IPO: Breitenfeld AG | aktie.at Forum
IPO: Breitenfeld AG interessant
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 04.1.08 21:04)

Breitenfeld AG für möglichen Börsegang gerüstet
Vorbereitungen für IPO in Wien im Laufen, Quartalszahlen bestätigen anhaltend starkes Wachstum


Die Breitenfeld AG als Holdinggesellschaft der Breitenfeld Edelstahl Aktiengesellschaft, der Schmiedetechnik Breitenfeld GmbH, der Sonderstahlwerk Breitenfeld GmbH und der Forge-Met Steel Company Ltd. Sheffield, hat die Vorbereitungen für den Börsegang nahezu abgeschlossen und strebt vorbehaltlich günstiger Markt- und Umfeldbedingungen einen Börsegang im Prime-Segment der Wiener Börse an. Breitenfeld investiert derzeit intensiv in der Steiermark. "Wir werden die Stahlwerkskapazitäten von 170.000 auf 300.000 Tonen erhöhen und die in den vergangenen Jahren bereits hohe Profitabilität von Breitenfeld weiter steigern. Die angedachte Börsenotierung ermöglicht uns die Finanzierung unserer geplanten Wachstumsstrategie und wird unsere finanzielle Flexibilität und Unabhängigkeit weiter erhöhen", so Rudolf Jurak, Vorstandsvorsitzender von Breitenfeld.

Die Deutsche Bank wurde als Alleiniger Globaler Koordinator und Bookrunner mandatiert und wird gemeinsam mit der Erste Bank als Joint-Lead Manager den möglichen Börsegang betreuen. Weiters soll die DZ Bank als Co-Lead Manager und die IKIB Investkredit Investmentbank als Selling Agent agieren.

Die Breitenfeld Gruppe mit Sitz in Mitterdorf/Stmk. produziert vor allem Spezialstähle, welche in verschiedenen stark wachsenden Endmärkten zum Einsatz kommen (z.B. Energiemaschinen, Öl- und Gasindustrie, Maschinenbau). Die Breitenfeld Gruppe beschäftigt derzeit rund 370 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2006/07 (Ende 30. Juni 2007) einen Rekordumsatz von rund 185 Mio. Euro. Es wurde ein EBITDA von rund 30 Mio. Euro und ein Jahresergebnis nach Steuern von mehr als 16 Mio. EUR erwirtschaftet. Derzeit wird ein Investitionsprogramm zur Erweiterung des Stahlwerks vorbereitet, welches rund 100 langfristige Arbeitsplätze für die Region schaffen wird.

Die Ergebnisse des ersten Quartals zeigen, wie stark derzeit die Nachfrage nach hochwertigen Edelstählen "made by Breitenfeld" ist: Der Umsatz im ersten Quartal betrug rund 50 Mio. Euro und konnte gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres um 53 Prozent gesteigert werden, die Ertragskennzahlen durchgängig um 100 Prozent und mehr. So konnte das EBITDA im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2007/08 von 5,6 Mio. Euro auf 12,3 Mio. Euro und das Periodenergebnis nach Steuern von 3,3 Mio. Euro auf 7,1 Mio. Euro gesteigert werden.

Um den Kommunikationsverpflichtungen eines börsenotierten Unternehmens entsprechen zu können, wurde Nicolas Pawloff, CEFA, verpflichtet, der die Verantwortung für die Gesamtkommunikation wahrnehmen wird.

http://www.boerse-express.com/pages/617256/newsflow

  

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Antworten zu diesem Thema
IPO: Breitenfeld AG, ModeratorRang: Ottakringer(38), 19.7.09 22:51
Subject Auszeichnungen Author Message Date ID
RE: IPO: Breitenfeld AG
02.11.07 09:53
1
RE: IPO: Breitenfeld AGinteressant
02.11.07 10:20
2
      Das IPO steht kurz bevorinteressant
05.11.07 17:35
3
      RE: Das IPO steht kurz bevor
05.11.07 19:41
4
      19.11. kick off
06.11.07 10:59
5
Einladung Präsentation Breitenfeldinteressant
09.11.07 19:09
6
RE: Einladung Präsentation Breitenfeld
12.11.07 07:33
7
IPO
19.11.07 08:15
8
RE: IPO
19.11.07 08:18
9
      wie kann man nur?
19.11.07 13:34
10
      RE: wie kann man nur?
19.11.07 13:38
11
      RE: wie kann man nur?
19.11.07 14:47
12
      RE: wie kann man nur?
22.11.07 08:21
13
      Edelstahl von Breitenfeld ist fest in italienischer Han...
19.11.07 23:09
14
RE: IPO: Breitenfeld AG
19.11.07 23:31
15
RE: IPO: Breitenfeld AGwitzig
20.11.07 00:08
16
      RE: IPO: Breitenfeld AG
22.11.07 09:55
17
      RE: IPO: Breitenfeld AGwitzig
22.11.07 10:45
18
      RE: IPO: Breitenfeld AG
22.11.07 15:53
19
      RE: IPO: Breitenfeld AG
23.11.07 22:24
20
      RE: IPO: Breitenfeld AG
23.11.07 22:28
21
      IPO verschobeninteressant
27.11.07 18:49
22
      RE: IPO verschoben
27.11.07 22:49
23
      @doxy, bzgl. citigroup
27.11.07 22:55
24
      RE: @doxy, bzgl. citigroup
27.11.07 23:00
25
      RE: @doxy, bzgl. citigroup
27.11.07 23:04
26
      RE: @doxy, bzgl. citigroup
28.11.07 01:14
27
      RE: @doxy, bzgl. citigroup
28.11.07 08:31
28
      peinlich
28.11.07 10:41
29
      RE: @doxy, bzgl. citigroup
28.11.07 10:50
30
IPO: ABID ??
05.12.07 09:14
31
      Breitenfeld: Kapazität verdoppelt - IPO frühestens 2012
19.7.09 22:51
32

RE: IPO: Breitenfeld AG
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.11.07 09:53)

wenn die bewertung im rahmen bleibt, ein weiteres hochinteressantes ipo an der wiener börse. eine wohltat dass nach den concept ipos wieder richtige perlen kommen...

