Regulators say they haven’t changed the ratios banks need to hit to be considered “well-capitalized;” they’ve only changed the mix of what should make up that capital.


It’s all part of the new Cult of Common Equity sweeping through the banking business. Emblematic of the cult is a hitherto obscure financial ratio, tangible equity to total assets, that has for some reason become the metric bank watchers now believe to be the single most reliable indicator of a bank’s financial health, even though for years it’s been irrelevant to regulators. (As far as that goes, the regulators scarcely mentioned tangible common equity in that white paper they put out on Friday.)

But common equity is now supposed to be crucial, the conventional wisdom believes, because common equity, and only common equity, “takes the first loss.”


Common equity takes the first loss? That statement is notable because a) it’s not true, and b) it’s beside the point--which ought to tell you something about the state and quality of the whole capital debate these days. First off, common equity does not take the first loss. Earnings do. Wells Fargo (to pick one institution at random) has pre-tax, pre-provision earnings power of roughly $10 billion per quarter. As the company moves to charge off nonperforming assets in the coming quarters and years, that future earnings power is what will absorb the blows. The company’s common equity account figures to grow, via rising retained earnings, as that process goes along.

But more to the point, who cares who takes the first loss? Bank regulators (i.e., the people running the stress tests) shouldn’t. They really only care who takes the last loss. And what they care about in particular is that the last loss doesn’t fall on the depositors or the FDIC insurance fund.


Short of that, regulators, once they’re satisfied that a bank is adequately capitalized and has sufficient liquidity, should in theory be indifferent to which investors who takes the credit hit, or in what order. In the real world, the sequence goes like this: ongoing earnings, common equity holders, preferred equity holders, and non-federally-guaranteed debt holders. Only once all those slices get burned up is the federal government on the hook.

This should be obvious. Instead, the discussion of how banks should book loan losses is becoming surreal. Here’s what the New York Times, anticipating the stress-test results, said on Saturday: “Federal officials said that some banks might need to raise additional capital. Others might need to change the form of their existing capital by converting preferred shares into common stock, which is better at absorbing losses.”


That is—what’s the word?—insane. One slice of a bank’s capital isn’t “better” at absorbing losses than another is. The arithmetic is ridiculously easy, and it applies to every piece of the capital base the same way. It’s simple subtraction. Yet the common equity crowd has convinced itself (and, worse, regulators, it seems) that banks need to bulk up on common equity that can be available to take some theoretical “first loss” that, from a regulatory standpoint, ought to be entirely beside the point in any event. Worse, the effect of this ham-handed mandate will be to make it harder for banks that actually do need to raise fresh capital to find willing private investors.

The new emphasis on common equity is irrelevant to what ails the banking system, and is making fixing the system harder, not easier. Shareholders are being needlessly diluted, to no benefit. And institutions that will need to raise substantial amount of new capital will have a harder time doing so than they should. All on account of a number that no one cared about until recently. It’s nuts.


http://www.bankstocks.com/ArticleViewer.aspx?ArticleID=5814&ArticleTypeID=2

  

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Industrieproduktion in Japan steigt wieder interessant
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.09 08:04)

Die industrielle Produktion in Japan hat sich nach Regierungsangaben zum ersten Mal seit sechs Monaten wieder erhöht. Im März wurde ein Anstieg um 1,6 Prozent registriert, wie das Ministerium für Wirtschaft, Industrie und Handel am Donnerstag mitteilte. Demnach wurden die Verbesserungen vor allem vom elektronischen Bereich sowie vom Maschinenbau getragen.

Im Februar war die Industrieproduktion noch um 9,4 Prozent zurückgegangen, im Jänner sogar um 10,2 Prozent. Für den Monat April wurde indes ein weiterer Anstieg um 4,3 Prozent vorhergesagt, für Mai um 6,1 Prozent.

(APA/AP)



http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/wirtschaftspolitik/372608/index.do

  

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Absturz der österreichischen Industrie wird langsamer
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.4.09 14:17)

Bank Austria EinkaufsManagerIndex im April: Der Abssturz der österreichischen Industrie wird langsamer

- Bank Austria EinkaufsManagerIndex im April gestiegen, doch Abschwung geht weiter
- Beschäftigungsabbau verlangsamt, Aussichten jedoch weiter ungünstig
- Anstieg des Verhältnisses Neuaufträge zu Lagerentwicklung erhöht Chance auf Trendwende
- Bodenbildung frühestens im Verlauf des Sommers, nur zähe Erholung im Jahresverlauf 2010

„Die ersten Anzeichen für eine bevorstehende Stabilisierung der heimischen Industriekonjunktur sind da. Der saisonbereinigte Bank Austria EinkaufsManagerIndex (EMI) zeigt im April kräftig nach oben“, meint der stellvertretende Chefvolkswirt der Bank Austria Stefan Bruckbauer. Der Indikator ist von 33,7 im Vormonat auf 39 Punkte gestiegen und hat damit den höchsten Stand seit einem halben Jahr erreicht. Dennoch befindet sich der Indikator weiterhin deutlich unter dem Wert von 50, der die Wachstumsschwelle markiert. „Die Lage in der österreichischen Industrie ist weiterhin sehr ernst. Die Talfahrt hat sich zwar verlangsamt, der Tiefpunkt ist jedoch noch nicht erreicht“, so Bruckbauer.

Erstmals seit acht Monaten haben sich im April alle Teilkomponenten des Bank Austria EinkaufsManagerIndex verbessert. Dies nährt zwar die vorsichtig optimistischen Erwartungen einer Konsolidierung der Lage in der zweiten Jahreshälfte, aber es liegen dennoch alle Komponenten unterhalb der Wachstumsschwelle. So hat sich auch die Produktionsleistung im April weiter verringert, wenn auch mit deutlich geringerem Tempo. Der Anstieg des Index auf 40,6 Punkte ist sogar der stärkste überhaupt seit Beginn der Erhebungen.

Angesichts der weniger stark sinkenden Produktionsanforderungen hat sich auch der Stellenabbau im April etwas eingebremst. Die weiteren Aussichten für die Beschäftigungsentwicklung sind nach Einschätzung der Ökonomen der Bank Austria dennoch ungünstig. Die Arbeitslosigkeit wird als konjunktureller Nachläufer in den nächsten Monaten sehr stark steigen, denn der Produktionsrückgang hält noch weiter an und Kurzarbeitsregelungen werden in den nächsten Monaten auslaufen. „Am Arbeitsmarkt werden die Folgen der Wirtschaftskrise erst 2010 so richtig zu spüren sein. Wir rechnen mit einem Anstieg auf erheblich mehr als 300.000 Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt und einer Arbeitslosenquote von 8,4 Prozent, der höchsten seit 55 Jahren“, meint Bank Austria Ökonom Walter Pudschedl. Erst danach ist eine Trendwende am Arbeitsmarkt möglich, doch Rationalisierungsbestrebungen und eine zurückhaltende Investitionsneigung werden positive Beschäftigungseffekte in der Industrie noch länger hinauszögern.

Die Auftragspolster in der Industrie nehmen ungebrochen ab, denn die Nachfrage nach Produkten der heimischen Sachgütererzeuger ist noch immer stark rückläufig. Insbesondere die Aufträge aus dem Ausland, gehen angesichts der besonders schwierigen Konjunktursituation in den wichtigsten österreichischen Märkten, allen voran Deutschland, weiter zurück. Erstmals seit einem Jahr sind jedoch ermutigende Signale erkennbar. Der Absturz der Neubestellungen, sowohl aus dem In- als auch Ausland, hat sich im April sehr stark verlangsamt. Gleichzeitig hat sich das Tempo des Abbaus der Vormaterialien- und der Fertigwarenlager nur wenig eingebremst. „Das Verhältnis zwischen Auftragseingängen und Lagerbeständen, das in der Vergangenheit ein sehr aussagekräftiger Indikator für die Abschätzung der Industriekonjunktur war, hat sich deutlich erhöht und erreicht erstmals wieder ein Niveau wie vor einem Jahr“, meint Pudschedl und ergänzt: „Das sind gute Nachrichten, denn sobald die Nachfrage wieder wächst, werden die Unternehmer unmittelbar die Produktion erhöhen, da ein Ausgleich über die Lager dann nicht mehr ausreicht.“ Dazu ins Bild passt auch, dass sich der Rückgang der Lieferzeiten im April wieder verringert hat.

Das erste Quartal 2009 wird als eines der schwärzesten in die österreichische Industriegeschichte eingehen. Allein in den ersten beiden Monaten sank die Produktionsleistung im Jahresvergleich um zweistellige Werte. Der aktuelle Bank Austria EinkaufsManagerIndex weist vorläufig auf eine Fortsetzung der konjunkturellen Talfahrt hin. Die Schärfe des Rückgangs hat jedoch bereits deutlich abgenommen. Die ermutigende Entwicklung einiger Teilaspekte unterstützt zudem die Aussicht auf eine bevorstehende Stabilisierung des Abschwungs und anschließende Seitwärtsbewegung. Der Tiefpunkt in der Industriekonjunktur ist jedoch nicht vor dem Sommer zu erwarten. „Für 2009 ist ein durchschnittlicher Rückgang der Industrieproduktion um deutlich über 10 Prozent nicht auszuschließen und angesichts der weltweiten Nachfrageschwäche und der anhaltenden Investitionszurückhaltung sind die Erwartungen einer nachhaltigen Erholung danach gering“, fasst Bruckbauer die Einschätzung der Bank Austria zur aktuellen Lage der österreichischen Industrie zusammen.

  

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ATX: Technisches Gesamtbild ist robust
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.09 12:06)

ATX Datum/Zeit: 01.05.2009 08:01
Quelle: Erste Bank
ATX: Technisches Gesamtbild ist robust

Auf Wochensicht gewinnt der ATX bei leicht unterdurchschnittlichen Volumina rund 2,1% auf 1.864 Punkte. Der österreichische Leitindex befindet sich weiterhin innerhalb einer Konsolidierungsphase, die er nun aber scheinbar bereits bald verlassen möchte, um die Marke von 2.000 ins Visier zu nehmen. Die „shaven bottoms“ – das bedeutet die tiefsten Stände wurden jeweils zum Handelsbeginn markiert und im Verlauf der Handelssitzung nicht mehr unterschritten – signalisieren dies bereits. Zudem stimmt uns optimistisch, dass die Volumina während dieser Konsolidierung unterdurchschnittlich waren, dies lässt darauf schließen, dass kein breiter Abgabedruck mehr besteht. Marktteilnehmer, die verkaufen wollten bzw. mussten, haben also bereits liquidiert.

Seit Mitte März hat der ATX gut 35% ralliert, eine Konsolidierung ist in so einem dynamischen Impuls-Move nur normal und gesund. Es dürfte sich nun ein symmetrisches Dreieck ausbilden, das bei Ausbruch vorerst ein Ziel über 2.000 Punkten hätte. Idealerweise müsste der ATX dafür noch einige Tage bei geringerem Volumen seitwärts/bzw. nur leicht aufwärts tendieren und anschließend bei hohem Volumen im Bereich von 1.820 ausbrechen. Übergeordnet könnte man die Trendumkehr seit Mitte März auch als Wimpel-Formation interpretieren, das Kursziel dieser mittelfristigen Konstellation liegt bei 2.200. Hier dürfte die Marke von 1.918 – 1.920 ein massiver Widerstand sein, hier erfolgte bereits 2x ein Reversal. Aufgrund des robusten technischen Gesamtbildes sollte diese Marke aber nun erstmals nachhaltig überschritten werden. Die Oszillatoren stehen weiterhin auf Kauf, auch wenn sich durch die Bank (kleine) negative Divergenzen ausgebildet haben. Der RSI liegt bei 58 und ist somit im neutralen Bereich. Momentum und Stochastik zeigen ebenfalls aktuell kleine Divergenzen, haben sich aber auf Wochensicht deutlich aufgehellt und nun ebenfalls Kaufsignale generiert.

Der ATX befindet sich somit mittelfristig weiterhin im „Bullenmodus“. Der 20-Tage-Durchschnitt konnte ebenfalls wieder nach geknackt werden, somit ist nun auch der kurzfristige Trend ist somit auch wieder positiv zu interpretieren. Langfristig befinden wir uns dennoch klar im Abwärtstrend. Selbst wenn der ATX auf 2.247 korrigiert, wäre dies erst das 23,6 % Fibonacci- Retracement vom Allzeithoch, das 38,2er Retracement liegt bei 2.766 Punkten.

  

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ATX: Erste Bank bleibt bei ca. 2.000 Punkte als Zielwert mit Jahresende
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.5.09 12:11)

ATX Datum/Zeit: 01.05.2009 08:00
Quelle: Erste Bank
ATX: Erste Bank bleibt bei ca. 2.000 Punkte als Zielwert mit Jahresende

Der ATX konnte in den letzten fünf Handelstagen wieder deutlich zulegen, nachdem er vorerst bei der Marke von knapp über 1.900 Indexpunkten abgeprallt war. Vor allem Industriewerte wie Wienerberger (+17,0%) und Andritz (+12,8%) trugen zu diesem positiven Verlauf bei, aber auch die von uns stark empfohlene Vienna Insurance Group (+11,6%) konnte stark zulegen. Auf der Verliererseite standen RHI (-11,4%, ohne News), SBO (-7,5%) und Mayr-Melnhof (- 2,5%).

Die Berichtssaison war in dieser Woche gemischt. Positive Überraschungen waren v.a. die Q1- Ergebnisse der Erste Group, aber auch die Sparkassen Immobilien AG konnte mit einem über den Erwartungen liegenden Nettoergebnis glänzen. Auf der negativen Seiten lag Verbund (Q1- Ergebnis etwas unter unserer Schätzung) und UNIQA (mit ihrem 2008er Jahresergebnis). STRABAG berichtete ja bereits vorläufige Zahlen, nahm den Ausblick jedoch weiter zurück. Ohne Überraschungen waren die endgültigen Zahlen bei A-TEC und CAToil. Auch S&T legte schwache Zahlen für das Q1/2009 vor.

Betreffend den weiteren Ausblick erwarten wir uns am ehesten ein Verschnaufen bei den Finanzwerten, die zuletzt ja zu den großen Gewinnern gezählt haben. Wir würden derzeit weiter auf defensive Substanzwerte setzen, die zuletzt etwas zurückgeblieben sind. Hier favorisieren wir v.a. OMV und Verbund. Auch Kapsch TrafficCom konnte zuletzt Lebenszeichen von sich geben. Für spekulative und trading-orientierte Zwecke haben wir zuletzt CWT mit EUR 2,0 Kursziel auf Kaufen gestuft. Bei den Immobilienaktien haben wir in dieser Woche unsere Kaufempfehlung für conwert bestätigt, auch bei ECO sehen wir weiteres Aufwärtspotenzial. Für den ATX bleiben wir aktuell bei ca. 2.000 Punkte als Zielwert mit Jahresende, also weiteres moderates Aufwärtspotenzial. Ein Spiel mit dem Feuer wird die AUA, hier gibt es entweder einen Kursgewinn von 10% vom aktuellen Niveau im Fall einer erfolgreichen Übernahme durch Lufthansa. Bei einem Scheitern wird es zu einem raschen und deutlichen Absturz der Aktie kommen,

  

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03.05.Obama rechnet mit 'kleinerer' Wall Street
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.09 09:11)

http://www.boerse-express.com/pages/772273/newsflow

03.05.Obama rechnet mit 'kleinerer' Wall Street

"Wir wollen nicht, dass jeder einzelne Hochschulabsolvent mit einem mathematischen Talent ein Derivate-Händler wird"

---------(jetzt redet er schon wie der kaiser )--------------

Der Anteil des Finanzsektors an der gesamten Volkswirtschaft wird nach Ansicht von US-Präsident Barack Obama im Zuge des Konjunkturabschwungs schrumpfen. "Die Wall Street wird zwar wie in den 70er und 80er Jahren ein großer, wichtiger Teil unserer Wirtschaft bleiben. Sie wird jedoch nicht mehr die Hälfte ausmachen", sagte Obama dem "New York Times Magazine".

Grund für diese Entwicklung sei die neue Regulierung in der Branche, die große Risiken verringere. Obama hatte zur Bekämpfung der Finanzkrise eine Reihe von Reformen im Bankensektor in die Wege geleitet.

Am Ende der derzeitigen Rezession werde die Rolle des Sektors in den USA anders aussehen.
Jobsuchende, die normalerweise im Finanzsektor eine Arbeitsstelle gefunden hätten, dürften in anderen Bereichen wie dem Maschinenbau unterkommen.

"Wir wollen nicht, dass jeder einzelne Hochschulabsolvent mit einem mathematischen Talent ein Derivate-Händler wird", fügte Obama hinzu.

Die verbesserte Regulierung dürfte auch dazu beitragen, das Vertrauen in den Finanzsektor wieder herzustellen. Dies werde jedoch einige Zeit dauern.

(APA)

-------------------------------------------------------------------

(ach wären unsere derivathändler doch nur annähernd so gebildet wie die amerikanischen - es würde auch bei uns noch viel schlimmere auswüchse geben )

p.s apropos wallstreet - für die jüngeren unter euch, die den 1.Teil in den späten 80 igern nicht sahen , kommt zum Jahresende die aktuelle Betrachtung von Gecko ins Kino

greed works aus Wallstreet

http://www.youtube.com/watch?v=GQnCFdjLJAM

  

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Krisenende
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 10:40)

Wenn man davon ausgeht, dass die Krise einigermaßen zu Ende ist...
Sind die Kurse im DAX eurer Meinung nach nicht dennoch reichlich phantasievoll hoch, jetzt einmal längerfristig gemeint?

  

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RE: Krisenende
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 10:44)

Das kommt darauf an, wie zu Ende die Krise ist, also was danach kommt. Kommt eine Stabilisierung auf niedrigerem Niveau, oder kommt ein Anstieg und von der Krise bleibt nur die Erinnerung? Für die erste Variante wäre der DAX meiner Meinung nach hoch genug, für die zweite nicht.

  

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RE: Krisenende
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 10:45)

>Wenn man davon ausgeht, dass die Krise einigermaßen zu Ende
>ist...
>Sind die Kurse im DAX eurer Meinung nach nicht dennoch
>reichlich phantasievoll hoch, jetzt einmal längerfristig
>gemeint?

findest du? 1997 war er schließlich auch schon auf dem level

  

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RE: Krisenende
Rang: ifoko(347) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 10:49)

Also wenn die Krise offiziell vorbei ist, dann könnte man die Kurse als günstig bezeichnen. (MuRe, Allianz,...)

  

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RE: Krisenende
Raubvogel(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 13:42)

Puh!! Alle so positiv gestimmt!
Wird Zeit Short zu gehen!

  

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RE: Krisenende
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 14:10)

>Puh!! Alle so positiv gestimmt!
>Wird Zeit Short zu gehen!

Naja, ich fühle mich eher massiv unterinvestiert. Nicht so tolles Gefühl...

  

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RE: Krisenende
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 14:32)

>Naja, ich fühle mich eher massiv unterinvestiert. Nicht so
>tolles Gefühl...

du liest womöglich zuviel zeitung. vielleicht kommt von daher dieses gefühl?

  

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RE: Krisenende
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 16:39)

>du liest womöglich zuviel zeitung. vielleicht kommt von daher dieses gefühl?

Kann sein. Ich hatte schon öfter den Verdacht, dass die Krise nur in der Zeitung steht und nicht wirklich stattfindet.

  

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RE: Krisenende
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 20:21)

>Wenn man davon ausgeht, dass die Krise einigermaßen zu Ende
>ist...
>Sind die Kurse im DAX eurer Meinung nach nicht dennoch
>reichlich phantasievoll hoch, jetzt einmal längerfristig
>gemeint?

Längerfristig glaube ich der DAX ist günstig. Auch die
Dividendenrendite ist trotz reduzierter Dividenden mit 5% historisch
hoch.

  

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"All got creamed last year"
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.5.09 11:54)

May 3 (Bloomberg) -- Billionaire Warren Buffett said all four candidates to replace him as chief investment officer of Berkshire Hathaway Inc. failed to beat the 38 percent decline of the Standard & Poor’s 500 Index last year.

“In terms of 2008 by itself, you would not say that they covered themselves with glory,” Buffett, 78, said yesterday during the annual meeting of Omaha, Nebraska-based Berkshire. “But I didn’t cover myself in glory either in 2008.”

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=amdGJhrN_BBY&refer=home

  

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EU Sees Euro-Area GDP Shrinking 4 Percent, Jobless Rate to Soar
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 11:39)

EU Sees Euro-Area GDP Shrinking 4 Percent, Jobless Rate to Soar

May 4 (Bloomberg) -- The European Commission cut its
forecast for the euro-area economy and now expects a contraction
twice as deep as it projected just three months ago as financial
markets “remain under stress” from the global crisis.
The economy of the 16 countries sharing the euro will
shrink 4 percent in 2009 and 0.1 percent in 2010, the Brussels-
based commission, the European Union’s executive, said today,
revising a January estimate for a contraction of 1.9 percent
this year. The region’s average budget deficit will swell to 5.3
percent of output this year and unemployment will rise to 9.9
percent, the commission said.
Companies across the continent are cutting production and
firing workers to survive the worst recession since World War
II, while governments’ efforts to support their banks and
economies have pushed public deficits beyond the limits set out
in European rules. The European Central Bank may this week
announce new measures to tackle the recession after cutting its
benchmark rate to a record low.
“The European economy is in the midst of its deepest and
most widespread recession in the post-war era,” EU Monetary
Affairs Commissioner Joaquin Almunia said in a statement. “But
the ambitious measures taken by governments and central banks in
these exceptional circumstances are expected to put a floor
under the fall in economic activity this year and enable a
recovery next year.”

New Forecasts

The commission’s new forecasts are in line with numbers
from the International Monetary Fund and the Organization for
Economic Cooperation and Development. The IMF said on April 22
that the euro-area economy may shrink 4.2 percent this year and
0.4 percent in 2010, while the OECD forecast a contraction of
4.1 percent this year and 0.3 percent in 2010.
Infineon Technologies AG, Europe’s second-largest maker of
semiconductors, and BASF SE, the world’s largest chemical
company, are among companies cutting jobs. Infineon has reduced
its workforce by 9 percent since September and BASF last week
said it would cut 2,000 jobs.
As the global slump curbs orders and rising unemployment
undermines consumer spending, companies are being forced to hold
the line on prices. Paris-based Carrefour SA, Europe’s largest
retailer, is launching a budget range covering 400 product lines
to help reverse declining sales in its home market.
Euro-area inflation will slow to 0.4 percent this year
before accelerating to 1.2 percent in 2010, the commission
projected in today’s forecasts. That follows a report from the
commission last week showing consumers expect prices to decline
over the next 12 months, the first time the price-outlook gauge
has been negative since at least 1990.

Budget Deficit

The commission sees the euro region’s unemployment rate
increasing to 9.9 percent this year and 11.5 percent in 2010,
with the highest rates expected in Spain and Ireland. The budget
deficit will probably swell to 5.3 percent this year and 6.5
percent in 2010 from 1.9 percent in 2008, it said. The shortfall
will breach the EU limit of 3 percent of gross domestic product
for the first time since 2003.
This year, Ireland will contract 9 percent, Germany 5.4
percent and economic output in Italy will drop 4.4 percent. The
economy of the 27 countries in the EU will also shrink 4 percent
this year, according to the commission forecasts.
Europe’s economy may be moving past the worst of the
recession, data last week suggested. Confidence in the euro area
increased for the first time in 11 months in April, the European
Commission said, while Germany’s Ifo business confidence index
rebounded from a 26-year low. Beyond Europe, U.S. consumer
confidence jumped the most in more than two years and Japan’s
industrial output rose for the first time in six months.

Another Cut

The economic slump has prompted the ECB to embark on the
most aggressive series of interest-rate cuts in its 10-year
history. The Frankfurt-based central bank has lowered its
benchmark rate 3 percentage points to a record low of 1.25
percent and signaled another cut is likely at its next meeting
on May 7. President Jean-Claude Trichet has said policy makers
will decide on any additional measures at that meeting.

  

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Construction Spending in the U.S. Unexpectedly Rose in March
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 16:05)

Construction Spending in the U.S. Unexpectedly Rose in March

May 4 (Bloomberg) -- Spending on U.S. construction projects
unexpectedly rose in March for the first time in six months as
increases in commercial and government projects overshadowed an
ongoing drop in home building.
The 0.3 percent gain followed a revised 1 percent drop the
prior month, the Commerce Department said today in Washington.
The advance in non-residential projects was led by building of
power plants, hotels and factories.
Spending on infrastructure projects is projected to increase
in the coming months as state and local governments use funds
from the $787 billion fiscal stimulus package. In addition,
mortgage rates at historic lows may support sales of new homes,
helping the economy begin to recover later this year.
``Construction activity will not give a big boost to growth
in the months ahead, but at least the big drag on economic
activity should be leveling off,'' Chris Rupkey, chief financial
economist at Bank of Tokyo-Mitsubishi UFJ Ltd. in New York, said
before the report.
Economists projected construction spending would drop 1.6
percent, according to the median estimate of 45 economists
surveyed by Bloomberg News. Forecasts ranged from declines of 3.2
percent to 0.5 percent.
Non-residential construction, including public projects,
increased 2 percent. Compared with a year earlier, it was up 1.7
percent.

Smaller Drop

Today's report may cause the government to revise figures on
gross domestic product, released last week, to show a smaller
decline. The advance report showed spending on non-residential
construction fell at a 44 percent annual rate in the first
quarter, the biggest decline on record. Residential construction
fell at a 38 percent rate, the most since 1980, as builders
delayed projects after financing dried up late last year.
Gains in state and local government spending, perhaps
spurred in part by the first of the government's infrastructure
stimulus expenditures, supported public construction, which rose
1.1 percent.
Declines in corporate investment and government spending in
the first quarter helped drag down gross domestic product. The
U.S. economy contracted at a 6.1 percent annual rate in the first
quarter following 6.3 percent decline the prior three months, the
Commerce Department said last week.
Residential construction dropped 4.1 percent in March and
was down 33 percent from a year earlier, today's report showed.
U.S. builders broke ground on fewer homes in March and
permits fell to a record low, as homebuilders sought to rein in
inventory amid rising foreclosures. Still, starts of single-
family homes were little changed for a third month, a sign a
bottom may be forming.

Foreclosures

Notices of default or pending foreclosure sales surged 46
percent to a record in March from a year earlier, said RealtyTrac
Inc., an Irvine, California-based seller of mortgage data, last
month.
Commercial builders have little incentive to start new
projects as vacancies at U.S. malls and shopping centers rose to
their highest in more than 10 years, according to first-quarter
data released April 8 by Reis Inc. The increase reflected the
slump in consumer spending at the end of last year.
ProLogis, the world's biggest warehouse owner, said first-
quarter earnings fell as the recession made it more difficult to
lease out space.
Chief Executive Officer Walter C. Rakowich said last week
that ProLogis was dealing with a ``challenging environment'' for
warehouse space.

  

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Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 16:56)

Viele sind nicht dabei. Ich gehöre leider auch nicht zur Minderheit.

ANALYSE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten - sentix
LIMBURG (dpa-AFX Broker) - Nach Einschätzung von sentix haben die Anleger
weiter Zweifel an einem nachhaltigen Anstieg der Aktienmärkte. "Der Funke in der
dynamischen Erholung der Konjunkturperspektiven will nicht auf die Assetklasse
Aktien überspringen", schreibt Analyst Patrick Hussy in einer aktuellen Studie.
Trotz der beeindruckenden Entwicklung im April sei das 6-Monats-Sentiment für
deutsche Aktien die fünfte Woche in Folge gefallen. "Kaum einer glaubt an eine
nachhaltige Aufwärtsbewegung, die Einordnung des laufenden Impulses in eine
Bärenmarkt-Rally ist Konsens", erklärte der Experte diese
"Verweigerungshaltung".

Dabei sieht Hussy einen frappierenden Gleichlauf der Entwicklung zum Jahr
2003. Auch damals habe es von März bis Mai eine von Zweifeln begleitete
Marktrally gegeben. Allerdings seien diese mehr in den Medien als in den
6-Monats-Erwartungen sichtbar geworden. "Nimmt man diesen Fahrplan als
Richtschnur, so gibt es in den Sommer hinein beachtliches Kurspotenzial,
kurzfristig muss man aber mit einem Rücksetzer rechnen", so Hussy weiter.
Bislang seien lediglich Gelder kurzfristiger Anleger im Markt, die schnell
wieder abgezogen werden könnten.
Das Jahr 2003 lehre aber, "dass es auch signifikante Anstiege gibt, bei
denen sich hartnäckig Zweifel an der Nachhaltigkeit der Bewegung halten und
einen Anstieg im mittelfristigen Sentiment verhindern". Erst wenn der
Konjunktur-Funke auf das mittelfristige Aktiensentiment überspringe, dürften
auch die langfristige Käufer wieder am Markt auftauchen.

Sentix wertet seit 2001 wöchentlich Umfrageergebnisse zur Markteinschätzung
unter privaten und institutionellen Investoren im Internet aus./gl/ag

  

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RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 17:12)

Ich hatte heute morgen noch 4 Werte im Depot und diese habe ich vor der Eröffnung mit grosszügigen Verkaufslimits versehen. Mit Gültigkeit von einer Woche.
Und ich wurde überall heute schon rausgekauft.
Ich bin mir aber ziemlich sicher,
das ich die noch mal billiger bekomme.



  

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RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten
dr_med(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 17:17)


>Ich bin mir aber ziemlich sicher,
>das ich die noch mal billiger bekomme.

das sind sich anscheinend die meisten - vielleicht der beste contraindikator den es für eine längerdauernde kräftige erholung geben kann?!

  

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RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten
Rang: lavanttaler(118) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 17:23)

Es kommt natürlich darauf an, welche Papiere.
Ich handle nur einige wenige in Wien.
Wenn es sein muss, kaufe ich auch höher wieder zurück.
Aber an so einem Tag wie heute kaufe ich nicht.
Da bin ich lieber bei den Gebern.

  

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RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 17:49)

als sich 2003 die börse erholte, hat es 6 quartale hintereinander bereits ein wirtschaftswachstum gegeben.

ich denke, die wirtschaft braucht zeit die probleme zu lösen. ich vermute mal, die börse ist zu ungeduldig.

  

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RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 17:18)

es ist lustig was die so genannten Experten sagen/sagten
etliche meinten Einstieg erst im 3.Quartal 2009
auf n-tv hörte man oft als der DAX vn 3600 auf 3900 stieg:Bärenmarktrally, wir werden noch tiefere Kurs als sehen, jetzt meinen die gleichen es wird weiter raufgehen

  

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RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 18:54)

>es ist lustig was die so genannten Experten sagen/sagten
>etliche meinten Einstieg erst im 3.Quartal 2009
>auf n-tv hörte man oft als der DAX vn 3600 auf 3900
>stieg:Bärenmarktrally, wir werden noch tiefere Kurs als sehen,
>jetzt meinen die gleichen es wird weiter raufgehen


Glaubst du wirklich die haben auch nur die geringste Ahnung was der Markt machen wird?
Auch nicht mehr als wir hier...

Am schlimmsten finde ich die RCB - die sagen nicht nur Marktlevels 6
Monate voraus, sondern auch noch den Weg dorthin (zuerst wird es auf
xy gehen, danach bis yz und im Herbst stehen wir dann bei 2000).

Meiner Meinung nach ist so etwas unseriös. NIEMAND kann dergleichen
vorhersagen.

  

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RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 19:34)

>Am schlimmsten finde ich die RCB - die sagen nicht nur
>Marktlevels 6
>Monate voraus, sondern auch noch den Weg dorthin (zuerst wird
>es auf
>xy gehen, danach bis yz und im Herbst stehen wir dann bei
>2000).
>
>Meiner Meinung nach ist so etwas unseriös. NIEMAND kann
>dergleichen
>vorhersagen.


Ok, selbst BlackRock macht es:

May 4 (Bloomberg) -- The Standard & Poor’s 500 Index may

fall as much as 11 percent, led by financial shares, before

rallying to end the year at 1,000, said Robert Doll, BlackRock

Inc.’s global chief investment officer of equities.

“The more they’ve gone up, the more vulnerable they are to

a correction,” said Doll, 54, who oversees $266 billion at the

largest publicly traded U.S. asset manager. He spoke in a

telephone interview. “They’ve been non-stop up for the last

bunch of weeks as if all problems got solved, but they are not

all solved.”

The S&P 500 Financials Index of 80 banks, insurers and

investment firms surged 75 percent through May 1 from a 17-year

low reached on March 6 amid speculation that the worst of the

credit crisis is over. Lenders from Bank of America Corp. to

Citigroup Inc. spurred the advance by saying they made money at

the start of 2009.

Doll said that volatility will increase once the results of

the stress tests on the country’s 19 largest banks are released.

There’s “uncertainty regarding the capital raising that

will take place” and how banks will dispose of toxic assets, he

said.

The Federal Reserve and U.S. regulators delayed the release

of the results from stress tests by three days, to May 7, a

government official said last week. Banks that fail the stress

tests may need to raise additional capital.

Regulators may compel as many as 14 banks to raise common

equity, said Paul Miller, an analyst at FBR Capital Markets

Corp. and a former bank examiner. His estimate assumes

regulators will ask banks to maintain tangible common equity,

one of the most conservative measures of capital, equal to 4

percent of their risk-weighted assets over the next two years.



Setback and Rally



A “correction” of financial shares could help the S&P 500

erase as much as 100 points, or about half of the rally since it

reached a 12-year low of 676.53 on March 9, Doll said. A so-

called “correction” is commonly defined as a retreat of 10

percent.

The benchmark equity index has surged 30 percent in the

past eight weeks as companies from General Electric Co. to Ford

Motor Co. posted better-than-estimated earnings and investors

speculated U.S. Treasury Secretary Timothy Geithner’s plan to

finance the purchase of as much as $1 trillion in illiquid

assets from banks will help end the recession.

Doll kept his year-end forecast for the S&P 500 at 1,000,

which represents a 14 percent gain from its May 1 close of

877.52, as the worst of the U.S. recession is in the “rear-view

mirror.” He recommended energy, health-care and technology

shares.



Profits Exceed Estimates



Of the 338 companies in the S&P 500 that reported earnings

from April 7 through last week, 231 beat the average analyst

estimate, according to Bloomberg data. Profits have exceeded

predictions by an average 12 percent, even as average earnings

fell 34 percent. Analysts forecast profit to drop 34 percent in

the second quarter and 22 percent in the third before growing 69

percent in the final three months.

“The most negative of the observers will probably have to

raise their numbers” for earnings, Doll said. “That’s a change

and that’s part of what’s woken the market up.”

Reports last week showed U.S. manufacturing and consumer

confidence unexpectedly jumped to their highest levels since the

credit crisis intensified in September, indicating the economy

is on the mend.

BlackRock, founded by former First Boston executive

Laurence Fink in 1988, has emerged as the top adviser to the

U.S. government on devalued mortgage assets since the takeover

of Bear Stearns Cos. by JPMorgan Chase & Co. last year.

  

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RE: Anleger zweifeln an nachhaltig steigenden Aktienmärkten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.5.09 21:08)

>Trotz der beeindruckenden Entwicklung im April sei das
>6-Monats-Sentiment für
>deutsche Aktien die fünfte Woche in Folge gefallen. "Kaum
>einer glaubt an eine
>nachhaltige Aufwärtsbewegung, die Einordnung des laufenden
>Impulses in eine
>Bärenmarkt-Rally ist Konsens", erklärte der Experte
>diese
>"Verweigerungshaltung".

Schön, dann kann die Rally also weitergehen....

  

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"Eine schmerzhafte Rally,...."
Rang: Glückspilz(91) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.09 12:04)

von Jochen Hahn / Agenturen | 06.05.2009 | 09:31 - www.wirtschaftsblatt.at


"Eine schmerzhafte Rally, die nicht von Konjunkturnachrichten getrieben wird"

Die Rekordrally des vergangenen Monats hat die Bewertungen am europäischen Aktienmarkt auf das höchste Niveau seit vier Jahren getrieben.
Bloomberg

Die Erholung der vergangenen sechs Woche lässt sich größtenteils mit dem Umstand erklären, dass der Markt überverkauft war.

Nachdem das breite Börsenbarometer Stoxx-600 im April 13 Prozent zugelegt hat, sind die Unternehmen im Index nun durchschnittlich mit dem 16,2-fachen ihrer Gewinne bewertet. Auf Zwölf-Monats-Sicht lag das mittlere Kurs-Gewinn-Verhältnis sogar bei 17,9 - so hoch war es seit September 2004 nicht mehr.

Besonders Bank- und Bergbautitel haben die europäischen Börsen im März und April vorangetrieben, da Anleger auf eine allmähliche Erholung der Weltkonjunktur spekulierten. "Die Erholung der vergangenen sechs Woche lässt sich größtenteils mit dem Umstand erklären, dass der Markt überverkauft war und die Unternehmensgewinne nicht so schlecht ausgefallen sind wie befürchtet", sagt Stratege Ad van Tiggelen von ING Investment Management.

Nachdem die Unternehmensgewinne 2008 um durchschnittlich 40 Prozent eingebrochen sind, hat mehr als die Hälfte der jüngst vorgelegten Unternehmensbilanzen die Analystenprognosen übertroffen - darunter Größen wie Siemens und BASF. Auftrieb für die Gewinne brachten aber hauptsächlich Kostensenkungen. Vom 7. bis 30. April haben 132 Unternehmen im Stoxx-600 Bilanzen vorgelegt.

Dass viele Unternehmen die Gewinnerwartungen übertroffen haben, verdeckt laut Société Générale den Umstand, dass die Umsätze weiterhin enttäuschen. Die Rally sei großenteils auf eine Erholung der am stärksten mitgenommenen Werte und der finanziell am schwächsten aufgestellten Unternehmen zurückzuführen, schrieb Stratege Andrew Lapthorne Anfang April in einer Analyse. Im Stoxx-600 ist das mittlere Kurs-Gewinn-Verhältnis auf das 1,39fache der Bewertungen im amerikanischen Börsenbarometer S&P-500 geklettert.

Bedenklich stimmt laut Allianz Global Investors auch der Umstand, dass sich kaum rentable Unternehmen mit hoher Verschuldung an der Börse deutlich stärker entwickelt haben als der Gesamtmarkt. Die 67 Unternehmen im Stoxx-600, die einen Verschuldungsgrad von über 50 Prozent und eine negative Kapitalrendite haben, haben im April 33 Prozent zugelegt. Sie kamen damit mehr als doppelt so stark voran wie der Index insgesamt.

"Es ist eine schmerzhafte Rally, die nicht von Konjunkturnachrichten und Unternehmensgewinnen getrieben wird", warnt Neil Dwane von RCM, einer Tochter von Allianz Global Investors. Die Arbeitslosigkeit in Europa ist im März auf das Dreijahreshoch von 8,9 Prozent geklettert. Die Kreditvergabe an die Unternehmen und Privathaushalte ist so stark zurückgegangen wie noch nie seit Beginn der Datenerfassung vor 18 Jahren - und es geht weiter abwärts.

Für 2009 prognostizieren Analysten bei den Unternehmen im Stoxx-600 derzeit ein Gewinnwachstum von 18 Prozent. Vor einem Monat lag die mittlere Erwartung noch bei einem Plus von 22 Prozent. Auf dem Wachstumschart erwarteten die meisten Marktteilnehmer eine Erholung nach dem Muster des Buchstaben V, sagt RCM-Stratege Dwane. Er dagegen gehe davon aus, dass sich die Konjunktur nach dem Muster der Buchstaben U oder L entwickelt. "Ich würde derzeit nicht alles Geld in den Markt geben".

Fondsmanager Anders Lorentzen von der dänischen DiBa Bank A/S rechnet dagegen mit weiteren Kursanstiegen. Auftrieb erwartet er von den Investitionen von Anlegern, die die bisherige Rally verpasst haben und nun auf den Markt kommen dürften. Besonders Investmentfonds hätten Aktien stark untergewichtet. Van Tiggelen von ING hält ein weiteres Voranschreiten der Rally nur für gerechtfertigt, wenn es eine Konjunkturerholung nach dem V-Muster gäbe. Dies erwarte er allerdings nicht, so der Stratege.

  

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RE: "Eine schmerzhafte Rally,...."
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.09 13:36)

ich kann mich der meinung nur anschließen. ich sehe aber nicht den umstand, dass der markt überverkauft war als begründung. ich sehe die schwäche der anleihenmärkte als grund.

das thema V ist für mich schon komplett abgeschlossen, dass kann es meiner meinung nach nicht mehr geben, weil die staaten sich aktuell (gottseidank) über aller masse verschulden. die nächsten sparpakette und steuererhöhungen, werden den nächsten aufschwung auf jahre verschieben.

  

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RE: "Eine schmerzhafte Rally,...."
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.09 13:48)

Schmerzhafte Rally? Also für mich ist folgendes schmerzhaft: eine Rally wo ich nicht dabei bin und ein Einbruch bei dem ich schon dabei bin. Also dieses mal würde ich die Rally als gar nicht so schmerzhaft empfinden, ganz im Gegenteil ...
(Die ANALysten dürften demnach bei der Party nicht mit dabei gewesen sein, schade eigentlich für sie ...)

  

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RE: "Eine schmerzhafte Rally,...."
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.5.09 14:30)

Na sicher schmerzt die Rally. Es war ja (hinterher ) wieder völlig logisch, dass die Kurse total überverkauft waren und wir Aktionäre übertrieben reagiert haben. Man hätte leicht Millionen scheffeln können, allein im überschaubaren ATX.

  

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Thomas Müller:Was soll noch schiefgehen?
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.5.09 08:06)

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser,

ich weise Sie seit Wochen auf die hohe Parallelität zwischen der laufenden Dax-Entwicklung und der von 2003 hin...

weiter siehe:http://kolumnen.boerse.de/Thomas_Mueller/Was_soll_noch_schiefgehen/394abb46#start_content

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US-Banken haben einmonatige Frist
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.5.09 10:58)

http://www.boerse-express.com/pages/773660

Die US-Regierung hat den grössten Banken des Landes, die weiteres Kapital benötigen, eine einmonatige Frist gesetzt. Bis zum 8. Juni müssen die Geldinstitute einen von den Aufsichtsbehörden genehmigten Plan vorlegen, wie sie an zusätzliches Kapital gelangen wollen. Das teilten US-Finanzminister Timothy Geithner, Notenbankchef Ben Bernanke und die Vorsitzende des staatlichen Einlagensicherung (FDIC), Sheila Bair, ein einer am Mittwoch veröffentlichten gemeinsamen Erklärung mit.

Darin werden auch die Bedingungen genannt, wie die 19 grössten Finanzinstitute der USA wieder aus dem von der Regierung aufgelegten 700 Milliarden Dollar schweren Rettungsprogramm aussteigen können. Zu diesem Zweck muss eine Bank nachweisen, dass sie sich auch ohne Hilfe des staatlichen Notprogramms frisches Kapital beschaffen kann.

Die Banken mussten sich auf Geheiss der US-Regierung einem sogenannten Stresstest unterziehen. Dessen offiziellen Ergebnisse sollen heute, Donnerstag, vorgestellt werden, nachdem die Börsen geschlossen haben.Am Freitag sollen von etichen Instituten Pressekonferenzen abgehalten werden, wo sie auf Details der Kapitalaufnahme eingehen sollen.

Die Tests sind ein zentraler Teil in der Strategie der Regierung von Präsident Barack Obama, mit der der Finanzsektor stabilisiert werden soll. Sie sollen vor allem Aufschluss darüber bringen, was mit den Bank-Bilanzen passiert, falls sich die Wirtschaftslage in den USA weiter verschlimmert.

  

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kapitalbedarfliste usa
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.5.09 15:08)

Bank of America Corp. $34 Billion
Wells Fargo & Co. $15 Billion
GMAC LLC $11.5 Billion
Citigroup Inc. $5 Billion
Morgan Stanley $1 Billion - $2 Billion

American Express Co. No Additional Funds
Bank of New York Mellon Corp. No Additional Funds
BB&T Corp. No Additional Funds
Capital One Financial Corp. No Additional Funds
Goldman Sachs Group Inc. No Additional Funds
JPMorgan Chase & Co. No Additional Funds
MetLife Inc. No Additional Funds

Fifth Third Bancorp Not Yet Available
KeyCorp Not Yet Available
PNC Financial Services Group Inc. Not Yet Available
Regions Financial Corp. Not Yet Available
State Street Corp. Not Yet Available
SunTrust Banks Inc. Not Yet Available
U.S. Bancorp Not Yet Available

  

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RE: kapitalbedarfliste usa
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.5.09 22:27)

>Bank of America Corp. $34 Billion
>Wells Fargo & Co. $15 Billion
>GMAC LLC $11.5 Billion
>Citigroup Inc. $5 Billion
>Morgan Stanley $1 Billion - $2 Billion
>
>American Express Co. No Additional Funds
>Bank of New York Mellon Corp. No Additional Funds
>BB&T Corp. No Additional Funds
>Capital One Financial Corp. No Additional Funds
>Goldman Sachs Group Inc. No Additional Funds
>JPMorgan Chase & Co. No Additional Funds
>MetLife Inc. No Additional Funds
>
>Fifth Third Bancorp Not Yet Available
>KeyCorp Not Yet Available
>PNC Financial Services Group Inc. Not Yet Available
>Regions Financial Corp. Not Yet Available
>State Street Corp. Not Yet Available
>SunTrust Banks Inc. Not Yet Available
>U.S. Bancorp Not Yet Available



BoA braucht nach dieser liste noch am meisten geld und ist heute tagesgewinner im dow mit 6,5% plus.

JPM braucht nix zusätzlich und verliert 5,3%.

irgendwie check ich das alles nimmer....... is mir echt zu hoch diese logik dahinter.

  

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RE: kapitalbedarfliste usa
willi2(5) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.09 00:42)

>Fifth Third Bancorp Not Yet Available
>KeyCorp Not Yet Available
>PNC Financial Services Group Inc. Not Yet Available
>Regions Financial Corp. Not Yet Available
>State Street Corp. Not Yet Available
>SunTrust Banks Inc. Not Yet Available
>U.S. Bancorp Not Yet Available


und die hier genießen Artenschutz oder wie?

...tztztz

gruß

  

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RE: kapitalbedarfliste usa
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.5.09 10:14)

>>Fifth Third Bancorp Not Yet Available
>>KeyCorp Not Yet Available
>>PNC Financial Services Group Inc. Not Yet Available
>>Regions Financial Corp. Not Yet Available
>>State Street Corp. Not Yet Available
>>SunTrust Banks Inc. Not Yet Available
>>U.S. Bancorp Not Yet Available
>
>
>und die hier genießen Artenschutz oder wie?
>
>...tztztz

waren zu dem zeitpunkt noch nicht durchgesickert, offizielle bekanntgabe war erst gestern nahct

  

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ATX: Erste Bank auch für die kommende Woche optimistisch
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.09 09:56)

ATX Datum/Zeit: 08.05.2009 17:23
Quelle: Erste Bank
ATX: Erste Bank auch für die kommende Woche optimistisch

Im dritten Anlauf konnte der ATX in dieser Woche den Widerstand bei 1.900 Punkten überspringen und kletterte danach – bei relativ hohen Volumina – eindrucksvoll bis auf über 2.100 Punkte. Die gleitenden Durchschnitte verlaufen nun fast ausnahmslos unter dem ATX, und auch zur 200-Tageslinie fehlen nur noch knapp 120 Punkte.

Die markttechnischen Indikatoren vermitteln ein positives Bild, der MACD hat wieder gedreht und steht auf Kaufen, und auch das Momentum hat wieder an Fahrt gewonnen und somit die negativen Divergenzen, die seit April bestehen, aufgelöst. Der DMI bestätigt diesen guten Gesamteindruck, lediglich der RSI befindet sich nun bei 72 im überkauften Bereich. Auch längerfristig betrachtet (z.B. Kerzencharts auf monatlicher Basis) kann man durchaus optimistisch sein. Hier kann man nun erstmals seit langer Zeit wieder eine steigende MACD Linie betrachten, der (zugegeben noch große) Abstand zur Triggerlinie verringert sich zusehends.

Nach der kurzen Korrektur vor zwei Wochen hat der ATX nun sehr schnell – und auch unterstützt von ansprechenden Volumina – zu seiner Stärke zurückgefunden. Der nächste Widerstand wird bei der sich nähernden 200-Tageslinie liegen, danach könnte der Fibonacci bei rund 2.235 Punkten ein weiteres Problem darstellen, der mit dem Zwischenhoch vom November letzten Jahres zusammenfällt. Nach unten könnte der letzte Widerstand bei 1.900 Punkten zur Unterstützung werden. Auch wenn der Markt nun schon ein wenig überhitzt wirkt (siehe RSI), so befinden wir uns dennoch in einer deutlichen Aufwärtsbewegung. Und wie wir wissen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Trend hält, wesentlich höher, als dass er bricht. Daher sind wir auch für die kommende Woche optimistisch.

http://aktien-portal.at/shownews.html?id=18309&b=&s=ATX-ATX:-Erste-Bank-auch-für-die -kommende-Woche-optimistisch

  

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ATX: Zyklische Industriewerte dürften vor einer Korrektur stehen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.09 10:11)

ATX Datum/Zeit: 08.05.2009 16:05
Quelle: Erste Bank
ATX: Zyklische Industriewerte dürften vor einer Korrektur stehen

Der ATX hat eine Woche mit mittlerweile 6 Tagen Anstieg en suite in Folge hinter sich und konnte damit um 13,9% weiter stark zulegen. Im Jahr 2009 beträgt das Plus mittlerweile 18,2%. Dies ist eindeutig mehr als man sich das in diesem wirtschaftlichen Umfeld hätte erwarten dürfen. Ein Mitgrund in dieser Woche war sicher die Aussage des IWF, dass man sich bei Berechnung von Verschuldungskennzahlen der CEE-Länder schlicht verrechnet hat - aber nicht nur etwas, sondern sogar ganz wesentlich. Dies hat einerseits für Erleichterung gesorgt, andererseits natürlich aber auch für Kopfschütteln. Jedenfalls ist der Grund, warum die Wr. Börse im letzten Jahr so deutlich unter die Räder gekommen ist, jetzt deutlich entschärft. Unter den Gewinnern der Woche war daher eine Erste Group zu finden (+25,7%), wo der Aktienkurs sehr stark mit der wirtschaftlichen Situation bzw. der Finanzsituation in den CEE-Ländern korreliert. Wochengewinner war aber Zumtobel (+39,7%), wo eine wechselseitige Lizenzvereinbarung mit Philips abgeschlossen worden ist, die offenbar am Markt für Fantasie gesorgt hat. Weiters deutlich im Plus unsere Kaufempfehlung RHI (+21,8%). Wochenverlierer gab es auch einige: AUA verlor 3,7%, hier wartet man auf Spannung auf das Ergebnis des Lufthansa-Übernahmeangebots an den Streubesitz. Wir raten weiter eher zum Verkauf über die Börse. Weiters im Minus war Vienna Insurance Group (-1,5%) nach dem Dividendenabschlag bzw. EVN (-0,5%).

Die gemeldeten Quartalszahlen in dieser Woche waren gemischt: Andritz und BWT haben klar positive Überraschungen gemeldet. Wienerberger, Palfinger, AUA und zum Teil auch OMV legten eher schwache Quartalszahlen vor. Bei OMV bleiben wir dennoch optimistisch gestimmt, da der Ölpreis ja mittlerweile wieder deutlich im Steigen ist. Bei Wienerberger und Palfinger sehen wir kurzfristig das Aufwärtspotenzial eher als erschöpft an. RHI lag mit den Q1/2009 Zahlen nur leicht unter unseren Erwartungen, hier bleiben wir eher bullish für die Aktie. Nächste Woche kommen wieder viele interessante Meldungen, u.a. von Intercell, Vienna Insurance Group, Telekom Austria, Raiffeisen Int. und viele mehr. Der kurzfristig positive Verlauf könnte sich durchaus noch etwas fortsetzen. OMV, Verbund und Intercell erscheinen uns aktuell definitiv noch kaufenswert. Viele zyklische Industriewerte sind aber schon wieder weit gelaufen und dürften eher vor einer Korrektur stehen.

  

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Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.5.09 23:54)

Die US-Banken dürften doch mehr Geld brauchen, als es der Stresstest der Regierung ergeben hat. Allein bei der Citigroup sind es 35 statt 5,5 Milliarden Dollar. Die Banken hatten die veröffentlichten Ergebnisse beeinflusst.

Für die Bewältigung der Finanzkrise benötigen die US-Banken offenbar doch mehr Geld als der am Donnerstag veröffentlichte Stress-Test der US-Regierung ergeben hat. Wie das "Wall Street Journal" und die "Financial Times" am Samstag berichteten, handelten die Banken vor der Veröffentlichung des Befunds mit den Behörden aus, den Kapitalbedarf darin niedriger als berechnet anzugeben.

Ursprünglich höherer Bedarf errechnet

Die ursprünglich von der US-Notenbank Fed errechneten Zahlen hätten deutlich über denen des Berichts gelegen, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Banken und Behörden. Die "Financial Times" berichtete mit Verweis auf Bankenkreise über ein Geheimabkommen zwischen dem Staat und den Kreditinstituten.

Mindestens 45 Milliarden Dollar mehr

Der am Donnerstag veröffentlichte Belastungstest der Regierung in Washington hatte ergeben, dass zehn der größten US-Banken fast 75 Milliarden Dollar (56 Milliarden Euro) an Kapital benötigen. Laut "Wall Street Journal" benötigt die Bank of America zum Überleben allerdings nicht nur die in dem Befund angegebenen 33,9 Milliarden Dollar, sondern insgesamt mehr als 50 Milliarden Dollar. Der Kapitalbedarf der Citigroup sei von den errechneten rund 35 Milliarden Dollar auf 5,5 Milliarden Dollar herabgestuft worden.

Verhandlungen mit Behörden "üblich"

Dem Blatt zufolge sind Verhandlungen zwischen Banken und Behörden üblich. Den Vorständen bliebe immer die Möglichkeit, vor Veröffentlichung der Ergebnisse einer Aufsichtsbehörde auf deren Schlussfolgerungen Einfluss zu nehmen. Die Bank-Manager hätten "zornig" auf die Ergebnisse der Fed-Berechnungen reagiert und deshalb die Verhandlungen mit den Behörden geführt.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/boerse/477864/index.do?_vl_backlink=/home/index.do



passt ja gut ins bild: zuerst die bilanzierungsregeln aufweichen, der IWF "verrechnet" sich mal ein bissl und jetzt noch stresstest-ergebnisse auf bestellung.

was die amis so veröffentlichen is alles komplett unbrauchbar.

  

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RE: Raidl: „Die Lage ist ernst, furchtbar ernst“
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 11:16)

>Der Typ wird immer nerviger.

alle schwafeln von mehr regulierung als ob das helfen würde. die regulatoren waren genauso ahnungslos wie alle anderen warum sollte das in zukunft anders sein?

  

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RE: Raidl: „Die Lage ist ernst, furchtbar ernst“
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 11:33)

http://www.faz.net/s/RubF3F7C1F630AE4F8D8326AC2A80BDBBDE/Doc~E31CBACAC4AD54C2EBC56C0C51D4 69EB6~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Tanzen, bis die Musik nicht mehr spielt
Von Gerald Braunberger



Alles nur eine "Bärenmarktrally"?
Händler müssen wissen, wann die Musik stoppt

09. Mai 2009 FAZ

Die kräftigen Kursgewinne der vergangenen Wochen an den Aktienmärkten lassen viele Analysten und Investoren die Frage stellen, ob es sich nur um eine weitere, wenn auch kräftige Zwischenerholung („Bärenmarktrally“) im Rahmen einer langfristigen Baisse handelt, oder ob die Aktienmärkte bereits das Ende der Krise und den danach folgenden Aufschwung vorwegnehmen.

Die jüngsten Konjunkturdaten lassen hoffen, dass sich der Fall der Wirtschaft verlangsamt. Für einen Aufschwung liegen aber noch keine Hinweise vor. Insofern lässt sich nicht ausschließen, dass die gegenwärtige Hausse nichts mehr ist als eine neue Spekulationsblase. Wenn dem so sein könnte, fragt es sich, warum auch jetzt noch Großanleger in den Markt einsteigen, nachdem die Kurse bereits so stark gestiegen sind.

Die Mehrheit diktiert den Gewinner

Ein interessanter Versuch, eine Spekulationsblase durch rationales Verhalten zu erklären, stammt von dem jungen deutschen Ökonomen Markus Brunnermeier, den Ben Bernanke vor Jahren an die Universität von Princeton holte und der dort heute eine Professur besitzt. Bildlich gesprochen, tanzen Anleger so lange, wie die Musik spielt, auch wenn sie vermuten, dass die Musik bald aufhören wird.

Brunnermeier geht davon aus, dass Anleger sich der gelegentlichen Überbewertung von Vermögenswerten bewusst sind, wie sie spekulative Blasen kennzeichnen. Jeder Anleger weiß jedoch, dass er alleine gegen die Masse der Marktteilnehmer nicht in der Lage ist, durch einen Verkauf die Blase zum Platzen zu bringen. Entscheidend ist, was die Mehrheit meint.

Dass es an der Börse nicht auf die eigene Meinung ankommt, findet sich auch bei John Maynard Keynes in seinem Vergleich des Aktienmarktes mit einem Schönheitswettbewerb. Nicht die eigene Favoritin gewinnt notwendigerweise einen Schönheitswettbewerb, sondern die Favoritin der Mehrheit.

Timing ist alles

In Brunnermeiers Modell tut der einzelne Investor also nicht gut daran, sich gegen den Markt zu stellen. Er steigt nicht aus, wenn er den Beginn einer Spekulationsblase erkennt, da er dann vermutlich auf Kursgewinne verzichtet. Stattdessen beschließt er, auf der Welle so lange zu reiten, wie die Mehrheitsmeinung am Markt auf einen Fortgang der Haussespekulation setzt.

In diesem Modell ist es also nicht Gier oder irgendein animalischer Trieb, der den Investor lenkt, sondern völlig rationales Kalkül.

Allerdings ist Timing in diesem Modell alles.

Verpasst der Investor den Moment, an dem sich die Marktmeinung dreht – beziehungsweise, wie im Bild, die Musik zu spielen aufhört –, findet er sich möglicherweise mit seinen Aktien in einem Crash wieder.

Für die Existenz spekulativer Blasen existieren mehrere Erklärungen, obgleich die lange dominierende Theorie ihre Existenz abstritt. Sie gründete unter anderem auf einer sehr einflussreichen Analyse des verstorbenen Nobelpreisträgers Milton Friedman.

Er hatte die Ansicht vertreten, Spekulation wirke kursglättend, nicht kursverzerrend. Rationale Marktteilnehmer würden erkennen, wenn sich ein Kurs von seinen wirtschaftlichen Fundamentaldaten entfernt, und dann auf eine Rückkehr des Kurses setzen. Indem solche Spekulanten Aktien verkaufen, wenn sie sie für überbewertet halten, sorgen sie dafür, dass der Kurs fällt und sein „richtiges“ Niveau wieder erreicht.

Nicht nur animalische Triebe treiben an

Da sich die Existenz spekulativer Blasen aber nicht (mehr) abstreiten lässt, bedarf es dafür einer Erklärung. Innerhalb der aktuellen Keynes-Renaissance hat daher die Vorstellung der „animal spirits“, der animalischen Triebe, wieder an Popularität gewonnen.

Danach sind es nicht rationale Handlungen, sondern triebgesteuertes Verhalten, das die Anleger dazu veranlasst, sich an Spekulationswellen zu beteiligen, die jedes wirtschaftlich erklärbare Maß überschreiten. Vor gut zehn Jahren warnte Alan Greenspan einmal vor einem „irrationalen Überschwang“ am Aktienmarkt.

Auch wenn daran einiges richtig sein mag – nicht nur Privatanleger könnten sich an die Hausse der Technologietitel vor zehn Jahren erinnern, als sie euphorisch Papiere von Unternehmen kauften, deren Geschäftsmodell sie nicht einmal kannten –, so befriedigt diese Erklärung viele Ökonomen nicht.

Anders als John Maynard Keynes lieben viele moderne Ökonomen zum einen das Psychologisieren nicht. Und es sind ja vielleicht auch nicht nur, wie Brunnermeier zeigt, „animalische Triebe“ oder menschliche Gier, die Kurse treiben.

Text: F.A.Z.
Bildmaterial: picture-alliance/ dpa




  

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RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 20:46)

>und jetzt noch stresstest-ergebnisse auf bestellung.

Das war eine rein politische Aktion und dementsprechend sehen die
Ergebnisse aus. Mein Zugang ist simpel - wenn eine Bank wie Wells
Fargo, nach Einschätzung von Warren Buffett die beste, nach diesem
Stresstest angeblich 15 Mrd. braucht ist der Test für mich wertlos.
(aber in die Richtung von zu streng, nicht zu freundlich gerechnet!)

  

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RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 21:03)

Obamas Bemühungen als der Strahlemann dazustehen wird ein Schuss nach hinten werden, da war ja der Kreisky ein Dagobert Duck hoch 100 dagegen, jetzt nur mal umgelegt auf Österreich. Die werden wohl auch die relativ guten Zahlen der letzten Wochen ordentlich manipuliert haben dort drüben.

  

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RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 21:06)

>Die werden wohl auch die relativ guten Zahlen der letzten
>Wochen ordentlich manipuliert haben dort drüben.

Die Zahlen aus dem Rest der Welt waren in letzter Zeit aber auch besser
als erwartet - große Weltverschwörung?

Aber die Statistik in den USA ist wirklich furchterregend schlecht.
Alleine das Ausmaß der nachträglichen GDP-Revisionen ist ein Hohn.
Dürfte mit dem Widerwillen gegenüber Bürokratie und Staat zu tun haben, die verfügbare Datenbasis scheint viel geringer zu sein.

  

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RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
Rang: Peter35(13) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 21:30)

Die Zahlen aus dem Rest der Welt waren in letzter Zeit aber auch besser als erwartet
stimmt schon auch hier durch Geld pumpen, ich fürchte wir werden eine Inflation bekommen vor der sich die Welt noch ansch.... wird.

  

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RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 21:32)

>Aber die Statistik in den USA ist wirklich furchterregend schlecht.

Mich irritiert vor allem das ständige Hochrechnen von Momentaufnahmen auf Jahresraten. Wenn dort jemand die Mai-Temperaturen mit den April-Temperaturen vergleicht, kommt er wahrscheinlich zum Schluß, daß 2011 die Temperatur über 100° steigen wird.

  

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RE: Stresstest: US-Banken handelten Ergebnisse aus
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 10.5.09 22:28)

vielleicht nuetzt man die diskussion um den stressteswt ja zu
gewinnmitnahmen ... daran und am daraufolgenden neuerlichen aufschwung werden eben diese banken nochmals verdienen

  

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die experten... gut analysiert
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 07:45)

hab gerade ein bisserl durch die börsenwelt gesurft. die meinungen der experten gehen wieder von -gute nacht bis hurra-
da meint ein starfondmanganger (auf börse-online) etwa, so günstige kurse wie jetzt gab es schon zig-jahre nicht mehr und kauft kräftig zu,während ein elliot waver (auf wallstreet online de) schon jetzt weiss: nach erreichen der 9000 im dow gehts bis 2010 runter auf 5000 und anschliessend bis 2013 hinauf auf 11000.
na,klar, setz vorher auf rot oder schwarz, einer von beiden wird recht haben und ist nachher der guru, obwohl er genauso im cafesud stochert wie alle...

  

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RE: die experten...
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 10:22)

im gleichklang zu g.soros (der ein ende der krise sieht bzw. sehen muss?) denke ich, die talfahrt ist gestoppt.
das viele geld der notenbanken wirkt (wenn vielleicht auch nur vorrübergehend?) und die börsen werden bis ins nächste jahr laufen.
dann wird man sehen wie´s mit der nachhaltigkeit ausschaut und die karten werden neu gemischt.

  

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Rohstahlproduktion im April 2009 um 53,1% niedriger als im Vorjahr gut analysiert
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 11:45)

steht zwar nicht im bericht, aber sowenig stahl wurde sein 1959 nicht mehr produziert und das sind keine umsätze sondern nur mengen.

50% mengenrückgang + 50% preisrückgang!!!

da werden nicht mal mehr die staaten in europa den stahlproduzenten helfen können. über ein viertel der hochofen in europa müssen in den nächsten jahren weg.

die lage in den usa durchblicke in nicht so gut, aber das nur mehr 8% der arbeitsplätze in der industrie sind, sagt wohl alles. der fitnesscoach und der golflehrer werden wohl keine millionen tonnen stahl brauchen.


Quelle:
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Presse/pm/2009/05/P D09__175__42311,templateId=renderPrint.psml

  

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RE: Rohstahlproduktion im April 2009 um 53,1% niedriger als im Vorjahr
Raubvogel(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 14:18)

Und jeder sagt die Krise ist vorbei und die Aktienmärkte steigen!

Ich frage mich wie das weiter gehen soll.
Eigentlich kann früher oder später nur mehr der große Knall kommen!

  

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RE: Rohstahlproduktion im April 2009 um 53,1% niedriger als im Vorjahr
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 20:40)

>Und jeder sagt die Krise ist vorbei und die Aktienmärkte
>steigen!

Sagt das jeder?

Die Kurse der wichtigsten Indizes (S&P, Dow Jones, DAX) sind im
übrigen praktisch unverändert zum Jahresbeginn. ATX war besser, aber der ist
auch viel stärker gefallen im letzten Jahr.

  

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RE: Rohstahlproduktion im April 2009 um 53,1% niedriger als im Vorjahr
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 19:42)

>steht zwar nicht im bericht, aber sowenig stahl wurde sein
>1959 nicht mehr produziert und das sind keine umsätze sondern
>nur mengen.

Was ganz deutlich zeigt daß das aktuelle Niveau nicht so tief bleiben wird.

>50% mengenrückgang + 50% preisrückgang!!!

Der Vollständigkeit halber - die Kostenseite (Rohstoffe) ist
natürlich auch massiv gefallen.

>da werden nicht mal mehr die staaten in europa den
>stahlproduzenten helfen können. über ein viertel der hochofen
>in europa müssen in den nächsten jahren weg.

Glaubst du wirklich die Kapazität ist dauerhaft um ein Viertel zu hoch?
Ich nicht.

  

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China’s Bank Lending Cools; Consumer Prices Decline
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 12:36)

China’s Bank Lending Cools; Consumer Prices Decline

May 11 (Bloomberg) -- China’s new lending cooled in April,
easing concern that banks are taking on too much risk in a
credit boom after the government dropped restrictions on loans
in November.
Lending was “approximately” 600 billion yuan ($88
billion), central bank Governor Zhou Xiaochuan said in Basel,
Switzerland, today. The number is about a third of the record
1.89 trillion yuan in March. The official figure is due to be
released this week.
Consumer prices fell 1.5 percent in April from a year
earlier, the statistics bureau said today, making it easier for
the government to maintain the “moderately loose” monetary
policy that saw restrictions on banks’ loan volumes scrapped in
November. China is yet to establish a stable economic recovery,
with lending concentrated on government projects while small
businesses lack cash, the central bank said last week.
“There were concerns about rising non-performing loans;
those concerns will have eased,” said Ben Simpfendorfer, an
economist at Royal Bank of Scotland in Hong Kong. “If bank-loan
growth continues to drop from here that would be a worry, but I
don’t expect that.”
The Shanghai Composite Index rose for an eighth day,
climbing 0.1 percent as of 2:33 p.m. local time, its longest
winning streak in two years. The yuan was little changed at
6.8220 against the dollar.

Investment, Exports

New loans of 600 billion yuan would be about 30 percent
more than a year earlier. In comparison, lending surged six
times in March.
Other data this week may show investment growth accelerated
and a decline in exports moderated, strengthening a fledgling
recovery in the world’s third-biggest economy. China is battling
a global recession that dragged economic growth to 6.1 percent
in the first quarter, the slowest pace in almost a decade,
according to official data.
Urban fixed-asset investment grew 29.1 percent in the four
months through April from a year earlier, according to the
median estimate of 16 economists surveyed by Bloomberg News.
That compares with a 28.6 percent gain in the first three months.
Exports may have dropped 15.3 percent last month, the
smallest decline in four months. The government will release
trade and investment figures tomorrow.

Gaining Speed

“The economy has gained speed heading into the current
quarter,” said Wang Qian, an economist with JPMorgan Chase & Co.
in Hong Kong. “We expect it to strengthen further as policy
stimulus kicks in more powerfully and the external environment
gradually improves.”
That view contrasts with interest-rate swaps showing
traders paring expectations for the speed of the recovery.
China’s consumer prices fell for a third month on lower
costs for food and commodities. Producer prices plunged 6.6
percent, the most since Bloomberg data began in 1999. While
lower prices may encourage consumer spending, the central bank
is also on guard against entrenched deflation, where people
delay purchases in the hope of better deals in the future.
“Downward pressure on consumer prices still exists,” Su
Ning, a deputy governor of the People’s Bank of China, said in
Shanghai today.
The stimulus package announced in November is taking effect
and the economy is recovering, Su said.