  

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RE: IPO: Breitenfeld AG interessant
Rang: Hagen(760) ProfilBuddyIgnorieren (am 02.11.07 10:20)

Auf jeden Fall interessant. Der Zeitpunkt ist sicher gut gewählt, die Stahlbranche boomt, außer Klöckner hat es in letzter Zeit kein Unternehmen des Sektors geschafft, die Gewinne nicht massiv zu steigern.
Bei der Bewertung wird man beachten müssen, daß wir uns derzeit im oberen Bereich des Zyklus befinden, man darf vergangene (Gewinn-)Wachstumsraten keinesfalls fortschreiben.

  

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Das IPO steht kurz bevor interessant
Rang: SieurKolou74(340) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.11.07 17:35)

05.11.2007

Breitenfeld holt sich über 100 Mio. Euro von der Börse
Details zum IPO, das in Kürze starten soll


Das IPO des Stahlunternehmens Breitenfeld steht kurz bevor: Company Reports über das Unternehmen wurden bereits an die institutionellen Anleger ausgeschickt. Die Platzierung bei Institutionellen übernimmt die Deutsche Bank, die Erste Bank wird sich primär um den Vertrieb beim Retailpublikum kümmern, ist vom Markt zu hören.

Die Emission wird aus jungen und alten Aktien bestehen. Insgesamt dürften sich die Netto-Emissionserlöse für das Unternehmen auf rund 110 Mio. Euro belaufen - mit diesem Betrag kalkuliert zumindest die Erste Bank in ihren Berechnungen für Breitenfeld. Breitenfeld hat drei Aktionäre, die sich die 10,4 Mio. Aktien folgendermassen aufteilen: Auf die Fides Privatstiftung von CEO Jurak entfallen 58,5%, die Fortis Privatstiftung von Vorstand Buhl hält 20,5% und DZ Equity Partners haben 21%. Alle drei haben die Intention, im Zuge des IPO auch bestehende Aktien zu verkaufen, heisst es.

Mit dem IPO-Erlös soll eine Verdoppelung der Produktionskapazitäten finanziert werden. So plant Breitenfeld, in den kommenden Jahren die Produktionskapazität auf rund 300.000 Tonnen im Jahr zu erhöhen, auch soll die vertikale Integration durch Schmiedeanlagen verstärkt werden. Diese starken Expansionspläne unterscheiden Breitenfeld auch von der Konkurrenz, die voll ausgelastet ist. "Die anderen Player haben einfach nicht genug Platz, um ihre Werke zu vergrössern. Hier müssten komplette Greenfield-Investments getätigt werden", schreiben die Analysten der Erste Bank.

Sie erwarten für die kommenden Geschäftsjahre bis 2009/10 ein durchschnittliches Umsatzwachstum von knapp 27% im Jahr, nach 185 Mio.Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr soll sich der Umsatz in dieser Periode auf 378 Mio. Euro verdoppeln. Die EBITDA-Margen sollten zwischen 20% und 21% liegen. Vor IPO ergibt sich für den Unternehmenswert (nach DCF-Bewertung und unter Annahme unterschiedlicher Wachstumsraten und gewichteter Kapitalkosten) eine Bandbreite von 235 Mio. bis 430 Mio. Euro.

Neben dem Know-how, das sich Breitenfeld in seinem Nischensegment angesammelt hat und den Ausbauplänen, gefällt den Analysten vor allem der Kundenstock des Unternehmens. Rund 58% der Umsätze kommen aus dem Energiebereich (Stromerzeugung, Öl und Gas, Windkraft). Führende Player in diesem Bereich, wie etwa Schlumberger, erwarten für ihre Branche zweistellige Wachstumsraten über das Jahr 2010 hinaus, was natürlich auch den Zulieferern zugute kommen wird.

Im Rahmen einer Stärken- und Schwächenanalyse weisen die Analysten darauf hin, dass die geografische Umsatzverteilung von Breitenfeld derzeit sehr eng gefasst ist, alle Top-Kunden sind in Italien angesiedelt. Weiters weist das Unternehmen eine hohe Abhängigkeit von wenigen Kunden auf, im Geschäftsjahr 2006/07 entfielen 51% der Umsätze auf nur drei Kunden. (bs)

Aus dem Börse Express vom 5. November 2007

  

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RE: Das IPO steht kurz bevor
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.11.07 19:41)

ganz nette bandbreite, den unternehenswert zwischen 200und400 mio anzusiedeln, kippt der dow weiter sind´s dann wohl eher 400 hosenknöpfe

  

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19.11. kick off
Rang: mr_panini(26) ProfilBuddyIgnorieren (am 06.11.07 10:59)

Laut Nachrichtenagentur Reuters soll am 19. November der Kick-off für das Breitenfeld-IPO stattfinden. Die Erstnotiz soll dann am 3. Dezember erfolgen.

Wie berichtet, holt sich der Edelstahlhersteller mehr als 100 Mio. Euro von der Börse und will damit seine Kapazitäten ausbauen.
(red)

  

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Einladung Präsentation Breitenfeld interessant
Rang: carlos(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 09.11.07 19:09)

Unternehmenspräsentation Breitenfeld AG

am 19. November 2007 in Wien

Jetzt kostenlos anmelden!