Manufacturing Expands

Chinese manufacturing expanded in April for the first time
in nine months, according to the CLSA China Purchasing Managers’
Index. A government-backed index also showed an expansion.
General Motors Corp., the biggest overseas automaker in
China, said its sales in the country rose 50 percent last month
to a record. Overall vehicle sales climbed 25 percent to a
record 1.15 million units.
Industrial & Commercial Bank of China Ltd., the world’s
largest lender by market value, increased its lending by 636.4
billion yuan in the first quarter, an amount greater than
Vietnam’s annual gross domestic product.
Lenders face “severe” challenges in managing their risks,
the banking regulator said last month.
“The size of lending in the first quarter was quite
astonishing,” said Wang Tao, an economist at UBS AG in Beijing.
“It takes time to digest that much money.”
Besides the risk of bad loans, the credit boom may inflate
asset prices and increase the likelihood of inflation making a
comeback. The Shanghai Composite Index has climbed 45 percent
this year.

  

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usa defizit 2010 1260 milliarden
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 15:42)

Obama Raises 2010 Deficit Estimate 7.4% to $1.26 Trillion

May 11 (Bloomberg) -- The government is piling up larger
deficits than estimated in February as a recession in its 17th
month reduces tax collections and raises the cost of stabilizing
the economy more than forecast.
President Barack Obama’s administration, in the third and
final installment of a budget rollout today, raised its estimate
of the deficit this year to $1.84 trillion, up 5 percent from
the February estimate, and to $1.26 trillion next year, up 7.4
percent. The administration also projected Obama’s budget will
end up at $3.59 trillion, compared with the $3.55 trillion it
estimated previously.
The White House Office of Management and Budget said its
revised estimate of tax collections from individuals and
corporations is less than previously forecast and that the cost
of “economic stabilizers,” such as food stamps and
unemployment benefits, is higher.
“The increase in the deficit is an extraordinary but
necessary response to an inherited crisis,” the budget
documents say. “It is also temporary.”
Economic growth, inflation and unemployment estimates were
left unchanged from the budget outline the administration
released in February. The budget office maintained its forecast
for an economic recovery that will take hold in the second half
of this year, gradually accelerate in 2010 and strengthen
further in the next two years.

Stimulus Plan

White House budget director Peter Orszag said the results
of the $787 billion economic stimulus package enacted in
February, combined with the Federal Reserve cutting the target
interest rate for overnight loans between banks to a range of
zero to 0.25 percent, will help propel the economy out of a
recession.
“These policies are expected to stabilize the economy and
stimulate a recovery by the end of 2009,” the administration
said in its “Analytical Perspectives” volume. “The recovery
is projected to gain momentum in 2010 and to strengthen further
in 2011-2012.”
Even so, the administration didn’t change its basic
economic assumptions published in the budget outline Feb. 26,
reflecting decisions made in January or early February. It left
unchanged its forecast for this year’s economic growth to
contract 1.2 percent and gain 3.2 percent in 2010.
It left the inflation forecast at -0.6 percent this year,
increasing to 1.6 percent next year, and the jobless rate,
forecast to average 8.1 percent this year, declining to a 7.9
percent average in 2010.

Unemployment

The U.S. unemployment rate surged to 8.9 percent in April,
the highest level since 1983, already worse than the
government’s estimate. “Economic developments since the
forecast was made suggest that unemployment may peak at an even
higher rate” on an average basis, the budget documents
acknowledged.
Economic assumptions originate with Christina Romer,
chairman of the White House Council of Economic Advisers. An
administration official said those estimates won’t change until
July with the mid-session review of the budget. Romer said in an
interview on the Cable Satellite Public Affairs Network, or C-
SPAN, yesterday that unemployment may rise to 9.5 percent this
year.
The administration’s forecasts for unemployment are more
optimistic than those made by the Congressional Budget Office in
a March report, though a budget official said they were in line
with Blue Chip forecasts.

  

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It's Just a Sucker's Rally
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.5.09 21:16)

It's Just a Sucker's Rally

Market likely to peak the end of the week . Just as the clock is winding down on my tenure at Merrill Lynch, the equity market is winding up with an impressive near-40% rally in just nine weeks. For those that were still long the equity market back at the March 9 lows, a good ‘devil’s advocate’ exercise would be to ask yourself the question whether you would have taken the opportunity, if the offer had been presented, to have sold out your position with a 40% premium at the time. What do you think you would have said back then, as fears of financial Armageddon were setting in? We haven’t conducted a poll, but we are sure at least 90% of the longs at that point would have screamed “hit the bid!”

weiter:

http://finance.yahoo.com/tech-ticker/article/244597/Merrill's-Rosenberg-Goodbye-Thank-You -Yes-It's-Just-a-Sucker's-Rally?tickers=xlf,dia,spy,%5Eixic?sec=topStories&pos=9&asset=&ccode=

  

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China's Exporte -22,6% im April
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.5.09 13:17)

und das nach einem jahrzehnt mit jährlich 20% plus.

medienberichte gibt es schon darüber, die sind aber momentan sehr bullish und setzen auch eher das chinesische konjunkturprogramm in den focus. die nackten zahlen findet man hier:
http://english.mofcom.gov.cn/column/statisticsie.shtml

  

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China’s Investment Surges 30.5%; Exports Decline
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.5.09 14:12)

China’s Investment Surges 30.5%; Exports Decline

May 12 (Bloomberg) -- China’s urban fixed-asset investment
surged by more than economists expected in response to the
government’s 4 trillion yuan ($586 billion) stimulus package,
countering a deepening slump in exports.
Investment in factories and property climbed 30.5 percent
in the four months to the end of April from a year earlier, from
28.6 percent in the first three months, the statistics bureau
said today in Beijing. Overseas shipments declined 22.6 percent
in April from a year earlier, the customs bureau said.
Deteriorating trade highlights China’s dependence on
government-led spending to spur a revival in the world’s third-
largest economy. New lending is surging, manufacturing expanded
last month and a separate report today showed housing sales
climbed 35.4 percent in the first four months.
“Clearly the economy is rebounding but the improvement is
driven by domestic demand and domestic monetary and fiscal
policy,” said Isaac Meng, a senior economist at BNP Paribas SA
in Beijing. “It is still way too early to expect a sharp
turnaround in global demand.”
The yuan traded at 6.8249 against the dollar as of 1:36 p.m.
in Beijing, from yesterday’s close of 6.8230. The Shanghai
Composite Index of stocks fell 0.5 percent.
The investment figure released by the statistics bureau was
higher than the 29.1 percent median estimate of 16 economists
surveyed by Bloomberg News.

Exports Tumble

The collapse in world trade because of a global recession
dragged China’s growth to the weakest pace since at least 1999
in the first quarter. The Ministry of Commerce cautioned today
that a continued export decline will harm domestic consumption
and investment in the long term.
“I think it’s difficult to see where a great revival of
existing Chinese exports to the U.S. will come from,” Nobel
prize-winning economist Paul Krugman said in Shanghai today.
“The U.S. is almost certainly going to be facing bleak consumer
spending for an extended period.”
The drop in overseas shipments was worse than the
economists’ forecast for a 15.3 percent decline. Total trade
with the U.S. fell 17.1 percent. For the European Union, the
decline was 24.1 percent.
Imports dropped 23 percent, leaving a trade surplus of
$13.14 billion, less than the previous month and a year earlier.
Seasonally adjusted exports rose 6.9 percent from the
previous month, the customs bureau said.

Monetary Easing

“Policy makers hope that the impact of slower export
growth on capital spending and real GDP growth can be offset by
the strength in domestic investments, fuelled by the
government’s fiscal stimulus and monetary easing,” said Jing
Ulrich, head of China equities at JPMorgan Chase & Co. in Hong
Kong.
The investment figures showed the number of new projects
started in the first four months jumped 45 percent to 86,420
from a year earlier. Planned spending on those projects climbed
91 percent to 3.68 trillion yuan.
Investment in property development rose 4.9 percent,
quickening from 4.1 percent in the first quarter. Railway
spending surged 94.2 percent, along with a 36.6 percent rise for
coal extraction and processing and a 26.3 percent gain for non-
ferrous metal processing.
Pending investments include a plan by China Petroleum &
Chemical Corp. and Kuwait’s national oil company to build a $9
billion refining complex in Guangdong province. Volkswagen AG
and partner China FAW Group Corp. plan to spend 550 million
euros ($737 million) expanding a factory in Chengdu.
China’s economic expansion weakened to 6.1 percent in the
first quarter, the slowest pace since at least 1999. The
International Monetary Fund predicts that the global economy
will contract 1.3 percent this year with world trade declining
11 percent.

  

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UK: Zahl der Industriebeschäftigen fällt auf 8,72%
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.5.09 09:39)

ich habe schon mal kurz erwähnt, dass die industriebeschäftigung in den usa auf 8% gefallen ist.

jetzt sind die zahlen für uk auch bekannt gegeben worden. nur mehr 8,72% der beschäftigten arbeiten in der industrie.

mich hauen solche zahlen um, wenn ich sehe wie die industrielle wertschöpfung wegbricht, speziell wenn ich sehe das 20,7% der beschäftigten im finanzsektor arbeiten.

arbeitsplätze die in der industrie wegfallen sind für immer weg. beim nächsten aufschwung, werden diese arbeitsplätze im ausland wieder aufgebaut. darum müssen meiner meinung nach auch die stahlproduzenten in europa produktionskapazitäten auf dauer abbauen.

auch die arbeitslosenzahlen sind veröffentlicht worden. ich will aber gar nicht langweilen, sie ist auf 7,1% gestiegen.

http://www.statistics.gov.uk/pdfdir/iop0509.pdf

  

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Investors Turn Bullish on U.S. Stocks for First Time Since 2007
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.5.09 19:02)

Investors Turn Bullish, das hat uns gerade gefehlt. Also dürfte
eine Korrektur endgültig fällig sein.

----------------

May 13 (Bloomberg) -- Investors are anticipating gains in
U.S. stocks after earnings at companies from Wells Fargo & Co.
to Ford Motor Co. sparked optimism that the worst of the
financial crisis is over.

For the first time since the Bloomberg Professional Global
Confidence Survey began in 2007, investors are forecasting that
the Standard & Poor’s 500 Index will climb. They estimate that
Brazil’s Bovespa and Mexico’s Bolsa will advance during the next
six months and became less convinced that France’s CAC 40,
Germany’s DAX, the IBEX 35 in Spain and the U.K.’s FTSE 100 will
drop. The 1,092 responses between May 4 and May 8 followed the
steepest monthly rally for the MSCI World Index in almost two
decades.

The MSCI gauge of 23 developed nations has surged 37
percent from a 13-year low on March 9 after 66 percent of S&P
500 companies reported profit that beat analysts’ estimates and
signs grew that the $12.8 trillion pledged by the U.S.
government is pulling the global economy out of its first
recession since World War II.

“The pace of the economic contraction seems to have
reached a bottom,” said Juan Carlos Acitores, who helps oversee
$20 billion at Ahorro Corporacion in Madrid and took part in the
survey. “Once people’s nervousness abates, you have established
a floor on the market. Things are less bad, if not better.”

Wells Fargo, Ford

Confidence in the U.S. improved for a second month after
dropping in March to the lowest level since the S&P 500’s bear
market began in July 2008. The gauge increased 19 percent to
51.6. Readings above 50 show investors expect stocks to rise in
the next six months, while readings below 50 mean they
anticipate a retreat.

Sentiment climbed as Wells Fargo of San Francisco reported
record first-quarter profit on April 22 and put aside enough
money to cover at least a year of loan losses. Dearborn,
Michigan-based Ford two days later posted a narrower loss than
analysts estimated as it cut cash use almost in half.

A Commerce Department report last month showed consumer
spending, which accounts for about 70 percent of the economy,
climbed the most in two years last quarter. The Institute for
Supply Management said manufacturing in the U.S. shrank in April
at the slowest pace in seven months.

Investors were most optimistic in Brazil, where the
confidence gauge climbed 11 percent to 62.6, the highest level
since June. The Bovespa surged 16 percent in April, the biggest
monthly gain in four years, on speculation lower interest rates
and a recovery in commodity prices will boost growth.

  

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RE: Haftungen durch die Republik
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.5.09 21:05)

>Die überschlagen sich ja geradezu vor Begeisterung:
>
>http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090513_OTS0185&ch=wirtschaft< br />
zuerst gebens den banken garantien und PS-kapital mit der auflage billige kredite für die wirtschaft zu geben... die erste-bank hat sich das damals sogar auf die fahnen geheften... was ist aber passiert, es gibt fast keine kredite und wenn dann nur mit mehrhunderprozentiger besicherung und guter bilanz. jetzt solls wieder die allgemeinheit richten. wie blöd ist unser volk eigentlich.

  

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ATX: 200-Tageslinie ist massiver Widerstand
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.09 21:04)

ATX Datum/Zeit: 15.05.2009 15:49
Quelle: Erste Bank
ATX: 200-Tageslinie ist massiver Widerstand

Nach einem Bearish Engulfing Pattern zu Beginn der Woche ging es rasant bergab. Letztendlich hielt aber sowohl die Unterstützung bei 1.900 Punkten, als auch der kurzfristige Aufwärtstrend. Am Donnerstag konnten die Intraday-Verulste wieder aufgeholt werden, was zu einen Ausbildung eines Bullish Hammers führte.

Die kurzfristigen markttechnischen Indikatoren mahnen zu Vorsicht. Der MACD hat ein Verkaufssignal generiert, RSI (hat den überkauften Bereich verlassen) und Momentum befinden sich in der Abwärtsbewegung. Bei wöchentlicher Betrachtung der Kerzencharts sieht es jedoch wesentlich besser aus. MACD steht hier auf Long, und der DMI hat soeben ein Kaufsignal gegeben.

Auch wenn es jetzt eine deutliche Korrektur gegeben hat, die auch zu einer Abkühlung einiger Indikatoren geführt hat (siehe RSI), so bleibt (zumindest vorläufig) der kurzfristige Aufwärtstrend bestehen. Die Frage wird sein, ob der ATX die 200-Tageslinie, die immer näher kommt, durchbrechen kann. In einer Woche könnte diese in etwas auf der Höhe vom vorläufigen Höchststand bei knapp über 2.100 Punkten liegen. Hier erwarten wir einen massiven Widerstand. Kann dieser nicht überwunden werden haben wir Unterstützung bei 1.900 Punkten (was allerdings ein Ende des kurzfristigen Aufwärtstrend zur Folge hätte), die nächste Unterstützung wäre dann bei 1.770 zu finden.

  

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RE: ATX: 200-Tageslinie ist massiver Widerstand
Rang: murcielago(171) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.09 21:10)

ma bitte, die EB hat ja auch sowas von keiner ahnung... eh klar, alle indikatoren einblenden die sie haben, einen chart a bissl auf candles untersuchen und schon is die "perfekte" analyse da...

ein bullisher hammer im aufwärtstrend? HAHA, bissl gaga

  

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ATX: Erste Bank derzeit nur moderat optimistisch
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.09 21:12)

ATX Datum/Zeit: 15.05.2009 15:33
Quelle: Erste Bank
ATX: Erste Bank derzeit nur moderat optimistisch

Der ATX erlitt in dieser Woche einen Rückschlag von 6,1%, konnte aber exakt bei der wichtigen Unterstützungsmarke von 1.900 Punkten aufsetzen und im Anschluss wieder nach oben drehen. Der ATX bleibt damit weiter volatiler als andere westliche Märkte, allerdings ist der Anstieg im heurigen Jahr von +10,9% mit Schlusskurs Donnerstag ebenfalls deutlich besser. Viele schwere ATX-Werte haben zu diesem Indexrückgang beigetragen, u.a. Zumtobel (-17,6%), Erste Group (-16,2%) und Wienerberger (-14,4%). Auf der positiven Seite fanden sich bwin (+8,5% nach guten Q1-Zahlen einer positiven Prognoserevision für das Gesamtjahr), AUA (+4,7% nach dem Erreichen der Mindestschwelle beim Lufthansa-Angebot) und Intercell (+3,4% nach den Q1-Zahlen diese Woche).

Im Zuge der Q1-Berichtssaison haben wir diese Woche sehr gute Zahlen von der Vienna Insurance Group, Mayr-Melnhof und A-TEC gesehen. Negativ enttäuscht hat Telekom Austria. Im Großen und Ganzen den Erwartungen entsprechend war Intercell, AT&S, CWT und Raiffeisen Int. Die Anleger sind mittlerweile ganz eindeutig auf schlechte Zahlen eingestellt und deutliche Ergebnisrückgänge bringen keine generellen negativen Kursrückgänge mehr.

Wir bleiben derzeit nur moderat optimistisch. Die Märkte tendieren aktuell aufwärts und richten das Augenmerk hauptsächlich auf die verbesserten Stimmungsindikatoren bzw. die Verlangsamung des weiteren wirtschaftlichen Abschwungs. Auf Basis der aktuellen Gewinnschätzungen ist die Wr. Börse nur mehr sehr moderat unterbewertet, allerdings sind natürlich die Gewinne auf einem historisch sehr geringen Niveau und daher nicht voll aussagekräftig. Auch ist das K/BW Multiple zuletzt wieder auf ca. 1,0x gestiegen. In früheren Krisenzeiten lag die Untergrenze bei rund 1,1x. Es würde uns nicht wundern, wenn sich nach dem starken Börsenfrühling im Frühsommer jetzt wieder eine leichte Abkühlung der Stimmung verbreitet. Zukäufe würden wir derzeit vor allem in Marktkorrekturen tätigen. Besonders OMV, Intercell, Verbund und Vienna Insurance Group erscheinen uns sehr interessant. Wir haben die Erste Group Research Zertifikate dementsprechend weiter defensiver genau mit diesen Werten positioniert - mit einem klaren Sektorfokus auf Versorger, Energie und Pharma/Biotech.

  

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Kreditkarten schulden werden immer öfters nicht bezahlt
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.09 21:55)

die daten für april sind von einigen banken veröffentlicht worden.

hier die zusammenfassung:



























MärzApril
Citigroup9.66%10.21%
Wells Fargo 9.68%10.03%
JPMorgan Chase 7.13%8.07%
Discover Financial Services 7.39%8.26%


quelle:
http://www.cnbc.com/id/30767901

  

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RE: Kreditkarten schulden werden immer öfters nicht bezahlt
RealBorg(4) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.5.09 22:28)

Mir wurde diesen Monat die Kreditkarten-Abrechnung abgebucht, noch
bevor ich diese per Post erhalten habe. Möglicherweise Zufall aber
vielleicht auch ein Hinweis auf knappe Liquidität bei Europay Austria.

Tom

  

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Rebound in European Stocks May Continue, Goldman Sachs Says
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 10:59)

Rebound in European Stocks May Continue, Goldman Sachs Says

May 18 (Bloomberg) -- The rebound in European stocks since
March 9 is likely to continue, according to Goldman Sachs Group
Inc. strategists, who cited similar rallies in history and a
recovery in economic data.
The current gain “is different from the other ten rallies
that have occurred since the credit crunch started in the summer
of 2007,” a team led by Jessica Binder in London wrote in a
report dated May 15. “It is the first to be supported by
fundamentals and valuation.”
Stock indexes have climbed a median of 43 percent over an
average of 180 days following 18 “large” sell-offs since 1970,
according to the report. The Dow Jones Stoxx 600 Index has
gained 28 percent from a 12-year low on March 9.
Goldman Sachs reiterated its year-end forecast for the Dow
Jones Stoxx 600 Index of 235, 16 percent above last week’s
close. The brokerage cited reports on industrial orders and
inventories in the U.S. and Europe as indicating the worst of
the global recession may be past.

  

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Why this is more than a bear market rally
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 11:15)

ich hab den von bloomberg angesprochenen goldman report rausgesucht - zusammenfassung:

Why this is more than a bear market rally

The market is up 28% from its lows; many investors believe
it is just a bear market rally. We think there is more upside, at
least in the short term, as inventory re-stocking and survey
data suggest stronger activity data ahead. After that, deleveraging
and a slow economic recovery is likely to bring a
pause. But long term, valuation points to strong returns.

The mirage of percentages: 28% rally means about flat year-to-date

The 28% rally masks the fact that the Stoxx 600 is up just 2% year-to-date
and still down 50% from the peak. This type of rally out of the trough is
common historically, and suggests there could be further upside. We find
that following the 18 ‘large’ bear markets in history, the return of the initial
rally is 43% and it lasts 180 days, although there has been a wide variation.
We reiterate our year-end target of 235 for the Stoxx 600 (16% upside),
implying the pace and extent of the ongoing rally will be more moderate.

Short term: Fundamentals likely to drive the index higher

We believe the rally can extend for as long as the fundamental data shows
improvement. The equity market has been positively correlated with
indicators such as the GLI and the ISM historically. In fact, the strongest
gains tend to occur in the initial period, e.g. when the ISM moves from the
trough back to 50. Recently, we have added a pro-cyclical tilt to our sector
and country recommendations. In addition, the recent improvements in
the credit markets indicated by our proprietary Financial Stress Indicator
and corporate spreads are positive.

But after that, things are a bit less clear

Just because we are positive short term does not mean that there are no
further risks – we highlight four: (1) near-term issuance is a potential
downside catalyst for the market, although there is still a lot of money on
the sidelines which could help absorb it. (2) The fundamental
improvement is more driven by an inventory build and fiscal stimulus;
positive growth momentum may fade, resulting in the market getting stuck
in a trading range next year. (3) Deflation also remains a significant risk to
the downside, although this is not our core view and the probability is
lower than it was earlier this year. (4) Current valuation looks less attractive
than it did earlier this year, but for those with a long-term view, we believe
annualized returns should be quite high over the next five years.


<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<
der ganze bericht

Why this is more than a bear market rally

At the end of last year, we argued that equities had downside risk as the market had not
yet fully reflected the severity of the fall in profits. However, we thought that once certain
pre-conditions were met, equities could rally 30%-50% over a 6-12 month period from that
lower level, which we expected to be in 2Q or the middle of the year. The signposts that
we mapped out in Inflection Detection 2009 (December 4, 2008) were (1) attractive
valuations, reflecting the severity of the profit collapse, which we forecast to be -38% in
2009 for Europe, a fall of 55% from the peak; (2) signs of stability in the economic cycle; (3)
improvements in the corporate credit market, and (4) signs that the market could shrug off
bad data points.

Although the current rally started earlier than expected, it is clear that it is different from
the other ten rallies that have occurred since the credit crunch started in the summer of
2007 – namely, it is the first to be supported by fundamentals and valuation, indicating that
our pre-conditions had been met. Over the course of the past few weeks, many investors
have expressed their distrust of the rally given the ongoing de-leveraging of banks and
personal sector balance sheets (particularly in places like the US and UK) and concerns
that the market has moved too far ahead of what may be no more than a short-lived
inventory correction.

While markets have moved a great deal in percentage terms, and even more so in the case of
many stocks, this masks the bigger picture. The percentage move from the trough is not
really of relevance – many stocks had reached close to option value at the bottom and could
make huge percentage gains, as investors perceive that the companies are going concerns.
In fact, the move we have seen is smaller than the typical market moves that emerged from
the troughs of other deep bear markets. It is worth noting that even after the recent rally,
the Stoxx 600 is just up 2% year-to-date and still down 50% from the peak.
In addition, benchmarking the movements in equities to the fundamentals is not easy, as
an assessment also needs to be made of valuation. Our Macro Trading Strategies
colleagues have argued that while the market has paid for the recent improvements in the
macro data, it has not necessarily paid up for the further progress we expect over the next
few months (see Tradewinds: Stabilization being reflected across assets, May 5, 2009).
This view is also supported by our analysis comparing the movement in equities sectors to
macro leading indicators, such as the GLI and ISM. We find that the market tends to 'front
load' future returns in such a way that the strongest part of the typical bull market is during
the phase when economic and profit growth is still negative, but the deterioration is
slowing. The period, for example, when the ISM goes from its trough towards 50 (still
consistent with economic contraction) generally delivers much higher annualised
returns than during the phase when the economy starts expanding again and profits
grow.

What we are not arguing is that there are no further problems to deal with, or that the
recovery in the market from here will take the form of a strong, almost uninterrupted boom
for several years. The issue of de-leveraging may complicate the path for recovery in
activity and at least moderate its pace. But, as we argued in Forecasting returns: ‘Fair
Value’ Part II, March 23, 2009, the crucial determinant of future returns is actually not the
rate of profit growth, or even GDP, but the price at which you buy equities at the outset.
Buying when the risk premium is unusually high, as is currently the case, suggests that
future returns are likely to be good and significantly above the returns available in cash
and bonds. It is possible, and even likely, that the market will stall at some point later this
year or next, even as profits and economic recovery (which the market itself is currently
beginning to price in) actually emerges. But we have time yet to prepare for this and, in the
meantime, we would argue that the general direction for markets remains higher.


The mirage of percentages: 28% rally means flat year-to-date

The 28% rally that has occurred masks the fact that the Stoxx 600 is just 2% year-todate
and still down 50% from the peak on June 1, 2007. Put into context, the recent rally
is the largest move we have seen thus far since the bear market started, and it is also the
longest. While it is true that markets have moved a great deal in percentage terms over a
short period of time and certain stocks have moved even more, we believe this is hardly
the point. The percentage move from the trough is of little more relevance than the
percentage move from the previous high. It assumes that we were priced ‘correctly’ at the
starting point, while in reality, we had probably overshot both on the upside at the peak
and on the downside at the trough.

This type of rally out of the trough is common historically and suggests there could be
further upside. Looking at previous bear markets, we find that equities usually have their
strongest returns right out of the trough – the typical move up, prior to any correction (of
10% or more), is 43% over a period of 180 days. There is obviously a large degree of
variation between different periods. For example, the shortest run was in Germany in 2003,
when the market rallied over 20% in eight days before selling off 10%, while the longest
was when the US rallied 230% basically uninterrupted for close to five years in the early
1990s.

What is interesting to note is the fact that this initial strong rally from the trough tends to
occur regardless of what corporate profits are doing at the time. We find that on average,
the earnings recovery in the 12 months following the trough of the market is -1%, and in
many cases is quite negative. This implies that the initial move is much more driven by an
increase in risk appetite, which drives market prices via multiple expansion as opposed to
by earnings growth. It is not uncommon for the market to stall for a while after
this initial phase as it gets stuck in a trading range for a while – as experienced
for example between March 2004 and March 2005. We think this prospect is
quite likely for a period, perhaps through next year.

Sector rotation has been dramatic, but not unusual

Once you drill down beyond the market level, the percentage returns look even more
striking. Banks (the best performing sector in the current rally), Insurance and Financial
Services are up at least 50% since the rally started. Despite this huge move, however, they
remain some of the worst performing sectors since the trough in June 2007

This pattern of performance in the initial stages of recovery is not unusual. There are
precedents for the sector where things are most bad leading the initial stages of a market
recovery. The two examples which are clearest are the technology stocks in the 2002-03
period and Japanese banks in the early 1990s.

In both the case of tech in 2000-03 and Japanese banks, these are the sectors that were
among the leaders in their respective booms and were most badly hit when the bear
market struck. But also in both cases they were initially the leaders out of the bear market.
In the three months after their respective market troughs, the technology sector
outperformed by 27% and Japanese banks by 19%.

The current market structure is not an impediment to a further rally

The composition of the market has changed dramatically since the downturn started. At
that point, Banks were by far the largest sector, comprising over 20% of the market, more
than twice the size of the next largest sector. The trough represents a dramatically different
picture – Banks comprised just 9.8% of the market, third behind Oil & Gas and Health Care.
At the current time, they are back to being the largest sector.

Defensives picked up share largely from the Financial sector as opposed to Cyclicals. In
relative terms, Cyclicals lost just 60 bp from the peak to the trough of the market, while the
weight of Financials halved from 31.7% to 16.5%.
One question we are often asked is whether the market can show large gains given that
Defensives are now such a large part of the composition. We do not think this is an issue
for two reasons: (1) there were similar weights at the previous trough (2003), and the
market rallied close to 150% from its low until the peak in 2007; while Defensives
underperformed the market, they did post a positive return as well, and (2) the majority of
defensive sectors look fairly inexpensive on a number of valuation metrics, something we
have pointed out in the past (see Strategy Matters: Cyclicals: A roadmap for recovery,
February 20, 2009). The key reason we downgraded some of these sectors is not because
we necessarily see downside, but because we see more upside in Cyclicals.

Short term: Fundamentals likely to drive the index higher

Although the current rally started earlier than we expected, it is clearly different from the
ten other rallies that have occurred since the credit crunch started in the summer of 2007 –
namely, it is the first one to be supported by an improvement in economic data,
specifically survey data like the ISM in the US and PMIs in Europe. Using the checklist that
we set out at the end of 2008, we see improvement on all fronts: (1) attractive valuations,
reflecting the severity of the profit collapse. We forecast earnings to fall -38% in 2009 for
Europe, which represents a fall of 55% from the peak; (2) signs of stability in the economic
cycle; (3) improvements in the corporate credit market, and (4) signs that the market could
shrug off bad data points.

The obvious question at this point is whether the market has already fully discounted the
improvement or whether there is more to go. We believe that there is more upside from
here, which stems from further improvement in the economic data and also support from
the credit markets. In addition, it appears that participation in the rally was limited, and the
amount of cash on the sidelines suggests that inflows could continue to be supportive.

Economic indicators have improved

Our economists believe that we are now past the low point in the economic cycle,
although in most regions we are still far from expansionary territory. The Goldman Sachs
Global Leading Indicator (GLI) has shown two months of sequential improvement for the
first time since 2006 and the momentum component has moved into positive territory.

Two other data points have made us more positive as well. First, the ‘guts’ of some of the
data reports point to further strength ahead. One in particular is the New Orders/Inventory
ratio, comprised of components of the ISM in the US and the PMIs in the UK and Europe.
Particularly in the US and UK, this ratio has turned up quite sharply, implying that new
orders have been increasing faster than inventories, and in some case inventories have
been drawn down (see Exhibit 9). This is typically a leading indicator for the overall index,
as it implies that companies will need to ramp up production in order to fill these orders.
Our economists believe that the ISM will likely reach 50 in the next 3-6 months.

The other encouraging factor is the breadth of improving data around the world. Our
economists have published their ‘green shoots diffusion index’, which shows on balance
how much data is improving vs. deteriorating, ignoring the magnitude of the improvement.

While it appears that the market has moved to reflect the improvement in the underlying
data, what is less clear is whether it has moved ahead of it. Historically, the correlation
between the ISM and the overall European market has been quite strong (correlation of
56% since 1990), and even stronger in recent years.Our
economists expect the ISM to move to 50 in the next quarter, suggesting that the
movements so far in the market and across sectors have further to go.

Similarly, we find that the market tends to 'front load' future returns in such a way that the
strongest part of the typical bull market is during the phase when economic and profit
growth is still negative, but the deterioration is slowing. The period, for example, when the
ISM goes from its trough towards 50 (still consistent with economic contraction) generally
delivers much higher annualised returns that during the phase when the economy starts
expanding again and profits grow

Looking at sector data, a similar picture emerges, showing some rotation into cyclical,
such as Tech, Retail, Construction & Materials, from defensives such as Utilities and
Telecom. While there are exceptions (Food & Beverage and Personal & Household Goods
have done well historically during this period), some rotation is evident.

Credit markets show significant improvement

Credit markets represent one other area of significant improvement that makes us more
confident we’ve seen the lows in the equity market. Perhaps most important are the
positive developments in the functioning of money and credit markets, where the distress
premium across assets has almost completely eroded. Our Financial Stress Index (FSI) is
now at the lowest level on a cyclically-adjusted basis since the beginning of the credit
crisis in August 2007. This index includes four factors related to the degree of impairment
of financial markets: counterparty risk (US dollar 3-month LIBOR-OIS), liquidity risk (MBS
to treasury repo differentials), refunding risk (commercial paper outstanding) and broader
risk aversion (percentage of monies held in money market mutual funds in relation to
equity market capitalization). While the recent improvement is largely due to the increase
in risk appetite, indicated by money market mutual fund outflows, there has also been
improvement in other metrics as well.

In addition, both investment grade and high-yield credit spreads, both cash (bonds) and
synthetic (CDS), have fallen quite dramatically from peak levels earlier this year. As a result,
the risk premia for credit has fallen, and doesn’t look as attractive now vs. equities as it did
late last year. On an absolute basis, equities look the most attractive of the asset classes.
On a risk-adjusted basis, investment grade bonds (cash) look more attractive, but we
suspect this is largely due to the illiquidity of the index. Risk premium on the CDS
investment grade indices does not look nearly as attractive, both on an absolute and riskadjusted
basis (See Relative Value in credit & equity, May 1, 2009).

Even more significant is the improvement in primary market issuance, both in the US and
Europe in recent weeks. While debt issuance picked up at the beginning of this year, it was
limited mostly to high-quality investment grade issuers or to Financials that were issuing
government-guaranteed bonds. However, in recent weeks, more cyclical investment-grade
issuers and, even to a certain extent, high-grade issuers, have been able to come to the
market for funds

Bad news is being absorbed by the market

We have long argued that an important prerequisite for a sustained recovery in equities is
that the market is resilient to, and even rallies on, disappointing news. For much of the
second half of 2008, both macroeconomic data points and company results were worse
than consensus expectations and the market generally weakened on the news.
There are indications that this too has turned for the better. Generally speaking, the 1Q
earnings season was not that remarkable – in the US, there were roughly the same number
of positive/negative surprises as prior quarters, and in Europe, where data is more sparse,
there have been the same number of positive and negative surprises. Earnings estimates
have continued to fall in April, although not by nearly as much as they have since last
September

However, what is interesting is how the market has shrugged off revisions in recent weeks.
We find that the correlation between sector performance and earnings revisions has fallen
back to very negative levels, and actually close to -1.

Part of the reason for this is likely that bottom-up consensus earnings revisions have been
behind-the-curve this cycle. Therefore, while results appear to be missing consensus
estimates, investors are using more conservative numbers and the same result may be a
positive surprise to them. As a result, even downward revisions and negative surprises can
be met with a positive market response.

This is not necessarily that surprising at this point in the cycle, as the market typically
turns before earnings. The correlation between market returns and earnings growth is
highest if we lag earnings by 4-5 months (one to two quarters).

But not smooth sailing ahead

It is possible, and even likely, that the market will stall at some point later this year or
next, even as profits and the economic recovery (which the market itself is currently
beginning to price in) actually emerges. But we have time yet to prepare for this and,
in the meantime, we would argue that the general direction for markets remains
higher.

What we are not arguing is that there are no further problems to deal with, or that the
recovery in the market from here will take the form of a strong, almost uninterrupted boom
for several years. There are still many outstanding issues that need to be resolved before
we think that a sustained bull market will take hold. Some specific issues that are of
particular concern include: (1) the large amount of equity issuance occurring, (2) as the
momentum from the inventory re-build and government stimulus fades, it is still
questionable whether consumption and demand will pick up the required slack, (3) the
banking system still has a large degree of de-leveraging to do, which has the potential to
lead to entrenched deflation, and (4) valuation is not nearly as attractive at this point, given
the underlying fundamentals.

The issue of de-leveraging may complicate the path for recovery in activity or at least
moderate its pace. However, in the long term, we still expect strong returns. As we set out
in Forecasting returns: ‘Fair Value’ Part II, March 23, 2009, the crucial determinant of future
returns is actually not the rate of profit growth, or even GDP, but the price at which you
buy equities at the outset. Buying when the risk premium is unusually high, as is currently
the case, suggests that future returns are likely to be good, and significantly above the
returns available in cash and bonds.

Supply vs. Demand

Issuance across the equity, credit and convertible areas have picked up dramatically over
the last few weeks, with investors seemingly using new issues as a way to increase their
exposure to risky assets. One thing that we would be looking for is for ongoing issuance to
be well-received. As companies try to address problems in their funding, we believe the
market will see €100-300 bn of new equity supply, ex-financials. (See Strategy Matters: Reequitisation:
Equity supply set to rise in 2009 and 2010, January 29, 2009).

We believe that financials also might still need to raise substantial funds. There has
already been a large number of rights issues in Europe, and following the stress-test in the
US, our banks analyst expects a large amount of capital to be raised to either plug capital
holes or repay TARP.

Issuance alone does not necessarily mean that the market rally will break. Historically, the
performance of rights issues was heavily dependent on where we were in the economic
cycle. For example, in 1993, there was a sharp rise in equity supply and the market rose
40% and those companies that issued shares performed well.

On the flip side, there is still a large amount of money on the sidelines. As mentioned
earlier, the amount of money in money-market mutual funds in the US is off its peak, but
still very high, both in terms of absolute dollars, but also as a percentage of the S&P 500.

  

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Staatsanleihen: Käufer verzweifelt gesucht
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 12:28)

An der Börse ist die Luft raus. Asien und europäische Nebenwerte legten vor der Wochenendpause weiter zu, die europäischen und amerikanischen Blue Chips verloren ein paar Punkte. Ein klarer Trend ist aber an den Aktienmärkten nicht in Sicht.

Daher möchte ich mich heute wieder auf das Thema Zinsen und Anleihen stürzen. Das ist für mich zur Zeit der verrückteste Markt. Wer leiht dem deutschen Finanzminister Peer Steinbrück für eine Rendite von 0,58% - so niedrig verzinst sich aktuell die Tagesanleihe des Bundes - mehrere Milliarden Euro? Wer leiht dem amerikanischen Staat für 30 Jahre Geld und gibt sich dabei mit einer Zins-Rendite von 4% zufrieden? Das sind die wirklich bewegenden Fragen.


Egal ob Crash oder Boom - Staatsanleihen verlieren

Speziell die Mini-Rendite bei den Anleihen mit 10, 30 oder sogar 50 Jahren Restlaufzeit passen in kein Szenario: Wer an den großen Jahrhundert-Crash glaubt, darf sein Geld nicht langfristig in Anleihen parken, das hat schon die Krise 1929 und Folgejahre bewiesen. Der Wert des Papiergeldes und der Staatsanleihen sank in Deutschland auf den reinen Materialwert. Wir sprechen also von einem Totalverlust durch Hyperinflation und Währungsreform.

Wer dagegen optimistisch ist und mit einem Wirtschaftsaufschwung rechnet, muss einkalkulieren, dass die jetzige Deflationsphase schnell überwunden und von steigenden Inflationszahlen abgelöst wird. Ebenfalls sehr ungünstig für niedrig verzinste Staatsanleihen.



Staatsanleihen werden zur Massendrucksache

Es bleibt das Argument: Was knapp und begehrt ist, ist teuer. So richtig knapp sind Staatsanleihen aber nicht. Die kreditfinanzierte Neuverschuldung der Staaten steigt rasant. Für 2010 erwartet Finanzminister Steinbrück eine Nettokreditaufnahme des Bundes in Höhe von 90 Mrd. Euro. Der Minister muss nächstes Jahr Marktschreier spielen und die Staatsanleihen an den Käufer (Investor) bringen. Das Problem: Den gleichen Plan verfolgen auch die Finanzminister von Spanien, Frankreich, England, Italien, Japan, USA..... Der Markt wird mit Staatsanleihen geflutet.

Schon jetzt müssen einige Finanzminister peinlich berührt zugeben, dass Neuemissionen nicht vollständig oder nur zu verbesserten Konditionen platziert werden konnten. Und die Verschuldungsorgie fängt erst an. Die Notenbanken verhindern ein noch größeres Debakel und kaufen Anleihen auf. Aber auch das Pulver der Notenbanken reicht nicht ewig.

Die logische Konsequenz wird sein: Die Finanzminister müssen höhere Renditen bieten. Zins-Kupons von 5 bis 10% für Anleihen mit langer Laufzeit dürften für einen Nachfrageschub sorgen. Das wird aber teuer für die Finanzminister (und für uns Steuerzahler).


Logische Konsequenz: Wenn das Angebot rasant steigt, fällt der Kurs

Es gibt aber noch mehr Verlierer: Die Kurse der Staatsanleihen mit niedriger Verzinsung werden dramatisch einbrechen. Die Kurse werden so lange fallen, bis die Renditen das Niveau der Neuemissionen erreichen. Analysten schätzen, dass US-Staatsanleihen mit 30 Jahren Restlaufzeit bis zu 50% an Wert verlieren können. Das ist Aktien-Crash-Niveau. Dabei glauben viele der Staatsanleihen-Besitzer heute noch, dass sie sichere Papiere im Depot haben.

2003 bis 2007 dachten die Investoren auch, dass "Betongold" (Immobilie) eine bombensichere Investition sei. Die geplatzte Immobilien-Blase beweist in diesen Monaten das Gegenteil. Wenn die breite Investorenmasse in eine vermeintlich sichere Anlageklasse flüchtet, ist das fast immer die Geburtsstunde der nächsten Spekulationsblase.

Die Konsequenz: Konservative Anleger sollten Staatsanleihen mit sehr langen Laufzeiten meiden. Wer es dagegen spekulativer mag, kann auf den Kursverfall der US-Staatsanleihen wetten.

http://www.be24.at/blog/entry/623199
Rolf Morrien
Chefredakteur „Morriens Schlussgong“
17.05.2009

  

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RE: Staatsanleihen: Käufer verzweifelt gesucht
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 14:00)

der schuldenwahnsinn der usa wird früher oder später in einem staatsbankrott enden.

kein staat kann einen 20% einnahmenrückgang mit einer 20% ausgabenerhöhung kombinieren.

zum beispiel sind die ausgaben für das militär bis april bei 385 mrd. gewesen, die einnahmen hingegen bei nur 1.256 mrd.

von den gesamten ausgaben macht somit das militär 18,7% aus, aber von den gesamten einnahmen macht das militär 30% aus.

30%! entweder die usa sind eine militärdiktatur oder die usa befindet sich in einem krieg.

ps:
die usa staats-neuverschuldung dargestellt durch glenn beck
http://www.youtube.com/watch?v=lNS8IY_Td14&feature=related

pps:
die rede von nixon, die glenn beck anspricht sollte man gesehen haben. seid dem sind 38 jahre vergangen und wir wissen jetzt das die usa ihr versprechen nicht gehalten hat.

  

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RE: Staatsanleihen: Käufer verzweifelt gesucht
Rang: wasnun(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 18:54)

Wer wirklich wissen will, wie's in Teilen unseres Landes ausschaut der sollt sich mal folgendes durchlesen:

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/1970808/index.do
Soso Kreditklemme. Heißt das bei Unternehmen so?


Und noch ein kleines Video:
1,8 Milliarden Minus: Kärnten Bankrottgefährdet?
http://www.kleinezeitung.at/allgemein/video/multimedia.do?action=showEntry_VideoDetail&pr oject=462&id=50337

  

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RE: Why this is more than a bear market rally
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 22:25)

>Why this is more than a bear market rally

Die Argumente sind für mich nachvollziehbar - wäre schön wenn sie recht
behalten.

  

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Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 19:37)

Das Kursniveau an den europäischen Börsen übertrifft die Bewertungen an den US-Märkten so stark wie seit 2003 nicht mehr. Nach der jüngsten Rally werden die Titel im europäischen Aktienindex Stoxx-600 im Mittel mit dem 22,3- fachen der Unternehmensgewinne bewertet. Im US-Börsenbarometer S&P-500 hingegen liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis 55 Prozent niedriger bei 14,4. Beide Aktienindizes haben sich seit ihren März-Tiefs um rund 30 Prozent erholt.

Der Bewertungsunterschied basiert darauf, dass Analysten ihre Gewinnprognosen für europäische Unternehmen seit Dezember erhöht, die Schätzungen für die USA jedoch nach unten korrigiert haben. Die meisten Experten erwarten bislang, dass die Unternehmen im Stoxx-600 ihre Gewinne in diesem Jahr um durchschnittlich 16 Prozent steigen werden. In den USA wird dagegen mit einem mittleren Gewinnrückgang um 16 Prozent gerechnet.

Inzwischen mehren sich allerdings die Stimmen, die vor überzogenem Optimismus zur Konjunktur im Euroraum warnen. Volkswirte erwarten, dass die Wirtschaftskraft der Eurozone noch mindestens ein weiteres Jahr schrumpfen wird. Die US-Konjunktur wird sich nach Expertenmeinung dagegen wohl schon im Jahresverlauf zu erholen beginnen.

Indikatoren am Terminmarkt deuten darauf hin, dass die Rally der vergangenen Wochen enden wird. Investoren zahlen derzeit elf Prozent mehr, um sich mit Optionskontrakten gegen Einbussen beim Euro-Stoxx-50 abzusichern als für entsprechende Kontrakte beim S&P-500 zu zahlen ist.

Uri Landesman von ING Investment Management sieht amerikanischen Aktien im Vorteil, da die US-Regierung die Konjunktur schneller gestützt habe als die Regierungen Europas. "Was die Konjunkturerholung betrifft, hängt Europa neun bis zwölf Monaten hinter den USA zurück", so der Portfoliomanager. "Dieser Gegenwind hält noch immer an."

Joost van Leenders von Fortis Investment verweist darauf, dass auch die US-Notenbank die Leitzinsen deutlich schneller gesenkt hat als die Europäische Zentralbank. Der Leitzins der Fed liegt seit Dezember beim beispiellos niedrigen Wert von null bis 0,25 Prozent. Die EZB hat ihren Leitsatz in diesem Monat auf ein Prozent gesenkt. "In Europa wird die Erholung langsamer vonstatten gehen", sagt Portfoliomanager John Carey von Pionier Investment Management. Wenn in den USA im vierten Quartal eine Erholung einsetze, dann sei in Europa damit wohl erst Mitte 2010 zu rechnen.

Tatsächlich ist in Europa die Arbeitslosigkeit im März auf den höchsten Stand seit drei Jahren geklettert. Die Kreditausfälle bei den europäischen Banken werden nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) mehr als doppelt so stark steigen wie bei den US-Banken. Zuletzt hatte gerade der Bankensektor die Börsenrally in Europa vorangetrieben, nachdem Grossbritannien staatliche Garantien für Finanzwerte ausgedehnt hat.

Im S&P-500 haben im ersten Quartal doppelt so viele Unternehmen bessere Ergebnisse ausgewiesen als Analysen erwartet hatten, darunter Apple Inc. und die Bank JPMorgan Chase & Co. In Westeuropa haben dagegen mehr Unternehmen enttäuscht als es erfreuliche Überraschungen gab.

Optionshändler gehen davon aus, dass die europäischen Unternehmen nicht mit der Performance ihrer Wettbewerber aus den USA mithalten können, sagt Derivatestrategin Rebecca Cheong von Société Générale SA in New York. "Es gibt mehr Leute, die Abwärtsrisiken in Europa fürchten", so Cheong. "Da ist die Besorgnis, dass in Europa noch einige faule Vermögenswerte in den Bilanzen der Banken enthalten sind und dass sie nicht so aggressive Abschreibungen vorgenommen haben."

Der IWF hat im April gewarnt, dass sich die Verluste bei den Banken aus dem Euroraum im nächsten Jahr nahezu verfünffachen dürften. In den USA werden sich die Einbussen nach Ansicht der Experten verdoppeln. Banken, die stark in Osteuropa engagiert sind, droht angesichts der schweren Konjunkturprobleme in der Region vor eine Welle von Zahlungsausfällen. "Die europäischen Emerging Markets stecken in einer schweren Wirtschafts- und Finanzkrise", sagt Finanzprofessor Nouriel Roubini von der Universität New York. "Wenn es erhebliche Zahlungsausfälle bei Unternehmen gibt und die Kreditmärkte nicht funktionieren, ist das eine schlechte Nachricht für die Erholung der Unternehmensgewinne in Europa und die Tragfähigkeit des Aktienmarktes."

( Bloomberg )

  

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RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr gut analysiertgut analysiert
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 20:54)

ich halte das kgv von s&p 500 schlichtweg gelogen. keine ahnung wie bloomberg auf diese zahlen kommt, selbst s&p veröffentlicht ganz andere zahlen.

im ersten quartal machten die unternehmen im s&p 500 10,09 $ gewinn. ein kgv von 14,4 würde ein jahresgewinn für 2009 von 62,5 $ bedeuten (900/14,4).

in den restlichen drei quartale müssten somit 52,41 $ verdient werden oder jeweils 17,47 $ pro quartal. das ist mehr als unwahrscheinlich, dass wir in den nächsten drei quartale gewinnsprünge von 70% sehen werden.

die zukunft kann jeder anders einschätzen, die vergangenheit steht aber schon mal fest und die hat gezeigt, das der s&p im ersten quartal mit einem kgv von 122,45 abgeschlossen hat.

ich halte auch die aussage, dass die erwartungen der analysten übertroffen wurden für falsch. die umsatzrückgänge und niedrigen cashflows sind durch die bank erschreckend, einzig die gewinne sind besser, was aber kein wunder ist, wenn man kurz vor quartalsende die bilanzierungsvorschriften geändert hat und die unternehmen kurzerhand schnell ausgaben gesenkt haben.

ausgaben senkungen sind gut, sie wurden aber nicht durch rationalisierung und produktivitätssteigerungen erreicht, sondern man hat werbeausgaben gekürzt, projekte auf eis gelegt und teilweise mitarbeiter abgebaut.

die ausgewiesenen gewinne zeigen auch nicht immer das ware ausmass an. viele verluste können direkt ins eigenkapital dargestellt werden und laufen somit ausserhalb der g&v.

quelle:
http://www2.standardandpoors.com/spf/xls/index/SP500EPSEST.XLS

  

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RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 22:31)

und die aktien werden absolut und relativ noch teurer ..
weil einzig die gier und die angst etwas zu versäumen
die aktien schon wieder um sagenhafte prozenterl nach oben treibt
und keine grössere korrektur zugelassen wird / statfindet ...
schade weil diese würde den aufschwung auf breitere füsse stellen..

nach 9 wochen kursgewinne hinereinander war vorige woche nur ein kleiner rückschlag zum optionenverfall 'drinnen' der heute und morgen an den
börsen scheints schon wieder ausgebügelt wurde /wird ..

  

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RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 22:32)

unglaublich, die zahlen von bloomberg stimmen wirklich.

die analysten erwartet tatsächlich solch hohe gewinne für 2009. hier genauer:

- $57.21 für 2009 und $72.61 für 2010 (bottom up)

in welcher welt leben diese analysten bitteschön?

für 2008 haben die analysten einen gewinnrückgang von 18,9% vorausgesagt und geworden sind es 32,2%.

für 2009 sagen die analysten nun einen gewinnrückgang von 16% voraus.

wenn man den finanzsektor ausblendet und somit die extremwerte eleminiert, sind die gewinne alleine von q4 auf q1 um 14,7% zurückgegangen.

wenn krugman davon spricht, dass der markt eine V bewegung einpreist ist das noch untertrieben. das ist aktuell die absolut schlimmste rezession seid dem zweiten weltkrieg, aber sie müsste, wenn es nach den analysten geht, schon vorbei sein.

realitätsverweigung auf höchsten niveau.


  

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RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 22:35)

schau dir die voest an
sicher in 2008/2009 noch rekord mir über 1 Mrd gewinn
aber in 2009/2010 rechnet eder doch mit einer schwarzen Null
is doch 100 % minus oder ??

  

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RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 22:37)

>wenn man den finanzsektor ausblendet und somit die extremwerte
>eleminiert, sind die gewinne alleine von q4 auf q1 um 14,7%
>zurückgegangen.

Genau die haben aber 2008 das größte Loch beim S&P gerissen und könnten
daher für 2009 den Gesamtwert nach oben bringen.
Aber das Analysten notorisch zu optimistisch sind ist ja nichts Neues.

  

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US-Börsen - Starker Wochenauftakt
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 22:40)

18.05.2009 US-Börsen - Starker Wochenauftakt

Überraschend positiven Quartalsbilanz der Baumarktkette Lowe'sbeflügelt

Die New Yorker Aktienbörse hat am Montag nach einer überraschend positiven Quartalsbilanz der Baumarktkette Lowe's mit deutlich festeren Kursen geschlossen. Der Dow Jones Industrial Index stieg 235,44 Punkte oder 2,85 Prozent auf 8.504,08 Einheiten. Der S&P-500 Index gewann 26,83 Punkte (plus 3,04 Prozent) auf 909,71 Zähler. Der Nasdaq Composite Index erhöhte sich um 52,22 Einheiten oder 3,11 Prozent auf 1.732,36 Zähler.

Die amerikanischen Aktienindizes sind nach positiven Impulsen vom Immobilienmarkt und einer überraschend positiven Quartalsbilanz der Baumarktkette Lowe's sehr fest in die neue Handelswoche gestartet. Bank und Energietitel waren die stärksten Kurstreiber.

Auch der zarte Optimismus von US-Finanzminister Timothy Geithner zeichnete sich in den steigenden Wall Street Kursen ab. Seinen Worten zufolge stabilisierte sich US-Wirtschaft, allerdings dürften die Verbraucher den aktuellen Abschwung noch einige Zeit schmerzlich spüren. Es gebe zwar einige Verbesserungen auf den Kreditmärkten, die Erholung dürfte aber holprig verlaufen. Das Finanzministerium will in den kommenden Wochen umfangreiche regulatorische Rahmenbedingungen bekannt geben.

Wie erwartet verbesserte sich die Stimmung unter den US-Häuserbauern im Mai. Der NAHB-Hausmarktindex stieg von 14 Punkten im Vormonat auf 16 Punkte. Volkswirte hatten zuvor mit diesem Anstieg gerechnet. Das ist der höchste Stand seit acht Monaten. Damit steigt die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Einbruchs auf dem US-Immobilienmarkt. Der NAHB-Index ist ein Stimmungsbarometer der nationalen Organisation der Wohnungsbauunternehmen. Er versucht die Stimmung im Baugewerbe zu erfassen und gilt gemeinhin als ein wichtiger Hinweis für die künftigen Bauausgaben und ist damit dem Verbrauchervertrauen ähnlich.

Auch die Bilanz von Lowe's gilt als Hinweis, wie die Geschäfte in der Branche insgesamt gelaufen sind. Die Baumarktkette meldete zwar einen Umsatz- und Gewinnrückgang im abgelaufenen Quartal, die Geschäftszahlen waren aber dennoch besser als erwartet. Der Kurs stieg um 8,08 Prozent auf 19,94 Dollar. Die Zahlen der landesweiten Nummer zwei unter den Baumarktketten bewegten auch die Aktien des Konkurrenten und Branchenprimus Home Depot, der seine Quartalbilanz am Dienstag vorlegen will. Dessen Titel stiegen um 6,64 Prozent auf 26,02 Dollar.

Unbestrittener Spitzenreiter über den gesamten Handelsverlauf waren die Titel der Bank of America. Sie stiegen mit plus 9,93 Prozent auf 11,73 Dollar an die Spitze des Dow Jones. Die Analysten von Goldman Sachs hoben die Aktien von "Neutral" auf "Buy" und nahmen die Aktie auf die "Conviction Buy" Liste. Das Kursziel stieg von 7 auf 15 Dollar. "Wir gehen davon aus, dass die am Marktpreis orientierte Kapitalerhöhung etwa zur Hälfte durchgeführt ist", schrieb Analyst Richard Ramsden in einer Studie. Entsprechend sollte der Aktienüberhang abnehmen. Darüberhinaus rechnet der Experte mit 0,25 Dollar Gewinn je Aktie im zweiten Quartal - die Konsensschätzung liege bei 0,01 Dollar.

Als zweitstärkster Dow-Titel stiegen General Motors (GM) um 8,26 Prozent auf 1,18 Dollar. Der angeschlagene US-Autobauer steht in den Verhandlungen über die Kürzung von Sozialausgaben einem Pressebericht zufolge kurz vor einer Einigung. Wie das "Wall Street Journal Europe" unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtet, könnten die Lohnkosten den Plänen zufolge um mehr als eine Milliarde US-Dollar (rund 740 Mio. Euro) pro Jahr gesenkt werden.

Die Aktien des angeschlagenen Versicherungskonzerns American International Group (AIG) stiegen um 6,40 Prozent auf 1,83 Dollar. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben erste Schritte zu einer Abspaltung des Asiengeschäfts. Dabei habe die AIG die Blackstone-Gruppe für einen möglichen Börsengang der Asien-Sparte als Berater engagiert. Für den Börsengang gebe es keinen Zeitplan, hieß es weiter. Nach Einschätzung von Experten könnte AIG beim Börsengang der Asien-Sparte mehr als vier Milliarden Dollar erzielen.

Dann meldete die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway des US-Milliardärs Warren Buffet eine Erhöhung der Anteile am Finanzdienstleistungsunternehmen Wells Fargo. Die Wells-Fargo-Titel stiegen um 8,28 Prozent auf 26,93 Dollar. Im Verlauf des ersten Quartals habe Berkshire mehr als 12 Millionen Aktien von Wells Fargo aufgekauft. Wie aus den Unterlage von Berkshire hervorgeht, erhöhte die Investmentgesellschaft auch ihre Anteile am Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson. Dessen Titel gaben 1,16 Prozent auf 56,05 Dollar nach. (Forts.) sma


http://www.boerse-express.com/pages/777595/newsflow
(c) apa

  

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RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 23:00)

>Genau die haben aber 2008 das größte Loch beim S&P
>gerissen und könnten
>daher für 2009 den Gesamtwert nach oben bringen.

wenn du dieser meinung bist, müsstest du die annahme treffen, das die gewinne im finanzsektor ab q2 explusionsartig um das 20fache steigen.

wie realistisch ist das?

früher hat der finanzsektor ca. 30% der gewinne ausgemacht. im q1 waren es nur mehr 3,6% und das ist nur so hoch, weil die gewinne bei den anderen sektoren zurückgegangen sind.

  

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RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 23:14)

wenn die vereinigten investmenthäuser a la Goldman sucks
die börsen weiter so rauftreiben generieren sie allein ja dadurch
gewinne aus provisionen und ausserdem sehen die nun wieder 100 % teureren aktien in den büchern auch besser aus .. dazu noch die aufgeweichten bilanzregeln und der us finanzminister wird zum
jahresende das beste jahr in der us finanzgeschichte verkünden

ach ja und das billige steuergeld können sie natürlich
auch gleich zurückzahlen ..

  

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RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr gut analysiert
Rang: stone(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.5.09 07:22)

Das is eh super, 2003 bis 2007 gabs ja eine ordentiche Rally.
Habs schon früher mal geschrieben:
Analysten sind nur in der Lage Zahlenreihen fortzuschreiben:
Sind die Kurse hoch weil die Gewinne gut sind, ist das KGV niedrig also die Aktien billig. Die Analysten gehen von weiterhin steigenden Gewinnen aus (=Zahlenreihe fortschreiben) und empfehlen die Aktien.
Die Realität sieht aber anders aus, die Aktien fallen in der Annahme fallender Gewinne, was diese auch tun.
Die Aktien erholen sich wieder (weil jeder weiss das die Gewinne wieder steigen werden). Nur die Analysten gehen von weiter fallenden Gewinnen aus, mit den steigenden Aktienkursen schauen die Aktien natürlich teuer aus. Das Spiel geht dann wieder von vorne los.

  

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RE: Europas Aktien sind so teuer wie seit 2003 nicht mehr interessant
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.5.09 09:43)

was ich noch in erfahrung bringen konnte.

die gewinne von 68,6 mrd. im ersten quartal sind darauf zurückzuführen, das im index drei unternehmen ausgetauscht wurden.

die raus geflogen sind, hätten im ersten quartal einen verlust von -33,411 mrd. beigetragen. die neuen haben einen gewinn von 0,2294 mrd. beigetragen.

ohne diese änderungen im index wären die gewinne nur mehr halb so hoch ausgefallen.

  

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Goldman, JPMorgan, Morgan Stanley wollen Staatsgeld zurückzahlen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 18.5.09 23:12)

Goldman, JPMorgan, Morgan Stanley Said to Apply for TARP Exit
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By Christine Harper and Elizabeth Hester

May 18 (Bloomberg) -- Goldman Sachs Group Inc., JPMorgan Chase & Co. and Morgan Stanley applied to repay the combined $45 billion they received in October from the government’s Troubled Asset Relief Program, said people familiar with the matter.

The three New York-based banks need approval from the Federal Reserve, their primary supervisor, to return the money, according to the people, who requested anonymity because the application process isn’t public. Spokespeople for all three banks declined to comment, as did Calvin Mitchell, a spokesman for the Federal Reserve Bank of New York.

If approved, the refunds would be the biggest yet to the $700 billion TARP program established by Congress last year during the investor furor that followed the bankruptcy of Lehman Brothers Holdings Inc. Banks are keen to repay the money to shake off restrictions on compensation and hiring that were imposed on TARP recipients in February.

weiter:

http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=ape78rKOhGRI&refer=home

  

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Rekordarbeitslosigkeit in den USA
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.5.09 15:24)

May 21 (Bloomberg) -- More Americans than forecast filed claims for unemployment insurance last week, and the total number of workers receiving benefits rose to a record, signs the job market continues to weaken even as the economic slump eases.

Initial jobless claims fell by 12,000 to 631,000 in the week ended May 16, from a revised 643,000 the prior week that was higher than initially estimated, the Labor Department said today in Washington. The total number of people collecting benefits rose to 6.66 million, a record reading for a 16th straight week, and a sign companies are still not hiring.

Job losses are likely to continue after Chrysler LLC filed for bankruptcy and General Motors Corp. may follow suit and terminate 1,100 U.S. dealers. The auto slump threatens to slow any recovery from the deepest recession in half a century and keep pushing unemployment higher.

“We expect upward pressure on claims stemming from auto- related layoffs,” said Maxwell Clarke, chief U.S. economist at IDEAglobal in New York, who acurately forecast the initial claims number. “The labor market will remain weak, with gradual improvement on the horizon.”

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aQ7ajSHhUcCc&refer=home

  

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Leading Indicators USA besser als erwartet
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.5.09 17:02)

NEW YORK (AP) -- A private research's group forecast of economic activity rose more than expected in April, the first gain in seven months.

The Conference Board says its index of leading economic indicators, designed to forecast economic activity in the next three to six months, rose 1 percent last month. Economists surveyed by Thomson Reuters expected a 0.8 percent increase.

Conference Board economist Ken Goldstein says that means declines in activity could switch to growth in the overall economy in the second half of the year.

The index is derived from 10 components including stock prices, the money supply, jobless claims and new orders by manufacturers.

The Conference Board says strengths among the components exceeded weaknesses for the first time in more than a year.

http://finance.yahoo.com/news/Economic-indicators-up-more-apf-15315887.html?sec=topStorie s&pos=4&asset=&ccode=

  

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Größte Bank Floridas pleite
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.5.09 07:59)

USA: Größte Bank Floridas pleite
22.05.2009 | 06:12 | (DiePresse.com)

Der Zusammenbruch der United FSB ist die bisher größte Bankenpleite in diesem Jahr. Die Bank wurde großteils an Finanzinvestoren und ein Management-Team verkauft.

Neuer Höhepunkt der Welle von Regionalbank-Pleiten in den USA: Der Zusammenbruch der Bank United FSB in Florida mit einer Bilanzsumme von rund 12,8 Milliarden Dollar (9,2 Mrd Euro) ist der bisher größte Fall in 2009 - und das bereits 34. Opfer seit Jahresbeginn.

Das Spar- und Kreditinstitut sei großteils an Finanzinvestoren und ein Management-Team verkauft worden, gab die staatliche Einlagensicherung FDIC am Donnerstagabend (Ortszeit) in Washington bekannt. Die 86 Filialen der größten unabhängigen Bank in Florida sollen bereits an diesem Freitag wieder öffnen.

Größte Pleite einer Geschäftsbank in der US-Geschichte war 2008 der Fall der einst führenden US-Sparkasse Washington Mutual. Sie hatte eine Bilanzsumme von mehr als 300 Milliarden Dollar. Insgesamt fielen der Krise im vergangenen Jahr 25 Geschäftsbanken zum Opfer.

  

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U.K. Consumer Spending, Inventories Plunged in First Quarter
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.5.09 13:08)

U.K. Consumer Spending, Inventories Plunged in First Quarter

May 22 (Bloomberg) -- U.K. consumer spending slumped the
most since 1980 and companies ran down inventories at a record
pace in the first quarter as the country’s recession deepened.
Gross domestic product dropped 1.9 percent in the period,
the most since 1979, the Office for National Statistics said.
That was in line with the original estimate last month. About a
third of the contraction was due to the decline in inventories,
which dropped 6 billion pounds ($9.4 billion). Consumer spending
fell 1.2 percent and investment dropped 3.8 percent.
The figures highlight the challenge facing Prime Minister
Gordon Brown after Standard & Poor’s said yesterday Britain’s
worsening fiscal health may force it to cut the country’s AAA
credit rating for the first time. While Bank of England Governor
Mervyn King says that the recovery will be “slow and
protracted,” some economists are nevertheless optimistic the
recession will trough in the first half of the year.
“Hopefully the first quarter was the biggest rate of
contraction,” said Willem Buiter, a former Bank of England
policy maker who is now a professor at the London School of
Economics. “But the economy will be shrinking into next year
We’ll be in recession and have sharply rising unemployment for
the next year or year and half.”
The pound was little changed from yesterday and traded at
$1.5851 at 10:29 a.m. in London.

Recovery Timing

Previous data on services and construction were unrevised,
the statistics office said. The drop in manufacturing was
revised up to 5.5 percent from 6.2 percent estimated in April.
The report came on the same day that British Airways Plc,
Europe’s third-largest carrier, said “no immediate
improvement” was visible in the global economy. Yesterday, S&P
said Britain is at risk of a downgrade as debt heads to 100
percent of gross domestic product amid the worst recession since
World War II.
The slump in inventories may point to a recovery in
production later this year, Bank of England Deputy Governor
Charles Bean said yesterday. He added that “the bottom in
activity may not be far off.”
“To preserve cash flow, companies have slashed stockpiles
rather than produce more goods,” said Philip Shaw, chief
economist at Investec Securities in London. “That’s had a
massive negative effect on the economy, but in the medium term
there’s a limit to how much they can do this. As inventories are
shed at a slower pace, it will support growth.”

Slowing Slump?

Policy maker David Blanchflower, who predicted the
recession before other officials, said yesterday that the
economy may be about “three quarters” through the slump.
There are other signs that the economy’s deterioration has
slowed. Retail sales rose for a second month in April and an
index of services industries jumped the most since 1999.
Britain is partly relying on a global pick up that will
probably be muted. Federal Reserve Bank of Boston President Eric
Rosengren said yesterday that a “rather slow recovery is
likely” and Bundesbank President Axel Weber said last week it
is “not advisable” to assume that recovery is “safely on
track.”
The U.K. central bank’s quarterly economic forecasts showed
this month that the economy won’t return to growth on an annual
basis until the second quarter of next year and that inflation
won’t reach its 2 percent goal by 2012. King said on May 13 that
“inflation is more likely to be below the target than above.”

Worst Recession

Chancellor of the Exchequer Alistair Darling predicted in
his April 22 budget that the economy will contract about 3.5
percent this year, and rebound with a 1.25 percent expansion in
2010. That’s at odds with the International Monetary Fund, which
predicts a GDP drop of 0.4 percent next year after shrinking 4.1
percent in 2009.
The size of the recession means Britain needs to sell a
record 220 billion pounds of bonds in the fiscal year through
March 2010. That’s likely to hobble Brown’s ability to spend
much before the next election, which must be held by June 2010.
A BPIX Ltd. survey published May 17 showed Brown lagging
behind the Conservatives by 22 points.
“With unemployment set to continue its upward trend, and
the prospect of a marked fiscal tightening looming large on the
horizon after the next election, it is likely to be a long time
indeed before the U.K. returns to a period of robust and steady
expansion,” said Colin Ellis, an economist at Daiwa Securities
SMBC Europe Ltd. in London.

  

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ATX bewegt sich in Richtung der wichtigen 200-Tageslinie
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.5.09 10:29)

ATX Datum/Zeit: 22.05.2009 13:50
Quelle: Erste Bank
ATX bewegt sich in Richtung der wichtigen 200-Tageslinie

Der ATX konnte in dieser Woche mit einem Plus von 8,4% international einmal mehr klar outperformen. Das Plus im heurigen Jahr summiert sich mittlerweile auf +20,3%, eine starte Performance angesichts der überaus schwachen globalen Wirtschaftsentwicklung. Die drei Gewinner der Woche waren Zumtobel (+19,3% - ohne wesentliche News), Mayr-Melnhof (+15,3% - ebenso ohne wesentliche News) und Erste Group (+15,1% - wo CEO Treichl in dieser Woche nochmals auf ein Kosten- und Effizienzprogramm hingewiesen hat). Verlierer gab es in dieser Woche wenige: Die Österr. Post liegt mit 4,5% im Minus, was jedoch zur Gänze mit dem Dividendenabschlag erklärt werden kann. Die weiteren leichten Verlierer waren STRABAG (-0,5%) und RHI (-0,4%). Die Quartalszahlen in der letzten Woche waren - mit Ausnahme von Pankl Racing - eher schwach bzw. unter den Erwartungen. Die Post gab keinen Ausblick mehr für das Gesamtjahr, bei SBO enttäuschte der Auftragsstand und ECO mußte wieder deutliche Abwertungen vornehmen. Dennoch ist vieles davon bereits in den Kursen eingepreist.