Breitenfeld AG - Kompetenz in Edelstahl
brokerjet und der Vorstandsvorsitzende der Breitenfeld AG, Dr. Rudolf Jurak, laden Sie herzlich zur Unternehmenspräsentation ein.




Programm

18.30 Uhr Aperitif

19.00 Uhr Offizielle Begrüßung und Unternehmenspräsentation

Dr. Rudolf Jurak
Ing. Herbert Buhl
Vorstandsdirektoren der Breitenfeld AG

Im Interview
Dr. Stefan Zapotocky
Vorstand der Bast AG

Präsentation des Angebotes
Johannes Kinsky
Vorstandsdirektor Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen



Im Anschluss bittet das Management zum Buffet mit steirisch-herbstlichen Köstlichkeiten. Dr. Rudolf Jurak, Ing. Herbert Buhl, Dr. Gerhard Hackl, Mag. Erich Schneider sowie die Vertreter der Deutschen Bank, der Erste Bank und der IKIB freuen sich auf ein persönliches Gespräch.

Durch den Abend führt Regina Preloznik.

Termin & Ort:
am Montag, dem 19. November 2007
um 18.30 Uhr
im Palladium Vienna DC, Donau City
1220 Wien

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos! Wir bitten um verbindliche Anmeldung und freuen uns auf Ihre Teilnahme!


https://brokerjet.ecetra.com/at/knowledge_center/seminars/seminar_detail_231.phtml


für die meisten gibts an den Börsen momentan eh wenig zu lachen, aber für Essen ist immer gesorgt

  

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RE: Einladung Präsentation Breitenfeld
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 12.11.07 07:33)

Und wieder wird genug Platz für uns Spätentschlossene sein, denn viele werden ewig auf ihre Anmeldebestätigung warten, das Buchungssystem ist noch nicht repariert

Gut, wenn man den Trick heraußen hat, wie man sich trodzdem registrieren kann

  

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IPO
Rang: BBio(140) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.07 08:15)

Die Breitenfeld AG startet heute ihren Börsengang. Zur Finanzierung des weiteren Wachstumskurses werden im Rahmen des IPO bis zu 4.000.000 junge Aktien aus einer Kapitalerhöhung. Gleichzeitig verkaufen die Alteigentümer, die Fides Privatstiftung (CEO Jurak zuzurechnen), die Fortis Privatstiftung (Vorstand Buhl zuzurechnen) sowie die DZ Equity Partner GmbH einen Teil ihres Bestandes im Ausmass von gemeinsam bis zu 2.500.000 Aktien. Inklusive einer Mehrzuteilungsoption bestehender Aktien umfasst das Angebot somit bis zu 7.475.000 Aktien, dies entspricht nach Kapitalerhöhung und Mehrzuteilungsoption einem Anteil des Streubesitzes von bis zu 53,2 % an der Gesellschaft.

Die Angebotsfrist für das öffentliche Angebot in Österreich und eine Privatplatzierung an institutionelle Investoren in Europa und den USA beginnt heute, am 19. November 2007 und endet spätestens am 29. November 2007. Für österreichische Privatanleger gibt es eine bevorzugte Zuteilung, wenn diese bis längstens 26. November bei den beteiligten Banken zeichnen ("early order period"). Die Aktien der Breitenfeld AG werden voraussichtlich ab 3. Dezember 2007 im Prime Market der Wiener Börse notieren. Für die Angebotsfrist wurde auf Basis der Resonanz aus Investorengesprächen eine Preisspanne von 28 Euro bis 36 Euro festgesetzt.

Das Management wird weiterhin der wichtigste Aktionär der Gesellschaft bleiben. Die Altaktionäre Fides Privatstiftung und Fortis Privatstiftung haben sich verpflichtet, die von ihnen gehaltenen Aktien innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten nach Börsegang nicht zu veräussern (Lock-up). Die DZ Equity Partner hat sich zu einem Lock-up von sechs Monaten verpflichtet, wie es heisst.

Alleiniger Globaler Coordinator und Bookrunner ist die Deutsche Bank, Joint Lead Manager sind Deutsche Bank und Erste Bank, Co-Lead-Manager ist die DZ Bank und Selling Agent ist die Investkredit Investmentbank.

Breitenfeld produziert hochqualitative Edelstähle für den Energiemaschinenbau, die Erdöl- und Erdgasindustrie, den allgemeinen Maschinenbau, Transportwesen (Luftfahrt und Schiffsbau) sowie für den Werkzeugstahlmarkt.

Die Hauptabsatzmärkte von Breitenfeld sind Italien, Österreich und Deutschland, wobei Italien mit 78 % den grössten Absatzmarkt des Stahlwerkes darstellt.

Im Geschäftsjahr 2006/07, das am 30. Juni 2007 endete, konnte Breitenfeld den Umsatz um 15,2 % von 160,5 Mio. auf 184,9 Mio. Euro steigern. Das EBITDA erhöhte sich um 11,6 % auf 29,7 Mio. Euro, das Jahresergebnis erreichte 16,4 Mio. Euro und lag damit um 23,3 % über dem Vergleichswert des Vorjahres von 13,3 Mio. Euro.