Der ATX bewegt sich aktuell in Richtung der wichtigen 200-Tageslinie, die aktuell bei rund 2.143 Punkten verläuft. Ein Überschreiten dieser Linie wird wohl nicht im ersten Versuch gelingen. Wir würden Investoren aktuell raten sehr selektiv vorzugehen, eine anhaltende Rallye wie zuletzt sollte sich nicht in dieser Form fortsetzen. Positiv für den Aktienmarkt ist die geringe Verzinsung von Sparkonten und Staatsanleihen, wodurch Anleger nach höher verzinsten Alternativen Ausschau halten und diese zB in Unternehmenanleihen und Aktien finden. Negativ ist allerdings der wieder deutlich steigende Ölpreis und die anhaltend schwache Lage der Realwirtschaft. Wir würden uns daher derzeit am ehesten in Werten positionieren, die vom steigenden Ölpreis profitieren (OMV, Verbund) oder in solchen mit einer wirklich starken Wachstumsdynamik trotz Konjunkturlage (Intercell, Vienna Insurance Group). Spezialsituationen sind unserer Meinung nach Aktien wie BWT oder Kapsch TrafficCom - auch hier sehen wir deutliches Aufwärtspotenzial, bei Kapsch allerdings in Verbindung mit einer ausgesprochen illiquiden Aktie. Viele zyklische Werte (zB Palfinger, Mayr-Melnhof, Andritz, SBO und Wienerberger) haben ein positiveres Szenario schon wieder eingepreist - hier wären wir kfr. wieder eher vorsichtig. Einzig RHI hat unter den zyklischen Werten die Erholungsrallye noch nicht wirklich mitgemacht, hier sehen wir noch Aufholpotenzial.

  

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ATX: Markttechnische Indikatoren vermitteln kein einheitliches Bild
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.5.09 10:34)

ATX Datum/Zeit: 22.05.2009 14:06
Quelle: Erste Bank
ATX: Markttechnische Indikatoren vermitteln kein einheitliches Bild

In dieser Woche konnte der ATX die Verluste aus der Vorwoche weitestgehend aufholen (+8,5%), jedoch nicht ganz. Die Höchststände vom Beginn voriger Woche wurden vorerst einmal nicht mehr erreicht. Der seit Mitte März bestehende kurzfristige Aufwärtstrend bleibt jedoch weiterhin bestehen. Technisch gesehen befinden wir uns daher in der interessanten Situation, dass dieser Trend und die von oben gleichmäßig näherkommende 200-Tageslinie eine Art symmetrisches Dreieck bilden, an dessen Ende wir nun in der nächsten Woche anlangen werden.

Die markttechnischen Indikatoren vermitteln kein einheitliches Bild. Der MACD schickt sich an, wieder ein Kaufsignal zu generieren, Momentum und RSI haben jedoch wieder abgedreht. Bei wöchentlicher Betrachtung stehen nun fast alle wichtigen Indikatoren auf Long.

Wir dürfen gespannt sein, ob der ATX wirklich bereits im ersten Anlauf die 200-Tageslinie überspringen kann, wir bezweifeln das eher. Sollte dies jedoch gelingen, wäre der nächste Widerstand beim Fibonacci Retracement bei rund 2.230 Punkten zu sehen. Unterstützung haben wir weiter bei 1.900 Punkten, danach erst wieder bei 1.770. Eine kurzfristige Konsolidierungsphase ist aus unserer Sicht am wahrscheinlichsten und sollte daher auch nicht beunruhigen.

  

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Raiffeisen-Research bullish auf europäische Aktien
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.5.09 18:39)

Die Experten der RZB sind bullish auf europäische Aktien. In ihrem am Freitag publizierten Marktausblick bekräftigen sie ihre in der Vorwoche neu publizierte "Kauf"-Empfehlung für die europäischen Aktienmärkte. Die europäischen Aktienindizes hätten sich in der abgelaufenen Woche - mit Ausnahme des FTSE 100 - ungleich stabiler als ihre US-Pendants entwickelt, heisst es. Auch diesseits des Atlantiks setze sich der Trend fort, dass ökonomische Vorlaufindikatoren eine mittelfristige Entspannung signalisieren, während die realen Konjunkturdaten (noch) teils "fürchterlich schlecht aussehen", so die Analysten. Sie erwarten, dass die Konjunktur und auch die Gewinnentwicklung bei den Unternehmen im Laufe des Jahres eine Stabilisierung erfahren werden.

http://www.boerse-express.com/pages/778949

  

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U.K. May House Prices Unexpectedly Jump
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.09 10:20)

U.K. May House Prices Unexpectedly Jump in Sign of Improvement

May 29 (Bloomberg) -- U.K. house prices unexpectedly jumped
by 1.2 percent in May in a sign the property market slump is
easing, Nationwide Building Society said.
The average cost of a home rose to 154,016 pounds
($245,701) after declining 0.3 percent in April, the mortgage
lender said in a statement today. Economists predicted a drop of
0.9 percent, according to the median of 14 forecasts in a
Bloomberg News survey.
Consumer confidence matched the highest level in 11 months
in May as people became more optimistic that they can weather
the recession, GfK NOP said in a separate report today. Prime
Minister Gordon Brown’s government still predicts that Britain
faces its worst recession since World War II this year as the
mortgage squeeze extends the housing market’s slump.
The report is “further evidence of some improvement in
housing market conditions over the last few months,” Martin
Gahbauer, Nationwide’s chief economist, said in the statement.
“Although the short-term trend in house prices has clearly
improved from where it was at the beginning of the year, it is
still too early to say that the market is turning
definitively.”
Home values fell 11.3 percent from a year earlier in May,
compared with a 15 percent drop in April, Nationwide said.
Mortgage approvals rose in April, the British Bankers
Association said earlier this week.
GfK’s index of sentiment stayed at minus 27 in May, the
same as in April, which had the strongest reading in 11 months,
the market researcher said in a statement.

Dearth of Property

A lack of supply of properties for sale on the market may
help explain this month’s gains as home sales still remain close
to record lows, Nationwide said.
Rising unemployment may still curb the housing market’s
recovery. U.K. house prices may keep falling for the rest of
this year as more Britons lose their jobs, Nationwide’s finance
director, Mark Rennison, said on May 27.
“If the supply of homes onto the market does increase, the
recent moderation in the pace of house price falls may not be
sustained,” Nationwide’s Gahbauer said. “In the current
downturn, the combination of rapidly rising unemployment and
tight access to credit implies that the last of the price
declines has probably not been seen yet.”

  

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China Economists Raise Growth Forecasts
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.09 10:57)

China Economists Raise Growth Forecasts Amid Signs of Weakness

May 29 (Bloomberg) -- China’s growth prospects have
improved from three months ago, even after accounting for drops
in steel and electricity output and the risk of a manufacturing
contraction this month, economists’ forecasts show.
The world’s third-largest economy will expand 7.5 percent
this year, according to the median estimate of 14 economists
surveyed by Bloomberg News, up from a 7.1 percent forecast in
February. Gross domestic product expanded 6.1 percent in the
first quarter, the slowest pace in almost 10 years.
Recent signs of weakness aren’t an indication that the
fledgling recovery will collapse, the economists said, citing
surging investment and lending and rising retail sales. That
contrasts with Credit Suisse Group AG’s prediction that
manufacturing may contract this month and a World Bank caution
against “premature” enthusiasm about the economy’s prospects.
“The Chinese economy is starting to turnaround,” said
Jing Ulrich, Hong Kong-based chairwoman of China equities at
JPMorgan. “It appears sensible to guard against excessive
optimism. The pathway to recovery will not be entirely smooth.”
The economists predict an expansion of 6.8 percent this
quarter, up from a February forecast of 6.6 percent. Growth will
accelerate to 8 percent in the third quarter and 9 percent in
the final three months, according to the survey.
“Things are still holding up pretty well,” said Sherman
Chan, an economist with Moody’s Economy.com in Sydney.
“Infrastructure spending will continue to gather steam and
there will be a more notable pick up in the second half.”

‘Zigzag’ Recovery

China’s recovery may be “zigzagging and complicated” as
the effect of the global financial crisis deepens, Vice Premier
Li Keqiang said May 21.
The National Audit Office last week said implementation of
the government’s 4 trillion yuan ($585 billion) stimulus plan is
being slowed because local governments are struggling to raise
funds for projects.
Record automobile sales, a 30.5 percent surge in urban
fixed-asset investment and 5.17 trillion yuan ($758 billion) of
new lending in the first four months -- more than in all of 2008
-- spurred optimism that a quick economic recovery was possible.
General Motors Corp., the biggest overseas automaker in China,
said sales in the country rose 50 percent last month as stimulus
measures spurred demand for minivans.
Investors’ enthusiasm cooled last week, prompting the first
one-week fall in the Shanghai Composite Index in a month, after
Credit Suisse predicted the Purchasing Managers’ Index may fall
below 50 this month, signaling a contraction for the first time
since February, in part because of weakness in the steel and
aluminum industries.

Falling Power Output

Bank of America Merrill Lynch, Barclays Capital and China
International Capital Corp. all expect the manufacturing index
to weaken this month, though they estimate it will stay at or
above 50.
Power output fell 3.55 percent in April, raising questions
over how industrial output could grow 7.3 percent in the same
month. Power output picked up fractionally through mid-May, when
it declined 0.57 percent from a year earlier, Business News
reported May 26., ,
“The weaker than expected power consumption echoes the
softening in economic activity,” said Tao Dong, chief Asia
economist at Credit Suisse in Hong Kong. Steel output fell 3.7
percent in April from a month earlier after rising 11.6 percent
in March.
Three of the surveyed economists upgraded growth estimates
in the past two weeks. Deutsche Bank AG and Moody’s Economy.com
raised their forecasts to 7.5 percent from 7 percent and SJS
Markets Ltd. now sees 7 percent expansion from 6.5 percent.

‘A Lot of Momentum’

“Government-inducted investment is pulling the economy
higher,” said Dariusz Kowalczyk, chief investment strategist at
SJS Markets. “There is still a lot of momentum in that program
and it will last long enough to encourage more private
investment.”
Concerns that falling electricity and steel output are a
sign of economic weakness are overblown, said Wang Tao, an
economist with UBS AG in Beijing. Power output is probably
falling at the same time as industrial output is rising due to
production cutbacks and plant closures in more energy-intensive
industries, said Wang.
Weak electricity consumption can coexist “with a stronger
growth in industrial production and GDP in 2009,” she said.
Concern that stimulus spending isn’t translating more
quickly into demand for steel and other construction materials
is misplaced, said Wang.
A “strong recovery” for metals and materials will emerge
as projects reach “full force,” she said.

Home Sales, Construction

A 35.4 percent surge in the value of homes sold in the
first four months will prompt developers to invest more and
increase demand for construction materials in the second half,
said Paul Cavey, an economist with Macquarie Securities in Hong
Kong.
Industrial production growth may accelerate to 8 percent
this quarter as stimulus spending gathers momentum, up from 7.3
percent last month and 5.1 percent in the first three months,
the Ministry of Industry and Information Technology said May 22.
Output may increase 10 percent in the second half, it added.
“It still looks like growth of a little less than the 8
percent official target is possible this year,” said David
Cohen, an economist with Action Economics in Singapore. “That
is slow by China’s standards but it’s still growth that will be
the envy of the world.”

  

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Economy in U.S. Contracted at 5.7% Rate in First Quarter
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 29.5.09 14:46)

Economy in U.S. Contracted at 5.7% Rate in First Quarter

May 29 (Bloomberg) -- The U.S. economy shrank at a 5.7
percent annual pace in the first quarter, capping its worst six-
month performance in five decades and reflecting slumps in
housing, inventories and business investment.
The contraction in gross domestic product was smaller than
estimated last month, revised figures from the Commerce
Department showed today in Washington. The world's largest
economy declined at a 6.3 percent pace in the last three months
of 2008.
The economic slowdown is forecast to ease this quarter,
reflecting smaller declines in stockpiles and construction that
will set the stage for a return to growth later this year. Still,
companies are likely to continue cutting jobs as profits remain
under pressure, causing consumers to limit spending and slowing
any expansion.
``The recession is gradually moderating, but the road to
recovery will be difficult,'' Ryan Sweet, a senior economist at
Moody's Economy.com in West Chester, Pennsylvania, said before
the report. ``The recession should end late this year.''
The median forecast of 75 economists surveyed by Bloomberg
News projected GDP, the sum of all goods and services produced,
would shrink at a 5.5 percent pace. Estimates ranged from
declines of 4.9 percent to 6.3 percent.
The improvement from the 6.1 percent pace of contraction
estimated last month reflected a narrower trade deficit and a
smaller reduction in stockpiles than previously estimated.
Today's preliminary GDP report is the second of three estimates
on first-quarter growth.

Smaller Gain

Consumer spending rose at a 1.5 percent annual rate last
quarter, less than previously estimated, after plunging at a 4.3
percent annual rate in the last three months of 2008, when it
fell the most since 1980.
Spending may falter again this quarter as job losses mount.
Economists surveyed by Bloomberg forecast unemployment, currently
at a 25-year high of 8.9 percent, may reach almost 10 percent by
the end of the year.
Firings in the auto industry, with Chrysler LLC already in
bankruptcy and General Motors Corp. likely to follow next week,
will probably depress the labor market in coming months.
Commerce today revised down their estimate for wages and
salaries in the fourth quarter as the job market deteriorated.
Pay decreased by $21 billion in the last three months of 2008,
$8.6 billion more than previously estimated. The update reflects
more comprehensive figures from employer payrolls.

Stockpiles Cut

Companies trimmed stockpiles at a $91.4 billion annual rate
last quarter, the biggest drop since records began in 1947.
Still, the decline was smaller than the $$103.7 billion estimated
last month. Excluding the reduction, the economy would have
contracted at a 3.4 percent pace.
Reduced stockpiles raise the odds the economy will once
again grow in the second half of the year as government stimulus
measures and Federal Reserve efforts to reduce borrowing costs
and unclog lending start to pay off.
``We still have more to go, but lean inventory positions can
be a strong source of leverage for the economy once demand
stabilizes and starts to grow again,'' Russell Price, a senior
economist at Ameriprise Advisor Services in Detroit, said before
the report.
Corporate profits, including estimates for the value of
inventories and adjustments for capital investments, climbed 3.4
percent from the previous three months, the first gain in almost
two years.

More Exports

United Technologies Corp., the maker of Otis elevators and
Carrier air conditioners, is among companies seeing signs that
government stimulus programs, particularly in China, may be
starting to take hold.
``China could be the first market to recover as we see
government stimulus starting to take effect,'' Chief Executive
Officer Louis Chenevert said yesterday during a presentation at
conference in New York. ``Both Otis and Carrier have seen
increased dialogue with builders and developers in China, only in
the last few weeks. It's still early to conclude'' recovery is
under way.
Orders at Otis, the world's biggest elevator maker, had been
declining at a rate of 30 percent to 40 percent from a year
earlier. The drops are now ``smaller than this,'' Chenevert said.
Increasing demand from overseas means the trade gap may keep
shrinking and help foster a recovery. The deficit shrank to
$302.6 billion last quarter, adding 2.2 percentage points to GDP.
Companies cut total spending, including equipment, software
and construction projects, at a record 37 percent annual pace.
Residential construction fell at a 39 percent pace last
quarter, the most since 1980.
Government spending fell at a 3.5 percent pace, the most
since 1995. The drop reflected cutbacks in defense spending and
the biggest decrease in state and local government outlays since
1981.

  

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ATX: Kurzfristiger Aufwärtstrend am unteren Ende bei etwa 2.030 Punkten muß intakt gehalten werden
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.5.09 12:57)

ATX Datum/Zeit: 29.05.2009 18:17
Quelle: Erste Bank
ATX: Kurzfristiger Aufwärtstrend am unteren Ende bei etwa 2.030 Punkten muß intakt gehalten werden, sonst droht Kursrückgang

Der ATX zeigte sich in den letzten Tagen - bei mittleren Umsätzen - in seitwärtsgerichteter, orientierungsloser Tendenz. Entscheidend war, dass der kurzfristige Aufwärtstrend aus dem Rebound seit Mitte März 2009 noch intakt geblieben ist. Die langfristigen Abwärtstrends sind allerdings noch nicht überwunden. Die Durchschnittslinien von 20 und 30 Tagen laufen mit dem kurzfristigen Aufwärtstrend vielleicht jetzt etwas flacher parallel nach oben, ein Wendepunkt ist aber noch nicht zu erkennen.

Die wesentlichen charttechnischen Indikatoren (MACD, Oscillator, RSI, Stochastics, Williams %R, Trading Envelopes) stehen allesamt im neutralen bis leicht übergekauften Bereich, lassen aber in Summe wenig auf eine konkrete Trendrichtung schließen.

Wahrscheinlich wird der ATX in der nächsten - um einen Tag verkürzten - Handelswoche eher weiter in der Seitwärtsentwicklung verharren. Nächste markantere Widerstandslinien verlaufen bei 2.100 und 2.220 Punkten. Unterstützungsmarken existieren bei 2.000, 1.950 und 1.900 Punkten. Wichtig ist, dass der kurzfristige Aufwärtstrend am unteren Ende bei etwa 2.030 Punkten intakt gehalten werden kann. Wäre das nicht der Fall, würden kurzfristig Kursrückgänge drohen.

  

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fast alle negativ - da wirds wohl steigen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 30.5.09 13:19)

fast alle negativ - da wirds wohl steigen:

Dax-Ausblick: Die Luft wird dünner
Der Dax pendelt um die Marke von 5 000 Punkten. Doch Börsenexperten trauen dem Frieden nicht. Die meisten rechnen damit, dass es schon in der kommenden Woche abwärts geht. Nur einer rät weiterhin mutig zum Einstieg. Außerdem stehen in der nächsten Woche wichtige Termine an, darunter fast schon historische Ereignisse.

HB FRANKFURT. Unschlüssig pendelte der Leitindex Dax die Woche um die Marke von 5 000 Punkten – und davon werde er sich auch nach Pfingsten kaum lösen können, sagen die Experten.

Eine „Seitwärtsbewegung bei hoher Volatilität“ erwartet Tobias Basse von der NordLB. Dabei bleibt der Markt ganz im Bann der US-Konjunktur. Aus den USA kommen die Daten, die den Börsen am ehesten eine Richtung geben können. „Wenn aus den USA kein Rückenwind kommen, werden auch die 5 000 Punkte nicht zu halten sein“, sagt Michael Köhler von der LBBW. „Die Luft wird dünner.“ Ein dynamischer Durchbruch zeichne sich jedenfalls nicht ab.

Auch die Analysten der WestLB bleiben skeptisch: „Wir rechnen weiter damit, dass in den kommenden Wochen Enttäuschungspotenzial an den Aktienmärkten droht, wenn die emotionale Wahrnehmung zunehmend einer rationaleren (Konjukntur-)Einschätzung weicht und sich die 'zyklische Fehlentwicklung' der letzen Wochen relativiert.“




http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/dax-ausblick-die-luft-wird-duenner ;2307706

  

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RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.09 11:49)

aus meiner sicht, sind fast alle positiv.

das ist auch genau dass, was die stimmungsindikatoren anzeigen.

nach monatelanger medialer gehirnwäsche, gibt es einen neuen grundkonsenz:

die lage ist aktuell mies, aber ab herbst gehts wieder bergauf.

  

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RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 31.5.09 12:08)

>aus meiner sicht, sind fast alle positiv.
>
>das ist auch genau dass, was die stimmungsindikatoren
>anzeigen.
>
>nach monatelanger medialer gehirnwäsche, gibt es einen neuen
>grundkonsenz:
>
>die lage ist aktuell mies, aber ab herbst gehts wieder
>bergauf.

da hast du recht aber meine überschrift hat sich auf die in dem
artikel angesprochenen leute bezogen und nur auf diese woche

  

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RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 09:45)

ja,irgendwie passt er nicht mehr ganz, der threadtitel. die "experten" predigen eh seit märz den weltuntergang aber erst wenn dax und dow sich wieder in alten höhen befinden und reif zur korrektur sind, werden die gleichen experten die anlegerlämmerscharen zum einstieg drängen und die schäfchen wieder mal abscheren...manche geschichten sind halt ein reply ohne ende...

  

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RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 10:59)

Warum die DAX-Rally heute? Gibt keinerlei relevante Meldung oder habe
ich etwas verpaßt?

  

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RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 11:01)

Ich halte das für ein Nachholen der letzten Handelminuten vom letzten Freitag in New York.

Edit: Wobei alleine das kann es nicht sein, die US-Futures sind ja auch ziemlich fest.

  

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RE: fast alle negativ - da wirds wohl steigen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 11:06)

>Ich halte das für ein Nachholen der letzten Handelminuten vom
>letzten Freitag in New York.

>Edit: Wobei alleine das kann es nicht sein, die US-Futures
>sind ja auch ziemlich fest.

Die Autos sind überproportional fest, vielleicht freuen sich alle
über die teilweise Bereinigung von Überkapazitäten durch die
GM-Pleite. Aber das ist auch keine heute neue Erkenntnis.

  

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RE: da wirds wohl steigen - dürfte wieder an China liegen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 11:13)

>>Edit: Wobei alleine das kann es nicht sein, die
>US-Futures
>>sind ja auch ziemlich fest.

Manufacturing in China expanded for a third month, with the official Purchasing Manager’s Index at a seasonally adjusted 53.1 in May after registering 53.5 in April, the Federation of Logistics and Purchasing said. A reading above 50 indicates an expansion.

China, the world’s second-biggest energy consumer, also increased prices of gasoline and diesel by as much as 8 percent today, a move that may prompt domestic refiners to boost crude purchases for processing.

  

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RE: da wirds wohl steigen - dürfte wieder an China liegen
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 11:38)

also wenn ich mir den DAX nur grob ansehe dann liegt die vermutung nahe dieser feiert die pleite von GM... die autobauer sind die treibende kraft und nicht irgendwelche chinesen.

zufällig wird auch ein angebliches interview von einem katarprinz gebracht welcher laut verkündet haben soll sie würden bei porsche einsteigen und gar einen anderen deutschen autobauer auch helfen. natürlich macht das der herr prinz bevor sie kaufen, er ist ja seines geldes feind.

  

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RE: da wirds wohl steigen - dürfte wieder an China liegen
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 11:41)

Die Märchenprinzen machen das immer so. Es sollen schließlich alle an ihrem Glück teilhaben. Man erinnert sich noch dunkel an den Einstieg eines Prinzen bei der AUA.

  

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RE: oder daran
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 11:42)

Der Abschwung in der Euro-Zone hat sich im Mai abgeschwächt. Die Geschäfte in der Industrie schrumpften zwar weiter, aber nicht mehr so stark wie in den Vormonaten, wie das Londoner Institut Markit zu seiner am Montag veröffentlichten Umfrage mitteilte.

Das Barometer für das Verarbeitende Gewerbe kletterte nach endgültigen Berechnungen überraschend stark um 3,9 auf 40,7 Zähler und erreichte damit das höchste Niveau seit Oktober. Einen derart kräftigen monatlichen Anstieg hat es seit Beginn der Markit-Umfragen im Juni 1997 nicht gegeben. Allerdings ist die Wachstumsschwelle von 50 Punkten auch nach zwölfmonatiger Schrumpfkur noch immer nicht in Reichweite.

http://www.boerse-express.com/pages/781516

  

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RE: oder daran witziggut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 11:44)

Bleiben wir lieber bei den Charts. Alles andere ist offensichtlich Kaffeesudleserei

  

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RE: da wirds wohl steigen - dürfte wieder an China liegen
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 12:04)

>also wenn ich mir den DAX nur grob ansehe dann liegt die
>vermutung nahe dieser feiert die pleite von GM... die
>autobauer sind die treibende kraft und nicht irgendwelche
>chinesen.

würd ich auch meinen, weil das bissl aufschwung schaffen die chinesen mit ihrer eigenen industrie, da brauchens (noch) keinen stahl usw. aus europa importieren.

dass die chinesen die spritpreise erhöhen, liegt auch daran, weil die spritpreise für die bevölkerung staatlich geregelt sind. ist aber wegen des höheren weltmarktpreises bedingt und heisst nur, dass die chinesischen ölkonzerne mit dem sprit für die bevölkerung weniger verlust machen, weil kostendeckend ists ohnehin nicht. china ist ja keine marktwirtschaft.

und wegen GM-pleite: also ob sich echt jeder ami, der sich bisher ein auto ausm GM-konzern gekauft hat, in zukunft einen benz oder bmw kauft?

dritter autowert im DAX wär noch VW, aber die sind sowieso überteuert und werden noch troubles kriegen, wenn opel in zukunft in russland fertigen lässt.

  

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RE: da wirds wohl steigen - dürfte wieder an China liegen
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 17:00)

>also wenn ich mir den DAX nur grob ansehe dann liegt die
>vermutung nahe dieser feiert die pleite von GM... die
>autobauer sind die treibende kraft und nicht irgendwelche
>chinesen.

Das habe ich zwei Postings weiter oben eh auch festgestellt
Nur die Pleite war schon länger klar, nicht erst heute.

  

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Construction Spending in the U.S. Unexpectedly Climbs
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 17:13)

June 1 (Bloomberg) -- Spending on construction in the U.S. unexpectedly rose in April as the housing slump eased and more commercial projects got under way.

The 0.8 percent gain was the biggest since August and followed a revised 0.4 percent increase the prior month, the Commerce Department said today in Washington. Residential construction climbed 0.6 percent and work on power plants and factories propelled commercial construction up.

weiter:

http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=a2dQ3hCj2g3E&refer=home

  

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Sell in May gut analysiert
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 17:00)

Wer sich das heuer, egal an welchem Tag des Monats angetan hat, ist bereits am ersten Juni mit seiner Strategie schiach eingefahren.
Manche Börsenbauernregeln klingen eben nur gut, sind es aber nicht.

  

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RE: Sell in May
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 21:55)

jaja,die bauern,die sol
len lieber mal ihre milch pricings ok bekommen.
jedenfalls,wieder mal feiertag nur bei uns und du kannst nichts machen, die zweieinhalb aktien bei lang und schwarz bringens auch nicht und morgen werden wieder mal massiv gaps gerissen die dann wieder mit viel ärger geschlossen werden...

  

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RE: Sell in May
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 22:01)

>morgen werden wieder mal massiv gaps gerissen die dann wieder mit viel ärger geschlossen werden...


naja, wien hat ja schon am freitag die 4% gemacht, die der DAX und der dow freitag und heute zusammengezählt gemacht haben. nachholpotential hätte wien morgen eigentlich keines, aber ich schätz jetzt trotzdem mal, dass morgen in der früh einige gaps nach oben gerissen werden.

  

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RE: Sell in May
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 22:01)

übrigens wär ganz nett jetzt bei bwin zu wetten wer morgen den gap-vogel abschiesst- tippe da mal auf erstebank so rund plus 15pct, wie 10, ri und der rest zwischen 7 und 10 ja und was dann? future bestimmt im minus und rücksetzer mit viiel bauchweh- nur die richtung bleibt weiter stark nach oben....

  

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RE: Sell in May
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 22:06)

>übrigens wär ganz nett jetzt bei bwin zu wetten wer morgen
>den gap-vogel abschiesst- tippe da mal auf erstebank so rund
>plus 15pct, wie 10, ri und der rest zwischen 7 und 10 ja und
>was dann? future bestimmt im minus und rücksetzer mit viiel
>bauchweh- nur die richtung bleibt weiter stark nach oben....


na, also mit 15% rechne ich nicht, das wär ja wie im oktober (da erinner ich mich noch an ein 35% up-gap bei der strabag am 13. oktober, ach das waren noch zeiten *gg*).

die freitag schlusskurse bei einigen titeln (RIBH, verbund, telekom) waren ja eindeutig msci-indexbedingt.

  

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RE: Sell in May witzig
Rang: Jaeger_und_Sammler(30) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 22:09)

Wenn Anfang Juni Frankfurt steigt,
das lange Wochenende sich auch in Wien seinem Ende zu neigt.

(Mann bin ich ein poetischer Börsebauer )

  

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RE: Sell in May
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 01.6.09 22:04)

>wieder mal feiertag nur bei uns und du kannst nichts machen

Ich habe in Frankfut meine Schöller-Bleckmann angebracht, auch ein paar Erste Bank und RIBH. Ganz glücklich bin ich damit aber nicht mehr, wenn ich mir den DOW jetzt anschaue.

  

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Goldman Sachs Raises $1.91 Billion Selling Shares in ICBC
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.09 08:17)

Die haben Allianz und Amex wieder mal gezeigt wie man den Markt richtig
timed...

June 2 (Bloomberg) -- Goldman Sachs Group Inc., which wants to return $10 billion this month to the U.S. government, raised HK$14.8 billion ($1.91 billion) by selling shares of Industrial & Commercial Bank of China Ltd. after the stock jumped 29 percent in two months.

The New York-based firm sold 3.03 billion Hong Kong-traded shares, or a 0.9 percent stake in the Chinese bank, at HK$4.88 apiece, according to a pricing document e-mailed to fund managers today. That’s 5 percent below the stock’s HK$5.11 closing price yesterday.

Goldman Sachs is selling almost the entire stake it’s free to divest under a revised lockup agreement with ICBC. The fifth- largest U.S. bank by assets got 26 percent more for its ICBC stock than Allianz SE and American Express Co. received when they sold shares in April.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aFh.VVAk.yRg&refer=home

  

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ATX-Firmen 2008 mit 38 Mio. Euro Verlust aus Pensionsverpflichtungen
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.6.09 15:22)

Die Finanzkrise hat 2008 auch die Ergebnisse für die Pensionsvorsorge der 57 im ATX-Prime-Index der Wiener Börse gelisteten österreichischen Unternehmen belastet. Sie weisen in ihren Bilanzen für ihre direkten Pensionsverpflichtungen einen versicherungsmathematischen Verlust von 38 Mio. Euro aus. Für 2007 ergab sich noch ein Gewinn von 33 Mio. Euro, so das Ergebnis einer Studie der versicherungsmathematischen Beratungsfirma arithmetica.

Während die in den neuen Sterbetafeln berücksichtigte höhere Lebenserwartung höhere Rückstellungen notwendig machte, wirkte sich der Anstieg der Marktzinsen für AA-Industrieanleihen in geringeren Rückstellungserfordernissen aus. Das "Zünglein an der Waage" spielten laut arithemetica-Chef Christoph Krischanitz dann doch die in die Pensionskassen ausgelagerten Firmenpensionen. Aufgrund ihrer schlechten Performance mussten die Unternehmen in Summe geschätzte 100 bis 300 Mio. Euro nachschiessen. Je nach Unternehmen und Pensionsplänen sei die Höhe der Nachschüsse unterschiedlich ausgefallen. Bei einzelnen Unternehmen dürften sie aber im zweistelligen Millionen-Bereich gelegen sein, so Krischanitz bei einem Pressegespräch am Dienstag in Wien.

Sorgen müsse man sich jedoch keine machen, so Krischanitz, im Schnitt könne jedes ATX-Prime-Unternehmen seine offenen Pensionsverpflichtungen fast 14mal durch Eigenkapital abdecken.

Die gesamten den Mitarbeitern versprochenen Pensionsverpflichtungen - nur leistungsorientierte Zusagen wurden berücksichtigt - verringerten sich 2008 in den Bilanzen auf 6,28 nach 6,52 Mrd. Euro. Hauptsächlich die gestiegenen Zinsen waren dafür verantwortlich. Manche Betriebe hätten den "diffusen" Marktzins genutzt, um ihre "Leiden aus der Krise zu lindern", so Krischanitz. Je höher der Rechnungszins, desto geringer nämlich die erforderliche Rückstellung. Die Rückstellungen gingen auf 4,32 (4,48) Mrd. Euro zurück, was einer durchschnittlichen Verzinsung auf Basis der operativen Ergebnisse von 5,4 Prozent entsprach. "Ein gutes Zeichen für die Mitarbeiter", so Krischanitz. Der Wert der ausgelagerten leistungsorientierten Pensionszusagen ging auf 1,67 (1,81) Mrd. Euro zurück. Der sogenannte "Korridor", das sind nicht in der Bilanz erfasste Ansprüche, erhöhte sich auf 291 (226) Mio. Euro. Der Pensionsaufwand, die Summe aus Pensionsauszahlungen und Rückstellungen, stieg auf 461 (341) Mio. Euro.

Für die Bilanzierung der Pensionen wurde im Vorjahr bei den Zinsen eine Bandbreite von 4 bis 6,7 Prozent angewendet. Den höchsten Zinssatz nahmen die Finanzdienstleister mit 5,13 bis 6,25 Prozent an, die Dienstleister bilanzierten mit 5 bis 6 Prozent, die Energieunternehmen mit 5 bis 5,75 Prozent und die Industrie mit 4 bis 6,7 Prozent. Im Schnitt stieg der Rechnungszins um 0,52 Prozentpunkte. Im Vergleich dazu stiegen die Gehaltserhöhungen um 0,08 Prozentpunkte bei einem durchschnittlich angenommen Realzins von 3,17 (2007: 2,7) Prozent.

Die gesamten leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen werden zu 69 Prozent durch Rückstellungen abgedeckt, 26 Prozent sind ausgelagert, 5 Prozent nicht direkt in den Bilanzen berücksichtigt (nur im Anhang). Bei den ausgelagerten beitragsorientierten Pensionsverpflichtungen gibt es keine Rückstellungs- oder Nachschussverpflichtungen.

Der grösste Teil der Pensionszusagen entfällt auf die Industrie (36 Prozent), 29 Prozent auf die Energie-Unternehmen (OMV, Verbund, EVN, SBO), 26 Prozent auf die Finanzdienstleister und 9 Prozent auf die anderen Dienstleister (Software, Verkehr, Post, Telekom). Die 57 ATX-Prime-Unternehmen beschäftigten rund 512.000 Mitarbeiter, um rund 32.000 mehr als 2007. Nicht alle Unternehmen haben Pensionszusagen.

(red/APA)

  

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Australien wächst überraschend in Q1 interessant
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.09 08:14)

June 3 (Bloomberg) -- Australia’s economy unexpectedly grew in the first quarter, skirting the global recession that has swamped the U.S., the U.K. and Japan, as exports and consumer spending increased.

Gross domestic product rose 0.4 percent in the three months to March 31 after it contracted a revised 0.6 percent in the fourth quarter, the Bureau of Statistics said in Sydney today. The median estimate of 18 economists surveyed by Bloomberg was for a 0.2 percent decline.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aKa4Fv75Ff6Y

  

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Höhere Schätzungen für Small und Mid Caps
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.09 17:47)

http://www.boerse-express.com/pages/782348

Zahlreiche Analyse-Updates sorgen am Mittwoch für Bewegung am Markt, Goldman Sachs hat gleich die gesamten Einschätzungen für europäische Small und Mid Cap-Unternehmen überarbeitet. Die Konsequenz sind höhere Kursziel für etliche österreichische Aktien: Andritz, A-Tec, BWT und Christ sowie Zumtobel. Ein besserer Ausblick für das Wachstum der Weltwirtschaft ist ausschlaggebend für die Anhebungen.

"Unsere Volkswirte gehen nun davon aus, dass eine Erholung der Nachfrage in den BRIC-Ländern, vor allem in China, ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,4% im Jahr 2010 zur Folge haben wird", so die Analysten Erich Archer, Patrick Hargreaves und Rudolf Dreyer. Am stärksten würden natürlich jene Unternehmen das zu spüren bekommen, deren Produkte oder Dienstleistungen aus den BRIC-Ländern bzw. anderen Emerging Markets nachgefragt werden.