Das erste Quartal 2007/08 bestätigt den starken Wachstumstrend. Der Umsatz stieg um 53,0 % auf 50,4 Mio. Euro nach 33,0 Mio. Euro im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2006/07. Die Ergebnisgrösse EBITDA zeigt deutlich über-proportionales Wachstum. Der Anstieg von 5,6 Mio. auf 12,3 Mio. Euro entspricht einem Zuwachs von 119,6 %.
(red)

http://www.boerse-express.com/pages/621835

  

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RE: IPO
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.07 08:18)

Sollen wir da heute zur IPO-Party eine Station vorher aussteigen, nicht beim Austria Center? Im Palladium Vienna (Donau City-Straße 15) war ich noch nie, hört sich aber sehr nobel an

  

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wie kann man nur?
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.07 13:34)

bei so einer börsenlage ein ipo durchziehen. ja spinnens komplett oder was? rein von der bewertung (man hält sich ohnehin mit zahlen rar) ist dzt.wohl nur ein superschnäppchen durchzuziehen, ist sie aber nicht.
man riskiert also eine schlappe nicht alles unterzubringen.
wer soll den jetzt in dem umfeld kaufen? eine verschiebung bis jänner wär sicher sinnvoll gewesen, ich jedenfalls kann mich da nur wundern

  

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RE: wie kann man nur?
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.07 13:38)

Geht mir ähnlich, ich hab schon bei Strabag nicht gezeichnet, und wundere mich über IPOs wie Breitenfeld oder Frequentis (letztere finde ich als Perle!) zu dieser Zeit sehr.

Schlauer ist man halt immer im nachhinein. Andererseits sind derzeit fast alle Nachrichten (auch, wenn sie an und für sich "gut" sind), in diesem Börseumfeld schlecht.

Vielleicht sind wir alle schon zu "bearish" ...

  

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RE: wie kann man nur?
Rang: Doxy100(24) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.07 14:47)

Also ich sehe nur 2 sinnvolle Erklärungen.

1. Die Banken wollen ihre Dienstleistungserträge bereits im Q4 und nicht erst im Q1/08 buchen (da hinter Banken natürlich Personen stehen, heisst das auch Prämien, Zielerreichung, etc.)

2. Die Altaktionäre sehen die aktuellen Kurse als gute Exitbewertungen an.

cu
Doxy100

P.S: Ich werde mir zwar heute die IPO-Veranstaltung geben, aber natürlich nicht zeichnen.

  

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RE: wie kann man nur?
Rang: nachdenkerin(230) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.07 15:34)

>Also ich sehe nur 2 sinnvolle Erklärungen.
>
>1. Die Banken wollen ihre Dienstleistungserträge bereits im Q4
>und nicht erst im Q1/08 buchen (da hinter Banken natürlich
>Personen stehen, heisst das auch Prämien, Zielerreichung,
>etc.)
>
>2. Die Altaktionäre sehen die aktuellen Kurse als gute
>Exitbewertungen an.
>
>cu
>Doxy100
>
>P.S: Ich werde mir zwar heute die IPO-Veranstaltung geben,
>aber natürlich nicht zeichnen.

Danke, doxy, das sind auch für mich hinreichend gute Argumente für das merkwürdige Timing.

Ich hätt noch eine mehr: Daß nämlich der IPO im Businessplan von vor 2 Jahren strategisch festgelegt wurde, mit eher mäßigen Bandbreite (worst case scenario), und daß das Börseumfeld noch nichtmal so schlecht wie die Annahmen sind.

Insofern kann nicht viel passieren.

  

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Edelstahl von Breitenfeld ist fest in italienischer Hand - und jetzt ab an die Börse
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.07 23:09)

Edelstahl von Breitenfeld ist fest in italienischer Hand - und jetzt ab an die Börse

von Leo Himmelbauer


"Die Margen werden noch besser werden", verspricht Breitenfeld-Chef Rudolf Jurak zum Börsegang des Unternehmens. Wer Aktien kauft, darf mit Dividenden rechnen.





Eine halbe Milliarde

Edelstahlhersteller Breitenfeld aus Mitterdorf in der Steiermark wird nach Voestalpine und Böhler-Uddeholm der dritte Stahl-Titel an der Wiener Börse. Klappt der Börsegang im angestrebten Volumen, es es knapp mehr als 14 Millionen Breitenfeld-Aktien geben, 53,2 Prozent davon im Streubesitz.
Bei einer Preisspanne von 28 bis 36 € errechnet sich für Breitenfeld ein Börsewert in der Bandbreite von 392 bis 504 Millionen €. Zum Vergleich: Die Voest kostet aktuell an der Börse 8,2 Milliarden €. Böhler ist derzeit mit 3,66 Milliarden € bewertet.
Was sagt Ex-Börse Wien-Vorstand Stefan Zapotocky vor dem Börsegang des steirischen Edelstahl-Herstellers Breitenfeld? "Ein Industrieunternehmen in dieser Qualität sieht man in Österreich selten." Zapotocky ist Aufsichtsratsvorsitzender bei Breitenfeld und folglich überzeugt, dass das am Montag angelaufene IPO ein Erfolg wird.

Börse Wien-Vorstand Heinrich Schaller wiederum begrüsst Breitenfeld schon jetzt als 60sten Wert im Prime Market und als achtes steirisches Unternehmen, dass die Vorzüge des heimisches Kapitalmarktes zu schätzen weiss. Zudem sei Breitenfeld heuer schon der achte Neuzugang für den Wiener Kurszettel, was Rekord bedeute. Dabei hat Schaller noch ein As im Ärmel: Der Wiener Flugsicherungspezialist Frequentis will bekanntlich am 26. November zum Börseanflug ansetzen.

Bei der Startpressekonferenz von Breitenfeld wurde Optimismus versprüht. "Die Märkte müssen einem immer gewogen sein. Trotzdem: Ich bin positiv gestimmt", sagt Wilfried Amanshauser, Sprecher der Deutschen Bank Österreich. Erste Bank-Vorstand Johannes Kinsky, mit im Lead Management, ist ebenfalls von einem Erfolg überzeugt, auch "wenn dahin gestellt bleibt, ob sich ein schnelles Geld bis Weihnachten ausgehen wird."