Das trifft etwa auf den Technologiekonzern Andritz zu. Die Goldman Sachs-Analysten heben denn auch ihre Schätzungen für Andritz deutlich an: Für 2009 wird zwar noch immer ein Umsatzrückgang um knapp 11% prognostiziert, damit liegen die Analysten aber besser als die vom Management ausgegebene Guidance (Umsatzrückgang von 15%). Für die Jahre 2010 und 2011 werden die Umsatzschätzungen um mehr als 20% angehoben, ebenso wandern die Erwartungen für die EBIT-Marge nach oben. Das Kursziel auf Sicht von sechs Monaten liegt nun bei 37 Euro (zuvor: 30,60 Euro).

Metalle und Agrar
Die Industrieholding A-Tec hat zwar ein vergleichsweise geringes Emerging Marktes Exposure, eine Folge des gestiegenen Optimismus für die BRIC-Länder ist aber auch eine positiveres Bild für Rohstoffe. Und die Metall-Sparte von A-Tec ist ja bekanntlich stark vom Kupferpreis abhängig. Das Kursziel für A-Tec wird von 10,90 auf 12,50 Euro erhöht.

"Kurzfristig sollten vor allem Metalle und Agrarrohstoffe am stärksten vom höheren Wachstum in China profitieren. Andere Rohstoffe, vor allem Energie, dürften dann mittel-bis langfristig nachziehen, da es wieder weltweit zu Kapazitätsausweitungen kommen wird", glauben die Analysten.

Leichte Kurszielanhebungen gibt es auch für BWT und Christ: Bei BWT geht es von 12 auf 14,80 Euro, die Verkaufsempfehlung wird allerdings bestätigt, für Christ von 2,88 auf 3,25 Euro.

Für Zumtobel erhöht Goldman Sachs zwar die Umsatzprognosen, die operativen Margen sollten sich im Zeitraum 2010 bis 2013 allerdings nur von 1,5% auf 2,5% (und nicht auf 3,5%) verbessern. Daher bleibt es beim Neutral, das Kursziel wird um einen Hauch auf 9,10 Euro angehoben. (bs)


Aus dem Börse Express vom 3. Juni 2009

  

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Private treiben die Rally
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.09 20:46)

Hmm, die Privaten mal schlauer als die "Profis"?

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Wien (höll). Der seit Wochen anhaltende Aufschwung an der Wiener Börse ist in erster Linie auf österreichische Privatanleger zurückzuführen. Investoren aus dem Ausland haben nach den Diskussionen über das Risiko österreichischer Firmen in Osteuropa Gelder abgezogen. Dies geht aus der jüngsten Statistik der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) hervor. „Die Wiener Börse legt stark zu, sie hat seit ihrem tiefsten Punkt im März schon rund 50 Prozent zugelegt, und da spielen die inländischen Haushalte eine nicht unwesentliche Rolle, diese erweisen sich jetzt als Schnäppchenjäger“, sagt Nationalbank-Direktor Aurel Schubert. Bereits im vierten Quartal 2008 kauften heimische Anleger Aktien im Volumen von einer Mrd. Euro zu, während ausländische Investoren österreichische Wertpapiere im Ausmaß von 2,5 Mrd. Euro abgestoßen haben.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/484326/index.do

  

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RE: Private treiben die Rally
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.09 21:35)

jetz gehts endgültig richtung 'milchmädchenrechnung'

  

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Analyzing Labor Data Via Facebook Status
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 03.6.09 23:26)

Die amerikanischen Statistiken sind ja notorisch ungenau, ein anderer
Ansatz via Facebook Status:

http://www.techdirt.com/articles/20090601/1921425088.shtml

  

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RE: Analyzing Labor Data Via Facebook Status
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.09 07:30)

ja trau keiner statistik welche du nicht selbst gefälscht hast.


>Die amerikanischen Statistiken sind ja notorisch ungenau, ein
>anderer
>Ansatz via Facebook Status:
>
>http://www.techdirt.com/articles/20090601/1921425088.shtml

  

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Aufkauf fauler Bank-Kredite verschiebt sich
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.09 08:27)

Die US-Regierung (im Bild: Finanzminister Timothy Geithner) verschiebt ihren Testlauf zum Aufkauf von faulen Bank-Krediten. Das Gesamtprogramm zur Entlastung des Finanzsektors werde aber weiter vorangetrieben, sagte am Mittwoch die Chefin des Einlagesicherungsfonds (FDIC), Sheila Bair. Auch wenn die Geldhäuser ihre toxischen Wertpapiere noch nicht losgeworden seien, könnten sie sich dennoch frisches Geld durch Kapitalerhöhungen beschaffen.

Die Banken und die Kontrollore erhielten zudem mehr Zeit, den Umfang und den Zeitrahmen für den Verkauf von faulen Krediten abzustecken. Dies diene den Bemühungen des FDIC, den Finanzsektor zu stärken.

Durch mit der Sachlage vertraute Personen war bereits in der vorigen Woche bekanntgeworden, dass der für Juni geplante Pilotverkauf toxischer Wertpapiere möglicherweise nicht stattfindet. Grund für den Aufschub des Pilotverkaufs sei die Erholung der Märkte und Befürchtungen von Banken und Investoren, dass die Regeln des Programms nicht geändert werden könnten.

Die USA wollten im Juni einen Probelauf ihres Bad-Bank-Modells ohne den direkten Einsatz von Steuergeldern starten. Das Volumen sollte rund eine Milliarde Dollar (704 Mio. Euro) betragen. Damit wollte die Regierung vor dem eigentlichen Start des Programms Vertrauen schaffen. Die in der Finanzkrise unverkäuflich und damit faktisch wertlos gewordenen Anlagen sind ein Hauptgrund für die Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe, was wiederum die Erholung der Gesamtwirtschaft erschwert.

(APA/Reuters)


  

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RE: Aufkauf fauler Bank-Kredite verschiebt sich
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.09 08:38)

Hier kann man schön beobachten, was es mit den vielen "Lags" auf sich hat, von denen man in den Wirtschaftspolitk-Vorlesungen immer hört.

  

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U.K. House Prices Increased 2.6% on Month in May
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.09 11:48)

U.K. House Prices Increased 2.6% on Month in May, Halifax Says

June 4 (Bloomberg) -- U.K. house prices rose in May by 2.6
percent from the previous month, Lloyds Banking Group’s Halifax
division said today in London. In the quarter through May,
prices dropped 16.3 percent from a year earlier, the bank said
in a statement on the Regulatory News Service.

  

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Prognose: Die Krise wird noch viel schlimmer
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.09 19:21)

Prognose: Die Krise wird noch viel schlimmer
04.06.2009 | 18:31 | (Die Presse)

Nationalbank erwartet 4,2 Prozent BIP-Schrumpfung, mehr Arbeitslose und sinkende Einkommen. Auch 2010 rechnet man mit einem Rückgang von 0,1 bis 0,4 Prozent.

Wien (ju/red.).Die vage Hoffnung, dass die Konjunktur nach dem ersten Katastrophenquartal dieses Jahres („Die Presse“ berichtete gestern) das Schlimmste überstanden hat, löst sich derzeit gerade in Luft auf: Am Donnerstag haben EZB und Oesterreichische Nationalbank neue Prognosen für die Wirtschaftsentwicklung vorgelegt – und sie haben ihre Vorschau noch einmal kräftig nach unten gedrückt: In der Eurozone wird die Wirtschaft heuer um bis zu 5,1Prozent schrumpfen, in Österreich um 4,2Prozent.


Auch 2010 wird es kein Wachstum geben: Da rechnet die EZB für den Euroraum mit einer weiteren Schrumpfung um 0,1 bis 0,4 Prozent, in Österreich dürfte die Wirtschaftsleistung um 0,4Prozent zurückgehen. Erst 2011 ist mit einer Stabilisierung oder sogar einem leichten Wachstum von 1,2Prozent zu rechnen. Zumindest aus heutiger Sicht. Denn das atemberaubende Tempo, mit dem Wirtschaftsforscher ihre Prognosen nach unten stutzen, hat in letzter Zeit eher noch zu- als abgenommen. Die EZB etwa hatte vor drei Monaten für heuer „nur“ 2,7Prozent Schrumpfung erwartet. Jetzt sindes schon fast doppelt so viel.

Das werden die Österreicher demnächst gravierend zu spüren bekommen: Die Arbeitslosenrate wird stark nach oben schießen, die verfügbaren Einkommen werden nächstes Jahr sinken. Heuer dürften die realen Haushaltseinkommen wegen der hohen Lohnabschlüsse und der niedrigen Inflation noch um 0,3Prozent steigen, meint die OeNB. Im nächsten Jahr heißt es aber, den Gürtel enger zu schnallen. Das tun viele Österreicher schon jetzt: Obwohl die realen Haushaltseinkommen noch steigen, geht der private Konsum um 0,3 Prozent zurück. Die Erklärung heißt „Angst- und Vorsorgesparen“: Die Sparquote wird heuer von 12,3 auf 12,6 Prozent hochgehen.

Dass die Haushaltseinkommen trotz sehr kräftiger realer Lohnerhöhungen nur um 0,3Prozent zulegen, hängt mit dem starken Anstieg der Arbeitslosenrate zusammen. Die wird sich (nach Eurostat-Berechnung) heuer auf 5,3 und im kommenden Jahr auf 6,5 Prozent erhöhen. Zum Vergleich: Im Mai 2008 war die Quote bei 3,5 Prozent gelegen. Insgesamt rechnet die OeNB aus heutiger Sicht damit, dass 2009 und 2010 zusätzlich 132.000 Menschen ihre Jobs verlieren werden. Schwacher Trost: Im internationalen Vergleich wird die Quote damit noch immer außergewöhnlich niedrig sein. In Spanien etwa liegt die Arbeitslosenquote schon jetzt jenseits der 18 Prozent.

Niedrig bleibt in einer derartigen Situation naturgemäß die Inflationsrate: 0,4Prozent heuer und 1,1Prozent im nächsten Jahr,so lautet die Prognose der EZB. Auch 2011 sei noch mit keinem Wiederanspringen der Inflation zu rechnen.

OeNB-Gouverneur Ewald Nowotny versucht in dieser Lage, seinen Landsleuten etwas Trost zu spenden: „Die Lage ist noch unbefriedigend, es sind aber erste Anzeichen für eine Erholung ersichtlich“, sagte Nowotny gestern. Zur Jahreswende könnte es eine erste kleine Stabilisierung geben. Mit Prognosen, die länger als ein paar Tage in die Zukunft reichen, ist das freilich so eine Sache: Bei ihrer letzten Prognose im vergangenen Dezember hatte die OeNB für heuer einen Rückgang um 0,3Prozent prophezeit. Ein Vierzehntel der jetzigen Schrumpfprognose.



Staatliches Auffangnetz für Betriebe?
Die Krise bringt unterdessen immer mehr mittelständische Unternehmen in die Bredouille. Nicht zuletzt deshalb, weil die Banken ihre Kreditrichtlinien verschärften und die Private-Equity-Finanzierung (über die sich Unternehmen vorübergehend privates Eigenkapital holen können) völlig zusammengebrochen ist. Wirtschaftsexperten der beiden Großparteien machen jetzt immer mehr Druck, das Modell der Banken-ÖIAG (Fimbag) auf die produzierende Wirtschaft auszuweiten. Gedacht ist an eine staatliche Beteiligungsgesellschaft, die sich vorübergehend an Unternehmen beteiligt und sich nach Ende der Krise wieder zurückzieht.

Das Problem scheint zu drängen: Ein „Insider“ sagte am Donnerstag zur APA, der Staat habe mehr oder weniger die Wahl, entweder in ein paar Monaten den Banken (die auf uneinbringlichen Forderungen sitzen bleiben) Geld nachzuschießen oder gleich einer Auswahl relevanter Firmen aus der Realwirtschaft unter die Arme zu greifen. Die Banken hätten schon jetzt ernsthaft damit zu kämpfen, dass sie immer mehr Firmenkredite abschreiben müssten – also „stille Ausgleiche“ zu stemmen hätten.

Getragen wird der Vorstoß zu einer zumindest vorübergehenden Verstaatlichung in Schwierigkeiten steckender Unternehmennaturgemäß von Gewerkschafts- und SP-Seite. Aber auch in ÖVP-Kreisen ist hinter vorgehaltener Hand Sympathie für eine derartige Lösung zu bemerken.

Aus dem Finanzministerium sickerte bisher aber stets strickte Ablehnung für derartige Pläne durch. Auch in der Wirtschaftskammer hält man davon wenig: WKÖ-Präsident Christoph Leitl sagte am Donnerstag zur „Presse“, er lehne solche Verstaatlichungslösungen ab. Fakt sei jedoch, dass man in Schwierigkeiten geratenen Unternehmen unter die Arme werde greifen müssen. Dafür seien Garantielösungen – der Staat übernimmt die Haftung für Unternehmensanleihen – optimal. Ins selbe Horn stieß auch Voestalpine-Chef Wolfgang Eder. Der sagte, er halte Staatsgarantien für die Wirtschaft für unabdingbar. Der Kapitalmarkt funktioniere derzeit nicht – und für manche Betriebe sei es schon sehr eng geworden.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.06.2009)

  

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Banken sind noch nicht über den Berg
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.09 20:14)

Die internationale Bankenbranche ist nach Einschätzung von Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Norbert Walter noch nicht über den Berg. "Es ist zwar eine gewisse Besserung des Finanzsektors zu beobachten. Dies ist aber nur eine Zwischenerholung und noch keine endgültige," sagte Walter am Donnerstag der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX in Frankfurt.

Bei den Abschreibungen auf toxische Papiere infolge der Immobilienkrise in den USA dürfte das Gröbste überstanden sein. "Doch mit der Risikovorsorge für Kreditausfälle infolge der tiefen Rezession weltweit kommt bereits die nächste Welle auf die Banken zu", sagte Walter. Hier dürfte es vor allem die stark auf das Kreditgeschäft konzentrierten Institute treffen, die dann bald wieder neues Kapital brauchen, das sie sich nicht am freien Markt besorgen können. "Ich befürchte, dass dann der Staat wieder mit direkten Kapitalhilfen einspringt", sagte er.

Weltweit sei den Regierungen noch kein effektives Mittel eingefallen, um die Bankbilanzen von der Last schlechter Anlagen zu befreien. Weder das britische Versicherungsmodell noch der amerikanische Versuch, dies gemeinsam mit privaten Investoren zu bewältigen, hätten einen guten Start gehabt, sagte Walter. Auch das deutsche Konzept, die Lasten auf jeweils institutsnahe vom Staat unterstützte "Bad Banks" auszulagern, laufe noch nicht richtig.

In letzter Zeit habe es in Deutschland und auch in den USA, wo die Finanzkrise ihren Anfang genommen hat, Zeichen der Besserung gegeben, sagte der Chefvolkswirt der größten deutschen Bank, die bisher ohne staatliche Hilfe auskommt. So konnten sich zahlreiche britische und amerikanische Großbanken mit dem Verkauf von Aktien und Anleihen am Kapitalmarkt refinanzieren. Mit den Mitteln wollen die meisten Banken die größtenteils im Herbst gewährten Staatshilfen zurückzahlen.

Walter sieht nach der Europawahl am kommenden Sonntag den Weg frei für eine mit den Amerikanern abgestimmte Neuordnung der Regulierung der Finanzbranche. "Die führenden Wirtschaftsnationen haben bei ihrem Treffen Anfang April in London den Weg dafür bereitet. Jetzt muss das umgesetzt werden", sagte Walter, der hier, anders als bei der Umweltpolitik, europäische Führung als erfolgversprechend ansieht. Wichtig sei es, die Regulierung international abzustimmen und möglichst einheitlich umzusetzen.

dpa-AFX

  

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RE: Prognose: Die Krise wird noch viel schlimmer
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.09 20:30)

>In der Eurozone wird die Wirtschaft heuer um bis zu 5,1Prozent schrumpfen


In der Eurozone ist die Wirtschaft schon im 1. Quartal um 4,8% geschrumpft, da ist es bis 5,1% kein weiter Weg mehr. Ich würde bei diesen Zahlen von einer Stabilisierung auf niedrigem Niveau sprechen, nicht von "wird noch viel schlimmer".

  

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Europäische Unternehmen kaufen ABS zurück
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.09 21:42)

Sehr gute Vorgehensweise, die Unternehmen sollten die Qualitat der
zugrundeliegenden Assets am besten einschätzen können. Da fällt mir
ein, Immofinanz hat auch CMBS ausstehen...

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Europäische Unternehmen kaufen derzeit verstärkt ihre eigenen forderungsunterlegten Anleihen zurück. Seit Jahresanfang haben sie ein zehnmal grösseres Volumen an Asset-Backed Bonds (ABS) zurückgekauft wie im gesamten vergangenen Jahr. Dabei nutzen die Emittenten Kurseinbrüche bei den Papieren von bis zu 70 Prozent. Für Investoren wiederum sind die Rückkäufe ein Zeichen, dass bei der Rezession das Schlimmste vorbei ist.

Europas grösste Bank HSBC Holdings Plc bietet den Gläubigern an, ABS-Anleihen im Volumen bis zu 4 Mrd. Pfund zurückzukaufen, die durch Unternehmenskredite besichert sind. Die Immobiliengesellschaft Canary Wharf Group Plc hat im April für 119,8 Mill. Pfund Anleihen wiedererworben, die mit Immobilien im Londoner Finanzbezirk Canary Wharf besichert sind.

Insgesamt haben Unternehmen in diesem Jahr ABS im Volumen von 1,8 Mrd. Dollar zurückgekauft, geht aus Bloomberg-Daten hervor. Im gesamten vergangenen Jahr waren es gerade einmal 164 Mill. Dollar. "Die Emittenten sehen offenbar eine Bodenbildung", sagt Attilio di Mattia, Vermögensverwaltet bei Aurelius Capital in Wien. "Das zeigt, dass sie die Anlagen an sich für werthaltig halten."

Die Kurse in dem 1,7 Billionen Dollar schweren Markt für forderungsunterlegte Anleihen sind im Verlauf der Kreditkrise auf ein Rekordtief gefallen. Schliesslich wurde die Finanzkrise durch genau solche ABS ausgelöst - nämlich Papiere, die mit bonitätsschwachen (Subprime-) Hypotheken besichert waren.

Der Abschlag von bis zu 70 Prozent auf den Nominalwert bei den ABS zeigt, dass die forderungsunterlegten Anleihen deutlich stärkere Kursverluste erlitten haben als vergleichbare Unternehmenspapiere. Bei siebenjährigen Anleihen von europäischen Unternehmen mit einem Rating von "BBB" sind die Kurse zwischen März 2007 und dem Höhepunkt der Kreditkrise im Oktober 2008 um 27 Prozent gefallen, zeigt der iBoxx Euro Corporates Index von Markit Group Ltd.

Die Renditeaufschläge, die Anleger auch bei erstklassig bewerteten ABS gegenüber den Interbanken-Leitzinssätzen verlangen, haben sich deutlich ausgeweitet. Diese Woche lag der Spread für mit Autokrediten unterlegte Papiere bei 4,25 Prozentpunkten, zeigen Daten der Deutschen Bank. Damit ist der Aufschlag mehr als viermal so hoch wie vor einem Jahr. Werden die Anleihen jetzt zurückgekauft, bringt das laut Barclays Capital eine Rendite von bis zu 19 Prozent jährlich. Canary Wharf Finance (Investments) Ltd., eine Tochter der Immobiliengesellschaft, bezeichnete den Rückkauf der Papiere zu 30 Prozent des Nominalwertes als "eine attraktiv".

Über ein ganzes Jahrzehnt hatte der ABS-Markt das Wirtschaftswachstum in Europa gestützt. Die Banken konnten vergebene Kredite für Immobilien, Autos oder Kreditkarten in Anleihen verbriefen und an Anleger verkaufen. Mit dem Erlös konnten sie weitere Kredite vergeben, so dass ihre Kreditvergabemöglichkeiten deutlich ausgeweitet wurden.

Das Marktvolumen konnte sich von 78 Mrd. Euro im Jahr 2000 auf 481 Mrd. Euro im Jahr 2006 mehr als versechsfachen. Bevor die Kreditmärkte einfroren, sorgte die starke Nachfrage von Banken, speziellen Zweckgesellschaften und Vermögensverwaltern dafür, dass die Renditeaufschläge bis auf knapp über Null sanken. So zahlten Emittenten für erstklassige Anleihen, die mit britischen Hypotheken unterlegt waren, nur 0,01 Prozentpunkte mehr als den Londoner Interbankensatz Libor, geht aus Bloomberg-Daten hervor. Derzeit liegt dieser Spread laut Daten der Deutschen Bank bei 2,9 Prozentpunkten.

Jetzt ist der Markt einer der wenigen Bereiche, die noch nicht auf staatliche Massnahmen zur Lockerung der Kreditmärkte und Ankurbelung der Konjunktur reagiert haben. Seit Jahresanfang sind ABS im Volumen von 10,6 Mrd. Euro auf den Markt gekommen, berichtet UniCredit SpA. Zum Vergleich: Im gleichen Zeitraum 2007 lag das Emissionsvolumen bei 242 Mrd. Euro. Unternehmensanleihen haben sich dagegen bereits erholt. Hier liegt das Emissionsvolumen seit Jahresanfang bei 612 Mrd. Euro, verglichen mit 367 Mrd. Euro in der Vergleichsperiode 2008.

Die massive Zunahme der Rückkäufe bei ABS signalisiere einen deutlichen Unterschied zwischen der Wahrnehmung der Investoren und den Erwartungen der Emittenten, dass die Kredite bedient werden, erklärt Phil Adams, ABS-Analyst bei Royal Bank of Scotland Group Plc in London. "Das zeigt, dass der Markt nicht richtig funktioniert."

( Bloomberg )



  

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Update der IWF-Verlustschätzungen?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.6.09 22:03)

Die Kredit-Spreads sind überall massiv auf dem Rückzug - wenn der IWF
konsistent bleibt müßte er jetzt eigentlich seine
Gesamtverlustschätzung (aktuell 3000 Mrd.? 4000 Mrd.? Ich habe den
Überblick verloren) reduzieren. Aber ich habe so ein Gefühl es
wird nicht passieren.

  

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RE: Update der IWF-Verlustschätzungen?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.09 09:45)

>Die Kredit-Spreads sind überall massiv auf dem Rückzug - wenn
>der IWF
>konsistent bleibt müßte er jetzt eigentlich seine
>Gesamtverlustschätzung (aktuell 3000 Mrd.? 4000 Mrd.? Ich habe
>den
>Überblick verloren) reduzieren. Aber ich habe so ein Gefühl es
>
>wird nicht passieren.

Letztendlich werden (nur) 1000 Mrd. übrig bleiben, darauf wette ich ...

  

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India to Allow More Foreign Investments, Sell Stakes
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.09 13:33)

India to Allow More Foreign Investments, Sell Stakes

June 4 (Bloomberg) -- India may allow greater overseas
investment, sell stakes in state-run companies and inject more
capital into lenders to stoke economic growth, President
Pratibha Devisingh Patil said.
“Foreign direct investment needs to be encouraged through
an appropriate policy regime,” Patil said in New Delhi today as
she unveiled Prime Minister Manmohan Singh’s plans to a joint
session of parliament. “There is also a need to augment
resources in the banking and the insurance sector. Towards this
end, my government will recapitalize the public-sector banks to
strengthen their financial position.”
Singh’s government will also develop a roadmap for selling
stakes in state-run companies, she said.
Indian shares have jumped 21 percent since the May 16
election, which returned Singh to power without the need to rely
on Communist parties that blocked reforms during his first term.
The Reserve Bank of India has cut interest rates six times since
October and the government has reduced taxes to spur growth.
“The current financial year is expected to see a slowing
down of growth on account of the global recession,” Patil said.
“Our immediate priority must be to focus on management of the
economy that will counter the effect of the global slowdown by a
combination of sectoral and macro-level policies.”

Stimulus Measures

The central bank, which estimates that rate cuts and the
government’s measures together provide a stimulus worth 7
percent of gross domestic product, forecasts the economy will
grow 6 percent in the year that started April 1. That compares
with average growth of 8.5 percent in the previous five years.
NHPC Ltd., India’s largest producer of electricity from
water, Oil India Ltd. and RITES Ltd. are likely to sell shares
this fiscal year as the government had already approved the
proposal for reducing the government’s stake.
“The government will rely on selling stakes in state-run
companies to get funds as it cannot keep borrowing from the
market to fund higher spending,” said D.H. Pai Panandiker,
president at RPG Foundation, an economic policy group in New
Delhi.
India may also revive plan to sell stakes in companies
including Bharat Heavy Electricals Ltd., the nation’s biggest
maker of power equipment, National Aluminium Co., and Neyveli
Lignite Corp., Panandiker said. Prime Minister Singh in his
previous term had to put on hold a plan to sell stakes in these
companies after his allies opposed the plan.

Outperforming China

It’s a “matter of satisfaction that the Indian economy has
not suffered the kind of slowdown that has been witnessed in
almost every other country of the world,” Patil said.
India may outperform China and other countries in the Asia-
Pacific region in terms of economic growth, Stephen Roach,
chairman of Morgan Stanley Asia, said yesterday in Mumbai.
The Indian economy stabilized in the first quarter,
maintaining the 5.8 percent pace of expansion recorded in the
preceding three months. Growth in China’s GDP slowed to 6.1
percent from 6.8 percent in the same period.
“My government will focus attention on sectors that are
adversely affected, especially small companies, exports,
textiles, commercial vehicles, infrastructure and housing,” the
president said. India is “firmly committed to maintaining high
growth with low inflation particularly in relation to prices of
essential agricultural and industrial commodities.”
Patil also expressed concern over India’s widening budget
deficit and spoke of the need to return to fiscal prudence.
The government will “steadfastly observe fiscal
responsibility” so that its ability to invest in essential
social and economic infrastructure is “continuously enhanced,”
she said. “This will require that all subsidies reach only the
truly needy and poor sections of our society.”
India’s fiscal deficit widened to a seven-year high of 6.2
percent of GDP in the 12 months ended March 31 as the government
borrowed more to fund its stimulus packages.

  

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Anlegern wird's mulmig
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.6.09 21:22)

Anlegern wird's mulmig
Seit einiger Zeit warnen Experten, die Rally am Aktienmarkt werde bald zu Ende gehen. Doch der Dax steigt unverdrossen weiter. Das könnte auch kommende Woche so weitergehen, meinen einige Marktbeobachter. Andere bleiben skeptisch. Einmal mehr rücken Konjunkturnachrichten in den Fokus.

HB FRANKFURT. Die Optimisten haben ebenso ihre Gründe für ihre Erwartung weiter steigender Kurse wie die Bären fürs Gegenteil. "Obwohl sich die meisten Anleger wegen des steilen Anstiegs zunehmend unwohl fühlen und auf eine Korrektur warten, hoffen andere immer noch darauf, in den Markt wieder reinzukommen", fasst Aktienstratege Markus Reinwand von der Helaba die Einschätzung vieler Börsianer zusammen. Zahlreiche Investoren hätten verpasst, rechtzeitig einzusteigen, und nutzten nun jeden Rücksetzer, um auf den fahrenden Zug noch aufzuspringen. "Deshalb wird eine Korrektur wohl erst kommen, wenn kaum noch jemand damit rechnet."

Inzwischen gehen sogar bei kurzfristigen Prognosen die Meinungen weit auseinander. Skeptiker sagen, die Rally sei lediglich von positiven Erwartungen getrieben, die bald als haltlos in sich zusammenfallen dürften. Optimisten verweisen dagegen auf die weltweiten Konjunkturprogramme, die erst allmählich Wirkung zeigten.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-inside/dax-ausblick-anlegern-wird-s-mulmig;2330000

  

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US-Verbraucherkredite fallen weiter
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.09 10:47)

Die Amerikaner sparen...

Die US-Verbraucherkredite sind im Aprilzum fünften Mal in sechs Monaten gefallen. Es ergibt sich ein Minus von 15,7 Milliarden USD, das erheblich unter dem geschätzten Rückgang von 6,0 Milliarden USD liegt.Zugleich wurde der Vormonatswert von -11,1 auf -16,6 Milliarden USD kräftig abwärts revidiert.

  

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Bombe lauert in Anleihefonds
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.09 13:59)

Anleihefonds wurden konservativen, risikoscheuen Anlegern von Fondsgesellschaften und Beratern gerne als Sparbuch-Ersatz angedient. Bessere Rendite bei gleichzeitig wenig Risiko war die Devise. Bei so viel Sicherheits- und Stabilitätsversprechen kaum verwundernswert, dass Anleihefonds die dominierende Fondsklasse in Österreich sind. Anleihefonds machten laut Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) Ende des ersten Quartals rund 52% des österreichischen Fondsmarktes aus, nur knapp 10% des Volumens entfiel auf Aktienfonds (der Rest gemischte und alternative Fonds).

Doch in manchen scheinbar risikolosen Anleihefonds lauert so manches Ungemach.

Toxische Wertpapiere in Fonds: Hybridpapiere und ABS-Anleihen

Die gleichen schwer zu bewertenden und in vielen Fällen wertlose gewordenen Wertpapiere, die bereits die eine oder andere Bank in die Knie zwangen wurden auch in Fonds gekauft. Wo ist bis auf einige publik gewordene Fälle (Geldmarktfonds SEB Money Market ) schwer zu sagen.

Die Investoren sind jahrelang wegen der für sie nachteiligen Bedingungen bei Hybrids mit einem Aufschlag von rund zwei Prozentpunkten auf den Zinssatz herkömmlicher Anleihen belohnt worden. Jetzt, da die finanzielle Lage vieler Unternehmen und Banken bedrohlich wird, wiegt dieser Zinsaufschlag das Risiko kaum mehr auf. Die Hybridpapiere gehören zum sogenannten Nachrangkapital: Im Fall einer Pleite werden sie erst nach allen anderen Krediten bedient – dann ist meist nichts mehr übrig. Der Börsenhandel dieser papiere ist ins Stocken geraten, da sich der Eigenhandel von Banken aus dem Segement zurückgezogen hat und somit die notwendige Liquidität fehlt.

Auch ABS-Anleihen, mit denen Immobilienkredite oder Kreditkartenforderungen verbrieft wurden, und manche "kapitalgarantierten" Zertifikate (rechtlich gesehen Anleihen) - Stichwort Lehman - wurden zu einem Debakel für Rentenfondsmanager.

Probleme bei Bewertung

Die Fondsmanager werden die Papiere oft nicht los, die Frage der Bewertung schwierig. Zusändige Instanz für die Bewertung der im Fonds befindlichen Papiere ist laut österreichischen Investmentfondsgesetz die Depotbank. Basis für die Bewertung sind die öffentlichen gehandelten Preise. Solange Papiere vom Handel ausgesetz bzw nicht bewertet werden stehen diese Investments oft mit dem Wert des letzten Trades bzw. unrealistischen Bewertungen in den Büchern. Ein Graubereich.

Fazit: Vor allen bei Anleihefonds die neben europäischen Staatsanleihen andere hochverzinlichere Papiere beimischen dürfen (ein Blick in den Fondsprospekt genügt), empfiehlt sich derzeit ein wachsames Auge.

http://www.foonds.com/article/428
03.06.2009

  

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zinserhoehung eingepreist
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.09 14:18)

Some traders for the first time in months began to price in expectations that the Fed will raise interest rates this year as the economy improves.

Federal-funds futures contracts on the Chicago Board of Trade show a 59 percent probability the central bank will lift its target rate for overnight bank borrowing to at least 0.5 percent by November. The odds were 27 percent a day earlier.

  

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US-Arbeitsmarktdaten zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.09 14:36)

Unter dem Titel "US-Jobschwund verlangsamt sich" versenden die Depeschenagenturen Erholungszeichen an der amerikanischen Arbeitsmarktfront. Der Querschuss-Blog hat etwas genauer hingeschaut und das Resultat ist weit weniger rosig als es die offizielle Meldung vermuten lässt.

Das Bureau of Labor Statistics hat auch weiter, nach einer Unterbrechung im Januar, die nicht saisonbereinigten Arbeitsmarktdaten mit Hilfe des Net Birth/Death Model geschönt! Das Net Birth/Death Model schätzt die neugegründeten Firmen und deren Beschäftigungszahlen. Unlogischerweise gehen die Statistiker davon aus, dass viele neue Unternehmen entstehen, je mehr alte liquidiert werden. Eine lächerliche Annahme in einem so dramatischen Konjunkturabschwung! Die dazu gedichteten Stellen auf Grund dieser statistischen Annahme betrugen im Mai 2009 wieder gewaltige 220‘000! Das Net Birth/Death Model fließt in den nicht saisonbereinigten Stellenaufbau/abbau mit ein.

Auch die amerikanischen Arbeitsmarktdaten bestehen nicht nur aus Fakten sondern auch aus vielen Annahmen, die den gesunden Menschenverstand vermissen lassen. Es wäre eigentlich die Aufgabe der vierten Gewalt - der Medien - diese Dinge zu hinterfragen. Leider tun sie es aber auch heute noch nicht.

http://www.zeitenwende.ch
06. Juni 2009

  

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RE: US-Arbeitsmarktdaten zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 07.6.09 20:46)

Die "Qualität" amerikanischer Statistiken ist ja nichts Neues.
Solange sie immer in der gleichen Richtung falsch sind (zu optimistisch)
läßt sich aber trotzdem der Trend richtig ablesen.

  

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RE: US-Arbeitsmarktdaten zwischen Anspruch und Wirklichkeit interessant
Rang: AS(15) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.09 13:01)

Der Vollständigkeit halber sollte man vielleicht sagen, daß das US Department of Labor im Jänner kräftig in die andere Richtung "geschönt" hat, nämlich mit einem birth/death adjustment von -356.000 Stellen. Das ist übrigens im Jänner immer negativ und im Mai immer positiv, auch in der Nachschau, zumindest bis jetzt.
Diese BDAs sind meistens ein bißchen zu hoch gegriffen in positiver Richtung und die Fehleranfälligkeit der ersten Schätzungen ist ohnehin bekannt, dennoch sind sie notwendig, ohne sie wäre das Bild viel falscher.

  

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RE: US-Arbeitsmarktdaten zwischen Anspruch und Wirklichkeit
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.09 19:33)

>Der Vollständigkeit halber sollte man vielleicht sagen, daß
>das US Department of Labor im Jänner kräftig in die andere
>Richtung "geschönt" hat, nämlich mit einem
>birth/death adjustment von -356.000 Stellen. Das ist übrigens
>im Jänner immer negativ und im Mai immer positiv, auch in der
>Nachschau, zumindest bis jetzt.
>Diese BDAs sind meistens ein bißchen zu hoch gegriffen in
>positiver Richtung und die Fehleranfälligkeit der ersten
>Schätzungen ist ohnehin bekannt, dennoch sind sie notwendig,
>ohne sie wäre das Bild viel falscher.

Danke für die Aufklärung. Ich muß gestehen, so im Detail sehe ich mir
die nie an, werden ohnehin immer stark korrigiert.