Breitenfeld-Vorstandschef Rudolf Jurak kündigt seinen Aktionären eine Ausschüttungsquote zwischen 30 und 40 Prozent an. Seine mehr als 300 Mitarbeiter können Aktien, die in der Preisspanne von 28 bis 36 € angeboten werden, mit einem Abschlag von 20 Prozent beziehen. "Ich denke, dass viele dieses Angebot annehmen. Die Mitarbeiter stehen zum Unternehmen", versicherte Jurak.

Er hält über die Fides-Privatstiftung derzeit noch 58,5 Prozent an Breitenfeld. Weil Fides bis zu 1,6 Millionen Aktien abgeben wird, sinkt der Anteil auf 30,4 Prozent. Auch Vorstand Herbert Buhl führt den Anteil seiner Fortis Privatstiftung zurück - von 20,5 auf 10,7 Prozent bzw. um rund 565.000 Aktien. Jurak und Buhl betonten, langfristig investiert und bestimmende Kernaktionäre bleiben zu wollen.

Bis zu 144 Millionen € frisches Geld

Dem Untenehmen fliesst beim Börsegang über eine Kapitalerhöhung ein Bruttoerlös von bis zu 144 Millionen € zu. 53 Millionen € werden bis 2008 in die Erhöhung der Stahlkapazität von zuletzt 122.500 Tonnen auf 300.000 Tonnen investiert. Für 40 Millionen € werden bis 2010 die Schmiedekapazitäten von 6500 auf 45.000 Tonnen ausgeweitet. Darüber hinaus, sagt Jurak, sind auch Akquisitionen angedacht.

Kundenseitig ist Breitenfeld fest in italienischer Hand. Das deswegen, weil es in Norditalien die weltweit grösste Dichte von Schmieden gibt, die Spezialstähle verarbeiten. 51 Prozent des Umsatzes wird mit den drei wichtigsten Kunden (Fomas, Morandini, Ofar) gemacht. Die Top-10-Kunden stehen für 80 Prozent des Umsatzes. "Denen geht es ausgezeichnet. Sie haben Eigenkapitalquoten zwischen 35 und 43 Prozent. Und sie alle stehen vor dramatischen Investitionen", sagt Jurak.

Breitenfeld hat im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 185 Millionen € Umsatz eine EBITDA-Marge von mehr als 16 Prozent erzielt. "Wir sind überzeugt, dass die Margen noch besser werden", betont Jurak. Das erste Quartal 2007/08 gibt ihm recht: Bei 53 Prozent Umsatzplus verbesserte sich das EBITDA um 120 Prozent und das EBIT um 137 Prozent.



19.11.2007 | 12:50
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/boerse/bwien/267386/index.do?_vl_backlink=/home/boers e/index.do

  

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RE: IPO: Breitenfeld AG
Rang: Doxy100(24) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.11.07 23:30)

So, kurzes Resumee der heutigen IPO-Retailveranstaltung in Schlagworten.

Volles Haus, Präsentation unauffällig bzw. sichtbar eingeübt, Vorstand recht nervös (Lampenfieber oder weil sie mit dem IPO die große Kohle machen? ). Zapotocky souverän, Erstebank-Kinsky spricht das Unwort ("Rezession") im Kontext aus.

Für die Buffetgeier unter euch: Qualität ok, Menge nicht ausreichend, Publikum war auch schon besser.

cu
Doxy100

  

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RE: IPO: Breitenfeld AG witzig
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 20.11.07 00:05)

Na dann noch ein paar kritische Worte des unabhängigen Experten von mir:

Präsentation: der Interessent sollte herauslesen, daß Breitenfeld die bessere (kleinere, feinere, spezialisiertere) Boehler-Uddeholm sei.

IPO-Timing: hmm, Goldman Sachs hat sich schon aus der Voestalpine verabschiedet, irgendwann dürfte der Zenit des Stahlbooms überschritten sein. Muß nicht grad jetzt sein, und manche Zykliker werden jetzt schon wieder appetitlich billig, es wird also noch einige Anstiegerl geben können. Aber man sollte zurück denken, wo sie her kommen. Wir sind meiner Meinung nach jedenfalls im dritten Drittel des Stahlbooms. Wundert mich eher nicht, daß Altaktionäre bei akzeptablen Preisen raus wollen.

Qualität der Firma selbst: Alleinstellungsmerkmal konnte uns nicht ausreichend näher gebracht werden. Ich habe nichts entdeckt, das die Firma für mich interessanter macht als die vielleicht vergleichbarste Firma Boehler-Uddeholm. Als kleinen Nachteil hat die Firma noch die geringere Größe.

Vortragende: halt keine begnadeten Redner, aber ist mir eh lieber als perfekte Schauspieler und Showmaster.

Zuteilungschancen: Bei z.B. Brokerjet hoch, vor allem bei Order bis 26.11.07. In der momentanen Börseverfassung kann ich mir eine extreme Überzeichnung aber ohnehin schwer vorstellen. Man könnte also mehr bekommen, als einem lieb ist. Also lieber keine Phantasiemengen ordern, sondern nur, was man sich wirklich leisten kann und will.

Haus: nett, bekannt vom Strabag-IPO.

Raum: beengt, zu viele Leute und zu viele Tischchen auf zu engem Raum (hängt eventuell damit zusammen, daß die Kunden eines Brokers nicht registriert waren, d.h. eventuell sind mehr Leute gekommen als eingeplant war).