  

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ATX: Nächste Woche gleichbleibende bis leicht schwächere Kurse zu erwarten
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.09 16:49)

ATX Datum/Zeit: 05.06.2009 15:04
Quelle: Erste Bank
ATX: Nächste Woche gleichbleibende bis leicht schwächere Kurse zu erwarten

Der ATX zeigte sich in der verkürzten abgelaufenen Woche - bei mittelmäßigen Umsätzen - in seitwärtsgerichteter, weiter stabilisierender Tendenz. Wichtig ist weiterhin, dass der kurzfristige Aufwärtstrend seit Mitte März 2009 - trotz der Stabilisierung - intakt geblieben ist. Die langfristigen Abwärtstrends bleiben allerdings noch nicht überwunden. Die Durchschnittslinien von 20 und 30 Tagen verlaufen mit dem kurzfristigen Aufwärtstrend weiterhin parallel nach oben, ein Wendepunkt ist vorerst nicht zu erkennen.

Die wesentlichen charttechnischen Indikatoren (MACD, Oscillator, RSI, Stochastics, Williams %R, Trading Envelopes) stehen in Summe im neutralen bis übergekauften Bereich. Beurteilt man daher rein das technische Gesamtbild des ATX, so ist doch weiter kurzfristig mit einer Fortsetzung der Konsolidierung bzw. mit Schwächephasen zu rechnen.

Insgesamt wird aber die weitere Entwicklung des ATX in den kommenden Tagen von internationalen Vorgaben abhängen. Auch auf der internationalen Seite ist eher ein abnehmendes Momentum der Märkte zu erkennen, weshalb gleichbleibende bis leicht schwächere Kurse zu erwarten sind. Nächste markantere Widerstandslinien verlaufen infolge der steilen Abwärtstrends bei 2.220 bzw. dann erst wieder bei 2.400 Punkten. Unterstützungsmarken existieren bei etwa 2.100, 2.000 und 1.950 Punkten. Entscheidend wird auch für die kommende Woche bleiben, ob der kurzfristige Aufwärtstrend am unteren Ende bei jetzt etwa 2.080 Punkten intakt gehalten werden kann. Wäre das nicht der Fall, würde es kurzfristig zu Abschlägen kommen.

  

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ATX: Aufbau einer kleinen Cash-Reserve dürfte kein Fehler sein
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.6.09 17:00)

ATX Datum/Zeit: 05.06.2009 15:03
Quelle: Erste Bank
ATX: Aufbau einer kleinen Cash-Reserve dürfte kein Fehler sein

Die Wr. Börse setzte in der abgelaufenen Woche den Aufwärtstrend mit einem Plus von 3,9% weiter fort. Das Plus im Jahr 2009 summiert sich nunmehr auf +21,2%. Getrieben wurde der Anstieg in dieser Woche von SBO (+15,0%, ohne wesentliche News) und vom Flughafen Wien (+13,72%, ebenso ohne wesentliche News). Intercell (+12,3%) profitierte vom "R&D Day" in dieser Woche und zusätzliche von einer sehr optimistischen Broker-Einstufung (die wir als Erste Group Research ebenso weiterhin teilen). Auf der Verliererseite stand neben der Mayr- Melnhof (-0,8%) diesmal nur die Österreichische Post (-0,2%). Alle anderen ATX-Werte lagen im positiven Bereich. Da die Q1-Berichtssaison bei allen wesentlichen Unternehmen nun vorbei ist, gab es diesmal nur wenige kurstreibende Neuigkeiten. voestalpine konnte mit ihrem vorsichtigen Ausblick den Markt nicht überzeugen, die Aktie litt gegen Ende der Woche unter Gewinnmitnahmen. Wir glauben, dass der steile kurzfristige Aufwärtstrend bei voestalpine nun bald gebrochen werden wird.

Nächste Woche stehen ebenso sehr wenige Unternehmensnews auf der Tagesordnung, einzig Kapsch TrafficCom wird ihre Gesamtjahresergebnisse 2008/09 präsentieren. Wir bleiben bei diesem Wert ganz klar bei unserer Kaufempfehlung, obwohl der Wert aufgrund der schwachen Liquidität nicht 100% im Fokus der institutionellen Anleger steht. Ansonsten erwarten wir noch eine weitere Fortsetzung der positiven Entwicklung des ATX, die aber dann im Laufe der nächsten Wochen eher in eine Konsolidierungsphase übergehen sollte. Wir denken, dass einige Anleger weiter ihren unterinvestierten Aktienanteil auffüllen werden, allerdings erwarten wir auch erste Gewinnmitnahmen im Vorfeld der Sommer-Urlaubssaison. Damit dürfte dann auch der steile Aufwärtstrend des ATX langsam auslaufen und in eine seitwärtsgerichtete Phase übergehen. Letztlich wird in weiterer Folge die wirtschaftliche Entwicklung wieder in den Vordergrund rücken, wobei die Märkte aktuell ein Ende der steilen Abwärtsbewegung und eine beginnende Erholung einpreisen dürften. Der Aufbau einer kleinen Cash-Reserve, um von eventuellen Rückschlägen in den Sommermonaten profitieren zu können, dürfte kein Fehler sein. Die Top Picks an der Wr. Börse für uns sind aktuell OMV und Intercell, gefolgt von VIG, BWT, RHI und conwert. Auch Kapsch sehen wir noch als zu billig.

  

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Banks Negotiate Greater Power to Increase Loan Rates
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.09 10:27)

Banks Negotiate Greater Power to Increase Loan Rates, HSBC Says

June 8 (Bloomberg) -- Banks will be able to increase
charges for loans more easily after tightening so-called market-
disruption clauses in funding documents, according to HSBC
Holdings Plc.
The clauses, common in loans, enable banks to raise the
rates they charge to borrowers to reflect their true cost of
funds. Historically, rates couldn’t be raised unless at least
half the banks involved in a loan were in agreement. That
threshold is now being set as low as 20 percent, HSBC Head of
Syndicated Finance for Asia-Pacific Global Capital Markets, Phil
Lipton, said in a June 4 interview in Singapore.
“Access to a bank’s balance sheet is not as easy as it was
in the past,” Lipton said. “Borrowers obviously don’t like it
but they do recognize they have to give concessions on the
documentation to help banks gain internal approval to lend to
them.”
Market-disruption clauses began making headlines last year
when the collapse of Lehman Brothers Holdings Inc. froze credit
markets and three-month Libor shot to a 12-month high of 4.8
percent. Such a clause was invoked against Taipei-based Hon Hai
Precision Industry Co., the world’s largest contract-electronics
manufacturer, when a group of 12 lenders including Bank of
Tokyo-Mitsubishi UFJ Ltd. more than doubled the premium they
were charging the company for a $1.04 billion loan.

Wise Words

Three-month dollar Libor has dropped steeply since,
touching a 52-week low of 0.63 percent on June 5, according to
data compiled by Bloomberg. Hong Kong-based Lipton, in Singapore
for Asia Pacific Loan Market Association’s annual conference,
said the important thing was that wording in loan documents was
now in place to guard against future spikes in banks’ borrowing
costs.
“Banks have become very sensitive to this clause and even
whilst funding costs have come down for most banks since this
became an issue, there is widespread recognition the market
standard and procedure of triggering the clause has to be
clarified should the situation arise again in the future,” he
said.
Lipton also predicted loan volumes would remain subdued
until the end of June and may pick up in the September quarter
as improved sentiment translates into actual borrowing. Asia-
Pacific syndicated loans excluding Japan are down 60 percent
this year, Bloomberg data show.
Selling loans into the secondary market and eschewing
syndicated loans for so-called club loans are other trends, he
said.
“Some borrowers used to be quite restrictive on which
banks could come into their deals and made transferability quite
onerous,” Lipton said. “Now there’s a greater realization that
if you let the banks sell a loan down in the secondary market,
it frees up their limits for other business with them.”
In club loans, a handful of banks deal directly with a
borrower and agree among themselves the amount of money each
will contribute. Syndicated loans by comparison are ‘sold down’
to third-party banks by way of public invitation.

  

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RE: US-Arbeitsmarktdaten zwischen Anspruch und Wirklichkeit
FulgorX(6) ProfilBuddyIgnorieren (am 08.6.09 22:05)

die arbeitslosigkeit wird in den usa nicht gezählt sondern geschätzt. das liegt daran, das in den usa nie wirklich ein modernes sozialsystem aufgebaut wurde. mit den informationen aus dem sozialsystem könnte die arbeitslosigkeit gezählt werden, so muss die usa auf schätzungen zurückgreifen, die auf umfragen aufbauen.

in deutschland wird die arbeitslosikgeit gezählt. daher kann eine ganz genaue zahl genannt werden. die informationen aus deutschland sind generell genauer. so kann man zum beispiel ganz genau erfahren, wieviele arbeitslose grundsätzlich anspruch auf arbeitslosengeld haben, aber die zahlungen aus den verschiedensten gründen eingestellt wurden.

beide arten der messung der arbeitslosigkeit haben ihre vor- und nachteile. wichtig ist nur das system dahinter zu verstehen, um die statistiken auch richtig interpretieren zu können.

davon abgesehen, aus meiner sicht viel wichtiger ist momentan die tatsache, dass ein land mit der sozialen infrastruktur der usa sich eine arbeitslosigkeit von 9,4% nicht verkraften kann.

in den usa gibt es nur 26 wochen arbeitslosengeld, wenn man es überhaupt bekommt. dannach gibt es gar nichts mehr.

ich glaube nicht, dass man sich aus europäer eine arbeitslosigkeit von 9,4% in den usa vorstellen kann.

man stelle sich nur ein wien vor, in der zwar die arbeitslosigkeit änlich hoch wäre, aber es keinen anspruch auf notstandshilfe, sozialhilfe, krankenversorgung, wohungsbeihilfen, gratis kindergarten, gefördete öffentliche verkehrsmittel und wohnungen usw. gibt.

  

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USA: Echte Arbeitslosigkeit bei 15%?
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 10:46)

Der US-Arbeitsmarkt befindet sich weiterhin im Abwärtstrend. Die offizielle Arbeitslosenquote wird bis zum Jahresende ein zweistelliges Niveau erreichen. Die „inoffizielle Quote“, die auch im Arbeitsmarktbericht zu finden ist, weißt einen für ein Industrieland kaum glaublichen Wert von fast 15% aus. Damit ist fast jeder sechste US-Amerikaner arbeitslos. Insbesondere der Automobilsektor zeigt sich weiterhin schwach. Im Verarbeitenden Gewerbe unterliegt die Einstellungspolitik der US-Firmen weiterhin starken Beschränkungen. Die Rezession hat zu einem deutlichen Lagerabbau in den USA geführt, der sich zwangsläufig nicht im bisherigen Tempo fortsetzen kann. Hier zeichnet sich mittelfristig ein Boden ab, der zu einer mittelfristigen Stabilisierung der Lage beitragen wird.

  

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Chinese Investment Surges
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 12:33)

...Since the stimulus was announced in November, the nation has built 20,000 kilometers (12,430 miles) of rural roads, 445 kilometers of highway and 100,000 square meters (1.08 million square feet) of airport buildings....

Unglaublich.

----------------


June 11 (Bloomberg) -- China’s spending on factories, property and roads surged by the most in five years as the government’s 4 trillion yuan ($585 billion) stimulus package countered a record slump in exports.

Urban fixed-asset investment climbed 32.9 percent in the five months to the end of May from a year earlier, the statistics bureau said today in Beijing. Overseas shipments declined 26.4 percent last month from a year earlier, the customs bureau said.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aysjOed_Wf9s

  

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Initial U.S. Unemployment Claims Decrease More Than Estimated to 601,000
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 15:02)

June 11 (Bloomberg) -- Fewer Americans filed claims for unemployment benefits last week, indicating the deepest job cuts may be subsiding even as companies hold off on hiring.

Initial jobless claims fell by 24,000 to 601,000 in the week ended June 6, fewer than forecast and the lowest level since January, from a revised 625,000 the prior week, Labor Department figures showed today in Washington. The number of people collecting benefits rose for a 19th straight time to a record 6.82 million in the prior week.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aFutKkeWV8SQ

  

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RE: Chart zum Nachdenken - Bullenfalle oder Trendwende? gut analysiertgut analysiert
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 16:38)

>http://www.fondsprofessionell.at/redsys/searchText.php?offset=&beginDate=2009-03&endDate= 2009-06&sort=dDo&kat=&sws=bullenfalle&sid=685172

Ist zwar (für nicht Charttechniker) verblüffend, aber es gibt doch feine aber vielleicht bedeutende Unterschiede, die man bei den zwei Kurven sehen kann. Jedenfalls aber achtsam bleiben, wir könnten uns in einer entscheidenden Phase befinden ... Was sage ich, wir stehen entweder am Rande des Abgrunds oder es erwartet uns eine gewaltige langfristige Hausse.

  

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RE: Chart zum Nachdenken - Bullenfalle oder Trendwende? gut analysiertwitzig
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 17:39)

ja, ich denke die skeptiker sind noch immer dramatisch in der überzahl. börsendienste wie -wave daily- etc etc warnen ja schon seit dax 4000 dass es jetzt endlich richtig auf 2500 runterläuft. eine letzte welle noch aaaber dannn (bekommen wir iiirgendwann mal recht, ja aber wo...) denke bei dax 9000 in ...jahren haben die ewiggestrigen mit ihren ewiggestrigen vergleichcharts dann auch mal recht...
das -smart money- verlässt die wallstreet, die klugen fondsverwalter die im märz am tiefspunkt einstiegen sind natürlich seit 1.mai im sellaway und wischen ihre performance mit cosy weg...
also, sooo einfach ist das alles nicht und wenns mir einen pickel aufzieht,dann bei den sogenannten expertenkristallkugeln die maximal auf einem drittklassigen flohmarkt sinn machen.
fakt ist, die wichtigsten charts schauen ok aus, sorgen bestehen unter 4600 dax und 8200 dow. nach jahrelanger baisse und am boden grundelnden kursen (eine verdoppelung nach 85%kursverlust macht noch keinen sommer) sollte allemal eine hausse nicht so verwunderlich sein.

  

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RE: Chart zum Nachdenken - Bullenfalle oder Trendwende?
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 11.6.09 17:56)

>nach jahrelanger baisse

der DAX war im jänner 08 bei 8000 punkten, der DOW bei 13500 punkten. bis zu den tiefständen heuer waren grad mal 15 monate dazwischen. wo soll da eine jahrelange baisse gewesen sein?

  

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RE: Chart zum Nachdenken - Bullenfalle oder Trendwende?
Rang: Finanzinvest(175) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.09 09:39)

>>nach jahrelanger baisse
>
>der DAX war im jänner 08 bei 8000 punkten, der DOW bei 13500
>punkten. bis zu den tiefständen heuer waren grad mal 15 monate
>dazwischen. wo soll da eine jahrelange baisse gewesen sein?

So einfach ist das aber nicht! Wenn man sich mal so die letzten 10, 15 Jahre anschaut, kann man schon interessante Schlüsse ziehen ... Ich würde da von einer langfristigen Seitwärtsbewegung sprechen, in der wir uns befinden.

  

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China’s New Lending Doubles, Industrial Production Accelerates
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.09 08:35)

Ob da nicht gerade die Basis für zukünftige Probleme im chinesischen
Bankensystem gelegt wird?

-------------

June 12 (Bloomberg) -- China’s new lending doubled in May and industrial output and retail sales climbed more than economists estimated as government stimulus spending revived the world’s third-biggest economy.

New loans jumped to 664.5 billion yuan ($97 billion) from 318.5 billion yuan a year earlier, the central bank said today. Industrial-output growth accelerated to 8.9 percent and sales rose 15.2 percent, the statistics bureau said.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aRxi2vRajhTE

  

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Hedge Fonds geht es wieder gut
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.09 11:40)

In Wirklichkeit können die meisten doch nicht viel mehr als gehebelt
long gehen (wie sich letztes Jahr gezeigt hat)...

------------

June 12 (Bloomberg) -- Hedge funds returned an average 5.2 percent in May, the best performance in more than nine years, as they attracted more money and global markets rallied, Eurekahedge Pte said.

The Eurekahedge Hedge Fund Index, tracking more than 2,000 funds, has advanced 9.2 percent this year, according to a preliminary report by the research firm based on the 27 percent of funds that reported May performance. The industry recorded net inflows for the first time in 10 months in May, gaining $1.5 billion, while total assets rose by $5 billion, the report said.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aDhN6XyqBjZY

  

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Citigroup Bailout war bisher ein Geschäft für die USA
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.6.09 16:47)

June 12 (Bloomberg) -- U.S. taxpayers have reaped a 7.5 percent return on the $45 billion used to rescue Citigroup Inc., more than three times as much as if the money had been invested in the Standard & Poor’s 500 Index.

weiter:

http://bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=avZXeLctFmME

  

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ATX: Kurzfristige Korrektur erscheint am wahrscheinlichsten
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 13.6.09 10:35)

ATX Datum/Zeit: 12.06.2009 16:25
Quelle: Erste Bank
ATX: Kurzfristige Korrektur erscheint am wahrscheinlichsten

Der ATX konnte in dieser Woche bei mittelmäßigen Volumina erneut um 3,1% zulegen und damit einen neuen Jahreshöchststand markieren. Der Aufwärtstrend ist weiterhin voll intakt, nach dem Durchstoßen der 200-Tagesinie verlaufen nun alle wesentlichen gleitenden Durchschnitte unterhalb der ATX Linie.

Die kurzfristigen markttechnischen Indikatoren sprechen nun doch eher für eine Konsolidierung, vor allem wenn man das nachlassende (und mittlerweile divergierende) Momentum betrachtet. Der MACD liefert schon seit einigen Wochen kein eindeutiges Signal, die Trigger Linie befindet sich momentan auf dem Niveau der MACD Linie. Der RSI steht nun wieder im neutralen Bereich. Mittel- bis längerfristig schaut der Chart (bei wöchentlicher Betrachtung der Kerzencharts) jedoch nach wir vor sehr positiv aus. Der MACD steht hier eindeutig auf Kaufen und hat auch die Bestätigung seitens des DMIs.

Der nächste Widerstand ist nun die Fibonacci Linie bei 2.237 Punkten, und wir denken, dass der ATX an diesem Widerstand vorerst einmal abprallen wird. Eine kurzfristige Korrektur scheint uns daher am wahrscheinlichsten. Unterstützung sehen wir bei 2.000 Punkten.

  

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Mit Rohstoffen gegen die Teuerung interessant
Rang: nurb(10) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.6.09 13:31)

Als Mittel zur Diversifikation haben Rohstoffinvestments zuletzt versagt. Doch als Schutz gegen eine drohende Inflation wird eine Depotbeimischung künftig von großer Bedeutung sein.

Harry Markowitz war in den vergangenen Jahren ein gefragter Mann. Kaum eine Marketingabteilung in der Finanzbranche versäumte es, den US-Ökonomen, Begründer der modernen Portfoliotheorie und Nobelpreisträger zu bemühen. Es war sein wissenschaftlicher Nachweis der positiven Effekte eines diversifizierten Portfolios auf Rendite und Risiko, auf den sich Banken und Vermögensverwaltungen beriefen.

Die Idee klang simpel und einleuchtend. Da in den vergangenen Jahrzehnten nie sämtliche Anlageklassen gleichzeitig einbrachen, mache es Sinn, das Anlagevermögen eines Portfolios breit zu streuen. Also nicht nur auf Aktien und Anleihen zu setzen, sondern auch auf Immobilien, Private Equity und Rohstoffe. Dies sollte bei zugleich hohen Renditen Stabilität ins Portfolio bringen.

Der Stein der Weisen schien gefunden. Bis die Finanzkrise kam. Imvergangenen Jahr gaben die Preise auf allen diesen Märkten nach. Auch die zur Stabilisierung gedachten Rohstoffnotierungen fielen zeitgleich mit den Aktienkursen. "Es war eine Ausnahmesituation", sagt Rohstoffexperte Christoph Eibl von Tiberius Asset Management. "Dieser Gleichlauf hatte seine Ursache darin, dass die Preisanstiege fast aller Anlageklassen nicht durch fundamentale Faktoren bestimmt, sondern von Liquidität getrieben waren."

Das Argument
Eine bis dahin außergewöhnliche Entwicklung. "In normalen Zeiten unterliegen Aktien und Rohstoffe unterschiedlichen Einflussfaktoren, weshalb deren Korrelation in der Regel negativ ist", erläutert Frank Schallenberger, Leiter des Rohstoffteams der LBBW. Zum Beispiel in Phasen steigender Inflationsraten. "Diese sind für Aktien Gift, deren Kurse sinken. Die Notierungen von Rohstoffen aber steigen, wenn die Inflation sich beschleunigt."

Dabei ist es weniger das Argument der Streuung, sondern vielmehr das der Inflation, warum sich jetzt eine langfristige Beimischung von Rohstoffen im Portfolio auszahlen dürfte. Denn genau das ist es, was viele Marktbeobachter erwarten. "In Amerika und Europa findet eine starke Ausweitung der Geldmenge statt", sagt Eibl. Regierungen und Notenbanken werfen gewaltige Mengen an Liquidität auf den Markt, die Staatsverschuldung steigt, die Notenbanken kaufen Staatsanleihen auf.

All das, befürchtet Eibl, könne sich in einer steigenden Teuerungsrate niederschlagen. Könnte. "Ja, die Möglichkeit besteht, ist aber nicht zwingend", sagt Investmentexperte Heinz-Werner Rapp von Feri Family Trust.


http://www.ftd.de/asset/Image/2009/06/09/01graf_gr.gif.png


Inflationäre Entwicklung

Immerhin haben die Zentralbanken die Chance dagegenzusteuern. Doch sieht er eine andere, schlimmere Gefahr: "Die Notenbanken kaufen toxische Papiere für heimische Währung, das heißt, sie tauschen in ihrer Bilanz Qualität gegen Papiere minderer Qualität, bei denen absehbar ist, dass sie nicht zurückgezahlt werden."

Für die auf der anderen Seite der Notenbankbilanz stehende Währung bedeutet dies, dass sich auch deren Qualität verschlechtert, die Währung also an Wert verliert. "Irgendwann werden die Menschen das erkennen", sagt Finanzprofi Rapp. "Ein Vertrauensverlust in den Wert der Währung setzt ein, und dann werden die Ersten damit beginnen, die Preise für ihre Produkte zu erhöhen."

Das wäre der Beginn einer inflationären Entwicklung. In solchen Zeiten, das lehrt die Vergangenheit, suchen Anleger nach Sicherheit. Sie investieren in reale Anlagen, die, anders als Geld, das durch die Inflation entwertet wird, dem Werterhalt dienen. Wie in den Siebzigerjahren. Damals lag die Inflationsrate zeitweise dauerhaft bei über sechs Prozent pro Jahr. "Der Preis für Gold, das klassische Mittel zur Wertaufbewahrung, stieg aber von 1972 bis Ende der Siebzigerjahre von 50 auf 600 $", sagt Eibl.

>ftd

  

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Unternehmensgewinne im Aufwärtstrend witzigwitzig
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 14.6.09 14:53)

Ein Kommentar aus dem wöchentlichen Marktausblick von Raiffeisen Research
USA

Sämtliche US-Aktienindizes legten auch in der abgelaufenen Woche - weniger stark als zuvor, aber doch - zu. Die Konjunktur- Vorlaufindikatoren steigen weiter an und selbst der (nachlaufende)
Arbeitsmarkt beginnt sich bereits weitaus früher tendenziell zu stabilisieren, als dies noch vor wenigen Monaten erhofft werden durfte. Unserer Meinung nach sollte sich vorerst weiterhin eine Verstetigung der Wirtschaftsstabilisierung zeigen. Damit dürften auch die Unternehmensgewinne mittlerweile das Schlimmste hinter sich haben bzw. sollten sich zumindest die Gewinnrückgänge im Jahresvergleich in den kommenden Quartalen als rückläufig erweisen. Wir setzen insbesondere ganz kurzfristig sowie auf Jahresfrist weiter auf steigende Kurse und bestätigen unsere Kauf-Empfehlung.

Europa

Die europäischen Aktienmärkte konnten neuerlich mit einer recht positiven Entwicklung aufwarten. Der deutsche Aktienmarkt entwickelte sich hingegen vergleichsweise schwach, zumal hier die
Arcandor-Pleite auf dem Sentiment lastete (dem DAX aber im Wochenvergleich KEIN Minus bescheren konnte!). Da die Nachrichtenlage seitens der Unternehmen nach wie vor extrem dünn gesät ist, wird viel davon abhängen, wie sich die Konjunkturdaten und -vorlaufindikatoren in nächster Zeit entwickeln werden. Dass aktuell auf jeden Fall immer mehr Investoren an eine Konjunkturerholung glauben, zeigt sich weiterhin an der Entwicklung der Sektoren zueinander
(zyklische werden den defensiven tendenziell vorgezogen). Der Risikoappetit ist weiterhin vorhanden und die Investoren verfügen nach vor über genügend Liquidität.

Japan

Der Nikkei 225 Index konnte jüngst über die 10.000-Punkte-Marke springen und erreichte damit sein höchstes Niveau seit mehr als acht Monaten. Neue Signale für eine Wirtschaftsstabilisierung in
China und den USA sorgen für Zuversicht, dass auch die japanische Volkswirtschaft das Schlimmste hinter sich haben könnte. Gleichwohl die Unternehmensgewinne frühestens 2010 drehen, werden die sich abzeichnende Konjunkturwende und ein zunächst weiter abwertender Yen japanische Aktien beflügeln.

  

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Zwischen Gier und Angst
Rang: Hubertus(161) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.09 11:42)


Umfrage
Kaum gehen die Kurse an den Aktienbörsen wieder in die Höhe, regt sich schon die Gier der Anleger. trendinvest befragte Private-Banking-Experten, was sie Kunden raten, die sich über die niedrigen Sparbuchzinsen empören.

Aktien bringen Prozente
Werner Zenz, Vorstand Private Banking und Wertpapiere, Bankhaus Spängler, Salzburg

Die aufkeimende Sehnsucht nach höheren Erträgen überrascht Zenz nicht: "Schließlich lagen die Geldmarktzinsen noch im Dezember bei knapp fünf Prozent, heute dümpeln sie bei mageren ein Prozent." Zwar bieten Staatsanleihen höhere Renditen, doch sei hier Vorsicht geboten: "Das Zinsänderungsrisiko ist mittel- bis langfristig erheblich, daher beschränken wir uns auf Laufzeiten von maximal zwei, drei Jahren. Fettere Renditen sollten Unternehmensanleihen und - wenn es das persönliche Risikoprofil zulässt - High-Yield-Bonds bringen."

Für Dollar-Anleihen kann sich Zenz wegen der Gefahr wieder steigender Zinsen und des tendenziell schwachen Greenbacks nicht erwärmen. Auch für inflationsgeschützte Anleihen sei die Zeit noch nicht reif: "Die Teuerung wird erst steigen, wenn sich die Lohn-Preis-Spirale zu drehen beginnt." Diese Gefahr besteht derzeit kaum. Auf Aktien sollte man dagegen lieber nicht verzichten, sagt Zenz: "In Zeiten, da eine breite Streuung über alle Assetklassen entscheidend ist, kommt man an Dividendenpapieren nicht vorbei, wenn man mehr Rendite erzielen will als auf dem Geldmarkt."

Mutige gewinnen
Heinz Mayer, Vorstandsmitglied Schoellerbank, Salzburg

Wer es sich nicht zutraue, Aktien zu kaufen, wenn die Welt untergeht, und zu verkaufen, sobald sich die Wirtschaftslage entspannt, der sollte, so Mayer, "der Börse den Rücken zudrehen". Antizyklisches Investieren sei angesagt, und in den nächsten zwei, drei Jahren auch eine ordentliche Portion Opportunismus, denn die aktuelle Börsenrally sei nicht die Vorwegnahme einer Erholung, sondern eine Korrektur, die bis in den Sommer, vielleicht auch in den Herbst anhalten könnte. Aktuelle Chancen ortet Mayer in den Anomalien bei den Credit-Spreads, den Zinsaufschlägen diverser Rentensegmente untereinander - speziell bei Anleihen erstklassiger Bankinstitute: "Die sind zu Unrecht im Gerede, weil sie sicher überleben werden."

Auch mit kapitalgarantierten Sekundärmarktpapieren, etwa von ING oder Barclays, die derzeit deutlich unter pari notieren und somit teils steuerfreie Erträge liefern, könne man stressfrei eine Rendite von rund vier Prozent lukrieren, wobei man angesichts der aktuellen Zinssituation Restlaufzeiten von maximal zwei, drei Jahren wählen sollte.

Nur kein Übermut
Christian Ohswald, Leiter Raiffeisen Private Banking Wien

Die Krise habe ihm eine wertvolle Erkenntnis gebracht, sagt Ohswald: "Die starre Risikoklassifizierung des Kunden gemäß MiFid-Auflagen hat den Elchtest nicht bestanden." Viele hätten beim Blick ins Portfolio plötzlich festgestellt, dass dessen Inhalt ihrem Anlageverständnis überhaupt nicht entsprach. Deshalb sei laufende Beratung heute wichtiger denn je - aber auch eine bessere, selbstkritische Selbsteinschätzung des Kunden.

So gesehen sollte die gegenwärtige Kursrally nicht übermütig machen. "Angesagt sind Unternehmensanleihen, Bankobligationen und Partizipationsscheine der großen Institute", ist Ohswald überzeugt. Der Vorteil: "Corporate Bonds federn die hohe Volatilität der Aktienmärkte durch die fixe Couponzahlung ab, und die Coupons liegen meist deutlich über der Dividende." Als stabilisierende Beimischung rät Ohswald etwa zu geschlossenen Immobilienfonds: "Da wird man zum Teilhaber und kann sich mit dem Objekt identifizieren."

Rendite erfordert Risiko
Bernhard Ramsauer, Vorstandschef Bank Sal. Oppenheim, Wien

Mehr als zwei bis drei Prozent Rendite sollten sich konservative Anleger derzeit nicht erwarten - warnt Ramsauer. Da es aber gelte, den Geldmarkt mit seiner bescheidenen Verzinsung von bloß einem Prozent zu schlagen, sei das durchaus machbar. Inflation ist für Ramsauer jedenfalls kein Thema: "Die Liquidität hängt zwischen Nationalbank und Geldinstituten, sollte sie den Markt überschwemmen, werden die Nationalbankmechanismen greifen."

Eines sollten die Anleger aus der Krise jedenfalls gelernt haben: "There is no free lunch" - hohe Renditen erkaufe man sich nur mit hohem Risiko. "Wer fünf bis sechs Prozent anstrebt, muss schon auf Corporate Bonds zurück- greifen - und soll sich dabei angesichts der steilen Zinskurve auf maximale Laufzeiten von vier bis fünf Jahren einlassen", rät Ramsauer. Darüber hinaus sei eine Beimischung von Aktien unerlässlich und eine Absicherung etwa mithilfe von Protect-Zertifikaten auf Indizes durchaus sinnvoll.

Flexibilität ist gefragt
Susanne Höllinger, Leiterin Erste Private Banking, Wien

Dass sich die Wirtschaftslage schon substanziell geändert habe, bezweifelt Höllinger: "Wir müssen uns in den kommenden Monaten, vielleicht bis zu eineinhalb Jahre auf stärkere Aktienkursschwankungen einstellen." Jetzt sei die Zeit für Trader, mit buy-and-hold könne man kaum etwas verdienen. Sie erwartet aber, dass Investmentfonds dank ihrer Streuung eine Renaissance erleben dürften. Mittlerweile sei die Gier nach höheren Renditen längst wieder erwacht, berichtet Höllinger.

Wer mehr lukrieren will, als das Sparkonto hergibt, sollte sich auf Corporate Bonds konzentrieren, die immer noch mit respektablen Zinsaufschlägen locken: "Das ist eine risikoschonende Variante, aber wegen der Gefahr einer Zinsänderung sollte man Laufzeiten von maximal fünf, eher vier Jahren ins Auge fassen." Das neuerliche Interesse an kapitalgarantierten Produkten bestehe im Übrigen durchaus zu Recht, sofern es um "leicht verständliche Papiere mit klaren Rahmenbedingungen wie etwa Bonuszertifikate geht".

Streuung ist Trumpf
Martin Mikulik, Chief Investment Officer Capital Bank, Graz

Wer das Glück hatte, rechtzeitig bei der gegenwärtigen Kursrally eingestiegen zu sein, sollte seine Aktienquote nun langsam wieder reduzieren, rät der Experte der Capital Bank. Schließlich zweifelt er daran, dass der Scheitelpunkt der Krise schon erreicht wurde. Vor allem im Finanzbereich gebe es noch eine Reihe ungelöster Probleme, aber auch die steigende Arbeitslosigkeit sowie die merkliche Abschwächung der Realwirtschaft bereiten ihm weiterhin Sorgen.

In der Vergangenheit hätten die meisten Investoren eine - im Verhältnis zu ihrer Risikobereitschaft - viel zu hohe Aktienquote in ihrem Portefeuille gehalten. Deshalb will Mikulik die Anleger dazu bewegen, ihre Portfolios breiter zu streuen, wobei er da unter anderem an Unternehmensanleihen denkt, aber auch an Aktien von Value-Unternehmen wie Nestlé, die mit soliden Bilanzen und stetem Wachstum -auch in Krisenzeiten - punkten.


Quelle: Trend vom 15.06.2006



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Gruß

  

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Foreign Direct Investment in China Tumbles on Crisis
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.09 14:08)

Foreign Direct Investment in China Tumbles on Crisis

June 15 (Bloomberg) -- Foreign direct investment in China
fell for an eighth month from a year earlier as companies cut
spending to weather the worst economic slump since the Great
Depression.
Investment slid 17.8 percent in May to $6.38 billion, the
commerce ministry said at a briefing in Beijing today, after
falling 22.5 percent in April.
China is relying on government-led spending under a 4
trillion yuan ($586 billion) stimulus plan to revive growth.
Investment from abroad may increase when the global economy
recovers from what the World Bank forecasts will be a
contraction of almost 3 percent this year.
“Companies have just been trying to survive the crisis, I
don’t think they’re in the mood for aggressive overseas
expansion,” said Wang Qing, chief Asia economist for Morgan
Stanley in Hong Kong. “It’s too soon to see a pick-up.”
For the first five months of the year, foreign direct
investment declined 20.4 percent.
Premier Wen Jiabao cautioned during a tour of Hunan
province on June 12 and 13 that the world economic outlook
remains unclear, the government said in a statement on its Web
site yesterday. China has yet to establish solid foundations for
a recovery, he added.
The Chinese economy expanded 6.1 percent in the first
quarter from a year earlier, the slowest pace in almost a decade.
Full-year growth may be 7.5 percent, according to a Bloomberg
News survey of economists last month.