Publikum: einige angenehme Gesprächspartner, doch wurde vorwiegend nicht über Breitenfeld, sondern über den heutigen Börsetag gesprochen. Manchen sitzt der Schock tief in den Knochen, einzelne wollen morgen früh darauf verzichten, die Tageszeitung aufzuschlagen.

Snacks vor der Party: Verhackert war gut, leider nicht genug Brotchips zum Löffeln, und natürlich kein Besteck, also ist das meiste übrig geblieben.

Buffeterstürmung: Da war schon einiger Mob dabei. Gönnen einem nicht einmal die paar Wachtelbohnen auf dem Teller. Niedere Schichten tummelten sich auch auf der Party: Übervolle Teller, und dann die Hälfte übrig lassen, während andere fast nix oder gar nix bekommen! Wenn die Prophezeiung meines Pfarrers stimmt, werden die Gierigsten dereinst alle in der Hölle schmoren! Vecernicek, leicht wie eine Feder, wird hingegen hoch über den Wolken schweben, denn er hat seinen Appetit zügeln können Gezwungenermaßen, ist halt nicht so ein Ellbogenmensch.

Warme Schokolade im Topf: wäre ausreichend vorhanden gewesen, aber wir noblen Anleger trinken ja nicht direkt aus dem Topf, also ist die Schokolade übrig geblieben.

Trinken: Rot, Weiß, Bier, Mineral, Orangensaft, ausreichend.

Dekoration: Wenn die Kerzen, der Schokoladetopf und die Obstringe weg wären, hätte man mehr Platz. Aber schön war´s. Man hätte direkt ein Photo machen können.

Geschenk: Hab mir schon beim Reingehen so einen Nußöffner aus Edelstahl genommen, beim Rausgehen war jedenfalls nichts mehr da. Aber bei meinen Nüssen beißt sich der die Zähnt aus, der ist gemacht für das Knacken von Papiernüssen. Werd ihn also einer widmungswidrigen Verwendung zuführen. Wenn er brav ist, bringt er´s bei mir bis zum Schuhlöffel


  

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RE: IPO: Breitenfeld AG
Rang: carlos(205) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.11.07 09:55)

also zu dieser IPO-"Party" fällt mir nur ein:
so teuer und unattraktiv wie die Aktie ist, so billig und unprofessionell war das Buffet samt Personal.

  

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RE: IPO: Breitenfeld AG witzig
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.11.07 10:45)

Ja, in den Sektgläsern gab es Bier,
zeitweise gab´s gar keine Gläser,
Löfferl sowieso nicht (weiß nicht, wer die alle eingesteckt hat, ICH hab keinen einzigen genommen!)
einer vom Personal sagt zu einem Gast: "So wos Gieriches, mir bringens eh zu jeden Tisch!"

Tja, wer sich nicht selber was geholt hat, hatte kaum die Chance, was zu bekommen

Aber grundsätzlich waren die Cateressen eh süß,
aber auf manche von uns (also die am Buffet herumquerulierten) hätt ich gerne verzichtet

Waren eh von einem renommierten Catering, von "e-catering".


  

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RE: IPO: Breitenfeld AG
Rang: Doxy100(24) ProfilBuddyIgnorieren (am 22.11.07 15:53)

Die 5vor12-Absage des Frequentis-IPOs legt jedenfalls nahe, dass die Zeichnung bis dato völlig floppt.

Mal schauen, ob die Preisspanne signifikant gesenkt wird oder, was ich aus Gründen des Prestigeverlustes der Beteiligten für eher unwahrscheinlich halte, die ganze Sache komplett gecancelt wird.

  

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RE: IPO: Breitenfeld AG
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.11.07 22:24)

man kann ja ein bisserl realitätsfremden chefs einer breitenfeld nicht den vorwurf machen, mit aberwitzigem pricing zur unzeit die anleger ausziehen zu wollen, den begleitenden emissionsbanken trifft hier aber doch einige schuld, man hätte die steierer in die schranken weisen müssen oder das ganze canceln. aber vielleicht passierts noch, kenn eigentlich niemand der hier zeichnet...

  

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RE: IPO: Breitenfeld AG
aurelian1(0) ProfilBuddyIgnorieren (am 23.11.07 22:28)

Es ist nicht die Zeit für Stahlaktien. Weltweit gehen die Stahlkurse zurück.
Ist das übrigens der Dr.Jurak von der ehemaligen Vogel und Noot??

  

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IPO verschoben interessant
Rang: Hansl(11) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.11.07 18:49)

...gerade auf orf.at gelesen:


Letzte Meldung

Breitenfeld verschiebt überraschend Börsengang


Der steirische Edelstahlhersteller Breitenfeld AG verschiebt überraschend seinen Börsengang. Neues Datum wurde keines genannt. Noch Montag vergangener Woche hatte es geheißen, das Unternehmen mit Sitz in Mitterdorf im Mürztal wolle sich in den kommenden Tagen bis zu 269 Mio. Euro von der Börse holen. Als Grund für die Verschiebung wird das "negative Marktumfeld" angegeben.

Eine Entscheidung über eine Wiederaufnahme des geplanten Börsengangs werde gemeinsam mit der konsortialführenden Deutschen Bank zu einem späteren Zeitpunkt getroffen.

Ausbau der Produktion

Vom Kapital des Börsengangs sollten 93 Mio. Euro in die Verdoppelung der Produktionskapazität in den kommenden drei Jahren fließen, fast genauso viel (70 bis 90 Mio. Euro) wollten sich der bisherige Mehrheitseigentümer und Vorstandschef Rudolf Jurak (über die Fides Privatstiftung) sowie Vorstand Herbert Buhl (über die Fortis Privatstiftung) sichern.

Zukäufe geplant
Daneben seien mit dem Emissionserlös auch Akquisitionen in Europa geplant, sagte Jurak am Montag vor einer Woche bei einer Pressekonferenz in Wien. Die Preisspanne für das Stahlpapier lag demnach zwischen 28 und 36 Euro je Aktie.

Umsatz mit wenigen Kunden
Das Risiko bei einem Investment in das Unternehmen liegt Analysten zufolge hauptsächlich in der Abhängigkeit von wenigen Kunden in Italien. 51 Prozent des Umsatzes erzielt Breitenfeld mit nur drei Abnehmern. !! Ebenfalls kritisch seien die derzeit hohen Preise für die Produktionsvormaterialien Schrott und Edelschrott, die der Edelstahlhersteller eigenen Angaben zufolge bisher aber vollständig an die Kunden weitergeben konnte.

Teuer kommen auch die Energiekosten, die sich bereits auf hohem Niveau bewegen und voraussichtlich noch weiter steigen werden, hieß es kürzlich.

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"51 Prozent des Umsatzes erzielt Breitenfeld mit nur drei Abnehmern" - das klingt mir aber nicht gerade nach einer genialen IPO-Story; ich schätze einmal, dass die Zeichnung auch eher dürftig war...

  

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RE: IPO verschoben
Rang: Doxy100(24) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.11.07 22:48)

Auch, wenn es hinterher evtl. als im Sinne des Kunden (=Ausstiegswilligen) dargestellt werden wird, ist dies ein Zeichen, wie zerstört der Markt aktuell gerade ist. DB, Erste und Co konnten zusammen die paar Mio nicht unterbringen. Da erübrigt sich eigentlich jeder weitere Kommentar.

Hier zwar etwas off topic, aber dennoch passend: Citi zahlt den Arabern 11% Zinsen für die Rettung. Das System quietscht schon an allen Schanieren...
Cash is king, baw.

Doxy100

  

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@doxy, bzgl. citigroup
Rang: murcielago(171) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.11.07 22:55)

naja, das absagen, eines so spektakulären ipo's ist natürlich schon ein grund, wieder mal die welt untergehen zu sehen.

bzgl. citi noch, das solltest vielleicht auch erwähnen:

"The securities will also pay a fixed coupon of 11 percent per year, payable quarterly. That may seem steep, but after accounting for the fact that 60 percent of that coupon is tax-deductible, the coupon rate is similar to the dividend rate on Citi's shares, a person familiar with the matter said."

  

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RE: @doxy, bzgl. citigroup
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.11.07 23:00)

Ja, Fremdkapitalzinsen sind abzugsfähig bei der Steuerbemessungsgrundlage, Dividenden nicht, ist aber irgendwie üblich

Scheint trotz Steuervorteil recht hoch, ein Zinssatz von 11%. Der Quelle-Versand verrechnet auch nicht viel mehr, wenn Ihr ein Schlafzimmer auf Teilzahlung kauft.

  

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RE: @doxy, bzgl. citigroup
Rang: Hochstapler(49) ProfilBuddyIgnorieren (am 27.11.07 23:04)

Na ja, irgendein Bartergeschäft wird schon hinter den 11% stehen.

  

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RE: @doxy, bzgl. citigroup
Rang: Doxy100(24) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.11.07 01:10)

>naja, das absagen, eines so spektakulären ipo's ist natürlich
>schon ein grund, wieder mal die welt untergehen zu sehen.
>

Die Welt geht nicht unter, wir stehen nur gerade vor einer signifikanten Umverteilungsphase, das ist was ganz anderes.



>bzgl. citi noch, das solltest vielleicht auch erwähnen:
>
>"The securities will also pay a fixed coupon of 11
>percent per year, payable quarterly. That may seem steep, but
>after accounting for the fact that 60 percent of that coupon
>is tax-deductible, the coupon rate is similar to the dividend
>rate on Citi's shares, a person familiar with the matter
>said."
>
>

Na ja, Countrywide hat weniger tax-deductible brennen müssen.
Also ich find, die krachen eigentlich unübersehbar. Ist halt nur meine bescheidene subjektive Meinung.
http://www.bloomberg.com/apps/news?pid=20601087&sid=aG1y7WGPEsKU&refer=home

cu
Doxy100

P.S: Breitenfeld möge mir den geistigen Abstecher verzeihen, aber bis zum IPO wird vermutlich eh noch etwas Zeit ins Land schreiten...

  

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RE: @doxy, bzgl. citigroup
Rang: ctt(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.11.07 08:31)


nicht zu vergessen, dass teile der usa häfen schon in arabischer hand sind...

was ist falsch an arabern? es gibt genug verrückte us-patrioten mit schießbefehl im irak. auch kein großer unterschied mehr.

  

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peinlich
Rang: j77(14) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.11.07 10:41)

schon irgendwie peinlich so ein ipo übers knie brechen zu wollen und "totz grossem interesse ausländischer investoren" dann eingestehen zu müssen, dass den saftladen niemand will.
gut, sicher noch besser als die meinlsuppe, aber die kam halt als noch hunger herrschte.

  

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RE: @doxy, bzgl. citigroup
Rang: Vecernicek(618) ProfilBuddyIgnorieren (am 28.11.07 10:50)

Da sollten wir unsere Häfen auch in arabische Hände privatisieren,
die Justizministerin freut sich sicher, wenn sie wen findet, der selbst Häfen zu Geld macht!

Aber von den Privathäfen in USA hört man tatsächlich Schlimmes
Der Service soll dort noch ärger als in staatlichen Häfen sein.