Overcapacity, Unemployment

The nation’s economic problems include slumping exports,
falling profits, industrial overcapacity, unemployment and
potential budget shortfalls, the premier said. Positive signs
include a bumper summer harvest, gains in retail sales,
rebounding industrial output, improving market confidence and
faster growth in urban fixed-asset investment, Wen said.
China “mustn’t underestimate” the difficulties and needs
to prepare to tackle them over “a long-term,” the premier said.
Foreign-invested businesses account for 30 percent of
industrial output, 55 percent of trade and 11 percent of urban
jobs, according to the commerce ministry.
China will further relax and streamline procedures for
investment from abroad, commerce ministry spokesman Yao Jian
said at today’s briefing. The nation wants to create jobs and to
attract money for high-technology industries, backward regions,
and environmental protection, Yao said.
Tesco Plc , the biggest U.K. retailer, is among foreign
companies still expanding in China, saying it will spend an
average of 500 million yuan ($73 million) on each of four new
shopping centers.

  

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IMF Raises Forecast for U.S. Economy
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 15.6.09 15:05)

IMF Raises Forecast for U.S. Economy, Calls for Exit Strategies

June 15 (Bloomberg) -- The International Monetary Fund,
which has rescued economies from Pakistan to Iceland in the past
year, raised its outlook for the U.S. and called for steps to
reduce concern about rising public debt and inflation.
The IMF forecasts the world’s largest economy will contract
2.5 percent this year before expanding 0.75 percent in 2010,
according to a statement today after an annual staff analysis of
the U.S. In the IMF’s World Economic Outlook report released in
April, the U.S. was forecast to contract 2.8 percent this year
before stalling in 2010.
The Washington-based lender said a “gradual” recovery is
likely with downside risks “tilted to the upside.” The Federal
Reserve could ease credit further if conditions worsen and
additional fiscal stimulus “could also be considered” in the
event the economy doesn’t bounce back, the IMF said.
“The combination of financial strains and ongoing
adjustments in the housing and labor markets is expected to
restrain growth for some time, with a solid recovery projected
to emerge only in mid-2010,” the IMF staff report said.
Today’s statement said a solid recovery is unlikely until
the middle of next year as unemployment peaks close to 10
percent.
The report praised the efforts of the Fed, the Obama
administration and Congress, calling the economic stimulus
package “well targeted” and saying monetary policy is
relieving financial strains. It also warns that the
extraordinary measures required to stabilize the economy and
financial markets must be followed by a plan to unwind them as
soon as possible to avoid a rise in inflation.

Inflation Concern

“Monetary and fiscal stimulus may stoke concerns about
inflation and rising debt, exerting upward pressure on interest
rates,” the statement said. “Unwinding interventions will pose
major challenges, and -- given the high level of cross-border
competition in the financial sector -- will need to be
coordinated internationally to facilitate a smooth exit.”
The U.S. jobless rate climbed to 9.4 percent in May, the
highest since 1983, according to Labor Department data. Falling
home prices, coupled with near-record low mortgage rates and tax
credits for first-time buyers, may help bring an end to the
worst residential construction slump in seven decades. Reports
this week are forecast to show builders began work on more
houses as sales steadied and consumer prices rose.
The IMF projects the U.S. stimulus package will raise gross
domestic product growth by 1 percent this year and 0.25 percent
in 2010. The fund also said additional spending could also be
considered.

Deficits Rising

The IMF staff projects federal deficits will average 9
percent of GDP from 2009 through 2011, and public debt will
almost double to 75 percent of GDP.
The increased debt “may put significant pressure on
Treasury bond rates,” the fund said.
Along with fiscal measures, the IMF staff mission offered
its analysis of the American financial industry, saying that
while steps taken by the Federal Reserve and Federal Deposit
Insurance Corp. have “done much to stabilize financial
conditions,” its unclear whether the administration’s Public-
Private Investment Program will be used effectively.
The fund cautioned that the “ramping up” of the Term-
Asset Backed Securities Loan Facility, known as TALF, and
further purchases of Treasury debt and mortgage-backed
securities could “substantially” inflate the Fed’s balance
sheet.

  

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Automarkt Europa schrumpft zum 13. Mal in Folge
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 16.6.09 22:10)

Automarkt Europa schrumpft zum 13. Mal in Folge
16.06.2009 | 09:56 | (DiePresse.com)

Im Mai 2009 wurden in Europa mit 1,27 Millionen Autos um 4,9 Prozent weniger verkauft als noch im Mai 2008. Einige Hersteller konnten jedoch stark zulegen, auch in einigen wenigen Ländern wurden mehr neue Wagen abgesetzt.

Die Pkw-Neuzulassungen sind in Europa den dreizehnten Monat in Folge zurückgegangen, konkret um 4,92 Prozent auf rund 1,27 Millionen Fahrzeuge. Das teilte der Verband der europäischen Automobilhersteller (ACEA) am Dienstag in Brüssel mit. In den vergangenen fünf Monaten habe der Rückgang damit insgesamt 13,9 Prozent betragen.

http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/487478/index.do

  

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Futures wieder normal
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.09 09:04)

June 19 (Bloomberg) -- Futures traders are demanding the smallest discounts to speculate on European stocks since June 2007 as equities rally and financial markets recover from last year’s credit seizure.

Markdowns that traders require to exchange the current Dow Jones Euro Stoxx 50 Index futures contract, which expires today, for one that matures in three months was 2.63 index points as of June 17, according to estimates by Frankfurt-based Deutsche Bank AG. The discount averaged 8 points in the two weeks leading up to the December expiration, the widest difference since the data began in March 2006.

The narrowing gap for the so-called rollover shows traders are growing less concerned about financial markets freezing again, like they did when Lehman Brothers Holdings Inc. collapsed in September. It also suggests that investors are growing less pessimistic about stocks in the benchmark index for the euro region’s biggest companies.

“The last remnants of the panic are vanishing,” said Gunnar Stangl, the head of portfolio strategy at Commerzbank AG in Frankfurt. “A normally operating futures market is yet another sign confirming that the panic is over.”

Rollover discounts compare the spread between the market values of current and approaching futures contracts and their so-called theoretical fair values.

weiter:

http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aNg4zdA6AhaY

  

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Der ultimative Grund, Warum die Börse STEIGEN sollte...
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.09 15:36)

... ist folgende Meldung. Die Deutsche Bank AG glaubt jetzt an fallenden Kurse.


Aber. Im Jahr 2007 war sie bullisch -> es fielen die Kurse.

Jetzt ist sie bearish (weil wahrscheinlich unterinvestiert...) -> die Kurse sollten daher steigen.

Conclusio: Mache das Gegenteil, was die DB sagt! Einen besseren Kontraindikator gibt es nicht!

Man beachte die Vorhersage auf 2 Jahrzehnte! Unglaublich!


lg
Ottakringer



FRANKFURT (dpa-AFX) - Der europäische Aktienmarkt wird im langfristigen
historischen Trend laut den Experten der Deutschen Bank weiter fallen. Der
Tiefststand im Bärenmarkt wäre auf lange Sicht noch nicht erreicht, schrieb
Analyst Jim Reid in einer Studie vom Freitag. Die Experten glauben, dass eine
Korrektur der Märkte bis zu zwei Jahrzehnte dauern könne.


Im Zuge der Finanzkrise haben fast alle westlichen Staaten ihre Wirtschaft mit
milliardenschweren Hilfspaketen gestützt. Die dadurch entstandene Schuldenlast
könnte zwar mittelfristig durch Inflation abgeschwächt werden. Das bliebe
allerdings nicht ohne Folgen für den Aktienmarkt, denn auch dort würden durch
Inflation die Bewertungen sinken.

Selbst wenn es bis Jahresende und 2010 zu einer Rally käme, würde das am
langfristigen Trend nach unten nichts ändern, meinte Jim Reid./mh/la

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RE: Der ultimative Grund, Warum die Börse STEIGEN sollte...
Rang: dragus(12) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.09 17:50)

... Selbst wenn es bis Jahresende und 2010 zu einer Rally käme, würde das am langfristigen Trend nach unten nichts ändern, meinte Jim Reid./mh/la ...

aber - das weiss sogar ich - ist der chart nach oben offen
hört aber bei null auf - also langfristieg eher immer seteigen

  

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RE: Der ultimative Grund, Warum die Börse STEIGEN sollte...
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.6.09 19:21)

Kein Mensch weiß was in den nächsten 6 Monaten passiert, geschweige
denn in 10 oder 20 Jahren.
Aber wenn er meint...

>Man beachte die Vorhersage auf 2 Jahrzehnte! Unglaublich!
>
>FRANKFURT (dpa-AFX) - Der europäische Aktienmarkt wird im
>langfristigen
>historischen Trend laut den Experten der Deutschen Bank weiter
>fallen. Der
>Tiefststand im Bärenmarkt wäre auf lange Sicht noch nicht
>erreicht, schrieb
>Analyst Jim Reid in einer Studie vom Freitag. Die Experten
>glauben, dass eine
>Korrektur der Märkte bis zu zwei Jahrzehnte dauern könne.

  

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Schnitt oder Schuss - jedenfalls golden!
Rang: DrEvil(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.6.09 21:02)

Überraschung: Die Börsen stehen kurz vor einem ganz starken Kaufsignal - dem "Golden Cross", an dem die 50-Tages-Linie die 200er von unten nach oben schneidet. Davor sind aber noch Rücksetzer möglich.

Machen wir uns doch nichts vor: Kein Mensch weiß, wie es in dieser Wirtschaftskrise weitergehen wird. Notenbanker und Politiker tappen ebenso im Dunkeln wie Analysten, Wirtschaftsforscher und Industriemanager. Der eine (etwa Fed-Chef Ben Bernanke oder Salzgitter-CEO Wolfgang Leese) sieht den Tiefpunkt bereits hinter uns, der andere (zuletzt Siemens-Boss Peter Löscher und IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn) sieht noch kein Licht am Ende des Tunnels bzw. orakelt, dass der Höhepunkt der Krise sogar noch bevorstehen könnte. Wieder andere warnen vor den Langzeitfolgen der staatlichen Hilfsmaßnahmen.

Genauso unterschiedlich und teils widersprüchlich fallen die aktuellen Konjunkturindikatoren aus. Für Anleger ist dieses tagtägliche Schwanken zwischen hui und pfui, Gier und Angst, Kauflust und Verkaufspanik nervenaufreibend - und mitunter auch teuer. Nicht umsonst lautet eine alte Weisheit "Hin und her macht Taschen leer".

Wieso also nicht einfach all diese widersprüchlichen News und Daten ignorieren, eine längerfristige Strategie fahren und auf den Markt vertrauen? Der hat ja bekanntlich immer recht, und tatsächlich war auch diese Krise bereits eingepreist, als sie noch gar nicht absehbar war. Wer wiederum auf den Markt hören will, der muss sich mit Charttechnik befassen.

Das schreckt viele (Klein-)Anleger ab. Dabei ist Charttechnik nicht zwangsläufig kompliziert. Es gibt eine ebenso alte wie einfache und trotzdem auch effektive Methodik, die sehr schön mittel- und langfristige Kauf- und Verkaufssignale zeigt und es damit ermöglicht, große Trends vorauszusehen und "mitzunehmen".

Signale

Dabei gibt schlicht und einfach das Schneiden von kurz und langfristigen, also schnellen und langsamen, Moving Averages (gleitenden Durchschnitten) die jeweiligen Signale. Ein klares Kaufsignal entsteht dabei, wenn ein schneller gleitender Durchschnitt einen langsamen von unten nach oben schneidet. Dann geht die Post ab. Dieses Signal ist umso stärker und signifikanter, als es doch relativ selten vorkommt.

Das Ganze nennt sich - Nomen est Omen - "Golden Cross". Und besonders stark ist dieses Kaufsignal, wenn die 50-Tages-Linie die 200-Tages- Linie nach oben durchbricht. Charttechniker sehen darin einen Stimmungsumschwung von einem Bären- in einen Bullenmarkt. Und genau davor - das heißt, genau gesagt kurz davor - stehen wir jetzt in praktisch allen wichtigen Märkten, und dementsprechend auch bei einer Vielzahl an Einzelaktien. Die 100-Tages-Linie wurde von der "50er" bereits geschnitten, jetzt nähert sich der schnelle Moving Average auch der 200-Tages-Linie. Diese sah er im übrigen seit Dezember 2007 nur noch von unten.

Was Anleger erwartet, wenn das Golden Cross tatsächlich gelingt, ist höchst erfreulich und historisch eindrucksvoll belegt. Dazu hat sich der INVESTOR den Chartverlauf während historischer Krisen wie jener nach dem Platzen der New Economy-Blase mit anschließendem 9/11-Schock angeschaut. Und siehe da: Ab dem Golden Cross ging es stets tatsächlich rasant bergauf. Zwar erwischte man damit keine Extrema (doch das absolute Tief erwischt ohnehin praktisch niemand), längerfristig war das Timing mit einem Einstieg beim Golden Cross aber exzellent (siehe Charts*).

Rückschlagsrisiko

So weit, so gut. Leider ist die Sache aber aktuell noch nicht gegessen. Denn noch kam es in großen Indizes wie dem S&P 500 zu keinem "goldenen Schnitt". Und die Geschichte zeigt, dass es manchmal dann doch noch einmal runter geht. Das war auch 2003 so, als es bereits ganz nach "Golden Cross" roch, die Kurse dann aber doch noch einmal abschmierten (siehe Grafik*). Das könnte uns jetzt auch blühen, wobei schon ein positiver Unterschied auffällt: Aktuell haben die Kurse bereits die 200-Tages-Linie durchbrochen - das war bei den historischen Rücksetzern nicht bzw. wenn es dann so war, erfolgte rasch das Golden Cross samt anschließender Rally.

Ein Störfeuer ist aktuell aber der Dow Jones Transportation Index, ein klassischer zyklischer Vorläufer. Und der sieht die 200- Tages-Linie bereits wieder von unten. Doch egal: Relativ kurz nach besagten Rückfällen ist dann aber stets doch das Golden Cross geglückt - und alles wurde gut.

Aus dem Lehrbuch

Nun könnte man meinen, diesmal ist sowieso alles anders, weil diese Krise ja so einzigartig und grässlich ist. Also zählt auch die Charttechnik nichts. Dem möchten wir entgegenhalten, dass zuletzt alles lehrbuchmäßig verlaufen ist. Technische Indikatoren wie ein konträr zu den fallenden Kursen bereits steigender MACD (ein Trendfolger, der die Differenz zwischen einem langen und kurzen Moving Average misst) haben, nebst sinkender Umsätze, damals wie heute vorzeitig signalisiert, dass der Abwärtstrend nicht mehr voll intakt ist und die Kräfte der Bären schwinden. (siehe Chart*). Das war auch diesmal so, worauf wir auch mehrmals hingewiesen haben.

Als nächstes folgte historisch stets das "Golden Cross" als handfestes Kaufsignal. Dass die Umsätze während der jüngsten Erholung dürftig waren, stört, war aber auch immer so. Schließlich ist die Masse an verängstigten Anlegern in der ersten Erholungsphase, auch wenn leichte Gier schon wieder da ist (siehe Seite 5*), noch nicht voll mit dabei. Fazit: Es wird ganz spannend. Anleger sollten dranbleiben - wir bleiben es auch.

Alle Charts & Grafiken finden Sie im INVESTORkompakt vom 19.06.
Wirtschaftsblatt.at
19.06.2009

  

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ATX: Erste Bank glaubt nicht an den ganz großen Einbruch
Rang: Lauda(20) ProfilBuddyIgnorieren (am 21.6.09 17:01)

ATX Datum/Zeit: 19.06.2009 15:18
Quelle: Erste Bank
ATX: Erste Bank glaubt nicht an den ganz großen Einbruch

In dieser Woche fand die von vielen erwartete (erste Phase der) Korrektur statt, der ATX verlor auf Wochensicht 7,4%. Eine positive Aktienkursentwicklung zeigten nur drei Unternehmen, darunter die Telekom Austria (+4,1%), bei der es erneut Gerüchte um eine mögliche Ausgliederung der Festnetz Infrastruktur (und damit auch der dort beschäftigten Beamten) gab, deren Aktie wir aber in unseren neuen Analyse erneut „nur“ neutral gegenüberstehen. Die RHI konnte nach einer Kaufen Empfehlung ebenfalls zulegen, und zwar um 2,3%. Unter den Gewinnern war auch die AUA (+0,7%), die Intercell als viertstärkste ATX Aktie ging unverändert aus der Woche. Verlierer hingegen gab es eine ganze Menge. Der Flughafen verlor 15,2%. Zwar gab es keinen Newsflow, nach den anhaltenden Problemen und Unsicherheiten (rückgängige Passagierzahlen, AUA, Skylink) nähert sich die Aktie nun wieder unserem Kursziel. Die OMV korrigierte um 14,5%, wobei hier neben kurzfristig rückgängigen Ölpreisen auch ein Verkaufsempfehlung einer Bank eine Rolle gespielt habe dürfte. Für uns ist die OMV jedoch nach wie vor eine klare Kaufempfehlung. Die voestalpine verlor 14,2% in einem allgemein schwachen Stahlsektor.

Ansonsten gab es nur wenige Neuigkeiten. Wienerberger wurde von Standard & Poor’s zurückgestuft und verliert damit ihr Investmentgrade Rating. Die Aktie gab um 12,3% nach. In der nächsten Woche bleibt es ruhig. Neben Bene und Polytech werden auch HTI und phion berichten. Die STRABAG wird nächsten Freitag ihre Dividende in Höhe von EUR 0,55 pro Aktie ausschütten. Was die weitere Entwicklung des ATX angeht, sehen wir kurzfristig noch immer ein wenig Platz nach unten, an den ganz großen Einbruch glauben wir allerdings nicht. Für die nächsten Wochen sind eine Seitwärtsbewegung bzw. noch eine Fortsetzung der Konsolidierungsphase die wahrscheinlichsten Szenarien.

  

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Kundeneinteilung in LEO's und AD's witziginteressantinteressant
Rang: thunderroad(326) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.09 09:44)

Tobias Sternberg*, 29, war fünf Jahre lang Berater bei der HypoVereinsbank, danach drei Jahre im Private Banking bei einer Sparkasse. Seit Jahresbeginn arbeitet er als unabhängiger Berater. Der "Welt am Sonntag" gibt er Einblicke in die Arbeitswelt der Banken.

"Mein Job in der Bank hat sich von dem in der Sparkasse nicht groß unterschieden. Wie gearbeitet wird, hängt bei Sparkassen wohl stärker davon ab, in welcher Filiale man beschäftigt ist, da gibt es Unterschiede. Dass überall die Produkte der Hausbank verkauft wurden, versteht sich ja fast schon von selbst, das bringt nun mal die besten Margen. Um die an den Mann zu bringen, mussten wir bei der HVB fünf Termine am Tag machen, also 25 in der Woche. Montags wurde in der Beraterrunde besprochen, welches Produkt vorrangig zu verkaufen sei und wer wie viele Einheiten verkaufen sollte.

Bei der Sparkasse hatte ich zuletzt ein Depotvolumen von 30 Millionen Euro, dazu 60 Millionen liquides Anlagevolumen. Daraus sollte ich Wertpapier-Erträge von 400 000 Euro im Jahr erwirtschaften. Der Druck, diese Ziele zu erreichen, war groß. Manchmal musste man die Depots auch umschichten, obwohl objektiv kein Handlungsbedarf besteht. Nur durch dieses ,Umdrehen' fließen die Transaktionsgebühren. Am besten geht das mit geschlossenen Fonds, da bleiben schon mal zehn Prozent hängen. Neue Produkte wie Zertifikate wurden auch grundsätzlich in der Zeichnungsfrist verkauft, nur da gibt es die hohen Margen für die Bank. Preiswerte Indexfonds, ETFs, durften wir nicht verkaufen - mit ihnen verdient die Bank ja nichts.

Dass es nun Zertifikate von Lehman Brothers sind, die die mangelhafte Beratung vieler Kunden transparent machen, ist reiner Zufall. Papiere von Merrill Lynch oder anderen Emittenten wurden mit denselben Methoden verkauft, auch hier meist an die LEOs, die leicht erreichbaren Opfer, oder die AD-Kunden genannten Alten und Doofen. Dabei waren die Produkte oft so kompliziert, dass sie die Berater selbst nicht verstanden haben. Wer gut verkauft, der bekommt am Jahresende einen Bonus von vielleicht 5000 Euro brutto. Oft gibt es auch Reisen, Konzertkarten oder ein gutes Abendessen als Anreiz. Wer unter seinen Zielen blieb, bekam schon mal einen Verkaufstrainer an die Seite, um die Gespräche zu optimieren. Da wurde dann etwa drauf hingewiesen, wie man Einwände am besten zerstreut.

Druck kommt aber auch von innen: Montags werden die Listen der Vorwoche in der Runde ausgewertet. Wer seine Zahlen nicht gebracht hat, muss sich unangenehme Fragen anhören. Dazu gibt es Rennlisten, auf denen der jeweils aktuelle Stand der Verkaufserfolge für jeden in der Bank ersichtlich ist. Mit der Lehman-Pleite ist alles noch schlimmer geworden. Wütende Kunden kamen in die Filiale, um die Berater zur Rede zu stellen, was sie ihnen da verkauft haben. Viele Kollegen liefen danach heulend durch die Filiale. Gesundheitliche Probleme waren an der Tagesordnung. Die Kunden waren natürlich auch für neue Abschlüsse ,verbrannt'. Der Druck, den übrigen etwas zu verkaufen, wuchs somit noch. Ich bezweifle, dass sich inzwischen etwas geändert hat. Für mich ist dieses System am Ende. Das war mein Grund auszusteigen."

  

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RE: Kundeneinteilung in LEO's und AD's
Rang: shareholder(102) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.09 09:57)

>Bei der Sparkasse hatte ich zuletzt ein Depotvolumen von 30
>Millionen Euro, dazu 60 Millionen liquides Anlagevolumen.
>Daraus sollte ich Wertpapier-Erträge von 400 000 Euro im Jahr
>erwirtschaften. Der Druck, diese Ziele zu erreichen, war groß.

also wenn er bei den liquiden mitteln nur eine marge von ~0,67% hatte konnte der gestresste herr ein ganze jahr lang urlaub machen.

ich glaub der hat sich bei den millionen wahrscheinlich einen nuller zuviel gegönnt.

  

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RE: Kundeneinteilung in LEO's und AD's
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.09 19:21)

>AD-Kunden genannten Alten und Doofen. Dabei waren die Produkte
>oft so kompliziert, dass sie die Berater selbst nicht
>verstanden haben. Wer gut verkauft, der bekommt am Jahresende

Es ist so wie in jeder Branche. Nur ist der Schaden halt nicht so
groß wenn z.B. der Baumarkt-Verkäufer eine ungeeignete Farbe
empfiehlt...

  

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RE: Kundeneinteilung in LEO's und AD's
Rang: wasnun(28) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.09 19:53)

... oder der Schaden kann nicht gemessen werden...

  

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Nowotny Says ECB Likely to Keep Interest Rates Steady Into 2010
Rang: Finanzer(573) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.09 11:27)

Nowotny Says ECB Likely to Keep Interest Rates Steady Into 2010

June 22 (Bloomberg) -- European Central Bank Governing
Council member Ewald Nowotny said the bank is likely to keep
interest rates steady for at least the rest of the year.
The ECB won’t substantially alter its assessment of the
economic outlook and “therefore I also don’t see a likelihood
for rate changes,” Nowotny, who heads Austria’s central bank,
said in an interview in Vienna on June 19. “If the economy is
developing in the way that we expect, I do not see a perspective
for this year and we will need to look again next year.”
The ECB kept its benchmark rate at a record low of 1
percent this month and said it expects the euro-region economy
to contract about 4.6 percent this year before returning to
growth by the middle of 2010. The Frankfurt-based bank will step
up its response to the crisis tomorrow when it launches its
first auction of 12-month money for banks at the benchmark rate.
While the ECB has left the door open for another rate cut
if needed, Nowotny said commercial banks are expected to show
“substantial interest” in the 12-month loans and suggested
that’s partly because they understand the cost of borrowing is
unlikely to drop further.
At the same time, he indicated the ECB has room to hold
rates at their historic low to help the economy out of its slump
and prevent an extended period of stagnation.
“Banks know the ECB is following a policy of the steady
hand so they don’t expect fast changes in the interest rate,”
Nowotny said. “And I think banks more or less also share our
expectations regarding the economic outlook.”

Need for Caution

While there are signs Europe’s worst recession since World
War II is abating, unemployment is projected to keep climbing as
companies continue to retrench.
“I do see positive signs but I also see, with regards to
the economy, with regards to unemployment, some challenges,”
Nowotny said. “To a certain extent the worst may be behind us,
but there is still the need to be cautious with regard to future
developments. As we do not see inflation risks, the ECB is also
free to contribute to fighting the deep recession. It is
necessary to use all possible means to secure a recovery.”
The ECB will start buying 60 billion euros ($84 billion) of
covered bonds next month to encourage the flow of credit.
Nowotny said policy makers agreed on technical details for the
program last week. The purchases will be carried out mainly by
the 16 national central banks in the euro region and the
maturities of the bonds won’t exceed five years, he said.

Weber’s Call

Germany’s Axel Weber has said the ECB should raise interest
rates and withdraw extra liquidity quickly once the economy
starts to gather strength in order to prevent a build-up of
inflationary pressures.
Nowotny said while it is “quite obvious” that the ECB has
to unwind its expansionary monetary policy at some point, “the
exit strategy has to be seen in a macroeconomic context.” He
said the ECB expects the economy to start growing again at a
“low” rate in the second quarter of 2010.
Economists don’t expect the ECB to start raising rates
before the fourth quarter of 2010, a Bloomberg survey shows.
“I cannot tell you what would be the interest rate in the
fourth quarter of next year and nobody can seriously say that,”
Nowotny said. “If the outlook changes, then of course policy
responses would be needed. For the time being I can say that the
policy of the ECB has been adequate for the economic situation
as we have it, and I personally am a strong supporter of a
steady-hand policy approach. The ECB should not and will not
make any abrupt changes.”

  

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Investmentbanking: Es locken die fettesten Boni aller Zeiten
Rang: Warren Buffett(3546) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.09 21:30)

Wie schon gesagt - es wird sich nichts ändern.

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Investmentbanking: Es locken die fettesten Boni aller Zeiten
Der Kampf gegen die Finanzkrise macht es möglich, dass Investmentbanken so viel verdienen wie noch nie. Auch der Geldregen für die Angestellten dürfte in die Geschichte eingehen.

An der Wall Street und in der Londoner City atmen die Bankangestellten auf. Denn die Rückzahlung großer staatlicher Hilfspakete macht es möglich, dass in diesem Jahr doch noch Bonuszahlungen ausgeschüttet werden. Wie es aussieht, wird es der wärmste Geldregen aller Zeiten. So erwartet die Bediensteten von Goldman Sachs das größte Bonusprogramm in der 140 jährigen Firmengeschichte, berichtet die englische Wochenzeitung "Observer".

Goldman Sachs war eine von jenen Banken, die Mittwoch vergangener Woche ihre milliardenschweren Support-Zahlungen an die US-Regierung zurückgaben. Die Rückzahlung von Goldman Sachs belief sich auf zehn Milliarden Dollar. Bereits wenige Tage später wurden die Mitarbeiter von Goldman Sachs informiert, dass sich die Geschäftsausssichten der Bank außerordentlich verbessert hätten, die Bonuszahlungen steigen würden. Es könnte sogar passieren, dass sich das Jahresergebnis 2009 als das profitabelste aller Zeiten erweise. Die Detailergebnisse zum zweiten Quartal gibt es zwar erst im kommenden Monat, doch es zeichne sich bereits ein Wachstumssprung ab.

Staatsschulden sind einträgliches Geschäft

Warum geht es den Banken gerade in der Wirtschaftskrise so gut? Der "Observer" zitiert David Williams von Fox Pitt Kelton, der die Branche analysiert: "Es zeichnet sich ab, dass dies das beste Jahr in der Geschichte für jene Investmentbanken wird, die die Kreditkrise einigermaßen unbeschadet überlebt haben." Gerade der staatliche und unternehmerische Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise beschert den Investmentbanken dabei die Rekordgewinne. Denn irgendwer muss den Firmen und Staaten ja dabei helfen, das Geld über den Anleihemarkt aufzustellen. Williams: "Diese Banken sind Zwischenhändler im Anleihenmarkt, auf dem Regierungen und Firmen derzeit Milliarden an neuem Geld aufstellen. Und es gibt einen Mangel an Wettbewerb, der bedeutet, dass sie nun enorme Summen für ihre Dienstleistungen verlangen können." Demzufolge wächst der Umsatz also nicht nur in Folge eines erhöhten Finanzierungsbedarfs, sondern auch als direkte Folge der Marktbereinigung im Banken-Sektor.

Der nächste Crash vorprogrammiert

Die Tatsache, dass die Investmentbanken nun zu den größten Profiteuren der von ihnen verursachten Finanzkrise werden, wird noch für viel Gesprächsstoff sorgen. So reagierten bereits Politiker in Großbritannien auf die erwarteten Boni-Zahlungen mit Verärgerung. Der Budgetsprecher der britischen Liberalen, Vince Cable: "Die Investmentbanken haben mehr als alle anderen das System einer exzessiven Risiko- und Bonuskultur erschaffen, die das Finanzsystem zu Fall gebracht hat. Nun kassieren sie und die gleiche Bonuskultur kehrt zurück. Das wird dazu führen, dass wir in den nächsten Crash getrieben werden."

Die Banken selbst rechtfertigen die Boni mit dem Hinweis auf den gestiegenen Wettbewerb um Humankapital. Denn gerade die großen Banken, die bis vergangene Woche aufgrund von Auflagen aus den staatlichen Hilfsprogrammen keine Sonderzahlungen und Dividenden ausschütten durften, verloren Top-Mitarbeiter an kleine Investment-Boutiquen.

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/international/unternehmen/379148/index.do?_vl_backlin k=/home/index.do&_vl_pos=1.DT

  

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RE: Investmentbanking: Es locken die fettesten Boni aller Zeiten
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.09 21:50)

das banken-geschäftsmodell der zukunft:

das finanzsystem an den rand des zusammenbruchs bringen, sich vom steuerzahler aus dem sumpf retten lassen und denjenigen, die im sumpf stecken geblieben sind, weil ihnen der steuerzahler nicht hilft, eine gesalzene rechnung fürs aus-dem-sumpf-ziehen schreiben.


der nächste crash ist deshalb vorprogrammiert, weil man 2 fliegen mit einer klappe schlagen kann: erstens ist es für (einige) banken ein sehr einträgliches geschäft, und zweitens kann man sich (lästiger) konkurrenz entledigen.


also liebe banken: wenn ihr in zukunft einen neuen rekordgewinn und rekordbonuszahlungen haben wollts, dann provozierts in 3 jahren oder so den nächsten crash.

ach was sag ich da, solche pläne liegen wahrscheinlich eh schon fix-fertig in diversen schubladen.

  

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68 Milliarden Dollar an Staatshilfe zurückgezahlt
Rang: kiva(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.6.09 22:14)

USA sind wieder um 68 Milliarden Dollar reicher

Innerhalb von nicht einmal 48 Stunden haben zehn US-Großbanken mehr als 68 Milliarden Dollar an Staatshilfe zurückgezahlt. Alleine J.P. Morgan Chase hat 25 Milliarden Dollar abgestottert.

Zehn US-Großbanken haben sich am Mittwoch durch die Rückzahlung von milliardenschweren Staatshilfen von der Kontrolle der US-amerikanischen Regierung befreit. Allein die Großbank J.P. Morgan Chase zahlte 25 Milliarden Dollar (18,1 Mrd. Euro) zurück, von den Investmentbanken Morgan Stanley und Goldman Sachs kamen jeweils zehn Milliarden Dollar, wie aus Mitteilungen der Institute vom Mittwoch hervorgeht.

Bei American Express, der Bank of New York Mellon und fünf weiteren Geldhäusern waren es Beträge zwischen 1,6 und 6,6 Milliarden Dollar. Insgesamt flossen von den Banken über 68 Milliarden Dollar an das Finanzministerium zurück.

Bei Goldman Sachs und Morgan Stanley werde sich die Transaktion im Quartalsergebnis niederschlagen, kündigten die beiden Banken an. Bei Goldman Sachs werde das Ergebnis im zweiten Quartal etwa 77 Cents je Aktie geringer ausfallen, bei Morgan Stanley kommt es den Angaben zufolge zu einer einmaligen Belastung von 892 Millionen Dollar.

Die Regierung hatte die Rückzahlung erlaubt, weil sie zu dem Schluss gekommen war, dass die Banken die Mittel nicht mehr brauchen. Gleich mehrere Finanzhäuser hatten sich in den vergangenen Wochen durch die Ausgabe neuer Aktien am Finanzmarkt frisches Kapital in Milliardenhöhe beschafft. Damit erfüllten sie eine Voraussetzung für die Erstattung der Staatshilfen. Einige Experten hatten allerdings auch vor einer verfrühten Rückzahlung gewarnt, da die Krise noch nicht ausgestanden sei.

American Express zahlte nach Angaben vom Mittwoch 3,39 Milliarden Dollar zurück, die Bank of New York Mellon drei Milliarden und U.S. Bancorp 6,6 Milliarden. Von Capital One kamen 3,57 Milliarden Dollar, von State Street 2,0 Milliarden, von Northern Trust 1,58 Milliarden sowie von BB&T 3,1 Milliarden Dollar. Bereits zuvor hatte die US-Regierung 22 kleineren Banken die Rückzahlung der Hilfsgelder gestattet. Dabei ging es aber lediglich um eine Summe von 1,9 Milliarden Dollar.

Viele Banken wollen die Gelder aus dem sogenannten TARP-Programm rasch zurückgeben, um den Einfluss der Regierung auf Managergehälter und Dividendenzahlungen zu beenden. Zudem haben einige Institute erklärt, sie benötigten keine Hilfen, und die Einmischung der Regierung sei ein Wettbewerbsnachteil. Dagegen will die Regierung sicherstellen, dass die Banken auch nach Rückzahlung der Gelder stark genug sind, die Wirtschaft mit Krediten zu versorgen.

Die US-Regierung hatte die Nothilfen aus dem Troubled Asset Relief Program (TARP) ausgezahlt, als die Pleite der Investmentbank Lehman Brothers im vergangenen Herbst die Finanzmärkte erschütterte. Mit 125 Milliarden Dollar griff sie Großbanken unter die Arme, damit diese während der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten genügend Kapital für die Vergabe von Krediten haben.


http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/binternational/378756/index.do?direct=379148&_ vl_backlink=/home/index.do&selChannel=508&_vl_pos=1.DT


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könnt jetzt natürlich zufall sein, aber kaum sind die US-staatshilfen zurückgezahlt, scheint die börsenrallye vorbei zu sein.

so nach dem motto "der mohr hat seine schuldigkeit getan, der mohr kann gehen."

  

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Thema #67504

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