  

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IPO: ABID ??
Rang: Wien Broker(90) ProfilBuddyIgnorieren (am 05.12.07 09:14)

EOP, eine dt. Biodieselfirme, liefert Zahlen. Interessant dabei ist letzter Absatz:
"Für die österreichische ABID AG,
an der EOP derzeit zu 56% beteiligt ist, besteht am Kapitalmarkt ein
lebhaftes Interesse. 'Auch ein Börsengang ist eine ernsthafte Option', so Prof. Dr. Karl-Wilhelm Giersberg. Dadurch könnte vor allem die Expansion von Österreich nach Südosteuropa schneller vorangebracht werden."

Daß lebhaftes Interesse in Ö an einen Biodieselwert nach dem BDI Desaster herrscht, wage ich zu bezweifeln.
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EOP behauptet sich in schwierigem Marktumfeld

EBITDA im ersten Quartal 2007/2008 positiv – Umsatz steigt auf
18,1 Mio. Euro – weitere Abnahmeverträge mit der Mineralölindustrie

Pritzwalk, 5. Dezember 2007 – Die EOP Biodiesel AG, Pritzwalk, hat im
ersten Quartal des Geschäftsjahres 2007/2008 (Stichtag 30. September) ihren
Umsatz um 72 Prozent auf 18,1 Mio. Euro (Vorjahr 10,5 Mio. Euro)
gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)
lag bei 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 0,8 Mio. Euro), das EBIT betrug –0,6 Mio.
Euro (Vorjahr: +0,4 Mio. Euro). Die Bauarbeiten für den Gleisanschluss am
Stammwerk Pritzwalk gehen planmäßig voran, so dass ab März 2008 mit einer
spürbaren Entlastung auf der Kostenseite zu rechnen ist.

EOP Biodiesel hat sich aus dem Markt für reinen Biodiesel (sog. B100-Markt)
nahezu vollständig zurückgezogen und sich stattdessen im Markt für
beigemischten Biodiesel (B5-Markt) etabliert. 'Da wir für Deutschland keine
Steueränderung mehr erwarten, war dies der einzige wirtschaftlich sinnvolle
Schritt', sagt CEO Sven Schön. 'Wir begrüßen die Roadmap Biokraftstoffe der
Bundesregierung sowie die damit verbundenen höheren Beimischungsquoten.
Jetzt müssen den wohl klingenden Worten aber auch zügig Taten folgen.' Mit
der Mineralölindustrie hat EOP weitere Lieferverträge geschlossen. Das
Unternehmen geht davon aus, dass die Produktionskapazität in Pritzwalk für
das Kalenderjahr 2008 ausgelastet werden kann.

Das Wachstum im Ausland wird fortgesetzt. Für die österreichische ABID AG,
an der EOP derzeit zu 56% beteiligt ist, besteht am Kapitalmarkt ein
lebhaftes Interesse. 'Auch ein Börsengang ist eine ernsthafte Option', so
Prof. Dr. Karl-Wilhelm Giersberg. Dadurch könnte vor allem die Expansion
von Österreich nach Südosteuropa schneller vorangebracht werden.

  

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Breitenfeld: Kapazität verdoppelt - IPO frühestens 2012
Rang: Ottakringer(38) ProfilBuddyIgnorieren (am 19.7.09 22:51)

Neues Stahlwerk um 57 Mio. Euro gebaut - Produktion 2008/09 um fast ein Viertel eingebrochen - EBITDA-Marge halbiert

Der obersteirische Edelstahlhersteller Breitenfeld hat seinen Börsengang noch keinesfalls ad acta gelegt. "Ich schließe ein IPO (Initial Public Offering, Anm.) nicht aus, sehe das aber nicht in 2010 oder 2011 - vielleicht aber in 2012. Wir haben keine Zwänge in diese Richtung", sagte der Vorstandsvorsitzende Rudolf Jurak zur APA. Das IPO hatte sich im Juli vor einem Jahr zerschlagen, noch bevor die Finanz- und Wirtschaftskrise in der Stahlbranche so richtig einsetzte. Die Börsenträume sind nun in weitere Ferne gerückt.

Mitten in der Krise hat Breitenfeld mit Sitz in Mitterdorf im Mürztal sein neues Stahlwerk um 57 Mio. Euro fertiggebaut und damit die Produktionskapazität von 170.000 auf bis zu 300.000 Jahrestonnen fast verdoppelt. Im September findet die offizielle Eröffnung statt. "Auch nach dieser Investition haben wir noch eine Eigenkapitalquote von knapp über 30 Prozent", betonte Jurak.

An eine finanziell interessante Auslastung ist aber vorerst nicht zu denken. Im soeben abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/09 (per Ende Juni) sei die Produktion gegenüber dem Jahr davor von 160.000 auf 130.000 Tonnen eingebrochen. Für das neue Jahr rechnet Breitenfeld mit einem Anstieg des Ausstoßes auf 153.000 Tonnen.

In den vergangenen zwölf Monaten habe sich die EBITDA-Marge des Unternehmens auf 11 Prozent halbiert - nach 22 bzw. 16 und 12 Prozent in den Jahren davor. "Das Geschäft ist im November sehr abrupt abgebrochen, danach hat sich der Auftragsstand mehr als halbiert", berichtete der Unternehmenschef.

Die Aufträge kommen nun sehr kurzfristig - die Kunden verarbeiten den Edelstahl, den sie auf Lager haben. "Wir hören nach wie vor von unseren Kunden, dass es bei großen Projekten an der Finanzierung klemmt - das Thema ist noch nicht ausgestanden."

Quelle: http://www.boerse-express.com/pages/795556 / (APA)

  

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Thema #26732

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